Archiv der Kategorie: Johann Sebastian Bach

J. S. Bach-Kantaten im Kirchenjahr mit Videos und Kantaten-Beschreibungen für den Feiertag „Himmelfahrt“


J. S. Bach-Kantaten im Kirchenjahr mit Videos und Kantaten-Beschreibungen für den Feiertag „Himmelfahrt“

Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

Volkers Klassikseiten J.S. Bach

eine Hör- oder Sehprobe, mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 24.05.2020 begehen wir den Feiertag: „Himmelfahrt

Christi Himmelfahrt
Festzeit
Österliche Freudenzeit
Kernaussage:

„Was steht ihr da und seht zum Himmel?“, werden die Jünger am Himmelfahrtstag gefragt. Guckt nicht nach oben, sondern guckt in die Welt: Nicht da, wo der Himmel ist, ist Gott – sondern da, wo Gott ist, ist der Himmel.

Predigttext: 1. Kön 8,22–24.26–28

Zwischen Himmel und Erde
„Hier ist der Himmel auf Erden“, sagen wir in Momenten, in denen es uns rundum gut geht.

Was ist der Himmel? Die unendlich blauen Weiten über uns oder die scheinbar zeitlosen Sekunden, in denen wir glücklich sind? Wenn wir Christi Himmelfahrt feiern, erinnern wir an den Abschied Jesu von seinen Jüngern 40 Tage nach seiner Auferstehung. Er kehrt zurück zu Gott. Seit dieser Zeit ist für Christen der Himmel dort, wo Jesus Christus ist. Zwischen Himmel und Erde leben sie. Und doch: „Was steht ihr da und schaut in den Himmel?“ Die Frage an die Jünger gilt auch uns. Im Hier und Jetzt, in unserer Gegenwart können wir etwas vom Himmel erfahren: in dem Glanz auf den Gesichtern unserer Mitmenschen, in Momenten der Freude und der Liebe, in denen wir eins sind mit Gott und Menschen.

Gottesdienste im Freien
Zahlreiche Kirchengemeinden verbinden mit Christi Himmelfahrt eine Wanderung oder einen Ausflug und feiern den Gottesdienst im Grünen. Christi Himmelfahrt betont die Anwesenheit und Macht Jesu Christi an allen Orten und zu jeder Zeit. Deshalb wird an Christi Himmelfahrt der Kirchenraum vielerorts verlassen.

Mit Gottesdiensten im Freien und auf Bergen wird sinnenfällig gefeiert, dass Jesus Christus den Menschen verheißen hat: „Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. Ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende“ (Matthäus 28,18.20). Daran erinnern wir uns auch jedes Mal, wenn wir im Gottesdienst gemeinsam mit dem Apostolischen Glaubenbekenntnis bezeugen: „aufgefahren in den Himmel, er sitzt zur Rechten Gottes des allmächtigen Vaters“.

——————————

Videos: 

Bach-Kantaten für den Feiertag „Himmelfahrt“

BWV 11 – „Lobet Gott in seinen Reichen“
BWV 37 – „Wer da gläubet und getauft wird“
BWV 43 – „Gott fähret auf mit Jauchzen“
BWV 128 – „Auf Christi Himmelfahrt allein“

———————————————–

/YouTube: BWV 11 –  Lobet Gott in seinen Reichen”   –  (Interpret:  S D G  )

——————————————

/ YouTube: BWV 37 Wer da gläubet und getauft wird“  (Historische Aufnahme)

Leitung: Wilhelm Ehmann, Westf. Landeskirchenmusikschule  Herford

——————————————-

/ YouTube: BWV 43 –  Gott fähret auf mit Jauchzen”   –  (Interpret: J.S. Bach-Stiftung St. Gallen )

——————————————-

/ YouTube: BWV 128 –  “ Auf Christi Himmelfahrt allein”   –  (Interpret: Ton Koopman )

———————————————–

Wilhelm Friedemann Bach (1710-1784)

„Bach-Kantate“ eine Einspielung Bachchor Mainz, Leitung: Ralf Otto

/ YouTube: Himmelfahrts-Kantate

—————————————

            Sir John Eliot Gardiner – Kantaten-Beschreibungen 

                 Kantaten für den Sonntag: Rogate und Exaudi

 zum Download 

——————————————-

Thomanerchor

———————————-

Video vom Thomanerchor  (Historische Aufnahme)

J.S.BACH
Kantate  BWV 43 zu Himmelfahrt
„Gott Fähret auf mit Jauchzen“

Mitwirkende:

Gertrud Birmele (Sopran)  Eva Fleischer (Alt)

Gert Lutze (Tenor)   Johannes Oettel (Bass)

Orgel: Ekkehard Tietze, Cembalo: Karl Richter

Thomanerchor Leipzig   Gewandhausorchester Leipzig

Thomaskantor: Günther Ramin

Recording: 1951

 

————————–

Ab Sonntag, 19. April 2020, um 10 Uhr (britischer Zeit) wird an jedem Sonntag eine neue Kantate aufgeführt, die von J.S. Bach und speziell von John Eliot Gardiner ausgewählt –

für die kommende Woche vollständig zum Streamen verfügbar gemacht. Begleitet von einigen Worten eines Musikers, der vor 20 Jahren an diesem wegweisenden Projekt (Bach-Cantata Pilgrimage 2000) teilgenommen hat.

J.S. Bach BWV 128 „Auf Christi Himmelfahrt allein“,

Anlässlich des Himmelfahrtstages freuen wir uns, eine zweite „Kantate der Woche“, Bachs BWV 128 „Auf Christi Himmelfahrt allein“, zu teilen.

Dies kann jetzt auf unserem YouTube-Kanal gestreamt werden, mit einer Einführung von Anneke Scott, Principal Horn der EBS:

Link zu YouTube:  https://youtu.be/desXFOoZQ1g

 


 

CDs der Bach-Kantaten-Serie können Sie nachstehend kaufen!

CDs – Bach-Cantata-Pilgrimage 2000

 

————————-

 

Ich wünsche allen Besuchern ein besinnliches Himmelfahrtfest !

Herzliche Grüße 

Volker

—————————————–

J. S. Bach-Kantaten im Kirchenjahr mit Videos und Kantaten-Beschreibungen für den Sonntag „Rogate“


J. S. Bach-Kantaten im Kirchenjahr mit Videos und Kantaten-Beschreibungen für den Sonntag „Rogate“

Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder Sehprobe, mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 18.05.2020 begehen wir den Sonntag “Rogate

Festzeit Österliche Freudenzeit
Kernaussage:

Rogate – Betet! Laut oder leise, gemeinsam oder mit anderen, frei oder mit geprägten Worten: Betet! Im Mittelpunkt des Sonntags steht die Ermutigung zu Gebet und Fürbitte. Das Gebet steht unter der Verheißung des Wochenspruchs: „Gelobt sei Gott, der mein Gebet nicht verwirft!“

Predigttext:
Johannes 16,23b–28(29–32)33

Ermutigung zum Gebet
Wie komme ich in Kontakt mit Gott? Bleibt nicht ungehört, was ich zu ihm spreche? Vielen Erwachsenen fällt das Beten schwer. Andere erleben es als befreiend, ihr Herz auszuschütten oder in der Stille Gott zu suchen. Der Sonntag Rogate ermutigt zum Gebet.

Auch Jesus hat immer wieder dazu aufgerufen. Vielfältige Formen des Betens finden sich schon in der Bibel: das stürmische und unnachgiebige Gebet, das Gott drängt wie einen Freund, die Bitte um Vergebung, das stellvertretende Einstehen für andere und der Dank. Wer in seinem Namen bittet, so verspricht Jesus, der stößt bei Gott nicht auf taube Ohren. Und er lehrt seine Jünger das Gebet, das alle anderen Gebete umfasst: das Vaterunser. Es müssen nicht viele Worte sein. Dieses ist genug. Es führt zum Hören auf Gott. Nicht unser, sondern Gottes Wille soll geschehen.

GLAUBE IM ALLTAG · ROGATE · 26.05.2019
Beten
Wie ein Tag begonnen hat, so kann er auch zu Ende gebracht werden: Mit einem kurzen Innehalten, einem Tagesrückblick, einem Dank. „Diesen Tag, Herr, leg ich zurück in deine Hände, denn du gabst ihn mir“, beginnt ein Kirchenlied. Sich das bewusst zu machen, im Kommen und Gehen der Tage den einzelnen Tag zu würdigen, dazu kann ein kurzer Tagesrückblick dienen.

Dabei können folgende Fragen helfen: Was hat mich froh gemacht? Wofür kann ich danken? Was ist offen geblieben? Was nehme ich mit? Und welche Menschen sind mir wichtig gewesen? Für wen möchte ich beten? Nach einer solchen stillen Zeit vielleicht noch ein Vaterunser sprechen und dann aufgeräumt und in Ruhe schlafen.

——————————

YouTube Videos: 

Bach-Kantaten für den Sonntag „Rogate

BWV 86 – „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch“

BWV 87 – „Bisher habt ihr nichts gebeten in meinem Namen

—————————-

*) BWV 217 – „Gedenke, Herr, wie es uns gehet“ (Apokryph)

*) ohne liturgische Zuordnung

—————————————–

/YouTube: BWV 86 – Wahrlich, wahrlich, ich sage euch – (Interpret: ALL OF BACH )

——————————————–

/ YouTube: BWV 87  – Bisher habt ihr nichts gebeten in meinem Namen“  

( Interpret: Koopman )

————————————-

/ YouTube: *) BWV 217 – „Gedenke, Herr, wie es uns gehet (Apokryph) (Pokrovskiye Vorota)

*) ohne liturgische Zuordnung

——————————-

Sir John Eliot Gardiner – Kantaten-Beschreibungen

Kantaten für den Sonntag: Rogate und Exaudi

 Reisetagebuch SDG 144 Kantatenbeschreibungen zum Download als PDF

———————————

Video: Tomanerchor Leipzig

J. S. Bach Cantata BWV 59  – Thomanerchor

Wer mich liebet, der wird mein Wort halten“  

ist eine Kirchen-Kantate von Johann Sebastian Bach. Er komponierte sie für den 1. Pfingsttag in Leipzig und führte sie wahrscheinlich am 28. Mai 1724 erstmals auf, doch ist auch eine erste Aufführung bereits am 16. Mai 1723 in der Paulinerkirche möglich.

Thomanerchor Leipzig

Dirigent-Thomaskantor: Prof. Kurt Thomas

Recording: Thomaskirche Leipzig, 6.12/1959


Ab Sonntag, 19. April 2020, um 10 Uhr (britischer Zeit) wird an jedem Sonntag eine neue Kantate aufgeführt, die von J.S. Bach und speziell von John Eliot Gardiner ausgewählt –

für die kommende Woche vollständig zum Streamen verfügbar gemacht. Begleitet von einigen Worten eines Musikers, der vor 20 Jahren an diesem wegweisenden Projekt (Bach-Cantata Pilgrimage 2000) teilgenommen hat.

J.S. Bach BWV 86

 

‘Wahrlich, wahrlich, ich sage euch’

 – Voller Kantatestream, Weltweit

Hier kann am Sonntag, 19. Mai, auf YouTube das Video angesehen werden!


DIE Komplette Bach-Kantaten-Serie können Sie nachstehend kaufen!

CDs – Bach-Cantata-Pilgrimage 2000

————————-

Ich wünsche allen Besuchern einen schönen Sonntag !

Herzliche Grüße

Volker

————————

J. S. Bach-Kantaten im Kirchenjahr mit Videos und Kantaten-Beschreibungen für den Sonntag „Kantate“


J. S. Bach-Kantaten im Kirchenjahr mit Videos und Kantaten-Beschreibungen für den Sonntag „Kantate“

Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder SehprobeRadio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 10.05.2020 begehen wir den Sonntag “Kantate

Festzeit
Österliche Freudenzeit

Kernaussage:
Kantate – Singt! Singt dem Herrn ein neues Lied, denn er tut Wunder! Dem Jubel über die Erneuerung der Schöpfung folgt der Sonntag des Lobgesangs zu Gottes Ehre. Heute steht die Musik im Mittelpunkt: „Mit Psalmen, Lobgesängen und geistlichen Liedern singt Gott dankbar in euren Herzen!“

Predigttext: Apostelgeschichte 16,23–34

Singet dem Herrn ein neues Lied!

Der ausgelassene Tanz, das Lied, das Trauernden die Tränen löst, das Pfeifen im Dunkeln und die Arie, die tief ins Herz dringt, – Musik lässt niemanden unbewegt.

Evangelische Frömmigkeit wäre nicht denkbar ohne sie. Um Musik und Gesang drehen sich die biblischen Lesungen am Sonntag Kantate (Singt!): Der erleichterte Dank der Geretteten, das mächtige Loblied der Geschöpfe Gottes, das besänftigende Harfenspiel und der mutige Gesang, der Kerkermauern sprengt – sie alle vereinen sich zu einem vielstimmigen Lob Gottes. Dort, wo sein Name so besungen wird, dort ist Gott ganz nah. Kein Bereich des Lebens soll von diesem Lob ausgeschlossen sein, keiner ist zu gering für diese Musik. Je mehr unser Leben zum Gesang wird, desto stärker wird uns dieses Lied verändern zu liebevolleren und dankbaren Menschen.

——————————–

Bach-Kantaten für den Sonntag „Kantate

BWV 108 – „Es ist euch gut, dass ich hingehe

BWV 166 – „Wo gehest du hin

————————————

/YouTube: BWV 108  – Es ist euch gut, dass ich hingehe”   –  (Interpret: J.S. Bach-Stiftung St. Gallen)

Das Video auf YouTube ansehen..!!

———————————————

/ YouTube: BWV 166 – Wo gehest du hin  ( Interpret: J.S. Bach-Stiftung)

Das Video auf YouTube ansehen..!!

————————————————–

Bach-Kantate außerhalb des liturgischen Sonntags!

/ YouTube: *) BWV 117 –  Sei Lob und Ehr dem höchsten Gut” – (Interpret: Helmuth Rilling)

—————————

  Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen zu den Sonntagen:

         Jubilate und Kantate 

      h i e r  zum Download als PDF 

————————————

Video: Tomanerchor Leipzig

                                         Thomaskirche Leipzig – Dank an „Dean Nixon“ für das Photo!

Johann Sebastian Bach Kantate – BWV 166 Wo gehest du hin

Kantate zum Sonntag Cantate Live-Aufnahme aus der Thomaskirche Leipzig am 8. Mai 2004

Ausführende:

Susanne Krumbiegel, Alt Peter Diebschlag, Tenor Gotthold Schwarz, Bass

Thomanerchor Leipzig – Gewandhausorchester Leipzig

Leitung – Thomaskantor: Georg Christoph Biller

———————

Ab Sonntag, 19. April 2020, um 10 Uhr (britischer Zeit) wird an jedem Sonntag eine neue Kantate aufgeführt, die von J.S. Bach und speziell von John Eliot Gardiner ausgewählt –

für die kommende Woche vollständig zum Streamen verfügbar gemacht, begleitet von einigen Worten eines Musikers, der vor 20 Jahren an diesem wegweisenden Projekt (Bach-Cantata Pilgrimage 2000) teilgenommen hat.

J.S. Bach BWV 166, Voller Kantatestream, Weltweit

Hier kann am Sonntag, 10. Mai, auf YouTube das Video angesehen werden!

 

Für unsere vierte Kantate der Woche streamen wir BWV 166 ‚Wo gehest du hin?‘, komponiert 1724 für Cantate (vierter Sonntag nach Ostern). Dies wird von Robin Tyson eingeführt, der im Jahr 2000 an der Bach-Kantate-Wallfahrt teilnahm und den Altteil in dieser Aufnahme sang.

Klicken Sie hier, um die Gesangspartitur der Kantate herunterzuladen

Monteverdi Choir

English Baroque Solisten

John Eliot Gardiner – Dirigent

Robin Tyson Alt

James Gilchrist Tenor

Stephen Varcoe Bass

Diese Live-Aufnahme stammt von der Bach Cantata Pilgrimage des MCO, aufgenommen am 21. Mai 2000 in St Mary’s, Warwick. 

Komplette Bach-Kantaten-Serie können Sie nachstehend kaufen!

CDs – Bach-Cantata-Pilgrimage 2000

————————-

Ich wünsche allen Besuchern einen schönen Sonntag !

Herzliche Grüße

Volker

————————

Kommentare zu den Bach-Kantaten für den 3. Sonntag nach Ostern zum Sonntag Jubilate


Kommentare zu den Bach-Kantaten für den 3. Sonntag nach Ostern zum Sonntag Jubilate

Schlosskirche, Altenburg

Es stand auf Messers Schneide, ob wir Altenburg, rund fünfzig Kilometer südlich von Leipzig, ein gutes Stück abseits der üblichen Bach-Pilgerroute gelegen, in unserem Reiseprogramm würden unterbringen können. Wir kamen von Görlitz, an der Ostgrenze zu Polen, und fuhren durch das südliche Thüringen, eine mit Schlackenhalden und den Überbleibseln von Uranminen übersäte Landschaft. Wir schlängelten uns durch die mittelalterlichen Gassen und stiegen zum herzoglichen Schloss hinauf, das auf einem Felsen die Stadt überragt. Dort steht, in wunderbar erhaltenem Zustand, die alte Schlosskapelle aus dem 15. Jahrhundert, miteiner L-förmigen (der Felsformation angepassten) Einwölbung im Mittelschiff und der berühmten, gegen die Nordwand gedrückten Orgel, die den Innenraum der Kirche beherrscht. 

Was mag sich Herzog Friedrich II. (dessen Hauptresidenz und Hofkapelle sich in Gotha befanden, hundertfünfzig Kilometer westlich) gedacht haben, als er bei Tobias HeinrichGottfried Trost diese Orgel bestellte – mit siebenunddreißig Registern und auf dem neusten Stand der Technik? Bach besuchte Altenburg 1739 ungefähr zur Zeit ihrer Fertigstellung und spielte diese ‚mächtigeWurlitzer’ der Barockzeit, die seinen Idealen von Ton und Klang, wie Experten sagen, vermutlich am nächsten kam.

Spuren von Bachs eigenem Musizieren sind an Orten wie diesem in gewisser Weise lebendiger Kantaten für den dritten Sonntag nach Ostern (Jubilate) geblieben als in den berühmteren Hochburgen. Als wir in der Mitte der Schlosskapelle standen, den majestätischen Klängen der Trost-Orgel lauschten, von der die konzertartige Einleitung zu BWV 146 erklang, und spürten, wie begeistert sich das Publikum von Bachs Musik tragen ließ, waren plötzlich alle Zweifel zerstreut, ob es sich angesichts der logistischen Schwierigkeiten gelohnt hatte, zum Sonntag Jubilate nach Altenburg zu kommen.

Alle drei Kantaten Bachs für Jubilate befassen sich mit der Sorge um Jesu Abschied von seinen Jüngern, mit den Anfechtungen, die sie in seiner Abwesenheit zu gewärtigen haben, und mit der Vorfreude, ihn wieder zu sehen. Jede Kantate ist eine Reise, eine theologische und musikalische Entwicklung. Zwei der drei Werke beginnen in düsterster Stimmung und Seelenqual und enden in Jubel.

Hinter dem Evangelium für den Tag – ‚Ihr aber werdet traurig sein. Doch eure Traurigkeit soll in Freude verkehret werden‘ – steht ein Vers aus Psalm 126, ‚Die mit Tränen säen, werden mit Freuden ernten‘, und zwei außergewöhnliche Vertonungen dieses Textes von William Byrd und Heinrich Schütz kamen uns in Erinnerung, als wir durch die Kornfelder im Osten Sachsens fuhren, die in diesem Stadium ihres Wachsens grüne und kräftige Triebe zeigten und für einige Monate später eine gute Ernte versprachen.

Die Kantate BWV 12 “ Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen“

entstand in Weimar, kurz nachdem Bach 1714 zum Konzertmeister ernannt worden war, und er nahm die Kantate zehn Jahre später in seinem ersten Amtsjahrin Leipzig wieder auf. Diese zweite Version vom 30. April 1724 war es, die wir in Altenburg aufführten. Sie beginnt  mit einer hinreißenden Sinfonia, in der, wie wir uns vorstellen können, die tränenreiche Aussaat des Wintergetreides  geschildert wird. Die klagende cantilena der Oboe, die an Marcello oder Albinoni denken lässt, bestimmt die Atmosphäre des einleitenden tombeau, eines der eindrucksvollsten und eindringlichsten Kantatensätze, die Bach bis zu diesem Zeitpunkt komponiert haben mag. Die klagende cantilena der Oboe, die an Marcello oder Albinoni denken lässt, bestimmt die Atmosphäre des einleitenden tombeau, eines der eindrucksvollsten und eindringlichsten Kantatensätze, die Bach bis zudiesem Zeitpunkt komponiert haben mag.

Wenn man sich diesem Stück von rückwärts nähert, aus der langen Vertrautheit mit dem Crucifixus der Messe in h-moll (zu dem dieser Satz später geworden ist), überrascht der gröbere Zuschnitt und das brennende Pathos. Statt der vier Silben Cru-ci-fi-xus – vier Hammerschläge, die Christi Fleisch auf das Holz des Kreuzes nageln – widmet Bach dem Titel seiner Kantate vier verschiedene Gesangslinien (‚Weinen… Klagen… Sorgen… Zagen‘). Jedes Wort, ein herzzerreißender Schluchzer, dehnt sich über den Taktstrich und den viertaktigen passacaglia-Bass hinaus. Diese Worte, so erfahren wir in der motettenartigen Folge, ‚sind der Christen Tränenbrot, die das Zeichen Jesu tragen‘. Auch wenn ich die CrucifixusFassung dirigiere, geht mir das dreimal nachdrücklich artikulierte ‚Angst… und… Not‘ (das später zu ‚passus est’ geworden ist) nicht aus dem Sinn. 

Wenn das der Nadir, der tiefste Punkt ist, wie der Gelehrte Eric Chafe sagt, ‚wohin der Mensch zu äußerster Qual gebracht wurde, weil ihm die Sünde bewusst ist‘, dann sind diese Empfindungen selten, wenn überhaupt jemals, auf so erschütternde Weise in der Musik ausgedrückt worden. Unsere Zeit in Weimar zu Beginn unserer Pilgerreise machte mir auch deutlich, dass diese Musik weniger als drei Kilometer von den Buchenwäldern entfernt, wo Goethe und Liszt umherzustreifen pflegten, komponiert – und uraufgeführt – worden war, jenem Ort, der später eine der düstersten Stätten der Erde werden sollte: Buchenwald.

In diesen unendlich tiefen Abgrund lässt Bach eine Rettungsleiter hinab. Ihre einzelnen Sprossen werden, Satz für Satz, in die Musik gebrannt, die in Terzintervallen aufsteigt, wobei die Molltonart mit ihrer verwandten Durtonart wechselt: f, As, C, Es, g, H. Die‚Leiter‘ ist als Mikrokosmos auch im accompagnato (Nr. 3) vorhanden, das die Worte des heiligen Paulus vertont: ‚Wir müssen durch viel Trübsal in das Reich Gottes eingehen‘. Während sich der Continuobass umherschweifend die Oktave hinab bewegt (von c nach C), steigt die erste Violine eine diatonische C-Dur-Skala hinauf – eine Gegenbewegung, welche die (irdische) Welt der Drangsal mit dem (himmlischen) Reich Gottes verknüpft. Der theologische Dualismus, der hier der Komposition zugrunde liegt, kann auf die Formel gebracht werden: Wir müssen uns in dieser Welt mit einem gehörigen Maß an Trübsal abfinden, während wir an der Hoffnung festhalten, in der nächsten Welt glücklich zu sein.

Dieser Dualismus wird in der Alt-Arie (Nr. 4) weiter vertieft. So wie offenbar die unergründliche Natur Gottes in der jüdisch-christlichen Tradition ausgedrückt wurde, indem man ihm kontrastierende Attribute zuschrieb, zum Beispiel Hirte und Lamm, Eckstein und Stolperstein, postuliert Bach hier eine Verschmelzung alliterierender Gegensätze ‚Kreuz und Krone‘, ‚Kampf und Kleinod‘ – als Symbol für die Art und  Weise, in der das gegenwärtige und zukünftige Leben miteinander verknüpft sind. Linderung verschafft die aufmunternde Bass-Arie‚“Ich folge Christo nach“, ein Triosonatensatz nach italienischer Art, der wie ein englisches Osterlied beginnt: ‚This joyful Eastertide‘. 

Weitere Pein wird jedoch mit der Tenor-Arie folgen: ‚Sei getreu‘. Selbst in diesem frühen Stadium der Entwicklung seiner Form der Kantate geht Bach auf der Suche nach hermeneutischer Wahrheit keine Kompromisse ein; er ist gewillt, eine reizvolle Oberfläche der sich windenden Melodielinie zu opfern, um die unendliche Schwierigkeit auszudrücken, die es bedeutet, unter Anfechtung ‚getreu‘ zu bleiben. Ein mühseliger Weg ist nur zu ertragen durch die Gegenwart der Choralmelodie Jesu, meine Freude, die von einer Trompete angestimmt wird – gleich einer Hand, die auf der letzten Sprosse der Leiter dem Gläubigen in seinem Kampf, zum Glauben zu finden, gereicht wird. Ein abschließender Choral, ‚Was Gott tut das ist wohlgetan‘, mit Trompete im Diskant bestätigt Luthers Ziel für den Christenmenschen: ‚Nur im Glauben an den gekreuzigten Christus findet ein Mensch Gnade‘.

Am Sonntag Jubilate begann in Leipzig nach alter Tradition die Ostermesse, zu der drei Wochen lang so viele Besucher – Handwerker, Kaufleute aus dem In- und Ausland, Buchhändler, Höker, Straßenkünstler –herbeiströmten, dass sich während dieser Zeit rund 30.000 Menschen in der Stadt aufhielten. Bach, der die Veröffentlichung der drei Teile seiner ClavierÜbung zeitlich so terminierte, dass sie zu den Messen erschienen, wird sich der Notwendigkeit bewusst gewesen sein, dass bei dieser Gelegenheit eine besondere Musik dargeboten werden musste, da sonntags keine Geschäfte abgewickelt werden durften und Besucher und adlige Herrschaften, wie sein Vorgänger Kuhnau dargelegt hatte, in den Hauptkirchen gewiss ‚etwas Schönes‘ hören wollten.

Das haben sie mit Sicherheit am 22. April 1725 getan, als Bach seine 

Kantate BWV 103 „Ihr werdet weinen und heulen „ vorstellte. 

Sie beginnt mit einer funkelnden Fantasia für konzertante Violine, die eine ‚Sixth Flute‘ – eine Sopran-Blockflöte in D – verdoppelt. Beide Instrumente sind einem Oboe d’amore-Paar und den Streichern gegenübergestellt und lassen sich auf einen scheinbar fröhlichen Dialog ein. Erst mit dem Einsatz der vier vokalen Concertisten zu einem kantigen Fugenthema (das eine übermäßige Sekunde und eine aufwärts gerichtete Septime enthält) erkennen wir, dass wir auf eine falsche Fährte geführt worden sind: Das fröhliche Instrumentalthema schildert nicht die Freude der Jünger über die Auferstehung Christi, sondern das schallende Gelächter der Zweifler über ihrUnbehagen – daher das arpeggierte Gackern der hohen Flöte in boshaft-schrillem Ton. Eine konventionellere Verfahrensweise wäre gewesen, die Antithese der beiden Anfangsteile unangetastet und, sagen wir, auf einen von Düsternis erfüllten langsamen Satz (wie in BWV 12 und 146) ein glucksendes Scherzo irgendeiner Art folgen zu lassen. 

Was Bach tut, ist noch viel erstaunlicher.  Um ein Jahrhundert nimmt er den Dankgesang von Beethovens Streichquartett in a-moll op. 132 vorweg, indem er die gegensätzlichen Stimmungen einander überlagert und zu einem Ganzen verknüpft,dessen Teile sich gegenseitig erhellen. So hebt er hervor, dass es derselbe Gott ist, der diese Lage herbeiführt und dann verbessert. Plötzlich verlangsamt sich die Musik zu einem adagio e piano, während der Bass sein Solo ‚Ihr aber werdet traurig sein‘ anstimmt und Blockflöte und Violine Arabeskenfragmente beisteuern.

Genau dann, wenn die Freude in weiteste Ferne gerückt zu sein scheint, kehrt sie hüpfend mit dem Fugenthema zurück, und was früher spöttisch wirkte, wird nun reine Wonne. Ähnlich erfindungsreich sind die folgenden Rezitative mit Arie gestaltet, in denen die Antithese zwischen ‚Schmerz‘ und ‚Freude‘ aufrechterhalten und weitergeführt wird. Die Alt-Arie (Nr. 3), mit obligater Violine in fis-moll, ist ein Versuch, die göttliche Heilung zu schildern, die dem reuigen Sünder zuteil wird. Die Tenor-Arie (Nr. 5) enthält einen jener haarsträubenden Trompetenparts, bei denen der Trompeter in einer Atmosphäre unbändiger Erleichterung einige nicht-harmonische (d.h. technisch unmögliche) Töne hervorzubringen hat, die den Text des Sängers – ‚betrübte Sinnen‘ – untermalen.

Bachs dritte Kantate für Jubilate, die uns erhalten ist, BWV 146 „Wir müssen durch viel Trübsal“

stammt entweder aus dem Jahr 1726  oder 1728. 

Was ursprünglich ein (inzwischen verloren gegangenes) Violinkonzert war und später das berühmte Cembalokonzert in d-moll (BWV 1052a) wurde, taucht hier wieder auf als die zwei einleitenden Sätze der Kantate, beide mit obligater Orgel, der zweite zusätzlich mit vierstimmigem Chor. Letzterer wäre eindrucksvoll genug als unglaublich klug aufgepfropftes Stück, wenn es das gewesen war. Wir werden nie mit Sicherheit wissen, ob Bach von Anfang an genau diese Lösung im Sinn hatte oder ob er, mit der Spürnase eines Großmeisters im Schach, so viele mögliche Veränderungen und Konstellationen späterer Züge voraussehen konnte – zum Beispiel dass die vier Gesangslinien an gewissen Stellen leicht unwiderstehlichen Schwung auf, der genau zum richtigen Zeitpunkt kommt auf dieser Reise von der Trübsal zur Vorfreude auf die Ewigkeit. 

Der abschließende Choral endet mit den Worten: ‚Er ist in der festen Stadt, da Gott seine Wohnung hat; er ist in das Schloss geführet, das kein Unglück nie berühret‘. Genau an dieser Stelle während des Konzertes war es, dass Silas Standage, unser junger Organist, und ich Blicke tauschten. Wir schmunzelten beide. Denn kurz bevor er mit dem gewaltigen Orgelsolo zu Anfang dieser Kantate (selbst eine Allegorie auf die weltliche ‚Trübsal‘) beginnen wollte, hatte der arme Silas auf dem oberen Manual der berühmten Trost-Orgel einen Heuler entdeckt. Wir waren gezwungen, um eine Unterbrechung zu bitten, um die möglicherweise notwendige Reparatur durchzuführen.

Werkzeug wurde ausgepackt, Expertenrat eingeholt, und nach vielen Hämmern und Klopfen konnten wir fortfahren. Ich erinnerte mich an eine Stelle in Bachs Handexemplar der Calov-Bibel, die er unterstrichen hatte: ‚Herr, ich walte meins Ampts – und thuer was du mir besehen hast – und will gerne alles arbeiten und thun – was du haben willt – allein hilff du mir auch haushalten – hilff du mir auch regieren – e.c.‘

Copyright:  J.E. Gardiner 2005

J. S. Bach-Kantaten im Kirchenjahr mit Videos und Kantaten-Beschreibungen für den Sonntag „Jubilate“


J. S. Bach-Kantaten im Kirchenjahr mit Videos und Kantaten-Beschreibungen für den Sonntag „Jubilate“

Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

Volkers Klassikseiten J.S. Bach

eine Hör- oder Sehprobe, mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 03.05.2020 begehen wir den Sonntag “Jubilate

Der Name des Sonntags Jubilate leitet sich vom Beginn der lateinischen Antiphon ab: Jubilate Deo, omnis terra!. (Ps 66, 1).

Am Sonntag Jubilate wird das Evangelium von Jesus als dem Weinstock gelesen. Das Thema „Die neue Schöpfung“ wird jedoch nicht ohne weiteres in diesem Evangelium deutlich, sondern in den anderen Lesungen, worin auf die Veränderungen hingewiesen wird, die durch Jesu Auferstehung bewirkt wurden und werden. Interessant ist die Wahl der priesterlichen Schöpfungsgeschichte als alttestamentlicher Lesung: hier wird das, was das Volk Israel schon lange erkannt hat, aufgegriffen: Gott hat die Schöpfung gut geschaffen, ohne Fehl und Tadel. Das zahreiche Elend ist auf das Versagen des Menschen zurückzuführen, den Willen Gottes auszuführen. Durch Christus sind wir nun dazu befähigt.

Am Sonntag Jubilate werden wir ermahnt, am rechten Weinstock zu bleiben, der Christus ist. Nur dann werden wir auch den Tod überwinden, weil Christus ihn überwunden hat. Dankbar hören wir die Verheißung von Jesu Wiederkunft. Durch seine Auferstehung haben auch wir teil an der neuen Schöpfung, die schon jetzt anbricht und bei seinem Kommen vollends heraufgeführt wird.

Videos: Bach-Kantaten für den Sonntag „Jubilate

BWV   12 – Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen“
BWV 103 – Ihr werdet weinen und heulen
BWV 146 – Wir müssen durch viel Trübsal

—————————

/ YouTube: BWV 12 –  Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen”   –  (Interpret: Sigisvald Kuijken )

————————————

/ YouTube: BWV 103 Ihr werdet weinen und heulen  ( Interpret: J.S. Bach-Stiftung )

Das Video ist auf YouTube anzusehen..!!

———————————

/YouTube: BWV 146 –  Wir müssen durch viel Trübsal”   –  (Interpret: Marcel Ponseele )

———————————————–

John Eliot Gardiner – Kantaten-Beschreibungen für den Sonntag Jubilate !

   h i e r  zum Download als PDF 

—————————-

Video: Tomanerchor Leipzig

Johann Sebastian Bach (1685-1750)

♪ Cantata BWV 190, „Singet dem Herrn ein neues Lied“

Ausführende

Thomaner Stefan Kahler, alto
Christoph Genz, tenor
Matthias Weichert, bass

Thomanerchor Leipzig
Gewandhausorchester

Leitung :Thomaskantor Georg Christoph Biller

Rondeau Production 2011

————————

Ab Sonntag, 19. April 2020, um 10 Uhr (britischer Zeit) wird an jedem Sonntag eine neue Kantate aufgeführt, die von J.S. Bach und speziell von John Eliot Gardiner ausgewählt –

für die kommende Woche vollständig zum Streamen verfügbar gemacht, begleitet von einigen Worten eines Musikers, der vor 20 Jahren an diesem wegweisenden Projekt (Bach-Cantata Pilgrimage 2000) teilgenommen hat.

Sonntag, 03. Mai 2020, Kantate BWV 146 –  “Wir müssen durch viel Trübsal”  

Stream-Link:  https://monteverdi.co.uk/whats-on/bwv-146-wir-muessen-durch-viel-truebsal-in-das-reich-gottes-eingehen

————————-

Es wurde auf Twitter folgende Veröffentlichung von SDG-Monteverdi Choir & Orchestra veröffentlicht! Einleitende Wort zu dem BWV 146 spricht Sir J.E. Gardiner mit bemerkenswerten Aussagen. Ich wünsche viel Freude mit dieser grandiosen Aufnahme.
Grüße an alle
Karin

Hier die Ankündigung auf Twitter:

SDG-Monteverdi Choir & Orchestra, 03.05.2020
We are now streaming our third Cantata of the Week, Bach’s BWV 146 ‘Wir müssen durch viel Trübsal in das Reich Gottes eingehen’, composed for Jubilate.
Listen now and watch a new introduction from John Eliot Gardiner! –

SDG-Monteverdi Chor & Orchester, 03.05.2020
Wir streamen jetzt unsere dritte Kantate der Woche, Bachs BWV 146 „Wir müssen durch viel Trübsal im Reich Gottes empfangen“, komponiert für Jubilate.
Hören Sie jetzt zu und sehen Sie sich eine neue Einführung von John Eliot Gardiner an!

Link for YouTube:

https://youtu.be/tR3EGw5SEgk

———————————

Komplette Bach-Kantaten-Serie können Sie kaufen!

CDs – Bach-Cantata-Pilgrimage 2000

Link zu den CDs  h i e r  klicken…!!

————————————-

Ich wünsche allen Besuchern einen schönen Sonntag !

Herzliche Grüße

Volker

————————

J. S. Bach-Kantaten im Kirchenjahr mit Videos und Kantaten-Beschreibungen für den Sonntag „Misericordias Domini“


J. S. Bach-Kantaten im Kirchenjahr mit Videos und Kantaten-Beschreibungen für den Sonntag „Misericordias Domini“

Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

Volkers Klassikseiten J.S. Bach

eine Hör- oder Sehprobe, mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 26.04.2020 begehen wir den Sonntag “Miserikordias Domini

Festzeit – Österliche Freudenzeit

Kernaussage:

„Ich bin der gute Hirte“, sagt Jesus: der zweite Sonntag nach Ostern ist der Hirtensonntag. Die Schafe kennen die Stimme des Hirten – und er sorgt für sie und lässt, wenn es nötig ist, sein Leben für die Schafe.

Predigttext:  Joh 10,11–16(27–30)

Der gute Hirte
Manchmal wünsche ich mir das: einen, der für mich sorgt, der mir den rechten Weg zeigt und mich unbeschadet durch Gefahren führt, einen, der meinen Durst nach Leben stillt und nach mir sucht, wenn ich verloren gehe.

Jesus, der „gute Hirte“ steht im Zentrum des zweiten Sonntags nach Ostern. Das Urbild des Schäfers spricht Kinder wie Erwachsene an. Das Neue Testament bekennt Christus als den guten Hirten, der das Verlorene nicht aufgibt und der sein Leben für das ihm Anvertraute lässt. Jeder einzelne zählt. Die biblischen Texte warnen aber auch vor schlechten Hirten, die nur an ihr eigenes Wohl denken, bei Gefahr davonlaufen und das Schwache nicht stärken. Da gilt es, sich an den guten Hirten zu halten und nach seinem Beispiel selbst auf andere zu achten.

—————————————

 Videos:  Bach-Kantaten für den Sonntag Miserikordias Domini

BWV 85  „Ich bin ein guter Hirt“
BWV 104 – Du Hirte Israel, höre
BWV 112 – „Der Herr ist mein getreuer Hirt

————————————————

/ YouTube: BWV 85 –  Ich bin ein guter Hirt”   –  (Interpret: Kuijken )

———————————————–

/ YouTube: BWV 104 – Du Hirte Israel, höre“  ( Interpret: Koopman)

——————————————-

/ YouTube: BWV 112 –  Der Herr ist mein getreuer Hirt   –  (Interpret: Helmuth Kahlhöfer )

—————————————

Sir John Eliot Gardiner – Kantaten-Beschreibungen

  h i e r  zum Download als PDF

————————————

Video: Tomanerchor Leipzig

—————————–

Johann Sebastian Bach (1685-1750)

J.S. Bach Kantate BWV 85, „Ich bin ein guter Hirt“ E. Mauersberger 1964

Ausführende:

Adele Stolte (Sopran)  Gerda Schriever (Alt)

Hans-Joachim Rotzsch (Tenor)  Hermann-Christian Polster (Bass)

Thomanerchor Leipzig  Gewandhausorchester

Leitung: Thomaskantor Erhard Mauersberger

————————

Ab Sonntag, 19. April,2020, ab 10 Uhr (britischer Zeit) wird an jedem Sonntag eine neue Kantate aufgeführt, die von J.S. Bach und speziell von John Eliot Gardiner ausgewählt –

für die kommende Woche vollständig zum Streamen verfügbar gemacht, begleitet von einigen Worten eines Musikers, der vor 20 Jahren an diesem wegweisenden Projekt (Bach-Cantata Pilgrimage 2000) teilgenommen hat.

Sonntag, 26 April 2020, Kantate BWV 85Ich bin ein guter Hirt

Stream-Link: https://monteverdi.co.uk/whats-on/bwv-85-ich-bin-ein-guter-hirt

————————-

Komplette Bach-Kantaten-Serie können Sie kaufen, indem Sie nachstehend klicken.

Link: nachstehend zu den CD-Aufnahmen der

Bach-Cantata-Pilgrimage 2000

Link zu den CDs  h i e r  klicken zu den CDs

————————————-

Ich wünsche allen Besuchern einen schönen Sonntag !

Herzliche Grüße

Volker

————————

J. S. Bach-Kantaten im Kirchenjahr mit Videos und Kantaten-Beschreibungen für den Sonntag „Quasimodogeniti“


J. S. Bach-Kantaten im Kirchenjahr mit Videos und Kantaten-Beschreibungen für den Sonntag „Quasimodogeniti“ 

Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder Sehprobe, mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 19.04.2020 begehen wir den Sonntag “Quasimodogeniti

Sonntag – Quasimodogeniti – Festzeit Österliche Freudenzeit
Kernaussage:

Der erste Sonntag nach Ostern hatte eine feste Bedeutung in der altkirchlichen Tauftradition. An diesem Tag legten neugetaufte Christinnen und Christen, die weißen Kleider wieder ab, die sie seit der Osternacht getragen hatten. Es ist möglich, dass der katholische Name „Weißer Sonntag“ auf diesen Brauch zurückgeht.

So hat der Sonntag Quasimodogeniti, dessen Name sich nach den ersten Worten des Eingangspsalms richtet, seit der Urkirche etwas mit Mündigkeit im Glauben zu tun – genau wie die Konfirmation. Die schick gemachten Jugendlichen und die geschmückte Kirche erinnern an die eigene Konfirmation. Wie war das damals? Hat mir der Gottesdienst etwas bedeutet? Was war das schönste Geschenke? Gibt es noch Bilder von der Konfirmation, vielleicht schon von der silbernen oder goldenen, 25 oder 50 Jahre danach?

„Selig sind, die nicht sehen und doch glauben“: Der „ungläubige Thomas“ konfrontiert uns mit dem Wunsch, Glaubensinhalte zu sehen und zu verstehen. Der Glaube an die Auferstehung aber richtet sich nicht auf eine beweisbare Tatsache. Er ein Vertrauensakt.

Glauben, nicht wissen
„Ich glaube nur, was ich sehe“, sagen viele. Was ich mit dem Verstand fassen kann, was ich be-greifen kann, nur das hat Bestand. Auferstehung? Das passt da nicht hinein. Auch viele Jünger konnten die Botschaft von der Auferstehung Jesu zunächst nicht glauben.

Wo war der Beweis? Wo die logische Erklärung? Der erste Sonntag nach Ostern (Quasimodogeniti) erzählt davon, wie Jesus den Zweiflern und Skeptikern entgegenkam, sich anfassen ließ und gemeinsam mit ihnen aß. So konnten sie später auch glauben, was sie nicht sahen: die unsichtbare Gemeinschaft mit Christus. Schon jetzt haben Christen Anteil an seinem, dem neuen Leben. Darf man das glauben? „Selig sind, die nicht sehen und doch glauben“, sagt Jesus.

 Videos:  

Bach-Kantaten für den Sonntag Quasimodogeniti“

BWV 42   ”Am Abend aber desselbigen Sabbats

BWV 67   “Halt im Gedächtnis Jesum Christ

————————————–

/YouTube: BWV 42 –  Am Abend aber desselbigen Sabbats   –  (Interpret:  J.S. Bachstiftung)

——————————————

/ YouTube: BWV 67 –  Halt im Gedächtnis Jesum Christ“  ( Interpret: Sigiswald Kuijken )

——————————————-

*) Kantate außerhalb des liturgischen Sonntags

*) /YouTube: BWV 150 –  Nach, dir, Herr verlanget mich”   –  (Interpret: Kristian Commichau)

———————————————

            Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen zu Ostern:

  h i e r  zum Download als PDF 

—————————-

Johann Sebastian Bach BWV 245 Johannes Passion live aus der Thomaskirche Leipzig Aufnahme vom 10.04.2020

Link:  H i e r geht es zum Video…!!


Video: Tomanerchor Leipzig

Johann Sebastian Bach (1685-1750)

J.S. Bach – Kantate  BWV 67  „Halt im Gedächtnis Jesum Christ“ (Leipzig, 1724)

Ausführende:

Thomaner Jakob Wetzig, alto  Martin Petzold, tenor

Matthias Weichert, bass

Thomanerchor Leipzig  Gewandhausorchester

Leitung: Thomaskantor a.D. Georg Christoph Biller

Rondeau Production 2014

——————————-

Ab Sonntag, 19. April,2020, ab 10 Uhr (britischer Zeit) wird an jedem Sonntag eine neue Kantate aufgeführt, die von J.S. Bach und speziell von John Eliot Gardiner ausgewählt für die kommende Woche vollständig zum Streamen verfügbar gemacht, begleitet von einigen Worten eines Musikers, der vor 20 Jahren an diesem wegweisenden Projekt (Bach-Cantata Pilgrimage 2000) teilgenommen hat.

Sonntag, 19. April 2020, Kantate BWV 67: „Halt im Gedächtnis Jesum Christ

Stream-Link: https://monteverdi.co.uk/whats-on/bwv-67-halt-im-gedaechtnis-jesum-christ

————————-

Komplette Bach-Kantaten-Serie können Sie kaufen, indem Sie nachstehend klicken.

Link: nachstehend zu den CD-Aufnahmen der

Bach-Cantata-Pilgrimage 2000

Hier klicken zu den CDs

———————————————————-

Ich wünsche allen Besuchern einen schönen Sonntag !

Herzliche Grüße

Volker

————————