Die J.S. Bachstiftung St. Gallen veröffentlicht die Kantate BWV 185 „Barmherziges Herze der ewigen Liebe“

Die J.S. Bachstiftung St. Gallen veröffentlicht die Kantate BWV 185 „Barmherziges Herze der ewigen Liebe“

J.S. Bach-Stiftung St. Gallen BWV 185

Eine wunderbare Veröffentlichung hat die J.S. Bach-Stiftung St. Gallen wieder der breiten Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. Selbstlos werden Kantaten, Reflexionen und Workshops veröffentlicht, die den Bachfreund allzeit erfreuen.

Die J.S. Bachstiftung meldet: Sie kommen in den Genuss der Werkeinführung, Reflexion und Kantate in voller Länge. Heute starten wir mit der Werkeinführung. Wir wünschen Ihnen viel Hör- und Sehvergnügen.

In den musikalisch-theologischen Werkeinführungen werden Text und Musik einer Kantate miteinander in Verbindung gebracht.

In diesem Workshop-Video zum 4. Sonntag nach Trinitatis führen uns Rudolf Lutz, künstlerischer Leiter der J.S. Bachstiftung, und Pfarrer Karl Graf durch den musikalischen und theologischen Inhalt von Bachs Kantate BWV 185 „Barmherziges Herze der ewigen Liebe“.

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Der meisterliche Komponist Bach war nichts ohne seine Textdichter.

Und so ist die 1715 in Weimar entstandene und 1723 in Leipzig wiederaufgeführte Kantate «Barmherziges Herze der ewigen Liebe» Zeugnis seiner kongenialen Zusammenarbeit mit dem Weimarer Hofbibliothekar und Sekretär Salomo Franck (1659–1725). Gerade Bachs Weimarer Kirchenkompositionen profitierten enorm von der anspielungsreichen und bildkräftigen Sprachkunst Francks, die Bach zu besonders eindringlichen und farbenreichen Umsetzungen anregte.

Im hochaufragenden Kirchenraum der Weimarer Schloßkapelle fast 20 Meter über dem Publikum dargeboten, wirkten Text und Musik dabei in einer Weise zusammen, die der sinnenfrohen Hofgesellschaft auf zuweilen drastische Weise den Spiegel vorhielt.

Unter Bezug auf das am 4. Sonntag nach Trinitatis gelesene Evangelium der Bergpredigt ruft Francks Kantatenlibretto dazu auf, Barmherzigkeit zu üben, nicht vorschnell zu richten und statt des Splitters im fremden Auge eher den Balken im eigenen zu sehen.

Die Kantate BWV 185 als Video in voller Länge:


Ausführende: 

Sopran: Regina Kabis;   Altus: Alex Potter;

Tenor:  Jens Weber;  Bass: Markus Volpert;

Chor- und Orchester der Bachstiftung St. Gallen

Leitung: Rudolf Lutz

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J.S. Bach-Stiftung: Reflexion von Pia Reinacher zur Kantate BWV 185

Seit 2000 ist Pia Reinacher ständige Mitarbeiterin der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ mit dem Schwerpunkt Literaturkritik unter besonderer Berücksichtigung der Schweizer Literatur sowie der Kulturpolitik in der Schweiz.

Daneben abeitet sie als Kritikerin für „DeutschlandRadio“ Köln sowie als Lehrbeauftragte für „Kultur und Medien“ am Institut für Publizistikwissenschaft und Medienforschung der Universität Zürich (IPMZ) und am Advanced Study Center der Universität Basel. Von 1992 – 2000 war sie Literaturchefin des „Tages-Anzeigers“ in Zürich und ist heute Mitglied der ZDF-Aspekte-Jury und Schweizer Jurorin des vor drei Jahren eingeführten Deutschen Buchpreises. Sie publizierte 2003 „Je Suisse. Zur aktuellen Lage der Schweizer Literatur“.


CDs der J.S. Bach-Stiftung – bei Amazon – mit Hörproben

Link:  mp3 – Download 

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DVD’s der Johann Sebastian Bach-Stiftung St. Gallen

Bezugsquelle jpc

Link:   bei   j p c

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