Radiotipps KW 51

Hallo zusammen,

ein paar interessante Senungen habe ich wieder für Euch gefunden:

13.12.
MDR
19:30-21:00
Georg Friedrich Händel:
Ausschnitte aus den Oratorien „Samson“, „Messiah“, „Theodora“, „Belshazzar“ und „Solomon“
Nuria Rial, Sopran; Lawrence Zazzo, Altus
Vocalconsort Berlin, kammerorchesterbasel, Leitung: Paul Goodwin

(Aufnahme vom 6. Juni 2009, Marktkirche Halle, Händelfestspiele Halle)

15.12.
Ö1
19:30-21
Shield of Harmony; Andreas Scholl, Countertenor. Lieder von Oswald von Wolkenstein, Pierre des Molins, Heinrich Laufenberg und Gilles Binchois (aufgenommen am 6. September im Großen Rathaussaal in Wroclaw/Breslau, Polen, im Rahmen von „Wratislavia Cantans 2009“)
Andreas Scholl auf neuen Wegen: Stand heuer für den Starcountertenor verständlicherweise Musik von Georg Friedrich Händel im Mittelpunkt, so gab es dennoch Zeit, ein lange gehegtes Projekt umzusetzen.
Gemeinsam mit seinen Kollegen vom Ensemble „Shield of Harmony“ unternimmt Andreas Scholl eine Zeitreise ins 15. Jahrhundert. Im Zentrum dabei Lieder des in Südtirol geborenen Oswald von Wolkenstein (1377 – 1445).

16.12.
HR2
20-21:30
Notenschlüssel
Bach: „Ratswahlkantate“
aufgeschlüsselt von Paul Bartholomäi
Bei der Suche nach einer finanziell soliden Anstellung ging der junge Johann Sebastian Bach ins thüringische Mühlhausen. Hier verdiente der Zweiundzwanzigjährige als Organist der Kirche Divi Blasii um einiges mehr als in Arnstadt, wo er vorher angestellt war. Es war immerhin genug für ihn, um zu heiraten und eine Familie zu gründen. In Mühlhausen erhielt Bach den Auftrag, für den Ratswechsel der freien Reichstadt am 4. Februar 1708 eine Fest-Kantate zu schreiben. Dafür standen ihm ein relativ großes Orchester zur Verfügung, das er vierchörig einsetzte, vier Gesangssolisten und ein vierstimmiger Chor. Der Text zur Kantate „Gott ist mein König“ (Bachwerkeverzeichnis 71) besteht aus Worten der Bibel, insbesondere dem Psalm 74, dem 2. Buch Samuel und dem 1. und 5. Buch Mose. Das Werk hat offenbar seinen Eindruck nicht verfehlt, denn der Stadtrat bestellte auch im folgenden Jahr, als Bach bereits nach Weimar gegangen war, bei ihm eine weitere Kantate zum gleichen Anlass. Mehr zu Bachs „Ratswahlkanate“, übrigens der einzigen Kantate, die zu Lebzeiten Bachs im Druck erschien, erzählt Paul Bartholomäi in seinem „Notenschlüssel“.

Nordwestradio
20-22

Musikfest Bremen 2009
Barocke Schätze
Philippe Jaroussky, Countertenor
Concerto Melante
Kantaten, Arien und Instrumentalmusik
von Giovanni Battista Bononcini, Antonio Vivaldi, Nicola Porpora, Alessandro Scarlatti und Domenico Gallo
Mitschnitt vom 9.9.2009 aus der Kirche Unser Lieben Frauen in Bremen

Eine schöne Woche
Barbara

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