Archiv der Kategorie: Universitätskirche Paulinum St. Pauli – Leipzig

J. S. Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Videos und Kantaten-Beschreibungen für den “14. Sonntag nach Trinitatis!


J. S. Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Videos und Kantaten-Beschreibungen für den “14. Sonntag nach Trinitatis!

                      Die Gaechinger Cantorey in der Georgenkirche Eisenach September 2019

Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

Volkers Klassikseiten J.S. Bach

eine Hör- oder Sehprobe, mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 22.09.2019 begehen wir den 14. Sonntag nach „Trinitatis

14. So. n. Trinitatis

Kernaussage:

„Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat!“ Dankbarkeit ist das Thema des Sonntags – Dank für unerwartete Gottesbegegnungen, die sich erst im Rückblick als solche erweisen; Dank für konkrete Erfahrungen; Dank dafür, von Gott geliebt zu sein. Lobe den Herrn!

Predigttext: 1. Mose 28,10–19a(19b–22)

Nichts ist selbstverständlich
Immer wieder das Gleiche: Wenn es mir schlecht geht, dann vergesse ich zu gerne, wie viel mir schon in meinem Leben geschenkt wurde. Geht es mir aber wieder gut, dann kommt mir das selbstverständlich vor.

Der 14. Sonntag nach Trinitatis hilft dem Gedächtnis auf die Sprünge und öffnet die Augen für den, von dem all das Gute kommt: „Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat“. Wer dankbar auf sein Leben blickt, der ist nicht nur glücklicher, der lebt auch in Gottes Geist. Der Geist, der es uns erlaubt, kindlich zu Gott zu beten und von ihm Gutes zu empfangen, weckt auch die Erinnerungen an die Wohltaten Gottes. Der Sonntag erzählt Geschichten von Menschen, die von Gott beschenkt werden. Der geheilte Aussätzige, Jakob, der auf der Flucht plötzlich den Himmel offen sieht, Zachäus, in dessen mieses kleines Leben Jesus einkehrt, – sie alle erfahren: Sie können nicht mehr so weiterleben wie bisher. Dankbarkeit hat verändernde Kraft.

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Videos: 

mit Bach-Kantaten für den 14. Sonntag nach Trinitatis

BWV 17 – „Wer Dank opfert, der preiset mich

BWV 25 – „Es ist nichts Gesundes an meinem Leibe

BWV 78 Jesu, der du meine Seele

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/ YouTube: BW 17 –  Wer Dank opfert, der preiset mich“ (Interpret: Bachcantatas Tilburg )

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/YouTube: BWV 25 –  Es ist nichts Gesundes an meinem Leibe   –  (Interpret:  S D G )

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/YouTube: BWV 78  –  Jesu, der du meine Seele    (Interpret:  Bachstiftung St. Gallen ) 

Link:   Dieses Video ist nur auf YouTube sichtbar !!

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Kantaten-Beschreibungen von„Sir John Eliot Gardiner“ 

ist als PDF-Download nachstehend hinterlegt !

  Kantaten-Beschreibungen zum “14. Sonntag nach Trinitatis”

                   in Gardiners  Reisetagebuch SDG 124  enthalten – zum Download als PDF

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                             Die Gaechinger Cantorey in der Georgenkirche Eisenach September 2019

Video: Thomanerchor

Johann Sebastian Bach (1685-1750)

J. S. Bach Cantata BWV 59 „Wer mich liebet“  (Thomanerchor)

„Wer mich liebet, der wird mein Wort halten“ (BWV 59) ist eine Kirchen-Kantate von Johann Sebastian Bach. Er komponierte sie für den 1. Pfingsttag in Leipzig und führte sie wahrscheinlich am 28. Mai 1724 erstmals auf, doch ist auch eine erste Aufführung bereits am 16. Mai 1723 in der Paulinerkirche möglich.

Dirigent: Thomas-Kantor Prof. Kurt Thomas

Recording: Thomaskirche Leipzig, 6.12/1959

℗1956-1984 VEB Deutche Schallplatten Berlin ©2005 edel Classics

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Ich wünsche allen Besuchern einen schönen Sonntag !

Herzliche Grüße 

Volker

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J. S. Bach-Kantaten im Kirchenjahr mit Videos und Kantaten-Beschreibungen für den Sonntag „Rogate“


J. S. Bach-Kantaten im Kirchenjahr mit Videos und Kantaten-Beschreibungen für den Sonntag „Rogate“

                                                  Thomaskirche im Kleinformat vor dem Thomasshop!

Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

Volkers Klassikseiten J.S. Bach

eine Hör- oder SehprobeRadio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 26.05.2019 begehen wir den Sonntag “Rogate

Festzeit Österliche Freudenzeit
Kernaussage:

Rogate – Betet! Laut oder leise, gemeinsam oder mit anderen, frei oder mit geprägten Worten: Betet! Im Mittelpunkt des Sonntags steht die Ermutigung zu Gebet und Fürbitte. Das Gebet steht unter der Verheißung des Wochenspruchs: „Gelobt sei Gott, der mein Gebet nicht verwirft!“

Predigttext:
Joh 16,23b–28(29–32)33

Ermutigung zum Gebet
Wie komme ich in Kontakt mit Gott? Bleibt nicht ungehört, was ich zu ihm spreche? Vielen Erwachsenen fällt das Beten schwer. Andere erleben es als befreiend, ihr Herz auszuschütten oder in der Stille Gott zu suchen. Der Sonntag Rogate ermutigt zum Gebet.

Auch Jesus hat immer wieder dazu aufgerufen. Vielfältige Formen des Betens finden sich schon in der Bibel: das stürmische und unnachgiebige Gebet, das Gott drängt wie einen Freund, die Bitte um Vergebung, das stellvertretende Einstehen für andere und der Dank. Wer in seinem Namen bittet, so verspricht Jesus, der stößt bei Gott nicht auf taube Ohren. Und er lehrt seine Jünger das Gebet, das alle anderen Gebete umfasst: das Vaterunser. Es müssen nicht viele Worte sein. Dieses ist genug. Es führt zum Hören auf Gott. Nicht unser, sondern Gottes Wille soll geschehen.

GLAUBE IM ALLTAG · ROGATE · 26.05.2019
Beten
Wie ein Tag begonnen hat, so kann er auch zu Ende gebracht werden: Mit einem kurzen Innehalten, einem Tagesrückblick, einem Dank. „Diesen Tag, Herr, leg ich zurück in deine Hände, denn du gabst ihn mir“, beginnt ein Kirchenlied. Sich das bewusst zu machen, im Kommen und Gehen der Tage den einzelnen Tag zu würdigen, dazu kann ein kurzer Tagesrückblick dienen.

Dabei können folgende Fragen helfen: Was hat mich froh gemacht? Wofür kann ich danken? Was ist offen geblieben? Was nehme ich mit? Und welche Menschen sind mir wichtig gewesen? Für wen möchte ich beten? Nach einer solchen stillen Zeit vielleicht noch ein Vaterunser sprechen und dann aufgeräumt und in Ruhe schlafen.

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YouTube Videos: 

Bach-Kantaten für den Sonntag Rogate“

BWV 86 – „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch“

BWV 87 – „Bisher habt ihr nichts gebeten in meinem Namen

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*) BWV 217 – „Gedenke, Herr, wie es uns gehet“ (Apokryph)

*) ohne liturgische Zuordnung

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/YouTube: BWV 86 – Wahrlich, wahrlich, ich sage euch – (Interpret: ALL OF BACH )

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/ YouTube: BWV 87  – Bisher habt ihr nichts gebeten in meinem Namen“  

( Interpret: Koopman )

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/YouTube: *) BWV 217 – „Gedenke, Herr, wie es uns gehet“ (Apokryph) (Pokrovskiye Vorota)

*) ohne liturgische Zuordnung

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Sir John Eliot Gardiner – Kantaten-Beschreibungen

Kantaten für den Sonntag: Rogate und Exaudi

 Reisetagebuch SDG 144 Kantatenbeschreibungen zum Download als PDF

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Video: Tomanerchor Leipzig

J. S. Bach Cantata BWV 59  – Thomanerchor

Wer mich liebet, der wird mein Wort halten“  

ist eine Kirchen-Kantate von Johann Sebastian Bach. Er komponierte sie für den 1. Pfingsttag in Leipzig und führte sie wahrscheinlich am 28. Mai 1724 erstmals auf, doch ist auch eine erste Aufführung bereits am 16. Mai 1723 in der Paulinerkirche möglich.

Thomanerchor Leipzig

Dirigent-Thomaskantor: Prof. Kurt Thomas

Recording: Thomaskirche Leipzig, 6.12/1959


Ich wünsche allen Besuchern einen schönen Sonntag !

Herzliche Grüße

Volker

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GEBURTSTAGSFEIER FÜR JOHANN SEBASTIAN BACH – Das Programm für den 21. März bis zum 24. März 2019


GEBURTSTAGSFEIER FÜR JOHANN SEBASTIAN BACH – Das Programm für den 21. März bis zum 24. März 2019

Zwei Tage der offenen Tür, Führungen, Kreativangebote und Konzerte am Leipziger Thomaskirchhof

                                                                     Bach-Museum in Leipzig

Am 21. März 2019 feiert Leipzig Johann Sebastian Bachs 334. Geburtstag. Thomaskirche und Bach-Museum Leipzig bieten bis einschließlich 24. März ein umfangreiches Festprogramm mit zwei Tagen der offenen Tür im Bach-Museum, Führungen, Konzerten und vielem mehr. Höhepunkt der Feierlichkeiten ist der von Leipziger Schülerinnen und Schülern musikalisch umrahmte Anschnitt der Geburtstagstorte am 21. März mit Bürgermeisterin Dr. Skadi Jennicke, den Thomaskirche und Bach-Museum traditionsgemäß um 12 Uhr auf dem Thomaskirchhof gemeinsam veranstalten.

Das Bach-Museum Leipzig lädt am 21. März von 10 bis 18 Uhr zu einem Tag der offenen Tür ein: ab 15.00 Uhr bringen Chöre der Anna-Magdalena-Bach-Grundschule im Foyer des Bach-Museums dem Jubilar ein Ständchen, später folgt ein Ständchen des ThomanerNachwuchsChores im historischen Sommersaal (begrenzte Kapazität, kostenfreie Zählkarten ab 15 Uhr erhältlich). Eine Sonderführung durch die Dauerausstellung findet um 13 Uhr statt. Zwei Sondertouren führen zudem 12.30 Uhr und 16 Uhr auf den Turm der Thomaskirche: Lohn des Aufstiegs ist ein faszinierender Ausblick über den Thomaskirchhof und die Leipziger Innenstadt. Die Anmeldung für beide Turmführungen erfolgt im Thomasshop.

Leipziger Schülerinnen und Schüler gestalten ab 11 Uhr ein musikalisches Geburtstagsprogramm für den Komponisten in der Thomaskirche. Die Teilnahme der Schülerinnen und Schüler am Bach-Geburtstag wird im Rahmen des Projekts »Singt Euch Ein!« von MusiklehrerInnen Leipziger Schulen in Zusammenarbeit mit der Thomaskirche und der Sächsischen Bildungsagentur organisiert und von der Neuen Bachgesellschaft e. V. finanziell unterstützt. Um 12 Uhr wird von den Schülerinnen und Schülern am Fuß des Bachdenkmals ein Geburtstagskanon angestimmt. Im Anschluss schneiden die Leipziger Kulturbürgermeisterin Dr. Skadi Jennicke, Pfarrerin Britta Taddiken und die Geschäftsführerin des Bach-Archivs Leipzig, Franziska Grimm, die Geburtstagstorte an – eine fantasievolle Kreation und ein Geschenk des Leipziger Konditormeisters René Kandler.

Ein Thomaskonzert unter Leitung von Universitätsmusikdirektor David Timm beschließt den Tag: Ab 19.30 Uhr musizieren Mitglieder des Leipziger Universitätschores und des Pauliner Barockensembles sowie Universitätsorganist Daniel Beilschmidt und die LeipzigBigBand in der Thomaskirche.

Tickets für dieses Konzert sind sowohl im Thomasshop als auch unter www.thomaskirche.org erhältlich.

Eine Orgelvesper mit Organist Haemi Oh aus Halle (Saale) bildet am Freitag, dem 22. März, 18 Uhr, den Auftakt zu weiteren Geburtstags-Überraschungen.

Unter dem Motto »L’Italiano è la lingua della musica!« feiert das Bach-Museum am 23. März 2019 von 10 bis 18 Uhr einen eintrittsfreien Familientag. In Kooperation mit Italiani a Lipsia (IAL) e. V. und der Designschule Leipzig wird ein italienisch-buntes Programm geboten: 11 Uhr musiziert Gianmario Strappati auf der Tuba Bachs Cello-Suite Nr. 2 in d-Moll, ein kleines Buffet mit italienischen Köstlichkeiten umrahmt dieses außergewöhnliche Konzert. Führungen durch die aktuelle Kabinettausstellung »Hof-Compositeur Bach« schließen sich um 12 Uhr sowie um 15 Uhr an. In einer Papier-Fashion-Show mit dem Titel »Esperimenti di moda« präsentieren Schüler der Designschule Leipzig um 16 Uhr barocke Kostüme aus Papier. »Accessori« und ein deutsch/italienisches Memory zur Sprache der Musik können Besucher von 10 bis 18 Uhr in der Museumswerkstatt gestalten.

In der Motette der Thomaskirche erklingt am 23. März 2019 um 15 Uhr, Johann Sebastian Bachs Kantate »Widerstehe doch der Sünde« BWV 54. Es musizieren die Altistin Britta Schwarz, der Organist Nicolas Berndt, die Leipziger Cantorey und das Sächsische Barockorchester unter Leitung von Thomaskantor Gotthold Schwarz (Eintrittsprogramm: 2 Euro).

Mit einer Überblicksführung im Bach-Museum, die ab 11 Uhr auch einen Blick in den barocken Sommersaal mit seinem beweglichen Deckengemälde ermöglicht, endet am 24. März 2019 das Festprogramm.

www.bachmuseumleipzig.de / www.thomakirche.org

                                                                           Thomaskirche Leipzig

Programm zum Bach-Geburtstag:

DONNERSTAG, 21. MÄRZ 2019
10.00–18.00 h / Bach-Museum

Tag der offenen Tür zu Bachs 334. Geburtstag
13.00 h: Überblicksführung durch die Dauerausstellung
ab 15.00 h: Ständchen der Chöre der Anna-Magdalena-Bach-Grundschule im Foyer des Bach-Museums, später Ständchen des ThomanerNachwuchsChores im historischen Sommersaal des Bach-Museums (begrenzte Kapazität, Zählkarten ab 15 Uhr erhältlich)
Eintritt frei

11.00 h / Thomaskirche
»Singt Euch Ein!«

Leipziger Schülerinnen und Schüler singen in der Thomaskirche
Nicolas Berndt, Orgel

12.00 h / Thomaskirchhof
Anschnitt der Geburtstags-Torte

Geburtstagsständchen der Leipziger Schülerinnen und Schüler
Grußwort von Dr. Skadi Jennicke, Bürgermeisterin für Kultur der Stadt Leipzig

12.30 und 16.00 h / Thomaskirchhof
Sonderturmführungen
Anmeldung im Thomasshop erforderlich!

19.30 h / Thomaskirche
Thomaskonzert

»Tobe, Welt, und springe«
Universitätsorganist Daniel Beilschmidt, Mitglieder des Leipziger Universitätschores, Mitglieder des Pauliner Barockensembles, LeipzigBigBand
Leitung: Universitätsmusikdirektor David Timm

Karten zu € 25,00/20,00/15,00, ermäßigt zu € 20,00/15,00/10,00
Schüler, Studenten und Leipzig-Pass-Inhaber € 5,00

FREITAG, 22. MÄRZ 2019
18.00 h / Thomaskirche
Motette
Orgelvesper mit Haemi Oh, Halle (Saale)
Eintrittsprogramm: € 2,00

                         Grabstätte von Johann Sebastian Bach in der Thomaskirche Leipzig

SAMSTAG, 23. MÄRZ 2019
10.00–18.00 h / Bach-Museum
Familientag zu Bachs Geburtstag Tag der offenen Tür

Erleben Sie unter dem Motto »L’Italiano è la lingua della musica!« in Kooperation mit Italiani a Lipsia (IAL) e. V. und der Designschule Leipzig ein italienisch-buntes Programm mit Führungen und Kreativangeboten.

10.00–18.00 h: »Gioca e armeggia con noi«. Spielt mit uns ein deutsch/italienisches Memory zur Sprache der Musik und gestaltet »accessori« aus Papier!

11.00 h: »Buon compleanno, signor Bach! « Cello-Suite Nr. 2 in d-moll, BWV 1008, arrangiert für Tuba, gespielt von Gianmario Strappati.

12.00 & 15.00 h: Führungen durch die Sonderausstellung »Hof-Compositeur Bach«

16.00 h: »Esperimenti di moda«. PapierFashionShow! Schüler der Designschule Leipzig präsentieren barocke Experimente in Papier.
Eintritt frei

15.00 h / Thomaskirche
Motette

Johann Sebastian Bach: Kantate »Widerstehe doch der Sünde« BWV 54.

Organist Nicolas Berndt; Britta Schwarz, Alt; Leipziger Cantorey
Sächsische Barockorchester
Leitung: Thomaskantor Gotthold Schwarz
Eintrittsprogramm: € 2,00

SONNTAG, 24. MÄRZ 2019
11.00 h / Bach-Museum

Überblicksführung mit Besichtigung des Sommersaales!
Eintritt: € 8,00 / ermäßigt: € 6,00 /
Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre: frei

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Meine Assoziationen zum Neubau und Adventsgottesdienst (3.Advent) der Uni-Kirche Paulinum in Leipzig!


Meine Assoziationen zum Neubau und Adventsgottesdienst (3.Advent) der Uni-Kirche Paulinum in Leipzig!

Liebe BachfreundINNEN !

Das Wort:
‚Hoffnung‘ leitet sich ab von niederdeutschen. Hopken = hüpfen !!

Immerhin erhellte ein Prof der Uni Leipzig diese sprachliche Verbindung und Wurzel in seiner Predigt zum 3.Advent. Mit dieser mich überraschenden Herkunft dieses ach‘ so strapazierten Wortes ‚Hoffnung‘ möchte ich meine Assoziationen zu Neubau und Adventsgottesdienst (3.Advent) von der Uni-Kirche Paulinum in Leipzig zusammenfassen.

Ich wollte vor Ergriffenheit am liebsten ‚aufhüpfen‘, als ich den wie in Perlmutt ausgekleideten und so ‚wattiert weißen‘ Innenraum betrat. Eine Hoffnung hatte sich erfüllt.
Am 30.5.1968 um 13.58 (so der Prediger) brach das Gewölbe in sich zusammen. Geduldiges hoffen ermöglicht jetzt wieder hochgeistige Aula-Veranstaltungen und geistlich bestimmtes singen, beten und hören. Viele  J. S. Bach-Werke wurden hier uraufgeführt!

Da kann man wirklich AUFHÜPFEN vor Freude.

Foto-Impressionen von der Uni-Kirche Paulinum in Leipzig

Ihr und Euer

Adamo

J.S. Bach – Kantate BWV 61 „Nun komm der Heiden Heiland“ Satz 2-6 „Eröffnung Paulinum St. Pauli Leipzig“


Einweihungsgottesdienst der Universitätskirche St. Pauli in Leipzig am 3. Dezember 2017 zum 1. Advent!

Von vielen seit langem erwartet, wurde am 1. Advent mit einem festlichen Gottesdienst die Universitätskirche St. Pauli ihrer Bestimmung übergeben.

1968 verlor die Universitätsmusik in Leipzig ihr Zuhause. Für ihren Protest gegen die Sprengung der Universitätskirche gingen manche Chormitglieder sogar ins Gefängnis. Martin Luther persönlich hatte einst die Universitätskirche geweiht, große Namen wirkten in dem Gebäude wie u.a. Johann Sebastian Bach.

Am Sonntag, der in diesem Jahr zugleich der 1. Advent ist, wurde die Leipziger Universitätskirche St. Pauli durch Landesbischof Carsten Rentzing geweiht. Dabei wurden auch die Orgeln und Prinzipalien, also Altartische, der Taufstein und das Pult – der sogenannte Ambo – sowie das gesamte Altargerät wie Kelche, Kannen, Patenen und Kerzenleuchter ihrer Bestimmung übergeben. Das Altargerät entstammt der alten Paulinerkirche und konnte 1968 aus der Kirche gerettet werden, während die beiden Altartische, Ambo und Taufstein Neuanfertigungen sind.

Mit der Fertigstellung des neuen Paulinums bekommt nun der Chor der Alma Mater endlich ein neues Zuhause. Darüber freut sich vor allem David Timm, Musikdirektor der Leipziger Universität.

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In dem Festgottesdienst erklang von J.S. Bach das BWV 61 „Nun komm, der Heiden Heiland“ die Sätze: 2 bis 6

„Nun komm, der Heiden Heiland“ (BWV 61) ist eine Kirchenkantate von Johann Sebastian Bach. Er komponierte sie 1714 in Weimar für den 1. Advent, den 2. Dezember 1714.

Bach schrieb die Kantate im Jahr seiner Ernennung zum Konzertmeister am Hof von Johann Ernst von Sachsen-Weimar für den 1. Advent und führte sie am 2. Dezember 1714 in der Schlosskirche erstmals auf. Bach führte die Kantate in seinem ersten Jahr in Leipzig am 28. November 1723 erneut auf.

Die Kantate ist wie andere Kantaten aus Weimar klein besetzt mit drei Solisten, Sopran, Tenor und Bass, vierstimmigem Chor, zwei Violinen, zwei Violen und Basso continuo.

  1. Coro: Nun komm, der Heiden Heiland
  2. Recitativo (Tenor): Der Heiland ist gekommen
  3. Aria (Tenor): Komm, Jesu, komm zu deiner Kirche
  4. Recitativo (Bass): Siehe, ich stehe vor der Tür
  5. Aria (Sopran): Öffne dich, mein ganzes Herze
  6. Choral: Amen, Amen, komm du schöne Freudenkrone

Mit dem 1. Advent beginnt das Kirchenjahr. J.S. Bach schrieb den Eingangschor aus diesem Anlass als Choralphantasie in Form einer Französischen Ouverture, die dem Ablauf langsam – schnell (Fugato) – langsam folgt.

Zwei Zeilen der Choralmelodie sind im ersten langsamen Abschnitt verarbeitet, die dritte Zeile ist als bewegtes Fugato gestaltet, die letzte Zeile wieder langsam. Die Melodie von Zeile 1 erscheint zuerst im Continuo und wird dann von allen Stimmen nacheinander vorgetragen zum feierlich punktierten Rhythmus im Orchester. Zeile 2 ist vierstimmig in den Orchestersatz eingebettet, während die Instrumente im schnellen Abschnitt colla parte spielen, Zeile 4 ähnelt Zeile 2.

Das Rezitativ beginnt secco, wird jedoch als Arioso weitergeführt, mit Imitation von Tenor und Continuo. Die Tenor-Arie wird von allen Violinen und Violen unisono begleitet. Satz 4, das Bibelzitat, ist dem Bass anvertraut als der Vox Christi, das Anklopfen ist durch pizzicato der Streicher ausgedrückt. Die Antwort ist ein persönliches Gebet des Soprans, das nur vom Continuo begleitet wird, mit einem adagio bezeichneten Mittelteil. Im Schlusschoral spielen die Violinen eine jubelnde fünfte Stimme zum vierstimmigen Chorsatz.

Ausführende:

Leipziger UniversitätschorPauliner Barockensemble

Universitätsorganist Daniel Beilschmidt

Sabine Helmbold (Sopran) / Martin Petzold (Tenor) / Gotthold Schwarz (Bass)

Leitung: Universitätsmusikdirektor Professor David Timm

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Festgottesdienst zur Einweihung der „Universitätskirche Paulinum St. Pauli“ in Leipzig am 03.12.2017.


Festgottesdienst zur Einweihung der Universitätskirche Paulinum St. Pauli in Leipzig am 03.12.2017.

In der Universitätskirche St. Pauli zu Leipzig werden künftig sonntags die

        Festgottesdienst zur Einweihung der Universitätskirche Paulinum St. Pauli in Leipzig am 3.12.2017

Universitätsgottesdienste gefeiert und damit endlich die Zeit der „Übergangslösung“ beendet. Nach der Sprengung im Mai 1968 hatte die benachbarte Nikolaikirche Asyl angeboten. Aus Dankbarkeit für die lange Gastfreundschaft wurde am Vorabend in einem Vespergottesdienst Abschied genommen.

Ein halbes Jahrhundert nach der Zerstörung ihres Vorgängerbaus ist die neue Leipziger Universitätskirche Sankt Pauli am Sonntag feierlich geweiht worden. Am Festgottesdienst nahmen unter anderem Sachsens evangelischer Landesbischof Carsten Rentzing und Landtagspräsident Matthias Rößler teil. Während der Zeremonie wurden auch die Orgeln und Prinzipalien, also Altartische, der Taufstein und das Pult sowie das gesamte Altargerät wie Kelche, Kannen, Patenen und Kerzenleuchter ihrer Bestimmung übergeben. Das Altargerät entstammt der alten Paulinerkirche und konnte 1968 aus der Kirche gerettet werden, während die beiden Altartische, Ambo und Taufstein Neuanfertigungen sind.

Viel Freude und gute Wünsche! Sachsens evangelischer Landesbischof Carsten Rentzing sagte in dem Festgottesdienst, der Bau erinnere an das, was gewesen ist und führe zugleich in die Zukunft. „Die St. Pauli Kirche hat vieles erlebt in ihrer Geschichte und steht damit für den Weg der Kirche durch die Zeiten. Diese Zeiten hinterlassen ihre Spuren, diese Zeiten verändern die Kirche auch, so wie die Architektur.“ Brücken bauen zwischen Glauben und Wissenschaft Der Leipziger Universitätsprediger Peter Zimmerling sprach von einer großen Freude, diesen Festgottesdienst mit acht Jahren Verspätung nun doch feiern zu können. Das „Wunder von Leipzig“ sei tatsächlich wahr geworden – eine neue Universitätskirche in den Ausmaßen der alten. Zimmerling erinnerte auch an den Anspruch des Neubaus als geistig-geistliches Zentrum der Universität.

Dafür hoffe er darauf, dass die künftigen Gottesdienste Brücken bauten zwischen Glauben und Wissenschaft, zwischen Atheismus und Christentum. Landtagspräsident Rößler sprach von tiefer Freude und Dankbarkeit über die Eröffnung, die auch vom langen Schatten der DDR nicht habe verhindert werden können. Das Paulinum sei eine große Gemeinschaftsleistung der Leipziger Bürgerschaft, die das scheinbar Unmögliche verwirklicht habe.

Video:

Feierlicher Festgottesdienst zur Einweihung der Universitätskirche Paulinum St. Pauli in Leipzig am 03.12.2017.

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Auszüge aus der Chronik der Universitätskirche St. Pauli (1240 – 1968)

1240
Weihe der Klosterkirche des 1229 gegründeten Leipziger Dominikanerkonventes durch Erzbischof Wibrand aus Magdeburg

1419
An der 1409 gegründeten Universität Leipzig werden spätestens seit diesem Zeitpunkt Universitätsprediger berufen

10.10.1543
Ingebrauchnahme der Paulinerkirche als Aula der Universität

12.08.1545
Mittwoch nach dem 10. Sonntag nach Trinitatis: Martin Luther (1483 – 1546) predigt ein halbes Jahr vor seinem Tode anlässlich der Umwidmung der Kirche zur evangelischen Universitätskirche über Lukas 19, 41 – 48; Nutzung der Kirche an hohen Festen des Kirchenjahres, zu Quartalsorationen, für Promotionen und als Aula der Universität, z.B. zum Rektoratswechsel, der am 31. Oktober, dem Reformationsfest jeden Jahres durchgeführt wurde

1624
Beginn der Tätigkeit des Montägigen Predigerkollegiums, das bis 1870 bestand; hier bildeten sich Studenten aller Fakultäten in der Kunst der freien Rede

1640
Beginn der Tätigkeit des Donnerstägigen Predigerkollegiums, bis um 1820

1643
Hebung des Grundsteines der Paulinerkirche aufgrund der durch Sicherungsarbeiten an der Stadtmauer notwendig gewordenen Verkürzung des Chorraumes

1671
Versuch der Theologischen Fakultät, an Sonn- und Feiertagen regelmäßig Gottesdienst für die „Universitätsverwandten“ in der Universitätskirche einzuführen

1709 – 1712
Sanierung der Kirche und Errichtung des barocken Westportals

31.08.1710
11. Sonntag nach Trinitatis: Beginn regelmäßiger Gottesdienste an Sonn- und Festtagen des Kirchenjahres; Predigt des Theologieprofessors D. Gottfried Olearius (1672 – 1715) zu Lukas 18, 9-14; der Thomaskantor, später auch J. S. Bach, ist weiter für den sogenannten „alten Gottesdienst“, für die bereits zuvor begangenen Termine des Jahres, zuständig

21.10.1729
J.S. Bach führt anlässlich des Gedächtnisgottesdienstes für den verstorbenen Thomasschulrektor und Professor poeseos der Universität, Johann Heinrich Ernesti (1652 – 1729) seine Motette „Der Geist hilft unsrer Schwachheit auf (BWV 226) auf

04.04.1968
Universitätschor: Aufführung der Matthäus-Passion von Johann Sebastian Bach unter der Leitung von Universitätsmusikdirektor Hans-Joachim Rotzsch.

17.05.1968
Sitzung des Senates der Karl-Marx-Universität. Verabschiedung einer Dankadresse an Walter Ulbricht. Protest der Theologischen Fakultät durch den Dekan Prof. Dr. Ernst-Heinz Amberg, gegen den Abriss der Universitätskirche. Dieser hat folgenden Wortlaut: „Als Dekan der Theologischen Fakultät bringe ich die unveränderte Einstellung aller theologischen Mitglieder des Rates der Fakultät zum Ausdruck, wenn ich noch einmal auf unsere Auffassung zum Problem Universitätskirche hinweise, wie wir sie mehrfach geäußert haben: Wir können zum geplanten Abbruch der Uni-Kirche nur unmissverständlich Nein sagen. Aus diesem Grund kann ich hier im Senat auch nicht einer Willenserklärung zustimmen, in der der Neubau akzeptiert und begrüßt wird, der den Abbruch der Universitätskirche zur Voraussetzung hat.“

29.05.1968
Blitztelegramm des römisch-katholischen Bischofs von Meißen, Dr. Otto Spülbeck, an den Staatsratsvorsitzenden Walter Ulbricht: „Die Beschlüsse der Stadtverordneten Leipzigs vom 23. Mai 1968 über die Planung des Stadtzentrums haben ohne Kündigungstermin innerhalb von zwei Stunden den Katholiken Leipzigs und der Probsteigemeinde die Nutzung der Universitätskirche entzogen. Da seit 1946 Nutzungsrechte mit gegenseitigen Verpflichtungen bestehen, nimmt der Unterzeichnete als früherer Probst und Kontrahent und als zuständiger Bischof Mieterschutz in Anspruch und erbittet Sistierung des Beschlusses bezüglich der Universitätskirche zur Überprüfung der Planung und zur Sicherung des gesetzlichen Mieterschutzes. Zugleich gebe ich mit Besorgnis Kenntnis von der Beunruhigung der Katholischen Bevölkerung der Stadt Leipzig und meines Bistums über die Art des Vorgehens.“

30.05.1968

Sprengung der Universitätskirche St. Pauli am 30. Mai 1968 gegen 10 Uhr

30.5.1968 um 10 Uhr: Sprengung der Universitätskirche St. Pauli zu Leipzig auf Geheiß der S E D
Mit freundlicher Genehmigung vom Universitätsarchiv Leipzig