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Biografie Susanne Regel – historische Oboeninstrumente


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Susanne Regel ist eine international renommierte Solistin. In Freiburg i. Br. geboren, entdeckt sie bereits während ihrer frühesten Schulzeit ihre Faszination zu Holzblasinstrumenten und beginnt eine intensive Ausbildung auf der Blockflöte, der modernen Oboe und historischen Oboeninstrumenten bei Horst Wartha, Günter Theis und Katharina Arfken.

Susanne Regel, Oboe

Susanne Regel, Oboe

1993 erreicht Susanne Regel als jüngste Teilnehmerin das Halbfinale des internationalen „Alte Musik“ Wettbewerbes in Brügge und tritt bereits 1995 nach dem Abitur als Solooboistin dem international bekannten Ensemble „Musica Antiqua Köln“ bei, das von Reinhard Goebel geleitet wird.

Mit diesem und anderen Ensembles und Orchestern folgen Auftritte als Orchestermusikerin und als Solistin in den bedeutendsten Konzertsälen der Welt, z. B. in der Carnegie Hall (New York), Salle Pleyel (Paris), Barbican (London), Philharmonie (Berlin), Concertgebouw (Amsterdam), Art Center (Seoul), Tonhalle (Zürich), Alte Oper (Frankfurt), Usher Hall (Edinbourgh), De Doelen (Rotterdam)
und vielen anderen.

Als Orchestermusikerin und als Instrumentalsolisten wirkte sie zudem bei hunderten von Aufnahmen für Radio, CD und DVD mit. Besonders herauszuheben darunter ist die Gesamtaufnahme der Kantaten Johann Sebastian Bachs mit den „English Baroque Soloists“ unter der Leitung von John Eliot Gardiner im Jahr 2000.

Gleichzeitig studiert sie historische Oboeninstrumente bei Ku Ebbinge und Blockflöte bei Sebastién Marq) am Royal Conservatory of Music in Den Haag und schließt dieses Studium im Jahr 2001 mit Auszeichnung ab.

Susanne Regel ist regelmäßig Gastspielerin und Solistin bei vielen internationalen Ensembles, z.B.  „Freiburger Barockorchester“ (Petra Müllejans, Gottfried von der Goltz) in Deutschland,  „Collegium 1704“ (Vaclav Luks) in Tschechien,  „le cercle de l’Harmonie“(Jérémie Rhorer) in Frankreich,  „Concerto Copenhagen“ (Lars Ulrik Mortensen) in Dänemark,  „Amsterdam Baroque Orchestra“ (Ton Koopman) in den Niederlanden,  „Laura Soave“ (Sergio Azzolini) in Italien
 und andere mehr …

Als leidenschaftliche Musikerin nimmt sie auch engagiert an internationalen Festivals teil, so z. B. den Salzburger Festspielen, Boston Musicfestival, Festival “Sansoucci“, „Prager Frühling“, „Festival de Saintes“, Bachwoche Ansbach, Internationale Händelfestspiele in Göttingen 
und vielen anderen.

Musikhistorisch beschäftigt sich Susanne Regel im Schwerpunkt mit dem Schaffen und Wirken des Komponisten Carl Philipp Emmanuel Bach. Außerdem unterrichtet sie „historische Oboeninstrumente“ an der Staatlichen Hochschule für Musik in Karlsruhe und an der Staatlichen Hochschule für Musik in Trossingen. Im Rahmen internationaler Masterclasses lehrt sie u.a. in Essen, Minsk, St. Petersburg, Moskau, Los Angeles und Washington.

Die Passion für das Spiel auf der Barockoboe, der klassischen Oboe bis hin zum romantischen Oboen – und Orchesterrepertoire, das ist Susanne Regel.

Susanne Regel: “….. mein Leben ist Musik”

www.susanneregel.de

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Biografie Michael Niesemann – Barockoboe


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Michael Niesmann, Barockoboe - © V. Hege

© V. Hege

Michael Niesemann, geb. am 11.10.1960 in Velbert, ist in einem weitgesteckten Bereich musikalisch tätig – von Barockmusik auf “historischen” Instrumenten (Oboe und Blockflöte) bis hin zu Jazz und Avantgarde auf dem Saxophon und der modernen Oboe. Er studierte von 1979 – 1987 an der Staatlichen Hochschule für Musik, Köln, wo er von 1993-2007 moderne und historische Oboen unterrichtete. Von 2004 – 2007 war er Professor für Barockoboe an der Musikhochschule Würzburg. Im Oktober 2007 wurde er zum Professor für Oboen an der Folkwang Hochschule Essen ernannt.Im Bereich der Kammermusik war er zehn Jahre lang Mitglied von Musica Antiqua Köln unter der Leitung von Reinhard Goebel. Zu den Kammermusikgruppen, mit denen er projektbezogen arbeitet, gehören neben vielen auch Ensembles wie “L’ Archi Budelli” oder “Academy of Ancient Music”, Ensemble Schönbrunn,  Il Concertino Köln und Ensemble Köln für Neue Musik.

Als Orchestermusiker war M. Niesemann unter den Gründungsmitgliedern des Orchesters Concerto Köln, dem er bis 1993 verbunden war. Seit 1994 ist er Solo-Oboist der beiden Orchester Sir J. E. Gardiners: “English Baroque Soloists” und “Orchestre Revolutionnaire et Romantique”.

Er arbeitete mit verschiedenen anderen Dirigenten und Ensembles für Alte Musik zusammen: Musiciens du Louvre, William Christie, Jos van Immerseel, Anima Eterna u.a. Neben seiner Konzerttätigkeit in ganz Europa, Nord- und Südamerika, Kanada, Japan, Korea, Südostasien, Australien, Neuseeland, Indien und Afrika ist auch die sehr umfangreiche Discographie zu erwähnen sowie eine Fülle von Rundfunk- und Fernsehproduktionen auf der ganzen Welt.

Seine Diskographie reicht von Solowerken (einschl. einer herausragend rezensierten Aufnahme des Mozart C-Dur Oboenkonzertes) über Kammermusik mit vielen verschiedenen Ensembles Alter und Neuer Musik bis hin zu Orchesteraufnahmen, auch mit dem Saxophon (NDR-Radiosymphonieorchester), Jazz  (The Athmosphere Orchestra) und Neue Musik.

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Pressestimmen

[…] Michael Niesemann zeigt sich auf seiner einem historischen Instrument nachgebauten Oboe in allen vier Konzerten als meisterhafter Instrumentalist, der auch mutig immer wieder – vor allem in den vermutlich von ihm selbst außerordentlich virtuos gestalteten Kadenzen – seinem spielerischen Temperament so die Zügel schießen läßt, wie er das vor vielen Jahren schon im Mozartkonzert riskierte.[…]
Rohrblatt – Heft 1/2009

[…] Durch die sehr gemäßigt gewählten Tempi führt er mit höfisch bis höflicher Geste, spielt alles deutlich und glasklar aus. Keine Experimente. Seine Phrasengestaltung ist an den sehr gelungenen Stellen wirklich eine Lust zu hören: er versteht sich auf Spannungsbögen und Klangrede
[…]Klassik.com, Juli 2008

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