Archiv der Kategorie: Werkeinführungen Klassische Musik

ALL OF BACH veröffentlicht das „5. Brandenburgische Konzert D-Dur“ – BWV 1050

ALL OF BACH veröffentlicht das „5. Brandenburgische Konzert D-Dur“ – BWV 1050

J.S. BACH IM RIJKSMUSEUM

Das Cembalo erscheint als Soloinstrument.

                                                                  Das Rijksmuseum in Amsterdam

Für diese Aufnahme waren wir Gäste in der Galerie der Ehre im Rijksmuseum in Amsterdam.
Wir haben dort J.S. Bach´s ungewöhnliches Brandenburgisches Konzert Nr. 5 aufgeführt – in dem das Cembalo als Solist und nicht als begleitendes Instrument auftritt. Für die Aufnahme, die 1640 von Johannes Ruckers gebaut wurde, spielte der Cembalist Richard Egarr.

Bach und Rembrandt

Johann Sebastian Bach selbst ging nie nach Amsterdam, und Rembrandt ging nie nach Leipzig oder Berlin. Es gab jedoch viele Verbindungen zwischen der Republik der Niederlande und J.S. Bach´s Arbeitgebern. Für viele junge deutsche Prinzen waren die Niederlande ein regelmäßiger Bestimmungsort. Johann Ernst von Saxen-Weimar, für die-Bach arbeitete, als er die ersten Versionen der ‚Brandenburg‘ schrieb Konzerte, Studium für ein paar Jahre in Utrecht, und Christian Ludwig von Brandenburg-Schwedt, zu dem er später diese Konzerte gewidmet, studierte auch eine Weile in Leiden.Rembrandts Nachtwache hing seit 1642 in Amsterdam im Kloveniersdoelen, dem Gebäude der Bürgerwehr, das auf dem Gemälde abgebildet ist. Im Jahr 1700, und zwischen 1704 und 1705, besuchte Christians Stiefbruder Friedrich Wilhelm von Brandenburg die Niederlande. Er hatte alles besucht „was es zu sehen gab“. War er vielleicht auch in den Kloveniersdoelen gewesen? In jedem Fall basierte er später als der König von Preußen, alle möglichen Dinge auf dem niederländischen Modell: Maler, Glockenspiele, Kanäle und sogar ein Jagdhaus ‚Dutch‘, und  einen niederländischen Bezirk 1730 in Potsdam.

Im Jahr 1715 zog die Nachtwache auf den Dam Square, und ein Teil davon wurde abgeschnitten. Das Manuskript von Bach´s „Brandenburgischen“ Konzerten wurde mit ähnlicher Missachtung behandelt. Nach dem Tod von Christian Ludwig im Jahr 1734 wurde er für nur 24 Groschen verkauft. Heutzutage gelten sowohl Rembrandts Gemälde als auch Bachs Musik als Ikonen der europäischen Kunst, und hier werden sie als eine einzigartige Kombination für das Auge und das Ohr präsentiert.

Brandenburgische Konzerte, BWV 1046-1051

Im März 1721 schickte J.S. Bach ein Manuskript von Köthen nach Berlin mit dem Titel ‚Sechs Konzerte mit mehreren Instrumenten‘ (Sechs Konzerte avec plusieurs Instrumente), die für Christian Ludwig (1677-1734), Markgraf von Brandenburg-Schwedt bestimmt waren. Im Vorwort erklärte Bach, er habe vor ein paar Jahren für den Markgrafen gespielt und versprochen, ihm einige seiner Kompositionen zu schicken. Als er im März 1719 nach Berlin gereist war, hatte Bach den Hof in Köthen besucht.

Ein Konzert beinhaltet fast immer ein Soloinstrument (oder eine Kombination von Soloinstrumenten) und ein Ensemble. Die Schlüsselidee ist der Wechsel zwischen einem oder mehreren Solisten und dem gesamten Ensemble in einer Art heiteren Wettkampf. In den sechs Brandenburgischen Konzerten erkundet Bach jede Facette dieses Genres, sowohl in Bezug auf die Instrumentierung als auch auf die Art und Weise, wie er mit der Form umgeht. Alle traditionell verwendeten Streich- und Blasinstrumente und das Cembalo erscheinen als Solisten, die musikalischen Formen reichen von Hoftänze zu nahen Fugen, und die Beziehung zwischen den Soli und alle Instrumente immer verschoben wird. Zusammen bilden die sechs Konzerte somit ein virtuoses Musterbeispiel des Barockkonzertes.

Hintergrundgeräusche bei der Aufnahme

                                                         Instrumental-Ensemble ALL OF BACH

In dieser Aufnahme hören Sie ein Cembalo Das mehr als 350 Jahre alt ist: Johannes Ruckers von 1640. Während des Konzerts die jackrail (die Schiene über die Buchsen mit Plektren, dass die Saiten Wenn die Tasten gedrückt werden ) begann zu rattern. Das Klopfen kann von diesem lockeren Jackrail herkommen.

 BWV 1050

TITEL
Konzert in D-Dur

Werk:
Brandenburgisches Konzert Nr. 5

GENRE
Orchesterwerk (Konzert)

SERIE
Brandenburgische Konzerte

YEAR
1719-1720

CITY
Köthen (aber möglicherweise früher in Weimar)

Komposition:
1721 dem Markgraf Christian Ludwig von Brandenburg gewidmet

Veröffentlichungsdatum
21. September 2018

AUFNAHME DATUM
11. Mai 2018

LAGE
Rijksmuseum, Amsterdam

Dirigent und Violine
Shunske Sato

Cembalo:
Richard Egarr

VIOLINE 2
Anneke van Haaften

VIOLA
Femke Huizinga

CELLO
Lucia Swarts

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Ich wünsche allen Besuchern ein wunderbares Erlebnis mit dem BWV 1050

Herzliche Grüße

Karin

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Johann Adolph Hasse (1699 1783) „Der Traum des Scipio“

Johann Adolph Hasse (1699 1783) „Der Traum des Scipio“

Johann Adolph Hasse wurde 1699 in Bergedorf bei Hamburg geboren und ging nach Studienaufenthalten in Hamburg und Braunschweig 1722/23 nach Neapel, um bei Alessandro Scarlatti die zeitgenössische Oper zu lernen. Reisen des schon bald zu musikalischem Ansehen gelangten Komponisten führten ihn unter anderem nach Venedig. Dort heiratete er 1730 die berühmte Mezzosopranistin Faustina Bordoni. 1731 führte sich das Ehepaar Hasse in Dresden mit der überaus erfolgreichen Oper Cleofide ein.

Johann Adolph Hasse (1699-1783)

Darauf erhielt Hasse die frei gewordene Stelle des Hofkapellmeisters, um die sich auch J.S. Bach beworben hatte. In den folgenden knapp 30 Jahren, bis 1760 brachte Hasse das höfische Musikleben zu höchster Blüte. Die Dresdner Hofkapelle wurde zu einem der besten Orchester Europas. Hasses Opern, Intermezzi, Messen und Oratorien wurden in ganz Europa aufgeführt.

Er war Lieblingskomponist der Kaiserin Maria Theresia und häufiger Gast in Wien. In Italien nannten sie ihn „Il Caro Sassone“. Zusammen mit dem Librettisten Pietro Metastasio hat Hasse fast 40 Jahre europäische Musikgeschichte geschrieben. Er starb 1783 in Venedig; er fand in der Kirche San Marcuola seine letzte Ruhestätte.

Angaben zum Werk:

Johann Adolf Hasse (1699-1783)

„Il sogno di Scipione“ Serenata, Zum Geburtstag von August III – Kurfürst von Sachsen und König von Polen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Il_sogno_di_Scipione_(Metastasio)

Die Serenata von Johann Adolf Hasse wurde erst vor wenigen Jahren in Warschau wiederentdeckt, wo sie vor genau 360 Jahren auch uraufgeführt wurde. Grund genug, die erfolgreiche sächsisch-polnische Zusammenarbeit des Musikfestes Erzgebirge mit dem aufstrebenden Barockorchester Wroclaw 2018 fortzusetzen.

                                                                Barockorchester Wroclaw

Im Zeitalter des Absolutismus wurde man noch als Herrscher geboren. Entsprechend wichtig war die Fürstenerziehung, denn eine ungnädige und unweise Herrschaft hatte natürlich verheerende Konsequenzen für die Bevölkerung. Auch die Opernkomponisten versuchten, ihren Beitrag dazu zu leisten, die Staatsmänner in die richtige Richtung zu lenken.

Im Jahr 1758 im Oktober, wurde Johann Adolf Hasses Oper „Il sogno die Scipione“ (Der Traum des Scipio) in Warschau uraufgeführt. Das Werk war August dem III. gewidmet, dem Kurfürsten von Sachsen und König von Polen. Für seine Musik hatte er auf einen Text von Pietro Metastasio zurückgegriffen, den 1771 auch Mozart vertonen sollte. Die Handlung erzählt davon, dass der römische Feldherr Scipio im Schlaf zwischen Beständigkeit und Glück als Lebensratgeber wählen soll. Beide sind als Allegorien verkörpert und erzählen von ihren Eigenschaften.

Die Oper weiß zu vermitteln, dass die Glücksgöttin launisch und wechselhaft ist. Die Beständigkeit indessen treu und in der Lage, ihren Schützlingen dabei zu helfen, Schicksalsschläge besser zu ertragen. Scipio entscheidet weise und nimmt dafür einen kurzlebigen Wutausbruch Fortunas in Kauf.

              Musikfest Erzgebirge 2018 Eröffnungskonzert aus der St. Martinskirche, Zschopau

Johann Adolf Hasse ist ein unterschätzter Komponist, dessen Vermächtnis erfreulicherweise gerade wiederentdeckt wird.

Ausführende:

Barockorchester Wroclaw

Lydia Teuscher (Sopran); Isabel Jantschek (Sopran)

Franziska Gottwald (Alt); Julia Böhme (Alt)

Sebastian Kohlhepp (Tenor)

Martin Schicketanz (Bass)

Leitung: Jaroslav Thiel

(Liveübertragung am 7.9.2018 – Eröffnungskonzert vom Musikfest Erzgebirge aus der St. Martinskirche, Zschopau)

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J. S. Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Videos, Rundfunk-Sendungen und Kantaten-Beschreibung für den “15. Sonntag nach Trinitatis”

J. S. Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Videos, Rundfunk-Sendungen und Kantaten-Beschreibung für den “15. Sonntag nach Trinitatis”

                 Bachfest Leipzig 2018 –  Nikolaikirche Monteverdi Choir EBS Leitung J.E. Gardiner  – 
                                                      Bach-Kantaten-Ring. Foto: Gerd Mothes

Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder SehprobeRadio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

 Am 09.09.2018 begehen wir den 15. Sonntag nach „Trinitatis

Der 15. Sonntag nach Trinitatis hat „Irdische Güter“ zum Thema. Es geht ums Sorgen, die Angst um die Zukunft, um das, was morgen kommt, die Sorge um das leibliche Wohl, um das Dach über dem Kopf. Mancher Predigttext legt eine gewisse Leibfeindlichkeit nahe, etwas, das einzuüben heute gewiss nicht ganz verkehrt ist. Dabei sollte man sich allerdings davor hüten, die Gaben Gottes, von denen wir leben, zu verteufeln.

Am 15. Sonntag nach Trinitatis wird unser Blick fortgelenkt von den irdischen Gütern. Sie sollen nicht unsere erste und alleinige Sorge sein. So werden wir frei zu einem Leben in der Nachfolge Jesu.oder
Oft haben wir uns durch mühsame Arbeit einen Lebensstandard geschaffen, der uns ein Gefühl der Behaglichkeit und des Wohlstandes vermittelt. Diesen Lebensstandard zu erhalten, wird jedoch immer schwieriger, und Sorge um die Zukunft bestimmt unser Leben zusehends. Heute, am 15. Sonntag nach Trinitatis, werden wir durch die Lesungen daran erinnert, dass alles, was wir hier schaffen, vergänglich ist. Es ist tröstlich zu wissen, dass Gott uns nicht im Stich lassen wird, selbst wenn das, was wir haben, verloren geht.

Wochenspruch:  

Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch. (1. Petr 5, 7) 

Wochenlied:

„Wer nur den lieben Gott läßt walten“ (EG 369)

YouTube – Musikvideo zum Wochenlied

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(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten für den “15. Sonntag nach Trinitatis

BWV 51   –  Jauchzet Gott in allen Landen

BWV 99  –  Was Gott tut, das ist wohlgetan

BWV 138  – Warum betrübst du dich, mein Herz

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R a d i o – Sendungen in Deutschland mit Bach-Kantaten:

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WDR3 – Klassik

Sendung: 07:05 bis 08:30 Uhr

WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html

Allgemein-Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/

Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/wdr3/uebersicht/

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WDR3 – Auszug aus dem Programm!

Geistliche Musik – Sonntag:  07:05 bis 08:30 Uhr

Johann Sebastian Bach 

Bach-Kantate ca. ab 08:00 Uhr

BWV 99  “Was Gott tut, das ist wohlgetan“

Kantate zum 15. Sonntag nach Trinitatis

Malin Hartelius, Sopran; William Towers, Altus;

James Gilchrist, Tenor; Peter Harvey, Bass;

Monteverdi Choir, English Baroque Soloists

Leitung: John Eliot Gardiner

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NDRkultur

Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr

Livestream –Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRkultur – Kantate

Sendung Sonntag: 08:03 – 08:40Uhr 

Johann Sebastian Bach

Auszug aus dem Programm!

BWV 99 “Was Gott tut, das ist wohlgetan

Kantate zum 15. Sonntag nach Trinitatis

Lisa Larsson, Sopran / Annette Markert, Alt

Christoph Prégardien, Tenor / Klaus Mertens, Bass

Amsterdamer Barockchor und -orchester

Leitung: Ton Koopman

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HR2 – Kultur

Sendung: 06:04 – 07:30 Uhr

Programm:

https://www.hr2.de/index.html

Livestream:

http://www.hr-online.de/website/static/streaming_popup/mp3streamer.jsp?client=hr2

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HR2 – Kultur

Geistliche Musik – Auszug aus dem Programm!

Sendung: Sonntag 06:04 – 07:30 Uhr

Kantate: ca. ab  07:10 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 138 “Warum betrübst du dich, mein Herz“

Kantate zum 15. Sonntag nach Trinitatis

Midori Suzuki, Sopran / Makoto Sakurada, Tenor

Peter Kooij, Bass

Bach Collegium Japan:

Leitung: Masaaki Suzuki

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

Programm: 

http://www.sr.de/sr/sr2//station106~week.html;jsessionid=BB206B8BE43558076CF9D56CD9C9D460

Webradio:  

http://www.sr-online.de/sr2/351/5305.html

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Auszug aus dem Programm!

Sonntag 06:04 – 08:00 Uhr

Bach-Kantate

Johann Sebastian Bach 

Bach-Kantate ab ca. 07:04 Uhr

BWV 99  “Was Gott tut, das ist wohlgetan“

Kantate zum 15. Sonntag nach Trinitatis

Malin Hartelius, Sopran; William Towers, Altus;

James Gilchrist, Tenor; Peter Harvey, Bass;

Monteverdi Choir, English Baroque Soloists

Leitung: John Eliot Gardiner

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SWR2 (Kulturradio)

Sendung: 08:03 bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszug aus dem Programm!

Geistliche Musik am Sonntag um 08:03 bis 08:30 Uhr

SWR2 – Kantate

Johann Sebastian Bach

BWV 100 „Was Gott tut, das ist wohlgetan“

Kantate für eine möglicherweise Hochzeit !

Edith Mathis (Sopran)  Julia Hamari (Alt)

Peter Schreier (Tenor)  Dietrich Fischer-Dieskau (Bariton)

Münchener Bach-Chor und Münchener Bach-Orchester

Leitung: Karl Richter

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rbb Kulturradio

Sendung Sonntag: 09:30 bis 10:00 Uhr

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio  

Auszug aus dem Programm!

Sendung Sonntag von 09:30 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 138 Warum betrübst du dich, mein Herz

Kantate am 15. Sonntag nach Trinitatis

Deborah York, Sopran  Ingeborg Danz, Alt

Mark Padmore, Tenor  Peter Kooij, Bass

Collegium Vocale

Leitung: Philippe Herreweghe

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MDR – Kultur

Sendung:  Sonntag: 06:30 bis 07:00 Uhr 

Programm:

https://www.mdr.de/kultur/radio/index.html

MDR-Kultur Live:

http://www.mdr.de/kultur/radio-tv/radio/index.html

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MDR – Kultur  

Auszug aus dem Programm!

Sendezeit: Sonntag um 06:30 bis 07:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 51 “Jauchzet Gitt in allen Landen

Kantate für den 15. Sonntag nach Trinitatis

Malin Hartelius, Sopran; Niklas Eklund, Trompete

Monteverdi Choir, English Baroque Soloists

Leitung: John Eliot Gardiner

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BR-Klassik

Sendung Sonntag: 08:05 bis 09:00 Uhr

Programm:  

Live-Stream:

(Es ist zu empfehlen, den  VLC Media Playerden man kostenlos aus dem Internet herunterladen kann – zu benutzen!)

oder

http://www.br.de/radio/br-klassik/index.html

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BR-Klassik

Auszug aus dem Programm!

Sonntag  um  08:05 Uhr bis 09:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 51 „Jauchzet Gott in allen Landen“

Kantate am 15. Sonntag nach Trinitatis

Carolyn Sampson, Sopran;

Bach Collegium Japan:

Leitung: Masaaki Suzuki

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Deutschlandfunk

Sendung Sonntag: 06:10 Uhr bis 07:00 Uhr

Programm:

http://www.deutschlandfunk.de/programmvorschau.281.de.html?drbm:date=09.09.2018

PODCAST:
http://www.deutschlandradio.de/podcasts.226.de.html

Live-Stream:  

http://www.deutschlandfunk.de/unsere-live-streams.2396.de.html

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Deutschlandfunk

Auszug aus dem Programm!

Sendung Sonntag: 06:10 Uhr bis 07:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 99  “Was Gott tut, das ist wohlgetan“

Kantate zum 15. Sonntag nach Trinitatis

Julia Neumann, Sopran;  Claude Eichenberger, Alt;

Johannes Kaleschke, Tenor; Fabrice Hayoz, Bass;

Chor und Orchester der J. S. Bach-Stiftung St. Gallen,

Leitung: Rudolf Lutz

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Domradio Köln

Sendung: Musica

Sonntag um 20:00 Uhr bis 22:00 Uhr

Programm:

http://www.domradio.de/radio/programmschema

Web-Radio:

http://www.domradio.de/web-radio

Link zur Sendung Musica:

https://www.domradio.de/radio/sendungen/domradio-musica

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Domradio Köln

Sendung: Musica“  

Sonntag um 20:00 Uhr bis 22:00 Uhr

Zum Ausklang der Sonn- und Feiertage der besondere Klang. Platz für klassische und geistliche Musik im DOMRADIO.

Hermann Max über Vertonungen zum „Jüngsten Gericht“

Musik als Spiegel der Gesellschaft

„Überleben“ im mehrfachen Sinne ist das Motto beim Festival „Alte Musik Knechtsteden“. Festivalgründer Max erklärt, wie schon im 17. Jahrhundert Komponisten den Menschen den Spiegel vorhielten.

Immer im Herbst ist auf dem Gelände des Klosters Knechsteden bei Dormagen das renommierte Festival Alte Musik Knechtsteden eine Woche zu Gast.

Der Gründer und künstlerischer Leiter Hermann Max spricht im Interview über das Motto in diesem Jahr und was im Auftaktkonzert Beethovens berühmte Sinfonie Nr. 5 mit dem eher unbekannten Oratorium über das Jüngste Gericht von Joseph Eybler (1765-1846) verbindet.

Das Auftaktkonzert ist am 22. September 2018 um 20 Uhr im Kloster Knechtsteden.

Außerdem in der Sendung:

Die „ultimative“ Messvertonung: „Missa ultima“ in g von Johann Adolph Hasse (1699-1783)…..

Link zur Sendung:  https://www.domradio.de/radio/sendungen/domradio-musica/hermann-max-ueber-vertonungen-zum-juengsten-gericht

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ERF – Plus  (Evang. – Rundfunksender)

Sendung:  Sonntag Bach-Kantate 

Die Sonntagskantaten des Thomaskantors gespielt und erklärt.

Sonntag, 11:00 Uhr bis 11:45 Uhr

Tages-Programm:

http://www.erf.de/radio/erf-plus/tagesprogramm/4167?reset=1

Livestream:

http://www.erf.de/livestream?radio=erfplus

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ERF – Plus  (Evang. – Rundfunksender)

Sonntag, 11:00 Uhr bis 11:45 Uhr

Bach-Kantate

Kantate BWV 138  „Warum betrübst du dich, mein Herz“ “

Kantate zum 15. Sonntag nach Trinitatis!

Zu dieser Sendung liegen aktuell keine weiteren Informationen vor.

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Videos: 

mit Bach-Kantaten für den 15. Sonntag nach Trinitatis

BWV 51  –  Jauchzet Gott in allen Landen

BWV 99 – Was Gott tut, das ist wohlgetan

BWV 138  – Warum betrübst du dich, mein Herz

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/ YouTube: BW 51 –  Jauchzet Gott in allen Landen“ (Interpret: Diethard Hellmann )

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/YouTube: BWV 99 –  Was Gott tut, das ist wohlgetan – (Interpret: Bachstiftung St.Gallen)

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/YouTube: BWV 138  –  Warum betrübst du dich, mein Herz(Interpret: Sigiswald Kuijken)

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Video:  Außerhalb des liturgischen Sonntags:

J.S. Bach Cantata BWV 100Was Gott tut, das ist wohlgetan“ 

(Kantate zu einer Hochzeit?)

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Kantaten-Beschreibungen von „Sir John Eliot Gardiner“ 

ist als PDF-Download nachstehend hinterlegt !

  Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen zum 15. Sonntag nach Trinitatis

                   Gardiner Reisetagebuch SDG 104   zum Download als PDF


CD’s vom Label monteverdi.uk J.E. Gardiner!

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Bachfest Leipzig vom 14. – 23. Juni 2019

zum Programm als PDF

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Video vom Thomanerchor

Johann Sebastian Bach (1685-1750) ♪ Cantata BWV 23, „Du wahrer Gott und Davids Sohn“

 i. Duet aria (soprano, alto): Du wahrer Gott und Davids Sohn

ii. Recitative (tenor): Ach! gehe nicht vorüber

iii. Chorus: Aller Augen warten, Herr

iv. Chorale: Christe, du Lamm Gottes

Thomaner Johannes Hildebrandt, soprano  Thomaner Jakob Feyer, soprano

Thomaner Jakob Wetzig, alto  Thomaner Henrik Weimann, alto

Tobias Hunger, tenor  Gotthold Schwarz, bass

Thomanerchor Leipzig   Gewandhausorchester Leipzig

Leitung: Thomaskantor Georg Christoph Biller

Rondeau Production 2014

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Ich wünsche allen Besuchern ein schönes Wochenende!

Herzliche Grüße 

Volker

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Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) Vesperae solennes de confessore KV 339

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) Vesperae solennes de confessore KV 339

                Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)

Wolfgang Amadeus Mozart, mit vollständigem Taufnamen: Joannes Chrysostomus Wolfgangus Theophilus Mozart * 27. Jänner 1756 in Salzburg, Fürsterzbistum Salzburg, † 5. Dezember 1791 in Wien, Erzherzogtum Österreich, war ein Salzburger Musiker und Komponist der Wiener Klassik. Sein umfangreiches Werk genießt weltweite Popularität und gehört zum Bedeutendsten im Repertoire klassischer Musik. Er selbst nannte sich meist Wolfgang Amadé Mozart.

Zum Werk: „Vesperae solennes de confessore KV 339

Die Vesperae solennes de Confessore KV 339 wurden 1780 von Wolfgang Amadeus Mozart komponiert. Sie folgen der katholischen Liturgie für eine Vesper und umfassen sechs Sätze, darunter fünf Psalmen aus dem Alten Testament und das Magnificat aus dem Lukasevangelium. Der Name de Confessore weist darauf hin, dass die Vesperae für den liturgischen Festtag eines heiligen Bekenners, z. B. eines heiligen Bischofs, verfasst wurden, solennes bedeutet „feierlich“ und weist auf eine Orchesterbesetzung mit Pauken und Trompeten hin.

                                                   Kölner Kammerchor und Collegium Cartusianum

Die Vesperae sind für Solisten (Sopran, Alt, Tenor und Bass), vierstimmigen Chor, 2 Trompeten, Pauken, 3 Posaunen, 2 Violinen und Generalbass (Violoncello, Kontrabass, Fagott und Orgel) komponiert. Besonders bemerkenswert ist die Sopranarie in Laudate Dominum. Alle Sätze enden mit der Doxologie Gloria Patri.

Die Sätze sind:

1. Dixit (Psalm 110 (109)
2. Confitebor (Psalm 111 (110) VULGATA – Vers)
3. Beatus vir (Psalm 112 (111) VULGATA)
4. Laudate pueri (Psalm 113 (112) VULGATA)
5. Laudate Dominum (Psalm 117 (116) VULGATA)
6. Magnificat (Lukas 1,46-55 VULGATA)

Mozart komponierte das Werk während seiner Tätigkeit als Hofkomponist für den Erzbischof von Salzburg Hieronymus von Colloredo.

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Ausführende:

Cornelia Samuelis (Sopran) Ursula Eittinger (Alt)
Benoît Haller (Tenor) Markus Flaig (Bass)
Kölner Kammerchor / Collegium Cartusianum /
Dirigent: Peter Neumann

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Antonio Vivaldi (1678-1741) – Motette „Lauda Jerusalem – Psalm 147“ – RV 609

Antonio Vivaldi (1678-1741) – Motette „Lauda Jerusalem – Psalm 147“ – RV 609

Antonio Lucio Vivaldi (* 4. März 1678 in Venedig; † 28. Juli 1741 in Wien) war ein venezianischer Komponist und Violinist des Barocks.

                                             Antonio Vivaldi (1678-1741)

Antonio Vivaldi hat auf den Text von Psalm 147 Bezug genommen.

Der Psalm 147 ist Bestandteil des Psuke desimra aus dem jüdischen Morgengebet und wird dabei täglich rezitiert. Im christlichen Stundengebet ist Psalm 147 Bestandteil der Laudes am Freitag der zweiten und vierten Woche. Der Psalm 147 wurde vielfach vertont von verschiedenen Barock-Komponisten.

                                Dirigent: Claudio Astronio

Erst in jüngsten Jahren findet auch Antonio Vivaldis umfangreiches geistliches Werk wieder Beachtung. Häufig findet sich hier der gleiche schwungvolle, virtuose Stil und eine ähnliche Experimentierfreudigkeit wie in seinen Solokonzerten.

Vivaldi war nicht nur in Norditalien sehr einflussreich, sondern auch im deutschen Raum. Johann Georg Pisendel verbreitete nach seiner Italienreise Vivaldis Techniken am Dresdner Hof. Johann Sebastian Bachs Stil machte unter dem Einfluss Vivaldis eine tiefgreifende Weiterentwicklung durch; unter anderem transkribierte Bach mehrere Konzerte für Cembalo und für Orgel.

                                                                  BOZEN BAROQUE ORCHESTRA 

Das BOZEN BAROQUE ORCHESTRA wurde 2006 vom Dirigenten Claudio Astronio gegründet. In der internationalen Szene seit 1996 hieß die Gruppe früher „Harmonices Mundi“. Die Mitglieder des Orchesters mit Sitz in Bozen leben in Norditalien und spielen regelmäßig in den führenden europäischen Ensembles für Alte Musik. Bekannt für sein innovatives und bahnbrechendes Programm, führt das BBO die selten gespielten Motetten für Doppelchor und Orchester von Antonio Vivaldi auf.

Ausführende:

Susanne Ryden und Gemma Bertagnolli, Sopran
Bozen Baroque Orchestra / Harmonices Mundi
Bozen Baroque Choir

Dirigent: Claudio Astronio


Jelenia_G._Church_ascending Kopie

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