Wiedereröffnung der Bach-Dauerausstellung fand am 19. Dezember 2009 statt

Hallo,

die Wiedereröffnung der J.S. Bach Dauerausstellung fand am 19. Dezember 2009, im Schlossmuseum Arnstadt, Schlossplatz 1, statt.

Schlossmuseum mit J.S. Bach-Dauerausstellung Arnstadt

„Im Jahre 1703, so schrieb Carl Philipp Emanuel Bach rückblickend über seinen berühmten Vater, erhielt er den Organistendienst an der neuen Kirche in Arnstadt. Hier zeigt er eigentlich die ersten Früchte seines Fleisses in der Kunst des Orgelspielens und in der Composition.“

Was im Laufe seines Lebens aus den ersten Früchten des jungen Johann Sebastian Bach in Arnstadt geworden ist, hat bis in die Gegenwart Generationen von Menschen tief beeindruckt.

In Arnstadt überlagerten sich verschiedene Lebens-, Erfahrungs- und Berufsbereiche des jugendlichen Bachs, die für sein weiteres Leben und Schaffen prägend waren. Johann Sebastian lebte in mitten der weitverzweigten und alteingesessenen Bach-Familie und ihrer Verwandten. In Arnstadt begann seine Berufslaufbahn als Organist. Er hatte an der Neuen Kirche seine erste Anstellung in diesem Amt und er erlebte in Arnstadt seine erste Liebe.

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Schwerpunkte der Ausstellung im „Schlossmuseum Arnstadt“ sind:

Biografisches über Johann Sebastian Bach selbst, besonders seine Zeit in Arnstadt

Johann Sebastian Bachs in Arnstadt musikalisch tätigen Verwandte, deren Wohn- und Wirkungsstätten

Johann Sebastian Bachs Dienst in Arnstadt

Johann Sebastian Bachs musikalischen Frühwerke aus seiner Arnstädter Zeit

Die Geschichte der Neuen Kirche und der Kirchenbetrieb in Arnstadt

Eine thüringische Residenz an der Wende zum 18. Jh. und die damit verbundenen Zeitgenossen und Wegbegleiter Johann Sebastian Bachs in Arnstadt: Theologen, Juristen, Naturwissenschaftler, Regierungssekretäre, Bürgermeister, Kapellmeister und Lehrer

Musikleben in Arnstadt im 17. und frühen 18. Jh.

Thüringer Orgelbautradition anhand des Orgelspieltisches der Wenderorgel von 1703 und zweier Nachfolge-Spieltische aus der Neuen Kirche

Literatur zu Johann Sebastian Bach und seiner Arnstädter Zeit

Bachrezeption seit Ende des 19. Jahrhunderts

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Das Schlossmuseum in Arnstadt

Anhand von Faksimiles überlieferter Dokumente aus dem Kreisarchiv Arnstadt, dem Kirchenarchiv Arnstadt, dem Thüringer Staatsarchiv Rudolstadt und den Universitäts- und Forschungsbibliotheken in Gotha, Jena und Erfurt können wichtige Stationen aus dem Leben des jungen Musikers aufgezeigt werden. Ergänzt durch wertvolle Exponate aus dem  Schlossmuseum Arnstadt wird das gesellschaftliche Leben der Zeit des 17. und 18. Jh. wieder lebendig. Besonders sehenswert sind zwei Musikinstrumente, die nach historischem Vorbild nachgebaut wurden. Die Meisterwerkstatt für Metallinstrumente Voigt in Markneukirchen fertigte eine Es-Alt-Barockposaune nach dem Vorbild der Nürnberger Instrumentenbauer Ehe aus dem 18. Jahrhundert. Die Posaune war eines der gebräuchlichsten Instrumente der Stadtmusikanten seit dem 16. Jahrhundert. Zu sehen ist auch ein Dulcian, Nachbau der Firma MOECK Musikinstrumente in Celle. Ein Dulcian ist eine Frühform des Fagotts, welches nachweislich Caspar Bach in Arnstadt spielte. (1)

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Anschrift:
Schlossplatz 1
99310 Arnstadt
Tel.: 03628/60 29 32
Fax: 03628/48 264
Email:
Schlossmuseum.Arnstadt@t-online.de
Internet:
http://www.arnstadt.de/content/kulttour/monplaisir.html

Telefon: 03628 / 60 29 32
Telefax: 03628 / 48 26 4

Öffnungszeiten:

Dienstag bis Sonntag: 09.30 Uhr – 16.30 Uhr

Montag: geschlossen

(1) Text – Angaben von http://www.bachfestival.arnstadt.de

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Gruß
Volker

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Ein Gedanke zu „Wiedereröffnung der Bach-Dauerausstellung fand am 19. Dezember 2009 statt

  1. Wolfgang

    Lieber Volker!

    Nochmals ein Lob: Du hast den jungen Bach in seinem neuen Domizil ‚Schloßmuseum‘ wunderbar herausgearbeitet. Als ich die Museums-web-site anklickte, fand ich aber kein Sterbenswörtchen über diesen berühmten Bewohner. Vom Puppenmuseum werden ca.10 Räume dargestellt, finde aber keinen Bach-Raum. Na-, ja, werde mal dem webmaster in Arnstadt eine mail schicken.

    Gruß

    Wolfgang

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