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Eine weitere Rezension über den Kantaten-Ring Leipzig zum Bachfest 2018 von The New York Times!

The New York Times – Eine Rezension zum Bachfest 2018 in Leipzig!

KRITISCHES NOTIZBUCH

Was bedeutet es, das „Beste“ von Bach zu spielen?

LEIPZIG, Deutschland – „Bachs Beste.“ Es ist ein unwiderstehliches Konzept, aber bedeutet es etwas?

Solche Urteile sind immer dann angebracht, wenn es um künstlerische Schöpfungen geht, vor allem, wenn der Hauptzweck der Werke nicht künstlerisch, sondern religiös war. Dies ist der Fall bei Bachs heiligen Kantaten, dem Schwerpunkt des diesjährigen Bachfestes Leipzig, das vom 8. bis 17. Juni 2018 stattfand.

Schiere Schönheit, was immer das bedeuten mag, wird dich nur so weit bringen. Bachs Musik in den Kantaten, wie Richard Taruskin vor fast zwei Jahrzehnten in der New York Times schrieb, „war ein Medium der Wahrheit, nicht der Schönheit.“

„Und die Wahrheit, der er diente, war bitter“, fuhr Taruskin fort. „Seine Werke überzeugen uns – nein, enthüllen Sie uns – dass die Welt ist Schmutz und Schrecken, dass Menschen hilflos sind, dass das Leben ein Schmerz ist, dieser Grund ist eine Schlinge.“

A Bachfest concert at St. Thomas Church in Leipzig, where Bach lived and worked from 1723 to his death in 1750. CreditGert  (Foto: Gert Mothes/Leipzig Bach Festival 2018)

Was genau kann „am besten“ bedeuten? Die Werke, die unsere Ohren am meisten verführen, oder diejenigen, die uns am meisten Angst machen mit Visionen von Feuer und Schwefel? (Das Festival schien hübsche und lebhaft dramatische Klänge zu begünstigen, ohne sich allzu sehr in Blut und Blut zu versenken.)

Die Unterscheidung ist wichtig, denn wenn diese Werke eine größere Verbreitung erfahren sollen, sollten sie für das verstanden werden, was sie sind: Musik des musikalischen Predigers Bach. Und eine größere Verbreitung suchte das Bachfest für sie.

Das Festival, das seit seiner Gründung 1999 hauptsächlich von der Stadt Leipzig finanziert wird, wird vom Bach-Archiv verwaltet, in der Stadt, in der Bach von 1723 bis zu seinem Tod 1750 lebte und arbeitete. Die Idee eines Kantatenrings, lose modelliert Nach Vorträgen von Wagners „Der Ring des Nibelungen“ in Bayreuth entstand 2016 eine Diskussion zwischen dem Archivpräsidenten John Eliot Gardiner und Michael Maul, dem damaligen Dramaturgen und heutigen künstlerischen Leiter des Festivals.

Herr Maul suchte nach einer Möglichkeit, Bachs etwa 200 überlebende geistliche Kantaten, gewissermaßen das Herzstück seines Schaffens, auf ein Niveau der öffentlichen Aufmerksamkeit zu heben, das mit dem der Leidenschaften vergleichbar ist („St. Matthäus“ und „St. John „) und die Messe in h-Moll. Herr Gardiner, einer der wenigen lebenden Dirigenten, der alle heiligen Kantaten aufgeführt und aufgenommen hat, viele von ihnen wiederholt, hat den Begriff eines Ringes erfunden.

Die beiden verpflichteten Peter Wollny, den Direktor des Archivs, mit ihnen Listen der 30 zu erstellen, ähem, best. Alle nominierten mehr als 30, und Herr Maul kullte die Listen mit dem Ziel, den Kirchenkalender so vollständig wie möglich zu halten.

Da war also der Ring, der das Eröffnungswochenende des Festivals dominierte – verblüffend, berauschend, anstrengend, ein großer Kunst- und Publikumserfolg. 33 Kantaten, 18 Stunden Musik von hochkarätigen Interpreten innerhalb von 48 Stunden. Die Liste war zweifellos in der Vielfalt und im dramatischen Bereich beeindruckend, wie Kollegen complettists bezeugen können, besonders, wie von Herrn Gardiner ins Leben gebracht.

Bachs Kantaten, so hoch sie auch sind, waren utilitaristische Schöpfungen. Als Thomaskantor war Bach für die Musik in den großen Kirchen der Stadt, St. Thomas und St. Nicholas, verantwortlich. Jede Woche präsentierte er selbst oder von einem anderen Komponisten eine Kantate – eine „Klangpredigt“, wie sie oft auf dem Festival genannt wurde – in Bezug auf den Evangeliumstext für den jeweiligen Sonntag.

Während seiner ersten Jahre in Leipzig präsentierte Bach, obwohl er mit Unterricht und Familie beschäftigt war, normalerweise seine eigenen Arbeiten und entwickelte mehrere Jahreszyklen. Er schrieb oft von einer Woche zur nächsten. Was das bedeutete, sagte Herr Wollny, sei, dass Bach in der Regel eine Kantate in drei Tagen schreiben musste – von Sonntag Nachmittag bis Mittwoch Morgen -, bevor er sie den Kopisten übergab, um die Teile für die Proben vorzubereiten.

Angesichts solch strenger Anforderungen ist das Niveau der Verarbeitung und Vorstellungskraft in diesen Werken bemerkenswert hoch. Aber wie wählt man den heutigen Zuhörern ein Werk vor dem anderen? (Sie sind bereits, wie von mehreren Rednern hervorgehoben wurde, etwas gefälscht, indem sie drei oder vier gleichzeitig in einem Konzert präsentiert werden.)

Herr Maul, seinerseits, hat nach dem Ring-Wochenende die Vorstellung von „am besten“ ein wenig in einem Gespräch zurückgenommen und erlaubt, dass diese Auswahlen besser als bloße persönliche Favoriten (auf welcher Basis auch immer) bezeichnet werden können.

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Textquelle:

Von James R. Oestreich
22. Juni 2018

Link: https://www.nytimes.com/2018/06/22/arts/music/review-bachfest-leipzig-bach.html


Die Pressekonferenz zum Leipziger Kantaten-Ring hier zum Nachhören – ich muss schon zugeben, in der illustren Runde hatte ich gelegentlich Maul-Sperre……

Ein köstlicher Ausspruch vom neuen Intendanten des Bachfestes Michael Maul..!!

Das Experten-Gespräch der Teilnehmer ist nachstehend nachzuhören!

Link zur Gesprächsrunde von mdr-kultur..!!

https://www.mdr.de/kultur/videos-und-audios/audio-radio/audio-bachfest-kantaten100.html

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J.S. Bach – Kantate BWV 19 „Es erhub sich ein Streit“ Ausschnitte!

J.S. Bach – Kantate BWV 19 „Es erhub sich ein Streit“ J.E. Gardiner, Monteverdi Choir

Sonntag 10.06.2018 – Bachfest Leipzig 2018
No 50 Kantaten-Ring 10
Nikolaikirche Leipzig 20:00 Uhr
 J. S. Bach: „Es erhub sich ein Streit“, BWV 19Ausschnitte vom Bachfest Leipzig
Julia Doyle (Sopran), Hana Blažíková (Sopran),
Reginald Mobley (Altus), Peter Harvey (Bass),
Monteverdi Choir, English Baroque Soloists,
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Es war ein fantastischer Kantatenabend den ich nie vergessen werde.  Leipzig Du bist wunderbar mit deinen fantastischen Bach-Interpreten..!!

GLORIA SEI DIR GESUNGEN!

Dieses Video zeigt, wie der Ring der Kantaten am Sonntagabend, 10.6.2018  nach 18 Stunden Musik in Bachs St. Nikolaus Kirche endete. Viele Besucher erzählten uns später, dass es der emotionalste Moment in ihrem Konzertleben war. Und tatsächlich: Musiker und Besucher hatten Tränen in den Augen, als die letzten Takte von „Wachet auf, ruft uns die Stimme“ verblassten.

Bach scheint Menschen wie kein anderer zu vereinen. Danke an alle gesegneten Ringreisenden und all diese wunderbaren Musiker – Monteverdi Chor & Orchester, John Eliot Gardiner, Hans-Christoph Rademann, Gaechinger Kantorei, Ton Koopman, Amsterdamer Barockorchester & Chor, Masaaki Suzuki, Bach Collegium Japan, Thomaskantor Gotthold Schwarz, Thomanerchor Leipzig, David Timm und der Leipziger Universitätschor – für die Teilnahme an dieser herausragenden Veranstaltung!

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BACHFEST LEIPZIG 2018 – DER RING DER KANTATEN ist am Samstag, 9.6.2018 auf Facebook live ansehbar!

News vom Bach-Archiv · Bachfest Leipzig 2018

ACHTUNG! Eine wunderbare Mitteilung den Ring der Kantaten auf Facebook mitverfolgen zu können!     

RING DER KANTATEN – AUF FACEBOOK am 9.6.2018 live….

Das Bachfest Leipzig präsentiert an diesem Wochenende den »Ring der Kantaten«: 33 Bach-Kantaten an einem Wochenende, in der Reihenfolge des Kirchenjahres, aufgeführt von den besten Bach-Autoritäten unserer Zeit.

Am Samstag, 9.6.2018 werden wir drei Konzerte von St. Thomas live auf Facebook übertragen. Alle Bach-Enthusiasten, die dieses Wochenende nicht nach Leipzig kommen können, sind eingeladen, sich online zu dieser außergewöhnlichen Veranstaltung zu treffen:

SAMSTAG, 9. Juni 2018
12 Uhr MESZ
Amsterdam Baroque Orchestra & Chor, Ton Koopman
– Sie werden aus Saba alle kommen, BWV 65
– Jesus schläft, war soll ich hoffen, BWV 81
– Ich habe genung, BWV 82 (BC A 169a)
– Liebster Immanuel, Herzog der Frommen, BWV 123

15 Uhr MESZ „Motette“
Gewandhausorchester & Thomanerchor Leipzig, Thomaskantor Gotthold Schwarz
– Herr Jesu Christus, wahr ‚Mensch und Gott, BWV 127
– Sehet, wir gehn hinauf gen Jerusalem, BWV 159

17:30 Uhr MESZ
Bach Collegium Japan, Masaaki Suzuki
– Wie schön leuchtet der Morgenstern, BWV 1
– Himmelskönig, sei willkommen, BWV 182
– Der Himmel lacht! Die Erde jubilieret, BWV 31
– Bleib bei uns, denn es wird Abend, BWV 6

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Erschreckende Horror-Preise und neue Entwicklungen für das kommende Bachfest 2018 in Leipzig!

Erschreckende Horror-Preise und neue Entwicklungen für das kommende Bachfest 2018 in Leipzig!

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Am Samstag, 10. juni 2017 kündigte das Bach-Archiv schließlich einen Knüller an. Zum Auftakt der nächsten Auflage 2018 werden an drei Tagen die 30 besten Bach-Kantaten zyklisch zu hören sein. Für den Leipziger Kantaten-Ring verpflichteten die Organisatoren einige der profiliertesten Bach-Ensembles unserer Zeit.

Die Karten kosten im Abonnement zwischen 100 und 500 Euro. Ohnehin wird sich das bislang kirchenlastige Bachfest im kommenden Jahr noch stärker in Richtung eines Musikfestivals entwickeln.

Davon zeugen die Aufführungen beider großer Bach-Passionen ebenso wie eine stärkere Einbindung des Gewandhauses als Spielstätte. Passionen, Klavierübung und Wohltemperiertes Klavier werden als Aufführungszyklen angeboten.

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Mitteilung vom Bach-Archiv Leipzig vom 10. Juni 2017

Vorschau auf das Bachfest 2 0 1 8
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Auch wenn das Bachfest Leipzig gerade erst begonnen hat, die Pläne für nächstes Jahr 2018 stehen schon fest.

„Wir haben mit Sir John Eliot Gardiner die Idee gehabt, die besten Bachkantaten mit den besten Interpreten in einem Kantatenring aufzuführen“, erläutert Alexander Steinhilber.

An zwei Tagen werden in zehn Konzerten 30 Bachkantaten als „Kantatenring“ aufgeführt.

Bachfest Leipzig 2017: Sir John Eliot Gardiner, Praesident des Bach-Archivs Leipzig, spricht zur Eroeffnung in der Leipziger Thomaskirche.  (Foto: Jens Schlueter/Bachfest Leipzig 2017)

Damit knüpfen die Veranstalter an den großen Erfolg des Kantatentages im vergangenen Jahr und in diesem Jahr an. „Wir werden als Zyklus ein komplettes Kirchenjahr simulieren vom 1. Advent, bis zum 27. Sonntag nach Trinitatis.“ Ein Kantatenmarathon der Durchhaltevermögen erfordert. Doch besonders Besucher aus dem Ausland interessierten sich für diese kompakten Angebote, sagt Alexander Steinhilber. „Die Menschen kommen nach Leipzig, um Bach an den Original Spielstätten zu erleben und da darf es dann auch gerne mal ein bisschen mehr sein.“

Eroeffnung Bachfest Leipzig 2017: Der Thomanerchor Leipzig, der ThomasSchulChor und das Haendelfestspielorchester Halle musizieren unter der Leitung von Thomaskantor Gotthold Schwarz. Foto: Jens Schlueter/Bachfest Leipzig 2017

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Veröffentlicht am 08.06.2017

Leipzig Ring of Cantatas at Bachfest Leipzig 2018
/ Leipziger Kantatenring im Bachfest Leipzig 2018
8-10 June 2018

The 30 best Bach Cantatas in one Weekend
10 Concerts in Bach’s Leipzig Churches
The Best Artists:

Sir John Eliot Gardiner
Ton Koopman
Hans-Christoph Rademann
Masaaki Suzuki
and St. Thomas‘ Boys Choir with Gotthold Schwarz

Information and tickets:

www.ringofcantatas.com
www.kantatenring.de

(c) Bach-Archiv Leipzig


Weitere Angaben können unter dem nachstehenden Link nachgelesen werden.

http://www.bachfestleipzig.de/de/bachfest/der-leipziger-kantaten-ring-das-bach-ereignis-2018

Es werden die 30 Bach-Kantaten genannt, die zur Aufführung ausgewählt wurden. Die Aufführungs-Termine, Interpreten und Orte/Kirchen sind einsehbar.

Kartenpreise
Kantaten-Ring-Gesamtpaket

Kaufen Sie das Gesamtpaket für alle Konzerte 1 bis 10 und erhalten Sie einen Rabatt von 30 % gegenüber den Einzelpreisen.

voll: € 500,00 | € 400,00 | 250,00 | 100,00
ermäßigt: € 450,00 | 350,00 | 200,00 | –

Kaufen Sie hier Ihr Gesamtpaket.

Einzelkarten

Kantaten-Ring 1, 5 und 10
Kartenpreise: € 105,00 | 80,00 | 52,00 | 21,00
ermäßigt: € 89,00 | 67,00 | 42,00 | 16,00

Kantaten-Ring 2, 4, 7, 8 und 9
Kartenpreise: € 82,00 | 65,00 | 42,00 | 21,00
ermäßigt: € 72,00 | 55,00 | 36,00 | 16,00

Kantaten-Ring Plus
Kartenpreise: € 44,00 | 37,00
ermäßigt: € 38,00 | 32,00

Kantaten-Ring 3 (Motette)
Eintrittsprogramm: € 2,00

Kantaten-Ring 6 (Gottesdienst)
Eintritt frei

Karten für die einzelnen Konzerte können ab dem Vorverkaufsstart des Bachfestes 2018 am 20. November 2017 erworben werden.

Hier können Sie den Flyer zum Kantaten-Ring herunterladen.

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Video: vom Bach Archiv zum Bachfest 2018 Leipzig

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Radiotipps für den 18.9.2012-23.9.2012- Köthener Bachfesttage und Musikfest Bremen mit Bach und mehr

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18.9.

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Deutschlandradio Kultur
20.03 – 22.00
Köthener Bachfesttage
St. Agnuskirche
Aufzeichnung vom 8.9.12

Johann Sebastian Bach:
„Steigt freudig in die Luft“, Kantate BWV 36a
Konzert für zwei Cembali, Streicher und Basso continuo c-Moll BWV 1060

ca. 21.05 Konzertpause mit Nachrichten

Johann Sebastian Bach
„Der Himmel dacht auf Anhalts Ruhm und Glück“, Kantate BWV 66a
Sidonie Otto, Sopran
Wiebke Lehmkuhl, Alt
Hans Jörg Mammel, Tenor
Carsten Krüger, Bass
Alexander F. Grychtolik, Cembalo
Mitteldeutsche Hofmusik
Leitung: Alexander F. Grychtolik

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DKultur
22.00-22.30
Soli Deo Gloria – Die Leipziger Thomasschule (4/4)
Johann Adam Hillers wahres musikalisches Conservatorium
Von Michael Maul

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20.9.

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SWR2
20.03-21.00
Thomaskantoren vor Bach
Von Doris Blaich
Der Leipziger Thomanerchor feiert dieses Jahr 800-jähriges Jubiläum. Seine künstlerische Arbeit ist entscheidend geprägt von der Musik Johann Sebastian Bachs, der seit 1723 mehr als ein Vierteljahrhundert lang Kantor der Thomaskirche war. Die Thomaskantoren vor Bachs Zeit sind heute weniger berühmt, zu ihrer Zeit aber gehörten sie zu den prominentesten Musikern Deutschlands – Johann Hermann Schein etwa oder Sebastian Knüpfer, Johann Schelle und Georg Rhau. In Leipzig legte man nämlich größten Wert darauf, dass der musikalische Ruf des berühmten Chors weit über die Grenzen der Stadt glänzte.

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23.9.

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NDR kultur
11.03-13.00
Musikfest Bremen 2012
Rund um Bach

Johann Kuhnau: Gott, sei mir gnädig nach deiner Güte, O heilige Zeit, Kantaten
Johann Bach: Unser Leben ist ein Schatten, Motette
Johann Christoph Bach: Der Gerechte, ob er gleich zu zeitlich stirbt, Motette
Johann Michael Bach: Ach bleib bei uns, Herr Jesu Christ, Kantate
Johann Pachelbel: Was Gott tut, das ist wohlgetan, Choralkantate
Christ lag in Todesbanden, Kantate
Bach Collegium Japan
Orgel und Ltg.: Maasaki Suzuki
Aufzeichnung vom 5. September in der Ludgerikirche, Norden

Das Wichtigste an dem von ihm geleiteten Musikfest Bremen sei es, Neugier zu wecken, sagt der Festivalgründer und Intendant Thomas Albert. Er selbst ist Barockgeiger und Hochschulprofessor an diversen Musikhochschulen und ist auch im 23. Jahr seines vielbeachteten Musikfestivals noch immer auf der Suche nach neuen Herausforderungen und dem Besonderen. Mit Elan hat er in Bremen und seinem Umland vieles für die Wiederbelebung historischer Orgelinstrumente des legendären, aus der Wesermarsch stammenden Orgelbauers Arp Schnitger getan und sogar ein „Arp-Schnitger-Festival“ als Festival im Festival beim Musikfest Bremen gegründet.
Zum dritten Mal stellen im Rahmen dieses
„Arp-Schnitger-Festivals“ auch 2012 wieder Konzerte an Wirkungsstätten Schnitgers die große Vielfalt barocker Orgelbaukunst im Nordwesten Deutschlands und Groningens dar. Unter der Leitung des japanischen Organisten und Spiritus rectors des „Arp-Schnitger-Festivals“ Masaaki Suzuki kam es am 5. September 2012 zu einem Konzert unter dem Motto „Raritäten rund um Bach“ in der Ludgerikirche Norden. Masaaki Suzuki leitete das Bach Collegium Japan bei barocken Werken Johann Kuhnaus, Johann Christian und Johann Michael Bachs und Johann Pachelbels. An der Schnitger-Orgel der Ludgerikirche spielte Masaaki Suzukis Sohn Masato, der heute zu den führenden Organisten Japans zählt.
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