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J. S. Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Videos und Kantaten-Beschreibungen für den “6. Sonntag nach Trinitatis”


J. S. Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Videos und Kantaten-Beschreibungen für den “6. Sonntag nach Trinitatis”

                                     Weißenfels Schlosskapelle in Augustusburg-Bachfest 2019

Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder Sehprobe, mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 28.07.2019 begehen wir den 6. Sonntag nach „Trinitatis

6. So. n. Trinitatis

Kernaussage:

„Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein!“ Der 6. Sonntag nach Trinitatis steht ganz im Zeichen der Taufe.

Predigttext: 1. Petr 2,2–10

Ich bin getauft!
Die meisten waren so klein, dass sie sich heute nicht mehr daran erinnern können. Und trotzdem wurde damals ein Fundament für das ganze Leben gelegt. Der 6. Sonntag nach Trinitatis steht ganz im Zeichen der Taufe.

Er erinnert an den Auftrag Jesu, Menschen zu taufen, und an das Geschenk, das am Beginn des Lebens als Christ und Christin steht: Jesu Leben, Sterben und Auferstehen gilt mir, mein Leben ist vor Gott rein und gut. Über meinem Leben steht die Zusage: „Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein!“ Viele Gemeinden taufen an diesem Sonntag oder feiern ein Taufgedächtnis.

Videos: 

Bach-Kantaten zum 6. Sonntag nach Trinitatis

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/YouTube: BW 9 –  Es ist das Heil uns kommen her”   –  (Interpret: Bachcantates Tilburg)

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/YouTube: BWV 170 –  Vergnügte Ruh, beliebte Seelenlust   –  (Interpret:  ALL OF BACH )

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*) BWV 7Christ unser Herr zum Jordan kam“

Kantate zum Johannistag. Der Johannistag (auch JohanniJohannestag) ist der Gedenktag der Geburt Johannes des Täufers am 24. Juni.

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Kantaten-Beschreibungen 

    Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungenzum “6. und 7. Sonntag nach Trinitatis”

                   in Gardiners Reisetagebuch SDG 156  zum Download als PDF

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V i d e o  vom Thomanerchor

„Gelobet sei der Herr, mein Gott“  BWV 129 vom MDR FIGARO am 19.6.2015

Zum Abschied des Thomaskantors Georg Christoph Biller – Leipziger Kirchenmusiken des 18. und 21. Jahrhunderts

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Ich wünsche allen Besuchern einen schönen Sonntag !

Herzliche Grüße 

Volker

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J. S. Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Videos und Kantaten-Beschreibungen für den “4. Sonntag nach Trinitatis”


J. S. Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Videos und Kantaten-Beschreibungen für den “4. Sonntag nach Trinitatis”

                                            Bachwoche Ansbach – 26. Juli bis 04. August 2019

Liebe Bach-Freunde/innen !

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Am 14.07.2019 begehen wir den 4. Sonntag nach „Trinitatis

4. So. n. Trinitatis

Kernaussage:
Wie kann ein friedliches Zusammenleben gelingen? Am Ende der neutestamentlichen Briefe werden oft Ratschläge gegeben, die nichts von ihrer Aktualität verloren haben. So auch heute: „Ist’s möglich, soviel an euch liegt, so habt mit allen Menschen Frieden. Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem“

Predigttext: Lk 6,36–42

Seid barmherzig!
Sympathisch oder unsympathisch? Innerhalb weniger Sekunden ist die Entscheidung gefällt. Auch mit dem moralischen Urteil geht es sehr schnell.

Wir „wissen“ meist sehr gut, was verwerflich ist, und tun lautstark oder subtil unsere Verachtung kund. „Vorsicht vor solchen Urteilen!“, warnt der 4. Sonntag nach Trinitatis. Denn es gibt niemanden, der ohne Fehler ist, der nicht immer wieder der Großzügigkeit und der Nachsicht bedarf. Einzig Gott ist es, der richten kann. Darum ermutigt Jesus zum Vergeben: Wer aus dem Bewusstsein lebt, dass Gott ihm barmherzig entgegenkommt, der kann versuchen, versöhnt zu leben – wie Josef, der seinen Brüdern nach langer Zeit das Unrecht verzeiht, das sie ihm angetan haben, und David, der Saul, der ihn töten will, verschont. „Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem“, sagt Paulus.

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Videos: 

Bach-Kantaten zum 4. Sonntag nach Trinitatis

BWV 185 – Barmherziges Herze der ewigen Liebe 

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YouTube: BW 24 –  Ein ungefärbt Gemüte   –  (Interpret: Koopman  )

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YouTube: BWV 177 –  Ich ruf zu dir, Herr Jesu Christ”   –  (Interpret: iI Gardellino )

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YouTube: BWV 185  –  Barmherziges Herze der ewigen Liebe ”   –  (Interpret:  ALL OF BACH )

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Kantaten-Beschreibungen von J.E. Gardiner

Kantaten-Beschreibungen zum “4. und 5. Sonntag nach Trinitatis”

        enthalten in  Gardiner Reisetagebuch SDG 141 zum Download als PDF

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                                                                           Thomaner im Bach-Archiv

Video vom Thomanerchor

J. S. Bach Kantate BWV 31 „Der Himmel lacht! Die Erde jubilieret“

Das Werk wurde für den 21. April 1715, den ersten Ostertag, in Weimar komponiert und später in Leipzig in veränderter Form mehrfach wiederaufgeführt.

Johannes Hildebrandt, boy soprano
Tobias Hunger, tenor
Andreas Scheibner, bass

Thomanerchor Leipzig Gewandhausorchester
Leitung: Thomaskantor Georg Christoph Biller

Rondeau Production 2014

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Ich wünsche allen Besuchern einen schönen Sonntag !

Herzliche Grüße 

Volker

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J. S. Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Videos und Kantaten-Beschreibungen für den “2. Sonntag nach Trinitatis”


J. S. Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Videos und Kantaten-Beschreibungen für den “2. Sonntag nach Trinitatis”

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Am 30.06.2019 begehen wir den 2. Sonntag nach „Trinitatis

Kernaussage:

An Gottes Tisch ist Platz für alle – auch für die „Armen und Verkrüppelten und Blinden und Lahmen“, auch für die von den Straßen und Gassen der Stadt. An diesem Tisch entsteht Gemeinschaft: Aus Fremdlingen werden Hausgenossen.

Predigttext: Jes 55,1–5

Kein exklusiver Club
„Tut mir leid, keine Zeit“ – eine Absage, schnell und achtlos dahingesagt, manchmal später bereut. Wer kennt das nicht? Wenn Gott einlädt zum Fest des Lebens, dann sollte man es nicht verpassen.

Dann gilt seine Einladung allen: Wohlhabenden und Armen, Nahestehenden und Fernen, Glaubenden und Zweifelnden. Da ist niemand, der ausgeschlossen wird. Alle, die Sehnsucht haben, alle denen ihre Last manchmal schwer wird, sind willkommen. Wohl dem, der die Einladung annimmt! Der 2. Sonntag nach Trinitatis ermuntert dazu, Gottes Einladung nicht auszuschlagen, sondern sich an seinen Tisch rufen zu lassen in eine bunt gemischte, wachsende Gemeinschaft, in der ein Klima der gegenseitigen Achtsamkeit und Wertschätzung, Offenheit für Außenstehende und Nachsicht gegen Schwächere herrscht. Christentum ist kein exklusiver Club – Gott sei Dank!

Videos: 

Bach-Kantaten für den „2. Sonntag nach Trinitatis“

BWV 2  – Ach Gott, vom Himmel sieh darein

BWV 76  – Die Himmel erzählen die Ehre Gottes

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/YouTube: BW 2 –  Ach Gott, vom Himmel sieh darein”   –  (Interpret: Herreweghe )

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/YouTube: BWV 76 –  Die Himmel erzählen die Ehre Gottes”   –  (Interpret: Koopmann )

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*) Außerhalb des liturgischen Sonntags

/YouTube: *) BWV 10  –  Meine Seel erhebt den Herren ”   –  (Interpret: S D G )

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Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen zum “Festtag Johannes des Täufers” 

und 2. Sonntag nach Trinitatis

                   Gardiner Reisetagebuch SDG 101 zum Download als PDF 


                                                   Der Sommersaal im Bach-Archiv

Video vom Thomanerchor

Johann Sebastian Bach: „Der Geist hilft unsrer Schwachheit auf“ BWV 226

Motette für zwei viertimmige Chöre und Instrumente

Thomanerchor Leipzig, Capella Thomana

Thomaskantor Georg Christoph Biller

Aufnahme: 1996 in der Paul-Gerhard-Kirche, Leipzig-Connewitz

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V i d e o :

Abschluss-Gottesdienst vom 37. Evangelischer Kirchentag in Dortmund am Sonntag 23.06.2019

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Ich wünsche allen Besuchern einen schönen Sonntag !

Herzliche Grüße 

Volker

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J. S. Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Videos und Kantaten-Beschreibung für den Sonntag „Trinitatis”


J. S. Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Videos und Kantaten-Beschreibung für den Sonntag „Trinitatis”

                                                             Bachfest Leipzig 2019 ist eröffnet!

Liebe Bach-Freunde/innen !

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Am 16.06.2019 begehen wir den Sonntag: „Trinitatis“  Tag der Heiligen Dreifaltigkeit !

Trinitatis
Trinitatiszeit
Kernaussage:

„Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen“ – dieser Gruß am Anfang des Gottesdienstes oder am Anfang der Predigt nimmt das Thema des Sonntags Trinitatis aus: Gott ist einer. Und ist zugleich drei: Vater, Sohn und Heiliger Geist.

Predigttext:
2. Kor 13,11–13

Gott ist Beziehung
Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist, der eine Gott in drei Personen – viele tun sich damit schwer. Drei in einem – wie soll das gehen?

Am Sonntag Trinitatis feiern Christen das Fest der Dreieinigkeit Gottes – einer theologischen Idee, die schwierig ist und doch viel über das Wesen Gottes aussagt. Gott ist umfassender, als ein Mensch begreifen kann. Aber er lässt sich auf eine Geschichte mit den Menschen ein und offenbart ihnen mit der Zeit immer mehr von sich: Als Vater erwählt sich Gott ein Volk, als Sohn kommt er allen Menschen zum Heil. Schließlich bezieht Gott in jedem einzelnen Wohnung: als Begeisterung, als Tröster und als Liebeskraft. Gott ist reine Beziehung. Niemand ist von seiner Gegenwart ausgeschlossen. Gott kann und will nicht für sich sein. Ein Ausdruck dafür ist seine Dreieinigkeit.

Was würde fehlen ohne eine der drei Personen? Die Stärke des Schöpfers? Die Menschlichkeit Jesu – auch im Leiden? Die Gegenwart Gottes im Geist? Gott ist in sich Gemeinschaft. Ich versuche, mir das vorzustellen: Eine Gottheit, die durch und durch Liebe ist, die nicht für sich bleiben kann. Und die meine Gesellschaft sucht. Die feste liebt und mich neben sich auf die Bank zieht und sagt: Komm, sag ehrlich, wie geht es Dir. Nicht umsonst ist die Trinitatiszeit die beste Zeit für Gemeindefeste und Geselligkeit.

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Videos: Bach-Kantaten für den Sonntag: „Trinitatis“

BWV 129 Gelobet sei der Herr, mein Gott

BWV 165O heilges Geist- und Wasserbad

BWV 176 –  Es ist ein trotzig und verzagt Ding

BWV 194 – Höchsterwünschtes Freudenfest

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YouTube: BW 129 –  Gelobet sei der Herr, mein Gott”   – (Interpret: Rudolf Lutz)

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/ YouTube: BWV 165 O heilges Geist- und Wasserbad“ (Interpret: Ton Koopman)

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/ YouTube: BWV 176 –  Es ist ein trotzig und verzagt Ding”   – (Interpret: Herreweghe)

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/ YouTube: BWV 194 –  Höchsterwünschtes Freudenfest”   – (Interpret:S D G)


Sir John Eliot Gardiner – Kantaten-Beschreibungen

Kantaten für den Sonntag Trinitatis 

Kantaten-Beschreibungen zum Download als PDF

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Video vom Thomanercho

Johann Sebastian Bach “Höchsterwünschtes Freudenfest, BWV 194”

(Georg Christoph Biller, 2008)

Boy Soprano:Friedrich Praetorius (Soloist of the Thomanerchor Leipzig)

Boy Soprano: Conrad Zuber (Soloist of the Thomanerchor Leipzig)

Boy Soprano: Johann Beyer (Soloist of the Thomanerchor Leipzig)

Martin Petzold (Tenor) / Georg Streuber  (Bariton)

Thomanerchor Leipzig / Gewandhausorchester Leipzig

Thomaskantor Georg Christoph Biller

Aufnahme am 27 – 28 June 2008, Thomaskirche Leipzig

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Ich wünsche allen Besuchern ein schönes Wochenende!

Herzliche Grüße 

Volker


J. S. Bach-Kantaten im Kirchenjahr mit Videos und Kantaten-Beschreibungen für den Sonntag „Kantate“


J. S. Bach-Kantaten im Kirchenjahr mit Videos und Kantaten-Beschreibungen für den Sonntag „Kantate“

                          Triptychon des Miraflores-Altars von Rogier van der Weyden (1399-1464)

Liebe Bach-Freunde/innen !

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Am 19.05.2019 begehen wir den Sonntag “Kantate

Festzeit
Österliche Freudenzeit

Kernaussage:
Kantate – Singt! Singt dem Herrn ein neues Lied, denn er tut Wunder! Dem Jubel über die Erneuerung der Schöpfung folgt der Sonntag des Lobgesangs zu Gottes Ehre. Heute steht die Musik im Mittelpunkt: „Mit Psalmen, Lobgesängen und geistlichen Liedern singt Gott dankbar in euren Herzen!“

Predigttext:
Apg 16,23–34

Singet dem Herrn ein neues Lied!

Der ausgelassene Tanz, das Lied, das Trauernden die Tränen löst, das Pfeifen im Dunkeln und die Arie, die tief ins Herz dringt, – Musik lässt niemanden unbewegt.

Evangelische Frömmigkeit wäre nicht denkbar ohne sie. Um Musik und Gesang drehen sich die biblischen Lesungen am Sonntag Kantate (Singt!): Der erleichterte Dank der Geretteten, das mächtige Loblied der Geschöpfe Gottes, das besänftigende Harfenspiel und der mutige Gesang, der Kerkermauern sprengt – sie alle vereinen sich zu einem vielstimmigen Lob Gottes. Dort, wo sein Name so besungen wird, dort ist Gott ganz nah. Kein Bereich des Lebens soll von diesem Lob ausgeschlossen sein, keiner ist zu gering für diese Musik. Je mehr unser Leben zum Gesang wird, desto stärker wird uns dieses Lied verändern zu liebevolleren und dankbaren Menschen.

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Bach-Kantaten für den Sonntag „Kantate

BWV 108 – „Es ist euch gut, dass ich hingehe

BWV 166 – „Wo gehest du hin

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/YouTube: BWV 108  – Es ist euch gut, dass ich hingehe”   –  (Interpret: Koopman)

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/ YouTube: BWV 166 – Wo gehest du hin“  ( Interpret: J.S. Bach-Stiftung)

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Bach-Kantate Außerhalb des liturgischen Sonntags!

/YouTube: *) BWV 117 –  Sei Lob und Ehr dem höchsten Gut– (Interpret: Helmuth Rilling)

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  Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen zu den Sonntagen:

         Jubilate und Kantate 

      h i e r  zum Download als PDF 

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Video: Tomanerchor Leipzig

                                         Thomaskirche Leipzig – Dank an „Dean Nixon“ für das Photo!

Johann Sebastian Bach Kantate – BWV 166 „Wo gehest du hin“

Kantate zum Sonntag Cantate Live-Aufnahme aus der Thomaskirche Leipzig am 8. Mai 2004

Ausführende:

Susanne Krumbiegel, Alt Peter Diebschlag, Tenor Gotthold Schwarz, Bass

Thomanerchor LeipzigGewandhausorchester Leipzig

Leitung – Thomaskantor: Georg Christoph Biller

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Ich wünsche allen Besuchern einen schönen Sonntag !

Herzliche Grüße

Volker

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J. S. Bach-Kantaten im Kirchenjahr mit Videos und Kantaten-Beschreibungen für den Sonntag „Jubilate“


J. S. Bach-Kantaten im Kirchenjahr mit Videos und Kantaten-Beschreibungen für den Sonntag „Jubilate“

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Am 12.05.2019 begehen wir den Sonntag “Jubilate

Der Name des Sonntags Jubilate leitet sich vom Beginn der lateinischen Antiphon ab: Jubilate Deo, omnis terra!. (Ps 66, 1).

Am Sonntag Jubilate wird das Evangelium von Jesus als dem Weinstock gelesen. Das Thema „Die neue Schöpfung“ wird jedoch nicht ohne weiteres in diesem Evangelium deutlich, sondern in den anderen Lesungen, worin auf die Veränderungen hingewiesen wird, die durch Jesu Auferstehung bewirkt wurden und werden. Interessant ist die Wahl der priesterlichen Schöpfungsgeschichte als alttestamentlicher Lesung: hier wird das, was das Volk Israel schon lange erkannt hat, aufgegriffen: Gott hat die Schöpfung gut geschaffen, ohne Fehl und Tadel. Das zahreiche Elend ist auf das Versagen des Menschen zurückzuführen, den Willen Gottes auszuführen. Durch Christus sind wir nun dazu befähigt.

Am Sonntag Jubilate werden wir ermahnt, am rechten Weinstock zu bleiben, der Christus ist. Nur dann werden wir auch den Tod überwinden, weil Christus ihn überwunden hat. Dankbar hören wir die Verheißung von Jesu Wiederkunft. Durch seine Auferstehung haben auch wir teil an der neuen Schöpfung, die schon jetzt anbricht und bei seinem Kommen vollends heraufgeführt wird.

Videos: Bach-Kantaten für den Sonntag „Jubilate“

BWV   12 – Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen
BWV 103 – Ihr werdet weinen und heulen“
BWV 146 – Wir müssen durch viel Trübsal

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/YouTube: BWV 12 –  Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen”   –  (Interpret: Herreweghe)

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/ YouTube: BWV 103 Ihr werdet weinen und heulen“  ( Interpret: J.S. Bach-Stiftung )

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/YouTube: BWV 146 –  Wir müssen durch viel Trübsal”   –  (Interpret: S D G)

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Sir John Eliot Gardiner – Kantaten-Beschreibungen

   h i e r  zum Download als PDF 

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Video: Tomanerchor Leipzig

Johann Sebastian Bach (1685-1750)

♪ Cantata BWV 190, „Singet dem Herrn ein neues Lied“

Ausführende

Thomaner Stefan Kahler, alto
Christoph Genz, tenor
Matthias Weichert, bass

Thomanerchor Leipzig
Gewandhausorchester
Georg Christoph Biller

Rondeau Production 2011

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Ich wünsche allen Besuchern einen schönen Sonntag !

Herzliche Grüße

Volker

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J. S. Bach-Kantaten im Kirchenjahr – Videos und Kantaten-Beschreibungen für den Sonntag „Palmarum“


J. S. Bach-Kantaten im Kirchenjahr – Videos und Kantaten-Beschreibungen für den Sonntag „Palmarum“

                                         Pauliner-Altar in der Universitätskirche St. Pauli Leipzig

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

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Am 14.04.2019 begehen wir den Sonntag „Palmarum“ (Palmsonntag)

In der Karwoche, die von Palmsonntag bis zum Samstag vor Ostern dauert, wird in Gottesdiensten und Andachten an das Leiden und Sterben Jesu erinnert. Die Karwoche geht auf das Altdeutsche „Kara“ zurück, was Klage oder Trauer bedeutet.

Der Name des Palmsonntags ist eng mit den grünen Palmzweigen verbunden, mit denen die Menschen Jesus begrüßt haben, als er nach Jerusalem gekommen ist (Johannes 12,12 und 13). Der Einzug Jesu in Jerusalem wird auch in den Palmsonntagsgottesdiensten zum Thema gemacht.

Mit den Palmzweigen sind wohl die zwei bis drei Meter langen Blätter der Dattelpalme gemeint – eine später auch kultivierte Oasenpflanze. Palmzweige galten bei den Griechen, Römern und Juden als Siegessymbol. Sie wurden auch als Zeichen der Huldigung und bei der Tempelweihe verwendet.
Am Gründonnerstag – am Vorabend des Karfreitags – wird in Abendmahlsgottesdiensten an das letzte Mahl Jesu mit seinen Jüngern erinnert (Markus 14,12– 26).

Der Karfreitag steht im Zeichen der Kreuzigung und des Todes Jesu. Heute finden in vielen Kirchen um 15 Uhr besondere Gottesdienste oder musikalische Veranstaltungen zur Sterbestunde Jesu statt. Die Uhrzeit wird in Anlehnung an Markus 15,25 als Zeit der Todesstunde Jesu angesehen.

Bach-Kantaten:

*) Musik in Leipzig schweigt in der Fastenzeit..!!

*) Kantaten ohne liturgische Bestimmung

     BWV 182   Himmelskönig, sei willkommen (Weimarer-Kantate in 1714 zu Palmarum)

*) BWV 186   Ärgre dich, o Seele, nicht“

*)  BWV 188   „Ich habe meine Zuversicht“

*) BWV 192   Nun danket alle Gott 

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/ YouTube: BWV 182   Himmelskönig, sei willkommen  (Interpret: Rilling )

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/ YouTube: BWV 186 –  Ärgre dich, o Seele, nicht“ (Interpret: S D G  )

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/ YouTube: BWV 188 Ich habe meine Zuversicht“ (Interpret: Kay Johannsen )

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/ YouTube: BWV 192   Nun danket alle Gott“  (Interpret: S D G )

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/ YouTube: Wilhelm Friedemann Bach (1710 – 1784)

Wilhelm Friedemann Bach – Cantata, F 80 –
„Lasset uns ablegen die Werke der Finsternis“
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Barbara Schlick (Soprano) – Wilfried Jochens (Tenor)
Claudia Schubert (Alto) – Stephan Schreckenberger (Bass)

Chorus: Rheinische Kantorei – Orchestra: Das Kleine Konzert

Conductor: Hermann Max

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Sir John Eliot Gardiner – Kantaten-Beschreibung

Aufführungsort: Walpole St. Peter, Norfolk am 05.03.2000

BWV 182 „Himmelskönig sei willkommen“

Kantate für den Sonntag  „Palmarum“

Wir trafen uns am Sonnabendnachmittag, um die drei Kantaten (BWV 182, 54 und 1) in dieser bildschönen, aber eiskalten Kirche zu proben, während der Regen auf das Dach trommelte und auf das öde Acker- und Weideland, das diese Ecke Ostenglands prägt. Am Sonntag ließ sich die Sonne blicken und lieferte das ‚zauberhaft Spiel des Lichtes auf Stein und Holz’, das der Kirche fünf Sterne in Simon Jenkins’ Buch über England’s Thousand Best Churches eingebracht hatte. Der Prince stellte sich pünktlich ein, und wir begrüßten ihn mit Thomas Arnes Arrangement für das Drury Lane Theatre von God Save the King (1745), das nicht in der üblichen schwerfälligen, trübsinnigen Manier gespielt wurde, sondern als luftiger, leichtfüßiger Passepied. Das Stück war ein passendes Präludium zu der eleganten Sonate, mit der Bach BWV 182 „Himmelskönig, sei willkommen“ eröffnet, das 1714 komponiert wurde, als Palmsonntag und Mariä Verkündigung zusammenfielen.

Die Sonate wirkt wie die Miniaturausgabe einer französischen Ouvertüre, Solovioline und Blockflöte dialogisieren mit einer Pizzicato-Begleitung, die ein wenig an Jesu Eselritt nach Jerusalem erinnert. In dem magischen Augenblick, wenn die Streicher zum ersten Mal wieder coll’arco spielen und der Tonaufschwillt, spürt man noch einmal, was für eine Offenbarung die Begegnung mit der Musik seiner Zeitgenossen – Corelli, Vivaldi u.a. – für Bach gewesen sein muss. Ein madrigalähnliches Willkommenslied für Chor (Nr. 2) – und, wie ich finde, eine idiomatische Verwendung von concertisten und ripienisten, wenn die Streicher und die Blockflöte einsetzen – deutet auf eine wachsende Menge hin, die sich einstellt, um Christus als Gottes Vertreter 10 auf Erden willkommen zu heißen. Selten ist Bach auf eine so frische Weise unbeschwert. Die kammermusikähnlichen Proportionen des Werkes, seine Fröhlichkeit und Unbekümmertheit schienen für das Gebäude wie geschaffen.

Nur ein Rezitativ ist vorhanden (Nr. 3), und es ähnelt eher einem Arioso, dafür gibt es drei aufeinander folgende und im Charaktergegensätzliche Arien, in der die Leidenszeit, die Christus bevorsteht, als Quelle geistlicher Inspiration behandelt wird, vom Bass (Nr. 4) und Tenor (Nr. 6), die Christus direkt ansprechen, vom Alt (Nr. 5), der alle Christen aufruft, den Heiland in der Weise zu begrüßen, wie es im Evangelium berichtet wird: ‚Aber viel Volks breitete die Kleider auf den Weg. Die anderen hieben Zweige von den Bäumen und streuten sie auf den Weg’. Bach setzt in dieser langsamen und ausgedehnten Dacapo-Arie (mit geringfügig schnellerem B-Teil), deren sich windende, absteigende Phrasen andeuten, wie sich die Zweige neigen und die Menschen vor dem Heiland niederknien, eine einzelne Blockflöte gegen das Alt-Solo. Auf mich wirkte das wie eine musikalische Pietà, die Alt-Marienfigur, die den Heiland in ihren Armen wiegt – und wir fanden in der Nordwestecke der Kirche tatsächlich eine Pietà der englischen Bildhauerkunst. 

Die Tenor-Arie, von einer regen, zuweilen gequälten Continuolinie unterlegt (cis-moll in dieser transponierten Leipziger Fassung!) verweist auf eine Stimmung zu einem späteren Zeitpunkt während der Passion. Immer wieder abrupter Stillstand und Neubeginn – diese Abfolge deutet an, wie Jesus unter der Last des Kreuzes stolpert, während ihm seine Jünger auf dem langen Weg ‚durch Wohl und Weh’ nicht folgen können.

Die Kantate endet mit zwei Chören, der erste eine motettenähnliche Choralfantasie, die um Vulpius’ schöne Melodie (1609) des für Palmsonntag bestimmten Liedes gebaut ist, der zweite ein munterer Chortanz, der auf direktem Wege einer heiteren Oper dieser Zeit hätte entnommen sein können (und auch im Ersten Akt von Tschaikowskys Eugen Onegin nicht völlig fehl am Platze gewesen wäre). Dieser Tanz verlangt die Ausgeglichenheit eines Trapezkünstlers im Verbund mit der Agilität eines Madrigalgymnasten – und ist einfach faszinierend. In einerKirche, die bis auf den letzten Platz mit einem so bunt gemischten Publikum besetzt war – der Prince of Wales, seine Stallmeister, sein Leibwächter, die Mimen seiner House-Party, Bach-Pilger’ aus London und Oxford, sogar jemand aus Japan –, spürte man noch mehr als sonst das Geheimnis einer Live-Aufführung von Bachs Musik, die offensichtlich Interpret wie Hörer gleichermaßen Nahrung gibt. Die erhebende Stimmung war zu fühlen.

© John Eliot Gardiner 2006

Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier


Video vom Thomanerchor:

/ YouTube: BWV 182   

Himmelskönig, sei willkommen“  (Interpret: Biller Thomanerchor )

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Ich wünsche allen Besuchern einen schönen Sonntag”

Herzliche Grüße

Volker

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