Archiv der Kategorie: J.S. Bach Kantatenbeschreibungen

J. S. Bach-Kantaten im Kirchenjahr – Videos und Kantaten-Beschreibungen für den Sonntag „Palmarum“


J. S. Bach-Kantaten im Kirchenjahr – Videos und Kantaten-Beschreibungen für den Sonntag „Palmarum

                                     Vitraux – Cathédrale de Laon – Jesus Einzug in Jerusalem!

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

 Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

Volkers Klassikseiten J.S. Bach

eine Hör- oder Sehprobe, mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr steht zur Verfügung.

Am 05.04.2020 begehen wir den Sonntag „Palmarum“ (Palmsonntag)

In der Karwoche, die von Palmsonntag bis zum Samstag vor Ostern dauert, wird in Gottesdiensten und Andachten an das Leiden und Sterben Jesu erinnert. Die Karwoche geht auf das Altdeutsche „Kara“ zurück, was Klage oder Trauer bedeutet.

Der Name des Palmsonntags ist eng mit den grünen Palmzweigen verbunden, mit denen die Menschen Jesus begrüßt haben, als er nach Jerusalem gekommen ist (Johannes 12,12 und 13). Der Einzug Jesu in Jerusalem wird auch in den Palmsonntagsgottesdiensten zum Thema gemacht.

Mit den Palmzweigen sind wohl die zwei bis drei Meter langen Blätter der Dattelpalme gemeint – eine später auch kultivierte Oasenpflanze. Palmzweige galten bei den Griechen, Römern und Juden als Siegessymbol. Sie wurden auch als Zeichen der Huldigung und bei der Tempelweihe verwendet.
Am Gründonnerstag – am Vorabend des Karfreitags – wird in Abendmahlsgottesdiensten an das letzte Mahl Jesu mit seinen Jüngern erinnert (Markus 14,12– 26).

Der Karfreitag steht im Zeichen der Kreuzigung und des Todes Jesu. Heute finden in vielen Kirchen um 15 Uhr besondere Gottesdienste oder musikalische Veranstaltungen zur Sterbestunde Jesu statt. Die Uhrzeit wird in Anlehnung an Markus 15,25 als Zeit der Todesstunde Jesu angesehen.

Bach-Kantaten:

*) Musik in Leipzig schweigt in der Fastenzeit..!!

*) Kantaten ohne liturgische Bestimmung

     BWV 182  Himmelskönig, sei willkommen“ (Weimarer-Kantate in 1714 zu Palmarum)

 BWV 186   Ärgre dich, o Seele, nicht

*)  BWV 188   „Ich habe meine Zuversicht“

*) BWV 192   Nun danket alle Gott“ 

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/ YouTube: BWV 182 –  Himmelskönig, sei willkommen“  (Interpret: Bachstiftung St. Gallen)

Das Video ist auf YouTube anzusehen..!!

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/ YouTube: BWV 186 –  Ärgre dich, o Seele, nicht“ (Interpret: S D G  )

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/ YouTube: BWV 188 Ich habe meine Zuversicht (Interpret: Bachstiftung St. Gallen )

Das Video ist auf Youtube anzusehen..!!

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/ YouTube: BWV 192 –  Nun danket alle Gott“  (Interpret: Anton Birula  )

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/ YouTube: Wilhelm Friedemann Bach (1710 – 1784)

Wilhelm Friedemann Bach – Cantata, F 80 –
„Lasset uns ablegen die Werke der Finsternis“
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Barbara Schlick (Soprano) – Wilfried Jochens (Tenor)
Claudia Schubert (Alto) – Stephan Schreckenberger (Bass)

Chorus: Rheinische Kantorei – Orchestra: Das Kleine Konzert

Conductor: Hermann Max

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Sir John Eliot Gardiner – Kantaten-Beschreibung

Aufführungsort: Walpole St. Peter, Norfolk am 05.03.2000

BWV 182 Himmelskönig sei willkommen

Kantate für den Sonntag  „Palmarum“

Wir trafen uns am Sonnabendnachmittag, um die drei Kantaten (BWV 182, 54 und 1) in dieser bildschönen, aber eiskalten Kirche zu proben, während der Regen auf das Dach trommelte und auf das öde Acker- und Weideland, das diese Ecke Ostenglands prägt. Am Sonntag ließ sich die Sonne blicken und lieferte das ‚zauberhaft Spiel des Lichtes auf Stein und Holz’, das der Kirche fünf Sterne in Simon Jenkins’ Buch über England’s Thousand Best Churches eingebracht hatte. Der Prince stellte sich pünktlich ein, und wir begrüßten ihn mit Thomas Arnes Arrangement für das Drury Lane Theatre von God Save the King (1745), das nicht in der üblichen schwerfälligen, trübsinnigen Manier gespielt wurde, sondern als luftiger, leichtfüßiger Passepied. Das Stück war ein passendes Präludium zu der eleganten Sonate, mit der Bach BWV 182 „Himmelskönig, sei willkommen“ eröffnet, das 1714 komponiert wurde, als Palmsonntag und Mariä Verkündigung zusammenfielen.

Die Sonate wirkt wie die Miniaturausgabe einer französischen Ouvertüre, Solovioline und Blockflöte dialogisieren mit einer Pizzicato-Begleitung, die ein wenig an Jesu Eselritt nach Jerusalem erinnert. In dem magischen Augenblick, wenn die Streicher zum ersten Mal wieder coll’arco spielen und der Tonaufschwillt, spürt man noch einmal, was für eine Offenbarung die Begegnung mit der Musik seiner Zeitgenossen – Corelli, Vivaldi u.a. – für Bach gewesen sein muss. Ein madrigalähnliches Willkommenslied für Chor (Nr. 2) – und, wie ich finde, eine idiomatische Verwendung von concertisten und ripienisten, wenn die Streicher und die Blockflöte einsetzen – deutet auf eine wachsende Menge hin, die sich einstellt, um Christus als Gottes Vertreter 10 auf Erden willkommen zu heißen. Selten ist Bach auf eine so frische Weise unbeschwert. Die kammermusikähnlichen Proportionen des Werkes, seine Fröhlichkeit und Unbekümmertheit schienen für das Gebäude wie geschaffen.

Nur ein Rezitativ ist vorhanden (Nr. 3), und es ähnelt eher einem Arioso, dafür gibt es drei aufeinander folgende und im Charaktergegensätzliche Arien, in der die Leidenszeit, die Christus bevorsteht, als Quelle geistlicher Inspiration behandelt wird, vom Bass (Nr. 4) und Tenor (Nr. 6), die Christus direkt ansprechen, vom Alt (Nr. 5), der alle Christen aufruft, den Heiland in der Weise zu begrüßen, wie es im Evangelium berichtet wird: ‚Aber viel Volks breitete die Kleider auf den Weg. Die anderen hieben Zweige von den Bäumen und streuten sie auf den Weg’. Bach setzt in dieser langsamen und ausgedehnten Dacapo-Arie (mit geringfügig schnellerem B-Teil), deren sich windende, absteigende Phrasen andeuten, wie sich die Zweige neigen und die Menschen vor dem Heiland niederknien, eine einzelne Blockflöte gegen das Alt-Solo. Auf mich wirkte das wie eine musikalische Pietà, die Alt-Marienfigur, die den Heiland in ihren Armen wiegt – und wir fanden in der Nordwestecke der Kirche tatsächlich eine Pietà der englischen Bildhauerkunst. 

Die Tenor-Arie, von einer regen, zuweilen gequälten Continuolinie unterlegt (cis-moll in dieser transponierten Leipziger Fassung!) verweist auf eine Stimmung zu einem späteren Zeitpunkt während der Passion. Immer wieder abrupter Stillstand und Neubeginn – diese Abfolge deutet an, wie Jesus unter der Last des Kreuzes stolpert, während ihm seine Jünger auf dem langen Weg ‚durch Wohl und Weh’ nicht folgen können.

Die Kantate endet mit zwei Chören, der erste eine motettenähnliche Choralfantasie, die um Vulpius’ schöne Melodie (1609) des für Palmsonntag bestimmten Liedes gebaut ist, der zweite ein munterer Chortanz, der auf direktem Wege einer heiteren Oper dieser Zeit hätte entnommen sein können (und auch im Ersten Akt von Tschaikowskys Eugen Onegin nicht völlig fehl am Platze gewesen wäre). Dieser Tanz verlangt die Ausgeglichenheit eines Trapezkünstlers im Verbund mit der Agilität eines Madrigalgymnasten – und ist einfach faszinierend. In einerKirche, die bis auf den letzten Platz mit einem so bunt gemischten Publikum besetzt war – der Prince of Wales, seine Stallmeister, sein Leibwächter, die Mimen seiner House-Party, Bach-Pilger’ aus London und Oxford, sogar jemand aus Japan –, spürte man noch mehr als sonst das Geheimnis einer Live-Aufführung von Bachs Musik, die offensichtlich Interpret wie Hörer gleichermaßen Nahrung gibt. Die erhebende Stimmung war zu fühlen.

© John Eliot Gardiner 2006

Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier

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Video vom Thomanerchor:

/ YouTube: BWV 182 –  Himmelskönig, sei willkommen  

(Interpret: Georg Christoph Biller Thomanerchor )

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Ich wünsche allen Besuchern einen schönen Sonntag”

Herzliche Grüße

Volker

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Text

J. S. Bach-Kantaten im Kirchenjahr mit Videos und Kantaten-Beschreibungen für den Sonntag „Laetare“


J. S. Bach-Kantaten im Kirchenjahr mit Videos und Kantaten-Beschreibungen für den Sonntag Laetare

                                   Kronleuchter in der „Kirche Bergkirchen“ Ostwestfalen-Lippe

Liebe Bach-Freunde/innen !

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Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

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Mitten in der Passionszeit gibt es einen Freudensonntag, den Sonntag Lätare. Der Name (auf Deutsch: „Freut euch“) ist das erste Wort des Leitverses zum Sonntag und steht in Jesaja 66,10: „Freuet euch mit Jerusalem und seid fröhlich über die Stadt, alle, die ihr sie liebhabt.“ Dem Leitvers folgt in der Liturgie der Psalm 84, in dem Gott gelobt wird: „Der Herr gibt Gnade und Ehre. Er wird kein Gutes mangeln lassen den Frommen.“

Die Sonntage in der Passionszeit haben oft die „Nachfolge Jesu“ zum Thema. Am Sonntag Lätare wird die Nachfolge zwar angesprochen, aber es sind die Folgen dieser Lebenshaltung.

Der Tod Jesu, das erzählt dieser Sonntag, ist unausweichlich, damit es neues Leben und Leben in der Nachfolge Jesu überhaupt erst geben kann. Jesus macht dies mit einem Gleichnis (Johannes 12,20–26) deutlich: „Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und erstirbt, bleibt es allein; wenn es aber erstirbt, bringt es viel Frucht.“ Es ist der Bibelvers, der als Wochenspruch durch die ganze Woche begleiten soll.

Für Christen bedeutet dieses Gleichnis eine große Entlastung. Letztendlich liegt alles in Gottes Hand und nicht an unseren eigenen Werken. Das Gleichnis kann aber auch eine Ermutigung zum Loslassen sein, zum Loslassen und Ersterben lassen etwa von Dingen, an denen wir nur noch furchtsam festhalten, aber die uns daran hindern, sich Neuem zu öffnen.

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Am 22.03.2020 begehen wir den Sonntag “Laetare”

Bach-Kantaten für den Sonntag „Laetare“ entfallen –

Musik in Leipzig schweigt in der Fastenzeit.!

Ich veröffentliche Kantaten für sonstige Anlässe!

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Kantaten ohne liturgische Bestimmung!

BWV 100 Was Gott tut, das ist wohlgetan

BWV 119 – „Preise, Jerusalem, den Herrn“

BWV 131 Aus der Tiefen rufe ich, Herr, zu dir

BWV 150 Nach dir, Herr, verlanget mich

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/ YouTube: BWV 100   Was Gott tut, das ist wohlgetan“ (Interpret: ALL OF BACH )

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/ YouTube: BWV 119 Preise, Jerusalem, den Herrn“ (Interpret: All of Bach )

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/ YouTube:  BWV 131 Aus der Tiefen rufe ich, Herr, zu dir“  (Interpret: All of Bach )

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/ YouTube: BWV 150 –  Nach dir, Herr, verlanget mich“  (Interpret: Philippe Pierlot)

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                        Sir Gardiner – Kantaten-Beschreibungen für Sonntag Oculi

                    Link:   h i e r  zum Download als PDF   

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                                                                            Thomaskirche Leipzig

Video vom Thomanerchor!

J. S. Bach – Kantate BWV 126 „Erhalt uns Herr bei deinem Wort“

Kantate für den Sonntag Sexagesimae!

Ausführende:

 Thomaner (Knaben-Alt);   Martin Petzold, Tenor;  Jörg Hempel, Bass

Thomanerchor Leipzig  / Gewandhausorchester Leipzig

Leitung:   Thomaskantor  Georg Christoph Biller

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Live-Aufnahme von 2006


Ich wünsche allen Besuchern einen schönen Sonntag!

Herzliche Grüße

Volker

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J. S. Bach-Kantaten im Kirchenjahr mit Videos und Kantaten-Beschreibungen für den Sonntag „Okuli“


J. S. Bach-Kantaten im Kirchenjahr mit Videos und Kantaten-Beschreibungen für den Sonntag „Okuli“

                                           Oestreich-Schuke-Orgel der Kirche Bergkirchen bei Bad Salzuflen !

Liebe Bach-Freunde/innen !

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Am 15.03.2020 begehen wir den Sonntag „Okuli“

Der dritte Sonntag in der Passionszeit – Okuli (auf Deutsch: „Augen“) – hat seinen Namen von Psalm 25,15: „Meine Augen sehen stets auf den Herrn.“ Das „auf den Herrn sehen“ wird mit einem Text aus dem Lukasevangelium noch präzisiert. In Lukas 9,57–62 sagt einer der Jünger zu Jesus: „Ich will dir folgen, wohin du auch gehst.“

Doch was das in der Konsequenz heißen kann, wird den Jünger damals schockiert haben – und es ist erst recht für Gläubige von heute nur schwer zu akzeptieren. Zum einen ist absolute Besitzlosigkeit angesagt – verbunden mit einer ungewissen Zukunft.

„Die Vögel haben Nester, aber der Menschensohn hat nichts, wo er sein Haupt hinlege“ (Vers 58). Das zweite, was Jesus von dem Jünger fordert, ist der Bruch mit der Herkunftsfamilie. Er soll nicht einmal seinen soeben verstorbenen Vater begraben (Vers 60). Und das dritte: Der Blick zurück ist verboten, es zählt nur der Blick nach vorne (Vers 62). Natürlich, Jesus hat recht: Wie soll man gerade Furchen ziehen können, wenn man immer nach hinten schaut? Aber sollen wir unsere Gewohnheiten, auch unsere Sicherheiten aufgeben? Sollen wir mit Beziehungen, die uns wertvoll sind, brechen?

Der Text vom „Ernst der Nachfolge“ kann auch dazu anregen, darüber nachzudenken, was für uns Nachfolge Jesu bedeutet und wo sie in unserem eigenen Leben konkret wird.Text

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Bach-Kantaten für den Sonntag „Oculi“ entfallen –

 Musik in Leipzig schweigt in der Fastenzeit.!!

Ich veröffentliche Kantaten für sonstige Anlässe!

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BWV 54 – “Widerstehe doch der Sünde

 BWV 69 „Lobe den Herrn, meine Seele

  BWV 80a Alles, was von Gott geboren“  – (Eine Rekonstruktion BWV 80)

 BWV 97 „In allen meinen Taten

 BWV 157 Ich lasse dich nicht, du segnest mich denn

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/ YouTube: BWV 54 –  Widerstehe doch der Sünde”  (Interpret: Ulrik Mortensen )

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/ YouTube:  BWV 69  Lobe den Herrn, meine Seele“ (Interpret: Harnoncourt )

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/ YouTube BWV 80a („Rekonstruierte Fassung“ nach BWV 80)

Alles, was von Gott geboren“ (Interpret: Renato Negri )

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/ YouTube: BWV 97 –  In allen meinen Taten“ (Interpret: J.S. Bachstiftung )

Das Video auf YouTube ansehen..!!

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/ YouTube: BWV 157   Ich lasse dich nicht, du segnest mich denn (Interpret: Rainer Noll )

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    Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen für Sonntag Oculi

Link:    h i e r  zum Download  als PDF 

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                                           Thomanerchor Foto: Gert Mothes                                                 

Video vom Thomanerchor!

J.S. Bach – Kantate BWV 3 „Ach Gott, wie manches Herzeleid

Kantate für den 2. Sonntag nach Epiphanias!

Ausführende:

Conrad Zuber, Thomaner/Sopran – Martin Deckelmann, Thomaner/Alt

Martin Petzold, Tenor / Gotthold Schwarz, Baß

Thomanerchor Leipzig / Gewandhausorchester Leipzig

Leitung:   Thomaskantor  Georg Christoph Biller

Live-Aufnahme aus der Thomaskirche Leipzig im Januar 2009

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Ich wünsche allen Besuchern einen schönen Sonntag!

Herzliche Grüße

Volker

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J. S. Bach-Kantaten im Kirchenjahr mit Videos und Kantaten-Beschreibungen für den „Sonntag Invokavit“


J. S. Bach-Kantaten im Kirchenjahr mit Videos und Kantaten-Beschreibungen für den „Sonntag Invokavit“

Liebe Bachfreunde (innen)

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

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Am 01.03.2020 begehen wir den „Sonntag Invokavit“

Passionszeit

Kernaussage:

Beginn der Passionszeit – Leidenszeit, Fastenzeit. Am Anfang dieser Zeit stehen Versuchungserzählungen. Versuchungen widerstehen: mit Gottes Hilfe gelingt es.

Predigttext: 1. Mose 3,1–19(20–24)

„Der Versuchung widerstehen!“

Sie ist nicht zart und sie ist nicht aufregend und sie macht auch wenig Spaß. Auch wenn uns die Werbung etwas anderes erzählt: Versuchung ist eine ernste Sache.

Wer versucht wird, bei dem steht nicht selten seine Integrität auf dem Spiel. Ehrlich sein, auch wenn ich dadurch Nachteile habe? Steuern hinterziehen, wenn es niemand sieht? Kann ich mir selbst treu bleiben? Um Versuchung geht es am Sonntag Invokavit. Von der Versuchung der Schlange – „Ihr werdet sein wie Gott“ – über Hiob, der auch in Schicksalsschlägen und Krankheit an Gott festhält, und Judas, der nicht widersteht, bis hin zu Jesus, der selbst versucht wird.

Das Bekenntnis zu ihm und der Blick in die Heilige Schrift helfen, in der Versuchung zu bestehen und Gott richtig zu dienen: Hungrige zu speisen, Arme zu bekleiden. Und wenn es zu schwer wird? Dann sind hoffentlich – wie bei Hiob – Freunde da, mitzutrauern, zu trösten, zu ermutigen.

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Bach-Kantaten für den Sonntag „Invokavit!

Musik in Leipzig – entfällt für den Sonntag Invokavit!

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Kantaten ohne Bezug zum Kirchen-Kalender!

BWV 97 In allen meinen Taten

BWV 100 „Was Gott tut, das ist wohlgetan

BWV 131 Aus der Tiefen rufe ich, Herr, zu dir

BWV 192 Nun danket alle Gott

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/ YouTube: BWV 97 –  In allen meinen Taten“  (Interpret: J.S. Bach-Stiftung )

Das Video auf YouTube ansehen..!!

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/ YouTube:  BWV 100 „Was Gott tut, das ist wohlgetan“  (Interpret: Windsbacher Knabenchor)

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/ YouTube:  BWV 131 Aus der Tiefen rufe ich, Herr, zu dir (Interpret: Jos van Veldhoven )

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/ YouTube:  BWV 192 „Nun danket alle Gott“ ( S D G )


         Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen!    

           ink:    h i e r  zum Download  als PDF   

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Gaechinger Cantorey im Konzert 2019

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Video vom Thomanerchor!

Johann Sebastian Bach (1685-1750)

♪ Cantata BWV 22Jesus nahm zu sich die Zwölfe“ (Köthen / Leipzig, 1723)

für den Sonntag Estomihi

Ausführende:

(Thomaner) Paul Bernewitz, Sopran (chorus)  (Thomaner)  Stefan KahleAlt

Patrick Grahl, Tenor – Matthias Weichert, Bass

Thomanerchor Leipzig – Gewandhausorchester

Leitung: Thomaskantor Georg Christoph Biller

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Ich wünsche allen Besuchern einen schönen Sonntag!

Herzliche Grüße

Volker

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J. S. Bach-Kantaten im Kirchenjahr mit Videos und Kantaten-Beschreibungen für den „Sonntag Estomihi“


J. S. Bach-Kantaten im Kirchenjahr mit Videos und Kantaten-Beschreibungen für den „Sonntag Estomihi“

                         Die Gaechinger Cantorey in der Bachkirche Arnstadt Sept. 2019 

Liebe Bach-Freunde/innen !

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Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

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Am 23.02.2020 begehen wir den Sonntag  „Estomihi

Sonntag Estomihi

Der letzte Sonntag vor der Passionszeit steht im Zeichen der Leidensankündigung und der Nachfolge Jesu. Nach Markus 8,31 sagt Jesu erstmals sein Leiden voraus: „Der Menschensohn muss viel leiden und verworfen werden von den Ältesten und Hohenpriestern und Schriftgelehrten und getötet werden.“ Seinen Namen hat der Sonntag Estomihi von Psalm 31,3: „Sei mir ein starker Fels und eine Burg, dass du mir helfest!“ „Sei mir“ heißt auf Lateinisch „Esto mihi“.

Doch das Leiden steht nicht um des Leidens willen im Mittelpunkt dieses Sonntags. Das Leiden Jesu zielt ja letztendlich auf die Erlösung, auf die Auferstehung. Außerdem stellt sich die Frage, wie es Christen mit der Nachfolge Jesu halten. Sind wir bereit, um des Glaubens willen Anfeindungen oder Nachteile in Kauf zu nehmen? In Ländern, in denen Christen verfolgt werden, ist diese Frage existenziell.

Doch Jesus macht hier eine klare Aussage: „Wer sein Leben verliert um meinetwillen und um des Evangeliums willen, der wird’s erhalten“ (Markus 8,35). Deshalb kann ein Leitgedanke für diese Woche sein: Wie wichtig ist mir der Glaube?

Drei Tage nach dem Sonntag Estomihi ist Aschermittwoch. Damit beginnt die Fastenzeit – mitten in der Woche. Das ist eine Gelegenheit, innezuhalten und die Passionszeit bewusst zu beginnen. Ganz ähnlich wie der Buß- und Bettag – ebenfalls ein Mittwoch – eine Unterbrechung des Alltags ist.

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Videos 

Bach-Kantaten für den Sonntag Estomihi

BWV 22 – Jesus nahm zu sich die Zwölfe

BWV 23 – Du wahrer Gott und Davids Sohn

BWV 127 – Herr Jesu Christ, wahr‘ Mensch und Gott

BWV 159 – Sehet, wir gehen hinauf gen Jerusalem

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/ YouTube: BWV 22   Jesus nahm zu sich die Zwölfe“  (Interpret: ALL OF BACH )

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/ YouTube: BWV 23  –  „Du wahrer Gott und Davids Sohn“ –  (Interpret: ALL OF BACH )

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/ YouTube: BWV 127 – Herr Jesu Christ, wahr‘ Mensch und Gott“  (Interpret: Koopman )

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/ YouTube: BWV 159 –  „Sehet, wir gehen hinauf gen Jerusalem –  (Interpret: J.S. Bach-Stiftung )

Das Video auf YouTube ansehen !

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    Sir Gardiner Kantaten-Beschreibungen für Sonntag Estomihi / Quinquagesimae

               Link:  h i e r  zum Download  als PDF   

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                                                                Singschule St. Thomas Leipzig

Video vom Thomanerchor!

J. S. Bach – Kantate BWV 126 „Erhalt uns Herr bei deinem Wort“ Kantate für den Sonntag Sexagesimae!

„Erhalt uns, Herr, bei deinem Wort“ (BWV 126) ist eine Kirchen-Kantate von Johann Sebastian Bach. Er komponierte die Choralkantate in Leipzig für den Sonntag Sexagesimae und führte sie erstmals am 4. Februar 1725 auf. Bach schrieb die Kantate in seinem zweiten Jahr in Leipzig in seinem Jahrgang von Choralkantaten für den Sonntag Sexagesimae, den zweiten Sonntag vor der Passionszeit, und führte sie am 4. Februar 1725 erstmals auf.

Die vorgeschriebenen Lesungen waren 2 Kor 11,19 LUT – 2 Kor 12,9 LUT und Lk 8,4-15 LUT, das Gleichnis vom Sämann. Grundlage für den Kantatentext ist Martin Luthers Choral „Erhalt uns, Herr, bei deinem Wort“ in einer Zusammenstellung mit anderen Versen, wie sie zu Bachs Zeit in Gesangbüchern als Einheit erschienen.

Ausführende: 

Thomaner (Knabenalt), Martin Petzold, Tenor;

Jörg Hempel, Bass

Thomanerchor Leipzig, Gewandhausorchester Leipzig

Leitung: Georg-Christoph Biller

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Ich wünsche allen Besuchern einen schönen Sonntag!

Herzliche Grüße

Volker

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J. S. Bach-Kantaten im Kirchenjahr mit Videos und Kantaten-Beschreibungen für den „Sonntag Sexagesimae“


J. S. Bach-Kantaten im Kirchenjahr mit Videos und Kantaten-Beschreibungen für den „Sonntag Sexagesimae“

38. Deutsches Bachfest in Leipzig Am 23. Juni 1962 fand in der restaurierten Thomas-Kirche in Leipzig eine Motette des Thomanerchores unter Leitung von Thomaskantor Prof. Erhard Mauersberger statt. 

Liebe Bach-Freunde/innen !

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Am 16.02.2020 begehen wir den Sonntag „Sexagesimae“ 

Kernaussage:

Wer Ohren hat zu hören, der höre! Im Fokus des Sonntags steht das Hören auf Gottes Wort. Dieses Wort, so heißt es in der Epistel, ist „lebendig und kräftig und schärfer als jedes zweischneidige Schwert“.

Predigttext: Hesekiel 2,1–5 (6–7) 8–10; 3,1–3

Hören auf Gottes Wort
„Was ich nicht höre, das wurde nicht gesagt.“ Kinder können das hervorragend: Ohren zu, auf Durchzug gestellt. Aber auch uns fällt das Zuhören oft schwer.

Wie viel schwerer noch, wenn es um Gottes Wort geht. Und dann trifft es wieder plötzlich, unvermittelt, mitten ins Herz. Das Wort Gottes und seine Wirkung stehen im Zentrum des Sonntags Sexagesimae. Manchmal ist es scharf, schmerzhaft und trennend wie ein Schwert, dann wieder scheint es nicht zu wirken, setzt sich aber fest und wächst im Stillen. Gott streut die Botschaft seiner Liebe großzügig aus. Auch wenn wir sie ignorieren: Sie gilt uns. Es liegt an uns, damit ernst zu machen. Doch eins ist sicher: Ohne Wirkung bleibt die gute Nachricht nicht. Wie bei Lydia, die, von Gottes Wort angefacht, zur ersten Christin Europas wurde.

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Videos: Kantaten für den Sonntag „Sexagesimae“

BWV 18 – „Gleichwie der Regen und Schnee vom Himmel fällt
BWV 126 – „Erhalt uns, Herr, bei deinem Wort
BWV 181 – „Leichtgesinnte Flattergeister

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/ YouTube: BWV 18   Gleichwie der Regen und Schnee vom Himmel fällt“  (Interpret: J.S. Bach-Stiftung

Das Video auf YouTube ansehen!

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/ YouTube: BWV 126  – „Erhalt uns, Herr, bei deinem Wort“ –  (Interpret: J.S. Bach-Stiftung

Das Video auf YouTube ansehen !

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/ YouTube: BWV 181 –  Leichtgesinnte Flattergeister“  (Interpret: J.S. Bach-Stiftung )

Das Video auf YouTube ansehen

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                       Sir Gardiners Kantaten-Beschreibung für Sonntag Septuagesimae        

             Link:    h i e r  zum Download  als PDF   

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                       Grabstätte vom Thomaskantor Erhard Mauersberger  auf dem Südfriedhof in Leipzig

Video mit dem Thomanerchor Leipzig

J.S. Bach – Kantate BWV 18 „Gleich wie der Regen vom Himmel fällt „

Kantate für den Sonntag Septuagesimae

Thomanerchor –  Leitung: Thomaskantor Erhard Mauersberger

 

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Ich wünsche allen Besuchern einen schönen Sonntag!

Herzliche Grüße

Volker

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J. S. Bach-Kantaten im Kirchenjahr mit Videos und Kantaten-Beschreibungen für den „Sonntag Septuagesimae“


J. S. Bach-Kantaten im Kirchenjahr mit Videos und Kantaten-Beschreibungen für den „Sonntag Septuagesimae“

Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

Volkers Klassikseiten J. S. Bach

eine Hör- oder SehprobeRadio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 09.02.2020 begehen wir den Sonntag „Septuagesimae“ 

Der Sonntag Septuagesimä läutet die Vorfastenzeit ein. Der Name deutet auf die 70 Tage hin, die mit dem Sonntag nach Ostern, Quasimodogeniti, vorüber sind. Dies umschließt also die Osterzeit und macht schon so sehr deutlich, dass die (Vor)fastenzeit nicht dazu dient, sich zu peinigen, sondern eher, im Leiden Gott zu erkennen. Das Thema „Lohn und Gnade“ leitet sich vom Evangelium ab, dem Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg. Der Schwerpunkt liegt auf der Unterscheidung von Lohn und Gnade: Während Lohn verdient wird und somit berechenbar ist, ist Gnade weder verdient noch berechenbar.

Am Sonntag Septuagesimae hören wir das Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg und denken daran, dass es nicht in unserer Macht steht, den Lohn für ein Werk zu bestimmen. Vielmehr sind wir alles, was wir tun, ohnehin schuldig, so dass es uns auch nicht ansteht, eine besondere Belohnung für eine in unseren Augen besondere Tat zu erwarten. Das ist aber unser Lohn, dass der Herr uns berufen hat in seine Nachfolge.

Kantaten für den Sonntag „Septuagesimae“

BWV 84 – „Ich bin vergnügt mit meinem Glücke
BWV 92 – „Ich hab in Gottes Herz und Sinn
BWV 144 – „Nimm, was dein ist, und gehe hin

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/ YouTube: BWV 84   Ich bin vergnügt mit meinem Glücke“  (Interpret: ALL OF BACH )

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/ YouTube: BWV 92  – „Ich hab in Gottes Herz und Sinn“ –  (Interpret: J.S. Bach-Stiftung )

Video auf YouTube ansehen !

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/ YouTube: BWV 144   Nimm, was dein ist, und gehe hin“  (Interpret: S D G )


Sir John Eliot Gardiner – Kantaten-Beschreibung

                  Kantaten-Beschreibungen für Sonntag Septuagesimae

                         Link:  h i e r  zum Download  als PDF   

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Video vom Thomanerchor

J.S. Bach – BWV 232 Messe h-moll 

Thomanerchor  

Aufführung vom 28. Juli 2000  Thomaskirche Leipzig.

Mitwirkende:

Ruth Holton (Sopran) Matthias Rexroth (Altus)

Christoph Genz (Tenor)  Klaus Mertens (Bass )

Leitung: Thomaskantor Georg Christoph Biller

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Ich wünsche allen Besuchern einen schönen Sonntag!

Herzliche Grüße

Volker

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