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Der Windsbacher Knabenchor singt „Musik der Reformation“


Der Windsbacher Knabenchor singt „Musik der Reformation“!

Der Windsbacher Knabenchor ist ein in Windsbach in Mittelfranken ansässiger deutscher Knabenchor. Er steht in der Tradition der großen deutschen Knabenchöre, deren Aufgaben nicht allein in ihrer Konzerttätigkeit liegen, sondern gleichermaßen in der Erfüllung liturgischer Aufgaben. Dazu zählen bei den Windsbachern die Gottesdienste in Windsbach und die Motetten in der Sankt-Lorenz-Kirche in Nürnberg. Der Chor ist eine Einrichtung der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern.

Hans Thamm, ehemaliger Sänger des Dresdner Kreuzchors, wurde 1946 als Chorpräfekt in das Evangelische Pfarrwaisenhaus Windsbach berufen. Neben dieser Tätigkeit unterrichtete Hans Thamm auch das Fach Musik am Humanistischen Gymnasium in Windsbach. Binnen kurzer Zeit formte er unter schwierigen materiellen Umständen aus einem Schul- und Internatschor einen hervorragenden Knabenchor. Noten, Stimmen und Partituren mussten damals mit der Hand geschrieben und von Hand kopiert werden. Lebensmittel für das Internat ersangen die Jungen in den umliegenden Dörfern.

Die meisten Sänger sind im evangelisch-lutherischen Studienheim untergebracht und werden in speziellen Chorklassen des externen Johann-Sebastian-Bach-Gymnasiums unterrichtet. Dadurch kann auf die besonderen Bedürfnisse der Sänger eingegangen werden. Zur Gesangsausbildung im Internat gehören unter anderem Stimmbildung, Musiktheorie und die täglichen Chorproben.

Programm:

  1. „Ein feste Burg ist unser Gott“ (Text und Melodie: Martin Luther)
  2. Satz: Hans Leo Haßler (1564-1612)
  3. Satz: Caspar Othmayer (1515-1553)
  4. Satz: Melchior Frank (1580-1639)
  5. Johann Staden (1581-1634) „Symphonia XXI Für drei Instrumente
  6. „Aus tiefer Not schrei ich zu dir“ (Text: Martin Luther)
  7. Satz: Hans Leo Haßler (1564-1612)
  8. Satz: Melchior Franck (1580-1639)
  9. Satz: Leonhard Lechner (1553-1606)
  10. Johann Staden (1581-1634) „Ballett für drei Instrumente“
  11. Johann Erasmus Kindermann (1616-1655) „Musica Catechetica“
  12. Motette „Du sollst lieben Gott, deinen Herren“
  13. Motette „Vom Sakrament der Taufe“
  14. Kleines Geistliches Konzert: „Vom Sakrament des Altars“
  15. Motette: „O Sultaris Hostia“
  16. Johann Staden (1581-1634) „Deutsches Magnifica
  17. Caspar Othmayr (1515-1553) „Symbolium D. Martini Lutheri“ Teil 1
  18. Caspar Othmayr (1515-1553) „Symbolium D. Martini Lutheri“ Teil 2
  19. Johann Staden (1581-1634) „Symphonia XXXVIII für vier Instrumente“
  20. Johann Staden (1581-1634) „Wenn mein Stündlein vorhanden ist“
  21. Caspar Othmayr (1515-1553) „Verba Lutheri Ultima – Luthers letzte Worte“
  22. „Verleih uns Frieden gnädiglich“ Text: Martin Luther
  23. Satz: Johann Erasmus Kindermann (1616-1655)
  24. Satz: Johann Eccard (1553-1611)
  25. Sonata für drei Instrumente
  26. Johann Pachelbel (1653-1706) „Gott ist unsere Zuversicht und Stärke“

Ausführende:
Windsbacher Knabenchor

Isabel Jantschek (Sopran)
Tobias Mäthger (Tenor)
Yosemeh Adjei (Altus)
Felix Schwandtke (Bass)
Ensemble Wunderkammer

Leitung: Martin Lehmann

Aufführungsort: Aus dem Dom „Unser Lieben Frau“ München (Germany) 2017.
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Grüße

Volker

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J. S. Bach-Kantaten im Kirchenjahr mit Radio-Sendungen, Videos und Kantaten-Beschreibungen für den „letzten Sonntag nach Epiphanias!“


J. S. Bach-Kantaten im Kirchenjahr mit Radio-Sendungen, Videos und Kantaten-Beschreibungen für den „letzten Sonntag nach Epiphanias!“

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Aufnahme der Thomaskirche zu Leipzig am 19.6.2016 zum Bachfest Leipzig.

              Aufnahme der Thomaskirche zu Leipzig am 19.6.2016 zum Bachfest Leipzig.

Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder Sehprobe, Radio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 05.02.2017 begehen wir den letzten Sonntag nach Epiphanias 

Der letzte Sonntag nach Epiphanias steht heraus schon deswegen, weil er immer gefeiert wird, während die anderen, vor ihm liegenden Proprien der Epiphaniaszeit u.U. wegfallen, je nach Länge der Epiphaniaszeit. Wichtiger ist allerdings das Thema dieses Sonntages. Es stellt die Verbindung her mit Traditionen anderer Kirchen, die am Epiphaniasfest die Verklärung Jesu feierten. In der Verklärung wird Jesus, während er noch auf Erden weilt, für eine kurze Zeit den Jüngern gegenüber in seiner Herrlichkeit als der Sohn Gottes dargestellt. Es ist dies das einzige Mal, wo die Jünger die Nähe des Himmels durch Jesus physisch erfahren, und es begeistert sie so, dass sie darin bleiben wollen.

Die Erzählung endet jedoch damit, dass es zurück in diese Welt geht, in der die Jünger zwar nun hoffen können, aber doch auch wieder der Not und dem Elend ausgesetzt sind. So stellt der letzte Sonntag nach Epiphanias die Verbindung her zwischen der Herrlichkeit des Sohnes Gottes und seinem Tod, durch den die Erlösung der Menschheit erwirkt wird dadurch, dass er selbst eben nicht von seiner Gottessohnschaft Gebrauch macht, sondern sich als Mensch opfert.Am 4. Sonntag nach Epiphanias werden wir daran erinnert, dass Gott die Macht über alle Naturgewalten hat, und hören die Erzählung von der Sturmstillung. Durch Jesus sollen wir teilhaben an dieser Macht, aber oft reicht unser Vertrauen nicht aus, so dass wir hoffnungslos verzagen wollen. Allein der Glaube an die Kraft dessen, der der Sintflut ein Ende setzte, der das Schilfmeer zerteilte, der Petrus zu sich auf das Wasser rief, gibt uns neue Zuversicht.

Am letzten Sonntag nach Epiphanias hören wir das Evangelium von der Verklärung Jesu. Auf wundervolle Weise wird drei Jüngern die Göttlichkeit Jesu offenbart, den sie zuvor nur als Menschen gekannt hatten. Auch uns widerfährt hin und wieder eine solche Offenbarung, und wir meinen, in ganz irdischen Dingen Gott selbst zu schauen. Und wenn unser Leben meist ohne solche Offenbarung abläuft, so haben wir doch die Gewißheit, dass der Herr uns nahe ist und unter uns wirkt.

Wochenspruch: 

Über dir geht auf der Herr, und seine Herrlichkeit erscheint über dir. (Jes 60, 2b)

Wochenlied: 

Morgenglanz der Ewigkeit (EG 450)

YouTube – Musikvideo zum Wochenlied

(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten für den letzten Sonntag nach „Epiphanias“

( für diesen Sonntag existieren keine Kantaten ! )

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Kantaten für das Fest Mariä Reinigung am 2. Februar

BWV 82 Ich habe genug“ 

BWV 83 Erfreute Zeit im neuen Bunde

BWV 125  Mit Fried und Freud ich fahr dahin

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*) Kirchen-Kantaten für verschiedene Bestimmungen!)

*) BWV 97  –  „In allen meinen Taten

*) BWV 100  –  „Was Gott tut, das ist wohlgetan

*) BWV 117 –  „Sei Lob und Ehr dem höchsten Gut

*) BWV 192 –  „Nun danket alle Gott

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R a d i o – Sender in Deutschland mit Bach-Kantaten

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WDR3 – Klassik

Sendung: 07:04 bis 08:30 Uhr

WDR3 – Livestream-Link:

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html

Allgemein-Link:

http://www.wdr.de/radio/wdr3/

Programm: Link:

http://www.wdr.de/programmvorschau/wdr3/uebersicht/

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik – Sonntag: 07:04 bis 08:30 Uhr

Bach-Kantate ab ca. 08:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 100 Was Gott tut, das ist wohlgetan

Kirchen-Kantate ohne besonderen Anlass!

 Hana Blaziková, Sopran;  Damien Guillon, Countertenor;

Gerd Türk, Tenor;  Peter Kooij, Bass;

Collegium Japan

Leitung: Masaaki Suzuki

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NDRkultur

Sonntag: 08:03 – 08:40Uhr

Livestream –Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRkultur – Kantate

Sendung Sonntag: 08:03 – 08:40Uhr 

Johann Sebastian Bach:

Kantate BWV 96 Herr Christ, der einge Gottessohn

Kantate für den 18. Sonntag nach Trinitatis

Wilhelm Wiedl, Knabensopran / Paul Esswood, Countertenor

Kurt Equiluz, Tenor / Philippe Huttenlocher, Bass

Tölzer Knabenchor  /  Concentus musicus Wien

Leitung: Nikolaus Harnoncourt

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HR2 – Kultur

Sendung: 06:04 – 07:30 Uhr

Programm:

http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/kalender3758.jsp?rubrik=3758

Livestream:

http://www.hr-online.de/website/static/streaming_popup/mp3streamer.jsp?client=hr2

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HR2 – Kultur

Geistliche Musik – Auszug aus dem Programm:

Kantate ca. ab  07:05 Uhr

Johann Sebastian Bach

Kantate BWV 96 “Herr Christ, der einge Gottessohn”

Kantate für den 18. Sonntag nach Trinitatis

Deborah York, Sopran / Franziska Gottwald, Alt

Paul Agnew, TenorKlaus Mertens, Bass;

Amsterdam Baroque Choir and Orchestra

Leitung: Ton Koopman

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

Programm: 

http://www.sr.de/sr/sr2//station106~week.html;jsessionid=BB206B8BE43558076CF9D56CD9C9D460

Webradio:  

http://www.sr-online.de/sr2/351/5305.html

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Auszüge aus dem Programm:.

Sonntag 06:04 – 09:00 Uhr 

Bach-Kantate ab 07:04 Uhr

Kantate BWV 82 Ich habe genung

Kantate am Feste Mariae Reinigung

Verena Gropper, Sopran

Le Concert Lorrain

Leitung: Stephan Schultz

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SWR2 (Kulturradio)

Sendung:  08:03 bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik am Sonntag – 08:03 bis 08:30 Uhr

SWR2 – Kantate

Johann Sebastian Bach

BWV 100 „Was Gott tut, das ist wohlgetan

Kirchen-Kantate ohne besonderen Anlass!

Susanne Winter (Sopran) Rebecca Martin (Alt)

Markus Schäfer (Tenor) Sebastian Bluth (Bass)

Windsbacher KnabenchorDeutsche Kammer-Virtuosen Berlin

Leitung: Karl-Friedrich Beringer

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rbb kulturradio

Sendung Sonntag: 09:30 bis 10:00 Uhr

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio  

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag von 09:30 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 81 Jesus schläft, was soll ich hoffen

Kantate zum 4. Sonntag nach Epiphanias;

William Towers, Countertenor;  Paul Agnew, Tenor;

Peter Harvey, Bass

Monteverdi Choir / The English Baroque Soloists

Leitung:  John Eliot Gardiner

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MDR – Kultur  

Sendung:  Sonntag: 06:30 bis 07:00 Uhr 

Programm:

http://www.mdr.de/kultur/radio-tv/radio/startseite-kultur-radio-100.html

MDR-Kultur Live:

http://www.mdr.de/kultur/radio-tv/radio/index.html

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MDR – Kultur  

Auszüge aus dem Programm:

Sendezeit: Sonntag um 06:30 bis 07:00 Uhr

06:30 Uhr Kantate

Gottfried August Homilius (1714-1785)

Kantate: „Steig, Allgewaltiger, von deinem festen Sitze“

Marie-Pierre Roy, Sopran / Knut Schoch, Tenor

Markus Köhler, Bass

Handel’s Company ChoirHandel’s Company

Leitung: Rainer Johannes Homburg

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Bayern-Klassik

Sendung Sonntag: 08:05 bis 08:30 Uhr

Programm:  

https://www.br-klassik.de/programm/radio/index.html

Live-Stream:

(Es ist zu empfehlen, den VLC Media Playerden man kostenlos aus dem Netz herunterladen kann – zu benutzen!)

http://streams.br-online.de/br-klassik_2.m3u

oder

http://www.br.de/radio/br-klassik/index.html

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Bayern-Klassik

Auszüge aus dem Programm:

Sendung: Sonntag um  08:05 Uhr bis 08:30 Uhr

Johann Sebastian Bach:

Kantate BWV 97 „In allen meinen Taten“

Kirchen-Kantate ohne besonderen Anlass!

Katharine Fuge, Sopran;  Robin Tyson, Countertenor;

Steve Davislim, Tenor;  Stephan Loges, Bass;

Monteverdi Choir / The English Baroque Soloists

Leitung:  John Eliot Gardiner

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Deutschlandfunk

Sendung Sonntag: 06:10 Uhr bis 07:00 Uhr

Deutschlandfunk

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag: 06:10 Uhr bis 07:00 Uhr

Antonìn Dvořák (1841-1904)

Messe D-Dur, für Soli, Chor und Orgel op. 86 

Hedwig Westhoff-Düppmann, Sopran / Franziska Gottwald, Alt

Jan Kobow, Tenor / Michael Jäckel, Bass

Tobias Götting, Orgel / Knabenchor Hannover

Leitung: Heinz Hennig

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Domradio Köln

Sendung: „Cantica“ Sonntag um 06:30 Uhr bis 07:00 Uhr

Wiederholung: Sonntag um 23:00 – 23:30 Uhr 

Programm:

https://www.domradio.de/radio

Web-Radio:

https://www.domradio.de/radio

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Domradio Köln

Sendung: „Cantica“ am Sonntag   06:30 Uhr bis 07:00 Uhr

Wiederholung: um 23:00 – 23:30 Uhr

Johann Pachelbel (1653-1706)

Mit dem berühmten Kanon in D schrieb Johann Pachelbel zwar eines der bekanntesten Werke der Musikgeschichte, aber dahinter verschwinden seine weiteren musikalischen Leistungen. „Cantica“ stellt Pachelbels virtuose Magnifikat-Vertonung vor.

Vor rund 360 Jahren wurde Pachelbel geboren, wie viele seiner Zeitgenossen wäre er als Komponist wohl fast vergessen, hätte er nicht den berühmten Kanon in D geschrieben – das Werk findet sich in zahllosen Bearbeitungen auf zahlreichen CDs, Straßenmusiker spielen das Werk rauf und runter. Die Kehrseite ist, dass beispielsweise seine Werke für Chor eher ein Nischendasein fristen.

Am 11. September 1653 war der Tauftag von Johann Pachelbel. Zu seinen Lebzeiten war er als Organist und Komponist hochangesehen. Im Alter von 24 Jahren wurde er Hoforganist in Eisenach und traf auch Mitglieder der Bach-Familie.

1678 wechselte er als Organist an die Predigerkirche nach Erfurt. Nach mehreren Stationen ging er zurück in seine Heimatstadt Nürnberg. Hier starb er im Alter von 52 Jahren am 3. März 1706 – vor 311 Jahren. Bei fast allen Dienstherren war er als Organist angestellt, entsprechend umfangreich ist sein Werk für die Orgel. Aber auch seine heute weniger bekannten Werke für Chor hatten an seinem guten Ruf als Komponist ihren Anteil.

weiter zum Text von Dom-Radio

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ERF – Plus  (Evang. – Rundfunksender)

Sendung:  Sonntag Bach-Kantate 

Die Sonntagskantaten des Thomaskantors gespielt und erklärt.

Sonntag, 11:00 Uhr

Tages-Programm:

http://www.erf.de/radio/erf-plus/tagesprogramm/4167?reset=1

Livestream:

http://www.erf.de/livestream?radio=erfplus

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ERF – Plus  (Evang. – Rundfunksender)

Sonntag, 11:00 Uhr

Bach-Kantate

BWV 125 „Mit Fried und Freud ich fahr dahin“ 

zum Fest Mariä Reinigung (am 2. Februar)

In der Aufnahme der J.S. Bachstiftung St. Gallen.

Chor und Orchester der J.S. Bachstiftung St. Gallen musizieren unter der

Leitung von Rudolf Lutz,

Solisten: Alex Potter, Andreas Post und Markus Volpert.

Außerdem sind weitere Vertonungen des „Nunc dimittis“ zu hören – von Heinrich Schütz und Felix Mendelssohn Bartholdy.

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Videos mit Bach-Kantaten

Bach-Kantaten für den letzten Sonntag nach „Epiphanias“

 ( für diesen Sonntag existieren keine Kantaten !  )

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Kantaten für das Fest Mariä Reinigung am 2. Februar

BWV 82 Ich habe genug“ 

BWV 83 Erfreute Zeit im neuen Bunde

BWV 125  Mit Fried und Freud ich fahr dahin

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*) Kirchen-Kantaten für verschiedene Bestimmungen!)

*) BWV 97  –  „In allen meinen Taten

*) BWV 100  –  „Was Gott tut, das ist wohlgetan

*) BWV 117 –  „Sei Lob und Ehr dem höchsten Gut

*) BWV 192 –  „Nun danke alle Gott

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/ YouTube: BWV 97 –  

In allen meinen Taten“  (Interpret: Koopman )

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/ YouTube: BWV 100  

Was Gott tut, das ist wohlgetan“  (Interpret: Rilling ) 

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/ YouTube  BWV 117 

 „Sei Lob und Ehr dem höchsten Gut (Teil 1) Interpret: Koopman

/ YouTube  BWV 117 – 

 „Sei Lob und Ehr dem höchsten Gut(Teil 2) Interpret: Koopman

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/ YouTube: BWV 192  –

 Nun danke alle Gott –  (Interpret:  S D G )


Kantaten zum Fest Mariae Reinigung“  am 2. Februar

/ YuTube  BWV 82 

Ich habe genung“  (Interpret: Kuijken)

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/ YouTube BWV 83

Erfreute Zeit im neuen Bunde (Interpret: Koopman )

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/ YouTube BWV 125  Mit Fried und Freud ich fahr dahin“ (Interpret: Herreweghe )

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In loser Reihenfolge stelle ich bemerkenswerte Werke

von J.S. Bach sowie aus der Bach-Familie – u.a. Barock-Komponisten vor..!!

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Johann Philipp Krieger  – (1649 bis 1725) 

Johann Philipp Krieger 1649 - 1725

Johann Philipp Krieger 1649 – 1725

 Johann Philipp Krieger (* 26. Februar 1649 in Nürnberg; † 6. Februar 1725 in Weißenfels) war ein deutscher Komponist, Organist und Kapellmeister.

Krieger wuchs als Sohn eines Teppichmachers und Garnfärbers auf und erhielt bereits in frühen Jahren eine musikalische Unterrichtung an Tasteninstrumenten. Ab dem achten Lebensjahr erhielt er Unterricht bei dem Nürnberger Musiker und Froberger Schüler Johann Drechsel. Weiteren Unterricht erhielt er auf Blas- und Streichinstrumenten von dem Gambisten Gabriel Schütz         (1633-1710). Vorrangig beeinflusst wurde er während seiner Ausbildung jedoch von dem Organisten Paul Hainlein, vor allem hinsichtlich seiner späteren Zuwendung zum Orgelspiel.

Später ging Krieger nach Dänemark, wo er Schüler des Königlich Dänischen Organisten Johannes Schröder in Kopenhagen wurde. Gleichzeitig vertrat er diesen als Organisten an der Peterskirche. Parallel dazu erhielt er bei Kaspar Förster jun., seines Zeichens Königlich Dänischer Kapellmeister, Unterricht im Fach Tonsatz. Kurze Zeit nach Aufnahme seines Studiums wurde Krieger an der Orgel der Hauptkirche in Kopenhagen eingesetzt. Gegen 1667 erhielt er eine Berufung nach Christiania in Norwegen als Organist, die er auf Wunsch seiner Eltern jedoch nicht wahrnahm…

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Video auf YouTube:

Johann Philipp Krieger (1649 – 1725)

Geistliches-Konzert: „“O Jesu, du mein Leben““

Cantata per l’Epifania per Alto, Violino, Viola da Gamba e Basso Continuo

Marco Di Chio, controtenore
Elisabeth Lochmann, violino barocco
Felipe Leon, viola da gamba
Chiara Minali, clavicembalo

Cappella Giusti, Basilica di Santa Anastasia (Verona)
4 luglio 2012

O Jesu, du mein Leben,
dir hab‘ ich mich ergeben,
den deine Güt‘ ist mir bewußt,
O Jesu, meines Herzens Lust.
Wie dich das Heidenvolk gefunden in der Ferne,
So folg‘ ich deinem Wort als meinem Morgensterne.
Du, du bist meine Wonne und meines Lebens Sonne,
Du bist mein auserwähltes Teil,
Der Seelen Trost und ewig’s Heil.
D’rum, wenn ich dich nur habe,
So hab‘ ich eine Gabe,
Die besser ist,
Als Gold und Geld,
Ja köstlicher, als alle Welt.
Ich bin und bleibe deine,
Du bist und bleibest meine,
Dir schenk‘ ich Weihrauch,
Myrhen, Gold;
Gott, Mensch und König,
sei mir hold!
Wie dich das Heidenvolk gefunden in der Ferne,
So folg‘ ich deinem Wort als meinem Morgensterne.

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Johann Philipp Krieger (1649-1725)

Geistliches Werk „An die Einsamkeit“

Johann Philipp Krieger war bereits mit etwa 23 Jahren markgräflicher Kapellmeister und 45 Jahre lang als berühmter Hofkapellmeister am kunstliebenden Hof von Sachsen-Weißenfels tätig. Er hinterließ ein Gesamt­werk von etwa 2.500 Kompositionen. Dennoch gehört er heute zu den Vergessenen, da nur ein Bruchteil seiner Werke erhalten blieb.

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CD Seelenfrieden CD-Vorstellung: 

Johann Philipp Krieger (1649-1725)

Auch wenn seine Musik heutzutage eher Spezialisten ein Begriff sein dürfte, war Johann Philipp Krieger (1649- 1725) doch einer der führenden Komponisten Deutschlands unmittelbar vor Bach. Sein Verdienst liegt besonders in der Einführung italienischer und französischer Form- und Satztechniken. Die insgesamt zwanzig Geistlichen Konzerte aus der Sammlung ‚Musicalischer Seelen-Frieden‘, dem einzigen Druck geistlicher Musik Kriegers, sind in den Jahren 1690 bis 1696 entstanden. Neben ungefähr 2500 Kantaten gehört auch seine Instrumentalmusik zu den bedeutendsten Gattungsbeiträgen vor Bach. Um auf die bislang wenig beachteten Qualitäten Kriegers als Vokal- und Instrumentalkomponist aufmerksam zu machen, kann man sich wohl keine besseren Interpreten vorstellen als Dorothee Mields sowie die Hamburger Ratsmusik unter Simone Eckert.

Psalm 134: Ecce nunc benedicite Domino (Geistliches Konzert für Sopran, zwei Violinen und B.c.) – Sonata Quinta G-Dur Op.II (für Violine, Viola da gamba und B.c.) –

Psalm 68: Es stehe Gott auf (Geistliches Konzert für Sopran, zwei Violinen und B.c.) – Sonata Sesta à doi a-Moll Op.II (für Violine, Viola da gamba und B.c.) –

Psalm 65: Gott, man lobet dich in der Stille (Geistliches Konzert für Sopran, zwei Violinen und B.c.) – Sonata Quarta à doi F-Dur Op.II (für Violine, Viola da gamba und B.c.) –

Psalm 31: Herr, auf dich trau ich (Geistliches Konzert für Sopran, zwei Violinen und B.c.)

CD-Bestellung:    >>  h i e r  <<

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Sir John Eliot Gardiner – Kantaten-Beschreibung

Aufführungsort: Romsey Abbey, Hampshire am 30.01.2000

BWV 81 „Jesus schläft, was soll ich hoffen?“

Kantaten für den 4. Sonntag nach Epiphanias.

Wenn man mich fragte, welche Art Opern Bach komponiert hätte, würde ich sofort

BWV 81 „Jesus schläft, was soll ich hoffen? nennen. Denn mir scheint, nichts in seinen weltlichen Kantaten, trotz ihrer Bezeichnungen als dramma per musica, ist annähernd so lebendiges Theater oder tatsächlich Oper wie dieses erstaunliche Werk, das am 30. Januar 1724 in Leipzig uraufgeführt wurde. Es gehört zu jener Handvoll Kantaten, in denen Bach ein dramatisches Ereignis aus dem Tagesevangelium aufgreift – hier Matthäus’ Bericht, wie Jesus den Sturm beruhigt, der auf dem See Genezareth tobt, und das Boot, in dem er sich mit seinen Jüngern befindet, zu kentern droht – und als Basis für eine Metapher nimmt, die den Christen seiner Zeit gegenwärtig war: das Leben als Seereise.Jesu Schlaf auf dem Schiff gibt den Einstieg in eine gespenstische Meditation über die Schrecknisse des Verlassenseins in einer gottlosen Welt – Stichwort für ein Paar altmodischer Blockflöten, die in Bachs Musik häufig mit Tod und Schlaf assoziiert werden und sich zu den Streichern zu gesellen. Es ist auch keine Überraschung, dass Bach diese einleitende Arie einem Alt gibt, der Stimme, der er das Spektrum von Reue, Furcht und Klagen anzuvertrauen pflegte.

Hier unterwirft er den Sänger dem strengen technischen (und symbolischen) Ausdauertest, ein tiefes B über zehn langsame Taktschläge zu halten (zweimal!), ohne dass die Stimme zittert, und dann den klaffenden Abgrund des nahenden Todes heraufzubeschwören.Es gibt auch ein Problem der Klangbalance zu lösen: bei der Einbindung der beiden, inihrer Lautstärke unflexiblen Blockflöten, die eine Oktave über den dynamisch flexiblen Streichern spielen, eine möglichst große Expressivität beizubehalten. Das Leben ohne Jesus (sein schläfriges Schweigen dauert die ersten drei Nummern hindurch an) verursacht seinen Jüngern und späteren Generationen schlimme Qualen und gibt ihnen ein Gefühl der Verlassenheit, das im Tenorrezitativ (Nr. 2) mit verlagerten, dissonanten Harmonien an die Oberfläche kommt. Wir denken an Psalm 13: ‚Wie lange, Herr, willst du mich so ganz vergessen? Wie lange noch verbirgst du dein Antlitz vor mir?’, und an den Leitstern, der von allen Seeleuten und den Weisen aus dem Morgenland so geschätzt wurde.

Plötzlich bricht der Sturm los. Es ist erstaunlich, welch eine lebendige scena Bach aus einem schlichten 3/8-Allegro nur für Streicher in G-dur zu gestalten vermag. Eine heftig aufschäumende Gischt aus Zweiunddreißigstelnoten in den ersten Violinen, gegen ein dumpfes Pulsieren in den übrigen Instrumenten gesetzt, schwillt zu einem ohrenbetäubenden Lärmen auf den 7/6/4/2-Mollakkorden an, um ‚Belials Bäche’ zu schildern, die gegen das winzige Boot schlagen. In ihrem Gesamteindruck ähnelt diese Arie, die von Tenor und Violinen ein gleichermaßen virtuoses Passagenwerk verlangt, das jedoch von einer sehr viel größeren harmonischen Spannung durchdrungen ist, einer der mächtigeren ‚Zornesarien’ aus Händels Opern. Dreimal gebietet Bach unvermittelt dem Unwetter Einhalt, als wolle er von dem sturmgepeitschten Seemann, über zwei Takte hin, ‚Nahaufnahmen’machen.

Obwohl der Sturm außerordentlich real geschildert wird, steht er auch als Symbol für die gottlosen Kräfte, die den einsamen Christen zu verschlingen drohen, wenn er sich gegen seine Spötter erhebt.Jesus, nun wach (wie hat er überhaupt schlafen können bei all dem Lärm?), rügt seine Jünger wegen ihres mangelnden Glaubens. In einem Arioso mit geradliniger Continuobegleitung (es ist fast eine zweistimmige Invention) übernimmt der Bass-Solist die Rolle der vox Christi. Nach dem farbenreichen Drama der vorangegangenen scena verwundert die Dürre und Eintönigkeit der Musik. Man fragt sich, ob das hier dramatischer Realismus ist – die Störung aus dem Schlaf und die Zurechtweisung (das vielfach wiederholte ‚warum’) – oder gar eine sanfte Satire? Es ist vielleicht eine jener Gelegenheiten für Bach, auf Kosten seiner Leipziger Zuchtmeister ein bisschen Spaß zu haben?

Dann folgt ein zweites Seestück, ebenso ungewöhnlich wie der vorangegangene Sturm, in Form einer Arie für Bass, zwei Oboen d’amore und Streicher. Die im Oktavabstand geführten Streicher lassen an den Sog der Gezeiten und das Auftürmen der Wellen denken, denen Jesus Einhalt gebietet, bevor sie auslenken: ‚Schweig! Schweig!’ und ‚Verstumme!’. Weder Bachs autographe Partitur noch die originalen Parts enthalten in irgendeiner Art hilfreiche Angaben zur Artikulation (was natürlich ihre Aufnahme in seine Aufführungen nicht notwendigerweise ausschließt). Wir haben mit verschiedenen Variantenvon Verschleifungen und örtlich begrenzten Crescendi experimentiert, die einen Schlag früher als ihr natürlicher Wellenkamm beendet werden.

Dies schien idiomatisch und auf das Bild bezogen zu funktionieren, ebenso das abschließende Ritornell, das geschmeidig und weich gespielt wurde, als gehorche es nun Christi Befehlen. Dass der Sturm gestillt ist, kommt in dem Rezitativ des Alt-Solisten (Nr. 6) zum Ausdruck, ebenso in dem abschließenden Choral, der siebten Strophe von Johann Francks Lied ‚Jesu, meine Freude’ – ein hervorragender Abschluss für dieses ungewöhnliche und echte dramma per musica. Als Binnenländer mag Bach nie einen richtigen Sturm auf dem Meer erlebt haben, bei einem seiner Lieblingsautoren, Heinrich Müller, einem Theologe aus dem 17. Jahrhundert, ist es eher wahrscheinlich: Müller lebte an der Ostsee, in Rostock, und kommentierte wortgewandt den Vorfall aus dem Matthäus-Evangelium.

Für einen wirklich gläubigen Menschen bedeutet die Reise in ‚Christi Schifflein’, dass er die Unbilden des Lebens und Wetters erfährt, jedoch unversehrt aus ihnen hervorgeht: ‚ein paradoxum mitten in der Unruhe voller Ruhe’. Eine tropologische Interpretation, möchte man hoffen, war für Bach Rechtfertigung genug, die biblische Geschichte so wunderbar originell und, ja, dramatisch auszugestalten, ein Vorgeschmack auf seine Johannis-Passion, deren Uraufführung gerade einmal gut zwei Monate fern lag. Doch wir können ziemlich sicher sein, dass Leipziger Ratsherren wie Dr. Steger, der neun Monate zuvor unter dem Vorbehalt ‚und hätte der solche Compositiones zu machen, die nicht theatralisch wären’ für Bach als Kantor gestimmt hatte, die Haare zu Berge gestanden haben.

© John Eliot Gardiner 2006

Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier

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  Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen für die Sonntage nach Epiphanias:

               Link:    h i e r  zum Download als PDF   

  Künstler-Beitrag –  

              Link:   Künstler-Meinungen:  Maya Homburger, Violine

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CDs vom Label SDG  
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sdg-115-vol-19

Cover:  CD – SDG 115 – Vol. 19

CD 2 zum 4. So. nach Epiphanias

Link: CD – Bestellung 

CD  – Inhalt:

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BWV 14  „Wär Gott nicht mit uns diese Zeit“
BWV 81  „Jesus schläft, was soll ich hoffen?“
BWV 26  „Ach wie flüchtig, ach wie nichtig“
BWV 227 „Jesu, meine Freude“ (Motette)

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bachfest-leipzig-2013

Bachfest Leipzig 2017 vom 09.06 – 18.06.2017 

“EIN SCHÖN NEW LIED” – MUSIK UND REFORMATION 

Das Bachfest 2017 steht unter dem Motto ““EIN SCHÖN NEW LIED” – MUSIK UND REFORMATION

Martin Luther sah in „Frau Musica“ eine göttliche Kunst, da sie den Teufeln zuwider sei. Entsprechend stellte er die Musik in eine Reihe mit der Theologie, erhob das deutschsprachige geistliche Lied zu einem festen Bestandteil des reformatorischen Programms und hielt ließ es Eingang in den Gottesdienst finden. Häufig als „schöne newe Lieder“ betitelt, verbreitete sich das neue reformatorische Liedrepertoire rasant….

Der Ticketverkauf für das Bachfest Leipzig 2017 beginnt seit dem 14. Oktober 2016.

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Bachfest-Programm zum Download als PDF 

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S i t z p l ä n e  der Leipziger Kirchen als PDF:

Sitzplan der Thomaskirche Leipzig als PDF zum Download 

Sitzplan der Nikolaikirche Leipzig als PDF zum Download  

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Kartenvorbestellungen:

über Ticket-Online

oder

für die Konzerte innerhalb des Bachfestes

über das Bach-Archiv Leipzig:

Bach-Archiv Leipzig

Stiftung bürgerlichen Rechts
Thomaskirchhof 16
04109 Leipzig

Telefon:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 33

Fax:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 35

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Video vom Thomanerchor !

ohann Sebastian Bach (1685-1750)

♪ Cantata BWV 182, „Himmelskönig, sei willkommen“ (Weimar, 1714)

I. Sonata
II. Chorus: Himmelskönig, sei willkommen
III. Recitative (bass): Siehe, ich komme, im Buch ist von mir geschrieben
IV. Aria (bass): Starkes Lieben
V. Aria (alto): Leget euch dem Heiland unter
VI. Aria (tenor): Jesu, laß durch Wohl und Weh
VII. Chorale: Jesu, deine Passion ist mir lauter Freude
VIII. Chorus: So lasset uns gehen in Salem der Freuden

Thomaner Jakob Wetzig, alto
Patrick Grahl, tenor
Gotthold Schwarz, bass

Thomanerchor Leipzig
Gewandhausorchester
Leitung: Georg Christoph Biller

Rondeau Production 2014

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 Auf  YouTube veröffentlichte Videos der

J.S. Bach-Stiftung St. Gallen” –  stelle ich hier vor:

Rudolf Lutz - Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

Rudolf Lutz Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen)

Weitere Informationen zur Bachstiftung:

unter www.bachstiftung.ch

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J.S. Bach – Kantate BWV 81 „Jesus schläft, was soll ich hoffen“ |
3. Arie (J. S. Bachstiftung)

Kantate für den 4. Sonntag nach Epiphanias!

Dritter Satz (Arie) aus der Kantate BWV 81

Aus der reformierten Kirche Trogen, Schweiz
Chor und Orchester der J. S. Bachstiftung St. Gallen
Rudolf Lutz – Musikalische Leitung
Solist
Bernhard Berchtold – Tenor


Johann Sebastian Bach – Kantate BWV 99 „Was Gott tut, das ist wohlgetan“

Fünfter Satz (Arie, Duett Sopran und Alt) aus der Kantate BWV 99

Aus der reformierten Kirche Trogen, Schweiz
Chor und Orchester der J. S. Bachstiftung St. Gallen
Rudolf Lutz – Musikalische Leitung
Solisten
Julia Neumann – Sopran
Claude Eichenberger – Alt

Text:
Wenn des Kreuzes Bitterkeiten
Mit des Fleisches Schwachheit streiten,
Ist es dennoch wohlgetan.
Wer das Kreuz durch falschen Wahn
Sich vor unerträglich schätzet,
Wird auch künftig nicht ergötzet.

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Die DVD – BWV 99 ist im Bach-Shop der Bachstiftung zu beziehen !

http://www.bachstiftung.ch/shop/was-gott-tut-das-ist-wohlgetan-bwv-99-dvd.html

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mp3 – Download –

J.S. Bach-Stiftung – bei –

Amazon – mit Hörproben

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Link zum Bachstiftung-Shop

mp3-CDs-DVDs bei der J.S. Bach-Stiftung

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DVD’s der Johann Sebastian Bach-Stiftung St. Gallen

Bezugsquelle bei jpc –

Link:   bei   j p c

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All of Bach

(Bach-Projekt in Holland)

ALL OF BACH Hinweise - News

 ALL OF BACH

J.S. Bach Kantate – BWV 82 „Ich habe genug

„Ich habe genug“ (BWV 82; ursprünglicher Titel: „Ich habe genung“) ist eine Kirchenkantate von Johann Sebastian Bach. Er komponierte die Solokantate für Bass in Leipzig für das Fest Mariä Reinigung und führte sie am 2. Februar 1727 erstmals auf. In den 1730er Jahren erstellte er eine Version für Sopran, BWV 82a. Teile der Kantate wurden in das Notenbüchlein für Anna Magdalena Bach kopiert. Das Werk wird oft aufgeführt und wurde von Bachs Kirchenkantaten am häufigsten aufgenommen.

Bach schrieb die Kantate in seinem vierten Jahr in Leipzig für das Fest Mariä Reinigung. Die vorgeschriebenen Lesungen waren Mal 3,1–4 LUT und Lk 2,22–32 LUT, die Darstellung des Herrn. Das Evangelium erwähnt kurz die Reinigung Marias und geht ausführlich auf Simeon ein, dem prophezeit wurde, er werde nicht sterben, bevor er den Messias gesehen habe. Sein Lobgesang Nunc dimittis („Herr, nun lässest du deinen Diener in Friede fahren“) ist fester Bestandteil der Komplet und des anglikanischen Evensong.

In vorangegangenen Jahren hatte Bach für das Fest zwei Kantaten aufgeführt, die sich ebenfalls auf Simeons Lobgesang konzentrieren, Erfreute Zeit im neuen Bunde, BWV 83, 1724 und die Choralkantate auf Luthers Kirchenlied als Paraphrase des Lobgesangs, Mit Fried und Freud ich fahr dahin, BWV 125, 1725. Stärker noch als in den früheren Werken betont der Theologe und Bachschüler Christoph Birkmann (1703–1771) als Textdichter in Ich habe genug die Sehnsucht, dem irdischen Elend zu entkommen und mit Jesus vereint zu werden.

Bach führte die Kantate am 2. Februar 1727 erstmals auf. Die erhaltene Partitur und die Stimmen zeigen, dass er die Kantate mindestens drei weitere Male aufgeführt hat, in einer Version für Sopran, BWV 82a, zuerst vielleicht 1731 oder sogar bereits 1730, eine weitere Version für Sopran 1735, schließlich wieder für Bass, mit nur geringen Änderungen gegenüber dem Original, nach 1745. Offensichtlich schätzte Bach das Werk sehr.

Das erste Rezitativ und ein großer Teil der Arie Schlummert ein wurden in das Notenbüchlein für Anna Magdalena Bach kopiert in einer Fassung mit Continuo-Begleitung, wahrscheinlich von Anna Magdalena Bach selbst zu ihrem eigenen Gebrauch. Andere Kantaten, die Bach zum Anlass Mariä Reinigung aufführte, waren nach Alfred Dürr: Komm, du süße Todesstunde, BWV 161, Ich lasse dich nicht, du segnest mich denn, BWV 157, und Der Friede sei mit dir, BWV 158, zu ähnlichen Themen.

In der ersten Fassung der Kantate geht die Wahl der Bass-Stimme vermutlich von dem greisen Simeon aus. Die Sopran-Stimme verdeutlicht stärker, dass die Situation für den Glaubenden im Allgemeinen zutrifft.

Der Solo-Bass wird in fünf Sätzen begleitet von Oboe, zwei Violinen, Viola und Basso continuo (mit separat ausgeschriebenen und voneinander abweichenden Stimmen für Orgel und Bassinstrument).

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Ensemble: ALL OF BACH

1. Ich habe genung (Aria)
2. Ich habe genung (Recitative)
3. Schlummert ein (Aria)
4. Mein Gott! (Recitative)
5. Ich freue mich (Aria)

Ausführende:

CONDUCTOR AND HARPSICHORD:  Lars Ulrik Mortensen

BASS:  Thomas Bauer

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VIOLIN 1 Shunske Sato, Sayuri Yamagata, Anneke van Haaften
VIOLIN 2 Pieter Affourtit, Paulien Kostense, Annelies van der Vegt
VIOLA Staas Swierstra, Femke Huizinga
CELLO Lucia Swarts, Richte van der Meer
DOUBLE BASS Robert Franenberg
OBOE Martin Stadler
POSITIVE ORGAN Siebe Henstra

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J. S. Bach – Kantaten-Projekt in Stuttgart

Bach:vokal

BACH:vokal Stuttgart J.S. Bach-Projekt

Die Ensembles der Stiftsmusik Stuttgart führen im Zeitraum von 2011 bis 2021 unter der künstlerischen Leitung von

Stiftskantor Kay Johannsen

an jährlich vier Bach-Wochenenden (Donnerstag, Freitag & Sonntag) und in ergänzenden Sonderkonzerten das gesamte Vokalwerk von Johann Sebastian Bach auf. Die geistlichen Kantaten erklingen dabei im Zusammenhang mit ihrer ursprünglichen Bestimmung im Kirchenjahr.

Auf der Webseite zum Projekt finden Sie alle Informationen rund um Termine, Karten, Künstler:

Link: www.bach-vokal.de

Möchten Sie in den Post-Verteiler aufgenommen werden? Dann schreiben Sie uns bitte eine kurze

Mail an:  

info@stiftsmusik-stuttgart.de

Bach:vokal auf YouTube

Professionelle Qualität in Bild und Ton: Jede Woche kommt ein Chorsatz, eine Arie oder ein Choral hinzu! So können Sie mit Bach:vokal verbunden bleiben, auch wenn gerade kein Konzert ansteht.

Unter dem nachstehenden Link sind veröffentlichte Videos auf YouTube einsehbar..!!

Link:   http://www.stiftsmusik-stuttgart.de/seiten/archiv.html

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 J.S. Bach, Kantate BWV 14 „Wär Gott nicht mit uns diese Zeit“ 

„Wär Gott nicht mit uns diese Zeit“ (BWV 14) ist eine Kirchenkantate von Johann Sebastian Bach. Er komponierte die Choralkantate in Leipzig für den 4. Sonntag nach Epiphanias auf das Kirchenlied von Martin Luther und führte sie am 30. Januar 1735 erstmals auf.

Bach schrieb die Choralkantate in Leipzig für den 4. Sonntag nach Epiphanias (Erscheinung des Herrn). In seinem ersten Jahr in Leipzig hatte er zu diesem Anlass Jesus schläft, was soll ich hoffen? komponiert. Im Jahr 1725, als er einen Jahreszyklus von Choralkantaten komponierte, gab es den Sonntag nicht, weil Ostern früh lag. 1735, kurz nach der ersten Aufführung seines Weihnachtsoratorium, füllte er diese Lücke. Für Christoph Wolff ist es offensichtlich, dass Bach seinen Zyklus von Choralkantaten 1735 wieder aufführte und zwischen „Was mein Gott will, das g’scheh allzeit,“ BWV 111 für den dritten Sonntag nach Epiphanias und „Ich hab in Gottes Herz und Sinn“ for Septuagesima eine neue Kantate benötigte.

Die vorgeschriebenen Lesungen für den Sonntag waren Röm 13,8–10 LUT, „So ist nun die Liebe des Gesetzes Erfüllung“, und Mt 8,23–27 LUT, die Sturmstillung. Der Kantatentext beruht auf dem gleichnamigen Kirchenlied in drei Strophen von Martin Luther, einer Umdichtung von Psalm 124, veröffentlicht 1524 in Johann Walters Eyn geystlich Gesangk Buchleyn. Laut John Eliot Gardiner wurde das Lied in Leipzig regelmäßig an diesem Sonntag gesungen. Der Text der ersten und der letzten Strophe wurde für die Kantate im Wortlaut beibehalten, ein unbekannter Librettist dichtete die mittlere Strophe zu einer Folge von Arie, Rezitativ und Arie um, Wolff benennt Andreas Stübel als möglichen Dichter. Das Thema des Liedes bezieht sich allgemein auf das Evangelium: Unser Leben ist auf Gottes Hilfe angewiesen und ohne ihn verloren. Eine weitere Verbindung ist durch die Bilder von überflutendem Wasser im Psalm gegeben, den Luther umgedichtet hat. Der Kantatendichter entwickelte daraus „Es hätt uns ihre Wut wie eine wilde Flut und als beschäumte Wasser überschwemmet“.

Bach führte die Kantate am 30. Januar 1735 erstmals auf. Sie ist eine seiner spätesten erhaltenen Kirchenkantaten.

Die Kantate ist besetzt mit drei Solisten, Sopran, Tenor und Bass, vierstimmigem Chor, Corno da caccia, zwei Oboen, zwei Violinen, Viola und Basso continuo.

  1. Coro: Wär Gott nicht mit uns diese Zeit
  2. Aria (Sopran): Unsre Stärke heißt zu schwach
  3. Recitativo (Tenor): Ja, hätt es Gott nur zugegeben
  4. Aria (Bass): Gott, bei deinem starken Schützen
  5. Choral: Gott Lob und Dank, der nicht zugab

Der Choral wird auf die Melodie von „Wo Gott der Herr nicht bei uns hält“ gesungen. Diesem Lied hatte Bach ebenfalls eine Choralkantate gewidmet, „Wo Gott der Herr nicht bei uns hält“, BWV 178. Der Eingangschor ist eine ungewöhnliche Komposition, die nicht den Schema von Ritornellen folgt, in die der Sopran den cantus firmus in langen Noten singt. In einer Satzweise, die an Motetten erinnert, spielen die Streicher colla parte mit den Stimmen, jede Zeile des Chorals wird durch eine vierstimmige Gegenfuge vorbereitet. Die Choralmelodie wird nicht gesungen, sondern von den Bläsern in langen Noten vorgetragen. Dadurch entsteht ein fünfstimmiger Satz, der in Bachs Kantatenschaffen einzigartig ist. Das einzige andere Stück von ähnlicher Komplexität, ebenfalls mit instrumentalem cantus firmus, ist der Eingangschor von „Ein feste Burg ist unser Gott“, BWV 80, der jedoch keine Gegenfuge enthält.

In der ersten Arie wird der Sopran begleitet von den Streichern und dem Horn, das den Textkontrast „stark“ und „schwach“ zusammen mit der Singstimme unterstreicht. Gardiner bemerkt, dass das Horn in seinem höchsten Register spielt, im Autograph als „Corne. par force and tromba“ bezeichnet. Im zentralen Rezitativ werden die flutenden Wasser durch schnelle Passagen im continuo auf Worte wie „Wut“, „Flut“ und „überschwemmet“ illustriert. Ähnliche Wortmalerei malt im Mittelteil der Bass-Arie die Wellen in Oktavsprüngen und „abwärtsschießenden Läufen“, wie Alfred Dürr es beschreibt. Der Schlusschoral ist ein vierstimmiger Satz mit belebten Unterstimmen, der Ähnlichkeit mit den Chorälen des kurz zuvor aufgeführten Weihnachts-Oratoriums hat. Wolff betont die reife Kompositionstechnik in Bachs späten Kirchenkantaten, in die seine Erfahrungen der Jahre 1723 bis 1729 eingegangen ist.

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Video:  J.S. Bach, Kantate BWV 14 „Wär Gott nicht mit uns diese Zeit“ 

solistenensemble stimmkunst | Stiftsbarock Stuttgart | Leitung: Kay Johannsen

Aufführung im Rahmen des Zyklus Bach:vokal, Stiftskirche Stuttgart, 24.1.2013. Weitere Infos: http://www.bach-vokal.de, http://www.stiftsmusik-stuttgart.de

1 Coro
2 Aria „Unsre Stärke heißt zu schwach“ (Fanie Antonelou Sopran)
3 Rezitative „Ja, hatte es Gott nur zugegeben“ (Nils Giebelhausen, Tenor) 
4 Aria „Gott, bei deinem starken Schützen“ (Jens Hamann, Bass) 
5 Choral „Gott Lob und Dank, der nicht zugab“ 

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“Ich wünsche allen Besuchern einen schönen Sonntag”

Herzliche Grüße

Volker

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J. S. Bach-Kantaten im Kirchenjahr mit Radio-Sendungen, Videos und Kantaten-Beschreibungen für den 4. Sonntag nach Epiphanias


J. S. Bach-Kantaten im Kirchenjahr mit Radio-Sendungen, Videos und Kantaten-Beschreibungen für den 4. Sonntag nach Epiphanias

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Alt-Ansicht der Thomaskirche in Leipzig

                                                 Alt-Ansicht der Thomaskirche in Leipzig

Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder Sehprobe, Radio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 29.01.2017 begehen wir den 4. Sonntag nach Epiphanias (Sexagesimae)

Am 4. Sonntag nach Epiphanias (Sexagesimae) steht Gottes Macht über die Naturmächte im Vordergrund. Jesu Sturmstillung, die Sintflut, die Worte Gottes durch den Propheten – alles führt uns vor Augen, dass Gott den Weltenlauf mit Leichtigkeit verändern. Doch während die Sintflut dazu diente, den „Versuch“ mit der Menschheit noch einmal neu anzufangen, zielen die anderen Geschichten schon eher darauf ab, dass der Mensch sich ändern soll, um solche Katastrophen abzuwenden. In der Sturmstillung tadelt Jesus den kleinen Glauben der Jünger. Der Prophet rät dem Volk Israel, Gott zu fürchten und nicht die Menschen, deren Macht ja doch sehr begrenzt ist. Die Epistellesungen gehen in die gleiche Richtung.

Am 4. Sonntag nach Epiphanias werden wir daran erinnert, dass Gott die Macht über alle Naturgewalten hat, und hören die Erzählung von der Sturmstillung. Durch Jesus sollen wir teilhaben an dieser Macht, aber oft reicht unser Vertrauen nicht aus, so dass wir hoffnungslos verzagen wollen. Allein der Glaube an die Kraft dessen, der der Sintflut ein Ende setzte, der das Schilfmeer zerteilte, der Petrus zu sich auf das Wasser rief, gibt uns neue Zuversicht.

Wochenspruch: 

Kommt her und sehet an die Werke Gottes, der so wunderbar ist in seinem Tun an den Menschenkindern. (Ps 66, 5)

Wochenlied: 

“Such, wer da will, ein ander Ziel“ (EG 346)

YouTube – Musikvideo zum Wochenlied

(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten für den 4. Sonntag nach „Epiphanias“

BWV  14  –  „Wär Gott nicht mit uns diese Zeit
BWV  81  –  „Jesus schläft – was soll ich hoffen

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R a d i o – Sender in Deutschland mit Bach-Kantaten

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WDR3 – Klassik

Sendung: 07:05 bis 08:30 Uhr

WDR3 – Livestream-Link:

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html

Allgemein-Link:

http://www.wdr.de/radio/wdr3/

Programm: Link:

http://www.wdr.de/programmvorschau/wdr3/uebersicht/

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik – Sonntag: 07:05 bis 08:30 Uhr

Bach-Kantate ab ca. 08:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 14 Wär Gott nicht mit uns diese Zeit

Kantate zum 4. Sonntag nach Epiphanias;

Lydia Teuscher, Sopran; Daniel Johannsen, Tenor;

Danile Ochoa, Bass;

Chorus Musicus Köln / Das Neue Orchester

Leitung: Christoph Spering

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NDRkultur

Sonntag: 08:03 – 08:40Uhr

Livestream –Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRkultur – Kantate

Sendung Sonntag: 08:03 – 08:40Uhr 

Johann Sebastian Bach:

Kantate BWV 14Wär‘ Gott nicht mit uns diese Zeit

Kantate für den 4. Sonntag nach Epiphanias

Monika Frimmer, Sopran / Eberhard Büchner, Tenor

Andreas Scheibner, Bass

Thomanerchor LeipzigNeues Bachisches Collegium Musicum Leipzig

Leitung: Hans-Joachim Rotzsch

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HR2 – Kultur

Sendung: 06:05 – 07:30 Uhr

Programm:

http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/kalender3758.jsp?rubrik=3758

Livestream:

http://www.hr-online.de/website/static/streaming_popup/mp3streamer.jsp?client=hr2

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HR2 – Kultur

Geistliche Musik – Auszug aus dem Programm:

Etwa ab  07:10 Uhr:

Johann Sebastian Bach

Kantate BWV 81 “Jesus schläft, was soll ich hoffen”

Kantate für den 4. Sonntag nach Trinitatis

Gli Angeli Geneve

Leitung:Stephen MacLeod

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

Programm: 

http://www.sr.de/sr/sr2//station106~week.html;jsessionid=BB206B8BE43558076CF9D56CD9C9D460

Webradio:  

http://www.sr-online.de/sr2/351/5305.html

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Auszüge aus dem Programm:.

Sonntag 08:04 – 09:00 Uhr

Bach-Kantate

Kantate BWV 81Jesus schläft, was soll ich hoffen

Kantate am 4. Sonntag nach Epiphanias

Bogna Bartosz, Alt;  Jörg Dürrmüller, Tenor

Klaus Mertens, Bass;

Amsterdam Baroque Choir and Orchestra

Leitung: Ton Koopman

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SWR2 (Kulturradio)

Sendung: 08:03 bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik am Sonntag um 08:03 bis 08:30 Uhr

SWR2 – Kantate

Johann Sebastian Bach

BWV 81 „Jesus schläft, was soll ich hoffen

Alt-Arie aus der gleichnamigen Kantate

Julia Hamari (Alt) Bach-Collegium Stuttgart

Leitung: Helmuth Rilling

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Christoph Graupner (1683-1760)

Kantate: „Herr, die Wasserströme erheben sich“

Collegium Vocale

Leitung: Philippe Herreweghe

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Johann Sebastian Bach

BWV 81Schweig, aufgetürmtes Meer!„,

Bass-Arie aus der Kantate „Jesus schläft, was soll ich hoffen“

Siegmund Nimsgern (Bass)

Bach-Collegium Stuttgart

Leitung: Helmuth Rilling

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rbb kulturradio

Sendung Sonntag: 09:30 bis 10:00 Uhr

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio  

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag von 09:30 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 14 Wär Gott nicht mit uns diese Zeit

Kantate zum 4. Sonntag nach Epiphanias;

Lydia Teuscher, Sopran; Daniel Johannsen, Tenor;

Danile Ochoa, Bass;

Chorus Musicus Köln / Das Neue Orchester

Leitung: Christoph Spering

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MDR – Kultur  

Sendung:  Sonntag: 06:30 bis 07:00 Uhr 

Programm:

http://www.mdr.de/kultur/radio-tv/radio/startseite-kultur-radio-100.html

MDR-Kultur Live:

http://www.mdr.de/kultur/radio-tv/radio/index.html

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MDR – Kultur  

Auszüge aus dem Programm:

Sendezeit: Sonntag um 06:30 bis 07:00 Uhr

06:30 Uhr Kantate

Gottfried August Homilius (1714-1785)

Kantate: „Kommt, frohe Völker herzu„“

Marie-Pierre Roy, Sopran / Knut Schoch, Tenor

Markus Köhler, Bass

Handel’s Company Choir / Handel’s Company

Leitung: Rainer Johannes Homburg 

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Bayern-Klassik

Sendung Sonntag: 08:05 bis 08:30 Uhr

Programm:  

https://www.br-klassik.de/programm/radio/index.html

Live-Stream:

(Es ist zu empfehlen, den VLC Media Playerden man kostenlos aus dem Netz herunterladen kann – zu benutzen!)

http://streams.br-online.de/br-klassik_2.m3u

oder

http://www.br.de/radio/br-klassik/index.html

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Bayern-Klassik

Auszüge aus dem Programm:

Sendung: Sonntag um  08:05 Uhr bis 08:30 Uhr

Johann Sebastian Bach:

Kantate BWV 14 „Wär Gott nicht mit uns diese Zeit“

Kantate am vierten Sonntag nach Epiphanias,

Joanne Lunn, Sopran; Paul Agnew, Tenor;

Peter Harvey, Bass;

Monteverdi Choir / The English Baroque Soloists

Leitung:  John Eliot Gardiner

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Deutschlandfunk

Sendung Sonntag: 06:10 Uhr bis 07:00 Uhr

Deutschlandfunk

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag: 06:10 Uhr bis 07:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

Kantate BWV 81  „Jesus schläft, was soll ich hoffen“

Kantate zum 4. Sonntag nach Epiphanias für Soli, gemischten Chor und Orchester,

Gli Angeli Geneve

Leitung:  Stephen MacLeod

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Domradio Köln

Sendung: „Cantica“ Sonntag um 06:30 Uhr bis 07:00 Uhr

Wiederholung: Sonntag um 23:00 – 23:30 Uhr 

Programm:

https://www.domradio.de/radio

Web-Radio:

https://www.domradio.de/radio

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Domradio Köln

Sendung: „Cantica“ am Sonntag   06:30 Uhr bis 07:00 Uhr

Wiederholung: um 23:00 – 23:30 Uhr

Vertonungen des „Nunc dimittis“Freude und Abschied

In dieser Ausgabe von domradio-Cantica erklingen Vertonungen von:

Giovanni Pierluigi da Palestrina, Orlando Gibbons, Heinrich Schütz, Charles Villiers Stanford, Gustav Holst und Pawel Lukaszewski.

weiter zum Text von Dom-Radio

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ERF – Plus  (Evang. – Rundfunksender)

Sendung:  Sonntag Bach-Kantate 

Die Sonntagskantaten des Thomaskantors gespielt und erklärt.

Sonntag, 11:00 Uhr

Tages-Programm:

http://www.erf.de/radio/erf-plus/tagesprogramm/4167?reset=1

Livestream:

http://www.erf.de/livestream?radio=erfplus

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ERF – Plus  (Evang. – Rundfunksender)

Sonntag, 11:00 Uhr

Bach-Kantate –
BWV 81 – „Jesus schläft, was soll ich hoffen“

Kantate für den vierten Sonntag nach Epiphanias !

Aufnahme der J.S. Bachstiftung St. Gallen.

Chor und Orchester der J.S. Bachstiftung St. Gallen musizieren unter der

Leitung von Rudolf Lutz,

Solisten sind:  Roswitha Müller, / Bernhard Berchtold und Wolf Matthias Friedrich.

Der Choral, der am Ende der Kantate erscheint „Jesu, meine Freude“, ist in Orgelbearbeitungen von  Johann Ludwig Krebs (1713-1780) und

J. S. Bach zu hören und vor allem als Motette BWV 227. Interpret ist der Windsbacher Knabenchor unterer Leitung von:  Karl-Friedrich Beringer.

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Videos mit Bach-Kantaten

für den 4. Sonntag nach „Epiphanias“

BWV  14  –  „Wär Gott nicht mit uns diese Zeit
BWV  81  –  „Jesus schläft – was soll ich hoffen

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/ YouTube: BWV 14 –  

Wär Gott nicht mit uns diese Zeit“  (Interpret: S D G )

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/ YouTube: BWV 14 –  

Wär Gott nicht mit uns diese Zeit“  (Interpret: Rilling ) 

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/ YouTube: BWV 81  –  Gesprächs-Konzert

 Jesus schläft – was soll ich hoffen –  (Interpret: Helmuth Rilling)

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/ YouTube: BWV 81 

 Jesus schläft – was soll ich hoffen –  (Interpret: Sigiswald Kuijken)

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Kantaten zum Fest Mariae Reinigung am 2. Februar

/ YouTube BWV 83 Erfreute Zeit im neuen Bunde (Interpret: Koopman )

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/ YouTube BWV 125  Mit Fried und Freud ich fahr dahin“ (Interpret: Herreweghe )

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In loser Reihenfolge stelle ich bemerkenswerte Werke

von J.S. Bach sowie aus der Bach-Familie – u.a. Barock-Komponisten vor..!!

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Johann Philipp Krieger  – (1649 bis 1725) 

Johann Philipp Krieger 1649 - 1725

Johann Philipp Krieger 1649 – 1725

 Johann Philipp Krieger (* 26. Februar 1649 in Nürnberg; † 6. Februar 1725 in Weißenfels) war ein deutscher Komponist, Organist und Kapellmeister.

Krieger wuchs als Sohn eines Teppichmachers und Garnfärbers auf und erhielt bereits in frühen Jahren eine musikalische Unterrichtung an Tasteninstrumenten. Ab dem achten Lebensjahr erhielt er Unterricht bei dem Nürnberger Musiker und Froberger Schüler Johann Drechsel. Weiteren Unterricht erhielt er auf Blas- und Streichinstrumenten von dem Gambisten Gabriel Schütz         (1633-1710). Vorrangig beeinflusst wurde er während seiner Ausbildung jedoch von dem Organisten Paul Hainlein, vor allem hinsichtlich seiner späteren Zuwendung zum Orgelspiel.

Später ging Krieger nach Dänemark, wo er Schüler des Königlich Dänischen Organisten Johannes Schröder in Kopenhagen wurde. Gleichzeitig vertrat er diesen als Organisten an der Peterskirche. Parallel dazu erhielt er bei Kaspar Förster jun., seines Zeichens Königlich Dänischer Kapellmeister, Unterricht im Fach Tonsatz. Kurze Zeit nach Aufnahme seines Studiums wurde Krieger an der Orgel der Hauptkirche in Kopenhagen eingesetzt. Gegen 1667 erhielt er eine Berufung nach Christiania in Norwegen als Organist, die er auf Wunsch seiner Eltern jedoch nicht wahrnahm…

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Video auf YouTube:

Johann Philipp Krieger

Geistliches-Konzert: „Ich will in Friede fahren“

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Johann Philipp Krieger (1649-1725)

„Einsamkeit, du Qual der Hertzen“

Einsamkeit, du Qual der Hertzen
Was der Himmel will erquicken
Tausend Schmertzen
So sind nun die traurigen Stunden verschwunden

Ausführende: Spägele • Jochens • Friedrich • Lautten Compagney • Katschner

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CD Seelenfrieden CD-Vorstellung: 

Johann Philipp Krieger (1649-1725)

Auch wenn seine Musik heutzutage eher Spezialisten ein Begriff sein dürfte, war Johann Philipp Krieger (1649- 1725) doch einer der führenden Komponisten Deutschlands unmittelbar vor Bach. Sein Verdienst liegt besonders in der Einführung italienischer und französischer Form- und Satztechniken. Die insgesamt zwanzig Geistlichen Konzerte aus der Sammlung ‚Musicalischer Seelen-Frieden‘, dem einzigen Druck geistlicher Musik Kriegers, sind in den Jahren 1690 bis 1696 entstanden. Neben ungefähr 2500 Kantaten gehört auch seine Instrumentalmusik zu den bedeutendsten Gattungsbeiträgen vor Bach. Um auf die bislang wenig beachteten Qualitäten Kriegers als Vokal- und Instrumentalkomponist aufmerksam zu machen, kann man sich wohl keine besseren Interpreten vorstellen als Dorothee Mields sowie die Hamburger Ratsmusik unter Simone Eckert.

Psalm 134: Ecce nunc benedicite Domino (Geistliches Konzert für Sopran, zwei Violinen und B.c.) – Sonata Quinta G-Dur Op.II (für Violine, Viola da gamba und B.c.) –

Psalm 68: Es stehe Gott auf (Geistliches Konzert für Sopran, zwei Violinen und B.c.) – Sonata Sesta à doi a-Moll Op.II (für Violine, Viola da gamba und B.c.) –

Psalm 65: Gott, man lobet dich in der Stille (Geistliches Konzert für Sopran, zwei Violinen und B.c.) – Sonata Quarta à doi F-Dur Op.II (für Violine, Viola da gamba und B.c.) –

Psalm 31: Herr, auf dich trau ich (Geistliches Konzert für Sopran, zwei Violinen und B.c.)

CD-Bestellung:    >>  h i e r  <<

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Sir John Eliot Gardiner – Kantaten-Beschreibung

Aufführungsort: Romsey Abbey, Hampshire am 30.01.2000

BWV 81 „Jesus schläft, was soll ich hoffen?“

Kantaten für den 4. Sonntag nach Epiphanias.

Wenn man mich fragte, welche Art Opern Bach komponiert hätte, würde ich sofort

BWV 81 „Jesus schläft, was soll ich hoffen?nennen. Denn mir scheint, nichts in seinen weltlichen Kantaten, trotz ihrer Bezeichnungen als dramma per musica, ist annähernd so lebendiges Theater oder tatsächlich Oper wie dieses erstaunliche Werk, das am 30. Januar 1724 in Leipzig uraufgeführt wurde. Es gehört zu jener Handvoll Kantaten, in denen Bach ein dramatisches Ereignis aus dem Tagesevangelium aufgreift – hier Matthäus’ Bericht, wie Jesus den Sturm beruhigt, der auf dem See Genezareth tobt, und das Boot, in dem er sich mit seinen Jüngern befindet, zu kentern droht – und als Basis für eine Metapher nimmt, die den Christen seiner Zeit gegenwärtig war: das Leben als Seereise.Jesu Schlaf auf dem Schiff gibt den Einstieg in eine gespenstische Meditation über die Schrecknisse des Verlassenseins in einer gottlosen Welt – Stichwort für ein Paar altmodischer Blockflöten, die in Bachs Musik häufig mit Tod und Schlaf assoziiert werden und sich zu den Streichern zu gesellen. Es ist auch keine Überraschung, dass Bach diese einleitende Arie einem Alt gibt, der Stimme, der er das Spektrum von Reue, Furcht und Klagen anzuvertrauen pflegte.

Hier unterwirft er den Sänger dem strengen technischen (und symbolischen) Ausdauertest, ein tiefes B über zehn langsame Taktschläge zu halten (zweimal!), ohne dass die Stimme zittert, und dann den klaffenden Abgrund des nahenden Todes heraufzubeschwören.Es gibt auch ein Problem der Klangbalance zu lösen: bei der Einbindung der beiden, inihrer Lautstärke unflexiblen Blockflöten, die eine Oktave über den dynamisch flexiblen Streichern spielen, eine möglichst große Expressivität beizubehalten. Das Leben ohne Jesus (sein schläfriges Schweigen dauert die ersten drei Nummern hindurch an) verursacht seinen Jüngern und späteren Generationen schlimme Qualen und gibt ihnen ein Gefühl der Verlassenheit, das im Tenorrezitativ (Nr. 2) mit verlagerten, dissonanten Harmonien an die Oberfläche kommt. Wir denken an Psalm 13: ‚Wie lange, Herr, willst du mich so ganz vergessen? Wie lange noch verbirgst du dein Antlitz vor mir?’, und an den Leitstern, der von allen Seeleuten und den Weisen aus dem Morgenland so geschätzt wurde.

Plötzlich bricht der Sturm los. Es ist erstaunlich, welch eine lebendige scena Bach aus einem schlichten 3/8-Allegro nur für Streicher in G-dur zu gestalten vermag. Eine heftig aufschäumende Gischt aus Zweiunddreißigstelnoten in den ersten Violinen, gegen ein dumpfes Pulsieren in den übrigen Instrumenten gesetzt, schwillt zu einem ohrenbetäubenden Lärmen auf den 7/6/4/2-Mollakkorden an, um ‚Belials Bäche’ zu schildern, die gegen das winzige Boot schlagen. In ihrem Gesamteindruck ähnelt diese Arie, die von Tenor und Violinen ein gleichermaßen virtuoses Passagenwerk verlangt, das jedoch von einer sehr viel größeren harmonischen Spannung durchdrungen ist, einer der mächtigeren ‚Zornesarien’ aus Händels Opern. Dreimal gebietet Bach unvermittelt dem Unwetter Einhalt, als wolle er von dem sturmgepeitschten Seemann, über zwei Takte hin, ‚Nahaufnahmen’machen.

Obwohl der Sturm außerordentlich real geschildert wird, steht er auch als Symbol für die gottlosen Kräfte, die den einsamen Christen zu verschlingen drohen, wenn er sich gegen seine Spötter erhebt.Jesus, nun wach (wie hat er überhaupt schlafen können bei all dem Lärm?), rügt seine Jünger wegen ihres mangelnden Glaubens. In einem Arioso mit geradliniger Continuobegleitung (es ist fast eine zweistimmige Invention) übernimmt der Bass-Solist die Rolle der vox Christi. Nach dem farbenreichen Drama der vorangegangenen scena verwundert die Dürre und Eintönigkeit der Musik. Man fragt sich, ob das hier dramatischer Realismus ist – die Störung aus dem Schlaf und die Zurechtweisung (das vielfach wiederholte ‚warum’) – oder gar eine sanfte Satire? Es ist vielleicht eine jener Gelegenheiten für Bach, auf Kosten seiner Leipziger Zuchtmeister ein bisschen Spaß zu haben?

Dann folgt ein zweites Seestück, ebenso ungewöhnlich wie der vorangegangene Sturm, in Form einer Arie für Bass, zwei Oboen d’amore und Streicher. Die im Oktavabstand geführten Streicher lassen an den Sog der Gezeiten und das Auftürmen der Wellen denken, denen Jesus Einhalt gebietet, bevor sie auslenken: ‚Schweig! Schweig!’ und ‚Verstumme!’. Weder Bachs autographe Partitur noch die originalen Parts enthalten in irgendeiner Art hilfreiche Angaben zur Artikulation (was natürlich ihre Aufnahme in seine Aufführungen nicht notwendigerweise ausschließt). Wir haben mit verschiedenen Variantenvon Verschleifungen und örtlich begrenzten Crescendi experimentiert, die einen Schlag früher als ihr natürlicher Wellenkamm beendet werden.

Dies schien idiomatisch und auf das Bild bezogen zu funktionieren, ebenso das abschließende Ritornell, das geschmeidig und weich gespielt wurde, als gehorche es nun Christi Befehlen. Dass der Sturm gestillt ist, kommt in dem Rezitativ des Alt-Solisten (Nr. 6) zum Ausdruck, ebenso in dem abschließenden Choral, der siebten Strophe von Johann Francks Lied ‚Jesu, meine Freude’ – ein hervorragender Abschluss für dieses ungewöhnliche und echte dramma per musica. Als Binnenländer mag Bach nie einen richtigen Sturm auf dem Meer erlebt haben, bei einem seiner Lieblingsautoren, Heinrich Müller, einem Theologe aus dem 17. Jahrhundert, ist es eher wahrscheinlich: Müller lebte an der Ostsee, in Rostock, und kommentierte wortgewandt den Vorfall aus dem Matthäus-Evangelium.

Für einen wirklich gläubigen Menschen bedeutet die Reise in ‚Christi Schifflein’, dass er die Unbilden des Lebens und Wetters erfährt, jedoch unversehrt aus ihnen hervorgeht: ‚ein paradoxum mitten in der Unruhe voller Ruhe’. Eine tropologische Interpretation, möchte man hoffen, war für Bach Rechtfertigung genug, die biblische Geschichte so wunderbar originell und, ja, dramatisch auszugestalten, ein Vorgeschmack auf seine Johannis-Passion, deren Uraufführung gerade einmal gut zwei Monate fern lag. Doch wir können ziemlich sicher sein, dass Leipziger Ratsherren wie Dr. Steger, der neun Monate zuvor unter dem Vorbehalt ‚und hätte der solche Compositiones zu machen, die nicht theatralisch wären’ für Bach als Kantor gestimmt hatte, die Haare zu Berge gestanden haben.

© John Eliot Gardiner 2006

Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier

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  Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen für die Sonntage nach Epiphanias:

               Link:    h i e r  zum Download als PDF   

  Künstler-Beitrag –  

              Link:   Künstler-Meinungen:  Maya Homburger, Violine

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CDs vom Label SDG  
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sdg-115-vol-19

Cover:  CD – SDG 115 – Vol. 19

CD 2 zum 4. So. nach Epiphanias

Link: CD – Bestellung 

CD  – Inhalt:

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BWV 14  „Wär Gott nicht mit uns diese Zeit“
BWV 81  „Jesus schläft, was soll ich hoffen?“
BWV 26  „Ach wie flüchtig, ach wie nichtig“
BWV 227 „Jesu, meine Freude“ (Motette)

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bachfest-leipzig-2013

Bachfest Leipzig 2017 vom 09.06 – 18.06.2017 

“EIN SCHÖN NEW LIED” – MUSIK UND REFORMATION 

Das Bachfest 2017 steht unter dem Motto ““EIN SCHÖN NEW LIED” – MUSIK UND REFORMATION

Martin Luther sah in „Frau Musica“ eine göttliche Kunst, da sie den Teufeln zuwider sei. Entsprechend stellte er die Musik in eine Reihe mit der Theologie, erhob das deutschsprachige geistliche Lied zu einem festen Bestandteil des reformatorischen Programms und hielt ließ es Eingang in den Gottesdienst finden. Häufig als „schöne newe Lieder“ betitelt, verbreitete sich das neue reformatorische Liedrepertoire rasant….

Der Ticketverkauf für das Bachfest Leipzig 2017 beginnt seit dem 14. Oktober 2016.

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Bachfest-Programm zum Download als PDF 

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S i t z p l ä n e  der Leipziger Kirchen als PDF:

Sitzplan der Thomaskirche Leipzig als PDF zum Download 

Sitzplan der Nikolaikirche Leipzig als PDF zum Download  

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Kartenvorbestellungen:

über Ticket-Online

oder

für die Konzerte innerhalb des Bachfestes

über das Bach-Archiv Leipzig:

Bach-Archiv Leipzig

Stiftung bürgerlichen Rechts
Thomaskirchhof 16
04109 Leipzig

Telefon:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 33

Fax:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 35

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Video vom Thomanerchor !

Johann Sebastian Bach (1685-1750)

♪ Cantata BWV 67, „Halt im Gedächtnis Jesum Christ“ (Leipzig, 1724)

i. Chorus: Halt im Gedächtnis Jesum Christ
ii. Aria (tenor): Mein Jesus ist erstanden
iii. Recitative (alto): Mein Jesu, heißest du des Todes Gift
iv. Chorale: Erschienen ist der herrlich Tag
v. Recitative (alto): Doch scheinet fast
vi. Aria (bass): Friede sei mit euch
vii. Chorale: Du Friedefürst, Herr Jesu Christ

Thomaner Jakob Wetzig, alto
Martin Patzold, tenor
Matthias Weichert, bass

Thomanerchor Leipzig
Gewandhausorchester
Georg Christoph Biller

Rondeau Production 2014

(HD 1080p – Audio video)

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 Auf  YouTube veröffentlichte Videos der

J.S. Bach-Stiftung St. Gallen” –  stelle ich hier vor:

Rudolf Lutz - Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

Rudolf Lutz Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen)

Weitere Informationen zur Bachstiftung:

unter www.bachstiftung.ch

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J.S. Bach – Kantate BWV 81 „Jesus schläft, was soll ich hoffen“ |
3. Arie (J. S. Bachstiftung)

Kantate für den 4. Sonntag nach Epiphanias!

Dritter Satz (Arie) aus der Kantate BWV 81

Aus der reformierten Kirche Trogen, Schweiz
Chor und Orchester der J. S. Bachstiftung St. Gallen
Rudolf Lutz – Musikalische Leitung
Solist
Bernhard Berchtold – Tenor

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J.S. Bach Cantata BWV  156 Ich steh mit einem Fuß im Grabe

 Die DVD enthält die Filmaufnahmen der kompletten Kantate, den Einführungsworkshop sowie die Reflexion des Referenten. Zudem beinhaltet die DVD das Filmportrait der J. S. Bach-Stiftung.

Kantate BWV 156 zum 3. Sonntag nach Epiphanias für Sopran, Alt, Tenor und Bass, Oboe, Steicher und Continuo.

Solisten:

Muriel Schwarz, Sopran; Terry Wey, Altus; Bernhard Berchtold, Tenor; Markus Volpert, Bass

Leitung:  Rudolf Lutz

Die DVD mit der gesamten Kantate ist erhältlich im Shop

Link:  http://www.bachstiftung.ch/shop/ich-steh-mit-einem-fuss-im-grabe-bwv-156-dvd.html


Video –  BWV 156 –  Vierter-Satz „Ich steh mit einem Fuß im Grabe“

Im Video zu sehen:

Kantate BWV 156 – Vierter Satz – Aria, Altus, Solist: Terry Wey – 

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mp3 – Download –

J.S. Bach-Stiftung – bei –

Amazon – mit Hörproben

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Link zum Bachstiftung-Shop

mp3-CDs-DVDs bei der J.S. Bach-Stiftung

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DVD’s der Johann Sebastian Bach-Stiftung St. Gallen

Bezugsquelle bei jpc –

Link:   bei   j p c

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All of Bach

(Bach-Projekt in Holland)

ALL OF BACH Hinweise - News

 ALL OF BACH

J.S. Bach Kantate – BWV 32 Liebster Jesu, mein Verlangen“

ist eine Kirchenkantate von Johann Sebastian Bach. Er komponierte die Dialogkantate in Leipzig für den ersten Sonntag nach Epiphanias und führte sie am 13. Januar 1726 erstmals auf. Bach schrieb die Kantate „Liebster Jesu, mein Verlangen“ in seinem dritten Amtsjahr in Leipzig für den ersten Sonntag nach Epiphanias (Erscheinung des Herrn). Die vorgeschriebenen Lesungen für diesen Sonntag waren Röm 12,1–6 LUT, die Pflichten des Christen, und Lk 2,41–52 LUT, Suchen und Finden des zwölfjährigen Jesus im Tempel. In seinem ersten Jahr in Leipzig hatte Bach zum selben Anlass in Mein liebster Jesus ist verloren die allgemeine Situation des Menschen bedacht, der Jesus verloren hat. In seinem zweiten Jahr in Leipzig schrieb er die Choralkantate Meinen Jesum laß ich nicht über ein Kirchenlied von Christian Keymann.

Bach vertonte in Liebster Jesu, mein Verlangen einen Text, den der Darmstädter Hofpoet Georg Christian Lehms 1711 veröffentlicht hatte. Als Schlusschoral fügte er die zwölfte und letzte Strophe von Paul Gerhardts Kirchenlied „Weg, mein Herz, mit den Gedanken“ (1647) hinzu. Dieses wird zur Melodie von „Freu dich sehr, o meine Seele“ gesungen. Bach hatte einige Wochen zuvor ein ähnliches Werk von Lehms vertont, die Weihnachtskantate „Selig ist der Mann“, BWV 57 für den 2. Weihnachtstag.

Lehms arbeitete den Evangelientext zu einem allegorischen Dialog zwischen Jesus und der Seele um. Bach ordnete in seinem Concerto in Dialogo (Konzert im Dialog) die Sopranstimme der Seele zu, während der Bass als Vox Christi, die Stimme Jesu, erscheint, obwohl Jesus im Evangelium noch ein Kind ist. Wie Klaus Hofmann ausführt, greift der Dichter „die allgemeinen Motive des Geschehens auf: das Verlieren, die Suche nach Jesus, das Wiederfinden, und überträgt sie auf das Verhältnis des Gläubigen zu Jesus“. Der Dialog bezieht sich auch auf mittelalterliche Mystik sowie auf die Bilder des Hohenliedes.[6]

Bach führte die Kantate am 13. Januar 1726 erstmals auf.

Besetzung

Die Kantate ist kammermusikalisch besetzt mit zwei Vokalsolisten (Sopran und Bass), vierstimmigem Chor (nur im Schlusschoral), Oboe, zwei Violinen, Viola und Basso continuo.

1.Aria (Sopran): Liebster Jesu, mein Verlangen
2.Recitativo (Bass): Was ist’s, daß du mich gesuchet
3.Aria (Bass): Hier, in meines Vaters Stätte
4.Recitativo (Sopran, Bass): Ach! heiliger und großer Gott
5.Aria Duetto (Sopran, Bass): Nun verschwinden alle Plagen
6.Choral: Mein Gott, öffne mir die Pforten

Der Dialog zwischen den Figuren Jesus (Bass) und Seele (Sopran) wird vom Sopran eröffnet, mit einer Arie in e-Moll, begleitet von einer obligaten Oboe. Julian Mincham unterscheidet im Oboenpart zwei Ideen, in den ersten fünf Takten ein Streben nach oben, danach „Girladen“ der Zufriedenheit über die angestrebte Einheit, von der die letzten beiden Textzeilen sprechen: „Ach! mein Hort, erfreue mich, laß dich höchst vergnügt umfangen.“

Der Bass antwortet in einem kurzen Rezitativ und einer da capo-Arie in G-Dur, die von einer lebhaft agierenden Solo-Violine mit Triolen und Trillern bereichert wird.[5] Die Worte „betrübter Geist“ erscheinen jedes Mal harmonisch und melodisch eingetrübt.

Im folgenden Dialog-Rezitativ antwortet die Seele mit einer Paraphrase des Beginns von Psalm 84, „Wie lieblich ist doch deine Wohnung“. Diesen Psalm vertonten sowohl Heinrich Schütz als auch Johannes Brahms, der ihn als zentralen Satz in Ein deutsches Requiem einsetzte. Bach gestaltet den Text als Arioso mit einer pulsierenden Begleitung der Streicher.[5] Die beiden Stimmen singen in diesem Satz nie gleichzeitig,[7] erst ihr folgendes Duett, eine Gavotte, vereint sie und auch ihre Begleitinstrumente Oboe und Violine. Hofmann beschreibt den Satz Nun verschwinden alle Plagen als „ein veritables Liebesduett, wie es jeder Opernszene der Zeit Ehre gemacht hätte“. Zum vierstimmigen Schlusschoral bemerkt er, dass er die Kantate zurückführe „in die Sphäre gottesdienstlicher Andacht.“

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Video: J.S. Bach Kantate – BWV 32 Liebster Jesu, mein Verlangen“

ALL OF BACH Liebster Jesu, mein Verlangen, BWV 32

Zum Anhören in das Foto klicken

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J. S. Bach – Kantaten-Projekt in Stuttgart

Bach:vokal

BACH:vokal Stuttgart J.S. Bach-Projekt

Die Ensembles der Stiftsmusik Stuttgart führen im Zeitraum von 2011 bis 2021 unter der künstlerischen Leitung von

Stiftskantor Kay Johannsen

an jährlich vier Bach-Wochenenden (Donnerstag, Freitag & Sonntag) und in ergänzenden Sonderkonzerten das gesamte Vokalwerk von Johann Sebastian Bach auf. Die geistlichen Kantaten erklingen dabei im Zusammenhang mit ihrer ursprünglichen Bestimmung im Kirchenjahr.

Auf der Webseite zum Projekt finden Sie alle Informationen rund um Termine, Karten, Künstler:

Link: www.bach-vokal.de

Möchten Sie in den Post-Verteiler aufgenommen werden? Dann schreiben Sie uns bitte eine kurze

Mail an:  

info@stiftsmusik-stuttgart.de

Bach:vokal auf YouTube

Professionelle Qualität in Bild und Ton: Jede Woche kommt ein Chorsatz, eine Arie oder ein Choral hinzu! So können Sie mit Bach:vokal verbunden bleiben, auch wenn gerade kein Konzert ansteht.

Unter dem nachstehenden Link sind veröffentlichte Videos auf YouTube einsehbar..!!

Link:   http://www.stiftsmusik-stuttgart.de/seiten/archiv.html

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J.S. Bach, Kantate

BWV 81 „Jesus schläft, was soll ich hoffen“: Nr. 2 Recitativo „Herr! Warum trittest du so ferne?“ & Nr.3 Aria „Die schäumenden Wellen von Belials Bächen“ | Daniel Schreiber, Tenor | Andreas Weller, Tenor | Stiftsbarock Stuttgart (Konzertmeisterin: Isabelle Farr) | Leitung: Kay Johannsen

Aufführung im Rahmen des Zyklus Bach:vokal, Stiftskirche Stuttgart, 24.1.2013

BWV 81 „Jesus schläft, was soll ich hoffen“: Nr. 4 Arioso „Ihr Kleingläubigen, warum seid ihr so furchtsam?“ | Matthias Horn, Bass |

BWV 81 „Jesus schläft, was soll ich hoffen“: Nr. 5 Aria „Schweig, schweig, aufgetürmtes Meer“ | Ekkehard Abele, Bass

BWV 81 „Jesus schläft, was soll ich hoffen“: Nr. 7 Choral „Unter deinen Schirmen“ | solistenensemble stimmkunst | Stiftsbarock Stuttgart (Konzertmeisterin: Isabelle Farr)

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“Ich wünsche allen Besuchern einen schönen Sonntag”

Herzliche Grüße

Volker

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Bach-Kantaten im Kirchenjahr mit Radio-Sendungen – Videos und Kantaten-Beschreibungen für die Feiertage „Pfingsten“


Pfingsten !

                                                                     Pfingsten !

 Liebe Bach-Freunde/innen!

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder SehprobeRadio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 08. und 09.06.2014 begehen wir die Feiertage: „Pfingsten

Das Pfingstfest hat seinen Ursprung im jüdischen Festkalender, wo es zunächst das Fest der Darbringung der Erstlingsfrüchte (2. Mose 23, 16) war. Es wird später als “Wochenfest” bezeichnet (2. Mose 34, 22) und (wohl erst in nachalttestamentlicher Zeit) 50 Tage (= Pentekoste = Pfingsten) nach dem Passah-Fest angeordnet.

Die Kirche feierte das Fest schon früh als Fest der Ausgießung des Geistes, und bald bekam es eine eigene Vigilfeier, in der nun neben Ostern ein zweiter Ort für Tauffeiern geschaffen war. Zeitweise wurde das Fest auf acht Tage ausgedehnt (Oktav), später dann auf vier bzw. drei Tage verkürzt.
Die protestantische Kirche übernahm dieses Fest, jedoch ohne Vigil. Es ist der Kirche als ein besonderes wichtiges Fest bis heute erhalten geblieben.

An diesem Tag wird zeichenhaft der Wille Gottes zur Versöhnung der Menschen mit ihm dadurch deutlich gemacht, dass die Sprachverwirrung, die in Babel aufgrund des Turmbaus erfolgte, nun durch die eine Sprache des Geistes überwunden ist.

Am Pfingstfest feiern wir die “Geburt der Kirche”. An diesem 50. Tag nach Ostern hat Gott seinen Geist auf die Gemeinde ausgegossen und seitdem nicht von ihr genommen. So denken wir nach über das, was in der Bibel vom Geist Gottes gesagt wird, und erkennen, wie der Geist Gottes auch heute unter uns wirkt.

Wochenspruch: 

Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der Herr Zebaoth. (Sach 4, 6)

Wochenlied:

Freut euch, ihr Christen alle“ (EG 129)

YouTube – Musikvideo zum Wochenlied

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(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten für Pfingsten

Kantaten für „Pfingstsonntag“

BWV   34 – O ewiges Feuer, o Ursprung der Liebe
BWV   59 – Wer mich liebet, der wird mein Wort halten
BWV   74 – Wer mich liebet, der wird mein Wort halten
BWV 172 – Erschallet, ihr Lieder, erklinget, ihr Saiten

Kantaten für „Pfingsmontag“

BWV   68 – Also hat Gott die Welt geliebt
BWV 173 – Erhöhtes Fleisch und Blut
BWV 174 – Ich liebe den Höchsten von ganzem Gemüte

*Kantaten für den  3. Pfingsttag

*BWV 175 – Er rufet seinen Schafen mit Namen
*BWV 184 – Erwünschtes Freudenlicht

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R a d i o – Programme mit Bach-Kantaten:

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WDR3 – Geistliche Musik

Sendung: 09:05 bis 10:00 Uhr.

WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html

Allgemein-Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/ 

Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/programDateDateSender.jsp?programmeId=3;dayOffset=0

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:.

Geistliche Musik – Sonntag: 09:05 bis 10:00 Uhr

Pfingstsonntag, 8.6.2014

Johann Sebastian Bach 

BWV 172 “Erschallet, ihr Lieder,

Kantate zum 1. Pfingsttag

für Soli, Chor, Bläser, Pauken, Streicher und Basso continuo;

Lisa Larsson, Sopran; Nathalie Stutzmann, Alt;

Derek Lee Ragin, Countertenor; Christoph Genz, Tenor; Panajotis Iconomou, Bass;

Monteverdi Choir; / English Baroque Soloists,

Leitung: John Eliot Gardiner

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WDR – Pfingstmontag, 9.6.2014

Geistliche Musik – Pfingstmontag: 09:05 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 184 “Erwünschtes Freudenlicht

Yukari Nonoshita, Sopran; Mutsumi Hatano, Alt; Gerd Türk, Tenor;

Bach Collegium Japan

Leitung: Masaaki Suzuki

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NDRkultur

Sonntag: 08:03 – 08:40Uhr

Livestream –Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link: 

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRkultur – Kantate

Sendung Sonntag: 08:03 – 08:40Uhr 

Pfingstsonntag, 8.6.2014

Johann Sebastian Bach

BWV 74 “Wer mich liebet, der wird mein Wort halten
Conrad Zuber, Sopran / Robert Pohlers, Alt
Christoph Genz, Tenor / Matthias Weichert, Bass

Thomanerchor Leipzig / Gewandhausorchester Leipzig

Leitung.: Georg Christoph Biller

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NDRkultur – Kantate

Sendung Montag: 08:03 – 08:40Uhr 

Pfingstmontag, 9.6.2014

Johann Sebastian Bach

BWV 68 “Also hat Gott die Welt geliebt

Barbara Schlick, Sopran / Gotthold Schwarz, Bass

Kammerchor „Accentus

Ensemble Baroque de Limoges

Leitung: Christophe Coin

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

Programm: 

http://www.sr-online.de/sronline/sr2/programmvorschau/index.html

Webradio:  

http://www.sr-online.de/sr2/351/5305.html

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Auszüge aus dem Programm:.

Sonntag 08:04 – 09:00 Uhr

Pfingstsonntag, 8.6.2014

Bach-Kantate

BWV 59 “Wer mich liebet, der wird mein Wort halten“

Kantate am 1. Pfingstfesttag,

Joanne Lunn, Sopran / Jan Börner, Countertenor
Walter Siegel, Tenor / Ekkehard Abele, Bass

Chor & Orchester der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

Leitung: Rudolf Lutz

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

08:04 – 09:00 Uhr

Pfingstmontag, 9.6.2014

Bach-Kantate

BWV 68 “Also hat Gott die Welt gelieb“
Kantate am 2. Pfingstfesttag,

Deborah York, Sopran / Klaus Mertens, Bass

Amsterdam Baroque Choir & Orchestra

Leitung: Ton Koopman

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SWR2 (Kulturradio)

Sendung: 08:03 bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik am Sonntag um 08:03 bis 08:30 Uhr

Pfingstsonntag, 8.6.2014

SWR2 – Kantate

Johann Sebastian Bach

BWV 34  „O ewiges Feuer, o Ursprung der Liebe“

Chor & Orchester der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

Leitung: Rudolf Lutz

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik am Pfingstmontag um 08:03 bis 08:30 Uhr

Pfingstmontag, 9.6.2014

SWR2 – Kantate

Johann Sebastian Bach

BWV 68 “Also hat Gott die Welt geliebt”

Carolyn Sampson (Sopran) / Peter Kooij (Bass)

Concerto Palatino  / Bach Collegium Japan

Leitung: Masaaki Suzuki

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rbb kulturradio

Sendung Sonntag: 09:30 bis 10:00 Uhr

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio  

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Pfingstsonntag, 8.6.2014 von 09:30 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 34 O ewiges Feuer, o Ursprung der Lieber”

Rebecca Martin, Alt / Andreas Weller, Tenor
Konrad Jarnot, Bass

Windsbacher Knabenchor

Deutsche Kammer-Virtuosen Berlin
Leitung: Karl-Friedrich Beringer

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rbb-kulturradio  

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Pfingstmontag, 9.6.2014 von 09:30 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 68Also hat Gott die Welt geliebtt”
Kantate  am 2. Pfingstfesttag

Arleen Augér, Sopran  / Theo Adam, Bass

Thomanerchor Leipzig

Neues Bachisches Collegium Musicum Leipzig

Leitung: Hans-Joachim Rotzsch

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mdr – figaro

SendungSonntag: 06:30 bis 07:00 Uhr Kantate

Programm:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/programm/

mdr-figaro Live:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/index.html

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mdr – figaro

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag: um 06:30 bis 07:00 Uhr

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Johann Sebastian Bach:

06:25 Uhr – Einführung zur Kantate

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Am Pfingstsonntag, 8.6.2014 um 06:30 Uhr Kantate

Gottfried August Homilius  (1714 – 1785)

„Der Herr ist Gott, der uns erleuchtet“

Vasiljka Jezovsek, Sopran; Anne Buter, Alt;

Hubert Nettinger, Tenor;  / Christian Hilz, Bass

Dresdner Kreuzchor, / Dresdner Barockorchester

Leitung: Roderich Kreile

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mdr – figaro

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Pfingstmontag, 9.6.2014 um 06:30 bis 07:00 Uhr

Gottfried Heinrich Stölzel  (1690-1749)

„Daran ist erschienen die Liebe Gottes“

Dorothee Mields, Sopran; Martin Wölfel, Altus;

Jan Kobow, Tenor; Christian Immler, Bass

Telemannisches Collegium Michaelstein

Leitung: Ludger Remy 

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Bayern-Klassik

Sendung Sonntag: 08:05 bis 08:30 Uhr

Programm:

http://www.br.de/radio/br-klassik/programmkalender/br-klassik120.html

Live-Stream:  (Hier ist ein wenig Geduld gefordert bis der Player erscheint..!!)

http://streams.br-online.de/br-klassik_2.m3u

oder

http://www.br.de/radio/br-klassik/index.html

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Bayern-Klassik

Auszüge aus dem Programm:

Pfingstsonntag, 8.6.2014  um  08:05 Uhr bis 08:30 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 74 „Wer mich liebet, der wird mein Wort halten”

Kantate zum 1. Pfingstfesttag,

Conrad Zuber, Knabensopran; Robert Pohlers, Knabenalt;

Christoph Genz, Tenor; Matthias Weichert, Bass;

Thomanerchor Leipzig / Gewandhausorchester Leipzig:

Leitung: Georg Christoph Biller

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Bayern-Klassik

Auszüge aus dem Programm:

Pfingstmontag, 9.6.2014  um  08:05 Uhr bis 08:34 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 174 „Ich liebe den Höchsten von ganzem Gemüte”

Kantate zum 2. Pfingstfesttag,

Julia Hamari, Alt; Aldo Baldin, Tenor; Wolfgang Schöne, Bass;

Gächinger Kantorei Stuttgart; Württembergisches Kammerorchester:

Leitung: Helmuth Rilling

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Videos: 

Bach-Kantaten für Pfingsten

Kantaten für Pfingstsonntag

BWV   34 – O ewiges Feuer, o Ursprung der Liebe
BWV   59 – Wer mich liebet, der wird mein Wort halten
BWV   74 – Wer mich liebet, der wird mein Wort halten
BWV 172 – Erschallet, ihr Lieder, erklinget, ihr Saiten

Kantaten für Pfingsmontag

BWV   68 – Also hat Gott die Welt geliebt
BWV 173 – Erhöhtes Fleisch und Blut
BWV 174 – Ich liebe den Höchsten von ganzem Gemüte

*Kantaten für den  3. Pfingsttag

*BWV 175 – Er rufet seinen Schafen mit Namen
*BWV 184 – Erwünschtes Freudenlicht

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/YouTube: BW 34 –  O ewiges Feuer, o Ursprung der Liebe”   – (Interpret: Karl-Friedrich Beringer)  

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/ YouTube: BWV 59 Wer mich liebet, der wird mein Wort halten“  

(Interpret: N. Harnoncourt)

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/YouTube: BWV 74 –  Wer mich liebet, der wird mein Wort halten”   –  (Interpret: T. Koopman)

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/YouTube: BWV 172Erschallet, ihr Lieder, erklinget, ihr Saiten”   –  (Interpret: S D G )

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/YouTube: BW 68 –  Also hat Gott die Welt geliebt”   –  (Interpret: N. Harnoncourt )

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/ YouTube: BWV 173 Erhöhtes Fleisch und Blut“  (Interpret: H. Rilling)

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/YouTube: BWV 174 –  Ich liebe den Höchsten von ganzem Gemüte”   –  (Interpret: Leusink)

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/YouTube: BWV 175 –  Er rufet seinen Schafen mit Namen”   –  (Interpret: G. Leonhardt)

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/YouTube: BWV 184 –  Erwünschtes Freudenlicht”   –  (Interpret: H. Rilling)

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BACHCELONA 2014

                                                                   BACHCELONA 2014

Info über das Bachfest 2014 in Barcelona:

“BACHCELONA” Festival Bach de Barcelona 2014

BACHCELONA 2014 findet vom vom 20. bis 27. Juli 2014 in Barcelona statt.

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Das Programm wird in Kürze folgen..!!

BACH ZUM MITSINGEN

hat einen Link geteilt.

BZM 2014 – BACHZUMMITSINGEN

u.a. im Programm:

BWV 88 Siehe, ich will viel Fischer aussenden – 23 i 24 de juliol 2014

BECABACH (Cantata no participativa)

BWV 9 Es ist das Heil uns kommen her – 26 i 27 de juliol 2014

Basílica de Santa Maria del Mar – Festival BACHCELONA

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Ton Koopman hat seinen Auftritt beim Bachfest “BACHcelona” zugesagt.

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Andreas Martin (Theorbe) spielt Werke von J.S. Bach

Der gebürtige Frankfurter Andreas Martin, aufgewachsen in einer Familie von Musikern und Malern, begann seinen musikalischen Werdegang mit der Laute bei Prof. Dr. Mario Sicca an der Musikhochschule Stuttgart und bei Ruggero Chiesa am Konservatorium „Giuseppe Verdi“ in Mailand….

Web-Link: http://andreasmartinlaute.wordpress.com

Video:

Johann Jakob Froberger. Allemande from suite in G minor by Andreas Martin, Lute, live at the 4th Sant Martí Vell Early Music Cycle, July 6th 2007.

(Arrangement: A. Martin)

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Tota la programació i el formulari d’inscripció a: (Das Programm und das Formular )

Us hi esperem! (Wir sehen uns dort!)

Per més informació aquí teniu els següents

Link:

www.bachzummitsingen.com

und

www.facebook.com/pages/BACH-ZUM-MITSINGE­N/188832351160630

Video:

BACHCELONA, celebrat del 25 al 28 de juliol del 2013 a Barcelona.

La música de l’audiovisual està extreta del CD d’Eulàlia Solé “En nom de Bach” i s’en poden escoltar els següents fragments:
Präludium B-dur BWV 890
Präludium A-dur BWV 888
Fuge C-dur BWV 870
Präludium H-moll BWV 869

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In loser Reihenfolge stelle ich bemerkenswerte Werke

von J.S. Bach sowie aus der Bach-Familie – u.a. Barock-Komponisten vor..!!

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Barock-Komponist Sebastian Knüpfer (1633-1676)

Sebastian Knüpfer (auch Knüpffer, getauft am 6. (oder 7. September 1633 in Asch; † 10. Oktober 1676 in Leipzig) war ein deutscher Komponist und Kirchenmusiker.

Der Sohn des Ascher Kantors und Organisten Thomas Knüpfer erhielt die erste Ausbildung bei seinem Vater. Es ist überliefert, dass er bereits mit zehn Jahren in seinem Heimatort den Organistendienst versah. Von 1646 bis 1654 besuchte er das Gymnasium in Regensburg, wo zu seinen wichtigsten Lehrern der dortige Ephorus Balthasar Balduin, der Sohn Friedrich Balduins wurde. Später ging er nach Leipzig, wo er unter anderem unter Johann Adam Scherzer Philosophie studierte. Hier konnte er 1657 mit Unterstützung Johann Philippis die Nachfolge Tobias Michaels im Amt des Thomaskantors der Thomasschule antreten.

Um Knüpfer bildete sich ein Kreis angesehener Musiker (u. a. der Nikolaikantor Elias Nathusius, die Thomasorganisten Gerhard Preisensin und Jakob Weckmann und der Arzt Johann Kaspar Horn), der Leipzig den Ruf eines bedeutenden Musikzentrums einbrachte. In der Laudatio zum Tode Knüpfers hieß es: „Die Wahl Knüpfers gereichte dem Musikleben Leipzigs zum Heile und dem Thomaskantorat zum Segen.“ Neben seiner musikalischen Tätigkeit machte er sich auch als Philologe einen guten Namen. 1658 heiratete er Maria Sabina Hagen, mit der er drei Söhne und zwei Töchter hatte.

In Asch wurde 1925 ein Platz nach ihm benannt.

Die meisten Werke Knüpfers sind nie gedruckt worden. Er schrieb Motetten, Geistliche Konzerte, Kantaten und Messen. Er komponierte für die Kaiserkrönung Leopolds I. 1658 und für den Aachener Frieden von 1668. 1663 erschien eine Sammlung von Madrigalen und Kanzonetten im Druck.

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Video auf YouTube

Sebastian Knüpfer (1633-1676).

„Mein Gott, betrübt ist meine Seele“

Kammerchor Josquien des Préz, (Alemania),

Dir. Philipp Goldmann. Música Sacra en San Juan 2012.

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Gottfried August Homilius (1714-1785)

Nach dem Besuch der Annenschule in Dresden studierte Homilius Jura in Leipzig. Schon dort war er musikalisch aktiv und vertrat zeitweise den Organisten der Nikolaikirche Johann Schneider. Er zählte vermutlich zum unmittelbaren Schülerkreis von Johann Sebastian Bach. Ab 1742 war Homilius Organist an der Dresdner Frauenkirche und ab 1755 in der Nachfolge von Theodor Christian Reinhold bis zu seinem Tod Kreuzkantor und Musikdirektor an den drei Hauptkirchen Dresdens; Hauptwirkungsort Homilius’ war die Dresdner Frauenkirche, nachdem die Kreuzkirche 1760 durch preußische Truppen zerstört und ihr Neubau erst 1792 geweiht wurde. Homilius starb 1785 in Dresden und wurde auf dem Johanniskirchhof beigesetzt. Sein Grab ist nicht erhalten.

Kantate zum Pfingstsonntag

1. Coro: Der Herr ist Gott, der uns erleuchtet
2. Recitativo: Erwürgtes Gotteslamm
3. Aria: Dir sei Ehr und Preis gegeben
4. Recitativo: Du heilig Volk
5. Coro: Danket dem Herrn, denn er ist freundlich
6. Aria: Du bist mein Gott
7. Recitativo: O Geist der Gnaden
8. Corale: Rieht unser ganzes Leben

Dresdner Kreuzchor, / Dresdner Barockorchester

Leitung: Roderich Kreile

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Sir John Eliot Gardiner – Kantaten-Beschreibungen

Kantate für den 1. Pfingsttag

Holy Trinity, Long Melford, am 11. und 12. Juni 2000

Kantaten-Beschreibung: BWV 59 ” Wer mich liebet, der wird mein Wort halten“ 

Die Entstehungsgeschichte von Bachs zweiter Pfingstkantate BWV 59 Wer mich liebet, der wird mein Wort halten I wirft interessante biographische Fragen auf. In einem seiner häufigen Beschwerdebriefe an den sächsischen König schreibt er, er habe seine Funktion ‚bey der Universität Anno 1723 am PfinkstFest’ angetreten. Alfred Dürr erklärt nun kategorisch, das Autograph der Kantate sei allerspätestens für den Pfingstsonntag 1723 geschrieben worden, obwohl die erhaltenen Stimmbücher erst aus dem folgenden Jahr stammen. Es scheint, als habe Bach das Werk zusammengestellt, bevor er Köthen verließ, und dabei altes Material verwendet. Hat Bach sich also an jenem bedeutenden Tag, am Pfingstsonntag 1723 (16. Mai), zwei Wochen vor seiner berichteten Ankunft in der Stadt, dem Leipziger Publikum in der Universitätskirche mit der Aufführung dieser viersätzigen Kantate vorgestellt, oder war das ein Plan, der nur nicht verwirklicht wurde? Man könnte die begrenzte Instrumentierung (keine Bläser, keine dritte Trompete), Beschränkung der Solopartien auf Sopran und Bass und den Verzicht auf einen abschließenden Chor als geschickte Anpassung an die bescheidenen Möglichkeiten der an der Universität verfügbaren musikalischen Kräfte interpretieren. Wie so oft beweist Bach, dass Goethes Ausspruch ‚In der Beschränkung zeigt sich erst der Meister’ seine Richtigkeit hat – oder wie Alfred Dürr sagt, er war ‚ein Meister selbst in der Beschränkung’.

Der Anfangssatz ist eine Wonne in seiner Synthese aus italienischem Kammerduett und festlicher Instrumentierung, gleichwohl taktvoll zurückhaltend. Viermal wird das biblische Motto von den beiden Sängern im Kanon vorgetragen, dann ein fünftes und letztes Mal homophon in parallelen Sexten, das Signal für die Instrumente, endlich zu beginnen und in einem Postludium voller Überschwang den Worten des Heilands Majestät zu verleihen. Das von den Streichern begleitete Rezitativ für Sopran gehört stilistisch zu einigen Stücken, die Bach in seinen Weimarer Jahren schrieb, und gipfelt in einem wehmütigen Arioso-Gebet, dass ‚ihn auch ein jeder lieben sollte’. Dass an dieser Stelle nun ein Choral (Nr. 3) steht, ist ein wenig merkwürdig, doch als Appell an den Heiligen Geist, Gnade zu schenken, durchaus angemessen. Luthers Pfingstlied aus dem Jahre 1524 täuscht hier mit den unabhängigen Stimmen, die Bach der Bratsche und der zweiten Violine gibt, ein üppiges Stimmengeflecht vor. Die abschließende Arie für Bass mit obligater Violine konzentriert sich noch einmal auf die ‚Herrlichkeit’, dass Gott durch die Liebe und den Heiligen Geist ‚in unsern Herzen thronet’. Ist das wirklich der Schluss? Der Bemerkung ‚Chorale seque’ ist kein eindeutiger Hinweis darauf zu entnehmen, wie Bach fortzufahren gedachte. Eine Wiederholung des vorigen Chorals, dem die dritte Strophe von Luthers Kirchenlied unterlegt ist, scheint eine plausible Lösung.

© John Eliot Gardiner 2006

Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier

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Kantaten-Beschreibungen von„Sir John Eliot Gardiner“ 

ist als PDF-Download nachstehend hinterlegt !

Sir GardinersKantaten-Beschreibungen zu Pfingsten:

                   Gardiner Reisetagebuch SDG 144 zum Download als PDF  

Künstler-Beitrag:  Christoph Genz – Tenor zum Download  als PDF

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CD’s vom Label SDG  

CD – Link: Bach-Kantaten:  für die Feiertage 1. und 2. Pfingsttag

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.Cover:  SDG 121 Vol. 26

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CD-Bestellung  zum  Link:   CD  Bach-Kantaten – SDG 121, Vol. 26

Aufführungsorte:

Kantaten für den 1. und 2. Pfingsttag

Holy Trinity, Long Melford, am 11. und 12. Juni 2000

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CD-Inhalte:

BWV 34 – O ewiges Feuer, o Ursprung der Liebe   /  für den 1. Pfingsttag

Gardiner Pilgrimage CD 121 Vol.  26 – CD 1

BWV 59 – Wer mich liebet, der wird mein Wort halten    /  für den 1. Pfingsttag

Gardiner Pilgrimage CD 121 Vol. 26 – CD 1 

BWV 74 – Wer mich liebet, der wird mein Wort halten   /  für den 1. Pfingsttag

Gardiner Pilgrimage CD 121 Vol. 26 – CD 1 

BWV 172 – Erschallet ihr Lieder, erklinget, ihr Saiten!   /  für den 1. Pfingsttag

Gardiner Pilgrimage CD 121 Vol. 26 – CD 1

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BWV  68 – Also hat Gott die Welt geliebt   /  für den 2. Pfingsttag

Gardiner Pilgrimage CD 121 Vol. 26 – CD  2

BWV 173 – Erhöhtes Fleisch und Blut   /  für den 2. Pfingsttag

Gardiner Pilgrimage CD 121 Vol.  26 – CD  2

BWV 174 – Ich liebe den Höchsten von ganzem Gemüte  /  für den 2. Pfingsttag

Gardiner Pilgrimage CD 121 Vol.  26 – CD  2

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CDs – Bach-Kantaten:  für den 3. Pfingsttag”

Cover:  SDG 138 Vol. 27

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CD-Bestellung  zum  Link:   CD  Bach-Kantaten – SDG 138, Vol. 27

Aufführungsorte:

Kantaten für den 3. Pfingsttag

Holy Trinity, Blythburh, am 13. Juni 2000

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CD-Inhalte:

BWV 175 – Er rufet seinen Schafen mit Namen  /  für den 3. Pfingsttag

Gardiner Pilgrimage CD 138 Vol.  27 – CD 1

BWV 184 – Erwünschtes Freudenlicht  /  für den 3. Pfingsttag

Gardiner Pilgrimage CD 138 Vol. 27 – CD 1 

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J.E. Gardiner probt in München am 29. und 30. Mai 2014 am Pult von Chor und Symphonieorchester des BR.

Oktavia Engelsmann besuchte den großen Dirigenten bei der Probe, und im Gespräch mit Julia Schölzel sprach Sir John Eliot Gardiner über den Rock & Roll bei Mendelssohn, das Musizieren im Stehen und Haydns Natürlichkeit.

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bachfest-leipzig-2013 Bachfest Leipzig 2014 – “die wahre Art” vom 13. Juni – 22. JUNI 2014

Das Bachfest Leipzig 2014 findet vom 13. bis 22. Juni 2014 statt und steht unter dem Motto »die wahre Art« – eine Reminiszenz an das 1753 erschienene und bedeutendste Lehr- und Studienwerk »Versuch über die wahre Art das Clavier zu spielen« von Carl Philipp Emanuel Bach. Das Werk des zweitältesten Bach-Sohnes bildet im Jahr seines 300. Geburtstages den inhaltlichen Schwerpunkt im Bachfest Leipzig. Seine Kompositionen erklingen im Kontext des Œuvres von Vater Johann Sebastian und seinem Taufpaten und Hamburger Amtsvorgänger Georg Philipp Telemann.

Der Ticketverkauf für das Bachfest Leipzig 2014 startet am 15. Oktober 2013.

 www.bachfestleipzig.de 

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Bach-Archiv Leipzig

Stiftung bürgerlichen Rechts

Thomaskirchhof 16 04109 Leipzig

Telefon:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 33

Fax:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 35

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Weitere Informationen zum Leipziger Bachfest 2014

nachstehend:

Programm zum Download als PDF –

Programm_Bachfest_Leipzig_2014

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S i t z p l ä n e  der Leipziger Kirchen als PDF:

Sitzplan der Thomaskirche Leipzig als PDF zum Download 

 Sitzplan der Nikolaikirche Leipzig als PDF zum Download  

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Kartenvorbestellungen:

über Ticket-Online

oder

für die Konzerte innerhalb des Bachfestes über das Bach-Archiv Leipzig:

Bach-Archiv Leipzig
Stiftung bürgerlichen Rechts
Thomaskirchhof 16
04109 Leipzig

Telefon:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 33

Fax:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 35

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DAS ÜBERRASCHUNGSKONZERT DES JAHRES!

Zu Ehren unseres ehemaligen Direktors Christoph Wolff – der nicht die leiseste Vorahnung hatte, daß seine Musikerfreunde, Brüder, Kinder und ehemalige Doktoranden ihm die Verleihung der Ehrenmedaille der Stadt Leipzig mit einem ganz besonderen Bach-Konzert versüßen würden. Genießen Sie es – und teilen Sie es! Denn eine solche Formation bekommen Sie nirgendwo sonst zu hören… 

THE SURPRISE CONCERT OF THE YEAR!
In honour of our former director Christoph Wolff – he had not the slightest idea of what music, artists (including well known musicians, his brother, daughters and former students) he would have to expect when he was honoured with the Ehrenmedaille der Stadt Leipzig in February 2014. Enjoy and share! Nowhere else you can experience such an unique formation…

F. Mendelssohn Bartholdy:

Singet dem Herrn ein neues Lied, op. 91
• G. C. Biller: Mit Fried und Freud, Arrangement BWV 125

Universitätschor Leipzig
Leitung: David Timm

• J. S. Bach: Konzert a-Moll, BWV 1065

Ton Koopman (Cembalo I) · Malcolm Bilson (Cembalo II) · Robert Hill (Cembalo III) · Robert D. Levin (Cembalo IV)

Katharina Stern, Michael Maul, Konstanze Beyer, Peter Wollny (Violine) · Christian Goosses, Cosima Taubert (Viola) · Anna Dorothea Wolff (Violoncello) · Ulrich Wolff (Violone)
Leitung: Ton Koopman

• J. S. Bach: Ich bin in mir vergnügt, BWV 204

Lisa Larsson (Sopran)
Verena Fischer (Flöte) · Michael Niesemann, Clara Geuchen (Oboe) · Katharina Wolff, Michael Maul, Konstanze Beyer, Peter Wollny (Violine) · Christian Goosses, Cosima Taubert (Viola) · Anna Dorothea Wolff (Violoncello) · Ulrich Wolff (Violone)
Hermann Max (Cembalo)
Leitung: Sir John Eliot Gardiner

• H. Schütz: Meine Seele erhebt den Herren, SWV 494

Universitätschor Leipzig
Leitung: David Timm

• J. S. Bach: So wandelt froh auf Gottes Wegen, BWV 197

Universitätschor Leipzig
Verena Fischer (Flöte) · Michael Niesemann, Clara Geuchen (Oboe) · Katharina Wolff, Michael Maul, Konstanze Beyer, Peter Wollny (Violine) · Christian Goosses, Cosima Taubert (Viola) · Anna Dorothea Wolff (Violoncello) · Ulrich Wolff (Violone)
Hermann Max (Cembalo)
Leitung: Sir John Eliot Gardiner

Aufgenommen im Festsaal des Alten Rathauses zu Leipzig am 19. Februar 2014.

Mit freundlicher Unterstützung von
accentus music, arcona LIVING BACH14, Breitkopf & Härtel, mdr FIGARO, Historische Musikinstrumente Martin Schwabe

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Auf  YouTube veröffentlichte Videos der

J.S. Bach-Stiftung St. Gallen” –  stelle ich hier vor:

Appenzeller Bachtage 2014 der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen vom 13.8. bis 17.8.2014

       „Appenzeller Bachtage 2014“ der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen vom 13.8. bis 17.8.2014

 

Karten-Reservierung:  http://www.bachtage.ch/de/reservierung.html

TELEFON: +41 71 242 16 61

Programm: http://www.bachtage.ch/de/programm.html

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Rudolf Lutz - Dirigent und musikalischer Leiter der  J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

Rudolf Lutz – Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

J.S. Bach Cantata – 

Kantate – BWV 172 „Erschallet ihr Lieder, erklinget ihr Saiten“

Kantate BWV 172 zu Pfingstsonntag für Sopran, Altus, Tenor und Bass, Vokalensemble, Tromba I-III, Timpani, Fagott, Streicher und Continuo.

Die DVD enthält die Filmaufnahmen der kompletten Kantate, den Einführungsworkshop sowie die Reflexion des Referenten. Zudem beinhaltet die DVD das Filmportrait der J. S. Bach-Stiftung.

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YouTube – Video 

BWV 129 – 5. Satz – Arie:  Duett Sopran-Alt:  „Komm lass mich nicht länger warten

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Solisten:

Eva Oltiványi, Sopran;

Markus Forster,Altus

Musikalischer Leiter: Rudolf Lutz

Weitere Informationen zur Bachstiftung:

unter www.bachstiftung.ch

Die DVD mit der gesamten Kantate ist erhältlich im Shop

Link:http://www.bachstiftung.ch/de/shop/items/j-s-bach-kantate-bwv-172/


Icon Abendprogramm BWV 172 (443,3 KB)

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Gott der Musiker:

Was J. S. Bach so aktuell macht
Johann Sebastian Bach ist so etwas wie der «Gott der Musiker». Kein Komponist steht höher in der Gunst von Berufsmusikerinnen und -musikern, keiner ist derart über alle Zweifel erhaben. Wie kann das sein, mehr als 250 Jahre nach seinem Tod? Was macht ihn so aktuell?

«Kulturplatz» geht dieser Frage nach und besucht das Schweizer Mammutprojekt in Trogen AR, wo über 25 Jahre alle Vokalwerke Bachs eingespielt werden, und begleitet die Dramatisierung einer Bachkantate im Theater Chur — wo das alte Werk in eine aktuelle Problematik gewandet wird.

Video:

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Link:  mp3 – Download –

J.S. Bach-Stiftung – bei 

Amazon – mit Hörproben

Link:

mp3 J.S. Bach-Stiftung

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DVD’s der Johann Sebastian Bach-Stiftung St. Gallen

neue Bezugsquelle ab sofort: –

Link:   bei   j p c

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Ich wünsche allen Besuchern ein schönes und besinnliches Pfingstfest !

Grüße

Volker

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Radiotipp für den 9.10.2013 – Noch einmal Bachwoche Ansbach


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Der Bayrische Rundfunk überträgt wieder eine Konzertaufzeichnung von der Bachwoche Ansbach.

9.10.2013

BR klassik
19.05 – 20.20
Johann Sebastian Bach
Kantate BWV 75 „Die Elenden sollen essen“
Motette BWV Anh. III/159 „Ich lasse dich nicht, du segnest mich denn“
Messe A-Dur BWV 234

Kirsten Blaise (Sopran)
Rebecca Martin (Alt)
James Gilchrist (Tenor)
Tobias Berndt (Bass)
Windsbacher Knabenchor
Münchener Kammerorchester
Martin Lehmann (Leitung)

BR Klassik-Konzertaufnahme
Aufnahme vom 4. August 2013 in St. Gumbertus

Radiotipps für den 24.7.2012-28.7.2012 – Gardiner in Spitalsfield und Bach live aus Leipzig


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24.7.

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Ö1
19.30-21.00
Alte Musik – neu interpretiert
präsentiert von Bernhard Trebuch.
Monteverdi Choir,
Leitung: Sir John Eliot Gardiner.
„A Cappella Pilgrame“.
Musik von Thomas Tallis, Robert White, William Byrd und Thomas Tomkins
(aufgenommen am 18. Juni in der Christ Church Spitalfields im Rahmen des „Spitalfields Festivals 2012“)

Programm:
https://meinhardo.wordpress.com/2012/06/18/radiotipps-fur-18-6-12-und-19-6-12-gardiner-und-renaissance-polyphonie-bach-und-leipzig/

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DKultur
22.00-22.30
Alte Musik
„Erbärmlich-schön“
Barthold Heinrich Brockes, Dichter des ‚Passionsoratoriums‘
Von Georg Beck

Zu Lebzeiten mit Lob überhäuft, nach seinem Tod scharf kritisiert – erst neuerdings gewinnt Barthold Hinrich Brockes (1680-1747) wieder an Aufmerksamkeit. Mit den Komponisten seiner Zeit – mit Keiser, Händel, Telemann, Mattheson – steht der Sohn eines wohlhabenden Hamburger Kaufmanns auf vertrautem Fuß.
Sie alle reißen sich um die Vertonung seiner schwärmerisch-freibiblischen, abgedrehten Dichtungen. Selbst Bach baut Teile der Brockes-Passion in seine Passionsmusiken ein. Überschwänglich die Reaktion im Publikum: „Erbärmlich-schön!“

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28.7.

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MDR Figaro
20.05-24.00
MDR Musiksommer:
Konzert zum 262. Todestag von Johann Sebastian Bach
Werke von Johann Sebastian Bach, Johann Michael Bach, Heinrich Schütz, Johann Pachelbel, Felix Mendelssohn Bartholdy, Max Reger u.a.

Ullrich Böhme, Orgel
Windsbacher Knabenchor, Leitung: Martin Lehmann
(Live-Übertragung aus der Thomaskirche Leipzig)

Anschließend:
Johann Sebastian Bach: Goldberg-Variationen BWV 988
(Bearbeitung für Orchester von Jochen Neurath)
Gewandhausorchester Leipzig, Leitung: Stefan Asbury
Aufnahme vom 15.6.2012, Gewandhaus Leipzig
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Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Hörbeispielen und Kantaten-Beschreibung für „Pfingstsonntag“


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Pfingsten – Foto Ev Lukasgemeinde Gießen

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Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht aller BWV von Bach-Kantaten steht zum Download bereit:

 Link: BWV als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder Sehprobe und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am  27.05.2012 

begehen wir den

Feiertag   ”Pfingstsonntag

Das Pfingstfest hat seinen Ursprung im jüdischen Festkalender, wo es zunächst das Fest der Darbringung der Erstlingsfrüchte (2. Mose 23, 16) war. Es wird später als „Wochenfest“ bezeichnet (2. Mose 34, 22) und (wohl erst in nachalttestamentlicher Zeit) 50 Tage (= Pentekoste = Pfingsten) nach dem Passah-Fest angeordnet.
Die Kirche feierte das Fest schon früh als Fest der Ausgießung des Geistes, und bald bekam es eine eigene Vigilfeier, in der nun neben Ostern ein zweiter Ort für Tauffeiern geschaffen war. Zeitweise wurde das Fest auf acht Tage ausgedehnt (Oktav), später dann auf vier bzw. drei Tage verkürzt.
Die protestantische Kirche übernahm dieses Fest, jedoch ohne Vigil. Es ist der Kirche als ein besonderes wichtiges Fest bis heute erhalten geblieben.
An diesem Tag wird zeichenhaft der Wille Gottes zur Versöhnung der Menschen mit ihm dadurch deutlich gemacht, dass die Sprachverwirrung, die in Babel aufgrund des Turmbaus erfolgte, nun durch die eine Sprache des Geistes überwunden ist.

Am Pfingstfest feiern wir die „Geburt der Kirche“. An diesem 50. Tag nach Ostern hat Gott seinen Geist auf die Gemeinde ausgegossen und seitdem nicht von ihr genommen. So denken wir nach über das, was in der Bibel vom Geist Gottes gesagt wird, und erkennen, wie der Geist Gottes auch heute unter uns wirkt.

Wochenspruch: 

Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der Herr Zebaoth. (Sach 4, 6)

(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten für den   ”1. Pfingsttag

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BWV 34 – „O ewiges Feuer, o Ursprung der Liebe“

BWV 59 – „Wer mich liebet, der wird mein Wort halten“

BWV 74 – „Wer mich liebet, der wird mein Wort halten“ 

BWV 172 – „Erschallet, ihr Lieder, erklinget, ihr Saiten“

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Bach-Kantate 

WDR3 – Geistliche Musik

Sendung: 09:05 Uhr bis 10:00 Uhr.

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WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html

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Allgemein Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/

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Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/programDateDateSender.jsp?programmeId=3;dayOffset=0.

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:.

Geistliche Musik – PfingstSonntag: 09:05 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 34 „O ewiges Feuer, o Ursprung der Liebe“
Kantate zum 1. Pfingsttag
für Soli, Chor, Bläser, Streicher und Basso continuo

Renate Steinmann (Violine) – Konzertmeisterin

Margot Oitzinger, Alt
Jens Weber, Tenor
Fabrice Hayoz, Bass

Chor der J. S. Bach-Stiftung St. Gallen
Leitung: Rudolf Lutz

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NDRkultur – (Kantate)

Sendung: 08:03 Uhr bis 08:40 Uhr

Livestream – Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

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Programm – Link:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/programmuebersichten/index.html

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Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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.NDRKultur – Auszüge aus dem Programm:

.Geistliche Musik am Sonntag um 08:03 bis 08:40 Uhr

Johann Sebastian Bach:

BWV 34 „O ewiges Feuer, o Ursprung der Liebe“

Marion Eckstein, Mezzosopran / Julian Podger, Tenor
Ralf Grobe, Bass / Balthasar-Neumann-Chor

Balthasar-Neumann-Ensemble
Ltg.: Thomas Hengelbrock


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SWR2

Sendung: 08:03 Uhr bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html

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Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik am Sonntag um 08:03 bis 08:30 Uhr

BWV 172  „Erschallet, ihr Lieder“ 

Barbara Schlick (Sopran)
Kai Wessel (Countertenor)
Christoph Prégardien (Tenor)
Klaus Mertens (Bass)
Amsterdam Barockchor und Orchester
Leitung: Ton Koopmann

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Johann Sebastian Bach:

BWV 74  – Auszug: „Nichts kann mich erretten“,

Arie aus der Kantate BWV 74

Angelika Kirchschlager (Mezzosopran)
Giuliano Carmignola (Barockvioline)

Venice Baroque Orchestra 
Leitung: Andrea Marcon

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rbb kulturradio

Sendung: 09:30 Uhr bis 10:00 Uhr

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Programm:  http://www.kulturradio.de/programm/index.html

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Livestream http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio – Auszüge aus dem Programm:

Sonntag von 09:30 Uhr bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 3 4

O ewiges Feuer, o Ursprung der Liebe

Kantate BWV 34 zum Pfingstfest
Rebecca Martin, Alt
Andreas Weller, Tenor
Konrad Jarnot, Bass

Windsbacher Knabenchor
Deutsche Kammer-Virtuosen Berlin
Leitung: Karl-Friedrich Beringer

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mdr-figaro

Sendung: 06:30 Uhr bis 07:00 Uhr

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Kantate

Programm:  http://www.mdr.de/mdr-figaro/programm/.

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mdr-figaro Live: http://www.mdr.de/mdr-figaro/index.html .

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mdr-figaro – Auszüge aus dem Programm:

Sendung: Sonntag: um 06:30 Uhr bis 07:00 Uhr

Johann Sebastian Bach:

6:25 Uhr – Einführung zur Kantate

800 Jahre Thomana

06:30 Uhr Kantate

BWV 34  „O ewiges Feuer, o Ursprung der Liebe“

Matthias Rexrodt, Altus, Martin Petzold, Tenor, Matthias Weichert, Bass

Thomanerchor Leipzig,

Akademie für Alte Musik Berlin

Leitung: Georg Christoph Biller 

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Bayern-Klassik
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Sendung: 08:05 Uhr bis 08:30 Uhr
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Live-Stream:  (Hier ist ein wenig Geduld gefordert bis der Player erscheint..!!)
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oder
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Bayern-Klassik – Auszüge aus dem Programm:
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Sendung: Sonntag um 08:05 Uhr bis 08:30 Uhr
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Die Bach-Kantate:
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Johann Sebastian Bach:
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BWV 74 „Wer mich liebet, der wird mein Wort halten“,

Kantate zum 1. Pfingstfesttag, BWV 74

Lisa Larsson, Sopran; Derek Lee Ragin, Countertenor;

Christoph Genz, Tenor; Panajotis Iconomou, Bass;

Monteverdi Choir
English Baroque Soloists

Leitung: John Eliot Gardiner

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Videos mit Bach-Kantaten zum Sonntag – „1. Pfingsttag“
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/ YouTube: BWV 34 –  O ewiges Feuer, o Ursprung der Liebe”   –  (Interpret: Beringer Windsb.Knabenchor)

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/ YouTube: BWV 59 –  Wer mich liebet, der wird mein Wort halten”   –  (Interpret: Harnoncourt)
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/ YouTube: BWV 74 –  Wer mich liebet, der wird mein Wort halten”   –  (Interpret: Leonhardt – Knabenchor Hannover)
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/ YouTube: BWV 172 –  Erschallet, ihr Lieder, erklinget, ihr Saiten”   –  (Interpret: SDG )
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CDs – Bach-Kantaten: für die Feiertage „1. und 2. Pfingsttag“

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.Cover:  SDG 121 Vol. 26

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CD-Bestellung  zum  Link:   CD  Bach-Kantaten – SDG 121, Vol. 26

Aufführungsorte:

Kantaten für den 1. und 2. Pfingsttag

Holy Trinity, Long Melford, am 11. und 12. Juni 2000

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CD-Inhalte:

BWV 34 – O ewiges Feuer, o Ursprung der Liebe   /  für den 1. Pfingsttag

Gardiner Pilgrimage CD 121 Vol.  26 – CD 1

BWV 59 – Wer mich liebet, der wird mein Wort halten    /  für den 1. Pfingsttag

Gardiner Pilgrimage CD 121 Vol. 26 – CD 1 

BWV 74 – Wer mich liebet, der wird mein Wort halten   /  für den 1. Pfingsttag

Gardiner Pilgrimage CD 121 Vol. 26 – CD 1 

BWV 172 – Erschallet ihr Lieder, erklinget, ihr Saiten!   /  für den 1. Pfingsttag

Gardiner Pilgrimage CD 121 Vol. 26 – CD 1

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BWV  68 – Also hat Gott die Welt geliebt   /  für den 2. Pfingsttag

Gardiner Pilgrimage CD 121 Vol. 26 – CD  2

BWV 173 – Erhöhtes Fleisch und Blut   /  für den 2. Pfingsttag

Gardiner Pilgrimage CD 121 Vol.  26 – CD  2

BWV 174 – Ich liebe den Höchsten von ganzem Gemüte  /  für den 2. Pfingsttag

Gardiner Pilgrimage CD 121 Vol.  26 – CD  2

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CDs – Bach-Kantaten:  für den 3. Pfingsttag“

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Cover:  SDG 138 Vol. 27

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CD-Bestellung  zum  Link:   CD  Bach-Kantaten – SDG 138, Vol. 27

Aufführungsorte:

Kantaten für den 3. Pfingsttag

Holy Trinity, Blythburh, am 13. Juni 2000

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CD-Inhalte:

BWV 175 – Er rufet seinen Schafen mit Namen  /  für den 3. Pfingsttag

Gardiner Pilgrimage CD 138 Vol.  27 – CD 1

BWV 184 – Erwünschtes Freudenlicht  /  für den 3. Pfingsttag

Gardiner Pilgrimage CD 138 Vol. 27 – CD 1 

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Kantaten für den 1. Pfingsttag

Holy Trinity, Long Melford, am 11. und 12. Juni 2000

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Kantaten-Beschreibung: BWV 59 “ Wer mich liebet, der wird mein Wort halten“ 

Die Entstehungsgeschichte von Bachs zweiter Pfingstkantate BWV 59 Wer mich liebet, der wird mein Wort halten I wirft interessante biographische Fragen auf. In einem seiner häufigen Beschwerdebriefe an den sächsischen König schreibt er, er habe seine Funktion ‚bey der Universität Anno 1723 am PfinkstFest’ angetreten. Alfred Dürr erklärt nun kategorisch, das Autograph der Kantate sei allerspätestens für den Pfingstsonntag 1723 geschrieben worden, obwohl die erhaltenen Stimmbücher erst aus dem folgenden Jahr stammen. Es scheint, als habe Bach das Werk zusammengestellt, bevor er Köthen verließ, und dabei altes Material verwendet. Hat Bach sich also an jenem bedeutenden Tag, am Pfingstsonntag 1723 (16. Mai), zwei Wochen vor seiner berichteten Ankunft in der Stadt, dem Leipziger Publikum in der Universitätskirche mit der Aufführung dieser viersätzigen Kantate vorgestellt, oder war das ein Plan, der nur nicht verwirklicht wurde? Man könnte die begrenzte Instrumentierung (keine Bläser, keine dritte Trompete), Beschränkung der Solopartien auf Sopran und Bass und den Verzicht auf einen abschließenden Chor als geschickte Anpassung an die bescheidenen Möglichkeiten der an der Universität verfügbaren musikalischen Kräfte interpretieren. Wie so oft beweist Bach, dass Goethes Ausspruch ‚In der Beschränkung zeigt sich erst der Meister’ seine Richtigkeit hat – oder wie Alfred Dürr sagt, er war ‚ein Meister selbst in der Beschränkung’.

Der Anfangssatz ist eine Wonne in seiner Synthese aus italienischem Kammerduett und festlicher Instrumentierung, gleichwohl taktvoll zurückhaltend. Viermal wird das biblische Motto von den beiden Sängern im Kanon vorgetragen, dann ein fünftes und letztes Mal homophon in parallelen Sexten, das Signal für die Instrumente, endlich zu beginnen und in einem Postludium voller Überschwang den Worten des Heilands Majestät zu verleihen. Das von den Streichern begleitete Rezitativ für Sopran gehört stilistisch zu einigen Stücken, die Bach in seinen Weimarer Jahren schrieb, und gipfelt in einem wehmütigen Arioso-Gebet, dass ‚ihn auch ein jeder lieben sollte’. Dass an dieser Stelle nun ein Choral (Nr. 3) steht, ist ein wenig merkwürdig, doch als Appell an den Heiligen Geist, Gnade zu schenken, durchaus angemessen. Luthers Pfingstlied aus dem Jahre 1524 täuscht hier mit den unabhängigen Stimmen, die Bach der Bratsche und der zweiten Violine gibt, ein üppiges Stimmengeflecht vor. Die abschließende Arie für Bass mit obligater Violine konzentriert sich noch einmal auf die ‚Herrlichkeit’, dass Gott durch die Liebe und den Heiligen Geist ‚in unsern Herzen thronet’. Ist das wirklich der Schluss? Der Bemerkung ‚Chorale seque’ ist kein eindeutiger Hinweis darauf zu entnehmen, wie Bach fortzufahren gedachte. Eine Wiederholung des vorigen Chorals, dem die dritte Strophe von Luthers Kirchenlied unterlegt ist, scheint eine plausible Lösung. 

Bachs © John Eliot Gardiner 2006

Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier

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Kantaten-Beschreibungen zu den BWV  von „Sir John Eliot Gardiner“ 

ist als PDF-Download nachstehend hinterlegt !

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  Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen zu Pfingsten:

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                   Gardiner Reisetagebuch SDG 144 zum Download als PDF  

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  Künstler-Beitrag:  Christoph Genz – Tenor zum Download  als PDF

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Kirche St. Jakob in Köthen – J.S, Bach Kantate – BWV 172 „Erschallet ihr Lieder“ – Eingangs-Satz.

„Erschallet, ihr Lieder, erklinget, ihr Saiten!“ (BWV 172) ist eine geistliche Kantate von Johann Sebastian Bach. Er komponierte sie 1714 in Weimar für Pfingsten und führte sie dort in der Schlosskapelle am 20. Mai 1714 zum ersten Mal auf.

Die Kantate ist gesetzt für vier Solisten, Chor und ein festliches Orchester: drei Trompeten, Pauken, Oboe (in späteren Fassungen Oboe d’amore oder Orgel), Streicher, Violoncello, Fagott und Basso continuo. Der Text für die Sätze 1 und 3 bis 5 wird Salomon Franck zugeschrieben.

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Ich wünsche allen ein schönes „Pfingstfest !“
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……………………………(Klang-Beispiel: Glasharmonika)
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Herzliche Grüße
Volker
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