Archiv der Kategorie: Ton Koopman

Das Bach-Archiv Leipzig meldet diese Neuigkeit vom Bachfest 2018 – „Konzert von Ton Koopmann vom 9.6.2018 auf Facebook zu sehen!“

Das Bach-Archiv Leipzig meldet diese Neuigkeit vom Bachfest 2018

Dies ist die komplette Live-Aufnahme des Bachfestkonzerts aus St. Thomas am 9. Juni 2018 mit Ton Koopman und Amsterdam Baroque. Wir haben den Ton repariert und hoffen, dass viele Leute dieses erstaunliche Konzert noch einmal erleben können!

Das Video wird bis zum 22. Juli um Mitternacht auf Facebook verfügbar sein.

Link zum Video auf Facebook:

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This is the complete live recording of the Bachfest concert from St Thomas on June 9th with Ton Koopman and Amsterdam Baroque. We fixed the audio and hope that many people can relive this amazing concert! It will be available on Facebook until July 22nd, midnight.

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Das Bachfest Leipzig 2018 endete mit einem neuen Besucherrekord aufgrund des „Leipziger Kantaten-Ring“

Das Bachfest Leipzig 2018 endete mit einem neuen Besucherrekord aufgrund des „Leipziger Kantaten-Ring“

        Ausgebuchte Kantaten-Ringe zum Bachfest 2018 – Thomaskirche Leipzig Konzert Ton Koopman

Mit einer Aufführung der Messe in h-Moll von Johann Sebastian Bach des Thomanerchores Leipzig in der Thomaskirche endete am 17. Juni 2018 das Bachfest Leipzig 2018. In 161 Veranstaltungen des zehntägigen Festivals wurden über 79.000 Besucher gezählt, mehr als jemals zuvor in der Festivalgeschichte. Der ausverkaufte Zyklus „Leipziger Kantaten-Ring“ am Eröffnungswochenende wurde von der weltweiten Bach-Gemeinde begeistert aufgenommen und von Musikliebhabern aus zirka 40 Nationen mit Standing Ovations gefeiert. Es wurden 54 % mehr Tickets als im Vorjahr abgesetzt, Konzerte mit reinem Bach-Programm erreichten insgesamt eine Auslastung von 90 %.

Die führenden Bach-Interpreten Monteverdi Choir und English Baroque Soloists unter Leitung von Sir John Eliot Gardiner, Amsterdam Baroque Orchestra & Choir unter Leitung von Ton Koopman, Bach Collegium Japan unter Leitung von Masaaki Suzuki und Gaechinger Cantorey unter Leitung von Hans-Christoph Rademann in den Leipziger Bach-Kirchen St. Thomas und St. Nikolai an nur einem Wochenende zu versammeln, sorgte für großes internationales Interesse.

Die Süddeutsche Zeitung überschreibt einen entsprechenden Bericht mit dem Titel „Vom Größten nur das Beste“ und die Frankfurter Allgemeine Zeitung stellt fest: „Mit seinem ‚Kantaten-Ring‘ zieht das Bachfest ein Massenpublikum an“. Das Konzept, die Kantaten „aus dem Schatten der Bachblockbuster, die da heißen Matthäus-Passion, Johannes-Passion, h-Moll-Messe und Weihnachtsoratorium herauszuholen“, sei aufgegangen, schlussfolgert die Musikzeitschrift VAN. Zudem begleitet die New York Times in drei Artikeln umfassend das Festival und zeigt sich begeistert.

                                                          Václav Luks – Ensemble Collegium 1704  (Foto: Gert Mothes)

Auf den „Leipziger Kantaten-Ring“ folgten ein Passions-Zyklus sowie Aufführungsserien der Brandenburgischen Konzerte, des Wohltemperierten Klaviers, der Clavier-Übungen mit den Goldberg-Variationen sowie der Suiten für Violoncello solo. Begeisterung lösten bei der internationalen Bach-Gemeinde insbesondere die beiden tschechischen Gast-Ensembles aus: Collegium 1704 unter Leitung von Václav Luks und Ensemble Inégal unter Leitung von Adam Viktora.

Jan Dismas Zelenka, Oratorium: Gesú al calcario. Interpret: Adam Viktora  (Foto: Gert Mothes)

Letztere präsentierten eine musikhistorische Entdeckung des Festivals – das Passions-Oratorium Gesù al Calvario von Jan Dismas Zelenka. Die herausragende Aufführung der Brandenburgischen Konzerte mit dem Collegium 1704 vom 16. Juni wird von Deutschlandfunk Kultur und im Tschechischen Nationalradio übertragen.

Auch die Kammerkonzerte des Festivals überzeugten auf durchgehend hohem Niveau, insbesondere die Cello-Suiten mit dem niederländischen Interpreten Pieter Wispelwey, die Goldberg-Variationen mit Sir András Schiff im Leipziger Gewandhaus und das Lieder-Recital mit dem Leipziger Bachpreisträger 2016 Patrick Grahl, einem der spannendsten Bach-Tenöre seiner Generation.

Der Thomanerchor Leipzig unter Leitung von Thomaskantor Gotthold Schwarz gestaltete gemeinsam mit der Akademie für Alte Musik Berlin das Abschlusskonzert des Bachfestes Leipzig 2018 mit der Messe in h-Moll am 17. Juni in der ausverkauften Thomaskirche. Das Ensemble war zuvor bereits im Eröffnungskonzert sowie in der traditionellen Motette der Thomaskirche am 9. Juni als Teil des „Leipziger Kantaten-Rings“ zu erleben und ist eines der zahlreichen Leipziger Spitzenensembles im diesjährigen Bachfest, zu denen auch das Gewandhausorchester und das MDR Sinfonieorchester zählen.

                                                                     Bach Open Air Bachfest 2018

Die Konzerte der Reihe „Bach Open Air“ am Eröffnungswochenende lockten trotz kräftiger Schauer am zweiten Veranstaltungstag zahlreiche Besucher auf den Leipziger Markt. Insbesondere das Konzert mit Klaus Doldingers Passport am 9. Juni wurde von einer großen Fangemeinde besucht.

Knapp 44.000 Konzerttickets wurden im Vorfeld und während des Festivals verkauft, und damit 54 % mehr Tickets als im Vorjahr. Die Gesamtauslastung der Verkaufsveranstaltungen lag bei 81 %, Konzerte mit reinen Bach-Programmen erreichten eine Auslastung von 90 %. Insgesamt 79.000 Besucher wurden in den Kirchen- und Kammerkonzerten, Open-Air-Veranstaltungen, Metten, Motetten, Stadtführungen sowie den Konzert- und Orgelfahrten gezählt, im Vorjahr waren es 71.000.

Knapp 3.000 Künstler gestalteten das Bachfest Leipzig 2018, darunter 40 Chöre mit insgesamt 1.484 Sängern, 45 Orchester mit insgesamt 986 Musikern, 176 Mitglieder von Kammermusik-Ensembles, 162 Gesangssolisten, 53 Dirigenten, 77 Redner und Moderatoren, 12 Organisten in Gottesdiensten und 46 Instrumentalsolisten. Insgesamt fanden 161 Veranstaltungen statt, 36 davon waren Fremdveranstaltungen im Gewandhaus zu Leipzig, der Oper Leipzig oder dem Leipziger Mendelssohn-Haus.

                   Robert Levin (rechts im Foto) ist der diesjährige Preisträger der Bach-Medaille 2018

Der Pianist Robert Levin wurde im Rahmen des Bachfestes Leipzig mit der Bach-Medaille der Stadt Leipzig ausgezeichnet. Burkhard Jung, Oberbürgermeister der Stadt Leipzig, würdigte den Musiker in seiner Ansprache: „Für die Musik Johann Sebastian Bachs hat Robert Levin Zeit seines Lebens ein ganz besonderes Gespür entwickelt, er liebt und verehrt seine Musik sehr leidenschaftlich. Und er interpretiert sie so kenntnisreich und künstlerisch vollkommen, dass ihm weltweite Anerkennung und Verehrung dafür gezollt werden.“ 

Zudem betonte Oberbürgermeister Burkhard Jung: »Wir schätzen Levin als begnadeten Pianisten, auf modernen wie historischen Instrumenten, als Musikforscher, der sich insbesondere mit der Aufführungspraxis zur Zeit der Klassik beschäftigt – und als passionierten und weltweit gefragten Pädagogen und sind sehr stolz und froh, dass er als Präsident des Internationalen Bach-Wettbewerbs Leipzig diesen zu einem der gefragtesten internationalen Musikwettbewerbe gemacht hat.«

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Einen „Kantaten-Ring“ mit 33 Bach-Kantaten gab es beim diesjährigen Bachfest Leipzig zu hören!

Einen „Kantaten-Ring“ mit 33 Bach-Kantaten gab es beim diesjährigen Bachfest Leipzig zu hören!

Renommierte Bach-Interpreten wie John Eliot Gardiner, Ton Koopman oder Dorothee Mields haben ihn dargeboten. MDR KULTUR-Musikexperte Claus Fischer hat als bekennender Bachfan den Selbstversuch gewagt und den „Kantaten-Ring“ besucht. 27 Kantaten hat er geschafft, doch er hatte einen triftigen Grund für die Verkürzung. Als Leipziger besucht Fischer so oft die Thomaner-Konzerte, dass er auf deren Aufführungen beim „Kantaten-Ring“ der Kondition zuliebe verzichtete.

33 Bach-Kantaten gab es beim diesjährigen Bachfest Leipzig als Konzert-Marathon zu hören. Das Ganze nannte sich „Kantaten-Ring“, in Anlehnung an Richard Wagners „Ring des Nibelungen“. Die renommiertesten Bach-Interpreten der Welt haben dafür in der Thomas- und der Nikolaikirche gesungen und musiziert.

Komponiert hat Bach insgesamt weit mehr als 33 Kantaten, erhalten blieben etwa 200. Beim Bachfest führte man mit 33 Kantaten also nur einen kleinen Teil auf. Die Auswahl der Werke erfolgte hochkarätig: durch Michael Maul, Intendant des Bachfestes; den britischen Dirigenten und Präsidenten des Bach-Archivs, Sir John Eliot Gardiner sowie Bach-Archiv-Direktor Peter Wollny. Jeder hat die in seinen Augen wichtigsten Kantaten aufgeschrieben. Und das Erstaunliche: 15 Kantaten, also fast die Hälfte, hatten alle drei auf ihrer Liste. Nach einem Abgleich einigte man sich auf 33. Da eine Kantate zwischen 20 und 30 Minuten dauert, ergibt sich für den Leipziger „Kantaten-Ring“ eine stattliche Gesamtmusizierzeit von ca. 14 Stunden. Diese wurde auf zehn Konzerte verteilt.

Man könnte erwartet, dass die Kantaten ziemlich ähnlich klingen, das stimmt bei Bach aber überhaupt nicht. Dieser Werkskosmos ist, um mal ein Bild zu gebrauchen, wie ein Meer, in dem man immer wieder auf eine Insel stößt, voll von überraschender Vegetation. Da gibt es Französische Ouvertüren in die ein Choral hineingewoben ist, da gibt es die schönsten Liebesduette der Musikgeschichte, wobei es um die Liebe der gläubigen Seele zu Christus geht. Außerdem Sturmgebraus und Feuerflammen-Arien, wie man sie auch aus Barockopern von Händel kennt und festliche Chöre mit Pauken und Trompeten.

                                         Universitätsgottesdienst in St. Pauli Leipzig

Angeordnet waren die „Ring-Kantaten“ nach dem Lauf des Kirchenjahres, für das Bach seine Kantaten ja komponiert hat, immer zu den Evangelientexten, die der Pfarrer vortrug. Schön war, dass diese Texte auf die Bach sich bezieht, alle von den heutigen Geistlichen von St. Thomas und St. Nikolai vorgelesen wurden.

Es gab beim „Kantaten-Ring“ zahlreiche besondere Momente, so dass man sie gar nicht aufzählen kann. Die herrlichen Kontraste, die John Eliot Gardiner mit Chor und Orchester hörbar gemacht hat, das war sehr emotionsgeladen, etwa beim Eingangschor der Kantate „Es erhub sich ein Streit“ zum Michaelisfest. Bei Ton Koopman gab es berückende Momente in den Chorälen, er hat sehr organisch musiziert, am Pulsschlag ausgerichtet. Bei Hans-Christoph Rademann und der Gaechinger Cantorey waren die Chorpassagen großartig, das hatte CD-Qualität. Dazu die wunderbaren Solostimmen bei allen Ensembles. Der Bass Klaus Mertens in der Kantate „Ich habe genug“ oder die Sopranistin Dorothee Mields mit herrlichen Arien…..

Weiter zum ganzen Artikel:

https://www.mdr.de/kultur/kantaten-ring-beim-bachfest-leipzig-im-selbstversuch-100.html

Ein Beitrag von Claus Fischer, MDR KULTUR-Musikexperte

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Video: J.S. Bach BWV 226 Motette „Der Geist hilft unser Schwachheit auf“

Leipziger Vokalkollektiv – Junges Sächsisches Bachensemble Live im Gottesdienst der Universitätskirche St. Pauli am Sonntag, 10.6.2018 zum Bachfest 2018 in Leipzig.

Leitung: Konrad Schöbel


Ein weiterer fundierter Bericht über den Kantaten-Ring

in der FAZ.NET – Frankfurter Allgemeine Zeitung.

Kommet zuhauf: Mit seinem „Kantaten-Ring“ zieht das Bachfest Leipzig ein Massenpublikum an und kann dieses auch begeistern.

„Die internationale Gemeinde von Johann Sebastian Bach ist nur mit der Richard Wagners zu vergleichen: an bedingungsloser Hingabe sowieso – und neuerdings auch an Kondition und Durchhaltevermögen. Wagner persönlich wäre wohl blass (und neidisch?) geworden, wenn er erlebt hätte, was sich dieser Tage im fußläufigen Umkreis seiner Leipziger Geburtsstätte beim dortigen Bachfest ab- (und nebenbei als „Kantaten-Ring“ auch auf sein Musikepos an-)spielte…“

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Impressionen vom Bachfest Leipzig 2018 – Kantaten-Ring Nr. 9 – Ton Koopman – Thomaskirche am 10.6.2018

Impressionen mit Videos vom Bachfest Leipzig 2018 – Kantaten-Ring Nr. 9 – Ton Koopman – Thomaskirche am Sonntag, 10.6.2018

Den Sonntagnachmittag am 10. Juni 2018 gestaltete wiederum mit höchster Bach-Kompetenz in der Thomaskirche mit dem Kantaten-Ring Nr. 9 als seinen Abschluss: Ton Koopmann mit Bachs Kantaten zum 16. Sonntag nach Trinitatis – wie folgt:

„Komm, du süße Todesstunde“ (BWV 161)

„Komm, du süße Todesstunde“, BWV 161, ist eine Kantate von Johann Sebastian Bach. Sie wurde in Weimar vermutlich für den 6. Oktober 1715 (16. Sonntag nach Trinitatis) sowie für Mariä Lichtmess komponiert. Eine erneute Aufführung fand vermutlich am 16. September 1725 in Leipzig statt.

Ausführende:

Martha Bosch (Sopran), Maarten Engeltjes (Countertenor),

Tilman Lichdi (Tenor), Klaus Mertens (Bass),

Amsterdamer Barockorchester und Chor

Leitung: Ton Koopmann

Liebster Gott, wenn werd ich sterben (BWV 8)

„Liebster Gott, wenn werd ich sterben?“ (BWV 8) ist eine Choralkantate auf den 16. Sonntag nach Trinitatis von Johann Sebastian Bach. Sie wurde am 24. September 1724 uraufgeführt.

„Wer weiß, wie nahe mir mein Ende“ (BWV 27)  

„Wer weiß, wie nahe mir mein Ende?“ (BWV 27) ist eine Kirchen-Kantate von Johann Sebastian Bach. Er komponierte sie 1726 in Leipzig für den 16. Sonntag nach Trinitatis und führte sie am 6. Oktober 1726 erstmals auf.

„Christus, der ist mein Leben“ (BWV 95)

„Christus, der ist mein Leben“ (BWV 95) ist eine Kirchen-Kantate von Johann Sebastian Bach. Er komponierte sie 1723 in Leipzig für den 16. Sonntag nach Trinitatis und führte sie am 12. September 1723 erstmals auf.

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Foto-Impressionen von dieser Veranstaltung in der Thomaskirche:

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Eine Zugabe von Ton Koopman beendete den Kantaten-Ring Nr. 9 in der Thomaskirche Leipzig! Es war ein gelungener Kantaten-Abend der die Aufführenden mit einem frenetischen Beifall in den Sonntagabend entließ!

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Rezensionen vom Kantaten-Ring zum Bachfest Leipzig 2018

Rezensionen vom Kantaten-Ring zum Bachfest Leipzig 2018

Liebe Bach-Freunde!

Hier gibt es großartige Artikel über den Kantaten-Ring vom Bachfest Leipzig 2018 zu lesen:

https://klassik-begeistert.de/kantaten-ring-2018-bachfest-leipzig/

Ich wünsche viel Vergnügen beim Lesen!

Herzliche Grüße
Volker