Schlagwort-Archive: Thomaskantor Sebastian Knüpfer (1633-1676)

J. S. Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Radio-Sendungen, Videos und Kantaten-Beschreibung für den “2. Sonntag nach Trinitatis”


Die Treutmann-Orgel in der Stiftskirche St. Georg in Grauhof bei Goslar mit 42 Registern und rund 2 500 Pfeifen auf drei Manualen und dem Pedal erweist sich heute wieder besonders geeignet für die Interpretation des umfangreichen kompositorischen Werkes von Johann Sebastian Bach. Der große Leipziger Thomas-Kantor liebte vor allem die ihm aus seiner thüringischen Heimat vertrauten Streicher-Register. Bach-Interpreten, die den Klangvorstellungen des Meisters nahe kommen wollen, schätzen daher die Grauhofer Orgel besonders.

Die Treutmann-Orgel in der Stiftskirche St. Georg in Grauhof bei Goslar mit 42 Registern und rund 2 500 Pfeifen auf drei Manualen und dem Pedal erweist sich heute wieder besonders geeignet für die Interpretation des umfangreichen kompositorischen Werkes von Johann Sebastian Bach. Der große Leipziger Thomas-Kantor liebte vor allem die ihm aus seiner thüringischen Heimat vertrauten Streicher-Register. Bach-Interpreten, die den Klangvorstellungen des Meisters nahe kommen wollen, schätzen daher die Grauhofer Orgel besonders. Disposition der Trautmann-Orgel!

Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder SehprobeRadio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 05.06.2016 begehen wir den 2. Sonntag nach „Trinitatis

Der 2. Sonntag nach Trinitatis hat „die Einladung“ zum Thema. Es leitet sich ab vom Evangelium vom großen Abendmahl – der Einladung, die von den Wohlhabenden abgelehnt wird, woraufhin die Einladung an die Außenseiter und Ausgestoßenen ergeht, die sie freudig annehmen. Es geht an diesem Sonntag wohl mehr darum, darüber nachzudenken, wo Gottes Einladung an uns ergeht und wie wir darauf antworten. Die übrigen Perikopen nehmen das Thema in vielfältiger Weise auf.

Am 2. Sonntag nach Trinitatis hören wir die Einladung zum großen Abendmahl und danken Gott, dass er uns durch Jesus Christus teilhaben läßt an seinem Reich. Die Freude über die Einladung macht uns selbst zu Einladenden.

Wochenspruch:  

Christus spricht: Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken. (Mt 11,28)

Wochenlied:

„Kommt her zu mir, spricht Gottes Sohn“ (EG 363)

YouTube – Musikvideo zum Wochenlied

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(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten für den „2. Sonntag nach Trinitatis

BWV   2  – „Ach Gott, vom Himmel sieh darein
BWV 76  – „Die Himmel erzählen die Ehre Gottes

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R a d i o – Programme mit Bach-Kantaten:

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WDR3 – Klassik

Sendung: 07:05 bis 08:30 Uhr

WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html

Allgemein-Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/

Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/wdr3/uebersicht/

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik – Sonntag:  07:05 bis 08:30 Uhr

Johann Sebastian Bach 

BWV 76 „Die Himmel erzählen die Ehre Gottes”

Kantate am 2. Sonntag nach Trinitatis,

Midori Suzuki, Sopran / Robin Blaze, Countertenor

Gerd Türk, Tenor / Chiyuki Urano, Bass

Bach Collegium Japan

Leitung: Masaaki Suzuki

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NDRkultur

Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr

Livestream –Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRkultur – Kantate

Sendung Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr 

Johann Sebastian Bach

BWV 76 “Die Himmel erzählen die Ehre Gottes

Ruth Ziesak, Sopran / Elisabeth von Magnus, Alt

Paul Agnew, Tenor / Klaus Mertens, Bass

Amsterdamer Barockorchester und Chor

Leitung: Ton Koopmann

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HR2 – Kultur

Sendung: 06:05 – 07:30 Uhr

Programm:

http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/kalender3758.jsp?rubrik=3758

Livestream:

http://www.hr-online.de/website/static/streaming_popup/mp3streamer.jsp?client=hr2

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HR2 – Kultur

Geistliche Musik – Auszug aus dem Programm:

Sendung: Sonntag 06:05 – 07:30 Uhr

Kantate: ca. ab  07:10 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 2 „Ach Gott, vom Himmel sieh darein”

Ingeborg Danz, Alt / Jan Kobow, Tenor

Peter Kooij, Bass

Collegium Vocale Gent

Leitung:  Philippe Herreweghe

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

Programm: 

http://www.sr.de/sr/sr2//station106~week.html;jsessionid=BB206B8BE43558076CF9D56CD9C9D460

Webradio:  

http://www.sr-online.de/sr2/351/5305.html

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Auszüge aus dem Programm:.

Sonntag 08:04 – 09:00 Uhr

Bach-Kantate

BWV 2 „Ach Gott vom Himmel sieh‘ darein

Michael Chance (Altus)

Paul Agnew, Tenor / Klaus Mertens, Bass

Amsterdamer Barockorchester und Chor

Leitung: Ton Koopman

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SWR2 (Kulturradio)

Sendung: 08:03 bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik am Sonntag um 08:03 bis 08:30 Uhr

SWR2 – Kantate

Johann Sebastian Bach

BWV 2 “Ach Gott, vom Himmel sieh darein”

Pascal Bertin (Countertenor)

Gerd Türk, Tenor / Peter Kooij (Bass)

Bach Collegium Japan

Leitung: Masaaki Suzuki

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rbb kulturradio

Sendung Sonntag: 09:30 bis 10:00 Uhr

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio  

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag von 09:30 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 2 „Ach Gott vom Himmel sieh‘ darein

Kantate am 2. Sonntag nach Trinitatis

Siri Thornhill, Sopran / Petra Noskaiová, Alt

Christoph Genz, Tenor / Jan van der Crabben, Bass

La Petite Bande

Leitung:  Sigiswald Kuijken

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Neuer Name:

MDR – Kultur  (ehemals mdr – figaro)

Sendung:  Sonntag: 06:30 bis 07:00 Uhr 

Programm:

http://www.mdr.de/kultur/radio-tv/radio/startseite-figaro–100.html

MDR-Kultur Live:

http://www.mdr.de/kultur/radio-tv/radio/index.html

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Neuer Name:

MDR – Kultur  (ehemals mdr – figaro)

Auszüge aus dem Programm:

Sendezeit: Sonntag um 06:30 bis 07:00 Uhr

Johann Heinrich Rolle (1716-1785)

„Lasset uns nicht lieben mit Worten“

Gesine Adler, Sopran; Alexander Schneider, Altus;

Tobias Hunger, Tenor; Ingolf Seidel, Bass

Vocalconsort labia vocalia / Telemannisches Collegium Michaelstein

Leitung: Ludger Rémy

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Bayern-Klassik

Sendung Sonntag: 08:05 bis 08:30 Uhr

Live-Stream:

(Es ist zu empfehlen, den  VLC Media Player, den man kostenlos aus dem Internet herunterladen kann – zu benutzen!)

oder

http://www.br.de/radio/br-klassik/index.html

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Bayern-Klassik

Auszüge aus dem Programm:

Sonntag  um08:05 Uhr bis 08:30 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 76 “Die Himmel erzählen die Ehre Gottes

Ruth Ziesak, Sopran / Elisabeth von Magnus, Alt

Paul Agnew, Tenor / Klaus Mertens, Bass

Amsterdamer Barockorchester und Chor

Leitung: Ton Koopmann

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Neu – Deutschlandfunk

Sendung Sonntag: 06:10 Uhr bis 07:00 Uhr

Programm:

http://www.deutschlandfunk.de/programmvorschau.281.de.html?cal:month=5&drbm:date=01.05.2016

PODCAST:
http://www.deutschlandradio.de/podcasts.226.de.html

Live-Stream:  

http://www.deutschlandfunk.de/unsere-live-streams.2396.de.html

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Neu – Deutschlandfunk

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag: 06:10 Uhr bis 07:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 76 “Die Himmel erzählen die Ehre Gottes

Ruth Ziesak, Sopran / Elisabeth von Magnus, Alt

Paul Agnew, Tenor / Klaus Mertens, Bass

Amsterdamer Barockorchester und Chor

Leitung: Ton Koopmann

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Neu Domradio Köln

Sendung: „Cantica“ Sonntag um 06:30 Uhr bis 07:00 Uhr

Wiederholung: Sonntag um 23:00 – 23:30 Uhr 

Programm:

http://www.domradio.de/radio/programmschema

Web-Radio:

http://www.domradio.de/web-radio

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Neu Domradio Köln

Sendung: „Cantica“ am Sonntag   06:30 Uhr bis 07:00 Uhr

Wiederholung: um 23:00 – 23:30 Uhr 

Georg Friedrich Händel  (1685-1759)

„Dixit Dominus“

G.F. Händel`s krasse Psalmenvertonung „Dixit Dominus“ Knochen werden brechen

„Er zerschmettert Könige am Tage seines Zorns“ – Psalm 110 zeichnet von Gott das Bild eines Kriegers, der auch vor Gewalt gegenüber seinen Feinden nicht zurückschreckt. Da der Text oft in der Vesper der Katholischen Kirche gebetet wurde, gibt es von ihm zahlreiche Vertonungen. Eine besonders eindrucksvolle ist Georg Friedrich Händel vor rund 300 Jahren gelungen.

Er schrieb sie in jungen Jahren, zu einer Zeit, als er sich sein Handwerkszeug als Komponist durch Reisen und Studien aneignete.  Aus diesem Grund hielt er sich zu dieser Zeit in Italien auf und daher lassen sich viele musikalische Einflüsse des Landes auf den 22jährigen Komponisten in dem Werk erkennen. Die Deutung des Textes durch farbige Musik steht an erster Stelle, Händel probiert viel aus, um den martialischen Text musikalisch zu deuten.

Die 30 Minuten der Psalmvertonung wirken wie eine Vorwegnahme des kompositorischen Wirkens Händels in späteren Jahren. In seinen Opern und Oratorien findet sich genau die gleiche Tonmalerei, die er in der lateinischen Vertonung des Psalms bereits zeigt.

Psalm 110 thematisiert zwei Dinge: die Treue-Zusage Gottes an seine Anhänger und die Beschreibung Gottes als Krieger. Händel unterteilt den Psalm in 9 Abschnitte und variiert dabei die Besetzung. Insgesamt setzt er 5 Gesangssolisten, fünfstimmigen Chor und Orchester ein. Während der erste Teil des Psalms noch recht versöhnlich daher kommt, rückt bald das Bild des gewalttätigen Kriegsgottes in den Vordergrund. Fast bedrohlich wirkt die Musik an der Stelle „Confregit in die irae suae reges“. Der lateinische Text heißt übersetzt: Der Herr zerschmettert Könige am Tage seines Zornes. Permanent wiederholen die Streicher und der Generalbass ein durchlaufendes Motiv, während die 5 Stimmen des Chores immer wieder einsetzen, in einer für die Barockzeit sehr kühnen Harmonik…..

zum weiteren Text >>>>  Händel Dixit  <<<<<

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Neu  ERF – Plus  (Evang. – Rundfunksender)

Sendung:  Sonntag Bach-Kantate im Wechsel mit Bach-Musik

Die Sonntagskantaten des Thomaskantors gespielt und erklärt.

Sonntag, 11:00 Uhr, im Wechsel mit Bach-Musik

Tages-Programm:

http://www.erf.de/radio/erf-plus/tagesprogramm/4167?reset=1

Livestream:

 http://www.erf.de/livestream?radio=erfplus

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Neu  ERF – Plus  (Evang. – Rundfunksender)

Sonntag, 11:00 Uhr, im Wechsel mit Bach-Musik

Bach-Kantate BWV 2  „Ach Gott, vom Himmel sieh darein“
Kantate zum 2. Sonntag nach Trinitatis

Auf dem Programm: die Kantate von Johann Sebastian Bach

zum 2. Sonntag nach Trinitatis in der Aufnahme der Bach-Rilling Edition.

Mit der Gächinger Kantorei und dem Bach-Collegium Stuttgart sowie den Solisten Aldo Baldin Helen Watts,  und Walter Heldwein.

Ein interessanter Vergleich ist möglich, wenn drei Vertonungen von Psalm 19 „Die Himmel erzählen die Ehre Gottes“ nebeneinander gestellt werden: von Heinrich Schütz, Johann Sebastian Bach (BWV 76) und Joseph Haydn (aus der „Schöpfung“).

Zum Ausgang des Programms ist Johannes Unger mit dem Präludium in Es-Dur (BWV 552) zu hören.

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Videos: 

Bach-Kantaten für den„2. Sonntag nach Trinitatis“

BWV   2  – Ach Gott, vom Himmel sieh darein

BWV 76  – Die Himmel erzählen die Ehre Gottes

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/YouTube: BW 2 –  Ach Gott, vom Himmel sieh darein”   –  (Interpret: Herreweghe )

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/YouTube: BWV 76 –  Die Himmel erzählen die Ehre Gottes”   –  (Interpret: Koopmann )

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*) Außerhalb des liturgischen Sonntags

/YouTube: *) BWV 10  –  “Meine Seel erhebt den Herren ”   –  (Interpret: S D G )

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In loser Reihenfolge stelle ich bemerkenswerte Werke

von J.S. Bach sowie aus der Bach-Familie – u.a. Barock-Komponisten vor..!!

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Barock-Komponist Sebastian Knüpfer (1633-1676)

Sebastian Knüpfer (auch Knüpffer, getauft am 6. (oder 7. September 1633 in Asch; † 10. Oktober 1676 in Leipzig) war ein deutscher Komponist und Kirchenmusiker.

Der Sohn des Ascher Kantors und Organisten Thomas Knüpfer erhielt die erste Ausbildung bei seinem Vater. Es ist überliefert, dass er bereits mit zehn Jahren in seinem Heimatort den Organistendienst versah. Von 1646 bis 1654 besuchte er das Gymnasium in Regensburg, wo zu seinen wichtigsten Lehrern der dortige Ephorus Balthasar Balduin, der Sohn Friedrich Balduins wurde. Später ging er nach Leipzig, wo er unter anderem unter Johann Adam Scherzer Philosophie studierte. Hier konnte er 1657 mit Unterstützung Johann Philippis die Nachfolge Tobias Michaels im Amt des Thomaskantors der Thomasschule antreten.

Um Knüpfer bildete sich ein Kreis angesehener Musiker (u. a. der Nikolaikantor Elias Nathusius, die Thomasorganisten Gerhard Preisensin und Jakob Weckmann und der Arzt Johann Kaspar Horn), der Leipzig den Ruf eines bedeutenden Musikzentrums einbrachte. In der Laudatio zum Tode Knüpfers hieß es: „Die Wahl Knüpfers gereichte dem Musikleben Leipzigs zum Heile und dem Thomaskantorat zum Segen.“ Neben seiner musikalischen Tätigkeit machte er sich auch als Philologe einen guten Namen. 1658 heiratete er Maria Sabina Hagen, mit der er drei Söhne und zwei Töchter hatte.

In Asch wurde 1925 ein Platz nach ihm benannt.

Die meisten Werke Knüpfers sind nie gedruckt worden. Er schrieb Motetten, Geistliche Konzerte, Kantaten und Messen. Er komponierte für die Kaiserkrönung Leopolds I. 1658 und für den Aachener Frieden von 1668. 1663 erschien eine Sammlung von Madrigalen und Kanzonetten im Druck.

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Video auf YouTube

u.a. Sebastian Knüpfer (1633-1676).

1. Sethus Calvisius Freut euch und jubiliert, motet
Ein Tag in deinen Vorhöfen
2. Symphonia
Jacob Weckmann
3. Ein Tag in dein Vorhöfen ist besser …
Jacob Weckmann
4. Ich will lieber der Tür hüten …
Jacob Weckmann
5. Denn Gott der Herr is Sonn und Schild.
Jacob Weckmann
6. Herr Zebaoth …
Jacob Weckmann
7. Alleluja
Jacob Weckmann
8. Barmherzig und gnädig ist der Herr
Johann Schelle
9. Christ unser Herr zum Jordan kam, hymn for 4 voices (& continuo) (Cantional…)
Johann Hermann Schein
10. Welt ade, ich bin dein müde
Johann Rosenmüller
11. Siehe der Gerechte kömpt umb
Tobias Michael
12. O nomen Jesu, nomen dulce
Johann Rosenmüller
13. Paduana 17 zu fünf Stimmen
Werner Fabricius
Herr, strafe mich nicht in deinem Zorn
14. Sonata
ab 15. Sebastian Knüpfer
15. Herr, strafe mich nicht …
Sebastian Knüpfer
16. Wird wohl ein Mensch …
Sebastian Knüpfer
17. Denn dein Pfeile stecken …
Sebastian Knüpfer
18.Es wird auf mich vom Himmel abgeschicket …
Sebastian Knüpfer
19. Ich kann es nicht …
Sebastian Knüpfer
20. Allein für dir ist alles mein Begehren …
Sebastian Knüpfer
21. Ich harre auf Gott
Sebastian Knüpfer
22. Drum wirst du mich …
Sebastian Knüpfer
23. Paduana Nr. 43 zu fünf Stimmen
Werner Fabricius
24. Proprium-Stücke zum Epiphaniasfest (from Thomaskirche Gradual, 14th cent.)
Anonymous, German
25. Ecce dilectus meus
Heinrich Isaac

Video 

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Sir John Eliot Gardiner – Kantaten-Beschreibungen

Kantaten für den 2. Sonntag nach Trinitatis 

Basilique Saint-Denis, Paris am 2. & 3. Juli 2000

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Kantaten-Beschreibung zum BWV 2  „Ach Gott, vom Himmel sieh darein“

Martin Luthers Choral nach Psalm 12 beklagt, wie sehr sich die Menschen durch ‚eitel falsche List’ in die Irre führen lassen. Er liefert den Rahmen zu Bachs Kantate BWV 2 Ach Gott, vom Himmel sieh darein, während die Kopplungen von Rezitativ und Arie in den mittleren
Strophen den Liedtext paraphrasieren. Gewiss war es dieser grimmige Blick auf die versprengten Häuflein von Gläubigen in einer heidnischen Welt der Verfolgung, der Bach bewog, Luthers Anfangsvers – in deutlichem Gegensatz zu den instrumental ausgefeilten
Choralfantasien, mit denen die Kantaten seines zweiten Leipziger Jahrgangs (1724/25) begannen – als archaische Choralmotette zu vertonen.

In dieser strengen, vokal dominanten Textur sticht der in langen Noten von den Altstimmen gesungene, von zwei Oboen verdoppelte Cantus firmus hervor, die der Choralmelodie besondere Prägnanz und Glanz verleihen. Jeder Textzeile gehen fugierte Einsätze
der übrigen Stimmen voraus, die vom Zinken, drei Posaunen und Streichern verdoppelt werden. Die schrittweise Erhöhung der vokal und instrumental ausgeführten Linien vor jedem neuen Einsatz des Cantus firmus führt in diesem Satz zu einer ‚besonderen strukturell bedingten Dynamik’ (Alfred Dürr).

Wie andere Kantaten im archaischen Motettenstil, zum Beispiel BWV 121 Christum wir sollen loben schon, birgt sie die Faszination eines ritualisierten Gottesdienstes – ein musikalisches Äquivalent zu jenen ernsten, hageren Gesichtern, denen wir auf religiösen Bildern flämischer Maler des 15. Jahrhunderts begegnen. Auf seine eigene Art mildert Bach die Strenge der
ausgedehnten, chromatisch um eine Quarte (passus duriusculus) absteigenden Fuge in d-moll, indem er die Continuolinie in die entgegengesetzte Richtung führt, sie chromatisch ansteigen lässt.

Wie ein Prediger, der sein Thema aus dem vorangegangenen 2 Choral der Gemeinde herausarbeitet, wettert der Tenor gegen die Bande der Götzendiener – ‚Sie lehren eitel falsche List’. Wie zu erwarten, ist das wieder Luther, und es ist dieselbe anonyme
Choralmelodie, die Bach jetzt mit dem Continuo in einen langsamen Kanon setzt. Die Zielscheibe seines Zorns ist hier die ‚törichte Vernunft’, die den Menschen als ‚Kompass’ dient und zu einer wütenden Anprangerung der fruchtlosen Versuche führt, ihre Rettung aufgrund
ihrer eigenen kümmerlichen Bemühungen zu erwarten: ‚Sie gleichen denen Totengräbern / die, ob sie zwar von außen schön, / nur Stank und Moder in sich fassen / und lauter Unflat sehen lassen’.Der abrupte Wechsel in der Alt-Arie mit obligater Violine zum aktuellen konzertanten Stil trifft wie ein Schock, wenngleich das permanente Wüten gegen Ketzer und ‚Rottengeister’ nicht nachlässt –zu hören in den streitlustigen Ketten aus Sechzehnteltriolen im Violinpart, dem trotzigen Staccato des Continuos und in der Weise, wie im ‚B’-Teil der Arie (Takte 56–59) die Choralmelodie wieder zutage gefördert wird.

Der klägliche Appell, den der gequälte Sünder an Gott richtet, findet schließlich dort Gehör, wo sich das zweite Rezitativ (Nr. 4) zum Arioso wandelt. Wir erfahren, wie Gott antwortet: ‚Ich muss ihr Helfer sein! / Ich hab ihr Flehn erhört… / Ich will mich ihrer Not erbarmen’, dies in einer Reihe skalenartig aufsteigender Phrasen, die dem insgesamt absteigenden Klangmuster dieser kurzen Kantate entgegenwirken. Die mächtige Tenor-Arie (Nr. 5) setzt dieses
wiederkehrende Muster aus aufsteigenden Linien in den hohen Streichern und Oboen gegen eine Reihe gegenläufig rotierender Figuren im Continuo. Analog zur reinigenden Wirkung des Feuers –‚durch Feuer wird das Silber wieder rein’ – verweist Bach auf das Kreuz, durch das sich das Wort bewahrheitet und auch der Christ wieder rein wird. Diese Anspielung und die Art, wie Bach fließende Bewegung oder den Fluss des geschmolzenen Metalls andeutet, erinnert nicht einfach nur an sein Interesse an edlen Metallen und Münzen, sondern auch an 3 die zu seiner Zeit emsig betriebene Suche nach dem Stein der Weisen durch Apotheker und Alchemisten, die für August den Starken in Dresden in geheimer Mission unedle Metalle in Gold verwandeln sollten und stattdessen das Geheimnis (Arcanum) des Porzellans entdeckten.

© John Eliot Gardiner 2010

Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier

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Kantaten-Beschreibungen von„Sir John Eliot Gardiner“ 

ist als PDF-Download nachstehend hinterlegt !

Sir GardinersKantaten-Beschreibungenzum“Festtag Johannes des Täufers” 

und 2. Sonntag nach Trinitatis

                   Gardiner Reisetagebuch SDG 101 zum Download als PDF 

Künstler-Beitrag: Dietrich Hentschel – Bass zum Download  als PDF 

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CD’s vom Label SDG  

CDs – Bach-Kantaten:  für den “2.Sonntag nach Trinitatis”

Cover:  SDG 165 –  Vol. 2

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CD-Bestellung  zum  Link:   CD  Bach-Kantaten – SDG 165 – Vol. 2

Aufführungsorte:

Kantaten für den “2. Sonntag nach Trinitatis” 

Basilique Saint-Denis, Paris am 2. & 3. Juli 2000

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CD- eins – Inhalte:

BWV 2 – Ach Gott, vom Himmel sieh darein    

Gardiner Pilgrimage CD 165 Vol. 2 

BWV 10 – Meine Seel erhebt den Herren  

Gardiner Pilgrimage CD 165 Vol. 2

BWV 76 – Die Himmel erzählen die Ehre Gottes  

Gardiner Pilgrimage CD 165 Vol. 2 

swv 386 – Die Himmel erzählen die Ehre Gottes  (von Heinrich Schütz)

Gardiner Pilgrimage CD 165 Vol. 2

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bachfest-leipzig-2013 Bachfest Leipzig 2016 – vom 10.06. bis 19.06.2016

»Geheimnisse der Harmonie«

”Das Bachfest 2016 steht unter dem Motto» Geheimnisse der Harmonie «

Freuen Sie sich auf prominente Interpreten:

Thomanerchor, das Gewandhausorchester, dirigiert von Riccardo Chailly,

Monteverdi Choir Leitung­  Sir John Eliot Gardiner – (Matthäuspassion BWV 244

am 16.06.2016 um 20 Uhr Thomaskirche Leipzig)

Les Arts Florissants unter William Christie, den RIAS Kammerchor und die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, dirigiert von Roger Norrington, sowie Balthasar-Neumann–Chor und – Ensemble

Christian TetzlaffMartin Stadtfeld und das Klenke-Quartett werden das Programm mit außergewöhnlichen Kammermusikbeiträgen bereichern. Unter dem Motto »nichts als Meisterstücke« erklingen, besonders am »Kantatentag«, zahlreiche Kantaten aus Bachs erstem Leipziger Kantatenjahrgang in chronologischer Abfolge.

Der Ticketverkauf für das Bachfest Leipzig 2016 beginnt am 15. Oktober 2015.

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Programm Bachfest 2016  Download als PDF 

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S i t z p l ä n e  der Leipziger Kirchen als PDF:

Sitzplan der Thomaskirche Leipzig als  PDF zum Download 

Sitzplan der Nikolaikirche Leipzig als  PDF zum Download  

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Kartenvorbestellungen:

über  Ticket-Online

oder

für die Konzerte innerhalb des Bachfestes

über das Bach-Archiv Leipzig:

Bach-Archiv Leipzig

Stiftung bürgerlichen Rechts
Thomaskirchhof 16
04109 Leipzig

Telefon:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 33

Fax:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 35

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Video vom Thomanerchor

Johann Sebastian Bach (1685-1750)

Cantata BWV 22  „Jesus nahm zu sich die Zwölfe“ (Köthen / Leipzig, 1723)

für den Sonntag Estomihi

i. Arioso & Chorus: Jesus nahm zu sich die Zwölfe und sprach
ii. Aria (alto): Mein Jesu, ziehe mich nach dir
iii. Recitativo (bass): Mein Jezu, ziehe mich, so werd ich laufen
iv. Aria (tenor): Mein alles in allem, mein ewiges Gut
v. Chorale: Ertöt uns durch dein Güte

Thomaner Paul Bernewitz, soprano (chorus)
Thomaner Stefan Kahle, alto
Patrick Grahl, tenor
Matthias Weichert, bass

Thomanerchor Leipzig
Gewandhausorchester
Georg Christoph Biller

Rondeau Production 2014

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Auf  YouTube veröffentlichte Videos der

J.S. Bach-Stiftung St. Gallen” –  stelle ich hier vor:

Rudolf Lutz - Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

Rudolf Lutz – Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

J.S. Bach – Kantate BWV 66 „Erfreut euch, ihr Herzen“ 

J.S. Bach komponierte die Kantate für den 2. Osterfesttag

Aus der reformierten Kirche Trogen, Schweiz
Chor und Orchester der J. S. Bachstiftung St. Gallen
Rudolf Lutz – Musikalische Leitung
Solisten
Alex Potter – Alt
Julius Pfeifer – Tenor
Dominik Wörner – Bass

I. Chorus: Erfreut euch, ihr Herzen
II. Recitativo (Bass): Es bricht das Grab und damit unsre Not
III. Arie (Bass): Lasset dem Höchsten ein Danklied erschallen
IV. Recitativo (à 2) (Alt, Tenor): Bei Jesu Leben freudig sein
V. Arie (à 2) (Alt, Tenor): Ich furchte zwar/nicht des Grabes Finsternisse
VI. Choral: Alleluja! alleluja! alleluja!

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Weitere Informationen zur Bachstiftung:

unter www.bachstiftung.ch

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Die DVD – BWV 66 mit der gesamten Kantate ist erhältlich im Bach-Shop

Link:  http://www.bachstiftung.com/shop/rejoice-all-ye-spirits-bwv-66-dvd.html

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J.S. Bach-Stiftung – bei Amazon – mit Hörproben

Link:  mp3 – Download –

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Link zum Shop der Bachstiftung St. Gallen

mp3 J.S. Bach-Stiftung

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DVD’s der Johann Sebastian Bach-Stiftung St. Gallen

Bezugsquelle ab sofort: –

Link:   bei   j p c

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All of Bach

(Bach-Projekt in Holland)

all-of-bach-hinweise-news

Niederlanden Bachgesellschaft, Leitung:  Jos van Veldhofen

Neu von ALL OF BACH vom 03.06.2016  

J.S. Bach – Kantate BWV 131 Aus der Tiefen rufe ich, Herr, zu dir“


Info: J.S. Bach – Kantate BWV 131 Aus der Tiefen rufe ich, Herr, zu dir“

Es handelt sich bei diesem Werk um eine der ältesten erhaltenen Kantaten Bachs (gemeinsam mit den Kantaten BWV 150, 196, 106 und 4). Aus einem handschriftlichen Vermerk des Komponisten geht hervor, dass das Werk zu seiner Zeit in Mühlhausen 1707 oder 1708 vom Pastor der Marienkirche Georg Christian Eilmar in Auftrag gegeben wurde.

Albert Schweitzer schreibt in seinem Werk Johann Sebastian Bach, dass dieser Geistliche „ein großer Verehrer der Kirchenmusik und ein persönlicher Freund Bachs“ gewesen sei. Der Umstand, dass Bach an dieser Kirche nicht tätig war, gibt der Bachforschung Anlass zu Spekulationen, dass Bachs Vorgesetzter am kompositorischen Schaffen des jungen Organisten kein Interesse hatte. Der Stil und die umfangreiche Beschreibung der Komposition deutet auf eine Entstehung 1707, also zu Beginn von Bachs Amtszeit in Mühlhausen.
Der Text enthält keine freie Dichtung, sondern besteht aus dem Psalm 130 sowie den Strophen 2 und 5 des Chorals Herr Jesu Christ, du höchstes Gut von Bartholomäus Ringwaldt aus dem Jahre 1588. In beiden Textquellen wird das Flehen um Vergebung der Sünden thematisiert. Daher ist vermutet worden, dass der Anlass zur Komposition ein Bußgottesdienst gewesen sein könnte, möglicherweise in Zusammenhang mit einer Feuersbrunst, die kurz vor Bachs Ankunft in Mühlhausen weite Teile der Innenstadt zerstörte.

Allerdings ist ein solcher Gottesdienst nirgendwo in den zeitgenössischen Quellen belegt. Es ist auch nicht auszuschließen, dass es sich wie beim Actus tragicus (BWV 106) um eine Begräbniskomposition handelt.

Besetzung:

Die originale Besetzungsnotiz lautet „a una Oboe. una‘ Violino. doi Viole. Fagotto. C. A. T. B: è Fondamento“, die Besetzung ist also wie folgt:
Gesangsstimmen: Sopran, Alt, Tenor, Bass; ein Chor ist nicht ausdrücklich gefordert, eindeutig solistische Passagen haben Tenor und Bass;
Instrumente: Oboe, Violine, Viola I/II, Fagott, Basso continuo.

Besonderheiten:

Die Kantate weist in formaler Hinsicht zahlreiche Ähnlichkeiten mit der zeitnah entstandenen Kantate Gottes Zeit ist die allerbeste Zeit (BWV 106) auf. Wie auch sonst in den frühen Kantaten Bachs wird auf Rezitative und Da capos verzichtet; die Sätze gehen fließend und mit kontrastierenden Tempi ineinander über. Die Abfolge zeigt dabei einen symmetrischen

Aufbau:

Sinfonia/Tutti (Adagio–Vivace)
Solo (Bass) mit Choral als Cantus firmus im Sopran (Andante)
Tutti (Adagio–Largo–Adagio)
Solo (Tenor) mit Choral als Cantus firmus im Alt (Lento)
Tutti (Adagio–Un poc‘ allegro–Adagio–Allegro–Adagio)

Die Thematik des Klagens und Flehens wird expressiv von Instrumenten und Gesang ausgemalt (z. B. Passus duriusculus). Das Werk verrät bereits die große Meisterschaft des jungen Komponisten und gehört zu den bekannteren Kantaten Bachs.


Video:  J.S. Bach – Kantate BWV 131 Aus der Tiefen rufe ich, Herr, zu dir“

ALL OF BACH BWV 131

Zum Anhören in das Foto oder diesen Text anklicken !

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Info: J.S. Bach BWV 575 Orgelwerk „Fuge c-moll“

Entstehungszeit: Arnstadt

Zu den originellsten und überzeugendsten Orgelstücken des jungen Bach gehört die c-moll-Fuge BWV 575. Ihr Erfolg liegt in dem unkonventionellen Thema (einem wirklichen Einfall!) ebenso begründet wie in der individuellen, dem Thema adäquaten Ausarbeitung. Um bei dem Thema für einen Augenblick zu verweilen:

Seinen effektvollen Kunstpausen, die im weiteren Verlauf natürlich humoristisch verspielte Einwürfe der Gegenstimmen herausfordern, begegnen wir ungefähr gleichzeitig in der D-Dur-Fuge (BWV 532), später in der Fuge der C-Dur-Tokkata (BWV 564) wieder. Da das Thema technisch wie klanglich für das Pedal wenig geeignet ist, bleibt die eigentliche Fuge ein Manualstück. Erst in der abschließenden Tokkata (Takte 65ff.) ergreift das Pedal wirkungsvoll das Wort.

Bachs Kontrapunktik bewegt sich hier noch auf recht einfachem Niveau, doch wird dies durch geschickte und bewegliche musikalische Gestaltung des Ablaufes vorzüglich kompensiert. Dem quasi rat- und rastlosen Gestus des Themas entspricht die ununterbrochene, den gesamten Tastenraum zwischen C und c′′′ kontrastreich durcheilende Sechzehntelmotorik. Obwohl das Thema selbst die Grundtonart nicht verläßt und die großen Zusammenhänge im c-moll/g-moll-Bereich verharren, tut sich im Detail auch harmonisch einiges. Nach älterer Art ist das Stück noch in c-dorisch notiert, und die “dorische Sexte” (hier = a) wird in der überraschenden und interessanten Wendung nach F-Dur in Takt 44 harmonisch wirklich noch virulent!

Eine hübsche Steigerungswirkung geht von den ab Takt 47 zweimal zu beobachtenden mehrfachen Vorimitationen des Themenkopfes, den extrem weiträumig gegen das Thema gesetzten Kunstpausen-Einwürfen in Takt 58/59 (hoher Sopran gegen tiefsten Baß) und von der weiträumig abfließenden, allmählich sich “festfressenden” Fortspinnung des Themenschlusses Takt 60ff. aus: all das macht den markanten Pedaleinsatz in Takt 65 vorbereitend plausibel und zeugt von Bachs auch hier schon bewußt tätiger Gestaltungskraft!

Die Schlußtokkata bezieht ihre recht dramatische Wirkung, aus “buxtehudisch” insistierender Auswertung des Rhythmus

bwv575-2

anhand dessen auch die typischen Sopranorgelpunkte in den Takten 67/68 bzw. 69/70 auskomponiert werden (das zweite Mal komplementärrhythmisch mit dem Pedal). Manualsolo in Zweiunddreißigsteln, Adagio-Kadenz und ein Pedalsolo bringen das Stück pompös zu Ende. Wie so oft, fällt auch hier wieder der abgerissene Achtelschlußakkord auf, mit dem Bach das Stück wie beiläufig aufhören läßt.

(Textquelle: http://www.bachs-orgelwerke.de)

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Video: J.S. Bach BWV 575 Orgelwerk  „Fuge c-moll“

ALL OF BACH BWV 575

Zum Anhören in das Foto oder diesen Text anklicken !

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J.S. Bach – Kantaten-Projekt in Stuttgart

Bach:vokal

bachvokal-stuttgart

Die Ensembles der Stiftsmusik Stuttgart führen im Zeitraum von 2011 bis 2021 unter der künstlerischen Leitung von

Stiftskantor Kay Johannsen

an jährlich vier Bach-Wochenenden (Donnerstag, Freitag & Sonntag) und in ergänzenden Sonderkonzerten das gesamte Vokalwerk von Johann Sebastian Bach auf. Die geistlichen Kantaten erklingen dabei im Zusammenhang mit ihrer ursprünglichen Bestimmung im Kirchenjahr.

Auf der Webseite zum Projekt finden Sie alle Informationen rund um Termine, Karten, Künstler:

Link: www.bach-vokal.de

Möchten Sie in den Post-Verteiler aufgenommen werden? Dann schreiben Sie uns bitte eine kurze

Mail an:  

info@stiftsmusik-stuttgart.de

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Bach: vokal auf YouTube

Professionelle Qualität in Bild und Ton: Jede Woche kommt ein Chorsatz, eine Arie oder ein Choral hinzu! So können Sie mit Bach:vokal verbunden bleiben, auch wenn gerade kein Konzert ansteht.

Unter dem nachstehenden Link sind veröffentlichte Videos auf YouTube einsehbar..!!

Link:   http://www.stiftsmusik-stuttgart.de/seiten/archiv.html

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J.S. Bach – Kantate BWV 2 „Ach Gott, vom Himmel sieh darein“

für den 2. Sonntag nach Trinitatis!

Info zum BWV 2

„Ach Gott, vom Himmel sieh darein“ (BWV 2) ist eine Kirchenkantate von Johann Sebastian Bach. Er schrieb sie in Leipzig für den zweiten Sonntag nach Trinitatis und führte sie am 18. Juni 1724 zum ersten Mal auf. Sie beruht auf dem gleichnamigen Lied von Martin Luther, das 1524 im Achtliederbuch veröffentlicht wurde. Die Kantate ist die zweite in Bachs zweitem Leipziger Kantatenjahrgang, der auch als Choralkantatenjahrgang bekannt ist.

Dem Werk liegt der gleichnamige reformatorische Choral, Ach Gott, vom Himmel sieh darein, von Martin Luther vom Ende des Jahres 1523 zugrunde. Die erste und die letzte Choralstrophe wurden im Wortlaut in den Sätzen 1 und 6 übernommen, während die anderen Texte Umdichtungen eines unbekannten Dichters sind. Den direkt übernommenen Strophen liegt jeweils die im Kern auf vorreformatorisches Gut zurückgehende modale Melodie zugrunde.

Das Lied, eine Umdichtung von Psalm 12 LUT, war Hauptlied für den 2. Sonntag nach Trinitatis und steht in engem Bezug zu den in der Perikopenordnung vorgesehenen Lesungen des Sonntags: 1 Joh 3,13−18 LUT als Epistel und Lukas 14,16−24 LUT, das Gleichnis vom großen Abendmahl als Sonntagsevangelium.

Auffällig im Vergleich zu anderen Kantaten Bachs ist die Gestaltung des Eingangssatzes, in dem die Instrumente sich ganz auf die Begleitung der Choralmelodie beschränken und der so wie eine Choralmotette von vorsätzlich altertümlichem Zuschnitt wirkt.

Der cantus firmus wird vom Alt in langen Noten gesungen, verstärkt von den Oboen. Jede Zeile wird durch imitatorische Einsätze der Unterstimmen über dieselbe Thematik vorbereitet.

Satz 2 ist ein secco-Rezitativ, das in zwei Zeilen zum Arioso erweitert ist. Diese Zeilen zitieren den Text wörtlich aus dem Choral und sind adagio überschrieben. Die Alt-Arie ist in neuem Stil geschrieben und wird von lebhaften Figurationen einer Solo-Violine begleitet. Das Bass-Rezitativ wird von Streichern begleitet. Im ersten Teil der Tenor-Arie konzertieren Oboen und Streicher, während der Mittelteil nur vom continuo begleitet wird. Der Schlusschoral ist ein schlichter vierstimmiger Satz, in dem alle Instrumente colla parte spielen

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Video: Kantate BWV 2 „Ach Gott, vom Himmel sieh darein“

ACHTUNG !

Nach jedem Satz in der Kantate kommt eine kleine Pause im Video es erscheint ein Flyer der Stiftsmusik. Das Video ist leider ohne die Sätze 2 und 3 veröffentlicht worden.

BWV 2

Link zum Video in das Foto oder diesen Text anklicken..!!

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Ich wünsche allen Besuchern einen schönen Sonntag !

Herzliche Grüße 

Volker

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J. S. Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Radio-Sendungen, Videos und Kantaten-Beschreibung für den “1. Sonntag nach Trinitatis”


Grabstätte von Johann Sebastian Bach in der Thomaskirche Leipzig

                   Grabstätte von Johann Sebastian Bach (1685-1750) in der Thomaskirche Leipzig

Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder SehprobeRadio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 29.05.2016 begehen wir den 1. Sonntag nachTrinitatis

Der 1. Sonntag nach Trinitatis hat die Apostel und Propheten zum Thema. Gott sendet und wählt einzelne Personen, die er mit einem Auftrag ausstattet. Diese Personen sollen Gottes Botschaft weitertragen. Oft ist diese nicht einfach, sondern anstössig, so dass die Personen immer wieder auf Widerstand stoßen. Dennoch oder eher gerade deswegen gehören Apostel und Propheten zum Gesamtbild des christlichen Glaubens, denn sie helfen, sich auf Gottes Willen zu besinnen. Allerdings muss man sich hüten vor „falschen Propheten“, die den Glauben an die Existenz solcher Menschen mißbrauchen und schamlos ausnutzen.

Am 1. Sonntag nach Trinitatis hören wir im Gleichnis vom reichen Mann und armen Lazarus den Hinweis auf die Propheten, die die Lebenden zu hören nicht bereit waren und auch heute oft nicht bereit sind. Auch wir verschließen oft unsere Ohren vor den wahren Propheten und neigen sie gern falschen Propheten zu. Aber das Wort Gottes läßt nicht zu, dass wir gänzlich abirren, sondern holt uns zurück und stellt uns in seinen Dienst. So sind auch wir Gesandte (= Apostel) des Herrn.

Wochenspruch:  

Christus spricht zu seinen Jüngern: Wer euch hört, der hört mich; und wer euch verachtet, der verachtet mich. (Lk 10, 16)

Wochenlied:

„Nun bitten wir den Heiligen Geist“ (EG 124)

YouTube – Musikvideo zum Wochenlied

Orgel-Video EG 124

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(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten für den „1. Sonntag nach Trinitatis

BWV 20 – O Ewigkeit, du Donnerwort
BWV 39 – Brich dem Hungrigen dein Brot
BWV 75 – Die Elenden sollen essen

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R a d i o – Programme mit Bach-Kantaten:

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WDR3 – Klassik

Sendung: 07:05 bis 08:30 Uhr

WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html

Allgemein-Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/

Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/wdr3/uebersicht/

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:.

Geistliche Musik – Sonntag:  07:05 bis 08:30 Uhr

Johann Sebastian Bach 

BWV 39 “Brich dem Hungrigen dein Brot

Kantate zum 1. Sonntag nach
Trinitatis für Soli, Chor, Bläser, Streicher und Basso continuo;

Johannette Zomer, Sopran; / Bogna Bartosz, Alt;

Klaus Mertens, Bass

Amsterdam Baroque Choir and Orchestra

Leitung: Ton Koopman

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NDRkultur

Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr

Livestream –Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRkultur – Kantate

Sendung Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr 

Johann Sebastian Bach

BWV 75 “Die Elenden sollen essen

Thomaner Friedrich Praetorius, Sopran /  Stefan Kahle, Altus

Christoph Genz, Tenor / Matthias Weichert, Bass

Thomanerchor LeipzigGewandhausorchester Leipzig

Leitung: Georg Christoph Biller

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HR2 – Kultur

Sendung: 06:05 – 07:30 Uhr

Programm:

http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/kalender3758.jsp?rubrik=3758

Livestream:

http://www.hr-online.de/website/static/streaming_popup/mp3streamer.jsp?client=hr2

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HR2 – Kultur

Geistliche Musik – Auszug aus dem Programm:

Sendung: Sonntag 06:05 – 07:30 Uhr

Kantate: ca. ab  06:55 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 75 „Die Elenden sollen essen”

Ruth Ziesak, Sopran / Elisabeth von Magnus, Alt

Paul Agnew, Tenor / Klaus Mertens, Bass

Amsterdam Baroque Choir and Orchestra

Leitung: Ton Koopman

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

Programm: 

http://www.sr.de/sr/sr2//station106~week.html;jsessionid=BB206B8BE43558076CF9D56CD9C9D460

Webradio:  

http://www.sr-online.de/sr2/351/5305.html

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Auszüge aus dem Programm:.

Sonntag 08:04 – 09:00 Uhr

Bach-Kantate

BWV 39  “Brich dem Hungrigen dein Brot

Kantate am 1. Sonntag nach Trinitatis

Gillian Keith, Sopran / Wilke te Brummelstroete, Mezzosopran

Dietrich Henschel, Bass

Monteverdi Choir  / English Baroque Soloists

Leitung: John Eliot Gardiner

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SWR2 (Kulturradio)

Sendung: 08:03 bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik am Sonntag um 08:03 bis 08:30 Uhr

SWR2 – Kantate

Johann Sebastian Bach

BWV 39  “Brich dem Hungrigen dein Brot

Kantate am 1. Sonntag nach Trinitatis

Gillian Keith, Sopran / Wilke te Brummelstroete, Mezzosopran

Dietrich Henschel, Bass

Monteverdi Choir  / English Baroque Soloists

Leitung: John Eliot Gardiner

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rbb kulturradio

Sendung Sonntag: 09:30 bis 10:00 Uhr

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio  

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag von 09:30 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 20 „O Ewigkeit, du Donnerwort

Kantate am 1. Sonntag nach Trinitatis

Ingeborg Danz, Alt / Jan Kobow, Tenor

Peter Kooij, Bass

Choeur & Orchestre du Collegium Vocale Gent

Leitung: Philippe Herreweghe

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Neuer Name:

MDR – Kultur  (ehemals mdr – figaro)

Sendung: Sonntag: 06:30 bis 07:00 Uhr 

Programm:

http://www.mdr.de/kultur/radio-tv/radio/startseite-figaro–100.html

MDR-Kultur Live:

http://www.mdr.de/kultur/radio-tv/radio/index.html

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Neuer Name:

MDR – Kultur  (ehemals mdr – figaro)

Auszüge aus dem Programm:

Sendezeit Sonntag: um 06:30 bis 07:00 Uhr

Philipp Heinrich Erlebach  (1657-1714)

„Wer sind diese mit weißen Kleidern angetan“ 

Kante für Sopran, Alt, Tenor, Bass und Instrumente

Solisten: Dorothee Mields (Sopran);  Alexander Schneider (Altus);

Andreas Post (Tenor);  Matthias Vieweg,  (Bass)

Ensemble: Les Amis de Philippe

Leitung: Ludger Rémy

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Bayern-Klassik

Sendung Sonntag: 08:05 bis 08:30 Uhr

 

Live-Stream:

(Es ist zu empfehlen, den  VLC Media Playerden man kostenlos aus dem Internet herunterladen kann – zu benutzen!)

oder

http://www.br.de/radio/br-klassik/index.html

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Bayern-Klassik

Auszüge aus dem Programm:

Sonntag  um  08:05 Uhr bis 08:30 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 39  “Brich dem Hungrigen dein Brot

Kantate am 1. Sonntag nach Trinitatis

Gillian Keith, Sopran / Wilke te Brummelstroete, Mezzosopran

Dietrich Henschel, Bass

Monteverdi Choir  / English Baroque Soloists

Leitung: John Eliot Gardiner

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Neu – Deutschlandfunk

Sendung Sonntag: 06:10 Uhr bis 07:00 Uhr

Programm:

http://www.deutschlandfunk.de/programmvorschau.281.de.html?cal:month=5&drbm:date=01.05.2016

PODCAST:
http://www.deutschlandradio.de/podcasts.226.de.html

Live-Stream:  

http://www.deutschlandfunk.de/unsere-live-streams.2396.de.html

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Neu – Deutschlandfunk

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag: 06:10 Uhr bis 07:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 20  “O Ewigkeit, du Donnerwort”

Kantate zum 1. Sonntag nach Trinitatis für Soli,

Chor und Orchester, 1. Teil

Markus Forster, Altus; Daniel Johannsen, Tenor;

Wolf Matthias Friedrich, Bass;

Chor und Orchester der J. S. Bach-Stiftung St. Gallen,

Leitung: Rudolf Lutz

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Neu Domradio Köln

Sendung: „Cantica“ Sonntag um 06:30 Uhr bis 07:00 Uhr

Wiederholung: Sonntag um 23:00 – 23:30 Uhr 

Programm:

http://www.domradio.de/radio/programmschema

Web-Radio:

http://www.domradio.de/web-radio

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Neu Domradio Köln

Sendung: „Cantica“ am Sonntag   06:30 Uhr bis 07:00 Uhr

Wiederholung: um 23:00 – 23:30 Uhr 

Rupert Ignaz Mayr  (1646-1712)

„Barocke Marienvesper“

Internationale Einflüsse

Zum Ende des Marienmonats Mai gibt es in der SendungCantica“ ein Werk aus der Barockzeit. Geschaffen im frühen 18. Jahrhundert von einem Komponisten, der heute nicht zu den bekanntesten Komponisten gehört.

Entstanden ist die „Marienvesper“ von Rupert Ignaz Mayr am Münchener Hof. Es ist ein Werk, das wenn es auch fast 100 Jahre später komponiert wurde, sich einfügt in die Tradition der weltberühmten Marienvesper von Claudio Monteverdi. Überhaupt sind Einflüsse verschiedener Stile in der Vesper bemerkbar. Geboren wurde Mayr im Jahr 1646 in Schärding am Inn, das heute in Oberösterreich liegt.

Bekannt ist, dass er im Alter von 32 Jahren Violinist an der bischöflichen Kapelle in Eichstätt war, danach am bischöflichen Hof in Passau und schließlich ab 1683 in München am Hof von Maximilian II. Emanuel in der dortigen Hofkapelle. Und hier kommt es zum ersten Mal dazu, dass Mayr mit Musik aus anderen Ländern in Kontakt kam. Er wurde nach Paris geschickt. Ziel war seine Violinkünste zu perfektionieren. Dort lernte Mayr die berühmte Geigenkunst des schon damals weit über Paris hinaus bekannten Jean-Baptiste Lully.

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Neu  ERF – Plus  (Evang. – Rundfunksender)

Sendung:  Sonntag Bach-Kantate im Wechsel mit Bach-Musik

Die Sonntagskantaten des Thomaskantors gespielt und erklärt.

Sonntag, 11:00 Uhr, im Wechsel mit Bach-Musik

Tages-Programm:

http://www.erf.de/radio/erf-plus/tagesprogramm/4167?reset=1

Livestream:

 http://www.erf.de/livestream?radio=erfplus

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Neu  ERF – Plus  (Evang. – Rundfunksender)

Sonntag, 11:00 Uhr, im Wechsel mit Bach-Musik

Bach-Kantate BWV 20  „O Ewigkeit du Donnerwort“
Kantate zum 1. Sonntag nach Trinitatis
in einer Aufnahme mit Chor und Orchester der J.S. Bachstiftung St. Gallen
Leitung von Rudolf Lutz

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Videos: Bach-Kantaten für den „1. Sonntag nach Trinitatis“

BWV 20 – O Ewigkeit, du Donnerwort
BWV 39 – Brich dem Hungrigen dein Brot
BWV 75 – Die Elenden sollen essen

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/YouTube: BW 20 –  O Ewigkeit, du Donnerwort”   –  (Interpret: Herreweghe  )

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/YouTube: BWV 39 –  Brich dem Hungrigen dein Brot”   –  (Interpret: Herreweghe )

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/YouTube: BWV 75 –  Die Elenden sollen essen”   –  (Interpret: Herreweghe)

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In loser Reihenfolge stelle ich bemerkenswerte Werke von J. S. Bach sowie aus der 

Bach-Familie – u.a. Barock-Komponisten vor..!!

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Barock-Komponist Sebastian Knüpfer (1633-1676)

Sebastian Knüpfer (auch Knüpffer, getauft am 6. (oder 7. September 1633 in Asch; † 10. Oktober 1676 in Leipzig) war ein deutscher Komponist und Kirchenmusiker.Der Sohn des Ascher Kantors und Organisten Thomas Knüpfer erhielt die erste Ausbildung bei seinem Vater. Es ist überliefert, dass er bereits mit zehn Jahren in seinem Heimatort den Organistendienst versah. Von 1646 bis 1654 besuchte er das Gymnasium in Regensburg, wo zu seinen wichtigsten Lehrern der dortige Ephorus Balthasar Balduin, der Sohn Friedrich Balduins wurde. Später ging er nach Leipzig, wo er unter anderem unter Johann Adam Scherzer Philosophie studierte. Hier konnte er 1657 mit Unterstützung Johann Philippis die Nachfolge Tobias Michaels im Amt des Thomaskantors der Thomasschule antreten.

Um Knüpfer bildete sich ein Kreis angesehener Musiker (u. a. der Nikolaikantor Elias Nathusius, die Thomasorganisten Gerhard Preisensin und Jakob Weckmann und der Arzt Johann Kaspar Horn), der Leipzig den Ruf eines bedeutenden Musikzentrums einbrachte. In der Laudatio zum Tode Knüpfers hieß es: „Die Wahl Knüpfers gereichte dem Musikleben Leipzigs zum Heile und dem Thomaskantorat zum Segen.“ Neben seiner musikalischen Tätigkeit machte er sich auch als Philologe einen guten Namen. 1658 heiratete er Maria Sabina Hagen, mit der er drei Söhne und zwei Töchter hatte.In Asch wurde 1925 ein Platz nach ihm benannt.Die meisten Werke Knüpfers sind nie gedruckt worden. Er schrieb Motetten, Geistliche Konzerte, Kantaten und Messen. Er komponierte für die Kaiserkrönung Leopolds I. 1658 und für den Aachener Frieden von 1668. 1663 erschien eine Sammlung von Madrigalen und Kanzonetten im Druck.

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Video auf YouTube

Sebastian Knüpfer (1633-1676)

Mein Gott, betrübt ist meine Seele

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 Sir John Eliot Gardiner

Kantaten-Beschreibungen Kantaten für den 1. Sonntag nach Trinitatis 

St. Giles Cripplegate, London am 23 – 26.. Juni 2000

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Kantaten-Beschreibung zum BWV 75 „Die Elenden sollen essen“

Als erste offizielle Kantate zu Bachs Amtsantritt in Leipzig wurde BWV 75 „Die Elenden sollen essen“ acht Tage nach der Ankunft mit seiner Familie und zwei Tage vor seiner formalen Ernennung aufgeführt. Der tadellose Zustand der autographen Partitur und das nicht aus Leipzig stammende Papier, auf der sie notiert war, lassen vermuten, dass Bach noch in Köthen mit der Komposition begonnen hatte. Die Kantate besteht aus vierzehn Sätzen (14 war Bachs symbolische Zahl), von denen sich sieben mit Reichtum und Armut unter materiellem Aspekt befassen, während die sieben übrigen die Herausforderung behandeln, der sich die Seele eines Christen zu stellen hat.Bach beginnt mit einer französischen Ouvertüre in langsamem Dreiertakt, mit einem Oboensolo, das sich in rhetorischen Verzierungen ergeht, dem Stil von Händels Concerti grossi op. 3 sehr ähnlich. Der Chor verkündet mit majestätischem Pathos und entsprechendem Ernst:

‚Die Elenden sollen essen, dass sie satt werden’ (Psalm 22, 26). Den Ausgleich bringt eine lebhafte Fuge, ‚Euer Herz soll ewiglich leben’, die von den vier ‚Concertisten’ angestimmt wird, bei der Silbe ‚ewig’ die Phrase ausgiebig in die Länge zieht und ‚leben’ mit munteren Melissen ausstaffiert. Unverkennbar breitet Bach hier seine kompositorische Palette aus. Die sich anschließenden Arien sind äußerst aktuell im Stil einer französischen Tanzsuite gehalten: eine Tenorarie (Nr. 3) als Polonaise, eine Sopranarie (Nr. 5) mit Oboe d’amore als Menuett, eine Altarie (Nr. 10) mit Violinen als prächtiger Passepied sowie eine glanzvolle Bassarie (Nr. 12) mit Trompete als Gigue.Beide Hälften der Kantate enden mit der Darbietung eines Kirchenliedes, ‚Was Gott tut, das ist wohlgetan’, das Bach besonders liebte und gegen ein sehr eingängiges Ritornell gesetzt ist (und eine ‚inegale’ Behandlung auf französische Art geradezu herausfordert). Doch dieser Teil hat mehr zu bieten als nur äußere Schau. Im Eingangschor betont Bach nicht nur den offensichtlichen Unterschied zwischen Armut und Reichtum, sondern auch den Gedanken, das die Rangfolge von Himmel und Erde umgekehrt wird. Im zweiten Teil der Kantate hebt er den Gegensatz zwischen Armut und Reichtum auf eine geistliche Ebene. ‚Jesus macht mich geistlich reich’, singt der Alt, und der Bass versichert, der Mensch vermöge den Geist in der Süße der Liebe zu erkennen (‚Jesu süße Flammen’).© John Eliot Gardiner 2004

Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

© John Eliot Gardiner 2008

Übersetzung: Gudrun Meier

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Kantaten-Beschreibungen von„Sir John Eliot Gardiner“ 

ist als PDF-Download nachstehend hinterlegt !

Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen

zum “Festtag  Johannes des Täufers” 

und 1. Sonntag nach Trinitatis                   

  Gardiner Reisetagebuch SDG 101 zum Download als PDF

  Künstler-Beitrag: Dietrich Hentschel – Bass zum Download  als PDF 

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CD’s vom Label SDG  

CDs – Bach-Kantaten:  für den “1. Sonntag nach Trinitatis” 

und Johannistag – Festtag Johannes des Täufers)

  

Cover:  SDG 101 –  Vol. 1

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CD-Bestellung  zum  Link:   CD  Bach-Kantaten – SDG 101, – Vol.

1Aufführungsorte:Kantaten für den Johannistag” und  1. Sonntag nach Trinitatis

Holy Trinity, Blythburh, am 13. Juni 2000

St. Giles Cripplegate, London am 23 – 26.. Juni 2000

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CD- eins – Inhalte: 

BWV 7 – Christ unser Herr zum Jordan kam   /  für den  “Johannistag”  – (Festtag Johannes des Täufers) Gardiner Pilgrimage CD SDG 101 Vol. 1 

BWV 30 – Freue dich, erlöste Schar  /  für den “Johannistag” – (Festtag Johannes des Täufers) Gardiner Pilgrimage CD SDG 101 Vol. 1

BWV 167 – Ihr Menschen, rühmet Gottes Liebe  /  für den ”Johannistag” – (Festtag Johannes des Täufers) Gardiner Pilgrimage CD SDG 101 Vol. 1 

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CD- zwei – Inhalte:

BWV 20 – O Ewigkeit, du Donnerwort   /  für den 1. Sonntag nach Trinitatis Gardiner Pilgrimage CD SDG 101 Vol. 1 

BWV 39 – Brich den Hungrigen dein Brot  /  für den 1. Sonntag nach Trinitatis Gardiner Pilgrimage CD SDG 101 Vol. 1

BWV 75 – Die Elenden sollen essen  /  für den 1. Sonntag nach Trinitatis Gardiner Pilgrimage CD     SDG 101 Vol. 1

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bachfest-leipzig-2013

Bachfest Leipzig 2016 – vom 10.06. bis 19.06.2016

»Geheimnisse der Harmonie«

”Das Bachfest 2016 steht unter dem Motto» Geheimnisse der Harmonie «

Freuen Sie sich auf prominente Interpreten:

Thomanerchor, das Gewandhausorchester, dirigiert von Riccardo Chailly,

Monteverdi Choir Leitung­  Sir John Eliot Gardiner – (Matthäuspassion BWV 244

am 16.06.2016 um 20 Uhr Thomaskirche Leipzig)

Les Arts Florissants unter William Christie, den RIAS Kammerchor und die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, dirigiert von Roger Norrington, sowie Balthasar-Neumann–Chor und – Ensemble

Christian Tetzlaff, Martin Stadtfeld und das Klenke-Quartett werden das Programm mit außergewöhnlichen Kammermusikbeiträgen bereichern. Unter dem Motto »nichts als Meisterstücke« erklingen,besonders am »Kantatentag«, zahlreiche Kantaten aus Bachs erstem Leipziger Kantatenjahrgang in chronologischer Abfolge.

Der Ticketverkauf für das Bachfest Leipzig 2016 beginnt am 15. Oktober 2015.

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Programm Bachfest 2016  Download als PDF 

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S i t z p l ä n e  der Leipziger Kirchen als PDF:

Sitzplan der Thomaskirche Leipzig als  PDF zum Download 

Sitzplan der Nikolaikirche Leipzig als  PDF zum Download  

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Kartenvorbestellungen:

über  Ticket-Online

oder

für die Konzerte innerhalb des Bachfestes

über das Bach-Archiv Leipzig:

Bach-Archiv Leipzig

Stiftung bürgerlichen Rechts
Thomaskirchhof 16
04109 Leipzig

Telefon:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 33

Fax:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 35

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Video vom Thomanerchor

Johann Sebastian Bach (1685-1750)

Cantata BWV 22, „Jesus nahm zu sich die Zwölfe“ (Köthen / Leipzig, 1723)

i. Arioso & Chorus: Jesus nahm zu sich die Zwölfe und sprach
ii. Aria (alto): Mein Jesu, ziehe mich nach dir
iii. Recitativo (bass): Mein Jezu, ziehe mich, so werd ich laufen
iv. Aria (tenor): Mein alles in allem, mein ewiges Gut
v. Chorale: Ertöt uns durch dein Güte

Thomaner Paul Bernewitz, soprano (chorus)
Thomaner Stefan Kahle, alto
Patrick Grahl, tenor
Matthias Weichert, bass

Thomanerchor Leipzig
Gewandhausorchester
Georg Christoph Biller

Rondeau Production 2014

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Auf  YouTube veröffentlichte Videos der

J.S. Bach-Stiftung St. Gallen” –  stelle ich hier vor:

Rudolf Lutz - Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

Rudolf Lutz – Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

Johann Sebastian Bach – Kantate BWV 60 „O Ewigkeit, du Donnerwort“

 Kantate BWV 60 zum 24. Sonntag nach Trinitatis für Sopran, Alt, Tenor, Bass, Oboe, Oboe d’amore I+II, Streicher und Continuo

Vierter Satz (Rezitativ) aus der Kantate BWV 60
Aus der reformierten Kirche Trogen, Schweiz
Chor und Orchester der J. S. Bachstiftung St. Gallen
Rudolf Lutz – Musikalische Leitung
Solisten
Claude Eichenberger – Alt
Markus Volpert – Bass

Johann Sebastian Bach – Kantate BWV 60 „O Ewigkeit, du Donnerwort“

Die DVD enthält die Filmaufnahmen der kompletten Kantate, den Einführungsworkshop sowie die Reflexion des Referenten. Zudem beinhaltet die DVD das Filmportrait der J. S. Bach-Stiftung.-

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YouTube –Kantate BWV 60 – Vierter Satz (Rezitativ)

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Weitere Informationen zur Bachstiftung:

unter www.bachstiftung.ch

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Die DVD – BWV 60 mit der gesamten Kantate ist erhältlich im Bach-Shop

Link:  http://www.bachstiftung.ch/shop/o-ewigkeit-du-donnerwort-bwv-60-dvd.html

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J.S. Bach-Stiftung – bei Amazon – mit Hörproben

Link:  mp3 – Download –

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Link zum Shop der Bachstiftung St. Gallen

mp3 J.S. Bach-Stiftung

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DVD’s der Johann Sebastian Bach-Stiftung St. Gallen

Bezugsquelle ab sofort: –

Link:   bei   j p c

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All of Bach

(Bach-Projekt in Holland)

all-of-bach-hinweise-news

Niederlanden Bachgesellschaft, Leitung:  Jos van Veldhofen

Neu von ALL OF BACH vom 27.05.2016  

J.S. Bach – BWV 575 Orgelwerk „Fuge c-moll“


Info: J.S. Bach BWV 575 Orgelwerk „Fuge c-moll“

Entstehungszeit: Arnstadt

Zu den originellsten und überzeugendsten Orgelstücken des jungen Bach gehört die c-moll-Fuge BWV 575. Ihr Erfolg liegt in dem unkonventionellen Thema (einem wirklichen Einfall!) ebenso begründet wie in der individuellen, dem Thema adäquaten Ausarbeitung. Um bei dem Thema für einen Augenblick zu verweilen:

Seinen effektvollen Kunstpausen, die im weiteren Verlauf natürlich humoristisch verspielte Einwürfe der Gegenstimmen herausfordern, begegnen wir ungefähr gleichzeitig in der D-Dur-Fuge (BWV 532), später in der Fuge der C-Dur-Tokkata (BWV 564) wieder. Da das Thema technisch wie klanglich für das Pedal wenig geeignet ist, bleibt die eigentliche Fuge ein Manualstück. Erst in der abschließenden Tokkata (Takte 65ff.) ergreift das Pedal wirkungsvoll das Wort.

Bachs Kontrapunktik bewegt sich hier noch auf recht einfachem Niveau, doch wird dies durch geschickte und bewegliche musikalische Gestaltung des Ablaufes vorzüglich kompensiert. Dem quasi rat- und rastlosen Gestus des Themas entspricht die ununterbrochene, den gesamten Tastenraum zwischen C und c′′′ kontrastreich durcheilende Sechzehntelmotorik. Obwohl das Thema selbst die Grundtonart nicht verläßt und die großen Zusammenhänge im c-moll/g-moll-Bereich verharren, tut sich im Detail auch harmonisch einiges. Nach älterer Art ist das Stück noch in c-dorisch notiert, und die “dorische Sexte” (hier = a) wird in der überraschenden und interessanten Wendung nach F-Dur in Takt 44 harmonisch wirklich noch virulent!

Eine hübsche Steigerungswirkung geht von den ab Takt 47 zweimal zu beobachtenden mehrfachen Vorimitationen des Themenkopfes, den extrem weiträumig gegen das Thema gesetzten Kunstpausen-Einwürfen in Takt 58/59 (hoher Sopran gegen tiefsten Baß) und von der weiträumig abfließenden, allmählich sich “festfressenden” Fortspinnung des Themenschlusses Takt 60ff. aus: all das macht den markanten Pedaleinsatz in Takt 65 vorbereitend plausibel und zeugt von Bachs auch hier schon bewußt tätiger Gestaltungskraft!

Die Schlußtokkata bezieht ihre recht dramatische Wirkung, aus “buxtehudisch” insistierender Auswertung des Rhythmus

bwv575-2

anhand dessen auch die typischen Sopranorgelpunkte in den Takten 67/68 bzw. 69/70 auskomponiert werden (das zweite Mal komplementärrhythmisch mit dem Pedal). Manualsolo in Zweiunddreißigsteln, Adagio-Kadenz und ein Pedalsolo bringen das Stück pompös zu Ende. Wie so oft, fällt auch hier wieder der abgerissene Achtelschlußakkord auf, mit dem Bach das Stück wie beiläufig aufhören läßt.

(Textquelle: http://www.bachs-orgelwerke.de)

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Video:  J.S. Bach BWV 575 Orgelwerk

ALL OF BACH BWV 575

Zum Anhören in das Foto oder diesen Text anklicken !

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Info: J.S. Bach BWV 579 Orgelwerk „Fuge h-moll“

Entstehungszeit: Weimar

Von den zu Beginn der Weimarer Zeit entstandenen “Studienarbeiten” (näheres dazu siehe unter BWV 574) ist neben derCanzona BWV 588 die Fuge in h-moll über ein Doppelthema von Corelli die ansprechendste Leistung. Da das Stück heutzutage im Orgelunterricht viel strapaziert wird, überdies als “leichter” und nicht so repräsentabel gilt, findet es kaum einmal Aufnahme in ein professionelles Programm. Durch oft nur technisch bedingte “elegisch-akademische‘” Interpretation im Unterricht ist es musikalisch überdies meist “vorbelastet”; dabei könnte eine zügigere und flüssigere Wiedergabe der Fuge zu starker Wirkung verhelfen und ihre musikalischen Reserven voll freisetzen.

Zu solcher musikalischer Auffassung legitimiert auch die Tempovorschrift “Vivace” in der Corellischen Vorlage. Das Doppelthema findet sich im 2.Satz der Kirchensonate op.3/Nr.4 für zwei Violinen und Generalbaß und war 1689 im Druck erschienen:

Da Bach zum Zeitpunkt der Komposition die Formmittel des italienischen Konzerts moderner Vivaldischer Prägung noch nicht geläufig waren (Disposition einer Abfolge verschiedener, in engem Funktionszusammenhang miteinander verbundener Tonarten innerhalb eines Satzes), gerät ihm die Fuge als Folge ständigen Beibehaltens der Haupttonart – nur zweimal erscheint das Thema auch in der Dominanttonart fis-moll! – formal etwas unübersichtlich und harmonisch abwechslungsarm. Man erlebt daher das Stück eher als ein (allerdings sehr organisches!) Sich-Fortspinnen denn als disponierten Formablauf. Gliederungen entstehen durch das kürzere oder längere Schweigen des Pedalbasses bzw. durch das Aufkommen von Sechzehntelbewegung in den Partien Takt 24-34 und 65-77. Die Exposition (1-24) bringt das Doppelthema in etwas ungeregelter Abfolge zunächst zweimal als Dux (Alt/Tenor, dann Baß/Sopran), anschließend (11) als Comes, 21 wieder als Dux.

Mit dem Pedaleinsatz in Takt 73 beginnt Bach, steigernd auf den Schluß hinzuarbeiten, der Satz wird intensiver, drängender. In Takt 90 scheint das Ende erreicht – nun aber spielt Bach den Trumpf einer vierfachen Engführung der ersten Themenpartie (von Corelli seinerzeit nicht gebracht!) effektvoll aus. Die pochenden Achtel der anderen Themenpartie werden nicht enggeführt, aber gleich anschließend durch Austerzung gesteigert. Der Adagioschluß orientiert sich, wie vorher schon in manchem Detail die Tonsprache des gesamten Stücks, an Corellis Manier.


Video: J.S. Bach BWV 579 Orgelwerk Fuge h-moll

ALL OF BACH BWV 579

Zum Anhören in das Foto oder diesen Text anklicken !

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Info:  J.S. Bach – BWV 35 Kantate „Geist und Seele wird verwirret“

Geist und Seele wird verwirretBWV 35, ist eine geistliche Kantate von Johann Sebastian Bach. Er komponierte die Solo-Kantate für Alt 1726 in Leipzig für den 12. Sonntag nach Trinitatis und führte sie am 8. September 1726 zum ersten Mal auf.

J.S. Bach komponierte die Kantate in seinem vierten Jahr als Thomaskantor in Leipzig. Der Text basiert auf den vorgeschriebenen Lesungen für den Sonntag, namentlich dem Abschnitt aus dem Markusevangelium, der die Heilung eines Taubstummen behandelt. Der Textdichter ist Georg Christian Lehms, dessen Kantatentexte Bach bereits während seiner Zeit als Konzertmeister am Hof zu Weimar vertont hatte. Der Text zitiert Gedanken aus dem Evangelium und entwickelt die Analogie, dass so wie das Ohr und die Zunge des Taubstummen geöffnet wurden, der Glaubende geöffnet werden sollte, die wunderbaren Taten Gottes zu erkennen. Bachs Kantaten für den Sonntag haben durchweg positiven Charakter, den der Komponist in früheren Werken durch die Mitwirkung von Trompeten unterstrich, während in dieser Kantate eine obligateOrgel für Glanz sorgt.

Die Kantate besteht aus sieben Sätzen in zwei Teilen, die vor und nach der Predigt musiziert wurden, beide Teile werden durch eine instrumentale Sinfonia mit konzertierender Orgel eingeleitet, die wahrscheinlich auf Konzertsätzen der Weimarer oder Köthener Zeit beruhen. Der Alt-Solist singt eine Reihe von abwechselnden Arien und Rezitativen und wird in allen drei Arien von der Orgel als gleichwertigem Partner begleitet. Das Orchester wird gebildet von zwei Oboen, Taille, Streichern und basso continuo. Die Altstimme ist anspruchsvoll und war vermutlich für einen fähigen Sänger geschrieben, wie zwei andere Kantaten der Periode.


Video:J. S. Bach – BWV 35 Kantate „Geist und Seele wird verwirret“
ALL OF BACH BWV 35

 Zum Anhören in das Foto oder diesen Text anklicken !

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J.S. Bach – Kantaten-Projekt in Stuttgart

Bach:vokal

bachvokal-stuttgart

Die Ensembles der Stiftsmusik Stuttgart führen im Zeitraum von 2011 bis 2021 unter der künstlerischen Leitung von

Stiftskantor Kay Johannsen

an jährlich vier Bach-Wochenenden (Donnerstag, Freitag & Sonntag) und in ergänzenden Sonderkonzerten das gesamte Vokalwerk von Johann Sebastian Bach auf. Die geistlichen Kantaten erklingen dabei im Zusammenhang mit ihrer ursprünglichen Bestimmung im Kirchenjahr.

Auf der Webseite zum Projekt finden Sie alle Informationen rund um Termine, Karten, Künstler:

Link: www.bach-vokal.de

Möchten Sie in den Post-Verteiler aufgenommen werden? Dann schreiben Sie uns bitte eine kurze

Mail an:  

info@stiftsmusik-stuttgart.de

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Bach: vokal auf YouTube

Professionelle Qualität in Bild und Ton: Jede Woche kommt ein Chorsatz, eine Arie oder ein Choral hinzu! So können Sie mit Bach:vokal verbunden bleiben, auch wenn gerade kein Konzert ansteht.

Unter dem nachstehenden Link sind veröffentlichte Videos auf YouTube einsehbar..!!

Link:   http://www.stiftsmusik-stuttgart.de/seiten/archiv.html

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Info:  J.S. Bach –  Kantate – BWV 20 „O Ewigkeit, du Donnerwort“

O Ewigkeit, du Donnerwort (BWV 20), ist eine Kirchenkantate von Johann Sebastian Bach. Er schrieb sie in Leipzig für den ersten Sonntag nach Trinitatis und führte sie am 11. Juni 1724 zum ersten Mal auf. Sie eröffnete seinen zweiten Leipziger Kantatenjahrgang, der auch als Choralkantatenjahrgang bekannt ist.

Bach komponierte die Kantate in für den ersten Sonntag nach Trinitatis. Mit diesem Sonntag beginnt die zweite Hälfte des Kirchenjahrs. Ein Jahr zuvor hatte Bach zu diesem Anlass sein Amt als Thomaskantor aufgenommen und den ersten Kantatenzyklus begonnen mit Die Elenden sollen essen.

Die vorgeschriebenen Lesungen für den Sonntag waren 1 Joh 4,16–21 LUT, „Gott ist Liebe“, und Lk 16,19–31 LUT, das Gleichnis vom reichen Mann und armen Lazarus. Dem zweiteiligen Werk liegt das gleichnamige Kirchenlied von Johann Rist aus dem Jahre 1642 zugrunde. Die Strophen 1, 8 und 12 wurden im Wortlaut in den Sätzen 1, 7 und 11 übernommen, während ein unbekannter Dichter die anderen Strophen zu einer Folge von Rezitativen und Arien umformte. Den direkt übernommenen Strophen liegt jeweils die Melodie von Johann Schop zugrunde. Das Thema des Lieds steht in Beziehung zum Evangelium des Sonntags.

Mit dieser Kantate begann er das Projekt, für jeden Anlass des Kirchenjahres eine Choralkantate zu schreiben, die das jeweilige lutherische Hauptlied verarbeitete. Leipzig hatte eine Tradition der Betrachtung dieser Lieder. Bereits 1690 hatte der Pfarrer der Thomaskirche, Johann Benedict Carpzov, angekündigt, dass er jeweils über ein „gut, schön, alt, evangelisches und lutherisches Lied“ predigen würde, das Kantor Johann Schelle „in eine anmutige music zu bringen, und solche vor der Predigt … hören zu lassen“ angeboten habe. Bach komponierte in seinem zweiten Kantatenjahrgang vierzig Choralkantaten.

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Video: J.S. Bach: BWV 20 „O Ewigkeit, du Donnerwort“

Fanie Antonelou, Sopran
Lena Sutor-Wernich, Alt
Daniel Schreiber, Tenor
Matthias Horn, Bass
Stuttgarter Kantorei
Stiftsbarock Stuttgart (Konzertmeisterin: Susanne von Gutzeit)
Leitung: Kay Johannsen

Aufführung im Rahmen des Zyklus‘ Bach:vokal und als Konzert beim Deutschen Evangelischen Kirchentag am 4.6.2015 in der Stiftskirche Stuttgart.

1 Coro: „O Ewigkeit, du Donnerwort“
2 Recitativo (Tenor): „Kein Unglück ist in aller Welt zu finden“
3 Aria (Tenor): „Ewigkeit, du machst mir bange“
4 Recitativo (Bass): „Gesetzt, es dau’rte der Verdammten Qual“
5 Aria (Bass): „Gott ist gerecht in seinen Werken“
6 Aria (Alt): „O Mensch, errette deine Seele“
7 Choral: „Solang ein Gott im Himmel lebt“
8 Aria (Bass): „Wacht auf, wacht auf, verlornen Schafe“
9 Recitativo (Alt): „Verlass, o Mensch, die Wollust dieser Welt“
10 Aria (Alt & Tenor): „O Menschenskind, hör auf geschwind“
11 Choral: „O Ewigkeit, du Donnerwort“


Ich wünsche allen Besuchern einen schönen Sonntag !

Herzliche Grüße 

Volker

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J. S. Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Radio-Sendungen – Videos und Kantaten-Beschreibung für den Sonntag Trinitatis”


Gewandhaus Leipzig © Strohhut Pictures

                                                   Gewandhaus Leipzig © Strohhut Pictures

Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder SehprobeRadio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 22.05.2016 begehen wir den Sonntag: „Trinitatis“ Tag der Heiligen Dreifaltigkeit !

Das Trinitatisfest leitet die unberechtigterweise sogenannte “festlose Zeit” ein. Selbst ist es jedoch ein sehr bedeutendes Fest, geht es bei der Trinität doch um die dogmatische Erklärung zu dem Phänomen der Gottheit Jesu und des Geistes. Während Geister sonst nur Untertanen der Götter sind, wird hier der Geist zur Gottheit erhoben. Viel problematischer für Nicht-Christen ist immer die Behauptung gewesen, dass Jesus Gottes Sohn und damit Gott ist, also keine Sohnschaft im üblichen Sinne.

An diesem Sonntag soll diesem Problem nachgegangen werden, wobei freilich grundsätzlich zu sagen ist, dass die Predigt nicht in eine dogmatische Vorlesung verwandelt werden darf. Am Trinitatisfest geht es vielmehr ganz konkret darum, die Vielfältigkeit, in der Gott unter uns Menschen wirkt, zu feiern. Die Predigttexte gehen alle nicht direkt auf die Dreifaltigkeit ein, da diese erste dogmatisch wesentlich später entwickelt wurde. Nur trinitarische Formeln (wie “Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes”) tauchen im Neuen Testament schon auf.

Wochenspruch:  

Heilig, heilig, heilig ist der Herr Zebaoth, alle Lande sind seiner Ehre voll. (Jes 6, 3)

Wochenlied: “Gelobet sei der Herr, mein Gott” (EG 139)

YouTube – Musikvideo zum Wochenlied

(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten für den Sonntag: „Trinitatis“

BWV 129Gelobet sei der Herr, mein Gott

BWV 165 – O heilges Geist- und Wasserbad

BWV 176 – Es ist ein trotzig und verzagt Ding

BWV 194 – Höchsterwünschtes Freudenfest

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R a d i o – Programme mit Bach-Kantaten:

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WDR3 – Klassik

Sendung: 07:05 bis 08:30 Uhr

WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html

Allgemein-Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/

Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/wdr3/uebersicht/

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:.

Geistliche Musik – Sonntag:07:05 bis 08:30 Uhr

Johann Sebastian Bach 

BWV 176  “Es ist ein trotzig und verzagt Ding

Kantate am Trinitatisfest,

Johannette Zomer, Sopran Ingeborg Danz, Alt

Peter Kooy Bass;

Chor und Orchester des Collegium Vocale Gent

Leitung: Philippe Herreweghe

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NDRkultur

Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr

Livestream –Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRkultur – Kantate

Sendung Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr 

Johann Sebastian Bach

BWV 129 Gelobet sei der Herr, mein Gott,

Ulrike Hofbauer, Sopran / Claude Eichenberger, Alt

Klaus Häger, Bass /

Chor und Orchester der Johann Sebastian Bach-Stiftung St. Gallen

Leitung: Rudolf Lutz

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HR2 – Kultur

Sendung: 06:05 – 07:30 Uhr

Programm:

http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/kalender3758.jsp?rubrik=3758

Livestream:

http://www.hr-online.de/website/static/streaming_popup/mp3streamer.jsp?client=hr2

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HR2 – Kultur

Geistliche Musik – Auszug aus dem Programm:

Sendung: Sonntag 06:05 – 07:30 Uhr

Kantate: ca. ab  07:15 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 176 „Es ist ein trotzig und verzagt Ding”

Yukari Nonoshita, Sopran / Robin Blaze, Countertenor

Peter Kooij, Bass

Bach-Collegium Japan

Leitung: Masaaki Suzuki

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

Programm: 

http://www.sr.de/sr/sr2//station106~week.html;jsessionid=BB206B8BE43558076CF9D56CD9C9D460

Webradio:  

http://www.sr-online.de/sr2/351/5305.html

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Auszüge aus dem Programm:.

Sonntag 08:04 – 09:00 Uhr

BWV 196  “Höchsterwünschtes Freudenfest

Kantate am Trinitatisfest,

Sibylla Rubens, Sopran / Bernhard Landauer, Countertenor

Christoph Prégardien, Tenor / Klaus Mertens, Bass

Amsterdam Baroque Choir & Orchestra

Leitung: Ton Koopman

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SWR2 (Kulturradio)

Sendung: 08:03 bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik am Sonntag um 08:03 bis 08:30 Uhr

SWR2 – Kantate

Johann Sebastian Bach

BWV 129 “Gelobet sei der Herr, mein Gott

Kantate am Trinitatisfest

Edith Mathis (Sopran) / Anna Reynolds (Alt)

Dietrich Fischer-Dieskau (Bariton)

Münchener Bach-Chor und Münchener Bach-Orchester

Leitung:  Karl Richter

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rbb kulturradio

Sendung Sonntag: 09:30 bis 10:00 Uhr

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio  

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag von 09:30 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 176  “Es ist ein trotzig und verzagt Ding

Kantate am Trinitatisfest,

Johannette Zomer, Sopran Ingeborg Danz, Alt

Peter Kooy Bass;

Chor und Orchester des Collegium Vocale Gent

Leitung: Philippe Herreweghe

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Neuer Name:

MDR – Klassik  (ehemals mdr – figaro)

Sendung: Sonntag: 06:30 bis 07:00 Uhr 

Programm:

http://www.mdr.de/kultur/radio-tv/radio/ipg/mdr-kultur-programm-100_date-2016-05-13_days-true_ipgctx-true_zc-a8291d77.html

MDR-Klassik Live:

http://www.mdr.de/mdr-klassik-radio/livestream-mdr-klassik–100.html

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Neuer Name:

MDR – Klassik  (ehemals mdr – figaro)

Auszüge aus dem Programm:

Sendezeit Sonntag: um 06:30 bis 07:00 Uhr

Gottfried August Homilius (1714-1785)

„Heilig ist unser Gott, der Herr Gott Zebaoth“

Vasiljka Jezovsek, Sopran; / Anne Buter, Alt;

Hubert Nettinger, Tenor; /

Dresdner Kreuzchor, / Dresdner Barockorchester

Leitung: Roderich Kreile 

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Bayern-Klassik

Sendung Sonntag: 08:05 bis 08:30 Uhr

Live-Stream:

(Es ist zu empfehlen, den  VLC Media Playerden man kostenlos aus dem Netz herunterladen kann – zu benutzen!)

oder

http://www.br.de/radio/br-klassik/index.html

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Bayern-Klassik

Auszüge aus dem Programm:

Sonntag  um  08:05 Uhr bis 08:30 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 129  “Gelobet sei der Herr, mein Gott,”

Emma Kirkby, Sopran; / Melinda Paulsen, Alt

Kobie van Rensburg, Tenor / Michael Schopper, Bass

Heinrich-Schütz-Ensemble München; /  Monteverdi-Orchester München:

Leitung: Wolfgang Kelber

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Neu – Deutschlandfunk

Sendung Sonntag: 06:10 Uhr bis 07:00 Uhr

Programm:

http://www.deutschlandfunk.de/programmvorschau.281.de.html?cal:month=5&drbm:date=01.05.2016

PODCAST:
http://www.deutschlandradio.de/podcasts.226.de.html

Live-Stream:  

http://www.deutschlandfunk.de/unsere-live-streams.2396.de.html

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Neu – Deutschlandfunk

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag: 06:10 Uhr bis 07:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 129  “Gelobet sei der Herr, mein Gott,”

Ulrike Hofbauer, Sopran / Claude Eichenberger, Alt

Klaus Häger,  Bass /

Chor und Orchester der Johann Sebastian Bach-Stiftung St. Gallen

Leitung: Rudolf Lutz

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Neu Domradio Köln

Sendung: „Cantica“ Sonntag um 06:30 Uhr bis 07:00 Uhr

Wiederholung: Sonntag um 23:00 – 23:30 Uhr 

Programm:

http://www.domradio.de/radio/programmschema

Web-Radio:

http://www.domradio.de/web-radio

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Neu Domradio Köln

Sendung: „Cantica“ am Sonntag   06:30 Uhr bis 07:00 Uhr

Wiederholung: um 23:00 – 23:30 Uhr 

Felix Mendelssohn Bartholdy  (1808-1847)

Oratorium „Elias“

in der Vorstellung Thor ist nichts dagegen

Dramatische Auseinandersetzungen mit Götzen, martialisches Triumphgeheul und eine Himmelfahrt mit dem Feuerross – Mendelssohn zeigt mit dem alttestamentlichen Oratorium seine ganze Kompositionskunst – doch auch wunderbar leise und lyrische Momente kennt das Werk.

Der Prophet Elias ist eine Art Thor des Alten Testaments, der darüber jubelt, dass Gottes Wort wie ein Hammer ist, „der Felsen zerschlägt“. Felix Mendelssohn Bartholdy setzte im 19. Jahrhundert die Tradition von Johann Sebastian Bach und Georg Friedrich Händel fort, biblische Texte in Musik für Chor, Solisten und Orchester zu setzen. Das Werk „Elias“ entstand nur ein Jahr vor Mendelssohns frühem Tod 1847. Zentrale Figur in dem Oratorium ist der besagte alttestamentliche Prophet Elias. In zwei Teilen schildert Mendelssohn dessen Auseinandersetzungen mit Götzenanbetern und sein Hadern mit Gott. Für das Publikum packend, schildert Mendelssohn die inneren und äußeren Kämpfe des Propheten….

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Neu  ERF – Plus  (Evang. – Rundfunksender)

Sendung:  Sonntag Bach-Kantate im Wechsel mit Bach-Musik

Die Sonntagskantaten des Thomaskantors gespielt und erklärt.

Sonntag, 11:00 Uhr, im Wechsel mit Bach-Musik

Tages-Programm:

http://www.erf.de/radio/erf-plus/tagesprogramm/4167?reset=1

Livestream:

 http://www.erf.de/livestream?radio=erfplus

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Neu  ERF – Plus  (Evang. – Rundfunksender)

Sonntag, 11:00 Uhr, im Wechsel mit Bach-Musik

Bach-Kantate BWV 165 „O heilges Geist- und Wasserbad“

Auf dem Programm: die Kantate Nr. 165 zum Sonntag Trinitatis in der Aufnahme der Bach-Rilling-Edition mit dem Bach-Collegium Stuttgart und der Frankfurter Kantorei und als Solisten Arleen Auger, Alyce Rogers, Kurt Equiluz und Wolfgang Schöne.

Ergänzt wird das Programm durch das Wochenlied „Gelobet sei der Herr“ein Choral von

Johann Olearius (1611-1684),

nach dem J.S. Bach eine weitere Trinitatiskantate komponiert hat.

Die ersten drei Sätze – zu den drei Personen der Trinität – erklingen mit Chor und Orchester der J.S. Bachstiftung St. Gallen unter Rudolf Lutz und mit den Solisten Klaus Häger und Ulrike Hofbauer.

Nicht zuletzt taucht die „drei“ auch auf in zwei Sätzen aus der Triosonate aus dem „Musikalischen Opfer“ von J.S. Bach (BWV 1079)

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Bach-Kantatenfür den Sonntag: Trinitatis

BWV 129Gelobet sei der Herr, mein Gott

BWV 165 – O heilges Geist- und Wasserbad

BWV 176 – Es ist ein trotzig und verzagt Ding

BWV 194 – Höchsterwünschtes Freudenfest

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/YouTube: BW 129 –  Gelobet sei der Herr, mein Gott”   –  (Interpret: Ton Koopman )

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/ YouTube:BWV 165 O heilges Geist- und Wasserbad“  (Interpret: Ton Koopman )

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/ YouTube: BWV 176 –  Es ist ein trotzig und verzagt Ding”   –  (Interpret: Herreweghe )

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/ YouTube: BWV 194 –  Höchsterwünschtes Freudenfest”   –  (Interpret: S D G )

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In loser Reihenfolge stelle ich bemerkenswerte Werke von J. S. Bach

und aus der Bach-Familie – u.a. Barock-Komponisten vor..!!

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Barock-Komponist Sebastian Knüpfer (1633-1676)

Sebastian Knüpfer (auch Knüpffer, getauft am 6. (oder 7. September 1633 in Asch; † 10. Oktober 1676 in Leipzig) war ein deutscher Komponist und Kirchenmusiker.Der Sohn des Ascher Kantors und Organisten Thomas Knüpfer erhielt die erste Ausbildung bei seinem Vater. Es ist überliefert, dass er bereits mit zehn Jahren in seinem Heimatort den Organistendienst versah. Von 1646 bis 1654 besuchte er das Gymnasium in Regensburg, wo zu seinen wichtigsten Lehrern der dortige Ephorus Balthasar Balduin, der Sohn Friedrich Balduins wurde. Später ging er nach Leipzig, wo er unter anderem unter Johann Adam Scherzer Philosophie studierte. Hier konnte er 1657 mit Unterstützung Johann Philippis die Nachfolge Tobias Michaels im Amt des Thomaskantors der Thomasschule antreten.

Um Knüpfer bildete sich ein Kreis angesehener Musiker (u. a. der Nikolaikantor Elias Nathusius, die Thomasorganisten Gerhard Preisensin und Jakob Weckmann und der Arzt Johann Kaspar Horn), der Leipzig den Ruf eines bedeutenden Musikzentrums einbrachte. In der Laudatio zum Tode Knüpfers hieß es: „Die Wahl Knüpfers gereichte dem Musikleben Leipzigs zum Heile und dem Thomaskantorat zum Segen.“ Neben seiner musikalischen Tätigkeit machte er sich auch als Philologe einen guten Namen. 1658 heiratete er Maria Sabina Hagen, mit der er drei Söhne und zwei Töchter hatte.In Asch wurde 1925 ein Platz nach ihm benannt.Die meisten Werke Knüpfers sind nie gedruckt worden. Er schrieb Motetten, Geistliche Konzerte, Kantaten und Messen. Er komponierte für die Kaiserkrönung Leopolds I. 1658 und für den Aachener Frieden von 1668. 1663 erschien eine Sammlung von Madrigalen und Kanzonetten im Druck.

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Video auf YouTube

Sebastian Knüpfer (1633-1676)

Mein Gott, betrübt ist meine Seele

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Sir John Eliot Gardiner – Kantaten-Beschreibungen

Kantaten für den Sonntag Trinitatis 

St Magnus Cathedral, Kirkwall , am 18. Juni 2000

Kantaten-Beschreibung zum BWV 194 “Höchsterwünschtes Freudenfest”

Eine prächtige Ouvertüre im französischen Stil leitet BWV 194 Höchsterwünschtes Freudenfest ein. Bach hatte die Kantate vermutlich irgendwann zwischen 1717 und 1723 als weltliches Werk für Köthen komponiert und danach für die Weihe der neuen Orgeln in Störmthal (2. November 1723) adaptiert. Im Jahr darauf verwendete er sie am Trinitatissonntag als Krönung seines ersten Leipziger Kantatenjahrgangs (und später noch einmal zu Trinitatis 1726 und 1731). Mit ihr gibt es ein gewichtiges Problem: die Höhe des Stimmtons. Die Störmthaler Orgel war offensichtlich auf den ‚tiefen Cammerton’ (A = +/–390) gestimmt, beträchtlich tiefer als die Leipziger Orgeln. Wie sonst hätten die Oberstimmen die hohen C im Anfangschor (einzigartig bei Bach) oder der Bass-Solist die zahlreichen Fis und G in seinem Eingangsrezitativ bewältigen sollen? Doch warum hat dann Bach die Kantate für seine Aufführungen in Leipzig nicht nach unten transponiert, so wie wir es tun mussten?

Offensichtlich hat er nur ein paar der ganz hohen Noten des Bassisten tiefer gesetzt – und ging ansonsten dem ganzen Problem aus dem Wege.Von den ursprünglichen zwölf Sätzen verwendete Bach für den Trinitatissonntag nur die ersten sechs. Wie in der Weihnachtskantate BWV 110, für die er die Ouvertüre zur Orchestersuite Nr 4 benutzt, wartet er mit dem Einsatz des Chores bis zu dem schnellen Mittelteil im Dreiertakt. Statt dann das festliche Entree zu wiederholen – Rohrblattinstrumente zuerst (drei Oboen und Fagott), dann Streicher –, kehrt er den Ablauf um und weist den Oboen die Kaskaden aus Sechzehnteln zu, bevor der Chor zu den abschließenden Jubelklängen ausholt. Die erste der beiden Arien ist für Bass bestimmt und gehört zu jenen ausladenden, pastoralen Sätzen im 12/8-Takt (für Oboe und Streicher), die Bach von Zeit zu Zeit ersann, um seinen Hörern zu versichern, dass Gottes Schutz und Fürsorge (hier sein ‚Glanz’) allgegenwärtig sind; die andere Arie, für Sopran, eine lebhafte Gavotte für Streicher, feiert die reinigende Kraft des Pfingstfeuers.

 © John Eliot Gardiner 2008

Übersetzung: Gudrun Meier

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Kantaten-Beschreibungen von„Sir John Eliot Gardiner“ 

ist als PDF-Download nachstehend hinterlegt !

  Sir GardinersKantaten-Beschreibungenzu den Sonntag:

                  Trinitatis

                   Gardiner Reisetagebuch SDG 138 zum Download als PDF

  Künstler-Beitrag:   Paul Agnew – Tenor zum Download  als PDF

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CD’s vom Label SDG  

Link  CD’s  von SDG – Bach-Kantaten

CDs – Bach-Kantaten:  für den 3.Pfingsttag und Trinitatis”

Cover:  SDG 138 Vol. 27

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CD-Bestellung  zum  Link:   CD  Bach-Kantaten – SDG 138, Vol. 27

Aufführungsorte:Kantaten für den 3. Pfingsttag Holy Trinity, Blythburh, am 13. Juni 2000

Kantaten für TrinitatisSt. Magnus Cathedral, Kirkwall am 18. Juni 2000

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CD- eins – Inhalte:BWV 175 

„Er rufet seinen Schafen mit Namen“  /  für den 3. Pfingsttag

Gardiner Pilgrimage CD 138 Vol.  27 

BWV 184 – „Erwünschtes Freudenlicht“ / für den 3. Pfingsttag Gardiner Pilgrimage CD 138 Vol. 27

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CD- zwei – Inhalte:

BWV 194 – Höchsterwünschtes Freudenfest  /  für Trinitatis Gardiner Pilgrimage CD 138 Vol.  27 

BWV 176 – Es ist ein trotzig und verzagt Ding  /  für Trinitatis Gardiner Pilgrimage CD 138 Vol. 27

 BWV 165 – O heil’ges Geist- und Wasserbad  /  für Trinitatis Gardiner Pilgrimage CD 138 Vol. 27 

BWV 129 – Gelobet sei der Herr, mein Gott  /  für Trinitatis Gardiner Pilgrimage CD 138 Vol. 27  

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bachfest-leipzig-2013

Bachfest Leipzig 2016 – vom 10.06. bis 19.06.2016

»Geheimnisse der Harmonie«

”Das Bachfest 2016 steht unter dem Motto» Geheimnisse der Harmonie «

Freuen Sie sich auf prominente Interpreten:

Thomanerchor, das Gewandhausorchester, dirigiert von Riccardo Chailly,

Monteverdi Choir Leitung­  Sir John Eliot Gardiner – (Matthäuspassion BWV 244

am 16.06.2016 um 20 Uhr Thomaskirche Leipzig)

Les Arts Florissants unter William Christie, den RIAS Kammerchor und die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, dirigiert von Roger Norrington, sowie Balthasar-Neumann–Chor und – Ensemble

Christian TetzlaffMartin Stadtfeld und das Klenke-Quartett werden das Programm mit außergewöhnlichen Kammermusikbeiträgen bereichern. Unter dem Motto »nichts als Meisterstücke« erklingen,besonders am »Kantatentag«, zahlreiche Kantaten aus Bachs erstem Leipziger Kantatenjahrgang in chronologischer Abfolge.

Der Ticketverkauf für das Bachfest Leipzig 2016 beginnt am 15. Oktober 2015.

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Programm Bachfest 2016  Download als PDF 

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S i t z p l ä n e  der Leipziger Kirchen als PDF:

Sitzplan der Thomaskirche Leipzig als  PDF zum Download 

Sitzplan der Nikolaikirche Leipzig als  PDF zum Download  

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Kartenvorbestellungen:

über  Ticket-Online

oder

für die Konzerte innerhalb des Bachfestes

über das Bach-Archiv Leipzig:

Bach-Archiv Leipzig

Stiftung bürgerlichen Rechts
Thomaskirchhof 16
04109 Leipzig

Telefon:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 33

Fax:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 35

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Video vom Thomanerchor

Johann Sebastian Bach:
– „Wer mich liebet, der wird mein Wort halten“, BWV 74
»Haddock« wird musiziert von der Leipziger Cantorey und der Staatskapelle Weimar unter der Leitung von Alt-Thomaskantor Georg Christoph Biller.

Cornelia Samuelis (Sopran), Susanne Langner (Alt), Tobias Hunger (Tenor), Matthias Vieweg (Bass), Leipziger Cantorey, Leitung: Alt-Thomaskantor Georg Christoph Biller, Thomanerchor Leipzig, Staatskapelle Weimar, Stefan Altner (Continuo-Cembalo), Cornelia Osterwald (Continuo-Orgel), Leitung: Gotthold Schwarz

Aufnahme vom 17.06.2015, Thomaskirche, Leipzig

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Auf  YouTube veröffentlichte Videos der

J.S. Bach-Stiftung St. Gallen” –  stelle ich hier vor:

Rudolf Lutz - Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

Rudolf Lutz – Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

J.S. Bach Cantata –  BWV 129

Kantate – BWV 129 Gelobet sei der Herr, mein Gott

Kantate zum Trinitatisfest

für Sopran, Alt und Bass, Vokalensemble, Tromba I-III, Timpani, Flauto traverso. Oboe I+II, Fagott, Streicher und Continuo.

Die DVD enthält die Filmaufnahmen der kompletten Kantate, den Einführungsworkshop sowie die Reflexion des Referenten. Zudem beinhaltet die DVD das Filmportrait der J. S. Bach-Stiftung.

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YouTube – Video BWV 129 – 3. Satz – Sopran-Arie:

Gelobet sei der Herr, Mein Gott, mein Trost, mein Leben

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Ausführende: Ulrike Hofbauer, Sopran

Musikalischer Leiter: Rudolf Lutz

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Weitere Informationen zur Bachstiftung:

unter www.bachstiftung.ch

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Die DVD – BWV 129 mit der gesamten Kantate ist erhältlich im Bach-Shop

Link:  http://www.bachstiftung.ch/shop/gelobet-sei-der-herr-mein-gott-bwv-129-dvd.html

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J.S. Bach-Stiftung – bei Amazon – mit Hörproben

Link:  mp3 – Download –

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Link zum Shop der Bachstiftung St. Gallen

mp3 J.S. Bach-Stiftung

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DVD’s der Johann Sebastian Bach-Stiftung St. Gallen

Bezugsquelle ab sofort: –

Link:   bei   j p c

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All of Bach

(Bach-Projekt in Holland)

all-of-bach-hinweise-news

Niederlanden Bachgesellschaft, Leitung:  Jos van Veldhofen

Neu von ALL OF BACH vom 20.05.2016  

J.S. Bach – BWV 579 Orgelwerk „Fuge h-moll“


Info: J.S. Bach BWV 579 Orgelwerk „Fuge h-moll“

Entstehungszeit: Weimar

Von den zu Beginn der Weimarer Zeit entstandenen “Studienarbeiten” (näheres dazu siehe unter BWV 574) ist neben derCanzona BWV 588 die Fuge in h-moll über ein Doppelthema von Corelli die ansprechendste Leistung. Da das Stück heutzutage im Orgelunterricht viel strapaziert wird, überdies als “leichter” und nicht so repräsentabel gilt, findet es kaum einmal Aufnahme in ein professionelles Programm. Durch oft nur technisch bedingte “elegisch-akademische‘” Interpretation im Unterricht ist es musikalisch überdies meist “vorbelastet”; dabei könnte eine zügigere und flüssigere Wiedergabe der Fuge zu starker Wirkung verhelfen und ihre musikalischen Reserven voll freisetzen.

Zu solcher musikalischer Auffassung legitimiert auch die Tempovorschrift “Vivace” in der Corellischen Vorlage. Das Doppelthema findet sich im 2.Satz der Kirchensonate op.3/Nr.4 für zwei Violinen und Generalbaß und war 1689 im Druck erschienen:

Da Bach zum Zeitpunkt der Komposition die Formmittel des italienischen Konzerts moderner Vivaldischer Prägung noch nicht geläufig waren (Disposition einer Abfolge verschiedener, in engem Funktionszusammenhang miteinander verbundener Tonarten innerhalb eines Satzes), gerät ihm die Fuge als Folge ständigen Beibehaltens der Haupttonart – nur zweimal erscheint das Thema auch in der Dominanttonart fis-moll! – formal etwas unübersichtlich und harmonisch abwechslungsarm. Man erlebt daher das Stück eher als ein (allerdings sehr organisches!) Sich-Fortspinnen denn als disponierten Formablauf. Gliederungen entstehen durch das kürzere oder längere Schweigen des Pedalbasses bzw. durch das Aufkommen von Sechzehntelbewegung in den Partien Takt 24-34 und 65-77. Die Exposition (1-24) bringt das Doppelthema in etwas ungeregelter Abfolge zunächst zweimal als Dux (Alt/Tenor, dann Baß/Sopran), anschließend (11) als Comes, 21 wieder als Dux.

Mit dem Pedaleinsatz in Takt 73 beginnt Bach, steigernd auf den Schluß hinzuarbeiten, der Satz wird intensiver, drängender. In Takt 90 scheint das Ende erreicht – nun aber spielt Bach den Trumpf einer vierfachen Engführung der ersten Themenpartie (von Corelli seinerzeit nicht gebracht!) effektvoll aus. Die pochenden Achtel der anderen Themenpartie werden nicht enggeführt, aber gleich anschließend durch Austerzung gesteigert. Der Adagioschluß orientiert sich, wie vorher schon in manchem Detail die Tonsprache des gesamten Stücks, an Corellis Manier.


J.S. Bach BWV 579 Orgelwerk Fuge h-moll

ALL OF BACH BWV 579

 Zum Anhören in das Foto oder diesen Text anklicken !

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Info: J.S. Bach – BWV 35 Kantate „Geist und Seele wird verwirret“

Geist und Seele wird verwirretBWV 35, ist eine geistliche Kantate von Johann Sebastian Bach. Er komponierte die Solo-Kantate für Alt 1726 in Leipzig für den 12. Sonntag nach Trinitatis und führte sie am 8. September 1726 zum ersten Mal auf.

J.S. Bach komponierte die Kantate in seinem vierten Jahr als Thomaskantor in Leipzig. Der Text basiert auf den vorgeschriebenen Lesungen für den Sonntag, namentlich dem Abschnitt aus dem Markusevangelium, der die Heilung eines Taubstummen behandelt. Der Textdichter ist Georg Christian Lehms, dessen Kantatentexte Bach bereits während seiner Zeit als Konzertmeister am Hof zu Weimar vertont hatte. Der Text zitiert Gedanken aus dem Evangelium und entwickelt die Analogie, dass so wie das Ohr und die Zunge des Taubstummen geöffnet wurden, der Glaubende geöffnet werden sollte, die wunderbaren Taten Gottes zu erkennen. Bachs Kantaten für den Sonntag haben durchweg positiven Charakter, den der Komponist in früheren Werken durch die Mitwirkung von Trompeten unterstrich, während in dieser Kantate eine obligateOrgel für Glanz sorgt.

Die Kantate besteht aus sieben Sätzen in zwei Teilen, die vor und nach der Predigt musiziert wurden, beide Teile werden durch eine instrumentale Sinfonia mit konzertierender Orgel eingeleitet, die wahrscheinlich auf Konzertsätzen der Weimarer oder Köthener Zeit beruhen. Der Alt-Solist singt eine Reihe von abwechselnden Arien und Rezitativen und wird in allen drei Arien von der Orgel als gleichwertigem Partner begleitet. Das Orchester wird gebildet von zwei Oboen, Taille, Streichern und basso continuo. Die Altstimme ist anspruchsvoll und war vermutlich für einen fähigen Sänger geschrieben, wie zwei andere Kantaten der Periode.


Video:  J. S. Bach – BWV 35 Kantate „Geist und Seele wird verwirret“
ALL OF BACH BWV 35

 Zum Anhören in das Foto oder diesen Text anklicken !

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J.S. Bach – Kantaten-Projekt in Stuttgart

Bach:vokal

bachvokal-stuttgart

Die Ensembles der Stiftsmusik Stuttgart führen im Zeitraum von 2011 bis 2021 unter der künstlerischen Leitung von

Stiftskantor Kay Johannsen

an jährlich vier Bach-Wochenenden (Donnerstag, Freitag & Sonntag) und in ergänzenden Sonderkonzerten das gesamte Vokalwerk von Johann Sebastian Bach auf. Die geistlichen Kantaten erklingen dabei im Zusammenhang mit ihrer ursprünglichen Bestimmung im Kirchenjahr.

Auf der Webseite zum Projekt finden Sie alle Informationen rund um Termine, Karten, Künstler:

Link: www.bach-vokal.de

Möchten Sie in den Post-Verteiler aufgenommen werden? Dann schreiben Sie uns bitte eine kurze

Mail an:  

info@stiftsmusik-stuttgart.de

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Bach: vokal auf YouTube

Professionelle Qualität in Bild und Ton: Jede Woche kommt ein Chorsatz, eine Arie oder ein Choral hinzu! So können Sie mit Bach:vokal verbunden bleiben, auch wenn gerade kein Konzert ansteht.

Unter dem nachstehenden Link sind veröffentlichte Videos auf YouTube einsehbar..!!

Link:   http://www.stiftsmusik-stuttgart.de/seiten/archiv.html

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Info:  J.S. Bach –  Kantate BWV 67 „Halt im Gedächtnis Jesum Christ“

Halt im Gedächtnis Jesum Christ (BWV 67) ist eine Kirchenkantate von Johann Sebastian Bach. Er schrieb sie in Leipzig für Quasimodogeniti, den 1. Sonntag nach Ostern, und führte sie am 16. April 1724 zum ersten Mal auf.

Bach komponierte die Kantate in seinem ersten Jahr in Leipzig, nach seiner Johannes-Passion, für den Sonntag Quasimodogeniti.[1] Die vorgeschriebenen Lesungen für den Sonntag waren 1 Joh 5,4–10 LUT, „unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat“, und Joh 20,19–31 LUT, die Erscheinung Jesu bei den Jüngern in Jerusalem nach seiner Auferstehung, erst ohne Thomas, dann mit ihm. Der unbekannte Textdichter beginnt mit einem Vers aus dem 2. Brief an Timotheus (2 Tim 2,8 LUT). Der Dichter sieht die Analogie von Thomas und dem zweifelnden Christen allgemein.

In der Mitte der Kantate steht das Osterlied Erschienen ist der herrlich Tag von Nikolaus Herman (1560), das den Tag der Auferstehung preist. Satz 5 sieht im Gegensatz dazu die Gefahr durch die Feinde, bis in Satz 6 Jesus erscheint, wie den Jüngern in Jerusalem, und Frieden bringt. Die Zeile „Friede sei mit euch“ erscheint in vier Abschnitten, die drei Strophen eines Gedichts rahmen. Der Schlusschoral ist die 1. Strophe von Jakob Eberts Lied „Du Friedefürst, Herr Jesu Christ“, das Bach später in der gleichnamigen Choralkantate BWV 116 bearbeitete.


Video:  ACHTUNG !

Nach jedem Satz in der Kantate kommt eine kleine Pause im Video es erscheint ein Flyer der Stiftsmusik.

J.S. Bach –  Kantate BWV 67 „Halt im Gedächtnis Jesum Christ“

BWV 67

Link zum Video in das Foto oder diesen Text anklicken..!!


Ich wünsche allen Besuchern einen schönen Sonntag !

Herzliche Grüße 

Volker

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J. S. Bach-Kantaten im Kirchenjahr mit Radio-Sendungen – Videos und Kantaten-Beschreibungen für die Feiertage „Pfingsten“


Bachfest Leipzig 2016Liebe Bach-Freunde/innen!

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder SehprobeRadio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 15. und 16.05.2016 begehen wir die Feiertage: „Pfingsten

Das Pfingstfest hat seinen Ursprung im jüdischen Festkalender, wo es zunächst das Fest der Darbringung der Erstlingsfrüchte (2. Mose 23, 16) war. Es wird später als “Wochenfest” bezeichnet (2. Mose 34, 22) und (wohl erst in nachalttestamentlicher Zeit) 50 Tage (= Pentekoste = Pfingsten) nach dem Passah-Fest angeordnet.

Die Kirche feierte das Fest schon früh als Fest der Ausgießung des Geistes, und bald bekam es eine eigene Vigilfeier, in der nun neben Ostern ein zweiter Ort für Tauffeiern geschaffen war. Zeitweise wurde das Fest auf acht Tage ausgedehnt (Oktav), später dann auf vier bzw. drei Tage verkürzt.
Die protestantische Kirche übernahm dieses Fest, jedoch ohne Vigil. Es ist der Kirche als ein besonderes wichtiges Fest bis heute erhalten geblieben.

An diesem Tag wird zeichenhaft der Wille Gottes zur Versöhnung der Menschen mit ihm dadurch deutlich gemacht, dass die Sprachverwirrung, die in Babel aufgrund des Turmbaus erfolgte, nun durch die eine Sprache des Geistes überwunden ist.

Am Pfingstfest feiern wir die “Geburt der Kirche”. An diesem 50. Tag nach Ostern hat Gott seinen Geist auf die Gemeinde ausgegossen und seitdem nicht von ihr genommen. So denken wir nach über das, was in der Bibel vom Geist Gottes gesagt wird, und erkennen, wie der Geist Gottes auch heute unter uns wirkt.

Wochenspruch: 

Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der Herr Zebaoth. (Sach 4, 6)

Wochenlied:

Freut euch, ihr Christen alle“ (EG 129)

YouTube – Musikvideo zum Wochenlied

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(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten für Pfingsten

Kantaten für „Pfingstsonntag“

BWV   34 – O ewiges Feuer, o Ursprung der Liebe
BWV   59 – Wer mich liebet, der wird mein Wort halten
BWV   74 – Wer mich liebet, der wird mein Wort halten
BWV 172 – Erschallet, ihr Lieder, erklinget, ihr Saiten

Kantaten für „Pfingsmontag“

BWV   68 – Also hat Gott die Welt geliebt
BWV 173 – Erhöhtes Fleisch und Blut
BWV 174 – Ich liebe den Höchsten von ganzem Gemüte

*Kantaten für den  3. Pfingsttag

*BWV 175 – Er rufet seinen Schafen mit Namen
*BWV 184 – Erwünschtes Freudenlicht

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R a d i o – Programme mit Bach-Kantaten:

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WDR3 – Livestream-Link: 

Sendung: 07:05 bis 08:30 Uhr

WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html

Allgemein-Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/

Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/wdr3/uebersicht/

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:.

Geistliche Musik – Sonntag: 07:05 bis 08:30 Uhr

Pfingstsonntag

Johann Sebastian Bach 

BWV 34 „O ewiges Feuer, o Ursprung der Liebe“,

Margot Oitzinger, Alt – Jens Weber, Tenor

Fabrice Hayoz, Bass

Chor & Orchester der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

Leitung: Rudolf Lutz

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WDR – Pfingstmontag

Geistliche Musik – Pfingstmontag:  07:05 bis 08:30 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 68 „Also hat Gott die Welt geliebt“

Kantate zum 2. Pfingsttag für Sopran, Bass, Chor, Bläser, Streicher und Basso continuo;

Carolyn Sampson, Sopran; Peter Kooij, Bass;

Bach Collegium Japan

Leitung: Masaaki Suzuki

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NDRkultur

Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr

Livestream –Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRkultur – Kantate

Sendung Sonntag: 08:03 – 08:40Uhr 

Pfingstsonntag

Johann Sebastian Bach

BWV 172 „Erschallet, ihr Lieder“ 

Conrad Zuber, Knabensopran / Robert Pohlers, Alt

Martin Petzold, Tenor / Reinhard Decker, Bass

Thomanerchor Leipzig / Gewandhausorchester

Leitung.: Georg Christoph Biller

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NDRkultur – Kantate

Sendung Montag: 08:03 – 08:40Uhr 

Pfingstmontag

Johann Sebastian Bach

BWV 68 “Also hat Gott die Welt geliebt

Barbara Schlick Sopran / Gotthold Schwarz, Bass

Kammerchor „Accentus

Ensemble Baroque de Limoges

Leitung: Christophe Coin

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HR2 – Kultur

Sendung: 06:05 – 07:30 Uhr

Programm:

http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/kalender3758.jsp?rubrik=3758

Livestream:

http://www.hr-online.de/website/static/streaming_popup/mp3streamer.jsp?client=hr2

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HR2 – Kultur

Geistliche Musik – Auszug aus dem Programm:

Sendung: Sonntag 06:05 – 07:30 Uhr

Kantate: ca. ab  07:05 Uhr

Pfingstsonntag

Johann Sebastian Bach

BWV 7 „Christ unser Herr zum Jordan kam

Alex Potter, Countertenor / Julius Pfeifer, Tenor

Dominik Wörner, Bass

Chor & Orchester der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

Leitung: Rudolf Lutz

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HR2 – Kultur

Geistliche Musik – Auszug aus dem Programm:

Sendung: Montag: 06:05 – 07:30 Uhr

Pfingstmontag

Kantate: ca. ab  07:10 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 175 „Er rufet seinen Schafen mit Namen

Andreas Scholl, Countertenor / Catherine Patriasz, Alt

Christoph Prégardien, Tenor / Gotthold Schwarz, Bass

Concerto Vocale Leipzig Leipzig

Ensemble Baroque de Limoges

Leitung: Christophe Coin

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

Programm: 

http://www.sr.de/sr/sr2//station106~week.html;jsessionid=BB206B8BE43558076CF9D56CD9C9D460

Webradio:  

http://www.sr-online.de/sr2/351/5305.html

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Auszüge aus dem Programm:.

Sonntag 08:04 – 09:00 Uhr

Pfingstsonntag

Bach-Kantate

Kantate am 1. Pfingstfesttag

BWV 172 „Erschallet, ihr Lieder“

Eva Oltiványi, Sopran – Markus Forster, Countertenor

Bernhard Berchtold, Tenor – Raphael Jud, Bass

Chor & Orchester der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

Leitung: Rudolf Lutz

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Sendung: Montag: 08:04 – 09:00 Uhr

Pfingstmontag

Bach-Kantate

BWV 173 „Erhöhtes Fleisch und Blut“

Kantate zum 2. Pfingstfesttag

Alan Bergius, Knabensopran / Stefan Gienger, Knabensopran

Christian Immler, Knabenalt / Kurt Equiluz, Tenor

Robert Holl, Bass / Tölzer Knabenchor

Concentus musicus Wien

Leitung: Nikolaus Harnoncourt

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SWR2 (Kulturradio)

Sendung: 08:03 bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik am Sonntag um 08:03 bis 08:30 Uhr

Pfingstsonntag

SWR2 – Kantate

Johann Sebastian Bach

BWV 74 „Wer mich liebet, der wird mein Wort halten”

Kantate zum 1. Pfingstfesttag,

Conrad Zuber, Knabensopran; Robert Pohlers, Knabenalt;

Christoph Genz, Tenor; Matthias Weichert, Bass;

Thomanerchor Leipzig / Gewandhausorchester Leipzig:

Leitung: Georg Christoph Biller

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik am Montag: um 08:03 bis 08:30 Uhr

Pfingstmontag

SWR2 – Kantate

Georg Philipp Telemann (1681-1767)

„Komm, Geist des Herrn“

Antje Rux (Sopran)  Susanne Langner (Alt)

Tobias Hunger (Tenor)  Ingolf Seidel (Bass)

Leipziger Concert

Leitung: Siegfried Pank

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rbb kulturradio

Sendung Sonntag: 09:30 bis 10:00 Uhr

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio  

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag von 09:30 bis 10:00 Uhr

Pfingstsonntag

Johann Sebastian Bach

BWV 34 O ewiges Feuer, o Ursprung der Lieber”

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rbb-kulturradio  

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Montag von 09:30 bis 10:00 Uhr

Pfingstmontag

Johann Sebastian Bach

BWV 68 „Also hat Gott die Welt geliebt

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Neuer Name:

MDR – Klassik  (ehemals mdr – figaro)

Sendung: Sonntag: 06:30 bis 07:00 Uhr 

Programm:

http://www.mdr.de/kultur/radio-tv/radio/ipg/mdr-kultur-programm-100_date-2016-05-13_days-true_ipgctx-true_zc-a8291d77.html

MDR-Klassik Live:

http://www.mdr.de/mdr-klassik-radio/livestream-mdr-klassik–100.html

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Neuer Name:

MDR – Klassik  (ehemals mdr – figaro)

Auszüge aus dem Programm:

Sendezeit Sonntag: um 06:30 bis 07:00 Uhr

Pfingstsonntag 

Gottfried August Homilius (1714-1785)

„Der Herr ist Gott, der uns erleuchtet“

Vasiljka Jezovsek, Sopran; / Anne Buter, Alt;

Hubert Nettinger, Tenor; / Christian Hilz, Bass

Dresdner Kreuzchor, / Dresdner Barockorchester

Leitung: Roderich Kreile 

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Neuer Name:

MDR – Klassik  (ehemals mdr – figaro)

Auszüge aus dem Programm:

Sendezeit Montag: um 06:30 bis 07:00 Uhr

Pfingstmontag

Gottfried Heinrich Stölzel  (1690-1749)

„So denn ihr, die ihr arg seid“

Dorothee Mields, Sopran; Martin Wölfel, Altus;

Jan Kobow, Tenor; Christian Immler, Bass

Telemannisches Collegium Michaelstein

Leitung: Ludger Remy 

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Bayern-Klassik

Sendung Sonntag: 08:05 bis 08:30 Uhr

Live-Stream:

(Es ist zu empfehlen, den  VLC Media Playerden man kostenlos aus dem Netz herunterladen kann – zu benutzen!)

oder

http://www.br.de/radio/br-klassik/index.html

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Bayern-Klassik

Auszüge aus dem Programm:

Sonntag  um  08:05 Uhr bis 08:30 Uhr

Pfingstsonntag

Johann Sebastian Bach

BWV 74  „Wer mich liebet, der wird mein Wort halten

Yukari Nonoshita, Sopran;  Robin Blaze, Countertenor;

Makoto Sakurada, Tenor;  Peter Kooij, Bass

Bach Collegium Japan

Leitung: Masaaki Suzuki

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Bayern-Klassik

Auszüge aus dem Programm:

Montag  um  08:05 Uhr bis 08:34 Uhr

Pfingstmontag

Johann Sebastian Bach

BWV 174 „Ich liebe den Höchsten von ganzem Gemüte”

Kantate zum zweiten Pfingstfesttag

Carlos Mena, Countertenor; / Julian Prégardien, Tenor;

Tobias Berndt, Bariton;

Chor und Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks

Leitung: Andrea Marcon

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Neu – Deutschlandfunk

Sendung Sonntag: 06:10 Uhr bis 07:00 Uhr

Programm:

http://www.deutschlandfunk.de/programmvorschau.281.de.html?cal:month=5&drbm:date=01.05.2016

PODCAST:
http://www.deutschlandradio.de/podcasts.226.de.html

Live-Stream:  

http://www.deutschlandfunk.de/unsere-live-streams.2396.de.html

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Neu – Deutschlandfunk

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag: 06:10 Uhr bis 07:00 Uhr

Pfingstsonntag

Johann Sebastian Bach

BWV 74 „Wer mich liebet, der wird mein Wort halten

Kantate am ersten Pfingstfesttag für Soli, Chor und Orchester

Magdalena Kozená, Sopran / Robin Blaze, Countertenor

Christoph Genz, Tenor / Peter Harvey, Bass

Monteverdi Choir; English Baroque Soloists:

Leitung: John Eliot Gardiner

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Neu – Deutschlandfunk

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Montag: 06:05 Uhr bis 07:00 Uhr

Pfingstmontag

Johann Sebastian Bach

BWV 173 „Erhöhtes Fleisch und Blut”

Kantate am zweiten Pfingstfesttag für Soli, Chor und Orchester

Elisabeth von Magnus, Alt / Gerd Türk, Tenor

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Neu Domradio Köln

Sendung: Sonntag um 06:30 Uhr bis 07:00 Uhr

Wiederholung: Sonntag um 23:00 – 23:30 Uhr 

Programm:

http://www.domradio.de/radio/programmschema

Web-Radio:

http://www.domradio.de/web-radio

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Neu Domradio Köln

Sendung: Cantica am Sonntag   06:30 Uhr bis 07:00 Uhr

Wiederholung: um 23:00 – 23:30 Uhr 

Pfingstsonntag

Gustav Mahler (1860-1911) 

Sinfonie No: 8 – Es-Dur „Sinfonie der Tausend“

In der Vorstellung Heiliger Geist und Goethes Faust

Zu Pfingsten gibt es in Cantica ein Werk, das auf raffinierte Art den mittelalterlichen Pfingsthymnus „Veni, Creator Spiritus“ mit der Schlussszene aus Goethes Drama Faust II verbindet. Diese Meisterleistung schaffte Gustav Mahler mit seiner Sinfonie Nr. 8, die den Beinamen „Sinfonie der Tausend“ trägt, weil bei der Uraufführung hunderte von Musikern beteiligt waren. Aber auch sonst überschreitet das Werk bekannte Grenzen.

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Neu Domradio Köln

Sendung: Cantica am Montag  06:30 Uhr bis 07:00 Uhr

Wiederholung: um 23:00 – 23:30 Uhr 

Pfingstmontag

Anton Bruckners Messe Nr. 1 d-Moll

Für den Geburtstag des Kaisers

Mit seiner ersten großen Messkomposition in d-Moll feierte Anton Bruckner den endgültigen Durchbruch. Eigentlich war sie für den Geburtstag des österreichischen Kaisers Franz Joseph I. bestimmt. Die Uraufführung zog sich jedoch noch bis zum 20. November 1864 hin.

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Neu  ERF – Plus  (Evang. – Rundfunksender)

Sendung:  Sonntag Bach-Kantate im Wechsel mit Bach-Musik

Die Sonntagskantaten des Thomaskantors gespielt und erklärt.

Sonntag, 11:00 Uhrim Wechsel mit Bach-Musik

Tages-Programm:

http://www.erf.de/radio/erf-plus/tagesprogramm/4167?reset=1

Livestream:

 http://www.erf.de/livestream?radio=erfplus

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Neu  ERF – Plus  (Evang. – Rundfunksender)

Sonntag, 11:00 Uhr, im Wechsel mit Bach-Musik

Pfingstsonntag

Bach-Kantate

BWV 34 „O ewiges Feuer, o Ursprung der Liebe“ 

Ausführende: Keine Angabe !

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Neu  ERF – Plus  (Evang. – Rundfunksender)

Montag, 11:00 Uhr, im Wechsel mit Bach-Musik

Pfingstmontag

Keine Sendung zu Pfingstmontag !

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Videos: 

Kantaten für Pfingstsonntag

BWV   34 – O ewiges Feuer, o Ursprung der Liebe
BWV   59 – Wer mich liebet, der wird mein Wort halten
BWV   74 – Wer mich liebet, der wird mein Wort halten
BWV 172 – Erschallet, ihr Lieder, erklinget, ihr Saiten

Kantaten für Pfingstmontag

BWV   68 – Also hat Gott die Welt geliebt
BWV 173 – Erhöhtes Fleisch und Blut
BWV 174 – Ich liebe den Höchsten von ganzem Gemüte

*Kantaten für den  3. Pfingsttag

*BWV 175 – Er rufet seinen Schafen mit Namen
*BWV 184 – Erwünschtes Freudenlicht

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/YouTube: BW 34 –  O ewiges Feuer, o Ursprung der Liebe”   – (Interpret:  T. Koopman)  

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/ YouTube: BWV 59 Wer mich liebet, der wird mein Wort halten“  

(Interpret: Harnoncourt)

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/YouTube: BWV 74 –  Wer mich liebet, der wird mein Wort halten”   –  (Interpret: T. Koopman)

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/YouTube: BWV 172Erschallet, ihr Lieder, erklinget, ihr Saiten”   –  (Interpret: S D G )

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/YouTube: BW 68 –  Also hat Gott die Welt geliebt”   –  (Interpret: N. Harnoncourt )

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/ YouTube: BWV 173 Erhöhtes Fleisch und Blut“  (Interpret: H. Rilling)

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/YouTube: BWV 174 –  Ich liebe den Höchsten von ganzem Gemüte”   –  (Interpret:  T. Koopman)

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/YouTube: BWV 175 –  Er rufet seinen Schafen mit Namen”   –  (Interpret: G. Leonhardt)

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/YouTube: BWV 184 –  Erwünschtes Freudenlicht”   –  (Interpret: H. Rilling)

 

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In loser Reihenfolge stelle ich bemerkenswerte Werke

von J.S. Bach sowie aus der Bach-Familie – u.a. Barock-Komponisten vor..!!

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Barock-Komponist Sebastian Knüpfer (1633-1676)

Sebastian Knüpfer (auch Knüpffer, getauft am 6. (oder 7. September 1633 in Asch; † 10. Oktober 1676 in Leipzig) war ein deutscher Komponist und Kirchenmusiker.

Der Sohn des Ascher Kantors und Organisten Thomas Knüpfer erhielt die erste Ausbildung bei seinem Vater. Es ist überliefert, dass er bereits mit zehn Jahren in seinem Heimatort den Organistendienst versah. Von 1646 bis 1654 besuchte er das Gymnasium in Regensburg, wo zu seinen wichtigsten Lehrern der dortige Ephorus Balthasar Balduin, der Sohn Friedrich Balduins wurde. Später ging er nach Leipzig, wo er unter anderem unter Johann Adam Scherzer Philosophie studierte. Hier konnte er 1657 mit Unterstützung Johann Philippis die Nachfolge Tobias Michaels im Amt des Thomaskantors der Thomasschule antreten.

Um Knüpfer bildete sich ein Kreis angesehener Musiker (u. a. der Nikolaikantor Elias Nathusius, die Thomasorganisten Gerhard Preisensin und Jakob Weckmann und der Arzt Johann Kaspar Horn), der Leipzig den Ruf eines bedeutenden Musikzentrums einbrachte. In der Laudatio zum Tode Knüpfers hieß es: „Die Wahl Knüpfers gereichte dem Musikleben Leipzigs zum Heile und dem Thomaskantorat zum Segen.“ Neben seiner musikalischen Tätigkeit machte er sich auch als Philologe einen guten Namen. 1658 heiratete er Maria Sabina Hagen, mit der er drei Söhne und zwei Töchter hatte.

In Asch wurde 1925 ein Platz nach ihm benannt.

Die meisten Werke Knüpfers sind nie gedruckt worden. Er schrieb Motetten, Geistliche Konzerte, Kantaten und Messen. Er komponierte für die Kaiserkrönung Leopolds I. 1658 und für den Aachener Frieden von 1668. 1663 erschien eine Sammlung von Madrigalen und Kanzonetten im Druck.

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Video auf YouTube

Sebastian Knüpfer (1633-1676).

„Mein Gott, betrübt ist meine Seele“

Kammerchor Josquien des Préz, (Alemania),

Dir. Philipp Goldmann. Música Sacra en San Juan 2012.

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Gottfried August Homilius (1714-1785)

Nach dem Besuch der Annenschule in Dresden studierte Homilius Jura in Leipzig. Schon dort war er musikalisch aktiv und vertrat zeitweise den Organisten der Nikolaikirche Johann Schneider. Er zählte vermutlich zum unmittelbaren Schülerkreis von Johann Sebastian Bach. Ab 1742 war Homilius Organist an der Dresdner Frauenkirche und ab 1755 in der Nachfolge von Theodor Christian Reinhold bis zu seinem Tod Kreuzkantor und Musikdirektor an den drei Hauptkirchen Dresdens; Hauptwirkungsort Homilius’ war die Dresdner Frauenkirche, nachdem die Kreuzkirche 1760 durch preußische Truppen zerstört und ihr Neubau erst 1792 geweiht wurde. Homilius starb 1785 in Dresden und wurde auf dem Johanniskirchhof beigesetzt. Sein Grab ist nicht erhalten.

Kantate zum Pfingstsonntag

1. Coro: Der Herr ist Gott, der uns erleuchtet
2. Recitativo: Erwürgtes Gotteslamm
3. Aria: Dir sei Ehr und Preis gegeben
4. Recitativo: Du heilig Volk
5. Coro: Danket dem Herrn, denn er ist freundlich
6. Aria: Du bist mein Gott
7. Recitativo: O Geist der Gnaden
8. Corale: Rieht unser ganzes Leben

Dresdner Kreuzchor, / Dresdner Barockorchester

Leitung: Roderich Kreile

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Sir John Eliot Gardiner – Kantaten-Beschreibungen

Kantate für den 1. Pfingsttag

Holy Trinity, Long Melford, am 11. und 12. Juni 2000

Kantaten-Beschreibung: BWV 59 ” Wer mich liebet, der wird mein Wort halten“ 

Die Entstehungsgeschichte von Bachs zweiter Pfingstkantate BWV 59 Wer mich liebet, der wird mein Wort halten I wirft interessante biographische Fragen auf. In einem seiner häufigen Beschwerdebriefe an den sächsischen König schreibt er, er habe seine Funktion ‚bey der Universität Anno 1723 am PfinkstFest’ angetreten. Alfred Dürr erklärt nun kategorisch, das Autograph der Kantate sei allerspätestens für den Pfingstsonntag 1723 geschrieben worden, obwohl die erhaltenen Stimmbücher erst aus dem folgenden Jahr stammen. Es scheint, als habe Bach das Werk zusammengestellt, bevor er Köthen verließ, und dabei altes Material verwendet. Hat Bach sich also an jenem bedeutenden Tag, am Pfingstsonntag 1723 (16. Mai), zwei Wochen vor seiner berichteten Ankunft in der Stadt, dem Leipziger Publikum in der Universitätskirche mit der Aufführung dieser viersätzigen Kantate vorgestellt, oder war das ein Plan, der nur nicht verwirklicht wurde? Man könnte die begrenzte Instrumentierung (keine Bläser, keine dritte Trompete), Beschränkung der Solopartien auf Sopran und Bass und den Verzicht auf einen abschließenden Chor als geschickte Anpassung an die bescheidenen Möglichkeiten der an der Universität verfügbaren musikalischen Kräfte interpretieren. Wie so oft beweist Bach, dass Goethes Ausspruch ‚In der Beschränkung zeigt sich erst der Meister’ seine Richtigkeit hat – oder wie Alfred Dürr sagt, er war ‚ein Meister selbst in der Beschränkung’.

Der Anfangssatz ist eine Wonne in seiner Synthese aus italienischem Kammerduett und festlicher Instrumentierung, gleichwohl taktvoll zurückhaltend. Viermal wird das biblische Motto von den beiden Sängern im Kanon vorgetragen, dann ein fünftes und letztes Mal homophon in parallelen Sexten, das Signal für die Instrumente, endlich zu beginnen und in einem Postludium voller Überschwang den Worten des Heilands Majestät zu verleihen. Das von den Streichern begleitete Rezitativ für Sopran gehört stilistisch zu einigen Stücken, die Bach in seinen Weimarer Jahren schrieb, und gipfelt in einem wehmütigen Arioso-Gebet, dass ‚ihn auch ein jeder lieben sollte’. Dass an dieser Stelle nun ein Choral (Nr. 3) steht, ist ein wenig merkwürdig, doch als Appell an den Heiligen Geist, Gnade zu schenken, durchaus angemessen. Luthers Pfingstlied aus dem Jahre 1524 täuscht hier mit den unabhängigen Stimmen, die Bach der Bratsche und der zweiten Violine gibt, ein üppiges Stimmengeflecht vor. Die abschließende Arie für Bass mit obligater Violine konzentriert sich noch einmal auf die ‚Herrlichkeit’, dass Gott durch die Liebe und den Heiligen Geist ‚in unsern Herzen thronet’. Ist das wirklich der Schluss? Der Bemerkung ‚Chorale seque’ ist kein eindeutiger Hinweis darauf zu entnehmen, wie Bach fortzufahren gedachte. Eine Wiederholung des vorigen Chorals, dem die dritte Strophe von Luthers Kirchenlied unterlegt ist, scheint eine plausible Lösung.

© John Eliot Gardiner 2006

Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier

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Kantaten-Beschreibungen von„Sir John Eliot Gardiner“ 

ist als PDF-Download nachstehend hinterlegt !

Sir Gardiners  Kantaten-Beschreibungen zu Pfingsten:

                    Gardiner Reisetagebuch SDG 144 zum Download als PDF  

   Künstler-Beitrag:  Christoph Genz – Tenor zum Download  als PDF

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CD’s vom Label SDG  

CD – Link: Bach-Kantaten:  für die Feiertage 1. und 2. Pfingsttag

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.Cover:  SDG 121 Vol. 26

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CD-Bestellung  zum  Link:   CD  Bach-Kantaten – SDG 121, Vol. 26

Aufführungsorte:

Kantaten für den 1. und 2. Pfingsttag

Holy Trinity, Long Melford, am 11. und 12. Juni 2000

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CD-Inhalte:

BWV 34 – O ewiges Feuer, o Ursprung der Liebe   /  für den 1. Pfingsttag

Gardiner Pilgrimage CD 121 Vol.  26 – CD 1

BWV 59 – Wer mich liebet, der wird mein Wort halten    /  für den 1. Pfingsttag

Gardiner Pilgrimage CD 121 Vol. 26 – CD 1 

BWV 74 – Wer mich liebet, der wird mein Wort halten   /  für den 1. Pfingsttag

Gardiner Pilgrimage CD 121 Vol. 26 – CD 1 

BWV 172 – Erschallet ihr Lieder, erklinget, ihr Saiten!   /  für den 1. Pfingsttag

Gardiner Pilgrimage CD 121 Vol. 26 – CD 1

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BWV  68 – Also hat Gott die Welt geliebt   /  für den 2. Pfingsttag

Gardiner Pilgrimage CD 121 Vol. 26 – CD  2

BWV 173 – Erhöhtes Fleisch und Blut   /  für den 2. Pfingsttag

Gardiner Pilgrimage CD 121 Vol.  26 – CD  2

BWV 174 – Ich liebe den Höchsten von ganzem Gemüte  /  für den 2. Pfingsttag

Gardiner Pilgrimage CD 121 Vol.  26  CD  2

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CDs – Bach-Kantaten:  für den 3. Pfingsttag”

Cover:  SDG 138 Vol. 27

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CD-Bestellung  zum  Link:   CD  Bach-Kantaten – SDG 138, Vol. 27

Aufführungsorte:

Kantaten für den 3. Pfingsttag

Holy Trinity, Blythburh, am 13. Juni 2000

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CD-Inhalte:

BWV 175 – Er rufet seinen Schafen mit Namen  /  für den 3. Pfingsttag

Gardiner Pilgrimage CD 138 Vol.  27 – CD 1

BWV 184 – Erwünschtes Freudenlicht  /  für den 3. Pfingsttag

Gardiner Pilgrimage CD 138 Vol. 27 – CD 1 

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bachfest-leipzig-2013

Bachfest Leipzig 2016 – vom 10.06. bis 19.06.2016

»Geheimnisse der Harmonie«

”Das Bachfest 2016 steht unter dem Motto» Geheimnisse der Harmonie «

Freuen Sie sich auf prominente Interpreten:

Thomanerchor, das Gewandhausorchester, dirigiert von Riccardo Chailly,

Monteverdi Choir Leitung­  Sir John Eliot Gardiner – (Matthäuspassion BWV 244

am 16.06.2016 um 20 Uhr Thomaskirche Leipzig)

Les Arts Florissants unter William Christie, den RIAS Kammerchor und die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, dirigiert von Roger Norrington, sowie Balthasar-Neumann–Chor und – Ensemble

Christian TetzlaffMartin Stadtfeld und das Klenke-Quartett werden das Programm mit außergewöhnlichen Kammermusikbeiträgen bereichern. Unter dem Motto »nichts als Meisterstücke« erklingen,besonders am »Kantatentag«, zahlreiche Kantaten aus Bachs erstem Leipziger Kantatenjahrgang in chronologischer Abfolge.

Der Ticketverkauf für das Bachfest Leipzig 2016 beginnt am 15. Oktober 2015.

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Programm Bachfest 2016  Download als PDF 

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S i t z p l ä n e  der Leipziger Kirchen als PDF:

Sitzplan der Thomaskirche Leipzig als  PDF zum Download 

Sitzplan der Nikolaikirche Leipzig als  PDF zum Download  

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Kartenvorbestellungen:

über  Ticket-Online

oder

für die Konzerte innerhalb des Bachfestes

über das Bach-Archiv Leipzig:

Bach-Archiv Leipzig

Stiftung bürgerlichen Rechts
Thomaskirchhof 16
04109 Leipzig

Telefon:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 33

Fax:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 35

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Video vom Thomanerchor

J. S. Bach Cantata BWV 59 „Wer mich liebet “ Thomanerchor

Nostalgie-Aufnähme von 1959

Wer mich liebet, der wird mein Wort halten (BWV 59) ist eine Kirchen-Kantate von Johann Sebastian Bach. Er komponierte sie für den 1. Pfingsttag in Leipzig und führte sie wahrscheinlich am 28. Mai 1724 erstmals auf, doch ist auch eine erste Aufführung bereits am 16. Mai 1723 in der Paulinerkirche möglich.

J.S. Bach schrieb die Kantate für den 1. Pfingsttag in Leipzig und führte sie am 28. Mai 1724 auf, wie die erhaltenen Einzelstimmen belegen. Das war möglicherweise die erste Aufführung, doch stammt die Partitur aus dem Jahr 1723, daher schlug Arnold Schering glaubhaft eine erste Aufführung schon am 16. Mai 1723 in der Paulinerkirche, der Universitätskirche, vor, also zwei Wochen bevor Bachs Amtszeit als Thomaskantor am 1. Sonntag nach Trinitatis begann. Dafür spricht auch die relativ kleine Besetzung mit nur zwei Singstimmen, zwei Trompeten statt der üblichen drei, und ohne Holzbläser.

Dirigent: Prof. Kurt Thomas

Recording: Thomaskirche Leipzig, 6.12/1959
℗1956-1984 VEB Deutche Schallplatten Berlin ©2005 edel Classics

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Auf  YouTube veröffentlichte Videos der

J.S. Bach-Stiftung St. Gallen” –  stelle ich hier vor:

Rudolf Lutz - Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

Rudolf Lutz – Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

J.S. Bach Cantata – 

Kantate – BWV 172 „Erschallet ihr Lieder, erklinget ihr Saiten“

Kantate BWV 172 zu Pfingstsonntag für Sopran, Altus, Tenor und Bass, Vokalensemble, Tromba I-III, Timpani, Fagott, Streicher und Continuo.

Die DVD enthält die Filmaufnahmen der kompletten Kantate, den Einführungsworkshop sowie die Reflexion des Referenten. Zudem beinhaltet die DVD das Filmportrait der J. S. Bach-Stiftung.

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YouTube – Video 

BWV 129 – 5. Satz – Arie: Duett Sopran-Alt:  Komm lass mich nicht länger warten

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Solisten:

Eva Oltiványi, Sopran;

Markus Forster,  Altus

Musikalischer Leiter: Rudolf Lutz


             Video: Workshop zu Kantate BWV 34 „O ewiges Feuer, o Ursprung der Liebe“                            (J. S. Bachstiftung St. Gallen)

In diesem Workshop führen uns Rudolf Lutz, künstlerischer Leiter der J.S. Bachstiftung, und Pastor Karl Graf durch den musikalischen und theologischen Inhalt von Bachs Kantate BWV 34 „O ewiges Feuer, o Ursprung der Liebe“.

Hier geht es zur ganzen Kantate (ab 15.5.): https://youtu.be/rETHbd-Vb3k

Weitere Informationen zur Bachstiftung:

unter www.bachstiftung.ch

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Die DVD – BWV 129 mit der gesamten Kantate ist erhältlich im Bach-Shop

Link:  http://www.bachstiftung.ch/shop/gelobet-sei-der-herr-mein-gott-bwv-129-dvd.html

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J.S. Bach-Stiftung – bei Amazon – mit Hörproben

Link:  mp3 – Download –

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Link zum Shop der Bachstiftung

mp3 J.S. Bach-Stiftung

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DVD’s der Johann Sebastian Bach-Stiftung St. Gallen

Bezugsquelle ab sofort: –

Link:   bei   j p c

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All of Bach

(Bach-Projekt in Holland)

all-of-bach-hinweise-news

Niederlanden Bachgesellschaft, Leitung:  Jos van Veldhofen

Neu von ALL OF BACH vom 13.05.2016  

J.S. Bach – BWV 595 Orgel-Concerto C-Dur“


Info:  J.S. Bach – BWV 595 Orgel-Concerto C-Dur

J.S. Bach BWV 595 Orgel-Concerto C-Dur ist eine Bearbeitung eines Violinkonzertes von
Prinz Johann Ernst von Sachsen-Weimar. Entstehungszeit: um 1714 – Tonart: C-Dur

Das Stück geht wie BWV 592 auf ein Instrumentalkonzert des früh verstorbenen Weimarer Prinzen Johann Ernst zurück (Näheres zu seiner Person und die auf seine Anregung entstandenen Bachschen Transkriptionen siehe unter BWV 592). Bach hatte es zunächst vollständig für Cembalo übertragen (BWV 984), dann aber den 1. Satz noch einmal für Orgel bearbeitet, wobei er die Komposition um 16 Takte erweiterte. Die Orgelfassung besteht also nur aus einem Satz; die ursprüngliche Besetzung der Instrumentalvorlage ist nicht bekannt.

Der Satz ist nicht nach dem üblichen Tutti-Solo-Schema gebaut; an dessen Stelle treten kleingliedrige klangliche Wechsel, die Bach auf Rückpositiv und Oberwerk verteilt. Das hübsche und prägnante Eingangsthema durchzieht das ganze Stück und erklingt insgesamt (in verschiedenen Lagen und Tonarten) elfmal. Die eingangs erwähnten Manualwechselpartien sind – jeweils zu Sequenzketten entfaltet.

Diese Manualwechsel tauchen so häufig auf, daß sie für den Gesamtcharakter des Satzes konstitutiv und prägend werden. Weiteres Gedankengut wird im Verlauf des Stückes kaum verwendet, lediglich die Episode Takt 41-62 ist freier und weiträumiger unter Verwendung einiger neuer Wendungen gestaltet. So entsteht als Gesamteindruck derjenige straff und übersichtlich geordneten, dabei kurzweiligen und unterhaltsamen Musizierens. Der – im Vergleich zu BWV 592 – stärkere Bachsche Einfluß ist deutlich zu spüren. Interessant die nicht immer selbständige, sondern nur die markanten Baßschritte des Pedals ausfigurierende Führung der Manualunterstimme (linke Hand).

Video:  J. S. Bach – BWV 595 Orgel-Concerto C-Dur

ALL OF BACH BWV 595

 Zum Anhören in das Foto oder diesen Text anklicken !

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Info: J.S. Bach – BWV 35 Kantate „Geist und Seele wird verwirret“

Geist und Seele wird verwirretBWV 35, ist eine geistliche Kantate von Johann Sebastian Bach. Er komponierte die Solo-Kantate für Alt 1726 in Leipzig für den 12. Sonntag nach Trinitatis und führte sie am 8. September 1726 zum ersten Mal auf.

J.S. Bach komponierte die Kantate in seinem vierten Jahr als Thomaskantor in Leipzig. Der Text basiert auf den vorgeschriebenen Lesungen für den Sonntag, namentlich dem Abschnitt aus dem Markusevangelium, der die Heilung eines Taubstummen behandelt. Der Textdichter ist Georg Christian Lehms, dessen Kantatentexte Bach bereits während seiner Zeit als Konzertmeister am Hof zu Weimar vertont hatte. Der Text zitiert Gedanken aus dem Evangelium und entwickelt die Analogie, dass so wie das Ohr und die Zunge des Taubstummen geöffnet wurden, der Glaubende geöffnet werden sollte, die wunderbaren Taten Gottes zu erkennen. Bachs Kantaten für den Sonntag haben durchweg positiven Charakter, den der Komponist in früheren Werken durch die Mitwirkung von Trompeten unterstrich, während in dieser Kantate eine obligateOrgel für Glanz sorgt.

Die Kantate besteht aus sieben Sätzen in zwei Teilen, die vor und nach der Predigt musiziert wurden, beide Teile werden durch eine instrumentale Sinfonia mit konzertierender Orgel eingeleitet, die wahrscheinlich auf Konzertsätzen der Weimarer oder Köthener Zeit beruhen. Der Alt-Solist singt eine Reihe von abwechselnden Arien und Rezitativen und wird in allen drei Arien von der Orgel als gleichwertigem Partner begleitet. Das Orchester wird gebildet von zwei Oboen, Taille, Streichern und basso continuo. Die Altstimme ist anspruchsvoll und war vermutlich für einen fähigen Sänger geschrieben, wie zwei andere Kantaten der Periode.


Video:  J. S. Bach – BWV 35 Kantate „Geist und Seele wird verwirret“
ALL OF BACH BWV 35

 Zum Anhören in das Foto oder diesen Text anklicken !

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J.S. Bach – Kantaten-Projekt in Stuttgart

Bach:vokal

bachvokal-stuttgart

Die Ensembles der Stiftsmusik Stuttgart führen im Zeitraum von 2011 bis 2021 unter der künstlerischen Leitung von

Stiftskantor Kay Johannsen

an jährlich vier Bach-Wochenenden (Donnerstag, Freitag & Sonntag) und in ergänzenden Sonderkonzerten das gesamte Vokalwerk von Johann Sebastian Bach auf. Die geistlichen Kantaten erklingen dabei im Zusammenhang mit ihrer ursprünglichen Bestimmung im Kirchenjahr.

Auf der Webseite zum Projekt finden Sie alle Informationen rund um Termine, Karten, Künstler:

Link: www.bach-vokal.de

Möchten Sie in den Post-Verteiler aufgenommen werden? Dann schreiben Sie uns bitte eine kurze

Mail an:  

info@stiftsmusik-stuttgart.de

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Bach: vokal auf YouTube

Professionelle Qualität in Bild und Ton: Jede Woche kommt ein Chorsatz, eine Arie oder ein Choral hinzu! So können Sie mit Bach:vokal verbunden bleiben, auch wenn gerade kein Konzert ansteht.

Unter dem nachstehenden Link sind veröffentlichte Videos auf YouTube einsehbar..!!

Link:   http://www.stiftsmusik-stuttgart.de/seiten/archiv.html

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Info:  J.S. Bach –  Kantate BWV 188 „Ich habe meine Zuversicht“

Die Kantate BWV 188 „Ich habe meine Zuversicht“ ist eine Kirchenkantate von Johann Sebastian Bach. Er komponierte die Kantate in Leipzig für den 21. Sonntag nach Trinitatis und wahrscheinlich führte sie erstmals am 17. Oktober 1728 auf.

J. S. Bach komponierte diese Kantate zum 21. Sonntag nach Trinitatis. Allerdings wurde die Partitur in den 1800er Jahren; „in einzelne Stücke geschnitten und an Privatpersonen verkauft“. Die Einleitungssinfonie für den 1. Satz ist vollständig verloren gegangen. Üblicherweise wird die Kantate heute ohne die Einleitungssinfonie aufgeführt. Die Kantate, so wie sie jetzt existiert, ist eine Rekonstruktion.

Die vorgeschriebenen Lesungen für den Tag waren Epheser 6: 10-17 und Johannes 4: 46-54. Der Text für Bewegungen 2 bis 5 wurde von Picander geschrieben. Der sechste Satz ist ein anonymer Choral vor 1603 geschrieben.

Das Werk ist für vier Solostimmen (Sopran, Alt, Tenor und Bass) erzielte, einen vierstimmigen Chor, zwei Oboen, taille, zwei Violinen, Viola, Orgel und Basso continuo.

Die Kantate besitzt sechs Sätze:

Sinfonie
Arie (Tenor): Ich habe meine Zuversicht
Rezitativ (Bass): Gott meint es gut mit jedermann
Arie (Alt): unerforschlich ist sterben Weise
Rezitativ (Sopran): Die Macht der Welt verlieret Sich
Chorale: Auf meinen lieben Gott

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Video:  ACHTUNG !

Nach jedem Satz in der Kantate kommt eine kleine Pause im Video es erscheint ein Flyer der Stiftsmusik.

BWV 188 Kay Johannsen

Link zum Video in das Foto oder diesen Text anklicken..!!


Ich wünsche allen Besuchern ein schönes und besinnliches Pfingstfest !

Herzliche Grüße 

Volker

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J. S. Bach-Kantaten im Kirchenjahr mit Radio-Sendungen – Videos und Kantaten-Beschreibungen für den Sonntag „Exaudi“


Bach:vokal Bach-Projekt in Stutttgart

                                                     Bach:vokal  –  Bach-Projekt in Stutttgart

Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder SehprobeRadio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 08.05.2016 begehen wir den Sonntag: „Exaudi

Der Name dieses Sonntags leitet sich ab von dem Beginn der lateinischen Antiphon: Exaudi, Domine, vocem meam, qua clamavi ad te; miserere mei, et exaudi me! (Ps 27,7;). Der Sonntag ist schon deutlich auf Pfingsten bezogen dadurch, dass er die wartende Haltung der Gemeinde und damit ihre Abhängigkeit vom Heilswirken Gottes herausstreicht, und von daher eigentlich nicht mehr Bestandteil des Osterfestkreises, der mit Christi Himmelfahrt abschloss. Allerdings hat man sich im neuen Evangelischen Gottesdienstbuch nicht dazu durchringen können, als liturgische Farbe violett zu wählen, obgleich diese Farbe sicherlich angemessen wäre.

Der Sonntag Exaudi spiegelt die Spannung wider, in der die Jünger sich befanden, nachdem ihr Herr gen Himmel aufgefahren war. Sie wissen um die Verheißung des Geistes, haben ihn aber noch nicht erfahren. Sie leben in einer kaum erträglichen Spannung, denn das Vergangene hat nun keine Bedeutung mehr, und das Zukünftige hat keine Kraft. Die Gegenwart, in der sie machtlos sind, wird übermächtig und scheint sie zu fesseln.

Am Sonntag Exaudi hören wir die Verheißungen des Geistes und beten, dass dieser Geist unter uns sei und wirke. Wohl wissen wir von Pfingsten her, dass der Geist Gottes schon ausgegossen ist auf alles Fleisch, aber oft erkennen wir unsere eigene Trägheit, die dem Wirken des Geistes keinen Platz gewährt. Aufgrund der Verheißungen aber glauben wir, dass der Geist uns erfüllt und unsere Trägheit von uns nimmt.

Wochenspruch:  

Christus spricht: Wenn ich erhöht werde von der Erde, will ich alle zu mir ziehen. (Joh 12, 32)

Wochenlied:

„Heilger Geist, du Tröster mein“ (EG 128)

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(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten für den Sonntag: Exaudi

BWV   44 – „Sie werden euch in den Bann tun
BWV 183 – „Sie werden euch in den Bann tun

*) Außerhalb des liturgischen Sonntags !

*) BWV 178 – „Wo Gott, der Herr, nicht bei uns hält

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R a d i o – Programme mit Bach-Kantaten:

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WDR3 – Geistliche Musik

Sendung: 07:05 bis 08:30 Uhr

WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html

Allgemein-Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/

Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/wdr3/uebersicht/

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:.

Geistliche Musik – Sonntag: 07:05 bis 08:30 Uhr

Johann Sebastian Bach 

BWV 183 “Sie werden euch in den Bann tun

Barbara Schlick, Sopran / Andreas Scholl, Altus

Christoph Prégardien, Tenor / Gotthold Schwarz, Bass

Concerto Vocale Leipzig

Ensemble Baroque de Limoges

Leitung: Christophe Coin

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NDRkultur

Sonntag: 08:03 – 08:40Uhr

Livestream –Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRkultur – Kantate

Sendung Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr 

Johann Sebastian Bach

BWV 183 “Sie werden euch in den Bann tun

Barbara Schlick, Sopran / Andreas Scholl, Altus

Christoph Prégardien, Tenor / Gotthold Schwarz, Bass

Concerto Vocale Leipzig

Ensemble Baroque de Limoges

Leitung: Christophe Coin

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HR2 – Kultur

Sendung: 06:05 – 07:30 Uhr

Programm:

http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/kalender3758.jsp?rubrik=3758

Livestream:

http://www.hr-online.de/website/static/streaming_popup/mp3streamer.jsp?client=hr2

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HR2 – Kultur

Geistliche Musik – Auszug aus dem Programm:

Etwa ab  07:10 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 44 „Sie werden euch in den Bann tun”

Kantate am Sonntag Exaudi

Barbara Schlick Sopran / Catherine Patriasz, Alt

Christoph Prégardien, Tenor /Peter Kooij, Bass

Chor und Orchester des Collegium Vocale Gent

Leitung: Philippe Herreweghe

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

Programm: 

http://www.sr.de/sr/sr2//station106~week.html;jsessionid=BB206B8BE43558076CF9D56CD9C9D460

Webradio:  

http://www.sr-online.de/sr2/351/5305.html

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Auszüge aus dem Programm:.

Sonntag 08:04 – 09:00 Uhr

Bach-Kantate

BWV 183 „Sie werden euch in den Bann tun”

Kantate am Sonntag Exaud

Carolyn Sampson, Sopran / Robin Blaze, Countertenor

Gerd Türk, Tenor / Peter Kooij, Bass

Bach Collegium Japan

Leitung: Masaaki Suzuki

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SWR2 (Kulturradio)

Sendung: 08:03 bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik am Sonntag um 08:03 bis 08:30 Uhr

SWR2 – Kantate

Johann Sebastian Bach

BWV 44  „Sie werden euch in den Bann tun“

Yukari Nonoshita (Sopran)  Mutsumi Hatano (Alt)

Gerd Türk, Tenor / Peter Kooij, Bass

Bach Collegium Japan

Leitung: Masaaki Suzuki

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rbb kulturradio

Sendung Sonntag: 09:30 bis 10:00 Uhr

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio  

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag von 09:30 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 44 „Sie werden euch in den Bann tun”

Kantate am Sonntag Exaudi

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mdr – figaro

Sendung: Sonntag: 06:30 bis 07:00 Uhr 

Programm:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/programm/

mdr-figaro Live:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/index.html

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mdr – figaro

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag: um 06:30 bis 07:00 Uhr

Gottfried August Homilius  (1714-1785)

Kantate: „Selig seid ihr, wenn ihr geschmähet werdet“

Vasiljka Jezovsek (Sopran)  Anne Buter (Alt)

Hubert Nettinger, Tenor;  Christian Hilz (Bass)

Dresdner Kreuzchor / Dresdner Barockorchester

Leitung: Roderich Kreile

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Bayern-Klassik

Sendung Sonntag: 08:05 bis 08:30 Uhr

Live-Stream:

(Es ist zu empfehlen, den  VLC Media Playerden man kostenlos aus dem Netz herunterladen kann – zu benutzen!)

oder

http://www.br.de/radio/br-klassik/index.html

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Bayern-Klassik

Auszüge aus dem Programm:

Sonntag  um  08:05 Uhr bis 08:30 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 44 „Sie werden euch in den Bann tun“

Kantate am Sonntag Exaudi,

Joanne Lunn, Sopran; / Daniel Taylor, Countertenor;

Paul Agnew, Tenor; /  Panajotis Iconomou, Bass;

Monteverdi Choir; / The English Baroque Soloists:

Leitung:  John Eliot Gardiner

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Neu – Deutschlandfunk

Sendung Sonntag: 06:10 Uhr bis 07:00 Uhr

Programm:

http://www.deutschlandfunk.de/programmvorschau.281.de.html?cal:month=5&drbm:date=01.05.2016

PODCAST:
http://www.deutschlandradio.de/podcasts.226.de.html

Live-Stream:  

http://www.deutschlandfunk.de/unsere-live-streams.2396.de.html

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Neu – Deutschlandfunk

Auszüge aus dem Programm:

Sendung: Sonntag: 06:10 Uhr bis 07:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 44 „Sie werden euch in den Bann tun”

Kantate am Sonntag Exaudi

Barbara Schlick Sopran / Catherine Patriasz, Alt

Christoph Prégardien, Tenor /Peter Kooij, Bass

Chor und Orchester des Collegium Vocale Gent

Leitung: Philippe Herreweghe

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Neu Domradio Köln

Sendung: Sonntag um 06:30 Uhr bis 07:00 Uhr

Wiederholung: Sonntag um 23:00 – 23:30 Uhr 

Programm:

http://www.domradio.de/radio/programmschema

Web-Radio:

http://www.domradio.de/web-radio

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Neu Domradio Köln

Sendung: Cantica   06:30 Uhr bis 07:00 Uhr

Wiederholung: um 23:00 – 23:30 Uhr 

Jan Dismas Zelenka  (1679-1745)

„Missa Votiva“

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Neu  ERF – Plus  (Evang. – Rundfunksender)

Sendung:  Sonntag Bach-Kantate im Wechsel mit Bach-Musik

Die Sonntagskantaten des Thomaskantors gespielt und erklärt.

Sonntag, 11:00 Uhr, im Wechsel mit Bach-Musik

Tages-Programm:

http://www.erf.de/radio/erf-plus/playlist/1220?reset=1

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Videos: 

Bach-Kantaten für den Sonntag „Exaudi

BWV   44 – „Sie werden euch in den Bann tun
BWV 183 – „Sie werden euch in den Bann tun

*) Außerhalb des lithurgischen Sonntags !

*) BWV 178 – „Wo Gott, der Herr, nicht bei uns hält

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/YouTube: BW 44 –  Sie werden euch in den Bann tun”   –  (Interpret: Herreweghe )

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/ YouTube:BWV 183Sie werden euch in den Bann tun“  (Interpret: S D G )


Ausserhalb des Liturgischen Sonntag:

/YouTube: BWV 178 –  Wo Gott, der Herr, nicht bei uns hält”   –  (Interpret: Ton Koopman )

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In loser Reihenfolge stelle ich bemerkenswerte Werke

von J.S. Bach sowie aus der Bach-Familie – u.a. Barock-Komponisten vor..!!

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Barock-Komponist Sebastian Knüpfer (1633-1676)

Sebastian Knüpfer (auch Knüpffer, getauft am 6. (oder 7. September 1633 in Asch; † 10. Oktober 1676 in Leipzig) war ein deutscher Komponist und Kirchenmusiker.

Der Sohn des Ascher Kantors und Organisten Thomas Knüpfer erhielt die erste Ausbildung bei seinem Vater. Es ist überliefert, dass er bereits mit zehn Jahren in seinem Heimatort den Organistendienst versah. Von 1646 bis 1654 besuchte er das Gymnasium in Regensburg, wo zu seinen wichtigsten Lehrern der dortige Ephorus Balthasar Balduin, der Sohn Friedrich Balduins wurde. Später ging er nach Leipzig, wo er unter anderem unter Johann Adam Scherzer Philosophie studierte. Hier konnte er 1657 mit Unterstützung Johann Philippis die Nachfolge Tobias Michaels im Amt des Thomaskantors der Thomasschule antreten.

Um Knüpfer bildete sich ein Kreis angesehener Musiker (u. a. der Nikolaikantor Elias Nathusius, die Thomasorganisten Gerhard Preisensin und Jakob Weckmann und der Arzt Johann Kaspar Horn), der Leipzig den Ruf eines bedeutenden Musikzentrums einbrachte. In der Laudatio zum Tode Knüpfers hieß es: „Die Wahl Knüpfers gereichte dem Musikleben Leipzigs zum Heile und dem Thomaskantorat zum Segen.“ Neben seiner musikalischen Tätigkeit machte er sich auch als Philologe einen guten Namen. 1658 heiratete er Maria Sabina Hagen, mit der er drei Söhne und zwei Töchter hatte.

In Asch wurde 1925 ein Platz nach ihm benannt.

Die meisten Werke Knüpfers sind nie gedruckt worden. Er schrieb Motetten, Geistliche Konzerte, Kantaten und Messen. Er komponierte für die Kaiserkrönung Leopolds I. 1658 und für den Aachener Frieden von 1668. 1663 erschien eine Sammlung von Madrigalen und Kanzonetten im Druck.

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Video auf YouTube

Sebastian Knüpfer (1633-1676).

Choral-Kantate: „Was werden wir essen“

Ausführende: Johann Rosenmüller Ensemble

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Sir John Eliot Gardiner – Kantaten-Beschreibungen

(für Himmelfahrt liegt keine Kantatenbeschreibung vor..!!)

Kantaten für den Sonntag: Rogate und Exaudi

Annenkirche, Dresden  am 27. und 28. Mai 2000

Sherborne Abbey, am 4. Juni 2000

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Kantaten-Beschreibung zum BWV 44 und BWV 183

Kantaten für den Sonntag  “Exaudi” 

BWV 44

Die zwei Leipziger Kantaten, die Bach für Exaudi schrieb, haben den Titel “Sie werden euch in den Bann tun” gemeinsam, Jesu Warnung an seine Jünger aus dem Johannes-Evangelium (16, 2). Beide schildern auf ihre eigene, voneinander unabhängige Weise eine irdische Reise, die mit der Prophezeiung drohender Verfolgung beginnt und für alle die Notwendigkeit beinhaltet, sich dem Heiligen Geist anzuvertrauen. Doch hier hört schon die Ähnlichkeit auf. Bach hatte BWV 44 1724 als Teil seines ersten Leipziger Kantantenjahrgangs komponiert.

Das Werk beginnt mit einem Präludium in g-moll, einer Triosonate für zwei Oboen und Fagott als Continuoinstrument, die als eindringliche Klage angelegt ist und sich zu einem Quintett auffächert, das den Einsatz der Vox Domini enthält. Denn hier, ungewöhnlich für13Bach und eher typisch für Schütz, ist die Stimme Christi für zwei Stimmen (Tenor und Bass) und nicht nur eine bestimmt. In einer Weise, die eher typisch für Telemann ist, leitet sie in einen detonierenden Turba-Chor über: ‚Es kömmt aber die Zeit, dass, wer euch tötet, wird meinen, er tue Gott einen Dienst daran’. Er ist von überwältigender Wucht, unvermittelt leiser werdend bei ‚wer euch tötet’, und mit seinen gerade einmal fünfunddreißig Takten ein gewaltiger Edelstein, eine schockierende Verfolgungsszene, wie sie die Welt seit der Zeit der frühen Christen immer wieder erlebt hat. Mit seiner Figura corta und der Chromatisierung durch Melismen bei dem Wort ‚tötet’ hat dieser Chor eine große Ähnlichkeit mit den ‚Kreuzige’-Chören der Johannes- Passion, die gerade einmal sechs Wochen zuvor uraufgeführt worden war.

Dürr bemerkt, diese Kantate beinhalte in ihrer Disposition und der Art und Weise, wie auf das Leiden der Christen in dieser Welt Nachdruck gelegt wird, Parallelen zu drei anderen nachösterlichen Kantaten des folgenden Jahrgangs (BWV 6, 42 und 85). Daraus ließe sich der Schluss ziehen, dass Bach möglicherweise geplant hatte, diese drei Kantaten gemeinsam mit BWV 44 in seinen ersten Kantatenjahrgang aufzunehmen, sie aber bis zum nächsten Jahr zurückstellen musste, weil er sich mit der Komposition und Vorbereitung der Johannes-Passion im März 1724 übernommen hatte. Weil ihm nicht sehr viel Zeit und Energie für eine neue Komposition für seinen ersten Leipziger Zyklus blieben, griff er auf frühere Kantaten zurück (BWV 131, 12, 172 und 194) und verwertete Material aus weltlichen Werken seiner Köthener Zeit (BWV 66, 134, 104, 173 und 184).Bach lässt auf diesen Eingangschor eine getragene, elegische Arie in c-moll für Alt mit Oboe folgen, ‚Christen müssen auf der Erden Christi wahre Jünger sein’, in der selbst die unvermeidlichen Heimsuchungen ‚Marter, Bann und schwere Pein’ im B-Teil so präsentiert werden, als wären sie von kurzer Dauer und würden bald ‚selig überwunden’.

Danach kehren wir zu einem Choral zurück, dem wir bereits zweimal Anfang Januar begegnet waren, ‚Ach Gott, wie manches Herzeleid’, und der den ‚trübsalvollen, schmalen Weg zum Himmel’ beschreibt. Diesmal wird er vom Tenor vorgetragen, über einer Basslinie, die in der Manier, wie sie sich matt und in Halbtonschritten voranschleppt, möglicherweise nach dem Muster der Orgelchoräle Georg Böhms, Bachs Lehrer in Lüneburg, gearbeitet ist, und doch bewegt sie sich immer noch doppelt so schnell voran wie die vokale Melodie, die sie ankündigt (Nr. 4). Dreh- und Angelpunkt der ganzen Kantate wird das kernige Rezitativ für den Bass (Nr. 5), das die Heimtücke des Antichristen schildert. Es verwendet das in der Barockzeit gängige Bild, das die Christen mit Palmenzweigen vergleicht, ‚die durch die Last nur desto höher steigen’, und leitet über zu einer kunstreich gestalteten Arie für Sopran mit zwei Oboen und Streichern, ‚Es ist und bleibt der Christen Trost’.

Hier verschmilzt Bach Tanz- und Liedelemente miteinander, um mittels einer arkadischen Metapher darzulegen, wie ‚doch nach den Trübsalstürmen die Freudensonne bald gelacht’. Die mit triolisierten Melismen verzierte Gesangslinie weist auf das Gelächter hin, mit dem die Sängerin die ohnmächtige Wut der Elemente quittiert (das Signal, das dräuende Sturmwolken aufziehen lässt, Symbol für die Heimsuchung). Um diese Reise durch die irdische Drangsal zu vollenden, greift Bach im Abschlusschoral noch einmal auf Heinrich Isaacs wunderbare ‚Innsbruck’-Melodie zurück und erinnert daran, dass sie unlängst in der Johannes-Passion zu hören war, wo sie die schmerzerfüllte Reaktion der Christengemeinde auf den ‚Backenstreich’ zum Ausdruck brachte, den Jesus bei seiner Gerichtsverhandlung vor dem Hohen Rat erhielt.

 © John Eliot Gardiner 2008

Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier

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Kantaten-Beschreibungen von„Sir John Eliot Gardiner“ 

ist als PDF-Download nachstehend hinterlegt !

  Sir GardinersKantaten-Beschreibungenzu den Sonntagen:

                  Rogate und Exaudi

                   Gardiner Reisetagebuch SDG 144 zum Download als PDF

  Künstler-Beitrag:   David Watkin, Violoncello  als PDF

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CD’s vom Label SDG  

CD’s – Bach-Kantaten: für den Sonntag  “Rogate und  Exaudi“

SDG 144 Vol. 25

Cover:  SDG 144 Vol. 25

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CD-Bestellung  zum  Link:   CD  Bach-Kantaten – SDG 144, Vol. 25

Kantaten für den Sonntag: Rogate und Exaudi

Aufführungsorte:

Annenkirche, Dresden  am 27. und 28. Mai 2000

Sherborne Abbey, am 4. Juni 2000

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CD-Inhalte:

BWV 86 – Wahrlich, wahrlich, ich sage euch /

Gardiner Pilgrimage CD 144 Vol.  25 – CD 1

BWV 87 – Bisher habt ihr nichts gebeten in meinem Namen /

Gardiner Pilgrimage CD 144 Vol. 25 – CD 1 

BWV 97 – In allen meinen Taten /

Gardiner Pilgrimage CD 144 Vol. 25 – CD 1 

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BWV  44 – Sie werden euch in den Bann tun /

Gardiner Pilgrimage CD 144 Vol. 25 – CD  2

BWV 150 – Nach dir, Herr, verlanget mich /

Gardiner Pilgrimage CD 144 Vol.  25 – CD  2

BWV 183 – Sie werden euch in den Bann tun /

Gardiner Pilgrimage CD 144 Vol.  25 – CD  2

Johann Christoph Bach (1642-1703) Motette – Fürchte dich nicht /

Gardiner Pilgrimage CD 144 Vol.  25 – CD  2

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bachfest-leipzig-2013

Bachfest Leipzig 2016 – vom 10.06. bis 19.06.2016

»Geheimnisse der Harmonie«

”Das Bachfest 2016 steht unter dem Motto» Geheimnisse der Harmonie «

Freuen Sie sich auf prominente Interpreten:

Thomanerchor, das Gewandhausorchester, dirigiert von Riccardo Chailly,

Monteverdi Choir Leitung­  Sir John Eliot Gardiner – (Matthäuspassion BWV 244

am 16.06.2016 um 20 Uhr Thomaskirche Leipzig)

Les Arts Florissants unter William Christie, den RIAS Kammerchor und die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, dirigiert von Roger Norrington, sowie Balthasar-Neumann–Chor und – Ensemble

Christian Tetzlaff, Martin Stadtfeld und das Klenke-Quartett werden das Programm mit außergewöhnlichen Kammermusikbeiträgen bereichern. Unter dem Motto »nichts als Meisterstücke« erklingen,besonders am »Kantatentag«, zahlreiche Kantaten aus Bachs erstem Leipziger Kantatenjahrgang in chronologischer Abfolge.

Der Ticketverkauf für das Bachfest Leipzig 2016 beginnt am 15. Oktober 2015.

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Programm Bachfest 2016 Download als PDF 

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S i t z p l ä n e  der Leipziger Kirchen als PDF:

Sitzplan der Thomaskirche Leipzig als  PDF zum Download 

Sitzplan der Nikolaikirche Leipzig als  PDF zum Download  

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Kartenvorbestellungen:

über  Ticket-Online

oder

für die Konzerte innerhalb des Bachfestes

über das Bach-Archiv Leipzig:

Bach-Archiv Leipzig

Stiftung bürgerlichen Rechts
Thomaskirchhof 16
04109 Leipzig

Telefon:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 33

Fax:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 35

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Video vom Bach Archiv

DAS ÜBERRASCHUNGSKONZERT DES JAHRES 2014 !

Zu Ehren unseres ehemaligen Direktors Christoph Wolff – der nicht die leiseste Vorahnung hatte, daß seine Musikerfreunde, Brüder, Kinder und ehemalige Doktoranden ihm die Verleihung der Ehrenmedaille der Stadt Leipzig mit einem ganz besonderen Bach-Konzert versüßen würden. Genießen Sie es – und teilen Sie es! Denn eine solche Formation bekommen Sie nirgendwo sonst zu hören…

F. Mendelssohn Bartholdy:

Singet dem Herrn ein neues Lied, op. 91
• G. C. Biller: Mit Fried und Freud, Arrangement BWV 125

Universitätschor Leipzig
Leitung: David Timm

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J. S. Bach: Konzert a-Moll, BWV 1065

Ton Koopman (Cembalo I) · Malcolm Bilson (Cembalo II) · Robert Hill (Cembalo III) · Robert D. Levin (Cembalo IV)

Katharina Stern, Michael Maul, Konstanze Beyer, Peter Wollny (Violine) · Christian Goosses, Cosima Taubert (Viola) · Anna Dorothea Wolff (Violoncello) · Ulrich Wolff (Violone)
Leitung: Ton Koopman

J. S. Bach: Ich bin in mir vergnügt, BWV 204

Lisa Larsson (Sopran)
Verena Fischer (Flöte) · Michael Niesemann, Clara Geuchen (Oboe) · Katharina Wolff, Michael Maul, Konstanze Beyer, Peter Wollny (Violine) · Christian Goosses, Cosima Taubert (Viola) · Anna Dorothea Wolff (Violoncello) · Ulrich Wolff (Violone)
Hermann Max (Cembalo)

Leitung: Sir John Eliot Gardiner

H. Schütz: Meine Seele erhebt den Herren, SWV 494

Universitätschor Leipzig

Leitung: David Timm

J. S. Bach: So wandelt froh auf Gottes Wegen, BWV 197

Universitätschor Leipzig
Verena Fischer (Flöte) · Michael Niesemann, Clara Geuchen (Oboe) · Katharina Wolff, Michael Maul, Konstanze Beyer, Peter Wollny (Violine) · Christian Goosses, Cosima Taubert (Viola) · Anna Dorothea Wolff (Violoncello) · Ulrich Wolff (Violone)
Hermann Max (Cembalo)

Leitung: Sir John Eliot Gardiner

Aufgenommen im Festsaal des Alten Rathauses zu Leipzig am 19. Februar 2014.

Mit freundlicher Unterstützung von
accentus music, arcona LIVING BACH14, Breitkopf & Härtel, mdr FIGARO, Historische Musikinstrumente Martin Schwabe

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Auf  YouTube veröffentlichte Videos der

J.S. Bach-Stiftung St. Gallen” –  stelle ich hier vor:

Rudolf Lutz - Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

Rudolf Lutz – Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

J.S. Bach Cantata – 

Kantate – BWV 129 „Gelobet sei der Herr, mein Gott

Kantate BWV 129 zum Trinitatisfest für Sopran, Alt und Bass, Vokalensemble, Tromba I-III, Timpani, Flauto traverso. Oboe I+II, Fagott, Streicher und Continuo.

Die DVD enthält die Filmaufnahmen der kompletten Kantate, den Einführungsworkshop sowie die Reflexion des Referenten. Zudem beinhaltet die DVD das Filmportrait der J. S. Bach-Stiftung.

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YouTube – Video 

BWV 129 – 3. Satz – Sopran-Arie:  Gelobet sei der Herr, Mein Gott, mein Trost, mein Leben

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Solisten:

Ulrike Hofbauer, Sopran

Musikalischer Leiter: Rudolf Lutz

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Weitere Informationen zur Bachstiftung:

unter www.bachstiftung.ch

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Die DVD mit der gesamten Kantate ist erhältlich im Shop

Link:  http://www.bachstiftung.ch/shop/gelobet-sei-der-herr-mein-gott-bwv-129-dvd.html

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J.S. Bach-Stiftung – bei Amazon – mit Hörproben

Link:  mp3 – Download –

Link zum Shop der Bachstiftung

mp3 J.S. Bach-Stiftung

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DVD’s der Johann Sebastian Bach-Stiftung St. Gallen

Bezugsquelle ab sofort: –

Link:   bei   j p c

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All of Bach

(Bach-Projekt in Holland)

all-of-bach-hinweise-news

Niederlanden Bachgesellschaft, Leitung: Jos van Veldhofen

Neu von ALL OF BACH vom 06.05.2016  

J.S. Bach – BWV 35 Kantate „Geist und Seele wird verwirret“

Geist und Seele wird verwirret, BWV 35, ist eine geistliche Kantate von Johann Sebastian Bach. Er komponierte die Solo-Kantate für Alt 1726 in Leipzig für den 12. Sonntag nach Trinitatis und führte sie am 8. September 1726 zum ersten Mal auf.

J.S. Bach komponierte die Kantate in seinem vierten Jahr als Thomaskantor in Leipzig. Der Text basiert auf den vorgeschriebenen Lesungen für den Sonntag, namentlich dem Abschnitt aus dem Markusevangelium, der die Heilung eines Taubstummen behandelt. Der Textdichter ist Georg Christian Lehms, dessen Kantatentexte Bach bereits während seiner Zeit als Konzertmeister am Hof zu Weimar vertont hatte. Der Text zitiert Gedanken aus dem Evangelium und entwickelt die Analogie, dass so wie das Ohr und die Zunge des Taubstummen geöffnet wurden, der Glaubende geöffnet werden sollte, die wunderbaren Taten Gottes zu erkennen. Bachs Kantaten für den Sonntag haben durchweg positiven Charakter, den der Komponist in früheren Werken durch die Mitwirkung von Trompeten unterstrich, während in dieser Kantate eine obligateOrgel für Glanz sorgt.

Die Kantate besteht aus sieben Sätzen in zwei Teilen, die vor und nach der Predigt musiziert wurden, beide Teile werden durch eine instrumentale Sinfonia mit konzertierender Orgel eingeleitet, die wahrscheinlich auf Konzertsätzen der Weimarer oder Köthener Zeit beruhen. Der Alt-Solist singt eine Reihe von abwechselnden Arien und Rezitativen und wird in allen drei Arien von der Orgel als gleichwertigem Partner begleitet. Das Orchester wird gebildet von zwei Oboen, Taille, Streichern und basso continuo. Die Altstimme ist anspruchsvoll und war vermutlich für einen fähigen Sänger geschrieben, wie zwei andere Kantaten der Periode.


Video:  J. S. Bach – BWV 35 Kantate „Geist und Seele wird verwirret“
ALL OF BACH BWV 35

 Zum Anhören in das Foto oder diesen Text anklicken !

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J.S. Bach – Kantaten-Projekt in Stuttgart

Bach:vokal

bachvokal-stuttgart

Die Ensembles der Stiftsmusik Stuttgart führen im Zeitraum von 2011 bis 2021 unter der künstlerischen Leitung von

Stiftskantor Kay Johannsen

an jährlich vier Bach-Wochenenden (Donnerstag, Freitag & Sonntag) und in ergänzenden Sonderkonzerten das gesamte Vokalwerk von Johann Sebastian Bach auf. Die geistlichen Kantaten erklingen dabei im Zusammenhang mit ihrer ursprünglichen Bestimmung im Kirchenjahr.

Auf der Webseite zum Projekt finden Sie alle Informationen rund um Termine, Karten, Künstler:

Link: www.bach-vokal.de

Möchten Sie in den Post-Verteiler aufgenommen werden? Dann schreiben Sie uns bitte eine kurze

Mail an:  

info@stiftsmusik-stuttgart.de

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Bach: vokal auf YouTube

Professionelle Qualität in Bild und Ton: Jede Woche kommt ein Chorsatz, eine Arie oder ein Choral hinzu! So können Sie mit Bach:vokal verbunden bleiben, auch wenn gerade kein Konzert ansteht.

Unter dem nachstehenden Link sind veröffentlichte Videos auf YouTube einsehbar..!!

Link:   http://www.stiftsmusik-stuttgart.de/seiten/archiv.html

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J.S. Bach –  Kantate BWV 156 „Ich steh mit einem Fuß im Grabe“

„Ich steh mit Einem Fuß im Grabe“ BWV 156, ist eine Kirchenkantate von Johann Sebastian Bach. Er komponierte sie in Leipzig für den dritten Sonntag nach Epiphanias und führte sie erstmals am 23. Januar 1729 auf.

BWV 156 war Bachs vierte und letzte Kantate für den dritten Sonntag nach Epiphanias. Die vorgeschriebenen Lesungen für den Sonntag aus dem Brief entnommen wurden an die Römer, Regeln für das Leben (Römer 12: 17-21), und aus dem Evangelium des Matthäus, die Heilung eines Aussätzigen (Matthäus 8: 1-13). Der Librettist war Picanders. Er baute zwei Choralmelodien: „Machs mit mir, Gott, nach deiner Güt“ von Johann Herman Schein (1628) und „Herr, wie du willt, so Schicks mir mit“ von Kaspar Bienemann (1582).

Die Sinfonia wurde wahrscheinlich von einem früheren Oboenkonzert abgeleitet und wurde später als Teil von Bachs Cembalokonzert in f-Moll angepasst.

Video:

ACHTUNG !

Nach jedem Satz in der Kantate kommt eine kleine Pause im Video es erscheint ein Flyer der Stiftsmusik.

Bach vokal BWV 156

Link zum Video in das Foto oder diesen Text anklicken..!!

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Ich wünsche allen Besuchern einen schönen Sonntag !

Herzliche Grüße 

Volker

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J. S. Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Hörbeispielen und Kantaten-Beschreibung für den “2. Sonntag nach Trinitatis”


Die Thomaner und dasHändelfestspiel Orchester aus Halle ibei der PROBE IN DER NIKOLAIKIRCHE LEIPZIG für das Eröffnungskonzert zum Bachfest 2015.

Die Thomaner und das Händelfestspiel Orchester aus Halle bei der PROBE IN DER NIKOLAIKIRCHE LEIPZIG für das Eröffnungskonzert zum Bachfest 2015.

Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder SehprobeRadio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 14.06.2015 begehen wir den 2. Sonntag nach Trinitatis

Der 2. Sonntag nach Trinitatis hat „die Einladung“ zum Thema. Es leitet sich ab vom Evangelium vom großen Abendmahl – der Einladung, die von den Wohlhabenden abgelehnt wird, woraufhin die Einladung an die Außenseiter und Ausgestoßenen ergeht, die sie freudig annehmen. Es geht an diesem Sonntag wohl mehr darum, darüber nachzudenken, wo Gottes Einladung an uns ergeht und wie wir darauf antworten. Die übrigen Perikopen nehmen das Thema in vielfältiger Weise auf.

Am 2. Sonntag nach Trinitatis hören wir die Einladung zum großen Abendmahl und danken Gott, dass er uns durch Jesus Christus teilhaben läßt an seinem Reich. Die Freude über die Einladung macht uns selbst zu Einladenden.

Wochenspruch:  

Christus spricht: Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken. (Mt 11,28)

Wochenlied:

„Kommt her zu mir, spricht Gottes Sohn“ (EG 363)

YouTube – Musikvideo zum Wochenlied

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(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten für den „2. Sonntag nach Trinitatis

BWV   2  – „Ach Gott, vom Himmel sieh darein
BWV 76  – „Die Himmel erzählen die Ehre Gottes

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R a d i o – Programme mit Bach-Kantaten:

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WDR3 – Geistliche Musik

Sendung: 09:05 bis 10:00 Uhr.

WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html

Allgemein-Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/

Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/suche.html?medium=R&sender=3

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:.

Geistliche Musik – Sonntag: 09:05 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach 

BWV 2 “Ach Gott, vom Himmel sieh darein

Kantate zum 2. Sonntag nach Trinitatis

für Soli, Chor, Bläser, Streicher und Basso continuo;

Alex Potter, Countertenor; Markus Brutscher, Tenor;

Wolf Matthias Friedrich, Bass;

La Capella Ducale; / Musica Fiata,

Leitung: Roland Wilson

 

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NDRkultur

Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr

Livestream –Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRkultur – Kantate

Sendung Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr 

Johann Sebastian Bach

BWV 76 “Die Himmel erzählen die Ehre Gottes

Ruth Ziesak, Sopran / Elisabeth von Magnus, Alt

Paul Agnew, Tenor / Klaus Mertens, Bass

Amsterdamer Barockorchester und Chor

Leitung: Ton Koopma

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

Programm: 

http://www.sr-online.de/sronline/sr2/programmvorschau/index.html

Webradio:  

http://www.sr-online.de/sr2/351/5305.html

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Auszüge aus dem Programm:.

Sonntag 08:04 – 09:00 Uhr

Bach-Kantate

BWV 76 “Die Himmel erzählen die Ehre Gottes

Ruth Ziesak, Sopran / Elisabeth von Magnus, Alt

Paul Agnew, Tenor / Klaus Mertens, Bass

Amsterdamer Barockorchester und Chor

Leitung: Ton Koopman

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SWR2 (Kulturradio)

Sendung: 08:03 bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik am Sonntag um 08:03 bis 08:30 Uhr

SWR2 – Kantate

Johann Sebastian Bach

BWV 2 “Ach Gott, vom Himmel sieh darein”

Michael Chance (Altus)

Paul Agnew, Tenor / Klaus Mertens, Bass

Amsterdamer Barockorchester und Chor

Leitung: Ton Koopman

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rbb kulturradio

Sendung Sonntag: 09:30 bis 10:00 Uhr

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio  

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag von 09:30 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 2 Ach Gott vom Himmel sieh‘ darein

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mdr – figaro

Sendung Sonntag: 06:30 bis 07:00 Uhr Kantate

Programm:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/programm/

mdr-figaro Live:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/index.html

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mdr – figaro

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag: um 06:30 bis 07:00 Uhr

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Johann Sebastian Bach:

06:25 Uhr – Einführung zur Kantate

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06:30 Uhr Kantate

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Bayern-Klassik

Sendung Sonntag: 08:05 bis 08:30 Uhr

Live-Stream:

(Es ist zu empfehlen, den VLC Media Playerden man kostenlos aus dem Netz herunterladen kann – zu benutzen!)

http://streams.br-online.de/br-klassik_2.m3u

oder

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Bayern-Klassik

Auszüge aus dem Programm:

Sonntag  um  08:05 Uhr bis 08:40 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 76 „Die Himmel erzählen die Ehre Gottes”

Kantate am 2. Sonntag nach Trinitatis,

Midori Suzuki, Sopran / Robin Blaze, Countertenor

Gerd Türk, Tenor / Chiyuki Urano, Bass

Bach Collegium Japan /

Leitung: Masaaki Suzuki

 

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Videos: 

Bach-Kantaten für den „2. Sonntag nach Trinitatis“

BWV   2  – Ach Gott, vom Himmel sieh darein

BWV 76  – Die Himmel erzählen die Ehre Gottes

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/ YouTube: BW 2 –  Ach Gott, vom Himmel sieh darein”   –  (Interpret: Herreweghe )

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/YouTube: BWV 76 –  Die Himmel erzählen die Ehre Gottes”   –  (Interpret: Koopman)

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*) Außerhalb des liturgischen Sonntags

/YouTube: *) BWV 10  –  “Meine Seel erhebt den Herren ”   –  (Interpret: S D G )

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Flayer Bachcelona 2015

“BACHCELONA” Festival Bach de Barcelona 2015

BACHCELONA 2015 findet vom vom 23. bis 28. Juli 2015 in Barcelona statt.

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BACHCELONA 2015 “Bach-Festival”

Das Programm:

Link:  http://bachcelona.com/

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Video:

BACHCELONA, celebrat del 25 al 28 de juliol del 2013 a Barcelona.

La música de l’audiovisual està extreta del CD d’Eulàlia Solé

“En nom de Bach” i s’en poden escoltar els següents fragments:

Präludium B-dur BWV 890
Präludium A-dur BWV 888
Fuge C-dur BWV 870
Präludium H-moll BWV 869

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Weitere Informationen

über diesen Link:http://www.bachzummitsingen.com/

Link: http://www.bachcelona.com

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In loser Reihenfolge stelle ich bemerkenswerte Werke

von J.S. Bach sowie aus der Bach-Familie – u.a. Barock-Komponisten vor..!!

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Barock-Komponist Sebastian Knüpfer (1633-1676)

Sebastian Knüpfer (auch Knüpffer, getauft am 6. (oder 7. September 1633 in Asch; † 10. Oktober 1676 in Leipzig) war ein deutscher Komponist und Kirchenmusiker.

Der Sohn des Ascher Kantors und Organisten Thomas Knüpfer erhielt die erste Ausbildung bei seinem Vater. Es ist überliefert, dass er bereits mit zehn Jahren in seinem Heimatort den Organistendienst versah. Von 1646 bis 1654 besuchte er das Gymnasium in Regensburg, wo zu seinen wichtigsten Lehrern der dortige Ephorus Balthasar Balduin, der Sohn Friedrich Balduins wurde. Später ging er nach Leipzig, wo er unter anderem unter Johann Adam Scherzer Philosophie studierte. Hier konnte er 1657 mit Unterstützung Johann Philippis die Nachfolge Tobias Michaels im Amt des Thomaskantors der Thomasschule antreten.

Um Knüpfer bildete sich ein Kreis angesehener Musiker (u. a. der Nikolaikantor Elias Nathusius, die Thomasorganisten Gerhard Preisensin und Jakob Weckmann und der Arzt Johann Kaspar Horn), der Leipzig den Ruf eines bedeutenden Musikzentrums einbrachte. In der Laudatio zum Tode Knüpfers hieß es: „Die Wahl Knüpfers gereichte dem Musikleben Leipzigs zum Heile und dem Thomaskantorat zum Segen.“ Neben seiner musikalischen Tätigkeit machte er sich auch als Philologe einen guten Namen. 1658 heiratete er Maria Sabina Hagen, mit der er drei Söhne und zwei Töchter hatte.

In Asch wurde 1925 ein Platz nach ihm benannt.

Die meisten Werke Knüpfers sind nie gedruckt worden. Er schrieb Motetten, Geistliche Konzerte, Kantaten und Messen. Er komponierte für die Kaiserkrönung Leopolds I. 1658 und für den Aachener Frieden von 1668. 1663 erschien eine Sammlung von Madrigalen und Kanzonetten im Druck.

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Video auf YouTube

u.a. Sebastian Knüpfer (1633-1676).

1. Sethus Calvisius Freut euch und jubiliert, motet
Ein Tag in deinen Vorhöfen
2. Symphonia
Jacob Weckmann
3. Ein Tag in dein Vorhöfen ist besser …
Jacob Weckmann
4. Ich will lieber der Tür hüten …
Jacob Weckmann
5. Denn Gott der Herr is Sonn und Schild.
Jacob Weckmann
6. Herr Zebaoth …
Jacob Weckmann
7. Alleluja
Jacob Weckmann
8. Barmherzig und gnädig ist der Herr
Johann Schelle
9. Christ unser Herr zum Jordan kam, hymn for 4 voices (& continuo) (Cantional…)
Johann Hermann Schein
10. Welt ade, ich bin dein müde
Johann Rosenmüller
11. Siehe der Gerechte kömpt umb
Tobias Michael
12. O nomen Jesu, nomen dulce
Johann Rosenmüller
13. Paduana 17 zu fünf Stimmen
Werner Fabricius
Herr, strafe mich nicht in deinem Zorn
14. Sonata
Sebastian Knüpfer
15. Herr, strafe mich nicht ...
Sebastian Knüpfer
16. Wird wohl ein Mensch ...
Sebastian Knüpfer
17. Denn dein Pfeile stecken …
Sebastian Knüpfer
18.Es wird auf mich vom Himmel abgeschicket …
Sebastian Knüpfer
19. Ich kann es nicht …
Sebastian Knüpfer
20. Allein für dir ist alles mein Begehren …
Sebastian Knüpfer
21. Ich harre auf Gott
Sebastian Knüpfer
22. Drum wirst du mich …
Sebastian Knüpfer
23. Paduana Nr. 43 zu fünf Stimmen
Werner Fabricius
24. Proprium-Stücke zum Epiphaniasfest (from Thomaskirche Gradual, 14th cent.)
Anonymous, German
25. Ecce dilectus meus
Heinrich Isaac

Video 

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Sir John Eliot Gardiner – Kantaten-Beschreibungen

Kantaten für den 2. Sonntag nach Trinitatis 

Basilique Saint-Denis, Paris am 2. & 3. Juli 2000

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Kantaten-Beschreibung zum BWV 2 „Ach Gott, vom Himmel sieh darein“

Martin Luthers Choral nach Psalm 12 beklagt, wie sehr sich die Menschen durch ‚eitel falsche List’ in die Irre führen lassen. Er liefert den Rahmen zu Bachs Kantate BWV 2 Ach Gott, vom Himmel sieh darein, während die Kopplungen von Rezitativ und Arie in den mittleren
Strophen den Liedtext paraphrasieren. Gewiss war es dieser grimmige Blick auf die versprengten Häuflein von Gläubigen in einer heidnischen Welt der Verfolgung, der Bach bewog, Luthers Anfangsvers – in deutlichem Gegensatz zu den instrumental ausgefeilten
Choralfantasien, mit denen die Kantaten seines zweiten Leipziger Jahrgangs (1724/25) begannen – als archaische Choralmotette zu vertonen.

In dieser strengen, vokal dominanten Textur sticht der in langen Noten von den Altstimmen gesungene, von zwei Oboen verdoppelte Cantus firmus hervor, die der Choralmelodie besondere Prägnanz und Glanz verleihen. Jeder Textzeile gehen fugierte Einsätze
der übrigen Stimmen voraus, die vom Zinken, drei Posaunen und Streichern verdoppelt werden. Die schrittweise Erhöhung der vokal und instrumental ausgeführten Linien vor jedem neuen Einsatz des Cantus firmus führt in diesem Satz zu einer ‚besonderen strukturell bedingten Dynamik’ (Alfred Dürr).

Wie andere Kantaten im archaischen Motettenstil, zum Beispiel BWV 121 Christum wir sollen loben schon, birgt sie die Faszination eines ritualisierten Gottesdienstes – ein musikalisches Äquivalent zu jenen ernsten, hageren Gesichtern, denen wir auf religiösen Bildern flämischer Maler des 15. Jahrhunderts begegnen. Auf seine eigene Art mildert Bach die Strenge der
ausgedehnten, chromatisch um eine Quarte (passus duriusculus) absteigenden Fuge in d-moll, indem er die Continuolinie in die entgegengesetzte Richtung führt, sie chromatisch ansteigen lässt.

Wie ein Prediger, der sein Thema aus dem vorangegangenen 2 Choral der Gemeinde herausarbeitet, wettert der Tenor gegen die Bande der Götzendiener – ‚Sie lehren eitel falsche List’. Wie zu erwarten, ist das wieder Luther, und es ist dieselbe anonyme
Choralmelodie, die Bach jetzt mit dem Continuo in einen langsamen Kanon setzt. Die Zielscheibe seines Zorns ist hier die ‚törichte Vernunft’, die den Menschen als ‚Kompass’ dient und zu einer wütenden Anprangerung der fruchtlosen Versuche führt, ihre Rettung aufgrund
ihrer eigenen kümmerlichen Bemühungen zu erwarten: ‚Sie gleichen denen Totengräbern / die, ob sie zwar von außen schön, / nur Stank und Moder in sich fassen / und lauter Unflat sehen lassen’.Der abrupte Wechsel in der Alt-Arie mit obligater Violine zum aktuellen konzertanten Stil trifft wie ein Schock, wenngleich das permanente Wüten gegen Ketzer und ‚Rottengeister’ nicht nachlässt –zu hören in den streitlustigen Ketten aus Sechzehnteltriolen im Violinpart, dem trotzigen Staccato des Continuos und in der Weise, wie im ‚B’-Teil der Arie (Takte 56–59) die Choralmelodie wieder zutage gefördert wird.

Der klägliche Appell, den der gequälte Sünder an Gott richtet, findet schließlich dort Gehör, wo sich das zweite Rezitativ (Nr. 4) zum Arioso wandelt. Wir erfahren, wie Gott antwortet: ‚Ich muss ihr Helfer sein! / Ich hab ihr Flehn erhört… / Ich will mich ihrer Not erbarmen’, dies in einer Reihe skalenartig aufsteigender Phrasen, die dem insgesamt absteigenden Klangmuster dieser kurzen Kantate entgegenwirken. Die mächtige Tenor-Arie (Nr. 5) setzt dieses
wiederkehrende Muster aus aufsteigenden Linien in den hohen Streichern und Oboen gegen eine Reihe gegenläufig rotierender Figuren im Continuo. Analog zur reinigenden Wirkung des Feuers –‚durch Feuer wird das Silber wieder rein’ – verweist Bach auf das Kreuz, durch das sich das Wort bewahrheitet und auch der Christ wieder rein wird. Diese Anspielung und die Art, wie Bach fließende Bewegung oder den Fluss des geschmolzenen Metalls andeutet, erinnert nicht einfach nur an sein Interesse an edlen Metallen und Münzen, sondern auch an 3 die zu seiner Zeit emsig betriebene Suche nach dem Stein der Weisen durch Apotheker und Alchemisten, die für August den Starken in Dresden in geheimer Mission unedle Metalle in Gold verwandeln sollten und stattdessen das Geheimnis (Arcanum) des Porzellans entdeckten.

© John Eliot Gardiner 2010

Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier

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Kantaten-Beschreibungen von„Sir John Eliot Gardiner“ 

ist als PDF-Download nachstehend hinterlegt !

Sir GardinersKantaten-Beschreibungenzum“Festtag Johannes des Täufers” 

und 2. Sonntag nach Trinitatis

                   Gardiner Reisetagebuch SDG 101 zum Download als PDF 

Künstler-Beitrag:Dietrich Hentschel – Bass zum Download  als PDF 

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CD’s vom Label SDG  

CDs – Bach-Kantaten:  für den 2. Sonntag nach Trinitatis

Cover:  SDG 165 –  Vol. 2

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CD-Bestellung  zum  Link:   CD  Bach-Kantaten – SDG 165 – Vol. 2

Aufführungsorte:

Kantaten für den “2. Sonntag nach Trinitatis” 

Basilique Saint-Denis, Paris am 2. & 3. Juli 2000

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CD- eins – Inhalte:

BWV 2 – Ach Gott, vom Himmel sieh darein    

Gardiner Pilgrimage CD 165 Vol. 2 

BWV 10 – Meine Seel erhebt den Herren  

Gardiner Pilgrimage CD 165 Vol. 2

BWV 76 – Die Himmel erzählen die Ehre Gottes  

Gardiner Pilgrimage CD 165 Vol. 2 

swv 386 – Die Himmel erzählen die Ehre Gottes  (von Heinrich Schütz)

Gardiner Pilgrimage CD 165 Vol. 2

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bachfest-leipzig-2013 

Bachfest Leipzig 2015 – vom 12.06. bis 21.06.2015

“So herrlich stehst Du, liebe Stadt!”

Das Bachfest 2015 steht unter dem Motto “So herrlich stehst Du, liebe Stadt!”. Zum Jubiläum der Ersterwähnung Leipzigs vor 1.000 Jahren werden musikalische Werke aufgeführt, die in der sächsischen Metropole entstanden oder mit ihrem Musikleben unmittelbar verbunden sind.

Vom 12. bis 21. Juni 2015 sind namhafte Künstler und Ensembles eingeladen, darunter Philippe Herreweghe und das Collegium Vocale Gent, Masaaki Suzuki und als “Ensemble in residence” das Ensemble 1704 unter Leitung von Vaclav Luks.

Der Ticketverkauf für das Bachfest Leipzig 2015 beginnt am 15. Oktober 2014.

 www.bachfestleipzig.de 

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Bach-Archiv Leipzig

Stiftung bürgerlichen Rechts

Thomaskirchhof 16 04109 Leipzig

Telefon:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 33

Fax:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 35

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Weitere Informationen zum Leipziger Bachfest 2015

nachstehend:

Programm zum Download als PDF –

Programm_Bachfest_Leipzig_2015

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S i t z p l ä n e  der Leipziger Kirchen als PDF:

Sitzplan der Thomaskirche Leipzig als PDF zum Download 

 Sitzplan der Nikolaikirche Leipzig als PDF zum Download  

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Kartenvorbestellungen:

über Ticket-Online

oder

für die Konzerte innerhalb des Bachfestes über das Bach-Archiv Leipzig:

Bach-Archiv Leipzig
Stiftung bürgerlichen Rechts
Thomaskirchhof 16
04109 Leipzig

Telefon:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 33

Fax:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 35

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Videos vom Bach-Archiv

„Bachs Thomaner“ Teil 10 – ein neuer Forschungsansatz / Über Johann Sebastian Bach wissen wir so wenig wie über kaum einen anderen großen Komponisten. Mit einem von der Gerda Henkel Stiftung geförderten Forschungsprojekt verfolgt das Bach-Archiv einen neuen methodischen Ansatz um den Geheimnissen des Thomaskantors auf die Spur zu kommen: Was berichten die Thomaner über ihren Lehrer. Ein kürzlich wiederentdecktes Matrikelbuch der Thomasschule aus Bachs Amtszeit bietet die Grundlage für zahlreiche Neuerkenntnisse … Ein Film von Peter Prestel.

Veröffentlicht am 04.06.2015

„Bachs Thomaner“ Teil 11 – ein neuer Forschungsansatz / Über Johann Sebastian Bach wissen wir so wenig wie über kaum einen anderen großen Komponisten. Mit einem von der Gerda Henkel Stiftung geförderten Forschungsprojekt verfolgt das Bach-Archiv einen neuen methodischen Ansatz um den Geheimnissen des Thomaskantors auf die Spur zu kommen: Was berichten die Thomaner über ihren Lehrer. Ein kürzlich wiederentdecktes Matrikelbuch der Thomasschule aus Bachs Amtszeit bietet die Grundlage für zahlreiche Neuerkenntnisse … Ein Film von Peter Prestel.

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Auf  YouTube veröffentlichte Videos der

J.S. Bach-Stiftung St. Gallen –  stelle ich hier vor:

Rudolf Lutz - Dirigent und musikalischer Leiter der  J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

Rudolf LutzDirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen)

J.S. Bach Cantata – 

Kantate – J. S. Bach – Cantata BWV 78 – „Jesu, der du meine Seele“

Kantate Kantate BWV 78 zum 14. Sonntag nach Trinitatis für Sopran, Alt, Tenor und Bass, Vokalensemble, Flauto Traverso, Oboe I+II, Corno, Fagott, Streicher und Continuo

Die DVD enthält die Filmaufnahmen der kompletten Kantate, den Einführungsworkshop sowie die Reflexion des Referenten. Zudem beinhaltet die DVD das Filmportrait der J. S. Bach-Stiftung.

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YouTube – Video 

BWV 78 – „Jesu, der du meine Seele“

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Solisten:

Chor der Bachstiftung:

Sopran: Susanne Frei, Guro Hjemli, Leonie Gloor, Damaris Nussbaumer
Alt: Antonia Frey, Jan Börner, Lea Scherer
Tenor: Manuel Gerber, Clemens Flämig, Marcel Fässler
Bass: Manuel Walser, William Wood, Chasper Mani

Musikalischer Leiter: Rudolf Lutz

Weitere Informationen zur Bachstiftung:

unter www.bachstiftung.ch

Die DVD mit der gesamten Kantate ist erhältlich im Shop

Link:http://www.bachstiftung.ch/de/shop/items/j-s-bach-kantate-bwv-78/


Icon Abendprogramm BWV 78 (106.8 KB)

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Link:  mp3 – Download –

J.S. Bach-Stiftung – bei 

Amazon – mit Hörproben

Link:

mp3 J.S. Bach-Stiftung

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DVD’s der Johann Sebastian Bach-Stiftung St. Gallen

neue Bezugsquelle ab sofort: –

Link:   bei   j p c

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All of Bach

(Bach-Projekt in Holland)

Neu von ALL OF BACH vom 12.06.2015  – Niederlanden Bachgesellschaft

Leitung: Jos van Veldhofen

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J. S. Bach – BWV 939 bis 943 „Fünf kleine Preludien“

ALL OF BACH 939 bis 943

Zum Anhören in das Foto klicken..!!
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J. S. Bach BWV 675 Orgelwerk: “Allein Gott in der Höh sei Ehr “

BWV 675 Orgelwerk Allein Gott in der Höh sei Ehr

Zum Anhören in das Foto klicken..!!

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J.S. Bach – Kantaten-Projekt in Stuttgart

Bach:vokal

Die Ensembles der Stiftsmusik Stuttgart führen im Zeitraum von 2011 bis 2021 unter der künstlerischen Leitung von

Stiftskantor Kay Johannsen

an jährlich vier Bach-Wochenenden (Donnerstag, Freitag & Sonntag) und in ergänzenden Sonderkonzerten das gesamte Vokalwerk von Johann Sebastian Bach auf. Die geistlichen Kantaten erklingen dabei im Zusammenhang mit ihrer ursprünglichen Bestimmung im Kirchenjahr.

Auf der Webseite zum Projekt finden Sie alle Informationen rund um Termine, Karten, Künstler:

Link: www.bach-vokal.de

Möchten Sie in den Post-Verteiler aufgenommen werden? Dann schreiben Sie uns bitte eine kurze

Mail an:  

info@stiftsmusik-stuttgart.de

Bach: vokal auf YouTube

Professionelle Qualität in Bild und Ton: Jede Woche kommt ein Chorsatz, eine Arie oder ein Choral hinzu! So können Sie mit Bach:vokal verbunden bleiben, auch wenn gerade kein Konzert ansteht.

Unter dem nachstehenden Link sind veröffentlichte Videos auf YouTube einsehbar..!!

Link:   http://www.stiftsmusik-stuttgart.de/seiten/archiv.html

J.S. Bach,Motette BWV 226Der Geist hilft unser Schwachheit auf” | solistenensemble stimmkunst | Stiftsbarock Stuttgart (Konzertmeisterin: Christine Busch) | Leitung: Kay Johannsen

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Ich wünsche allen Besuchern einen schönen Sonntag

und allen Teilnehmern

am Bachfest 2015 in Leipzig viel Freude !

Grüße Volker

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J. S. Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Hörbeispielen und Kantaten-Beschreibung für den “1. Sonntag nach Trinitatis”


Eröffnungs-Konzert zum Bachfest Leipzig 2014 Thomaskirche  Leipzig

             Eröffnungs-Konzert Bachfest Leipzig 2014 Thomaskirche Leipzig   (Foto:  Bach-Archiv  Leipzig / Gert Mothes)

Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder SehprobeRadio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 07.06.2015 begehen wir den 1. Sonntag nach „Trinitatis

Der 1. Sonntag nach Trinitatis hat die Apostel und Propheten zum Thema. Gott sendet und wählt einzelne Personen, die er mit einem Auftrag ausstattet. Diese Personen sollen Gottes Botschaft weitertragen. Oft ist diese nicht einfach, sondern anstössig, so dass die Personen immer wieder auf Widerstand stoßen. Dennoch oder eher gerade deswegen gehören Apostel und Propheten zum Gesamtbild des christlichen Glaubens, denn sie helfen, sich auf Gottes Willen zu besinnen. Allerdings muss man sich hüten vor „falschen Propheten“, die den Glauben an die Existenz solcher Menschen mißbrauchen und schamlos ausnutzen.

Am 1. Sonntag nach Trinitatis hören wir im Gleichnis vom reichen Mann und armen Lazarus den Hinweis auf die Propheten, die die Lebenden zu hören nicht bereit waren und auch heute oft nicht bereit sind. Auch wir verschließen oft unsere Ohren vor den wahren Propheten und neigen sie gern falschen Propheten zu. Aber das Wort Gottes läßt nicht zu, dass wir gänzlich abirren, sondern holt uns zurück und stellt uns in seinen Dienst. So sind auch wir Gesandte (= Apostel) des Herrn.

Wochenspruch:  

Christus spricht zu seinen Jüngern: Wer euch hört, der hört mich; und wer euch verachtet, der verachtet mich. (Lk 10, 16)

Wochenlied:

„Nun bitten wir den Heiligen Geist“ (EG 124)

YouTube – Musikvideo zum Wochenlied

Orgel-Video EG 124

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(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten für den „1. Sonntag nach Trinitatis

BWV 20 – O Ewigkeit, du Donnerwort
BWV 39 – Brich dem Hungrigen dein Brot
BWV 75 – Die Elenden sollen essen

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R a d i o – Programme mit Bach-Kantaten:

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WDR3 – Geistliche Musik

Sendung: 09:05 bis 10:00 Uhr.

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html

Allgemein-Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/

Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/suche.html?medium=R&sender=3

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:.

Geistliche Musik – Sonntag: 09:05 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach 

BWV 20 “O Ewigkeit, du Donnerwort

Kantate am 1. Sonntag nach Trinitatis für Alt, Tenor, Bass, vierstimmigen Chor,

Clarino, 3 Oboen, Streicher und Basso continuo;

Markus Forster, Altus; Daniel Johannsen, Tenor;

Wolf Matthias Friedrich, Bass;

Chor und Orchester der J. S. Bach-Stiftung St. Gallen,

Leitung: Rudolf Lutz

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NDRkultur

Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr

Livestream –Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRkultur – Kantate

Sendung Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr 

Johann Sebastian Bach

BWV 75 “Die Elenden sollen essen

Thomaner Friedrich Praetorius, Sopran / Thomaner Stefan Kahle, Altus

Christoph Genz, Tenor / Matthias Weichert, Bass

Thomanerchor LeipzigGewandhausorchester Leipzig

Leitung: Georg Christoph Biller

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

Programm: 

http://www.sr-online.de/sronline/sr2/programmvorschau/index.html

Webradio:  

http://www.sr-online.de/sr2/351/5305.html

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Auszüge aus dem Programm:.

Sonntag 08:04 – 09:00 Uhr

Bach-Kantate

BWV 20 “O Ewigkeit, du Donnerwort

Kantate am 1. Sonntag nach Trinitatis für Alt, Tenor, Bass, vierstimmigen Chor,

Clarino, 3 Oboen, Streicher und Basso continuo;

Markus Forster, Altus; Daniel Johannsen, Tenor;

Wolf Matthias Friedrich, Bass;

Chor und Orchester der J. S. Bach-Stiftung St. Gallen,

Leitung: Rudolf Lutz

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SWR2 (Kulturradio)

Sendung: 08:03 bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik am Sonntag um 08:03 bis 08:30 Uhr

SWR2 – Kantate

Philipp Heinrich Erlebach (1657-1714)

„Gelobet sei der Herr“

Dorothee Mields (Sopran) Britta Schwarz (Alt)

Andreas Post (Tenor) Klaus Mertens (Bass)

Telemann-Kammerorchester Michaelstein

Leitung: Ludger Rémy

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rbb kulturradio

Sendung Sonntag: 09:30 bis 10:00 Uhr

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio  

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag von 09:30 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 39 Brich dem Hungrigen dein Brot

Kantate am 1. Sonntag nach Trinitatis

Edith Mathis, Sopran / Anna Reynolds, Alt

Dietrich Fischer-Dieskau, Bariton

Münchener Bach-Chor & Münchener Bach-Orchester

Leitung: Karl Richter

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mdr – figaro

Sendung Sonntag: 06:30 bis 07:00 Uhr Kantate

Programm:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/programm/mdr-figaro

Live:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/index.html

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mdr – figaro

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag: um 06:30 bis 07:00 Uhr

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Johann Sebastian Bach:

06:25 Uhr 

Einführung zur Kantate

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06:30 Uhr Kantate

Johann Sebastian Bach 
BWV 75 „Die Elenden sollen essen“  

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Bayern-Klassik

Sendung Sonntag: 08:05 bis 08:30 Uhr

Live-Stream:

(Es ist zu empfehlen, den VLC Media Player, den man kostenlos aus dem Netz herunterladen kann – zu benutzen!)

http://streams.br-online.de/br-klassik_2.m3u

oder

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Bayern-Klassik

Auszüge aus dem Programm:

Sonntag  um  08:05 Uhr bis 08:30 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 75 „Die Elenden sollen essen“

Kantate zum 1. Sonntag nach Trinitatis,

Nuria Rial, Sopran; Rebecca Martin, Alt;

James Gilchrist, Tenor; Tobias Berndt, Bass;

Windsbacher Knabenchor;

Münchener Kammerorchester:

Leitung: Martin Lehmann

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Videos: Bach-Kantaten für den „1. Sonntag nach Trinitatis“

BWV 20 – O Ewigkeit, du Donnerwort
BWV 39 – Brich dem Hungrigen dein Brot
BWV 75 – Die Elenden sollen essen

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/YouTube: BW 20 –  O Ewigkeit, du Donnerwort”   –  (Interpret: Herreweghe  )

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/YouTube: BWV 39 –  Brich dem Hungrigen dein Brot”   –  (Interpret: Herreweghe )

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/YouTube: BWV 75 –  Die Elenden sollen essen”   –  (Interpret: Herreweghe)

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Flayer Bachcelona 2015

“BACHCELONA” Festival Bach de Barcelona 2015

BACHCELONA 2015 findet vom vom 23. bis 28. Juli 2015 in Barcelona statt.

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BACHCELONA 2015 “Bach-Festival”

Das Programm:

Link:  http://bachcelona.com/

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Video:

BACHCELONA, celebrat del 25 al 28 de juliol del 2013 a Barcelona.

La música de l’audiovisual està extreta del CD d’Eulàlia Solé

“En nom de Bach” i s’en poden escoltar els següents fragments:

Präludium B-dur BWV 890
Präludium A-dur BWV 888
Fuge C-dur BWV 870
Präludium H-moll BWV 869

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Weitere Informationen

über diesen Link:  http://www.bachzummitsingen.com/

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In loser Reihenfolge stelle ich bemerkenswerte Werkevon J. S. Bach sowie aus der 

Bach-Familie – u.a. Barock-Komponisten vor..!!

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Barock-Komponist Sebastian Knüpfer (1633-1676)

Sebastian Knüpfer (auch Knüpffer, getauft am 6. (oder 7. September 1633 in Asch; † 10. Oktober 1676 in Leipzig) war ein deutscher Komponist und Kirchenmusiker.Der Sohn des Ascher Kantors und Organisten Thomas Knüpfer erhielt die erste Ausbildung bei seinem Vater. Es ist überliefert, dass er bereits mit zehn Jahren in seinem Heimatort den Organistendienst versah. Von 1646 bis 1654 besuchte er das Gymnasium in Regensburg, wo zu seinen wichtigsten Lehrern der dortige Ephorus Balthasar Balduin, der Sohn Friedrich Balduins wurde. Später ging er nach Leipzig, wo er unter anderem unter Johann Adam Scherzer Philosophie studierte. Hier konnte er 1657 mit Unterstützung Johann Philippis die Nachfolge Tobias Michaels im Amt des Thomaskantors der Thomasschule antreten.

Um Knüpfer bildete sich ein Kreis angesehener Musiker (u. a. der Nikolaikantor Elias Nathusius, die Thomasorganisten Gerhard Preisensin und Jakob Weckmann und der Arzt Johann Kaspar Horn), der Leipzig den Ruf eines bedeutenden Musikzentrums einbrachte. In der Laudatio zum Tode Knüpfers hieß es: „Die Wahl Knüpfers gereichte dem Musikleben Leipzigs zum Heile und dem Thomaskantorat zum Segen.“ Neben seiner musikalischen Tätigkeit machte er sich auch als Philologe einen guten Namen. 1658 heiratete er Maria Sabina Hagen, mit der er drei Söhne und zwei Töchter hatte.In Asch wurde 1925 ein Platz nach ihm benannt.Die meisten Werke Knüpfers sind nie gedruckt worden. Er schrieb Motetten, Geistliche Konzerte, Kantaten und Messen. Er komponierte für die Kaiserkrönung Leopolds I. 1658 und für den Aachener Frieden von 1668. 1663 erschien eine Sammlung von Madrigalen und Kanzonetten im Druck.

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Video auf YouTube

Sebastian Knüpfer (1633-1676)

Mein Gott, betrübt ist meine Seele

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 Sir John Eliot Gardiner

Kantaten-Beschreibungen Kantaten für den 1. Sonntag nach Trinitatis 

St. Giles Cripplegate, London am 23 – 26.. Juni 2000

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Kantaten-Beschreibung zum BWV 75 „Die Elenden sollen essen“

Als erste offizielle Kantate zu Bachs Amtsantritt in Leipzig wurde BWV 75 „Die Elenden sollen essen“ acht Tage nach der Ankunft mit seiner Familie und zwei Tage vor seiner formalen Ernennung aufgeführt. Der tadellose Zustand der autographen Partitur und das nicht aus Leipzig stammende Papier, auf der sie notiert war, lassen vermuten, dass Bach noch in Köthen mit der Komposition begonnen hatte. Die Kantate besteht aus vierzehn Sätzen (14 war Bachs symbolische Zahl), von denen sich sieben mit Reichtum und Armut unter materiellem Aspekt befassen, während die sieben übrigen die Herausforderung behandeln, der sich die Seele eines Christen zu stellen hat.Bach beginnt mit einer französischen Ouvertüre in langsamem Dreiertakt, mit einem Oboensolo, das sich in rhetorischen Verzierungen ergeht, dem Stil von Händels Concerti grossi op. 3 sehr ähnlich. Der Chor verkündet mit majestätischem Pathos und entsprechendem Ernst:

‚Die Elenden sollen essen, dass sie satt werden’ (Psalm 22, 26). Den Ausgleich bringt eine lebhafte Fuge, ‚Euer Herz soll ewiglich leben’, die von den vier ‚Concertisten’ angestimmt wird, bei der Silbe ‚ewig’ die Phrase ausgiebig in die Länge zieht und ‚leben’ mit munteren Melissen ausstaffiert. Unverkennbar breitet Bach hier seine kompositorische Palette aus. Die sich anschließenden Arien sind äußerst aktuell im Stil einer französischen Tanzsuite gehalten: eine Tenorarie (Nr. 3) als Polonaise, eine Sopranarie (Nr. 5) mit Oboe d’amore als Menuett, eine Altarie (Nr. 10) mit Violinen als prächtiger Passepied sowie eine glanzvolle Bassarie (Nr. 12) mit Trompete als Gigue.Beide Hälften der Kantate enden mit der Darbietung eines Kirchenliedes, ‚Was Gott tut, das ist wohlgetan’, das Bach besonders liebte und gegen ein sehr eingängiges Ritornell gesetzt ist (und eine ‚inegale’ Behandlung auf französische Art geradezu herausfordert). Doch dieser Teil hat mehr zu bieten als nur äußere Schau. Im Eingangschor betont Bach nicht nur den offensichtlichen Unterschied zwischen Armut und Reichtum, sondern auch den Gedanken, das die Rangfolge von Himmel und Erde umgekehrt wird. Im zweiten Teil der Kantate hebt er den Gegensatz zwischen Armut und Reichtum auf eine geistliche Ebene. ‚Jesus macht mich geistlich reich’, singt der Alt, und der Bass versichert, der Mensch vermöge den Geist in der Süße der Liebe zu erkennen (‚Jesu süße Flammen’).© John Eliot Gardiner 2004

Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

© John Eliot Gardiner 2008

Übersetzung: Gudrun Meier

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Kantaten-Beschreibungen von„Sir John Eliot Gardiner“ 

ist als PDF-Download nachstehend hinterlegt !

Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen

zum “Festtag  Johannes des Täufers” 

und 1. Sonntag nach Trinitatis                   

  Gardiner Reisetagebuch SDG 101 zum Download als PDF

 Künstler-Beitrag: Dietrich Hentschel – Bass zum Download  als PDF 

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Bildschirmfoto 2015-05-29 um 22.10.54 Sir J. E. Gardiner am 26. Mai 2015 bei einer Veranstaltung in Barcelona !

Video: Veröffentlicht am 04.06.2015 auf YouTube

Gespräch zwischen dem Dirigenten John Eliot Gardiner, und der Dichter und Essayist Ramon Andres, über Gardiner neuestes Buch „La música en el castillo del cielo.“ Ein Porträt von Johann Sebastian Bach „(Cliff, 2015)

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Weitere Informationen von der Veranstaltung über nachstehende Link:

http://www.acantilado.es/cont/catalogo/catalogo_sola_es.php?idField=726&table=catalogo

http://www.acantilado.es/autores/ramn-andrs-180.htm

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CD’s vom Label SDG  

CDs – Bach-Kantaten:  für den 1. Sonntag nach Trinitatis” 

und Johannistag” – Festtag Johannes des Täufers)

  

Cover:  SDG 101 –  Vol. 1

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CD-Bestellung  zum  Link:   CD  Bach-Kantaten – SDG 101, – Vol.

1Aufführungsorte:Kantaten für den Johannistag” und  1. Sonntag nach Trinitatis

Holy Trinity, Blythburh, am 13. Juni 2000

St. Giles Cripplegate, London am 23 – 26.. Juni 2000

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CD- eins – Inhalte: 

BWV 7 – Christ unser Herr zum Jordan kam   /  für den  “Johannistag”  – (Festtag Johannes des Täufers) Gardiner Pilgrimage CD SDG 101 Vol. 1 

BWV 30 – Freue dich, erlöste Schar  /  für den “Johannistag” – (Festtag Johannes des Täufers) Gardiner Pilgrimage CD SDG 101 Vol. 1

BWV 167 – Ihr Menschen, rühmet Gottes Liebe  /  für den ”Johannistag” – (Festtag Johannes des Täufers) Gardiner Pilgrimage CD SDG 101 Vol. 1 

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CD- zwei – Inhalte:

BWV 20 – O Ewigkeit, du Donnerwort   /  für den 1. Sonntag nach Trinitatis Gardiner Pilgrimage CD SDG 101 Vol. 1 

BWV 39 – Brich den Hungrigen dein Brot  /  für den 1. Sonntag nach Trinitatis Gardiner Pilgrimage CD SDG 101 Vol. 1

BWV 75 – Die Elenden sollen essen  /  für den 1. Sonntag nach Trinitatis Gardiner Pilgrimage CD     SDG 101 Vol. 1

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bachfest-leipzig-2013

Bachfest Leipzig vom 12.06. bis 21.06.2015

“So herrlich stehst du, liebe Stadt!”

Das Bachfest 2015 steht unter dem Motto “So herrlich stehst Du, liebe Stadt!”. Zum Jubiläum der Ersterwähnung Leipzigs vor 1.000 Jahren werden musikalische Werke aufgeführt, die in der sächsischen Metropole entstanden oder mit ihrem Musikleben unmittelbar verbunden sind.

Vom 12. bis 21. Juni 2015 sind namhafte Künstler und Ensembles eingeladen, darunter Sir J. E. Gardiner, Philippe Herreweghe und das Collegium Vocale Gent, Masaaki Suzuki und als “Ensemble in residence” das Ensemble 1704 unter Leitung von Vaclav Luks.

Der Ticketverkauf für das Bachfest Leipzig 2015 beginnt am 15. Oktober 2014.

 www.bachfestleipzig.de 

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Bach-Archiv Leipzig

Stiftung bürgerlichen Rechts

Thomaskirchhof 16 04109 Leipzig

Telefon:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 33

Fax:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 35

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Weitere Informationen zum Leipziger Bachfest 2015

nachstehend:

Programm zum Download als PDF –

Programm_Bachfest_Leipzig_2015

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S i t z p l ä n e  der Leipziger Kirchen als PDF:

Sitzplan der Thomaskirche Leipzig als PDF zum Download 

 Sitzplan der Nikolaikirche Leipzig als PDF zum Download  

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Kartenvorbestellungen:

über Ticket-Online

oder

für die Konzerte innerhalb des Bachfestes über das Bach-Archiv Leipzig:

Bach-Archiv Leipzig
Stiftung bürgerlichen Rechts
Thomaskirchhof 16
04109 Leipzig

Telefon:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 33

Fax:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 35

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Videos vom Bach-Archiv

„Bachs Thomaner“ Teil 10 – ein neuer Forschungsansatz / Über Johann Sebastian Bach wissen wir so wenig wie über kaum einen anderen großen Komponisten. Mit einem von der Gerda Henkel Stiftung geförderten Forschungsprojekt verfolgt das Bach-Archiv einen neuen methodischen Ansatz um den Geheimnissen des Thomaskantors auf die Spur zu kommen: Was berichten die Thomaner über ihren Lehrer. Ein kürzlich wiederentdecktes Matrikelbuch der Thomasschule aus Bachs Amtszeit bietet die Grundlage für zahlreiche Neuerkenntnisse … Ein Film von Peter Prestel.

Veröffentlicht am 04.06.2015

„Bachs Thomaner“ Teil 11 – ein neuer Forschungsansatz / Über Johann Sebastian Bach wissen wir so wenig wie über kaum einen anderen großen Komponisten. Mit einem von der Gerda Henkel Stiftung geförderten Forschungsprojekt verfolgt das Bach-Archiv einen neuen methodischen Ansatz um den Geheimnissen des Thomaskantors auf die Spur zu kommen: Was berichten die Thomaner über ihren Lehrer. Ein kürzlich wiederentdecktes Matrikelbuch der Thomasschule aus Bachs Amtszeit bietet die Grundlage für zahlreiche Neuerkenntnisse … Ein Film von Peter Prestel.

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 DAS ÜBERRASCHUNGSKONZERT DES JAHRES 2014 !

Zu Ehren unseres ehemaligen Direktors Christoph Wolff – der nicht die leiseste Vorahnung hatte, daß seine Musikerfreunde, Brüder, Kinder und ehemalige Doktoranden ihm die Verleihung derEhrenmedaille der Stadt Leipzig mit einem ganz besonderen Bach-Konzert versüßen würden. Genießen Sie es – und teilen Sie es! Denn eine solche Formation bekommen Sie nirgendwo sonst zu hören… 

THE SURPRISE CONCERT OF THE YEAR!
In honour of our former director Christoph Wolff – he had not the slightest idea of what music, artists (including well known musicians, his brother, daughters and former students) he would have to expect when he was honoured with the Ehrenmedaille der Stadt Leipzig in February 2014. Enjoy and share! Nowhere else you can experience such an unique formation…

F. Mendelssohn Bartholdy:

Singet dem Herrn ein neues Lied, op. 91
• G. C. Biller: Mit Fried und Freud, Arrangement BWV 125

Universitätschor Leipzig
Leitung: David Timm

• J. S. Bach: Konzert a-Moll, BWV 1065

Ton Koopman (Cembalo I) · Malcolm Bilson (Cembalo II) · Robert Hill (Cembalo III) · Robert D. Levin (Cembalo IV)

Katharina Stern, Michael Maul, Konstanze Beyer, Peter Wollny (Violine) · Christian Goosses, Cosima Taubert (Viola) · Anna Dorothea Wolff (Violoncello) · Ulrich Wolff (Violone)
Leitung: Ton Koopman

• J. S. Bach: Ich bin in mir vergnügt, BWV 204

Lisa Larsson (Sopran)
Verena Fischer (Flöte) · Michael Niesemann, Clara Geuchen (Oboe) · Katharina Wolff, Michael Maul, Konstanze Beyer, Peter Wollny (Violine) · Christian Goosses, Cosima Taubert (Viola) · Anna Dorothea Wolff (Violoncello) · Ulrich Wolff (Violone)
Hermann Max (Cembalo)
Leitung: Sir John Eliot Gardiner

• H. Schütz: Meine Seele erhebt den Herren, SWV 494

Universitätschor Leipzig
Leitung: David Timm

• J. S. Bach: So wandelt froh auf Gottes Wegen, BWV 197

Universitätschor Leipzig
Verena Fischer (Flöte) · Michael Niesemann, Clara Geuchen (Oboe) · Katharina Wolff, Michael Maul, Konstanze Beyer, Peter Wollny (Violine) · Christian Goosses, Cosima Taubert (Viola) · Anna Dorothea Wolff (Violoncello) · Ulrich Wolff (Violone)

Hermann Max (Cembalo)
Leitung: Sir John Eliot Gardiner

Aufgenommen im Festsaal des Alten Rathauses zu Leipzig am 19. Februar 2014.

Mit freundlicher Unterstützung von
accentus music, arcona LIVING BACH14, Breitkopf & Härtel, mdr FIGARO, Historische Musikinstrumente Martin Schwabe

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Auf  YouTube veröffentlichte Videos der

J.S. Bach-Stiftung St. Gallen –  stelle ich hier vor:

Rudolf Lutz - Dirigent und musikalischer Leiter der  J.S. Bach-Stiftung St. GallenRudolf Lutz – Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

J. S. Bach – Cantata BWV 191 – „Gloria in excelsis Deo“ 

Kantate BWV 191 zum 1. Weihnachtstag für Sopran und Tenor, Vokalensemble, Trompeten I–III, Pauken, Flauto traverso I+II, Oboe I+II, Fagott, Streicher und Continuo

Die DVD enthält die Filmaufnahmen der kompletten Kantate, den Einführungsworkshop sowie die Reflexion des Referenten. Zudem beinhaltet die DVD das Filmportrait der J. S. Bach-Stiftung.-

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YouTube – Video BWV 191 – 1. Satz – Choral:  „Gloria in excelsis Deo

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Solisten:Chor der Bachstiftung:

Sopran: Mirjam Berli, Susanne Frei, Leonie Gloor, Guro Hjemli, Mami Irisawa, Damaris Nussbaumer, Jennifer Rudin, Noëmi Tran-Rediger

Alt: Alexandra Rawohl, Antonia Frey, Olivia Heiniger, Lea Scherer

Tenor: Marcel Fässer, Nicolas Savoy, Walter Siegel

Bass: Fabrice Hayoz, Philippe Rayot, William Wood

Musikalischer Leiter: Rudolf Lutz

Weitere Informationen zur Bachstiftung: unter

www.bachstiftung.ch

Die DVD mit der gesamten Kantate ist erhältlich im

Shop-Link: 

http://www.bachstiftung.ch/de/shop/items/j-s-bach-kantate-bwv-191/

IconAbendprogramm BWV 191 (498.6 KB)

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Link:  mp3 – Download – 

J.S. Bach-Stiftung – bei Amazon – mit HörprobenLink:

mp3 J.S. Bach-Stiftung

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DVD’s der Johann Sebastian Bach-Stiftung St. Gallen

neue Bezugsquelle ab sofort: –

Link:   bei   j p c

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All of Bach

(Bach-Projekt in Holland)

Neu von ALL OF BACH vom 05.06.2015  – Niederlanden Bachgesellschaft

Leitung: Jos van Veldhofen

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BWV 675 Orgelwerk: „Allein Gott in der Höh sei Ehr „

BWV 675 Orgelwerk Allein Gott in der Höh sei Ehr

Zum Anhören in das Foto klicken..!!

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BWV 805 Orgelwerk – Duett Nr 4 a-Moll

Bildschirmfoto 2015-05-29 um 14.36.07

Zum Anhören in das Foto klicken..!!

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J.S. Bach – Kantaten-Projekt in Stuttgart

Bach:vokal

Die Ensembles der Stiftsmusik Stuttgart führen im Zeitraum von 2011 bis 2021 unter der künstlerischen Leitung von

Stiftskantor Kay Johannsen

an jährlich vier Bach-Wochenenden (Donnerstag, Freitag & Sonntag) und in ergänzenden Sonderkonzerten das gesamte Vokalwerk von Johann Sebastian Bach auf. Die geistlichen Kantaten erklingen dabei im Zusammenhang mit ihrer ursprünglichen Bestimmung im Kirchenjahr.

Auf der Webseite zum Projekt finden Sie alle Informationen rund um Termine, Karten, Künstler:

Link: www.bach-vokal.de

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Bach: vokal auf YouTube

Professionelle Qualität in Bild und Ton: Jede Woche kommt ein Chorsatz, eine Arie oder ein Choral hinzu! So können Sie mit Bach:vokal verbunden bleiben, auch wenn gerade kein Konzert ansteht.

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J.S. Bach,Motette BWV 226Der Geist hilft unser Schwachheit auf“ | solistenensemble stimmkunst | Stiftsbarock Stuttgart (Konzertmeisterin: Christine Busch) | Leitung: Kay Johannsen

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Ich wünsche allen Besuchern einen schönen Sonntag !

Grüße Volker

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