Archiv der Kategorie: Biographien von Dirigenten – Instrumentalisten – Gesangs-Solisten – Organisten.

Johann Ernst Bach (1722-1777) – Ode auf den Psalm 77 – „Das Vertrauen der Christen auf Gott.“

Johann Ernst Bach (1722-1777) – Ode auf den Psalm 77 – „Das Vertrauen der Christen auf Gott.“ Eine Ode auf den 77. Psalm für Tenor, Chor und Orchester!

Johann Ernst Bach (* 28. Januar 1722 in Eisenach; † 1. September 1777 ebenda) war ein deutscher Komponist aus der Familie Bach. Er ist der Sohn von Johann Bernhard Bach (1676-1749)

In der einstmals traditionsreichen Gattung der Passionsvertonung konnten sich nur zwei Werke dauerhaft behaupten – die beiden monumentalen Passionen Johann Sebastian Bachs. In die Reihe der weithin unbekannten Werke gehört auch das Passionsoratorium von Johann Ernst Bach, Neffe, Patensohn und Schüler Johann Sebastians.

Um dessen musikalisches Schaffen richtig beurteilen zu können, muss man das musikhistorische Umfeld mit einbeziehen. Trotz seiner Isoliertheit im thüringischen Eisenach war er keineswegs von den zeitgenössischen Entwicklungen in den großen Musikmetropolen Berlin, Dresden und Hamburg abgeschnitten.

Mit seinem ausdrücklichen Bekenntnis zur Kirchenmusik steht Johann Ernst Bach recht isoliert unter den protestantischen deutschen Komponisten der zweiten Hälfte des 18.Jahrhunderts. Er kritisierte den Verfall der Kirchenmusik in seiner Generation und forderte, diesem „durch künstliche und regelmäßige Schreibarten entgegenzuwirken.

Johann Ernst Bach (1722-1777)

Johann Ernst Bach besuchte zunächst die Lateinschule in Eisenach, ab 1737 dann die Thomasschule in Leipzig und lernte bei seinem Patenonkel Johann Sebastian Bach.

1742 wurde er als Amtsadvokat in Eisenach eingestellt. Er vertrat seinen Vater als Organist und wurde nach dessen Tod 1749 sein Nachfolger an der Georgenkirche in Eisenach. Am 3. Februar 1756 wurde er zum Fürstlichen Kapellmeister des Herzogs Ernst August Constantin in Weimar ernannt. Nach dem frühen Tod des Herzogs wurde Bach 1758 offiziell aus dem Dienst entlassen, durfte aber den Titel bis an sein Lebensende weiter tragen und erhielt eine kleine Pension.

Von Johann Ernst Bach sind Werke im empfindsamen Stil überliefert. Zu nennen sind Fantasien und Sonaten für Klavier und für Klavier und Violine, Orgelstücke und Kirchenkantaten. Die Sammlung auserlesener Fabeln nach Christian Fürchtegott Gellert gilt als Vorläufer der romantischen Balladen des 19. Jahrhunderts. Sein Passionsoratorium „O Seele, deren Sehnen“ nach einem Libretto von Christlob Mylius ist bis in die Gegenwart lebendig geblieben.

Sein ältester Sohn Johann Georg Bach (1751-1797) folgte ihm im Amt als Hof- und Stadtorganist an der Georgenkirche in Eisenach.

Ausführende:

Christoph Prégardien, Tenor /
Rheinische Kantorei / Das Kleine Konzert
Leitung: Hermann Max
Aufnahme: Immanuelskirche Wuppertal-Barmen, April 1989

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Antonio Vivaldi (1678-1741) & Jan Dismas Zelenka (1679-1745) – „Psalm 112 Beatus Vir“

Antonio Vivaldi (1678-1741) – „Psalm 112 Beatus Vir“ – Estnischer Philharmonischer Kammerchor und Tallinner Kammerorchester – Leitung Tõnu Kaljuste!

Jan Dismas Zelenka (1679-1745) – „Psalm 112 Beatus Vir“ – tschechisches Ensemble Inégal Leitung: Adam Viktora.

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Antonio Vivaldis farbige Vertonung von Psalm 112

„Beatus vir“

Besonders bekannt ist der alttestamentliche Text durch die lateinischen Anfangsworte „Beatus vir“ (Wohl dem Mann). Thema ist der Segen der Gottesfurcht. Gepriesen wird im Psalm der Mensch, der ein gottgefälliges Leben führt. Den Gottlosen hingegen geht es schlecht.

Antonio Vivaldi vertonte den Text im 18. Jahrhundert. Der Venezianer ist bis heute vor allem für seine schwungvollen Violinkonzerte berühmt.

                                            Antonio Vivaldi (1678-1741)

Daneben schrieb Vivaldi auch einiges an geistlicher Musik. Denn auch wenn wir heute Vivaldi als Komponisten und Virtuosen kennen – von seiner Ausbildung her war er katholischer Priester und Instrumentallehrer am Ospedale della Pieta in Venedig. Das war ein Waisenhaus für Mädchen.

Bei den Gottesdiensten kam auch Gesang zum Einsatz und so gibt es auch einige Werke für Chor von Vivaldi, die aber zahlenmäßig viel geringer sind. Vor allem die Psalmen, die damals in den aufwändigen Vespergottesdiensten vorgesehen waren, vertonte Vivaldi sehr gekonnt. Dabei ging er meistens gleich vor. Er unterteilte den Text aus dem Alten Testament der Bibel in mehrere Abschnitte und änderte von Abschnitt zu Abschnitt die Besetzung. Mal singt der ganze Chor, dann wieder nur einzelne Sänger.

                    Tallinn Chamber Orchestra & Estnischer Philharmonischer Kammerchor

Auffällig bei der Psalmvertonungen Beatus vir von Antonio Vivaldi: das Werk ist für zwei Orchester und zwei Chöre besetzt – als Erinnerung an die große Zeit der Doppelchörigkeit am Ende des 16. hin zum 17. Jahrhundert in Venedig. Speziell an der San Marco-Basilika wurde die Technik oft angewandt. Zwei Chöre sangen sich echoartig zu, bisweilen taten dies auch drei oder vier Chöre, was zu beeindruckenden Effekten führte.

Als gebürtiger Venezianer, der selbst im Orchester an der Kathedrale Geige gespielt hatte, war Vivaldi mit dieser Tradition natürlich bestens vertraut. Sehr geschickt spielt Vivaldi mit der Doppelchörigkeit, die auch die Solisten betrifft. Zwei Bassisten singen zum Beispiel echoartig, der eine dem anderen hinterher, bis sie schließlich einstimmig singen – was für unsere Ohren heute etwas ungewohnt klingt. Typisch für das Werk ist aber noch ein weitere Besonderheit: Immer wieder kommt der erste Vers „Beatus vir“ als Kehrvers zwischen den Versen.

Erst seit einigen Jahrzehnten rückt die geistliche Musik von Vivaldi wieder mehr in den Vordergrund. Allein die Psalmvertonung „Beatus Vir“ zeigt, dass sich die Beschäftigung mit dieser Seite im kompositorischen Schaffen Vivaldis absolut lohnt.

Ausführende:

Estnischer Philharmonischer Kammerchor

Tallinn Chamber Orchestra

Dirigent: Tõnu Kaljuste


Eine weitere Komposition vom „Psalm 112 BeatusVir“ gibt es von Jan Diesmas Zelenka die kürzer verfasst wurde als die Komposition von Antonio Vivaldi. Eine Gegenüberstellung beider Werke ist sehr reizvoll.

Jan Dismas Zelenka (1679-1745) – „Psalm 112 Beatus Vir“ – tschechisches Ensemble Inégal Leitung: Adam Viktora


J. S. Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Videos, Rundfunksendungen und Kantaten-Beschreibung für den “7. Sonntag nach Trinitatis”

J. S. Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Videos, Rundfunksendungen und Kantaten-Beschreibung für den “7. Sonntag nach Trinitatis”

                                                                  Leipzig – Nilolaikirche

Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder SehprobeRadio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 15.07.2018 begehen wir den 7. Sonntag nach „Trinitatis

Der 7. Sonntag nach Trinitatis geht nun auch auf die körperlichen Bedürfnisse des Menschen ein, wobei die Symbolhandlung des Abendmahls allerdings auch eine wichtige Rolle spielt. Jesu Handeln in unserem Leben macht uns frei von irdischen Bedürfnissen dadurch, dass wir sie immer erfüllt bekommen, indem wir teilhaben am Brot des Lebens. Der 6. und der 7. Sonntag nach Trinitatis könnten auch als „Sakramentssonntage“ bezeichnet werden, denn an ihnen wird der Taufe und des Abendmahls in ihrer Bedeutung für das Leben des Christen gedacht.

Durch die Erzählung von der Speisung der 5000 erfahren wir am 7. Sonntag nach Trinitatis, wie wunderbar Gott für uns Menschen durch die Gaben seiner Schöpfung sorgt. So können wir auch getrost darauf sehen, dass unser Nächster genug zu essen hat, und von unserem Reichtum abgeben, weil wir wissen, dass der Herr uns speisen wird, wenn wir selbst einmal Not leiden.

Wochenspruch:  

So seid ihr nun nicht mehr Gäste und Fremdlinge, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen. (Eph. 2, 19)

Wochenlied:

„Sei Lob und Ehr dem höchsten Gut“ (EG 326)

YouTube – Musikvideo zum Wochenlied

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(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten für den „7. Sonntag nach Trinitatis

BWV 54 – „Widerstehe doch der Sünde
BWV 107 – „Was willst du dich betrüben
BWV 186 – „Ärgre dich, o Seele, nicht
BWV 187 – „Es wartet alles auf dich

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R a d i o – Programme in Deutschland mit Bach-Kantaten:

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WDR3 – Klassik

Sendung: 07:05 bis 08:30 Uhr

WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html

Allgemein-Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/

Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/wdr3/uebersicht/

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WDR3 – Auszug aus dem Programm!

Geistliche Musik – Sonntag:  07:05 bis 08:30 Uhr

Bach-Kantate ab ca. 08:00 Uhr

Johann Sebastian Bach 

BWV 107  “Was willst du dich betrüben“

Kantate zum 7. Sonntag nach Trinitatis

Agnès Mellon, Sopran; Howard Crook, Tenor;

Peter Kooy, Bass;

Chorus and Orchestra of Collegium Vocale

Leitung: Philippe Herreweghe

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NDRkultur

Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr

Livestream –Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRkultur – Kantate 

Sendung Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr 

Auszug aus dem Programm!

Johann Ernst Bach (1722-1777)

Das Vertrauen der Christen auf Gott, Ode

Christoph Prégardien, Tenor /

Rheinische KantoreiDas Kleine Konzert 

Leitung: Hermann Max

————— eine weitere Programmfolge ———-

Johann Sebastian Bach

BWV 54  “Widerstehe doch der Sünde,“

Kantate zum 7. Sonntag nach Trinitatis

Andreas Scholl, Altus

Amsterdamer Barockorchester und Chor

Leitung:  Ton Koopman

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HR2 – Kultur

Sendung: 06:05 – 07:30 Uhr

Programm:

https://www.hr2.de/programm/sendezeiten/index.html

Livestream:

http://www.hr-online.de/website/static/streaming_popup/mp3streamer.jsp?client=hr2

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HR2 – Kultur

Geistliche Musik – Auszug aus dem Programm!

Sendung: Sonntag 06:05 – 07:30 Uhr

Kantate: ca. ab  06:55 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 186  “Ärgre dich, o Seele, nicht“

Kantate zum 7. Sonntag nach Trinitatis

Ruth Ziesak, Sopran  Elisabeth von Magnus, Alt

Paul Agnew, Tenor  Klaus Mertens, Bass

Amsterdamer Barockorchester und Chor

Leitung:  Ton Koopman

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

Programm: 

http://www.sr.de/sr/sr2//station106~week.html;jsessionid=BB206B8BE43558076CF9D56CD9C9D460

Webradio:  

http://www.sr-online.de/sr2/351/5305.html

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Auszug aus dem Programm!

Sonntag 06:04 – 09:00 Uhr

Bach-Kantate ab 07:04 Uhr

BWV 187  “Es wartet alles auf dich,“

Kantate zum 7. Sonntag nach Trinitatis

Sandrine Piau, Sopran; Bogna Bartosz, Alt;

Klaus Mertens, Bass

Amsterdamer Barockorchester und Chor

Leitung:  Ton Koopman

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SWR2 (Kulturradio)

Sendung: 08:03 bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszug aus dem Programm!

Geistliche Musik am Sonntag um 08:03 bis 08:30 Uhr

SWR2 – Kantate

Johann Sebastian Bach

BWV 107  “Was willst du dich betrüben“

Kantate zum 7. Sonntag nach Trinitatis

Arleen Augér (Sopran)  Aldo Baldin (Tenor)

John Bröcheler (Bass)

Gächinger Kantorei Stuttgart  /  Bach-Collegium Stuttgart

Leitung: Helmuth Rilling

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rbb kulturradio

Sendung Sonntag: 09:30 bis 10:00 Uhr

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio  

Auszug aus dem Programm!

Sendung Sonntag von 09:30 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 107  “Was willst du dich betrüben“

Kantate zum 7. Sonntag nach Trinitatis

Agnès Mellon, Sopran; Howard Crook, Tenor;

Peter Kooy, Bass;

Chorus and Orchestra of Collegium Vocale

Leitung: Philippe Herreweghe

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MDR – Kultur 

Sendung:Sonntag: 06:30 bis 07:00 Uhr 

Programm:

http://www.mdr.de/kultur/radio-tv/radio/startseite-kultur-radio-100.html

MDR-Kultur Live:

http://www.mdr.de/kultur/radio-tv/radio/livestream-mdr-kultur-100.html

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MDR – Kultur  

Auszug aus dem Programm!

Sendezeit Sonntag: um 06:30 bis 07:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

Kantate

BWV 187  “Es wartet alles auf dich“

Kantate zum 7. Sonntag nach Trinitatis

Yukari Nonoshita, Sopran; Robin Blaze, Countertenor;

Peter Kooij, Bass

Bach Collegium Japan

Leitung: Masaaki Suzuki

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Bayern-Klassik

Sendung Sonntag: 08:05 bis 09:00 Uhr

Programm:  

Live-Stream:

(Es ist zu empfehlen, den  VLC Media Playerden man kostenlos aus dem Internet herunterladen kann – zu benutzen!)

oder

http://www.br.de/radio/br-klassik/index.html

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Bayern-Klassik

Auszug aus dem Programm!

Sonntag  um 08:05 Uhr bis 09:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 186  “Ärgre dich, o Seele, nicht“

Kantate zum 7. Sonntag nach Trinitatis

Ruth Ziesak, Sopran  Elisabeth von Magnus, Alt

Paul Agnew, Tenor  Klaus Mertens, Bass

Amsterdamer Barockorchester und Chor

Leitung:  Ton Koopman

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Deutschlandfunk

Sendung Sonntag: 06:10 Uhr bis 07:00 Uhr

Programm:

http://www.deutschlandfunk.de/programmvorschau.281.de.html?drbm:date=15.07.2018

PODCAST:
http://www.deutschlandradio.de/podcasts.226.de.html

Live-Stream:  

http://www.deutschlandfunk.de/unsere-live-streams.2396.de.html

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Deutschlandfunk

Auszug aus dem Programm!

Sendung Sonntag: 06:10 Uhr bis 07:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 107  “Was willst du dich betrüben“

Kantate zum 7. Sonntag nach Trinitatis

Julia Doyle, Sopran; Makoto Sakurada, Tenor;

Wolf Matthias Friedrich, Bass;

Chor und Orchester der J. S. Bach-Stiftung St. Gallen,

Leitung: Rudolf Lutz

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Domradio Köln

Sendung: „Musica

Sonntag um 20:00 Uhr bis 22:00 Uhr

Programm:

http://www.domradio.de/radio/programmschema

Web-Radio:

http://www.domradio.de/web-radio

Link zur Sendung Musica:

https://www.domradio.de/radio/sendungen/domradio-musica

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Domradio Köln

Sendung: „Musica“  

Sonntag um 20:00 Uhr bis 22:00 Uhr

Zum Ausklang der Sonn- und Feiertage der besondere Klang. Platz für klassische und geistliche Musik im DOMRADIO.

Joseph Haydn´s Oratorium „Die Schöpfung“

begeistert bis heute „Die Himmel erzählen die Ehre Gottes“

Schon die Uraufführung 1798 war ein großer Erfolg, das dreiteilige Werk wird auch heute noch sehr oft aufgeführt – trotz einer manchmal naiv-idyllischen Sprache.

„Die Schöpfung“ ist ein geistliches Werk, es beschreibt die Erschaffung der Welt, so wie sie im Buch Genesis der Bibel geschildert wird.

Haydn komponierte das Werk für drei Gesangssolisten, vierstimmigen Chor und Orchester. Sehr anschaulich bildet Haydn musikalisch das anfängliche Chaos vor der Erschaffung der Welt ab, dann schildert er wie nach und nach die Welt entsteht……

Link zur Sendung:  https://www.domradio.de/radio/sendungen/domradio-musica

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ERF – Plus  (Evang. – Rundfunksender)

Sendung: Bach-Kantate

Die Sonntagskantaten des Thomaskantors gespielt und erklärt.

Sonntag, 11:00 Uhr bis 11:45 Uhr

Tages-Programm:

http://www.erf.de/radio/erf-plus/tagesprogramm/4167?reset=1

Livestream:

http://www.erf.de/livestream?radio=erfplus

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ERF – Plus  (Evang. – Rundfunksender)

Sendung: Bach-Kantate

Sonntag, 11:00 Uhr bis 11:45 Uhr

BWV 107 „Was willst du dich betrüben“

Kantate zum 7. Sonntag nach Trinitatis!

Zu dieser Sendung liegen aktuell keine weiteren Informationen vor.

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Videos: 

Bach-Kantaten zum 7. Sonntag nach Trinitatis

BWV 54 – „Widerstehe doch der Sünde
BWV 107 – „Was willst du dich betrüben
BWV 186 – „Ärgre dich, o Seele, nicht
BWV 187 – „Es wartet alles auf dich

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/YouTube: BW 54 –  Widerstehe doch der Sünde”   – (Interpret: All of Bach )

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/YouTube: BWV 107 –  Was willst du dich betrüben”   – (Interpret:Herreweghe)

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/YouTube: BWV 186  –  Ärgre dich, o Seele, nicht”   –  (Interpret:S D G )

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/YouTube: BWV 187  –  Es wartet alles auf dich”   –  (Interpret: Karl Richter)

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Sir John Eliot Gardiner – Kantaten-Beschreibungen

             Sir GardinersKantaten-Beschreibungenzum “6. und 7. Sonntag nach Trinitatis”

                   Gardiner Reisetagebuch SDG 156  zum Download als PDF


CD’s vom Label monteverdi.uk J.E. Gardiner!

CDs – Bach-Kantaten

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bachfest-leipzig-2013

Bachfest Leipzig vom 14. – 23. Juni 2019

zum Programm als PDF

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Video vom Thomanerchor!

Der Thomanerchor „Leben für die Musik“ (Film in voller Länge) vom 28.01.2018. Ein Filmbericht von ARTE über den Thomanerchor aus dem Jahr 2017.

Der Leipziger Thomanerchor blickt auf mehr als 800 Jahre Geschichte und Tradition zurück. Der international renommierte Chor besteht zurzeit aus 93 Jungen, die in Deutschlands älteste öffentliche Schule gehen. „360° GEO-Reportage“ begleitet drei Schüler und ihre Lehrer in ihrem Alltag bis hin zum festlichen Höhepunkt des Chorjahres – dem Weihnachtsoratorium in der Thomaskirche.

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Ich wünsche allen Besuchern ein schönes Wochenende!

Herzliche Grüße 

Volker

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ALL OF BACH veröffentlicht die Kantate BWV 131 „Aus der Tiefen rufe ich, Herr, zu dir“

ALL OF BACH veröffentlicht die Kantate BWV 131 „Aus der Tiefen rufe ich, Herr, zu dir“

                                                               Oostkerk Middelburg (Holland)

JOS VAN VELDHOVENS 10 LIEBLINGSARBEITEN

Diese Woche BWV 131

Eine Hommage an „unseren“ Jos van Veldhoven: Jeden Freitag eines der 10 Lieblingswerke von Jos van Veldhoven, der nach 35 Jahren als künstlerischer Leiter die Niederländische Bachgesellschaft verlässt.

Video:   Zum Start in das Foto oder diesen Text anklicken!

Video:  To start in the photo or click this text!

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Jos van Veldhoven über seine Lieblingskantate „Aus der Tiefe rufe ich, Herr, zu dir“ BWV 131 „Möglicherweise die allererste von Bach geschriebene Kantate. Noch ganz in der Tradition des 17. Jahrhunderts. Es ist wirklich unglaublich, wie der junge Bach es könnte solche Meisterwerke sofort zu schreiben. Sie machen heute noch einen großen Eindruck. „

Schon aus der Eröffnungszeile geht hervor, dass es sich nicht nur um leichtes Unglück handelt, sondern um tiefes Elend. Beim Wort „Tiefe“ fallen die Stimmen buchstäblich ab. Das Stück stammt aus dem Anfang von Bachs Karriere, während seiner Zeit als Organist in Mühlhausen. Er war damals Anfang zwanzig und versuchte sich zum ersten Mal in der Gesangskirchenmusik. Er tat es richtig, laut dem Buch, und in stilistischer Linie mit seinen Kollegen aus dem siebzehnten Jahrhundert.

Es gibt noch keine Rezitative und die Bewegungen laufen mehr oder weniger ohne Unterbrechung ineinander über. Sie beginnen mit einem langsamen Abschnitt und enden dann normalerweise schnell – wie eine Art Vorspiel und Fuge. Wie die meisten frühen Kantaten ist auch diese symmetrisch, wobei der Chor „Ich harre des Herrn“ als Mittelpunkt fungiert. Hier ändert sich auch die Stimmung. Der Anfang konzentriert sich hauptsächlich auf das Elend, während der dritte Satz einen Hoffnungsstrahl ausstrahlt. In der Arie des Tenors illustriert Bach im wörtlichen Sinne, dass das Warten lange dauern kann – lauscht auf das Wort „wartet“. Das Stück fühlt sich selbst für den Sänger lang an, wie Charles Daniels im Interview erklärt.

Wir wissen nicht, für welchen Anlass das Stück gedacht war. Angesichts des Textes – ein Bußpsalm in Verbindung mit einem Bußchoral – hätte es in einem „Bußdienst“ sehr gut gepasst. Es ist nicht bekannt, ob diese Dienstleistung regelmäßig in Mühlhausen oder nur zu besonderen Anlässen stattfand. Kurz bevor Bach in Mühlhausen ankam, hatte es ein großes Feuer gegeben, also gab es einen Grund für einen solchen Dienst.

Es ist interessant, dass Bach selbst am Ende der Partitur schrieb, dass die Kantate auf Wunsch von Georg Christian Eilmar komponiert wurde. Er war der Prediger in der Marienkirche in Mühlhausen, obwohl Bach selbst in der Divi Blasii-Kirche arbeitete. Eilmar sollte ein guter Freund werden und wurde später Taufpate von Bachs ältester Tochter.

Gesangssolisten von Links: Dorothea Mields (Sopran); Alex Potter (Altus); Charles Daniels (Tenor); Tobias Berndt (Bass)

BWV 131 

TITEL
„Aus der Tiefen rufe ich, Herr, zu dir“

GENRE
Kantate

JAHR
ca. 1707-08

STADT
Mühlhausen

TEXT
Psalm 130 und zwei Choralverse. Compiler unbekannt

GELEGENHEIT
unbekannte

ERSTER AUFTRITT
unbekannt, aber möglicherweise Bachs erste Kantate.

Besondere Anmerkung:
Die Fuge des Schlusssatzes existiert auch als Orgelwerk: die Fuge g-Moll, BWV 131a / Anh. II 42. Die Urheberschaft und die Datierung dieses Stückes sind nicht belegt.

VERÖFFENTLICHUNGSDATUM
3. Juni 2016

AUFNAHMEDATUM
16. Mai 2015

LAGE
Oostkerk Middelburg

DIRIGENT
Jos van Veldhoven

SOPRAN
Dorothee Mields

ALT
Alex Potter

TENOR
Charles Daniels

BASS
Tobias Berndt

RIPIENO SOPRAN
Marjon Strijk

RIPIENO ALTO
Barnabás Hegyi

RIPIENO TENOR
Immo Schröder

RIPIENO BASS
Jelle Draijer

VIOLINE 1
Shunske Sato

CELLO
Lucia Swarts

VIOLA DA GAMBA
Mieneke van der Velden, Ricardo Rodriguez Miranda

KONTRABASS
James Munro

OBOE
Martin Stadler

FAGOTT
Benny Aghassi

THEORBO
Mike Fentross

ORGAN
Siebe Henstra


Language: English

ALL OF BACH publishes the cantata BWV 131 „Aus der Tiefen rufe ich, Herr, zu dir“

JOS VAN VELDHOVEN’S 10 FAVOURITE WORKS

This week BWV 131

A tribute to “our” Jos van Veldhoven: every Friday one of the 10 favourite works of Jos van Veldhoven, who is leaving the Netherlands Bach Society after 35 years as artistic director.

Jos van Veldhoven about his favourite cantata „Aus der Tiefen rufe ich, Herr, zu dir“ BWV 131: „Possibly the very first cantata written by Bach. Still completely in the tradition of the seventeenth century. It’s actually incredible how the young Bach could write masterpieces like this straight away. They still make a big impression nowadays.“

Video:  To start in the photo or click this text!

It is already clear from the opening line that this is not just about slight misfortune, but deep misery. At the word ‘depth’, the voices literally plummet. The piece comes from the very beginning of Bach’s career, during his time as organist in Mühlhausen. He was then in his early twenties and trying his hand at vocal church music for the first time. He did so properly, according to the book, and in stylistic line with his seventeenth-century fellow musicians.

There are no recitatives as yet and the movements run into one another more or less without interruption. They begin with a slow section, and then usually end quickly – like a sort of prelude and fugue. Like most early cantatas, this one too is symmetrical, with the chorus ‘Ich harre des Herrn’ as the central point. This is also where the mood changes. The beginning focuses mainly on the misery, whereas the third movement holds out a ray of hope. In the tenor’s aria, Bach goes on to illustrate quite literally that waiting can take a long time – listen out for the word ‘wartet’. The piece feels long even for the singer, as Charles Daniels explains in the interview.

We do not know for which occasion the piece was intended. In view of the text – a penitential psalm combined with a penitential chorale – it would have fitted very well in a ‘penitential service’. It is not known whether this sort of service was held regularly in Mühlhausen or only on special occasions. Just before Bach arrived in Mühlhausen, there had been a big fire, so there was cause for such a service.

It is interesting that Bach himself wrote at the bottom of the score that the cantata was composed at the request of Georg Christian Eilmar. He was the preacher in St Mary’s Church in Mühlhausen, although Bach himself worked at Divi Blasii Church. Eilmar was to become a good friend and later became godfather to Bach’s eldest daughter.

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Ich wünsche allen viel Freude mit dem BWV 131

I wish you a lot of fun with the BWV 131

Herzliche Grüße / Best regards

Karin

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Bachfest 2018 in Tübingen – lädt Sängerinnen und Sänger mit Chorerfahrung ein, im „Chor des Bachfestes“ mitzuwirken!

Das Bachfest 2018 in Tübingen – lädt Sängerinnen und Sänger mit Chorerfahrung ein, im „Chor des Bachfestes“ mitzuwirken!

Das Bachfest 2018 in Tübingen lädt Sängerinnen und Sänger mit Chorerfahrung ein, im „Chor des Bachfestes“ mitzuwirken.

Auf dem Programm stehen die Motetten „Lobet den Herrn alle Heiden“ BWV 230 und die Motette „Ich lasse Dich nicht, Du segnest mich denn“ BWV Anh. 159 sowie eine Neukomposition von Fredrik Sixten für das Bachfest 2018 in Tübingen. Die musikalische Leitung hat Universitätsmusikdirektor Philipp Amelung.

Die Proben finden von Montag, 1.10. bis Samstag, 6.10. täglich von 17.00 Uhr – 18.15 Uhr in der Alten Aula Tübingen statt. Das Programm wird im Rahmen des Abschlussgottesdienstes am 7.10. ab 11.00 Uhr in der Tübinger Stiftskirche präsentiert. Voraussetzung für eine Mitwirkung ist die Teilnahme an allen Proben und dem Abschlussgottesdienst.

Interessierte werden gebeten, bis zu 30.06.2018 einen tabellarischen musikalischen Lebenslauf an die Email-Adresse chor[at]bachfest-2018.de zu senden.

Aus diesem Lebenslauf sollten folgende Informationen hervorgehen:

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o Name
o Rufnummer
o Stimmlage (Sopran, Alt, Tenor oder Bass)
o Gesangserfahrung
o musikalische Ausbildung
o Chöre, in denen der Sänger / die Sängerin bisher gesungen hat
o Falls vorhanden Angaben zu solistischen Erfahrungen (dieser Pun
kt ist keine Voraussetzung für die Teilnahme am Chor des Bachfestes)
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Da nur eine begrenzte Anzahl von Teilnehmenden möglich ist, behält sich der musikalische Leiter eine Auswahl vor. Alle Interessierten erhalten bis zum 31.07.2018 Bescheid, ob sie an dem Chor des Bachfestes teilnehmen können. Alle Teilnehmenden werden gebeten, sich nach Möglichkeit vor Beginn der Proben mit den Werken vertraut zu machen. Das Notenmaterial wird vom Bachfest 2018 gestellt.

TRAILER ZUM BACHFEST 2018 IN TÜBINGEN

UPDATE 10.07.2018: Für den Chor des Bachfestes haben sich bisher rund 30 Sänger/innen angemeldet. Die mit Abstand größte Gruppe bilden hierbei die Soprane. Um insgesamt ein ausgewogenes Verhältnis zwischen den Stimmlagen erreichen, haben wir die Anmeldefrist bis zum 31.07.2018 verlängert und freuen uns über weitere Bewerbungen, vor allem in den Stimmlagen Alt, Tenor und Bass.

Fragen zum Chor des Bachfestes beantwortet der musikalische Leiter Philipp Amelung.

Bitte senden Sie ggf. eine Email an chor[at]bachfest-2018.de

Ein Video-Trailer zum Bachfest 2018 in Tübingen!


Language English

Monday, Oct. 1st – Sunday, Oct. 7th 2018

The Bachfest 2018 in Tübingen invites experienced choir singers to join the Bachfest Choir. Rehearsals will take place daily from Mon, Oct. 1st to Sat, Oct. 6th 2018 at 17:00h – 18:15h in the „Alte Aula“ in Tübingen. In the concluding service on Sunday, Oct. 7th 2018 at 11:00h in the Stiftskirche the Bachfest Choir will perform motets of the Bach family. Conductor will be Philipp Amelung, Director of Music at the University of Tübingen.

Application period will start in June 2018. Further details will be announced here on time.

Interested parties are requested to send a tabular musical CV

to the email addresschor[at]bachfest-2018.de

From this CV, the following information should be provided:

o name

o phone number

o Voice (soprano, alto, tenor or bass)

o singing experience

o musical education

o Choirs in which the singer has sung so far

o If available, information on solo experiences (this Pun
kt is not a prerequisite for participation in the choir of Bachfest)

Since only a limited number of participants is possible, the musical director reserves a choice. All interested parties will be informed until 31.07.2018 whether they can take part in the choir of Bachfest. All participants are asked to familiarize themselves with the works, if possible, before the rehearsals begin. The sheet music will be provided by Bachfest 2018.

Link: http://www.bachfest-2018.de/en/participation/the-bachfest-choir.html

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