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ALL OF BACH veröffentlicht die Kantate – BWV 83 „Erfreute Zeit im neuen Bunde“


ALL OF BACH veröffentlicht die Kantate – BWV 83 „Erfreute Zeit im neuen Bunde

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Die Violine von  Johann Georg Pisendel (1687-1755)

Außergewöhnliche Virtuosität in einer Kantate von 1724.

In seinem ersten Jahr als Thomas-Kantor der Thomaskirche in Leipzig schrieb J.S. Bach relativ einfache Violinstimmen in seinen Kantaten. Dies änderte sich drastisch am 2. Februar 1724, dem Fest der Lichtmess. Die Kantate „Erfreute Zeit im neuen Bunde“ beginnt mit einer triumphalen Altarie, in der sich Bach für eine auffallend reiche Orchesterfassung entscheidet. Neben dem Streicherensemble gibt es zwei Oboen, zwei Hörner und eine Solovioline, die mit einem äußerst aktiven Teil zurechtkommt. Welcher Geiger hätte diese anspruchsvolle Musik spielen können?

Der niederländische Musikwissenschaftler Pieter Dirksen ging dieser Frage nach und stellte die Hypothese auf, dass es sich um Johann Georg Pisendel (1687-1755) gehandelt haben könnte. Dirksens Ansicht wird von Geiger Shunske Sato unterstützt, der sagt: „Es ist ein Bauchgefühl, ein bisschen wie das Erkennen einer guten Pastasauce“. Den größten Teil seines Lebens verbrachte Pisendel als Kapellmeister am Dresdner Hof, und sein virtuoses Violinspiel war der musikalische Stolz Deutschlands.

Die Eröffnungsarie klingt fast wie eine Instrumentalsymphonie mit einer zusätzlichen Singstimme. Wenn Sie es sich ohne das Hoch vorstellen, wird es ein Brandenburgisches Konzert. In seinen späteren Kantaten für Lichtmess, wie „Ich habe genung“, BWV 82, nahm Bach einen milderen Ton an. Anstatt sich auf die Reinigung der Jungfrau Maria zu konzentrieren, sprach das Evangelium des Tages von der Darstellung Jesu im Tempel und dem alten Simeon, der bereit war zu sterben, nachdem er das gesegnete Kind in seinen Armen gehalten hatte (Lukas 2). Die lutherische Gemeinde identifizierte sich gerne mit dieser Bereitschaft zu sterben.

In der dritten Arie „Eile, Herz, voll Freudigkeit“ spielt die Solovioline für den Tenor wieder eine herausragende Rolle, mit einer Passage, die die Worte sehr detailliert darstellt. Hier bilden die Streicher die Begleitung und die Blasinstrumente schweigen. Die Solovioline spielt eine Version der ersten Violinstimme, die mit überspringenden Triolen verziert ist. Oder mit anderen Worten, die ersten Violinen spielen nur die Hauptnoten der Solovioline (jede erste Note des Trios).

                                                      Horn: Anneke Scott,  (rechts im Foto) und Jocelyn Leichtfuß

Die dazwischenliegende Bass-Arie ist in Bachs Oeuvre recht ungewöhnlich. Der Solist singt Verse des Simeon-Liedes und wechselt dazwischen zu einem Rezitativ. Die Begleitung ist für Streicher im Einklang und Basso Continuo. Die Kantate schließt mit einem kurzen Rezitativ und einem Choral.

Standort und Orgel

Diese Aufnahme wurde in der Wallonische Kirche, im Herzen von Amsterdam gemacht. Die Kirche hat nicht nur eine gute Akustik, sondern ist wegen ihrer Müller-Orgel aus dem Jahr 1739 auch ein Wallfahrtsort für Organisten.

Organist Leo van Doeselaar: „Dies ist eine der schönsten kleinen Barockorgeln in den Niederlanden. Gustav Leonhardt war von 1959 bis 1982 Organist der Wallonischen Kirche. Er ließ die Orgel bereits in den 60er Jahren in ihren ursprünglichen Zustand zurückversetzen. Es ist ein echtes Pionierorgan. “ Für diese Aufführung verwenden wir tatsächlich dieses „großartige“ Organ. Eine Kastenorgel ist ein Anachronismus, der zu Bachs Zeiten nie benutzt wurde.

                                                                Organist: Leo van Doeselaar

„In Bachs Kirchenmusik spielte die große Kirchenorgel immer die Continuoparts. Im Prinzip hatte es die gleiche weiche Registrierung wie eine Kastenorgel, aber die viel breiteren Pfeifen der Kirchenorgel bilden einen wichtigeren Bestandteil der Klangfarbe eines barocken Ensembles. Für Choräle und Chöre der Barockzeit wurden stärkere Register verwendet und die Basslinie mit einem 16-Fuß-Kontrabassregister auf dem Pedal gespielt. Die Tatsache, dass dies nie so gemacht wurde, ist eine der unbeabsichtigten Verfälschungen des historischen Sound-Ansatzes, sagt der Organist Leo van Doeselaar.

BWV 83

Titel der Kantate:
„Erfreute Zeit im neuen Bunde“

Genre
Kantate

Jahr
1724

Stadt
Leipzig

Texter
Lyriker unbekannt, Schlusschoral aus Martin Luthers „Mit Fried und Freud“ (1524)

Anlass
Lichtmess

Erste Aufführung
2. Februar 1724

Besondere Hinweise
Violinstimme für Stargeiger Johann Georg Pisendel (1687-1755) ?

Veröffentlichungsdatum
2. Februar 2018

Aufnahmedatum
21. Januar 2017

Standort
Wallonische Kirche, Amsterdam

Dirigent und Violine
Shunske Sato

Altus
Robin Blaze

Tenor
Daniel Johannsen

Bass
Stephan MacLeod

Sopran
Marjon Strijk

Violine 1
Sayuri Yamagata, Lidewij van der Voort

Violine 2
Annelies van der Vegt, Paulien Kostense, Anneke van Haaften

Viola
Staas Swierstra, Jan Willem Vis

Cello
Lucia Swarts, Ruth Verona

Kontrabass
Robert Franenberg

Oboe
Martin Stadler, Peter Frankenberg

Fagott
Benny Aghassi

Horn
Anneke Scott, Jocelyn Leichtfuß

Organ
Leo van Doeselaar

Cembalo
Siebe Henstra
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Ich wünsche allen ein wunderbares Erlebnis mit dieser Pracht-Kantate!

Herzliche Grüße

Karin

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ALL OF BACH veröffentlicht die Kantate BWV 81 „Jesus schläft, was soll ich hoffen!“


ALL OF BACH veröffentlicht die Kantate BWV 81 „Jesus schläft, was soll ich hoffen!“

„Stürme des Lebens“

                                                          Wallonische Kirche Amsterdam

J.S. Bach entfesselt das Theater in der Kirche.

Bei seiner Ernennung zum Kantor an der Thomasschule im Jahr 1723 wurde J.S. Bach gesagt, dass seine Kirchenmusik nicht zu opernhafftig oder opernhaft sein darf. Könnten die Herren des Leipziger Stadtrates am vorletzten Tag im Januar 1724 wieder auf diesen Zustand zurückkommen? Die Kantate an diesem vierten Sonntag nach Epiphanie war: „Jesus schläft, soll ich hoffen“. Die Worte aus Matthäus 8: 23-27 als ihr Thema und erzählen von den Jüngern auf dem See, die Angst vor dem Sturm haben, während Jesus friedlich schläft. Sie wecken ihn und er beruhigt die Wellen. Bach und sein Lyriker haben eine expressive Szene mit opernhafter Qualität geschaffen. „Bach ist hier extrem theatralisch“, sagt der Bass Stephan MacLeod.

Es gibt keinen Eröffnungschor, also kommt der Alt auf die Frage: „Jesus schläft, worauf kann ich hoffen?“ In dieser ersten Arie ergänzt Bach das Streichensemble um zwei Altblockflöten, die kaum eine eigenständige Rolle spielen. Ihre Hauptfunktion besteht darin, die Violinteile um eine Oktave höher zu verdoppeln. Es ist eindeutig eine Frage der Klangfarbe hier. Im Barock wird die Blockfläte oft benutzt, um Schlaf oder Tod zu suggerieren, und beides ist in diesem Fall der Fall! Dies ist nicht nur ein Wiegenlied, sondern auch ein Klagelied für den angeblichen Mangel an Hilfe angesichts des Todes.

Der Sturm bricht in der zweiten Arie aus, wo der Tenor von einem Strudel schneller Noten aus den Saiten begleitet wird. Inmitten der Gewalt gibt es drei kurze Ruhezeiten (Adagio): eine vorbildliche Darstellung der Christen mit dem Glauben an Gott. Aber die Stürme des Lebens erheben ebenso oft ihren Kopf, um diesen Glauben zu untergraben.

Die Worte des erwachten Jesus werden dem Bass gegeben, der mit der entscheidenden Frage ein kurzes Arioso singt: „Du hast wenig Vertrauen, wieso hast du solche Angst?“ Dieses Arioso ist der vierte Satz von sieben Sätzen in der Kantate und bildet damit sein buchstäbliches Herz. In der folgenden Arie beruhigt Jesus den Sturm und den See mit dem Befehl, sich zu beruhigen. Stephan MacLeod hört dieses Kommando hauptsächlich in den Teilen der beiden Oboen d’amore. Die Lektion folgt im anschließenden Rezitativ und im Schlusschorale: „Glaube an Jesus zu allen Zeiten.“ Der Schlusschoral ist die zweite Strophe des Chorals „Jesu, meine Freude“, den wir auch in Motettenform von Bach kennen.

                      All of Bach – Instrumentalgruppe in der Wallonischen Kirche Amsterdam

Kantate: BWV 81

Titel
„Jesus schläft, war soll ich hoffen“

Genre
Kantate

Jahr
1724

Stadt
Leipzig

Dichter
unbekannt, Psalm 10: 1 und Matthäus 8:26, Choral von Johann Franck (1653)

Gelegenheit
vierter Sonntag nach Epiphanias

Uraufführung
30. Januar 1724

Veröffentlichungsdatum
27. Oktober 2017

Aufnahmedatum
21. Januar 2017

Ort

Wallonische Kirche, Amsterdam

Aufführende:

Dirigent und Violine
Shunske Sato

Altus
Robin Blaze

Tenor
Daniel Johannsen

Bass
Stephan MacLeod

Sopran
Marjon Strijk

Violine 1
Sayuri Yamagata, Lidewij van der Voort

Violine 2
Annelies van der Vegt, Paulien Kostense und Anneke van Haaften

Viola
Staas Swierstra, Jan Willem Vis

Cello
Lucia Swarts, Ruth Verona

Kontrabass
Robert Franenberg

Flöten:
Martin Stadler, Benny Aghassi

Oboe

Martin Stadler  /  Peter Frankenberg

Fagott
Benny Aghassi

Organ

Leo van Doeselaar

Cembalo

Siebe Henstra

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„Ich wünsche allen viel Freude mit der Kantate BWV 81“

Herzliche Grüße

Karin

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Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Hörbeispielen und Kantaten-Beschreibung für den „6. Sonntag nach Trinitatis“


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The Monteverdi Choir, London

The Monteverdi Choir, London

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Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:

 Link: Bach-Kantaten im Kirchenjahr als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder Sehprobe und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 15.07.2012 

begehen wir den

6. Sonntag   nach Trinitatis

Der 6. Sonntag nach Trinitatis konzentriert sich diesmal auf die Taufe als dem Beginn eines neuen Lebens. In diesem Zusammenhang wird auch der Gedanke eines „lebenslangen Bundes“ aufgenommen. Der 6. und der 7. Sonntag nach Trinitatis könnten auch als „Sakramentssonntage“ bezeichnet werden, denn an ihnen wird der Taufe und des Abendmahls in seiner Bedeutung für das Leben des Christen gedacht. Am 6. Sonntag nach Trinitatis hören wir von der Taufe, dass wir durch sie zu Gottes Volk hinzuberufen sind. Die Taufe läßt uns teilhaben an dem Tod und der Auferstehung Jesu, und so haben wir auch Teil an dem wunderbaren Licht, das mit Jesus in diese Welt leuchtet.

Wochenspruch: 

So spricht der Herr, der dich geschaffen hat, Israel: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst. Ich habe dich bei deinem Namen gerufen. Du bist mein. (Jes 43, 1)

Wochenlied: 

Ich bin getauft auf deinen Namen (EG 200)

Musikvideo zum Wochenlied von Miguel-Pascal Schaar

(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten für den 6. Sonntag  nach  ”Trinitatis

BWV 9  –     Es ist das Heil uns kommen her

BWV 170Vergnügte Ruh, beliebte Seelenlust

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Bach-Kantate 

WDR3 – Geistliche Musik

Sendung: 09:05 Uhr bis 10:00 Uhr.

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WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html

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Allgemein Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/

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Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/programDateDateSender.jsp?programmeId=3;dayOffset=0.

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:.

Geistliche Musik – Sonntag: 09:05 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 228 „Fürchte dich nicht, ich bin bei dir“
Motette für 2 vierstimmige Chöre und Basso continuo
Collegium Vocale Gent

Leitung: Philippe Herreweghe

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Johann Christoph Bach 

Fürchte dich nicht, denn ich hab dich erlöset
Motette für 5 Stimmen und Basso continuo
Monteverdi Choir London / English Baroque Soloists

Leitung: Sir John Eliot Gardiner

Georg Böhm 

Präludium und Fuge C-dur für Orgel
Friedhelm Flamme an der Creutzburg-Orgel 
von St. Cyriakus in Duderstadt 

Johann Sebastian Bach

BWV 9 „Es ist das Heil uns kommen her“
Kantate zum 6. Sonntag nach Trinitatis
für Soli, Chor, Bläser, Streicher und Basso continuo
Sandrine Piau, Sopran
Bogna Bartosz, Alt
James Gilchrist, Tenor
Klaus Mertens, Bass
Amsterdam Baroque Choir and Orchestra

Leitung: Ton Koopman

Joseph Haydn 

Missa brevis F-dur
für 2 Soprane, gemischten Chor, Streicher und Orgel
Julie Liston und Ann Hoyt, Sopran
Choir of Trinity Church, Wall Street
REBEL Baroque Orchestra

Leitung: Owen Burdick

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NDRkultur – (Kantate)

Sendung: 08:03 Uhr bis 08:40 Uhr

Livestream – Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

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Programm – Link:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/programmuebersichten/index.html

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Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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.NDRKultur – Auszüge aus dem Programm:

.Geistliche Musik am Sonntag um 08:03 bis 08:40 Uhr

Johann Sebastian Bach:

BWV 170 „Vergnügte Ruh, beliebte Seelenlust“
Andreas Scholl, Altus / NDR Radiophilharmonie

Ltg.: Martin Haselböck

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SWR2

Sendung: 08:03 Uhr bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html

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Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik am Sonntag um 08:03 bis 08:30 Uhr

.Johann Sebastian Bach:

.BWV 170 „Vergnügte Ruh‘, beliebte Seelenlust“

Bernarda Fink (Mezzosopran)
Freiburger Barockorchester

Leitung: Petra Müllejans

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rbb kulturradio

Sendung: 09:30 Uhr bis 10:00 Uhr

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Programm:  http://www.kulturradio.de/programm/index.html

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Livestream http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio – Auszüge aus dem Programm:

Sonntag von 09:30 Uhr bis 10:00 Uhr

.Bach-

Johann Sebastian Bach

BWV 170 „Vergnügte Ruh‘, beliebte Seelenlust“

Kantate am 6. Sonntag nach Trinitatis
Magdalena Kozena, Mezzosopran
Musica Antiqua Köln

Leitung: Reinhard Goebel


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mdr-figaro

Sendung: 06:30 Uhr bis 07:00 Uhr

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Kantate

Programm:  http://www.mdr.de/mdr-figaro/programm/.

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mdr-figaro Live: http://www.mdr.de/mdr-figaro/index.html .

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mdr-figaro – Auszüge aus dem Programm:

Sendung: Sonntag: um 06:30 Uhr bis 07:00 Uhr

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Johann Sebastian Bach:

6:25 Uhr – Einführung zur Kantate

800 Jahre Thomana

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06:30 Uhr Kantate

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Johann Sebastian Bach

BWV 170 „Vergnügte Ruh, beliebte Seelenlust“

Anke Vondung, Alt
Gewandhausorchester Leipzig,

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Bayern-Klassik
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Sendung: 08:05 Uhr bis 08:39 Uhr
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Live-Stream:  (Hier ist ein wenig Geduld gefordert bis der Player erscheint..!!)
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oder
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Bayern-Klassik – Auszüge aus dem Programm:
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Sendung: Sonntag um 08:05 Uhr bis 08:30 Uhr
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Die Bach-Kantate:
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Johann Sebastian Bach:
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BWV 170 „Vergnügte Ruh‘, beliebte Seelenlust“

Kantate zum 6. Sonntag nach Trinitatis,

Robin Blaze, Countertenor;

Bach Collegium Japan:

Leitung: Mazaaki Suzuki

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Sonstige Konzerte im Rundfunk

Dkultur am Sonntag, 15. Juli 2012

20.03 – 22.00 Uhr 

ca. 21.20 Konzertpause
mit Nachrichten

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Deutschlandradio Kultur

im Internet:

Allgemein http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/konzert/

Programm http://www.dradio.de/dkultur/vorschau/

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Festspiele
Mecklenburg-Vorpommern
Theater Stralsund
Aufzeichnung vom 15.7.12

Alfred Schnittke
Konzert zu Dritt‹ für Violine,
Viola, Violoncello
und Streichorchester

Béla Bartók
Divertimento für Streicher

ca. 21.00 Konzertpause
mit Nachrichten

Wolfgang Amadeus
Mozart
Sinfonia Concertante Es-Dur
für Violine, Viola und Orchester
KV 364
Veronika Eberle, Violine
Antoine Tamestit, Viola
Julian Steckel, Violoncello
Münchener Kammerorchester
Leitung: Christoph Poppen

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Videos mit Bach-Kantaten zum 6. Sonntag nach Trinitatis
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BWV      9  –     Es ist das Heil uns kommen her
BWV 170  –     Vergnügte Ruh, beliebte Seelenlust
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/ YouTube: BWV 9 –  Es ist das Heil uns kommen her   –  (Interpret: Leonhardt )

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/ YouTube: BWV 170 –  Vergnügte Ruh, beliebte Seelenlust  ”   –  (Interpret: SDG )
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/ YouTube: Kuhnau/Bach (Trauer-Motette) –  Der Gerechte kommt um”   –  (Interpret: SDG)
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In loser Reihenfolge stelle ich ergreifende Instrumentalmusik, Arien, Rezitative, Duette, etc.

aus Bach-Kantaten vor..!!

In dieser Woche wurde im Internet viel über die Kantate zu Mariae Reinigung – BWV 82 „Ich habe genug“ der Satz 3 (Schlummer-Arie) „Schlummert ein, ihr matten Augen“ besprochen. Dieser dritte Satz zählt zu den beliebtesten Schöpfungen Bach’s die durch ihren Erfindungsreichtum und ihre Ausdrucksfülle dem Hörer sehr zu Herzen geht.

YouTube Video – BWV 82 – Satz 3

Live recording
Martin Cooke, Bariton

Eine Einspielung gibt es von der DGG mit Peter Harvey, die mir besonders gut gefällt in ihrer Ausdrucksstärke und gesanglichen Interpretation.

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Peter Harvey:

Video Satz 3 BWV 82 (Schlummer-Arie)

Link zum Video:   ?media=311254

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CDs – Bach-Kantaten:  für den  6. und 7. Sonntag nach Trinitatis“    

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Cover:  SDG 156 –  Vol. 4

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CD-Bestellung  zum  Link:   CD  Bach-Kantaten – SDG 156 – Vol. 4

Aufführungsorte:

Kantaten für den „6. und 7. Sonntag nach Trinitatis“ 

St. Gumbertus, Ansbach am 30. Juli 2000

St. Mary’s Haddington am 5. und 6.  August 2000

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CD –  e i n s  – Inhalte:

Kantaten für den „6. Sonntag nach Trinitatis“ 

BWV 9 – Es ist das Heil uns kommen her   

Gardiner Pilgrimage CD 156 Vol. 4 

BWV 170 – Vergnügte Ruh, beliebte Seelenlust  

Gardiner Pilgrimage CD 156 Vol. 4

Kuhnau / Bach (attrib.)  – Der Gerechte kommt um

Gardiner Pilgrimage CD 156 Vol. 4

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CD –  z w e i  – Inhalte:

Kantaten für den „7. Sonntag nach Trinitatis“ 

BWV 107 – Was willst du dich betrüben    

Gardiner Pilgrimage CD 156 Vol. 4 

BWV 186 – Ärgre dich, o Seele, nicht

Gardiner Pilgrimage CD 156 Vol. 4

BWV 187 – Es wartet alles auf dich

Gardiner Pilgrimage CD 156 Vol. 4

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Kantaten für den 6. Sonntag nach Trinitatis 

St. Gumbertus, Ansbach am 30. Juli 2000

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Kantaten-Beschreibung: BWV 170 Vergnügte Ruh, beliebte Seelenlust“ 

Der Wechsel von der zauberhaften schottischen Insel Iona, wo einige von uns aus Anlass des 250. Todestages Bachs aufgetreten waren, auf direktem Wege nach Ansbach in Franken war zwangsläufig unangenehm krass. Für die Feier in der alten Iona Abbey hatten wir ein Programm zusammengestellt, das einige der intimsten und bewegendsten Stücke enthielt und das wir an einem milden Sonnentag aufführten, mit den Schreien der Seemöwen und dem Blöken der Schafe im Hintergrund. Unser Programm für die Bach-Woche in Ansbach enthielt, neben der Wiederholung der Kantate Aus der Tiefen vom vergangenen Wochenende in Mühlhausen und zwei Motetten, die beiden Kantaten Bachs, die für den Sechsten Sonntag nach Trinitatis erhalten sind: BWV 170 Vergnügte Ruh, beliebte Seelenlust, eine Kantate für Alt und obligate Orgel, Oboe d’amore und Streicher, und BWV 9 „Es ist das Heil uns kommen her“, eine Choralkantate aus der Zeit um 1732.

BWV 170 „Vergnügte Ruh, beliebte Seelenlust“ ist die erste der beiden Solokantanten für Alt, die Bach im Sommer 1726 auf fünfzehn Jahre vorher veröffentlichte Texte des Darmstädter Hofbibliothekars Georg Christian Lehms schrieb. In diesem Jahr hatte Bach offenbar einen hervorragenden Sänger zur Verfügung, vielleicht Carl Gotthelf Gerlach, der damals an der Universität studierte und unter Johann Kuhnau bei den Thomanern gesungen hatte, und war begierig, aus seinem Talent einen möglichst großen Nutzen zu ziehen. Oberflächlich gesehen vertonte Bach einen kernigen, wenn auch ausgesprochen altmodischen, an barocker Symbolik reichen Text zu einer Zeit, als der galante Stil in Mode kam und sich sogar schon auf seine eigene Kirchenmusik auszuwirken begann. Faszinierend ist, auf welche Weise es ihm gelingt, aus diesen völlig konträren Ausdrucksformen eine überzeugende Synthese zu schaffen.

Die Anfangsarie ist reines Entzücken, ein warmer, üppiger Tanz im 6/8-Takt in D-dur. Man fühlt förmlich Bachs liebevolles Lächeln über dieser Musik schweben, die uns den Weg zur ‚Himmelseintracht’ weist. Eine jener unbeschreiblich schönen Melodien des Komponisten, die sich in unserem Hörgedächtnis einnisten, sie braucht einen ganzen Takt, um in Gang zu kommen, doch sobald das geschafft ist, erweckt sie den Anschein, als würde sie nie aufhören können (sie ist zwar nur acht Takte lang, wirkt jedoch endlos). Doch erhält diese ausladende, der Oboe d’amore und der ersten Violine anvertraute Melodie ihre Schönheit und heitere pastorale Stimmung erst durch ihr harmonisches Gerüst. Die sanft plätschernden Achtel in den tiefen Streichern werden zu Dreiergruppen verschleift und erinnern an das ‚Bogenvibrato’ oder was die Franzosen balancement nannten, während die abwärts gerichtete Basslinie klingt, als deute sich hier ein Ostinato an – mit anderen Worten der Beginn eines Musters, das sich schleifenartig wiederholen wird. Nun ja, es kommt tatsächlich wieder, aber nicht konsequent oder so, dass es in irgendeiner Weise vorhersagbar wäre. Mit Lehms’ Text vor Augen sucht Bach nach Möglichkeiten, wie er als Lebensziel den Frieden der Seele herausarbeiten kann, und nach Mustern, die ihm gestatten, hin und wieder auf die Sünde und die Schwäche des Fleisches zu verweisen.

Lehms, ein wortgewaltiger und leidenschaftlicher Verseschmied, kommt schon von Nr. 2 an (einem Rezitativ) richtig in Fahrt, wo er das Tagesevangelium (aus der Bergpredigt in Matthäus 5, 20–26) und die Epistel (Paulus an die Römer, 6, 3–11) paraphrasiert und zusammenfasst. Demnach, erklärt er, sei die Welt ein ‚Sündenhaus’, deren Mund ‚voller Ottergift’ den unschuldigen Nächsten als Dummkopf und Narr beschimpfe. Bach liefert erwartungsgemäß die entsprechenden deklamatorischen Gesten und Ausdrucksnuancen und wechselt bei dieser Gelegenheit zu der entfernten Tonart fis-moll. In dieser Welt, in der das Unterste zuoberst gekehrt ist, folgt nun eine ungewöhnliche, recht umfangreiche Arie in A-dur, die für eine zweimanualige obligate Orgel vorgesehen ist. Allerdings haben wir, wie es Bach offenbar bei der Uraufführung der Kantate gehandhabt hatte, zwei Orgeln verwendet, eine für jedes Manual, die eine im Chorton notiert, die andere im Kammerton. Diesen Stimmen fügt Bach in der mittleren Lage nur eine Linie mit unisono geführten Violinen und Bratschen hinzu. Dieser besonderen, ‚Bassettchen’ genannten Verfahrensweise sind wir in diesem Jahr schon verschiedentlich immer dann begegnet, wenn Bach der Meinung ist, eine besondere Stimmung müsse geschaffen werden, und auf die übliche Stütze durch den Basso continuo verzichtet. Er verwendet sie symbolisch mit Bezug auf Jesus (der keine ‚Stütze’ braucht), der die Gläubigen vor den Folgen der Sünde beschützt (wie in der Sopran-Arie ‚Aus Liebe’ in der Matthäus- Passion), und, am anderen Ende, auf die Menschen, die immer wieder in Sünde verfallen, wie in jener wunderbaren Sopran-Arie ‚Wir zittern und wanken’ aus BWV 105, oder (so wie hier) bezogen auf die ‚verkehrten Herzen’, die (im wahrsten Sinne des Wortes) den Boden unter den Füßen verloren haben, weil sie sich von Gott abwenden.

Die Arie ist aus der Warte eines passiven Zeugen aufgezeichnet, der sieht, wie die rückfälligen Sünder ‚mit rechten Satansränken’ Gottes Strafgericht verlachen und ‚sich nur an Rach und Hass erfreun’, und das Unbehagen des Sängers auf seinem Beobachtungsposten ist im zerklüfteten Rhythmus der Bassettchen-Linie zu spüren. Bach weicht an zwei Stellen von der chromatischen, fugierten Verflechtung der beiden Orgellinien ab und liefert stattdessen einen schnelleren, diatonischen Austausch zwischen den Stimmen, der so angelegt ist, dass er im A- Teil mit der in Lehms’ Text erwähnten ‚Rach und Hass’ und im B-Teil mit den Worten ‚frech verlacht’ zur Deckung gelangt. Mir als Nicht- Organisten erscheint das alles ein wenig merkwürdig und unpersönlich. Ich könnte mir vorstellen, dass diese Arie, mit wendigeren, klagender klingenden Instrumenten gespielt, wie zum Beispiel den Unisono-Violinen in ‚Et incarnatus’ der h-moll-Messe, mehr zu Herzen gehen würde.

Offensichtlich war Bach knapp mit der Zeit, nachdem er beschlossen hatte, dieses Werk am 28. Juli 1726 mit der Kantate seines Meiningener Cousins Johann Ludwig (Ich will meinen Geist in euch geben) zu koppeln; diese wurde vor der Predigt aufgeführt, und Vergnügte Ruh während der Verteilung des Abendmahls. Mir erscheint die Orgel als Soloinstrument in der stolz einherschreitenden Da-Capo- Arie in D-dur (Nr. 5), die das Werk beschließt, sinnvoller eingesetzt, wenngleich auch dies eine Entscheidung gewesen sein mag, die in letzter Minute unter Zeitdruck zustande kam und Bach nötigte, das Orgelsolo selbst zu spielen. Ursprünglich mochte er für diesen Satz ein melodisches Blasinstrument vorgesehen haben – vielleicht eine Oboe d’amore –, und dann, als er Vergnügte Ruh in seinen letzten Jahren, um 1746/47, wieder aufführte, wählte er für diesem Satz sicher eine obligate Flöte, was die in der Uraufführung verwendete zweite Orgel entbehrlich machte. Das erklärt, warum sein ältester Sohn, Wilhelm Friedemann, 1750 in Halle unbedingt die erste Arie wieder aufführen wollte, nicht jedoch den restlichen Teil der Kantate. 

© John Eliot Gardiner 2009

Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier

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Kantaten-Beschreibungen von „Sir John Eliot Gardiner“ 

ist als PDF-Download nachstehend hinterlegt !

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  Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen zum „6. und 7. Sonntag nach Trinitatis“

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                   Gardiner Reisetagebuch SDG 156 zum Download als PDF

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  Künstler-Beitrag:  Maya Homburger  – Violine, zum Download  als PDF 

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……………..Link:  >> Wissenswertes vom  – Klangquartier Leipzig <<
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Bachfest Leipzig 2013 – „Vita Christi“
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vom 14.06.2013 – 23.06.2013 
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Erstmals wagt sich ein Veranstalter daran, die theologischen, dramaturgischen und kompositionstechnischen Verbindungslinien der großen oratorischen Kompositionen Bachs in eine unmittelbare Beziehung zu setzen: Weihnachts-Oratorium, Johannespassion, Oster- und Himmelfahrts-Oratorium fügen sich zu einem inhaltlich wie musikalisch bestimmten Großprojekt zusammen. Unter Leitung von Trevor Pinnock, Thomas Hengelbrock und Sir John Eliot Gardiner werden die entscheidenden Stationen der Vita Christi an insgesamt drei Konzertabenden zu einem einzigartigen Musikerlebnis.
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Umrahmt werden die Aufführungen von den Magnificat-Kompositionen  von Johann Sebastian Bach und Carl Philipp Emanuel Bach im Eröffnungs- sowie der h-Moll-Messe im Abschlusskonzert.
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Die Thematik für das Bachfest 2013 wird Vita Christi sein.
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Sir J.E. Gardiner wird mit dem Monteverdi Choir am Donnerstag, 20.6.2013 in der Thomaskirche die „Johannes-Passion“ aufführen.
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Am Samstag, 22.6.2013 erfolgt dann  mit Sir J.E. Gardiner in der Nikolaikirche ein Kantatenkonzert u.a. mit den Bach-Werken:
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BWV 249 „Kommt eilet und laufet“ und BWV 11 „Lobet Gott in seinen Reichen.“
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Weitere Informationen nachstehend:
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Ich wünsche allen einen schönen „Trinitatis-Sonntag !“
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Herzliche Grüße
Volker
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Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Hörbeispielen und Kantaten-Beschreibung für den Feiertag „Karfreitag“


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Altar in der Thomaskirche Leipzig

Altar in der Thomaskirche Leipzig

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Liebe Bach-Freunde/innen !

Nach den Veröffentlichungen einer Übersicht der BWV für Bach-Kantaten:

Link: BWV als PDF-Download im Blog 

stelle ich für jeden Sonntag im Kirchenjahr den Besuchern von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder Sehprobe und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am  06.04.2012 

begehen wir den Feiertag   „Karfreitag

Der Karfreitag (früher Parasceve genannt) wurde vermutlich schon von den ersten Christen begangen als ein Tag des Fastens und der Trauer. Er behielt diesen Charakter über die Jahrhunderte bei. Schon Tertullian (Ende des 2. Jahrhunderts) bezeugte die Einhaltung dieses Tages als großen Fastentag.
Die protestantische Kirchen aber haben zunächst nur teilweise den Karfreitag als Feiertag übernommen. Im 17. Jahrhundert erlebte er als Bußtag eine Renaissance, wobei er freilich seinen ursprünglichen Character verlor. Entgegen der früheren Praxis, an diesem Tag (als dem einzigen des Jahres) kein Abendmahl zu feiern, stand nun das Abendmahl im Vordergrund. Heute entwickelt sich die Feier des Tages wieder zu einer dem ursprünglichen Sinn angemessenen Praxis.

Am Karfreitag hören wir, wie der Sohn Gottes gekreuzigt und zu Tode gebracht wurde. Die christliche Gemeinde verstummt, läßt nur noch das Wort Gottes reden. Dies findet seinen Ausdruck darin, dass die Vesper nach der Todesstunde Jesu einzig aus der Lesung besteht, zu der das Psalmgebet tritt.

Am Karfreitag verlöschen die Kerzen, die bis dahin Zeichen für das lebendige Licht, das Jesus Christus selbst ist, gewesen sind, um erst in der Osternacht wieder am Osterlicht entzündet zu werden. Die liturgische Farbe des Karfreitags und Karsamstags ist schwarz, wobei aber vollkommene Schmucklosigkeit des Altars ausreichend ist. Schwarz ist die „Farbe“ des Todes, der Finsternis, der Verneinung allen Lebens.
Am Karfreitag verstummt das Lob der Gemeinde – das Geschehen am Kreuz macht sie still, vielleicht sogar beschämt, angesichts des Leides und Sterbens unseres Herrn Jesus Christus um unseretwillen.

Am Karfreitag verstummen wir angesichts des Leidens unseres Herrn, das er auf sich nahm, damit wir Frieden hätten mit Gott. Wir denken auch an die Menschen, die in unserer Zeit gefoltert und getötet werden, weil sie den Namen Jesu furchtlos bekennen, und wir müssen erkennen, dass die Ungerechtigkeit unter uns kein Ende genommen hat. Durch das Kreuz Jesu werden wir ermutigt, in dieser unserer Welt für Gerechtigkeit und Versöhnung einzutreten.

Der Wochenspruch: 

Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. (Joh 3, 16)

In der Karwoche entfallen das „Halleluja“, das „Gloria Patri“ (Ehre sei dem Vater) und das „Gloria in excelsis“ (Ehre sei Gott in der Höhe/Allein Gott in der Höh sei Ehr)

(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten für  den  Feiertag   „Karfreitag.

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In der Fastenzeit entfallen das Halleluja und das „Gloria in excelsis“

(Ehre sei Gott in der Höhe/Allein Gott in der Höh sei Ehr)

Während der Passionszeit hatte in Leipzig die Figuralmusik in den Kirchen zu schweigen.

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* BWV   68   „Also hat Gott die Welt geliebt“

* BWV 244 „Mathäus-Passion“

*  BWV 245 „Johannes-Passion

*  BWV 247 „Markus-Passion(Fassung: Ton Koopman)


Während der Passionszeit hatte in Leipzig die Figuralmusik in den Kirchen zu schweigen.

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Bach-Kantate 

WDR3 – Geistliche Musik-Sendung: 09:05 Uhr bis 10:00 Uhr.

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WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html

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Allgemein Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/

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Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/programDateDateSender.jsp?programmeId=3;dayOffset=0.

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:.

Geistliche Musik

Johann Sebastian Bach

.Toccata und Fuge F-dur, BWV 540; Zsolt Gárdonyi an der Orgel der Kirche St. Nicolai in Lippstadt 

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Johann Sebastian Bach

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Entfliehet, entschwindet, entweichet, ihr Sorgen, BWV 249a, Festkantate;

Edith Mathis, Hetty Plümacher, Theo Altmeyer und Jakob Stämpfli, Gesang; Figuralchor der Gedächtniskirche Stuttgart; Bach-Collegium Stuttgart, Leitung: Helmuth Rilling 

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Der Karfreitag auf WDR 3, traditionell mit einer Bach-Passion:

In diesem Jahr sendet WDR 3 Vesper Spezial die Johannes-Passion in einer Fassung von 1749.

Mit seinem Amt als Thomaskantor übernahm Johann Sebastian Bach auch die Aufgabe, jährlich an Karfreitag eine große Passion aufzuführen. Für viele Leipziger war dies ein besonderes Ereignis: Immerhin hatte die Kirchenmusik zuvor in der Fastenzeit sechs Wochen lang geschwiegen.

WDR 3 Vesper Spezial (Karfreitag, 6. April, 15.05 Uhr)

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http://www.wdr3.de/vesper/details/artikel/vesper-spezial-3.html

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NDRkultur – (Kantate)

Sendung: 08:03 Uhr bis 08:40 Uhr

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Livestream – Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

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Programm – Link:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/programmuebersichten/index.html

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Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRKultur – Auszüge aus dem Programm:

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Geistliche Musik am Karfreitag

Johann Sebastian Bach:

Christus, der uns selig macht BWV 620
Christe, du Lamm Gottes BWV 619
O Mensch, bewein‘ deine Sünde groß BWV 622,
Choralbearbeitungen
Gerhard Dickel, Orgel

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Felix Mendelssohn Bartholdy:

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O Haupt voll Blut und Wunden, Kantate
Michael Volle, Bass / Kammerchor Stuttgart
Stuttgarter Kammerorchester / Ltg.: Frieder Bernius

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NDR Kultur Freitag, 06.04.2012 um 19:05  Uhr

Matthäuspassion

von Johann Sebastian Bach BWV 244


Christina Landshamer, Sopran
Stefan Kahle, Altus
Wolfram Lattke, Tenor (Evangelist)
Klaus Mertens, Bass (Jesus)
Martin Lattke, Tenor (Arien)
Gotthold Schwarz, Bass (Arien, Pilatus)
Thomanerchor Leipzig
Gewandhausorchester Leipzig
Ltg.: Georg Christoph Biller

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Live aus der Thomaskirche Leipzig
Übernahme vom MDR


Das Jahr 2012 steht ganz im Zeichen „800 Jahre
Thomana“. Mit einem kirchenmusikalisch reich
ausgestalteten Gottesdienst am 31. Oktober 2011
wurde das Festjahr offiziell eröffnet, Festmusiken und
Tourneen mit Uraufführungen stehen 2012 auf dem
Programm. Die Musik von Johann Sebastian Bach
steht dabei im Zentrum. Georg Christoph Biller leitet
den Chor seit 1992 als 16. Thomaskantor in der
Nachfolge von Johann Sebastian Bach.


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SWR2

Sendung: 08:03 Uhr bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html

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Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

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Christoph Graupner:

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„Mein Gott! Mein Gott! Warum hast Du mich verlassen?“
Anton-Webern-Chor Freiburg
Ensemble Concerto Grosso
Leitung: Hans Michael Beuerle

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Anton Bruckner:
„Vexilla regis“
NDR Chor
Leitung: Hans-Christoph Rademann

Johann Sebastian Bach:

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„Da Jesus an dem Kreuze stund“ BWV 621
Lionel Rogg (Orgel)

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SWR2 Konzert am Karfreitag um 17:05 Uhr

SWR2 Musik zum Karfreitag – LIVE

Johann Sebastian Bach:

Matthäuspassion BWV 244

Mark Padmore (Evangelist)
Michael Nagy (Christus)
Julia Doyle, Grace Davidson (Sopran)
Damien Guillon, Robin Blaze (Altus)
Thomas Hobbs, Hans Jörg Mammel (Tenor)
Peter Kooij, Stephan MacLeod (Bass)

Chor und Orchester des Collegium Vocale Gent 
Leitung: Philippe Herreweghe

(Direktübertragung aus dem Festspielhaus in Baden-Baden)

Surround Sound

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rbb kulturradio

Sendung: 09:30 Uhr bis 10:00 Uhr

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Programm:  http://www.kulturradio.de/programm/index.html

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.Livestream http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio – Auszüge aus dem Programm:

von 07:00 Uhr bis 08:00 Uhr

.Musik am Karfreitag „Musica Sacra“

Heinrich Ignaz Franz Biber
Sonate für Violine und Basso continuo Nr. 7 F-Dur aus den Rosenkranzsonaten ‚Geißelung Jesu‘
Patrick Bismuth, Barock-Violine
Ensemble La Tempesta

Gregorio Allegri
Miserere mei, Deus, Karfreitagsliturgie der Päpste
Thomas Herford, William Petter, Knabensopran
Matthew Beale, Tenor
Eamon Dougan, Bass
Oxford Choir of New College
Edward Higginbottom

Jan Zach
Präludium und Fuge c-Moll für Orgel
Frantisek Vanícek

Johann Christian Kittel
O Haupt voll Blut und Wunden (Choral und sechs Veränderungen)
Philip Swanton, Orgel

Felix Mendelssohn Bartholdy
„Christus“, Oratorium op. 97 (Fragment): 2. Teil Leiden Christi
Dorothea Rieger, Sopran
Christoph Prégardien, Tenor
Johannes-Christoph Happel, Bariton
Cornelius Hauptmann, Bass
Mitglieder der Bamberger Symphoniker
Kammerchor Stuttgart
Frieder Bernius

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rbb-kulturradio am 06.04.2012

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um 19:05 – 22:30 Uhr

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JOHANN SEBASTIAN BACH:

MATTHÄUS-PASSION BWV 244

l i v e aus der Thomaskirche Leipzig

Im Jahr 2012 feiern wir mit der Stadt Leipzig das 800-jährige Bestehen der Thomana, bestehend aus Thomaskirche, Thomanerchor und Thomasschule, wobei der Thomanerchor am stärksten über die Grenzen der Stadt und Deutschlands hinausstrahlt. Der Thomanerchor ist nicht nur eine Institution in Leipzig, er feiert auch weltweit Erfolge.

Im Festjahr werden zahlreiche musikalische Höhepunkte zu erleben sein. Einer ist die Aufführung der Matthäus-Passion von Johann Sebastian Bach in der Thomaskirche, die zwar traditionell alle zwei Jahre im Wechsel mit der Johannes- Passion auf dem Programm steht, in diesem Jahr aber besondere Beachtung findet. So wird auchkulturradio vom rbb diese Aufführung live übertragen.

Die Matthäus-Passion von Johann Sebastian Bach gehört zum Karfreitag, wie das Weihnachtsoratorium zu Weihnachten. Es ist Musik, die heute noch die Menschen anspricht – auch diejenigen, die nicht tiefgläubig sind.


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mdr-figaro

Sendung: 06:30 Uhr bis 07:00 Uhr

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Kantate

.Programm:  http://www.mdr.de/mdr-figaro/programm/.

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mdr-figaro Live: http://www.mdr.de/mdr-figaro/index.html .

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mdr-figaro – Auszüge aus dem Programm:

Kantate um 06 : 30 Uhr bis 07 : 00 Uhr

Kantate

Johann Sebastian Bach:

06:30 Kantate

800 Jahre Thomana

MDR FIGARO

Johann Gottfried Schicht

(Thomaskantor von 1810-1823): „Veni sancte spiritus“, Motette
Thomanerchor Leipzig
Leitung: Hans-Joachim Rotzsch

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Karfreitag, 06.04.2012 um 19:05 Uhr

Figaro im Konzertlive

800 Jahre Thomana

Johann Sebastian Bach:

Matthäus-Passion BWV 244

MDR FIGARO

Christina Landshamer, Sopran; Matthias Rexroth, Altus; Wolfram Lattke, Tenor (Evangelist);
Martin Lattke, Tenor (Arien); Klaus Mertens, Bass (Christus); Gotthold Schwarz, Bass (Arien)

Thomanerchor Leipzig, Gewandhausorchester Leipzig,  

Leitung: Georg Christoph Biller

(Live-Übertragung aus der Thomaskirche Leipzig


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Bayern-Klassik
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Sendung: 08:05 Uhr bis 08:30 Uhr
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Live-Stream:  (Hier ist ein wenig Geduld gefordert bis der Player erscheint..!!)
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oder
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Bayern-Klassik  Auszüge aus dem Programm:
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Die Bach-Kantate:
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Johann Sebastian Bach:
„Musikalisches Opfer,“ BWV 1079
(Linde-Consort: Hans-Martin Linde);
„O Lamm Gottes, unschuldig“, BWV 618
(Ullrich Böhme, Orgel)
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Freitag, 06.04.2012

um 19:05 bis 22:00 Uhr

BR-KLASSIK

Live aus der Thomaskirche Leipzig:

Johann Sebastian Bach: „Matthäus-Passion“

Thomaner-Chor | Bild: picture-alliance/dpa

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Solisten: Christina Landshamer, Sopran; Stefan Kahle, Countertenor; Wolfram Lattke, Tenor; Klaus Mertens,

Gotthold Schwarz, Bass
Thomanerchor Leipzig
Gewandhaus Orchester Leipzig
Leitung: Georg Christoph Biller

„Thomana“: 800 Jahre glauben, singen, lernen

Auf eine reiche Tradition konnte die „Schola Thomana“ zu Leipzig schon während Johann Sebastian Bachs Kantorenzeit zurückblicken: Schließlich wurde die Singschule an der Leipziger Thomaskirche bereits im Jahr 1212 gegründet.
Die „Thomana“, bestehend aus Thomaskirche, Thomanerchor und Thomasschule kann also dieses Jahr ihr 800-jähriges Bestehen feiern. Und die Musik Bachs spielt dabei nach wie vor eine zentrale Rolle.
BR Klassik überträgt am Karfreitag die Matthäus-Passion BWV 244 live aus der Thomaskirche, wo sie vor 285 Jahren zum ersten Mal aufgeführt wurde – als ein Werk, das in seiner doppelchörigen, mit Solisten und zwei Orchestern ausgestatteten Konzeption bis heute Seinesgleichen sucht. Der Thomanerchor und das Gewandhausorchester Leipzig musizieren unter der Leitung von Thomaskantor Georg Christoph Biller.

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Videos mit Bach-Kantaten zum Karfreitag
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/ YouTube: BWV 68 –  Also hat Gott die Welt geliebt“    (Interpret: Gustav Leonhardt)

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./ YouTube: BWV 244 –  “Matthäus-Passion Gesamt – ( Interpret: Herreweghe)

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/ YouTube: BWV 245 –  Johannes-Passion  Gesamt – ( Interpret: SDG)

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/ YouTube: BWV 247 –  Markus-Passion  Gesamt – ( Interpret: Ton Koopman Eigenkomposition)

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„Während der Passionszeit hatte in Leipzig die Figuralmusik in den Kirchen zu schweigen.“

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Kantaten-Beschreibung BWV 182 –  Himmelskönig, sei willkommen

Kantatenfür den Sonntag  „Palmarum / Palmsonntag“  

Aufführungsort:  Walpole St. Peter, Norfolk am 26.3.2000

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BWV 182 „Himmelskönig, sei willkommen“  das 1714 komponiert wurde, als Palmsonntag und Mariä Verkündigung zusammenfielen. Die Sonate wirkt wie die Miniaturausgabe einer französischen Ouvertüre, Solovioline und Blockflöte dialogisieren mit einer Pizzicato-Begleitung, die ein wenig an Jesu Eselritt nach Jerusalem erinnert. In dem magischen Augenblick, wenn die Streicher zum ersten Mal wieder coll’arco spielen und der Ton aufschwillt, spürt man noch einmal, was für eine Offenbarung die Begegnung mit der Musik seiner Zeitgenossen – Corelli, Vivaldi u.a. – für Bach gewesen sein muss.

Ein madrigalähnliches Willkommenslied für Chor (Nr. 2) – und, wie ich finde, eine idiomatische Verwendung von concertisten und ripienisten, wenn die Streicher und die Blockflöte einsetzen – deutet auf eine wachsende Menge hin, die sich einstellt, um Christus als Gottes Vertreter auf Erden willkommen zu heißen. Selten ist Bach auf eine so frische Weise unbeschwert. Die kammermusikähnlichen Proportionen des Werkes, seine Fröhlichkeit und Unbekümmertheit schienen für das Gebäude wie geschaffen. Nur ein Rezitativ ist vorhanden (Nr. 3), und es ähnelt eher einem Arioso, dafür gibt es drei aufeinander folgende und im Charakter gegensätzliche Arien, in der die Leidenszeit, die Christus bevorsteht, als Quelle geistlicher Inspiration behandelt wird, vom Bass (Nr. 4) und Tenor (Nr. 6), die Christus direkt ansprechen, vom Alt (Nr. 5), der alle Christen aufruft, den Heiland in der Weise zu begrüßen, wie es im Evangelium berichtet wird: ‚Aber viel Volks breitete die Kleider auf den Weg. Die anderen hieben Zweige von den Bäumen und streuten sie auf den Weg’.

Bach setzt in dieser langsamen und ausgedehnten Dacapo-Arie (mit geringfügig schnellerem B-Teil), deren sich windende, absteigende Phrasen andeuten, wie sich die Zweige neigen und die Menschen vor dem Heiland niederknien, eine einzelne Blockflöte gegen das Alt-Solo. Auf mich wirkte das wie eine musikalische Pietà, die Alt-Marienfigur, die den Heiland in ihren Armen wiegt – und wir fanden in der Nordwestecke der Kirche tatsächlich eine Pietà der englischen Bildhauerkunst. Die Tenor-Arie, von einer regen, zuweilen gequälten Continuolinie unterlegt (cis-moll in dieser transponierten Leipziger Fassung!) verweist auf eine Stimmung zu einem späteren Zeitpunkt während der Passion. Immer wieder abrupter Stillstand und Neubeginn – diese Abfolge deutet an, wie Jesus unter der Last des Kreuzes stolpert, während ihm seine Jünger auf dem langen Weg ‚durch Wohl und Weh’ nicht folgen können.

Die Kantate endet mit zwei Chören, der erste eine motettenähnliche Choralfantasie, die um Vulpius’ schöne Melodie (1609) des für Palmsonntag bestimmten Liedes gebaut ist, der zweite ein munterer Chortanz, der auf direktem Wege einer heiteren Oper dieser Zeit hätte entnommen sein können (und auch im Ersten Akt von Tschaikowskys Eugen Onegin nicht völlig fehl am Platze gewesen wäre). Dieser Tanz verlangt die Ausgeglichenheit eines Trapezkünstlers im Verbund mit der Agilität eines Madrigalgymnasten – und ist einfach faszinierend. In einer Kirche, die bis auf den letzten Platz mit einem so bunt gemischten Publikum besetzt war – der Prince of Wales, seine Stallmeister, sein Leibwächter, die Mimen seiner House-Party, Bach-‚Pilger’ aus London und Oxford, sogar jemand aus Japan –, spürte man noch mehr als sonst das Geheimnis einer Live-Aufführung von Bachs Musik, die offensichtlich Interpret wie Hörer gleichermaßen Nahrung gibt. Die erhebende Stimmung war zu fühlen. 

© John Eliot Gardiner 2006

Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier


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  Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen für den  Sonntag  Estomihi Okuli – Palmarum            

Link:    h i e r  zum Download als PDF  Gardiner  

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 .  Künstler-Beitrag –               

Link:   Künstler-Meinungen; Nathalie Stutzmann, Alt   .Nathalie Stutzmann, Alt

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CD –  für   den  Sonntag  Okuli – Palmarum..SDG 118 –  Vol. 21 CD 2————-.

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Cover:

CD SDG 153
Vol. 20
CD – zwei –
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CD-Bestellung  zum  Link:   CD  Bach-Kantaten – SDG 118, Vol. 21

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CD – Inhalt CD zwei – SDG 118 Vol. 21..

..CD –

BWV    1 –  Wie schön leuchtet der Morgenstern
BWV  54 –  Widerstehe doch der Sünde
BWV 182 – Himmelskönig sei willkommen
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Ich wünsche allen Besuchern einen schönen Karfreitag!

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Grüße

Volker

Das Bachfest Leipzig 2012 findet vom 7.6. bis zum 17.6.2012 statt mit Programm-Vorschau


Liebe Bach-Freunde/innen! 
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Das Bachfest Leipzig findet vom 07. Juni 2012 bis 17. Juni 2012 statt und steht unter dem Motto:

»… ein neues Lied« – 800 Jahre Thomana

(Bild: Johann Sebastian Bach – Denkmal vor der Thomaskirche in Leipzig)

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Aus der Begegnung Johann Sebastian Bachs mit der schola thomana resultierte ein musikhistorischer Impuls, der weit über den heutigen Tag hinaus Wirkung zeigt: Nicht allein die 800 Jahre währende Tradition der Thomaskirche, Thomasschule und des Thomanerchores, nicht allein Werk und Wirken Johann Sebastian Bachs, und nicht allein die im Leipzig des 19. Jahrhunderts aufblühende Rezeptionsgeschichte Bachs, sondern alles zusammen bewirkt die Faszination, die vom Thomaskirchhof in Leipzig heute in alle Welt ausstrahlt. Als ein Höhepunkt im Schaffen Bachs und verbunden mit dem Streben nach Neuem im Glauben, in der Musik und in der Erziehung symbolisiert die Motette »Singet dem Herrn ein neues Lied« im Bachfest diese günstige Konstellation.

Das Bachfest 2012 beleuchtet die Amtszeit Bachs aus den verschiedensten historischen Perspektiven, in deren Zentrum das Werk Bachs steht. Von Georg Rhau (Thomaskantor 1580–1520) bis Georg Christoph Biller (Thomaskantor seit 1992) reicht das überlieferte kompositorische Werk der Thomaskantoren, das wir im Programm des Bachfestes zusammengestellt haben. Darunter ist nicht nur eine Uraufführung des amtierenden Thomaskantors, sondern Sie finden auch neu edierte und erstmals wieder aufgeführte Werke von Johann Schelle und Johann Adam Hiller. Weltbekannte Interpreten wie Masaaki Suzuki, Marcus Creed, Ton Koopman oder The English Concert nehmen Sie in den
historischen Leipziger Spielstätten mit auf die Entdeckungsreise nach dem jeweils »neuesten Lied« einer 800-jährigen Musiktradition.

Erstmals stellen wir im Bachfest 2012 unser neues Kinder-, Jugend- und Familienprogramm »b@ch für uns« vor. Im Mittelpunkt stehen zwei Konzerte unseres Jugendorchesters aus Mitgliedern der Musikschule »Johann Sebastian Bach« Leipzig und des Conservatorio Bologna.
Ein umfangreiches, spielerisches, lehrreiches und auch unterhaltsames Programm weitet das Bachfest Leipzig zu einem Familienereignis der besonderen Art.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Der Vorverkauf für das Bachfest Leipzig 2012 startet am 14. Oktober 2011, Mitglieder der Vereinigung der Freunde des Bach-Archivs Leipzig e. V. können bereits ab dem 30. September 2011 Karten erwerben.

Nachstehend eine vorläufige Programm-Vorschau als PDF zum herunterladen..!!

  PDF-Bachfest-Leipzig Programm-Vorschau für 2012

Sicherlich ein Highlight zum Bachfest 2012 der Auftritt der J. S. Bach – Stiftung St. Gallen mit seinem Leiter: Rudolf Lutz am Mittwoch 13.6.2012 in der Evangelisch Reformierten Kirche, Leipzig mit dem nachstehenden Programm:

Bachfest 2012 Leipzig Auftritt J.S. Bach-Stiftung St. Gallen mit Rudolf Lutz am 13_06_2012

Sowie von Masaaki Suzuki mit der Matthäus-Passion BWV 244b (Frühfassung) in der Thomaskirche am Freitag, 8. Juni 2012 um 20 Uhr.  Am Samstag, 9. Juni 2012 um 20 Uhr Nikolaikirche, Ton Koopman mit Werken von J. S. Bach: „Jauchzet Gott in allen Landen“, BWv 51 · „Mein Herze schwimmt im Blut,“ BWv 199 · „Weichet nur, betrübte Schatten“, BWv 202

mit Dorothee Mields (sopran), Amsterdam Baroque Orchestra.

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Online:-Tickets ab 14.10.2011:

http://www.ticketonline.de/

Außerdem können Sie telefonisch Ihre Karten buchen:

Telefonisch:
Aus Deutschland: 01805-56 20 30
(0,14 €/min. aus dem dt. Festnetz, ggf. abweichende Mobilfunktarife)
Aus dem Ausland: +49-3871-2 11 41 91

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(Alle Angaben von http://www.bach-leipzig.de)

Gesangs-Solisten von der Bach-Cantata-Pilgrimage 2000


Peter Harvey (Bass-Bariton)

Liebe Gardiner- und Händel-Freunde/innen!

Gesangs-Solisten von der „Bach-Cantata-Pilgrimage 2000“ sind in einem Konzert vom 28.3.2011 im Wiener Konzerthaus mit dem Tölzer Knabenchor zu bewundern.  Robin Blaze (Altus) und Peter Harvey (Bass) singen die Solopartie in dem Händelwerk:

„As pants the hart“

von Georg Friedrich Händel (1685-1759)

Chapel Royal Anthem HWV 251e

Ausführende:

Kammerorchester Basel, Sopran und Alt: Solisten des Tölzer Knabenchores

Bass: Raphael Kriegmair, Solist des Tölzer Männerchores

Contratenor: Magid el-Bushra

Bass: Peter Harvey 

Tölzer Knabenchor Dirigent: Paul Goodwin.

Leitung Chor: Gerhard Schmidt-Gaden.

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Ich wünsche viel Spaß mit dem Video. Gruß Volker

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Vodpod videos no longer available.

Ein erhebendes Konzert erklang vom Magdalena Consort in der Bachkirche Arnstadt am 23.7.2009


Hallo zusammen,

nach dem Besuch des großartigen Elbipolis-Konzert in Ohrdruf am Vortag, stand am Folgetag, 23. Juli 2009, ein weiterer Konzertbesuch an unter dem MDR-Konzept: „Bach und seine Städte“ in der Bachkirche von Arnstadt mit dem „Magdalena Consort“ aus England.

Magdalena Consort in Arnstadt

Magdalena Consort in Arnstadt

Nordportal der Bachkirche Arnstadt

Nordportal der Bachkirche Arnstadt

Am Anfang möchte ich das Ensemble „Magdalena Consort“ aus England einmal kurz vorstellen.

Gründer vom Magdalena Consort in 2008 ist der englische Bass-Bariton „Peter Harvey“ – der bekannt geworden ist durch seine Teilnahme an der Bach Cantata Pilgrimage 2000 Tour unter dem englischen Dirigenten: Sir John Eliot Gardiner und seinem Monteverdi Choir und English Baroque Soloists. Peter Harveys Geheimrezept für eine lebendige Interpretation der Bach’schen Musik und eine große Klangreinheit ist die feste Solistenbesetzung des Ensembles mit den erfahrensten Sängern der Alten Musik. Das Barock-Orchester und die Gesangs-Solisten rekrutieren sich überwiegend aus dem Umfeld von J.E. Gardiner.

Gründer Magdalena Consort in 2008 - Peter Harvey; zweiter von links

Gründer vom Magdalena Consort - Peter Harvey; Bildmitte

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Programm:

J.S. Bach (1685-1750)

Kantate zum Johannisfest: BWV 7; „Christ unser Herr zum Jordan kam“

Kantate zum Fest Christ Himmelfahrt: BWV 37 „Wer da glaubet und getauft wird“

Lutherische Messe G-Dur BWV 236

Ausführende:

Matthew Truscott; Violine (Konzertmeister), – Jean Peterson; Violine, –  Roy Mowatt; Violine, – Rebecca Miles; Violine, – Dorothea Vogel; Violine, – Sarah McMahon; Violoncello, – Judith Evans; Kontrabass, – Silas Standage; Orgelpositiv, – James Eastaway; Oboe, – Abigail Graham; Oboe.

Gesangs-Solisten: Gilian Keith; Sopran – Robin Blaze; Altus – James Gilchrist; Tenor, – Peter Harvey; Bass.

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Barockorchester Magdalena Consort

Barockorchester Magdalena Consort

Erwartungsvoll gestimmt erreichten wir am zweiten Tag die Bachkirche in Arnstadt und trafen uns mit weiteren Forummitgliedern vor der Kirche. Ein herzliches Wiedersehen steigerte noch einmal die Erwartungshaltung auf das gemeinsam zu besuchende Bachkonzert.

In der Vorankündigung wurde bereits auf die solistische Besetzung mit Sopran – Alt – Tenor und Bass hingewiesen. Das schien mir sehr ungewöhnlich zu sein, zumal seit dem 19. Jahrhundert die Vokalwerke von J.S. Bach mit einem Chor zur Aufführung gelangen. Es wird vermutet, dass J.S. Bach teilweise Solo-Gesangssolisten einsetzte und auf einen Chor verzichtete, da ihm nicht adäquate Sänger zur Verfügung standen. Hier setzt Peter Harvey als Leiter und Gründer vom Magdalena Consorts an und möchte mit herausragenden Solo-Sängern die Vokalwerke zu Gehör bringen. Diese Aufführungsform ist nicht neu, sein Vorgänger war Joshua Rifkin und Sigiswald Kuijken lässt neuerdings ebenfalls jede Stimme solistisch besetzen, während Cantus Cölln – Konrad Junghänel – mit acht Solo-Sängern die  Lutherischen Messen eingespielt hat. Nun war ich riesig darauf gespannt, wie ich mit dieser Aufführungsform zurecht komme.

Der Konzertabend begann mit der Kantate:

BWV 7 „Christ unser Herr zum Jordan kam“

Diese Kantate wurde von Bach für den 24. Juni 1724 zum Fest Johannes des Täufers – nach Martin Luthers Tauflied von 1541 – komponiert. Der bedeutsamste Satz der Werkes ist der Eingangschor. Die Eingangssinfonia wird teilweise vom Orchester in einer liedunabhängigen Thematik vorgetragen. Auffallend schön gelang dem klein besetzten Barockorchester diese zu Herzen gehenden Stellen. In diesem Satz fällt der Cantus firmus dem Tenor zu, besetzt mit James Gilchrist.

Was für ein strahlender Tenor, mit seinem Stimmvolumen füllt er die ehrwürdige Bachkirche und setzt sein Können dementsprechend ebenfalls in dem Rezitativ, Satz 3 – „Dies hat Gott klar Mit Worten und Bildern“ und in der Arie Satz 4 –  „Des Vaters Stimme ließ sich hören“– gekonnt ein, es ist ein Genuss sein inbrünstiges und wortgläubiges Singen mitzuverfolgen, er packt den Zuhörer und bindet ihn in das Geschehen mit ein, das ist das Grossartige, was diesen Tenor so auszeichnet.

Hörprobe BWV 7 – „Christ unser Herr zum Jordan kam“ – Satz eins Chor (großer Chor nicht solistisch)

Hörproben Link: Bach_ BWV 7, _Christ, Unser Herr, Zum Jordan Kam_ 1.Satz Chor

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Im Anschluss erklang die Kantate:

BWV 37 „Wer da gläubet und getauft wird“

zum Fest Christi Himmelfahrt. Komponiert wurde sie von Bach für den 18. Mai 1724 in Leipzig. Trotz schmaler Besetzung des Orchesters gelingt es Bach eine Vielzahl reizvoller Klangwirkungen zu erzeugen. Diese Kantate hat aufgrund ihrer Schönheit im vorigen Jahrhundert große Verbreitung und Beliebtheit erlangt. Reizvoll an diesem Werk sind die Rezitative und Arien für Sopran – Tenor und Bass – ummantelt von einer wunderbaren Begleitung von der Solo-Violine oder dem Bc. Entzückt lauscht der Hörer in der Arie für Tenor der wunderbaren Textaussage in Satz 2: „Der Glaube ist das Pfand der Liebe“ mit dem Violin-Solo. Das sind wieder diese Gänsehauststellen, die sich in Satz 3 ebenso einstellen. Hier war ein Traumduo in der Bachkirche zu hören, die großartige und stimmgewaltige Sopranistin Gilian Keith und der sehr überzeugende Altus Robin Blaze harmonierten vorzüglich miteinander. Meine gelegentliche Abneigung gegenüber einem Altus wurde hier abadsurdum geführt so überzeugend stimmlich dem Sopran angepasst, harmonierten sie fantastisch zusammen – ein filigranes Singen der Extra-Klasse – es war ein weiterer Höhepunkt in dieser Kantate.

Die Choräle in Satz eins und sechs habe ich durch die vier Solo-Sänger (Gilian Keith; Sopran – Robin Blaze; Altus – James Gilchrist; Tenor und Peter Harvey; Bass-Bariton) so noch nie gehört, diese Durchsichtigkeit im Gesangsvortrag, filigran stimmlich auf einander abgestimmt, sich gegenseitig anfeuernd – man spürte förmlich ihre Begeisterung des gemeinschaftlichen Singens – bedeutete für mich Neuland zu betreten und war restlos begeistert. Das war absolute Weltklasse von diesen vier Protagonisten und überzeugten mich vollends – ab sofort benötige ich keinen Massenchor für die Bach-Choräle mehr – mein Dank gilt diesen vier Solo-Sängern vom Magdalena Consort, die mich eines Besseren belehren konnten.

Wer von den Besuchern im Forum diese Kantateneinspielung von Gardiner besitzt, sollte sie sich noch einmal anhören, es ist ein Juwel..!! Erschienen bei der Deutschen Grammophon in 2000.

Cover DGG Gardiner u.a. BWV 37

Cover DGG Gardiner u.a. BWV 37

Erhältlich bei Amazon: Link: http://astore.amazon.de/blogdiskubach-21/detail/B00004T767

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Hörprobe BWV 37 – Satz 2 für Tenor: „Der Glaube ist das Pfand der Liebe“ (Der Vortragende ist nicht James Gilchrist)

Hörproben Link: Bach_ BWV 37, _Wer da Gläubet und getauft wird_ – 2. Satz Tenor Der Glaube Ist das Pfand der Liebe

Hörprobe BWV 37 – Satz 3 – Choral für   Sopran und Alt: „Herr Gott Vater mein starker Held“ (großer Chor nicht solistisch)

Hörproben Link: 19 Bach_BWV 37, _Wer Da Gläubet Und Getauft Wird_ – 3.Satz Sopran und Alt Herr Gott Vater, Mein starker Held

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Der Schlusspunkt wurde vom Magdalena Consort gesetzt mit der Lutherischen Messe

BWV 236 „Missa G-Dur.

Die um 1738 / 39 entstandene Missa gehört zu Bachs lateinischer Kirchenmusik, die an seinem Schaffen einen geringen Anteil hat. In diesem Missa hat Bach aus seinen Kirchenkantaten Sätze übernommen. Das Kyrie entlehnte er dem Eingangschor aus dem BWV 179. Das Gloria aus dem 1. Teil der Kantate BWV 79 – Der Herr ist Sonne und Schild.

Mit dieser Messe gelang dem Magdalena Consort nach der Pause noch einmal ein Volltreffer. Das feine Barockorchester überzeugte mit einem großartigen Können, ausgewogen musizierend war es eine famose barocke Klang-Pracht, die es zu bewundern gab.

Die vier Solo-Sänger vom Magdalena Consort

Die vier Solo-Sänger vom Magdalena Consort

Foto: von links – 1. Violine Matthew Truscott, Gilian Keith, Robin Blaze, Peter Harvey, James Gilchrist.

Wiederum berauscht wurde der Hörer an diesem Abend von dem Gesangs-Vortrag der vier Solo Gesangs-Spezialisten. Das war eine helle Freude ihnen zuzuhören, so eine klangliche Einheit erlebt man selten und man kann sich glücklich schätzen, so etwas erleben zu dürfen. Ich habe es in vollen Zügen genossen und bin ein Fan für diese Aufführungspraxis geworden. Man hätte sich gewünscht, der Abend würde so schnell nicht an einem vorüberziehen, und woran lag das, an den englischen Spitzenkönnern die imstande sind, die Bach’sche Traummusik der allerfeinsten Art zu zelebrieren. Staunend, hingerissen und in einer wunderbaren Art des Mitnehmens ist es ihnen gelungen, den Hörer fassungslos in den Sommerabend zu entlassen. Ein riesiger Dank gebührt diesem Ensemble, das grenzte an überirdischer Musik was am Schluss durch den riesigen Beifallssturm auch zum Ausdruck gebracht wurde.

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Das Konzert wird als Mittschnitt vom MDR-Figaro am 28. September 2009 um 20:00 Uhr gesendet…!!

Link zum MDR-Figaro im Internet-Radio nachstehend:

MDR FIGARO hören im RealPlayer (128 kbit/s)

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Hörproben vom BWV 236 -Missa G-Dur – nachstehend:

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Hörprobe mit 8 Solosängern besetzt das BWV 236 –  Satz 2 Gloria

Hörproben Link: Bach Missa G-Dur BWV 236 Satz 2 Gloria mit 8 Solosängern

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nachstehend vom „Magdalena Consort“ mit 4 Solosängern besetzt:

BWV 236 Missa G-Dur Sätze 2 + 3 + 6

die Hörproben von der Webseite: Magdalena Consort wurde in Spanien mit 2 Mikrophone aufgenommen und sind als Vergleich nur bedingt aussagefähig..!

The music is from the recent concert in Santiago. This was a live
recording using a simple two-microphone setup, but it gives a flavour
of the event. The soloists are Gillian Keith, Daniel Taylor, James
Gilchrist and Peter Harvey, and the orchestra is led by Matthew Truscott

Hörproben Link: http://www.magdalenaconsort.com/xspf/trax/bwv236-2.mp3 (Satz 2 / mit 4 Solosängern)

Hörproben Link: http://www.magdalenaconsort.com/xspf/trax/bwv236-3.mp3

Hörproben Link: http://www.magdalenaconsort.com/xspf/trax/bwv236-6.mp3


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Grüße

Volker

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