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BR-Klassik: INTERPRETATIONEN IM VERGLEICH – Johann Sebastian Bach: Messe h-Moll, BWV 232


BR-Klassik: Interpretationen im Vergleich – Johann Sebastian Bach: Messe h-Moll, BWV 232

Auf eine besondere Programm-Ankündigung von BR möchte ich alle Bachfreunde hinweisen.

Zum Live-Stream BR – Klassik

Sendung in BR – Klassik am 5. Februar 2019 um 20:05 Uhr bis 22:00 Uhr !

J.S. Bach

       J.S. Bach

Aufnahmen mit den Dirigenten Karl Richter, Helmuth Rilling, Joshua Rifkin, John Eliot Gardiner, Peter Dijkstra, John Butt und anderen Interpreten.

Ein Werk – zahlreiche ältere und neuere Einspielungen von großen Interpreten nebeneinander gestellt – einmal im Monat, dienstags ab 20.05 Uhr.

Die h-Moll-Messe – BWV 232 von Johann Sebastian Bach ist das Spitzenwerk der westlichen geistlichen Musik. Keine andere Messvertonung hat diesen Umfang. In keiner anderen Messvertonung werden die einzelnen Teile der katholischen Messe derart differenziert betrachtet und in Musik der verschiedensten Art gesetzt. 18 Chorsätze und neun Arien bilden zusammen das Werk, das Bach am Ende seines Lebens aus dem besten zusammenstellte, das er in seiner langen Laufbahn als einer der größten und kreativsten Musiker aller Zeiten komponiert hatte.

Die h-Moll-Messe ist daher nicht nur ein geistliches Werk. Sie ist eine Gesamtschau von allem, was auf dem Gebiet der Komposition zu Bachs Zeit möglich war; vom strengen Chorsatz im Stil der Vokalpolyphonie der Renaissance bis zur Opernarie nach dem aktuellsten Stand der Dresdner Hofoper. Bis zum heutigen Tag zieht die h-Moll-Messe Interpreten wie Zuhörer mit ihrem technischen Anspruch und ihrer vollendeten Schönheit in ihren Bann und wird weltweit als eine der größten und tiefgründigsten Schöpfungen der Musikgeschichte der westlichen Welt gewürdigt.

Der Interpretationsvergleich von Laszlo Molnar zeigt die verschiedenen Ansätze, mit denen sich Interpreten seit Beginn der 1960er Jahre der h-Moll-Messe genähert und mit welchen Mitteln sie den musikalischen Gehalt umgesetzt haben. Der Vergleich legt dar, wie sich dank der intensiven Bach-Forschung und des Aufkommens der historischen Aufführungspraxis das Verständnis von und für Bachs letzte(r) Komposition dramatisch gewandelt hat – von einem Chorwerk im Geiste der Oratorien Bachs, Händels und Mendelssohns über ein Virtuosenstück für professionelle Barock-Ensembles hin zum radikalen, kompromisslosen Stimm-Kunst-Werk, in dem auch die Chorsätze von hochqualifizierten Solisten aufgeführt werden.

Textquelle: BR-Klassik

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J.S. Bach – Kantate BWV 18 „Gleichwie der Regen und Schnee vom Himmel fällt“ – Kantate am Sonntag Sexagesimae!


J.S. Bach – Kantate BWV 18 „Gleichwie der Regen und Schnee vom Himmel fällt“ – Kantate am Sonntag Sexagesimae.

„Gleichwie der Regen und Schnee vom Himmel fällt“ (BWV 18) ist eine Kirchenkantate von Johann Sebastian Bach. Er komponierte sie in Weimar für Sexagesimae, wahrscheinlich bereits 1713.

Bach arbeitete ab 1708 für den Weimarer Hof. Am 2. März 1714 wurde er zum Konzertmeister ernannt. In dieser Position hatte er unter anderem die Aufgabe, einmal im Monat eine Kirchenkantate zu komponieren, die in der Schloßkirche aufgeführt wurde. Bach schrieb diese Kantate für den Sonntag Sexagesimae, den vorletzten Sonntag vor der Passionszeit. Die vorgeschriebenen Lesungen waren 2 Kor 11,19 LUT – 2 / Kor 12,9 / LUT und Lk 8,4–15 LUT, das Gleichnis vom Sämann.

Bach vertonte einen Text von Erdmann Neumeister, den dieser für den Hof in Eisenach geschrieben und in Gotha 1711 in der Sammlung Geistliches Singen und Spielen veröffentlicht hatte. Georg Philipp Telemann hatte ihn bereits zuvor vertont. Der Text zitiert zunächst Jesaja (Jes 55,10–11 LUT), der die Wirkung von Gottes Wort durch einen Vergleich mit Regen und Schnee veranschaulicht, mit Bezug zum Evangelium. Im folgenden Satz fügt der Dichter eine Warnung vor den Gefahren, die Gottes Wort bedrohen, abschnittsweise Bitten aus der Litanei Martin Luther´s ein. Der Schlusschoral ist die achte Strophe von Lazarus Spenglers Kirchenlied „Durch Adams Fall ist ganz verderbt“ (1524).

Die Kantate ist ein frühes Werk Bachs. Alfred Dürr datiert sie auf spätestens den 24. Februar 1715, wahrscheinlicher ein oder zwei Jahre früher. Christoph Wolff stellt dagegen fest: „Die originalen Aufführungsstimmen haben sich erhalten und erlauben eine Datierung auf das Jahr 1713“. Bach führte die Kantate erneut in Leipzig 1724 auf, mit erweitertem Instrumentarium und in einer anderen Tonart. Das Werk wurde dann wahrscheinlich zusammen mit der neu komponierten Kantate „Leichtgesinnte Flattergeister“ aufgeführt.

Wie andere Kantaten aus der Weimarer Zeit ist das Werk für ein kleines Ensemble gesetzt, drei Solisten, Sopran, Tenor und Bass, vierstimmigen Chor, vier Violen und Basso continuo mit Violoncello und Fagott. In einer Leipziger Fassung von 1724 oktavieren zwei Blockflöten die beiden höchsten Viola-Stimmen. John Eliot Gardiner vergleicht ihren Einsatz mit dem eines Orgel-Vierfußregisters. Die Kantate beginnt in der Weimarer Fassung in g-Moll, in der Leipziger Fassung in a-Moll.

Die Kantate, die mit einer Sinfonia beginnt, enthält fünf Sätze.

1. Sinfonia
2. Recitativo (Bass): Gleichwie der Regen und Schnee vom Himmel fällt
3. Recitativo e chorale (Litanei) (Tenor, Bass, Chor): Mein Gott, hier wird mein Herze sein – Du wollest deinen Geist und Kraft
4. Aria (Sopran): Mein Seelenschatz ist Gottes Wort
5. Choral: Ich bitt, o Herr, aus Herzensgrund

Die Kantate beginnt mit einer Sinfonia in g-Moll, die fallenden Regen und Schnee durch fallende Phrasen veranschaulicht. Sie ist in Da capo-Form und erinnert sowohl an eine Chaconne als auch ein Concerto. Die vier Bratschen und das Continuo mit Fagott und Cello sorgen für ein ungewöhnliches Klangbild.

Das Zitat von Jesaja wird vom Bass, der Vox Christi (Stimme Christi), gesungen als Secco-Rezitativ. Es ist Bachs erste Verwendung eines Rezitativs in einer Kirchenkantate.

Der zentrale Satz ist in Bachs Kantaten einzigartig: Der Chor-Sopran unterbricht viermal das Rezitativ der männlichen Solisten durch eine Bitte, die vom Chor durch den Ruf „Erhör uns, lieber Herre Gott!“ verstärkt wird. Das Rezitativ ist Adagio bezeichnet und steht in Es-Dur, während die eingeschobene Litanei dramatisch erscheint, Allegro in c-Moll.

Die einzige Arie, in Es-Dur, wird von den vier Bratschen unisono begleitet. Die Kantate schließt mit einem schlichten vierstimmigen Satz von Spenglers Lied, dem ersten von Bachs zahlreichen Choralsätzen als Abschluss von Kirchenkantaten.

Ausführende:

Adele Stolte, Sopran; Peter Schreier, Tenor;
Theo Adam, Bass
Thomanerchor Leipzig, Gewandhausorchester Leipzig

Dirigent: Thomaskantor Erhard Mauersberger

Aufnahme von November 1967
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J.S. Bach Cantata BWV 18 „Gleichwie der Regen und Schnee vom Himmel fällt“ („As rain and snow fall from the sky“) – Cantata on Sunday Sexagesimae.

„Gleichwie der Regen und Schnee vom Himmel fällt“ („Like the rain and snow falling from the sky“) (BWV 18) is a church cantata by Johann Sebastian Bach. He composed them in Weimar for Sexagesimae, probably as early as 1713.

Bach worked from 1708 for the Weimar court. On March 2, 1714, he was appointed concertmaster. In this position he had, among other things, the task of composing a church cantata once a month, which was performed in the castle church. Bach wrote this cantata for Sunday Sexagesimae, the penultimate Sunday before Passion time. The prescribed readings were 2 Cor 11,19 LUT – 2 Cor 12,9 LUT and Lk 8,4-15 LUT, the parable of the sower.

Bach set a text by Erdmann Neumeister, who had written this for the court in Eisenach and published in Gotha in 1711 in the collection of Spiritual Singing and Playing. Georg Philipp Telemann had set it to music before. The text first quotes Isaiah (Isaiah 55: 10-11 LUT), which illustrates the effect of God’s Word through comparison with rain and snow, with reference to the gospel. In the following sentence, the poet inserts a warning of the dangers that threaten the word of God into sections of requests from the litany of Martin Luther. The final chorale is the eighth stanza of Lazarus Spenglers hymn „Through Adam’s Fall is Very Corrupted“ (1524).

The cantata is an early work by Bach. Alfred Dürr dates it no later than February 24, 1715, more likely one or two years earlier. Christoph Wolff, on the other hand, states: „The original performance voices have been preserved and allow dating to the year 1713“. Bach again performed the cantata in Leipzig in 1724, with expanded instruments and in a different key. The work was then probably performed together with the newly composed cantata „Leichtgesinnte Flattergeister“.

Like other cantatas from the Weimar period, the work is set for a small ensemble, three soloists, soprano, tenor and bass, four-part choir, four violas and basso continuo with violoncello and bassoon. In a Leipzig version of 1724 two recorders octave the two highest viola parts. John Eliot Gardiner compares their commitment with that of an organ four-foot register. The cantata begins in the Weimar version in G minor, in the Leipzig version in A minor.

The cantata, which begins with a sinfonia, contains five movements.

1st symphony
2. Recitativo (bass): the same as rain and snow fall from the sky
3. Recitativo e chorale (litany) (tenor, bass, choir): My God, here will be my heart – you want your spirit and strength
4. Aria (soprano): My soul’s treasure is God’s word
5. Chorale: I ask, O Lord, for the sake of the heart

The cantata opens with a Sinfonia in G minor that illustrates falling rain and snow through falling phrases. It is in Da capo form and is reminiscent of both a chaconne and a concerto. The four violas and the continuo with bassoon and cello create an unusual sound.

The quote from Isaiah is sung by the bass, the Vox Christi (voice of Christ), as Secco recitative. It is Bach’s first use of a recitative in a church cantata.

The central movement is unique in Bach’s Cantatas: the choir soprano interrupts four times the recitative of the male soloists by a request, which is reinforced by the chorus by the cry „Listen, dear Lord God!“. The recitative is called Adagio and is in E flat major, while the inserted litany appears dramatic, Allegro in C minor.

The only aria, in E flat major, is accompanied by the four violas in unison. The cantata concludes with a simple four-part movement of Spengler’s Song, the first of Bach’s many choral settings to conclude church cantatas.

Performed by:

Adele Stolte, soprano; Peter Schreier, tenor;
Theo Adam, bass
Thomanerchor Leipzig, Gewandhaus Orchestra Leipzig

Conductor: Thomaskantor Erhard Mauersberger

Recording from November 1967
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J.E. Gardiner veröffentlicht 2 CDs – BWV 244 J.S. Bach – Matthäus-Passion


J.E. Gardiner veröffentlicht 2 CDs – BWV 244 J.S. Bach – Matthäus-Passion

Johann Sebastian Bach (1685-1750)

CD – Matthäus-Passion BWV 244

James Gilchrist, Stephan Loges, Monteverdi Choir, English Baroque Soloists, John Eliot Gardiner

2 CDs – Bestellung!

John Eliot Gardiner und die Matthäus-Passion in Königslutter


Mittwoch, 15. Juni 2016 im Kaiserdom zu Königslutter

Johann Sebastian Bach

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Der Kaiserdom in Königslutter (Foto: mb)

Matthäus-Passion

Mitwirkende:
James Gilchrist, Evangelist
Stephan Loges, Jesus
Hannah Morrison, Sopran
Eleanor Minney, Alt
Reginald Mobley, Countertenor
Andrew Tortise, Gareth Treseder, Tenor
Alex Ashworth, Ashley Riches, Jonathan Sells, Bass
Thomaner Nachwuchschor
Thomaner Anwärter
Monteverdi Choir
English Baroque Soloists
Leitung: John Eliot Gardiner

 

Gardiner + Bach + Matthäuspassion

Was soll ich da noch schreiben? Diese drei Begriffe sagen eigentlich alles. Wir erlebten ein unglaublich intensives Konzert. Ich scheue mich eigentlich, diesen Abend Konzert zu nennen, so stark fühlte ich mich in das Geschehen mitten im Kirchenschiff hinein gezogen.

Aber von vorne.

IMG_2371_Kirchenschiff

Die Bühne (Foto: mb)

Die Bühne war wieder in der Mitte des Kirchenschiffes aufgebaut, sodass das Publikum rechts und links davon saß und selbst auf den besten Plätzen zum Teil deutliche Sichteinschränkungen hatten. Einige wenige Plätze gab es auch frontal zum Orchester im Seitenschiff, aber auch dort werden die Säulen die Sicht beschränkt haben. Akustisch war es auch nicht ideal. Die „Turbo“-Turba-Chöre verschwanden dann schon mal wie „Blitze und Donner“ in den Wolken, sprich, manches der sehr filigranen Chöre waren doch etwas verwaschen. Je nachdem, welchem Zuschauerblock die Solisten entgegensangen, waren sie mal intensiver und mal weniger intensiv zu hören. Und manchmal gab es dann auch, je nach unterschiedlichem Schallweg, schwebende Harmonien, die Bach so nicht vorgesehen hatte. Oder hatte er doch? Denn auch das machte für mich einen Teil der Magie dieses Abends aus. Es war kein Konzert, in dem die einzelnen Nummern so gut und so schön wie möglich musiziert wurden, nein, alles war im Schwingen, es wogte hin und her und so entstand etwas jenseits der reinen Schallwellen, was mich zutiefst berührte.

Der Chor und alle Solisten sangen auswendig! Ich denke, das erklärt zum Teil die ungeheure Intensität. Sie hatten das Werk wirklich „in sich“ und konnten es nun „leben“.

Szenenfoto

„Kommt, ihr Töchter, helft mir klagen“ (Foto: mb)

Dies begann mit dem Evangelisten James Gilchrist, der die Geschichte mit einer solchen Inbrunst erzählte, dass auch mal (gewollt) die Stimme versagte. Er putschte je nach Situation die anderen Mitwirkenden oder wies ihnen mit ganz viel Empfindsamkeit den Weg zur folgenden Musik. Nur eins ließ er nicht zu: unbeteiligt und distanziert zu sein. Ihm gegenüber stand Stephan Loges, der Jesus mit wunderbar warmem Bass sang. Dadurch entstand ein Dialog zwischen beiden Sängern, der fesselte. Überhaupt Dialog: dass das Orchester durchaus kammermusikalisch musiziert und damit einen große Lebendigkeit entstehen lässt, kennen wir von den English Baroque Soloists. Dass Solisten auch im Konzert miteinander agieren, haben wir auch schon gesehen. Aber dass ein Chor, oder wie hier ein Doppelchor sich die Stichworte zusingt, das habe ich so noch nicht gesehen. Dieses Miteinander und aus dem Herzen kommende Musizieren war schon außergewöhnlich. Die Solisten waren durch die Bank weg einfach wunderbar, nun gut mit einer Arie als Ausnahme. Sie haben die Grenzen in alle Richtungen ausgelotet, sei es mit der herzzerreißenden Arie “ Aus Liebe will mein Heiland sterben“ oder dem verzweifelten und auch aggressiven „Gebt mir meinen Jesum wieder“. Da bebte das Dach. Auch wenn ich hier die Solisten nicht einzeln mit ihren Arien vorstelle, möchte ich doch einen Sänger herausstellen. Es ist vielleicht noch bekannt, dass ich nicht gerade bekennender Countertenor-Fan bin. Aber so schön und so zu Herzen gehend wie hier von Reginald Mobley habe ich die Alt-Arien selten gehört. Diesen Namen wird man sich merken müssen. Dem stand auch Eleanor Minney in nichts nach. So intensiv und „gelebt“ habe ich das „Erbarme dich“ noch nie gehört. Dabei dachte ich schon manches Mal, dass es nicht mehr intensiver geht.

Es ist unfassbar, wie John Eliot Gardiner es immer wieder schafft, solche magischen Momente entstehen zu lassen. Besonders die Ausdeutung der Choräle mit der gewaltigen Intensität in alle Richtungen war für mich sehr bewegend. Da bin auch ich als Zuhörer Teil des Ganzen gewesen.

Es war nicht alles perfekt. Aber mir hat es wieder gezeigt, dass mein Credo „Perfektion ist langweilig“ immer noch gilt und Besonderes nur entstehen kann, wenn das Unmögliche gewagt wird. Wir haben wieder eine Sternstunde erleben dürfen. Dafür bin ich zutiefst dankbar.

Und nein, mit Flipflops habe ich niemanden gesehen. Das Publikum war auf meiner Seite auch sehr konzentriert, auf der anderen Seite war das wohl nicht so der Fall. Aber man kann nicht alles haben.

Meine Gedanken, meine Gefühle – ohne Anspruch auf Allgemeingültigkeit.
Seid gegrüßt
Barbara

Radio-Sendungen mit Klassischer Musik vom 01.12.2014. bis 05.12.2014


Hallo zusammen,

ein wenig Bach, zwei junge Sopranistinnen mit schönen Programmen (je nach persönlichem Geschmack), ein Konzert, welches ich live gehört hatte, auch schon im Sommer gesendet wurde, wo ich aber die Aufnahme, die einen Tag später in London mit dem gleichen Programm, aber anderer Sopranistin entstand, vorziehe, eine erste Einstimmung auf das Weihnachtsoratorium mit einer „Blindverkostung“ und zum Schluss einen wirklichen Leckerbissen – ich denke, das wird eine schöne erste Adventswoche.

Die ich Euch hiermit wünsche

Barbara

Radio-Sendungen Klassische Musik

Radio-Sendungen Klassische Musik

01.12.2014

NDR – Link

20.05 – 22.00 Uhr

Von Bach zu Brahms

Johann Sebastian Bach: Wachet auf, ruft uns die Stimme, Kantate BWV 140 Gloria in excelsis Deo, Kantate BWV 191 Johannes Brahms: Sinfonie Nr. 4 e-Moll op. 98 Johannette Zomer, Sopran Maximilian Schmitt, Tenor Thomas E. Bauer, Bariton NDR Chor Ltg.: Thomas Hengelbrock Aufzeichnung vom 13. Oktober 2011 in der Laeiszhalle Hamburg

Archiv zum Nachhören: http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html ————————————————————————————-

02.12.2014

Musiq3 (Belgien – Link)

19.00 – 22.00 Uhr

Georg Philipp TELEMANN – Concerto grosso „per il Sigr Pisendel“ en sib majeur. Georg Friedrich HAENDEL – Pugneran con noi le stelle (Rodrigo) – Per dar pregio (Rodrigo). Antonio VIVALDI – Concerto pour luth et cordes RV 93. Georg Friedrich HAENDEL – Salve Regina HWV 241. Antonio VIVALDI – Concerto pour violon et cordes en ré mineur RV 242. Antonio VIVALDI – Zefiri, che sussurrate (Ercole). Georg Friedrich HAENDEL – Un pensiero nemico di pace (Il Trionfo del tempo e del Disinganno) Georg Friedrich HAENDEL – Felicissima quest’alma (Apollo e Daphne). Arcangelo CORELLI – Concerto grosso op. 6/11. Il Pomo d’Oro. Georg Friedrich HAENDEL – Tu del ciel ministro eletto (Il Trionfo del tempo e del Disinganno)

Julia Lezhneva, soprano Luca Pianca, luth Il Pomo d’Oro dir. et violon: Dmitry Sinkovski Théâtre Royal de La Monnaie, 3/11/2014

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MDR figaro – Link

20.05 – 22.00 Uhr

Georg Friedrich Händel: „Let God arise“, Anthem, HWV 256a William Boyce: Solomon, Serenata – u. a. (Lucy Crowe, Sopran) James Gilchrist, Tenor Choir of the Enlightenment, Orchestra of the Age of Enlightenment, Leitung: Steven Devine Aufnahme vom 10.6.2014, Dom zu Halle

Das berühmte Londoner Orchestra of the Age of Enlightenment (OAE), das auf historischen Instrumenten musiziert, arbeitet seit seiner Gründung Mitte der 1980er Jahre ohne festen Dirigenten. In der Presse wird das Ensemble hoch gelobt. So schrieb ein britischer Kritiker: „Das OAE ist ganz einfach eines der feinsten Ensembles, das auf historischen Instrumenten spielt (.) Das Spiel war herrlich raffiniert und übersprudelnd“. Das viel gelobte Orchester tritt gemeinsam mit der jungen Sopranistin Lucy Crowe und dem Tenor James Gilchrist unter der Leitung von Steven Devine, der sich auch als Cembalist einen Namen gemacht hat, auf. Es erklingt u.a. die in Deutschland selten aufgeführte Serenata „Solomon“ von William Boyce, der 1737 von König Georg II zum „Master of the King’s Musick“ berufen wurde.

Anstatt der kurzfristig erkrankten Lucy Crowe singen 2 junge Chorsängerinnen die Sopran-Soli.

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Freitag, 05.12.2014

Radio clásica (Spanien Link)

15.00 – 16:30 Uhr

DOWLAND:

Grand Auditorium
Konzert in der Kirche von San Carlos Borromeo von Antwerpen, 24. August 2013 gehalten Aufnahme der VRT, Belgien.

Flow my tears, Lachrimae Antiquae, Lachrimae Antiquae Novae, The King of Denmark, his Galliard, Can she excuse my wrongs The Earle of Essex, his Galliard. Lachrimae gementes, Forlorn hope fancy. My thoughts are winged with hopes. Sorrow, stay. Sir John Langton’s Pavan. Come again. Lachrimae tristes. In darkness let me dwell. Time stands still. If my complaints. Lachrimae amantis. I saw my lady weep. Mr. Henry Noell his Galliard. Shall I strive with words. Mow o now, I needs must part.

Elin Manahan Thomas (sop.)

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rbb kulturradio – Link

20.03 – 22.00 Uhr

BLINDVERKOSTUNG

Johann Sebastian Bach:

Weihnachtsoratorium BWV 248

Mit Christian Detig und seinem Rateteam: Christine Lemke-Matwey, Kai Luehrs-Kaiser und Andreas Göbel

Im Mittelpunkt steht das Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach, das Gastgeber Christian Detig in verschiedenen Interpretationen vorstellen wird – allerdings ohne zu verraten, wer da spielt. Das müssen Christine Lemke-Matwey, Kai Luehrs-Kaiser und Andreas Göbel diskutierend und ratend selbst herausfinden.

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Freitag, 05.12.2014

MDR figaro – Link

20.05 – 22.30 Uhr

Johannes Brahms:

Begräbnisgesang op. 13

Felix Mendelssohn Bartholdy:

Choral „Mitten wir im Leben sind“ op. 23/3 MWV B 21

Johannes Brahms:

– Schicksalslied op. 54 – Sinfonie Nr. 1 c-Moll op. 68

The Monteverdi Choir, Gewandhausorchester Leipzig,

Leitung: Sir John Eliot Gardiner

Aufnahme vom 28.11.2014, Gewandhaus, Leipzig Ausstrahlung in Stereo und Surround

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Radiotipp: John Eliot Gardiner in Leipzig


Ein wenig kurzfristig, aber dieses Konzert, das heute Abend live übertragen wird, möchte ich doch noch bekannt geben. Sir John Eliot Gardiner dirigiert live das Gewandhausorchester in Leipzig. Vor einer Woche war er schon einmal dort zu Gast und dirigierte mit Schumanns „Das Paradies und die Peri“ ein sehr berührendes Konzert. Damals war neben hervorragenden Solisten, u.a. James Gilchrist, auch der Monteverdi Choir zu hören, heute Abend ist es reines Orchesterprogramm.

21.2.2014

Deutschlandradio kultur
20.03 – 22.00
Live aus dem Gewandhaus zu Leipzig

Benjamin Britten
Four Sea Interludes op. 33a aus der Oper „Peter Grimes“

Robert Schumann
Sinfonie Nr. 4 d-Moll op. 120
(Erstfassung von 1841)

ca. 20.50 Konzertpause mit Nachrichten

Benjamin Britten
Passacaglia op. 33b aus der Oper „Peter Grimes“

Felix Mendelsson Bartholdy
Sinfonie Nr. 3 a-Moll op. 56
(„Schottische“)

Gewandhausorchester Leipzig
Leitung: Sir John Eliot Gardiner

Mehr Informationen zu diesem Programm:
http://www.deutschlandradiokultur.de/benjamin-britten-zum-100-geburtstag.1091.de.html?dram:article_id=274638

MDR Figaro sendet dieses Konzert in einer Woche noch einmal. So gibt es  auch für die, für die diese Information zu kurzfristig ist, noch eine Chance.

28.2.2014

MDR Figaro
20.05 – 22.00
Programm s.o.

Radiotipp für den 8.8. und 9.8.2013 – Zweimal Bachwoche Ansbach und John Eliot Gardiner bei den Proms in London


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8.8.13

Deutschlandradio kultur
20.03 – 22.00
Bachwoche Ansbach
Live aus der Kirche St. Johannis Ansbach
Johann Sebastian Bach: Ich habe genug‹, Kantate BWV 82
Johann Sebastian Bach/ George Benjamin: Kanon aus der ›Kunst der Fuge‹
ca. 20.45 Konzertpause mit Nachrichten
Benjamin Britten: Prelude and fugue op. 29
Serenade für Tenor, Horn und Streichorchester op. 31
Ian Bostridge, Tenor
Stefan Dohr, Horn
Ensemble resonanz

Bach hat die Kantate zum Fest Mariae Reinigung immer wieder in anderen Besetzungen aufgeführt – er schätzte die Musik in besonderer Weise. Als Kontrapunkt singt Ian Bostridge, dessen Stimme in der Presse „kostbar“ genannt wird, „mit der fraglosen, geradezu Gänsehaut erregenden Faszination, die er immer erzeugt“, das, was ein britischer Tenor einfach singen muss: Benjamin Brittens meisterliche Serenade auf Texte aus der englischen Renaissance und Romantik.
Das Ensemble Resonanz repräsentiert eine neue Generation von Musikern: Sie spannen den Bogen von Tradition zu Gegenwart und suchen den Kontrast und die Verbindung zwischen alten und zeitgenössischen Meistern. Mit mitreißender Spielfreude und auf höchstem musikalischen Niveau widmen sie sich der Entwicklung neuen Streicherrepertoires und der eigenen und zeitgemäßen Interpretation großer Meister.
So bildet das Ensemble die Schnittstelle zwischen Kammerorchester und Solistenensemble und ist auf den Bühnen der führenden europäischen Konzerthäuser ebenso vertreten wie auf Festivals für Neue Musik. Auf Konzertreisen nach Wien, Salzburg, Paris, Venedig, Amsterdam sowie von Indien über New York bis nach Mexiko lässt es ein begeistertes internationales Publikum zurück. …
In der Hamburger Heimat haben die Musiker als Ensemble in Residence der Laeiszhalle Hamburg mit großem Erfolg die Konzertreihe „Resonanzen“ etabliert, die als Katalysator des Musiklebens nun in der zwölften Saison Furore macht. Innovative Musikvermittlungsprojekte und alternative Konzertformen ebnen als elementarer Bestandteil des Gesamtprogramms den Weg zu neuen Publikumsschichten und weisen den Weg in die Zukunft.

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9.8.13

Deutschlandradio kultur
20.03 – 22.00
Bachwoche Ansbach
Münster Heilsbronn
Aufzeichnung vom 9.8.13
Heinrich Schütz: Psalmen Davids (Ausschnitte)
Dorothee Mields, Sopran
David Erler, Altus
Georg Poplutz, Tenor
Stephen MacLeod, Bass
Dresdner Kammerchor
Dresdner Barockorchester
Leitung: Hans-Christoph Rademann

„Die Psalmen Davids sampt etliche Motetten und Concerten“ bilden das ›Opus 2‹ von Heinrich Schütz. Die Sammlung erschien am 1. Juni 1619 im Druck. Am selben Tag führte Schütz, frischgebackener Chursächsischer Hofkapellmeister, seine Braut Magdalena Wildecks zum Traualtar. Ein neuer Lebensabschnitt begann also, mit Freude und Hoffnung: Schütz ahnte noch nicht, dass und wie der im Jahr zuvor begonnene Krieg die kommenden Jahrzehnte verdunkeln würde. Mit den ›Psalmen Davids‹ demonstriert er zum ersten Male die in Venedig erlernte Kunst, den modernen italienischen Musikstil mit den Besonderheiten der gesungenen deutschen Sprache zu vereinen. Die insgesamt 26 Psalmvertonungen, von denen in diesem Konzert eine Auswahl erklingt, sind „mit 8 und mehr Stimmen, nebenst andern zweien Capellen“ so gesetzt, „daß dero etliche auff drey und vier Chor nach beliebung gebracht werden können“ – mit anderen Worten: raumgreifende, prachtvolle, spektakuläre Musik.

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BBC Proms
10.00pm – c11.15pm (23.00 – ca. 24.15 bei uns) + nächste 7 Tage
Royal Albert Hall
Johann Sebastian Bach
Easter Oratorio (38 mins)
Ascension Oratorio (32 mins)
Hannah Morrison soprano, Proms debut artist
Meg Bragle mezzo-soprano, Proms debut artist
Nicholas Mulroy tenor
Peter Harvey bass
Monteverdi Choir
English Baroque Soloists
Sir John Eliot Gardiner conductor

The ensembles that took Bach’s cantatas to 14 countries in their Bach Pilgrimage of 2000 return to the Royal Albert Hall for a Late Night Prom. The Easter Oratorio opens with a Sinfonia that pitches a trio of trumpets against consorts of woodwinds and strings, and a poignant Adagio for solo oboe. Scored for similar forces, the Ascension Oratorio features an alto aria that mirrors the curves of the Agnus Dei from Bach’s Mass in B minor. Sir John Eliot Gardiner, 70 this year, directs the internationally renowned Monteverdi Choir and English Baroque Soloists.

Am 16.8. wird das Konzert außerdem im britischen Fernsehen(BBC Four ), auch dort wahrscheinlich für mehrere Tage noch abrufbar , gesendet.
Infos und Verlinkungen zu Radio- und TV-Sendung auf dieser Seite:
http://www.bbc.co.uk/proms/whats-on/2013/august-09/14700

Radiotipp für den 17. und 21. Juni 2013 – Bachfest Leipzig mit der Rheinischen Kantorei und John Eliot Gardiner mit Berlioz


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17.6.13

HR2
20.05 – ca. 21.30
Festival de Saint Denis:
Das „Requiem“ von Hector Berlioz
Michael Spyres, Tenor
Choeur de Radio France
Monteverdi Choir London
Orchestre National de France
Leitung: John Eliot Gardiner
(Aufnahme vom 28. Juni 2012 aus der Basilika)

Anschließend, etwa ab 21.30 Uhr:
Beethoven: Klaviertrio G-Dur op. 1 Nr. 2 (Trio Jean Paul)

Im März 1837 erhielt Hector Berlioz (1803-1869) vom französischen Innenminister den Auftrag, ein Requiem zu komponieren. „Der Text des Requiems war für mich eine langbegehrte Beute, die mir endlich überlassen wurde, und auf die ich mich mit einer Art Wut warf“, schreibt Berlioz in seinen Memoiren. In nur drei Monaten war das Werk fertig und wurde am 5. Dezember 1837 uraufgeführt. Der Anlass dafür war die Beisetzung des in Nordafrika gefallenen Generals Damrémont. Bei der Orchestrierung des Werks war Berlioz nicht gerade bescheiden: Es verlangt neben einem „romantischen“ Orchesterapparat mit sechzehn Pauken und Schlagwerk noch vier zusätzliche Blechbläsergruppen, die in den vier Himmelsrichtungen im Saal verteilt sind. In seinen Memoiren schreibt Hector Berlioz: „Der Schrecken, den die fünf Orchester und die acht Paar Pauken verbreiteten, lässt sich nicht beschreiben. Eine der Chorsängerinnen erlitt einen Nervenanfall. Wahrlich, es war von schauriger Größe“. Bis heute ist die Wirkung des Berlioz-Requiems kolossal. hr2-kultur sendet heute das Werk in einer Aufnahme aus der Basilika der Kathedrale von Saint-Denis bei Paris. Die musikalische Leitung über die fast 300 Interpreten hat John Eliot Gardiner.

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21.6.13

SRF2
15.03 – 16.30
Wiederholung der Sendung von letzter Woche:
Parlando
Verwunschene Geschichten – Barry Guy und Maya Homburger
Ein bisschen wie im Märchen ist es schon, und eines mit Happy End. Ein Vierteljahrhundert ist es her, seit Maya Homburger und Barry Guy sich auf einer Konzerttournee der Academy of Ancient Music begegnet sind.
Sie, die britische Barockgeigerin, er der britische Jazzkontrabassist, der sich zusätzliche Brötchen in Barockorchestern verdient.
Seither schreibt das Musikerpaar Homburger-Guy seine ganz eigene Geschichte. Die Beiden verweben Improvisation, Jazz alte und zeitgenössische Musik zu einer persönlich gefärbten, filigranen Kammermusik und haben so einen neuen Stil kreiert
Daneben verfolgt er weiter seine Jazzprojekte, etwa im Barry Guy New Orchestra, während sie ein Plattenlabel gegründet hat und weiterhin Barockmusik spielt.
Lislot Frei portraitiert die Beiden und versucht dem Geheimnis und den Tücken dieser engen Zusammenarbeit auf die Spur zu kommen.

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Deutschlandradio kultur
20.03 – 22.00
Bachfest Leipzig
Live aus der Nikolaikirche

Johann Sebastian Bach
›Halt im Gedächtnis Jesum Christ‹ BWV 67
Carl Philipp Emanuel Bach
›Die Auferstehung und Himmelfahrt Jesu‹ Wq 240
Veronika Winter, Sopran
Margot Oitzinger, Alt
Georg Poplutz, Tenor
Matthias Vieweg, Bass
Rheinische Kantorei
Das Kleine Konzert
Leitung: Hermann Max

Radiotipp 14.6. – 16.6.2013 – Eröffnungskonzert Bachfest Leipzig, John Eliot Gardiner in Aldeburgh und mehr


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Diese Woche gibt es wieder richtige Highlights. Das Eröffnungskonzert aus Leipzig, Gardiner live aus Aldeburgh, eine Sendung über Maya Homburger, eine der Solistinnen im vorgenannten Konzert sowie eine der Konzertmeisterinnen der English Baroque Soloists, und ihren Mann sowie eine von Elin Manahan Thomas gestaltete Sendung über Singen im und vor dem Chor. Sie hat ja auch viele Konzerte der Bach Cantata Pilgrimage im Chor mitgesungen, und ist anschließend auch solistisch bei Gardiner aufgetreten u.a. bei der Ersteinspielung der neu aufgefundenen Geburtstagsode von Bach. Seitdem hat sie eine sehr beachtliche Solokarriere aufgebaut.
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14.6.13

MDR Figaro
20.05 – 23.15
Eröffnungskonzert BACHFEST LEIPZIG 2013
Zeitversetzt aus der Leipziger Thomaskirche
* Johann Sebastian Bach: Fantasie G-Dur BWV 572
* Georg Friedrich Händel: Messias (Teil I) HWV 56
* Johann Sebastian Bach: „Wachet auf, ruft uns die Stimme“ BWV 140
Ullrich Böhme, Orgel, Solist des Thomanerchores (Sopran)
Matthias Rexroth, Altus
Martin Petzold, Tenor
Markus Flaig, Bass
Thomanerchor Leitung
Gewandhausorchester Leipzig
Leitung: Georg Christoph Biller

Anschließend: Magdalena Kozena im Konzert

* Tomaso Albinoni: Concerto a-Moll op. V n.5
* Antonio Vivaldi:
– Sonata in Es-Dur RV 130
– Stabat mater RV 130
– Sinfonia in C-Dur für Streicher und b.c. RV 111a
– „Sol da te mio dolce amore“ aus „Orlando furioso“
– Concerto für Streicher d-moll RV 127
* Georg Friedrich Händel: „Scherza infida“ aus „Ariodante“
* Antonio Vivaldi: „Ho il cor già lacero“ aus „Griselda“

Magdalena Kožená, Mezzosopran
Venice Baroque Orchestra, Cembalo
Leitung: Andrea Marcon
Aufnahme vom MDR MUSIKSOMMER am 06.08.2011 in der Frauenkirche Dresden

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BBC Radio3
19.30 – 22.00 (20.30 – 23.00 und die nächsten 7 Tage)

Performance
Live from Snape Maltings at the 2013 Aldeburgh Festival
Presented by Louise Fryer

Sir John Eliot Gardiner leitet Monteverdi Choir und Orchestra sowie die Violinistinnens Kati Debretzeni und Maya Homburger in einem Bachprogramm, bei dem er Kantaten zu Himmelfahrt mit dem Violinkonzert  in a-Moll BWV 1041 und einem der beliebtesten Instrumentalwerke Bachs – dem Violinkonzert für 2 Violinen – kombiniert.

J.S. Bach: Motet – Singet dem Herrn, BWV 225
Violin Concerto in A minor, BWV 1041
Cantata – Ich habe genug, BWV 82
8.15 – Interval
Louise Fryer talks to Abigail Lane, organiser of the SNAP Art exhibition at the Aldeburgh Festival, and writer and critic Jonathan P Watts about this year’s exhibition which celebrates Benjamin Britten’s Centenary with a series of works related to or inspired by Britten.
8.35
J.S. Bach: Concerto for two violins in D minor, BWV 1043
Cantata – Christ lag in Todesbanden, BWV 4.

Kati Debretzeni, Maya Homburger (violins)
Peter Harvey (baritone)
Monteverdi Choir and Orchestra
John Eliot Gardiner (conductor)
http://www.bbc.co.uk/programmes/b02lqnh0

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16.6.13

SRF2 (Schweiz)
16.03 – 18.00
Parlando

Verwunschene Geschichten – Barry Guy und Maya Homburger
Ein bisschen wie im Märchen ist es schon, und eines mit Happy äEnd. Ein Vierteljahrhundert ist es her, seit Maya Homburger und Barry Guy sich auf einer Konzertournee der Dcademy of Ancient Music begegnet sind.
Sie, die britische Barockgeigerin, er der britische Jazzkontrabassist, der sich zusätzlicheBrötchen in Barockorchestern verdient.
Seither schreibt das Musikerpaar Homburger-Guy seine ganz eigene Geschichte. Die Beiden verweben Improvisation, Jazz alte und zeitgenössische Musikzu einer persönlich gefärbten, filigranen Kammermusik und haben so einen neuen Stil kreiert
Daneben verfolgt er weiter seine Jazzprojekte, etwa im Barry Guy New Orchestra, während sie ein Plattenlabel gegründet hat und weiterhin Barockmusik spielt.
Lislot Frei portraitiertdie Beiden und versucht dem Geheimnis und den Tücken dieser engen zusammenarbeit auf die Spur zu kommen.

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BBC Radio3
17.00 – 18.30 (bei uns: 18.00 – 19.30 und die nächsten 7 Tage)
The Choir

Sopran Elin Manahan Thomas reflektiert ihr lebenslanges Singen mit Chören: als Chormitglied und als Solistin. Sie stellt einige ihrer Lieblingswerke mit Solopartien vor, darunter auch Sätze aus Mozarts c-Moll-Messe und das Requiem von Brahms sowie ein ungewöhnliches Wekr über die Schöpfung von Aaron Copland.
http://www.bbc.co.uk/programmes/b02lqnh0

Radiotipp 29. April 2013 – 4. Mai 2013 – John Eliot Gardiner beim NDR und auf „Pilgerreise“


 

29.4.13

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NDR kultur
20.05 – 22.00
John Eliot Gardiner zum 70. Geburtstag
Maria-João Pires, Klavier
Robert Schumann: Klavierkonzert a-Moll op. 54
Manfred-Ouvertüre op. 115
Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 97 – Rheinische –
Aufzeichnung vom 21. November 1992 in der Laeiszhalle Hamburg
Eigentlich kommt John Eliot Gardiner ja aus der Alten Musik-Szene und gehört damit jenem Kreis von Musikern an, die mit kriminalistischem Scharfblick der Frage nachhängen, wie die kargen Notentexte der alten Meister eigentlich gemeint gewesen sein und wie sie geklungen haben könnten. Inzwischen haben sich die Vertreter der „historisch informierten“ Aufführungspraxis längst auch der klassischen und romantischen Musik zugewandt, oft mit verblüffenden Ergebnissen. „Selbst heute noch umgibt ein Gespinst aus Legende, Meinungsstreit und Missverständnis Schumanns große Orchesterwerke“, meint Gardiner. Er habe sich deshalb zum Ziel gesetzt, ein paar weitverbreitete Vorurteile zu entkräften, zum Beispiel die Behauptung, Schumann sei ein begabter Dilettant gewesen. Nach Gardiners Überzeugung weisen Schumanns Orchesterwerke nämlich, allen Vorurteilen zum Trotz, „einen Reichtum an Fantasie und eine bestürzende poetische Schönheit auf, die sich deutlich von der lyrischen Unmittelbarkeit eines Beethoven oder Schubert unterscheiden.“

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4.5.13

HR2
20.05 – 23.00
„A Cappella Pilgrimage“ mit dem Monteverdi Choir
Leitung: John Eliot Gardiner
Werke von Thomas Tallis und William Byrd sowie ihren Zeitgenossen in Flandern, Frankreich und Italien
(Aufnahme vom 18. Juni 2012 aus der Christ Church in Spitalfields, London)
Im kommenden Jahr kann der Monteverdi Choir sein fünfzigjähriges Bestehen feiern. John Eliot Gardiner gründete ihn noch als Student in Cambridge im Jahr 1964 und entwickelte ihn mit zahllosen Konzertauftritten und Schallplatten- und CD-Aufnahmen zu einem der vielseitigsten und renommiertesten Chöre weltweit. Nach dem Bach-Pilgerweg im Jahr 2000, als der Monteverdi-Choir das gesamte Kantatenwerk des Komponisten in mehr als sechzig Kirchen in ganz Europa präsentierte, beschreitet der Chor zu seinem fünfzigjährigen Jubiläum einen weiteren musikalischen Pilgerweg mit englischer a-cappella-Musik des 16. und 17. Jahrhunderts. Ausgangspunkt für diese Konzertreihe war bereits im vergangenen Jahr der Auftritt in der Londoner Spitalfields-Kirche mit wunderbaren polyfonen Chorwerken unter anderem der englischen Renaissance-Komponisten Thomas Tallis (1505-1585) und Willam Byrd (1543-1623). hr2-kultur sendet dieses Konzert heute Abend.

Radiotipp 22. – 28. April 2013 – Noch einmal: Happy Birthday John Eliot Gardiner


Noch einmal graben die verschiedenen Rundfunksender Aufnahmen mit John Eliot Gardiner aus Anlass seines 70. Geburtstages aus. Dazu übertragt die BBC live das Geburtstagskonzert von John Eliot Gardiner mit dem London Symphony Orchestra und Werken von Strawinsky aus London.
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22.4.13

rbb kulturradio
18.05 – 19.00
Alte Musik
Johann Sebastian Bach zu Besuch im Elsass
Auszüge aus der neuen Gesamteinspielung der Orgelwerke auf Instrumenten von Andreas und Johann Andreas Silbermann mit Ewald Kooiman, Ute Gremmel-Geuchen, Gerhard Gnamm und Bernhard Klapprott.

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NDR kultur
20.05 – 22.00
John Eliot Gardiner zum 70. Geburtstag
Benjamin Britten: War Requiem op. 66
Luba Orgonasova, Sopran
Anthony Rolfe Johnson, Tenor
Boje Skovhus, Bariton / Jürgen Lamke, Orgel
Monteverdi Choir / Tölzer Knabenchor
NDR Chor
Aufzeichnung vom 23. August 1992 in der St. Marien-Kirche Lübeck
Unter dem Decknamen „Unternehmen Mondscheinsonate“ flogen deutsche Bomberverbände am 14. November 1940 einen schweren Luftangriff auf Coventry. Im Verlauf eines rücksichtslosen Flächenbombardements, das die Wehrmachtsleitung von nun an zynisch „coventrieren“ nennen sollte, wurden große Teile der Stadt zerstört, darunter die mittelalterliche St. Michael‟s Cathedral. 22 Jahre später, am 30. Mai 1962, wurde in der wiedererbauten Kathedrale das War Requiem von Benjamin Britten uraufgeführt, ein Ereignis, an das John Eliot Gardiner 30 Jahre danach beim Abschlusskonzert des Schleswig-Holstein Musik Festivals mit dieser Aufführung des Werks erinnern wollte.

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23.4.13

BR klassik
19.05 – 21.15
Zum 70. Geburtstag des Dirigenten John Eliot Gardiner (IV)
Wolfgang Amadeus Mozart: „La clemenza di Tito“
Opera seria in zwei Akten
In italienischer Sprache
Tito – Anthony Rolfe Johnson
Vitellia – Julia Varady
Servilia – Sylvia McNair
Sesto – Anne Sofie von Otter
Annio – Catherine Robbin
Publio – Cornelius Hauptmann
Monteverdi Choir
English Baroque Soloists
Aufnahme von 1990

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Ö1
19.30 – 21.00
Alte Musik – neu interpretiert
präsentiert von Bernhard Trebuch.
Sir John Eliot Gardiner zum 70. Geburtstag.
English Baroque Soloists, Dirigent: Sir John Eliot Gardiner; Monteverdi Choir.
„Bach-Marathon“
Johann Sebastian Bach:
a) Singet dem Herrn ein neues Lied, Kantate BWV 225;
b) Christ lag in Todesbanden, Kantate BWV 4
(aufgenommen am 1. April in der Royal Albert Hall in London)

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25.4.13

BBC Radio3
19.30 – 22.00 (bei uns: 20.30 – 23.00 und die nächsten 7 Tage)
Gardiner conducts Stravinsky’s ‚Apollon musagete‘ & ‚Oedipus Rex‘ in London
Stravinsky: Apollon musagete
8.05pm: Interval – Interval music
8.25pm: Part 2
Stravinsky: Oedipus Rex
Jennifer Johnston (mezzo-soprano…Jocaste)
Stuart Skelton (tenor…Oedipus)
Gidon Saks (bass-baritone…Creon)
tbc (Narrator)
Gentlemen of the Monteverdi Choir
London Symphony Orchestra
conductor John Eliot Gardiner.
Live from the Barbican Hall, London
Presented by Martin Handley

In a special concert for his 70th birthday, Sir John Eliot Gardiner conducts two works by Stravinsky on ancient Greek subjects. The ballet Apollon musagète (Apollo, Leader of the Muses) focuses on Apollo’s role as the patron of music and poetry, and is written in an elegant and restrained neo-Classical style. Sergei Diaghilev, enamoured by the score’s classical beauty, described it as ‚music not of this world, but from somewhere above‘. Oedipus Rex, based on Sophocles‘ tragedy, is an extremely powerful and original work for the theatre or concert hall, but Stravinsky by contrast, described it as an assemblage of ‚whatever came to hand‘, from the sounds of Baroque oratorio and Italian opera to Wagner’s music dramas.
http://www.bbc.co.uk/programmes/b01ryx2h

Radiotipp 15. – 21. April 2013 – Happy Birthday John Eliot Gardiner und Thüringer Bachwochen


Der 70. Geburtstag von John Eliot Gardiner am 20. April lässt in dieser Woche so ziemlich jeden deutschen Klassiksender tief in die Archivkiste greifen. Dabei kommen Auszüge aus vielen seiner CD-Aufnahmen und einige wenige Konzertmitschnitte zum Vorschein. Als „Abwechslung“ bietet sich eine Aufnahme von den Thüringer Bachwochen an.
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15.4.2013

NDR
20.05 – 22.00

John Eliot Gardiner zum 70. Geburtstag
Robert Schumann: „Das Paradies und die Peri“ für Solostimmen, Chor und Orchester op. 50
Barbara Bonney und Dorothea Röschmann, Sopran
Eirian James, Mezzosopran / Petra Lang, Alt
Christoph Prégardien und Michael Schade, Tenor
Olaf Bär, Bariton / Cornelius Hauptmann, Bass
RIAS-Kammerchor / NDR Chor
Aufzeichnung vom 27. Februar 1993 in der Musikhalle Hamburg

Der junge Schumann hat lange geschwankt, ob er zum Schriftsteller oder zum Musiker berufen sei. Aufgewachsen ist er jedenfalls in einer Welt der Bücher. In seiner Geburtsstadt Zwickau hatten sein Vater und Onkel kurz vor seiner Geburt die Verlagsbuchhandlung „Gebrüder Schumann“ gegründet, die den ganzen Lesestoff des Bildungsbürgertums im handlichen Taschenbuchformat herausgab. Für den jungen Schumann erschloss sich auf diese Weise auch die Welt des Mittelalters und des Orients. Sein weltliches Oratorium „Das Paradies und die Peri“, das Anfang der 1840er Jahre entstand und zunächst „Dichtung“ hieß, geht auf einen Stoff des irischen Dichters Thomas Moore zurück: das Orient-Epos „Lalla Rookh“, das 1822 im Verlag seines Vaters in deutscher Übersetzung erschien. Es handelt von einer Fee, die man im Persischen Peri nannte. Sie ist das Kind eines gefallenen Engels und einer Sterblichen und war aufgrund dieser Herkunft vom Paradies zunächst ausgeschlossen. Einlass kann sie nur erlangen, wenn sie eine überzeugende Opfergabe bringt. Nach mehreren Anläufen erreicht sie ihr Ziel mit den Tränen eines reuigen Verbrechers, der vom Anblick eines betenden Knaben gerührt wurde.

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16.4.2013

Dkultur
20.03 – 22.00

Thüringer Bachwochen
Schlosskirche Meiningen
Aufzeichnung vom 7.4.13

Johann Ludwig Bach
Kantate „Ja, mir hast Du Arbeit gemacht“
Kantate „Die mit Tränen säen“

ca. 20:50 Uhr Konzertpause mit Nachrichten

Johann Sebastian Bach
Kantate „Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen“ BWV 12
Kantate „Aus der Tiefen rufe ich, Herr, zu Dir“ BWV 131

Ensemble Akadêmia
Leitung: Françoise Lasserre

Nicht alles Gute muss in Frankreich aus der Metropole Paris kommen: Im kleinen Städtchen Epernay in der Champagne sitzt das Ensemble ‚Akadêmia‘.

Unter seiner Leiterin Françoise Lasserre hat es sich in den letzten Jahren einen exzellenten Ruf als Spezialensemble für Renaissance- und Barockmusik erworben – im vokalen wie im instrumentalen Bereich. Und das nicht nur in Frankreich, sondern inzwischen in ganz Europa. Einem „asketischen“ und zugleich „jubilierenden“ Ideal folgen die Sänger und Musiker dabei und dem unbedingten Ziel der Werktreue wie der „Treue zu sich selbst“ als im 21. Jahrhundert lebende Künstler. So gehören die großen Werke der Epoche von Johann Sebastian Bach, Heinrich Schütz oder Claudio Monteverdi genauso zum Repertoire von Akadêmia wie auch viele vergessene Perlen aus der Barockzeit, die sie in enger Kooperation mit Musikwissenschaftlern aus dem Dornröschenschlaf erweckt haben.

Zum Beispiel der ‚Orfeo‘ des Monteverdi-Zeitgenossen Stefano Landi. Akadêmia ist deshalb prädestiniert, dem wichtigsten Thüringer Alte-Musik-Festival, den Bachwochen, einen neuen Auftrittsort zu erschließen: die Schlosskirche zu Meiningen. Erstmals programmieren die Thüringer Bachwochen in der berühmten Theaterstadt am südlichen Rand des Freistaats ein Konzert, und natürlich bleibt das Repertoire dieses Abends auf die Familie Bach beschränkt – allerdings im weiteren Sinne: Zwei Kantaten des sogenannten Meininger Bach Johann Ludwig treffen hier auf zwei gleichartige sakrale Stücke des Thomaskantors. Mit einfachen Worten ist der Verwandtschaftsgrad der beiden Musiker nicht zu beschreiben. Historisch eindeutig belegt ist jedoch, dass Johann Sebastian Bach den verwandten Kollegen und Zeitgenossen, der Hofkapellmeister in Meiningen war, geschätzt hat.

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17.4.2013

Ö1
19.30 – 21.00

Sir John Eliot Gardiner zum 70. Geburtstag.
Emmanuel Chabrier: Ouvertüre zur Oper „Gwendoline“
Joseph Haydn: Symphonie C-Dur Hob. I/90 (aufgenommen am 21. November 1999 im Großen Musikvereinssaal Wien)
Emmanuel Chabrier: Larghetto für Horn und Orchester (Ronald Janezic, Horn; aufgenommen im März 1995)
Felix Mendelssohn-Bartholdy: Symphonie Nr. 4 A-Dur op. 90 (aufgenommen im November 1997 im Großen Musikvereinssaal Wien)
Emmanuel Chabrier: Habanera für Orchester
Francis Poulenc: 2. Satz aus dem Quartett für Klavier und Bläserquintett (James Levine, Klavier; Ensemble Wien Berlin). Präsentation: Stefanie Maderthaner

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18.4.2013

Ö1
19.30 – 21.00

Universell im „Originalklang“: John Eliot Gardiner dirigiert (zum 70. Geburtstag)
Der seit 1964 bestehende Monteverdi Choir und die English Baroque Soloists, maßstabsetzend bei Musik von Bach und Händel bis Brahms, sind John Eliot Gardiners Werk – und das „Orchestre Révolutionnaire et Romantique“, mit dem er Musik zwischen Beethoven und Berlioz so aufregend „neu“ klingen lassen kann.

Früher als Kollegen aus der „Originalklang“-Szene hat sich Gardiner, „Sir John“, aus dem Barock-Refugium hinausgewagt, zu „klassischen“ Symphonieorchestern, in Opernhäuser. (Seine damalige Plattenfirma war nahe daran, ihn zu einem zweiten Karajan aufzubauen – fast wäre es gelungen.) Heute sind es eine Bernarda Fink, ein Mark Padmore, eine Miah Persson, mit denen John Eliot Gardiner bei seinen Projekten zusammenarbeitet; Legion sind seine CDs mit Barbara Bonney, Sylvia McNair, Michael Chance, Anthony Rolfe Johnson – und Anne Sofie von Otter, die mit ihm Mozart-Opern und Songs von Kurt Weill gesungen hat. Nur Nikolaus Harnoncourt ist Ähnliches gelungen wie Sir John: zu Monteverdi, Bruckner und Léhar jeweils Eigenes zu sagen.

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20.4.2013

SRF2 (Schweiz)
16.03 – 17.00

Große Interpretationen
John Eliot Gardiner – zum 70. Geburtstag des grossen Pioniers

NDR kultur
18.30 – 19.00

John Eliot Gardiner zum 70. Geburtstag
Johann Sebastian Bach: Brandenburgisches
Konzert Nr. 5 D-Dur BWV 1050
Kati Debretzeni, Violine / Rachel Beckett, Flöte
Malcom Proud, Cembalo
English Baroque Soloists / Ltg.: John Eliot Gardiner

NDR kultur
20.05 – 22.00

Prisma Musik
Thema: John Eliot Gardiner zum 70. Geburtstag
Eine Sendung von Margarete Zander
John Eliot Gardiner, der von 1991 bis 1994 als Nachfolger von Günter Wand Chefdirigent des NDR Sinfonieorchesters gewesen ist, wurde vor 70 Jahren im englischen Dorset geboren. Obwohl er in einer musikalischen Familie aufwuchs, wandte er sich in Cambridge zunächst nicht der Musik zu sondern philologischen und historischen Studien, die er auch abschloss. Das vielfältige musikalische Leben an der Universität bot ihm trotzdem reichlich Gelegenheit, sich musikalisch zu betätigen. Noch während er Geschichte, Arabistik und mittelalterliches Spanisch studierte, war er Sekretär der King’s College Music Society. Bald darauf gründete er den inzwischen weltbekannten Monteverdi-Chor und begann sich intensiv mit der Musik des venezianischen Meisters zu beschäftigen. Nach einem zusätzlichen Musikstudium am King’s College studierte Gardiner noch weitere zwei Jahre bei Nadja Boulanger in Paris. Aus dem von ihm gegründeten Monteverdi Orchestra gingen später The English Baroque Soloists hervor, und als Gardiner 1990 auch noch das Orchestre Révolutionaire et Romantique ins Leben rief, war er bereits einer der gefragtesten Gast- und Operndirigenten seiner Generation, der am Pult des Concertgebouw Orchesters Amsterdam oder der Wiener Philharmoniker sein breitgefächertes Repertoire unter Beweis stellen konnte.

NDR kultur
22.05 – 24.00

Variationen zum Thema
Aufnahmen mit John Eliot Gardiner
Claudio Monteverdi: Magnificat a 6
Ann Monoyios und Marinella Pennicchi, Sopran
Mark Tucker und Nigel Robson, Tenor
Bryn Terfel und Alastair Miles, Bass
The Monteverdi Choir
The London Oratory Junior Choir
The English Baroque Soloists
Franz Schubert: Sinfonie Nr. 9 C-Dur D 944
Wiener Philharmoniker
Leoš Janáček: Taras Bulba, Rhapsodie für Orchester
NDR Sinfonieorchester

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17.4.2013

BR klassik
Zum 70. Geburtstag des Dirigenten John Eliot Gardiner

Großbritannien ist eine der Geburtsstätten der Originalklang-Bewegung, und eine ihrer Gallionsfiguren feiert am 20. April seinen 70. Geburtstag: Sir John Eliot Gardiner. In seiner universalen Bedeutung als Ensemblegründer, Musikologe und Dirigent sind Gardiners Verdienste um die historische Aufführungspraxis gar nicht hoch genug zu schätzen, von seinen wegweisenden Erkenntnissen profitieren auch renommierte Symphonieorchester und Opernhäuser. Von Monteverdi ausgehend, hat sich Gardiner bis weit ins 19. und 20. Jahrhundert vorgearbeitet, Operetten entstaubt und sogar Uraufführungen geleitet. Zahlreiche Entdeckungen und Neueditionen sind seinem unermüdlichen Forschergeist zu verdanken. Gardiners bahnbrechende Beethoven-, Schumann- und Berlioz-Interpretationen am Pult seines Orchestre Révolutionnaire et Romantique präsentiert die Symphonische Matinée am Sonntag (10.05). Zuvor ist die entsprechende Bach-Kantate (8.05) aus Gardiners spektakulärer Gesamtaufnahme zu hören, die im Rahmen seiner europaweiten Pilgerreise zum Bach-Jahr 2000 aus Live-Mitschnitten entstand und bei Gardiners eigenem Label „Soli Deo Gloria“ veröffentlicht wurde. Der Opernabend am Dienstag (19.05) schließlich würdigt den herausragenden Operndirigenten Gardiner – mit einer hochkarätig besetzten Einspielung von Mozarts später Seria „La clemenza di Tito“.

Teil 1:
8.05 – 8.45

„Wir müssen durch viel Trübsal in das Reich Gottes eingehen“, Kantate zum Sonntag Jubilate, BWV 146 (Brigitte Geller, Sopran; William Towers, Countertenor; Mark Padmore, Tenor; Julian Clarkson, Bass; Monteverdi Choir; English Baroque Soloists)

Teil 2:
8.45 – 9.00

Georg Friedrich Händel: „Alcina“, Ballettmusik (English Baroque Soloists)

Teil 3:
10.05 – 11.55

Henry Purcell: „Come ye sons of art away“ (Felicity Lott, Sopran; Charles Brett, John Williams, Countertenor; Thomas Allen, Bass; Monteverdi Choir; Equale Brass Ensemble; Monteverdi Orchestra);
Robert Schumann: Konzertstück, op. 86 (Susan Dent, Roger Montgomery, Gavin Edwards, Robert Maskell, Horn; Orchestre Révolutionnaire et Romantique);
Hector Berlioz: „Tristia“, op. 18 (Monteverdi Choir; Orchestre Révolutionnaire et Romantique);
Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 5 c-Moll (Orchestre Révolutionnaire et Romantique);
Emmanuel Chabrier: „España“ (Wiener Philharmoniker)

SRF2
21.00 – 0.00

Happy birthday, John Eliot Gardiner! Am 20. April feiert der Dirigent seinen 70. Geburtstag.
Ludwig van Beethoven: Missa solemnis D-Dur op. 123
Lucy Crowe, Sopran
Jennifer Johnston, Mezzosopran
James Gilchrist, Tenor
Matthew Rose, Bass
Monteverdi Choir
Orchestre Révolutionnaire et Romantique
Ltg. John Eliot Gardiner
Konzert vom 28.10.12, Royal Festival Hall, London

Radiotipp April 2013 – John Eliot Gardiner und der NDR


Meine Radiozeitung für die nächste Woche ist noch nicht da. Deshalb gibt es hier erst einmal den Hinweis auf eine weitere Sendung von NDR kultur anlässlich des 70. Geburtstages von John Eliot Gardiner mit Aufnahmen aus dem NDR-Archivs. .

8.4.2013

NDR
20.05 – 22.00

John Eliot Gardiner zum 70. Geburtstag
Gustav Holst:
Die Planeten, Suite für großes Orchester op. 32
Felix Mendelssohn Bartholdy:
Sinfonie Nr. 5 D-Dur op. 107 – Reformations-Sinfonie –
Aufzeichnung vom 30. Juni 1991 im Lübecker Dom

Für das Eröffnungskonzert des Schleswig-Holstein Musik Festivals von 1991 kombinierte John Eliot Gardiner Werke zweier Komponisten, die eine besondere Rolle in der Musikgeschichte seiner englischen Heimat spielen: die Orchestersuite „Die Planeten“, mit der Gustav Holst berühmt geworden war, ein englischer Komponist mit lettischen und schwedischen Wurzeln, und eine Sinfonie Felix Mendelssohn Bartholdys, der zehnmal nach England reiste, um dort Konzerte zu geben. Insgesamt verbrachte er zwei Jahre seines kurzen Lebens auf der Insel. „Ich kann die letzten Tage in London die glücklichsten und reichsten nennen, die ich da genossen habe“, schreibt er am 29. November 1829 aus Calais an seinen Vater Abraham nach Berlin. Die Schottische Sinfonie gehörte zur musikalischen Ausbeute dieser Reise. In dieser Zeit entstand aber auch die Reformations-Sinfonie, die Felix Mendelssohn Bartholdy 1832 in Berlin zur Uraufführung brachte.

Radiotipps Karwoche 2013 – Bachs große Passionen sowie Passionsmusik anderer Komponisten


Die Karwoche beschert uns wieder eine Überfülle an wahrscheinlich fantastischen Sendungen. Damit die Übersichtlichkeit nicht leidet, teile ich die Radiotipps auf 3 Seiten auf. Nach den Radiosendungen jenseits der Passionen folgen jetzt die Sendungen mit Passionsmusik, vor allem natürlich die großen Passionen von Johann Sebastian Bachs, aber auch unbekanntere Werke. Zuletzt greife ich noch einmal explizit die Sendungen der BBC rund um Gardiners Bach Marathon auf. Sie verdienen eine eigene Vorstellung.

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Gründonnerstag, 28.3.13

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Ö1 (Österreich)
19.30 – 21.00
Johann Sebastian Bachs „Matthäus-Passion“: ein Meisterwerk im Spiegel der musikalischen Zeitenwenden
Heute haben die Musik-„Konsumentin“, der „Konsument“ die Wahl: Wollen sie „ihre“ „Matthäus-Passion“ in romantischer Breite oder „historisch informiert“ aufgeführt? Mit einer Hundertschaft an Mitwirkenden in Chor und Orchester, wie unter der Leitung der Dirigenten Mengelberg, Furtwängler, Klemperer, selbst noch Ozawa – oder selbst im Chor: jede Stimme im Melodiengeflecht auch von einer einzigen Singstimme vorgetragen? Längst überragt die Zahl der – in sich so unterschiedlichen! – Aufnahmen, die der „historischen Aufführungspraxis“ verpflichtet sind (Harnoncourt, Gardiner, Leonhardt, Herreweghe, Brüggen, McCreesh als musikalische Leiter), die „traditionellen“ Versionen.
Aber lassen sich bei ihnen die Einspielungen eines Karl Richter und eines Herbert von Karajan wirklich in diesen einen Topf werfen? Sehr unterschiedlich werden die Bach-Chöre und -Choräle in dieser Sendung daher klingen, und wer wollte wirklich eine definitive Entscheidung treffen zwischen Fritz Wunderlich und Peter Schreier, Janet Baker und René Jacobs, Dietrich Fischer-Dieskau und Thomas Quasthoff, Gundula Janowitz und Dorothea Röschmann?

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DR P2 Klassisk (Dänemark)
19.20 – 22.00
Prégardien singt und dirigiert Bach’s Johannespassion in Kopenhagen
Yorck Felix Speer, Jesus.
Hana Blazikova, soprano,
Ingeborg Danz, alto,
Eric Stoklossa, tenor,
Dietrich Henschel, bass.
Le Concert Lorrain.
Leitung und Evangelist: Christoph Prégardien
http://www.listenlive.eu/denmark.html mit der sehr guten Übertragungsqualität von 192kbps

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NL Radio4 (Niederlande)
20.00 – 23.00
Johann Sebastian Bach – Matthäus Passion BVW 244
Marcel Beekman, evangelist;
Monika Mauch, sopraan;
Heleen Koele, sopraan;
Maarten Engeltjes, alt;
Alex Potter, alt;
Robert Getchell, tenor;
Mikael Stenbaeck, tenor;
Andreas Wolff, bas;
Jelle Draijer, bas
Nederlandse Bachvereniging o.l.v. Peter Dijkstra
opname 19 maart Muziekgebouw Frits Philips Eindhoven

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RNE radio classica (Spanien)
20.30 – 00.30
Concert from the 52nd Cuenca Sacred Music Week.
Johann Sebastian Bach – Matthäus Passion BVW 244
Maximilian Schmitt, tenor,
Dorothee Mields, soprano,
Hana Blaziková, soprano,
Damien Guillon, countertenor,
Robin Blaze, countertenor,
Thomas Hobbs, tenor,
Sebastian Kohlhepp, tenor,
Peter Kooij, bass,
Stephan Macleod, bass.
Collegium Vocale Gent.
Conductor: Philippe Herreweghe.

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Karfreitag, 29.3.13

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SRF2 (Schweiz)
13.45 – 15.00
Johann Joseph Fux: Oratorium germanicum de Passione
St. Florianer Sängerknaben
Ars Antiqua Austria,
Gunar Letzbor

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NDR kultur
15.00 – 18.00
Johann Sebastian Bach – Markuspassion
Deutsche Erstaufführung einer rekonstruierten englischen Fassung von Simon Heighes
Veronika Winter, Sopran
Anne Bierwirth, Alt
Achim Kleinlein, Tenor (Evangelist)
Michael Jäckel, Bass
Albrecht Pöhl, Bass (Jesus)
Knabenchor Hannover / Hannoversche Hofkapelle
Ltg.: Jörg Breiding
Live aus der Stiftskirche Loccum
Die nur als Fragment vorliegende Markus-Passion wird in einer rekonstruierten englischen Fassung von Simon Heighes erstmals zur Sterbestunde Jesu in Deutschland zu hören sein.
Die Aufführung der bachschen Markuspassion bildet gleichzeitig auch den Auftakt der umfangreich besetzten Vokalmusikreihe Loccum Cantate, die zum Jubiläum des Klosters Loccum neben dem Knabenchor Hannover u. a. auch den Norddeutschen Figuralchor, den Mädchenchor Hannover und den NDR Chor zu Gast haben wird.

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MDR Figaro
HR2
15.05 – 17.30
SR2
16.00 – 18.04 (zeitversetzt)
Johann Sebastian Bach: Johannespassion
Maria Keohane, Helena Ek (Sopran)
Pascal Bertin, Jan Boerner (Alt)
Valerio Contaldo, Reinoud van Mechelen (Tenor)
Matthias Vieweg, Florian Götz (Bass)
Ricercar Consort
Leitung: Philippe Pierlot
(Live aus der Bachkirche Arnstadt)

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WDR3
15.05 – 18.00
Johann Sebastian Bach – Matthäus-Passion, BWV 244
Amaryllis Dieltiens und Siri Karoline Thornhill, Sopran;
Tim Mead und Matthew White, Alt;
Gerd Türk, Julian Podger und Charles Daniels, Tenor;
Peter Harvey und Sebastian Noack, Bass;
Kampen Boys Choir;
Netherlands Bach Society,
Leitung: Jos van Veldhoven

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BR klassik)
15.05 – 18.00
Johann Sebastian Bach: „Matthäus-Passion“
Karina Gauvin, Sopran;
Gerhild Romberger, Mezzosopran;
Maximilian Schmitt, Julian Prégardien, Tenor;
Michael Nagy, Karl-Magnus Fredriksson, Bariton
Regensburger Domspatzen
Chor des Bayerischen Rundfunks Peter Dijkstra
Concerto Köln
Leitung:Peter Dijkstra
Aufnahme vom 16. Februar 2013 im Herkulessaal der Münchner Residenz

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rbb kulturradio
17.04 – 19.00
Johann Sebastian Bach: Johannes-Passion BWV 245
Mark Padmore, Tenor – Evangelist
Hanno Müller-Brachmann, Bass – Jesus
Peter Harvey, Bass – Pilatus
Bernarda Fink, Alt
Joanne Lunn, Katharine Fuge, Sopran
Julian Clarkson, Bass – Petrus
Robert Murray, Tenor – Servus 1
Paul Tindall, Tenor – Servus 2
Monteverdi Choir
English Baroque Soloists
Leitung: John Eliot Gardiner

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SWR2
18.00 – 20.00
Johann Sebastian Bach: Johannespassion BWV 245
Michael Schade (Tenor – Evangelist)
Matthias Goerne (Bass – Jesus)
Juliane Banse (Sopran)
Ingeborg Danz (Alt)
James Taylor (Tenor – Arien)
Andreas Schmidt (Bass – Pilatus / Arien)
Sabine Goetz (Sopran – Magd)
Alexander Efanov (Tenor – Diener)
David Stingl (Bass – Petrus)
Gächinger Kantorei
Bach-Collegium Stuttgart
Leitung: Helmuth Rilling

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MDR Figaro
20.05 – 22.00
Frank Martin: „Golgotha“, Passionsoratorium
Susan Gritton, Sopran;
Kate Aldrich, Mezzosopran;
Yann Beuron, Tenor;
Laurent Naouri, Bariton;
incent Le Texier, Bass
Groot Omroepkoor,
Royal Concertgebouw Orchestra
Leitung: Stéphane Denève
(Aufnahme vom 24.3.2013, Royal Concertgebouw, Amsterdam)

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Polskiradio Radio2 Dwoika (Polen)
13.45 – 15.00
Johann Sebastian Bach: Johannespassion BWV 245
Rekonstruktion von Bachs Passions-Liturgie

Nicholas Mulroy – tenor (Ewangelista),
Matthew Brook – bas (Jezus),
Joanne Lunn – sopran,
Clare Wilkinson – alt,
Robert Davies – baryton (Piłat, Piotr),
Dunedin Consort,
Leitung John Butt

Eine interessante Aufnahme der Johannespassion sendet der polnische Rundfunk. John Butt, der schon mit anderen Aufnahmen Bachscher Musik in der OneVoicePerPart-Version große Aufmerksamkeit erregt hat, stellt hier die Johannespassion eingebettet in die Karfreitagsliturgie der Leipziger Kirchen vor. Nähere Informationen dazu ist auf der Seite von Linn Records zu finden.
http://www.linnrecords.com/recording-john-passion.aspx?utm_medium=email&utm_campaign=Gramophone+names+Dunedin+Consorts+John+Passion+Recording+of+the+Month&utm_content=Gramophone+names+Dunedin+Consorts+John+Passion+Recording+of+the+Month+CID_264b6934115ae848a348a032ea8de836&utm_source=Campaign%20Monitor%20Records&utm_term=JS%20Bach%20John%20Passion%20Reconstruction%20of%20Bachs%20Passion%20Liturgy
ergänzende Tracks wie z.B. die Predigt können hier heruntergeladen werden:
http://www.dunedin-consort.org.uk/recordings/john-passion-recording/

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RTS Espace2 (Schweiz)
20.00 – ???
RTS Espace2 (Schweiz)
20.00 – ???
Johann Sebastian Bach: Johannespassion BWV 245
Marcel Beekman, Evangelist and arias,
Raimund Nolte, Jesus.
Andreas Wolf, bass,
Leopold Lampelsdorfer, soprano,
Simon Müller, alto,
Marvin Victu, alto,
Frédéric Jost, bass,
Anselm Sibig, tenor and servant,
Seraphin Kellner, soprano and Ancilla.
Tölzer Kanbenchor.
Hofkapelle, München.
Conductor: Reinhard Goebel.
Konzertübertragung aus Lausanne.

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Karsamstag 30.3.13

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Deutschlandradio Kultur
19.05 – 22.00
Für diese Sendung habe ich zwei verschiedene Informationen. Lassen wir uns überraschen:

Aus der Wochenübersicht:
Kölner Philharmonie
Aufzeichnungen vom 28./29.3.13
Johann Sebastian Bach
›Johannespassion‹ BWV 245 für Soli,Chor und Orchester (Fassung 1724)
Hannah Morrison, Sopran
Meg Bragle, Alt
Andrew Tortise, Tenor
Dietrich Henschel, Bariton
Peter Harvey, Bass
Monteverdi Choir
English Baroque Soloists
Leitung: Sir John Eliot Gardiner

ca. 21.00 Nachrichten

Bachs Passionsmusik – ein Gesprächs- und Mitsingkonzert
Johann Sebastian Bach
›Christ lag in Todesbanden‹ BWV 4,

Kantate für Soli, Chor, dreiPosaunen, Streicher und Basso continuo
Monteverdi Choir
English Baroque Soloists
Leitung und Moderation:  Sir John Eliot Gardiner

aus der Tagesübersicht,
Eröffnungskonzert Weimarhalle
Aufzeichnung vom 23.03.2013

Johann Sebastian Bach
Matthäuspassion BWV 244
Maximilian Schmitt, Tenor – Evangelist
Florian Boesch, Bass – Jesus
Dorothee Mields, Sopran
Hana Blažikovà, Sopran
Damien Guillon, Alt
Robin Blaze, Alt
Thomas Hobbs, Tenor
Sebastian Kohlhepp, Tenor
Peter Kooij, Bass
Stephan MacLeod, Bass
Collegium Vocale Gent
Leitung: Philippe Herreweghe
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Radiotipps 4. – 10. März 2013 – Barocker Frühling bei BBC mit John Eliot Gardiner


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Barocker Frühling bei BBC im März

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4.3. –10.3.
In dieser Woche ist John Eliot Gardiner mit vielen Aufnahmen bei BBC Radio 3 zu hören.
http://radiolists.blogspot.de/ gibt einen Überblick

Einige ausgewählte Sendungen:

John Eliot Gardiner ist Künstler der Woche in der Sendereihe „Essential Classics“
In jeder dieser Sendungen gibt es Werke mit ihm zu hören, z. Teil auch ganze Werke.
http://www.bbc.co.uk/programmes/b014r87y/broadcasts/upcoming

Masterclass mit Anneke Scott, Naturhorn:
Natural horn specialist Anneke Scott explores the Baroque horns at the Bate Collection in Oxford.
http://www.bbc.co.uk/programmes/b014r87y/broadcasts/upcoming

Saturday Classics
As part of Baroque Spring, conductor John Eliot Gardiner introduces a selection of music closely linked to his career.
http://www.bbc.co.uk/programmes/b01r5mnn

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Radiotipps 28. und 29. Januar 2013 – Bach und mehr


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28.1.

SRF 2
20.00-22.00
Diskothek im Zweiten
«Nicht von Bach»: Goldberg-Variationen in Bearbeitungen
Natürlich: Die Goldberg-Variationen SIND von Bach. Aber nicht in den Fassungen, die in dieser Diskothek zu hören sind.
Das Werk wurde so populär, dass es heute rund ein halbes Dutzend Bearbeitungen davon gibt, für
die diversesten Besetzungen und mehr oder weniger notengetreu. Thomas Meyer und Franziska Weber diskutieren deshalb nicht nur die jeweiligen Interpretationen, sondern für einmal auch die
Bearbeitungen selbst: Wie verändern oder bewahren sie Buchstaben und Geist von Bachs Musik?

Dies ist eine Wiederholung. Informationen sind auf der Website zu finden. Ebenso kann die
Sendung als Podcast heruntergeladen werden. (Funktioniert auch in Deutschland, habe ich gerade
ausprobiert.)
http://www.srf.ch/sendungen/diskothek/nicht-von-bach-goldberg-variationen-in-bearbeitungen

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NDR kultur
(20.05)-22.00
nach dem eigentlichen Konzert zur Überbrückung bis zu den Nachrichten:
Gustav Mahler: Lieder eines fahrenden Gesellen
Anne Sofie von Otter, Mezzosopran
Ltg.: John Eliot Gardiner
Aufzeichnung vom 17. Januar 1993 in der Laeiszhalle Hamburg

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29.01

SWR 2
13.05-14.28
Bachs Violinkonzerte
Freiburger Barockorchester
Beatrix Hülsmann (Violine)
Violine und Leitung: Petra Müllejans und Gottfried von der Goltz

Johann Sebastian Bach:
Violinkonzert a-Moll BWV 1041
Konzert für 2 Violinen d-Moll BWV 1043
Violinkonzert E-Dur BWV 1042
Konzert für 3 Violinen D-Dur BWV 1064R
(Konzert vom 12. Dezember 2012 im Konzerthaus Freiburg)

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rbb
DLF
21.05-22.50
Grundton D 2012 – Konzert und Denkmalschutz
Johann Sebastian Bach
Solokantaten und Orchesterwerke

JS Bach:
Orchestersuite Nr.1 BWV 1066
Cantata BWV 82a (Ich habe genug)
Violinkonzert E-Dur BWV 1042
Cantata BWV 199 (Mein Herze schwimmt im Blut)

Annette Dasch, Sopran
Dresdner Barockorchester
Leitung: Hans-Christoph Rademann
Aufnahme vom 15.9.12 aus der St. Martinskirche in Zschopau/Sachsen
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Vorab ein Radiotipp mit Sir J.E. Gardiner aus Amsterdam am 16.12.2012 – das Weihnachtsprogramm folgt in den nächsten Tagen


.Ich erhielt von @Barbara einen Radio-Tipp und stelle ihn zur Verfügung.

Weitere Sendungen als „Weihnachtsprogramm“ folgt in den nächsten Tagen.

Sonntag, 16.12.2012
Radio 4 – Niederlande
von 14.00 – 16.30 Uhr

Koninklijk Concertgebouworkest
Sir John Eliot Gardiner – dirigent
Kristian Bezuidenhout – piano

Mozart – Symfonie nr. 31 in D, KV 297 ‚Parijse‘
Beethoven – Tweede pianoconcert in Bes, op. 19
Tsjaikovski – Tweede symfonie in c, op. 17 ‚Kleinrussische‘

Opname 07-12-2012 in Het Concertgebouw, Amsterdam

Radio 4 – 160 kbps

Internet-Radio : http://radioplayer.omroep.nl/radio4-default/

Allgemein http://www.radio4.nl/
Programm
  http://www.radio4.nl/gids-en-gemist

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Radiotipps für den 20.11. – 22.11.2012 – John Eliot Gardiner mit Bach, noch mehr Bach mit der Rheinischen Kantorei und ein wenig über Heinrich Schütz


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Etwas kurzfristig, aber ich möchte Euch diese Sendungen nicht vorenthalten.

20.11.

DRS II
13.45-15.00
Concerto
Back to Bach: John Eliot Gardiner
Johann Sebastian Bach:
Singet dem Herrn ein neues Lied. Motette BWV 225
Brandenburgisches Konzert Nr. 5 D-Dur BWV 1050
Herz und Mund und Tat und Leben. Kantate BWV 147
(The Monteverdi Choir & The English Baroque Soloists; Ltg: John Eliot Gardiner)

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Dkultur
22.00-22.30
Alte Musik
“ … von Mutterleibe an/zu der Music abgesondert … “
Heinrich Schütz und seine Rolle als Vaterfigur und Grenzgänger
Von Wolfgang Kostujak

Heute gilt der kurfürstlich sächsische Kapellmeister Heinrich Schütz vor allem als federführender Initiator protestantischer Kirchenmusik des 17. Jahrhunderts im deutschsprachigen Raum. Der Blick, mit dem die Fachwelt das Verhältnis zwischen Wort und Klang in seinem Vokalwerk betrachtet, prägt die Wahrnehmung von evangelischer Liturgiemusik als einer komponierten Predigt bis mindestens zu Felix Mendelssohn Bartholdy.

Bei aller Tragweite, die dieses Schütz-Bild dem Meister und seiner Bedeutung zugesteht, greift das Porträt dennoch zu kurz, wenn es darum geht, der Vita des Tondichters gerecht zu werden. Sowohl biografisch als auch fachlich überschreitet sein 87 Jahre dauernder Lebensweg regelmäßig alle Demarkationslinien des Vorhersehbaren. Mit kaum einmal 30 Jahren arriviert er – als Sohn eines einfachen Gastwirtes aus dem thüringischen Köstritz – zum Kapellmeister am Dresdner Hof. Die Kompositionsformen und Stilmittel, die er im Rahmen mehrerer Venedigaufenthalte bei den bedeutendsten katholischen Neutönern seiner Zeit kennenlernt, werden unter seiner Hand allmählich zur Grundlage einer innovativen, lutherischen Musiktradition in Deutschland, und aus dem klangrhetorischen Rüstzeug gesungener Bibelprosa entwickelt er dann – offenbar ganz nebenher – die erste deutsche Oper der Musikgeschichte.

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22.11.

Deutschlandfunk
21.05-22.50
Festival-Panorama
Festival Alte Musik Knechtsteden 2012
‚Ich steh hier und singe in gar sichrer Ruh‘
Johann Sebastian Bach
Sämtliche Motetten,
BWV 225 – 230
Rheinische Kantorei
Das Kleine Konzert
Leitung: Hermann Max
Aufnahme vom 29.9.11 aus der Basilika Knechtsteden .

Zu diesem Konzert, gehört zu anderer Zeit und anderem Ort, aber mit gleichem Programm und Mitwirkenden, gibt es Eindrücke von Adamo hier zu lesen:
https://meinhardo.wordpress.com/2012/10/05/st-marien-in-lemgo-mit-einem-bach-sonntag-im-gottesdienst-erklang-die-kantate-bwv-19-und-im-abend-konzert-bach-motettenst-marien-in-lemgo-mit-einem-bach-sonntag-kantate-bwv-19-und-am-abend-bach-mote/
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Radiotipps für den 23.10. – 28.10.2012 – John Eliot Gardiner mit Beethoven live aus London sowie Bach und mehr


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23.10.

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Dkultur
22.00-22.30
“ … wohl ein großer Musicus
aber kein Schulmann …“
Johann Sebastian Bach als Kantor, Kapellmeister und Director musices
Von Andreas Glöckner

Mit der Übernahme des Thomaskantorats sah sich Bach vor eine Fülle neuer und ungewohnter Aufgaben gestellt. Nachdem er an den Höfen zu Weimar und Köthen mit festangestellten und professionellen Musikern zu konzertieren gewohnt war, musste er sich in Leipzig auf eine neue und mitunter instabile Aufführungssituation einstellen. Bereits nach einigen Amtsjahren hatte Bach seinen künstlerischen und praktischen Wirkungsradius sukzessive erweitert: als Leiter eines der beiden Leipziger Collegia musica, als Verleger eigener Kompositionen, durch den Verleih und Vertrieb von Aufführungsmaterialien oder Musikinstrumenten. Zudem unterrichtete er eine Vielzahl von Schülern. In späteren Jahren hat Bach in zunehmendem Maße fremde Kompositionen zur Aufführung gebracht. Infolge von Konzert- und Privatreisen oder auswärtigen Orgelprüfungen musste er sich des öfteren im Amt vertreten lassen. Dass dies mit seinen Verpflichtungen als Kantor und Lehrer der Scholae Thomanae schwer in Einklang zu bringen war und von seinen Vorgesetzten nicht vorbehaltlos gebilligt wurde, bezeugt die Bemerkung des Bürgermeisters Christian Ludwig Stieglitz bei der Wahl des Nachfolgers, Herr Bach wäre zwar „wohl ein großer Musicus aber kein Schulmann“ gewesen.

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26.10.

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Ö1
22.05-24.00
Ö1-Klassikportrait
Johann Sebastian Bach ertasten. Paul Gulda und die wohltemperierten Klaviere im Studio 3. Gestaltung: Albert Hosp
Die ursprüngliche Idee: Eine Sendung über Bachs „Wohltemperiertes Klavier“; mit live gespielten Tonbeispielen. Was daraus wurde: Ein angeregtes Treffen im Studio 3, dem einst „Kammersaal“ genannten Raum im Herzen des ORF-Funkhauses, mit dem Thema „Bach“ und einer Hommage an den Raum.

Pianist Paul Gulda wollte eigentlich nur die Akustik testen und sich für eines der zur Verfügung stehenden Klaviere entscheiden; zusammen mit dem von ihm mitzubringenden Cembalo wäre dann das Instrumentarium für die Sendung konzipiert gewesen. Guldas Begeisterung für alle drei Flügel im Studio 3 ließ jedoch eine ganz andere Ausrichtung des Sendungs-Konzeptes entstehen; und so verbrachten, im Frühjahr 2012, zwei Tontechniker, ein Aufnahmeleiter, ein Moderator und eben Paul Gulda, mehrere Stunden in „Kammersaal“, um sich vom Klang der Klaviere zu diversen Gedankenflügen über Bach inspirieren zu lassen.

Das Ergebnis gibt es in dieser Sendung zu hören: Gespräche, Erörterungen, Vermutungen, vor allem aber viel Live-Musik an drei höchst unterschiedlichen, wohl temperierten Flügeln, gespielt von einem profilierten, einfallsreichen, musikantischen und unprätentiösen Künstler. Albert Hosp hörte zu, blätterte um und griff manchmal ein …

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28.10.

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BBC
14 – 16 (15-16 MEZ)
Beethoven – Missa Solemnis
Lucy Crowe (soprano)
Jennifer Johnston (mezzo-soprano)
James Gilchrist (tenor)
Matthew Rose (bass)
Orchestre Révolutionnaire et Romantique
Monteverdi Choir
conductor John Eliot Gardiner

Duration: 2 hours
First broadcast: Sunday 28 October 2012
Presented by Martin Handley

Sir John Eliot Gardiner conducts his Monteverdi Choir in Beethoven’s Missa Solemnis, for the first time in 10 years, recorded at the Barbican Hall, London.
„From the heart-may it in turn go to the heart!“ wrote Beethoven on the score of his Missa Solemnis. Composed in order to inspire devotion in performers and audiences alike, it is one of his grandest, most challenging works. The wonderfully expressive music reflects the text of the Catholic mass, and many contrasting styles, with influences from renaissance polyphony to baroque and classical masses, can be heard. The result is a monumental, moving piece.

Die Sendung ist 7 Tage nach der Erstausstrahlung zu hören:
http://www.bbc.co.uk/programmes/b01nj7f5
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Radiotipps für den 24.7.2012-28.7.2012 – Gardiner in Spitalsfield und Bach live aus Leipzig


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24.7.

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Ö1
19.30-21.00
Alte Musik – neu interpretiert
präsentiert von Bernhard Trebuch.
Monteverdi Choir,
Leitung: Sir John Eliot Gardiner.
„A Cappella Pilgrame“.
Musik von Thomas Tallis, Robert White, William Byrd und Thomas Tomkins
(aufgenommen am 18. Juni in der Christ Church Spitalfields im Rahmen des „Spitalfields Festivals 2012“)

Programm:
https://meinhardo.wordpress.com/2012/06/18/radiotipps-fur-18-6-12-und-19-6-12-gardiner-und-renaissance-polyphonie-bach-und-leipzig/

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DKultur
22.00-22.30
Alte Musik
„Erbärmlich-schön“
Barthold Heinrich Brockes, Dichter des ‚Passionsoratoriums‘
Von Georg Beck

Zu Lebzeiten mit Lob überhäuft, nach seinem Tod scharf kritisiert – erst neuerdings gewinnt Barthold Hinrich Brockes (1680-1747) wieder an Aufmerksamkeit. Mit den Komponisten seiner Zeit – mit Keiser, Händel, Telemann, Mattheson – steht der Sohn eines wohlhabenden Hamburger Kaufmanns auf vertrautem Fuß.
Sie alle reißen sich um die Vertonung seiner schwärmerisch-freibiblischen, abgedrehten Dichtungen. Selbst Bach baut Teile der Brockes-Passion in seine Passionsmusiken ein. Überschwänglich die Reaktion im Publikum: „Erbärmlich-schön!“

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28.7.

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MDR Figaro
20.05-24.00
MDR Musiksommer:
Konzert zum 262. Todestag von Johann Sebastian Bach
Werke von Johann Sebastian Bach, Johann Michael Bach, Heinrich Schütz, Johann Pachelbel, Felix Mendelssohn Bartholdy, Max Reger u.a.

Ullrich Böhme, Orgel
Windsbacher Knabenchor, Leitung: Martin Lehmann
(Live-Übertragung aus der Thomaskirche Leipzig)

Anschließend:
Johann Sebastian Bach: Goldberg-Variationen BWV 988
(Bearbeitung für Orchester von Jochen Neurath)
Gewandhausorchester Leipzig, Leitung: Stefan Asbury
Aufnahme vom 15.6.2012, Gewandhaus Leipzig
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