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J. S. Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Videos, Rundfunksendungen und Kantaten-Beschreibung für „Epiphanias“


Dreikönigssinger Foto: Maier

Dreikönigssinger Foto: Maier

Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder Sehprobe, Radio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 06.01.2016 begehen wir den Feiertag „Epiphanias“

Das Epiphaniasfest ist das älteste nichtjüdische Herrenfest und das erste Fest der Kirche, das kalendarisch festgelegt war (später kam das Christfest hinzu). Vermutlich entstand es um 300 im Osten und bekam die Inhalte: Geburt Jesu, Taufe Jesu, Weinwunder zu Kana und zuletzt auch die Verklärung Jesu, wobei es regional unterschiedliche Schwerpunkte in der Feier gab. In manchen Gegenden aber wurden drei Inhalte zugleich gefeiert. Im Laufe der Zeit verlagerte sich im Westen der Schwerpunkt auf die Weisen aus dem Morgenland, deren Dreizahl zwar nicht biblisch belegt ist, sich aber schon früh aufgrund der Zahl der Geschenke durchgesetzt hat. Durch diesen Schwerpunkt wurde ein engerer Bezug zum Christfest hergestellt. Im Osten hingegen lag der Schwerpunkt auf der Taufe Jesu, und in der armenischen Kirche ist der 6. Januar bis heute das Geburtsfest Christi.

Das Fest Epiphanias ist natürlich nicht das Fest der „Heiligen Drei Könige“, sondern das Fest des Kindes in der Krippe, das der Heiland der Welt ist. „Epiphanie“ bedeutet „Erscheinung“, und am 6. Januar sowie in der darauffolgenden Zeit wird besonders der Aspekt der Erscheinung Gottes im Fleisch, der Herrlichkeit Gottes, wie sie uns im Leben und Wirken Jesu offenbart wurde, betont.

Die protestantische Kirche konnte mit dem Fest wenig anfangen, nur die Lutheraner übernahmen es aus dem römischen Festkalender, wobei Luther den Schwerpunkt auf die Taufe Jesu legte, aber auch die Bezeichnung „Tag der Heiligen Drei Könige“ oder „Fest der Erscheinung“ verwendete. Im Laufe der Zeit aber wurde das Fest immer bedeutungsloser, und Versuche, es mit anderen Inhalten zu füllen (z.B. als Missionstag), scheiterten. Die früher auf einen Tag gelegten Inhalte (drei Weise, Taufe Jesu, Weinwunder zu Kana und Verklärung) sind nun auf die Epiphaniaszeit verteilt worden.

Am Epiphanias-Fest hören wir das Evangelium von den Weisen aus dem Morgenland. Sie kommen als Heiden, um den neugeborenen König der Juden, den Christus, zu sehen. Darin wird uns zeichenhaft die Bedeutung Jesu für die ganze Welt, für alle Völker, deutlich. In ihm schauen wir die Herrlichkeit Gottes und haben Grund, in dieser Welt, die noch in der Dunkelheit liegt, zu hoffen und uns zu freuen an dem Geheimnis, das uns in Jesus Christus offenbart ist.

Wochenspruch: 

Die Finsternis vergeht, und das wahre Licht scheint jetzt. (1. Joh 2, 8)

Wochenlied: 

“Wie schön leuchtet der Morgenstern“ (EG 70)

YouTube – Musikvideo zum Wochenlied

(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten für „Epiphanias“

*BWV   1  – Wie schön leuchtet der Morgenstern
BWV  65  – Sie werden aus Saba alle kommen 
BWV 123 – Liebster Immanuel, Herzog der Frommen
BWV 248 – Herr, wenn die stolzen Feinde – (Kantate VI Weihnachtsoratorium)

Kantate nicht zu Epiphanias

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R a d i o – Programme mit Bach-Kantaten:

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WDR3 – Geistliche Musik

Sendung: 09:05 bis 10:00 Uhr.

WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html

Allgemein-Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/

Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/suche.html?medium=R&sender=3

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:.

Geistliche Musik – Sonntag: 09:05 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

Kantate BWV – (Kein Feiertag in NRW)

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NDRkultur

Sonntag: 08:03 – 08:40Uhr

Livestream –Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRkultur – Kantate

Sendung Sonntag: 08:03 – 08:40Uhr 

Johann Sebastian Bach:

Kantate BWV – (Kein Feiertag in den nordischen Bundesländern)

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HR2 – Kultur

Sendung: 06:05 – 07:30 Uhr

Programm:

http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/kalender3758.jsp?rubrik=3758

Livestream:

http://www.hr-online.de/website/static/streaming_popup/mp3streamer.jsp?client=hr2

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HR2 – Kultur

Geistliche Musik – Auszug aus dem Programm:

Etwa ab  07:05 Uhr:

Johann Sebastian Bach

Kantate BWV  (Kein Feiertag in Hessen)

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

Programm: 

http://www.sr.de/sr/sr2//station106~week.html;jsessionid=BB206B8BE43558076CF9D56CD9C9D460

Webradio:  

http://www.sr-online.de/sr2/351/5305.html

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Auszüge aus dem Programm:.

Sonntag 08:04 – 09:00 Uhr

Bach-Kantate

Kantate BWV – (Kein Feiertag im Saarland)

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SWR2 (Kulturradio)

Sendung: 08:03 bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik am Sonntag um 08:03 bis 08:30 Uhr

SWR2 – Kantate 

Johann Sebastian Bach

Kantate BWV 123 „Liebster Immanuel, Herzog der Frommen“
Robin Blaze (Countertenor, Alt) Andreas Weller (Tenor)

Peter Kooij (Bass)

Bach Collegium Japan

Leitung: Masaaki Suzuki

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rbb kulturradio

Sendung Sonntag: 09:30 bis 10:00 Uhr

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio  

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag von 09:30 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

Kantate BWV (Kein Feiertag im Bundesland Berlin-Brandenburg)

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mdr – figaro

Sendung Sonntag: 06:15 bis 07:00 Uhr Kantate

Programm:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/programm/

mdr-figaro Live:

 

http://www.mdr.de/mdr-figaro/index.html

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mdr – figaro

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag: um 06:30 bis 07:00 Uhr

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Johann Sebastian Bach:

6:15 Uhr – Einführung zur Kantate

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06:30 Uhr Kantate

Johann Sebastian Bach

Kantate BWV (Kein Feiertag in Sachsen, Anhalt, Thüringen)

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Bayern-Klassik

Sendung Sonntag: 08:05 bis 08:30 Uhr

Programm:  

http://www.br.de/radio/br-klassik/programmkalender/br-klassik120.html

Live-Stream:

(Es ist zu empfehlen, denVLC Media Player, den man kostenlos aus dem Netz herunterladen kann – zu benutzen!)

http://streams.br-online.de/br-klassik_2.m3u

oder

http://www.br.de/radio/br-klassik/index.html

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Bayern-Klassik

Auszüge aus dem Programm:

Sendung: Sonntag – neue Zeitangabe – um 08:05 Uhr bis 08:30 Uhr

Johann Sebastian Bach:

BWV 123Liebster Immanuel, Herzog der Frommen

Magdalena Kožena, Sopran; Sally Bruce-Payne, Alt;

James Gilchrist, Tenor; Peter Harvey, Bass;

Monteverdi Choir / English Baroque Soloists

Leitung:  John Eliot Gardiner

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Videos mit Bach-Kantaten für Epiphanias

*BWV   1  – Wie schön leuchtet der Morgenstern
BWV  65  – Sie werden aus Saba alle kommen
BWV 123 – Liebster Immanuel, Herzog der Frommen
BWV 248 – Herr, wenn die stolzen Feinde – (Kantate VI – Weihnachtsoratorium)

* Kantate nicht zu Epiphanias

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/ YouTube: BWV 1 –

  „Wie schön leuchtet der Morgenstern“   (Interpret: S D G – BBC-Mittschnitt)

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/ YouTube: BWV 65  –

 Sie werden aus Saba alle kommen –  (Interpret: McCreesh)

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/ YouTube: BWV 123  –

 „Liebster Immanuel, Herzog der Frommen“  (Interpret: Eric Milnes )

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/ YouTube: BWV 248  – (Kantate VI zu Neujahr aus dem Weihnachtsoratorium)

 „Herr, wenn die stolzen Feinde“  (Interpret: Philip Pickett )

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In loser Reihenfolge stelle ich bemerkenswerte Werke

von J.S. Bach sowie aus der Bach-Familie – u.a. Barock-Komponisten vor..!!

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Christoph Graupner (1683-1760)

war ein deutscher Barock-Komponist

Christoph Graupner (* 13. Januar 1683 in Kirchberg; † 10. Mai 1760 in Darmstadt) war ein deutscher Komponist.

Bei seinem Onkel, dem Organisten Nicolaus Küster, bekam Christoph Graupner seinen ersten Musikunterricht. Er folgte diesem nach Reichenbach im Vogtland. In Leipzig besuchte er die Thomasschule und studierte Jura und danach Musik bei dem Thomaskantor Johann Schelle und unter dessen Nachfolger Johann Kuhnau. 1705 ging er als Cembalist zum Hamburger Opernorchester, das von Reinhard Keiser geleitet wurde. In dieser Zeit komponierte er mehrere Opern, die vom Publikum begeistert aufgenommen wurden.

Der Landgraf Ernst Ludwig von Hessen-Darmstadt hörte seine Werke und bot ihm 1709 einen Posten an seinem Hof an. Bereits 1711 stieg er zum Hofkapellmeister auf. In diesem Jahr heiratete er die Pfarrerstochter Elisabeth Eckardt.

1722 bewarb er sich auf Empfehlung Telemanns um die bereits durch diesen abgelehnte Stelle des Thomaskantors in Leipzig.

Auf Geheiß seines Herrn musste er die Berufung als Nachfolger von Johann Kuhnau ablehnen, allerdings unter Aufbesserung seines ohnehin bereits hohen Verdienstes. So konnte Johann Sebastian Bach die Stelle erhalten. Graupner blieb bis zu seinem Tod am Hof des Landgrafen. Im Laufe der Zeit holte er eine Reihe von Musikern nach Darmstadt, die er aus seiner Zeit als Leipziger Thomasschüler kannte: den Vizekapellmeister Gottfried Grünewald, seinen späteren Nachfolger Johann Samuel Endler sowie den Kammermusikus Michael Boehm.

Graupners umfangreiches, fast vollständig erhaltenes Werk befindet sich zum größten Teil in der Universitäts- und Landesbibliothek Darmstadt. Es ist in großen Teilen noch unveröffentlicht und harrt der Entdeckung durch Musiker und Musikwissenschaftler. Vielfach betrachteten die Landesherren die Werke ihrer Komponisten als ihr persönliches Eigentum und im schnellen Wandel der Modeströmungen wurden die Kompositionen vernichtet. Graupners Familie wehrte sich gegen dieses Vorgehen und strengte einen Prozess an, der erst fast 80 Jahre nach Graupners Tod zu Gunsten der Familie entschieden wurde. Diesem Umstand und der Auslagerung der Bestände während des Zweiten Weltkrieges ist die Erhaltung dieses umfangreichen Werkes zu verdanken.

(Quelle: Wikipedia)

Ein weiterer Link zu Graupner:

http://www.christoph-graupner-gesellschaft.de/

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Cover: Christoph Graupner Weihnachtskantaten

  Cover: Christoph Graupner Weihnachtskantaten

CD bei Amazon zu beziehen

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mit „Geistlichen Kantaten zu Weihnachten“ 

Christoph Graupner (1683-1760)

CD-Inhalt:

Frohlocke, werte Christenheit / Der Herr hat mich gehabt / Das Licht des Lebens scheinet hell / Das Licht scheinet in der Finsternis / Von Gott will ich nicht lassen.

Ausführende:

Veronika Winter (Sopran), Franz Vitzthum (Altus), Jan Kobow (Tenor), Markus Flaig (Bass)

Hermann Max (Künstler), das Kleine Konzert

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YouTube-Video

Cantata von Christoph Graupner (1683- 1760)

„Wo willst du hin betrübte Seele“ Cantata 1709

YouTube-Angaben:

Christof Graupner is remembered these days primarily because he was the second choice in getting the job for Thomaskantor in Leipzig in 1723. First choice Telemann used the offer to get better conditions and salary in Hamburg, and Graupner would have loved to fill the application if it weren’t for his old boss, who would not let him go. The job then went to one JS Bach… In his day Graupner was a very well respected composer, who’s legacy was a cause for many legal battles. therefore virtually nothing was issued of his music after his death. Odd enough, it’s also the reason why almost all of his music is preserved.

Live recording from the 2007 Utrecht festival of old music, august 31th Pieterskerk, Utrecht
Les Ideés Heureuses

Hélène Plouffe & Olivier Brault, violin.
Jacques-André Houle, viola.
Karen Kaderavek, cello.
Nicolas Lessard, double bass.
Geneviève Soly, harpsichord and direction
Laurent Richard, bass
ingrid schnithusen, soprano
Wo willst du hin betrübte Seele.

Zum Video:

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Sir John Eliot Gardiner – Kantaten-Beschreibung

zum BWV 41 „Jesu, nun sei gepreiset“

Kantaten für Neujahr 

Aufführungsort: Nikolaikirche, Leipzig am 06.01.2000

BWV 65 „Sie werden aus Saba alle kommen“

In keinem der Werke Bachs ist die Atmosphäre festlicher und östlicher als im Eingangschor der 1724 komponierten Kantate BWV 65 „Sie werden aus Saba alle kommen“. Er verwendet die hohen Hörner, um einen Eindruck von Majestät und Altertum zu vermitteln, die Blockflöten, um die hohen Töne wiederzugeben, die häufig mit orientalischer Musik assoziiert werden, und die Oboen da caccia (im Tenorregister), um den Klang der schalmeiartigen Doppelrohrblattinstrumente (Salmiya und Zurna) des Nahen Ostens zu imitieren. Das einleitende Ritornell bringt den polierten Glanz seines Orchesters vollendet zur Geltung und schließt mit einem Unisono- Vortrag des sich über fünf Oktaven erstreckenden Themas.

Noch bevor die Stimmen in kanonischer Folge einsetzen, lässt Bach die prachtvolle Prozession der Heiligen Drei Könige und die ‚Menge der Kamele’, die mit Geschenken beladen sind (und von denen – in einem hier ausgelassenen Vers – bei Jesaja die Rede ist), vor unseren Augen vorüberziehen. Diese imposante Choralfantasie schließt mit einer Wiederholung des Oktavthemas, diesmal von allen Stimmen und Instrumenten vorgetragen, während die Karawane vor der Krippe zum Stillstand kommt.

Nun gibt es einen plötzlichen Wechsel in Größenordnung und Stimmung, von der äußerlichen Pracht des königlichen Zuges in die Intimität des schlichten Stalles und zu den Opfergaben, die dem Kind in der Krippe dargebracht werden, während der Chor die nüchterne deutsche Version des lateinischen Chorals ‚Puer natus est’ anstimmt, der in Leipzig traditionell bei diesem Fest gesungen wird. Darauf folgt ein Secco-Rezitativ, das in seiner Wortausdeutung, seinen Melodiebögen und reichen chromatischen Harmonien beispielhaft ist und in einem ergreifenden Arioso gipfelt. Dieses führt seinerseits zu einer Arie für Bass (Nr. 4), in der sich die beiden Oboen da caccia mit dem Continuo zu einem Tripelkanon formieren, offensichtlich um die Gaben von Gold, Weihrauch und Myrrhe zu schildern.

Ein zweites Rezitativ folgt, diesmal für Tenor: Im Tausch für ‚mein Herz, das ich in Demut zu dir bringe… gib aber dich auch selber mir’. Um ‚des größten Reichtums Überfluss’ zu schildern, der den Christen ‚dermaleinst im Himmel’ zuteil werden wird, bedient sich Bach in der hinreißenden Tenor-Arie im Dreiertakt (Nr. 6) einer äußerst üppigen Besetzung. Doppelte Blockflöten, Violinen, Hörner und Oboen da caccia agieren unabhängig voneinander und gemeinsam, tauschen eintaktige Tonfolgen in kaleidoskopartiger Veränderung der Klangfarben aus. Der glühende Schlusschoral (die zehnte Strophe von Paul Gerhardts Lied ‚Ich hab in Gottes Herz und Sinn’), der auf einer weltlichen französischen Melodie aus dem 16. Jahrhundert basiert, ist englischen Hörern als der Choral ‚O God, our help in ages past’ vertraut.

© John Eliot Gardiner 2010

Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier

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  Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen für Epiphanias:

               Link:    h i e r  zum Download als PDF   

  Künstler-Beitrag –  

              Link:   Künstler-Meinungen:  Julian Clarkson, Bass

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CDs vom Label SDG  
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SDG 174 Vol. 18

Cover SDG 174 Vol. 18

CD – Cover SDG 174 Vol. 18 (CD’s zu Epiphanias)

Link:  CD eins – Inhalt

BWV   65 – „Sie werden aus Saba alle kommen“ 

BWV 123 – „Liebster Immanuel, Herzog der Frommen“ 
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bachfest-leipzig-2013

Bachfest Leipzig 2016 – vom 10.06. bis 19.06.2016

»Geheimnisse der Harmonie«

”Das Bachfest 2016 steht unter dem Motto» Geheimnisse der Harmonie «

Freuen Sie sich auf prominente Interpreten:

Thomanerchor, das Gewandhausorchester, dirigiert von Riccardo Chailly,

Monteverdi Choir Leitung­  Sir John Eliot Gardiner – (Matthäuspassion BWV 244

am 16.06.2016 um 20 Uhr Thomaskirche Leipzig)

Les Arts Florissants unter William Christie, den RIAS Kammerchor und die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, dirigiert von Roger Norrington, sowie Balthasar-Neumann–Chor und – Ensemble

Christian Tetzlaff, Martin Stadtfeld und das Klenke-Quartett werden das Programm mit außergewöhnlichen Kammermusikbeiträgen bereichern. Unter dem Motto »nichts als Meisterstücke« erklingen,besonders am »Kantatentag«, zahlreiche Kantaten aus Bachs erstem Leipziger Kantatenjahrgang in chronologischer Abfolge.

Der Ticketverkauf für das Bachfest Leipzig 2016 beginnt am 15. Oktober 2015.

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Programm Bachfest 2016 Download als PDF 

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S i t z p l ä n e  der Leipziger Kirchen als PDF:

Sitzplan der Thomaskirche Leipzig als PDF zum Download 

Sitzplan der Nikolaikirche Leipzig als PDF zum Download  

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Kartenvorbestellungen:

über Ticket-Online

oder

für die Konzerte innerhalb des Bachfestes

über das Bach-Archiv Leipzig:

Bach-Archiv Leipzig

Stiftung bürgerlichen Rechts
Thomaskirchhof 16
04109 Leipzig

Telefon:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 33

Fax:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 35

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Video vom Thomanerchor !

Johann Sebastian Bach (1685-1750)

Cantata BWV 65 ,1. Chor: Sie werden aus Saba alle kommen
2. Choral: Die Kön’ge aus Saba kamen dar

Text: Jesaja 60,6; Hymnus „Puer natus“ 1545

Mitwirkende: Thomanerchor Leipzig, Gewandhausorchester,

Leitung: Georg Christoph Biller

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 Auf  YouTube veröffentlichte Videos der

J.S. Bach-Stiftung St. Gallen” –  stelle ich hier vor:

Rudolf Lutz - Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

Rudolf Lutz – Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen)

Weitere Informationen zur Bachstiftung:

unter www.bachstiftung.ch

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J.S. Bach Cantata BWV  63 Christen ätzet diesen Tag

Die DVD enthält die Filmaufnahmen der kompletten Kantate, den Einführungsworkshop sowie die Reflexion des Referenten. Zudem beinhaltet die DVD das Filmportrait der J. S. Bach-Stiftung.

BWV  63 „Christen, ätzet diesen Tag“ 

Kantate BWV 63 für Weihnachten für Sopran, Alt, Tenor und Bass, Vokalensemble, Trompeten I-IV, Pauken, Oboe I-III, Fagott, Streicher und continuo.

Solisten
Eva Oltiványi, Sopran, Jan Börner, Alt; Julius Pfeifer, Tenor; Markus Volpert, Bass.

Leitung: Rudolf Lutz

Die DVD mit der gesamten Kantate ist erhältlich im Shop

Link:  http://www.bachstiftung.ch/shop/christen-aetzet-diesen-tag-bwv-63-dvd.html

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Video – YouTube BWV 63 – 

Fünfter Satz: Aria (Alt und Tenor): „Ruft und fleht den Himmel an“

aufgeführt durch die J. S. Bach-Stiftung St. Gallen.

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All of Bach

(Bach-Projekt in Holland)

ALL OF BACH Hinweise - News

Neu: ALL OF BACH vom 01.01.2016 

J.S. Bach BWV 855 – “Wohltemperierte Klavier No: 10 E-Moll”

ALL OF BACH BWV 855

Zum Anhören in das Foto klicken

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J.S. Bach BWV 1042 – “Violin-Konzert E-Dur”

ALL OF BACH BWV 1042 Violin Konzert E Dur

Zum Anhören in das Foto klicken

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J. S. Bach – Orgelwerk – BWV 572 “Fantadie in G-Dur” Piece d`Orgue

J.S. Bachs in Weimar wirkender, entfernter Vetter Johann Gottfried Walther (1648-1748), der die Piece d’Orgue in G-Dur in einer um 1712 entstandenen Abschrift im Frühstadium überliefert hat, definiert in seinem bekannten Musiklexikon von 1732 den in der deutschen Barockmusik selten verwendeten Formbegriff “Pièce” so: “Pièce…wird hauptsächlich von Instrumentalsachen gebraucht, deren etliche als Teile ein ganzes Stück zusammen konstituieren”. Das Werk ist – ähnlich wie das darum unter gleichem Titel “Pièce d’Orgue” überlieferte Präludium in D-Dur (BWV 532) – aus drei stark kontrastierenden, aber eng aufeinander bezogenen Teilen geformt. Aus den späten 1720er Jahren (Leipzig) stammt die früheste Abschrift der endgültigen Fassung, in der vor allem Teil 1 weiterentwickelt worden ist. Erst längere Zeit nach Bachs Tod entstandene Quellen bieten den Titel “Fantasie”, teilweise auch “Präludium”. Der geläufigere Titel für das Werk ist durch entsprechend betitelte Veröffentlichungen dennoch jener der “G-Dur-Fantasie” geworden.

Das Stück zählt zu den allerbekanntesten und meistgespielten Orgelwerken Bachs. Dadurch gerät manchmal das Bewußtsein dafür in Gefahr, daß wir es mit einer der schönsten, originellsten und wirkungsvollsten Schöpfungen des Meisters für die Orgel zu tun haben, die ebenso mit gedanklicher Frische und Könnerschaft im Detail wie durch große innere Sicherheit und Zielstrebigkeit im Duktus, vor allem aber durch eine großartige Gesamtdisposition besticht

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J. S. Bach – Orgelwerk – BWV 572 “Fantadie in G-Dur” Piece d`Orgue

ALL OF BACH BWV 572 Fantadie in G-Dur Piece d Orgue

Zum Anhören in das Foto klicken

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J.S. Bach – Kantaten-Projekt in Stuttgart

Bach:vokal

BACH:vokal Stuttgart J.S. Bach-Projekt

Die Ensembles der Stiftsmusik Stuttgart führen im Zeitraum von 2011 bis 2021 unter der künstlerischen Leitung von

Stiftskantor Kay Johannsen

an jährlich vier Bach-Wochenenden (Donnerstag, Freitag & Sonntag) und in ergänzenden Sonderkonzerten das gesamte Vokalwerk von Johann Sebastian Bach auf. Die geistlichen Kantaten erklingen dabei im Zusammenhang mit ihrer ursprünglichen Bestimmung im Kirchenjahr.

Auf der Webseite zum Projekt finden Sie alle Informationen rund um Termine, Karten, Künstler:

Link: www.bach-vokal.de

Möchten Sie in den Post-Verteiler aufgenommen werden? Dann schreiben Sie uns bitte eine kurze

Mail an:  

info@stiftsmusik-stuttgart.de

Bach: vokal auf YouTube

Professionelle Qualität in Bild und Ton: Jede Woche kommt ein Chorsatz, eine Arie oder ein Choral hinzu! So können Sie mit Bach:vokal verbunden bleiben, auch wenn gerade kein Konzert ansteht.

Unter dem nachstehenden Link sind veröffentlichte Videos auf YouTube einsehbar..!!

Link:   http://www.stiftsmusik-stuttgart.de/seiten/archiv.html

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J.S. Bach, Kantate BWV 32 „Liebster Jesu, mein Verlangen“: Nr. 1 Aria „Liebster Jesu, mein Verlangen“ | Franziska Bobe (Sopran), Thomas Meraner (Oboe) | Stiftsbarock Stuttgart (Konzertmeisterin: Christine Busch)

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“Ich wünsche allen Besuchern einen schönen Epiphaniastag“

Herzliche Grüße

Volker

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J.S. Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Hörbeispielen und Kantaten-Beschreibung für „Epiphanias“


Epiphanias Heiligen drei König !

                                                                   Epiphanias Heiligen drei König !

Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder Sehprobe, Radio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 06.01.2015 begehen wir den Feiertag „Epiphanias“

Das Epiphaniasfest ist das älteste nichtjüdische Herrenfest und das erste Fest der Kirche, das kalendarisch festgelegt war (später kam das Christfest hinzu). Vermutlich entstand es um 300 im Osten und bekam die Inhalte: Geburt Jesu, Taufe Jesu, Weinwunder zu Kana und zuletzt auch die Verklärung Jesu, wobei es regional unterschiedliche Schwerpunkte in der Feier gab. In manchen Gegenden aber wurden drei Inhalte zugleich gefeiert. Im Laufe der Zeit verlagerte sich im Westen der Schwerpunkt auf die Weisen aus dem Morgenland, deren Dreizahl zwar nicht biblisch belegt ist, sich aber schon früh aufgrund der Zahl der Geschenke durchgesetzt hat. Durch diesen Schwerpunkt wurde ein engerer Bezug zum Christfest hergestellt. Im Osten hingegen lag der Schwerpunkt auf der Taufe Jesu, und in der armenischen Kirche ist der 6. Januar bis heute das Geburtsfest Christi.

Das Fest Epiphanias ist natürlich nicht das Fest der „Heiligen Drei Könige“, sondern das Fest des Kindes in der Krippe, das der Heiland der Welt ist. „Epiphanie“ bedeutet „Erscheinung“, und am 6. Januar sowie in der darauffolgenden Zeit wird besonders der Aspekt der Erscheinung Gottes im Fleisch, der Herrlichkeit Gottes, wie sie uns im Leben und Wirken Jesu offenbart wurde, betont.

Die protestantische Kirche konnte mit dem Fest wenig anfangen, nur die Lutheraner übernahmen es aus dem römischen Festkalender, wobei Luther den Schwerpunkt auf die Taufe Jesu legte, aber auch die Bezeichnung „Tag der Heiligen Drei Könige“ oder „Fest der Erscheinung“ verwendete. Im Laufe der Zeit aber wurde das Fest immer bedeutungsloser, und Versuche, es mit anderen Inhalten zu füllen (z.B. als Missionstag), scheiterten. Die früher auf einen Tag gelegten Inhalte (drei Weise, Taufe Jesu, Weinwunder zu Kana und Verklärung) sind nun auf die Epiphaniaszeit verteilt worden.

Am Epiphanias-Fest hören wir das Evangelium von den Weisen aus dem Morgenland. Sie kommen als Heiden, um den neugeborenen König der Juden, den Christus, zu sehen. Darin wird uns zeichenhaft die Bedeutung Jesu für die ganze Welt, für alle Völker, deutlich. In ihm schauen wir die Herrlichkeit Gottes und haben Grund, in dieser Welt, die noch in der Dunkelheit liegt, zu hoffen und uns zu freuen an dem Geheimnis, das uns in Jesus Christus offenbart ist.

Wochenspruch: 

Die Finsternis vergeht, und das wahre Licht scheint jetzt. (1. Joh 2, 8)

Wochenlied: 

“Wie schön leuchtet der Morgenstern“ (EG 70)

YouTube – Musikvideo zum Wochenlied

(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten für „Epiphanias“

*BWV   1  – Wie schön leuchtet der Morgenstern
BWV  65  – Sie werden aus Saba alle kommen 
BWV 123 – Liebster Immanuel, Herzog der Frommen
BWV 248 – Herr, wenn die stolzen Feinde – (Kantate VI Weihnachtsoratorium)

Kantate nicht zu Epiphanias

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R a d i o – Programme mit Bach-Kantaten:

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WDR3 – Geistliche Musik

Sendung: 09:05 bis 10:00 Uhr.

WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html

Allgemein-Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/

Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/suche.html?medium=R&sender=3

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:.

Geistliche Musik – Sonntag: 09:05 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

Kantate BWV – (Kein Feiertag in NRW)

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NDRkultur

Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr

Livestream –Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRkultur – Kantate

Sendung Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr 

Johann Sebastian Bach:

Kantate BWV – (Kein Feiertag in den nordischen Bundesländern)

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

Programm: 

http://www.sr-online.de/sronline/sr2/programmvorschau/index.html

Webradio:  

http://www.sr-online.de/sr2/351/5305.html

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Auszüge aus dem Programm:.

Sonntag 08:04 – 09:00 Uhr

Bach-Kantate

Kantate BWV – (Kein Feiertag im Saarland)

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SWR2 (Kulturradio)

Sendung: 08:03 bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik am Sonntag um 08:03 bis 08:30 Uhr

SWR2 – Kantate 

Johann Sebastian Bach

Kantate BWV 65 „Sie werden aus Saba alle kommen“

Ernst Haefliger (Tenor) Theo Adam (Bass)

Münchner Bach-Chor und Orchester

Leitung: Karl Richter

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rbb kulturradio

Sendung Sonntag: 09:30 bis 10:00 Uhr

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio  

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag von 09:30 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

Kantate BWV  – (Kein Feiertag im Bundesland Berlin-Brandenburg)

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mdr – figaro

Sendung Sonntag: 06:30 bis 07:00 Uhr Kantate

Programm:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/programm/

mdr-figaro Live:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/index.html

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mdr – figaro

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag: um 06:30 bis 07:00 Uhr

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Johann Sebastian Bach:

6:25 Uhr – Einführung zur Kantate

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06:30 Uhr Kantate

Johann Sebastian Bach

Kantate BWV – (Kein Feiertag in Sachsen, Anhalt, Thüringen)

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Bayern-Klassik

Sendung Sonntag: 08:05 bis 08:30 Uhr

Programm:  

http://www.br.de/radio/br-klassik/programmkalender/br-klassik120.html

Live-Stream:

(Es ist zu empfehlen, den VLC Media Playerden man kostenlos aus dem Netz herunterladen kann – zu benutzen!)

http://streams.br-online.de/br-klassik_2.m3u

oder

http://www.br.de/radio/br-klassik/index.html

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Bayern-Klassik

Auszüge aus dem Programm:

Sendung: Sonntag – neue Zeitangabe – um 08:05 Uhr bis 08:30 Uhr

Johann Sebastian Bach:

BWV 123Liebster Immanuel, Herzog der Frommen

Magdalena Kožena, Sopran; Sally Bruce-Payne, Alt;

James Gilchrist, Tenor; Peter Harvey, Bass;

Monteverdi Choir / English Baroque Soloists

Leitung:  John Eliot Gardiner

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Videos mit Bach-Kantaten für Epiphanias

*BWV   1  – Wie schön leuchtet der Morgenstern
BWV  65  – Sie werden aus Saba alle kommen
BWV 123 – Liebster Immanuel, Herzog der Frommen
BWV 248 – Herr, wenn die stolzen Feinde – (Kantate VI – Weihnachtsoratorium)

* Kantate nicht zu Epiphanias

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/ YouTube: BWV 1 –

  „Wie schön leuchtet der Morgenstern“   (Interpret: S D G – BBC-Mittschnitt)

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/ YouTube: BWV 65  –

 Sie werden aus Saba alle kommen –  (Interpret: McCreesh)

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/ YouTube: BWV 123  –

 „Liebster Immanuel, Herzog der Frommen“  (Interpret: Eric Milnes )

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/ YouTube: BWV 248  – (Kantate VI zu Neujahr aus dem Weihnachtsoratorium)

 „Herr, wenn die stolzen Feinde“  (Interpret: S D G )

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In loser Reihenfolge stelle ich bemerkenswerte Werke

von J.S. Bach sowie aus der Bach-Familie – u.a. Barock-Komponisten vor..!!

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Christoph Graupner (1683-1760)

war ein deutscher Barock-Komponist

Christoph Graupner (* 13. Januar 1683 in Kirchberg; † 10. Mai 1760 in Darmstadt) war ein deutscher Komponist.

Bei seinem Onkel, dem Organisten Nicolaus Küster, bekam Christoph Graupner seinen ersten Musikunterricht. Er folgte diesem nach Reichenbach im Vogtland. In Leipzig besuchte er die Thomasschule und studierte Jura und danach Musik bei dem Thomaskantor Johann Schelle und unter dessen Nachfolger Johann Kuhnau. 1705 ging er als Cembalist zum Hamburger Opernorchester, das von Reinhard Keiser geleitet wurde. In dieser Zeit komponierte er mehrere Opern, die vom Publikum begeistert aufgenommen wurden.

Der Landgraf Ernst Ludwig von Hessen-Darmstadt hörte seine Werke und bot ihm 1709 einen Posten an seinem Hof an. Bereits 1711 stieg er zum Hofkapellmeister auf. In diesem Jahr heiratete er die Pfarrerstochter Elisabeth Eckardt.

1722 bewarb er sich auf Empfehlung Telemanns um die bereits durch diesen abgelehnte Stelle des Thomaskantors in Leipzig.

Auf Geheiß seines Herrn musste er die Berufung als Nachfolger von Johann Kuhnau ablehnen, allerdings unter Aufbesserung seines ohnehin bereits hohen Verdienstes. So konnte Johann Sebastian Bach die Stelle erhalten. Graupner blieb bis zu seinem Tod am Hof des Landgrafen. Im Laufe der Zeit holte er eine Reihe von Musikern nach Darmstadt, die er aus seiner Zeit als Leipziger Thomasschüler kannte: den Vizekapellmeister Gottfried Grünewald, seinen späteren Nachfolger Johann Samuel Endler sowie den Kammermusikus Michael Boehm.

Graupners umfangreiches, fast vollständig erhaltenes Werk befindet sich zum größten Teil in der Universitäts- und Landesbibliothek Darmstadt. Es ist in großen Teilen noch unveröffentlicht und harrt der Entdeckung durch Musiker und Musikwissenschaftler. Vielfach betrachteten die Landesherren die Werke ihrer Komponisten als ihr persönliches Eigentum und im schnellen Wandel der Modeströmungen wurden die Kompositionen vernichtet. Graupners Familie wehrte sich gegen dieses Vorgehen und strengte einen Prozess an, der erst fast 80 Jahre nach Graupners Tod zu Gunsten der Familie entschieden wurde. Diesem Umstand und der Auslagerung der Bestände während des Zweiten Weltkrieges ist die Erhaltung dieses umfangreichen Werkes zu verdanken.

(Quelle: Wikipedia)

Ein weiterer Link zu Graupner:

http://www.christoph-graupner-gesellschaft.de/

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Cover: Christoph Graupner Weihnachtskantaten

  Cover: Christoph Graupner Weihnachtskantaten

CD bei Amazon zu beziehen

>>  h i e r  <<

mit „Geistlichen Kantaten zu Weihnachten“ 

Christoph Graupner (1683-1760)

CD-Inhalt:

Frohlocke, werte Christenheit / Der Herr hat mich gehabt / Das Licht des Lebens scheinet hell / Das Licht scheinet in der Finsternis / Von Gott will ich nicht lassen.

Ausführende:

Veronika Winter (Sopran), Franz Vitzthum (Altus), Jan Kobow (Tenor), Markus Flaig (Bass)

Hermann Max (Künstler), das Kleine Konzert

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YouTube-Video

Cantata von Christoph Graupner (1683- 1760)

„Wo willst du hin betrübte Seele“ Cantata 1709

YouTube-Angaben:

Christof Graupner is remembered these days primarily because he was the second choice in getting the job for Thomaskantor in Leipzig in 1723. First choice Telemann used the offer to get better conditions and salary in Hamburg, and Graupner would have loved to fill the application if it weren’t for his old boss, who would not let him go. The job then went to one JS Bach… In his day Graupner was a very well respected composer, who’s legacy was a cause for many legal battles. therefore virtually nothing was issued of his music after his death. Odd enough, it’s also the reason why almost all of his music is preserved.

Live recording from the 2007 Utrecht festival of old music, august 31th Pieterskerk, Utrecht
Les Ideés Heureuses

Hélène Plouffe & Olivier Brault, violin.
Jacques-André Houle, viola.
Karen Kaderavek, cello.
Nicolas Lessard, double bass.
Geneviève Soly, harpsichord and direction
Laurent Richard, bass
ingrid schnithusen, soprano
Wo willst du hin betrübte Seele.

Zum Video:

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Sir John Eliot Gardiner – Kantaten-Beschreibung

zum BWV 41 „Jesu, nun sei gepreiset“

Kantaten für Neujahr 

Aufführungsort: Nikolaikirche, Leipzig am 06.01.2000

BWV 65 „Sie werden aus Saba alle kommen“

In keinem der Werke Bachs ist die Atmosphäre festlicher und östlicher als im Eingangschor der 1724 komponierten Kantate BWV 65 „Sie werden aus Saba alle kommen“. Er verwendet die hohen Hörner, um einen Eindruck von Majestät und Altertum zu vermitteln, die Blockflöten, um die hohen Töne wiederzugeben, die häufig mit orientalischer Musik assoziiert werden, und die Oboen da caccia (im Tenorregister), um den Klang der schalmeiartigen Doppelrohrblattinstrumente (Salmiya und Zurna) des Nahen Ostens zu imitieren. Das einleitende Ritornell bringt den polierten Glanz seines Orchesters vollendet zur Geltung und schließt mit einem Unisono- Vortrag des sich über fünf Oktaven erstreckenden Themas.

Noch bevor die Stimmen in kanonischer Folge einsetzen, lässt Bach die prachtvolle Prozession der Heiligen Drei Könige und die ‚Menge der Kamele’, die mit Geschenken beladen sind (und von denen – in einem hier ausgelassenen Vers – bei Jesaja die Rede ist), vor unseren Augen vorüberziehen. Diese imposante Choralfantasie schließt mit einer Wiederholung des Oktavthemas, diesmal von allen Stimmen und Instrumenten vorgetragen, während die Karawane vor der Krippe zum Stillstand kommt.

Nun gibt es einen plötzlichen Wechsel in Größenordnung und Stimmung, von der äußerlichen Pracht des königlichen Zuges in die Intimität des schlichten Stalles und zu den Opfergaben, die dem Kind in der Krippe dargebracht werden, während der Chor die nüchterne deutsche Version des lateinischen Chorals ‚Puer natus est’ anstimmt, der in Leipzig traditionell bei diesem Fest gesungen wird. Darauf folgt ein Secco-Rezitativ, das in seiner Wortausdeutung, seinen Melodiebögen und reichen chromatischen Harmonien beispielhaft ist und in einem ergreifenden Arioso gipfelt. Dieses führt seinerseits zu einer Arie für Bass (Nr. 4), in der sich die beiden Oboen da caccia mit dem Continuo zu einem Tripelkanon formieren, offensichtlich um die Gaben von Gold, Weihrauch und Myrrhe zu schildern.

Ein zweites Rezitativ folgt, diesmal für Tenor: Im Tausch für ‚mein Herz, das ich in Demut zu dir bringe… gib aber dich auch selber mir’. Um ‚des größten Reichtums Überfluss’ zu schildern, der den Christen ‚dermaleinst im Himmel’ zuteil werden wird, bedient sich Bach in der hinreißenden Tenor-Arie im Dreiertakt (Nr. 6) einer äußerst üppigen Besetzung. Doppelte Blockflöten, Violinen, Hörner und Oboen da caccia agieren unabhängig voneinander und gemeinsam, tauschen eintaktige Tonfolgen in kaleidoskopartiger Veränderung der Klangfarben aus. Der glühende Schlusschoral (die zehnte Strophe von Paul Gerhardts Lied ‚Ich hab in Gottes Herz und Sinn’), der auf einer weltlichen französischen Melodie aus dem 16. Jahrhundert basiert, ist englischen Hörern als der Choral ‚O God, our help in ages past’ vertraut.

© John Eliot Gardiner 2010

Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier

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  Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen für Epiphanias:

               Link:    h i e r  zum Download als PDF   

  Künstler-Beitrag –  

              Link:   Künstler-Meinungen:  Julian Clarkson, Bass

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CDs vom Label SDG  
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SDG 174 Vol. 18

Cover SDG 174 Vol. 18

CD – Cover SDG 174 Vol. 18 (CD’s zu Epiphanias)

Link:  CD eins – Inhalt

BWV   65 – „Sie werden aus Saba alle kommen“ 

BWV 123 – „Liebster Immanuel, Herzog der Frommen“ 
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bachfest-leipzig-2013 Bachfest Leipzig vom 12.06. bis 21.06.2015

“So herrlich stehst du, liebe Stadt!”

Das Bachfest 2015 steht unter dem Motto “So herrlich stehst Du, liebe Stadt!”. Zum Jubiläum der Ersterwähnung Leipzigs vor 1.000 Jahren werden musikalische Werke aufgeführt, die in der sächsischen Metropole entstanden oder mit ihrem Musikleben unmittelbar verbunden sind.

Vom 12. bis 21. Juni 2015 sind namhafte Künstler und Ensembles eingeladen, darunter Philippe Herreweghe und das Collegium Vocale Gent, Masaaki Suzuki und als “Ensemble in residence” das Ensemble 1704 unter Leitung von Vaclav Luks.

Der Ticketverkauf für das Bachfest Leipzig 2015 beginnt am 15. Oktober 2014.

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Programm zum Download als PDF –

Programm Bachfest Leipzig 2015 

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Sitzpläne Leipzig Kirchen als PDF:

Sitzplan der Thomaskirche  Leipzig als  PDF zum Herunterladen 

Sitzplan der Nikolaikirche  in Leipzig als PDF zum Download   

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Tickets:

Ein través de  Ticket Online

oder

für die Konzerte innerhalb des Bachfestes

über das Bach-Archiv Leipzig:

Bach-Archiv Leipzig

Stiftung bürgerlichen Rechts
Thomaskirchhof 16
04109 Leipzig

Telefon: +49 (0) 341/91 37-3 33

Fax: +49 (0) 341/91 37-3 35

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Ein  Video vom Bach Archiv:

Anlässlich des 300. Geburtstages Carl Philipp Emanuel Bachs (1714–1788) interpretiert Jean-Christophe Dijoux, Bach-Preisträger des XIX. Internationalen Bach-Wettbewerbs Leipzig 2014, Cembalo-Werke des zweitältesten Bach-Sohnes.

• Fantasie c-Moll, Wq 63 Nr. 6/3
aus: 18 Probestücke in 6 Sonaten
(zum »Versuch über die wahre Art das Clavier zu spielen«)
Fantasia. Allegro moderato.

• Rondo G-Dur, wq 59 Nr. 1
aus: Clavier-Sonaten und freie Fantasien nebst einigen Rondos… für Kenner und Liebhaber (5. Sammlung)

• Sonate Es-Dur, Wq 49 Nr. 5 (Württembergische Sonate Nr. 5)
2. Satz: Adagio

Aufgenommen am 12. Oktober 2014 im Sommersaal des Bach-Museums Leipzig.

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Auf  YouTube veröffentlichte Videos der.

J.S. Bach-Stiftung St. Gallen” –  stelle ich hier vor:.

Rudolf Lutz Dirigent und Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

Foto: Rudolf Lutz – Dirigent und Leiter

J.S. Bach Cantata BWV  63 Christen ätzet diesen Tag

Die DVD enthält die Filmaufnahmen der kompletten Kantate, den Einführungsworkshop sowie die Reflexion des Referenten. Zudem beinhaltet die DVD das Filmportrait der J. S. Bach-Stiftung.

BWV  63 „Christen, ätzet diesen Tag“ 

Kantate BWV 63 für Weihnachten für Sopran, Alt, Tenor und Bass, Vokalensemble, Trompeten I-IV, Pauken, Oboe I-III, Fagott, Streicher und continuo.

Solisten
Eva Oltiványi, Sopran, Jan Börner, Alt; Julius Pfeifer, Tenor; Markus Volpert, Bass.

Leitung: Rudolf Lutz

Weitere Informationen zur Bachstiftung:

unter www.bachstiftung.ch

Die DVD mit der gesamten Kantate ist erhältlich im Shop

Link:  http://www.bachstiftung.ch/en/shop/items/j-s-bach-kantate-bwv-63/

Symbol   Abendprogramm BWV 63 (466,6 KB)

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Video – YouTube BWV 63 – 

Fünfter Satz: Aria (Alt und Tenor): „Ruft und fleht den Himmel an“

aufgeführt durch die J. S. Bach-Stiftung St. Gallen.

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All of Bach

(Bach-Projekt in Holland)

BWV 659 “Nun komm der Heiden Heiland”

Link zum Video

http://allofbach.com/en/bwv/bwv-659/detail/

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Kantate:

BWV 231 “Sei Lob und Preis mit Ehren”

Link zum Video

http://allofbach.com/en/bwv/bwv-231/detail/

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Herzliche Epiphaniasgrüße an alle Besucher !

Volker

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Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Hörbeispielen und Kantaten-Beschreibung für den “20. Sonntag nach Trinitatis”


Die Mauer am Thomaner-Alumnat in Leipzig wurde neu gestaltet.

                                      Die Mauer am Thomaner-Alumnat in Leipzig wurde neu gestaltet.

Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder SehprobeRadio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 02.11.2014 begehen wir den 20. Sonntag nach „Trinitatis“ 

Der 20. Sonntag nach Trinitatis widmet sich der Frage nach dem Sinn von Ordnungen. Dabei werden auch die unumstößlichen Zusagen Gottes berücksichtigt, die uns den Rahmen geben, in dem wir uns bewegen können. Vom Evangelium her klingt deutlich die Prämisse durch: Der Mensch ist nicht um des Gesetzes willen, sondern das Gesetz um des Menschen willen gemacht.

Am 20. Sonntag nach Trinitatis hören wir das Evangelium von der Rede Jesu über die Ehe und Ehescheidung und erfahren, dass Gottes Ordnungen auch unseren persönlichen Lebensbereich durchdringen und zum Schutz allen Lebens eingesetzt sind. Diese Ordnungen werden von Jesus Christus bestätigt und erneut eingesetzt, und es ist gut, dass uns Gott auf diese Weise hilft, die Verantwortung anderen Menschen und der Kreatur gegenüber wahrzunehmen. – oder:

An diesem Sonntag geht es um die Ordnungen Gottes und die Frage, wie wir uns zu solchen Ordnungen stellen gerade angesichts der Freiheit, in die wir durch durch Christus gestellt sind. Haben die Ordnungen, so wie sie in der Bibel dargelegt sind, überhaupt noch eine Bedeutung? Oder sollten wir sie als gute Christen gerade besonders ernst nehmen? Gibt es für uns etwa eine neue Ordnung? Diesen Fragen wollen wir heute in Lied, Wort und Gebet nachgehen. – oder:

Um die Ordnungen Gottes geht es heute, um den Lebensrahmen, um das, was wir tun und lassen sollen. Schon immer haben diese Ordnungen in Spannung gestanden zu dem Drang des Menschen, frei zu sein und seinen Lebensrahmen selbst zu bestimmen. Wie lässt sich das Leben so gestalten, dass Freiheit und Ordnung einander ergänzen und nicht einander ausschließen? Das wollen wir heute im Hören auf Gottes Wort, im gemeinsamen Gesang und Gebet bedenken.

Wochenspruch:  

Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist und was der Herr von dir fordert, nämlich Gottes Wort halten und Liebe üben und demütig sein vor deinem Gott. (Micha 6, 8)

Wochenlied:

„Wohl denen, die da wandeln“ (EG 295)

YouTube – Musikvideo zum Wochenlied

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(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten für den “ 20. Sonntag nach Trinitatis 

BWV   49 –  „Ich geh und suche mit Verlangen
BWV 162 –  „Ach! ich sehe, itzt, da ich zur Hochzeit gehe
BWV 180 –  „Schmücke dich, o liebe Seele

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R a d i o – Programme mit Bach-Kantaten:

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WDR3 – Geistliche Musik

Sendung: 09:05 bis 10:00 Uhr.

WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html

Allgemein-Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/ 

Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/suche.html?medium=R&sender=3

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:.

Geistliche Musik – Sonntag: 09:05 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach 

BWV 180 „Schmücke dich, o liebe Seele“

Kantate zum 20. Sonntag nach Trinitatis für Soli, Chor, Bläser, Streicher und Basso continuo;

Gli Angeli Genève,

Leitung: Stephan MacLeod

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NDRkultur

Sonntag: 08:03 – 08:40Uhr

Livestream –Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link: 

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRkultur – Kantate

Sendung Sonntag: 08:03 – 08:40Uhr 

Johann Sebastian Bach

BWV 49 „Ich geh und suche mit Verlangen“

Dorothea Röschmann, Sopran  /  Thomas Quasthoff, Bariton /

Berliner Barocksolisten

Leitung.: Rainer Kussmaul

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

Programm: 

http://www.sr-online.de/sronline/sr2/programmvorschau/index.html

Webradio: 

 

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Auszüge aus dem Programm:.Sonntag 08:04 – 09:00 Uhr

Bach-Kantate

BWV 49 “Ich geh und suche mit Verlangen“

Kantate (Dialogus) am 20. Sonntag nach Trinitatis

Magdalena Kozená, Sopran / Peter Harvey, Bass

Monteverdi Choir

English Baroque Soloists

Leitung: John Eliot Gardiner

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SWR2 (Kulturradio)

Sendung: 08:03 bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik am Sonntag um 08:03 bis 08:30 Uhr

SWR2 – Kantate

Johann Sebastian Bach

BWV 49 „Ich geh und suche mit Verlangen“

Nancy Argenta (Sopran) Klaus Mertens (Bass)

La Petite Bande

Leitung: Sigiswald Kuijken

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rbb kulturradio

Sendung Sonntag: 09:30 bis 10:00 Uhr

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio  

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag von 09:30 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 162 “Ach, ich sehe, itzt, da ich zur Hochzeit gehe

Kantate am 20. Sonntag nach Trinitatis

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mdr – figaro

Sendung Sonntag: 06:30 bis 07:00 Uhr Kantate

Programm:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/programm/

mdr-figaro Live:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/index.html

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mdr – figaro

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag: um 06:30 bis 07:00 Uhr

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Johann Sebastian Bach:

06:25 Uhr – Einführung zur Kantate

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06:30 Uhr Kantate

Carl Philipp Emanuel Bach (1714 – 1788)

Lobet den Herrn in seinem Heiligtum

Gottfried August Homilius (1714 – 1785)

„In deinem Schmuck gehen der Könige Töchter“

Dorothee Mields, Sopran; Britta Schwarz, Alt;

Andreas Post, Tenor; Peter Kooij, Bass

Kammerchor Michaelstein & Telemann Kammerorchester Michaelstein

Leitung: Ludger Rémy

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Bayern-Klassik

Sendung Sonntag: 08:05 bis 08:30 Uhr

Programm:

http://www.br.de/radio/br-klassik/programmkalender/br-klassik120.html

Live-Stream:

(Es ist zu empfehlen, den VLC Media Player, den man kostenlos aus dem Netz herunterladen kann – zu benutzen!)

http://streams.br-online.de/br-klassik_2.m3u

oder

http://www.br.de/radio/br-klassik/index.html

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Bayern-Klassik

Auszüge aus dem Programm:

Sonntag  um  08:05 Uhr bis 08:40 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 49 “Ich geh und suche mit Verlangen

Kantate zum 20. Sonntag nach Trinitatis

Emma Kirkby, Sopran; Christian Hilz, Bariton;

Monteverdi Orchester München:

Leitung: Wolfgang Kelber

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Videos: 

mit Bach-Kantaten für den 20. Sonntag nach Trinitatis

BWV   49 –  „Ich geh und suche mit Verlangen
BWV 162 –  „Ach! ich sehe, itzt, da ich zur Hochzeit gehe
BWV 180 –  „Schmücke dich, o liebe Seele

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/ YouTube: BW 49  –  Ich geh und suche mit Verlangen (Interpret: Christophe Coin )

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/ YouTube: BWV 162  –  Ach! ich sehe, itzt, da ich zur Hochzeit gehe   –  ( Suzuki )

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/ YouTube: BWV 180  –  Schmücke dich, o liebe Seele    (Interpret: Leonhardt ) 

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In loser Reihenfolge stelle ich bemerkenswerte Werke

von J.S. Bach sowie aus der Bach-Familie – u.a. Barock-Komponisten vor..!!

Ein neuer Schwerpunkt beinhaltet BachFestivals im Ausland

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Johann Hermann Schein  * 20. Januar 1586 in Grünhain; † 19. November 1630 in Leipzig war ein deutscher Dichter und Komponist des Barock. Er war Thomaskantor von 1616 bis 1630.

Einer der Vorgänger von Johann Sebastian Bach als Thomas-Kantor war Johann Hermann Schein ( 1586-1630). In seiner kurzen Lebenszeit entfaltete Schein eine rege Kompositionstätigkeit.Obwohl Schein, anders als sein Freund Heinrich Schütz, niemals in Italien war, nahm er das “ moderne“ italienische Repertoire begeistert auf. So war der Untertitel dieser Sammlung Fontana Israel auf “ italian-madrigalische Manier“. Die Sammlung geistlicher Madrigale, ein Pendant zur Geistlichen Chormusik 1648 von Schütz. Eine kompositorische Gipfelleistung der deutschen Musik aus der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts. 26 Madrigale auf deutsche geistliche Texte.

Johann Hermann Schein (1586 – 1630)

La Capella Ducale
Musica Fiata Köln

Roland Wilson

  • Cantata „Psalm 150: „Halleluja! Lobet den Herrn“

Video:

Cantata ‚Halleluja! Lobet den Herrn‘

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Johann Hermann Schein (1586 – 1630)

„Israelis Brünnlein“

Gli Angeli Genève weet als geen ander raad met de schitterende 17de-eeuwse motettenbundel Israelis Brünnlein. Johann Hermann Schein omarmde de muzikale vernieuwingen van beneden de Alpen en vertaalde ze in krasse staaltjes van expressieve Duitse woordschildering.

Uitvoerenden:
Hana Blazikova, sopraan
Aleksandra Lewandowska, sopraan
Robert Getchell, tenor
Jan Kobow, tenor
Stephan MacLeod, bas & artistiek leider
François Guerrier, orgel
Hager Hanana, cello
Giovanna Pessi, harp

Geertekerk Utrecht, 17 oktober 2011

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Sir John Eliot Gardiner – Kantaten-Beschreibungen

Kantaten für den 20. Sonntag nach Trinitatis 

Cattedrale di San Lorenzo, Genua am 04. November 2000

 und Basilika Santa Maria sopra Minerva, Rom  am 5. November 2000

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 Kantaten-Beschreibung: BWV 180 “Schmücke dich, o liebe Seele”,

Choralkantate BWV 180 “Schmücke dich, o liebe Seele”,

obwohl ihr Kopfsatz recht lang ist – einer jener im 12/8- Takt gleich einer Prozession gemessen voranschreitenden Sätze, in denen Bach so großartig ist. Hier kombiniert er verhaltene Abschnitte der Bläser (zwei Blockflöten, zwei Oboen, eine davon da caccia) mit einem Thema für die unisono geführten hohen Streicher, dann teilt er die Bläser in Paare auf, zwischen denen über einer fragmentarischen (immer noch unisono gespielten) Streicherfigur ein kreuzrhythmischer Austausch stattfindet. Die Choralfantasie, die mit einer heiteren Cantus-firmus-Melodie in den Sopranstimmen über den verzierten Gesangslinien der drei tiefen Stimmen beginnt, ist geradezu maßgeschneidert für die Seele, die sich für ihre Hochzeit herausputzt. Das Stück schildert anfangs eine Atmosphäre der Zärtlichkeit und Erwartung: das Ankleiden und den Gang zum Hochzeitsfest. Plötzlich (bei Takt 71) steigert sich die Spannung: die Braut ist angekommen (in den getragenen Streicherakkorden wird sogar ihre lange Schleppe angedeutet) – ein Verweis auf die sich in ähnlicher Weise steigernde Spannung in Wachet auf (BWV 140, Nr. 1).

Die folgende Arie für Tenor und obligate Flöte (Nr. 2), mit deutlichen Anklängen an die Badinerie aus der Orchestersuite in h-moll (BWV 1067), nur in langsamerem Tempo, lässt an eine Mittelfest-Darbietung oder einen Tanz für Einhandflöte und Trommel denken. Doch statt tanzender Mädchen kommt als Antwort auf Jesu Klopfen (in den wiederholten Achteln im Continuo zu hören) die Aufforderung: ‚Ach, öffne bald die Herzenspforte’. Diese Arie ist frisch, unbeschwert und mitreißend. Vor allem in dem Konzert in Rom inspirierte sie unsere beiden Klavieristen zu einer Darbietung spontanen Überschwangs – mit Boogierhythmen, flippigen Gegenthemen, Skalen, synkopierten Akkorden –, für mich der Stimmung des Stückes und den Gegebenheiten durchaus angemessen, aber für die ortsansässigen Stilwächter Anlass zu grimmigem Stirnrunzeln.

Die auf das Hochzeitsfest bezogene Symbolik ist auch im dritten Satz vorhanden, wo der Sopran mit einer verzierten Version der Choralmelodie, abgesetzt gegen ein sanft arpeggiertes Moto perpetuo für Cello piccolo, die Worte ausdeutet: ‚Ach, wie hungert mein Gemüte! Ach, wie pfleg ich mich nach dieser Kost zu sehnen! Ach, wie pfleget mich zu dürsten nach dem Trank des Lebensfürsten!’ Die zweite Arie für Sopran (Nr. 5) ist als Polonaise angelegt, unterteilt in Einheiten zu vier und sechs Takten, in denen eine der beiden Oboen und beide Blockflöten gemeinsam mit den ersten Violinen die strahlende Melodie vortragen. Was sich Bach dabei dachte, diese zauberhafte, in sich abgerundete Musik durch die Sopranstimme zu ergänzen, ist rätselhaft. Sie singt nur immer und immer wieder denselben Text (was hätte Johann Mattheson dazu wohl zu sagen gehabt?), über zwanzig Takte lang: ‚Lebens Sonne, Licht der Sinnen, Herr, der du mein Alles bist!’ Dieses Stück ist eines der wenigen Beispiele für einen Kantatensatz, den Bach offenbar wie im Schlaf komponiert hat, auf jeden Fall hat er sich um den Text wenig geschert.

Der abschließende Choral, ein Musterbeispiel seiner Art, führt alle Fäden der früheren Sätze zusammen – die Thematik des himmlischen Hochzeitsfestes, der Nahrung für die Seele und der Vereinigung mit Gott. Johann Francks eucharistischer Choral ist in Bachs vierstimmiger Harmonisierung unbeschreiblich zärtlich. So sagt Whittaker über diese Kantate: ‚Sie ist in dieser Reihe diejenige, deren Glückseligkeit ungetrübt bleibt; da gibt es keine Kriege oder Gerüchte von Kriegen, keine beunruhigenden Dämonen oder falschen Propheten, keine Seelenfolter, keine Gedanken an vergangene Sünden, keine Furcht vor dem Jenseits; die Seele gibt sich voller Verzückung ihrem Bräutigam hin, und alles andere ist vergessen.’

Es fügte sich sehr gut, dass wir diese Kantaten mit ihrer weltlichen Symbolik in zwei so farbenprächtigen italienischen Kirchen aufführten: San Lorenzo in Genua ist eine herrliche gotische Kathedrale mit Streifen in polychromem Marmor, der sie aussehen lässt wie ein heiliges Zebra. Die Mischung aus sakralen und profanen Elementen kann kaum deutlicher zutage treten als in der Basilika Santa Maria sopra Minerva in Rom, jener prächtigen gotischen Kirche aus dem 13. Jahrhundert, die der Überlieferung zufolge auf den Fundamenten dreier heidnischer Tempel ruht – für Isis, Serapis und für Minerva, deren Heiligtum Pompeius der Große um 50 v. Chr. errichtete. Sie ist eine wunderbare Schatzkammer mit einer Mischung unterschiedlichster Stile. Mein besonderer Favorit ist die Grabstätte Giovanni Alberinis aus dem 15. Jahrhundert, wo auf einem schönen griechischem Sarkophag aus dem fünften vorchristlichen Jahrhundert dargestellt ist, wie Herkules mit dem nemeischen Löwen kämpft, zwei Renaissance-Engel ihm zur Seite und darüber in voller Länge die liegende Figur des Kardinals. Dieses Grabdenkmal bringt die stilistische Heterogenität dieser zauberhaften Kirche auf den Punkt.

Schätzungsweise viertausend Zuhörer fanden sich zu unserer Aufführung dreier wenig bekannter Bach-Kantaten ein. Sie saßen auf Balustraden, drängten sich in die Seitenkapellen, standen in allen drei Schiffen. Ich kam mir ein bisschen wie ein Gladiator vor, als ich mir einen Weg zum Orchester zu bahnen suchte. Die Temperatur stieg beträchtlich. Die Gegenwart so vieler Menschen, die so lange still ausharrten, so aufmerksam und voller Wertschätzung waren, überwältigte uns alle. Ich fand es erhebend und war mir ständig der einander überlagernden Schichten heidnischer und christlicher Gottesverehrung und der strahlenden Farben bewusst, die Händel so beeindruckt hatten, als er Rom besuchte. Der für Kultur aus dem Vatikan zuständige französische Kardinal saß unmittelbar hinter mir auf seinem herrlichen Thron, von Publikum umgeben. Als ich irgendwann ein paar Schritte zurücktrat, geriet ich versehentlich ein Stück näher an ihn heran, als ich wollte, doch ihn schien das nicht weiter zu stören. Mir war gesagt worden, ich würde schon merken, wenn das Konzert zu Ende sei, weil sich der Kardinal dann erheben und an mich ein paar Worte richten würde. Das tat er denn auch in gemessenem Französisch: ‚Vous avez evoqué les anges par votre musique: ils sont venus avec leur bénédiction. Merci!’ [Sie haben mit Ihrer Musik die Engel herbeigerufen. Sie sind gekommen und haben ihren Segen gegeben. Danke!’].

Hinterher fragte mich jemand, warum ich seinen Ring nicht geküsst hätte. Nun ja, was hätte darauf wohl der lutherische Pfarrer in Wittenberg erwidert? 

© John Eliot Gardiner 2010
.
Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier

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Kantaten-Beschreibungen von „Sir John Eliot Gardiner“ 

ist als PDF-Download nachstehend hinterlegt !

  Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen zum 19. Sonntag nach Trinitatis

                   Gardiner    Reisetagebuch SDG 168  zum Download als PDF

  Künstler-Beitrag:  Suzanne Flowers; Sopran – zum Download  als PDF 

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CD’s vom Label SDG  

für den 20. Sonntag nach Trinitatis
und den 21. Sonntag nach Trinitatis
.
Cover:  SDG 168 –  Vol. 11


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CD-Bestellung  – CDs “SDG 110 – Vol. 10″

Link:   CD  Bach-Kantaten – 

Aufführungsorte: Kantaten für den 20. Sonntag nach Trinitatis“

Veranstaltungsorte:

CD 1 – Cattedrale di San Lorenzo, Genua am 04. November 2000

und Basilika Santa Maria sopra Minerva, Rom  am 5. November 2000

CD 2 – Old Royal Naval College Chapel, Greenwich am 11. & 12. November 2000

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CD –  e i n s  – Inhalte: Kantaten für den “20. Sonntag nach Trinitatis

BWV  49 “Ich geh und suche mit Verlangen“ 
Gardiner Pilgrimage CD – SDG 168 – Vol. 11 – CD  1
BWV 162 “Ach! ich sehe, itzt, da ich zur Hochzeit gehe

Gardiner Pilgrimage CD – SDG 168 – Vol. 11 – CD  1

BWV 180 “Schmücke dich, o liebe Seele

Gardiner Pilgrimage CD – SDG 168 – Vol. 11 – CD  1

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CD –  z w e i  – Inhalte: Kantaten für das “21. Sonntag Nach Trinitatis” 

BWV  38  – “Aus tiefer Not schrei ich zu dir”

Gardiner Pilgrimage CD – SDG 168 – Vol. 11 – CD  2

BWV 98 – “Was Gott tut, das ist wohlgetan !”

Gardiner Pilgrimage CD – SDG 168 – Vol. 11 – CD  2

BWV 100 – “Ich glaube, lieber Herr, hilf meinem Unglauben ! “ 

Gardiner Pilgrimage CD – SDG 168- Vol. 11 – CD  2

BWV 188 – “Ich habe meine Zuversicht” 

Gardiner Pilgrimage CD – SDG 168 – Vol. 11 – CD  2

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bachfest-leipzig-2013 Bachfest Leipzig vom 12.06. bis 21.06.2015

“So herrlich stehst du, liebe Stadt!”

Das Bachfest 2015 steht unter dem Motto “So herrlich stehst Du, liebe Stadt!”. Zum Jubiläum der Ersterwähnung Leipzigs vor 1.000 Jahren werden musikalische Werke aufgeführt, die in der sächsischen Metropole entstanden oder mit ihrem Musikleben unmittelbar verbunden sind.

Vom 12. bis 21. Juni 2015 sind namhafte Künstler und Ensembles eingeladen, darunter Philippe Herreweghe und das Collegium Vocale Gent, Masaaki Suzuki und als “Ensemble in residence” das Ensemble 1704 unter Leitung von Vaclav Luks.

Der Ticketverkauf für das Bachfest Leipzig 2015 beginnt am 15. Oktober 2014.

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Programm zum Download als PDF –

Programm Bachfest Leipzig 2015 

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Sitzpläne Leipzig Kirchen als PDF:

Sitzplan der Thomaskirche  Leipzig als  PDF zum Herunterladen 

Sitzplan der Nikolaikirche  in Leipzig als PDF zum Download   

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Tickets:

Ein través de  Ticket Online

oder

für die Konzerte innerhalb des Bachfestes

über das Bach-Archiv Leipzig:

Bach-Archiv Leipzig

Stiftung bürgerlichen Rechts
Thomaskirchhof 16
04109 Leipzig

Telefon: +49 (0) 341/91 37-3 33

Fax: +49 (0) 341/91 37-3 35

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Video zum Reformationstag:

Thomanerchor – J.S.Bach Kantate BWV 79 „Gott der Herr ist Sonn und Schild“ – Festgottesdienst in der Thomaskirche Leipzig am Reformationsfest – 800 Jahre Thomaner am 31. Oktober 2012

Ausführende:
Thomanerchor
Gewandhausorchester Leipzig
Leitung: Georg Christoph Biller

Aufnahme zum Reformationsfest am Mittwoch 31. Oktober 2012 in der Thomaskirche Leipzig.

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Auf  YouTube veröffentlichte Videos der

J.S. Bach-Stiftung St. Gallen –  stelle ich hier vor:

Rudolf Lutz - Dirigent und musikalischer Leiter der  J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

Rudolf Lutz – Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen)

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BWV 180 „Erfreut euch, ihr Herzen“ zum 20. Sonntag nach Trinitatis für Sopran, Alt, Tenor und Bass Vokalensemble, Flauto dolce I+II, Flauto traverso, Oboe, Oboe da caccia, Fagott, Streicher und Continuo

Fünfter Satz (aria soprano, Solistin: Maria Cristina Kiehr) aus der Kantate BWV 180 „Erfreut euch, ihr Herzen“, aufgeführt durch die J. S. Bach-Stiftung St. Gallen.

Link: http://www.bachstiftung.ch/de/shop/items/j-s-bach-kantate-bwv-180/

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Musikalischer Leiter: Rudolf Lutz

Die DVD enthält die Filmaufnahmen der kompletten Kantate, den Einführungsworkshop sowie die Reflexion des Referenten. Zudem beinhaltet die DVD das Filmportrait der J. S. Bach-Stiftung.

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YouTube – Video 

BWV 180 – Fünfter Satz (aria soprano, Solistin: Maria Cristina Kiehr) aus der Kantate BWV 180(„Erfreut euch, ihr Herzen“, aufgeführt durch die J. S. Bach-Stiftung St. Gallen.

Solisten:

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Video: Einführung in das BWV 180 “Schmücke dich, o liebe Seele”

Jede Kantatenaufführung der J. S. Bach-Stiftung wird mit einer dreiviertelstündigen Werkeinführung („Workshop“) eingeleitet. Der musikalische Leiter der J. S. Bach-Stiftung gestaltet die Einführung zusammen mit dem Theologen Karl Graf. Dieses Video zeigt die Einführung zur Kantate BWV 180 „Schmücke dich, o liebe Seele“.

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Weitere Informationen zur Bachstiftung:

unter www.bachstiftung.ch

Die DVD mit der gesamten Kantate ist erhältlich im Shop

Link: http://www.bachstiftung.ch/de/shop/items/j-s-bach-kantate-bwv-99/


Icon   Abendprogramm BWV 180 (512.7 KB)

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Link:  mp3 – Download –

J.S. Bach-Stiftung – bei 

Amazon – mit Hörproben

Link:

mp3 J.S. Bach-Stiftung

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DVD’s der Johann Sebastian Bach-Stiftung St. Gallen

neue Bezugsquelle ab sofort: –

Link:   bei   j p c

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Ich wünsche allen Besuchern einen schönen Sonntag !

Herzliche Grüße

Volker

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Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Hörbeispielen und Kantaten-Beschreibung für den “20. Sonntag nach Trinitatis”


J.E. Gardiner in Wechmar St. Bartholomäuskirche Ansicht Stammbaum der Bache

        J.E. Gardiner in Donrheim St. Bartholomäuskirche Ansicht Stammbaum der Bache

Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder SehprobeRadio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 13.10.2013 begehen wir den 20. Sonntag nach „Trinitatis“ 

Der 20. Sonntag nach Trinitatis widmet sich der Frage nach dem Sinn von Ordnungen. Dabei werden auch die unumstößlichen Zusagen Gottes berücksichtigt, die uns den Rahmen geben, in dem wir uns bewegen können. Vom Evangelium her klingt deutlich die Prämisse durch: Der Mensch ist nicht um des Gesetzes willen, sondern das Gesetz um des Menschen willen gemacht.

Am 20. Sonntag nach Trinitatis hören wir das Evangelium von der Rede Jesu über die Ehe und Ehescheidung und erfahren, dass Gottes Ordnungen auch unseren persönlichen Lebensbereich durchdringen und zum Schutz allen Lebens eingesetzt sind. Diese Ordnungen werden von Jesus Christus bestätigt und erneut eingesetzt, und es ist gut, dass uns Gott auf diese Weise hilft, die Verantwortung anderen Menschen und der Kreatur gegenüber wahrzunehmen. – oder:

An diesem Sonntag geht es um die Ordnungen Gottes und die Frage, wie wir uns zu solchen Ordnungen stellen gerade angesichts der Freiheit, in die wir durch durch Christus gestellt sind. Haben die Ordnungen, so wie sie in der Bibel dargelegt sind, überhaupt noch eine Bedeutung? Oder sollten wir sie als gute Christen gerade besonders ernst nehmen? Gibt es für uns etwa eine neue Ordnung? Diesen Fragen wollen wir heute in Lied, Wort und Gebet nachgehen. – oder:

Um die Ordnungen Gottes geht es heute, um den Lebensrahmen, um das, was wir tun und lassen sollen. Schon immer haben diese Ordnungen in Spannung gestanden zu dem Drang des Menschen, frei zu sein und seinen Lebensrahmen selbst zu bestimmen. Wie lässt sich das Leben so gestalten, dass Freiheit und Ordnung einander ergänzen und nicht einander ausschließen? Das wollen wir heute im Hören auf Gottes Wort, im gemeinsamen Gesang und Gebet bedenken.

Wochenspruch:  

Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist und was der Herr von dir fordert, nämlich Gottes Wort halten und Liebe üben und demütig sein vor deinem Gott. (Micha 6, 8)

Wochenlied:

„Wohl denen, die da wandeln“ (EG 295)

YouTube – Musikvideo zum Wochenlied

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(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten für den “ 20. Sonntag nach Trinitatis 

BWV   49 –  „Ich geh und suche mit Verlangen
BWV 162 –  „Ach! ich sehe, itzt, da ich zur Hochzeit gehe
BWV 180 –  „Schmücke dich, o liebe Seele

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R a d i o – Programme mit Bach-Kantaten:

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WDR3 – Geistliche Musik

Sendung: 09:05 bis 10:00 Uhr.

WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html .

Allgemein-Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/ 

Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/suche.html?medium=R&sender=3

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:.

Geistliche Musik – Sonntag: 09:05 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach 

BWV 49 „Ich geh und suche mit Verlangen“

Kantate zum 20. Sonntag nach Trinitatis für Sopran, Bass, Orgel, Oboe d’amore, Streicher und Basso continuo;

Caroline Weynants, Sopran; Lieven Termont, Bass; Il Gardellino,

Leitung: Marcel Ponseele

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NDRkultur

Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr

Livestream –Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link: 

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/programmuebersichten/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRkultur – Kantate

Sendung Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr 

Johann Sebastian Bach

BWV 180 „Schmücke dich, o liebe Seele“

Maria Cristina Kiehr, Sopran / Jan Börner, Altus
Julius Pfeifer, Tenor / Fabrice Hayoz, Bass

Chor und Orchester der Johann Sebastian
Bach-Stiftung St. Gallen /

Leitung: Rudolf Lutz

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

Programm: 

http://www.sr-online.de/sronline/sr2/programmvorschau/index.html

Webradio: 
———————————————————————SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) Auszüge aus dem Programm:.Sonntag 08:04 – 09:00 Uhr

Bach-Kantate

BWV 180 “Schmücke dich, o liebe Seele“

Kantate zum 20. Sonntag nach Trinitatis

Magdalena Kozená, Sopran – Sara Mingardo, Alt
Christoph Genz, Tenor – Peter Harvey, Bass

Monteverdi Choir

English Baroque Soloists

Leitung: John Eliot Gardiner

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SWR2 (Kulturradio)

Sendung: 08:03 bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik am Sonntag um 08:03 bis 08:30 Uhr

SWR2 – Kantate

Johann Sebastian Bach

BWV 162 „Ach! ich sehe, itzt, da ich zur Hochzeit gehe“

Barbara Schlick (Sopran) / Elisabeth von Magnus (Alt)
Paul Agnew (Tenor) / Klaus Mertens (Bass)

Amsterdamer Barockchor und Orchester

Leitung: Ton Koopman

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rbb kulturradio

Sendung Sonntag: 09:30 bis 10:00 Uhr

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio  

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag von 09:30 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 49 “Ich geh und suche mit Verlangen

Kantate am 20. Sonntag nach Trinitatis

Magdalena Kozená, Sopran 
Peter Harvey, Bass 

Howard Moody, Orgel

Monteverdi Choir

English Baroque Soloists

Leitung: John Eliot Gardiner
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mdr – figaro

Sendung Sonntag: 06:30 bis 07:00 Uhr Kantate

Programm:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/programm/

mdr-figaro Live:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/index.html

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mdr – figaro

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag: um 06:30 bis 07:00 Uhr

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Johann Sebastian Bach:

06:25 Uhr – Einführung zur Kantate

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800 Jahre Thomana

06:30 Uhr Kantate

Johann Ludwig Krebs (1713-1780)

„Lobet den Herrn in seinem Heiligtum „

Friederike Holzhausen, Sopran; / Annette Reinhold, Alt;

Albrecht Sack, Tenor; / Dirk Schmidt, Bass

Collegium Vocale Leipzig, / Chursächsische Philharmonie Bad Elster

Leitung: Michael Schönheit

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Bayern-Klassik

Sendung Sonntag: 08:05 bis 08:30 Uhr

Programm:

http://www.br.de/radio/br-klassik/programmkalender/br-klassik120.html

Live-Stream:  (Hier ist ein wenig Geduld gefordert bis der Player erscheint..!!)

http://streams.br-online.de/br-klassik_2.m3u

oder

http://www.br.de/radio/br-klassik/index.html

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Bayern-Klassik

Auszüge aus dem Programm:

Sonntag  um  08:05 Uhr bis 08:40 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 180 “Schmücke dich, o liebe Seele

Kantate zum 20. Sonntag nach Trinitatis

Caroline Stam, Sopran;  / Michael Chance, Countertenor;

Paul Agnew (Tenor) / Klaus Mertens (Bass)

Amsterdamer Barockchor und Orchester

Leitung: Ton Koopman

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Videos: 

mit Bach-Kantaten für den 20. Sonntag nach Trinitatis

BWV   49 –  „Ich geh und suche mit Verlangen
BWV 162 –  „Ach! ich sehe, itzt, da ich zur Hochzeit gehe
BWV 180 –  „Schmücke dich, o liebe Seele

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/ YouTube: BW 49  –  Ich geh und suche mit Verlangen (Interpret: Harnoncourt )

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/ YouTube: BWV 162  –  Ach! ich sehe, itzt, da ich zur Hochzeit gehe   –  Harnoncourt )

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/ YouTube: BWV 180  –  Schmücke dich, o liebe Seele    (Interpret: Cristophe COIN ) 

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In loser Reihenfolge stelle ich bemerkenswerte Werke

von J.S. Bach sowie aus der Bach-Familie – u.a. Barock-Komponisten vor..!!

Ein neuer Schwerpunkt beinhaltet BachFestivals im Ausland

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Johann Hermann Schein  * 20. Januar 1586 in Grünhain; † 19. November 1630 in Leipzig war ein deutscher Dichter und Komponist des Barock. Er war Thomaskantor von 1616 bis 1630.

Einer der Vorgänger von Johann Sebastian Bach als Thomas-Kantor war Johann Hermann Schein ( 1586-1630). In seiner kurzen Lebenszeit entfaltete Schein eine rege Kompositionstätigkeit.Obwohl Schein, anders als sein Freund Heinrich Schütz, niemals in Italien war, nahm er das “ moderne“ italienische Repertoire begeistert auf. So war der Untertitel dieser Sammlung Fontana Israel auf “ italian-madrigalische Manier“. Die Sammlung geistlicher Madrigale, ein Pendant zur Geistlichen Chormusik 1648 von Schütz. Eine kompositorische Gipfelleistung der deutschen Musik aus der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts. 26 Madrigale auf deutsche geistliche Texte.

Johann Hermann Schein (1586 – 1630)

La Capella Ducale
Musica Fiata Köln

Roland Wilson

  • Cantata „Psalm 150: „Halleluja! Lobet den Herrn“

Video:

Cantata ‚Halleluja! Lobet den Herrn‘

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Sir John Eliot Gardiner – Kantaten-Beschreibungen

Kantaten für den 20. Sonntag nach Trinitatis 

Cattedrale di San Lorenzo, Genua am 04. November 2000

 und Basilika Santa Maria sopra Minerva, Rom  am 5. November 2000

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 Kantaten-Beschreibung: BWV 180 “Schmücke dich, o liebe Seele”,

Choralkantate BWV 180 “Schmücke dich, o liebe Seele”,

obwohl ihr Kopfsatz recht lang ist – einer jener im 12/8- Takt gleich einer Prozession gemessen voranschreitenden Sätze, in denen Bach so großartig ist. Hier kombiniert er verhaltene Abschnitte der Bläser (zwei Blockflöten, zwei Oboen, eine davon da caccia) mit einem Thema für die unisono geführten hohen Streicher, dann teilt er die Bläser in Paare auf, zwischen denen über einer fragmentarischen (immer noch unisono gespielten) Streicherfigur ein kreuzrhythmischer Austausch stattfindet. Die Choralfantasie, die mit einer heiteren Cantus-firmus-Melodie in den Sopranstimmen über den verzierten Gesangslinien der drei tiefen Stimmen beginnt, ist geradezu maßgeschneidert für die Seele, die sich für ihre Hochzeit herausputzt. Das Stück schildert anfangs eine Atmosphäre der Zärtlichkeit und Erwartung: das Ankleiden und den Gang zum Hochzeitsfest. Plötzlich (bei Takt 71) steigert sich die Spannung: die Braut ist angekommen (in den getragenen Streicherakkorden wird sogar ihre lange Schleppe angedeutet) – ein Verweis auf die sich in ähnlicher Weise steigernde Spannung in Wachet auf (BWV 140, Nr. 1).

Die folgende Arie für Tenor und obligate Flöte (Nr. 2), mit deutlichen Anklängen an die Badinerie aus der Orchestersuite in h-moll (BWV 1067), nur in langsamerem Tempo, lässt an eine Mittelfest-Darbietung oder einen Tanz für Einhandflöte und Trommel denken. Doch statt tanzender Mädchen kommt als Antwort auf Jesu Klopfen (in den wiederholten Achteln im Continuo zu hören) die Aufforderung: ‚Ach, öffne bald die Herzenspforte’. Diese Arie ist frisch, unbeschwert und mitreißend. Vor allem in dem Konzert in Rom inspirierte sie unsere beiden Klavieristen zu einer Darbietung spontanen Überschwangs – mit Boogierhythmen, flippigen Gegenthemen, Skalen, synkopierten Akkorden –, für mich der Stimmung des Stückes und den Gegebenheiten durchaus angemessen, aber für die ortsansässigen Stilwächter Anlass zu grimmigem Stirnrunzeln.

Die auf das Hochzeitsfest bezogene Symbolik ist auch im dritten Satz vorhanden, wo der Sopran mit einer verzierten Version der Choralmelodie, abgesetzt gegen ein sanft arpeggiertes Moto perpetuo für Cello piccolo, die Worte ausdeutet: ‚Ach, wie hungert mein Gemüte! Ach, wie pfleg ich mich nach dieser Kost zu sehnen! Ach, wie pfleget mich zu dürsten nach dem Trank des Lebensfürsten!’ Die zweite Arie für Sopran (Nr. 5) ist als Polonaise angelegt, unterteilt in Einheiten zu vier und sechs Takten, in denen eine der beiden Oboen und beide Blockflöten gemeinsam mit den ersten Violinen die strahlende Melodie vortragen. Was sich Bach dabei dachte, diese zauberhafte, in sich abgerundete Musik durch die Sopranstimme zu ergänzen, ist rätselhaft. Sie singt nur immer und immer wieder denselben Text (was hätte Johann Mattheson dazu wohl zu sagen gehabt?), über zwanzig Takte lang: ‚Lebens Sonne, Licht der Sinnen, Herr, der du mein Alles bist!’ Dieses Stück ist eines der wenigen Beispiele für einen Kantatensatz, den Bach offenbar wie im Schlaf komponiert hat, auf jeden Fall hat er sich um den Text wenig geschert.

Der abschließende Choral, ein Musterbeispiel seiner Art, führt alle Fäden der früheren Sätze zusammen – die Thematik des himmlischen Hochzeitsfestes, der Nahrung für die Seele und der Vereinigung mit Gott. Johann Francks eucharistischer Choral ist in Bachs vierstimmiger Harmonisierung unbeschreiblich zärtlich. So sagt Whittaker über diese Kantate: ‚Sie ist in dieser Reihe diejenige, deren Glückseligkeit ungetrübt bleibt; da gibt es keine Kriege oder Gerüchte von Kriegen, keine beunruhigenden Dämonen oder falschen Propheten, keine Seelenfolter, keine Gedanken an vergangene Sünden, keine Furcht vor dem Jenseits; die Seele gibt sich voller Verzückung ihrem Bräutigam hin, und alles andere ist vergessen.’

Es fügte sich sehr gut, dass wir diese Kantaten mit ihrer weltlichen Symbolik in zwei so farbenprächtigen italienischen Kirchen aufführten: San Lorenzo in Genua ist eine herrliche gotische Kathedrale mit Streifen in polychromem Marmor, der sie aussehen lässt wie ein heiliges Zebra. Die Mischung aus sakralen und profanen Elementen kann kaum deutlicher zutage treten als in der Basilika Santa Maria sopra Minerva in Rom, jener prächtigen gotischen Kirche aus dem 13. Jahrhundert, die der Überlieferung zufolge auf den Fundamenten dreier heidnischer Tempel ruht – für Isis, Serapis und für Minerva, deren Heiligtum Pompeius der Große um 50 v. Chr. errichtete. Sie ist eine wunderbare Schatzkammer mit einer Mischung unterschiedlichster Stile. Mein besonderer Favorit ist die Grabstätte Giovanni Alberinis aus dem 15. Jahrhundert, wo auf einem schönen griechischem Sarkophag aus dem fünften vorchristlichen Jahrhundert dargestellt ist, wie Herkules mit dem nemeischen Löwen kämpft, zwei Renaissance-Engel ihm zur Seite und darüber in voller Länge die liegende Figur des Kardinals. Dieses Grabdenkmal bringt die stilistische Heterogenität dieser zauberhaften Kirche auf den Punkt.

Schätzungsweise viertausend Zuhörer fanden sich zu unserer Aufführung dreier wenig bekannter Bach-Kantaten ein. Sie saßen auf Balustraden, drängten sich in die Seitenkapellen, standen in allen drei Schiffen. Ich kam mir ein bisschen wie ein Gladiator vor, als ich mir einen Weg zum Orchester zu bahnen suchte. Die Temperatur stieg beträchtlich. Die Gegenwart so vieler Menschen, die so lange still ausharrten, so aufmerksam und voller Wertschätzung waren, überwältigte uns alle. Ich fand es erhebend und war mir ständig der einander überlagernden Schichten heidnischer und christlicher Gottesverehrung und der strahlenden Farben bewusst, die Händel so beeindruckt hatten, als er Rom besuchte. Der für Kultur aus dem Vatikan zuständige französische Kardinal saß unmittelbar hinter mir auf seinem herrlichen Thron, von Publikum umgeben. Als ich irgendwann ein paar Schritte zurücktrat, geriet ich versehentlich ein Stück näher an ihn heran, als ich wollte, doch ihn schien das nicht weiter zu stören. Mir war gesagt worden, ich würde schon merken, wenn das Konzert zu Ende sei, weil sich der Kardinal dann erheben und an mich ein paar Worte richten würde. Das tat er denn auch in gemessenem Französisch: ‚Vous avez evoqué les anges par votre musique: ils sont venus avec leur bénédiction. Merci!’ [Sie haben mit Ihrer Musik die Engel herbeigerufen. Sie sind gekommen und haben ihren Segen gegeben. Danke!’].

Hinterher fragte mich jemand, warum ich seinen Ring nicht geküsst hätte. Nun ja, was hätte darauf wohl der lutherische Pfarrer in Wittenberg erwidert? 

© John Eliot Gardiner 2010
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Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier

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Kantaten-Beschreibungen von „Sir John Eliot Gardiner“ 

ist als PDF-Download nachstehend hinterlegt !

  Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen zum 19. Sonntag nach Trinitatis

                   Gardiner    Reisetagebuch SDG 168  zum Download als PDF

  Künstler-Beitrag:  Suzanne Flowers; Sopran – zum Download  als PDF 

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CD’s vom Label SDG  

für den 20. Sonntag nach Trinitatis
und den 21. Sonntag nach Trinitatis
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Cover:  SDG 168 –  Vol. 11


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CD-Bestellung  – CDs “SDG 110 – Vol. 10″

Link:   CD  Bach-Kantaten – 

Aufführungsorte: Kantaten für den 20. Sonntag nach Trinitatis“

Veranstaltungsorte:

CD 1 – Cattedrale di San Lorenzo, Genua am 04. November 2000

und Basilika Santa Maria sopra Minerva, Rom  am 5. November 2000

CD 2 – Old Royal Naval College Chapel, Greenwich am 11. & 12. November 2000

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CD –  e i n s  – Inhalte: Kantaten für den “20. Sonntag nach Trinitatis

BWV  49 “Ich geh und suche mit Verlangen“ 
Gardiner Pilgrimage CD – SDG 168 – Vol. 11 – CD  1
BWV 162 “Ach! ich sehe, itzt, da ich zur Hochzeit gehe

Gardiner Pilgrimage CD – SDG 168 – Vol. 11 – CD  1

BWV 180 “Schmücke dich, o liebe Seele

Gardiner Pilgrimage CD – SDG 168 – Vol. 11 – CD  1

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CD –  z w e i  – Inhalte: Kantaten für das “21. Sonntag Nach Trinitatis” 

BWV  38  – “Aus tiefer Not schrei ich zu dir”

Gardiner Pilgrimage CD – SDG 168 – Vol. 11 – CD  2

BWV 98 – “Was Gott tut, das ist wohlgetan !”

Gardiner Pilgrimage CD – SDG 168 – Vol. 11 – CD  2

BWV 100 – “Ich glaube, lieber Herr, hilf meinem Unglauben ! “ 

Gardiner Pilgrimage CD – SDG 168- Vol. 11 – CD  2

BWV 188 – “Ich habe meine Zuversicht” 

Gardiner Pilgrimage CD – SDG 168 – Vol. 11 – CD  2

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bachfest-leipzig-2013 

Bachfest Leipzig 2014 – “die wahre Art”

vom 13. Juni – 22. JUNI 2014

Das Bachfest Leipzig 2014 findet vom 13. bis 22. Juni 2014 statt und steht unter dem Motto »die wahre Art« – eine Reminiszenz an das 1753 erschienene und bedeutendste Lehr- und Studienwerk »Versuch über die wahre Art das Clavier zu spielen« von Carl Philipp Emanuel Bach.

Das Werk des zweitältesten Bach-Sohnes bildet im Jahr seines 300. Geburtstages den inhaltlichen Schwerpunkt im Bachfest Leipzig. Seine Kompositionen erklingen im Kontext des Œuvres von Vater Johann Sebastian und seinem Taufpaten und Hamburger Amtsvorgänger Georg Philipp Telemann. Der Ticketverkauf für das Bachfest Leipzig 2014 startet am 15. Oktober 2013.

 www.bachfestleipzig.de 

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Der Trailer vermittelt einen Eindruck von dem Film „Sachsens reiche Kultur aus der Luft“, der 2013 erscheint und zeigt die Thomaskirche, den Markt, die Alte Börse und das Goethe-Denkmal anhand von faszinierenden Luftaufnahmen.

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Bach-Archiv Leipzig

Stiftung bürgerlichen Rechts
Thomaskirchhof 16
04109 Leipzig

Telefon:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 33

Fax:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 35

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Auf  YouTube veröffentlichte Videos der

J.S. Bach-Stiftung St. Gallen –  stelle ich hier vor:

Rudolf Lutz - Dirigent und musikalischer Leiter der  J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

(Foto: Rudolf Lutz – Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen)

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BWV 180 „Erfreut euch, ihr Herzen“ zum 20. Sonntag nach Trinitatis für Sopran, Alt, Tenor und Bass Vokalensemble, Flauto dolce I+II, Flauto traverso, Oboe, Oboe da caccia, Fagott, Streicher und Continuo

Fünfter Satz (aria soprano, Solistin: Maria Cristina Kiehr) aus der Kantate BWV 180 „Erfreut euch, ihr Herzen“, aufgeführt durch die J. S. Bach-Stiftung St. Gallen.

Link: http://www.bachstiftung.ch/de/shop/items/j-s-bach-kantate-bwv-180/

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Musikalischer Leiter: Rudolf Lutz

Die DVD enthält die Filmaufnahmen der kompletten Kantate, den Einführungsworkshop sowie die Reflexion des Referenten. Zudem beinhaltet die DVD das Filmportrait der J. S. Bach-Stiftung.

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YouTube – Video 

BWV 180 – Fünfter Satz (aria soprano, Solistin: Maria Cristina Kiehr) aus der Kantate BWV 180(„Erfreut euch, ihr Herzen“, aufgeführt durch die J. S. Bach-Stiftung St. Gallen.

Solisten:

  • Maria Cristina Kiehr, Sopran;
  • Jan Börner, Alt;
  • Julius Pfeifer, Tenor;
  • Fabrice Hayoz, Bass

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Video: Einführung in das BWV 180 “Schmücke dich, o liebe Seele”

Jede Kantatenaufführung der J. S. Bach-Stiftung wird mit einer dreiviertelstündigen Werkeinführung („Workshop“) eingeleitet. Der musikalische Leiter der J. S. Bach-Stiftung gestaltet die Einführung zusammen mit dem Theologen Karl Graf. Dieses Video zeigt die Einführung zur Kantate BWV 180 „Schmücke dich, o liebe Seele“.

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Weitere Informationen zur Bachstiftung:

unter www.bachstiftung.ch

Die DVD mit der gesamten Kantate ist erhältlich im Shop

Link: http://www.bachstiftung.ch/de/shop/items/j-s-bach-kantate-bwv-99/


Icon   Abendprogramm BWV 180 (512.7 KB)

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Link:  mp3 – Download –

J.S. Bach-Stiftung – bei 

Amazon – mit Hörproben

Link:

mp3 J.S. Bach-Stiftung

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DVD’s der Johann Sebastian Bach-Stiftung St. Gallen

neue Bezugsquelle ab sofort: –

Link:   bei   j p c

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Ich wünsche allen Besuchern einen schönen Sonntag !

Herzliche Grüße

Volker

Radiotipp 14.6. – 16.6.2013 – Eröffnungskonzert Bachfest Leipzig, John Eliot Gardiner in Aldeburgh und mehr


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Diese Woche gibt es wieder richtige Highlights. Das Eröffnungskonzert aus Leipzig, Gardiner live aus Aldeburgh, eine Sendung über Maya Homburger, eine der Solistinnen im vorgenannten Konzert sowie eine der Konzertmeisterinnen der English Baroque Soloists, und ihren Mann sowie eine von Elin Manahan Thomas gestaltete Sendung über Singen im und vor dem Chor. Sie hat ja auch viele Konzerte der Bach Cantata Pilgrimage im Chor mitgesungen, und ist anschließend auch solistisch bei Gardiner aufgetreten u.a. bei der Ersteinspielung der neu aufgefundenen Geburtstagsode von Bach. Seitdem hat sie eine sehr beachtliche Solokarriere aufgebaut.
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14.6.13

MDR Figaro
20.05 – 23.15
Eröffnungskonzert BACHFEST LEIPZIG 2013
Zeitversetzt aus der Leipziger Thomaskirche
* Johann Sebastian Bach: Fantasie G-Dur BWV 572
* Georg Friedrich Händel: Messias (Teil I) HWV 56
* Johann Sebastian Bach: „Wachet auf, ruft uns die Stimme“ BWV 140
Ullrich Böhme, Orgel, Solist des Thomanerchores (Sopran)
Matthias Rexroth, Altus
Martin Petzold, Tenor
Markus Flaig, Bass
Thomanerchor Leitung
Gewandhausorchester Leipzig
Leitung: Georg Christoph Biller

Anschließend: Magdalena Kozena im Konzert

* Tomaso Albinoni: Concerto a-Moll op. V n.5
* Antonio Vivaldi:
– Sonata in Es-Dur RV 130
– Stabat mater RV 130
– Sinfonia in C-Dur für Streicher und b.c. RV 111a
– „Sol da te mio dolce amore“ aus „Orlando furioso“
– Concerto für Streicher d-moll RV 127
* Georg Friedrich Händel: „Scherza infida“ aus „Ariodante“
* Antonio Vivaldi: „Ho il cor già lacero“ aus „Griselda“

Magdalena Kožená, Mezzosopran
Venice Baroque Orchestra, Cembalo
Leitung: Andrea Marcon
Aufnahme vom MDR MUSIKSOMMER am 06.08.2011 in der Frauenkirche Dresden

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BBC Radio3
19.30 – 22.00 (20.30 – 23.00 und die nächsten 7 Tage)

Performance
Live from Snape Maltings at the 2013 Aldeburgh Festival
Presented by Louise Fryer

Sir John Eliot Gardiner leitet Monteverdi Choir und Orchestra sowie die Violinistinnens Kati Debretzeni und Maya Homburger in einem Bachprogramm, bei dem er Kantaten zu Himmelfahrt mit dem Violinkonzert  in a-Moll BWV 1041 und einem der beliebtesten Instrumentalwerke Bachs – dem Violinkonzert für 2 Violinen – kombiniert.

J.S. Bach: Motet – Singet dem Herrn, BWV 225
Violin Concerto in A minor, BWV 1041
Cantata – Ich habe genug, BWV 82
8.15 – Interval
Louise Fryer talks to Abigail Lane, organiser of the SNAP Art exhibition at the Aldeburgh Festival, and writer and critic Jonathan P Watts about this year’s exhibition which celebrates Benjamin Britten’s Centenary with a series of works related to or inspired by Britten.
8.35
J.S. Bach: Concerto for two violins in D minor, BWV 1043
Cantata – Christ lag in Todesbanden, BWV 4.

Kati Debretzeni, Maya Homburger (violins)
Peter Harvey (baritone)
Monteverdi Choir and Orchestra
John Eliot Gardiner (conductor)
http://www.bbc.co.uk/programmes/b02lqnh0

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16.6.13

SRF2 (Schweiz)
16.03 – 18.00
Parlando

Verwunschene Geschichten – Barry Guy und Maya Homburger
Ein bisschen wie im Märchen ist es schon, und eines mit Happy äEnd. Ein Vierteljahrhundert ist es her, seit Maya Homburger und Barry Guy sich auf einer Konzertournee der Dcademy of Ancient Music begegnet sind.
Sie, die britische Barockgeigerin, er der britische Jazzkontrabassist, der sich zusätzlicheBrötchen in Barockorchestern verdient.
Seither schreibt das Musikerpaar Homburger-Guy seine ganz eigene Geschichte. Die Beiden verweben Improvisation, Jazz alte und zeitgenössische Musikzu einer persönlich gefärbten, filigranen Kammermusik und haben so einen neuen Stil kreiert
Daneben verfolgt er weiter seine Jazzprojekte, etwa im Barry Guy New Orchestra, während sie ein Plattenlabel gegründet hat und weiterhin Barockmusik spielt.
Lislot Frei portraitiertdie Beiden und versucht dem Geheimnis und den Tücken dieser engen zusammenarbeit auf die Spur zu kommen.

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BBC Radio3
17.00 – 18.30 (bei uns: 18.00 – 19.30 und die nächsten 7 Tage)
The Choir

Sopran Elin Manahan Thomas reflektiert ihr lebenslanges Singen mit Chören: als Chormitglied und als Solistin. Sie stellt einige ihrer Lieblingswerke mit Solopartien vor, darunter auch Sätze aus Mozarts c-Moll-Messe und das Requiem von Brahms sowie ein ungewöhnliches Wekr über die Schöpfung von Aaron Copland.
http://www.bbc.co.uk/programmes/b02lqnh0

Bach-Kantaten im Kirchenjahr mit Radio-Sendungen – Videos und Kantaten-Beschreibungen für die Feiertage „Pfingsten“


Pfingstdarstellung im Ingeborg-Psalter (um 1200)

              Pfingstdarstellung im Ingeborg-Psalter (um 1200)

 

Liebe Bach-Freunde/innen!

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder SehprobeRadio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 19. und 20.05.2013 begehen wir die Feiertage: „Pfingsten

Das Pfingstfest hat seinen Ursprung im jüdischen Festkalender, wo es zunächst das Fest der Darbringung der Erstlingsfrüchte (2. Mose 23, 16) war. Es wird später als “Wochenfest” bezeichnet (2. Mose 34, 22) und (wohl erst in nachalttestamentlicher Zeit) 50 Tage (= Pentekoste = Pfingsten) nach dem Passah-Fest angeordnet.

Die Kirche feierte das Fest schon früh als Fest der Ausgießung des Geistes, und bald bekam es eine eigene Vigilfeier, in der nun neben Ostern ein zweiter Ort für Tauffeiern geschaffen war. Zeitweise wurde das Fest auf acht Tage ausgedehnt (Oktav), später dann auf vier bzw. drei Tage verkürzt.
Die protestantische Kirche übernahm dieses Fest, jedoch ohne Vigil. Es ist der Kirche als ein besonderes wichtiges Fest bis heute erhalten geblieben.

An diesem Tag wird zeichenhaft der Wille Gottes zur Versöhnung der Menschen mit ihm dadurch deutlich gemacht, dass die Sprachverwirrung, die in Babel aufgrund des Turmbaus erfolgte, nun durch die eine Sprache des Geistes überwunden ist.

Am Pfingstfest feiern wir die “Geburt der Kirche”. An diesem 50. Tag nach Ostern hat Gott seinen Geist auf die Gemeinde ausgegossen und seitdem nicht von ihr genommen. So denken wir nach über das, was in der Bibel vom Geist Gottes gesagt wird, und erkennen, wie der Geist Gottes auch heute unter uns wirkt.

Wochenspruch: 

Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der Herr Zebaoth. (Sach 4, 6)

Wochenlied:

Freut euch, ihr Christen alle“ (EG 129)

YouTube – Musikvideo zum Wochenlied

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(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten für Pfingsten

Kantaten für „Pfingstsonntag“

BWV   34 – O ewiges Feuer, o Ursprung der Liebe
BWV   59 – Wer mich liebet, der wird mein Wort halten
BWV   74 – Wer mich liebet, der wird mein Wort halten
BWV 172 – Erschallet, ihr Lieder, erklinget, ihr Saiten

Kantaten für „Pfingsmontag“

BWV   68 – Also hat Gott die Welt geliebt
BWV 173 – Erhöhtes Fleisch und Blut
BWV 174 – Ich liebe den Höchsten von ganzem Gemüte

*Kantaten für den  3. Pfingsttag

*BWV 175 – Er rufet seinen Schafen mit Namen
*BWV 184 – Erwünschtes Freudenlicht

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R a d i o – Programme mit Bach-Kantaten:

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WDR3 – Geistliche Musik

Sendung: 09:05 bis 10:00 Uhr.

WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html .

Allgemein-Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/ 

Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/programDateDateSender.jsp?programmeId=3;dayOffset=0

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:.

Geistliche Musik – Sonntag: 09:05 bis 10:00 Uhr

Pfingstsonntag, 19.5.2013

Johann Sebastian Bach 

BWV 59 “Wer mich liebet, der wird mein Wort halten

Kantate zum 1. Pfingsttag für Soli, Chor, Bläser, Streicher und Basso continuo;

Magdalena Kozená, Sopran; Peter Harvey, Bass;

Monteverdi Choir; / English Baroque Soloists,

Leitung: John Eliot Gardiner

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WDR – Pfingstmontag, 20.5.2013

Geistliche Musik – Pfingstmontag: 09:05 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 173 “Erhöhtes Fleisch und Blut

Kantate zum 2. Pfingsttag für Soli, Chor, Bläser, Streicher und Basso continuo;

Yukari Nonoshita, Sopran; Mutsumi Hatano, Alt;

Gerd Türk, Tenor; Peter Kooij, Bass;

Bach Collegium Japan,

Leitung: Masaaki Suzuki

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NDRkultur

Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr

Livestream –Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link: 

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/programmuebersichten/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRkultur – Kantate

Sendung Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr 

Pfingstsonntag, 19.5.2013

Johann Ludwig Krebs (1713-1780)

Zeuch ein zu deinen Toren, Choralvorspiel

Gerhard Weinberger, Orgel

Johann Sebastian Bach

BWV 34 “O ewiges Feuer, o Ursprung der Liebe

Marion Eckstein, Mezzosopran / Julian Podger, Tenor
Ralf Grobe, Bass / Balthasar-Neumann-Chor

Balthasar-Neumann-Ensemble

Leitung: Thomas Hengelbrock

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NDRkultur – Kantate

Sendung Montag: 08:03 – 08:40 Uhr 

Pfingstmontag, 20.5.2013

Johann Sebastian Bach

BWV 68 “Also hat Gott die Welt geliebt

Barbara Schlick, Sopran / Gotthold Schwarz, Bass

Kammerchor „Accentus

Ensemble Baroque de Limoges

Leitung: Christophe Coin

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

Programm: 

http://www.sr-online.de/sronline/sr2/programmvorschau/index.html

Webradio:  

http://www.sr-online.de/sr2/351/5305.html

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Auszüge aus dem Programm:.

Sonntag 08:04 – 09:00 Uhr

Pfingstsonntag, 19.5.2013

Bach-Kantate

BWV 172 “Erschallet, ihr Lieder“

Kantate am 1. Pfingstfesttag,

Martina Jankova, Sopran
Robin Blaze, Countertenor
Christoph Genz, Tenor
Reinhard Hagen, Bass

Monteverdi Choir; / English Baroque Soloists,

Leitung: John Eliot Gardiner

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

08:04 – 09:00 Uhr

Pfingstmontag, 20.5.2013

Bach-Kantate

BWV 184 “Erwünschtes Freudenlicht“

Kantate am 3. Pfingstfesttag,

Lisa Larsson, Sopran
Elisabeth von Magnus, Alt
Gerd Türk, Tenor

Amsterdam Baroque Choir & Orchestra

Leitung: Ton Koopman

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SWR2 (Kulturradio)

Sendung: 08:03 bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik am Sonntag um 08:03 bis 08:30 Uhr

Pfingstsonntag, 19.5.2013

SWR2 – Kantate

Philipp Heinrich Erlebach  (1657-1714)

„Die Liebe Gottes ist ausgegossen“

Dorothee Mields, / Margaret C. Hunter (Sopran)

Alexander Schneider (Countertenor)

Andreas Post (Tenor) Matthias Vieweg (Bass)

Les Amis de Philippe 

Leitung: Ludger Rémy

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Georg Philipp Telemann  (1681-1767)

„Gott der Hoffnung erfülle euch“

Johanna Koslowsky (Sopran) Kai Wessel (Countertenor)
Harry Geraerts (Tenor) Phillip Langshaw (Bass)

Alsfelder Vokalensemble 
Steintor Barock Bremen

Leitung: Wolfgang Helbich

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik am Pfingstmontag um 08:03 bis 08:30 Uhr

Pfingstmontag, 20.5.2013

SWR2 – Kantate

Johann Sebastian Bach

BWV 174 “Ich liebe den Höchsten von ganzem Gemüte”

Bogna Bartosz (Alt)
Christoph Prégardien (Tenor)
Klaus Mertens (Bass)

Amsterdam Baroque Choir & Orchestra

Leitung: Ton Koopman

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rbb kulturradio

Sendung Sonntag: 09:30 bis 10:00 Uhr

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio  

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Pfingstsonntag, 19.5.2013 von 09:30 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 172 Erschallet, ihr Lieder

Kantate am 1. Pfingstfesttag

Arleen Augér, Sopran / Ortrun Wenkel, Alt
Peter Schreier, Tenor / Theo Adam, Bass

Thomanerchor Leipzig
Neues Bachisches Collegium Musicum Leipzig

Leitung: Hans-Joachim Rotzsch

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rbb-kulturradio  

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Pfingstmontag, 20.5.2013 von 09:30 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 173Erhöhtes Fleisch und Blut

Kantate am zweiten Pfingstfesttag

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mdr – figaro

Sendung Sonntag: 06:30 bis 07:00 Uhr Kantate

Programm:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/programm/

mdr-figaro Live:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/index.html

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mdr – figaro

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag: um 06:30 bis 07:00 Uhr

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Johann Sebastian Bach:

06:25 Uhr – Einführung zur Kantate

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800 Jahre Thomana

Am Pfingstsonntag, 19.5.2013 um 06:30 Uhr Kantate

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mdr – figaro

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Pfingstmontag, 20.5.2013 um 06:30 bis 07:00 Uhr

Gottfried Heinrich Stölzel  (1690-1749)

„Daran ist erschienen die Liebe Gottes“

Dorothee Mields, Sopran; Martin Wölfel, Altus;

Jan Kobow, Tenor; Christian Immler, Bass

Telemannisches Collegium Michaelstein

Leitung: Ludger Remy 

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Bayern-Klassik

Sendung Sonntag: 08:05 bis 08:30 Uhr

Programm:

http://www.br.de/radio/br-klassik/programmkalender/br-klassik120.html

Live-Stream:  (Hier ist ein wenig Geduld gefordert bis der Player erscheint..!!)

http://streams.br-online.de/br-klassik_2.m3u

oder

http://www.br.de/radio/br-klassik/index.html

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Bayern-Klassik

Auszüge aus dem Programm:

Pfingstsonntag, 19.5.2013  um  08:05 Uhr bis 08:30 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 172 „Erschallet, ihr Lieder”

Kantate zum ersten Pfingstfesttag

Arleen Augér, Sopran / Ortrun Wenkel, Alt
Peter Schreier, Tenor / Theo Adam, Bass

Thomanerchor Leipzig

Neues Bachisches Collegium Musicum Leipzig

Leitung: Hans-Joachim Rotzsch

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Bayern-Klassik

Auszüge aus dem Programm:

Pfingstmontag, 20.5.2013  um  08:05 Uhr bis 08:34 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 184 „Erwünschtes Freudenlicht”

Kantate zum 2. Pfingstfesttag,

Lisa Larsson, Sopran; Nathalie Stutzmann, Alt;

Christoph Genz, Tenor;

Monteverdi Choir / English Baroque Soloists

Leitung: John Eliot Gardiner

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Videos: 

Bach-Kantaten für Pfingsten

Kantaten für Pfingstsonntag

BWV   34 – O ewiges Feuer, o Ursprung der Liebe
BWV   59 – Wer mich liebet, der wird mein Wort halten
BWV   74 – Wer mich liebet, der wird mein Wort halten
BWV 172 – Erschallet, ihr Lieder, erklinget, ihr Saiten

Kantaten für Pfingsmontag

BWV   68 – Also hat Gott die Welt geliebt
BWV 173 – Erhöhtes Fleisch und Blut
BWV 174 – Ich liebe den Höchsten von ganzem Gemüte

*Kantaten für den  3. Pfingsttag

*BWV 175 – Er rufet seinen Schafen mit Namen
*BWV 184 – Erwünschtes Freudenlicht

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/ YouTube: BW 34 –  O ewiges Feuer, o Ursprung der Liebe”   – (Interpret: Karl-Friedrich Beringer)  

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/ YouTube: BWV 59   Wer mich liebet, der wird mein Wort halten“  

(Interpret: N. Harnoncourt)

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/ YouTube: BWV 74 –  Wer mich liebet, der wird mein Wort halten”   –  (Interpret: T. Koopman)

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/ YouTube: BWV 172Erschallet, ihr Lieder, erklinget, ihr Saiten”   –  (Interpret: S D G )

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/ YouTube: BW 68 –  Also hat Gott die Welt geliebt”   –  (Interpret: N. Harnoncourt )

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/ YouTube: BWV 173   Erhöhtes Fleisch und Blut“  (Interpret: H. Rilling)

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/ YouTube: BWV 174 –  Ich liebe den Höchsten von ganzem Gemüte”   –  (Interpret: Leusink)

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/ YouTube: BWV 175 –  Er rufet seinen Schafen mit Namen”   –  (Interpret: G. Leonhardt)

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/ YouTube: BWV 184 –  Erwünschtes Freudenlicht”   –  (Interpret: H. Rilling)

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In loser Reihenfolge stelle ich bemerkenswerte Werke

von J.S. Bach sowie aus der Bach-Familie – u.a. Barock-Komponisten vor..!!

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Barock-Komponist Sebastian Knüpfer (1633-1676)

Sebastian Knüpfer (auch Knüpffer, getauft am 6. (oder 7. September 1633 in Asch; † 10. Oktober 1676 in Leipzig) war ein deutscher Komponist und Kirchenmusiker.

Der Sohn des Ascher Kantors und Organisten Thomas Knüpfer erhielt die erste Ausbildung bei seinem Vater. Es ist überliefert, dass er bereits mit zehn Jahren in seinem Heimatort den Organistendienst versah. Von 1646 bis 1654 besuchte er das Gymnasium in Regensburg, wo zu seinen wichtigsten Lehrern der dortige Ephorus Balthasar Balduin, der Sohn Friedrich Balduins wurde. Später ging er nach Leipzig, wo er unter anderem unter Johann Adam Scherzer Philosophie studierte. Hier konnte er 1657 mit Unterstützung Johann Philippis die Nachfolge Tobias Michaels im Amt des Thomaskantors der Thomasschule antreten.

Um Knüpfer bildete sich ein Kreis angesehener Musiker (u. a. der Nikolaikantor Elias Nathusius, die Thomasorganisten Gerhard Preisensin und Jakob Weckmann und der Arzt Johann Kaspar Horn), der Leipzig den Ruf eines bedeutenden Musikzentrums einbrachte. In der Laudatio zum Tode Knüpfers hieß es: „Die Wahl Knüpfers gereichte dem Musikleben Leipzigs zum Heile und dem Thomaskantorat zum Segen.“ Neben seiner musikalischen Tätigkeit machte er sich auch als Philologe einen guten Namen. 1658 heiratete er Maria Sabina Hagen, mit der er drei Söhne und zwei Töchter hatte.

In Asch wurde 1925 ein Platz nach ihm benannt.

Die meisten Werke Knüpfers sind nie gedruckt worden. Er schrieb Motetten, Geistliche Konzerte, Kantaten und Messen. Er komponierte für die Kaiserkrönung Leopolds I. 1658 und für den Aachener Frieden von 1668. 1663 erschien eine Sammlung von Madrigalen und Kanzonetten im Druck.

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Video auf YouTube

Sebastian Knüpfer (1633-1676).

Psalm-Kantate:

„Ach Herr, strafe mich nicht in deinem Zorn“ 

1. Ach Herr, strafe mich nicht in deinem Zorn
2. Denn im Tode gedenket man dein nicht
3. Weichet alle von mir, ihr Übeltäter

The King’s Consort

Robert King

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Sir John Eliot Gardiner – Kantaten-Beschreibungen

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Kantate für den 1. Pfingsttag

Holy Trinity, Long Melford, am 11. und 12. Juni 2000

Kantaten-Beschreibung: BWV 59 ” Wer mich liebet, der wird mein Wort halten“ 

Die Entstehungsgeschichte von Bachs zweiter Pfingstkantate BWV 59 Wer mich liebet, der wird mein Wort halten I wirft interessante biographische Fragen auf. In einem seiner häufigen Beschwerdebriefe an den sächsischen König schreibt er, er habe seine Funktion ‚bey der Universität Anno 1723 am PfinkstFest’ angetreten. Alfred Dürr erklärt nun kategorisch, das Autograph der Kantate sei allerspätestens für den Pfingstsonntag 1723 geschrieben worden, obwohl die erhaltenen Stimmbücher erst aus dem folgenden Jahr stammen. Es scheint, als habe Bach das Werk zusammengestellt, bevor er Köthen verließ, und dabei altes Material verwendet. Hat Bach sich also an jenem bedeutenden Tag, am Pfingstsonntag 1723 (16. Mai), zwei Wochen vor seiner berichteten Ankunft in der Stadt, dem Leipziger Publikum in der Universitätskirche mit der Aufführung dieser viersätzigen Kantate vorgestellt, oder war das ein Plan, der nur nicht verwirklicht wurde? Man könnte die begrenzte Instrumentierung (keine Bläser, keine dritte Trompete), Beschränkung der Solopartien auf Sopran und Bass und den Verzicht auf einen abschließenden Chor als geschickte Anpassung an die bescheidenen Möglichkeiten der an der Universität verfügbaren musikalischen Kräfte interpretieren. Wie so oft beweist Bach, dass Goethes Ausspruch ‚In der Beschränkung zeigt sich erst der Meister’ seine Richtigkeit hat – oder wie Alfred Dürr sagt, er war ‚ein Meister selbst in der Beschränkung’.

Der Anfangssatz ist eine Wonne in seiner Synthese aus italienischem Kammerduett und festlicher Instrumentierung, gleichwohl taktvoll zurückhaltend. Viermal wird das biblische Motto von den beiden Sängern im Kanon vorgetragen, dann ein fünftes und letztes Mal homophon in parallelen Sexten, das Signal für die Instrumente, endlich zu beginnen und in einem Postludium voller Überschwang den Worten des Heilands Majestät zu verleihen. Das von den Streichern begleitete Rezitativ für Sopran gehört stilistisch zu einigen Stücken, die Bach in seinen Weimarer Jahren schrieb, und gipfelt in einem wehmütigen Arioso-Gebet, dass ‚ihn auch ein jeder lieben sollte’. Dass an dieser Stelle nun ein Choral (Nr. 3) steht, ist ein wenig merkwürdig, doch als Appell an den Heiligen Geist, Gnade zu schenken, durchaus angemessen. Luthers Pfingstlied aus dem Jahre 1524 täuscht hier mit den unabhängigen Stimmen, die Bach der Bratsche und der zweiten Violine gibt, ein üppiges Stimmengeflecht vor. Die abschließende Arie für Bass mit obligater Violine konzentriert sich noch einmal auf die ‚Herrlichkeit’, dass Gott durch die Liebe und den Heiligen Geist ‚in unsern Herzen thronet’. Ist das wirklich der Schluss? Der Bemerkung ‚Chorale seque’ ist kein eindeutiger Hinweis darauf zu entnehmen, wie Bach fortzufahren gedachte. Eine Wiederholung des vorigen Chorals, dem die dritte Strophe von Luthers Kirchenlied unterlegt ist, scheint eine plausible Lösung.

© John Eliot Gardiner 2006

Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier

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Kantaten-Beschreibungen von „Sir John Eliot Gardiner“ 

ist als PDF-Download nachstehend hinterlegt !

Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen zu Pfingsten:

                   Gardiner Reisetagebuch SDG 144 zum Download als PDF  

  Künstler-Beitrag:  Christoph Genz – Tenor zum Download  als PDF

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CD’s vom Label SDG  

CD – Link: Bach-Kantaten:  für die Feiertage 1. und 2. Pfingsttag

.

.Cover:  SDG 121 Vol. 26

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CD-Bestellung  zum  Link:   CD  Bach-Kantaten – SDG 121, Vol. 26

Aufführungsorte:

Kantaten für den 1. und 2. Pfingsttag

Holy Trinity, Long Melford, am 11. und 12. Juni 2000

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CD-Inhalte:

BWV 34 – O ewiges Feuer, o Ursprung der Liebe   /  für den 1. Pfingsttag

Gardiner Pilgrimage CD 121 Vol.  26 – CD 1

BWV 59 – Wer mich liebet, der wird mein Wort halten    /  für den 1. Pfingsttag

Gardiner Pilgrimage CD 121 Vol. 26 – CD 1 

BWV 74 – Wer mich liebet, der wird mein Wort halten   /  für den 1. Pfingsttag

Gardiner Pilgrimage CD 121 Vol. 26 – CD 1 

BWV 172 – Erschallet ihr Lieder, erklinget, ihr Saiten!   /  für den 1. Pfingsttag

Gardiner Pilgrimage CD 121 Vol. 26 – CD 1

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BWV  68 – Also hat Gott die Welt geliebt   /  für den 2. Pfingsttag

Gardiner Pilgrimage CD 121 Vol. 26 – CD  2

BWV 173 – Erhöhtes Fleisch und Blut   /  für den 2. Pfingsttag

Gardiner Pilgrimage CD 121 Vol.  26 – CD  2

BWV 174 – Ich liebe den Höchsten von ganzem Gemüte  /  für den 2. Pfingsttag

Gardiner Pilgrimage CD 121 Vol.  26 – CD  2

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CDs – Bach-Kantaten:  für den 3. Pfingsttag”

Cover:  SDG 138 Vol. 27

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CD-Bestellung  zum  Link:   CD  Bach-Kantaten – SDG 138, Vol. 27

Aufführungsorte:

Kantaten für den 3. Pfingsttag

Holy Trinity, Blythburh, am 13. Juni 2000

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CD-Inhalte:

BWV 175 – Er rufet seinen Schafen mit Namen  /  für den 3. Pfingsttag

Gardiner Pilgrimage CD 138 Vol.  27 – CD 1

BWV 184 – Erwünschtes Freudenlicht  /  für den 3. Pfingsttag

Gardiner Pilgrimage CD 138 Vol. 27 – CD 1 

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bachfest-leipzig-2013 

Bachfest Leipzig 2013 – “Vita Christi”

vom 14.06.2013 – 23.06.2013

Erstmals wagt sich ein Veranstalter daran, die theologischen, dramaturgischen und kompositionstechnischen Verbindungslinien der großen oratorischen Kompositionen Bachs in eine unmittelbare Beziehung zu setzen:

Weihnachts – Oratorium  /  Johannes – Passion /

Oster-  und  Himmelfahrts-Oratorium

fügen sich zu einem inhaltlich wie musikalisch bestimmten Großprojekt zusammen.

Unter der Leitung von:

Trevor Pinnock, – Thomas Hengelbrock, –  John Eliot Gardiner 

 und Hermann Max  

“Auferstehung und Himmelfahrt”

 mit der Rheinischen Kantorei

am 21.6.2013, in der Nikolaikirche, Leipzig um 20 Uhr 

werden die entscheidenden Stationen der Vita Christi an diesen Konzertabenden zu einem einzigartigen Musikerlebnis. Umrahmt werden die Aufführungen von den Magnificat -Kompositionen von

Johann Sebastian Bach und Carl Philipp Emanuel Bach

im Eröffnungs- sowie der h-Moll Messe, BWV 232 

mit den Thomaner 

 und dem Freiburger-Barockorchester

im Abschlusskonzert

 am Sonntag, 23.6.2012 um 18 Uhr

 in der Thomaskirche Leipzig

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Bach-Archiv Leipzig – Talk zur “Vita Christi”, Part III

Teil III der Gesprächsreihe zur Vita Christi ist jetzt online und über unseren youtube-Kanal zu sehen. Eine Version mit englischen Untertiteln folgt in den kommenden Tagen.

Veröffentlicht am 14.05.2013

Weihnachten im Juni ?

Mit Bach durch das Kirchenjahr. Peter Korfmacher (Leipziger Volkszeitung) im Gespräch mit Pfarrer Christian Wolff (Thomaskirche Leipzig) und Propst Lothar Vierhock (Propsteikirche St. Trinitatis Leipzig)

Zum Video:

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Weitere Informationen zum Leipziger Bachfest 2013 nachstehend:

Link:  http://www.bach-leipzig.de/index.php?id=618

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Programm zum Download als PDF

>>>  Programm Bachfest Leipzig 2013 <<<

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S i t z p l ä n e  der Leipziger Kirchen als PDF:

Sitzplan der Thomaskirche Leipzig als PDF zum Download 

Sitzplan der Nikolaikirche Leipzig als PDF zum Download  

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Kartenvorbestellungen:

über Ticket-Online

oder

für die Konzerte innerhalb des Bachfestes über das Bach-Archiv Leipzig:

Bach-Archiv Leipzig
Stiftung bürgerlichen Rechts
Thomaskirchhof 16
04109 Leipzig

Telefon:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 33

Fax:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 35

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Auf  YouTube veröffentlichte Videos der

J.S. Bach-Stiftung St. Gallen” –  stelle ich hier vor:

Rudolf Lutz - Dirigent und musikalischer Leiter der  J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

(Foto: Rudolf Lutz – Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen)

J.S. Bach Cantata – 

Kantate – BWV 172 „Erschallet ihr Lieder, erklinget ihr Saiten“

Kantate BWV 172 zu Pfingstsonntag für Sopran, Altus, Tenor und Bass, Vokalensemble, Tromba I-III, Timpani, Fagott, Streicher und Continuo.

Die DVD enthält die Filmaufnahmen der kompletten Kantate, den Einführungsworkshop sowie die Reflexion des Referenten. Zudem beinhaltet die DVD das Filmportrait der J. S. Bach-Stiftung.

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YouTube – Video 

BWV 129 – 5. Satz – Arie:  Duett Sopran-Alt:  „Komm lass mich nicht länger warten

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Solisten:

Eva Oltiványi, Sopran;

Markus Forster, Altus

Musikalischer Leiter: Rudolf Lutz

Weitere Informationen zur Bachstiftung:

unter www.bachstiftung.ch

Die DVD mit der gesamten Kantate ist erhältlich im Shop

Link: http://www.bachstiftung.ch/de/shop/items/j-s-bach-kantate-bwv-172/


Icon  Abendprogramm BWV 172 (443,3 KB)

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Link:  mp3 – Download –

J.S. Bach-Stiftung – bei 

Amazon – mit Hörproben

Link:

mp3 J.S. Bach-Stiftung

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DVD’s der Johann Sebastian Bach-Stiftung St. Gallen

neue Bezugsquelle ab sofort: –

Link:   bei   j p c

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Ich wünsche allen Besuchern ein schönes Pfingstfest !

Grüße

Volker