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Biografie Christoph Prégarien- Tenor


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Christoph Prégardien, Photo Marco Borggreve
© Marco Borggreve

Geboren 1956 in Limburg begann Christoph Prégardien seine musikalische Laufbahn als Domsingknabe. Später studierte er Gesang bei Martin Gründler und Karlheinz Jarius in Frankfurt, Carla Castellani in Milano und Alois Treml in Stuttgart, sowie Liedgesang bei Hartmut Höll an der Frankfurter Musikhochschule.

Als einer der herausragenden lyrischen Tenöre unserer Zeit arbeitet Christoph Prégardien u. a. mit den Dirigenten Barenboim, Chailly, Gardiner, Harnoncourt, Herreweghe, Luisi, Metzmacher, Nagano, Sawallisch, Thielemann u.a. zusammen. Zu seinem Repertoire gehören die großen Oratorien und Passionen aus Barock, Klassik und Romantik, aber auch Werke des 17. (Monteverdi, Purcell, Schütz) und des 20. Jahrhunderts (Britte, Killmayer, Rihm, Strawinsky).

Ganz besonders geschätzt ist Christoph Prégardien als Liedsänger. Eine langjährige Zusammenarbeit verbindet ihn mit seinen bevorzugten Klavierpartnern Michael Gees und Andreas Staier. Regelmäßig wird er zu Liederabenden nach Paris, London, Brüssel, Berlin, Köln, Amsterdam, Salzburg, Zürich, Wien, Barcelona und Genf und zu Konzertreisen durch Italien, Japan und Nordamerika eingeladen.

Oft wird Christoph Prégardien als Gastsolist von bedeutenden Orchestern verpflichtet. So trat er mit den Berliner und Wiener Philharmonikern, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, The English Baroque Soloists, dem Concertgebouworkest Amsterdam, der Dresdener Staatskapelle, dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Philharmonia Orchestra London, der Philharmonie de Radio France, dem Boston und dem St. Louis Symphony Orchestra auf.

Einen wichtigen Teil seines Repertoires hat der Sänger auf inzwischen über 130 Tonträgern bei den Labels BMG, EMI, DG, Philips, Sony, Erato und Teldec dokumentiert. Seine zahlreichen Aufnahmen des deutschen romantischen Liedes – von Publikum und Fachpresse umjubelt – wurden mit Preisen wie dem Orphée d’Or der Académie du Disque Lyrique – Prix Georg Solti, dem Preis der deutschen Schallplattenkritik, dem Edison Award, dem Cannes Classical Award und dem Diapason d’Or ausgezeichnet.

Eine neue langfristige Zusammenarbeit verbindet Christoph Prégardien mit dem niederländischen Label Challenge Classics: als erste Produktion erschien 2008 Schuberts „Die schöne Müllerin“ mit Michael Gees, der im gleichen Jahr eine Aufnahme von Schuberts „Schwanengesang“ mit Andreas Staier folgte. „Die schöne Müllerin“ wurde während der MIDEM, der größten Musikmesse der Welt, mit dem MIDEM ,Record of the Year’ Award 2009 ausgezeichnet, zusätzlich erhielt das Duo Christoph Prégardien/Michael Gees den MIDEM ,Vocal Recitals’ Award 2009. Bereits im letzten Jahr wurde die Aufnahme mit hervorragenden nationalen und internationalen Rezensionen überhäuft (u.a. Grammophone, Editor‘s Choice & „Best of 2008“). Im Januar 2009 erschien ein Live-Mitschnitt als DVD beim Label EuroArts. Seit kurzem ist bei Challenge seine neue CD ”Between Life and Death” mit Michael Gees (Lieder von Schubert, Mahler, Wolf, Loewe u.a.) erhältlich und im September 2010 wurde seine Aufnahme des ”Italienische Liederbuchs” von Hugo Wolf mit Julia Kleiter und Hilko Dumno veröffentlicht. Im September 2011 wird das neue Programm Wanderer auf CD veröffentlicht, das – in Kammerensemblearrangements für das ensembleKONTRASTE – einen thematischen Bogen zwischen Liedzyklen von Schumann und Liedern von Killmayer und Mahler spannt.

Auf dem Gebiet der Oper hat Christoph Prégardien Fachrollen wie Tamino (Die Zauberflöte), Almaviva (Der Barbier von Sevilla), Fenton (Falstaff), Don Ottavio (Don Giovanni) und Monteverdis Ulisse an großen europäischen Häusern gesungen. Im Mai/Juni 2005 sang er die Titelrolle in „La Clemenza di Tito“ von W.A. Mozart an der Opéra National de Paris unter der Leitung von Sylvain Cambreling. Die Wiederaufnahme dieser Produktion erfolgt im September 2006. Sie erschien als DVD bei Opus Arte.

Ein wichtiger Aspekt im musikalischen Leben Christoph Prégardiens ist die intensive und vielfältige pädagogische Arbeit. Von 2000 bis 2005 leitete er eine Klasse an der Hochschule für Musik und Theater Zürich. Seit 2004 ist er Professor an der Musikhochschule Köln. In einer neuartigen Kombination aus DVD und Buch in der Reihe „Schott Master Class“ stellt er erstmals Fragen der Gesangstechnik und Interpretation in Wort, Bild und Ton vor. Filmbeispiele begleiten ihn in seinem Unterricht mit Meisterschülern.

Zusätzlich zu seinem Wirken als Sänger und Lehrer wird Christoph Pregarien im Frühjahr 2012 erstmals als Dirigent auftreten. Er wird J.S. Bachs Johannespassion dirigieren und mit dem Ensemble Le Concert Lorrain, dem Nederlands Kamerkoor und namhaften Solisten auf europaweite Tournee gehen.

http://www.pregardien.com/

http://www.bach-cantatas.com/Bio/Pregardien-Christoph.htm

 

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Biografie Gerd Türk – Tenor


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Gerd Türk
Gerd Türk

Gerd Türk erhielt seine erste stimmliche und musikalische Ausbildung als Singknabe an der Kathedrale zu Limburg. Nach dem Studium von Musikerziehung, Kirchenmusik und Chorleitung in Frankfurt/Main setzte er seine gesangliche Ausbildung an der «Schola Cantorum Basiliensis» bei Richard Levitt und René Jacobs und in Meisterkursen bei Ernst Haefliger, Hanno Blaschke und Norman Shetler fort.

Als Konzertsänger arbeitete er mit führenden Ensembleleitern der Alten Musik zusammen, wie Ton Koopman, René Jacobs, Philippe Herreweghe, Jordi Savall, Frans Brüggen u.a. Konzertreisen führten ihn in nahezu alle europäischen Länder, nach Australien, Nord-/Südamerika, Südostasien und Japan. Mittlerweile gilt er als einer der führenden Bach-Tenöre in Deutschland und wird für seine farbige Gestaltung der Evangelisten-Partien gerühmt. So war er an der szenischen Aufführung der Matthäus-Passion beim Perth International Art Festival (2005) beteiligt. 2008 sang er erstmals für die J.S.Bach-Stiftung in St. Gallen.

Gerd Türk war mehr als 10 Jahre Mitglied des Ensembles «Cantus Cölln» unter Konrad Junghänel und arbeitet seit langem mit dem Ensemble «Gilles Binchois» (Ltg. Dorninique Vellard) zusammen, das sich auf die Wiedergabe mittelalterlicher Musik spezialisiert hat.

Opernproduktionen führten ihn an die Bühnen in Montpellier, Innsbruck, Antwerpen und Madrid. Zuletzt nahm er an einer Produktion der «Nederlandse Reisopera» mit MonteverdiMadrigalen und in Monteverdi‘s «Orfeo» am «Teatro del Liceu» in Barcelona teil.

Seine Diskographie umfasst rund 100 CD-Produktionen, von denen zahlreiche mit internationalen Schallplattenpreisen ausgezeichnet wurden. Er ist regelmäßig beteiligt an der Gesamtaufnahme des Vokalwerks von J.S. Bach mit dem «Bach Collegium Japan» (unter Masaaki Suzuki), die von der internationalen Presse mit viel Anerkennung aufgenommen wurde.

Gerd Türk ist seit dem Jahr 2000 Lehrer für Barockgesang und Ensemble an der «Schola Cantorum Basiliensis» und gibt Meisterkurse in Spanien und an der „University of Fine Arts“ in Tokyo

http://www.scb-basel.ch/index/112691

http://www.bach-cantatas.com/Bio/Turk-Gerd.htm

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Biografie Nico van der Meel – Tenor


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© Nico van der Meel, 2007
© Nico van der Meel, 2007

Nach einem Mathematikstudium an der Universität Leiden beschloß Nico van der Meel Berufsmusiker zu werden. Zunächst studierte er Chorleitung am Konservatorium in Rotterdam bei Prof. Barend Schuurman. Sein in 1982 begonnenes Gesangsstudium bei Prof. Margreet Honig schloß er in 1987 „cum laude“ ab. Er nahm an Meisterkursen bei Evelyn Lear, Ruud van der Meer, Robert Holl, Elly Ameling, Elisabeth Schwarzkopf u.a. teil. In den letzten Jahren hat er als Dozent mitarbeitet an verschiedenen Sommerkurse, wie z.B. den „La Caixa“ Curso Internacional de Música.

Nico van der Meel gab sein Debut mit dem Concertgebouw Orchester in der Saison 1987/88 und sang im selben Jahr die Tenorarien in einer Einspielung der Johannespassion von J.S. Bach unter der Leitung von Sigiswald Kuijken. In den Jahren von 1989 bis 1996 nahm er an Konzertreisen und Einspielungen des Orchesters des 18. Jahrhunderts unter der Leitung von Frans Brüggen teil mit der h-moll Messe und den beiden Passionen von J.S. Bach. Wenngleich er mit seinen Interpretationen des Evangelisten international bekannt wurde, verfügt er über ein breitgefächertes Konzertrepertoire, welches Musik der 16. bis zum 20. Jahrhundert umfaßt. Er konzertierte mit Dirigenten wie Nikolaus Harnoncourt, John Eliot Gardiner, Gustav Leonhardt, Peter Schreier, Jan Willem de Vriend, Jos van Veldhoven, Helmuth Rilling, Michel Corboz and Sir Colin Davis.

Nico van der Meel gab Liederabende in allen wichtigen Kammermusiksälen der Niederlande, wie auch in Frankreich, Spanien und Deutschland. Bei seinen Liederabenden arbeitet er eng mit den Pianisten Dido Keuning und Leo van Doeselaar zusammen. Einen wesentlichen Teil seines Programms stellt das Liedschaffen Hugo Wolfs dar. Seine Liedeinspielungen beeinhalten frühe Lieder von Hugo Wolf und Musik der niederländischen Komponisten Johannes Verhulst, Leander Schlegel und Constantijn Huygens.

In der Oper war Nico van der Meel zu hören und zu sehen als Alfred in der Fledermaus von Johann Strauss, Sellem in Stravinskys The Rake’s Progress, Pedrillo in Mozarts Entführung aus dem Serail unter der Leitung von Christopher Hogwood, Don Ottavio in Mozarts Don Giovanni dirigiert von Arnold Östman (aufgenommen für Decca L’Oiseau Lyre) en Camacho in Mendelssohns Die Hochzeit des Camacho mit Anima Eterna unter der Leitung von Jos van Immerseel (aufgenommen für Channel Classics).

Nico van der Meel ist Mitglied des Ensembles Camerata Trajectina, das sich auf holländische Musik des Mittelalters bis zum 17. Jahrhunderts spezialisiert hat. Themen aus der Niederländischen Literatur-, Religions- und Kulturgeschichte sind Ausgangspunkt für die Konzertprogramme dieses Ensembles. Darüberhinaus ist Nico van der Meel seit 1981 Dirigent des Chores William Byrd Vocaal Ensemble, der sich hauptsächlich mit a capella Musik vom 16. bis zum 20. Jahrhundert beschäftigt.

http://www.nicovandermeel.nl/display.php?l=de&i=Willkommen

http://www.bach-cantatas.com/Bio/Meel-Nico-van-der.htm

 

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Radio- und TV-Tipps KW 28 – 11.-17.7.2011


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11.7.


BR klassik
20-22

Bachfest Leipzig
Johann Sebastian Bach: Orgelkonzert d-moll, BWV 596;
Antonio Vivaldi: Gloria D-dur, R 589;
Johann Sebastian Bach: „Was Gott tut, das ist wohlgetan“, Kantate, BWV 100;
Antonio Vivaldi: Magnificat g-moll, R 610; Gloria D-dur, R 589;
Johann Sebastian Bach: „Gelobet sei der Herr, mein Gott“, Kantate, BWV 129

Thomanerchor Leipzig
kammerorchesterbasel
Solisten: Daniel Johannsen, Tenor; Gotthold Schwarz, Bass; Daniel Beilschmidt, Orgel
Leitung: Georg Christoph Biller
Aufnahme vom 10. Juni 201

Wer die Orginalübertragung am 10. Juni verpasst hat, hat hier nochmals die Chance, dieses Konzert zu hören.

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15.7.

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BR-klassik
13-14
Musik im Originalklang
English Baroque Soloists: John Eliot Gardiner
Johann Sebastian Bach: Brandenburgisches Konzert Nr. 5 D-dur;
Wolfgang Amadeus Mozart: Symphonie Es-dur, KV 543

 

Biografie James Gilchrist – Tenor


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James Gilchrist, © operaomnia.co.uk
© operaomnia.co.uk

Der Tenor James Gilchrist sammelte seine ersten sängerischen Erfahrungen im Kirchenchor, bevor er als Knabensopran im Chor des New College in Oxford und als Tenor im Chor des King’s College in Cambridge sang. Schon während seines Medizinstudiums trat er mit Ensembles wie den Tallis Scholars oder TheSixteen auf. 1996 entschloss er sich, den Arztberuf aufzugeben und sich ganz der Musik zu widmen. Mittlerweile ist James Gilchrist einer der gefragtesten Tenöre im Bereich der barocken Musik. Sein Repertoire ist jedoch sehr weit gefasst und reicht von Monteverdis Marienvesper über die Liederzyklen Schuberts bis hin zu zeitgenössischer Musik.

International bekannt wurde er durch seine Mitwirkung bei der Bach Cantata Pilgrimage 2000 des Monteverdi Choir und den English Baroque Soloists unter der Leitung von John Eliot Gardiner.

In Deutschland war James Gilchrist auch nach der Bach Cantata Pilgimage häufiger unter John Eliot Gardiner zu hören. So konnte er in L’Allegro, il Penseroso ed il Moderato von Händel, der Schöpfung von Haydn und als Evangelist in der Johannespassion sowie mit Kantaten von Johann Sebastian Bach gehört werden. Bach-Kantaten sang er auch in Arnstadt mit dem Magdalena Consort und mit der NDR Radiophilharmonie in Hannover und Hildesheim. In der Laeiszhalle in Hamburg wirkte er in der Rolle des Jonathans in einer vom NDR übertragenen Aufführung von Händels Saul mit. Mehrfach trat er mit dem Bachverein Köln in der Philharmonie auf, zuletzt als Evangelist in der Matthäuspassion von Bach. An gleicher Stelle war er mit Werken von Händel als Mathan in Athalia unter Ivor Bolton und in der Brockes-Passion mit dem Collegium Vocale Gent zu hören. In der Dresdener Frauenkirche war er an der Aufführung von Brittens War Requiem mit der Dresdener Philharmonie beteiligt. In der Alten Oper in Frankfurt sang er unter Daniel Reuss in einer Aufführung aller sechs Kantaten von Bachs Weihnachtsoratorium.

Sein Opernrepertoire umfasst Rollen wie Ferrando in Cosi fan tutte, Gomaz in Zaide oder Il Contino Belfiore in La Finta Giardiniera von Mozart, Quint in The Turn of the Screw oder Hyllus in Händels Hercules, Scaranuccio in Strauss‘ Ariadne auf Naxos, Evandre in Glucks Alceste, Purcells King Arthur und Antonio in Der Sturm von Frank Martin. An der Staatsoper Berlin trat er in Acis & Galatea auf.

Im Konzertbereich arbeitet James Gilchrist regelmäßig mit Dirigenten wie Ton Koopman, Sir John Eliot Gardiner, Philip Herreweghe, Paul McCreesh und Roger Norrington sowie mit Ensembles wie der Academy of Ancient Music, dem BBC National Orchestra of Wales, dem Tonhalle Orchester Zürich und dem Ensemble Pygmalion und seinem Leiter Raphaël Pichon zusammen. Hier führte er Werke wie Brittens Serenade für Tenor, Horn und Orchester, Haydns Oratorien Die Schöpfung und Die Jahreszeiten, die Passionen von J.S. Bach, die großen Oratorien Händels, z.B. Judas Maccabeus, Athalia oder Alexander’s Feast, bis hin zu Oedipus Rex und Pulcinella von Strawinsky auf. Eine umfangreiche Repertoireliste ist in der englischen Biographie unter http://www.hazardchase.co.uk/artists/james_gilchrist
zu finden.

James Gilchrist gilt auch als bedeutender Interpret zeitgenössischer Musik. Werke wie Sir Michael Tippets The Knot Garden und Frank Martin’s Der Sturm gehören hier zu seinem Repertoire. Er wirkte bereits an zahlreichen Uraufführungen mit, darunter Knut Nystedts Apocalypsis Joannis, John Taveners Total Eclipse und Helen Ottawas The Echoing Green, ein Auftragswerk für das Salisbury Festival.

Einen Schwerpunkt in der Tätigkeit des Sängers nimmt der Liedgesang ein. Gemeinsam mit der Pianistin Anna Tilbrook, mit der er regelmäßig zusammenarbeitet, ist er in zahlreichen Konzertsälen Großbritanniens, in New York sowie im Concertgebouw Amsterdam mit den großen deutschen Liedzyklen von Schubert, Schumann und Wolf aufgetreten. Ebenso arbeitet er mit führenden Liedbegleitern wie Julius Drake und Malcolm Martinu sowie mit der Harfenistin Alison Nicholls zusammen. Einen besonderen Stellenwert hat für ihn das englische Liedrepertoire mit Werken von Henry Purcell, Gerard Finzi, Ralph Vaughan Williams, Robin Holloway, Michael Tippett und Benjamin Britten. Auch im Bereich des Liedgesanges führt er regelmäßig neue Werke von Komponisten wie Alec Roth, Howard Skempton oder Huw Watkins auf.

James Gilchrist ist ein häufiger Gast bei den großen Festivals in ganz Europa wie z.B. PROMS in London, Edinburgh Festival, Three Choirs Festival in Worcester, Gloucester und Hereford, den Salzburger Festspielen, Festival de Beaune, Anima Mundi in Pisa sowie Wratisalvia cantans und Misteria Paschalia in Polen. In Deutschland ist er bei Festivals wie MDR Musiksommer, Händelfestpiele in Halle, Bachfest Köthen und Rheinvokal aufgetreten.

James Gilchrist wirkte bei vielen CD-Aufnahmen mit. So sang er unter anderem in Aufnahmen der Opern Albert Herring und Owen Wingrave von Benjamin Britten, den Passionen von Johann Sebastian Bach sowie geistlicher Musik von Johann Kuhnau und Claudio Monteverdi mit dem King’s Consort. Neben den Aufnahmen der Bach Cantata Pilgrimage mit Monteverdi Choir und English Baroque Soloists unter Sir John Eliot Gardiner sind auch Aufnahmen von Bachs Kantaten unter Ton Koopman und Masaaki Suzuki erschienen. Die großen Oratorien Händels wie Messiah, Joshua und Jephta sind ebenso wie zeitgenössische Werke wie The  Cloud of Unknowing von Francis Pott in seiner umfangreichen Diskographie zu  finden. CD-Einspielungen von Liedprogrammen reichen von Elisabethanischen  Lautenliedern When Laura smiles mit Matthew Wadsworth bis zu English Songs Oh Fair to See von Gerald Finzi. Seine Debüt-CD bei dem Label Linn Records On Wenlock Edge mit Werken von Vaughan  Williams, Warlock, Bliss & Gurney zusammen mit der Pianistin Anna Tilbrook und dem Fitzwilliam String Quartet wurde mit einer Nominierung bei den renommierten Classic FM Gramophone Awards ausgezeichnet. Die Liederzyklen Die schöne Müllerin,  Schwanengesang und Die Winterreise von Franz Schubert sind  kürzlich bei dem jungen Label Orchid Classics erschienen. Auf seinen CD’s finden sich auch Ersteinspielungen wie in Romantic Residues mit Werken von Roth, Britten, Skempton u.a. gemeinsam mit der Harfenistin Alison Nicholls oder die dahin weitgehend ungekannten Songs von Muriel Herbert. Als jüngste CD mit einem erstmals eingespielten Werk ist mit Earth, Sweet Earth von Kenneth Leighton zusammen mit Winter Words von Benjamin Britten eine von der Fachpresse hochgelobte Aufnahme erschienen. Darüber hinaus dokumentieren zahlreiche Rundfunkübertragungen seine künstlerische Arbeit.

http://www.jamesgilchrist.co.uk

http://www.hazardchase.co.uk/artists/james_gilchrist

http://www.bach-cantatas.com/Bio/Gilchrist-James.htm

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Pressestimmen

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[…] er ist zur Zeit unter den  lyrischen Tenören unübertroffen an Anmut und technischer Sicherheit ebenso wie  an musikalischen Intelligenz. […]
The Independent

Franz Schubert – Die Winterreise
[…] Gilchrist bevorzugt erwartungsgemäß die feinen expressiven Differenzen: Zwar kultiviert er mit seiner Klavierpartnerin Tilbrook einen durchaus romantisch umwehten Zugriff, doch lässt er etliche Erfahrungen und Qualitäten aus der Praxis der Alten Musik fruchtbar werden. […] Denn Gilchrist verfügt über eine durchaus interessante Schlagkraft, die er übrigens auch im älteren geistlichen Repertoire stets überzeugend zur Geltung zu bringen wusste, bei Schubert vielleicht noch um einen lyrisch-sehnenden Zug erweitert. Zugleich eröffnet dieses Potenzial Gilchrist die Möglichkeit, auf engem Raum Momente kontrastierender Schärfe und ausdrucksstarke Farbwechsel einzubringen. Das belebt die insgesamt fein gezeichnete Szenerie. […]
Klassik.com, Februar 2012
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Franz Schubert – Die Winterreise
[…] James Gilchrist scheint ganz ohne Deklamationstrickes auszukommen […] Einsätze wie aus dem Nichts, hinreißend zarte Spitzentöne und geradezu erstaunliches Atemvolumen […] Hier ist jemand am Werk, für den Lieder ein Ganzes sind […]
KulturSPIEGEL 2/2012, Seite 32/33
Link zum Beitrag
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Frank Martin- Der Sturm
[…] Aus dem übrigen Ensemble ragt James Gilchrist heraus, dessen Tenor als Antonio
mit vorbildlicher Artikulation ebenso lebendig wie exquisit diese Einspielung
bereichert. […]
Klassik.com, Oktober 2011
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Georg Friedrich Händel – Jephta
[…] Leider ist von den Solisten einzig James Gilchrists Interpretation von durchweg hervorragender sängerischer Qualität. Bei ihm befinden sich Textverständlichkeit, Ausdruck, Timbre und Tonsicherheit in perfekter Harmonie. Sein Gesang ist von klanglicher Schönheit und Expressivität. Wenn er an der Reihe ist, muss man sich keine Sorgen um die Musik machen.
Klassik.com, April 2011
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[…] Bei den Solisten war es als einzigem James Gilchrist (Evangelist, Tenor-Arien) vergönnt, auf weiter Skala alle Elemente des Chronisten, Kommentators und Mitleidenden zu gestalten, und er brachte seine gestalterischen Möglichkeiten dann auch zu bewegender Wirkung. […]
Kölner Stadt-Anzeiger, März 2010

[…] Und James Gilchrist ist ein Evangelist, wie man ihn kaum besser wünschen könnte: verlässlich und einfühlsam, ohnmächtig beobachtend und wütend kommentierend. […]
Mitteldeutsche Zeitung, September 2008

[…] Aus deren üppig besetzter Riege ragte womöglich der britische Tenor Games Gilchrist heraus – dank seiner unangestrengten Ausdrucksfülle, Stimmschönheit und allzeit stilgerechten darstellerischen Intensität […]
Kölner Stadt-Anzeiger, Juni 2008

R. Vaughan Williams: On Wenlock Edge
[…] Und dann sind da der Gesang und die Interpretation von James Gilchrist, der die Welten der vier Komponisten und ihrer Dichter mit größtem Engagement, größtmöglicher Inspiration und emotionaler Beteiligung erkundet und uns, wie gesagt, mit seinem Gesang in den Bann der Musik zieht. […]
Doch kommen wir noch einmal auf Gilchrist zu sprechen: Dieser Sänger hat etwas, was vielen anderen fehlt: Er hat einen sicheren Klanginstinkt und er kann seine Stimme extensiv dynamisch variieren. Er ist ein ganz exzellenter Sänger, der seine vielen Ausdrucksmittel, darunter ein sicheres Piano-Singen, eindrucksvoll einsetzt, immer im Dienste der Musik, immer sehr persönlich, immer sehr tiefschürfend
und unmittelbar ansprechend. […]
Pizzicato, November 2007
Link zum Beitrag

[…] Eine exzellente Figur macht James Gilchrist als Evangelist – klar, akzentfrei, hoch emotional und trotzdem kontrolliert. Er vermittelt eine Vorstellung davon, wie man zu Bachs Zeiten Glaubensinhalte spannend und dabei dennoch vollkommen ernsthaft zu vermitteln wusste. […]
Rondo Magazin, Dezember 1999

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Radiotipps KW 24 – 13.6.-19.6.2011


14.6.

Dkultur
20:00 – 22:30
Bachfest Leipzig
Live aus der Nikolaikirche
Johann Sebastian Bach: „Bleib bei uns, denn es will Abend werden“ BWV 6
Jan Dismas Zelenka: Lamentatio I c-Moll ZWV 53 Nr. 1
Johann Sebastian Bach: „Ich elender Mensch, wer wird mich erlösen“ BWV 48
ca. 21:00 Uhr Konzertpause mit Nachrichten
Johann Adolph Hasse: Laudate pueri
Johann Sebastian Bach: „Wie schön leuchtet der Morgenstern“ BWV 1

Sibylla Rubens, Sopran
Ingeborg Danz, Alt
Daniel Johannsen, Tenor
Henryk Böhm, Bass
Dresdner Kammerchor
Akademie für Alte Musik Berlin
Leitung: Hans-Christoph Rademann

Dresdner Kammerchor mit Bach/Hasse/Zelenka

Das geistliche Werk J.S.Bachs im Kontext zur geistlichen Musik seiner Dresdner Kollegen Johann Adolph Hasse und Jan Dismas Zelenka steht in unserer Live-Übertragung am 14. Juni im Blickpunkt des Interesses. Der herausragende Dresdner Kammerchor, der in diesem Jahr auf sein 25-jähriges Bestehen zurückblickt, wird zusammen mit großartigen Solisten und der Akademie für Alte Musik Berlin damit einen Beitrag zum diesjährigen Bachfest leisten.

Kantaten Johann Sebastian Bachs aus den frühen Leipziger Jahren stehen im Zentrum des Konzerts der Reihe „Soli Deo Gloria“. In der Nikolaikirche Leipzig, einer der beiden Hauptwirkungsstätten Johann Sebastian Bachs, erklingen die Kantaten BWV 1, 48 und 6 des Komponisten. Bekannt ist insbesondere die Kantate „Wie schön leuchtet der Morgenstern“ BWV 1, welche Bach für den Tag Mariae Verkündigung am 25. März 1725 komponierte. Die den Endpunkt des sogenannten Choralkantatenjahrgangs markierende Komposition basiert auf der gleichnamigen Choralmelodie von Philipp Nicolai aus dem Jahr 1591. Die großzügige Besetzung mittels zweier Hörner und zweier Oboi da caccia zuzüglich des Streichapparats unterstrich seinerzeit die Festlichkeit des Aufführungsanlasses.

Ergänzt wird das Programm durch Werke Jan Dismas Zelenkas und Johann Adolf Hasses. Beide Komponisten wirkten zu Bachs Lebzeiten am Dresdner Hof. Zelenka übernahm 1710 eine Stellung als Kontrabassist und wurde später zum „Kirchen-Compositeur“ ernannt. Während der gebürtige Böhme vornehmlich Kompositionen für Gottesdienste des seit 1697 zum Katholizismus übergetretenen Hofes in Dresden schuf, galt Johann Adolf Hasse auf Grund seiner europaweit erfolgreichen Bühnenwerke zu Lebzeiten als einer der bekanntesten Komponisten. Hasse, der sich im Jahr 1733 gegen Zelenka bei der Bewerbung um das Kapellmeisteramt in Dresden erfolgreich durchzusetzen vermochte, hinterließ jedoch auch kirchenmusikalische Kompositionen. Im Konzert wird mit der zweiten Psalmvertonung „Laudate pueri“ eines dieser weniger bekannten Werke des Komponisten zu hören sein.
www.bachfest-leipzig.de

15.6.

Nordwestradio
20-22
Musikwelt
Bach-Reflexionen
Musik von, über und um Johann Sebastian Bach
Originalwerke und Bearbeitungen u. a. von Johann Sebastian Bach, John Cage,
Franz Liszt, Walter Rummel, Dmitri Schostakowitsch, Francesco Tristano

„Nicht Bach, sondern Meer sollte er heißen wegen seines unendlichen, unerschöpflichen
Reichtums an Tonkombinationen und Harmonien.“ Das sagte Ludwig van
Beethoven über seinen bewunderten Kollegen Johann Sebastian Bach. Bis heute ist
Bach eine Art Vaterfigur für viele Musiker. Seine Stücke sind eine üppig
strömende Inspirationsquelle für Komponisten und Interpreten. Das Spektrum
reicht dabei von Bach-Arrangements der großen composer pianists bis zum Jazz
und der Neuen Musik. So kombiniert der Pianist Francesco Tristano auf seiner
aktuellen CD Klavierwerke von Bach mit Stücken von John Cage und eigenen
Kompositionen  –  ein Konzept, das überrascht und überzeugt.
Am Mikrofon: Wilfried Schäper

18.6.

BBC
13-14(14-15)
Catherine Bott introduces a concert given by the Academy of Ancient Music & Richard Egarr in Salford as part of the „BBC Philharmonic presents…“ festival. The performance continues the AAM’s series of Bach Dynasty concerts and features music by various generations of the Bach family.
http://www.bbc.co.uk/programmes/b011y7jz

19.6..

MDR Figaro
19:30 – 22:00
Bachfest Leipzig 2011
Zeitversetzte Übertragung des Abschlusskonzerts aus der Thomaskirche Leipzig:

Johann Sebastian Bach: Messe h-Moll BWV 232
Anna Prohaska, Sopran
Marie-Claude Chappuis, Mezzosopran
Andreas Scholl, Altus
Magnus Staveland, Tenor
Johannes Weisser, Bariton
Balthasar-Neumann-Chor, Akademie für Alte Musik Berlin
Leitung: René Jacobs

Biografie Christoph Genz – Tenor


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Christoph Genz, Tenor - © Nancy Horowitz
Christoph Genz, © Nancy Horowitz

 Der in Erfurt geborene Tenor Christoph Genz erhielt seine erste musikalische Ausbildung als Mitglied des Leipziger Thomanerchores. Es folgte ein Studium der Musikwissenschaft am King‘s College, Cambridge. Er war außerdem Mitglied des King‘s College Choir. Seine Gesangsausbildung erhielt er bei Hans-Joachim Beyer an der Hochschule für Musik Leipzig und bei Elisabeth Schwarzkopf. Christoph Genz konnte verschiedene Preise bei internationalen Gesangswettbewerben gewinnen, darunter den 1 .Preis beim Intern. Gesangwettbewerb 1995 in Grimsby (England), sowie den 1. Preis beim intern. Johann-Sebastian-Bach-Wettbewerb 1996 in Leipzig.

Der Tenor erhielt Einladungen für Konzerte, Liederabende und Opernproduktionen in Europa, Asien und den USA unter Dirigenten wie Ton Koopman, Herbert Blomstedt, Ivor Bolton, Frans Bruggen, Marcus Creed, Ludwig Güttler, Nikolaus Harnoncourt, Marek Janowski, Daniel Harding, Sir Simon Rattle, Markus Stenz, Philippe Herreweghe, Sigiswald Kuijken, Kurt Masur, Ingo Metzmacher, Peter Schreier, Helmuth Rilling, Sir John Eliot Gardiner, Thomas Hengelbrock, Marek Janowski, Jesus Lopez-Coboz, Michail Jurowski, Giuseppe Sinopoli.

Es folgten zahlreiche Konzerte und CD-Einspielungen, wie z.B. Kantaten von J.S.Bach mit Musica Antiqua Köln unter Reinhard Goebel, mit English Baroque Soloists unter Sir John Eliot Gardiner, mit La Petite Bande unter Sigiswald Kuijken, mit Bach-Collegium Stuttgart unter Helmuth Rilling, Bach’s Johannes-Passion unter der Leitung von Ludwig Güttler, Mendelssohn‘s Lobgesang Symphonie unter Helmuth Rilling. Zuletzt sind zwei Solo-CDs mit Arien von J.S.Bach und G.F. Händel erschienen.

Der Sänger konzertiert regelmäßig bei renommierten Festspielen, wie Schubertiade Hohenems/Feldkirch, Verbier, Davos, Klangbogen Wien, Maifestspiele Wiesbaden, Luzerner Musikfestwochen, Aix-en-Provence, Schleswig-Holstein-Musikfestival, Svatoslav-Richter-Festival Moskau. Liederabende gab er bei renommierten Veranstaltern (u.a. Alte Oper Frankfurt, Louvre Paris, Concertgebouw Amsterdam, Wigmore Hall London). In der Spielzeit 1997/98 war Christoph Genz Ensemblemitglied des Theaters Basel. Gastverpflichtungen erfolgten u.a. an die Opera de Nancy (Ferrando – Cosi fan tutte), Theatre de Champs-Elysees Paris (Tamino – Die Zauberflöte), Opera de Lausanne, Teatro alla Scala Milano (unter der Leitung von Giuseppe Sinopoli), Semperoper Dresden (Ferrando, Belmonte), Oper Leipzig (Ferrando, Don Ottavio), Wiesbaden (Tamino, Don Ottavio), Festspiele in Aix-en-Provence (Tamino).

In der Spielzeit 2000/01 gab Christoph Genz als ,Ferrando‘ (Cosi fan tutte) sein Debut an der Hamburgischen Staatsoper. Von 2001/02 bis 2004/05 war er Ensemblemitglied der Hamburgischen Staatsoper, wo er zahlreiche Partien seines Faches gesungen hat. 2006 sang er die Rolle des ‚Christ‘ in einer Produktion von Mozart’s ‚Die Schuldigkeit des ersten Gebotes‘ unter Nikolaus Harnoncourt am Theater an der Wien. 2007 sang er Mendelssohn’s ‚Elias‘ mit dem San Francisco Symphony Orchestra unter Herbert Blomstedt, Bach’s ‚Matthäus Passion‘ mit dem Gewandhausorchester Leipzig unter Riccardo Chailly und Haydn’s ‚Schöpfung‘ unter Sir Roger Norrington in Boston. Ausserdem führte er alle drei Schubertschen Liederzyklen im Gewandhaus zu Leipzig auf. Höhepunkte 2010 waren Haydn’s ‚Schöpfung‘ in Montreal unter Kent Nagano sowie Aufführungen der Matthäus-Passion in Tokio und eine Tournee mit Bach-Kantaten gemeinsam mit dem Freiburger Barockorchester und Collegium Vocale Gent unter Masaaki Suzuki.

Pläne für 2011 beinhalten eine Tournee der Johannes-Passion unter Sigiswald Kuijken, Bach-Kantaten mit dem Bach Collegium Japan unter Masaaki Suzuki, Johannes-Passion in Montreal unter Kent Nagano, Mozarts ‚Zaide‘ in Los Angeles, eine szenische Produktion von Händels ‚Acis and Galatea‘, szenische Aufführungen von Schubert Liedern in Stuttgart, Liederabende in Barcelona und Paris sowie die Rückkehr an die Hamburger Staatsoper mit Bachs Weihnachtsoratorium in einer Ballettproduktion von John Neumeier.

http://www.christophgenz.com/
Umfangreiche deutschsprachige Website des Künstlers mit Terminen, Pressestimmen und Fotos.