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Biografie Stephan Loges – Bass-Bariton


Stephan Loges, © Ana Alvarez Prada
© Ana Alvarez Prada

Stephan Loges wurde in Dresden geboren und bekam dort seine erste musikalische Ausbildung als Mitglied des Dresdener Kreuzchores. Er studierte an der Hochschule der Künste Berlin sowie der Guildhall School of Music and Drama in London und gewann 1999 die Wigmore Hall Song Competition in London.Er gibt regelmäßig und weltweit Liederabende, u. a. an der Wigmore Hall in London, der Carnegie Hall in New York, dem Concertgebouw in Amsterdam, beim Klavierfestival Ruhr, am La Monnaie in Brüssel, beim Schleswig-Holstein Musik Festival, dem Kuhmo Festival in Santiago de Compostela und im Rahmen der Vocal Arts Series in Washington mit Pianisten wie Roger Vignoles, Simon Lepper, Alexander Schmalcz und Eugene Asti.

In Konzerten war Stephan Loges unter anderem in Benjamin Brittens »War Requiem« mit dem Melbourne Symphony Orchestra und dem Royal Philharmonic Orchestra, in Haydns »Die Schöpfung« mit dem Iceland Symphony Orchestra unter Paul McCreesh und mit dem Mozarteumorchester in Salzburg zu hören; darüber hinaus in Haydns »Die Jahreszeiten« an der Semperoper Dresden unter Peter Schreier, Edward Elgars »The Dream of Gerontius« in Stuttgart und Darmstadt, in Mendelssohns »Elias« unter Paul McCreesh, in »Messiah« mit dem National Symphony Orchestra in Washington und den Sinfonieorchestern aus San Francisco und Detroit. Zudem in Kaija Saariahos »The Tempest Songbook« mit dem Scharoun Ensemble in der Kölner Philharmonie und in regelmäßigen Auftritten mit dem Scottish Chamber Orchestra, unter anderem in Brahms’ »Vier ernste Gesänge« und Arrangements von Schubert-Liedern unter dem Dirigat von Olari Elts.

Stephan Loges hat in Aufführungen der Kantaten unter Sir John Eliot Gardiner bei der Bach Cantata Pilgrimage 2000 (Aufnahmen bei SDG) und der Passionen Johann Sebastians Bachs mit dem Gabrieli Consort unter Paul McCreesh gesungen (Aufnahme bei Deutsche Grammophon). Bei den BBC Proms gab er 2002 sein Debüt in Bachs »Matthäus-Passion« unter Trevor Pinnock und ist seitdem mit vielen Ensembles der historischen und der modernen Aufführungspraxis aufgetreten, so mit dem Münchner Bach-Chor und -Orchester, dem Schwedischen Rundfunksinfonieorchester unter Daniel Harding und dem Melbourne Symphony Orchestra. Ebenso singt er regelmäßig in Bachs »Weihnachtsoratorium«, zuletzt mit dem Tonhalle-Orchester Zürich unter Paul McCreesh und mit dem Russian National Orchestra unter Vladimir Jurowski.

Sein Operndebüt gab Stephan Loges am La Monnaie in Brüssel in einer Uraufführung des Komponisten Luca Francesconi und kehrte später als Wolfram in Richard Wagners »Tannhäuser« und zuletzt als Papageno in Mozarts »Die Zauberflöte« an das Haus zurück. Weitere Opernauftritte umfassten die Londoner Produktion von James Macmillans »Parthanogenesis«, als Graf in Mozarts »Le nozze di Figaro«, Schaunard in »La Bohème«, Mercutio in Charles Gounods »Roméo et Juliette« und Demitrius in Brittens »A Midsummer Night’s Dream« an der Opera North in Leeds; Moritz in Benoit Merniers »Frühlings Erwachen« an der Opéra national du Rhin und als Graf in Richard Strauss’ »Capriccio« und Bill in Kurt Weills »Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny« beim Edinburgh Festival.

http://www.maxinerobertson.com/index.php?load=artists&artist=sl&section=home

http://www.staatsoper-berlin.de/person_detail.php?personId=57139&language=de_DE&TB_iframe=true&height=500&width=650

http://www.bach-cantatas.com/Bio/Loges-Stephan.htm

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Biografie Dietrich Henschel – Bass-Bariton


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© Clara Pons

© Clara Pons

Dietrich Henschel, Bass-Bariton, wurde 1967 in Berlin geboren. Er besuchte das musische Gymnasium in Nürnberg. Sein Studium erfolgte an dem dortigen Konservatorium und an der Musikhochschule München in den Fächern Klavier, Dirigieren und Gesang. Er wurde außerdem in Berlin u.a. bei Dietrich Fischer-Dieskau ausgebildet und war schon während des Studiums Preisträger mehrerer Wettbewerbe.

Sein erstes Engagement war als lyrischer Bariton am Stadttheater in Kiel. Sein Debüt an der Bayerischen Staatsoper war 2001 mit der Partie des Dichters Aleel in der konzertanten Aufführung von Werner Egks „Irischer Legende“.

International tritt Dietrich Henschel an dem Opernhaus in Lyon, der Pariser Oper, der Deutschen Oper Berlin, am Opernhaus von Amsterdam, Zürich, Genf und Brüssel ebenso wie bei dem Festival de Aix-en Provence und den Münchener Opernfestspielen auf. Er arbeitet mit so anerkannten Dirigenten wie Renè Jacobs, Nikolaus Harnoncourt, Christoph Eschenbach, Zubin Mehta und Kent Nagano.

Als anerkannter „Bach-Kantaten-Oratorien-Sänger“ gastierte er unter anderem bei Sir John Eliot Gardiner während der Bach Cantata Pilgrimage 2000. Sein erster Auftritt hier war gleich zu Beginn der Pilgerreise am 23.12.1999 als Solist im Weihnachts-Oratorium von J.S. Bach in der Herder-Kirche Weimar.

Im Rahmen seiner internationalen Tätigkeit als Konzert- und Liedsänger hat er regelmäßige Auftritte bei Festspielen wie den Schubertiaden in Wien und Feldkirch, dem Europäischen Musikfest Stuttgart, den Richard-Strauss-Tagen in Garmisch, dem Schleswig-Holstein-Musikfestival und dem Beethovenfest Bonn.

Ausführliche Website mit Diskographie und Pressestimmen:
www.dietrichhenschel.de/

http://www.bach-cantatas.com/Bio/Henschel-Dietrich.htm

Radiotipps KW 24 – 13.6.-19.6.2011


14.6.

Dkultur
20:00 – 22:30
Bachfest Leipzig
Live aus der Nikolaikirche
Johann Sebastian Bach: „Bleib bei uns, denn es will Abend werden“ BWV 6
Jan Dismas Zelenka: Lamentatio I c-Moll ZWV 53 Nr. 1
Johann Sebastian Bach: „Ich elender Mensch, wer wird mich erlösen“ BWV 48
ca. 21:00 Uhr Konzertpause mit Nachrichten
Johann Adolph Hasse: Laudate pueri
Johann Sebastian Bach: „Wie schön leuchtet der Morgenstern“ BWV 1

Sibylla Rubens, Sopran
Ingeborg Danz, Alt
Daniel Johannsen, Tenor
Henryk Böhm, Bass
Dresdner Kammerchor
Akademie für Alte Musik Berlin
Leitung: Hans-Christoph Rademann

Dresdner Kammerchor mit Bach/Hasse/Zelenka

Das geistliche Werk J.S.Bachs im Kontext zur geistlichen Musik seiner Dresdner Kollegen Johann Adolph Hasse und Jan Dismas Zelenka steht in unserer Live-Übertragung am 14. Juni im Blickpunkt des Interesses. Der herausragende Dresdner Kammerchor, der in diesem Jahr auf sein 25-jähriges Bestehen zurückblickt, wird zusammen mit großartigen Solisten und der Akademie für Alte Musik Berlin damit einen Beitrag zum diesjährigen Bachfest leisten.

Kantaten Johann Sebastian Bachs aus den frühen Leipziger Jahren stehen im Zentrum des Konzerts der Reihe „Soli Deo Gloria“. In der Nikolaikirche Leipzig, einer der beiden Hauptwirkungsstätten Johann Sebastian Bachs, erklingen die Kantaten BWV 1, 48 und 6 des Komponisten. Bekannt ist insbesondere die Kantate „Wie schön leuchtet der Morgenstern“ BWV 1, welche Bach für den Tag Mariae Verkündigung am 25. März 1725 komponierte. Die den Endpunkt des sogenannten Choralkantatenjahrgangs markierende Komposition basiert auf der gleichnamigen Choralmelodie von Philipp Nicolai aus dem Jahr 1591. Die großzügige Besetzung mittels zweier Hörner und zweier Oboi da caccia zuzüglich des Streichapparats unterstrich seinerzeit die Festlichkeit des Aufführungsanlasses.

Ergänzt wird das Programm durch Werke Jan Dismas Zelenkas und Johann Adolf Hasses. Beide Komponisten wirkten zu Bachs Lebzeiten am Dresdner Hof. Zelenka übernahm 1710 eine Stellung als Kontrabassist und wurde später zum „Kirchen-Compositeur“ ernannt. Während der gebürtige Böhme vornehmlich Kompositionen für Gottesdienste des seit 1697 zum Katholizismus übergetretenen Hofes in Dresden schuf, galt Johann Adolf Hasse auf Grund seiner europaweit erfolgreichen Bühnenwerke zu Lebzeiten als einer der bekanntesten Komponisten. Hasse, der sich im Jahr 1733 gegen Zelenka bei der Bewerbung um das Kapellmeisteramt in Dresden erfolgreich durchzusetzen vermochte, hinterließ jedoch auch kirchenmusikalische Kompositionen. Im Konzert wird mit der zweiten Psalmvertonung „Laudate pueri“ eines dieser weniger bekannten Werke des Komponisten zu hören sein.
www.bachfest-leipzig.de

15.6.

Nordwestradio
20-22
Musikwelt
Bach-Reflexionen
Musik von, über und um Johann Sebastian Bach
Originalwerke und Bearbeitungen u. a. von Johann Sebastian Bach, John Cage,
Franz Liszt, Walter Rummel, Dmitri Schostakowitsch, Francesco Tristano

„Nicht Bach, sondern Meer sollte er heißen wegen seines unendlichen, unerschöpflichen
Reichtums an Tonkombinationen und Harmonien.“ Das sagte Ludwig van
Beethoven über seinen bewunderten Kollegen Johann Sebastian Bach. Bis heute ist
Bach eine Art Vaterfigur für viele Musiker. Seine Stücke sind eine üppig
strömende Inspirationsquelle für Komponisten und Interpreten. Das Spektrum
reicht dabei von Bach-Arrangements der großen composer pianists bis zum Jazz
und der Neuen Musik. So kombiniert der Pianist Francesco Tristano auf seiner
aktuellen CD Klavierwerke von Bach mit Stücken von John Cage und eigenen
Kompositionen  –  ein Konzept, das überrascht und überzeugt.
Am Mikrofon: Wilfried Schäper

18.6.

BBC
13-14(14-15)
Catherine Bott introduces a concert given by the Academy of Ancient Music & Richard Egarr in Salford as part of the „BBC Philharmonic presents…“ festival. The performance continues the AAM’s series of Bach Dynasty concerts and features music by various generations of the Bach family.
http://www.bbc.co.uk/programmes/b011y7jz

19.6..

MDR Figaro
19:30 – 22:00
Bachfest Leipzig 2011
Zeitversetzte Übertragung des Abschlusskonzerts aus der Thomaskirche Leipzig:

Johann Sebastian Bach: Messe h-Moll BWV 232
Anna Prohaska, Sopran
Marie-Claude Chappuis, Mezzosopran
Andreas Scholl, Altus
Magnus Staveland, Tenor
Johannes Weisser, Bariton
Balthasar-Neumann-Chor, Akademie für Alte Musik Berlin
Leitung: René Jacobs

Biografie Peter Harvey – Bariton


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Peter Harvey, Bariton

Peter Harvey, Bariton

Peter Harvey begann sein Studium am Magdalen College in Oxford mit den Fächern Französisch und Deutsch. Auch nach dem Wechsel zum Musikstudium blieb seine Liebe zur Sprache immer fester Bestandteil seiner Arbeit als Sänger. Er setzte sein Studium an der Guildhall School of Music and Drama in London fort. In dieser Zeit gewann er einige internationale Gesangswettbewerbe, u.a. die Walther Gruner Lieder Competition, den English Song Award und den Peter Pears Award. Seine über 100 CD-Einspielungen umfassen eine Zeitspanne von acht Jahrhunderten mit einem Schwerpunkt der Musik aus der Zeit des Spätbarocks.

Zusammen mit den English Baroque Soloists und dem Monteverdi Choir unter der Leitung von Sir John Eliot Gardiner war Peter Harvey einer der herausragenden Teilnehmer der „Bach Cantata Pilgrimage“, deren Konzerte auch auf CD erschienen sind. Hier sang er u.a. die berühmte Solokantate Ich hab genug. Ebenfalls von Bach sang er kürzlich Kantaten in Paris und Leipzig sowie den Christus in der Johannes-Passion bei den BBC Proms. Er ist ein langjähriger Solist des von Paul McCreesh geleiteten Gabrieli Consorts, mit denen er im Théâtre du Châtelet (Paris), Lincoln Center (New York) und dem Barbican (London) auftrat. In deren kürzlich erschienen und mit dem Grammy Award ausgezeichneten CD-Aufnahme von Haydn’s Schöpfung sang er den Adam. Außerdem erschienen gemeinsame Aufnahmen der Matthäus-Passion (Bach), Solomon (Händel) und der Marienvesper von Monteverdi (alle bei Deutsche Grammophon). Er nahm mehrere Werke des frühen Bachs mit dem Purcell-Quartett und Emma Kirkby für Chandos auf. Kürzlich erschienen bei BIS Rameaus Weltliche Kantaten. Er trat mit The Sixteen (BBC Proms, Spanien, Brasilien) auf und arbeitet regelmäßig mit dem Orchestra of the Age of Enlightenment unter Ivan Fischer und Gustav Leonhardt, mit denen er kürzlich die Johannes-Passion in London, Seoul und Tokio aufführte. Peter Harvey singt häufig mit dem BBC National Orchestra of Wales in der St. David’s Hall, Cardiff (Haydn Schöpfung, Bach Weihnachtsoratorium). Mit dem BBC Symphony Orchestra unter Colin Davies sang er Schuberts Messe in Es-Dur.

Da er fließend Französisch spricht, arbeitet Peter Harvey regelmäßig mit vielen verschiedenen Gruppen in Europa, im Besonderen mit La Chapelle Royale und Collegium Vocale Ghent (Philippe Herreweghe) zusammen. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit entstanden viele Aufnahmen einschließlich CPE Bach’s Auferstehung und Himmelfahrt Jesu. Er sang mit Christoph Rousset und Les Talens Lyriques in der Oper von Versailles. Mit dem Concert Spirituel unter der Leitung von Hervé Niquet machte er zahlreiche Aufnahmen des geistlichen Repertoires aus der Zeit des französischen Barocks, Purcells Dido und Aeneas und King Arthur (Concertgebouw Amsterdam und Opéra Comique Paris) sowie La Cambiale der Matrimonio (Rolle des Slook) von Rossini. Aufnahmen mit Il Seminario Musicale und dem französischen Countertenor Gérad Lesne enthalten Raritäten wie Scarlattis Oratorium Sedecia und Galuppis zupackendes Confitebor tibi Domine. Er trat des Öfteren mit Jean-Claude Malgoire auf. Seine langjährige Zusammenarbeit mit dem Schweizer Dirigenten Michel Corboz führte ihn nach Frankreich, die Schweiz und nach Japan (Mendelssohns Elijah, Bachs Passionen) und brachte verschiedene Aufnahmen hervor, darunter zwei Versionen von Faurés Requiem. Die zweite Einspielung gewann den „Choc de l’Anée“ der französischen Fachzeitschrift „Le Monde de la Musique“.

Die Netherlands Bach Society nahm gemeinsam mit Peter Harveys Mozarts Requiem, Bachs Weihnachtsoratorium und h-moll-Messe (kürzlich beim Tanglewood Festival in den USA) auf. In einem vom Fernsehen übertragenen Konzert zu Ostern vorigen Jahres führten sie die wenig bekannte Johannes-Passion von Georg Gebel auf. Mit Ton Koopman gastierte er im Musikverein Wien (Bach), im Théâtre des Champs Elysée in Paris, in Verona und Rom. In Deutschland sang er mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, mit La Stagione in Frankfurt und beim den HÄNDEL-Festspielen in Halle (Athalia von Händel)sowie mit dem Stuttgarter Kammerchor und Frieder Bernius, mit dem er vor kurzem Händels Messiah aufgeführt und eingespielt hat.

Peter Harvey wendet sich zunehmend dem Liedrepertoire zu. Schuberts Winterreise führte er mit Roger Vignoles auf Festivals in Cambridge und Lugo in Spanien auf. Gemeinsam mit dem auf historische Hammerflügel spezialisiertem Pianisten Gary Cooper nahm er dieses Werk für LINN Records – Label of the Year bei den Grammophone Awards 2010 – auf. Er gab Liederabende auf Festivals in Großbritannien, Kanada und Frankreich und nahm die Schottischen Lieder von Beethoven mit Jérôme Hantaïs Klaviertrio auf (Naïve). Auf anderen Liederabenden führte er frühe Lieder mit Laurence Cummings, Mozart in Barcelona sowie in Londons Purcell Room Lautenlieder und Lieder mit Matthew Wadsworth (Laute und Gitarre aus dem 19. Jahrhundert) und Gary Cooper auf.

Die großen Jubiläen des Jahres 2009 führten Peter Harvey an so entfernte Orte wie Calgary, Berlin, Cremona und Moskau, wo er Händels Messiah sang. Bei dem BBC-Promenaden-Konzert des Gabrieli Consorts im Juli des Jahres sang er den Adam in Haydns Schöpfung in einer großbesetzten Aufführung, deren CD-Einspielung 2008 mit dem Gramophone Award ausgezeichnet wurde. Ostern letzten Jahres hatte er die große Ehre, gemeinsam mit dem Boston Symphony Orchestra in der ersten Aufführung der Matthäus-Passion Bachs von Bernard Haitink zu singen. Peter Harvey gründete und leitet das Magdalena Consort, welches sich hauptsächlich auf die Vokalwerke Bachs konzentriert. Sie traten u.a. in Santiago de Compostela in Spanien und in der Bach-Kirche in Arnstadt für den Mitteldeutschen Rundfunk auf.

http://www.peterharvey.com/index.html

http://www.magdalenaconsort.com/

http://www.bach-cantatas.com/Bio/Harvey-Peter.htm

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Pressestimmen

 Einen weiteren interpretatorischen Höhepunkt der Platte bietet Peter Harvey mit seiner famosen Deutung der Jesus-Partie: Harvey kann mit einiger Begründung als der momentan vielleicht prägnanteste Bach-Bassist betrachtet werden. Seine technisch perfekt basierte Stimme ist durch die Lagen sehr ausgeglichen, klanglich nobel, warm und extrem intonationsstark, zudem gebietet Harvey über eine auch idiomatisch perfekte Aussprache des Deutschen. Diese üppigen Qualitäten bringt er in eine eigenständige Deutung der Jesus-Worte ein: Es ist ein im Klang schlanker, hochemotionaler, in etlichen Farben plastisch gestalteter Jesus zu hören. Harvey setzt diese feinsinnige Deutung jenen Interpretationen entgegen, die Jesus nur als stimmlich füllige, in ihrem Ausdruck eher invariante und wenig bewegte Figur von entrückter Würde deuten.
Klassik.com, April 2011

Makellos frei sind Tongebung und Intonation, bruchlos wird die Stimme durch die Register geführt. Besonders auffällig ist die schon erwähnte Deutlichkeit der Aussprache, gepaart mit großer Sensibilität für formale und inhaltliche Aspekte : Bei dieser ‚Winterreise‘ braucht niemand ein Textbuch. In diesem Punkt hat Harvey ganz sicher auch etlichen Sängern deutscher Muttersprache etwas voraus, kein Anflug von Akzent oder Verfärbung beschwert seinen Vortrag.
Klassik.com, Januar 2011

Zunächst fällt die schiere Schönheit dieser Baritonstimme auf. Dann überrascht die nahezu perfekte Diktion: So selbstverständlich und mühelos hörten wir das Deutsche aus dem Mund eines britischen Sängers vielleicht zuletzt von Janet Baker. …
Wer beim Lesen von Peter Harveys eigenem Beihefttext zur Kenntnis nimmt, wie minutiös er sich mit den Textquellen auseinandergesetzt hat, der wundert sich auch nicht mehr, dass es ihm gelungen ist, seinen Akzent mit linguistischer Akribie zu minimieren.
Rondo Magazin, Dezember 2010

Schließlich der einmal mehr überzeugende Peter Harvey: Er bringt genau jene virile Noblesse ein, die ein Bass für Händel-Partien braucht. Einerseits nur leichter Wohlklang oder andererseits eine zu schwere Stimme würden an Händels ästhetischen Vorstellungen scheitern. Harvey verfügt aber über eine soliden Kern, den er geschmeidig-elegant auch durch die technischen Herausforderungen der repräsentativen Arien führt.
Klassik.com, März 2010

Und schließlich ist da noch der Bariton Peter Harvey, der, stimmlich souverän, einen besonders schönen Moment beisteuert.
Hannoversche Allgemeine Zeitung, Februar 2010

Zwar entspricht Peter Harvey nicht der reizvollen Tradition des leicht angerauten, überwältigend stimmgewaltigen Bassisten, bietet aber mit seiner bezaubernd schönen Baritonstimme und seinem stets traumwandlerisch sicheren Zugriff auf die Details des Textes musikalische Rhetorik der feinsten Sorte.
Rondo Magazin, Mai 2009

Peter Harvey, der sich mit seinem edlen, sonoren und berückend wohlklingenden Material mehr und mehr zum Mercedes der „historisierenden“ Baritone entwickelt, steuert ein ebenso profundes wie flexibles Fundament bei.
Rondo Magazin, Juli 2003

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