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Parallelen zwischen J.S. Bach und G.F. Händel


Liebe Musikfreunde!

Volker hatte ja den Austausch zum Gedenkjahr der großen drei Bach, Händel und Mendelssohn vorgeschlagen und es beschäftigt mich schon seit langem, welche Gemeinsamkeiten aber auch Unterschiede die beiden Barockkomponisten Bach und Händel haben.

Georg Friedrich Händel

Georg Friedrich Händel

Ich hatte ja schon auf einige biografische Details bei Bach und Händel hingewiesen. Geburtsort und – Jahr/Monat (fast) identisch, Halle und Leipzig nahe nebeneinander, dagegen der eine Junggeselle und der andere Familienmensch als soziale Auffälligkeit, u.s.w.)

Heute Abend will ich aber noch auf ein musikalisches Motiv hinweisen und es dabei auch ein bißchen spannend machen.

Im ‚Messias‘ des einen und im ‚WO‘ des anderen gibt es die musikalische Schilderung einer Freiluftszene, die zum

Standardrepertoire des Weihnachtsgeschehens

gehört. Beide widmen sich in ihrem Werk ganz auffällig dieser Szene. Bei Bach sind es 63 Takte, in denen er ein bemerkenswertes Zwiegespräch zwischen denen da oben und denen da unten ungewöhnlich plastisch schildert. Händel stellt sich derselben Szene, braucht merklich weniger Takte, benutzt aber ein ähnliches Instrumentarium. Beide musikalische Würfe haben ihren Reiz. Man kann sich fragen, ob da gegenseitige Beeinflussungen (auch über Umwege) möglich waren. Aber soweit ich weiß, fußt die Schilderung solcher Szenen auf einem seit der Antike und gerade im Barock fest geprägten Schema. Händel wählt dazu im August 1741 eine nicht so gebräuchliche Satzbezeichnung, während Bach die uns wohl bekannteste Satzbezeichnung darüberschreibt.

Ich denke, jetzt wissen alle, was ich meine !!!

Gruß

@Wolfgang

P.S. Aktualisierung am 04.02.2013 von Volker, mit einem entsprechenden und passenden Artikel in „DIE ZEIT“

Link:  http://www.zeit.de/2009/16/Haendel

sowie

ein PDF zu dem Thema:  >>  h i e r  zu öffnen <<

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