Archiv der Kategorie: Berühmte Organisten

J. S. Bach-Kantaten im Kirchenjahr mit Videos und Kantaten-Beschreibungen für den Sonntag „Exaudi“


J. S. Bach-Kantaten im Kirchenjahr mit Videos und Kantaten-Beschreibungen für den Sonntag „Exaudi“

                                                                  Thomanerchor Leipzig am 30. Mai 2019 in
                                                          Stockholm (Schweden) – Deutsche Kirche im Konzert!

Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

Volkers Klassikseiten J.S. Bach

eine Hör- oder Sehprobe mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 02.06.2019 begehen wir den Sonntag: „Exaudi

Sonntag Exaudi
Festzeit
Österliche Freudenzeit
Kernaussage:

Jesus nimmt Abschied von seinen Jüngern. Dieser Abschied trägt in sich die Verheißung des Wiedersehens: „Ich will euch wiedersehen, und euer Herz soll sich freuen, und eure Freude soll niemand von euch nehmen“.

Predigttext:
Eph 3,14–21

Abschied und Trost
Manchmal wird mir der Abschied schwer: Wenn ich dem Zug hinterherblicke oder an der Absperrung am Flughafen stehe. Noch viel schwerer ist es, wenn ich nicht weiß, ob wir uns wiedersehen werden.

Den Abschied Jesu von seinen Jüngern beschreibt der Sonntag Exaudi. Seit seiner Himmelfahrt ist Jesus nicht mehr sichtbar bei ihnen. Es liegen harte Tage vor ihnen. Doch Jesus lässt sie nicht allein. Auf andere Art wird er ihnen nahe sein: in ihren Herzen, als nie versiegende Quelle der Kraft. In einem neuen Geist werden sie Jesus erkennen. Das ist kein Ersatz für seine Anwesenheit, aber ein Trost. Noch heute lebt dieser Geist unter uns: Wo nach Gottes Willen gefragt wird, wo Liebe unser Handeln prägt, da wird er spürbar. Aber auch dort, wo wir verzagen, wo uns der Hals zugeschnürt ist, ist er uns tröstend nahe und bringt unsere Anliegen vor Gott. (Und manchmal zeigt sich Gott dort, wo wir ihn nie vermutet hätten. Wie bei dem jungen Samuel, den Gott erst dreimal rufen musste, bevor er ihn erkannte.)

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Videos: 

Bach-Kantaten für den Sonntag „Exaudi“

BWV 44 – „Sie werden euch in den Bann tun“
BWV 183 – Sie werden euch in den Bann tun“

*) Außerhalb des lithurgischen Sonntags !

*) BWV 178 – „Wo Gott, der Herr, nicht bei uns hält“

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/YouTube: BW 44 –  Sie werden euch in den Bann tun”   –  (Interpret: Herreweghe )

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/ YouTube: BWV 183 – Sie werden euch in den Bann tun“  (Interpret: Bachcantates Tilburg)


Video ausserhalb des Liturgischen Sonntag:

/YouTube: BWV 178 –  Wo Gott, der Herr, nicht bei uns hält (Interpret: Bachcantates Tilburg)

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Sir John Eliot Gardiner – Kantaten-Beschreibungen

Sonntag Rogate und Exaudi

Gardiner Reisetagebuch SDG 144 zum Download als PDF

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                                                                            Bachcantates Tilburg

Video vom Thomanerchor (Historische Aufnahme)

J.S. BACH – Messe in h-moll, BWV 232

Documentary recording of a performance in the St. Thomas Church in Leipzig in 1950, on the occasion of the 200th Return of the death of Johann Sebastian Bach.

1. KYRIE – Kyrie eleison
2. KYRIE – Christe eleison
3. KYRIE – Kyrie eleison
11. GLORIA – Cum sancto spiritu
19. CREDO – Confiteor
20. CREDO – Et exspecto
21. SANCTUS – Sanctus
24. AGNUS DEI – Agnus Dei
25. AGNUS DEI – Dona nobis pacem

Sopran: Gertrud Birmele, Alt: Lotte Wolf-Mätthaus

Cembalo: Karl Richter, Orgel: Hannes Kästner
Thomanerchor Leipzig
Dresdener Kreuzchor
Gewandhausorchester Leipzig
Thomaskantor: Günther Ramin

Aufnahme von 1950

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Ich wünsche allen Besuchern einen schönen Sonntag !

Herzliche Grüße 

Volker

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J. S. Bach-Kantaten im Kirchenjahr mit Videos und Kantaten-Beschreibungen für den Feiertag „Himmelfahrt“


J. S. Bach-Kantaten im Kirchenjahr mit Videos und Kantaten-Beschreibungen für den Feiertag „Himmelfahrt“

                                                     Balthasar Beschey – Gemälde Himmelfahrt

Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

Volkers Klassikseiten J.S. Bach

eine Hör- oder SehprobeRadio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 30.05.2019 begehen wir den Feiertag: Himmelfahrt

Christi Himmelfahrt
Festzeit
Österliche Freudenzeit
Kernaussage:

„Was steht ihr da und seht zum Himmel?“, werden die Jünger am Himmelfahrtstag gefragt. Guckt nicht nach oben, sondern guckt in die Welt: Nicht da, wo der Himmel ist, ist Gott – sondern da, wo Gott ist, ist der Himmel.
Predigttext:
1. Kön 8,22–24.26–28

Zwischen Himmel und Erde
„Hier ist der Himmel auf Erden“, sagen wir in Momenten, in denen es uns rundum gut geht.

Was ist der Himmel? Die unendlich blauen Weiten über uns oder die scheinbar zeitlosen Sekunden, in denen wir glücklich sind? Wenn wir Christi Himmelfahrt feiern, erinnern wir an den Abschied Jesu von seinen Jüngern 40 Tage nach seiner Auferstehung. Er kehrt zurück zu Gott. Seit dieser Zeit ist für Christen der Himmel dort, wo Jesus Christus ist. Zwischen Himmel und Erde leben sie. Und doch: „Was steht ihr da und schaut in den Himmel?“ Die Frage an die Jünger gilt auch uns. Im Hier und Jetzt, in unserer Gegenwart können wir etwas vom Himmel erfahren: in dem Glanz auf den Gesichtern unserer Mitmenschen, in Momenten der Freude und der Liebe, in denen wir eins sind mit Gott und Menschen.

Gottesdienste im Freien
Zahlreiche Kirchengemeinden verbinden mit Christi Himmelfahrt eine Wanderung oder einen Ausflug und feiern den Gottesdienst im Grünen. Christi Himmelfahrt betont die Anwesenheit und Macht Jesu Christi an allen Orten und zu jeder Zeit. Deshalb wird an Christi Himmelfahrt der Kirchenraum vielerorts verlassen.

Mit Gottesdiensten im Freien und auf Bergen wird sinnenfällig gefeiert, dass Jesus Christus den Menschen verheißen hat: „Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. Ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende“ (Matthäus 28,18.20). Daran erinnern wir uns auch jedes Mal, wenn wir im Gottesdienst gemeinsam mit dem Apostolischen Glaubenbekenntnis bezeugen: „aufgefahren in den Himmel, er sitzt zur Rechten Gottes des allmächtigen Vaters“.

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Videos: 

Bach-Kantaten für den Feiertag „Himmelfahrt“

BWV 11 – Lobet Gott in seinen Reichen
BWV 37 – Wer da gläubet und getauft wird
BWV 43 – Gott fähret auf mit Jauchzen
BWV 128 – Auf Christi Himmelfahrt allein

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/YouTube: BWV 11 –  Lobet Gott in seinen Reichen”   –  (Interpret:  Herreweghe )

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/ YouTube: BWV 37 Wer da gläubet und getauft wird“  (Interpret: Ton Koopman )

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/YouTube: BWV 43 –  Gott fähret auf mit Jauchzen”   –  (Interpret: Herreweghe )

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/YouTube: BWV 128 –  “ Auf Christi Himmelfahrt allein”   –  (Interpret: Ton Koopman )

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Wilhelm Friedemann Bach (1710-1784)

„Bach-Kantate“ eine Einspielung Bachchor Mainz, Leitung: Ralf Otto

/ YouTube: Himmelfahrts-Kantate

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            Sir John Eliot Gardiner – Kantaten-Beschreibungen 

                 Kantaten für den Sonntag: Rogate und Exaudi

 SDG 144 zum Download 

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Video vom Thomanerchor (Historische Aufnahme)

J.S.BACH:
„Gott Fähret auf mit Jauchzen“
Kantate BWV 43 zum Himmelfahrtstag

Sopran: Gertrud Birmele, Alt: Eva Fleischer, Tenor: Gert Lutze, Baß: Johannes Oettel
Orgel: Ekkehard Tietze, Cembalo: Karl Richter
Thomanerchor Leipzig
Gewandhausorchester Leipzig
Thomaskantor: Günther Ramin

Recording: 1951

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Ich wünsche allen Besuchern ein besinnliches Himmelfahrtfest !

Herzliche Grüße 

Volker

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Mit der 52. Sommerlichen Kirchenmusik in St. Michaelis begeht die Michaelisorgel in diesem Jahr ihren 20. Geburtstag.


Mit der 52. Sommerlichen Kirchenmusik in St. Michaelis begeht die Michaelisorgel in diesem Jahr ihren 20. Geburtstag.

                                              Sommermusik in St. Michaelis Hildesheim 2019

Mit der 52. Sommerlichen Kirchenmusik in St. Michaelis begeht die Michaelisorgel in diesem Jahr ihren 20. Geburtstag. Aus diesem Anlass haben wir ein Orgelfestival Hildesheimer Organistinnen und Organisten unter dem Motto „Meet the Queen“ arrangiert.

Die Orgel spielt also die Hauptrolle, aber sie bleibt nicht immer allein: Soloinstrumente, Orchester, Gesang und Tanz gesellen sich zur Orgelmusik und unterstreichen die vielfältigen musikalischen Möglichkeiten der Königin der Instrumente. Den Abschluss bildet, wie schon im vergangenen Jahr, die „Last Night of the Soms“ mit dem Bläserkreis St. Michael, diesmal als „Tour d’Europe“.

Für mich persönlich geht mit der 52. Sommerlichen Kirchenmusik meine Dienstzeit an St. Michaelis allmählich zu Ende. Ab dem 1. Oktober werde ich Ruhestand sein und meine Nachfolgerin, Angelika Rau-Čulo wird ihre Tätigkeit hier aufnehmen. Mit der Sommerlichen Kirchenmusik verabschiede ich mich von Ihnen als unserem Konzertpublikum und danke Ihnen für Ihre Treue und Unterstützung. Denn was wären die schönsten Konzerte wert, wenn sie kein Gehör fänden …

Weitere Informationen zum Programm „Meet the Queen“ entnehmen Sie bitte der angehängten

PDF-Sommermusik in St. Michaelis Hildesheim 2019

 

Ich würde mich freuen, Sie bei unseren Konzerten noch einmal (oder gern auch mehrfach) begrüßen zu dürfen.

KMD Helmut Langenbruch

Michaelisplatz 2, 31134 Hildesheim

Tel.:  05121 9990184

Fax:   05121 9990225 – Mobil: 0179 3952637

e-mail:     Helmut.Langenbruch@evlka.de

Internet:   www.posaunenchor-michaelis.de  und

https://michaelis-hildesheim.wir-e.de/aktuelles


Eintrittskarten im Internet  h i e r  klicken..!!

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All of Bach – Video: Kantate – BWV 83 „Erfreute Zeit im neuen Bunde!“


All of Bach – Video: Kantate – BWV 83 „Erfreute Zeit im neuen Bunde!“

„Erfreute Zeit im neuen Bunde“ (BWV 83) ist eine Kirchenkantate von Johann Sebastian Bach. Er komponierte sie in Leipzig für das Fest Mariae Reinigung und führte sie erstmals am 2. Februar 1724 auf.

In seinem ersten Jahr als Kantor der Thomaskirche in Leipzig schrieb Johann Sebastian Bach relativ einfache Violinstimmen in seine Kantaten. Am 2. Februar 1724, dem Fest von Maria Lichtmis, änderte sich dies drastisch: Die Kantate „Erfreute Zeit im neuen Bunde“ beginnt mit einer triumphalen Altarie, in der Bach ein bemerkenswert reiches Orchesterensemble mit zwei Oboen neben dem Streichensemble zwei wählt Hörner und eine Solo-Violine, die eine extrem mobile Party zum Versteifen bringt. Welcher Geiger könnte diese anspruchsvolle Musik gespielt haben?

Der niederländische Musikwissenschaftler Pieter Dirksen hat Forschungen vorgenommen und die Hypothese aufgestellt, dass es sich möglicherweise um Johann Georg Pisendel (1687-1755) handelte. Dirksen findet den Geiger Shunske Sato, an seiner Seite: „Es ist ein Bauchgefühl, da man eine gute Pastasauce erkennt.“ Pisendel arbeitete den größten Teil seines Lebens als Kapellmeister am Dresdner Hof und galt als Violinvirtuose Deutschland

Zum Video von All of Bach:  http://allofbach.com/nl/bwv/bwv-83/

Die Eröffnungsarie klingt fast wie eine instrumentale Sinfonie mit zusätzlicher Singstimme; wer das Alt denkt, wird ein Konzert der ‚Brandenburgs‘ veranstalten. In seinen späteren Kantaten für Maria Lichtmis, wie Ich habe genung, BWV 82, schlug Bach einen milderen Ton an. Die Evangeliumslesung dieses Tages konzentrierte sich mehr auf die Reinigung Marias als die Darstellung von Jesus im Tempel und des alten Simeon, der bereit ist zu sterben, nachdem er das göttliche Kind in seine Arme genommen hat (Lukas 2). Die lutherischen Gläubigen mochten die Bereitschaft, isoliert zu sterben.

In der dritten Arie, Eile, Herz, volle Freudigkeit für Tenor, spielt die Solovioline erneut eine herausragende Rolle, mit einem Vorwärtspassagespiel, das den Text auf sehr feine Weise veranschaulicht. Richtschnur, die Blazer schweigen hier. Die Solovioline spielt eine Version der ersten Violine, die mit Sprungtrophäen verziert ist, mit anderen Worten: Die ersten Violinen spielen nur die Hauptnoten der Solovioline (jedes Mal die erste Note des Trioletts).

Die mittlere Bassarie ist in Bachs Oeuvre ungewöhnlich. Der Solist singt Verse aus dem Hymnus von Simeon und wechselt zu einem Rezitativ. Die Begleitung ist für Streicher unisono und basso continuo. Ein kurzes Rezitativ und ein Choral schließen die Kantate ab.

Ort und Orgel
Diese Aufnahme wurde in der Wallonische Kirche, Amsterdam gemacht. Diese Kirche hat nicht nur eine gute Akustik, sondern ist dank der Müller-Orgel von 1739 auch ein Wallfahrtsort für Organisten.

Organist Leo van Doeselaar „Dies ist eine der schönsten kleinen Barockorgeln der Niederlande. Gustav Leonhardt war von 1959 bis 1982 Organist in der Wallonischen Kirche. In den sechziger Jahren ließ er die Orgel historisch verantwortungsvoll restaurieren. Es ist wirklich eine wegweisende Orgel. „In dieser Version verwenden wir eigentlich diese“ große „Orgel. Ein Orgelpositiv ist ein Anachronismus, der zu Bachs Zeiten niemals benutzt wurde.

„In Bachs Kirchenmusik spielte die große Kirchenorgel immer die Continuo – Parts.“ Bei im Wesentlichen der gleichen sanften Ausrichtung wie bei einem Orgelpositiv sind nur die viel breiteren Flöten der Kirchenorgel ein wesentlicher Bestandteil der Klangfarbe eines Barockensembles. Orgel und bei Chöre verwendete man im Barock auch stärkere Register und spielten die Basslinie auf dem Pedal. Mit einem 16-Fuß-Register in der Position des Kontrabasses. Die Tatsache, dass dies noch nie zuvor gemacht wurde, ist eine der unerwünschten Fälschungen der Herangehensweise an historische Klänge „, sagt der Organist Leo van Doeselaar.

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In eigener Sache!

Durch die immensen Kosten von WordPress ist es mir nicht mehr möglich, Fotos, Videos und sonstige Medien auf meiner Klassikseite präsentieren zu können, da mein Datenvolumen dafür erschöpft ist. Nur durch eine Erweiterung des Datenvolumens kann dieses Manko verhindert werden. Das bedeutet, dass ich hohe finanzielle Verpflichtungen eingehen muss, die ich so alleine nicht mehr aufbringen kann.

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ALL OF BACH veröffentlicht die Kantate – BWV 34 „O ewiges Feuer, o Ursprung der Liebe“


ALL OF BACH veröffentlicht die Kantate – BWV 34 „O ewiges Feuer, o Ursprung der Liebe“

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BACH UND DER HEILIGE GEIST

Wie Hochzeitsmusik leicht in eine Pfingstkantate verwandelt werden konnte.

Bis vor kurzem galt diese Pfingstkantate als eine der letzten Kantaten in Johann Sebastian Bach´s  Oeuvre. Das Manuskript der Partitur, größtenteils in Bachs eigener Handschrift, stammt aus ein paar Jahren vor seinem Tod. Ein kürzlich in St. Petersburg entdecktes Libretto zeigt jedoch, dass die Kantate viel älter ist und erstmals am 1. Juni 1727 aufgeführt wurde. Das Werk wurde am Pfingstsonntag in Leipzig, in der Nikolaikirche im Morgengottesdienst und an der Thomaskirche in Leipzig vorgestellt Vesper. Schon damals war die Arbeit nicht völlig neu. Die Chorstimmen und die Altarie, die wichtigsten Teile, verwenden wieder Material aus einer gleichnamigen, aber viel umfangreicheren Hochzeitskantate (BWV 34a), die Bach zu einem früheren Zeitpunkt komponiert hatte.

                                                                    DIRIGENT: Jos van Veldhoven

Obwohl das glückliche Paar nie identifiziert wurde, war der Bräutigam wahrscheinlich ein Prediger. Dies zeigt die Altarie in der Hochzeitsfassung, die auf eine Schafherde (die Gemeinde), den Hirten Jakob (den Prediger) und seine Liebe Rachel (die Braut) verweist. Diese Metapher erklärt auch den süßen pastoralen Charakter der Musik, mit zwei „Hirten“ Pfeifen und Streichern, die con sordino (gedämpft) spielen. Die Hochzeitskantate nimmt Anspielungen auf den Heiligen Geist vor und könnte leicht in eine Pfingstkantate umgewandelt werden. Aus feuriger Liebe ist es nur ein kleiner Schritt zu den Flammen des Heiligen Geistes.

                                                              Orchester ALL OF BACH

„O ewiges Feuer, o Ursprung der Liebe“ ist eine der wenigen Kantaten in Bachs Œuvre ohne Choral. In der Hochzeitskantate war der Schlusschor „Friede über Israel“ nicht das Ende, sondern die Einführung in die Ehesamnisierung. Die Feierlichkeit erinnert stilistisch an Bachs Zeitgenosse Georg Friedrich Händel.

BWV 34

TITEL
O ewiges Feuer, o Ursprung der Liebe

GENRE
Kantate

JAHR
1727, ursprünglich eine Hochzeitskantate 1726

STADT
Leipzig

Lyrikerin
unbekannte

GELEGENHEIT
Pfingstsonntag

ERSTER AUFTRITT
1. Juni 1727

Besondere Hinweise
Diese Pfingstkantate ist ein Arrangement einer Hochzeitskantate aus dem Jahr 1726.

                                                         All of Bach – Trompetengruppe:
                                                Robert Vanryne, Fruzsina Hara, Mark Geelen,

VERÖFFENTLICHUNGSDATUM
18. Mai 2018

AUFNAHMEDATUM
13. Mai 2017

Stadt
Wallonische Kirche, Amsterdam

DIRIGENT
Jos van Veldhoven

SOPRAN
Maria Keohane

ALT
Damien Guillon

TENOR
Thomas Hobbs

BASS
Sebastian Myrus

REPIENO SOPRAN
Marjon Strijk, Kristen Witmer

REPIENO ALTO
Marleene Goldstein, Barnabás Hegyi

REPIENO TENOR
Yves Van Handenhove, David Lee

REPIENO BASS
Drew Santini, Matthew Baker

VIOLINE 1
Shunske Sato, Anneke van Haaften und Annelies van der Vegt

VIOLINE 2
Sayuri Yamagata, Pieter Affourtit, Paulien Kostense

VIOLA
Staas Swierstra, Jan Willem Vis

CELLO
Lucia Swarts, Richte van der Meer

KONTRABASS
Hen Goldsobel

TRAVERSO
Martenwurzel, Doretthe Janssens

OBOE
Martin Stadler,, Peter Frankenberg

FAGOTT
Benny Aghassi

TROMPETE
Robert Vanryne, Fruzsina Hara, Mark Geelen,

TIMPANI
Robert Kendell

ORGAN
Leo van Doeselaar

CEMBALO
Siebe Henstra


Language English

ALL OF BACH publishes the cantata – BWV 34 „O ewiges Feuer, o Ursprung der Liebe“ („O Eternal Fire, O Origin of Love“)

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BACH AND THE HOLY SPIRIT

How wedding music was easy to transform into a Whitsun cantata.

Until recently, it was thought that this Whitsun cantata was one of the last cantatas in Johann Sebastian Bach’s oeuvre. The manuscript of the score, largely in Bach’s own handwriting, dates from a few years before his death. However, a libretto discovered recently in St Petersburg shows that the cantata is much older and was performed for the first time on 1 June 1727. The work was presented in Leipzig on Whit Sunday, at the Nikolaikirche during the morning service and at the Thomaskirche during vespers. Even then, the work was not totally new. The chorus sections and the alto aria, the most essential parts, reuse material originating from a wedding cantata of the same name but much more extensive (BWV 34a), which Bach had composed at an earlier stage.

Although the happy couple has never been identified, the bridegroom was probably a preacher. This is indicated by the alto aria in the wedding version, which refers to a flock of sheep (the congregation), the shepherd Jacob (the preacher) and his love Rachel (the bride). This metaphor also explains the sweet pastoral character of the music, with two ‘shepherd’s’ pipes and strings that play con sordino (muted). The wedding cantata makes allusions to the Holy Spirit, so it could easily be transformed into a Whitsun cantata. From fiery love it is just a small step to the flames of the Holy Spirit.

O ewiges Feuer, o Ursprung der Liebe is one of the few cantatas in Bach’s oeuvre without a chorale. In the wedding cantata, the final chorus, ‘Friede über Israel’, was not the ending, but the introduction to the solemnisation of the marriage. The solemnity is stylistically reminiscent of Bach’s contemporary, Georg Friedrich Handel.

BWV 34

TITLE
O ewiges Feuer, o Ursprung der Liebe

GENRE
cantata

YEAR
1727, originally a wedding cantata 1726

CITY
Leipzig

LYRICIST
unknown

OCCASION
Whit Sunday

FIRST PERFORMANCE
1 June 1727

SPECIAL NOTES

                                                       Gesangs-Solisten: von Links im Foto – 
                                                                 Maria Keohane, Sopran
                                                                 Damien Guillon, Altus
                                                                Thomas Hobbs, Tenor
                                                                Sebastian Myrus, Bass

This Whitsun cantata is an arrangement of a wedding cantata written in 1726.

RELEASE DATE
18 May 2018

RECORDING DATE
13 May 2017

LOCATION
Walloon Church, Amsterdam

CONDUCTOR
Jos van Veldhoven

SOPRANO
Maria Keohane

ALTO
Damien Guillon

TENOR
Thomas Hobbs

BASS
Sebastian Myrus

REPIENO SOPRANO
Marjon Strijk, Kristen Witmer

REPIENO ALTO
Marleene Goldstein, Barnabás Hegyi

REPIENO TENOR
Yves Van Handenhove, David Lee

REPIENO BASS
Drew Santini, Matthew Baker

VIOLIN 1
Shunske Sato, Anneke van Haaften, Annelies van der Vegt

VIOLIN 2
Sayuri Yamagata, Pieter Affourtit, Paulien Kostense

VIOLA
Staas Swierstra, Jan Willem Vis

CELLO
Lucia Swarts, Richte van der Meer

DOUBLE BASS
Hen Goldsobel

TRAVERSO
Marten Root, Doretthe Janssens

OBOE
Martin Stadler, Peter Frankenberg

BASSOON
Benny Aghassi

TRUMPET
Robert Vanryne, Fruzsina Hara, Mark Geelen

TIMPANI
Robert Kendell

ORGAN
Leo van Doeselaar

HARPSICHORD
Siebe Henstra


Ich wünsche allen Besuchern ein gesegnetes Pfingstfest !
I wish all visitors a blessed Pentecost !

Herzliche Grüße – Best regards

Karin

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All of Bach veröffentlicht das BWV 866 – „Präludium und Fuge B-Dur“ des Wohltemperierten Klaviers!


All of Bach veröffentlicht das BWV 866 – „Präludium und Fuge B-Dur“ des Wohltemperierten Klaviers!

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KURZ UND UNKOMPLIZIERT

„Manchmal spürt man schon im Prelude ein Hauch von Fuge.“

Im Barock wurde der Schlüssel zu B-Dur mit großen, erhabenen Qualitäten sowie bescheidenen und sogar dunklen, melancholischen Qualitäten assoziiert. Wie üblich sind sich die Autoren über das Thema nicht einig. Hier entscheidet sich J.S. Bach eindeutig für die etwas leichtere Seite von B-Dur. Dieses BWV 866 „Präludium und Fuge in B-dur“ ist eines der kürzesten und am wenigsten komplizierten Stücke, die in der Wohltemperoper Clavier enthalten sind.

Das Prelude ist wirklich ein Vorspiel. Es beginnt mit einer Folge charakteristischer Keyboardfiguren – mehr Passagenwerk als echtes melodisches Material – gefolgt von einer extrem freien Passage, die stark an eine improvisierte Kadenz erinnert. Das Präludium endet mit einem aufsteigenden Notenfond, der endgültig den Ton B-Dur bestimmt.

„Manchmal spürt man bereits im Präludium das Thema Fuge“, sagt der belgische Cembalist, Organist und Ensembleleiter Bart Naessens, dessen Haus wir für diese Aufnahme besucht haben. Dieses scheinbar improvisierte Prelude fügt sich nahtlos und organisch in eine der strengsten Fugen der gesamten Sammlung ein, die auf den ersten Blick eher akademisch ist. Aber Bach wäre nicht Bach, wenn er nicht auch in diesem relativ strengen Rahmen die harmonischen Grenzen sucht.

Das Wohltemperirte Clavier

Das Komponieren von 48 Keyboard-Stücken in allen 24 Tasten war eine Art Herausforderung, die Bach genoss. In jedem der beiden Teile der Wohltemperoper Clavier brachte er das musikalische Paar Präludium und Fuge 24 Mal zusammen; zwölf in Moll und zwölf in Dur. In den Präludien ließ er seiner Phantasie freien Lauf und demonstrierte in den Fugen mathematische Kraftentfaltungen. Im Gegensatz zu der eisernen Disziplin, die Bach auf seine kirchlichen Kompositionen anzuwenden hatte, konnte er sich hier ohne Rücksicht auf Deadlines der intellektuellen Spielerei überlassen.

Der erste Teil der Wohltemperoper Clavier stammt aus dem Jahr 1722, enthält jedoch einige Musik, die in den vorangegangenen fünf Jahren geschrieben wurde. Es gibt weniger Klarheit über die Geschichte des zweiten Teils. Bach hat dieses zweite Manuskript erst um 1740 zusammengestellt, obwohl einige der darin enthaltenen Präludien und Fugen noch viel älter sind. Bach beschrieb die Zielgruppe für diese Sammlung von Stücken wie folgt: (Sowohl für die Erziehung des fleißigen Musical-Jünglings als auch für den Genuss von denen, die in diesem Material versiert sind „).

BWV 866

TITEL
Präludium und Fuge in B-Dur

BEINAME
Nr. 21 aus Das Wohltemperirte Clavier I

GENRE
Tastaturarbeit

SERIE
Das Wohltemperirte Clavier I

JAHR
1722 oder früher

STADT
Köthen (oder Weimar?)

VERÖFFENTLICHUNGSDATUM
11. Mai 2018

AUFNAHMEDATUM
22. März 2017

LAGE
Brügge, Belgien

Harpsichordist – Cembalo
Bart Naessens

CEMBALO
Geert Karman nach Henri Hemsch

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Language English

SHORT AND UNCOMPLICATED

“Sometimes you already catch a whiff of the Fugue theme in the Prelude.”

In the Baroque, the key of B-flat major was associated with grand, elevated qualities as well as modest and even dark, melancholy ones. As usual, authors are not in agreement on the subject. Here, Bach clearly opts for the somewhat lighter side of B-flat major. This Prelude and fugue in B-flat major is one of the shorter and least complicated pieces included in the Wohltemperirte Clavier.

The Prelude is a truly ‘preluding’ one. It opens with a sequence of characteristic keyboard figures – more passage work than real melodic material – followed by an extremely free passage that is strongly reminiscent of an improvised cadenza. The Prelude ends with a rising festoon of notes that definitively sets the key of B-flat major.

“Sometimes you already catch a whiff of the Fugue theme in the Prelude,” says the Belgian harpsichordist, organist and ensemble conductor Bart Naessens, whose home we visited for this recording. This seemingly improvised Prelude flows quite seamlessly and organically into one of the most rigid fugues of the whole collection, which is even rather academic at first sight. But Bach would not be Bach if he did not also seek out the harmonic limits within this relatively strict framework.

Das Wohltemperirte Clavier

Composing 48 keyboard pieces in all 24 keys was the sort of challenge Bach enjoyed. In each of the two parts of the Wohltemperirte Clavier, he brought together the musical couple prelude and fugue 24 times; twelve in minor keys and twelve in major. In the preludes, he gave free rein to his imagination, and demonstrated mathematical tours de force in the fugues. In contrast to the iron discipline Bach had to apply to his church compositions, here he could abandon himself to intellectual Spielerei without worrying about deadlines.

The first part of the Wohltemperirte Clavier dates from 1722, although it contains some music that was written in the preceding five years. There is less clarity about the history of part two. Bach compiled this second manuscript only around 1740, although once again some of the preludes and fugues it contains date from a much earlier period. Bach described the target group for this collection of pieces as follows: ‘Zum Nutzen und Gebrauch der Lehr-begierigen Musicalischen Jugend, als auch dere in diesem studio schon habil seyenden besonderem ZeitVertreib’ (For both the education of the industrious musical youngster and the enjoyment of those well-versed in this material’).

BWV 866

TITLE
Prelude and fugue in B-flat major

EPITHET
No. 21 from Das Wohltemperirte Clavier I

GENRE
Keyboard work

SERIES
Das Wohltemperirte Clavier I

YEAR
1722 or earlier

CITY
Köthen (or Weimar?)

RELEASE DATE
11 May 2018

RECORDING DATE
22 March 2017

LOCATION
Bruges, Belgium

HARPSICHORDIST
Bart Naessens

HARPSICHORD
Geert Karman after Henri Hemsch

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Ich wünsche allen ein wunderbares Erlebnis mit dem BWV 866 

I wish everyone a wonderful experience with this BWV 866

Herzliche Grüße – Best wishes

Karin

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ALL OF BACH veröffentlicht das Orgelwerk BWV 912 „Toccata in D-Dur“


ALL OF BACH veröffentlicht das Orgelwerk BWV 912 „Toccata in D-Dur“

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„J. S. Bach experimentiert mit der italienischen Tastaturtradition“

Diese Toccata in D-dur ist die beliebteste von Bachs sieben Toccaten. Auch Bertrand Cuiller hat es in der Vergangenheit sehr oft gespielt. „Das Stück ist sehr theatralisch“, sagt er. „Es ist extrem ‚elektrisch'“. Der kraftvollen Eröffnung, die sich sehr improvisiert anfühlt, folgt ein durchdachterer Abschnitt, in dem verschiedene Themen in Dialog treten. Ein expressives Rezitativ bildet den Übergang zu einem Adagio in der ungewöhnlichen Tonart fis-Moll. Das Adagio ist als eine Fuge konzipiert, aber laut Cuiller ist es auch ein bisschen wie ein Lamento.

J. S. Bach baut die dramatische Spannung in einem zweiten Rezitativ wieder auf und lässt sich schließlich mit „Feuerwerk“ zerreißen. Die Toccata schließt mit einem wilden Tanz, der stark an eine Gigue erinnert. Basierend auf einer ziemlich einfachen Idee verwendet Bach jede mögliche Taste im schnellen Tempo. Diese Art von Stück zeigt wirklich die stürmische Seite von Bach, denkt Cuiller. „Es war nicht nur in seinem Kopf“.

In solchen Werken aus seiner Jugend überschreitet Bach jede erdenkliche Obergrenze. Da es kein überliefertes Manuskript von Bach gibt, müssen die Ausgaben auf späteren Quellen basieren, und wir wissen, dass Bachs Musik von einigen Verlegern „gesäubert“ wurde. Partwriting und Chromatik, die nicht den „Regeln“ entsprachen (denen Bach selbst nicht folgte), wurden regelmäßig korrigiert – auch bei Versionen dieser Toccata. Wer weiß, welche Perlen des Erfindungsreichtums irgendwo in einem weit entfernten Archiv liegen?

Toccaten, BWV 910-916

Die sieben Toccaten von Bach können als Abschluss seiner frühen Periode als Keyboardkomponist angesehen werden. Er hat sie nicht selbst als Sammlung begriffen; das geschah erst nach seinem Tod. Dennoch zeigen sie eine klare Beziehung, sowohl in Bezug auf Form als auch auf Stil. Sie sind umfangreiche Arbeiten mit mehreren Abschnitten. Im Gegensatz zu den späteren Suiten und Partiten fließen die Abschnitte mehr oder weniger nahtlos ineinander. Hier hat Bach im 17. Jahrhundert noch einen festen Fuß.

BWV 912

Titel
Toccata in D-Dur

Genre
Tastaturarbeit

Serie
Zeven Toccata

Jahr
1705-1708

Stadt
Weimar?

Instrument
Cembalo

Besondere Hinweise
BWV 912a ist eine frühe Version, wahrscheinlich für Orgel gedacht

Veröffentlichungsdatum
13. April 2018

Aufnahmedatum
27. Mai 2017

Ort
 Bartolotti Haus Amsterdam

Cembalo
Bruce Kennedy nach Michael Mietke, 1989

Cembalist
Bertrand Cuiller


Language English

ALL OF BACH releases the organ work BWV 912 „Toccata in D Major“

„J.S. Bach experiments with the Italian keyboard tradition“

This Toccata in D major is the most popular of Bach’s seven toccatas. Bertrand Cuiller, too, has played it very often in the past. “The piece is very theatrical”, he says. “It is extremely ‘electric’”. The powerful opening, which feels very improvised, is followed by a more well-thought-out section, in which various themes enter into dialogue. An expressive recitative forms the transition to an adagio in the unusual key of F-sharp minor. The adagio is conceived as a fugue, but according to Cuiller it is also a bit like a lamento.

                                                                        Cembalist: Bertrand Cuiller

J.S. Bach builds the dramatic tension up again in a second recitative and eventually lets rip with ‘fireworks’. The toccata closes with a wild dance that is strongly reminiscent of a gigue. Based on a fairly simple idea, Bach uses every possible key in rapid tempo. This sort of piece really shows the tempestuous side of Bach, thinks Cuiller. “It was not only in his mind”.

In such works from his youth, Bach transgresses every harmonic limit imaginable. As there is no surviving manuscript by Bach, editions must be based on later sources, and we know that Bach’s music was ‘cleaned up’ by some publishers. Partwriting and chromaticism that did not comply with the ‘rules’ (which Bach himself did not follow) were regularly corrected – also among versions of this Toccata. Who knows what gems of inventiveness lie in wait somewhere in a faraway archive?

Toccatas, BWV 910-916

The seven toccatas by Bach can be regarded as a conclusion to his early period as a keyboard composer. He did not conceive of them as a collection himself; that only happened after his death. Yet they do show a clear relationship, with regard to both form and style. They are extensive works with multiple sections. But unlike the later suites and partitas, the sections flow more or less seamlessly into one another. Here, Bach still has one foot firmly in the seventeenth century.

BWV 912

Title
Toccata in D major

Genre
keyboard work

Serie
Zeven toccata’s

Year
1705-1708

City
Weimar?

Instrument
harpsichord

Special notes
BWV 912a is an early version, probably intended for organ

Release date
13 April 2018

Recording date
27 May 2017

Location
Bartolotti Haus

Harpsichord
Bruce Kennedy nach Michael Mietke, 1989

Harpsichordist
Bertrand Cuiller

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Ich wünsche allen viel Freude mit dem BWV 912 /

I wish you a lot of fun with the BWV 912

Herzliche Grüße / Best regards

Karin

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