Schlagwort-Archive: Virtuosi Saxoniae

Johann Adolph Hasse (1699-1783) „Missa ultima in g“

Johann Adolph Hasse (1699-1783) „Missa ultima in g“

Johann Adolph Hasse

Johann Adolph Hasse (italianisiert Giovanni Adolfo; getauft 25. März 1699 in Bergedorf; † 16. Dezember 1783 in Venedig) war ein einflussreicher deutscher Komponist des Spätbarock. Sein Ruhm zu Lebzeiten gründete sich hauptsächlich auf seine Opern im italienischen Stil.

Die „Missa in g“ ist das Opus ultimum, das letzte vollendete Werk des 84-jährigen Johann Adolf Hasse (1699-1783), der für fast drei Jahrzehnte das Musikleben am sächsischen Hof in Dresden prägte und von den Zeitgenossen als das musikalische Idol seiner Epoche galt. Im Mittelpunkt dieser groß besetzten Missa solemnis steht das siebensätzige Gloria mit seinen ausgedehnten, glanzvollen Trompetenpartien.

Die g-Moll-Messe fasziniert durch ihre Klangschönheit, Ausdruckstiefe und harmonischen Ideenreichtum. Das Festkonzert zur Weihe der Dresdner Frauenkirche wurde vom international renommierten Trompeter und Dirigenten Ludwig Güttler geleitet, einem der Initiatoren und Impulsgeber des Wiederaufbaus der Dresdner Frauenkirche.

                                                            SŠaechsisches Vocalensemble

(Live-Mitschnitt des Konzerts am 21. und 22. November 2005 in der Frauenkirche Dresden)

 Diese Aufnahme ist beschränkt auf das Kyrie und Gloria – Satz 1 bis 11.

Die Sätze 12 – 16 fehlen in dieser Aufnahme.

 1:   Kyrie

2:   Coro: Christe eleison

3:   Kyrie

4:   Coro (Gloria)

5:   Gratias agimus

6:   Domine Deus

7:   Domine Fili

8:   Domine Deus

9:   Qui tollis

10: Quoniam

11: Cum Sancto Spiritu

—————————————–

Ausführende:

Dirigent

Ludwig Güttler 

Ensemble

Sächsisches Vocalensemble / Virtuosi Saxoniae 

Sopran-Solo

Ulrike Staude 

Barbara Christina Steude 

Alt-Solo

Elisabeth Wilke

Tenor-Solo

Gerald Hupach 

Bass-Solo

Egbert Junghanns 


——————————————

Werbeanzeigen

Rezension BWV 248 Weihnachtsoratorium in der Frauenkirche Dresden

Liebe WO-Fans,

nachstehend meine Rezension zum Weihnachtsoratorium, BWV 248, in der Frauenkirche Dresden.

J.S. Bach Weihnachtsoratorium

am 18. Dezember 2009 um 20:00 Uhr

WO Frauenkirche Dresden am 18.12.2009

Zusatzkonzert wegen hoher Nachfrage.

Leitung: Ludwig Güttler

Weihnachtsoratorium, Kantaten I und II
Kantate: „Süßer Trost mein Jesus kommt“ BWV 151
Weihnachtsoratorium, Kantate V
Eingangschor Kantate I da capo

Solisten:
Barbara Christina Steude
, Sopran
Susanne Langner, Alt
Uwe Stickert, Tenor
Matthias Weichert, Bass
Sächsisches Vocalensemble
Einstudierung: Matthias Jung

Basso continuo:
Friedwart Dittmann
, Violoncello
Bernd Haubold, Kontrabass
Uwe Zimmermann, Cembalo
Friedrich Kircheis, Orgel

Virtuosi Saxoniae (Mitglieder der sächs. Staatskapelle)
Leitung Ludwig Güttler

———————————————————————–

Es ist schon etwas Besonderes, in der Frauenkirche das WO zu hören.

Leider kommen nicht nur musikalisch-weihnachtliche Gefühle auf:

  1. Die schmalen Kirchenbänke sind rückengewöhnungsbedürftig; nach einer halben Stunde war ich steif,
  2. die Eintrittspreise sind nicht gerade zivil,
  3. wir hatten ungünstige Plätze neben einer Eingangstür – sie stand bis zum Konzertbeginn bei -17 Grad (Außentemperatur) offen;
  4. die Akustik in dieser Kuppelkirche ist unberechenbar und hat schon so manches Konzert zum Kippen gebracht.

Fast wäre die Kantate I auch gekippt. Chor und Orchester hatten Schwierigkeiten, gerade beim Eingangschor „Jauchzet, frohlocket“ sich aufeinander einzulassen. Es hat auch eine Weile gedauert, bis beide ihren Platz gefunden hatten. Die Solisten hatten es bei den akustischen Gegebenheiten sehr schwer. Standen sie links vorm Orchester waren sie nicht zu verstehen; standen sie rechts, hatten sie plötzlich großartige Stimmen. Bis ich mich richtig eingehört hatte, waren die Kantaten I und II vorbei und dann kam mein Highlight: „Süßer Trost, mein Jesus kömmt“. Bach hat diese Solokantate BWV 151 1725 für den 3. Weihnachtstag geschrieben, um seine Thomaner zu entlasten. Die Solisten  – allen voran Sopran und Tenor – liefen zur Höchstform auf; das Orchester hatte sich den Sänger/innen angepasst und auch Güttler ließ etwas Raum zur freien Gestaltung.

Die Kantate V kam viel zu schnell. Geschmunzelt haben wir, als am Ende der
5. Weihnachtskantate „Jauchzet, frohlocket … „ aus der 1. wiederholt wurde. Aber uns sollte wohl noch mal so richtig eingeheizt werden; bei inzwischen -19 Grad (Außentemperatur) keine schlechte Idee.

Herzl. WO-Weihnachtsgrüße

Iris

Diese Seite zu Mister Wong hinzufügen