Archiv der Kategorie: Thomaskirche Leipzig

J.S. Bach BWV 232 „h-moll Messe“ Herbert Blomstedt von 2005 aus der Thomaskirche Leipzig

J.S. Bach BWV 232 „h-moll Messe“ Herbert Blomstedt von 2005 aus der Thomaskirche Leipzig

Die h-Moll-Messe von Johann Sebastian Bach, BWV 232, ist eine der bedeutendsten geistlichen Kompositionen. Es handelt sich um J.S. Bachs letztes großes Vokalwerk und seine einzige Komposition, der das vollständige Ordinarium des lateinischen Messetextes zugrunde liegt.

                                          Dirigent Herbert Blomstedt  –  (Foto: Gert Mothes)

Gelegentlich wird sie infolge einer Zuschreibung der Romantik auch Hohe Messe in h-Moll genannt. Dem Typus nach handelt es sich um eine Missa solemnis, die aus 18 Chorsätzen und 9 Arien besteht. Bach komponierte 1733 zunächst eine Missa aus Kyrie und Gloria. Gegen Ende seines Lebens stellte er die übrigen Sätze aus Bearbeitungen früher komponierter Sätze, überwiegend aus seinen Kantaten, und neuen Kompositionen zusammen. Das Manuskript von 1748/1749 gehört zum UNESCO-Weltdokumentenerbe.

Die hohe Wertschätzung der Messe spiegelt sich seit dem 19. Jahrhundert in zahlreichen superlativischen Beschreibungen und der Bezeichnung als „Hohe Messe“ wider. Der Bach-Biograph Philipp Spitta urteilte 1880: „Von Bachs Compositionen könnte alles verloren gehen, die H moll-Messe allein würde bis in unabsehbare Zeit von diesem Künstler zeugen, wie mit der Kraft einer göttlichen Offenbarung.“

Im Gegensatz zu anderen Vokalwerken Bachs, den Kantaten, Oratorien und Passionen, die nach seinem Tod für fast 100 Jahre weitgehend in Vergessenheit gerieten, stand die h-Moll-Messe in hohem Ansehen und genoss einen legendären Ruf. Der Musikwissenschaftler Friedrich Blume hielt sie für „eines der eindrucksvollsten Zeugnisse, das die Geschichte kennt, für jenen überkonfessionellen und gesamteuropäischen Geist, der die Musik am Ausgang des Barockzeitalters durchdrungen hat“. Heute gehört die etwa zweistündige, anspruchsvolle Messe zum Standard-Repertoire professioneller Chöre und wird von den großen Bachwerken weltweit am häufigsten aufgeführt.

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Video:  Zum Starten in das Foto oder diesen Text anklicken !

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J.S. Bach BWV 232 „h-moll Messe“ mit Herbert Blomstedt

„Nichts, was J.S. Bach geschrieben hat, ist so umfassend wie die h-moll-Messe – nicht einmal die großen Passionen.“ – In diesen Worten spürt man eine besondere Beziehung Herbert Blomstedts zu Bachs Monumentalwerk. Eine Live-Aufnahme vom Bachfest Leipzig am 8. Mai 2005 aus der Thomaskirche Leipzig.

Mit seiner „Missa tota“ – einer voll durchkomponierten fünfsätzigen Messe gemäß dem katholischen Ritus, abweichend von der im protestantischen Raum verwendeten Kurzform – beschäftigte sich J.S. Bach fast 30 Jahre lang; das „Et incarnatus est“ aus dem „Credo“- Abschnitt wurde zu seiner letzten vollendeten Komposition. So erscheint die h-moll-Messe als klingendes Vermächtnis, über das Herbert Blomstedt in einem Gespräch mit der Journalistin Julia Spinola bewundernd sagte: „Schon der Reichtum an Formen ist erstaunlich und der innere Reichtum ist es umso mehr.“

Ausführende:

Ruth Ziesak, Sopran;  Anna Larsson, Alt

Christoph Genz, Tenor Dietrich Henschel, Bass

Gewandhaus-Orchester Leipzig  &  Gewandhaus-Kammerchor Leipzig

Dirigent: Herbert Blomstedt

Eine Live-Aufnahme vom Bachfest Leipzig am 8. Mai 2005 aus der Thomaskirche Leipzig.

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Eine weitere Rezension über den Kantaten-Ring Leipzig zum Bachfest 2018 von The New York Times!

The New York Times – Eine Rezension zum Bachfest 2018 in Leipzig!

KRITISCHES NOTIZBUCH

Was bedeutet es, das „Beste“ von Bach zu spielen?

LEIPZIG, Deutschland – „Bachs Beste.“ Es ist ein unwiderstehliches Konzept, aber bedeutet es etwas?

Solche Urteile sind immer dann angebracht, wenn es um künstlerische Schöpfungen geht, vor allem, wenn der Hauptzweck der Werke nicht künstlerisch, sondern religiös war. Dies ist der Fall bei Bachs heiligen Kantaten, dem Schwerpunkt des diesjährigen Bachfestes Leipzig, das vom 8. bis 17. Juni 2018 stattfand.

Schiere Schönheit, was immer das bedeuten mag, wird dich nur so weit bringen. Bachs Musik in den Kantaten, wie Richard Taruskin vor fast zwei Jahrzehnten in der New York Times schrieb, „war ein Medium der Wahrheit, nicht der Schönheit.“

„Und die Wahrheit, der er diente, war bitter“, fuhr Taruskin fort. „Seine Werke überzeugen uns – nein, enthüllen Sie uns – dass die Welt ist Schmutz und Schrecken, dass Menschen hilflos sind, dass das Leben ein Schmerz ist, dieser Grund ist eine Schlinge.“

A Bachfest concert at St. Thomas Church in Leipzig, where Bach lived and worked from 1723 to his death in 1750. CreditGert  (Foto: Gert Mothes/Leipzig Bach Festival 2018)

Was genau kann „am besten“ bedeuten? Die Werke, die unsere Ohren am meisten verführen, oder diejenigen, die uns am meisten Angst machen mit Visionen von Feuer und Schwefel? (Das Festival schien hübsche und lebhaft dramatische Klänge zu begünstigen, ohne sich allzu sehr in Blut und Blut zu versenken.)

Die Unterscheidung ist wichtig, denn wenn diese Werke eine größere Verbreitung erfahren sollen, sollten sie für das verstanden werden, was sie sind: Musik des musikalischen Predigers Bach. Und eine größere Verbreitung suchte das Bachfest für sie.

Das Festival, das seit seiner Gründung 1999 hauptsächlich von der Stadt Leipzig finanziert wird, wird vom Bach-Archiv verwaltet, in der Stadt, in der Bach von 1723 bis zu seinem Tod 1750 lebte und arbeitete. Die Idee eines Kantatenrings, lose modelliert Nach Vorträgen von Wagners „Der Ring des Nibelungen“ in Bayreuth entstand 2016 eine Diskussion zwischen dem Archivpräsidenten John Eliot Gardiner und Michael Maul, dem damaligen Dramaturgen und heutigen künstlerischen Leiter des Festivals.

Herr Maul suchte nach einer Möglichkeit, Bachs etwa 200 überlebende geistliche Kantaten, gewissermaßen das Herzstück seines Schaffens, auf ein Niveau der öffentlichen Aufmerksamkeit zu heben, das mit dem der Leidenschaften vergleichbar ist („St. Matthäus“ und „St. John „) und die Messe in h-Moll. Herr Gardiner, einer der wenigen lebenden Dirigenten, der alle heiligen Kantaten aufgeführt und aufgenommen hat, viele von ihnen wiederholt, hat den Begriff eines Ringes erfunden.

Die beiden verpflichteten Peter Wollny, den Direktor des Archivs, mit ihnen Listen der 30 zu erstellen, ähem, best. Alle nominierten mehr als 30, und Herr Maul kullte die Listen mit dem Ziel, den Kirchenkalender so vollständig wie möglich zu halten.

Da war also der Ring, der das Eröffnungswochenende des Festivals dominierte – verblüffend, berauschend, anstrengend, ein großer Kunst- und Publikumserfolg. 33 Kantaten, 18 Stunden Musik von hochkarätigen Interpreten innerhalb von 48 Stunden. Die Liste war zweifellos in der Vielfalt und im dramatischen Bereich beeindruckend, wie Kollegen complettists bezeugen können, besonders, wie von Herrn Gardiner ins Leben gebracht.

Bachs Kantaten, so hoch sie auch sind, waren utilitaristische Schöpfungen. Als Thomaskantor war Bach für die Musik in den großen Kirchen der Stadt, St. Thomas und St. Nicholas, verantwortlich. Jede Woche präsentierte er selbst oder von einem anderen Komponisten eine Kantate – eine „Klangpredigt“, wie sie oft auf dem Festival genannt wurde – in Bezug auf den Evangeliumstext für den jeweiligen Sonntag.

Während seiner ersten Jahre in Leipzig präsentierte Bach, obwohl er mit Unterricht und Familie beschäftigt war, normalerweise seine eigenen Arbeiten und entwickelte mehrere Jahreszyklen. Er schrieb oft von einer Woche zur nächsten. Was das bedeutete, sagte Herr Wollny, sei, dass Bach in der Regel eine Kantate in drei Tagen schreiben musste – von Sonntag Nachmittag bis Mittwoch Morgen -, bevor er sie den Kopisten übergab, um die Teile für die Proben vorzubereiten.

Angesichts solch strenger Anforderungen ist das Niveau der Verarbeitung und Vorstellungskraft in diesen Werken bemerkenswert hoch. Aber wie wählt man den heutigen Zuhörern ein Werk vor dem anderen? (Sie sind bereits, wie von mehreren Rednern hervorgehoben wurde, etwas gefälscht, indem sie drei oder vier gleichzeitig in einem Konzert präsentiert werden.)

Herr Maul, seinerseits, hat nach dem Ring-Wochenende die Vorstellung von „am besten“ ein wenig in einem Gespräch zurückgenommen und erlaubt, dass diese Auswahlen besser als bloße persönliche Favoriten (auf welcher Basis auch immer) bezeichnet werden können.

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Textquelle:

Von James R. Oestreich
22. Juni 2018

Link: https://www.nytimes.com/2018/06/22/arts/music/review-bachfest-leipzig-bach.html


Die Pressekonferenz zum Leipziger Kantaten-Ring hier zum Nachhören – ich muss schon zugeben, in der illustren Runde hatte ich gelegentlich Maul-Sperre……

Ein köstlicher Ausspruch vom neuen Intendanten des Bachfestes Michael Maul..!!

Das Experten-Gespräch der Teilnehmer ist nachstehend nachzuhören!

Link zur Gesprächsrunde von mdr-kultur..!!

https://www.mdr.de/kultur/videos-und-audios/audio-radio/audio-bachfest-kantaten100.html

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Das Bach-Archiv Leipzig meldet diese Neuigkeit vom Bachfest 2018 – „Konzert von Ton Koopmann vom 9.6.2018 auf Facebook zu sehen!“

Das Bach-Archiv Leipzig meldet diese Neuigkeit vom Bachfest 2018

Dies ist die komplette Live-Aufnahme des Bachfestkonzerts aus St. Thomas am 9. Juni 2018 mit Ton Koopman und Amsterdam Baroque. Wir haben den Ton repariert und hoffen, dass viele Leute dieses erstaunliche Konzert noch einmal erleben können!

Das Video wird bis zum 22. Juli um Mitternacht auf Facebook verfügbar sein.

Link zum Video auf Facebook:

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This is the complete live recording of the Bachfest concert from St Thomas on June 9th with Ton Koopman and Amsterdam Baroque. We fixed the audio and hope that many people can relive this amazing concert! It will be available on Facebook until July 22nd, midnight.

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Das Bachfest Leipzig 2018 endete mit einem neuen Besucherrekord aufgrund des „Leipziger Kantaten-Ring“

Das Bachfest Leipzig 2018 endete mit einem neuen Besucherrekord aufgrund des „Leipziger Kantaten-Ring“

        Ausgebuchte Kantaten-Ringe zum Bachfest 2018 – Thomaskirche Leipzig Konzert Ton Koopman

Mit einer Aufführung der Messe in h-Moll von Johann Sebastian Bach des Thomanerchores Leipzig in der Thomaskirche endete am 17. Juni 2018 das Bachfest Leipzig 2018. In 161 Veranstaltungen des zehntägigen Festivals wurden über 79.000 Besucher gezählt, mehr als jemals zuvor in der Festivalgeschichte. Der ausverkaufte Zyklus „Leipziger Kantaten-Ring“ am Eröffnungswochenende wurde von der weltweiten Bach-Gemeinde begeistert aufgenommen und von Musikliebhabern aus zirka 40 Nationen mit Standing Ovations gefeiert. Es wurden 54 % mehr Tickets als im Vorjahr abgesetzt, Konzerte mit reinem Bach-Programm erreichten insgesamt eine Auslastung von 90 %.

Die führenden Bach-Interpreten Monteverdi Choir und English Baroque Soloists unter Leitung von Sir John Eliot Gardiner, Amsterdam Baroque Orchestra & Choir unter Leitung von Ton Koopman, Bach Collegium Japan unter Leitung von Masaaki Suzuki und Gaechinger Cantorey unter Leitung von Hans-Christoph Rademann in den Leipziger Bach-Kirchen St. Thomas und St. Nikolai an nur einem Wochenende zu versammeln, sorgte für großes internationales Interesse.

Die Süddeutsche Zeitung überschreibt einen entsprechenden Bericht mit dem Titel „Vom Größten nur das Beste“ und die Frankfurter Allgemeine Zeitung stellt fest: „Mit seinem ‚Kantaten-Ring‘ zieht das Bachfest ein Massenpublikum an“. Das Konzept, die Kantaten „aus dem Schatten der Bachblockbuster, die da heißen Matthäus-Passion, Johannes-Passion, h-Moll-Messe und Weihnachtsoratorium herauszuholen“, sei aufgegangen, schlussfolgert die Musikzeitschrift VAN. Zudem begleitet die New York Times in drei Artikeln umfassend das Festival und zeigt sich begeistert.

                                                          Václav Luks – Ensemble Collegium 1704  (Foto: Gert Mothes)

Auf den „Leipziger Kantaten-Ring“ folgten ein Passions-Zyklus sowie Aufführungsserien der Brandenburgischen Konzerte, des Wohltemperierten Klaviers, der Clavier-Übungen mit den Goldberg-Variationen sowie der Suiten für Violoncello solo. Begeisterung lösten bei der internationalen Bach-Gemeinde insbesondere die beiden tschechischen Gast-Ensembles aus: Collegium 1704 unter Leitung von Václav Luks und Ensemble Inégal unter Leitung von Adam Viktora.

Jan Dismas Zelenka, Oratorium: Gesú al calcario. Interpret: Adam Viktora  (Foto: Gert Mothes)

Letztere präsentierten eine musikhistorische Entdeckung des Festivals – das Passions-Oratorium Gesù al Calvario von Jan Dismas Zelenka. Die herausragende Aufführung der Brandenburgischen Konzerte mit dem Collegium 1704 vom 16. Juni wird von Deutschlandfunk Kultur und im Tschechischen Nationalradio übertragen.

Auch die Kammerkonzerte des Festivals überzeugten auf durchgehend hohem Niveau, insbesondere die Cello-Suiten mit dem niederländischen Interpreten Pieter Wispelwey, die Goldberg-Variationen mit Sir András Schiff im Leipziger Gewandhaus und das Lieder-Recital mit dem Leipziger Bachpreisträger 2016 Patrick Grahl, einem der spannendsten Bach-Tenöre seiner Generation.

Der Thomanerchor Leipzig unter Leitung von Thomaskantor Gotthold Schwarz gestaltete gemeinsam mit der Akademie für Alte Musik Berlin das Abschlusskonzert des Bachfestes Leipzig 2018 mit der Messe in h-Moll am 17. Juni in der ausverkauften Thomaskirche. Das Ensemble war zuvor bereits im Eröffnungskonzert sowie in der traditionellen Motette der Thomaskirche am 9. Juni als Teil des „Leipziger Kantaten-Rings“ zu erleben und ist eines der zahlreichen Leipziger Spitzenensembles im diesjährigen Bachfest, zu denen auch das Gewandhausorchester und das MDR Sinfonieorchester zählen.

                                                                     Bach Open Air Bachfest 2018

Die Konzerte der Reihe „Bach Open Air“ am Eröffnungswochenende lockten trotz kräftiger Schauer am zweiten Veranstaltungstag zahlreiche Besucher auf den Leipziger Markt. Insbesondere das Konzert mit Klaus Doldingers Passport am 9. Juni wurde von einer großen Fangemeinde besucht.

Knapp 44.000 Konzerttickets wurden im Vorfeld und während des Festivals verkauft, und damit 54 % mehr Tickets als im Vorjahr. Die Gesamtauslastung der Verkaufsveranstaltungen lag bei 81 %, Konzerte mit reinen Bach-Programmen erreichten eine Auslastung von 90 %. Insgesamt 79.000 Besucher wurden in den Kirchen- und Kammerkonzerten, Open-Air-Veranstaltungen, Metten, Motetten, Stadtführungen sowie den Konzert- und Orgelfahrten gezählt, im Vorjahr waren es 71.000.

Knapp 3.000 Künstler gestalteten das Bachfest Leipzig 2018, darunter 40 Chöre mit insgesamt 1.484 Sängern, 45 Orchester mit insgesamt 986 Musikern, 176 Mitglieder von Kammermusik-Ensembles, 162 Gesangssolisten, 53 Dirigenten, 77 Redner und Moderatoren, 12 Organisten in Gottesdiensten und 46 Instrumentalsolisten. Insgesamt fanden 161 Veranstaltungen statt, 36 davon waren Fremdveranstaltungen im Gewandhaus zu Leipzig, der Oper Leipzig oder dem Leipziger Mendelssohn-Haus.

                   Robert Levin (rechts im Foto) ist der diesjährige Preisträger der Bach-Medaille 2018

Der Pianist Robert Levin wurde im Rahmen des Bachfestes Leipzig mit der Bach-Medaille der Stadt Leipzig ausgezeichnet. Burkhard Jung, Oberbürgermeister der Stadt Leipzig, würdigte den Musiker in seiner Ansprache: „Für die Musik Johann Sebastian Bachs hat Robert Levin Zeit seines Lebens ein ganz besonderes Gespür entwickelt, er liebt und verehrt seine Musik sehr leidenschaftlich. Und er interpretiert sie so kenntnisreich und künstlerisch vollkommen, dass ihm weltweite Anerkennung und Verehrung dafür gezollt werden.“ 

Zudem betonte Oberbürgermeister Burkhard Jung: »Wir schätzen Levin als begnadeten Pianisten, auf modernen wie historischen Instrumenten, als Musikforscher, der sich insbesondere mit der Aufführungspraxis zur Zeit der Klassik beschäftigt – und als passionierten und weltweit gefragten Pädagogen und sind sehr stolz und froh, dass er als Präsident des Internationalen Bach-Wettbewerbs Leipzig diesen zu einem der gefragtesten internationalen Musikwettbewerbe gemacht hat.«

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J. S. Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Radio-Sendungen, Videos und Kantaten-Beschreibung für den “3. Sonntag nach Trinitatis”

J. S. Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Radio-Sendungen, Videos und Kantaten-Beschreibung für den “3. Sonntag nach Trinitatis”

   Volle Kirchen beim Kantaten-Ring Bachfest 2018 – hier Nikolaikirche Kantaten-Ring 10 – Sir J.E. Gardiner

Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder SehprobeRadio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 17.06.2018 begehen wir den 3. Sonntag nach „Trinitatis

Der 3. Sonntag nach Trinitatis stellt in gewisser Weise die Fortsetzung des 2. Sonntags nach Trinitatis dar, denn nun geht es um die offenen Arme, die den empfangen, der schon lange eingeladen ist. Die Gleichnisse vom „Verlorenen“ oder die Geschichte vom Zachäus unterstreichen dies sehr deutlich. Gott will die Sünder selig machen, darum geht es, und er hindert keinen einzelnen, zu ihm zu kommen.

Das Gleichnis vom verlorenen Schaf zeigt uns am 3. Sonntag nach Trinitatis, dass Gott gerade dem nachgeht, der in seiner Sünde gefangen ist. Wir freuen uns darüber, dass auf diese Weise auch Menschen zu seiner Gemeinde hinzukommen, die uns erst fremd und unbehaglich waren. Durch die Liebe Gottes, die in gleicher Weise uns wie ihnen gilt, werden wir fähig, diesen Menschen liebend zu begegnen.
oder
Gott geht dem Sünder nach – das sagt uns das Gleichnis vom Verlorenen Schaf. Das Gleichnis vom Verlorenen Sohn deutet auf die vergebende Liebe Gottes hin. In allem erleben wir: Gott will nicht den Tod des Sünders, sondern dass er sich bekehre und lebe(Ez 33, 11). Dazu hat er seinen Sohn in die Welt gesandt, damit wir seine Gnade erfahren und durch seine Barmherzigkeit zum Leben gelangen.

Wochenspruch:  

Der Menschensohn ist gekommen, zu suchen und selig zu machen, was verloren ist. (Lk 19, 10)

Wochenlied:

„Allein zu dir, Herr Jesu Christ“ (EG 232)

YouTube – Musikvideo zum Wochenlied

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(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten für den „3. Sonntag nach Trinitatis

BWV 21  – „Ich hatte viel Bekümmernis

BWV 135  – „Ach Herr, mich armen Sünder“

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R a d i o – Programme in Deutschland mit Bach-Kantaten:

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WDR3 – Klassik

Sendung: 07:05 bis 08:30 Uhr

WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html

Allgemein-Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/

Programm: Link: 

https://www.wdr.de/programmvorschau/wdr3/uebersicht/2018-06-17/

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WDR3 – Auszug aus dem Programm!

Geistliche Musik – Sonntag:  07:05 bis 08:30 Uhr

Bach-Kantate ab ca. 08:00 Uhr

BWV 135  „Ach Herr, mich armen Sünder

Kantate am 3. Sonntag nach Trinitatis

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NDRkultur

Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr

Livestream –Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRkultur – Kantate 

Auszug aus dem Programm!

Sendung Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr 

BWV 135 „Ach Herr, mich armen Sünder

Kantate zum 3. Sonntag nach Trinitatis,

Siri Thornhill, Sopran / Petra Noskaiová, Alt

Christoph Genz, Tenor / Jan van der Crabben, Bass

La Petite Bande

Leitung:  Sigiswald Kuijken

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HR2 – Kultur

Sendung: 06:05 – 07:30 Uhr

Programm:

http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/kalender3758.jsp?rubrik=3758

Livestream:

http://www.hr-online.de/website/static/streaming_popup/mp3streamer.jsp?client=hr2

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HR2 – Kultur

Geistliche Musik – 

Auszug aus dem Programm!

Sendung: Sonntag 06:05 – 07:30 Uhr

Kantate: ca. ab  07:10 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 135 “Ach Herr, mich armen Sünder

Kantate zum 3. Sonntag nach Trinitatis

Robin Tyson, Altus; / Vernon Kirk, Tenor;

Jonathan Brown, Bass;

Monteverdi Choir; / English Baroque Soloists,

Leitung: John Eliot Gardiner

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

Programm: 

http://www.sr.de/sr/sr2//station106~week.html;jsessionid=BB206B8BE43558076CF9D56CD9C9D460

Webradio:  

http://www.sr-online.de/sr2/351/5305.html

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Auszug aus dem Programm!

Sonntag 07:04 – 09:00 Uhr

Bach-Kantate ab 07:04 Uhr

BWV 21 “Ich hatte viel Bekümmernis

Kantate zum 3. Sonntag nach Trinitatis

Katharina Fuge, Sopran; / Vernon Kirk, Tenor;

Jonathan Brown, Bass;

Monteverdi Choir; / English Baroque Soloists,

Leitung: John Eliot Gardiner

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SWR2 (Kulturradio)

Sendung: 08:03 bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszug aus dem Programm!

Geistliche Musik am Sonntag um 08:03 bis 08:30 Uhr

SWR2 – Kantate

Johann Sebastian Bach

BWV 21 “Ich hatte viel Bekümmernis

Kantate am 3. Sonntag nach Trinitatis

Monika Frimmer (Sopran)  Gerd Türk (Tenor)

Peter Kooij (Bass)

Bach Collegium Japan

Leitung: Masaaki Suzuki

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rbb kulturradio

Sendung Sonntag: 09:30 bis 10:00 Uhr

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio  

Auszug aus dem Programm!

Sendung Sonntag von 09:30 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 135 “Ach Herr, mich armen Sünder

Kantate zum 3. Sonntag nach Trinitatis

Diese Angaben unter Vorbehalt da kein Interpret angegeben wird!

Robin Tyson, Altus; / Vernon Kirk, Tenor;

Jonathan Brown, Bass;

Monteverdi Choir; / English Baroque Soloists,

Leitung: John Eliot Gardiner

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MDR – Kultur 

Sendung: Sonntag: 06:30 bis 07:00 Uhr 

Programm:

http://www.mdr.de/kultur/radio-tv/radio/startseite-kultur-radio-100.html

MDR-Kultur Live:

http://www.mdr.de/kultur/radio-tv/radio/livestream-mdr-kultur-100.html

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MDR – Kultur  

Auszug aus dem Programm!

Sendezeit Sonntag: um 06:30 bis 07:00 Uhr

Kantate

Johann Sebastian Bach

BWV 21  „Ich hatte viel Bekümmernis

Kantate am 3. Sonntag nach Trinitatis

Friederike Holzhausen, Sopran  Annette Wiedemann, Alt

Christoph Genz, Tenor  Jochen Kupfer, Bass

MDR Rundfunkchor,  MDR Kammerphilharmonie

Leitung: Gert Frischmuth

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Bayern-Klassik

Sendung Sonntag: 08:05 bis 09:00 Uhr

Live-Stream:

(Es ist zu empfehlen, den  VLC Media Playerden man kostenlos aus dem Internet

herunterladen kann – zu benutzen!)

oder

http://www.br.de/radio/br-klassik/index.html

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Bayern-Klassik

Auszug aus dem Programm!

Sonntag  um  08:05 Uhr bis 09:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 135 „Ach Herr, mich armen Sünder

Kantate zum 3. Sonntag nach Trinitatis,

Pascal Bertin, Countertenor; Gerd Türk, Tenor;

Peter Kooij, Bass;

Concerto Palatino;  Bach Collegium Japan

Leitung: Masaaki Suzuki

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Deutschlandfunk

Sendung Sonntag: 06:10 Uhr bis 07:00 Uhr

Programm:

http://www.deutschlandfunk.de/programmvorschau.281.de.html?drbm:date=17.06.2018

PODCAST:
http://www.deutschlandradio.de/podcasts.226.de.html

Live-Stream:  

http://www.deutschlandfunk.de/unsere-live-streams.2396.de.html

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Deutschlandfunk

Sendung Sonntag: 06:10 Uhr bis 07:00 Uhr

Auszug aus dem Programm!

Johann Sebastian Bach

BWV 135 „Ach Herr, mich armen Sünder

Kantate zum 3. Sonntag nach Trinitatis,

Siri Thornhill, Sopran / Petra Noskaiová, Alt

Christoph Genz, Tenor / Jan van der Crabben, Bass

La Petite Bande

Leitung:  Sigiswald Kuijken

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Domradio Köln

Sendung: „Musica

Sonntag um 20:00 Uhr bis 22:00 Uhr

Programm:

http://www.domradio.de/radio/programmschema

Web-Radio:

http://www.domradio.de/web-radio

Link zur Sendung Musica:

https://www.domradio.de/radio/sendungen/domradio-musica

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Domradio Köln

Sendung: „Musica“  

Neue Sendezeit und Titel:

Sonntag um 20:00 Uhr bis 22:00 Uhr

Zum Ausklang der Sonn- und Feiertage der besondere Klang. Platz für klassische und geistliche Musik im DOMRADIO.

„Mozarts klangschöne Vesperae solennes de Confessore“

Vesper für einen Bekenner

Bei allem Ärger, den Mozart als Hoforganist mit dem Salzburger Erzbischof hatte, schrieb er doch berückend schöne Musik für den Salzburger Dom.
Das „Laudate Dominum“ aus der Vesperae solennes de Confessore („Feierliche Vesper zu einem Bekenner“) mit dem betörenden Sopran-Solo gehört zu den bekanntesten geistlichen Werken von Mozart….

Link zur Sendung Musica:

https://www.domradio.de/radio/sendungen/domradio-musica/mozarts-klangschoene-vesperae-solennes-de-confessore

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ERF – Plus  (Evang. – Rundfunksender)

Sendung: Bach-Kantate

Die Sonntagskantaten des Thomaskantors gespielt und erklärt.

Sonntag, 11:00 Uhr bis 11:45 Uhr

Tages-Programm:

http://www.erf.de/radio/erf-plus/tagesprogramm/4167?reset=1

Livestream:

http://www.erf.de/livestream?radio=erfplus

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ERF – Plus  (Evang. – Rundfunksender)

Sendung: Bach-Kantate

Kantate zum 3. Sonntag nach Trinitatis!

Zu dieser Sendung liegen aktuell keine Informationen vor.

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Videos: 

Bach-Kantaten für den „3. Sonntag nach Trinitatis“

BWV 21  – „Ich hatte viel Bekümmernis

BWV 135  – „Ach Herr, mich armen Sünder“

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/ YouTube: BW 21 –  Ich hatte viel Bekümmernis”   –  (Interpret: Herreweghe )

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/ YouTube: BWV 135 –  Ach Herr, mich armen Sünder”   –  (Interpret: Koopman )

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*) Außerhalb des liturgischen Sonntags

/ YouTube: *) BWV 25  – „Es ist nichts Gesundes an meinem Leibe“ –  (Interpret: S D G )

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Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen zum 2. und 3. Sonntag nach Trinitatis                   

    Gardiner Reisetagebuch SDG 165 zum Download als PDF


CD’s vom Label SDG  Gardiner!

CDs – Bach-Kantaten:

CD-Bestellungen Bach-Kantaten

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bachfest-leipzig-2013

Bachfest Leipzig vom 08. – 17. Juni 2018


Motto: Zyklenzum Programm als PDF

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Videos vom Bachfest Leipzig 

vom Eröffnungs-Konzert in der Thomaskirche – Bachfest Leipzig vom 08.06.2017

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Bachfest Leipzig: Sonntag, 10.06.2018
Universitätsgottesdienst um 11:00 Uhr Universitätskirche St. Pauli

J.S. Bach – Kantate BWV 170 „Vergnügte Ruh, beliebte Seelenlust“

Kantate für den 6. Sonntag nach Trinitatis

Ausführende

Jonathan Mayenschein (Altus), Leipziger Vokalkollektiv,
Junges Sächsisches Bachensemble,
Leitung: Konrad Schöbel

DIE NEW YORK TIMES VERÖFFENTLICHT AUSZÜGE aus Bach-Kantaten wie folgt:

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Auf  YouTube veröffentlichte Videos der

J.S. Bach-Stiftung St. Gallen” –  stelle ich hier vor:

Rudolf Lutz - Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

Rudolf Lutz – Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

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J. S. Bach Kantate BWV 20 “O Ewigkeit, du Donnerwort” Kantate für den 1. Sonntag nach Trinitatis

Ausführende:

Markus Forster, Countertenor  Daniel Johanssen, Tenor

Wolf Matthias Friedrich, Bass

Chor und Orchester der J. S. Bach-Stiftung

Leitung: Rudolf Lutz

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CDs der J.S. Bach-Stiftung – bei Amazon – mit Hörproben

Link:  mp3 – Download –

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DVD’s der Johann Sebastian Bach-Stiftung St. Gallen

Bezugsquelle jpc

Link:   bei   j p c

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Ich wünsche allen Besuchern ein schönes Wochenende!

Herzliche Grüße 

Volker

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Einen „Kantaten-Ring“ mit 33 Bach-Kantaten gab es beim diesjährigen Bachfest Leipzig zu hören!

Einen „Kantaten-Ring“ mit 33 Bach-Kantaten gab es beim diesjährigen Bachfest Leipzig zu hören!

Renommierte Bach-Interpreten wie John Eliot Gardiner, Ton Koopman oder Dorothee Mields haben ihn dargeboten. MDR KULTUR-Musikexperte Claus Fischer hat als bekennender Bachfan den Selbstversuch gewagt und den „Kantaten-Ring“ besucht. 27 Kantaten hat er geschafft, doch er hatte einen triftigen Grund für die Verkürzung. Als Leipziger besucht Fischer so oft die Thomaner-Konzerte, dass er auf deren Aufführungen beim „Kantaten-Ring“ der Kondition zuliebe verzichtete.

33 Bach-Kantaten gab es beim diesjährigen Bachfest Leipzig als Konzert-Marathon zu hören. Das Ganze nannte sich „Kantaten-Ring“, in Anlehnung an Richard Wagners „Ring des Nibelungen“. Die renommiertesten Bach-Interpreten der Welt haben dafür in der Thomas- und der Nikolaikirche gesungen und musiziert.

Komponiert hat Bach insgesamt weit mehr als 33 Kantaten, erhalten blieben etwa 200. Beim Bachfest führte man mit 33 Kantaten also nur einen kleinen Teil auf. Die Auswahl der Werke erfolgte hochkarätig: durch Michael Maul, Intendant des Bachfestes; den britischen Dirigenten und Präsidenten des Bach-Archivs, Sir John Eliot Gardiner sowie Bach-Archiv-Direktor Peter Wollny. Jeder hat die in seinen Augen wichtigsten Kantaten aufgeschrieben. Und das Erstaunliche: 15 Kantaten, also fast die Hälfte, hatten alle drei auf ihrer Liste. Nach einem Abgleich einigte man sich auf 33. Da eine Kantate zwischen 20 und 30 Minuten dauert, ergibt sich für den Leipziger „Kantaten-Ring“ eine stattliche Gesamtmusizierzeit von ca. 14 Stunden. Diese wurde auf zehn Konzerte verteilt.

Man könnte erwartet, dass die Kantaten ziemlich ähnlich klingen, das stimmt bei Bach aber überhaupt nicht. Dieser Werkskosmos ist, um mal ein Bild zu gebrauchen, wie ein Meer, in dem man immer wieder auf eine Insel stößt, voll von überraschender Vegetation. Da gibt es Französische Ouvertüren in die ein Choral hineingewoben ist, da gibt es die schönsten Liebesduette der Musikgeschichte, wobei es um die Liebe der gläubigen Seele zu Christus geht. Außerdem Sturmgebraus und Feuerflammen-Arien, wie man sie auch aus Barockopern von Händel kennt und festliche Chöre mit Pauken und Trompeten.

                                         Universitätsgottesdienst in St. Pauli Leipzig

Angeordnet waren die „Ring-Kantaten“ nach dem Lauf des Kirchenjahres, für das Bach seine Kantaten ja komponiert hat, immer zu den Evangelientexten, die der Pfarrer vortrug. Schön war, dass diese Texte auf die Bach sich bezieht, alle von den heutigen Geistlichen von St. Thomas und St. Nikolai vorgelesen wurden.

Es gab beim „Kantaten-Ring“ zahlreiche besondere Momente, so dass man sie gar nicht aufzählen kann. Die herrlichen Kontraste, die John Eliot Gardiner mit Chor und Orchester hörbar gemacht hat, das war sehr emotionsgeladen, etwa beim Eingangschor der Kantate „Es erhub sich ein Streit“ zum Michaelisfest. Bei Ton Koopman gab es berückende Momente in den Chorälen, er hat sehr organisch musiziert, am Pulsschlag ausgerichtet. Bei Hans-Christoph Rademann und der Gaechinger Cantorey waren die Chorpassagen großartig, das hatte CD-Qualität. Dazu die wunderbaren Solostimmen bei allen Ensembles. Der Bass Klaus Mertens in der Kantate „Ich habe genug“ oder die Sopranistin Dorothee Mields mit herrlichen Arien…..

Weiter zum ganzen Artikel:

https://www.mdr.de/kultur/kantaten-ring-beim-bachfest-leipzig-im-selbstversuch-100.html

Ein Beitrag von Claus Fischer, MDR KULTUR-Musikexperte

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Video: J.S. Bach BWV 226 Motette „Der Geist hilft unser Schwachheit auf“

Leipziger Vokalkollektiv – Junges Sächsisches Bachensemble Live im Gottesdienst der Universitätskirche St. Pauli am Sonntag, 10.6.2018 zum Bachfest 2018 in Leipzig.

Leitung: Konrad Schöbel


Ein weiterer fundierter Bericht über den Kantaten-Ring

in der FAZ.NET – Frankfurter Allgemeine Zeitung.

Kommet zuhauf: Mit seinem „Kantaten-Ring“ zieht das Bachfest Leipzig ein Massenpublikum an und kann dieses auch begeistern.

„Die internationale Gemeinde von Johann Sebastian Bach ist nur mit der Richard Wagners zu vergleichen: an bedingungsloser Hingabe sowieso – und neuerdings auch an Kondition und Durchhaltevermögen. Wagner persönlich wäre wohl blass (und neidisch?) geworden, wenn er erlebt hätte, was sich dieser Tage im fußläufigen Umkreis seiner Leipziger Geburtsstätte beim dortigen Bachfest ab- (und nebenbei als „Kantaten-Ring“ auch auf sein Musikepos an-)spielte…“

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Impressionen vom Bachfest Leipzig 2018 – Kantaten-Ring Nr. 9 – Ton Koopman – Thomaskirche am 10.6.2018

Impressionen mit Videos vom Bachfest Leipzig 2018 – Kantaten-Ring Nr. 9 – Ton Koopman – Thomaskirche am Sonntag, 10.6.2018

Den Sonntagnachmittag am 10. Juni 2018 gestaltete wiederum mit höchster Bach-Kompetenz in der Thomaskirche mit dem Kantaten-Ring Nr. 9 als seinen Abschluss: Ton Koopmann mit Bachs Kantaten zum 16. Sonntag nach Trinitatis – wie folgt:

„Komm, du süße Todesstunde“ (BWV 161)

„Komm, du süße Todesstunde“, BWV 161, ist eine Kantate von Johann Sebastian Bach. Sie wurde in Weimar vermutlich für den 6. Oktober 1715 (16. Sonntag nach Trinitatis) sowie für Mariä Lichtmess komponiert. Eine erneute Aufführung fand vermutlich am 16. September 1725 in Leipzig statt.

Ausführende:

Martha Bosch (Sopran), Maarten Engeltjes (Countertenor),

Tilman Lichdi (Tenor), Klaus Mertens (Bass),

Amsterdamer Barockorchester und Chor

Leitung: Ton Koopmann

Liebster Gott, wenn werd ich sterben (BWV 8)

„Liebster Gott, wenn werd ich sterben?“ (BWV 8) ist eine Choralkantate auf den 16. Sonntag nach Trinitatis von Johann Sebastian Bach. Sie wurde am 24. September 1724 uraufgeführt.

„Wer weiß, wie nahe mir mein Ende“ (BWV 27)  

„Wer weiß, wie nahe mir mein Ende?“ (BWV 27) ist eine Kirchen-Kantate von Johann Sebastian Bach. Er komponierte sie 1726 in Leipzig für den 16. Sonntag nach Trinitatis und führte sie am 6. Oktober 1726 erstmals auf.

„Christus, der ist mein Leben“ (BWV 95)

„Christus, der ist mein Leben“ (BWV 95) ist eine Kirchen-Kantate von Johann Sebastian Bach. Er komponierte sie 1723 in Leipzig für den 16. Sonntag nach Trinitatis und führte sie am 12. September 1723 erstmals auf.

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Foto-Impressionen von dieser Veranstaltung in der Thomaskirche:

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Eine Zugabe von Ton Koopman beendete den Kantaten-Ring Nr. 9 in der Thomaskirche Leipzig! Es war ein gelungener Kantaten-Abend der die Aufführenden mit einem frenetischen Beifall in den Sonntagabend entließ!

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