Schlagwort-Archive: Countertenor

Biografie William Towers – Countertenor


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William Towers
William Towers

William Towers studierte zuerst Englisch in Cambridge und setzte dann sein Studium an der Royal Academy of Music fort. Hier gewann er verschiedene Preise im Bereich Gesang und Schauspiel. In dem Jahr nach seinem Abschluss trat er in vielen Konzerten der Bach Cantata Pilgrimage John Eliot Gardiners, die durch ganz Europa und nach New York führte, als Solist auf. Die Liveaufnahmen dieser Konzerte sind mittlerweile vollständig beim Label SDG auf CD erschienen.

Auf der Opernbühne war er am Royal Opera House Covent Garden in London, im Teatro La Fenice in Venedig, beim Glyndebourne Festival, an der Oper in Frankfurt, bei den Internationalen Händel-Frestspielen in Göttingen, an der Oper in Gothenburg, im Linbury Theatre, im La Monnaie in Brüssel, beim Aldeburgh Festival, mit der Canadian Opera Company, im National Theatre in Prag, bei den Bregenzer Festspielenl, bei der Opera Theatre Company in Irland, dem London Handel Festival und bei der Grange Park Opera in Hampshire zu sehen. An der Frankfurter Oper sang er zuletzt im Frühjahr 2010 in Vivaldis Orlando Furioso.

Im Konzertbereich trat William Towers in vielen bekannten Konzerthallen und Festivals in England einschließlich der BBC Proms sowie weltweit auf. Er sang unter so bedeutenden Dirigenten wie Sir Roger Norrington, Sir John Eliot Gardiner, Paul McCreesh, Richard Hickox, Laurence Cummings Emmanuelle Haïm, Barry Wordsworth, Stephen Layton und Jeffrey Skidmore. Er arbeitete mit Orchestern wie dem City of Birmingham Symphony Orchestra, BBC National Orchestra of Wales, Bournemouth Symphony, Scottish Chamber Orchestra, City of London Sinfonia, Gabrieli Consort and Players, Monteverdi Choir und English Baroque Soloists, The Sixteen, Le Concert d’Astrée und der Netherlands Bach Society. In den USA sang er u.a. Orlando und Belshazzar mit Nicholas McGegan und Philharmonia Baroque.

Neben den Aufnahmen der Bach Cantata Pilgrimage ist er in Einspielungen von Händels Messias, Purcells Fairy Queen, Bachs Markus-Passion auf CD zu hören. Für BBC Television nahm er Orffs Carmina Burana auf.

Derzeitige Planungen beinhalten Mago Cristiano in Rinaldo in Glyndebourne and Ottone in L’incoronazione di Poppea am Teatro Real Madrid sowie Konzerte mit dem Bournemouth Symphony Orchestra.

http://www.rayfieldallied.com/artists/william-towers/

http://www.bach-cantatas.com/Bio/Towers-William.htm

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Biografie Andreas Scholl – Altus


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Andreas Scholl, © James McMillan/Decca
© James McMillan/Decca

Andreas Scholl wurde am 10. November 1967 im hessischen Städtchen Eltviller geboren und sammelte als Sopran bei den “Kiedricher Chorbuben” erste Erfahrungen mit dem klassischen Repertoire.

Andreas Scholl gelang es, seine Kopfstimme über den Stimmbruch hinaus zu erhalten. Seine außergewöhnliche Begabung wurde entdeckt und er entschloss sich, eine musikalische Ausbildung an der Schola Cantorum Basiliensis aufzunehmen. Zwischen 1987 und 1993 studierte Scholl bei Richard Levitt und René Jacobs in Basel. Mittlerweile ist er selbst als Dozent an der Schola Cantorum Basiliensis tätig.

Mit klarem Timbre, brillanter Artikulation und der Neugier für noch ungehörtes Repertoire machte er sich daraufhin einen Namen als Motor der Szene, indem er zum Beispiel seltene Kantaten und Motetten von John Dowland bis Antonio Vivaldi wieder vorstellte.

Die regelmäßige Arbeit mit angesehenen Ensembles wie dem Freiburger Barockorchester und der Akademie für Alte Musik Berlin, aber auch mit dem Australian Brandenburg Orchestra ließen ein breites Spektrum an Repertoire entstehen, dass von Duetten mit Laute (u.a. mit Andreas Martin, Laute, Werke von J.S. Bach) über Besetzungen mit Gambe und Cembalo bis hin zu großen Ensembleeinspielungen reicht.

Die Liste seiner Mitstreiter ist lang und umfasst unter anderem Philippe Herreweghe, René Jacobs, William Christie, John Eliot Gardiner, Paul McCreesh und Ensembles wie den Netherlands Bach Choir, Cantus Cölln, das Orchestra of the Age of Enlightenment, die Musica Antiqua Köln, der Akademie für Alte Musik und oder auch die Accademia Bizantina.

So ließen auch Auszeichnungen nicht auf sich warten. Bereits 1996 gewann Andreas Scholl den Baroque Vocal Prize bei den Gramophone Awards für seine Aufnahme von Vivaldis “Stabat Mater” mit dem Ensemble 415. Seither hat er viele weitere Ehrungen erhalten, so u.a. den Prix de l’Union de la Presse Musicale Belge oder den Vierteljahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik 1/2004. Im Mai 2006 erhielt Andreas Scholl für seine Einspielung „Arias for Senesino“ mit der Accademia Bizantina den Classical Brit Award als Sänger des Jahres.

Als Opernsänger wirkte Andreas Scholl bisher in verschiedenen Opern Händel’s mit. Sein Operndebüt erfolgte 1998 in Rodelinda als Bertarido unter der Leitung von William Christie. Den Julius Caesar spielte er in der gleichnamigen Oper u.a. in Kopenhagen.

Im Bereich der Popmusik verfolgt Andreas Scholl diverse Projekte, unter anderem in Zusammenarbeit mit der Band „Orlando und die Unerlösten“.

 

http://www.andreasscholl.ch/

http://www.bach-cantatas.com/Bio/Scholl-Andreas.htm

 

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Biografie Robin Tyson – Countertenor


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Robin Tyson

Robin Tyson

Robin Tyson begann seine Laufbahn als Chorsänger in der Kathedrale von Canterbury. 1989 bekam er ein Stipendium für das King’s College in Cambridge. Anschließend besuchte er das Royal College f Music für ein Postgraduiertenstudium.

Als Solist ist er in ganz Europa, den USA und dem Fernen Osten aufgetreten. Er arbeitete mit Dirigenten wie Sir John Eliot Gardiner, Richard Hickox, Paul McCreesh, Rene Jacobs, Emmanuel Haïm, Robert King und Joshua Rifkin zusammen. Er trat im Lincoln Center New York sowie bei Festspielen wie dem Edinburgh International Festival, dem Spitalfields Festival, im Barbican Centre und den BBC Proms als Gesangs-Solist auf.

1998 debütierte er als Liedsänger in London, als er Barock- und klassische Lieder in der Serie „Liederreise“ des St. John’s Smith Square sang. Während seiner Collegezeit sang Robin den Oberon in Brittens „Mittsommernachtstraum“. Während des Londoner Händel-Festivals verkörperte er die Hauptrolle in Händels „Alessandro Severo“. Unter René Jacobs hat er in Cavallis „La Calisto“ in La Monnaie (Brüssel) und am Teatre Nacional de Catalunya (Barcelona) gesungen. Opernpläne beinhalten weitere Aufführungen von „La Calisto“ am Festspielhaus in Salzburg, Lyon, Montpellier und Berlin sowie eine Doppelvorstellung von „Venus und Adonis“ und „Dido und Aeneas“ in Antwerpen und Gent für die Oper Flandern.

Robin Tyson war stark engagiert in Sir John Eliot Gardiner’s Bach Cantata Projekt in 2000. Die Live-Aufnahme eines Konzertes ist bei dem Label Deutsche Grammophon erschienen, andere Aufnahmen von der Bach Cantata Pilgrimage sind beim „Soli Deo Gloria“-Label erhältlich. Ebenso trat er mit dem Ensemble Fretwork auf. Mit dem Viol-Ensemble Concordia nahm er die Musik zu dem Film Elizabeth mit Helen Mirren auf. Im Bereich der zeitgenössischen Musik trat er zweimal bei den BBC PROMs in György Kurtàg’s What is the Word sowie in der Uraufführung von Giles Swayne’s Havoc.

Robin sang auch in vielen führenden Vokalensembles wie The Sixteen, The Gabrieli Consort, Pro Cantione Antiqua, King’s Consort und Hilliard Ensemble. Von 2001 bis 2009 er Mitglied der King’s Singers, dem weltweit begehrtesten A-cappella-Ensemble.

http://www.kingssing.de/ksbio/tyson

http://daviesmusic.com/singer/robin-tyson/

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Biografie Robin Blaze – Countertenor


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Robin Blaze, Countertenor - © Dorothea Heise

© Dorothea Heise

Der Countertenor Robin Blaze gehört heute zu den namhaftesten Vertretern seiner Zunft, die aus dem anscheinend unerschöpflichen Brunnen englischer Vokalsolisten hervorgesprudelt sind.

Er studierte am Magdalen College in Oxford sowie am Royal College of Music in London. Inzwischen gehört er zu den wichtigsten Stützen des gewaltigen Aufnahme-Projekts, bei dem das Bach Collegium Japan unter Masaaki Suzuki für das Label BIS sämtliche Bach-Kantaten einspielt.

Darüber hinaus weist die Liste der Dirigenten, mit denen Robin Blaze zusammenarbeitet, die bedeutendsten Vertreter historischer Aufführungspraxis auf, darunter John Eliot Gardiner, Philippe Herreweghe, Christopher Hogwood, René Jacobs, Ton Koopman, Gustav Leonhardt, Paul McCreesh und Trevor Pinnock.

Auch auf der Opernbühne ist Robin Blaze ein gern gesehener Gast: So sang er den Athamas in Händels “Semele“ am Royal Opera House Covent Garden, den Arsamenes in „Xerxes“ und den Oberon in Brittens „A Midsummer Night’s Dream“ bei der English National Opera sowie den Bertarido in Händels „Rodelinda“ bei den Göttinger Händel-Festspielen. Kammermusikabende führten Blaze ins Théâtre Grévin in Paris, in die Londoner Wigmore Hall und zu den Festspielen in Karlsruhe, Innsbruck und Göttingen.

Unter seinen CD-Einspielungen finden sich Lautenlieder mit Elizabeth Kenny und ein Programm mit Italienischen Kantaten mit dem Ensemble „The Parley of Instruments“. Unter seinen übrigen Aufnahmen sind Händels Oper „Theodora” mit dem “Gabrieli Consort” unter Paul McCreesh, Werke von Vivaldi, Kuhnau and Knüpfer mit dem „King’s Consort“, Oden von Henry Purcell mit dem „Collegium Vocale Gent“ unter Philippe Herreweghe und „The Lover in Winter“ des zeitgenössischen Komponisten Thomas Adès.

Im April 2007 unternahm Robin Blaze mit Martin Haselböck, der Wiener Akademie und dem Musica Angelica Baroque Orchestra eine Internationale Konzerttournee mit der Matthäus-Passion von J.S. Bach.

In der Spielzeit 2010/11 ist der Countertenor u.a. in der „h-Moll-Messe“ mit der Nederlandse Bachvereniging zu hören. Weiterhin interpretiert er die Titelrolle in „Ottone“ am Theater an der Wien mit dem King’s Consort und „Saul“ mit dem BBC National Orchestra of Wales.

http://www.rayfieldartists.com/artists/robin-blaze/?robinblaze.html

http://www.bach-cantatas.com/Bio/Blaze-Robin.htm

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Pressestimmen 

[…]Robin Blaze präsentiert sich mit seinem klangschönen Alt als Meister des Melos’ mit harmonisch verbundenen Lagen. […]
Klassik.com, Juni 2011

 […]Blaze singt die reichen Verziehrungen anmutig und elegant. Sein helles Timbre wirkt dabei überzeugend und authentisch. Er klagt, seufzt, jammert und jubelt mit so viel Herzblut, dass man ihm jede Rolle sofort abnimmt. […]
Klassik.com, Juli 2007 

[…]Robin Blaze hat sich mit seiner Fähigkeit zu lyrisch schmelzendem Wohlklang unter den hervorragenden Altisten der Gegenwart vernehmlich positioniert. […]
Klassik.com, Juli 2010

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Biografie Benno Schachtner – Altus


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Benno Schachtner, Fotorechte V. Hege

Benno Schachtner, Fotorechte V. Heg

Benno Schachtner wurde am 1.12.1984 in Illertissen (Bayern) geboren. Als Knabensopran und Solist bei den „Ulmer Spatzen“ unternahm er zahlreiche Reisen ins In- und Ausland (u.a. Luxemburg, Holland, Japan).Er war mehrmaliger Preisträger im Fach Klavier, Duo- und Sologesang bei „Jugend musiziert“ auf Landes- und Bundesebene (Landessieger in Baden-Württemberg). Benno Schachtner erhielt Orgelunterricht bei Chordirektor Christian Weiherer in Memmingen.Nach dem Stimmbruch nahm er Gesangsunterricht bei Hans de Gilde an der Musikschule Ulm. 2004 begann er sein Studium an der HfM Detmold im Studiengang Kirchenmusik in der Orgelklasse von Prof. G. Weinberger, welches er im Februar 2009 mit der Diplomprüfung beendete. 2007 wurde Benno Schachtner Assistent von Prof. Weinberger und ist seitdem als Chormanager für die Barockakademie der Hochschule für Musik in Detmold tätig. Es folgten zahlreiche regionale und überregionale Auftritte u.a. mit der Barockakademie der HfM Detmold unter der Leitung von Prof. Weinberger und mit dem Orchester „l´arte del mondo“ unter der Leitung von Werner Erhardt. So sang er im Mai 2011 in Bachs h-Moll-Messe beim Abschiedskonzert für Prof. Weinberger in Detmold.

Von 2008 bis 2010 studierte Benno Schachtner Gesang in der Klasse von Prof. Heiner Eckels ebenfalls in Detmold, im September 2010 wechselte er an die Schola Cantorum Basiliensis in die Gesangsklasse von Prof. Ulrich Messthaler. Seit Dezember 2008 ist er zudem Mitglied im Stuttgarter Kammerchor unter Frieder Bernius.

Im Oktober 2009 war er in der Titelrolle von Händels Oper Arminio im Detmolder Konzerthaus zu hören. In der Spielzeit 2009/2010 gestaltete Benno Schachtner am Landestheater Detmold die Titelpartie in Händels Orlando. Aufgrund seiner Leistungen wurde er 2010 von Kritikern zum besten Nachwuchssänger in Nordrhein-Westfalen ernannt.

Als „Prinz Medoro“ in der Oper Triumph der Liebe sowie in Henry Purcells King Arthur ist Benno Schachtner in der Saison 2010/11 erstmals zu Gast am Theater Erfurt. Darüber hinaus übernimmt er im Sommer 2011 bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik die Partie des „Endimione“ in Cavallis La Calisto.

2012 ist Benno Schachtner in der Staatsoper im Schillertheater in Berlin mit René Jacobs in Cavalieris „Rappresentatione di Anima, et di Corpo“ aufgetreten.

Benno Schachtner hat sich als Countertenor in der internationalen Musikszene etabliert. Ein Blick in den Terminkaldener des Sängers zeigt, dass er bei Dirigenten, Ensemble und Festivals ein angesehener Sänger ist. Es ist vor allem seine Spontaneität, seine Freude an dem, was im Moment entsteht und nicht planbar ist, womit der Countertenor begeistert. Musikalische Intelligenz, emotionale Tiefe und ein wohlfühlend männliches Timbre zeichnen den Musiker aus.

Dass er eine brillante Technik und ein wertvolles Gespür für interpretatorische Feinheiten besitzt, ist eine Selbstverständlichkeit. Dass er seine Inspiration auf dem Bauernhof findet oder aus dem täglichen Leben schöpft, macht ihn zu einer wohltuenden Ausnahmeerscheinung – mit Natürlichkeit, symphatischer Ausstrahlung und anmutiger Bescheidenheit.

Benno Schachtner ist der erste Countertenor in der Geschichte des Bach-Wettbewerbs in Leipzig, der 2012 zum Bachpreisträger gekürt wird und zusätzlich mit dem Orchesterpreis eine weitere Auszeichnung erhält.

Der Countertenor Benno Schachtner wurde im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung mit dem Bayerischen Kunstförderpreis 2016 in der Sparte „Musik und Tanz“ ausgezeichnet. Die Jury würdigt mit dem Preis die herausragenden Leistungen des Künstlers.

Seit 2016 unterrichtet Benno Schachtner an der staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim das Fach Historische Aufführungspraxis.

Highlights der Saison 2017/18 sind Vorstellungen an der Oper Bonn in der Titelrolle der Oper Akhnaten von Philip Glas, an der Oper Leipzig und mit Purcells King Arthur unter René Jacobs an der Staatsoper Berlin. Auf dem Bach Festival in Montreal ist er mit dem Ensemble 1704 unter der Leitung von Václav Luks in Bachs h-Moll Messe sowie mit Händels Messiah Europaweit zu hören.

Künstlerpersönlichkeiten laden ihn kontinuierlich zu gemeinsamen Konzerten ein –

Hans-Christoph Rademann, René Jacobs, Konrad Junghänel, Paul Agnew, Howard Arman, Václav Luks, Christoph Spering, Andreas Spering.

Orchester schätzen seine Lebendigkeit –

Akademie für Alte Musik Berlin, B´Rock, Freiburger Barockorchester, Tafelmusik Baroque Orchestra, Helsinki Baroque Orchestra, Seattle Symphony Orchestra, Ensemble 1704.

Konzertauftritte führen ihn in die Musikzentren Europas und der USA –
Berliner Philharmonie, Staatsoper Berlin, Kölner Philharmonie, Laeiszhalle Hamburg, Philharmonie de Paris, Seattle Symphony, Palau de la Musica Barcelona, Müpa Budapest, Concertgebouw Amsterdam, Helsinki Musik Center.

Bei den großen Festivals ist er regelmäßig zu Gast –

Innsbrucker Festwochen der Alten Musik, Händelfestspiele Halle, Klarafestival Brüssel, Festival de Beaune, St. Olav Festival Trondheim, Bachfest Seoul, Prager Frühling, Europäische Festwochen.

Sein neuestes Solo-Album Clear or cloudy mit Songs von Dowland, Purcell & Co erscheint im Herbst 2017 auf dem internationalen Markt – eine Aufnahme mit Erlebnis-Charakter. Weitere CD-Produktionen (harmonia mundi france, Sony Classical, Accent) mit René Jacobs, Stefan Temmingh, Christoph Spering oder der Akademie für Alte Musik Berlin, erweitern die künstlerischen Tätigkeiten des Sängers.

https://www.benno-schachtner.com/vita/

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Biografie Daniel Taylor – Countertenor


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Daniel Taylor - Countertenor

Daniel Taylor - Countertenor

Daniel Taylor, Exklusivkünstler von Sony Classical/BMG Masterworks ist einer der gefragtesten Countertenöre der Welt. Er ist auf mehr als 80 Aufnahmen zu hören, wie z.B. Bach Cantatas/Monteverdi Choir/Gardiner (Deutsche Grammophone Archiv und SDG); Renaissance duets mit Bowman/Schauspieler Ralph Fiennes (BIS); Händels Rinaldo mit Bartoli /AAM/Hogwood (Decca); Cantatas „Before Bach“ mit Collegium Vocale/Herrewege (Harmonia Mundi); Sakamotos pop-opera „Life“ mit dem Dalai Lama und Salman Rushdie (Sony); Bach Kantaten mit Bach Collegium Japan (BIS); Bach Solo-Aufnahme mit Theatre of Early Music (Sony); Vivaldi Gloria mit dem Bethlehem Bach Choir/Fumfgeld (Analekta); Vivaldis Stabat Mater (BIS); 4 Aufnahmen von Händels Messiah: mit dem Kammerchor Stuttgart/Bernius (Carus), den American Bach Soloists (Koch), gerade erschienen als CD/DVD mit Tafelmusik (Bravo Television) und live mit New York Philharmonic. Außerdem erschien Bachs h-moll Messe auf CD/DVD mit dem Ensemble Orchestral Paris/Nelson (EMI Virgin) sowie mit dem Kammerchor Stuttgart/Bernius (Carus).

Unmittelbar auf sein Operndebut in Händels Rodelinda in einer Produktion von Jonathan Miller (Aufzeichnung durch EMI) folgte sein für Erato eingespieltes gefeiertes Debut in Glyndebourne (Händel Theodora). Sein nordamerikanisches Operndebüt gab er in Händels Giulio Cesare an der Metropolitan Opera New York. Außerdem war er an der Bayerischen Staatsoper (Goffredo in Händels Rinaldo), in Edinburgh (Titelrolle in Glucks Orfeo), an der Welsh National Opera (Hamor in Händels Jephta) und an der Canadian Opera (Tolomeo in Händels Tolomeo) zu erleben.  

Er konzertiert mit dem Academy of Ancient Music, Gabrieli Consort, Internationalen Bachakademie Stuttgart, Les Arts Florissants, Akademie für Alte Musik, Orchestra of the Age of Enlightenment, King’s Consort und mit den Symponieorchestern von Cleveland, St. Louis, Lissabon, Philadelphia, Tonhalle Zürich, München (Rundfunkorchester), San Francisco, Madrid, Toronto, Göteborg, Rotterdam, Montreal, Israel, Philadelphia und Rotterdam.  

Als Liedsänger war er im Konzerthaus Wien, bei der Frick Collection New York, in der Forbidden Concert Hall Beijing, beim Lufthansa Barock Festival und in der Wigmore Hall London zu hören. Er wirkte in Podeswas preisgekröntem Film Five Senses for Fineline mit.

Daniel Taylor ist Professor of Voice am Conservatoire de musique in Montreal, Professor of Voice an der University of Ottawa, Adjunct Professor an der McGill University und Visiting Scholar an der University of Victoria.  

Er ist Artistic Director und Leiter des Choir and Orchestra of the Theatre of Early Music. Das Ensemble gibt mehr als 30 Konzerte pro Jahr in der ganzen Welt.  

http://www.theatreofearlymusic.com/dthome.html

http://www.orfeo-artist-management.de/daniel-taylor-biographie0.html

http://www.bach-cantatas.com/Bio/Taylor-Daniel.htm

 

Pressestimmen

Auch Daniel Taylor wird den vielgestaltigen Anforderungen deutlich gerecht, zeichnet in den lyrischen Teilen feine Linien, entfaltet in dramatischen Abschnitten auch das nötige Feuer – so vor allem in den Arien ‚But who may abide‘ und ‚He was despised‘.
Klassik.com, März 2010

Sehr expressiv ist die Stimme Daniel Taylors, die in ihrer Weichheit ein fast weibliches Timbre hat. Das Altsolo im ‚Et incarnatus est‘ ist ein Höhepunkt an Ausdrucksintensität in dieser Messe. Zum einen, weil Zelenka hier mit der Tradition des pastoral-versöhnlichen Gestus‘ zur Darstellung der Menschwerdung Christi bricht und in einem düsteren Lamento die unmittelbare Verbindung des Ereignisses zum späteren Kreuztod herstellt, das ‚Crucifixus‘ antizipierend. Zum anderen, weil Taylor das Solo in seinem erschütternden Klageton regelrecht zu leben scheint. Die kurzen Phrasen erfüllt er mit einer bedeutungsvollen Schwere, ohne dabei über die Stränge zu schlagen und den Satz zu einem emotionalen Ausbruch, einem Drama zu verdrehen. Taylors Gesang bettet sich ganz selbstverständlich in den sonoren Klang des Orchesters und formt die Szene zu einer ganz intimen, tief empfundenen Lamento, das einem Schauer über den Rücken jagt.
Klassik.com, Oktober 2010

Durch seine zahlreichen internationalen Engagements hatte der gebürtige Kanadier bisher schon häufig die Möglichkeit mit den besten Barockorchestern zusammenzuarbeiten. Besonders klangschön wird seine Stimme durch die sehr gut überblendeten und daher kaum auffallenden Registerwechsel. Seine warme, in der Höhe wie in der Tiefe äußerst kultiviert geführte und nie zur Schärfe neigende Altstimme ergänzt sich mit Kirkbys Sopran perfekt.
Klassik.com, April,2006

Besondere Erwähnung verdient der schöne Countertenor von Daniel Taylor. Ist es eine Gabe, wenn Countertenöre feminin klingen, dann ist Taylor diese auf betörende Weise eigen. Er besitzt einen geraden Ton, der noch über ausreichend Vibrato verfügt, um nicht stumpf zu klingen, das Timbre leuchtet, nur die Tiefe ist etwas schwach. Hörenswert.
Klassik.com, September 2004