Archiv des Autors: Volker

Über Volker

Meine Liebe gilt der "Klassischen Musik" von der Renaissance bis zur Romantik. Mein Übervater aller Komponisten ist "Johann Sebastian Bach..!!"

Johann Ernst Bach (1722-1777) – Ode auf den Psalm 77 – „Das Vertrauen der Christen auf Gott.“

Johann Ernst Bach (1722-1777) – Ode auf den Psalm 77 – „Das Vertrauen der Christen auf Gott.“ Eine Ode auf den 77. Psalm für Tenor, Chor und Orchester!

Johann Ernst Bach (* 28. Januar 1722 in Eisenach; † 1. September 1777 ebenda) war ein deutscher Komponist aus der Familie Bach. Er ist der Sohn von Johann Bernhard Bach (1676-1749)

In der einstmals traditionsreichen Gattung der Passionsvertonung konnten sich nur zwei Werke dauerhaft behaupten – die beiden monumentalen Passionen Johann Sebastian Bachs. In die Reihe der weithin unbekannten Werke gehört auch das Passionsoratorium von Johann Ernst Bach, Neffe, Patensohn und Schüler Johann Sebastians.

Um dessen musikalisches Schaffen richtig beurteilen zu können, muss man das musikhistorische Umfeld mit einbeziehen. Trotz seiner Isoliertheit im thüringischen Eisenach war er keineswegs von den zeitgenössischen Entwicklungen in den großen Musikmetropolen Berlin, Dresden und Hamburg abgeschnitten.

Mit seinem ausdrücklichen Bekenntnis zur Kirchenmusik steht Johann Ernst Bach recht isoliert unter den protestantischen deutschen Komponisten der zweiten Hälfte des 18.Jahrhunderts. Er kritisierte den Verfall der Kirchenmusik in seiner Generation und forderte, diesem „durch künstliche und regelmäßige Schreibarten entgegenzuwirken.

Johann Ernst Bach (1722-1777)

Johann Ernst Bach besuchte zunächst die Lateinschule in Eisenach, ab 1737 dann die Thomasschule in Leipzig und lernte bei seinem Patenonkel Johann Sebastian Bach.

1742 wurde er als Amtsadvokat in Eisenach eingestellt. Er vertrat seinen Vater als Organist und wurde nach dessen Tod 1749 sein Nachfolger an der Georgenkirche in Eisenach. Am 3. Februar 1756 wurde er zum Fürstlichen Kapellmeister des Herzogs Ernst August Constantin in Weimar ernannt. Nach dem frühen Tod des Herzogs wurde Bach 1758 offiziell aus dem Dienst entlassen, durfte aber den Titel bis an sein Lebensende weiter tragen und erhielt eine kleine Pension.

Von Johann Ernst Bach sind Werke im empfindsamen Stil überliefert. Zu nennen sind Fantasien und Sonaten für Klavier und für Klavier und Violine, Orgelstücke und Kirchenkantaten. Die Sammlung auserlesener Fabeln nach Christian Fürchtegott Gellert gilt als Vorläufer der romantischen Balladen des 19. Jahrhunderts. Sein Passionsoratorium „O Seele, deren Sehnen“ nach einem Libretto von Christlob Mylius ist bis in die Gegenwart lebendig geblieben.

Sein ältester Sohn Johann Georg Bach (1751-1797) folgte ihm im Amt als Hof- und Stadtorganist an der Georgenkirche in Eisenach.

Ausführende:

Christoph Prégardien, Tenor /
Rheinische Kantorei / Das Kleine Konzert
Leitung: Hermann Max
Aufnahme: Immanuelskirche Wuppertal-Barmen, April 1989

———————————–

 

Werbeanzeigen

Antonio Vivaldi (1678-1741) & Jan Dismas Zelenka (1679-1745) – „Psalm 112 Beatus Vir“

Antonio Vivaldi (1678-1741) – „Psalm 112 Beatus Vir“ – Estnischer Philharmonischer Kammerchor und Tallinner Kammerorchester – Leitung Tõnu Kaljuste!

Jan Dismas Zelenka (1679-1745) – „Psalm 112 Beatus Vir“ – tschechisches Ensemble Inégal Leitung: Adam Viktora.

——————————–

Antonio Vivaldis farbige Vertonung von Psalm 112

„Beatus vir“

Besonders bekannt ist der alttestamentliche Text durch die lateinischen Anfangsworte „Beatus vir“ (Wohl dem Mann). Thema ist der Segen der Gottesfurcht. Gepriesen wird im Psalm der Mensch, der ein gottgefälliges Leben führt. Den Gottlosen hingegen geht es schlecht.

Antonio Vivaldi vertonte den Text im 18. Jahrhundert. Der Venezianer ist bis heute vor allem für seine schwungvollen Violinkonzerte berühmt.

                                            Antonio Vivaldi (1678-1741)

Daneben schrieb Vivaldi auch einiges an geistlicher Musik. Denn auch wenn wir heute Vivaldi als Komponisten und Virtuosen kennen – von seiner Ausbildung her war er katholischer Priester und Instrumentallehrer am Ospedale della Pieta in Venedig. Das war ein Waisenhaus für Mädchen.

Bei den Gottesdiensten kam auch Gesang zum Einsatz und so gibt es auch einige Werke für Chor von Vivaldi, die aber zahlenmäßig viel geringer sind. Vor allem die Psalmen, die damals in den aufwändigen Vespergottesdiensten vorgesehen waren, vertonte Vivaldi sehr gekonnt. Dabei ging er meistens gleich vor. Er unterteilte den Text aus dem Alten Testament der Bibel in mehrere Abschnitte und änderte von Abschnitt zu Abschnitt die Besetzung. Mal singt der ganze Chor, dann wieder nur einzelne Sänger.

                    Tallinn Chamber Orchestra & Estnischer Philharmonischer Kammerchor

Auffällig bei der Psalmvertonungen Beatus vir von Antonio Vivaldi: das Werk ist für zwei Orchester und zwei Chöre besetzt – als Erinnerung an die große Zeit der Doppelchörigkeit am Ende des 16. hin zum 17. Jahrhundert in Venedig. Speziell an der San Marco-Basilika wurde die Technik oft angewandt. Zwei Chöre sangen sich echoartig zu, bisweilen taten dies auch drei oder vier Chöre, was zu beeindruckenden Effekten führte.

Als gebürtiger Venezianer, der selbst im Orchester an der Kathedrale Geige gespielt hatte, war Vivaldi mit dieser Tradition natürlich bestens vertraut. Sehr geschickt spielt Vivaldi mit der Doppelchörigkeit, die auch die Solisten betrifft. Zwei Bassisten singen zum Beispiel echoartig, der eine dem anderen hinterher, bis sie schließlich einstimmig singen – was für unsere Ohren heute etwas ungewohnt klingt. Typisch für das Werk ist aber noch ein weitere Besonderheit: Immer wieder kommt der erste Vers „Beatus vir“ als Kehrvers zwischen den Versen.

Erst seit einigen Jahrzehnten rückt die geistliche Musik von Vivaldi wieder mehr in den Vordergrund. Allein die Psalmvertonung „Beatus Vir“ zeigt, dass sich die Beschäftigung mit dieser Seite im kompositorischen Schaffen Vivaldis absolut lohnt.

Ausführende:

Estnischer Philharmonischer Kammerchor

Tallinn Chamber Orchestra

Dirigent: Tõnu Kaljuste


Eine weitere Komposition vom „Psalm 112 BeatusVir“ gibt es von Jan Diesmas Zelenka die kürzer verfasst wurde als die Komposition von Antonio Vivaldi. Eine Gegenüberstellung beider Werke ist sehr reizvoll.

Jan Dismas Zelenka (1679-1745) – „Psalm 112 Beatus Vir“ – tschechisches Ensemble Inégal Leitung: Adam Viktora


J. S. Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Videos, Rundfunksendungen und Kantaten-Beschreibung für den “7. Sonntag nach Trinitatis”

J. S. Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Videos, Rundfunksendungen und Kantaten-Beschreibung für den “7. Sonntag nach Trinitatis”

                                                                  Leipzig – Nilolaikirche

Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder SehprobeRadio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 15.07.2018 begehen wir den 7. Sonntag nach „Trinitatis

Der 7. Sonntag nach Trinitatis geht nun auch auf die körperlichen Bedürfnisse des Menschen ein, wobei die Symbolhandlung des Abendmahls allerdings auch eine wichtige Rolle spielt. Jesu Handeln in unserem Leben macht uns frei von irdischen Bedürfnissen dadurch, dass wir sie immer erfüllt bekommen, indem wir teilhaben am Brot des Lebens. Der 6. und der 7. Sonntag nach Trinitatis könnten auch als „Sakramentssonntage“ bezeichnet werden, denn an ihnen wird der Taufe und des Abendmahls in ihrer Bedeutung für das Leben des Christen gedacht.

Durch die Erzählung von der Speisung der 5000 erfahren wir am 7. Sonntag nach Trinitatis, wie wunderbar Gott für uns Menschen durch die Gaben seiner Schöpfung sorgt. So können wir auch getrost darauf sehen, dass unser Nächster genug zu essen hat, und von unserem Reichtum abgeben, weil wir wissen, dass der Herr uns speisen wird, wenn wir selbst einmal Not leiden.

Wochenspruch:  

So seid ihr nun nicht mehr Gäste und Fremdlinge, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen. (Eph. 2, 19)

Wochenlied:

„Sei Lob und Ehr dem höchsten Gut“ (EG 326)

YouTube – Musikvideo zum Wochenlied

————————————————

(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

———————————

Bach-Kantaten für den „7. Sonntag nach Trinitatis

BWV 54 – „Widerstehe doch der Sünde
BWV 107 – „Was willst du dich betrüben
BWV 186 – „Ärgre dich, o Seele, nicht
BWV 187 – „Es wartet alles auf dich

————————————

R a d i o – Programme in Deutschland mit Bach-Kantaten:

————————————

WDR3 – Klassik

Sendung: 07:05 bis 08:30 Uhr

WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html

Allgemein-Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/

Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/wdr3/uebersicht/

—————————————————————

WDR3 – Auszug aus dem Programm!

Geistliche Musik – Sonntag:  07:05 bis 08:30 Uhr

Bach-Kantate ab ca. 08:00 Uhr

Johann Sebastian Bach 

BWV 107  “Was willst du dich betrüben“

Kantate zum 7. Sonntag nach Trinitatis

Agnès Mellon, Sopran; Howard Crook, Tenor;

Peter Kooy, Bass;

Chorus and Orchestra of Collegium Vocale

Leitung: Philippe Herreweghe

————————————————

NDRkultur

Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr

Livestream –Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

———————————————

NDRkultur – Kantate 

Sendung Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr 

Auszug aus dem Programm!

Johann Ernst Bach (1722-1777)

Das Vertrauen der Christen auf Gott, Ode

Christoph Prégardien, Tenor /

Rheinische KantoreiDas Kleine Konzert 

Leitung: Hermann Max

————— eine weitere Programmfolge ———-

Johann Sebastian Bach

BWV 54  “Widerstehe doch der Sünde,“

Kantate zum 7. Sonntag nach Trinitatis

Andreas Scholl, Altus

Amsterdamer Barockorchester und Chor

Leitung:  Ton Koopman

—————————————————

HR2 – Kultur

Sendung: 06:05 – 07:30 Uhr

Programm:

https://www.hr2.de/programm/sendezeiten/index.html

Livestream:

http://www.hr-online.de/website/static/streaming_popup/mp3streamer.jsp?client=hr2

——————————————————

HR2 – Kultur

Geistliche Musik – Auszug aus dem Programm!

Sendung: Sonntag 06:05 – 07:30 Uhr

Kantate: ca. ab  06:55 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 186  “Ärgre dich, o Seele, nicht“

Kantate zum 7. Sonntag nach Trinitatis

Ruth Ziesak, Sopran  Elisabeth von Magnus, Alt

Paul Agnew, Tenor  Klaus Mertens, Bass

Amsterdamer Barockorchester und Chor

Leitung:  Ton Koopman

————————————————

SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

Programm: 

http://www.sr.de/sr/sr2//station106~week.html;jsessionid=BB206B8BE43558076CF9D56CD9C9D460

Webradio:  

http://www.sr-online.de/sr2/351/5305.html

———————————————————————

SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Auszug aus dem Programm!

Sonntag 06:04 – 09:00 Uhr

Bach-Kantate ab 07:04 Uhr

BWV 187  “Es wartet alles auf dich,“

Kantate zum 7. Sonntag nach Trinitatis

Sandrine Piau, Sopran; Bogna Bartosz, Alt;

Klaus Mertens, Bass

Amsterdamer Barockorchester und Chor

Leitung:  Ton Koopman

——————————————

SWR2 (Kulturradio)

Sendung: 08:03 bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

—————————————————

SWR2 – Auszug aus dem Programm!

Geistliche Musik am Sonntag um 08:03 bis 08:30 Uhr

SWR2 – Kantate

Johann Sebastian Bach

BWV 107  “Was willst du dich betrüben“

Kantate zum 7. Sonntag nach Trinitatis

Arleen Augér (Sopran)  Aldo Baldin (Tenor)

John Bröcheler (Bass)

Gächinger Kantorei Stuttgart  /  Bach-Collegium Stuttgart

Leitung: Helmuth Rilling

………………………………………………………

rbb kulturradio

Sendung Sonntag: 09:30 bis 10:00 Uhr

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

———————————————————————

rbb-kulturradio  

Auszug aus dem Programm!

Sendung Sonntag von 09:30 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 107  “Was willst du dich betrüben“

Kantate zum 7. Sonntag nach Trinitatis

Agnès Mellon, Sopran; Howard Crook, Tenor;

Peter Kooy, Bass;

Chorus and Orchestra of Collegium Vocale

Leitung: Philippe Herreweghe

——————————————

MDR – Kultur 

Sendung:Sonntag: 06:30 bis 07:00 Uhr 

Programm:

http://www.mdr.de/kultur/radio-tv/radio/startseite-kultur-radio-100.html

MDR-Kultur Live:

http://www.mdr.de/kultur/radio-tv/radio/livestream-mdr-kultur-100.html

——————————————————

MDR – Kultur  

Auszug aus dem Programm!

Sendezeit Sonntag: um 06:30 bis 07:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

Kantate

BWV 187  “Es wartet alles auf dich“

Kantate zum 7. Sonntag nach Trinitatis

Yukari Nonoshita, Sopran; Robin Blaze, Countertenor;

Peter Kooij, Bass

Bach Collegium Japan

Leitung: Masaaki Suzuki

———————————————

Bayern-Klassik

Sendung Sonntag: 08:05 bis 09:00 Uhr

Programm:  

Live-Stream:

(Es ist zu empfehlen, den  VLC Media Playerden man kostenlos aus dem Internet herunterladen kann – zu benutzen!)

oder

http://www.br.de/radio/br-klassik/index.html

————————————————————-

Bayern-Klassik

Auszug aus dem Programm!

Sonntag  um 08:05 Uhr bis 09:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 186  “Ärgre dich, o Seele, nicht“

Kantate zum 7. Sonntag nach Trinitatis

Ruth Ziesak, Sopran  Elisabeth von Magnus, Alt

Paul Agnew, Tenor  Klaus Mertens, Bass

Amsterdamer Barockorchester und Chor

Leitung:  Ton Koopman

———————————————

Deutschlandfunk

Sendung Sonntag: 06:10 Uhr bis 07:00 Uhr

Programm:

http://www.deutschlandfunk.de/programmvorschau.281.de.html?drbm:date=15.07.2018

PODCAST:
http://www.deutschlandradio.de/podcasts.226.de.html

Live-Stream:  

http://www.deutschlandfunk.de/unsere-live-streams.2396.de.html

———————————————

Deutschlandfunk

Auszug aus dem Programm!

Sendung Sonntag: 06:10 Uhr bis 07:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 107  “Was willst du dich betrüben“

Kantate zum 7. Sonntag nach Trinitatis

Julia Doyle, Sopran; Makoto Sakurada, Tenor;

Wolf Matthias Friedrich, Bass;

Chor und Orchester der J. S. Bach-Stiftung St. Gallen,

Leitung: Rudolf Lutz

————————————————

Domradio Köln

Sendung: „Musica

Sonntag um 20:00 Uhr bis 22:00 Uhr

Programm:

http://www.domradio.de/radio/programmschema

Web-Radio:

http://www.domradio.de/web-radio

Link zur Sendung Musica:

https://www.domradio.de/radio/sendungen/domradio-musica

———————————

Domradio Köln

Sendung: „Musica“  

Sonntag um 20:00 Uhr bis 22:00 Uhr

Zum Ausklang der Sonn- und Feiertage der besondere Klang. Platz für klassische und geistliche Musik im DOMRADIO.

Joseph Haydn´s Oratorium „Die Schöpfung“

begeistert bis heute „Die Himmel erzählen die Ehre Gottes“

Schon die Uraufführung 1798 war ein großer Erfolg, das dreiteilige Werk wird auch heute noch sehr oft aufgeführt – trotz einer manchmal naiv-idyllischen Sprache.

„Die Schöpfung“ ist ein geistliches Werk, es beschreibt die Erschaffung der Welt, so wie sie im Buch Genesis der Bibel geschildert wird.

Haydn komponierte das Werk für drei Gesangssolisten, vierstimmigen Chor und Orchester. Sehr anschaulich bildet Haydn musikalisch das anfängliche Chaos vor der Erschaffung der Welt ab, dann schildert er wie nach und nach die Welt entsteht……

Link zur Sendung:  https://www.domradio.de/radio/sendungen/domradio-musica

———————————————————

ERF – Plus  (Evang. – Rundfunksender)

Sendung: Bach-Kantate

Die Sonntagskantaten des Thomaskantors gespielt und erklärt.

Sonntag, 11:00 Uhr bis 11:45 Uhr

Tages-Programm:

http://www.erf.de/radio/erf-plus/tagesprogramm/4167?reset=1

Livestream:

http://www.erf.de/livestream?radio=erfplus

——————————————————

ERF – Plus  (Evang. – Rundfunksender)

Sendung: Bach-Kantate

Sonntag, 11:00 Uhr bis 11:45 Uhr

BWV 107 „Was willst du dich betrüben“

Kantate zum 7. Sonntag nach Trinitatis!

Zu dieser Sendung liegen aktuell keine weiteren Informationen vor.

—————————————

Videos: 

Bach-Kantaten zum 7. Sonntag nach Trinitatis

BWV 54 – „Widerstehe doch der Sünde
BWV 107 – „Was willst du dich betrüben
BWV 186 – „Ärgre dich, o Seele, nicht
BWV 187 – „Es wartet alles auf dich

————————————————

/YouTube: BW 54 –  Widerstehe doch der Sünde”   – (Interpret: All of Bach )

——————————————

/YouTube: BWV 107 –  Was willst du dich betrüben”   – (Interpret:Herreweghe)

——————————————

/YouTube: BWV 186  –  Ärgre dich, o Seele, nicht”   –  (Interpret:S D G )

———————————

/YouTube: BWV 187  –  Es wartet alles auf dich”   –  (Interpret: Karl Richter)

———————————

Sir John Eliot Gardiner – Kantaten-Beschreibungen

             Sir GardinersKantaten-Beschreibungenzum “6. und 7. Sonntag nach Trinitatis”

                   Gardiner Reisetagebuch SDG 156  zum Download als PDF


CD’s vom Label monteverdi.uk J.E. Gardiner!

CDs – Bach-Kantaten

CD-Bestellungen Bach-Kantaten

bei Amazon

————————————

bachfest-leipzig-2013

Bachfest Leipzig vom 14. – 23. Juni 2019

zum Programm als PDF

——————————-

Video vom Thomanerchor!

Der Thomanerchor „Leben für die Musik“ (Film in voller Länge) vom 28.01.2018. Ein Filmbericht von ARTE über den Thomanerchor aus dem Jahr 2017.

Der Leipziger Thomanerchor blickt auf mehr als 800 Jahre Geschichte und Tradition zurück. Der international renommierte Chor besteht zurzeit aus 93 Jungen, die in Deutschlands älteste öffentliche Schule gehen. „360° GEO-Reportage“ begleitet drei Schüler und ihre Lehrer in ihrem Alltag bis hin zum festlichen Höhepunkt des Chorjahres – dem Weihnachtsoratorium in der Thomaskirche.

—————————————

Ich wünsche allen Besuchern ein schönes Wochenende!

Herzliche Grüße 

Volker

—————————————-

 

J.S. Bach – Chaconne aus Partita II d-Moll BWV 1004 – Orchestriert von Arman Tigranyan

J.S. Bach – Chaconne aus Partita II d-Moll BWV 1004 – Orchestriert von Arman Tigranyan

J.S. Bach – Chaconne aus der Partita BWV 1004

Im Juli 1720 kehrt Bach von einer dreimonatigen Dienstreise zurück. Als er sein Haus betritt, empfängt ihn die Nachricht, dass seine Frau vor einer Woche gestorben ist. Man zeigt ihm das Grab. Wenig später komponiert er die Partita für Violine Solo in d-Moll. Haben diese biographischen Fakten etwas miteinander zu tun? Vor einigen Jahren entdeckte die Musikwissenschaftlerin Helga Thoene, daß in der Chaconne Choräle versteckt sind, die um das Thema Tod und Auferstehung kreisen.

Nach der Entdeckung der verborgenen Choralzitate durch Helga Thoene war der Geiger Christoph Poppen sofort von der These überzeugt, daß die Chaconne so etwas wie ein musikalischer Grabstein für Bachs verstorbene Frau sein musste.

Dass die Melodie eines Kirchenliedes bei Bach als Grundlage eines Violinwerkes dienen kann, war ihr schon Jahre zuvor klar geworden. Im Jahr 1991 hatte Helga Thoene zwei Knaben des Dresdner Kreuzchores die Melodie zu „Christ lag in Todesbanden“ in die berühmte Ciaccona d-moll hineinsingen lassen. Damals hörte die Fachwelt erstmals auf. Doch nun sprang ihr die Technik auch in anderen Sätzen ins Auge und ins Ohr. Die Choralzitate waren in diese Wunderwerke der Violinliteratur verstrickt wie ein Pilzgeflecht in den Waldboden. Das klingt ganz einfach – und doch war Helga Thoene manchmal der Verzweiflung nahe: „Man glaubt, ein geübtes Auge zu haben und sieht dennoch nichts.“ Jahrelang habe sie vergeblich in der Sonate a-moll nach Choralzeilen gesucht und sei stets auf Vertuschungsmanöver des Herrn Bach hereingefallen.

Wo doch gerade diese a-moll-Sonate das dritte, letzte fehlende Beweisstück war, ein Beweis dafür, dass Bach diese drei Sonaten und später auch drei Partiten für sich selbst geschrieben habe – „als sein ganz privates Andachtsbrevier“, wie Helga Thoene glaubt. In diese große, kühne, schöne These mündet nun die jahrzehntelange Arbeit: Johann Sebastian Bach, ein gläubiger Lutheraner, der im Jahr 1717 Hofkapellmeister in Köthen wird und dort keine Kirchenmusik mehr zu schreiben braucht, komponiert Sonaten, in denen er für den spirituellen Eigenbedarf die großen Feiertage mitsamt den zugehörigen Liedern in Töne setzt: eine Sonate für Weihnachten, eine für Ostern und eine für das Pfingstfest. Dies zu zeigen und hörbar zu machen, sagt Helga Thoene, „könnte der Abschluss meiner Forschung sein“. Auch wenn damit noch lange kein Ende erreicht sei – „nicht bei einem solchen Jahrtausendgenie an Kombinatorik“.

———————————

Mit einem feierlichen Konzert von MDR RUNDFUNKCHOR, MDR SINFONIEORCHESTER und Kristjan Järvi im Magdeburger Dom hat der MDR MUSIKSOMMER 2018 am Samstag, 30. Juni 2018 begonnen.

Eingeleitet hatten Järvi und die MDR-Musiker das Konzert mit Bachs „Chaconne“ aus der Partita II d-Moll BWV 1004 für Violine solo, die an diesem Abend in der monumentalen Orchesterfassung von Arman Tigranyan erklang.

Ausführende:

MDR-Rundfunkchor

MDR Sinfonieorchester

Dirigent: Kristjan Järvi

Live-Aufnahme aus dem Magdeburger Dom vom MDR-Musiksommer 2018

———————————–

Edward Elgar (1857-1934) Cello-Konzert e-Moll op. 85 und Sospiri op. 70 und ein Interview Christoph Eschenbach mit Sol Gabetta!

Edward Elgar (1857-1934) Cello-Konzert e-Moll op. 85 und Sospiri op. 70 und ein Interview Christoph Eschenbach mit Sol Gabetta!

Sir Edward William Elgar, 1. Baronet (* 2. Juni 1857 in Broadheath bei Worcester; † 23. Februar 1934 in Worcester) war ein britischer Komponist.

Edward Elgars erste durchschlagende Erfolge als Komponist stellten sich erst irn Alter von über 40 Jahren ein; der in der Nähe von Worcester in kleinbürgerlichen Verhältnissen als Sohn eines Klavierstimmers und Musikalienhändlers geborene Elgar war kompositorischer Autodidakt, der außer privatem Violinunterricht keine reguläre musikalische Unterweisung genossen hatte.

Der langersehnte erste Erfolg stellte sich endlich 1897 mit einer Gelegenheitskomposition zu Queen Victorias diamantenem Regierungsjubiläum ein: Der „Imperial March“ brachte Elgar äußeren Ruhm und gesellschaftliche Anerkennung, traf er doch ebenso wie seine Märsche „Pomp and Circumstance“ (1901ff) in ihrer mitreißenden orchestralen Brillanz den Ton der Zeit als Ausdruck einer durchaus auch chauvinistischen Huldigung an das britische Weltreich auf dem Höhepunkt seiner Ausdehnung und Macht.

Elgar befand sich zu diesem Zeitpunkt seinerseits nicht nur auf dem Gipfel seiner Popularität, die sich in der Erhebung in den Adelsstand ausdrückte, sondern die folgenden Jahre gelten auch als seine produktivste Zeit. Umso einschneidender war für den nahezu 60-jährigen der Ausbruch des Ersten Weltkriegs: Der durch das kollektive Trauma der kriegerischen Grausamkeiten ausgelöste Verfall des gesellschaftlichen und kulturellen Wertesystems einer ganzen Generation und der Zusammenbruch des britischen Empire als Folge des Kriegsverlaufs trafen den Komponisten an der Wurzel seiner vitalen und produktiven Kräfte. So hat Elgar nach dem Ende des Krieges bis zu seinem Tod 1934 kein wesentliches oder eigenständiges Werk mehr vollendet.

Eines der zahlreichen Paradoxa in Elgars Leben und Werk ist die Tatsache, daß er seine tiefsten Gefühle in Werken virtuosen und solistischen Charakters versteckt: Die beiden Solokonzerte, das für Violine (1910) und Violoncello, sind weitaus persönlicher gehalten als etwa Elgars zwei Sinfonien, und beide Konzerte sind in ihrer Aussage intimer als seine zahlreichen kammermusikalischen Werke.

War das Violinkonzert ein Hymnus an die (laut Elgars vorangestelltem Motto) im Werk „eingeschlossene“ Seele einer geliebten Frau, so ist das Cellokonzert nicht nur ein Abgesang auf die mit dem Ersten Weltkrieg beendete Epoche der viktorianischen Gründerzeit, sondern auch Elgars Lebewohl als Komponist; er schuf dieses Konzert geradezu als seinen Schwanengesang und notierte nach dem Eintrag des Stücks in sein persönliches Werkregister: „Finis. R.I.P.“ Elgar hatte das britische Empire auf seinem imperialen und wirtschaftlichen Höhepunkt während zweier Jahrzehnte musikalisch begleitet und porträtiert: Nun ist das Cellokonzert eine Threnodie auf den Untergang dieses Weltreichs und zugleich eine Klage über den Verlust der eigenen schöpferischen Kraft.

Ausführende:

Sol Gabetta, Violoncello

NDR Elbphilharmonie Orchester

Dirigent: Christoph Eschenbach

Aufnahme vom Schleswig-Holstein Musikfestival 2018 in Lübeck am 01.07.2018


Ein Video mit einem Interview vom Dirigent Christoph Eschenbach mit Sol Gabetta (Violincello) während des Schleswig–Holstein Musikfestival am 1.7.2018 in Lübeck.

——————————————