Archiv der Kategorie: Aktuelles zum Thema: J.S. Bach

Ein internationaler Vorschlag: in der Superintendentur am Thomaskirchhof in Leipzig die Teil-Wohnung von J. S. Bach für Besucher sichtbar zu gestalten!

Ein internationaler Vorschlag: In der Superintendentur am Thomaskirchhof in Leipzig die Teil-Wohnung von J. S. Bach für Besucher sichtbar zu gestalten!

Herr Professor Marc Boss ist ein neues Mitglied in der Bach-Gruppe auf Facebook:
„The German Music-Genius: Johynn Sebastian Bach“
und hat der Allgemeinheit diesen interessanten Vorschlag unterbreitet.

Wo war J.S. Bachs Haus? in der Thomasschule in Leipzig?

Ein Bericht über die Forschung, die durchgeführt wurde, um den genauen Standort von J. S. Bachs Haus in der ehemaligen St. Thomas-Schule in der Nähe der Thomaskirche in Leipzig ausfindig zu machen.

In Deutschland gibt es keine Wohnungen mehr, in denen Johann Sebastian gelebt und gearbeitet hat. Wenn man die Städte und in manchen Fällen auch die Orte kennt, an denen ihre Wohnorte standen, gibt es keine Spur mehr, während in London das Haus sechsunddreißig Jahre lang gelebt hat sein Zeitgenosse Georg Friedrich Händel und wo er starb, existiert noch. Sie wurde ein Museum. In Deutschland ist leider keine einzige Mauer eines vom Meister bewohnten Hauses heute ein Erinnerungsort für die vielen Pilger, die Liebhaber und Bewunderer seiner Arbeit sind.

Ein Bach-Enthusiast, der mit dieser Lücke unzufrieden war, ein Mitglied des Fördervereins Bach-Archiv und der Neuen Bachgesellschaft Leipzig, hatte die Idee, mit Hilfe der Katasterkarten der Stadt den genauen Standort seines Hauses zu ermitteln. Diese St.-Thomas-Schule, in der der Musiker 27 Jahre lang lebte und starb, wurde 1902 abgebrochen. Etwa an der gleichen Stelle wurde ein neues Gebäude für die Pfarrer (Superintendentur) errichtet. Bach residierte am südlichen Ende der Schule; er besetzte den Keller, das Erdgeschoss und die oberen Stockwerke. Sein Büro, Küche und Wohnzimmer befanden sich im ersten Stock.

In Leipzig wurde im 20. Jahrhundert lange überlegt, dass sich die Wohnung von Cantor im heutigen Gebäude befand. Folglich war es weder für Pilger noch für Pilger zugänglich.

Gereizt, den Ort des Hauses Bach nicht genau zu kennen, habe ich von den zuständigen Abteilungen des Leipziger Rathauses die Katasterpläne der Schule vor ihrer Zerstörung und die aktuellen Katasterpläne erhalten. Nachdem ich ihre Bewertungen homogenisiert hatte, überlagerte ich die Katasterkarten der ehemaligen Thomasschule und des rekonstruierten Gebäudes. Ich war erstaunt, jenen Teil der Oberfläche von Cantors Haus am südlichen Ende der Schule zu entdecken, dessen Arbeitszimmer, seine Komponirstube, außerhalb der Peripherie des jetzigen Gebäudes lag ein kleiner Bereich der Fußgängerzone, die vor der Thomaskirche (Thomas Pforte) und im Garten der Superintendentur vorbeiführt!

Als zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein Gebäude zerstört wurde und am selben Ort kein Wiederaufbau stattfand, gab es keinen Grund, die unterirdischen Fundamente auszugraben. Die Fundamente der alten Mauer und des Untergeschosses von Bachs Wohnung sind daher höchstwahrscheinlich nicht entfernt worden. Die westliche Kellerwand der St. Thomas School war 1,20 m dick und für eine sehr lange Zeit war die Außenmauer der Stadt. Man kann sich leicht vorstellen, dass man bei einer kleinen archäologischen Arbeit durch das Graben von weniger als einem Meter Tiefe die Überreste der Mauer einer der ältesten und ehrwürdigsten Schulen Deutschlands finden würde. Ein Teil dieser Mauer befindet sich unter dem irdenen Garten der Superintendentur (Pastorenhaus); in der nahe gelegenen Fußgängerzone, unter dem Bürgersteig, vor der Superintendentur, muss man auch die gleiche Mauer finden.

Bachs Wohnung bestand aus einem Keller und dem Erdgeschoß sowie mehreren Stockwerken. Wenn man also beim Graben die Mauer in der Straße unter dem Bürgersteig findet, so ist es die des Kellers der Wohnung des Kantors. Und dort muss man unbedingt auch den Boden des Kellers seiner Wohnung finden.

Die beigefügten Fotos und Pläne zeigen die Standorte, die zerstörte Schule, die Fenster von Cantors Haus in der Schule, Ansichten von Westen und Osten, die zu graben Orte, sowie verschiedene Zeichnungen und entsprechende Katasterkarten. in Schule und Wohnung.

Wenn es in Leipzig den Willen gibt, jetzt oder später diesen Ort zu materialisieren, könnten wir mit wenig Aufwand die Fundamente der Schule an diesem Ort ans Licht bringen, die die Wände des Hauses von Cantor sind.

Der Bürgersteig in der Fußgängerzone könnte durch ein transparentes Schild ersetzt werden, so dass Sie unter der Wand und dem Boden des Kellers sehen können. Und auf dieser Platte könnte man leicht die Konturen der Räume im ersten Stock des Hauses nachzeichnen. An der Wand der Superintendentur, würden wir erklärende Platten anbringen. Alle Pläne existieren!

Für die vielen Pilger, die auf den Spuren von J.S. Bach nach Leipzig kommen, wäre das eine gute Gelegenheit eine Teilwohnung von J.S. Bach besichtigen zu können.

Eine Spendenaktion von Musikliebhabern aus aller Welt sollte die Kosten für die Arbeit, die das Leipziger Rathaus bestellen würde, einfacher zu finanzieren sein.

Verfasser: Professor Marc Boss (Präsident des Versailles Kammerorchesters)

Das Original-Word-Dokument in Englisch von Herrn Marc Boss ist hier zum Download möglich!

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ARTE-Film – Bach, eine deutsche Passion – STADT LAND KUNST !

ARTE-Film – Bach, eine deutsche Passion – STADT LAND KUNST !

Auf ARTE ist ein neuer Film über Johann Sebastian Bach veröffentlicht worden. Dieser Film ist in der ARTE-Mediathek verfügbar von 12/10/2018 bis 12/10/2020.

Mitten in Deutschland liegt der majestätische Thüringer Wald. In dieser Landschaft, Wiege des Protestantismus, kam Johann Sebastian Bach zur Welt. Die Musik des genialen Komponisten verkörpert die Qualen seiner deutschen Heimat im 18. Jahrhundert und das Aufkommen der Barockzeit.

Michael Maul (Intendant des Bachfestes Leipzig.)

BACH AND MAUL IN JAIL – AND BEYOND Fortsetzung unserer kleinen Reihe zu Bach auf ARTE. Danke an den großartigen Regisseur Heinz Cadera, mit dem ich nun zum ersten Mal auch die – angebliche – Gefängniszelle Bachs in Weimar besuchen konnte, und an The-New-Arnstadt-Bach Jörg Reddin für’s mitmachen. Hat wieder viel Spaß gemacht, und ich hoffe, die Bilder machen (noch mehr) Lust auf das Bachland zwischen Eisenach und Leipzig!


 

Language English

ARTE has released a new film about Johann Sebastian Bach. This film is available in the ARTE library from 12/10/2018 to 12/10/2020.

In the middle of Germany lies the majestic Thuringian Forest. In this landscape, cradle of Protestantism, Johann Sebastian Bach was born. The music of the ingenious composer embodies the torments of his German homeland in the 18th century and the advent of the Baroque era.

Michael Maul (Director of Bachfest Leipzig)

BACH AND MAUL IN JAIL – AND BEYOND Continuation of our small series to Bach on ARTE. Thanks to the great director Heinz Cadera, with whom I was able to visit the – alleged – prison cell of Bach in Weimar for the first time, and join Jörg Reddin for the-New-Arnstadt-Bach. Have fun again, and I hope the pictures make (even more) feel like the Bachland between Eisenach and Leipzig!

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Eine J.S. Bach-Piano-Lehrstunde gab es im Palau de la Musica Catalana in Barcelona!

Eine J.S. Bach-Piano-Lehrstunde gab es im Palau de la Musica Catalana in Barcelona !

                   András Schiff im Palau de la Musica Catalana Barcelona am 4.10.2018

Zu Gast war András Schiff und tätigte einmal folgende Aussage:

„Eigentlich machen wir Pianisten heute alles falsch.“ Sagt er. Und nimmt sich selbst dabei nicht aus. Bach, Schubert oder Mozart immer bloss auf den – zugegebenermassen herrlich tönenden – Steinway-Flügeln zu spielen, ebne das klangliche Potenzial dieser Musik entschieden ein. Andererseits seien die meisten historischen Tasteninstrumente leider ungeeignet, unsere gross dimensionierten Konzertsäle zu füllen. Es ist ein Dilemma, in das sich der Pianist András Schiff sehenden Auges, aber mit der ihm eigenen Aufrichtigkeit hineinbegeben hat. Schiff hat in den vergangenen Jahren eine wachsende Lust am Musizieren auf historischen Instrumenten entwickelt.

Zum Anfang erklang das Italienisches Konzert in F-Dur, BWV 971

Beim «Italienischen Konzert» BWV 971 konnte man sich gleich zu Beginn selbst einen Höreindruck von der Problematik machen, die András Schiff so offen anspricht. Der erste Satz mit seiner für Bach eher untypischen Vollgriffigkeit und bewusst ausgestellten Bravour tönt auf dem modernen Instrument zwangsläufig sehr direkt, manchmal fast wie eine Ahnung von frühem Beethoven, jedenfalls merklich weniger spielerisch als etwa auf einem Cembalo.

Dann aber, im Mittelsatz, ereignet sich das erste von vielen kleinen Wundern. Schiff transzendiert hier das Neben- und Gegeneinander von Solostimme und ostinater Begleitung in ein inniges Gebet, bei dem die rechte Hand wie losgelöst im Gesang über der Basslinie schwebt. Dieses Kunststück, bei dem sich der Klavierklang plötzlich ins Immaterielle, ja Unirdische lichtet, wiederholt Schiff später vor allem im zweiten Teil, bei den in jeder Hinsicht überwältigenden «Goldberg-Variationen».

Vor der Pause erklang die Ouverture h-Moll BWV 831.

Das pianistisch anspruchsvolle Werk gelingt technisch wie musikalisch ungemein eindrucksvoll.

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Erleuchtete Interpretation der Goldberg-Variationen BWV 988

Wie abgeklärt und schwerelos wirkt dagegen dann die Wiedergabe der «Goldberg-Variationen» BWV 988. András Schiff zelebriert das gut 85-minütige Stück als ein pianistisches Hochamt; er erinnert mit seiner unerhört feinsinnig und nuanciertes Spiel auf die 30 Variationen zulaufenden Wiedergabe vielmehr daran, dass dieses Gipfelwerk der Klavierliteratur einst zur Erbauung, um nicht zu sagen: zur Unterhaltung geschrieben wurde.

Tatsächlich klingt die Musik bei Schiff, der keinerlei technische Probleme zu kennen scheint, kurzweilig und tiefsinnig zugleich. Und auch das leidige Thema «Bach auf dem Klavier» ist – ein weiteres Paradox dieser buchstäblich erleuchteten Interpretation – einen Moment lang unerheblich. Denn hier klingt einfach alles stimmig und fantastisch.

Zu früh einsetzender Schluss-Applaus zerstörte ein wenig das Gehörte und dem Pianisten gefiel es ebenso wenig, was durch sein Kopfschütteln erkennbar war. Schade, dass dieser kleine Wehrmutstropfen ein geniales Bach-Konzert ein wenig eingetrübt hat.


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J.S. Bach & Antonio Vivaldi – Concertos for flute & strings

J.S. Bach & Antonio Vivaldi – Concertos for flute & strings!

                              J.S. Bach

Johann Sebastian Bach (Rufname Sebastian, * 21. März jul./ 31. März 1685 greg. in Eisenach; † 28. Juli 1750 in Leipzig) war ein deutscher Komponist, Kantor sowie Orgel- und Cembalovirtuose des Barock.

In seiner Hauptschaffensperiode war er Thomaskantor zu Leipzig. Er ist der prominenteste Vertreter der Musikerfamilie Bach und gilt heute als einer der bekanntesten und bedeutendsten Musiker überhaupt. Insbesondere von Berufsmusikern wird er oft als der größte Komponist der Musikgeschichte angesehen. Seine Werke beeinflussten nachfolgende Komponistengenerationen und inspirierten Musikschaffende zu zahllosen Bearbeitungen.

Johann Sebastian Bachs Stil machte unter dem Einfluss Vivaldis eine tiefgreifende Weiterentwicklung durch; unter anderem transkribierte Bach mehrere Konzerte für Cembalo und für Orgel.

                            Antonio Vivaldi

Antonio Lucio Vivaldi (* 4. März 1678 in Venedig; † 28. Juli 1741 in Wien) war ein venezianischer Komponist und Violinist des Barocks.

Vivaldi brachte das Solokonzert als eine Hauptform des Hochbarock auf, und er verhalf dreisätzigen Werken zum Durchbruch. In den schnellen Ecksätzen setzte er erstmals systematisch die Ritornell-Form ein, in der das Orchester eine musikalische Passage mehrmals wiederholt und sich abwechselt mit solistischen Abschnitten, die einen freieren, mehr episodischen Charakter haben und modulierende Passagen enthalten. Seine langsamen Mittelsätze sind gekennzeichnet durch Kantilenen des Soloinstruments.

Daneben dokumentieren rund 55 Ripienokonzerte (Konzerte ohne Solisten) und rund 21 Kammerkonzerte (Konzerte für Solisten ohne Orchester) ein intensives Experimentieren mit der Konzertform.

Die Instrumental-Werke:

Antonio Vivaldi: Concerto for strings & continuo in C major, RV 114
J.S. Bach: Italian Concerto, BWV 971
Antonio Vivaldi: Concerto for Strings in G minor, RV 157
Antonio VivaldiJ.S. Bach: Concerto in g minor RV 316 – BWV 975
J.S. Bach: Concerto for two Violins in D minor, BWV 1043
Anonio Vivaldi: Concerto for flautino in C major RV 443

                                          Anna Fusek (flute) and Capella Anna play Bach & Vivaldi

Ausführende:

Anna Fusek: flute

Capella Anna Conducted by Anna Fusek

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                             Video: J.S. Bach & Antonio Vivaldi – Concertos for flute & strings

 

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J.S. Bach BWV 232 „h-moll Messe“ Herbert Blomstedt von 2005 aus der Thomaskirche Leipzig

J.S. Bach BWV 232 „h-moll Messe“ Herbert Blomstedt von 2005 aus der Thomaskirche Leipzig

Die h-Moll-Messe von Johann Sebastian Bach, BWV 232, ist eine der bedeutendsten geistlichen Kompositionen. Es handelt sich um J.S. Bachs letztes großes Vokalwerk und seine einzige Komposition, der das vollständige Ordinarium des lateinischen Messetextes zugrunde liegt.

                                          Dirigent Herbert Blomstedt  –  (Foto: Gert Mothes)

Gelegentlich wird sie infolge einer Zuschreibung der Romantik auch Hohe Messe in h-Moll genannt. Dem Typus nach handelt es sich um eine Missa solemnis, die aus 18 Chorsätzen und 9 Arien besteht. Bach komponierte 1733 zunächst eine Missa aus Kyrie und Gloria. Gegen Ende seines Lebens stellte er die übrigen Sätze aus Bearbeitungen früher komponierter Sätze, überwiegend aus seinen Kantaten, und neuen Kompositionen zusammen. Das Manuskript von 1748/1749 gehört zum UNESCO-Weltdokumentenerbe.

Die hohe Wertschätzung der Messe spiegelt sich seit dem 19. Jahrhundert in zahlreichen superlativischen Beschreibungen und der Bezeichnung als „Hohe Messe“ wider. Der Bach-Biograph Philipp Spitta urteilte 1880: „Von Bachs Compositionen könnte alles verloren gehen, die H moll-Messe allein würde bis in unabsehbare Zeit von diesem Künstler zeugen, wie mit der Kraft einer göttlichen Offenbarung.“

Im Gegensatz zu anderen Vokalwerken Bachs, den Kantaten, Oratorien und Passionen, die nach seinem Tod für fast 100 Jahre weitgehend in Vergessenheit gerieten, stand die h-Moll-Messe in hohem Ansehen und genoss einen legendären Ruf. Der Musikwissenschaftler Friedrich Blume hielt sie für „eines der eindrucksvollsten Zeugnisse, das die Geschichte kennt, für jenen überkonfessionellen und gesamteuropäischen Geist, der die Musik am Ausgang des Barockzeitalters durchdrungen hat“. Heute gehört die etwa zweistündige, anspruchsvolle Messe zum Standard-Repertoire professioneller Chöre und wird von den großen Bachwerken weltweit am häufigsten aufgeführt.

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J.S. Bach BWV 232 „h-moll Messe“ mit Herbert Blomstedt

„Nichts, was J.S. Bach geschrieben hat, ist so umfassend wie die h-moll-Messe – nicht einmal die großen Passionen.“ – In diesen Worten spürt man eine besondere Beziehung Herbert Blomstedts zu Bachs Monumentalwerk. Eine Live-Aufnahme vom Bachfest Leipzig am 8. Mai 2005 aus der Thomaskirche Leipzig.

Mit seiner „Missa tota“ – einer voll durchkomponierten fünfsätzigen Messe gemäß dem katholischen Ritus, abweichend von der im protestantischen Raum verwendeten Kurzform – beschäftigte sich J.S. Bach fast 30 Jahre lang; das „Et incarnatus est“ aus dem „Credo“- Abschnitt wurde zu seiner letzten vollendeten Komposition. So erscheint die h-moll-Messe als klingendes Vermächtnis, über das Herbert Blomstedt in einem Gespräch mit der Journalistin Julia Spinola bewundernd sagte: „Schon der Reichtum an Formen ist erstaunlich und der innere Reichtum ist es umso mehr.“

Ausführende:

Ruth Ziesak, Sopran;  Anna Larsson, Alt

Christoph Genz, Tenor Dietrich Henschel, Bass

Gewandhaus-Orchester Leipzig  &  Gewandhaus-Kammerchor Leipzig

Dirigent: Herbert Blomstedt

Eine Live-Aufnahme vom Bachfest Leipzig am 8. Mai 2005 aus der Thomaskirche Leipzig.

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Die Thüringer Bachwochen mit Termine in 2018 und veröffentlicht Trailer-Videos von den Festwochen! 

Die Thüringer Bachwochen mit Termine in 2018 und veröffentlicht Trailer-Videos von den Festwochen! 

Zum fünften Mal lädt Helmuth Rilling, der legendäre Bach-Interpret und -Vermittler, junge Musiker aus aller Welt nach Weimar, um an authentischem Ort Bachs Kantaten zu studieren und aufzuführen.

Das große Finale sind die beiden Abschlusskonzerte, am 10.08.2018 in Leipzig und am 11.08.2018 in Eisenach.

Das Programm des zweiten Abschlusskonzertes wird sein:

Johann Sebastian Bach Kantaten
„Herr, gehe nicht ins Gericht mit deinem Knecht“ | BWV 105
„Du Hirte Israel, höre“ | BWV 104
„Wir müssen durch viel Trübsal” | BWV 146

Weitere Angaben zu dem Projekt unter dem nachstehenden Link:

http://www.thueringer-bachwochen.de/de/academy/


The 5th Weimar Bach Cantata Academy is ready to start.

Only two more weeks until 63 young, talented and ambitious musicians from 18 countries come to Weimar to study with Helmuth Rilling and seven coaches the secrets of Bach’s cantatas. Seven unique concerts will follow!

But who are these young fellows who just love music, traveling and J.S. Bach?
Starting today we will begin a series of introductions to get to know each other. Everyday, all the way up until the Bach Cantata starts, we will introduce to you the ladies and gents of the upcoming Bach Cantata Academy with personal and fascinating facts… it’s about life, about the beginning of the love to music and about inspiring souls.

Join us on the journey of the 5th Weimar Bach Cantata Academy – 29 July – 11 August 2018.

Say hello to Krista Costin (USA), Jared Swope (USA) and Kyron Basu (CAN)

More information about the project at the following link:

http://www.thueringer-bachwochen.de/de/academy/

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The 5th Weimar Bach Cantata Academy starts in only two weeks, on 29 July, with 63 young and talented musicians. Over two weeks they will study and perform Bachs cantatas with the great Bach expert Helmuth Rilling!

Look back to 2017 and be excited for 2018’s concerts!

Tickets and information are available at:   www.thueringer-bachwochen.de

THÜRINGER BACHWOCHEN – der Festivaltrailer

Ein Film von Marius Böttcher mit Eindrücken von Konzerten der Thüringer Bachwochen 2018, u.a. mit Asya Fateyeva, Alexey Stadler, Chad Lawson, Jordi Savall, Hans-Christoph Rademann, der Gaechinger Cantorey der Internationale Bachakademie Stuttgart, Il Gardellino, Tobias Berndt, Silvius von Kessel, der Deutschen Hofmusik und den Basler Madrigalisten, gedreht in der Bachkirche Arnstadt, im Erfurter Dom, auf der Leuchtenburg, bei FRANZ MEHLHOSE und im Zughafen Erfurt sowie in der Stadtkirche St. Michael in Jena.

Video:  

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Weimarer Bachkantaten-Akademie 2017 | Abschlusskonzert Eisenach

Aufzeichnung aus der Georgenkirche Eisenach, 18. August 2017

Johann Sebastian Bach: Kantaten
„Christen, ätzet diesen Tag“ BWV 63
„Sie werden aus nach Saba kommen“ BWV 65
„Lobet Gott in seinen Reichen“ BWV 11

Julia Sophie Wagner – Sopran
Lidia Vinyes Curtis – Alt
Nicholas Phan – Tenor
Tobias Berndt – Bariton

Chor und Orchester der Weimarer Bachkantaten-Akademie
Kathy Saltzman Romey – Einstudierung Chor
Lorenzo Ghirlanda – Einstudierung Orchester

Helmuth Rilling – Leitung

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In August 2015 the great Bach interpreter and promoter, Helmuth Rilling, invited young musicians from across the world to come to Germany to study and perform Bach’s cantatas in their authentic location in Weimar. 63 musicians from 18 countries were chosen from countless applicants who evolved in the shortest time into an excellent choir and orchestra with immense enthusiasm and great musical talent.

This documentation by director Tilo Krause shows impressions of the Academy as well as of concerts in the historic Bach places in Muehlhausen, Arnstadt and Eisenach. A project of the Thuringia Bach Festival in collaboration with the Liszt University of Music Weimar, made possible by the generous support of the Friends of Helmuth Rilling association. Copyright: Freundeskreis Helmuth Rilling – Friends of Helmuth Rilling e.V., Tilo Krause, Thueringer Bachwochen e.V.

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Das Bachfest Leipzig 2019 erlebt nach dem grandiosen Bachfestival in 2018 eine abgespeckte Form, die sehr gewöhnungsbedürftig erscheint!

Das Bachfest Leipzig 2019 erlebt nach dem grandiosen Bachfestival in 2018 eine abgespeckte Form, die sehr gewöhnungsbedürftig erscheint!

Zum Bachfest 2019 werden die großen internationalen Bach-Interpreten bis auf Jordi Savall und Hermann Max dem Bachfest 2019 fern bleiben. Das ist nach dem grandiosen Bachfest von 2018 eine große Ernüchterung die sich unter den Bachfreunden breit macht. Was ist der Anlass, dass kein Rudolf Lutz mit seinem großartigen Bach-Ensemble aus St. Gallen, oder Philippe Herreweghe diese Lücken schließen könnten. Wenn das Bachfest Leipzig weiterhin International anerkannt sein möchte, müssen Wege gefunden werden, um von großen internationalen Interpreten und Orchestern die Lücken schließen zu können.

Sehr verwunderlich erscheint mir, dass der Präsident vom Bach-Archiv Leipzig, Sir John Eliot Gardiner ebenfalls durch seine Abwesenheit glänzen wird. Das sind die wunden Punkte im Bachfest-Programm für 2019, die den Verantwortlichen einen geringeren Zuschauerzuspruch, international und national in 2019 bescheren könnte.

Bachfest Leipzig vom 14.–23. Juni 2019

Vorverkaufsbeginn: 16. November 2018

»Hof-Compositeur Bach«

Das Bild des treufleißigen Leipziger Thomaskantors ist nur eine Seite der Medaille. Johann Sebastian Bach war ganze 15 Jahre seines Berufslebens Hofmusikus: zunächst Organist und Konzertmeister in Weimar (ab 1708), dann Kapellmeister in Köthen (1717–1723). Noch als städtischer Leipziger Musikdirektor sammelte er beständig höfische Ehrentitel: 1729 wurde er nebenamtlich außerordentlicher Kapellmeister des Weißenfelser Herzogs und ab 1736 »Hof-Compositeur « des sächsischen Kurfürsten. Gut möglich, dass Bach auch mit seinem berühmten Vorspiel bei Friedrich dem Großen in Potsdam das Ziel verfolgte, Ehrenmitglied in dessen Hofkapelle zu werden.

Bachs Wirken an den Höfen und für die Regenten hat viele Kompositionen hervorgebracht – prachtvolle Festmusiken, funkelnd virtuose Instrumentalwerke in den unterschiedlichsten Stilen und innovative Kirchenmusik. Kurz: Die Werke des »Hof-Compositeurs« Bach bestechen durch ein ausgesprochen breites Spektrum an Formen und Gattungen.

Im Bachfest 2019 wollen wir die ›höfische‹ Seite in Bachs Oeuvre hörbar machen – in vier Reihen, die seinem Schaffen für Weimar, Köthen, Dresden und Berlin gewidmet sind.

                                         Programmheft Bachfest Leipzig 2019 zum Download

In einer fünften Reihe, »Bach & Friends«, gehen wir auf Entdeckungsreise und lernen Werke seiner höfischen Musikerfreunde kennen, die für Bach eine besondere Bedeutung hatten. Die Reihen sind voller Highlights. Um nur einige zu nennen: In einem vierteiligen Zyklus erklingen Bachs Weimarer Kantaten, allesamt in unterschiedlicher Aufführungspraxis. In einem Themenabend schlüpft Nuria Rial in die Rolle der Köthener »Hof-Cantatrice« Anna Magdalena Bach. Jordi Savall entführt uns in die Welt des »Musikalischen Opfers«.

Erstmals werden Bachs großartige Huldigungskantaten auf den sächsischen Kurfürsten am Originalschauplatz – dem Marktplatz – zelebriert. Und in einem Konzert kommt es gar zu einem Duell: beim legendären Wettstreit zwischen J.S. Bach und Marchand.

Freuen Sie sich also auf ein Bachfest von besonderer Vielfalt. Versäumen Sie aber auch nicht, jenseits der Kirchen und Bühnen Johann Sebastian Bachs den Werken seiner großen Leipziger ›Anwälte‹ Felix Mendelssohn Bartholdy und Robert Schumann an deren originalen Spielstätten zu lauschen.

Karten-Vorverkauf

Der öffentliche Vorverkauf für das Bachfest 2019 beginnt am 16. November 2018. Mitglieder der »Vereinigung der Freunde des Bach-Archivs Leipzig e. V.« sowie der »Neuen Bachgesellschaft e. V.« können bereits ab dem 02. November 2018 Karten erwerben.

Link:  http://www.ticketonline.de/

 

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