Schlagwort-Archive: h-Moll-Messe BWV 232

Radiotipps KW 24 – 13.6.-19.6.2011


14.6.

Dkultur
20:00 – 22:30
Bachfest Leipzig
Live aus der Nikolaikirche
Johann Sebastian Bach: „Bleib bei uns, denn es will Abend werden“ BWV 6
Jan Dismas Zelenka: Lamentatio I c-Moll ZWV 53 Nr. 1
Johann Sebastian Bach: „Ich elender Mensch, wer wird mich erlösen“ BWV 48
ca. 21:00 Uhr Konzertpause mit Nachrichten
Johann Adolph Hasse: Laudate pueri
Johann Sebastian Bach: „Wie schön leuchtet der Morgenstern“ BWV 1

Sibylla Rubens, Sopran
Ingeborg Danz, Alt
Daniel Johannsen, Tenor
Henryk Böhm, Bass
Dresdner Kammerchor
Akademie für Alte Musik Berlin
Leitung: Hans-Christoph Rademann

Dresdner Kammerchor mit Bach/Hasse/Zelenka

Das geistliche Werk J.S.Bachs im Kontext zur geistlichen Musik seiner Dresdner Kollegen Johann Adolph Hasse und Jan Dismas Zelenka steht in unserer Live-Übertragung am 14. Juni im Blickpunkt des Interesses. Der herausragende Dresdner Kammerchor, der in diesem Jahr auf sein 25-jähriges Bestehen zurückblickt, wird zusammen mit großartigen Solisten und der Akademie für Alte Musik Berlin damit einen Beitrag zum diesjährigen Bachfest leisten.

Kantaten Johann Sebastian Bachs aus den frühen Leipziger Jahren stehen im Zentrum des Konzerts der Reihe „Soli Deo Gloria“. In der Nikolaikirche Leipzig, einer der beiden Hauptwirkungsstätten Johann Sebastian Bachs, erklingen die Kantaten BWV 1, 48 und 6 des Komponisten. Bekannt ist insbesondere die Kantate „Wie schön leuchtet der Morgenstern“ BWV 1, welche Bach für den Tag Mariae Verkündigung am 25. März 1725 komponierte. Die den Endpunkt des sogenannten Choralkantatenjahrgangs markierende Komposition basiert auf der gleichnamigen Choralmelodie von Philipp Nicolai aus dem Jahr 1591. Die großzügige Besetzung mittels zweier Hörner und zweier Oboi da caccia zuzüglich des Streichapparats unterstrich seinerzeit die Festlichkeit des Aufführungsanlasses.

Ergänzt wird das Programm durch Werke Jan Dismas Zelenkas und Johann Adolf Hasses. Beide Komponisten wirkten zu Bachs Lebzeiten am Dresdner Hof. Zelenka übernahm 1710 eine Stellung als Kontrabassist und wurde später zum „Kirchen-Compositeur“ ernannt. Während der gebürtige Böhme vornehmlich Kompositionen für Gottesdienste des seit 1697 zum Katholizismus übergetretenen Hofes in Dresden schuf, galt Johann Adolf Hasse auf Grund seiner europaweit erfolgreichen Bühnenwerke zu Lebzeiten als einer der bekanntesten Komponisten. Hasse, der sich im Jahr 1733 gegen Zelenka bei der Bewerbung um das Kapellmeisteramt in Dresden erfolgreich durchzusetzen vermochte, hinterließ jedoch auch kirchenmusikalische Kompositionen. Im Konzert wird mit der zweiten Psalmvertonung „Laudate pueri“ eines dieser weniger bekannten Werke des Komponisten zu hören sein.
www.bachfest-leipzig.de

15.6.

Nordwestradio
20-22
Musikwelt
Bach-Reflexionen
Musik von, über und um Johann Sebastian Bach
Originalwerke und Bearbeitungen u. a. von Johann Sebastian Bach, John Cage,
Franz Liszt, Walter Rummel, Dmitri Schostakowitsch, Francesco Tristano

„Nicht Bach, sondern Meer sollte er heißen wegen seines unendlichen, unerschöpflichen
Reichtums an Tonkombinationen und Harmonien.“ Das sagte Ludwig van
Beethoven über seinen bewunderten Kollegen Johann Sebastian Bach. Bis heute ist
Bach eine Art Vaterfigur für viele Musiker. Seine Stücke sind eine üppig
strömende Inspirationsquelle für Komponisten und Interpreten. Das Spektrum
reicht dabei von Bach-Arrangements der großen composer pianists bis zum Jazz
und der Neuen Musik. So kombiniert der Pianist Francesco Tristano auf seiner
aktuellen CD Klavierwerke von Bach mit Stücken von John Cage und eigenen
Kompositionen  –  ein Konzept, das überrascht und überzeugt.
Am Mikrofon: Wilfried Schäper

18.6.

BBC
13-14(14-15)
Catherine Bott introduces a concert given by the Academy of Ancient Music & Richard Egarr in Salford as part of the „BBC Philharmonic presents…“ festival. The performance continues the AAM’s series of Bach Dynasty concerts and features music by various generations of the Bach family.
http://www.bbc.co.uk/programmes/b011y7jz

19.6..

MDR Figaro
19:30 – 22:00
Bachfest Leipzig 2011
Zeitversetzte Übertragung des Abschlusskonzerts aus der Thomaskirche Leipzig:

Johann Sebastian Bach: Messe h-Moll BWV 232
Anna Prohaska, Sopran
Marie-Claude Chappuis, Mezzosopran
Andreas Scholl, Altus
Magnus Staveland, Tenor
Johannes Weisser, Bariton
Balthasar-Neumann-Chor, Akademie für Alte Musik Berlin
Leitung: René Jacobs

Ein berührendes Abschieds-Konzert im Konzerthaus der HfM-Detmold am 28.5.2011 mit der h-Moll-Messe von Prof. Gerhard Weinberger


Liebe Bachfreunde!

Programmheft Abschiedskonzert 28. Mai 2011 Prof. Weinberger HfM Detmold

Ein großer Bach-Interpret als Organist und Dirigent: „Professor Gerhard Weinberger“ verabschiedete sich am Samstag, 28. Mai 2011, mit einem berührenden Vokal-Konzertabend im Konzerthaus der HfM Detmold mit der h-Moll-Messe, BWV 232, von Johann Sebastian Bach.

Als Vorab-Information war in der Zeitung: LT in Detmold folgendes veröffentlicht worden:

Ein 28 Jahre langer Spagat über 600 Kilometer geht zu  Ende. Mit Applaus? Bestimmt. Vor allem aber mit großer Musik. Gerhard  Weinberger dirigiert in seinem Abschiedskonzert Bachs h-Moll-Messe.

Seit 1983 ist Gerhard Weinberger Professor für Orgel und Leiter der Abteilung Kirchenmusik an der Detmolder Hochschule für Musik – jetzt geht er in den Ruhestand. Seit 28 Jahren pendelt er zwischen Detmold und München, wo er seinen Wohnsitz behalten hat. Eine anstrengende Übung, klar – andererseits hält so ein Spagat ja auch beweglich. „Ich habe das immer als künstlerisch und menschlich bereichernd empfunden“, sagt Weinberger. 

Johann Sebastian Bach ist eine zentrale Größe im Leben des Organisten. „Für mich sind Bachs Kompositionen das Non plus ultra“, da stimmt jede Note. Seine Musik hat Größe, Drive, Innigkeit, Virtuosität“, schwärmt Gerhard Weinberger. „Gerade die h-Moll-Messe ist so ein wahnsinniges Stück.“

Konzerthaus HfM Detmold

Bereits eine halbe Stunde vor Konzert-Beginn waren die Parkplätze vor dem Konzerthaus der HfM Detmold fast vollständig belegt und galt als ein Hinweis, dass sich an diesem Abend etwas Grossartiges ereignen wird. Überragend der Zuspruch an jungen Besucher-Gruppen sowie viele Honoratioren waren in den Gängen auszumachen, die bei diesem 1. Weinberger Verabschiedungs-Konzert unbedingt ihre Referenz erweisen wollten.

Barock-Orchester und Vokal-Chor HfM Detmold

Der Besucher-Zuspuch war überragend und das Konzerthaus war fast vollständig ausverkauft. Bemerkenswert was @Wolfgang und mir sofort auffiel, das jugendliche Studenten-Barock-Orchester und der junge studentische Vokal-Chor, wann gibt es das einmal zu bestaunen. Die Einstudierung für das Studenten-Barock-Orchester lag in den Händen von der Dozentin an der HfM Detmold: Ulrike-Anima Mathé und für den Studenten-Vokal-Chor bei „Benno Schachtner“ einem ehemaligen Schüler von Prof. Gerhard Weinberger und seit 2007 sein Assistent. Benno Schachtner fungierte in dem Konzert als Gesangs-Solist in den Alt-Partien als „Altus.“

Von links die Gesangs-Solisten: Klaus Mertens (Bass) Sebastian Kohlhepp (Tenor) Benno Schachtner (Altus) Catalina Bertucci (Sopran)

Das Barock-Orchester spielte teilweise mit historischen Instrumenten und fungierte sehr selbstsicher und in einer gekonnten Interpretation des Bach’schen Werkes und wusste in ihrer barocken Klangpracht sehr zu gefallen. Der junge 39-köpfige Vokal-Chor (Studenten/innen für Sologesang) bestach durch ein stimmlich profundes Singen und war ein erhebender Genuss, diese frische Gesangs-Kunst war eine Offenbarung und entpuppte sich für die h-Moll-Messe als eine ideale Besetzung. Hierzu prägnant  die akustischen Möglichkeiten im Konzerthaus der HfM Detmold – (*Wellenfeld-Synthese, Bildung von virtueller Klangräume) – war optimal und ein beeindruckendes Erlebnis, ein kleiner Nachhall am Ende eines Satzes war unverkennbar zu bemerken. Die Gesangs-Solisten reihten sich prächtig in den großartigen Konzertabend mit ein und machten dieses 1. Abschieds-Konzert von Prof. Weinberger zu einem bezaubernden Konzert-Erlebnis für OWL (Ostwestfalen-Lippe).  Nicht endend wollender Applaus bezeugt davon, dass es eine überragende Aufführung gewesen war, die von dieser jungen Studenten-Riege so überzeugend dargeboten wurde, es war ein pures Hörvergnügen und hoffe, dass das Konzert mitgeschnitten wurde und als ein Meilenstein in der Aufführungsgeschichte der HfM Detmold auf einer CD als ein Nachklang erhalten und angeboten wird.

Mit Bedauern nimmt der Protagonist Abschied von einem großartigen Bach-Interpreten, der so schnell nicht zu ersetzten sein wird. Prof. Weinberger ist bekannt als ein bekennender Bach-Interpret und wusste durch seine Konzerte in Höxter (Closter Corveyer-Musikwochen) und in Detmold immer zu überzeugen. Weinberger setzte in seinem Bereich mit der Alten Musik Akzente und gründete 2003 an der HfM Detmold mit der Professorin: Ulrike-Anima Mathé die Barockakademie  um den Studenten eine Möglichkeit zu schaffen, die Erarbeitung der Alten Werke  in einer historisch orientierten und fundierten Aufführungspraxis kennen zu lernen die für die berufsbezogenen Zukunft des Studierenden von unschätzbaren Wert ist. Geprobt wird immer projektbezogen für zwei oder drei Konzerte im Jahr.  Prof. Mathé zuständig für das Instrumentalsolisten-Ensemble und Prof. Weinberger mit der Leitung des Vokalsolisten-Ensembles betraut ergänzten sich in harmonischer und überzeugender Weise.

Verabschiedungs-Konzert HfM Detmold Prof. Gerhard Weinberger

Wehmut komm auf, dass dieser großartige Bach-Kenner als Organist und Dirigent uns für immer verlässt, was wird uns in Zukunft für ein Nachfolger präsentiert, ich kann nur inständig hoffen, dass es ebenfalls ein Barock-Bach-Bekennender sein wird und die begonnene Arbeit im Sinne von Prof. Weinberger an der hiesigen HfM fortsetzen wird…!!

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*) Anmerkung zur Wellenfeldsynthese im Konzerthaus der HfM Detmold:

Das System umfasst 360 unabhängige Lautsprecherkanäle verteilt auf ein durchgehendes Lautsprecherarray rund um das Publikum (500 Plätze) sowie Deckenlautsprecher. Da der Saal für ein breites Repertoire genutzt wird (Kammermusik, Orchesterbesetzungen, zeitgenössische Musik, Big Band etc.) kann das System auch eine variable Raumakustik zur Verfügung stellen.

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Zur Biographie von Prof. Gerhard Weinberger

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Die Stadt, die Bach in sich trägt: ANSBACH – Bachwoche in 2011


Liebe Bachfreunde!

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Die Sprache ist vom „Bachfest 2011 in Ansbach!“

Dieses „Bach-Festival“ findet vom 29. Juli bis zum 7. August 2011

in Ansbach / Mittelfranken statt.

Flyer: Bachwoche Ansbach 2011

*) Die Bachwoche Ansbach zählt zu den ältesten und renommiertesten deutschen Musikfestivals. Seit 1947 steht Johann Sebastian Bachs Wirken und Schaffen im Mittelpunkt der sommerlichen Musiktage. Bach-Freunde aus aller Welt zählen seit Jahrzehnten zu den Besuchern, vor allem aus Amerika und Japan reisen regelmäßig „eingefleischte Bachwöchner“ an. Besonders die persönliche Atmosphäre und das malerische Stadtbild der Rokokostadt Ansbach werden dabei gerühmt.

Bach-Aufführungen in der Orangerie in Ansbach

 

Bach-Aufführungen in der St. Gumbertus-Kirche Ansbach

Dirigent Karl Richter

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Vor 60 Jahren begann die Geschichte der Bachwoche in der mittelfränkischen Residenzstadt Ansbach. Den Grundstein für dieses Festival legten 1947 die Grafen von Schönborn, der Cellist Ludwig Hoelscher und Carl Weymar. Im Zweijahresrhythmus treffen sich die Bachfreunde aus dem In- und Ausland, um sich mit den Werken des Genius auseinanderzusetzen. Eigentlich gingen die musikalischen Uhren in Sachen JSB in Ansbach schon immer ein wenig anders, vor allem in den Jahren zwischen 1955 und 1965 als“ Karl Richter“ die musikalischen Geschicke lenkte und alles auf einen romantischen Nenner stimmte. Es hat in der Absicht Richters gelegen, die Bachwoche von Ansbach nach München zu verlegen, was allerdings der Verein der Bachfreunde zu verhindern wusste.

Programmauszüge kurz vorgestellt:

Bewusst ohne Motto konzipiert, finden sich gleichwohl thematische Schwerpunkte wie „Bach und Frankreich“, „Clavier-Übungen“ oder „Bachs Philosoph“. Zu den Konzerten kommen Kinder- und Jugendworkshops, die Premiere eines eigenen Bachwochen-Films und wissenschaftliche Podiumsgespräche.

Zu Beginn der Bachwoche steht diesmal nicht Musik, sondern ein Kinofilm. Der Berliner Opernregisseur und Filmemacher Stefan Zednik zeigt die Geschichte der Bachwoche von den Anfängen 1947 bis heute. In Bildern, Interviews und Musikausschnitten fließen historische und aktuelle Aufnahmen ineinander, für die Zednik auch privates, bisher unveröffentlichtes Material zur Verfügung stand. Das filmische Ergebnis ist ein stark von der Musik getragener poetischer Streifzug durch über 60 Jahre Musik- und Interpretationsgeschichte im Rahmen der Bachwoche Ansbach.

Dirigent: Hans-Christoph Rademann

An musikalischen Höhepunkten wird 2011 nicht gegeizt. Unter anderem gastieren der Countertenor Andreas Scholl mit dem Freiburger Barockorchester, der Pianist Evgeni Koroliov, das Münchner Kammerorchester und das Ensemble Resonanz. Bach-Kantaten und -Motetten bringen der Windsbacher Knabenchor und Cantus Cölln zur Aufführung. Die Uraufführung des „Ansbachischen Konzerts Nr. 2“ des Feuchtwanger Komponisten Joachim F. W. Schneider setzt die Reihe der Auftragswerke der Bachwoche fort. Den gewichtigen Schlusspunkt bildet Bachs h-Moll-Messe mit dem Dresdner Kammerchor und dem Dresdner Barockorchester unter Hans-Christoph Rademann. Und nicht zuletzt lädt eine erstmals eingerichtete Bach-Lounge mit dem Lautenisten Edin Karamzov zu ganz neuen Hörerfahrungen ein.

Leiter der J.S.Bach-Stiftung St. Gallen, Rudolf Lutz

MITTWOCH, 3. AUGUST 2011 um 11.00 UHR

ST. GUMBERTUS-KIRCHE

Der Schweizer Dirigent „Rudolf Lutz“ – (Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen-Schweiz) – ist zum vierten Mal in Folge Gast der Bachwoche. Diesmal wird der Publikumsliebling aus der Schweiz nicht improvisieren, sondern komponieren: Eine Kantate im Stile Bachs und seiner Zeit zum Ansbach-Tag! Das Publikum darf mitsingen und wird so in die Aufführung einbezogen.

Die Noten für interessierte Sängerinnen und Sänger sind spätestens zu Beginn der Bachwoche im Büro am Karlsplatz erhältlich. Bitte beachten Sie auch die Informationen im Internet (www.bachwoche.de).

Die Probe beginnt am Konzerttag, 3.8.2011 um 9.30 Uhr in der Gumbertus-Kirche. Ab 11.00 Uhr wird Rudolf Lutz in einem Gesprächskonzert in das Stück einführen, bevor es in Gänze erklingt.

St. Gumbertus-Kirche Ansbach

SONNTAG, 7. AUGUST, 18.00 UHR

ST. GUMBERTUS-KIRCHE

H-MOLL-MESSE

Johann Sebastian Bach

Messe h-Moll BWV 232

Aufführende: Sopran: Altus: Tenor: Bass:

Dorothee Mields; Damien Guillon; Daniel Johannsen; Jochen Kupfer;

Dresdner Kammerchor Dresdner Barockorchester

Leitung: Hans-Christoph Rademann

Bitte beachten Sie die Anfangszeit 18.00 UHR!

Wiederholung vom 6. August 2011.

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Eine ganz besondere Würdigung ist der Bachwoche der 300. Geburtstag von „Bachs Philosophen“ wert, dem aus Heidenheim am Hahnenkamm stammenden Philosophen, Arzt und Historiographen Lorenz Christoph Mizler (1711-1778).  Nach dem Besuch des Ansbacher Gymnasiums ging Mitzler nach Leipzig und nahm bei Bach Klavier- und Kompositionsunterricht. Beide standen in regem philosophisch-ästhetischen Austausch und manche Forscher meinen, das „Musikalische Opfer“ sowie die „Kunst der Fuge“ seien aufgrund dieser Bekanntschaft entstanden. Neben einem Mitzler-Vortrag wird es eine musikalische Landpartie in seinen Geburtsort geben, wo das renommierte Vokalensemble Singer Pur  im Heidenheimer Münster konzertiert.

Weitere Informationen über den Bach-Schüler (von 1731-1734) „Lorenz Christoph Mizler“ (1711-1778) über den Link: http://www.mizler.de/

Bach-Aufführungsstätte Orangerie Ansbach

In Zusammenarbeit mit dem Theater Ansbach werden zur Bachwoche auch szenische Bühnenproduktionen aufgeführt: „Das Bächlein“, ein Kinderstück über den jungen Johann Sebastian Bach, das bereits bei der Bachwoche 2009 Premiere hatte, und ein „musikalischer Boxkampf“, bei dem der historisch umstrittene Wettstreit zwischen Bach und dem französischen Cembalisten Machaud ausgetragen wird. Im Theater Ansbach findet auch das Jazzkonzert „Bach – ein Weg ins Licht“ mit dem Saxophonisten Mark Wyand und Band statt.

*) Textauszüge von: Bachwoche Ansbach GmbH

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Umfangreiches Informationsmaterial als PDF

nachstehend als Download:

PDF-Download: Bachwoche_Ansbach 2011_Programm

Informationen für Eintrittskarten:

Link: http://www.bachwoche.de

o d e r :

Bachwoche Ansbach GmbH

Brauhausstr. 15
91522 Ansbach

Tel.:  0981 – 15 037

E-Mail:   c.mall@bachwoche.de

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Selbstbildnis Ernst von Bandels aus dem Jahr 1822

Zur Abrundung muss geschichtliches angemerkt werden. Der Erbauer des Hermannsdenkmals in Detmold:

Ernst von Bandel“ wurde am 17. Mai 1800 im bayerischen Ansbach geboren. Er wohnte in den letzten Jahren der Bauarbeiten ständig in Detmold auf „seinem Berge“, in einem einfachen Blockhaus, der “ Bandelhütte „. Halb erblindet und von rheumatischen Beschwerden gezeichnet, erlebte er am 16. August 1875 die Einweihung. Die Ordensverleihung durch Wilhelm I. war eine späte Würdigung seiner Verdienste. Die nachhaltige Anerkennung seines Lebenswerkes blieb ihm jedoch versagt. Er starb ein Jahr nach der Denkmalenthüllung am 25.09.1876. Eine Gedenktafel als Erbauer vom Hermannsdenkmal weist an seinem Geburtshaus in Ansbach darauf hin.

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Grüße an alle Bachfreunde

Volker

84. Haller Bach-Tage vom 4.2.2010 bis 13.2.2011 (Halle in Westfalen)


Altstädter Nicolaikirche Bielefeld

Liebe Bachfreunde!

Wieder ein Festschmaus in OWL (Ostwestfalen-Lippe) hier finden vom 04.02.2011 bis zum 13.2.2011 die 84. Haller Bach-Tage statt. Das gesamte Veranstaltungs-Programm für 2011 füge ich bei. Es sind hochkarätige Veranstaltungen dabei, u.a. findet in der Altstädter Nicolai-Kirche in Bielefeld die Schlussveranstaltung mit der

h-Moll-Messe BWV 232  von J.S. Bach statt.

Termin: Sonntag, 13. Februar 2011 um 17:00 Uhr

Bereits am 12.2.2011 wird dieses Bachwerk in der Johanniskirche in Halle-Westfalen um 17:00 Uhr aufgeführt.

Ausführende:
Cornelie Isenbürger, Sopran; Anna-Lena Rieker, 2. Sopran; Uta Grunewald, Alt; Daniel Johannsen, Tenor; Jens Hamann, Bass; Bach-Chor der Johanniskantorei Halle; Ensemble aperto; Martin Rieker, Leitung.

Kartenvorverkauf:

Kulturbüro der Stadt Halle (Westf.)
Ravensbergerstr. 1
33790 Halle (Westf.)
Telefon (0 52 01) 183-164
Fax (0 52 01) 183-110
e-mail: kulturbuero.halle(at)haller-bach-tage.de

In Bielefeld: Touristinformation im Neuen Rathaus, Niederwall 23 (nur für das Konzert am 13.2.2011 Nicolai-Kirche). Telefon: 0521 / 51 69 99

KMD Martin Rieker

KMD Martin Rieker

beendete 1976 nach einer Ausbildung zum Orgelbauer sein Kirchenmusikstudium in Esslingen. Ab 1977 Studium an der Musikhochschule in Wien bei Michael Radulescu und Anton Heiller im Fach „Künstlerisches Orgelspiel“. 1978 übernahm er die einzige hauptamtliche Kirchenmusikerstelle in Österreich an der ev. Stadtkirche Wien 1. Seit 1988 ist er Kantor in Halle-Westfalen und künstlerischer Leiter der „Haller Bach-Tage“.

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Organist Hansjörg Albrecht, Freiberg

 

Orgelkonzert

05.02.2011 20:00 Uhr 
St. Johanniskirche, Halle (Westf.)

„Goldberg-Variationen“ BWV 988

Johann Sebastian Bach (1685–1750)

Aria mit 30 Veränderungen aus dem IV. Teil der Clavier-Übung
Fassung für Orgel: Hansjörg Albrecht

Aria (2 Claviere und Pedal)

30 Variationen (2 Claviere und Pedal)

Aria (2 Claviere und Pedal)

Organist: Hansjörg Albrecht,

Dirigent, Organist und Cembalist, in Freiberg/Sachsen geboren, begann seine erste musikalische Ausbildung als Mitglied des Dresdner Kreuzchores, zählt zu den vielseitigsten Musikern der jüngeren Generation. Seit der Saison 2005/06 ist er künstlerischer Leiter des Münchener Bach-Chores und Gastdirigent des Bach Collegiums München. Seit 2009 hat er die künstlerische Leitung der Hamburg Sinfonietta inne.

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Link zum Programm:

http://www.haller-bach-tage.de/index.php?mb_id=mb2&Page_ID=26&Programme_ID=8&PHPSESSID=21b545a27b09295ea00a49c4d4472de0

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Programm: Zur größeren Ansicht in die Grafik reinklicken..!!

Programm 1_ 84. Haller Bach-Tage in OWL - Ostwestfalen-Lippe

Programm 2_ 84. Haller Bach-Tage in OWL (Ostwestfalen-Lippe)

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Eine kleines Video mit KMD Martin Rieker an der Heintz-Orgel in der Johanniskirche Halle-Westf.

Die neue Orgel wurde von der Orgelbaufirma Heintz aus Schiltach auf Basis eines Entwurfs von Kirchenmusikdirektor Burkhart Goethe (Orgelbauer und Kantor) aus Schwäbisch Hall errichtet. Die Orgel ist im elsässischen Stil nach Andreas Silbermann erbaut. 34 Register, die auf 3 Manualwerke und Pedal verteilt sind, und 2.198 Pfeifen machen fast die gesamte Orgelliteratur spielbar.

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oder als Link zum Video:

https://meinhardo.files.wordpress.com/2011/02/84-haller-bachtage-halle-westfalen.mov

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Gruß

Volker