Archiv der Kategorie: Bach-Kantate

Die Thüringer Bachwochen mit Termine in 2018 und veröffentlicht Trailer-Videos von den Festwochen! 

Die Thüringer Bachwochen mit Termine in 2018 und veröffentlicht Trailer-Videos von den Festwochen! 

Zum fünften Mal lädt Helmuth Rilling, der legendäre Bach-Interpret und -Vermittler, junge Musiker aus aller Welt nach Weimar, um an authentischem Ort Bachs Kantaten zu studieren und aufzuführen.

Das große Finale sind die beiden Abschlusskonzerte, am 10.08.2018 in Leipzig und am 11.08.2018 in Eisenach.

Das Programm des zweiten Abschlusskonzertes wird sein:

Johann Sebastian Bach Kantaten
„Herr, gehe nicht ins Gericht mit deinem Knecht“ | BWV 105
„Du Hirte Israel, höre“ | BWV 104
„Wir müssen durch viel Trübsal” | BWV 146

Weitere Angaben zu dem Projekt unter dem nachstehenden Link:

http://www.thueringer-bachwochen.de/de/academy/


The 5th Weimar Bach Cantata Academy is ready to start.

Only two more weeks until 63 young, talented and ambitious musicians from 18 countries come to Weimar to study with Helmuth Rilling and seven coaches the secrets of Bach’s cantatas. Seven unique concerts will follow!

But who are these young fellows who just love music, traveling and J.S. Bach?
Starting today we will begin a series of introductions to get to know each other. Everyday, all the way up until the Bach Cantata starts, we will introduce to you the ladies and gents of the upcoming Bach Cantata Academy with personal and fascinating facts… it’s about life, about the beginning of the love to music and about inspiring souls.

Join us on the journey of the 5th Weimar Bach Cantata Academy – 29 July – 11 August 2018.

Say hello to Krista Costin (USA), Jared Swope (USA) and Kyron Basu (CAN)

More information about the project at the following link:

http://www.thueringer-bachwochen.de/de/academy/

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The 5th Weimar Bach Cantata Academy starts in only two weeks, on 29 July, with 63 young and talented musicians. Over two weeks they will study and perform Bachs cantatas with the great Bach expert Helmuth Rilling!

Look back to 2017 and be excited for 2018’s concerts!

Tickets and information are available at:   www.thueringer-bachwochen.de

THÜRINGER BACHWOCHEN – der Festivaltrailer

Ein Film von Marius Böttcher mit Eindrücken von Konzerten der Thüringer Bachwochen 2018, u.a. mit Asya Fateyeva, Alexey Stadler, Chad Lawson, Jordi Savall, Hans-Christoph Rademann, der Gaechinger Cantorey der Internationale Bachakademie Stuttgart, Il Gardellino, Tobias Berndt, Silvius von Kessel, der Deutschen Hofmusik und den Basler Madrigalisten, gedreht in der Bachkirche Arnstadt, im Erfurter Dom, auf der Leuchtenburg, bei FRANZ MEHLHOSE und im Zughafen Erfurt sowie in der Stadtkirche St. Michael in Jena.

Video:  

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Weimarer Bachkantaten-Akademie 2017 | Abschlusskonzert Eisenach

Aufzeichnung aus der Georgenkirche Eisenach, 18. August 2017

Johann Sebastian Bach: Kantaten
„Christen, ätzet diesen Tag“ BWV 63
„Sie werden aus nach Saba kommen“ BWV 65
„Lobet Gott in seinen Reichen“ BWV 11

Julia Sophie Wagner – Sopran
Lidia Vinyes Curtis – Alt
Nicholas Phan – Tenor
Tobias Berndt – Bariton

Chor und Orchester der Weimarer Bachkantaten-Akademie
Kathy Saltzman Romey – Einstudierung Chor
Lorenzo Ghirlanda – Einstudierung Orchester

Helmuth Rilling – Leitung

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In August 2015 the great Bach interpreter and promoter, Helmuth Rilling, invited young musicians from across the world to come to Germany to study and perform Bach’s cantatas in their authentic location in Weimar. 63 musicians from 18 countries were chosen from countless applicants who evolved in the shortest time into an excellent choir and orchestra with immense enthusiasm and great musical talent.

This documentation by director Tilo Krause shows impressions of the Academy as well as of concerts in the historic Bach places in Muehlhausen, Arnstadt and Eisenach. A project of the Thuringia Bach Festival in collaboration with the Liszt University of Music Weimar, made possible by the generous support of the Friends of Helmuth Rilling association. Copyright: Freundeskreis Helmuth Rilling – Friends of Helmuth Rilling e.V., Tilo Krause, Thueringer Bachwochen e.V.

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J.S. Bach – Kantate BWV 19 „Es erhub sich ein Streit“ Ausschnitte!

J.S. Bach – Kantate BWV 19 „Es erhub sich ein Streit“ J.E. Gardiner, Monteverdi Choir

Sonntag 10.06.2018 – Bachfest Leipzig 2018
No 50 Kantaten-Ring 10
Nikolaikirche Leipzig 20:00 Uhr
 J. S. Bach: „Es erhub sich ein Streit“, BWV 19Ausschnitte vom Bachfest Leipzig
Julia Doyle (Sopran), Hana Blažíková (Sopran),
Reginald Mobley (Altus), Peter Harvey (Bass),
Monteverdi Choir, English Baroque Soloists,
.

Es war ein fantastischer Kantatenabend den ich nie vergessen werde.  Leipzig Du bist wunderbar mit deinen fantastischen Bach-Interpreten..!!

GLORIA SEI DIR GESUNGEN!

Dieses Video zeigt, wie der Ring der Kantaten am Sonntagabend, 10.6.2018  nach 18 Stunden Musik in Bachs St. Nikolaus Kirche endete. Viele Besucher erzählten uns später, dass es der emotionalste Moment in ihrem Konzertleben war. Und tatsächlich: Musiker und Besucher hatten Tränen in den Augen, als die letzten Takte von „Wachet auf, ruft uns die Stimme“ verblassten.

Bach scheint Menschen wie kein anderer zu vereinen. Danke an alle gesegneten Ringreisenden und all diese wunderbaren Musiker – Monteverdi Chor & Orchester, John Eliot Gardiner, Hans-Christoph Rademann, Gaechinger Kantorei, Ton Koopman, Amsterdamer Barockorchester & Chor, Masaaki Suzuki, Bach Collegium Japan, Thomaskantor Gotthold Schwarz, Thomanerchor Leipzig, David Timm und der Leipziger Universitätschor – für die Teilnahme an dieser herausragenden Veranstaltung!

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Eröffnungs-Konzert Bachfest Leipzig 2018 am Freitag 8.6.2018 in der Thomaskirche!

Eröffnungs-Konzert Bachfest Leipzig 2018 am Freitag 8.6.2018 in der Thomaskirche!

Eröffnungskonzert-Bachfest 2018 Leipzig Freitag 08.06.2018 » 17:00 Uhr Thomaskirche Leipzig

Johann Sebastian Bach (1675-1750) Toccata und Fuge d-Moll“ BWV 565

Johann Hermann Schein (1586-1630) „Herr Gott, dich loben wir(Te Deum laudamus)

J. S. Bach: Messe F-Dur, BWV 233

Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847) „Verleih uns Frieden gnädiglich“, MWV A11

Motetten aus dem Israelsbrünnlein von J. H. Schein und aus der Geistlichen Chormusik von Heinrich Schütz (1585-1672).

Vor genau 400 Jahren – im Jahre 1618 – komponierte der Leipziger Thomaskantor Johann Hermann Schein eines seiner prächtigsten geistlichen Konzerte, das 24-stimmige deutsche Te Deum »Herr Gott, dich loben wir«. Anlass für diese opulente Festmusik war die Hochzeit von Dorothea Sophia Möstel, der Tochter des amtierenden Bürgermeisters. Ein reichliches Jahrhundert später stellte Johann Sebastian Bach in Leipzig seine F-Dur-Messe zusammen und nutzte dabei das musikalische Material aus etlichen seiner Kantaten. In dem wiederum 100 Jahre später entstandenen Choralkonzert »Verleih uns Frieden gnädiglich« von Felix Mendelssohn Bartholdy spiegelt sich die große Bach-Verbundenheit des Komponisten wider.


Ausführende:

Thomasorganist Ullrich Böhme,

Gerlinde Sämann (Sopran), Anja Binkenstein (Sopran), Stefan Kahle (Alt),

Markus Brutscher (Tenor), Robert Pohlers (Tenor), Gun-Wook Lee (Bass),

Thomanerchor Leipzig, Gewandhausorchester Leipzig,

Stefan Altner (Orgel und Continuo-Orgel), Leitung: Thomaskantor Gotthold Schwarz

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J.S. Bach – Kantate zu Pfingsten – BWV 172 „Erschallet, ihr Lieder, erklinget, ihr Saiten“ – Tölzer-Knabenchor!

J.S. Bach – Kantate zu Pfingsten – BWV 172 „Erschallet, ihr Lieder, erklinget, ihr Saiten“ – Tölzer-Knabenchor!


Erschallet, ihr Lieder, erklinget, ihr Saiten! (BWV 172) ist eine geistliche Kantate von Johann Sebastian Bach. Er komponierte sie 1714 in Weimar für Pfingsten und führte sie dort in der Schlosskapelle am 20. Mai 1714 zum ersten Mal auf.

Die Kantate ist gesetzt für vier Solisten, Chor und ein festliches Orchester: drei Trompeten, Pauken, Oboe (in späteren Fassungen Oboe d’amore oder Orgel), Streicher, Violoncello, Fagott und Basso continuo.

  1. Coro: Erschallet, ihr Lieder, erklinget, ihr Saiten
  2. Recitativo (Bass): Wer mich liebet, der wird mein Wort halten
  3. Aria (Bass, Trompeten und Pauken): Heiligste Dreieinigkeit
  4. Aria (Tenor, Streicher): O Seelenparadies
  5. Aria (Sopran – Seele, Alt – Geist, Oboe, Violoncello): Komm, laß mich nicht länger warten
  6. Choral (Violine): Von Gott kömmt mir ein Freudenschein
    (in der ersten Fassung:) Wiederholung des Eingangschores
  7. (in der ersten Fassung:) Wiederholung des Eingangschores

Der Eingangschor ist ein festlicher Konzertsatz, dessen Worte und Musik möglicherweise auf einer früheren verlorenen Glückwunschkantate basieren. Eine Ausgabe von Francks Werken enthält eine Kantate zu Neujahr Erschallet nun wieder, glückwünschende Lieder, die als Modell gedient haben mag. Der Satz ist in da capo-Form. Der erste Teil wird von Trompetenfanfaren eröffnet, die mit Koloraturen der Streicher abwechseln. Die Singstimmen setzen homophon ein und wiederholen sowohl die Fanfarenmotive als auch die Streicherfiguren.

Der Höhepunkt wird erreicht in langgehaltenen Akkorden auf der ersten Silbe von „seligste Zeiten“, während die Instrumente die Fanfaren fortsetzen. Im Mittelteil pausieren die Trompeten, die Stimmen drücken in polyphoner Imitation den Gedanken aus „Gott will sich die Seelen zum Tempel bereiten“. In einer ersten Folge von der tiefsten zur höchsten Stimme setzt die nächste Stimme nach drei oder vier Takten ein, in einer zweiten Folge von den höchsten zu den tiefsten Stimme erfolgen die Einsätze noch dichter bereits nach einem oder zwei Takten.

Das Rezitativ bezieht sich auf die Lesung des Tages und betont die Idee „Wohnung bei ihm halten“ in melismatischen Linien, begleitet von Motiven im Cello, die denen von Satz fünf ähneln. Bach beschreibt das endgültige Ruhen in Gott durch eine lange Schlussnote C auf dem tiefsten Ton, den er einem Solisten abverlangte.

Die Aria über die Dreieinigkeit wird nur von den drei Trompeten, Pauken und basso continuo begleitet, eine seltene Kombination, die dem Inhalt entspricht. Das Thema ist aus den drei Tönen des Dur-Dreiklangs gebildet.
In großem Kontrast illustrieren fließende Streicherlinien in der Tenoraria O Seelenparadies den Geist, „der bei der Schöpfung blies“.

Der letzte Solosatz, von Bach als Aria bezeichnet, vereint vier Stimmen: zwei Singstimmen, Oboe und Violoncello solo. Sopran und Alt besingen ihre Einheit („Ich vergeh, wenn ich dich misse“ die eine, „Ich bin dein, und du bist mein!“ die andere), die Oboe spielt den reich verzierten Pfingstchoral, und das Cello spielt durchgehend eine figurenreiche Melodie.

Der angesprochene Freudenschein wird durch eine lebhafte Violinstimme zum vierstimmigen Chor veranschaulicht.

In der ersten Aufführung verlangte Bach danach die Wiederholung des Eingangschores durch die Angabe „chorus repetatur ab initio“ im Manuskript.

Besetzung:

Concentus Musicus Wien
Musikalische Leitung: Stefan Gottfried
Mitwirkende: Michael Schade (Tenor)
Günther Groissböck (Bass)
Solisten des Tölzer Knabenchors
Tölzer Knabenchor

Aufführungsort Stift Melk, (Österreich) zu Pfingsten 2017


Language English

J.S. Bach – Kantate zu Pfingsten – BWV 172 „Erschallet, ihr Lieder, erklinget, ihr Saiten“

„Erschallet, ihr Lieder, erklinget, ihr Saiten“! (BWV 172) is a sacred cantata by Johann Sebastian Bach. He composed it for Pentecost in Weimar in 1714 and performed it there for the first time in the castle chapel on May 20, 1714.

The cantata is set for four soloists, choir and a festive orchestra: three trumpets, timpani, oboe (in later versions oboe d’amore or organ), strings, violoncello, bassoon and basso continuo.

  1. Coro: Erschallet, ihr Lieder, erklinget, ihr Saiten
  2. Recitativo (Bass): Wer mich liebet, der wird mein Wort halten
  3. Aria (Bass, Trompeten und Pauken): Heiligste Dreieinigkeit
  4. Aria (Tenor, Streicher): O Seelenparadies
  5. Aria (Sopran – Seele, Alt – Geist, Oboe, Violoncello): Komm, laß mich nicht länger warten
  6. Choral (Violine): Von Gott kömmt mir ein Freudenschein
    (in the first version 🙂 Repeat of the entrance choir
  7. (in the first version 🙂 repetition of the entrance choir

The introductory choir is a festive concert set whose words and music may be based on a previous lost congratulatory cantata. An edition of Franck’s works contains a cantata to New Year. Now, again, congratulatory songs that may have served as a model. The sentence is in da capo form. The first part is opened by trumpet fanfares that alternate with coloratura of the strings. The vocal parts are homophonic and repeat both the fanfare motifs and the string figures.

The climax is reached in long-held chords on the first syllable of „blessed times“ while the instruments continue the fanfares. In the middle section the trumpets pause, the voices express in polyphonic imitation the thought „God wants to prepare the souls for the temple“. In a first episode from the lowest to the highest voice, the next voice begins after three or four bars, in a second episode from the highest to the lowest voice the missions are even closer after one or two bars.

The recitative refers to the reading of the day and emphasizes the idea of ​​“keeping a flat with him“ in melismatic lines, accompanied by motifs in the cello that are similar to those of the fifth movement. Bach describes the final resting in God by a long final note C on the deepest note he demanded of a soloist.

The Aria on the Trinity is only accompanied by the three trumpets, timpani and basso continuo, a rare combination that corresponds to the content. The theme is made up of the three tones of the major triad.
In stark contrast, flowing string lines in the Tenoraria O soul paradise illustrate the spirit that „blew at creation“.

The last solo movement, which Bach calls Aria, brings together four voices: two voices, oboe and violoncello solo. The soprano and the alto sing about their unity („I miss when I miss you“, one, „I am yours, and you are mine!“ The other), the oboe plays the ornate Pentecostal, and the cello plays a figure-rich melody throughout ,

The mentioned sparkle is illustrated by a lively violin part to the four-part choir.

In the first performance, Bach then demanded the repetition of the entrance choir by stating „chorus repetatur ab initio“ in the manuscript.


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Occupation:

Concentus Musicus Vienna
Musical direction: Stefan Gottfried
Contributors: Michael Schade (Tenor)
Günther Groissböck (Bass)
Soloists of the Tölzer Knabenchor
Tölzer Knabenchor

Performance Location Stift Melk (Austria) at Pentecost 2017

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Ein großartiger Konzertabend im Palau de la Musica, mit Kompositionen von den Barock-Genies: J.S. Bach und G.F. Händel!

Ein großartiger Konzertabend im Palau de la Musica am 1. Mai 2018, mit Kompositionen von den Barock-Genies: J.S. Bach und G.F. Händel!

                                                    Palau de la Musica Catalana in Barcelona

So ein Programm wird nicht oft angeboten, dass Kompositionen von J.S. Bach (1685-1750)  und G.F. Händel (1685-1759) gegenübergestellt werden. Kantaten von Johann Sebastian Bach und profane Orgelwerke von Georg Friedrich Händel.

                                                                     Juan de la Rubia – Orgel

Ein erster Höhepunkt zu Beginn. Aus der Kantate BWV 35, Satz 1a, wurde die Sinfonia: „Geist und Seele wird verwirret“ gespielt. Das Freiburger Barockorchester und ein großartiger spanischer Organist am Orgel-Positiv, Juan de la Rubia, verzauberten die Besucher mit einer herrlichen Barockmusik.

                                                       Matthias Goerne (Bass) und Katharina Arfken (Oboe)

Nachfolgend erklang die Bach-Kantate BWV 56 „Ich will den Kreuzstab gerne tragen“. Diese Kantate für Solo-Bass wurde von Matthias Goerne (Bass) stimmlich nicht überzeugend gesungen. Bemängeln muss man bei ihm die kaum verständliche Aussprache und ein fehlendes Stimmvolumen in den tiefen Lagen. Wunderbar die Instrumentale Interpretation durch das Freiburger Barockorchester unter der Leitung von Gottfried von der Goltz als 1. Violonist.

                           Von links: Katharina Arfken (Oboe) und Matthias Goerne (Bass)

In der Bach-Kantate, BWV 82 „Ich habe genug“ überzeugte Katharina Arfken  mit der Oboe mit einem betörenden Klang. Bach schrieb die Kantate in seinem vierten Jahr in Leipzig für das Fest Mariä Reinigung. Der erste Satz, eine Arie, beginnt mit einer ausdrucksvollen Melodie der obligaten Oboe, die von der Singstimme auf die Worte „Ich habe genug“ übernommen wird. Die zentrale Arie „Schlummert ein, ihr matten Augen“ ist als Schlummerarie bekannt. Diese Kantate erfreut sich großer Beliebtheit und ist von Bachs Kirchenkantaten am häufigsten aufgenommen worden. *) +)

In zwei Orgelwerken von Georg Friedrich Händel, Concerto Grosso HW 330 und im Orgelkonzert (Nr. 13) F-dur HWV 295 „Der Kuckuck und die Nachtigall“ – überzeugte das Freiburger Barockorchester und der Organist Julian de la Rubia mit einer wunderbaren klanglichen Einheit und Wiedergabe des Barock.

Video: G.F. Händel – Orgel-Konzert F-dur Der Kuckuck und die Nachtigall – HWV 295

Es war ein sehr beeindruckendes Konzert, den geistigen Inhalt in den Kantaten von J.S. Bach aufzunehmen und zu genießen. Andererseits verzückten die profanen Orgelwerke von G. F. Händel. Auf jeden Fall war es interessant, die Vielfalt der Stile zwischen zwei schillernden Zeitgenossen zu hören. Es gab viele Momente von großer klanglicher Schönheit die den Hörer an diesem Abend faszinierte.

Ein eigenes Kapitel verdient die Interpretationen von dem spanischen Organisten Juan de la Rubia, Titularorganist der Sagrada Família und ein international anerkannter Organist, der mit seinen virtuosen Auftritten der ersten Sinfonien der Kantate „Geist und Seele, wird verwirrt“ und „Concerto de orgel en F – Dur“ von Händel der große Star des Konzertes wurde,

Riesiger Applaus war der verdiente Lohn für das überragende Freiburger Barockorchester, und für den heimischen Organisten.

*) +) Kunstinstallation – BWV 82 „Ich habe genug“

Im Jahr 2005 schuf Prof. Alexandra Ranner die Installation BWV 82 „Ich habe genug“. Es handelt sich um ein kleines Haus, neben dem eine Peitschenlaterne steht. Durch ein Fenster in dem Gebäude ist ein Videofilm zu sehen, in dem ein in einem Fluss treibender körperloser Kopf die Bach-Kantate „Ich habe genug“ singt.

Die Installation, die zunächst in Berlin zu sehen war, wurde vom Herforder Unternehmer Heiner Wemhöner angekauft und stand seit Oktober 2015 auf seinem Grundstück an der Lockhauser Straße in Herford. Seit Oktober 2017 steht sie in der Herforder Innenstadt an der Petersilienstraße gegenüber vom Frühherrenhaus auf dem Grundstück der Johanniskirche in Herford. Der Videofilm ist dort täglich von 16 Uhr bis 21 Uhr, während der Winterzeit von 15 Uhr bis 20 Uhr zu sehen.


Video:  J.S. Bach – Sinfonia Satz 2 aus dem BWV 35 „Geist und Seele wird verwirret“

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