Das Bach-Archiv Leipzig forscht über Biographien von Thomasschülern

BachArchiv Leipzig

Liebe Bachfreunde(innen),

es wird weiter geforscht über J.S. Bach und das in 400 Archiven Mitteldeutschlands. Ich hoffe sehr stark, dass dann weitere Dokumente (Notenfunde) ans Tageslicht gefördert werden dem Bach-Freund(innen) würde das sehr gefallen.

Die Meldung lautet:

Leipzig – Die Lebensläufe von rund 300 Bachschülern werden im kommenden Jahr (2012) vom Bach-Archiv Leipzig erforscht. „Anlässlich des 800. Jubiläums der Thomasschule wollen wir neue Erkenntnisse über Bach als Lehrer, seine Aufführungspraxis und sein Werk erhalten”, sagte der Leiter des Forschungsteams, Michael Maul, am Mittwoch in Leipzig.

In den kommenden zwei Jahren will das Forscherteam rund 400 Archive in Mitteldeutschland durchforsten.

Die Gerda Henkel Stiftung in Düsseldorf fördert das Projekt mit zwei Promotionsstipendien. Das Bachmuseum Leipzig zeigt zu diesem Thema vom

15. März bis 22. Juli 2012 die Sonderausstellung

„Netzwerk Thomanerchor“.

Grüße

Volker

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4 Gedanken zu „Das Bach-Archiv Leipzig forscht über Biographien von Thomasschülern

  1. wolfgang

    Liebe Claudia, liebe BachFREUNDINNEN!

    Danke für deine Antwort zu meiner Anregung zur Genanalyse an Bach’s Gebeinen. Auch Volker hat ja seine Meinung abgegeben.

    Ich geh‘ mal davon aus, daß Bach selbst schon seit über 250 Jahren seinen Frieden gefunden hat. Wenn etwas von Bach noch da ist, dann ist dies totes Material, das Bach nicht mehr zwickt.

    Gerade bei Bach geht es um eine tiefe Wahrheit, die von uns Bach-Hörern auch möglichst eindeutig und ohne ‚falsche Geräusche‘ aufgenommen werden will. Wir sind nicht zufrieden, wenn z.B. ein Chor ’nebensächlich‘ Bach singt. Wir wollen die besten Tonträger-und Abspielgeräte haben und so mancher hat 10 Aufnahmen vom Weihnachts-Oratorium zu Hause im Schrank und will doch noch ‚tiefer‘ das WO verstehen.

    Ich habe schon viele Bach-JüngerINNEN ergriffen an Bach’s Grabplatte stehen gesehen. Diese Menschen wollten vielleicht eine eine noch tiefere Verbindung zum Meister sich ermöglichen.

    Wieviele Künstler-, auch Sir Gardiner,

    haben

    an Bach’s Grabplatte gestanden und gebetet, die Kraft zum rechten Hören und Aufführen von Bach’s Werken zu finden.

    Unsere Textanalysen und Carbon 14-Methoden an den Bach-Manuskripten versuchen selbstverständlich schon lange, an die Wahrheit der Texte heranzukommen. Warum sollten wir dann nicht einstimmen, wenn wissenschaftliche Methoden heute gerade das Herausarbeiten können, was wir an der Bach-Sippe so bewundern. Nämlich: daß man über Generationen an an einem Thema – Musik zu Gottes Ehre zu schaffen – dran bleiben kann.

    Fazit: Mir geht es um Wahrheit und Eindeutigkeit um Bach.

    Die Möglichkeiten sind da.

    Mit adventlichen Grüßen und dem Bild vor Augen, daß immer frische Blumen und nichts

    Verwelktes auf der Grabplatte liegen

    grüßt

    Wolfgang

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