Archiv der Kategorie: Joseph Haydn

„Festliches Adventskonzert aus der Frauenkirche in Dresden“ 2017


„Festliches Adventskonzert aus Dresden“ vom 03.12.2017

Barocke Pracht und festliche Musik in einer der schönsten Kirchen Deutschlands: Damit stimmt das Adventskonzert aus der Dresdner Frauenkirche auch dieses Jahr 2017 auf die Vorweihnachtszeit ein.

Bei dem glanzvollen Konzert sind die Weltklasse-Sopranistin Diana Damrau und der junge, international Karriere machende Bariton Benjamin Appl dabei. Weitere Solisten sind die finnische Sopranistin Tuuli Takala von der Semperoper und der Trompeter Helmut Fuchs von der Sächsischen Staatskapelle Dresden. Die musikalische Leitung des Konzerts hat Christian Thielemann.

Diana Damrau ist zum ersten Mal beim Adventskonzert aus Dresden zu Gast. Die aus Günzburg stammende Sopranistin ist seit vielen Jahren auf den großen internationalen Opernbühnen zu Hause. Mit ihrem reichhaltigen Repertoire, das neben Opernrollen auch Lieder, geistliche Musik, Operette und Musical umfasst, zählt sie zu den vielseitigsten Sängerinnen unserer Zeit.

Ebenfalls Premiere beim Adventskonzert feiert der junge Bariton Benjamin Appl, der seine erste musikalische Ausbildung bei den Regensburger Domspatzen erhielt. Zusätzlich zu seinen musikalischen Studien in München und London bekam er wesentliche Impulse von dem großen Liedsänger Dietrich Fischer-Dieskau, dessen letzter Schüler er war.

Tuuli Takala ist seit dieser Saison Ensemblemitglied an der Semperoper. Zuvor sang sie dort zwei Jahre im Jungen Ensemble. Sie hat mehrere Gesangswettbewerbe gewonnen und ist nicht nur als Opern-, sondern auch als Lied- und Konzertsängerin international gefragt.

Der österreichische Trompeter Helmut Fuchs studierte in Salzburg und Wien. Er hat bereits bei den Wiener und den Berliner Philharmonikern gespielt. Seit letztem Jahr ist er Solotrompeter bei der Sächsischen Staatskapelle Dresden.

Die Staatskapelle und der Sächsische Staatsopernchor, der 2017 sein 200-jähriges Bestehen feiert, werden von Chefdirigent Christian Thielemann dirigiert.

Das Programm:

Johann Sebastian Bach
Orchestersuite Nr. 3 in D-Dur:
Ouvertüre
Staatskapelle Dresden

Johann Sebastian Bach:
Kantate „Jauchzet Gott in allen Landen“:
Jauchzet Gott in allen Landen

Diana Damrau (Sopran), Helmut Fuchs, (Trompete) Staatskapelle Dresden

Felix Mendelssohn Bartholdy
Weihnachtskantate „Vom Himmel hoch“:
Vom Himmel hoch
Es ist der Herr Christ, unser Gott
Er bringt euch alle Seligkeit
Sei willekomm‘, du edler Gast
Das also hat gefallen dir
Lob, Ehr sei Gott im höchsten Thron
Tuuli Takala, Benjamin Appl, Staatsopernchor, Staatskapelle Dresden

Carl Maria von Weber
Messe Nr.1 „Freischütz Messe“:
Gloria
Tuuli Takala, Staatsopernchor, Staatskapelle Dresden

Wolfgang Amadeus Mozart
Vesperae solennes de Confessore :
Laudate Dominum
Diana Damrau, Staatsopernchor, Staatskapelle Dresden

Joseph Haydn
Trompetenkonzert in Es-Dur:
3. Satz, Allegro
Helmut Fuchs, (Trompete), Staatskapelle Dresden

Joseph Haydn
Die Schöpfung:
Von Deiner Güt‘, o Herr und Gott
Tuuli Takala, (Sopran) Benjamin Appl, (Bariton) Staatsopernchor Dresden, Staatskapelle Dresden
Singt dem Herren, alle Stimmen!
Tuuli Takala, Benjamin Appl, Hyunduk Na, Frank Blümel, Staatsopernchor, Staatskapelle Dresden

Macht hoch die Tür
(Arrangement: Jarkko Riihimäki)
Alle Mitwirkenden

Kurz-Biographien der Solisten:

Diana Damrau (Sopran) ist zum ersten Mal beim Adventskonzert aus Dresden zu Gast. Die aus Günzburg stammende Sopranistin ist seit vielen Jahren auf den großen internationalen Opernbühnen zu Hause. Mit ihrem reichhaltigen Repertoire, das neben Opernrollen auch Lieder, geistliche Musik, Operette und Musical umfasst, zählt sie zu den vielseitigsten Sängerinnen unserer Zeit.

Ebenfalls Premiere beim Adventskonzert feiert der junge Bariton Benjamin Appl, (Bariton) der seine erste musikalische Ausbildung bei den Regensburger Domspatzen erhielt. Zusätzlich zu seinen musikalischen Studien in München und London bekam er wesentliche Impulse von dem großen Liedsänger Dietrich Fischer-Dieskau, dessen letzter Schüler er war.

Tuuli Takala, (Sopran) ist seit dieser Saison Ensemblemitglied an der Semperoper. Zuvor sang sie dort zwei  Jahre im Jungen Ensemble.  Sie hat mehrere Gesangswettbewerbe gewonnen und ist nicht nur als Opern-, sondern auch als Lied- und Konzertsängerin international gefragt.

Der österreichische Trompeter Helmut Fuchs studierte in Salzburg und Wien. Er hat bereits bei den Wiener  und den Berliner Philharmonikern gespielt. Seit letztem Jahr ist er Solotrompeter bei der Sächsischen Staatskapelle Dresden.

Chefdirigent der Staatskapelle Dresden: Christian Thielemann

Aufnahme des ZDF vom 02. Dezember 2017 aus der Frauenkirche in Dresden!

News aus der Klassikszene: Bach-Magazin 2013 – J.S. Bachstiftung St. Gallen – Bergkirchen für OWL Konzert-Termin – Hildesheim Konzerte in St. Michaelis


Bach-Magazin Ausgabe Mai 2013

            Bach-Magazin Ausgabe Mai 2013

Liebe Klassikfreunde(innen) !

Es gibt aus der Klassikszene einiges an interessante Neuigkeiten zu berichten.

Einigen Blog-Mitgliedern wird das neue Bach-Magazin – Ausgabe Mai 2013 bereits erhalten haben.

Hierin wird ausführlich über meine Internet-Tätigkeiten über J.S. Bach berichtet. Ein herzliches Danke an das Bach Archiv Leipzig und an die Autorin des Artikels: Frau Dr. Christiane Schwerdtfeger.

Interessante weitere Artikel über das heutige Internet wie z.B. GEFÄLLT MIR?!

Der Thomaskantor bei Facebook, Twitter & Co.

geben einen ausführlichen Einblick in die neue multimediale Welt.

Ein wunderschön aufgemachtes Bach-Magazin aus Leipzig mit „Aktuellen Neuigkeiten“ zu J.S. Bach und sein Umfeld, CD-Besprechungen, Interviews, etc. jeweils mit zwei Ausgaben im Jahr. Bezugspreis im Jahr 11,80 € zuzüglich Versandkosten von 3,80 €.

Mitglieder der Vereinigung der Freunde des Bach-Archivs Leipzig e.V. erhalten das Bach-Magazin zum Vorzugspreis von 6,00 € im Jahr. Das Bach-Magazin kann unter folgenden Link bestellt werden:

http://www.bach-magazin.de

Wer zur Zeit das Bach-Magazin nicht im Besitz hat, kann einen Auszug zu meinen Tätigkeiten im Internet als PDF  >> h i e r <<  einsehen.

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News von der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen:

Dirigent Rudolf Lutz J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

Dirigent Rudolf Lutz J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

Schon jetzt vormerken: Im nächsten Jahr 2014 organisieren wir die ersten

Appenzeller Bach-Tage 

vom 13. bis 17. August 2014.

Ein Kleinfestival mit Konzerten, Vorträgen, Kammermusik, Workshops, einer Bach-Nacht und einem Festgottesdienst. Mehr Infos folgen!

Webseite: http://www.bachstiftung.ch

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Konzert-Termin für OWL – Bergkirchen bei Bad Salzuflen:

Dresden-Kreuzorganist Holger Gehring aus Bielefeld

Dresden-Kreuzorganist Holger Gehring aus Bielefeld

Ev.-luth. Kirchengemeinde Bergkirchen

32108 Bad Salzuflen – Tel.: 05266 / 992181

Konzert mit Kreuzorganist Holger Gehring

Am Sonntag, 2. Juni setzt sich um 16.30 Uhr die Reihe

„Musik für Spaziergänger“

in der Kirche zu Bergkirchen fort. Zu Gast ist Kreuzorganist Holger Gehring aus Dresden.

Auf dem Programm stehen Orgelwerke der Klassik. Zu hören sind von Johann Christian Kittel (1732-1809) Praeludium G-Dur und ein Choral mit Variationen, von Carl Philipp Emanuel Bach (1714-1788) die Sonata g-Moll Wq 70/6, von Gottfried August Homilius (1714-1785) drei Choralvorspiele und von Johann Christian Heinrich Rinck (1770-1846) das Concertstück Es-Dur op. 33.

Weiterhin spielt Gehring Werke der großen Klassiker, von Joseph Haydn (1732-1809) drei Flötenuhrstücke Hoboken-Verzeichnis XIX, von Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) Adagio für Glasharmonika C-Dur KV 356 und Ouverture C-Dur aus KV 399 und von Ludwig van Beethoven (1710-1827) drei Flötenuhrstücke WoO 33.

Anstelle von Eintrittskarten wird eine Kollekte gesammelt. Ab 15 Uhr gibt es Kaffee und Kuchen im Gemeindehaus.

Weitere Informationen erhält man unter:

www.bergkirchen.net, E-Mail: musik@bergkirchen.net

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Konzert-Termine für Hildesheim:

St. Michaelis in Hildesheim

                    St. Michaelis in Hildesheim

Kirchenmusik in St. Michaelis

In der Einladung heisst es wie folgt:

Mit dem angehängten Flyer möchte ich Sie zur diesjährigen Sommerlichen Kirchenmusik, der 47. seit Bestehen dieser Konzertreihe, nach St. Michael einladen. Wir haben wieder ein vielfältiges Programm mit namhaften Solistinnen und Solisten aus dem In- und Ausland für Sie zusammengestellt.

Bitte beachten Sie, dass das Abschlusskonzert ausnahmsweise nicht an einem Donnerstag, sondern erst am Sonntag, dem 8. September stattfindet.

Einladen möchte ich bei dieser Gelegenheit auch zum Konzert anlässlich der Wieder-Indienstnahme der großen Woehl-Orgel in unserer Kirche St. Michaelis. Nach den umfassenden Bau- und Sanierungsmaßnahmen in und an der Michaeliskirche war eine gründliche Reinigung und Nachintonation der Orgel nötig geworden. Nun wird sie klanglich und optisch in neuem Glanz erstrahlen und mit einem Sinfoniekonzert am Samstag, 25. Mai um 20 Uhr festlich wieder eingeweiht.

Auf dem Programm des Konzerts stehen die Suite gothique von Leon Boëllmann, das Violinkonzert in g-moll op. 26 von Max Bruch (Solistin: Louise Wehr) und als Hauptwerk des Abends die Sinfonie Nr. 3 (Orgelsinfonie) op. 78 von Camille Saint-Saëns. Die Hannoversche Orchestervereinigung wird geleitet von Martin Lill, den Orgelpart werde ich spielen.

Für dieses Konzert gibt es einen Internet-Vorverkauf über www.reservix.de und bei allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Programm:

Donnerstag, 06. Juni 2013, 20 Uhr

Joseph Haydn

Die Schöpfung

Karin Gyllenhammar

Wolfgang Klose

Carsten Krüger

Kammersymphonie Hannover

Kantorei St. Michael

Leitung: Hans-Joachim Rolf

Eintritt: 25 € / 15 € / (10 €)

Vorverkauf: www.reservix.de

Donnerstag, 13. Juni 2013, 20 Uhr

„Maranatha“

Jazzinspirierte Orgelmusik

Hans-Martin Limberg

Preiskategorie I

Donnerstag, 20. Juni 2013, 20 Uhr

Bläser, Pauken und Orgel

Bläserkreis St. Michael

Leitung und Orgel: Helmut Langenbruch

Werke von Gigout, Baudach, Gabrieli u.a.

Preiskategorie II

Donnerstag, 27. Juni 2013, 20 Uhr

„Variationen“

DUO FABULA

Jana Langenbruch – Blockflöten, Barockoboe,

traditionelle schwedische Flöten

Nina Grigorjeva – Barockfagott, Harfe, traditionelle schwedische Flöten

Preiskategorie I

Donnerstag, 04. Juli 2013, 20 Uhr

Gitarrenabend Roger Tristao Adao

Werke von Bach, Brescianello, Barrios, Brouwer und Barrios

Preiskategorie I

Donnerstag, 11. Juli 2013, 20 Uhr

Orgelkonzert Johannes Pflüger

Werke von Bach, Franck, Vierne und Pflüger

Preiskategorie I

Donnerstag, 18. Juli 2013, 20 Uhr

Klarinette & Orgel

von Barock bis Klezmer

Christian Wolf – Klarinette

Daniel Wolf – Orgel

Werke von Loeillet, Rheinberger, Buxtehude, Purcell und Improvisationen

Preiskategorie II

Donnerstag, 25. Juli 2013, 20 Uhr

„O sing Joyfully“

The London Quartett

Werke von Josquin, Arcadelt, Tallis, Byrd u.a.

Preiskategorie III

Donnerstag, 01. August 2013, 20 Uhr

„Bach & more“

Jazztrio Kordes-Tetzlaff-Godejohann

Preiskategorie III

Donnerstag, 08. August 2013, 20 Uhr

Orgelkonzert Helmut Freitag (Saarbrücken)

Werke von Bach, Franck, Mendelssohn und Hindemith

Preiskategorie I

Donnerstag, 15. August 2013, 20 Uhr

Oboe trifft Orgel

Ein Streifzug von Barock bis zur Romantik

Frithjof Tergau – Oboe

Jochen Arnold – Orgel

Werke von Bach, Händel, Marcello, Mozart, Mendelssohn, Guilmant und Alain

Preiskategorie I

Donnerstag, 22. August 2013, 20 Uhr

Hebräische Lieder

aus dem alten und neuen Israel

Esther Lorenz – Gesang

Thomas Schmidt – Gitarre

Preiskategorie II

Donnerstag, 29. August 2013, 20 Uhr

„Ewigkeit“

Händel-Trilogie III

Johanna Winkel und Veronika Winter – Sopran

Kai Wessel – Countertenor

Mitglieder des Knabenchores Hannover

MUSICA ALTA RIPA

Faysal Ilhan Schauspiel und Saz (türk. Laute)

Lars Franke – Regie

Philippe Miesch – Kostüme, Bühnenbild

Danya Segal – Produktion, Konzept

Eintritt: 25 € (erm. 18 €)

Vorverkauf: www.reservix.de

Sonntag, 08. September 2013, 17 Uhr

„Toleranz“

Vokalsolistenensemble „Gli Scarlattisti“

Leitung: Jochen M. Arnold

Werke von Schütz, Rossi, Purcell, Rosenmüller, Sweelink, Scarlatti, J.S. Bach, Miriam Gideon Shema Israel, Arnold und Falk

Preiskategorie III

Preiskategorien:

I:          10 € (erm.   7 €)

II:         12 € (erm.   8 €)

III:        15 € (erm. 10 €)

KMD Helmut Langenbruch

Michaelisplatz 2 – 31134 Hildesheim

Tel.:  05121 9990184

Fax:   05121 9990225

e-mail:     Helmut.Langenbruch@evlka.de

Internet:   www.posaunenchor-michaelis.de und www.michaelis-gemeinde.de

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Herzliche Grüße

Volker

Die Nordwestdeutsche-Philharmonie lud ein zum Stifter-Konzert in die St. Marienkirche Stift Berg


Nach eine Woche nach dem tollen Examens-Konzert der HfM Herford erklang ein hochkarätiges Konzert in der St.Marien Kirche Stift Berg in Herford. Eingeladen hatte die NWD am Sonntag, 6.2.2011 alle Stifter zum 8. Konzert mit Werke von Haydn und Mozart.

Es erklang zum Anfang von Joseph Haydn (1732-1809) die Sinfonie Nr. 48 C-Dur „Maria Theresia.“

Das große NWD-Orchester bestach durch eine lupenreine Interpretation. Pauken, Trompeten, Waldhörner und famos aufspielende Streicher machten dieses Werk zu einem Glanzpunkt in dem Konzert. Die Halligkeit der St. Marien Kirche war kein Nachteil sondern entsprach genau den Erwartungen, die man an ein so großes sinfonisches Werk stellt. Der Hörer war beeindruckt von der Wiedergabe und dem Können eines festlich aufspielenden Orchesters. OWL kann sich glücklich schätzen, so ein Orchester als Eigentum zu besitzen. Die vorangegangen Mahnungen des Intendanten der NWD Andreas Kuntze über die Kürzungen im Kultur-Haushalt werden hoffentlich bei der anwesenden Regierungs-Präsidentin auf fruchtbaren Boden fallen. Erfolgreiche  Auslandsauftritte des NWD-Orchesters aus OWL in ganz Europa sprechen eine eindeutige Sprache über das zu bewahrende Kulturgut.

Leiter NWD-Orchester Eugene Tzigane

Mit der Mozart-Sinfonie Nr. 36 C-Dur, KV 425 „Linzer“ gelangte das Konzert zu seinem Abschluss. Mit ruhiger Hand und bemerkenswerter gelungener Interpretation durch den Jung-Dirigenten und neuer Leiter des NWD-Orchesters „Eugene Tzigane“ wurde ein hervorragend besuchtes Stifter-Konzert zu Ende geführt. Etwas trockener erklang die Mozart-Sinfonie als zuvor die brillante Haydn-Sinfonie, so war der Papa Haydn der ungekrönte Star in diesem Konzert der NWD aus Ostwestfalen..!! Riesiger Schlussapplaus dankte den Aufführenden für ein gelungenes Konzert mit zwei Werken aus der Klassik-Zeit.

Schluss-Applaus Stifter-Konzert der NWD Herford (Fotorechte: V.Hege)

Musikbeispiele wie gewohnt hier anzusehen und anzuhören:

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Joseph Haydn Sinfonie Nr. 48 C-Dur „Maria Theresia“

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Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie Nr. 36 C-Dur, KV 425 „Linzer“

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Rezension der NW vom 8.2.2011

Zur größeren Ansicht in das Foto klicken..!!

NW Herford Bericht vom Stifter Konzert Herford

 

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Zur Biographie vom japanischen Dirigenten: Eugene Tzigane NWD-Herford:

Link: http://www.nwd-philharmonie.de/kuenstler_chefdirigent.php

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Gruße Volker

Dem neuen Shooting-Star – Alison Balsom – an der Trompete liegt Bielefeld zu Füßen


Der neue Shooting-Star an der Trompete: Alison Balsom - aus England

Ein absoluter  Shooting-Star an der Trompete aus England – Alison Balsom – (32-jährig) -war zu Gast in der Oetkerhalle Bielefeld und  begeisterte das Publikum mit ihrer Extra-Klasse.

Alison Balsom wurde 1978 in Hertfordshire / England geboren .

Sie studierte unter anderem in London bei John Miller an der Guildhall School of Music Junior Department, in Paris am Conservatoire de Paris, wo sie 2001 mit der höchsten Auszeichnung abschloss, sowie bei Håkan Hardenberger. Sie hat zahlreiche Trompetenwettbewerbe gewonnen. International bekannt wurde sie 2002 mit dem Debütalbum „Music for Trumpet and Organ“. 2006 erhielt ihr Album Caprice den Titel Solo CD of the Year 2006 des Brass Band World Magazins. Im Kalenderjahr 2007 erhielt sie den deutschen Echo-Klassikpreis verliehen.

Alison Balsom hat Geigen- und Oboenkonzerte des 17.- und 18. Jahrhunderts von Albinoni, Cimarosa, Marcello und Vivaldi für ihr Instrument eingerichtet. Aufgefallen ist sie mir in der ZDF-Sendung an Himmelfahrt (21.5.2009) – dort gab sie aus Anlass des 1000-jährigen Bestehens des Mainzer Doms ein Festkonzert .

Ausgezeichnet mit vielen internationalen Preisen weiss sie ihr Publikum einzunehmen.

Rezension zum Konzert in Bielefeld

Eine ausgiebige Dokumentation von Alison Balsom gibt es auf YouTube zu bewundern.

Weitere Videos zu Alison Balsom auf meiner Playlist-Seite auf YouTube

Link: http://www.youtube.com/my_playlists?p=1F71DFF25E955940

Alison Balsom begeistert mich immer wieder mit ihrem ansatzlosen und virtuosen Trompetenspiel, schöner und ausdrucksvoller kann eine Trompete nicht erklingen, sie folgt einem Altstar der Szene  „Maurice Andre“ in bewundernswerter Manier, die Klassik-Szene kann sich darüber freuen.

Schönen Sonntag allen

Volker

Momente der Ewigkeit: Ein Sonntagabend in Oberhausen


(Es gibt diesmal keine weiteren Bilder, weil ich mich nicht getraut habe zu fotografieren, die Stimmung war so erhaben…)

Christus-Kirche Oberhausen

Mein Gesundheitszustand läßt mal wieder zu wünschen übrig, mich hat mal wieder der Erkältungsvirus erwischt. Heute abend steht aber das Konzert im Rahmen der „Ruhrpilgrimage“ in der Oberhausener Christuskirche mit dem Leipziger Barockorchester auf dem Programm. Nach der Wegbeschreibung auf Googlemap muss es einfach zu finden sein, rauf auf die 40 (wir meinen damit unsere Hauptverkehrsader, die A40), Oberhausen runter, links und immer gerade aus. Ich raffe mich auf, das verspricht eine qualitätsvolle Aufführung zu werden. Zu ständigem nervigem Nasenlaufen und Dauerhusten stellt sich schon in Bredeney der Wunsch nach einem Ort mit diesen Herzchentüren ein. Ich finde den Aufführungsort trotz voran beschriebener Wehwehchen sofort. Einen praktischen Parkplatz stellt mir das Universum ebenfalls bereit.

Die ev. Christuskirche von 1864 macht einen düsteren, wehrhaften Eindruck im Halbdunkel des endenden Tages, es ist die größte Kirche, die ich auf meiner Kantatenreise bislang besucht habe. Da ich natürlich viel zu früh bin, schaue ich mich um. Aha, diese Familie, die in Bergerhausen letzte Woche vor mir gesessen hat und noch so ein Tünnes, den ich schon in Kupferdreh gesehen habe. Die Bänke sind unbequem, ich kann schon nach einer Viertelstunde nicht mehr sitzen. Das ist ein gutes Indiz, an den heiligsten Orten der Musik sitzt man auch immer total unbequem. Die Kirche ist rappelvoll, was natürlich ein Zeichen der guten Resonanz des Kantatenzyklus ist.

Als das Orchester mit Faschs Konzert C-Moll für 2 Oboen und Fagott loslegt, ist sofort klar, dass hier absolute Profis musizieren, zu allem Überfluss auch noch auf historischen Instrumenten. Es ist ein typisches barockes Divertierstück, allerdings im Instrumentalsolo recht virtuos, auch für das eher wenig im Solobereich herausgestellte Fagott. Dieses kleine à-mis-bouche liess bereits die kammermusikalische Präzision erkennen, die die Grundlage für das nächste Werk, BWV 131 „Aus der Tiefen“ erahnen läßt. Das Publikum ist von der Qualität und der Spielfreude der Leipziger so überrascht, dass sie spontan applaudieren, das ist bei den anderen Konzerten nicht passiert.

Der Kantor und musikalische Leiter Konrad Paul ist ein junger Kerl so um die 30 und hält die Werkeinführung zu BWV 131, die sich auch für die Laien auf die markantesten Anhaltspunkte beschränkt. Dann gehts los.

Der Chor, die ev. Singgemeinde (schon wieder so ein nichtssagender Name eines guten Chores) fügt sich nahtlos in das vom LBO vorgegebene Niveau ein. Das Tempo und die Dynamik lassen keine Wünsche offen, phänomenal auch die Männerstimmen, die zwar nicht unbedingt in Massen vertreten sind, aber – auch die Tenöre – geben eine homogene, lebendige und gut kontrollierbare Vorstellung ab. Paul stellt die wichtigen Teile in den einzelnen Stimmen so dar, dass trotz des etwas halligen Raumes, die anderen Stimmen sich zurücknehmen und so alles nicht zu einem Brei, sondern zu einem gut verständlichen, tranparentem Konstrukt verwebt wird, dass Bachs Musik mehr als gerecht wird. Der Kracher dieser Aufführung sind auch die beiden Solisten, Kai Wefer-Bass und Raimund Fürst-Tenor. Kai Wefer hat eine durchdringende, sehr professionelle Stimme, die trotz mancher Verführungen des Stücks sich an die „Fliessgeschwindigkeit“  der Melismen hält. Einfach nur wunderschön, ich bin total gebannt. Der Tenor hat es da mit seiner Arie, „meine Seele wartet auf den Herrn“ noch ein wenig schwieriger, aber auch Raimund Fürst fügt sich nahtlos stilsicher für die „Alte Musik“ in das Ensemble ein. Er spannt mit elegant, weichem Tenor einen geschmeidigen musikalischen Bogen ohne diesen zu überspannen. Wie Perlen reihen sich Töne aneinander und sind alle von gleicher Schönheit. Kein Wunder, noch so ein Vollprofi, hat er sich doch auf die historische Aufführungspraxis spezialisiert.

Nach einer prägnanten und zackigen Predigt, die sich diesmal zeitlich auch im Rahmen gehalten hat, folgen noch aus Haydns „Stabat Mater“, das Tenor Solo mit Chor, das Bass Solo „Pro peccatis suae gentis“ und noch ein Tenorsolo „Vidit suum ducem natum“. Auch hier spürt man, dass alle Meister ihres Fachs sind. Papa Haydn fordert eine andere Stimmung als der gute Meister Bach. Hier kommt es musikalisch und stimmlich zu (kontrollierten) Gefühls- und Stimmeruptionen, die andere Facetten des solistischen Könnens beleuchten. Auch Papa Haydn hat mir sehr gut gefallen. Nach einem Gebet und dem „Vater Unser“ wird der Chor „Ich harre des Herrn“ wiederholt.

Konrad Paul hat einen phantastischen Chor und gute Kontakte zu herausragenden Musikern, hier hat alles gestimmt, von wegen wir im Ruhrgebiet können nur Kohle… Das war sicherlich nicht das letzte Mal, dass ich in Oberhausen gewesen bin. So kann die Woche kommen und das Wochenende gehen.

http://www.singgemeinde.de/

http://www.christuskirche-oberhausen.de/

mit beseelten Grüßen, Claudia

Weihnachtsoratorium BWV 248 im Fernsehen in 2009


Hallo zusammen,

nach Bekanntgabe der Rundfunksendungen mit dem Weihnachtsoratorium, BWV 248 – von Johann Sebastian Bach – komplettiere ich die Angaben für dasFernsehen in der Weihnachtswoche 2009.

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Zur Einstimmung das WO auf YouTube:

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Fernseh-Programm WO-BWV 248 J.S. Bach:

Jauchzet, frohlocket!

Bachs Weihnachtsoratorium mit Peter Schreier Schreier

ZDF theater Sonntag, 20.12.2009  Zeit:

13:59 bis

15:05Uhr (66min)

Bachs Weihnachtsoratorium mit Peter Schreier Dienstag, 22.12.2009 Zeit: 08:59 bis – 10:05 Uhr 66 min.
ZDF theater

BR – am Freitag, 25.12.2009

Johann Sebastian Bach: Weihnachtsoratorium BWV 248
Kantaten 1-3 – Zeitpunkt: 02:44 – 04:15 Uhr (91min)


MDR – am Freitag 25.12.2009 Johann Sebastian Bach: Weihnachtsoratorium BWV 248
Kantate Nr. 1 – Zeitpunkt: 07:24 – 08:00 Uhr (36min)


BR – am Samstag, 26.12.2009  Johann Sebastian Bach: Weihnachtsoratorium BWV 248
Kantaten 4-6 Zeitpunkt: 02:04 – 03:25 Uhr (81min)


MDR am Samstag, 26.12.2009 Johann Sebastian Bach: Weihnachtsoratorium BWV 248
Kantate Nr. 2 Zeitpunkt: 07:29 – 08:05 Uhr (36min)


MDR am Sonntag, 27.12.2009 Johann Sebastian Bach: Weihnachtsoratorium BWV 248
Kantate Nr. 3  Zeitpunkt: 07:39 – 08:10 Uhr (31min)
Info – Kunst/Kultur

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Weitere interessante Sendungen für Mozart- und Händel-Interessenten:

Cecilia Bartoli
Die Kunst der Kastraten ARTE am Sonntag, 20.12.2009 um 18:59 – 19:50 Uhr (51min)
Info – Dokumentation

Sir Neville Marriner dirigiert Mozart
Ouvertüre in B-Dur und das Konzert für… ARTE am Donnerstag, 24.12.2009 um 05:59 – 06:50 Uhr (51min)
Info – Kunst/Kultur

„Joseph Haydn“ – das verkannte Genie
Mit Leif Ove Andsnes und Thomas… ZDF theater am Freitag, 25.12.2009 um  21:09 – 22:10 Uhr (61min)
Info – Bericht

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Ich wünsche allen ein frohes Weihnachtsfest mit herrlichen Musikstunden.

Herzliche Grüße

Volker

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Joseph Haydn – Die Schöpfung – in der Laeiszhalle – interpretiert von Sir J.E. Gardiner


Hallo Hamburgbesucher,

viel zu schnell verging das Konzert mit der Haydn-Schöpfung in der Laeiszhalle in Hamburg. Nach der ausgiebigen Pause erklang der 3. Teil – man hatte sich gerade in das Haydn-Werk reingehört – danach war leider Schluss. Selbst meinen Nachbarn zur linken Seite war es ein abruptes Finale und hätten den Klängen gerne weiter gelauscht.

Laeiszhalle Hamburg

Ankündigung: Laeiszhalle In Hamburg Gardiner-Haydn

Gesangs-Solisten: Tenor: Andrew Kennedy (nicht wie im Vorfeld angekündigt: James Gilchrist..!!);  Sopran: Sophie Karthäuser; Bass: Tim Mirfin; Leitung: Sir J.E. Gardiner.

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Dass die Laeiszhalle eine fantastische Akustik besitzt spürte der Besucher mit dem im zarten Piano gespielten Einleitungs-Satz des Oratoriums von Haydn „Die Schöpfung“. Großartig der Beginn mit der Schilderung des Chaos und der Sonnenaufgang, das „Orchestre Révolutionnaire et Romantique“ lief zur Höchstform auf unter dem genialen Dirigat von Sir J.E. Gardiner. Das ist es, was er so prackmatisch und vorzüglich beherrscht, Höhepunkte heraus zu kristallisieren, die den Besucher sofort in den Bann ziehen. Der dann einsetzende Monteverdi Choir  mit einem gewaltigen Fortissimo  „Und es ward Licht!“ wortverständlich und in der gesanglichen Artikulation war ein Genuss, hieran müssen sich die anderen Chöre messen lassen, es ist ein Ausnahme-Chor der Extra-Klasse.

Joseph Haydn "Die Schöpfung" mit Orchestre Révolutionnaire et Romantiqu und Monteverdi Choir J.E. Gardiner.

In der kontrastreichen Interpretation gab es aber auch ganz intime Momente – etwa beim sanften Schimmern des Mondes, oder wie im 3. Teil mit dem Gesangs-Duett für Sopran und Bass als „Eva und Adam“, hier punktete die Sopranistin Sophie Karthäuser und überzeugte mit ihrem stimmlichen Können und einer natürlichen Phrasierung, die das Orchester entsprechend unterstützte. Tim Mirfin (Bass) fehlt es an Ausdruckskraft und konnte nur bedingt überzeugen, die deutsche Wortverständlichkeit war ein Makel und war unüberhörbar. Ebenso abfallend der Tenor: Andrew Kennedy – der in deutsch unüberhörbare Schwächen besitzt und es ihm gesanglich an Überzeugungskraft fehlt. Wenn diese Partien – wie im Vorfeld angekündigt  – von J. Gilchrist gesungen worden wären, hätte er diese Tenor-Partien zum einem weiteren Glanzpunkt gestalten können.

Von links: Tenor: Andrew Kennedy; Sopran: Sophie Karthäuser; Leitung: Sir J.E. Gardiner; Bass: Tim Mirfin.

So fällt das Gesamt-Resultat ein wenig zwiespältig aus, das „Orchestre Révolutionnaire et Romantique“ überzeugte – bis auf ein paar ungereimte Hornbläser und zu schnell einsetzende Instrumente, der Monteverdi Choir gab wieder eine Glanzleitung ab. Aber der zündende Funke wollte an diesem Abend bei mir nicht so recht ankommen, lag es an dem Haydn-Oratorium oder an dem Gefühl, an gewissen Stellen eine Oper erlebt zu haben? Die Besucher waren anderer Meinung und spendeten frenetischen Schluss-Applaus mit Standing Ovatione und brachten die altehrwürdige Laeiszhalle zum Beben…!!!

Grüße

Volker

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Radiotipps KW 50


5.12.
TV
BR
20:15-23:25
Joseph Haydn: Il mondo della luna
Dramma giocoso in drei Akten

Ecclitico hat es auf Clarice abgesehen und Ernesto liebt deren Schwester Flaminia. Doch Buonafede, Vater der beiden jungen Damen und seinerseits Hobbyastronom, ist strikt gegen diese Verbindungen. Auch die wachsende Zuneigung seines Dieners Cecco gegenüber der Kammerzofe Lisetta beäugt er skeptisch, schließlich hegt er bezüglich Lisetta eigene Interessen. Doch die jungen Liebenden geben sich nicht geschlagen. Mit einer List gaukeln sie dem mondsüchtigen Buonafede vor, es habe ihn auf den Mond verschlagen. Weltraumforschung und Liebesfreuden vermengen sich im heimischen Garten zusehends zu einem aberwitzigen Verwirrspiel. Am Ende winkt eine Trippelhochzeit!

Interpret:
Es spielt das Orchester Concentus Musicus Wien; Leitung: Nikolaus Harnoncourt
Darsteller:
Dietrich Henschel (Buonafede),
Bernard Richter (Ecclitico),
Vivica Genaux (Ernesto),
Christina Landshamer (Clarice),
Anja Nina Bahrmann (Flaminia),
Maite Beaumont (Lisetta),
Markus Schäfer (Cecco

BBC
The Early Music Show
Giovanni Croce
Robert Hollingworth explores the life and work of Venetian composer Giovanni Croce

6.12.
NDR
18-19
Nikolaus Harnoncourt (1/4)
und an allen anderen Sonntagen im Dezember

Eine Sendereihe von Margarete Zander

Unzufrieden mit dem Alten:
der Dirigent Nikolaus Harnoncourt
Systematisch hat der Dirigent Nikolaus Harnoncourt sich durch die Musikgeschichte gearbeitet und dabei die Partituren vom Staub befreit. Seine Auffuhrungen wirkten schockierend, wie die Enthullung der Sixtinischen Kapelle nach der Restauration, als die Farben wieder ihre Leuchtkraft entfalteten. Und man hatte doch die Musik so herrlich  im Ohr. Wolfgang Hildesheimer schrieb 1983 in seinen „Mitteilungen an Max“, wie er sich die Holle vorstelle: „Jeden Tag ein neunstundiges Passionsspiel. Dazwischen ein Tag Musik angesichts von Tulpen. … Vormittags die Moldau unter Karajan oder etwas auf Originalinstrumenten, handgebastelt und missgestimmt von Harnoncourt.“ Heute gelten die Erkenntnisse der Forschung von Nikolaus Harnoncourt und seiner musizierenden Kollegen als Basiswissen der Interpreten und das Spiel nach historischen Vorbildern ist eine Farbe der Interpretationsmoglichkeiten.

7.12.
HR2 und SR2
20-22:30
Euroradio-Saison 2009/2010: Geistliche Musik von Haydn
Julia Doyle, Sopran
Diane Moore, Mezzosopran
Andrew Kennedy, Tenor
Neal Davies, Bariton
BBC Singers
BBC Philharmonic
Leitung: Gianandrea Noseda

Sinfonie Nr. 90 C-Dur • Szene und Arie „Berenice che fai“ • Madrigal „Der Sturm“ • Te Deum • 12. Messe B-Dur „Theresien-Messe“
(Aufnahme der BBC vom 11. Juni 2009 aus der Bridgewater Hall in Manchester)
Euroradio feiert das Haydn-Jahr 2009 mit einer vierteiligen Konzertreihe, die die Hörerinnen und Hörer nach Manchester, Quebec, Graz und München führt. Vier geistliche Hauptwerke Haydns stehen dabei im Zentrum der Programme: die Theresienmesse, das Stabat Mater, die Harmoniemesse und die Schöpfungsmesse. Hauptwerk des ersten Haydn-Abends aus der Bridgewater-Hall in Manchester ist die Theresienmesse, die der Komponist im Sommer 1799 schrieb. Sie ist von seinen späten Messen die lyrischste und intimste. Den Sängern kommt in dieser Messe eine für Haydn außergewöhnlich große Rolle zu, sowohl für die Solisten als auch im eng miteinander verwobenen Quartett. Wie die Messe zu ihrem Beinamen kam, ist zwar nicht ganz geklärt, es wird aber vermutet, dass sie nach Kaiserin Maria Theresia benannt wurde, der Gemahlin von Kaiser Franz II., die bei einer Aufführung der Messe in der Wiener Hofkapelle die Solosopranpartie gesungen hat. Der Italiener Gianandrea Noseda leitet die BBC Singers und die BBC Philharmonic.

8.12.
Deutschlandfunk
21-22:50
Musikforum
»Grundton D« 2009 – Konzert und Denkmalschutz für die östlichen Bundesländer (7)
Johann Sebastian Bach – wiederaufgefunden, wiederhergestellt …

»Alles mit Gott und nichts ohn’ ihn«. Sopranarie zum Geburtstag von Wilhelm Ernst von Sachsen- Weimar, BWV 1127
Konzert für Oboe, 2 Violinen, Viola und Basso continuo, rekonstruiert nach BWV 49, 169 und 1053
»Mein Herze schwimmt im Blut«. Kantate zum 11. Sonntag nach Trinitatis, BWV 199
Konzert für Oboe, Violino concertato, Violino ripieno, Viola und Basso continuo c-moll, rekonstruiert nach BWV 1060

Gabriele Hierdeis, Sopran
Stephen Hammer, Oboe
The Bach Ensemble New York
Leitung: Joshua Rifkin
Aufnahme vom 15.8.09 aus der Oberkirche in Arnstadt/ Thüringen

10.12.
SWR2
15-16
für die, die diese Sendung vor einiger Zeit nicht gehört habe – ist ganz interessant
SWR2 Thema Musik
Johann Sebastian Bachs Notenbibliothek – ein Puzzle
Von Elke Kamprad
Nicht nur die eigene Musik beschäftigte Johann Sebastian Bach. Im Laufe seines Lebens sammelte er eine eigene Notenbibliothek zusammen, mit Werken aus ganz Europa. Was waren das für Kompositionen, die Bach abschrieb und aufbewahrte? Welche Musikerkollegen hat er besonders geschätzt und aufgeführt? Das Musikfeature von Elke Kamprad berichtet über Bachs Sammeleifer, über die vielen Irrwege, die die Handschriften nach seinem Tod genommen haben, und das große Suchen und Puzzeln heute, in dem Bemühen, die private Notenbibliothek Bachs wieder zu rekonstruieren

Kurzbericht von Baden Baden – Gardiner mit der Schöpfung von Haydn


Martin sagt:
23. November 2009 um 13:19

Hallo zusammen,

vorgestern habe ich mir „Die Schöpfung“ von Joseph Haydn in Baden Baden zu Gemüte geführt.
Ich möchte ungern zu ausführlich berichten, damit sich in Hamburg noch alle unvoreingenommen der Musik hingeben können, deshalb nur ein paar wenige Eindrücke.

Der Chor bestand aus 12 Sopran-, 6 Alt-, 6 Tenor- und 6 Bassstimmen.
Das Orchester spielte mit 52 Musikern. Konzertmeister war wie immer beim ORR Peter Hanson.
Die Solisten Sophie Karthäuser, James Gilchrist und Tim Mirfin sangen allesamt (mit ganz kleinen Abstrichen – Tim Mirfin vergaß einen Einsatz und ließ vier Noten aus, James Johnstone hat kurz später offensichtlich die Begleitung des Sopransolos mit einer anderen Stelle verwechselt, was alle etwas verdutzt schauen ließ) erstklassig.
Wie immer harmonierten Chor und Orchester ideal miteinander und legten noch einiges an Tempo zu, wenn man die Chöre mit denen auf Gardiners CD vergleicht, was aber nicht zu Lasten von Präzision oder Ausdruck ging. Die Aufführung war insgesamt absolut Spitze und das Publikum würdigte dies völlig zu Recht mit Standing Ovations.

Nach dem Konzert war das gesamte Publikum eingeladen, den Abend im Foyer zusammen mit den Ensemblemitgliedern ausklingen zu lassen, was ich eine sehr schöne Idee finde.

Gardiner in Luxembourg Foto: Philharmonie-Luxembourg

Zwei Tage vorher wurde in Luxembourg von Joseph Haydn „Die Jahreszeiten“ aufgeführt. Einen Bericht dazu gibt es hier:

Link:

http://www.volksfreund.de/nachrichten/kultur/regionalkultur/Regionale-Kultur;art764,2271100

Dieses Konzert muss relativ einzigartig gewesen sein, da auf dem Flug von London knapp 40 Koffer in London hängen geblieben waren. So musste in Jeans und Turnschuhen musiziert werden.

Schöne Grüße
Martin

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Das große Jubiläumsjahr 2009 für Händel – Haydn – Mendelssohn-Bartholdy


Hallo,

das Jahr 2009 hat es in sich, werden doch große Komponisten in diesem Jubiläumsjahr geehrt mit fantastischen Aufführungen. Beginnen möchte ich mit Georg Friedrich Händel,

Georg Friedrich Händel (1685 - 1759)

Georg Friedrich Händel (1685 – 1759)

Anlass ist sein 250. Todesjahr. Geboren am 23. Februar 1685 in Halle an der Saale, stehen die Festspiele in seiner Geburtsstadt vom 4. bis 14. Juni 2009 unter der Schirmherrschaft von Königin Elisabeth II.

Ein Highlight wird folgendes Konzert sein:

Freitag, 5. Juni 2009 18:00 G.-F.-Händel-Halle

Messiah HWV 56 Oratorium von Georg Friedrich Hände

Link für Eintritts-Karten: http://www.haendelfestspiele.halle.de/de/programm/2009/Messiah

Einen weiteren Höhepunkt erhält das Händel-Festjahr mit dem „Special Day“ anlässlich des 250. Todestages am 19. April 2009. Über 40 Rundfunkanstalten innerhalb der European Broadcasting Union (EBU) senden an diesem Tag Konzerte aus ihren Städten. Halle als Geburtsstadt Georg Friedrich Händels wird mit einem Konzert aus der Marktkirche in Halle-Saale – der Taufkirche Händels – den Special Day eröffnen.

Eine enge Zusammenarbeit gehen die Händel-Festspiele mit den Rundfunk- und Fernsehanstalten MDR, ZDF / 3sat und Arte ein. Verschiedene Festspielproduktionen werden aufgezeichnet und – zum Teil live – ausgestrahlt. Halle wird damit auch medial zum Händel-Zentrum 2009.

Weitere Informationen zum Händeljahr 2009 in Halle / Saale:

http://www.haendelfestspiele.halle.de/de/programm/

Ein weiteres Händelfestspiel auf deutschem Boden findet in Göttingen vom 22. Mai bis 3. Juni 2009 statt.

Flyer Händelfestspiele Göttingen 2009

Flyer Händelfestspiele Göttingen 2009

Neben Prince Charles wird Ministerpräsident Christian Wulff die Schirmherrschaft der international bedeutendsten Festspiele in Niedersachsen übernehmen. Vom 22. Mai – 3. Juni 2009 dreht sich unter dem Motto „Händel – Faszination & Inspiration“ in Göttingen und der gesamten Region Südniedersachsen alles um den großen Kosmopoliten. Am 26. Mai 2009 feiert die Oper „Admeto“ als zentrale Festspiel-Produktion 2009 Premiere, prominent besetzt ist dabei der Regiesessel mit der deutschen Regisseurin und Schriftstellerin Doris Dörrie.

Link zu den Göttinger Händelfestspielen: http://www.haendel-festspiele.de/front_content.php?idcat=2

Weitere Informationen:

Internationale Händel-Festspiele Göttingen GmbH

Hainholzweg 3-5

D-37085 Göttingen

Telefon: +49 (0)551 – 38 48 13 0

Telefax: +49 (0)551 – 38 48 13 10

info@haendel-festspiele.de

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Eine CD-Neuveröffentlichung zum 1. Januar 2009 bei jcp mit „Israel in Egypt“ ist mit einer Hörprobe dort einsehbar,

Link zu j p c: h i e r klicken !!

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Joseph Haydn (1732 – 1809)

Joseph Haydn wurde am 31. März 1732 in Rohrau / Niederösterreich geboren und verstarb am 31. Mai 1809 in Gumpendorf bei Wien. Joseph Haydn verbrachte den größten Teil seiner Karriere ab 1761 und mehr als vierzig Jahre – als Hofmusiker – Orchesterleiter und an der Oper der wohlhabenden Familie Esterházy auf deren Schloss in Eisenstadt / Neusiedlersee, für die er Musik zu komponieren hatte.

In 2009 werden aus Anlass des 200. Todesjahres von Joseph Haydn zahlreiche Veranstaltungen in Eisenstadt / Österreich stattfinden.

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Flyer Haydn-Festspiele in Eisenstadt / Österreich.

Über das ganze Jahr verteilt finden diese an den verschiedenen Originalschauplätzen in Eisenstadt statt. So ist das Konzertprogramm zum HAYDN-JAHR 2009 ausgehend von Haydns universellem Schaffen zu einer großen dramaturgischen Komposition gewachsen, in der jeder Teil für sich alleine (be)stehen kann. Doch „das Gesamte“ soll weit mehr sein als die Summe der einzelnen Teile: Im HAYDN-JAHR 2009 werden z.B. von März bis Oktober 2009 alle 107 Symphonien live im Haydnsaal auf Schloss Esterházy in Eisenstadt erklingen. *)

Eröffnung: 31. März 2009 in Eisenstadt:

Nikolaus Harnoncourt am Pult

Den Start ins HAYDN-JAHR 2009 unternimmt Nikolaus Harnoncourt, der zur Eröffnung am 31. März 2009 (Haydns Geburtstag) mit seinem Concentus Musicus gleich vier Symphonien zur Aufführung bringen wird.

Flayer Haydn-Fest in Eisenstadt (alle Fotorechte bei Haydn-Festsp.Eisenstadt)

Flayer: Schloss Esterházy in Eisenstadt, Haydn-Fest in Eisenstadt (alle 2 Fotorechte bei Haydn-Festspiele Eisenstadt)

Am Sonntag, 31. Mai 2009 jährt sich der Todestag Joseph Haydns zum 200. Mal. Die Haydn Festspiele Eisenstadt haben aus diesem Anlass das Projekt WORLD CREATION ins Leben gerufen: Rund um den Erdball wird am 31. Mai 2009 Haydns berühmtestes Oratorium – „Die Schöpfung“ – erklingen. Orchester und Chöre auf der ganzen Welt wurden dazu eingeladen, sich an diesem weltumspannenden Aufführungsprojekt zu beteiligen. *)

Link zu den Haydn-Festspielen in Eisenstadt: http://www.haydnfestival.at/haydn_de/

*) Textquelle: Haydn-Festspiele, Eisenstadt.

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mendelssohn1Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809 – 1847)

Felix Mendelssohn-Bartholdy wurde am 3. Februar 1809 in Hamburg geboren und verstarb am 4. November 1847 in Leipzig.

Felix Mendelssohn Bartholdy entstammte einer respektierten und wohlhabenden bürgerlichen jüdischen Familie. Alle Kinder der Mendelssohns wurden christlich erzogen. Wegen der französischen Besetzung Hamburgs zog die Familie 1811 nach Berlin, wo die verwitwete Großmutter lebte. Hier erhielten Felix den ersten Musikunterricht von ihrer Mutter. Am 21. März 1816 wurde Felix von Johann Jakob Stegemann, dem Pfarrer der Reformierten Gemeinde der Berliner Jerusalems- und Neuen Kirche in einer Haustaufe protestantisch getauft. Bei dieser Gelegenheit erhielt Felix seine Taufnamen Jakob und Ludwig. Darüber hinaus wurde dem Familiennamen der „christliche“ Name Bartholdy beigefügt. Mendelssohn gründete in Berlin einen Chor zum Studium der Chorwerke Johann Sebastian Bachs.

Felix Mendelssohn Bartholdy führte 1829 mit der Sing-Akademie Berlin eine öffentliche Aufführung der gekürzten und für diesen Anlass bearbeiteten Matthäuspassion unter seiner Leitung durch, mit einem 158-köpfigen Chor. Es war die erste Wiederaufführung der Passion seit Bachs Tod. Im August 1835 ging Felix Mendelssohn-Bartholdy nach Leipzig und gab am 4. Oktober 1835 das erste Konzert im Gewandhaus. Im Jahr 1843 gründete Mendelssohn in Leipzig das Conservatoriumdie erste Musikhochschule Deutschlands – in den Gebäuden des Gewandhauses.

In 2009 jährt sich der Geburtstag von Felix Mendelssohn Bartholdy zum 200. Mal. In Deutschland und Europa finden zahlreiche Veranstaltungen statt so dass es schwer fällt, eine spezifische Aufführungsstätte vorrangig benennen zu können. Viele Bachfeste 2009 in Deutschland werden mit Werksaufführungen von Mendelssohn-Bartholdy seinen 200. Geburtstag würdigen.

Mendelssohn-Denkmal in Leipzig

Mendelssohn-Denkmal in Leipzig (Fotorechte: V.Hege)

Leipzig möchte ich einmal herausgreifen, diese Stadt bietet sich an: J.S. Bach und Felix Mendelssohn-Bartholdy, authentische Komponisten dieser Stadt – besitzen die vorzüglichen Berührungspunkte eines Festivals zu dieser Stadt.

Bachfest Leipzig 2009

vom 11. – 21. Juni 2009

Motto: »Bach Mendelssohn Reger«

Das Bachfest Leipzig wird am 11. Juni 2009 um 18:00 Uhr in der Thomaskirche mit einem Werk von Felix Mendelssohn Bartholdy – mit dem Oratorium: Elias, op. 70, eröffnet.

Link zum Bachfest Leipzig: http://www.bach-leipzig.de/index.php?id=459

Eine weitere Informationsquelle zu Mendelssohn-Veranstaltungen in Berlin ist die mendelssohn – gesellschaft. Link: http://www.mendelssohn-gesellschaft.de/

Seine Geburtsstadt Hamburg feiert Mendelssohn:

„200 JAHRE MENDELSSOHN, EIN HAMBURGER WIRD GEEHRT“

3.Februar um 18:00 (Einlass ab 17:30)

The Anglican Church of St Thomas Becket

Zeughausmarkt 22, 20459 Hamburg

Daniel Hope, Violine

Simone Young, Klavier

Olivia Jeremias, Violoncello

Lauma Skride, Klavier

Ulrich Matthes, Rezitation

< Das Konzert wird zudem auf NDR Kultur live im Radio übertragen >

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Die Auswahl der Festveranstaltungen von den erwähnten Komponisten ist überwältigend – in England und Italien waren alle genannten Komponisten und erfahren ebenso ihre Würdigung durch Festveranstaltungen – aus diesem Grund ist eine Entscheidung nicht leicht zu treffen, wer von den Klassikfreunden ein Konzert(e) besuchen sollte, wünsche ich ein ungetrübtes und genussreiches Konzerterlebnis.

Grüsse

Volker

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