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J. S. Bach-Kantaten im Kirchenjahr mit Videos und Kantaten-Beschreibungen für den Sonntag „Okuli“


J. S. Bach-Kantaten im Kirchenjahr mit Videos und Kantaten-Beschreibungen für den Sonntag „Okuli“

                                           Oestreich-Schuke-Orgel der Kirche Bergkirchen bei Bad Salzuflen !

Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

Volkers Klassikseiten J.S. Bach

eine Hör- oder Sehprobe mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr steht zur Verfügung.

Am 15.03.2020 begehen wir den Sonntag „Okuli“

Der dritte Sonntag in der Passionszeit – Okuli (auf Deutsch: „Augen“) – hat seinen Namen von Psalm 25,15: „Meine Augen sehen stets auf den Herrn.“ Das „auf den Herrn sehen“ wird mit einem Text aus dem Lukasevangelium noch präzisiert. In Lukas 9,57–62 sagt einer der Jünger zu Jesus: „Ich will dir folgen, wohin du auch gehst.“

Doch was das in der Konsequenz heißen kann, wird den Jünger damals schockiert haben – und es ist erst recht für Gläubige von heute nur schwer zu akzeptieren. Zum einen ist absolute Besitzlosigkeit angesagt – verbunden mit einer ungewissen Zukunft.

„Die Vögel haben Nester, aber der Menschensohn hat nichts, wo er sein Haupt hinlege“ (Vers 58). Das zweite, was Jesus von dem Jünger fordert, ist der Bruch mit der Herkunftsfamilie. Er soll nicht einmal seinen soeben verstorbenen Vater begraben (Vers 60). Und das dritte: Der Blick zurück ist verboten, es zählt nur der Blick nach vorne (Vers 62). Natürlich, Jesus hat recht: Wie soll man gerade Furchen ziehen können, wenn man immer nach hinten schaut? Aber sollen wir unsere Gewohnheiten, auch unsere Sicherheiten aufgeben? Sollen wir mit Beziehungen, die uns wertvoll sind, brechen?

Der Text vom „Ernst der Nachfolge“ kann auch dazu anregen, darüber nachzudenken, was für uns Nachfolge Jesu bedeutet und wo sie in unserem eigenen Leben konkret wird.Text

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Bach-Kantaten für den Sonntag „Oculi“ entfallen –

 Musik in Leipzig schweigt in der Fastenzeit.!!

Ich veröffentliche Kantaten für sonstige Anlässe!

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BWV 54 – “Widerstehe doch der Sünde

 BWV 69 „Lobe den Herrn, meine Seele

  BWV 80a Alles, was von Gott geboren“  – (Eine Rekonstruktion BWV 80)

 BWV 97 „In allen meinen Taten

 BWV 157 Ich lasse dich nicht, du segnest mich denn

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/ YouTube: BWV 54 –  Widerstehe doch der Sünde”  (Interpret: Ulrik Mortensen )

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/ YouTube:  BWV 69  Lobe den Herrn, meine Seele“ (Interpret: Harnoncourt )

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/ YouTube BWV 80a („Rekonstruierte Fassung“ nach BWV 80)

Alles, was von Gott geboren“ (Interpret: Renato Negri )

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/ YouTube: BWV 97 –  In allen meinen Taten“ (Interpret: J.S. Bachstiftung )

Das Video auf YouTube ansehen..!!

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/ YouTube: BWV 157   Ich lasse dich nicht, du segnest mich denn (Interpret: Rainer Noll )

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    Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen für Sonntag Oculi

Link:    h i e r  zum Download  als PDF 

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                                           Thomanerchor Foto: Gert Mothes                                                 

Video vom Thomanerchor!

J.S. Bach – Kantate BWV 3 „Ach Gott, wie manches Herzeleid

Kantate für den 2. Sonntag nach Epiphanias!

Ausführende:

Conrad Zuber, Thomaner/Sopran – Martin Deckelmann, Thomaner/Alt

Martin Petzold, Tenor / Gotthold Schwarz, Baß

Thomanerchor Leipzig / Gewandhausorchester Leipzig

Leitung:   Thomaskantor  Georg Christoph Biller

Live-Aufnahme aus der Thomaskirche Leipzig im Januar 2009

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Ich wünsche allen Besuchern einen schönen Sonntag!

Herzliche Grüße

Volker

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J. S. Bach-Kantaten im Kirchenjahr mit Videos für den „2. Sonntag nach Epiphanias“


J. S. Bach-Kantaten im Kirchenjahr mit Videos für den „2. Sonntag nach Epiphanias“

                                                                   THEORBE: Mike Fentross (ALL OF BACH)

Liebe Bach-Freunde:innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

Am 20.01.2019 begehen wir den 2. Sonntag nach Epiphanias

Videos mit Bach-Kantaten

für den 2. Sonntag nach „Epiphanias“

BWV 3  –  „Ach Gott, wie manches Herzeleid
BWV 13 –   „Meine Seufzer, meine Tränen
BWV 155 – „Mein Gott, wie lang, ach lange? 

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/ YouTube: BWV 3  Ach Gott, wie manches Herzeleid“   (Interpret: SDG-Gardiner )

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/ YouTube: BWV 13  –Meine Seufzer, meine Tränen –  (Interpret: Bachstiftung St.Gallen)

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/ YouTube: BWV 155  – „Mein Gott, wie lang, ach lange?“  (Interpret: Bachstiftung St.Gallen)

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                   Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen für die Sonntage nach Epiphanias:

                                                   Link:    h i e r  zum Download als PDF   

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Video Thomanerchor Leipzig

J. S. Bach – Kantate BWV 3 „Ach Gott, wie manches Herzeleid“

Kantate für den 2 . Sonntag. nach Epiphanias!

Ausführende:

Conrad Zuber (Thomaner/Sopran) – Martin Deckelmann (Thomaner/Alt

Martin Petzold Tenor / Gotthold Schwarz  Baß

Thomanerchor Leipzig / Gewandhausorchester Leipzig

Leitung: Thomaskantor Georg Christoph Biller

Live-Aufnahme aus der Thomaskirche Leipzig im Januar 2009

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Ich wünsche allen Besuchern einen schönen Sonntag!

Herzliche Grüße

Volker

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J.S. Bach – Kantate BWV 3 „Ach Gott, wie manches Herzeleid“ – Kantate für den 2. Sonntag nach Epiphanias! – (Thomanerchor-Biller)


J.S. Bach – Kantate BWV 3 „Ach Gott, wie manches Herzeleid“ – Kantate für den 2. Sonntag nach Epiphanias! – (Thomanerchor-Biller)

„Ach Gott, wie manches Herzeleid“ (BWV 3) ist eine Kirchenkantate von Johann Sebastian Bach. Er komponierte die Choralkantate in Leipzig für den zweiten Sonntag nach Epiphanias und führte sie am 14. Januar 1725 erstmals auf.

Die Kantate ist besetzt mit vier Vokalsolisten (Sopran, Alt, Tenor und Bass), vierstimmigem Chor, Horn (corno da caccia), Posaune, zwei Oboe d’amore, zwei Violinen, Viola und Basso continuo.

  1. Coro: „Ach Gott, wie manches Herzeleid“
  2. Recitativo e chorale (Sopran, Alt, Tenor, Bass, Chor): Wie schwerlich lässt sich Fleisch und Blut
  3. Aria (Bass): Empfind ich Höllenangst und Pein
  4. Recitativo (Tenor): Es mag mir Leib und Geist verschmachten
  5. Aria Duetto (Sopran, Alt): Wenn Sorgen auf mich dringen
  6. Choral: Erhalt mein Herz im Glauben rein

Im Eingangschor singt nicht wie in den meisten Choralkantaten der Sopran den Cantus firmus, sondern der Bass, verstärkt von der Posaune. Schon in seiner vierten Choralkantate für Leipzig, „Ach Herr, mich armen Sünder“ (BWV 135), hatte Bach das ausprobiert, nachdem er die Liedmelodie in der zweiten Choralkantate dem Alt und in der dritten dem Tenor anvertraut hatte. Die klagende Stimmung dieses Eingangschors wird ausgedrückt durch die „elegischen Töne“ der Oboen d’amore, die von den Oberstimmen übernommen werden, und durch Seufzermotive in den Streichern.

Das folgende Rezitativ verbindet die Choralmelodie, die vierstimmig gesetzt vom Chor gesungen wird, mit eingeschobenen Textabschnitten, die von den Solisten vorgetragen werden. Die Choralzeilen werden jeweils von einem freudigen Ostinato-Motiv eingeleitet, das von der Liedmelodie abgeleitet ist.

Die Bass-Arie, nur vom Continuo begleitet, kostet den Gegensatz von „Höllenangst“ und „Freudenhimmel“ aus, wenn die „unermessnen Schmerzen“ sich in „leichte Nebel“ auflösen.

Im Duett für Sopran und Alt in hellem E-Dur sind die Stimmen in eine dichte Quartett-Textur der Instrumente gebettet, wie Christoph Wolff anmerkt. Der Schlusschoral ist ein schlichter vierstimmiger Satz.

Ausführende:

Conrad Zuber, Thomaner/Sopran – Martin Deckelmann, Thomaner/Alt

Martin Petzold, Tenor / Gotthold Schwarz, Baß

Thomanerchor Leipzig  / Gewandhausorchester Leipzig

Leitung:   Thomaskantor  Georg Christoph Biller

Live-Aufnahme aus der Thomaskirche Leipzig im Januar 2009


J.S. Bach Cantata BWV 3 „Ach Gott, wie manches Herzeleid“ („Oh God, how many a heartache“) – cantata for the 2nd Sunday after Epiphany! – (Thomanerchor-Biller)

„Ach Gott, wie manches Herzeleid“ („Oh God, how many heartache“) (BWV 3) is a church cantata of Johann Sebastian Bach. He composed the choral cantata in Leipzig for the second Sunday after Epiphany and performed it on 14 January 1725 for the first time.

The cantata is composed of four vocal soloists (soprano, alto, tenor and bass), four-part choir, horn (corno da caccia), trombone, two oboe d’amore, two violins, viola and basso continuo.

  1. Coro: „Oh God, how many a heartache“
  2. Recitative e choral (soprano, alto, tenor, bass, choir): how difficult is meat and blood
    3rd Aria (bass): I feel hell fear and anguish
  3. Recitative (tenor): It may spook my body and mind
  4. Aria Duetto (soprano, alto): When worries strike me
  5. Chorale: Keep my heart pure in faith

In the opening chorus the soprano does not sing the cantus firmus, as in most cantor cantatas, but the bass, amplified by the trombone. Already in his fourth choral cantata for Leipzig, „Ach lord, me poor sinner“ (BWV 135), Bach had tried this out, after he had entrusted the song melody to the alto in the second choral cantata and the tenor to the third in the third. The mournful mood of this entrance chorus is expressed by the „elegiac tones“ of the oboes d’amore, which are taken over by the upper voices, and by sighing motives in the strings.

The following recitative combines the chorale melody, sung in four parts by the choir, with inserted passages recited by the soloists. Each of the chorale lines is inspired by a joyful ostinato motive derived from the song melody. [4

The bass aria, accompanied only by the continuo, costs the opposite of „fear of hell“ and „joyful heavens“ when the „inexhaustible pain“ dissolves into „light fog“.

In the duet for soprano and alto in light E major, the voices are embedded in a dense quartet texture of the instruments, as Christoph Wolff notes. The final chorale is a simple four-part movement.

Performed by:

Conrad Zuber, Thomaner / soprano – Martin Deckelmann, Thomaner / Alt
Martin Petzold, tenor / Gotthold Schwarz, bass
Thomanerchor Leipzig / Gewandhaus Orchestra Leipzig

Conductor: Thomaskantor Georg Christoph Biller

Live recording from the Thomaskirche Leipzig in January 2009

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