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Biografie Susanne Regel – historische Oboeninstrumente


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Susanne Regel ist eine international renommierte Solistin. In Freiburg i. Br. geboren, entdeckt sie bereits während ihrer frühesten Schulzeit ihre Faszination zu Holzblasinstrumenten und beginnt eine intensive Ausbildung auf der Blockflöte, der modernen Oboe und historischen Oboeninstrumenten bei Horst Wartha, Günter Theis und Katharina Arfken.

Susanne Regel, Oboe

Susanne Regel, Oboe

1993 erreicht Susanne Regel als jüngste Teilnehmerin das Halbfinale des internationalen „Alte Musik“ Wettbewerbes in Brügge und tritt bereits 1995 nach dem Abitur als Solooboistin dem international bekannten Ensemble „Musica Antiqua Köln“ bei, das von Reinhard Goebel geleitet wird.

Mit diesem und anderen Ensembles und Orchestern folgen Auftritte als Orchestermusikerin und als Solistin in den bedeutendsten Konzertsälen der Welt, z. B. in der Carnegie Hall (New York), Salle Pleyel (Paris), Barbican (London), Philharmonie (Berlin), Concertgebouw (Amsterdam), Art Center (Seoul), Tonhalle (Zürich), Alte Oper (Frankfurt), Usher Hall (Edinbourgh), De Doelen (Rotterdam)
und vielen anderen.

Als Orchestermusikerin und als Instrumentalsolisten wirkte sie zudem bei hunderten von Aufnahmen für Radio, CD und DVD mit. Besonders herauszuheben darunter ist die Gesamtaufnahme der Kantaten Johann Sebastian Bachs mit den „English Baroque Soloists“ unter der Leitung von John Eliot Gardiner im Jahr 2000.

Gleichzeitig studiert sie historische Oboeninstrumente bei Ku Ebbinge und Blockflöte bei Sebastién Marq) am Royal Conservatory of Music in Den Haag und schließt dieses Studium im Jahr 2001 mit Auszeichnung ab.

Susanne Regel ist regelmäßig Gastspielerin und Solistin bei vielen internationalen Ensembles, z.B.  „Freiburger Barockorchester“ (Petra Müllejans, Gottfried von der Goltz) in Deutschland,  „Collegium 1704“ (Vaclav Luks) in Tschechien,  „le cercle de l’Harmonie“(Jérémie Rhorer) in Frankreich,  „Concerto Copenhagen“ (Lars Ulrik Mortensen) in Dänemark,  „Amsterdam Baroque Orchestra“ (Ton Koopman) in den Niederlanden,  „Laura Soave“ (Sergio Azzolini) in Italien
 und andere mehr …

Als leidenschaftliche Musikerin nimmt sie auch engagiert an internationalen Festivals teil, so z. B. den Salzburger Festspielen, Boston Musicfestival, Festival “Sansoucci“, „Prager Frühling“, „Festival de Saintes“, Bachwoche Ansbach, Internationale Händelfestspiele in Göttingen 
und vielen anderen.

Musikhistorisch beschäftigt sich Susanne Regel im Schwerpunkt mit dem Schaffen und Wirken des Komponisten Carl Philipp Emmanuel Bach. Außerdem unterrichtet sie „historische Oboeninstrumente“ an der Staatlichen Hochschule für Musik in Karlsruhe und an der Staatlichen Hochschule für Musik in Trossingen. Im Rahmen internationaler Masterclasses lehrt sie u.a. in Essen, Minsk, St. Petersburg, Moskau, Los Angeles und Washington.

Die Passion für das Spiel auf der Barockoboe, der klassischen Oboe bis hin zum romantischen Oboen – und Orchesterrepertoire, das ist Susanne Regel.

Susanne Regel: “….. mein Leben ist Musik”

www.susanneregel.de

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Biografie Neil Brough – Barocktrompete


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Neil Brough, © V. Hege
Neil Brough

Neil Brough, geb. am 20.5.1975, spielt sowohl moderne als auch Barocktrompete. Er ist Solotrompeter in den von Sir John Eliot Gardiner gegründeten und geleiteten Orchestern English Baroque Soloists und Orchestre Révolutionnaire et Romantique, Er konzertierte als Solotrompeter weltweit mit ihnen ebenso wie mit weiteren führenden Orchestern wie English Chamber Orchestra, Philharmonia Orchestra, Kings’s Consort, The English Concert unter Trevor Pinnock, Orchestra of the Age of Enlightenment sowie als Spezialist für historische Instrumente im Royal Opera House Covent Garden in London in Opern von Haydn, Mozart und Händel unter Christopher Hogwood und Sir Charles Mackerras. Dabei entstanden zahlreiche CD-Aufnahmen und Radio- und Fernsehübertragungen. Ebenso ist er in zahlreichen Soundtracks herausragender Film- und Fernsehproduktionen zu hören.

Zusammen mit Nathalie Dessay nahm er die Bach Kantate BWV 51 Jauchzet Gott in allen Landen für Virgin Classics auf. Als Solist ist er auf CD-Einspielungen mit bekannten Sängern wie Emma Kirkby, James Bowman oder John Tomlinson zu hören.

Seine exzellente Intonation der hohen Töne in Bachs zweitem Brandenburgischem Konzert wurde in der Presse als unumschränkt bewundernswert und beeindruckend gewürdigt. Die CD-Einspielung dieses Stückes mit den English Baroque Soloists und Sir John Eliot Gardiner erhielt große Anerkennung. Ihr gemeinsames Konzert bei den Proms 2010 wurde live im Radio und im Fernsehen übertragen.

Neil Brough ist Professor für Naturtrompete am Royal College of Music in London.

http://www.londontrumpetchoir.com/Members/brough/index.html 

http://www.maslink.co.uk/cvs/trumpets/brough(neil).htm

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Biografie Robert Vanryne – Barocktrompete


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Robert Vanrye beim Bachfest in Köthen 2010_Bildrechte: V. Hege

Bachfest in Köthen 2010_Bildrechte: V. Hege

Geboren in Buckinghamshire, war Robert Vanryne mit 16 Jahren Finalist beim Wettbewerb „BBC Young Musician of the Year“ und zählt zu den bedeutendsten Trompetern seiner Generation im internationalen Maßstab. Er studierte Trompete bei Michael Laird und Musikwissenschaft am Royal Holloway College.

Heute gastiert er regelmäßig bei den bedeutenden europäischen Barockorchestern wie dem Gabrieli Consort, den English Baroque Soloists, der Academie of Ancident Music u.a. Zu seinen wichtigsten CD-Einspieleungen gehören Aufnahmen der Sonaten von Biber mit Musica Antiqua Köln und der Werke für Trompete von Johann Ludwig Krebs mit dem Altenburger Organisten Prof. Felix Friedrich.

Außerdem ist Robert Vanryne Instrumentenbauer. Auf seinen Kopien barocker Trompeten spielen führende Interpreten ihres Fachs. Robert Vanryne lebt freischaffend in Dresden.

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Biografie William Towers – Countertenor


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William Towers
William Towers

William Towers studierte zuerst Englisch in Cambridge und setzte dann sein Studium an der Royal Academy of Music fort. Hier gewann er verschiedene Preise im Bereich Gesang und Schauspiel. In dem Jahr nach seinem Abschluss trat er in vielen Konzerten der Bach Cantata Pilgrimage John Eliot Gardiners, die durch ganz Europa und nach New York führte, als Solist auf. Die Liveaufnahmen dieser Konzerte sind mittlerweile vollständig beim Label SDG auf CD erschienen.

Auf der Opernbühne war er am Royal Opera House Covent Garden in London, im Teatro La Fenice in Venedig, beim Glyndebourne Festival, an der Oper in Frankfurt, bei den Internationalen Händel-Frestspielen in Göttingen, an der Oper in Gothenburg, im Linbury Theatre, im La Monnaie in Brüssel, beim Aldeburgh Festival, mit der Canadian Opera Company, im National Theatre in Prag, bei den Bregenzer Festspielenl, bei der Opera Theatre Company in Irland, dem London Handel Festival und bei der Grange Park Opera in Hampshire zu sehen. An der Frankfurter Oper sang er zuletzt im Frühjahr 2010 in Vivaldis Orlando Furioso.

Im Konzertbereich trat William Towers in vielen bekannten Konzerthallen und Festivals in England einschließlich der BBC Proms sowie weltweit auf. Er sang unter so bedeutenden Dirigenten wie Sir Roger Norrington, Sir John Eliot Gardiner, Paul McCreesh, Richard Hickox, Laurence Cummings Emmanuelle Haïm, Barry Wordsworth, Stephen Layton und Jeffrey Skidmore. Er arbeitete mit Orchestern wie dem City of Birmingham Symphony Orchestra, BBC National Orchestra of Wales, Bournemouth Symphony, Scottish Chamber Orchestra, City of London Sinfonia, Gabrieli Consort and Players, Monteverdi Choir und English Baroque Soloists, The Sixteen, Le Concert d’Astrée und der Netherlands Bach Society. In den USA sang er u.a. Orlando und Belshazzar mit Nicholas McGegan und Philharmonia Baroque.

Neben den Aufnahmen der Bach Cantata Pilgrimage ist er in Einspielungen von Händels Messias, Purcells Fairy Queen, Bachs Markus-Passion auf CD zu hören. Für BBC Television nahm er Orffs Carmina Burana auf.

Derzeitige Planungen beinhalten Mago Cristiano in Rinaldo in Glyndebourne and Ottone in L’incoronazione di Poppea am Teatro Real Madrid sowie Konzerte mit dem Bournemouth Symphony Orchestra.

http://www.rayfieldallied.com/artists/william-towers/

http://www.bach-cantatas.com/Bio/Towers-William.htm

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Biografie Hille Perl – Viola da Gamba


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Hille Perl, © Uwe_Arens

Hille Perl, © Uwe_Arens

Hille Perl fing im Alter von fünf Jahren an, Viola da Gamba zu spielen. Seitdem ist sie dem Instrument, wie sie sagt, verfallen wie in einer Liebesbeziehung. Sie schwärmt vom erdigen und doch durchsichtigen Klang, der ebenso zart wie voll sein kann, vom eigenen und so ganz unterschiedlichen Charakter jedes ihrer oft prächtig verzierten Instrumente. Musik ist für sie das wichtigste Kommunikationsmittel zwischen Menschen, eindeutiger und präziser als Sprache und von größerer emotionaler Bedeutung als irgendeine andere Erfahrung, außer der Liebe.Sie reist den größten Teil des Jahres durch die Welt, spielt Konzerte und macht CD-Aufnahmen, sowohl als Solistin als auch mit verschiedenen Ensembles,insbesondere ihrem Trio LOS OTROS aber auch The Age of Passions, dem Freiburger Barockorchester Consort und als Duopartnerin des Komponisten und Lautenisten Lee Santana. Sie bewegt sich meistens im akustischen Gebiet des 17. und 18. Jahrhunderts, manchmal entführt sie die Musik aber an Orte, von denen sie sich nie hätte träumen lassen.
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Lee Santana
Lee Santana

Hille Perl und Lee Santana arbeiten seit 1984 als Duo zusammen. Die gebürtige Bremerin und der Amerikaner aus Florida trafen sich auf dem Bremer Hauptbahnhof und unternahmen von dort ungezählte Konzertreisen in die ganze Welt, u.a. in die USA, nach Japan und Mittelamerika, Australien, Ägypten und Israel. Ihre Mitgliedschaft in namhaften Ensembles ist durch zahlreiche CD-Aufnahmen dokumentiert, u.a. mit dem Harp Consort, dem Freiburger Barockorchester, Musica Fiata und Les Nations.

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Los Otros
Los Otros

Los Otros ist ein Lebensprojekt, welches von Lee Santana, Steve Player und Hille Perl gleichermaßen dominiert und geleitet wird. Los Otros – DIE ANDEREN, weil das jahrelang ihre Funktion war, wenn sie mit berühmteren Kollegen unterwegs waren und die Bühnen der Welt bespielten. Auf den Plakaten stand BERÜHMTER NAME, BERÜHMTER NAME u.a. : und u.a., das waren dann die drei Musiker von LOS Otros. Los Otros will die Verbindung von Musik und Tanz auf die Bühne bringen wollen, im Bereich Spanischer und Italienischer Musik die Improvisationsgrenzen austesten und überschreiten wollen, auf wissenschaftliche und lustorientierte Weise. Sie versuchen hier Rhythmus und Tanz (Steve), Musicalische Gelahrtheit und Technik (Lee) und satte Bogenklänge (Hille) zusammenzubringen.

Seit 2003 versammeln sich unter dem Namen Sirius Viols hauptsächlich Gambisten, je nach Projekt und Repertoire aber auch andere Instrumentalisten oder Sänger, um unter der Nicht-Leitung von Hille Perl verschiedene musikalische Ideen oder Ansätze auszuprobieren. Die Beteiligten sind sowohl gegenwärtige oder ehemalige Studierende von Hille Perl, sowie jeweils ihre am meisten bewunderten und geliebten Kollegen aus benachbarten Disziplinen. Das Repertoire des Ensembles beschränkt sich auf Literatur die für Gamben und deren spezifisches Flair, die unter Umständen auch in Kombination mit anderen Instrumenten oder Sängern geeignet erscheint, also quasi den Großteil der Weltliteratur.

Besonderen Erfolg hatten in den Jahren 2005 und 2006 die größer besetzten Trauermusiken, die Hille Perl zusammen mit der Geigerin Petra Müllejans und dem Sänger Harry van der Kamp unter dem Namen „Gottes Zorn und musikalischer Seelentrost“ in mehreren Festivals zum Klingen brachte. Aber auch ihr Versuch, sich in unterschiedlicher Weise immer wieder Bachs Kunst der Fuge und seinen Choralvorspielen zu nähern, stieß auf reges Publikumsinteresse. Mehrere CD-Produktionen (Dowland und Schütz) werden in diesem und Anfang des nächsten Jahres realisiert werden.

2011 wurde die CD-Einspielung „Loves Alchymie“ mit Songs der post-elisabethanischen Zeit von Hille Perl, Dorothee Mields und Lee Santana mit dem ECHO-Klassik als Kammermusikeinspielung des Jahres (17./18. Jh.) ausgezeichnet.

Wenn sie nicht auf Reisen ist, dann lebt Hille Perl in einem norddeutschen Bauernhaus mit ihrer Familie und einigen Pferden, Hühnern, Katzen und Kaninchen.

Sie ist leidenschaftliche Professorin einer Gambenklasse an der Hochschule für Künste in Bremen. Dort lehrt sie ihre Studierenden alles, was sie über Musik, das Gambenspiel und die Kunst weiß. Dazu gehört auch, nicht eifersüchtig zu sein, wenn jemand besser spielt als man selbst.

http://www.hillenet.net/hilleperl/

http://www.leesantana.net/

http://www.without-a-net.net/   Website Los Otros

Ausführliches Interview auf klassik.com:
http://portraits.klassik.com/people/interview.cfm?KID=3413

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Biografie Wolf Matthias Friedrich – Bass


Wolf Matthias Friedrich .- Bass
Wolf Matthias Friedrich .- Bass

Wolf Matthias Friedrich studierte Gesang an der Hochschule für Musik Felix Mendelssohn Bartholdy in Leipzig bei Prof. Eva Schubert. 1980 war er Preisträger des Internationalen Dvorák-Wettbewerbes in Karlovy Vary. Von 1982 bis 1986 war Wolf Matthias Friedrich Mitglied des Opernstudios der Staatsoper Dresden.

1999 trat er in Opernproduktionen der Schwetzinger Festspiele (Joseph Haydn {1732-1809} Armida) und der Musikfestspiele Potsdam (Georg Friedrich Händel {1685-1759} Aci, Galatea e Polifemo) auf. Im Jahre 2000 sang er den Plutone in der Oper La Divisione del Mondo von Giovanni Legrenzi (1626-1690) unter der musikalischen Leitung von Thomas Hengelbrock und der Regie von Philippe Arlaud bei den Schwetzinger Festspielen und den Festwochen der Alten Musik in Innsbruck.

2002/03 sang er den Licomede in Händels Oper Deidamia bei den Händelfestspielen in Halle unter der Leitung von Alessandro De Marchi und der Regie von Nicholas Broadhurst.

Verpflichtungen unter Dirigenten wie Kurt Masur, Fabio Luisi, Marek Janowski, Rafael Frühbeck de Burgos, Michel Corboz, Roy Goodman, Howard Arman, Jan Willem de Vriend u.v.a. führten ihn in Opern- und Konzerthäuser aller Kontinente und wurden in zahlreichen Rundfunk- und CD/DVD-Produktionen dokumentiert. Er arbeitete mit Norman Shetler in verschiedenen Liedprojekten (Franz Schubert {1797-1828}, Felix Mendelssohn Bartholdy {1809-1847}, Carl Loewe {1796-1869}). 2004 sang Wolf Matthias Friedrich den Elias von Felix Mendelssohn Bartholdy bei den Folle Journée in Nantes und der Festa da Música in Lissabon unter dem Dirigat von Peter Neumann.

Konzertprojekte unter der Leitung von Paul Dyer führten ihn 2004 nach Sydney (Australian Brandenburg Orchestra) und Kuala Lumpur (Malaysian Philharmonic Orchestra). Im Mai 2005 und 2007 trat er mit erfolgreichen Konzertdebuts mit Werken Richard Wagners (1813-1883) – als Holländer (Der fliegende Holländer) und als Hans Sachs (Die Meistersinger von Nürnberg) – unter der Leitung von David Timm in Leipzig auf.

In der Saison 2006/07 sang Wolf Matthias Friedrich den Publio in La clemenza di Tito von Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) in einer Inszenierung von Ursel und Karl-Ernst Herrmann und unter der musikalischen Leitung von Alessandro De Marchi am Ständetheater Prag, dem Ort der Uraufführung des Werkes.

Wolf Matthias Friedrich wirkte an zahlreichen Ur- und Erstaufführungen von Werken zeitgenössischer Komponisten mit (Udo Zimmermann Weisse Rose, Shih Vatermord, Hans Georg Pflüger, Wilfried Maria Danner u.a.).

2002 zählte er zu den Mitbegründern des Kerll-Rosenmüller-Festes, das von 2002 bis 2006 jährlich zur Förderung des musikalischen Erbes der in seiner vogtländischen Heimat geborenen Komponisten Johann Caspar Kerll (1627-1693), Johann Rosenmüller (1615-1684) und Sebastian Knüpfer (1633-1676) veranstaltet wurde.

Im Mai 2008 sang Wolf Matthias Friedrich den Zoroastro in Georg Friedrich Händels Oper Orlando unter der musikalischen Leitung von Nicholas McGegan und der Regie von Catherine Turocy im Deutschen Theater Göttingen anläßlich der Internationalen Händel-Festspiele. Im August 2009 erlebte die Produktion eine Wiederaufnahme im legendären Drottningholms Slottsteater. Im August 2011 sang er diese Partie unter dem Dirigat von Nicholas McGegan mit dem Philharmonia Baroque Orchestra beim Ravinia Festival, dem MostlyMozart Festival New York und beim Tanglewood Music Festival.

Im Herbst 2008 gab er den Osmin in Wolfgang Amadeus Mozarts Entführung aus dem Serail im Schloßtheater des Neuen Palais in Potsdam Sanssouci unter der musikalischen Leitung von Konrad Junghänel und der Regie von Uwe Eric Laufenberg. Diese Produktion hatte am 26. November 2010 in einer Wiederaufnahme der Oper/ \Köln im Palladium in Köln Mühlheim erneut Premiere und wurde im März 2011 in Sulaimania als erste Opernaufführung im Irak vom kurdischen Publikum gefeiert.

Im Mai/Juni 2009 war der Baß in der Partie des Meraspe in der Oper Admeto von Georg Friedrich Händel am Deutschen Theater in Göttingen unter der musikalischen Leitung von Nicholas McGegan und der Regie von Doris Dörrie im Rahmen der Internationalen Händel-Festspiele Göttingen zu erleben, die im August 2009 beim Edinburgh International Festival, zu Gast war.

Im Oktober 2009 debütierte er als Taddeo in Gioachino Rossinis (1792-1868) L’italiana in Algeri an der Oper Köln unter der musikalischen Leitung von Will Humburg (Jean-Pierre Ponnelle, Inszenierung, Bühne und Kostüme).

Im Frühjahr 2010 war er erneut der Zoroastro in Georg Friedrich Händels Orlando unter der musikalischen Leitung von Alessandro De Marchi in einer Inszenierung von Alexander Mørk-Eidem an der Komischen Oper Berlin.

Im Juni 2010 sang Wolf Matthias Friedrich den Masetto in Don Giovanni von Wolfgang Amadeus Mozart an der Oper Köln unter der musikalischen Leitung von Markus Stenz und der Regie von Uwe Eric Laufenberg.

Im Oktober/November 2010 sang er den Seneca in L’incoronazione di Poppea von Claudio Monteverdi (1567-1643) unter der musikalischen Leitung von Konrad Junghänel in einer spektakulären Produktion der Oper Köln, inszeniert von Dietrich Hilsdorf im ehemaligen Gerling-Quartier Köln. Premiere der Wiederaufnahme: 14. April 2012

Quelle: Website des Künstlers
Die Biografie auf dieser Website ist ergänzt durch zahlreiche Fotos und Links, auch zu YouTube. Ebenso gibt es eine umfangreiche Diskografie und Pressestimmen.

http://www.wolfmatthiasfriedrich.de/

http://www.bach-cantatas.com/Bio/Friedrich-Wolf-Matthias.htm

 

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Biografie Mark Padmore – Tenor


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© Marco Borggreve
© Marco Borggreve

Mark Padmore wurde in London geboren und wuchs in Canterbury auf. Er begann seine musikalische Laufbahn als Klarinettist, bevor er am King’s College in Cambridge Gesang studierte. Er begann eine blühende Karriere in Bereich Oper, Konzert und Liedgesang und ist heute einer der bedeutendsten Bach-Interpreten, wo er sich insbesondere als Evangelist in den Passionen einen Namen gemacht hat.

In seinen frühen Jahre war er Mitglied so bekannter Ensembles wie The Sixteen, Deller Consort und Hilliard Ensemble. Sehr wichtig für die musikalische Entwicklung Mark Padmores als Sänger und Musiker war die Zusammenarbeit mit William Christie (Les Arts Florissant) und Phillippe Herreweghe (Collegium Vocale Gent). Schwerpunkt in der Arbeit mit William Christie war Musik des französischen Barock wie die Opernproduktion von Charpentier’s Medée an der Opéra Comique, Rameau’s Hippolyte et Aricie im Palais Garnier und Purcell’s King Arthur am Théâtre du Châtelet und am Royal Opera House, Covent Garden. Mit Herreweghe erarbeitete er sich das Werk Johann Sebastian Bachs.

Auf der Opernbühne arbeitete er mit den Regisseuren Peter Brook, Katie Mitchell, Mark Morris und Deborah Werner zusammen. Er sang 2009 die Titelrolle in Harrison Birthwistle The Corridor mit Aufführungen bei den Festivals in Aldeburgh, Bregenz und im Southbank Centre in London. Weiter sang er Tom Rakewell in Stravinsky The Rake’s Progress im La Monnaie in Brüssel, Händels Jephtha und den Evangelisten in der Matthäus-Passion von Bach in einer szenischen Aufführung in Glyndebourne. Ebenso spielte er Peter Quint in einer BBC TV-Produktion von Turn of the Screw und nahm die Titelrolle in La Clemenza di Tito mit René Jacobs für Harmonia Mundi auf.

Er war Gast zahlreicher Festivals: Aix-en-Provence, Edinburgh, BBC Proms, Ludwigsburg, Salzburg, Spoleto. Mark Padmore ist in den renommiertesten Konzertsälen aufgetreten (Wigmore Hall, Queen Elizabeth Hall, Singel Hall in Antwerpen) und hat unter Dirigenten wie William Christie, Roger Norrington, Paul McCreesh, Richard Hickox, Daniel Harding, Sir John Eliot Gardiner, Sir Colin Davis, Sir Simon Rattle und Philippe Herreweghe gesungen. Unter der Leitung von Sir John Eliot Gardiner trat Mark Padmore als Gesangssolist während der Bach Cantata Pilgrimage 2000 in mehreren Veranstaltungen zum 250. Todesjahr von J.S. Bach mit auf. Als Evangelist in der Johannespassion und Gesangssolist in verschiedenen Bachkantaten tritt er in den größeren Zentren von Europa und weltweit auf, so im März 2006 mit Sir Simon Rattle und dem RIAS Kammerchor in Berlin als Evangelist in der Johannespassion.

Mark Padmore hat zahlreiche Liederabende in Amsterdam, Barcelona, Brüssel, Madrid, Mailand, Moskau, New York, Paris und Wien gegeben. Er tritt häufig in der Wigmore Hall in London auf, wo er im Mai 2008 erstmals alle drei Liederzyklen Schuberts sang. Komponisten, die für ihn Werke geschrieben haben, waren Mark-Anthony Turnage, Alec Roth, Sally Beamish, Thomas Larcher und Huw Watkins. Ebenso wie mit seinen regelmäßigen Begleitern Julius Drake, Roger Vignoles, Simon Lepper und Andrew West, arbeitet er mit international bekannten Kammermusikern wie Imogen Cooper und Christian Zacharias zusammen.

Auf CD sind viele Aufnahmen von Mark Padmore zu hören. So nahm er Bachs Passionen mit Herreweghe und McCreesh auf, Bachs Kantaten mit John Eliot Gardiner und Herreweghe, Haydns Messen mit Richard Hickox, Don Giovanni mit Daniel Harding und Opern von Rameau und Charpentier mit William Christie. Die Aufnahme mit Händels Arien As Steals the Morn mit The English Concert und Andrew Manze, erschienen bei Harmonia Mundi, gewann den BBC Music Magazine Vocal Award im April 2008. Andere Veröffentlichungen sind Haydns Schöpfung für Deutsche Grammophon; Messiah mit Colin Davis und dem LSO; Brittens Winter Words mit Roger Vignoles und Schuberts Die Schöne Müllerin und Winterreise mit Paul Lewis. Winterreise gewann den Gramophone Magazine Vocal Solo Award 2010.

http://www.markpadmore.com/

http://www.maxinerobertson.com/index.php?load=artists&artist=mp

http://www.bach-cantatas.com/Bio/Padmore-Mark.htm

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