Archiv der Kategorie: Bach-Interpreten

ALL OF BACH veröffentlicht das BWV 823 Suite, f-Moll für Tasteninstrumente

ALL OF BACH veröffentlicht das BWV 823 Suite, f-Moll für Tasteninstrumente

Video: Zum Start in das Foto oder diesen Text anklicken !

Video: To start in the photo or click this text!

——————————–

Unvollständig, aber perfekt

Bach mag den französischen Stil noch besser beherrscht haben als die Franzosen.

Es gibt nur ein Manuskript dieser Suite in f-Moll, geschrieben von Bachs Schüler Johann Peter Kellner. (1705-1772) Die überlebende Suite ist wahrscheinlich unvollständig, da sie nur aus drei Sätzen besteht (Prelude, Sarabande und Gigue) statt der üblichen sechs oder sieben. Am Ende schreibt Kellner jedoch „gut“, also vermutete er – oder wusste -, dass Johann Sebastian Bach das Werk als abgeschlossen ansah. Der norwegische Cembalist Ketil Haugsand, der die Suite für ganz Bach aufgenommen hat, hält dies ebenfalls für plausibel.

                                                                     Cembalist Ketil Haugsand

Basierend auf einigen technischen Momenten und einigen Singularitäten der Form, gibt es auch gelegentliche Zweifel an Bachs Autorschaft. Nach Haugsand ist jedoch sein Stil deutlich erkennbar. Er glaubt, dass es ein frühes Werk ist, das insbesondere zeigt, wie gut Bach im französischen Stil komponieren kann – „vielleicht sogar besser als die Franzosen selbst“. Der holländische Cembalist und Musikwissenschaftler Pieter Dirksen hingegen hat vorgeschlagen, dass das Werk zu einem späteren Zeitpunkt komponiert wurde und ursprünglich für Laute gedacht war. „Es war vielleicht kein sehr wichtiges Werk für Bach selbst“, sagt Haugsand, „aber es ist wirklich wunderschön; besonders die melancholische Sarabande „.

BWV 823

TITEL
Suite in f-Moll

GENRE
Tastaturarbeit

JAHR
unbekannte

STADT
unbekannte

VERÖFFENTLICHUNGSDATUM
1. Juni 2018

AUFNAHMEDATUM
28. Februar 2017

LAGE
Köln, Deutschland

Harpsichordist
Ketil Haugsand

CEMBALO
Martin Skowroneck, Bremen, 1985

—————————

Language English

INCOMPLETE BUT PERFECT

Bach may have mastered the French style even better than the French themselves.

There is only one manuscript of this Suite in F minor, written by Bach’s pupil Johann Peter Kellner. The surviving suite is probably incomplete, as it consists of just three movements (Prelude, Sarabande and Gigue) instead of the usual six or seven. However, Kellner does write ‘fine’ at the end, so maybe he presumed – or knew – that Bach regarded the work as complete. The Norwegian harpsichordist Ketil Haugsand, who recorded the suite for All of Bach, also thinks this is plausible.

Based on some awkward technical moments and a few singularities of form, there are also occasional doubts about Bach’s authorship. According to Haugsand, however, his style is clearly recognisable. He believes it to be an early work that shows, in particular, how well Bach could compose in the French style – “maybe even better than the French themselves”. The Dutch harpsichordist and musicologist Pieter Dirksen, on the other hand, has suggested that the work was composed at a later date and was originally intended for lute. “It may not have been a very important work for Bach himself”, says Haugsand, “but it is really beautiful; especially the melancholy Sarabande”.

——————————–

Werbeanzeigen

Sonntag, 3. Juni 2018 um 16:30 Uhr -Termin in der Kirche Bergkirchen (Lippe) – Konzert mit Bach und Tango!

Sonntag, 3. Juni 2018 um 16:30 Uhr -Termin in der Kirche Bergkirchen (Lippe) – Konzert mit Bach und Tango!

                                                    Kirche zu Bergkirchen (Ostwestfalen-Lippe)

Am Sonntag, 3. Juni, setzt sich um 16.30 Uhr die Reihe „Musik für Spaziergänger“ mit einem Konzert von Mishela Steiner in der Kirche zu Bergkirchen fort. Das anspruchsvolle Repertoire von Mishela Steiner zeigt die Möglichkeiten des Akkordeonspiels außerhalb der gängigen Unterhaltungsmusik auf. Es umfasst den Tango Nuevo mit Kompositionen von Astor Piazzolla in ihrer großen Spannbreite über die stilgebenden Werke Richard Gallianos, bis hin zu den komplexen Interpretationen eines Franck Angelis.

Dieser moderne französische Akkordeonkomponist ist gerade dabei, aus der Tradition der Musette kommend, mit seiner atemberaubenden Rhythmizität in Anlehnung an Elemente des Jazz, wieder etwas völlig Neues zu schaffen. In einem ersten Teil sind barocke Werke von Johann Sebastian Bach und Domenico Scarlatti (1685-1757) zu hören. Von Bach spielt Steiner eine Auswahl aus den Goldberg – Variationen BWV 988, eines der berühmtesten Klavierzyklen.

Anstelle von Eintrittskarten wird eine Kollekte gesammelt.
Ab 15 Uhr gibt es Kaffee und Kuchen im Gemeindehaus.
Weitere Informationen erhält man unter: www.bergkirchen.net

Biographie Mishela Steiner wurde 1984 in Zagreb, Kroatien geboren. Mit neun Jahren begann sie mit dem Akkordeonspiel. Ihre intensive elementare musikalische Ausbildung erhielt sie an kroatischen Musikgymnasien in Split, Zagreb und Pula. Von 2002 – 2008 studierte sie in Hannover an der Hochschule für Musik und Theater das Fach Akkordeon bei Prof. Elsbeth Moser. Mishela Steiner nahm schon früh an nationalen und internationalen Aufführungen (u.a. in Venedig, Castelfidardo, Paris, Antwerpen) teil, trat im kroatischen Fernsehen auf und wurde mehrfach bei Wettbewerben ausgezeichnet. Seit 2007 unterrichtet sie Akkordeon und Klavier.

                                                            Mishela Steiner (Arkodeon)

Die Goldberg-Variationen BWV 988 stellen einen Höhepunkt barocker Variationskunst dar. Jeder Einzelsatz besitzt seinen ganz eigenen Charakter. Der Zusammenhang der Variationen untereinander ergibt sich durch das gemeinsame Bassthema und durch einen planvollen Gesamtaufbau des Werkes mit regelmäßig eingefügten, in den Oberstimmen streng kanonischen Sätzen. Die genaue Entstehungszeit des Werkes ist unbekannt. Es wurde im Herbst 1741 in Nürnberg verlegt.

Der Name Goldberg-Variationen etablierte sich erst im Laufe des 19. Jahrhunderts. Er wurde nach einem anekdotischen Bericht in Johann Nikolaus Forkels „Über Johann Sebastian Bachs Lebens, Kunst und Kunstwerke“ von 1802 gebildet. Laut Forkel sind die Variationen für den russischen Gesandten am Dresdner Hof, den mit der Familie Bach befreundeten Grafen Hermann Carl von Keyserlingk verfasst worden. Der in dessen Diensten stehende Cembalist Johann Gottlieb Goldberg, ein hochbegabter Schüler Wilhelm Friedemann Bachs und Johann Sebastian Bachs, sollte dem Grafen daraus vorspielen, damit dieser in seinen schlaflosen Nächten ein wenig aufgeheitert wurde.

Aufgrund der Wünsche zahlreicher Konzertbesucher gibt es für die Konzerte am Nachmittag eine Reservierungsmöglichkeit! Manche Besucher möchten nicht so früh kommen und möchten im Vorfeld einen guten Platz sicher haben! Deshalb bieten wir für diejenigen Platzkarten an! Die ersten Reihen werden durchnummeriert und man kann die Platzreservierungen für 15,- € von 15-16.30 Uhr in der Kirche bekommen.

Durch eine Rückantwort mit einer Mail: (musik@bergkirchen.net kann man diese Plätze kostenpflichtig bestellen! Auf den anderen Plätzen bleibt es  bei der Kollekte am Ausgang.  Bitte nutzen Sie keine anderen E-Mail-Adressen der Gemeinde oder Kartenformulare. Platzwünsche sind bei den Vorbestellungen nicht möglich! Bezahlen kann man nur an dem Konzerttag in der Kirche und der Kaufzeitpunkt bestimmt die Reihenfolge der Platzwahl, wobei Wünsche beim Kauf möglich sind.

————————————

Gottfried August Homilius (1714-1785) Kantate zu Himmelfahrt „Gott fähret auf mit Jauchzen“

Gottfried August Homilius (1714-1785) Kantate zu Himmelfahrt „Gott fähret auf mit Jauchzen“

——————————–

Gottfried August Homilius (* 2. Februar 1714 in Rosenthal; † 2. Juni 1785 in Dresden) war ein deutscher Komponist, Kantor und Organist.

Nach dem Besuch der Annenschule in Dresden studierte Homilius Jura in Leipzig. Schon dort war er musikalisch aktiv und vertrat zeitweise den Organisten der Nikolaikirche Johann Schneider. Er zählte vermutlich zum unmittelbaren Schülerkreis von Johann Sebastian Bach.

Ab 1742 war Homilius Organist an der Dresdner Frauenkirche und ab 1755 in der Nachfolge von Theodor Christlieb Reinhold (1682-1755) bis zu seinem Tod Kreuzkantor und Musikdirektor an den drei Hauptkirchen Dresdens; Hauptwirkungsort Homilius’ war die Dresdner Frauenkirche, nachdem die Kreuzkirche Dresden 1760 durch preußische Truppen zerstört und ihr Neubau erst 1792 geweiht wurde. Homilius starb 1785 in Dresden und wurde auf dem Johanniskirchhof beigesetzt. Sein Grab ist nicht erhalten.

Ausführende:

Vasiljka Jezovsek  (Sopran)  Anne Buter  (Alt)

Christian Hilz  (Bass)

Dresdner Kreuzchor,  Dresdner Barockorchester

Leitung: Kreuzkantor Roderich Kreile

—————————

Language English

Gottfried August Homilius (1714-1785) „Gott fähret auf mit Jauchzen“ („God ascends with exultation“) – cantata to Ascension

Gottfried August Homilius (born February 2, 1714 in Rosenthal, † June 2, 1785 in Dresden) was a German composer, cantor and organist.

After attending Annenschule in Dresden, Homilius studied law in Leipzig. Already there he was musically active and at times represented the organist of the Nikolaikirche Johann Schneider. He probably counted to the immediate circle of students of Johann Sebastian Bach.

From 1742 Homilius was organist at the Dresden Frauenkirche and from 1755 succeeding Theodor Christlieb Reinhold until his death Kreuzkantor and music director at the three main churches in Dresden; Homilius‘ main location was the Dresden Frauenkirche, after the Kreuzkirche was destroyed in 1760 by Prussian troops and its new building was consecrated in 1792. Homilius died in Dresden in 1785 and was buried in the Johanniskirchhof. His grave is not preserved.

Performed by:

Vasiljka Jezovsek, soprano Anne Buter, alt
Christian Hilz, bass
Dresdner Kreuzchor, Dresden Baroque Orchestra

Conductor: Kreuzkantor: Roderich Kreile
—————————

All of Bach veröffentlicht das BWV 866 – „Präludium und Fuge B-Dur“ des Wohltemperierten Klaviers!

All of Bach veröffentlicht das BWV 866 – „Präludium und Fuge B-Dur“ des Wohltemperierten Klaviers!

Video:  Zum Start in das Foto oder diesen Text anklicken !

Video:  To start in the photo or click this text !

——————————–

KURZ UND UNKOMPLIZIERT

„Manchmal spürt man schon im Prelude ein Hauch von Fuge.“

Im Barock wurde der Schlüssel zu B-Dur mit großen, erhabenen Qualitäten sowie bescheidenen und sogar dunklen, melancholischen Qualitäten assoziiert. Wie üblich sind sich die Autoren über das Thema nicht einig. Hier entscheidet sich J.S. Bach eindeutig für die etwas leichtere Seite von B-Dur. Dieses BWV 866 „Präludium und Fuge in B-dur“ ist eines der kürzesten und am wenigsten komplizierten Stücke, die in der Wohltemperoper Clavier enthalten sind.

Das Prelude ist wirklich ein Vorspiel. Es beginnt mit einer Folge charakteristischer Keyboardfiguren – mehr Passagenwerk als echtes melodisches Material – gefolgt von einer extrem freien Passage, die stark an eine improvisierte Kadenz erinnert. Das Präludium endet mit einem aufsteigenden Notenfond, der endgültig den Ton B-Dur bestimmt.

„Manchmal spürt man bereits im Präludium das Thema Fuge“, sagt der belgische Cembalist, Organist und Ensembleleiter Bart Naessens, dessen Haus wir für diese Aufnahme besucht haben. Dieses scheinbar improvisierte Prelude fügt sich nahtlos und organisch in eine der strengsten Fugen der gesamten Sammlung ein, die auf den ersten Blick eher akademisch ist. Aber Bach wäre nicht Bach, wenn er nicht auch in diesem relativ strengen Rahmen die harmonischen Grenzen sucht.

Das Wohltemperirte Clavier

Das Komponieren von 48 Keyboard-Stücken in allen 24 Tasten war eine Art Herausforderung, die Bach genoss. In jedem der beiden Teile der Wohltemperoper Clavier brachte er das musikalische Paar Präludium und Fuge 24 Mal zusammen; zwölf in Moll und zwölf in Dur. In den Präludien ließ er seiner Phantasie freien Lauf und demonstrierte in den Fugen mathematische Kraftentfaltungen. Im Gegensatz zu der eisernen Disziplin, die Bach auf seine kirchlichen Kompositionen anzuwenden hatte, konnte er sich hier ohne Rücksicht auf Deadlines der intellektuellen Spielerei überlassen.

Der erste Teil der Wohltemperoper Clavier stammt aus dem Jahr 1722, enthält jedoch einige Musik, die in den vorangegangenen fünf Jahren geschrieben wurde. Es gibt weniger Klarheit über die Geschichte des zweiten Teils. Bach hat dieses zweite Manuskript erst um 1740 zusammengestellt, obwohl einige der darin enthaltenen Präludien und Fugen noch viel älter sind. Bach beschrieb die Zielgruppe für diese Sammlung von Stücken wie folgt: (Sowohl für die Erziehung des fleißigen Musical-Jünglings als auch für den Genuss von denen, die in diesem Material versiert sind „).

BWV 866

TITEL
Präludium und Fuge in B-Dur

BEINAME
Nr. 21 aus Das Wohltemperirte Clavier I

GENRE
Tastaturarbeit

SERIE
Das Wohltemperirte Clavier I

JAHR
1722 oder früher

STADT
Köthen (oder Weimar?)

VERÖFFENTLICHUNGSDATUM
11. Mai 2018

AUFNAHMEDATUM
22. März 2017

LAGE
Brügge, Belgien

Harpsichordist – Cembalo
Bart Naessens

CEMBALO
Geert Karman nach Henri Hemsch

—————————-

Language English

SHORT AND UNCOMPLICATED

“Sometimes you already catch a whiff of the Fugue theme in the Prelude.”

In the Baroque, the key of B-flat major was associated with grand, elevated qualities as well as modest and even dark, melancholy ones. As usual, authors are not in agreement on the subject. Here, Bach clearly opts for the somewhat lighter side of B-flat major. This Prelude and fugue in B-flat major is one of the shorter and least complicated pieces included in the Wohltemperirte Clavier.

The Prelude is a truly ‘preluding’ one. It opens with a sequence of characteristic keyboard figures – more passage work than real melodic material – followed by an extremely free passage that is strongly reminiscent of an improvised cadenza. The Prelude ends with a rising festoon of notes that definitively sets the key of B-flat major.

“Sometimes you already catch a whiff of the Fugue theme in the Prelude,” says the Belgian harpsichordist, organist and ensemble conductor Bart Naessens, whose home we visited for this recording. This seemingly improvised Prelude flows quite seamlessly and organically into one of the most rigid fugues of the whole collection, which is even rather academic at first sight. But Bach would not be Bach if he did not also seek out the harmonic limits within this relatively strict framework.

Das Wohltemperirte Clavier

Composing 48 keyboard pieces in all 24 keys was the sort of challenge Bach enjoyed. In each of the two parts of the Wohltemperirte Clavier, he brought together the musical couple prelude and fugue 24 times; twelve in minor keys and twelve in major. In the preludes, he gave free rein to his imagination, and demonstrated mathematical tours de force in the fugues. In contrast to the iron discipline Bach had to apply to his church compositions, here he could abandon himself to intellectual Spielerei without worrying about deadlines.

The first part of the Wohltemperirte Clavier dates from 1722, although it contains some music that was written in the preceding five years. There is less clarity about the history of part two. Bach compiled this second manuscript only around 1740, although once again some of the preludes and fugues it contains date from a much earlier period. Bach described the target group for this collection of pieces as follows: ‘Zum Nutzen und Gebrauch der Lehr-begierigen Musicalischen Jugend, als auch dere in diesem studio schon habil seyenden besonderem ZeitVertreib’ (For both the education of the industrious musical youngster and the enjoyment of those well-versed in this material’).

BWV 866

TITLE
Prelude and fugue in B-flat major

EPITHET
No. 21 from Das Wohltemperirte Clavier I

GENRE
Keyboard work

SERIES
Das Wohltemperirte Clavier I

YEAR
1722 or earlier

CITY
Köthen (or Weimar?)

RELEASE DATE
11 May 2018

RECORDING DATE
22 March 2017

LOCATION
Bruges, Belgium

HARPSICHORDIST
Bart Naessens

HARPSICHORD
Geert Karman after Henri Hemsch

Video:  To start in the photo or click this text !


Ich wünsche allen ein wunderbares Erlebnis mit dem BWV 866 

I wish everyone a wonderful experience with this BWV 866

Herzliche Grüße – Best wishes

Karin

———————————-

ALL OF BACH veröffentlicht das BWV 1009 – „Cello Suite Nr. 3 in C-Dur“

ALL OF BACH veröffentlicht das BWV 1009 – „Cello Suite Nr. 3 in C-Dur“

Ist diese Suite ein Symbol für junges Erwachsensein?

Video:   Zum Start in das Foto oder diesen Text anklicken !

Video:  To start in the photo or click this text!

Was für eine wunderbar optimistische Eröffnung. Wie ein verspielter Welpe rast der Cellist eine Tonleiter von einem hohen C zu einem niedrigeren herunter und nimmt dann eine Ablenkung um eine weitere Oktave bis zur tiefsten offenen C-Saite. Nach der dunklen Cellosuite Nr. 2, diese Cellosuite Nr. 3 in C-Dur ist eine Fortsetzung des gutmütigen Tons von Nr. 1, obwohl seine Stimmung eine noch selbstsicherere Selbstsicherheit ist.

Cellist Colin Carr sieht die sechs Suiten als „Bachs Kinder in verschiedenen Lebensabschnitten“. Konnte nein. 3 symbolisieren einen übermütigen Studenten? Der Cellist Reinier Wink, Schüler der Bach-Society-Cellistin Lucia Swarts, die diese Cello-Suite für „Alles von Bach“ aufgenommen hat, meint, dass die C-Dur-Tonart in jedem Fall zu seinem eigenen Lebensabschnitt passt: „Jugendliche sind einfach öfter fröhlich“ .

Nach dem klaren Beginn des Vorspiels beginnt Bach ein Spiel mit dem Zuhörer zu spielen, indem er beispielsweise den ersten Takt der Bar scheinbar verschiebt. Es gibt einen wunderbaren Orgelpunkt, der zu zwei Dritteln durch das Stück geht, wo Johann Sebastian Bach eine ganze Reihe von Modulationen über einer anhaltenden Dominante G platziert.
Die Allemande hat einen unbeschwerten Charakter und ist mit ihren vielen starken Akzenten eine der am wenigsten raffinierten Allemandes in den sechs Suiten. Wie das Prelude beginnt die sprunghafte Courante mit einer absteigenden Tonleiter im vollen Galopp.

                                                                       Cellist: Reinier Wink

Ruhe in der Sarabande, ein langsamer Hoftanz mit dem Akzent auf den zweiten Takt. Wie viele Sarabanden in den Cellosuiten ist dieser in der Cellosuite No. 3 ist durch viele Doppelschläge und gebrochene Akkorde über alle Saiten gekennzeichnet. Es steht in starkem Kontrast zur scheinbaren Einfachheit der Bourrée, mit einer leicht orientalisch anmutenden Bourrée II in c-Moll. Und die abschließende Gigue hebt natürlich das Dach, wobei der Cellist mit kurzen Sprints große Sprünge macht.

Sechs Cello-Suiten
Die Sechs Cellosuiten von Johann Sebastian Bach gehören zum Alten Testament der Cello-Literatur. Jeder Cellist, der die Musik betrachtet, spürt sofort, wie natürlich die Noten um die Saiten des Instruments gelegt sind. Dennoch gibt es viele Fragen und Diskussionen über diese Suiten a Violoncello Solo senza Basso. Hat Bach wirklich die Musik für Cello geschrieben, oder zumindest für Cello allein? Und wann hat er es geschrieben? Am Hof ​​in Köthen oder früher? Die Suiten folgen einem Weg von Einfachheit zu zunehmender Virtuosität.

BWV  1009

Titel
Cello Suite Nr. 3 in C-Dur

Genre
Kammermusik (Soloarbeit)

Serie
Sechs Cello-Suiten

Jahr
zwischen 1717 und 1723

Stadt
Köthen

Veröffentlichungsdatum
20. April 2018

Aufnahmedatum
8. Oktober 2017

Stadt
Das Loft, Amsterdam

Cellist
Reinier Wink

—————————————

Language: English

ALL OF BACH publishes the BWV 1009 – „Cello Suite No. 3 in C major“

Does this suite symbolise young adulthood?

What a wonderfully optimistic opening. Like a playful puppy, the cellist races down a scale, from a high C to one lower, and then takes a diversion down another octave to the lowest open C string. After the dark Cello Suite no. 2, this Cello Suite no. 3 in C major is a continuation of the good-humoured tone of no. 1, although its mood is one of even cockier self-assurance.

Cellist Colin Carr sees the six suites as “Bach’s children at various stages of life”. Could no. 3 symbolise an overconfident student? Cellist Reinier Wink, the student of Bach Society cellist Lucia Swarts, who recorded this cello suite for All of Bach, thinks that in any case the key of C major suits his own stage of life, saying “young people are simply more often cheerful”.

After the clear beginning of the Prelude, Bach starts playing a game with the listener, by apparently shifting the first beat of the bar, for example. There is a wonderful pedal point two-thirds of the way through the piece, where Bach places a whole series of modulations above a sustained dominant G.

                                                                              Cellist: Reinier Wink

The Allemande has a light-hearted character, and with its many strong accents is one of the least refined allemandes in the six suites. Like the Prelude, the jumpy Courante starts with a descending scale at full galop.

Things calm down in the Sarabande, a slow court dance with the accent on the second beat. Like many sarabandes in the cello suites, this one in Cello Suite no. 3 is characterised by many double stops and broken chords over all the strings. It is in stark contrast to the apparent simplicity of the Bourrée, with a slightly oriental-sounding Bourrée II in C minor. And the closing Gigue raises the roof, of course, with the cellist alternating big leaps with short sprints.

Six Cello Suites
The Six Cello Suites by Johann Sebastian Bach belong to the Old Testament of cello literature. Every cellist who looks at the music immediately feels how naturally the notes are draped around the strings of the instrument. Yet there are many questions and discussions about these Suites a Violoncello Solo senza Basso. Did Bach really write the music for cello, or at least for cello alone? And when did he write it? At the court at Cöthen or earlier? The suites follow a path from simplicity to increasing virtuosity.

Video:  To start in the photo or click this text!

—————————–

Ich wünsche allen viel Freude mit dem BWV 1009 /

I wish you a lot of fun with the BWV 1009

Herzliche Grüße / Best regards

Karin

————————–