Haben die kleinen Plattengeschäfte noch eine Chance ?


@Martin 15.01.2008

Hallo zusammen,

Wie von @Iris erwähnt, gibt es die guten alten Plattenläden, die natürlich sehr unter der Möglichkeit leiden, zu jeder Tages- und Nachtzeit bequem im Internet bestellen zu können. Dafür verzichtet man auf die Mitarbeiter, die sich oft bestens in der gesamten Branche auskennen und mit viel Einsatz Einspielungen auftreiben können, die eigentlich schon vergriffen sind. Und das haben sie auch schon getan, bevor es das Internet gab. Eigentlich undankbar, sie jetzt zu übergehen… Was denkt Ihr?

Schöne Grüße, Martin

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Konzert von John Eliot Gardiner, am Karfreitag, 21. März 2008, mit der Johannespassion in Wolfenbüttel, St. Trinitatis


Hallo,

da mittlerweile alle von dem Gardiner-Konzert in 2008 reden, stelle ich den Konzert-Termin mit J.E. Gardiner dem Monteverdi Choir und Baroque Soloists in den Blog.

Zur Aufführung gelangt von J.S. Bach das BWV 245; die “Johannespassion”.
Aufführungsort ist die St. Trinitatis-Kirche in Wolfenbüttel am Karfreitag, 21. März 2008, um 20:00 Uhr.

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(Foto: Ansicht der St. Trinitatis-Kirche Wolfenbüttel)

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Monteverdi Choir
Baroque Soloists
Evangelist: Mark Padmore
Jesus: Dietrich Henschel
Leitung: Sir John Eliot Gardiner

Informationen sind erhältlich im Internet:

http://www.soli-deo-gloria.info

http://www.cm-reimann.com

E-Mail: niemeyer@cm-reimann.com

Telefon: 0180/55 44 888 oder
Tel.: +49 (0) 30 / 67 80 111

Kartenpreise:

Preisgruppe 1 85,00 €
Preisgruppe 2 60,00 €
Preisgruppe 3 50,00 €
Preisgruppe 4 30,00 €
Preisgruppe 5 15,00 €

Da ich bereits von vielen weiß, dass sie an dem Konzert teilnehmen möchten, ist eine zeitige Reservierung anzuraten, der Vorverkauf beginnt in Kürze…..

Grüße

Volker

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J.E. Gardiner am 28. August 2008 in Grafenegg/Österreich


Hallo,

wer einen Urlaub in der lieblichen Wachau – Niederösterreich für 2008 plant, dem gebe ich einen Gardiner-Termin für dort bekannt:

Schlosspark Grafenegg (Foto: http://www.Grafenegg.at)

ORIGINALKLANG mit J. E. Gardiner in Grafenegg / Niederösterreich am Donnerstag, 28.8.2008

Ab 2008 wird dem Festival zusätzlich der neue Konzertsaal «Auditorium» zur Verfügung stehen mit ca. 1250 Sitzplätzen.

Konzertsaal Auditorium Grafenegg, Eröffnung 2008 (Foto: http://www.grafenegg.at)

Ab 2008 werden die Tonkünstler darüber hinaus jeweils für die Sommermonate Juli und August ihre Residenz in Grafenegg beziehen und jede Woche ein Konzert spielen.

Das internationale Musik-Festival Grafenegg wird dann den krönenden Abschluss einer beschwingten musikalischen Sommersaison bilden.

Do. 28.08.2008 / 19 Uhr, Auditorium

The English Baroque Soloists, The Monteverdi Choir

Sir John Eliot Gardiner Dirigent

Baroque Soloists / Monteverdi Choir / Mark Padmore,Tenor

Peter Harvey,Bass

Gesangs-Solisten:

Mark Padmore Evangelist, Peter Harvey Christus

Solisten des Monteverdi Choir

JOHANN SEBASTIAN BACH; Johannes-Passion BWV 245

EINFÜHRUNG am Donnerstag, 28.8.2008 / 18 Uhr, Reitschule Grafenegg, Michael White Moderation.

Donnerstag, 28.August 2008

«Es ist vollbracht!» wird zum triumphalen Ausruf des Gottessohnes, der wie sein Vater ewig lebt und außerhalb irdischer Begreifbarkeit steht. So verkündet es die «Johannes-Passion» in der Vertonung von Johann Sebastian Bach, die ebenfalls überirdisch scheint. Der Thomaskantor schuf eine nahe gehende musikalische Schilderung von Jesu Weg zum Kreuz, der bei diesem Evangelisten Teil des göttlichen Plans ist.

Um Sir John Eliot Gardiners inniges Verhältnis zu Musik des Glaubens und um die bestechend klingende Musizierweise seiner Ensembles weiß man in der Musikwelt seit vielen Jahren bestens Bescheid. Umso mehr darf sich das Festival-Publikum freuen, dass es nun in Grafenegg zur Passion mit den English Baroque Soloists und dem Monteverdi Choir kommt.

Information & Tickets

Schloss Grafenegg,
Grafenegg Kulturbetriebsges.m.b.H., A 3485 Grafenegg 10, T: +43 (0)2735 5500

www.grafenegg.at

Mo. bis Do 9 – 17. 30 Uhr, Festivalkassa an Konzerttagen:12 Uhr bis nach dem Konzert

Tonkünstler-Kartenbüro: MuseumsQuartier Wien,Museumsplatz 1/e-1.2., A 1070 Wien

T: +43 (0)1 586 83 83, F: +43 (0)1 587 64 92

tickets@tonkuenstler.at

Mo bis Fr 9 – 17.30 Uhr

Preise für: The English Baroque Soloists, Monteverdi Choir, J. E. Gardiner

Normalpreis: € 89 / € 76 / € 61 / € 45 / € 29 / € 15

Mitglieder € 80,10 € 68,40 € 54,90 € 40,50 € 26,10 € 13,50

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Konzert-Termine von John Eliot Gardiner und Monteverdi Choir für 2008


9.11.2007 von Volker /admin.

Hallo,

hier sind die Konzert-Termine von J.E. Gardiner, Monteverdi Choir, English Baroque Soloists und London Symphony Orchestra für den Zeitraum von Januar 2008 bis September 2008.

Foto: Dirigent Sir John Eliot Gardiner im Konzert

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München, 29.01.2008

(Philharmonie im Gasteig) Infos hier !

Maria Joáo Pires, London Symphony Orchestra, John Eliot Gardiner
Beethoven

Frankfurt, (Alte Oper ) Inos hier !

30.01.2008
Maria Joáo Pires, London Symphony Orchestra, John Eliot Gardiner
Beethoven

Frankfurt, Alte Oper
31.01.2008
London Symphony Orchestra, John Eliot Gardiner
Beethoven

Hamburg 05.02.2008 (Laeiszhalle) Infos hier !

Maria Joáo Pires, London Symphony Orchestra, John Eliot Gardiner
Beethoven

Valladolid – Spanien – 16 Mar 2008

J.S.Bach Johannes Passion BWV 245
more information

Cuenca – Spanien – 18 Mar 2008
J.S.Bach Johannes Passion BWV 245
more information

Concertgebouw, Amsterdam – The Netherlands – 20 Mar 2008
J.S.Bach Johannes Passion BWV 245
more information

St Trinitatis, Wolfenbüttel – Germany – 21 März 2008; 20:00 Uhr
J.S. Bach Johannes Passion BWV 245
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Budapest (Ungarn)
23. März 2008
Palast der Künste – Béla Bartók Nationaler Konzertsaal, 19:00 Uhr

English Baroque Soloists und Montervedi Choir

Bach: Johannespassion

Dirigent: Sir John Eliot Gardiner
Mit: Mark Padmore (Evangelist), Dietrich Henschel (Jesus)

Auditorio nacional de musica, Madrid – Spanien – 5 Jun 2008
Duruflé’s Requiem with choral works by Messiaen, Bruckner and Poulenc
more information

Abbaye de St Denis, Paris – France – 6 Jun 2008
Duruflé’s Requiem with motets by Messiaen and Poulenc
more information

Abbaye de San Martin Pinario, Santiago de Compostela – Spain – 4 Jul 2008
Duruflé’s Requiem with motets by Messiaen, Bruckner and Poulenc
more information

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Soeben aktuell erfahren, Stand 8. Dezember 2007, 19:20 Uhr !!

Gardiner feiert Bach in Köthen

Vier Konzerte der English Baroque Soloists unter Leitung von John Eliot Gardiner bilden das musikalische Zentrum der 22. Köthener Bach-Festtage.

Die vom 3. bis zum 7. September 2008 an der einstigen Wirkungsstätte des Barock-Komponisten stattfinden sollen. Wie der Festival-Intendant Hans-Georg Schäfer am Freitag mitteilte, wird das Ensemble gemeinsam mit dem Monteverdi Choir zur Eröffnung die Johannespassion aufführen.

Die Bach-Tage für Köthen / Sachsen-Anhalt, stehen fest, Termin: 3. September bis 7. September 2008 unter der Mitwirkung für vier Konzerte von J.E. Gardiner, Monteverdi Choir und English Baroque Soloists.

Die Programmangaben für Gardiner habe ich der Internetseite;

http://www.bach-in-koethen.de/bft_22/22bftprog.htm

entnommen, dort können auch weitere Einzelheiten eingesehen werden.

Eintrittspreise, Übernachtungsmöglichkeiten, etc.

Grüße

Volker

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Rezension CD eins von SDG 128 Vol. 22, Gardiner, Kantaten für Ostern


SDG 128 Vol. 22

CD bei jpc zu beziehen !

Hallo,

hier beginne ich mit einer Rezension aus der SDG-Reihe mit der Nr. 128; Vol. 22 aus Eisenach mit den Kantaten zum Osterfest!

Sie wird in Zukunft fortlaufend aktualisiert!


Rezension CD 1

BWV 4 – Christ lag in Todes Banden; (zum 1. Osterfesttag), BWV 31 – Der Himmel lacht! Die Erde jublilieret (zum 1. Osterfesttag), BWV 66 – Erfreuet euch, ihr Herzen (zum 2. Osterfesttag). Gesangssolisten: Gilian Keith, (Sopran) Daniel Taylor, ( Alto) James Gilchrist, (Tenor) Stephen Varcoe, (Bass). Trompeten: Niklas Eklund, Marc Ulrich, Frode Jakobsen. Aufführungsort: Georgenkirche in Eisenach am 23-24. April 2000.



Foto: Aufführungsstätte der Oster-Kantaten die Georgenkirche in Eisenach / Thüringen

SDG 128; Vol. 22; Ostern-Kantaten, Aufführungsort: Georgenkirche, Eisenach / Thüringen, am 23. bis 25. April 2000.

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Foto: Innenansicht der Georgenkirche in Eisenach / Thüringen


BWV 4 „Christ lag in Todesbanden“ zum 1. Osterfeiertag


Die Kantate:
BWV 4 „Christ lag in Todesbanden“ ist eines der frühen Werke Bachs und dürfte um 1707 / Mühlhausen oder 1708 / Weimar entstanden sein. Formal repräsentiert die Kantate das Choralkonzert, wie es sich am Ende des 17. Jahrhunderts herausgebildet hatte. Die Instrumentierung basiert auf dem althergebrachten vollen, fünfstimmigen Streicherklang (mit geteilten Bratschen) ohne Oboen und Flöten; der mit den Singstimmen gehende Posaunenchor scheint erst bei der Wiederaufführung im Jahre 1725 hinzugekommen sein. Als Vorbild könnte Johann Pachelbels gleichnamige Osterkantate gewesen sein. Den Text bildet durchgängig Martin Luthers sieben Strophen umfassendes Osterlied von 1524 „Christ ist erstanden.“

Die Kantate: ist eines der frühen Werke Bachs und dürfte um 1707 / Mühlhausen oder 1708 / Weimar entstanden sein. Formal repräsentiert die Kantate das Choralkonzert, wie es sich am Ende des 17. Jahrhunderts herausgebildet hatte. Die Instrumentierung basiert auf dem althergebrachten vollen, fünfstimmigen Streicherklang (mit geteilten Bratschen) ohne Oboen und Flöten; der mit den Singstimmen gehende Posaunenchor scheint erst bei der Wiederaufführung im Jahre 1725 hinzugekommen sein. Als Vorbild könnte Johann Pachelbels gleichnamige Osterkantate gewesen sein. Den Text bildet durchgängig Martin Luthers sieben Strophen umfassendes Osterlied von 1524 „Christ ist erstanden.“
In Gardiners Reisetagebuch schwärmt er von diesem historischen Aufführungsort von Luther und Bach. Ich zitiere: „war niemals so stark oder so bewegend wie hier bei unserer Aufführung in Eisenach!“


Ergreifend erklingt die Eingangs-Sinfonia im 1. Satz und wird im 2. Satz durch den schwungvollen Einsatz vom Chorsatz „Christ lag in Todes Banden“ prägnant in Szene gesetzt, die wörtliche Artikulation und stimmliche Phrasierung in 16.tel Noten
bleibt absolut verständlich und gesanglich perfekt umgesetzt. Am Ende des Satzes erklingt
vom Monteverdi Choir ein „Halleluja“ in eindrucksvoller Symbolkraft, die zu Herzen geht.
Gardiner sagte aus, dass er dieses Bachwerk öfters als jede andere Kantate aufgeführt hat und sie ihm sehr vertraut ist. Genauso setzt er die hohe Qualität der Akzentierung in den folgenden Sätzen in der gleichen Qualität weiter und führt das Barockorchester und den Chor in ungeahnte Sphären einer musikalischen Wiedergabe, die zu berühren weiß.

Kantate: BWV 31 „Der Himmel lacht! Die Erde jubilieret“ zum 1. Osterfeiertag


Bach hat die Kantate innerhalb seines vierwöchigen Turnus in Weimar zum 21. April 1715 auf einen Text aus Salomon Francks Jahrgang – Evangelisches-Andachts-Opfer – komponiert. Die drei ersten Sätze feiern die Auferstehung Jesus, mit dem 4. und 5. Satz wendet sich der Dichter an die Christen, im 6. und 7. Satz muss der Christ mit Jesus leiden, im 8. Satz dem Schlusschoral bezeugt der Dichter die Auferstehung.
Die vollstimmige Festtagsbesetzung dieser Kantate hat in den Jahren 1724, 1731 und 1735 in Leipzig mancherlei Änderungen erhalten.


Der prächtige Eingangssatz mit drei Trompeten (Niklas Eklund, Marc Ulrich, Frode Jakobsen) und Pauke besetzt erzeugt eine festliche Oster-Jubelarie. Mit der einleitenden konzertierenden Sonata ist schon ein Juwel in der Kantate von Bach gesetzt worden, der Hörer lauscht ergriffen diesem grandiosen Anfang. Überzeugend präsentieren sich die schmetternden Trompeten mit einem grandios aufspielenden Barockorchester, welches in den herrlichsten Klangfarben dieser fantastischen Ouvertüre Prunk und Glanz verleiht. Gardiner versteht es einfach genial eine Einheit eines Klangkörpers zu bilden, der diesem fantastischen Auftakt mehr als gerecht wird. Hier erweist sich die hervorragende Akustik der Georgenkirche als ein Verbündeter, der den jubelnden Beteiligten die entsprechende Klangvollkommenheit mitliefert.


Ebenso prägnant ist er zweite Satz mit dem einfallenden Chor „Der Himmel lacht!” Die Erde jubilieret“ mit den begleitenden Trompeten, Ein Chor im Jubelgesang, der den Rahmen des herkömmlichen zu sprengen weiß und die richtige Akzentuierung zu setzen in der Lage ist und eine Vollkommenheit an den Tag legt, die ihresgleichen sucht.


Im 3. Satz dem Rezitativ für Bass (Stephen Varcoe), „Erwünschter Tag! Sei, Seele wieder froh!“ präsentiert sich in der stimmlichen Aussage ein großartiger Sänger.
In der anschließenden Bass-Arie „Fürst des Lebens“ fällt die fantastische Stakkatoform des Cellisten mit dem Orgel-Positiv besonders auf, die den Bassisten begleiten. Hier erweist sich wieder die Großartigkeit des Komponierens von Bach, auch dieser Arie eine wunderschöne Begleitung zuzuweisen.


Im 5. Satz des Rezitativs für Tenor (James Gilchrist), „So stehe dann, du gottergebene Seele“ ist ein großartiger Künstler zu hören, der in der wörtlichen Verständlichkeit und stimmlichen Wiedergabe ein Juwel darstellt.


Im 6. Satz in der Arie für Tenor „Adam muss in uns verwesen“ setzt ein sinfonisch spektakulärer Auftakt ein, die musikalische Ausdrucksform des Orchesters sprüht vor Spielfreude und bindet den Sänger großartig mit ein. Berührend das barocke Spiel und die gesangliche Qualität erhebt diese Arie zu einem weiteren Glanzpunkt.


Im 7. und 8. Satz, Rezitativ und Arie für Sopran (Gillian Keith), erweist sich die Sopranistin stimmlich allen Anforderungen mehr als gewachsen, ein Juwel in der Gesangsbesetzung. Vortrefflich erklingt ihr Part in der prächtigen Arie „Letzte Stunde, brich herein“ in der Begleitung der klagenden Flöte und den zupfenden Cellos und Geigen, eine aufwühlende Arie, die den Seelenzustand des Hörenden zu treffen vermag.


Im 9. Satz erklingt der Chor „So fahr ich hin zu Jesu Christ“ in dezenter Begleitung der Trompeten. Ein überragender Abschluss gelingt hier allen Beteiligten. In diesem Finalsatz erweist sich die Halligkeit der Georgenkirche als ein vortrefflicher Aufführungsort, Bach hätte seine hellste Freude gehabt, an dieser perfekten Kantatenwiedergabe sein Ausruf könnte nur gelautet haben: „Bravo – pravissimo.“

Kantate: BWV 66 „Erfreuet euch, ihr Herzen“ zum 2. Osterfeiertag


Diese Kantate wurde am 10. April 1724 und 26. März 1731 in Leipzig aufgeführt. Als eine Urfassung diente eine Köthener Glückwunschkantate zum Geburtstag von Leopold von Anhalt-Köthen von 1718 – BWV 66 a -. Den Eingang bildet ein ausgedehnter Chorsatz mit konzertierenden Orchesterritornell. Den Streichern ist ein Bläsertrio von 2 Oboen und Fagott gegenübergestellt, beide Gruppen konzertieren im Wechsel miteinander. Eine Trompete verstärkt meist nur die höchstgelegene Melodielinie.


Beschwingt in überschäumender Klangpracht präsentiert sich der erste Satz, schwungvoll setzt das Orchester die Trompete, anschließend der Chor und die Gesangs-Solisten in das Geschehen ein. Heiterkeit und überschäumende Freude strahlt dieser Satz aus, wieder zu nennen die großartige Halligkeit und Akustik der Georgenkirche die dieser Aufführung Glanz und Pracht verleiht. Ein Fundus, dass dieser Satz in da capo noch einmal zu hören ist. Fantastisch und Ausdrucksstark der Monteverdi Choir, ein Perlgesang allerfeinster Qualität.


Auf ein kurzes, streicherbegleitetes Rezitativ folgt eine prächtige Bass-Arie (Stephen Varcoe) mit einem kräftigen Stimmvolumen ausgestattet. Hervorragend besetzt und anzuhören.


In der gleichen Qualität erklingt die Bass-Arie des 3. Satzes: „Lasset dem Höchsten.“


Mit Satz 4 beginnt der Dialog zwischen Furcht und Hoffnung in einem Rezitativ für Alt (Daniel Taylor) und Tenor (James Gilchrist) „Bei Jesu Leben freudig sei.“ Ein überragender Tenor ist James Gilchrist, die Wortverständlichkeit und musikalische Artikulation ist vom Feinsten, Hier wird der Alto im schwungvollen Singen mitgenommen und erreicht ebenfalls eine gute gesangliche Qualität.


Wunderbar anzuhören – und eine Glanzkomposition von Bach – in der musikalischen Ausführung ist in Satz 5 “die Schlussfolge”…. für Alt und Tenor: das Duett in Begleitung der Violine und Basso continuo “Ich fürchte zwar des Grabes Finsternissen.”

Die beiden Gesangsolisten erreichen hier eine gesangliche Einheit von eindringlicher Schönheit die das Herz weit öffnet!!

Sie stellt einen absoluten Höhepunkt in dieser sonst so fantastischen Kantate dar. Immer wieder habe ich mir dieses herzzerreißende „Gesangs-Duett“ anhören müssen und komme aus dem Schwärmen nicht heraus, einfach genial gelungen.


Im 6. Satz erklingt der Choral aus dem Osterlied „Christ ist erstanden“ mit der Strophe: „ Alleluja! Alleluja! Alleluja! Des solln wir alle froh sein“ in einem schlichten Choralsatz gesungen, den der Monteverdi Choir in seiner unnachahmlichen Art entsprechend gesanglich umzusetzen weiß.

Damit endet eine freudig strahlende prachtvolle Kantate mit vielen musikalischen Leckerbissen behaftet, die immer wieder angehört werden kann, diesen Schwung und Drive – den Gardiner so perfekt umsetzt – verhilft dieser Aufführung mit der überragenden Akustik der Georgenkirche zu einem weiteren Glanzpunkt seiner Kantateneinspielungen der SDG-Reihe „Bach Cantata Pilgrimage.“

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Ende der Rezension CD 1 / SDG 128; Vol. 22.

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Die Rezension der CD 2 SDG 128; Vol. 22 folgt in Kürze!!

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Grüsse

Volker

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Rezension CD zwei von SDG 128 Vol. 22, Gardiner, Kantaten für Ostern


CD’s zu beziehen: bei jpc zu beziehen !

Hallo,

hier erfolgt nachstehend die Rezension der CD „zwei“ von SDG 128; Vol. 22.

SDG 128; Vol. 22; „CD zwei“
Oster-Kantaten, Aufführungsort: Georgenkirche, Eisenach,
am 24. und 25. April 2000.


CD 2

BWV 6 – Bleib bei uns, denn es will Abend werden (zum 2. Osterfesttag), BWV 134 – Ein Herz, das seinen Jesum lebend weiß (zum 3. Osterfesttag), BWV 145 –Ich lebe, mein Herze, zu deinem Ergötzen (zum 3. Osterfesttag).


Gesangssolisten: Angharad Gruffydd Jones, (Sopran) Daniel Taylor, (Alto) James Gilchrist, (Tenor) Stephen Varcoe, (Bass), Trompete: Niklas Eklund


Aufführungsort: Georgenkirche in Eisenach am 24. – 25. April 2000.



Foto: Geburtsstadt von J.S. Bach; Eisenach / Thüringen; Stadtansicht


Rezension CD 2


Kantate:
BWV 6 „Bleib bei uns denn es will Abend werden“ zum 2. Osterfeiertag

Diese Kantate wurde am Ostermontag 2.4.1725 in Leipzig uraufgeführt. Der Text zum Eingangssatz, Lukas 24, 29 ist dem Ostermontagsevangelium entnommen.


Der Eingangschor ist von imponierender Großartigkeit. Eine verkürzte Wiederholung des Anfangsteils beschließt den 1. Satz. Imponierende flehende Flötenstimmen erklingen zum Beginn des Satzes, bevor der Chor einsetzt mit „“Bleib bei uns, denn es will Abend werden.“ Eine vortreffliche gesangliche Wiedergabe gelingt dem Monteverdi Choir, flehend, bittend, dazu das Orchester unterstützend eingreifend, erklingt dieser großartige Eingangs-Satz.


Im 2. Satz erklingt die Alt-Arie (Daniel Taylor) „Hochgelobter Gottessohn“ in Begleitung der wunderbar anzuhörenden Flöten eine gelungene Wiedergabe.


Der 3. Satz enthält den Sopran-Choral „Ach bleib bei uns Herr Jesu Christ, weil es nun Abend worden ist.“ Den Auftakt bildet ein wunderschönes Cello-Solo was sich in der dezenten Formatierung beim einsetzenden Sopran fortsetzt. Aus dem Hintergrund erklingt ein Engelchor als Sopran, so fantastisch artikuliert sich die Sängerschar.


Das Rezitativ im 4. Satz für Bass (Stephen Varcoe) „Es hat die Dunkelheit an vielen Orten überhand genommen“ wird durch den Bassisten berührend innig gesungen.


Mit der Tenor-Arie (James Gilchrist) des 5. Satzes „Jesu, lass uns auf dich sehen“ erklingt ein aufwühlender orchestraler Auftakt durch die Streicher, die Artikulation der Wortaussage wird durch einen glänzend singenden Tenor vorgetragen.


Zum Abschluss erklingt im 6. Satz der schöne Choral „Beweis dein Macht, Herr Jesu Christ“ in einer ruhigen getragenen und besinnlichen Ausführung durch den Monteverdi Choir.


Kantate: BWV 134 „Ein Herz, das seinen Jesum lebend weiß“ zum 3. Osterfeiertag


Das Urbild entstand als Neujahrskantate zum 1. Januar 1719 in Köthen.
Im ersten Leipziger Amtsjahr, am 11. April 1724 nahm Bach die Gelegenheit wahr, die Urfassung – ohne deren Sätze 5 und 6 – auf einen geistlichen Text im Gottesdienst aufzuführen. 1731 erfolge eine umfassende Neubearbeitung dieser Kantate durch Bach.


Beginnend mit dem Rezitativ für Tenor „Ein Herz, das seinen Jesum lebend weiß“ wird abgelöst durch den Schlussgesang des Alt mit: „Wie freuet sich ein gläubiges Gemüte.“


Der Auftakt im 2. Satz der Tenor-Arie: „Auf, Gläubige, singet die lieblichen Lieder“ ist fantastisch. Im einfallenden jubelnden Orchesterklang – durch Einleitung einer kleinen Sinfonia – präsentiert sich ein Jubelgesang eines hervorragenden Tenor-Solisten, swingend und tänzerisch vom Orchester unterstützt gelingt ihm vortrefflich gesanglich dieser Part.


Das Rezitativ im 3. Satz für Tenor und Alt „Wohl dir, Gott hat an dich gedacht“ wir durch Orgelpositiv und Bc einleitend begleitet. Die gleiche Struktur setzt sich in der Partie für Alt fort und zieht sich wie ein Faden bis zum Ende fort.


Herrlicher Orchester-Klang leitet dass Arien-Duett für Alt und Tenor im 4. Satz mit dem „Wir danken und wir preisen dein brünstiges Lieben“ ein. Der Dankesgesang der Gesangssolisten ist vortrefflich, die Begleitung durch die herrlich swingenden und musizierenden Streicher erfüllt den Hörer durch eine glanzvolle Musik. Es gibt glücklicherweise ein „Da capo“ für dieses fantastische Duett.
Dieser Satz ist ein Höhepunkt in dieser Kantate durch den unwiderstehlichen Gesangs- und Orchesterpart. Diese barocke Klangpracht und Genialität durch die Baroque Soloists verführt den Hörer gerade dazu, diesen 4, Satz noch einmal aufzurufen.


Sinniger erklingt das Rezitativ für Tenor und Alt im 5. Satz beginnend mit dem „Doch würke selbst den Dank in unserem Munde“ durch eine Orgelpositiv Begleitung.

Der 6. Satz wird swingend und überschwänglich eingeleitet durch das Orchester mit dem anschließend einfallenden Tenor, Alt und Chor mit dem „Erschallet ihr Himmel, erfreue dich, Erde.“ Prägnant das Singen vom Chor „du glaubende Schar“ in dieser gesanglichen Ausdrucksform unnachahmlich durch einen Klasse-Chor vorgetragen, eine Ausdrucksstärke in der Artikulation die Atemberaubend ist. Dieser fantastische Schluss ist nochmals in Da capo zu hören.


Kantate: BWV 145 „Ich lebe, mein Herze, zu deinem Ergötzen“ zum 3. Osterfeiertag


Da dieses Werk nur durch Abschriften überliefert ist, kann eine eindeutige Zuweisung der Entstehungszeit nur bedingt erfolgen. Die Texte von Satz 1-5 entstammen Picanders Jahrgang von 1728. Es wird vermutet, dass Bach diese Kantate vielleicht zum 19. April 1729 komponiert haben könnte.


Der 1. Satz beginnt mit einem rührseligen Geigensolo in Begleitung des Bc. Das anschließende Rezitativ für Tenor und Sopran „Ich lebe, mein Herze“ ist schon ein Glanzpunkt in diesem Kantatenwerk. Die Sopranistin Angharad Gruffydd Jones wird durch den Tenor James Gilchrist hervorragend ergänzt, bestechend als Duett erklingt das Rezitativ in ergreifender Weise. Die Violin-Begleitung unterstreicht dieses herrliche Duett mit einem nahe gehendem Spiel.


Der 2. Satz als Rezitativ für Tenor „Nun fordre, Moses, wie du willt“ ausdrucksstark präsentiert sich ein vortrefflicher Tenor James Gilchrist.


Mit einem Trompetensolo und Streicher erklingt der 3. Satz in der Bass-Arie „Merke, mein Herze, beständig nur dies“ als eine wunderbare konzertierende Einleitung. Der Bassist Ausdrucksstark und ausgestattet mit einem wunderbaren Stimmvolumen verleiht diesem Satz die gewisse Würze.


Der 4. Satz mit dem Rezitativ für Sopran „Mein Jesus lebt“ ist durch eine vortreffliche Solistin besetzt und verleiht dem Rezitativ einen weiteren Glanzpunkt.


Der kurze und schlichte Schlusschoral im 5. Satz „Drum wir auch billig fröhlich sein“ ist die 14. Strophe aus dem Osterlied „Erschienen ist der herrlich Tag“ von Nikolaus Herman (1560).
Fröhlich beschwingt erklingt dieser wunderschöne Choral ohne Hetze durch den Monteverdi Choir. Es ist ein vortrefflicher und krönender Abschluss.


Schlussresümee zu den Kantateneinspielungen „CD eins“ und „CD zwei.“


Überrascht wird der Hörer durch den ausgezeichneten Raumklang der Georgenkirche in Eisenach die den prächtigen Kantaten-Werken eine besondere Note verleihen.


Als Grandios kann die CD 1 aus meiner Sicht betrachtet werden, da hier prachtvolle Jubelkantaten zum Osterfest zu hören sind. Die CD 2 ist mit Kantaten-Einspielungen vertreten, die durch innige Feinheiten den Hörenden beglückt.


Grüsse
Volker

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Kurzfassung zur CD eins von SDG 128 Vol. 22, BWV 4;Gardiner, Ostern-Kantaten von @muriel


Ich schwöre, in den nächsten 24 Stunden keinen Beitrag mehr zu schreiben, aber was Gardiner und sein Superensemble mit der Einspielung dieser Kantate leistet ist unbeschreibbar.


Übrigens, auffällig im Beiheft die Länge von Gardiners Ausführungen genau zu dieser Kantate. Erinnere ich mich recht, so sagt er, dass die Kantate natürlich nur vom Chor gesungen werden soll. Gut gesagt, aber den Chor, der das singen kann, den gibt es nur einmal: Den Monteverdichor und die Bachsolisten natürlich, die sich so diszipliniert zurückhalten können. Was würde Bach dazu sagen? Genau das meinte ich in einer meiner früheren Auslassungen mit dem Wort “Neuschöpfung”. Die ganze Kantate ist unerhört neu, brandneu, also genau Bach.

Seid alle lieb gegrüßt von einer begeisterten
Muriel

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J.E. Gardiner; SDG 131; Vol. 23 Besprechung von @muriel


Heute kam die neue CD, ich bin hocherfreut! BWV 150, eine ganz außergewöhnliche Kantate. Irgendwie erinnert sie mich an “Christ lag….” Der Meister macht folgende Anmerkung: “Die gelegendlich vorhandenen technischen Entgleisungen können wir vergessen…”(S20).

Was meint er damit, kann jemand dazu etwas sagen? Ein kleiner Schatten fällt auf meine Freude, der Bass, Stephen Varcoe, kann mich nicht erfreuen. Weshalb wird der dauernd angespannt? Die Sinfonia – CDI Nr.15 – wird in einem Tempo gespielt, dass man dann doch Zweifel bekommt, ob das so sein müsste, Aber sonst, wie immer, ganz Unerhörtes, Einmaliges.

Liebe Grüße

muriel

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Rezension CD eins von SDG 131 Vol. 23, Gardiner, Kantaten für Ostern


Hallo,

nun erfolgt nach langer Zeit von mir die Rezension der CD Nr. 1 von SDG 131; Vol.23

CD bei ” a m a z o n ” zu beziehen !

CD 1 Kantaten für den ersten Sonntag nach Ostern:

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BWV 150 –
Nach dir, Herr, verlanget mich, BWV 67 – Halt im Gedächtnis Jesum Christ, BWV 42 Am Abend aber desselbigen Sabbats, BWV 158 Der Friede sei mit dir.
Gesangssolisten: Gillian Keith (Sopran), Daniel Taylor (Alto), Charles Daniels (Tenor), Stephen Varcoe (Bass).

Aufführungsort: Bachkirche in Arnstadt am 29 und 30. April 2000.



Foto: Bachkirche Arnstadt




Foto: Bachkirche Arnstadt, Innenansicht



Foto: Die neue Wender-Orgel in der Bachkirche Arnstadt

Rezension CD 1

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BWV 150 “Nach dir, Herr, verlanget mich”
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Dieses nur in Sekundarquellen überlieferte Werk hat sich viel Kritik und Echtheitszweifel gefallen lassen müssen. „Dürr“ schreibt dazu: Die Kantate wirkt in vielen Teilen unreif und verhält sich zu den frühen Weimarer Kantaten Bachs wie eine Skizze zur Ausführung.

Die Instrumentalbesetzung besteht lediglich aus 2 Violinen, Continuo sowie Fagott. Aus den vier Singstimmen tritt nur der Sopran solistisch hervor, die drei übrigen werden in Satz 5 zum Terzett zusammengefasst. Wahrscheinlich war ihre künstlerische Leistungsfähigkeit beschränkt.
Es wird vermutet, dass unter tätiger Mithilfe Bachs, ein Bachschüler die Kantate komponiert haben könnte und in die Weimarer Zeit um 1708/1709 datiert wird.


Der 1. Satz des BWV 150 beginnt mit einer kurzen „Sinfonia für Violine I und II, Fagott und Basso-Continuo.“ Sehr verhaltend und getragen gespielt von den Baroque Soloists erklingt dieser kurze Eingangssatz.
Im 2. Satz erklingt der Chorsatz “Nach die, Herr verlanget mich”, überzeugend vorgetragen durch den Monteverdi Choir.

Der 3. Satz, Arie für Sopran, (Gillian Keith), „Doch bin und bleibe ich vergnügt.“ Mit gut artikulierter Stimme ausgestattet gelingt ihr ein respektabler Gesangs-Vortrag.

Die Sätze 4 bis 7 sind mehrstimmige Chorsätze. Zu Bewundern das Singen des Monteverdi Chors und das Spiel des Orchesters, die gekonnt Akzente in dieser einfältigen Komposition zu setzen vermögen.

BWV 67 “Halt im Gedächtnis Jesum Christ”
Diese Kantate zum 1. Sonntag nach Ostern, komponierte Bach in seinem 1. Amtsjahr in Leipzig und wurde am 16. April 1724 erstmals aufgeführt und gehört mit zu den großartigen Kantatenwerken.

Der erste Satz beginnt mit dem prächtig vorgetragenen Choral: “Halt im Gedächtnis Jesum Christ” mit Hörnern, Querflöte. Oboe d’ amore, Streichern und Continuo-Begleitung.


Der zweite Satz, “Mein Jesus ist erstanden”, als Rezitativ für Tenor (Charles Daniels), beginnt mit einer vuriosen beschwingten Einleitung durch die Streichergruppe. Wortverständlich gelingt ein respektabler Tenorvortrag.


Im dritten Satz erklingt ein Kurz-Rezitativ für Alt, vorzüglich gesungen vom Counter: Daniel Taylor.

Der Kurz-Choral des 4. Satzes: “Erschienen ist der herrlich Tag”, erklingt erfrischend vorgetragen durch den Monteverdi Choir.


Das Rezitativ für Alt im 5. Satz, “Doch scheinet fast”, wird sehr wortverständlich und akzentuiert gesungen.


Der 6. Eingangs-Satz besticht durch die Sechzehntelbewegung und Tumultmotivik des Orchesters, die durch die heftige Bewegung den Ansturm des Feindes abbildet.
Die Bass-Arie, (Stephen Varcoe), “Friede sei mit euch”, wird sehr verhalten und einem nicht üppigen Gesangs-Volumen ausgestattet, gesungen, hier wünschte ich mir mehr an Volumen, umso prächtiger gelingt die entsprechende Akzentuierung durch den Chor “O! Herr, hilf und laß gelingen.”

Im siebten Satz beschließt ein schlichter Choral-Satz; “Du Friedefürst, Herr Jesu Christ” die Kantate.
In einer unnachahmlicher Art und Weise singt der Monteverdi Choir diesen schönen Choral und verleiht der Kantate nochmals einen Glanzpunkt in der Wiedergabe.


BWV 42 “Am Abend aber desselbigen Sabbats”.


Diese Kantate zum 1. Sonntag nach Ostern, wurde von Bach zum 8. April 1725 komponiert.
Die einleitende Sinfonia ist möglicherweise ein bereits früher komponierter Satz aus einem Instrumental-Konzert. Dem Streicher-Tutti steht ein Concertino von 2 Oboen und Fagott gegenüber.
Virtuos lässt Gardiner sein Barock-Orchester agieren, in einem Da-Capo erklingt diese Sinfonia noch einmal zum Genießen.


Im 2. Satz erklingt das Rezitativ für Tenor: (Charles Daniels); “Am Abend aber desselbigen Sabbats.”
Wortverständlich und Aussagekräftig wird der Tenor-Part vorgetragen.


Die Arie für Alt im 3. Satz (Counter: Daniel Taylor); “Wo zwei oder drei versammelt sind”, wird mit einer klagenden Oboe und Continuo eingeleitet. Eine wunderschöne Wiedergabe erklingt mit der folgenden Alt-Arie. Daniel Taylor singt sie wunderbar aus und setzt die richtige Phrasierung in seinem Gesangs-Vortrag, ein Juwel Bach’scher Kompositionen. Hier vermisse ich einmal keine Altistin, so fantastisch singt der Counter. In einem Da-Capo wird diese Wunder-Arie nochmals zu Gehör gebracht.


Im Choral-Duett: “Verzage nicht, o Häuflein klein”, im 4 Satz für Sopran: (Gillian Keith) und Tenor: (Charles Daniels); erklingt ein fantastisches Duett. Beide Gesangs-Interpreten überzeugen durch eine
gekonnte Wiedergabe. Das begleitende Fagott, in seinem Staccato-Spiel finde ich dazu eine herrliche Kompositionsform.


In dem folgenden Rezitativ im 5. Satz für Bass: (Stephen Varcoe); “Mann kann hiervon ein schön Exempel sehen”, erklingt wortverständlich das Rezitativ.


Mit der Arie im 6. Satz für Bass: “Jesus ist ein Schild der Seinen”, wird nochmals ein Glanzpunkt in diesem Kantatenwerk gesetzt. Ein furioser Auftakt gelingt der Streicher-Gruppe und Basso-Continuo am Anfang des Satzes, mit dem einsetzenden Bassgesang wird leider das Nievoe nicht gehalten, anstelle von Stephen Varcoe wäre eine anderweitige Besetzung optimaler gewesen, sein Gesang erreicht nicht das zum Ausdruck bringende “Jesus ist ein Schild”, verschluckende Worte und Töne, für mich nicht überzeugend sein Interpretations-Stil, somit wird diese sonst so wunderbare Arie nicht zu dem Höhepunkt, was man sonst normalerweise erwartet.
Das Barockorchester spielt vom Feinsten, Ausdrucksstark läßt Gardiner sie gewähren, sie bringen die Arie zum Leuchten…….


Einen genialen Schlusspunkt im 7. Satz setzt Gardiner mit dem doppelstrophigen Choral: “Verleih uns Frieden gnädiglich”, was für ein bezaubernder Vortrag des Monteverdi Chores, ruhig, getragen mit einer Innigkeit gesungen, die zu begeistern weiß.


BWV 158 “Der Friede sei mit dir”.


Diese Kantate ist durch ihre mangelhafte Quellenüberlieferung ein Rätsel, sie erscheint zerstückelt oder gar ein Fragment zu sein, vorherrschend und bemerkenswert sind die Bass-Arien in diesem Fragment. Die Entstehungszeit könnte Bachs Weimarer Zeit zugeordnet werden.


Der 1. Satz beginnt mit dem Rezitativ für Bass: (Stephen Varcoe); “Der Friede sei mit dir.”
Mit Basso-Continuo-Begleitung gelingt ein eingermaßen erträglicher Bass-Vortrag.


Im 2. Satz “Welt, ade, ich bin dein müde”, beinhaltet einleitend ein wunderbares Solo-Violinspiel und eine Continuo-Begleitung.
Im Wechsel ist der Bassist und der einsetzende Chor vorzüglich abgestimmt heraushörbar, Diese Passagen gelingt den Interpreten vorzüglich, ein bemerkenswerter Satz in der Kompositionsform, fantastisch…


Den Schlusspunkt des Fragments setzt der Monteverdi Choir mit einem vorzüglich vorgetragenen Choral: “Hier ist das rechte Osterlamm”, beeindruckend und beglückend wiederum ihr Gesang….


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Eine bemerkenswerte Schlussbetrachtung zieht Gardiner zu den Konzerten in Thüringen in seinem Reisetagebuch, ich zitiere wie folgt:


Über die Ostertage fünf Konzerte innerhalb einer Woche und in zwei Städten, die mit Bachs Leben und Familie so eng verknüpft sind – insgesamt zehn Kantaten, einige von ihnen in der Thüringer Landschaft verwurzelt –, hatten uns in Bachs Arbeitrhythmus und das Wirken seiner schöpferischen Phantasie Einblick gewinnen lassen. .

Bei ihm war es nicht die Inspiration eines gedankenvoll die Natur durchstreifenden Wanderers, nicht das Tagträumen des Romantikers am plätschernden Bach auf der Suche nach seinem Selbst: Er komponierte in einem weltzugewandten, disziplinierten Rhythmus, wenn er montags oder dienstags die Order bekam, die Predigt des folgenden Sonntags mit seiner Musik zu untermauern.


Man ist sprachlos angesichts der beispiellosen Kunstfertigkeit dieser wöchentlichen, auf die Jahreszeit abgestimmten Produktion, aber noch mehr erstaunt diese unendliche Fülle an Einfällen, die Raffinesse und Komplexität dieser unübertroffenen Höhenflüge seiner Schöpferkraft.


– Zitat-Ende –

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Kurz-Kritik zu Gardiners SDG 134, Vol. 6


Hallo zusammen,

der bereits in der amazon-Kritik beschriebene Altus (Counter-Tenor) in der Gestalt von Robin Tyson, er singt in dem BWV 69a “Lobe den Herrn, meine Seele” in Satz 4 der Kantate das Rezitativ für Alt; “Gedenk ich nur zurück.” (1:23 Min. Dauer)… hier sollte man einfach wegklicken, braucht man sich nicht anhören…

Schlimmer im BWV 35 “Geist und Seele wird verwirret” im 2. Satz: Arie für Alt, singt Tyson als Altus den Part: “Geist und Seele wird verwirret” und setzt sich mit ihm im 3. – 4. sowie 6. und 7. Satz als Altus fort….. leider, Gesamt-Dauer mit Tyson als Altus – ca. 15 Minuten, er offenbart Schwäche in der “Deutschwörtlichen Aussprache” und in der Intonation , daran krankt diese Kantateneinspielung, hier hätte ich sehr gerne Nathalie Stutzmann als Besetzung gehabt, die diesen Part famoser rübergebracht hätte, sie überzeugte in den bisherigen Pilgrimage-Einspielungen als eine fantastische Altistin.

In der Kantate BWV 137 “Lobe den Herrn, den mächtigen König der Ehren” ist Tyson wiederum im 2. Satz zu hören.

Als Fazit kann für die CD 1 nur gezogen werden, bis auf die Altus-Partien kann wiederum mit schönen Kantaten-Passagen durch den überragenden Monteverdi Chor und das vorzügliche Barock-Orchester, sowie mit den sonstigen Gesangs-Solisten – absolut als eine gelungen Einspielung herhalten.

Die Aufführenden in der CD 1 Aufführungsort: Jakobskirche Köthen; sind:

Katharine Fuge (Sopran)
Robin Tyson (Altus)
Christoph Genz (Tenor)
Peter Harvey (Bass)

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Ein Volltreffer ist die CD 2; Aufführungsort: Dreikönigskirche in Frankfurt/Main,

mit den Kantaten:
BWV 77 “Du sollst Gott, deinen Herren, lieben”
BWV 164 “Ihr, die ihr euch von Christo nennet”
und BWV 33 “Allein zu dir, Herr Jesu Christ”

Was hier von allen Beteiligten geboten wird, entspricht allerhöchstes Niveau, hier kann sich der Hörer genüßlich zurücklehnen und den Aufführenden für die überragende Einspielungen nur Respekt zollen.

Diese CD m u s s ein Bach-Freund im Besitz haben, hier wird überirdische Musik zelebriert….., kein störender Altus sondern hervorragende Gesangs-Solisten sind zu hören.

Was hier vom glänzend aufspielenden Barock-Orchester und dem in Weltklasse-Format singenden Monteverdi Choir geboten wird, berührt und läßt den Mithörer mitsummen, so schön und erfrischende Musik ist einfach himmlisch….

Gesangs-Solisten in CD 2
Gilian Keith (Sopran)
Nathalie Stutzmann (Alt)
Christoph Genz (Tenor)
Jonathan Brown (Bass)

Grüße
Volker

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Bereits abgegebene Kommentare:

Bach-Oratorium im Balghäuschen der Naumburger Hildebrandt-Orgel gefunden! Eine literarische Fiktion!


Ein Großteil der Bach-Werke sind noch unentdeckt. Versteckt, verlegt oder verloren. So bleibt J.S.Bach immer wieder für Überraschungen offen. Man denke an den letzten Fund von BWV 1127 ‘Alles mit Gott’.

Mein überraschender Bach-Fund, den ich dem/der Bach-FreundIN weitergeben möchte, spielt sich allerdings als literarische Fiktion ab. Wer sich von meinen 2 Fragen anregen läßt, befindet sich schon mittendrin im neuen Buch von Robert Schneider, Die Offenbarung.

1. Ist es denkbar, dass ein ‘missing link’ zwischen H-Moll-Messe und Bach’s letztem Werk der Kunst der Fuge auftaucht? Denn warum besteht Bach’s H-Moll-Messe überwiegend aus Parodien? War es nur Zeitmangel? Sind Bach die Ideen ausgegangen? Oder war Bach’s schöpferische Kraft in Anspruch genommen von einem großartig bedeutendem Werk, an dem er noch arbeitete?

2. Ist es vorstellbar, dass Bach’s Musik den menschlichen Geist so beflügelt, dass ein Mensch sein Leben vorausschauen kann-, er sich seiner Schuld bewußt wird und er selbst vergeben kann? Im Roman möglich durch das Hören von

Apocalypsis Beati Ioannis Apostoli – Oratorio – Poesia per Domina Ziegler dictus Romanus – Music di J.S.Bach – Lipsiae ao 1746

Vielleicht aber auch in anderen Bach-Werken möglich.

Wolfgang Adam

P.S. von Volker /admin

Ich habe eine neue Kategorie über Literatur geöffnet und den Beitrag von @Wolfgang hier veröffentlicht, Dank an Wolfgang für diesen interessanten Beitrag, nun erwarte ich Eure Kommentare dazu….., ich melde mich später..!!

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Anmerkung:

Es existiert ein weiterer Haupteintrag zu der Buchveröffentlichung im Forum seit dem 28.04.2008

Link: H i e r – k l i c k e n !!

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Beriets abgegebenen Kommentaren:

Eliette von Karajan legt ihre Autobiographie vor !


Autobiographie Eliette von Karajan bei amazon zu erhalten für 22,90 €

Hallo,

nun ist es soweit, zum 100. Geburtstag von Herbert von Karajan im Kalenderjahr 2008, veröffentlicht die Ehefrau: Eliette von Karajan ihre Autobiographie.

Ein Klappentext dazu von amazon:

Eliette Mouet ist achtzehn, als sie Herbert von Karajan kennenlernt. Nach ihrer Hochzeit übernimmt er die künstlerische Leitung der Wiener Staatsoper, zudem ist er bereits Leiter der Salzburger Festspiele und Chefdirigent der Berliner Philharmoniker. Die beiden treffen sich zum ersten Mal auf einer Yacht in Saint-Tropez. Ein Jahr später sehen sie sich in London wieder. Gemeinsam mit einem Freund besucht sie dort ein Konzert, das Karajan dirigiert. Als er zum Dirigentenpult geht, erkennt er die junge Frau in der ersten Reihe. Von da an bis zu seinem Tod 1989 ist sie seine große Liebe. An seiner Seite taucht sie ein in die Welt der Musik. Sie begleitet ihn rund um den Globus, erlebt das Jet-Set-Leben im Kreis seiner Bewunderer und schirmt ihn ab, damit er die nötige Ruhe zum Arbeiten hat. Eliette von Karajan ist heute eine angesehene Kunstmäzenin und Förderin der Musik.

Oder ein weiterer interessanter Link:

http://www.derwesten.de/nachrichten/kultur/2008/1/21/news-17762863/detail.html

Wer solche Geschichten mag, ist mit dem Buch gut bedient, es ist eine persönliche Einstellung und Geschmacksfrage, sich damit auseinanderzusetzen und das Buch zu erwerben…!!

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Dazu passend ist eine DVD erschienen:

Küstlerische Streiflichter einer unvergleichlichen Karriere.
Zu hören und zu sehen sind u. a.Ausschnitte aus dem
legendären Neujahrskonzert 1987 mit den Wiener Philharmonikern und aus den Silvesterkonzerten 1983 und 1985 mit den
Berliner Philharmonikern.
Rossini:Wilhelm Tell-Ouvertüre
+Weber:Der Freischütz-Ouvertüre
+Prokofieff:Symphonie Nr. 1
+Tschaikowsky:Klavierkonzert Nr. 1
+Dvorak:Symphonie Nr. 9
+J. Strauss II:An der schönen blauen Donau;Frühlingsstimmen
+Ravel:Bolero
+Josef Strauss:Sphärenklänge
Evgeny Kissin, Kathleen Battle, Berlin PO, Wien PO, Herbert von
Karajan

Grüße
Volker

Rezension CD SDG 137 Vol. 16, Gardiner, Weihnachtskantaten


Hallo,

hier ist meine Rezension zu der CD-SDG 137; Vol. 16, veröffentlicht im Oktober 2007, zu dem letzten Aufführungsort der Pilgerreise: „St. Bartholomew in New York.“

Bach Cantata Series:

J. E. Gardiners Aussage in seinem Reisetagebuch spiegelt die Besonderheit dieses Konzertes treffend wieder.

Link: http://www.monteverdiproductions.co.uk/resources/sdg137_ger.pdf

oder: http://www.cantatafinder.com/hks/16.php

Zu dieser mit persönlichen Emontionen behafteten CD zitiere ich wie folgt:

„Die Stimmung in der bis auf den letzten Platz gefüllten Kirche St. Bartholomew, New York, war einzigartig, das Publikum hingerissen und glücklicherweise ohne störende Huster. Chor und Orchester wirkten fragil und euphorisch in einer merkwürdigen Mischung, so als hätte die riesige Anstrengung, zur letzten Station der Reise – (Bach-Cantata-Pilgrimage 2000) – zu gelangen, alle aufgestauten Gefühle an die Oberfläche gebracht. Die Spannung löste sich, als die munteren, fröhlichen äußeren Abschnitte – (von der Motette, BWV 225) – „Singet dem Herrn“ gesungen wurden.“

Howard Moody (Cembalo), schreibt dazu in seinen Meinungsäußerungen zur Pilgrimage 2000 -Tour ebenso emontionell zu dem letzten Konzert in St. Bartholomew, New York.

Den Link zu den Meinungsäußerungen der Künstler und Solisten zu der Bach Cantata Pilgrimage 2000 füge ich nachstehend bei:

http://www.cantatafinder.com/hks/16.php

Zum Inhalt der CD:

Motette:

BWV 225 – Singet dem Herrn ein neues Lied

Cantatas for Sunday after Christmas Day

BWV 152 – Tritt auf die Glaubensbahn

BWV 122 – Das neugeborne Kindelein

BWV 28 – Gottlob! nun geht das Jahr zu Ende

Cantata for New Year’s Day

BWV 190 – Singet dem Herrn ein neues Lied!

Mitwirkende:

Sopran: Katharine Fuge, Gillian Keith, Joanne Lunn, Altus: Daniel Taylor,

Tenor: James Gilchrist, Bass: Peter Harvey.

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Die Motette BWV 225 „Singet dem Herrn ein neues Lied“

ist eine Komposition von Worten des 149. Und 150. Psalms aus dem Jahre 1726; die Stimmung des Jubels und der begeisterten Danksagung wird hier zu einer erregenden Musik.

Gardiner versteht es genial, alles bis zum Äußersten auszureizen und den 8-stimmigen Doppelchor in ungeahnten Sphären singen zu lassen, man kann sich als Hörer an der Gesangskultur des Monteverdi Choirs berauschen, unübertrefflich die Akzentuierung und Phrasierungen im Gesang, das kann eben nur ein Weltklasse-Chor, eine vortreffliche Wiedergabe, die zu beglücken weiß.

BWV 152 „Tritt auf die Glaubensbahn“

Diese Kantate entstand in Weimar zum 3. Dezember 1714. Sie gehört mit ihren betont kammermusikalischen Instrumenten von Blockflöte, Oboe, Viola d’amore, Viola da Gamba und Continuo zu den innigsten Bach-Kantaten. Diese außergewöhnliche Besetzung macht die Kantate so liebenswert.

Hervorheben möchte ich den Engelsgesang von Katharine Fuge im 4. Satz und im Duett für Bass und Sopran im 6. Satz, was sie für ein Timbre an den Tag legt, Glocken können nicht schöner klingen, im Schlusssatz erklingt ein ideales Paar mit Peter Harvey als Bassbariton und der Sopranistin, die Traversflöte, Oboen und Continuo als Begleitung untermalen mit ihrem famosen musizierenden Spiel einen rührigen und innigen Gesang, einfach genial und vortrefflich gelungen. Der 4. und 6. Satz sind einfach betörend zu hören, da ist bei mir ein „Da Capo“ mehrmals gefällig……*)

*) Die gleiche Kantate wurde in 2007 mit Thomas Quasthoff, (Bass-Bariton); Dorothea Röschmann, (Sopran); Mitglieder des RIAS-Kammerchors und Berliner Barock Solisten unter der Leitung von Rainer Kussmaul, eingespielt. Einen Vergleich beider Aufnahmen vollziehe ich im Nachgang unter „Kommentare.“

BWV 122 „Das neugeborene Kindelein“

Die Kantate entstand zu einem Weihnachtszyklus im 2. Amtsjahr von Bach 1724 in Leipzig.
Ich finde gerade die Schlichtheit des Eingangssatzes mit den Violinen, BC und dem Chorsatz: “Das neugeborene Kindelein“ sehr beeindruckend musiziert und gesungen.
Das Rezitativ im 3. Satz für Sopran (Katharine Fuge), „Die Engel…“ ist ein Engelsgesang pur, sie besitzt eine Stimme, die zu beglücken weiß.
Ebenso gespickt mit Köstlichkeiten ist der 4. Satz für Sopran, Alt, Tenor, mit dem „Ist Gott versöhnt und unser Freund.“ Der Chor und die Gesangs-Solisten lassen köstliche Musik erklingen, hier wird man von der Dramaturgie Gardiners mehr als gefesselt, eine beseelende Wiedergabe, das sich im Schlusschoral mit dem Choralsatz: „Es bringt das rechte Jubeljahr“ einen würdigen Jubel-Abschluss findet.

BWV 28 „Gottlob! Nun geht das Jahr zu Ende“

Diese Kantate lenkt den Gedanken auf den Jahreswechsel, und zeichnet sich durch reichen Formenreichtum aus. Erstmals erklang die Kantate am 30. Dezember 1725.
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Ich zitiere dazu aus Gardiner seiner Reisebeschreibung zu dieser Kantate, die ich mehr als bemerkenswert halte, wie folgt:
„Die Kantate beginnt als beschwingter konzertartiger Satz im Wechsel zwischen Oboen und hohen Streichern, die zu den tanzartigen Aufruf des Soprans „ein frohes Danklied“ anzustimmen, die Kulisse liefern.

Dieses „Danklied“ ist jene Motette „Nun lob, mein Seel, den Herren“, die ich als siebenjähriger Knabensopran in einer deutschen Sommerschule kennen gelernt hatte, die von Georg Götsch,*) einem einst berühmten, damals sehr gebrechlichen Chordirigenten geleitet wurde.

Wir sangen das Lied eine Woche lang jeden Tag, und ich glaube, es hat mich
entsetzlich gelangweilt; doch jetzt, ein halbes Jahrhundert später, war ich schlagartig fasziniert von der Nüchternheit und Komplexität seines „stile antico“, seinen verborgenen Schätzen und Subtilitäten, vor allem in den letzten fünfzig Takten, wo sich das Gefühl einstellt, dort werde ein riesiger kosmischer Kampf ausgetragen.“

*) Anmerkung zu Georg Götsch aus Wikipedia:

„Georg Götsch (* 1. März 1895 in Berlin, † 26. September 1956 in Friedrichshafen) war ein deutscher Musikpädagoge. Georg Götsch ist eine wichtige Persönlichkeit der deutschen Jugendbewegung und der Jugendmusikbewegung. Auch einige bis heute gepflegte Traditionen wie der „Fürstenecker Morgenkreis“ und die Pflege der englischen Kontratänze nach John Playford gehen auf Georg Götsch zurück.

Die von Gardiner angesprochene Nüchternheit des Choralgesangs „Nun lob, mein Seel, den Herren“ im 2. Satz der Kantate erlebt der Hörer sehr schön ausnuanciert im Gesangs-Vortrag des Monteverdo Choirs in gewohnter Gesangs-Qualität.
Wunderbar gelingt der Schluss-Choral „All solch dein Güt wir preisen“, im 6. Satz.

BWV 190 „Singet dem Herrn ein neues Lied“

Bachs erste Leipziger Neujahrskantate – zum 1. Januar 1724 – ist unvollständig überliefert. Die beiden Anfangssätze sind nur in den Singstimmen und Violinen erhalten und müssen in den übrigen Partien rekonstruiert werden. Bach hat das Werk mit verändertem Text im Jahre 1730 zur 200-Jahrfeier der Augsburgischen Konfession wieder verwendet, doch ist die Musik zu dieser Fassung nicht erhalten geblieben.
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Hierauf nimmt Gardiner in seinem Reisetagebuch wie folgt Bezug:
„ Alle übrigen Orchesterstimmen müssen rekonstruiert werden. Verschiedene
Vorschläge wurden veröffentlicht, keiner ist völlig überzeugend, manche
sind nicht sehr idiomatisch. Immerhin besteht die Möglichkeit, die
Instrumentierung, die Bach für den Kopfsatz vorgesehen hatte, aus der
noch vorhandenen Partitur des abschließenden Chorals zu erschließen.“

Alle machten sich an die Arbeit, dem Beispiel unserer beiden brillanten
Cembalo- und Orgelspieler folgend, Howard Moody und Silas Standage,
die mit möglichst geringem Aufwand die bezifferten Basslinien einfügten. In
den Proben passten wir bis zum allerletzten Augenblick neue Parts für die
drei Oboen, drei Trompeten und Pauken ein.

Hätten wir mehr Zeit gehabt
und wären wir geschickter gewesen, wäre uns das sicher besser gelungen,
aber als es dann zur Aufführung kam, schienen alle Sänger und Spieler
darauf bedacht, das Publikum an der Freude und Festlichkeit dieses
übersprudelnden Neujahrsstückes teilhaben zu lassen.

Und der Psalmtext,
der mit dem Text der Motette, die wir zu Beginn unseres Programms
gesungen hatten, nahezu identisch war, gab ihm eine weitere Würze.

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Hier fällt in der Kantate BWV 190, schon der prächtige Eingangs-Satz mit Pauken und Trompeten auf. Ich habe das Gefühl, hier lassen alle Beteiligten ihre Emotionen freien Lauf, im Bewusstsein, das ist die letzte Wiedergabe einer Bach-Kantate auf der Pilger-Reise 2000.

Dementsprechend zieht sich wie ein roter Faden dieses Mitteilungsbedürfnis durch das ganze Kantatenwerk, selten habe ich als Hörer so eine Kantatenwiedergabe vernommen, die alles vorher gewesene zu sprengen scheint……., schwungvolle, jubilierende Pauken und Trompeten, ein Orchester in Spitzenform, der einsetzende Jubel-Chor mit den Worten: „Singet dem Herrn ein neues Lied“ wurde so akzentuiert und ergreifend gesungen, dass einem der Atem stockt, das ist Lobgesang pur.

Auf die einzelnen Sätze möchte ich nicht weiter eingehen, die Kantate erklingt mitreißend wie aus einem Guss und lässt den Mithörer erahnen, wie den Beteiligten zumute gewesen sein mag, ein letzter Auftritt und dann ist wörtlich nach dem Textlaut gesprochen von den Pilgertour-Beteiligten erschütternd zu vernehmen: „Laß uns das (Bach-) Jahr vollbringen zu Lob dem Namen dein“,…… ergriffen und berührt hörte ich die letzten Klänge von diesem Kantaten-Fragment, ich kann Gardiner zu dieser Wiedergabe nur meinen höchsten Respekt zollen, was er hier an künstlerischem Gehalt und an Emontionen an den Tag legt, sprengt die Normalität…………, Da Capo!!

Grüße
Volker

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Rezension CD SDG 121 Vol. 15, Gardiner, Weihnachtskantaten


Cover: SDG 121 Vol. 15

Cover: SDG 121 Vol. 15

SDG 121 Vol. 15 „Weihnachtskantaten“ (1 CD)
Veröffentlichung am 30. Oktober 2006 bei monteverdi

Hallo,

ich bemerke gerade, dass die angesprochene Rezension zu SDG 121, Vol. 15 fehlt, und setze sie nachträglich in den Blog;

Label: CD bei amazon-aStore zu beziehen !

zu beziehen bei jpc

29. Oktober 2006 / Kantaten für den dritten Tag an Weihnachten:

Kantatenwerke: BWV 64 “Sehet, welch eine Liebe hat uns der Vater erzeiget” (Kantate zum 3.Weihnachtstag);

BWV 151 “Süßer Trost, mein Jesus kömmt” (Kantate zum 3. Weihnachtstag);

BWV 57 “Selig ist der Mann” (Kantate zum 2. Weihnachtstag);

BWV 133 “Ich freue mich in dir” (Kantate zum 3. Weihnachtstag).

Gesangs-Solisten: Gillian Keith (Sopran; BWV 64 + 151); Katharine Fuge (Sopran; BWV 133);Joanne Lunn (Sopran BWV 57); Robin Tyson (Counter-Alto BWV 64 + 133); William Towers (Counter-Alto BWV 151); James Gilchrist (Tenor); Peter Harvey (Bass). Trompete-Horn: Gabriele Cassone; Paul Sharp; Mauro Bernasconi; Orgel; Howard Moody. The Monteverdi Chor, The English Baroque Soloists, John Eliot Gardiner.

Aufführungsort: New York / USA, Str. Bartholomews Kirche, am 27.12.2000;

3. Weinachtsfeiertag.

Rezension:

Kantate: BWV 64; „Sehet, welch ein Liebe hat uns der Vater erzeiget“, wurde am 27.Dezember 1723 in Leipzig erstmals aufgeführt. Bach hat hier eine vierstimmige Motettenform gewählt, Streicher und Posaunen geben dem 1. Satz eine gewisse Strenge und nehmen keinen Bezug aufs weihnachtliche Geschehen. In der Diktion und Artikulation unübertrefflich der Monteverdi Choir. Ebenso erklingt der Choral im 2. Satz: „Das hat er alles uns getan“, erhaben und getragen vorzüglich gesungen.

3. Satz: Rezitativ für Alt; „Geh, Welt! Behalte nur das Deine“, wird vom Counter-Alto: (Robin Tyson); gesungen.

Im 4. Satz: Choral: „Was frag ich nach der Welt“, wird sehr ausgewogen gesungen.

5. Satz: Arie für Sopran, (Gillian Keith); „Was die Welt in sich hält“, erklingt mit einem leichten Stimmentimbre wohlgefällig. Schön erklingen die Violinen und das Bc im Vor- und Nachsatz sowie in der Begleitung, herrlich!

6. Satz: Rezitativ für Bass: (Peter Harvey); “Der Himmel bleibet mir gewiss“ erklingt voluminös und prächtig vorgetragen durch einen hervorragenden Bassisten.



Foto: Peter Harvey; Bass-Bariton

7. Satz: Arie für Alt, (Counter-Alto: Robin Tyson); „Von der Welt verlang ich nichts“ erklingen Anfangs in herrlichen barocken Klangfarben Oboe und das Bc. Abstriche wiederum beim Counter-Alto; was für eine schöne Alt-Arie…..

8. Satz: Choral: „Gute Nacht, o Wesen“; wird vom Monteverdi Choir perfekt wiedergegeben. In der tonalen und wörtlichen Ausdrucksform einfach großartig, wie der Text:“ Gute Nacht, du Stolz und Pracht“, wirklich mit Stolz und Pracht gesungen wird, ist ein absolutes Prädikat des Könnens!

Kantate: BWV 151; “ Süßer Trost, mein Jesus kömmt“ (Kantate zum 3. Weihnachtstag); entstand im Jahr 1725. Hier überwiegt eine kammermusikalische Besetzung, der Chor wird nicht sehr in Anspruch genommen und erklingt nur als Schlusschoral.

Die Eingangs-Arie für Sopran; (Gillian Keith): „Süßer Trost, mein Jesus kömmt“, der bekannteste Satz der Kantate, gehört zu den glücklichsten Kompositionen Bachs. Einzigartig die weit gespannten Melodiebögen, begleitet durch die Oboen und Streicher, erklingt h i m m l i s c h e Musik! Hier läuft einem ein Schauer über den Rücken, ob so einer innigen Musik!

Im Format dieser Arie präsentiert sich eine Sopranistin von „Gottes Gnaden“, die fast übernatürlich im Format der textlichen und tonalen Wiedergabe mehr als gewachsen ist, ein vorzüglicher Part von ihr, der ein absoluter Glanzpunkt in der Kantateneinspielung darstellt. Glücklich für den Hörer, eine Dacapowiedergabe lässt noch einmal eine Wunder-Arie erklingen. Nach so einer prachtvollen Kantaten-Arie tritt alles Folgende zurück.

 


Foto: Junge kanadische Nachwuchs-Sopranistin Gillian Keith

(Fotorechte: http://www.classicalperformers.com

2. Satz: Rezitativ für Bass; (Peter Harvey); „Erfreue dich, mein Herz“; ein prachtvolles Rezitativ von Harvey.

3. Satz; Arie für Alt: (William Towers als Counter-Alto); „In Jesu Demut kann ich Trost“; agiert er etwas glücklicher als der Counter: R. Tyson in seinem Part. Prächtig erklingt als Begleit-Musik das Barockorchester.

4. Satz: Rezitativ für Tenor: (James Gilchrist); „Du teurer Gottessohn“; erwärmend sein Gesang nach dem 3. Satz.


Foto: James Gilchrist; Tenor

5. Satz: Schlusschoral: „Heut schleußt er wieder auf die Tür“ erklingt vom Chor in weihnachtlicher Pracht und zum Mitsingen wird der Hörer ob so eines schönen vorgetragenen Chorals direkt animiert!

Kantate: BWV 57; „Selig ist der Mann“ (Kantate zum 2. Weihnachtstag); ist eigentlich keine Weihnachtskantate weil sie keinen Bezug zu Christi Geburt herleitet. Die Besetzung der Kantate beschränkt sich auf 2 Solosänger >Sopran und Bass

Absolut erwähnenswert ist der 5. Satz mit dem Bass-Rezitativ:“ Ja, Ja, ich kann die Feinde schlagen“ gelingt in ihrer Stakkato-Form dem Orchester famos mit einem glänzend aufgelegten Peter Harvey. Diese Kantate lebt von einer ungeheuren Vielfalt an musikalischen Themen und ihrer perfekten Umsetzung durch ein großartiges Orchesters.

Kantate: BWV 133; „Ich freue mich in dir“ (Kantate zum 3. Weihnachtstag). In 1724 entstanden trägt sie Züge der Rücksichtnahme für alle Beteiligten nach vorherigen konzertierten Werksaufführungen an den vorangegangenen Weihnachtsfesttagen. Das Orchester ist mit 2 Oben, sowie Streichern und Continuo auf eine normale Besetzung reduziert. In der Beschränkung und Schlichtheit erweist sich Bach wieder als ein großartiger Komponist.

Der Chor singt – im vorangestellten virtuos konzertant gespielten Orchester-Eingangssatz – den Choral: „Ich freue mich in dir“ einen schlichten vierstimmigen Satz. Im 2. Satz: „Getrost! es fasst ein heilger Leib“ > Arie für Alt

Der 4. Satz: „Wie lieblich singt es in den Ohren“ > Arie für Sopran < (Katharine Fuge); ist im waren Sinne des Wortes von allen Beteiligten “lieblich“ gelungen. Virtuose Streicher, lieblich melodisch klingend werden sie von einer großartigen singenden Koloratur-Sopranistin (Katharine Fuge) komplettiert. Diese Sopran-Arie ist in ihrer Einfachheit – aber gespickt mit musikalischen Leckerbissen – ein Herzstück dieser Kantate.



Foto: Engl. Sopranistin Katharine Fuge

Im 5. Satz; Rezitativ für Bass: „Wohlan! Des Todes Furcht und Schmerz“ entpuppt sich hier einmal mehr, welch ein großartiger Oratoriensänger – Peter Harvey – aufgrund seiner Ausdrucksstärke und seines Gesangsvolumen ist. Als eine ganz starke Top-Besetzung in der Garde der Gesangssolisten ist er hier gesondert zu benennen.

Der 6. Satz mit dem Schlusschoral: „Wohlan, so will ich mich“ erklingt in einem vortrefflich konzertant gesungenen Choral-Stil, der nicht schöner zu Gehör gebracht werden kann. Ein Abschluss, der in der zu hörenden Schlichtheit entsprechend dieser Kantate nochmals lobend zu erwähnen ist.

Eine CD, die durchaus als weihnachtliche Überraschung für den Gabentisch angedacht erscheint. Diese Kantateneinspielungen besitzen Perlen an Chorälen, Rezitativen, Arien sowie Instrumentales, die durchaus das Prädikat der gewohnt sehr guten Einspielungen vom Label: SDG erreichen!

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Rezension CD SDG 113 Vol. 14, Gardiner Weihnachtskantaten


 

Cover: SDG 113 Vol. 14
Cover: SDG 113 Vol. 14

 

Januar 2008 von Volker /admin.

Hallo,

hiermit wird das Rezension-Archiv von SDG mit der Weihnachts-Kantateneinspielung I vom Oktober 2005, SDG 113, Vol. 14, aus New York ergänzt:

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CD erhältlich bei:

Label: CD bei amazon-aStore zu beziehen !

bei j p c zu beziehen !

SDG 113 (Vol.14) Veröffentlicht im Oktober 2005, Inhalt: 1 CD

Weihnachtskantaten: BWV 91 “Gelobet seist du, Jesu Christ”; BWV 121 ” Christum wir sollen loben schon”; BWV 40 “Dazu ist erschienen der Sohn Gottes”; BWV 110 “Unser Mund sei voll Lachens”,

Gesangssolisten: Katharine Fuge, (Sopran; BWV 91 + 121); Joanne Lunn, (Sopran, BWV 110); Robin Tyosn, (Counter-Alto, BWV 91 + 40); William Towers, (Counter-Alto, BWV 121 + 110); James Gilchrist, (Tenor); Peter Harvey; (Bass); The Monteverdi Choir, The English Baroque Soloists, Leitung: John Eliot Gardiner ,

Aufführungsort: St. Bartholomew’s, New York / USA, am 25.12.2000.

Rezension:

BWV 91, „Gelobet seist du, Jesus Christ“, der Einganssatz mit den Waldhörnern und dem Chor ist schön ausmusiziert und verbreitet eine festliche Stimmung, das anschließende Sopran-Rezitativ von Katharine Fuge erstrahlt nicht minder überzeugend. Der Tenorpart im 3. Satz mit James Gilchrist besetzt ist gelungen anzusehen.. Im 5. Satz ein Höhepunkt dieser Kantate das Duett für Sopran und Alt, (mit Robin Tyson besetzt) „Die Armut, so Gott auf sich nimmt“, prächtige Gesangssolisten in Verbindung mit dem Orchester grandios gespielt und anzuhören.

BWV 121, „Christum wir sollen loben schon“, gelingt dem Eingangschor in gwohnter Manier eine perfekte gesangliche Qualität. Die Tenor-Arie im 2.Satz gelingt mit den Oboen, im swingenden Spiel, vortrefflich. Ein perfekter 4. Satz gelingt mit der Bass-Arie „Johannis freudenvolles Springen“ mit Unterstützung des hervorragend disponierten English Baroque Soloists. Dieser Klang kann nur von ihnen erzeugt werden und ist von allererster Güte. Der Schlusschor wird überzeugend ausgesungen.

BWV 40, „Dazu ist erschienen der Sohn Gottes“, wie hier vom Monteverdi-Chor textlich die Worte …. „die Werke des Teufels zerstöre“….., stimmlich umgesetzt werden bekommt man den Atem des Satans förmlich zu spüren, eine tolle Interpretation mit gesanglicher absoluter Qualität behaftet. In einen wahren Hörerrausch wird man im 4. Satz mit der Bass-Arie „Höllische Schlangen“, versetzt. Im 5.Satz wird grandios der Choral „Schüttle deinen Kopf und sprich“, zu Gehör gebracht, in der Ausführung nicht mehr zu toppen. Ebenso gelingt es dem Chor den Schlusschoral perfekt artikuliert und bewegend schön ausgesungen vorzutragen.

BWV 110, „Unser Mund sei voll Lachens“, ein Glanzpunkt als Kantatenkomposition von Bach. Der Eingangssatz bestückt mit festlichen Trompeten entspricht der Ouvertüre zur 4. Suite BWV 1069. Hier ist eine ganz andere Kompositionsform entstanden, weg von der steifen ernsten Art hin zu lebendigen Formen gepaart mit unerwarteten Klängen und einer musikalisch perfekt inszenierten Form des Heiteren. Auf die einzelnen Sätze dieser Kantate intensiver einzugehen verzichte ich. Die gesamte Kantate in sich strotzt nur so von musikalischer Grandiosität, hier wird von Satz zu Satz ein Höhepunkt nach dem anderen geboten, ob von den Gesangssolisten, Orchester oder Chor, hier erfährt der Hörer ein unausweichliches Miterlebnis einer grandiosen Komposition und Aufführungspraxis durch Gardiner, die seinesgleichen sucht.

Diese Einspielung des BWV 110 gehört zur absoluten Spitze der neuerlichen Bach-Interpretation und wird unangefochten ihren Stellenwert in der Musikgeschichte einnehmen.

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Bereits abgegebene Kommentare:

J.S. Bach Weihnachtsoratorium, BWV 248, was bevorzugt ihr, Nostalgie oder "Historische Aufführungspraxis"


Neue Aktualisierung am: 26.11.2008

mit neuen oder alten Veröffentlichungen am Themen-Ende angeführt.

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8.12.2007 von Volker /admin.

Hallo zusammen,

Weihnachten steht vor der Tür, da frage ich mich, welche CD soll es heute sein, die ich mir anhören möchte, greife ich zur Nostalgie oder doch lieber zur “Historischen Aufführungspraxis.” Die Auswahl an Einspielungen ist überwältigend, teilweise befinden sie sich in meinem Besitz, manche CD könnte der Sammlung noch hinzugefügt werden.

Über Befindlichkeiten und Empfindungen zu den Einspielungen, die ich nachstehend aufführe, sollten wir sprechen, was wird abgelehnt und was sind Eure Favoriten zum Hören?

Ich beginne mit der “Nostalgie”

In den Jahren 1723 bis 1750 war Johann Sebastian Bach Thomaskantor.

Es folgten u.a. Friedrich Doles, Johann Adam Hiller, Gottfried Schicht, Karl Straube und Günther Ramin in der Neuzeit. Beide zuletzt genannten Kantoren waren entscheidend prägend für die Entwicklung und auch für die Vervielfachung der Bekanntheit des Thomaner-Chores in aller Welt. Ihnen ist es zu verdanken, daß sich Leipzig zu einem Zentrum der Kirchenmusikpflege auf höchstem künstlerischem Niveau herausbilden konnte.

Die unter Karl Straube begonnenen regelmäßigen Aufführungen der Bachschen Passionen, des Weihnachtsoratoriums und der h-Moll-Messe wurden unter Günther Ramin, Kurt Thomas, Erhard Mauersberger und Hans-Joachim Rotzsch stets zu einem nachhaltigem Erlebnis für alle Hörer.

Günter Ramin ist gewissermaßen der Vater der nachfolgenden Thomaskantoren, denn er hat ihren Stil stark geprägt und auch den des Thomaner Chors.

“Weihnachtliche Chormusik” aus Leipzig, Doppel-CD Mauersberger + Rotzsch

bei amazon 13,95 € o h n e WO

Weitere Aufnahmen mit Ramin und Mauersberger, sind ebenfalls ohne dem WO erhältlich, es sind 10 CD’s


im Vertrieb von amazon zum Preis von 39,95 €. Die ersten beiden CDs enthalten die Johannes-Passion in einer Aufnahme mit Günther Ramin als Leiter. Die drei folgenden CDs enthalten Magnificat, Kantaten und Motetten unter der Leitung von Kurt Thomas.

CD 6 und 7 enthalten Kantaten mit Erhard Mauersberger Leitung. CD 8, 9 und 10 enthalten Kantaten unter Leitung von Hans Joachim Rotzsch.

Von Karl Straube, Günter Ramin, Erhard Mauersberger, bin ich auf keine CD-Wiederveröffentlichung des WO im Internet gestoßen, weiß jemand eine Bezugsquelle oder bleiben sie für immer verschollen oder als Neueinspielung wird davon Abstand genommen, weil sie für die Neuzeit als nicht anhörbar einzustufen sind?

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WO “Historische Einspielung” von Kurt Thomas 1958

Die obige CD ist eine Historische Einspielung von 1958 mit Kurt Thomas aus der Thomas Kirche in Leipzig, sie wurde als erste Stereo-Aufnahme berühmt, neu aufgelegt am 15.11.2006, 1-3. Teil

zu beziehen bei jpc für 5,99 €,

ein Fabel-Preis, mit Hörproben und als Download zu beziehen.

3-CD’s / 1. bis 6. Teil des WO / Preis: 9,99 €

bei jpc zu beziehen mit Hörproben !

Wiederveröffentlichung der legendären Aufnahme
aus dem Jahre 1958 am “authentischen
Aufnahmeort” – der Leipziger Thomaskirche.
Diese erste Stereo-Aufnahme des Weihnachts-Oratorium mit hochkarätigen Solisten gilt
als “Jahrhundert-Produktion”.

Mitwirkende: Agnes Giebel, Marga Höffgen, Josef Traxel, Dietrich Fischer-Dieskau, Thomaner Chor, Leipziger Gewandhaus-Orchester. Für unsere heutigen Hörgewohnheiten sehr gewöhnungsbedürftig eine Einspielung, wo die Choräle sehr ausgesungen werden, kein Tempo sondern noch “Sächsisches Traditionssingen.”

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Die nun folgende CD war die Top-Einspielung des WO in den 60-er bis 70-er Jahren, sie gehörte einfach auf den Gabentisch, eine legendäre Einspielung zu der Zeit von Karl Richter.

Karl Richter wuchs in der sächsischen Kantorentradition auf, übte auf Silbermanns Freiberger Domorgel, wurde noch von Karl Straube als Schüler angenommen und als ganz junger Mann Organist an der Leipziger Thomas Kirche bis zu seinem Wechsel nach München . Mit Top-Gesangs-Solisten, bis auf den Massen-Laien-Chor besitzt die CD ihre Feinheiten mit den hervorragenden Gesangs-Solisten wie: Gundula Janowitz, Christa Ludwig, Fritz Wunderlich und Franz Crass.

Karl Richter, Münchener Bach-Chor und Bach Orchester, 3 CD’s

bei jpc für 16,99 €

Die Aufnahme wird sehr oft verfehmt und gemieden, als eine Oper-Aufnahme abqualifiziert trotzdem besitzt sie bei mir einen hohen Stellenwert, sie ist meine ARCHIV-Aufnahme des Jahrhunderts, wer von den heutigen Interpreten ist noch in der Lage, solche Qualitäts-Gesangs-Solistinnen / Solisten aufzubieten? (Gundula Jowanowitz, Christa Ludwig, Fritz Wunderlich, Franz Crass), einfach ein Genuss!!

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WO Karl Münchinger, Stuttgarter Kammerorchester

bei amazon sind die CDs erhältlich

Karl Münchinger ging es ähnlich wie Karl Richter. Sie waren zentrale Mitstreiter der sechziger Jahre, als Harnoncourt noch Aussenseiter war. Elly Ameling, eine wunderbare Bach-Sängerin, warmer, klarer Sopran. Helen Watts, höchst erfahrene Oratoriums-Sängerin mit sehr angenehm dunklem Timbre.

Elly Ameling, Helen Watts, Tom Krause, diese herrliche Solisten lohnen allemal, diese Aufnahme zu kennen. Bei heutigen Aufnahmen wird dieses Niveau der Sänger selten erreicht.

Diese Aufnahme ist im Bestand meines Altarchivs als LP, sie höre ich immer wieder gerne und besitzt den gleichen künstlerischen Wert, wie die obige Karl Richter-Einspielung. Diese Aufnahmen waren in den 60-er Jahren die Tops und besitzen bei mir persönlich einen hohen Stellenwert.

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Die ersten und weitere neuzeitliche Einspielungen der “Historischen Aufführungspraxis”

Als LP; Weihnachts-Oratorium BWV 248 Leitung: Gerhard Schmidt Gaden, Tölzer Knabenchor, Collegium Aureum,
Theo Altmeyer Tenor, Barry Mc.Daniel Bariton, Andrea Stein Alt, Hans Buchhierl Sopran, auf Originalinstumenten aus dem Jahr 1973, wurde im tiefen Kammerton der Leipziger Zeit Bachs eingespielt, gibt es ebenfalls neuerdings als 3-CD’s von: Deutsche Harmonia Mundi zu beziehen.

als LP / Gerhard Schmidt Gaaden und Tölzer Knabenchor

als CD bei jpc erhältlich!

Die hier genannte Aufnahme bekommt einen neuen Stellenwert, abseits der gewohnten Interpretation
durch Karl Richter…. durch Verzicht auf die voluminösen und sinnlicheren Frauenstimmen und modernen
Instrumenten und vergrößerten Klangkörper. Gerhard Schmidt Gaden, (Mitstreiter von Harnoncourt, der als der Urvater der “Historischen Aufführungspraxis gilt), versucht hier den Begriff des Authentischen zu vermitteln mit dem Willen, zum historischen Befund des Werkes zurückzukehren.

Die Streichinstrumente sind vorwiegend italienische Instrumente des 17. und 18. Jahrhunderts, mit Darmseiten bespannt in kurzer Mensur und leichtem Bogen gespielt.

Eine für die 70er Jahre revolutionäre Aufnahme, die für damalige Verhältnisse als gelungen betrachtet werden kann. Diese Einspielung ist als LP in meinem Besitz und werde sie mir aus nostalgischer Sicht einmal wieder anhören.

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CD’s bei amazon erhältlich / Neueinspielung in 2007 des WO von Nikolaus Harnoncourt,

Hierüber kann ich keine weiteren Angaben dazu machen, diese Aufnahme ist nicht in meinem Besitz.

Dazu Angaben von Sony BMG:

Der große Dirigent Nikolaus Harnoncourt hat sich mit dem brillanten Concentus Musicus, dem großartigen Arnold Schönberg Chor und einer fantastischen Solistenriege einer neuen Einspielung von Bachs Weihnachtsoratorium angenommen. Christine Schäfer, die durch ihre Auftritte bei den diesjährigen Salzburger Festspielen Kritiker aus aller Welt begeisterte, führt die Riege der hochklassigen Solisten an, bestens ergänzt durch den Bariton Christian Gerhaher, Bernada Fink als Mezzosopran und den Bass Gerald Finley.

Die Aufnahme entstand begleitend zu Konzerten im Wiener Musikverein, die von der Wiener Presse euphorisch gefeiert wurden. Die herausragende Interpretation und der einzigartige Klang des Wiener Musikvereins wurden in optimaler Weise aufgenommen.

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CDs WO von Ton Koopman bei amazon erhältlich aus 1996 mit Pregardien, Mertens und E. von Magnus

Diese Aufnahme besitze ich nicht, es liegen Stellungnahmen vor von langweilig bis sehr ordentlich gelungen eben eine persönliche Geschmacksfrage, Koopman scheint unbeteiligt und der Barockchor singt langweilig…, das Amsterdamer Barockorchester macht seine Sache insgesamt gut, vieles bleibt aber undeutlich…., vortrefflich die Gesangs-Solisten wie Pregardien und Mertens….!!

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CD bei amazon erhältlich !

WO von Helmuth Rilling, Gächinger Kantorei, Mitschnitt des SWF zum Jahreswechsel 1999-2000; mit Müller-Brachmann, Ingeborg Danz, James Taylor. Drei CD’s.

Diese Aufnahme ist ebenfalls nicht in meinem Besitz. Eine Bewertung dieser oder einer vorangegangener Einspielung von Rilling überlasse ich den Blog-Teilnehmern unter Kommentare…!!

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WO von Rene Jacobs, RIAS Kammerchor,

Akademie für Alte Musik Berlin. Aufnahme von 2001.

Zu beziehen bei j p c zum Preis von 19,99 €für 2 CD’s

Hervorragende Solisten geben sich hier ein Stelldichein: von Dorothea Röschmann und Klaus Häger hin zu dem hier wirklich hervorragenden Werner Güra, der einen Evangelisten abgibt, wie es heute wohl wenige gibt, Andreas Scholl in einer überzeugenden Altpartie wissen hier zu glänzen.

Zusammen mit der Akademie für Alte Musik Berlin – mit exzellente Trompeten besetzt – unter dem überzeugenden Dirigat von Jacobs gelang hier eine Einspielung, die für Furore gesorgt hat, eine wirklich empfehlenswerte Einspielung der Neuzeit, die das Prädikat “absolut empfehlenswert” besitzt.

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Nun mein ganz persönlicher Favorit der “Historischen Aufführungspraxis”

DVD Aufnahme von Dezember 1999 in der Herder-Kirche in Weimar.

Leitung: J.E. Gardiner, English Baroque Soloists, Monteverdi Choir !

DVD zu beziehen bei a m z o n !

Diese DVD-Einspielung zum Beginn der “Bach Cantata Pilgrimage 2000″ aufgenommen begeistert mich immer wieder, das ist Hören und sehen in exellenter Qualität.

Ein Hör- und Sehgenuss per excellence. The English Baroque Soloists brillieren mit einem wunderschönen barocken Glanz. Über die Musikalität, das Können und berauschend schönen Stimmen des Monteverdi Choirs braucht eingentlich nicht mehr diskutiert werden.

Erwähnen möchte ich noch das Blech, auf alten historischen Instrumenten spielend erklingen Trompeten der Extra-Klasse als ein vortrefflicher Hörgenuss, die Oboe mit dem barocken belgischen Weltstar Marcel Ponseele besetzt…, sein Spiel und Klangfarbe des Instrumentes vom Feinsten, ein Traum, ebenso die 1. Geige. mit Alison Bury besetzt sowie das gesamte Barock-Orchester ist unübertroffen im Schwung und Drive, in herrlichen Barockklangfarben musizierend zu hören, bleiben sie in dieser Art unübertrefflich.

Die Gesangs-Solisten: Claron McFadden (Sopran), Bernarda Fink (Alt), Christoph Genz (Tenor), Dietrich Henschel (Bass). Die Besetzungsliste kann als geglückt bezeichnet werden, leichte Probleme habe ich mit dem Sopran von Claron McFadden, hier ist die Wortverständlichkeit nicht sehr glücklich und hätte mir eine kraftvollere Stimme gewünscht.

Die Aufnahme- und Bildqualität kann als sehr gut bezeichnet werden. In dieser DVD kommt Gardiner selbst zu Wort und gibt eine Einführung in das Werk und seinen Proben, sowie berichtet er über seine anschließenden Tour durch Sachsen und Thüringen, wo er historische Stätten von Bach aufsuchte.

Für die Bach-Freunde ein sehr schönes Dokument der Neuzeit mit einer herrlichen Musik und einen in den Bachwerken total beseelten und inspizierten Gardiner, ein hervorragender Bach-Interpret der Gegenwart gibt sich hier ein Stelldichein.

Eine Alternative zur DVD-Einspielung!

WO mit J.E. Gardiner als CD, veröffentlicht in 1987 als Doppel-CD.

CD erhältlich bei amazon für 30,97 €

Das war meine erste CD von Gardiner überhaupt, gekauft Anfang der neunziger Jahre, für meine Hörgewohnheiten sehr gewöhnungsbedürftig, hier begann meine eigentliche Auseinandersetzung mit der “Historischen Aufführungspraxis” der ich mich stellen wollte. Nun kann ich nicht mehr anders, er hat mich mit seinem Interpretations-Stil total inspiriert, ich mag kaum andere Interpreten mir anhören, seinen Schwung und Drive, die künstlerische Bach-Auslegung, sowie seine filigrane Ausarbeitung, Umsetzung und die Durchhörbarkeit fesseln mich ungemein, dass ist für mich Musikerlebnis vom Feinsten und kann kaum noch getoppt werden…..!!

Nun möchte ich etwas von Euch dazu hören, dieser Beitrag hat mir zwar viel Arbeit gemacht, aber viel Freude dabei erfahren dürfen.

Ein schönes Advent-Wochenende wünsche ich allen zusammen,

herzliche Grüße

Volker

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P.S. Hier werde ich noch weitere WO-Einspielungen aufführen, die erwähnenswert mir erscheinen !! (Letzte Aktualisierung; 13.12.2007)

Eine weitere WO-Einspielung von 2007 die heute von jpc im Angebot erschien:

WO; Capella Amsterdam, Leitung: Jan Willem de Vriend

Angaben von jpc, der Preis wurde von 27,99 € auf 19,99 € neu festgelegt!

Deluxe-Edition in Buchformat, 72 Seiten.

Mit einem Essay
über die Rhetorik der wortgebundenen Musik Bachs von Boris
Kehrmann und einem Aufsatz über den liturgischen Kontext
der sechs Kantaten von dem renommierten Bach-Forscher
Robin A. Leaver. Die Fotos des reich illustrierten Bandes
stammen von Eddy Posthuma de Boer und gehen dem Thema Mutter
und Kind rund um den Erdball nach.)

Solisten:
Malin Hartelius, Kristina Hammarström, Jörg Dürmüller,
Detlef Roth, Capella Amsterdam, Combattimento Consort
Amsterdam, Leitung: Jan Willem de Vriend

Sound: stereo & multichannel (Hybrid)
Label: Challenge , DDD, 2006
Bestellnummer: 2750613

Hörproben bei jpc hier klicken!

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Nun eine Einspielung aus der Neuzeit von 1999 mit dem Thomaner Chor und fantastischen Gesangs-Solisten:

WO 2 CD’s für 21,99 €

zu beziehen bei jpc mit Hörproben !!

Gesangs-Solisten: Schlick, Pregardien, Naef, Mertens,
Thomaner Chor, Gewandhausorchester Leipzig,
Leitung: Georg Christoph Biller

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Eine weitere Einspielung des WO von Philippe Herreweghe, die von vielen Hörern gelobt wird !

Die Gesangs-Garde, die da zu hören ist, ist schon großartig………..

Schlick, Chance, Crook, Kooy,

Collegium Vocale Ghent, Leitung: Philippe Herreweghe

2 CD’s / bei jpc zu beziehen für 29,99 € mit Hörproben !!

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Zur Ergänzung und Information füge ich die von @Alex, erwähnte und vorgestellte WO-Einspielung von Diego Fasolis, Coro della Radio Svizzera hier mit ein.

WO; 2 CD’s Neueinspielung von 2005, Diego Fasolis

Gesangs-Solisten:

Lynn Dawson, Bernhard Landauer, Charles Daniels, Klaus Mertens

Vorstellungs-Thread über Diego Fasolis von @Alex, hier über den nachstehenden Link :

Die CD’s mit Hörprobe sind zu beziehen bei j p c zum Preis von 34,99 €

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Aktualisierung mit neuen oder älteren Veröffentlichungen am: 26.11.2008

Heute stolperte ich über eine ältere Einspielung des WO vom „Dresdener Kreuzchor“ unter der Leitung von Martin Flämig aus dem Jahre 1984, als eine historische Juwel-Einspielung.

Dresdener Kreuzchor WO, Leitung: Martin Flämig

CD erhältlich bei amazon für 14,97 €

Dazu eine Kunden-amazon-Rezension:

Viele Versionen des Weihnachtsoratoriums habe ich bereits gehört – die hier vorliegende Aufnahme empfinde ich als unerreicht. Sie ist die 1984 von der VEB aufgenommene Einspielung mit der exzellenten Besetzung Augér (Sopran), Burmeister (Alt), Schreier (Tenor) und Adam (Bass), die sowohl perfekt singen als auch unter Martin Flämigs Leitung eine Interpretation dieser Musik erreichen, die die Tiefe der Bach’schen Komposition unvergleichlich auslotet.

Diese Aufnahme war erstmals als LP erschienen, wurde im Jahr 2004 als Audio-CD neu aufgelegt und wird in höchsten Tönen gelobt, allein wegen den hervorragenden Gesangs-Solisten…!!

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Eine weitere WO-Einspielung aus Fernost von Masaaki Suzuki, zwei CD’s.

Masaaki Suzuki, WO J.S. Bach

CD erhältlich bei amazon für 29,95 €

Bei dieser Einspielung handelt es sich um eine Veröffentlichung aus 1998 die ebenfalls gut Kritiken bekam.

Die Musik hat ihren natürlichen Fluss. Sie wirkt feierlich – aber nie pathetisch. Die Aufnahme hat eine perfekte Klarheit und wirkt in jedem Detail durchdacht und nuanciert.

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Falls mir in nächster Zeit weitere Aufnahmen zur Kenntnis gelangen, werde ich sie hier vorstellen.

Webnews


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Biographien


Biographien: Dirigenten – Instrumentalisten – Gesangs-Solisten – Organisten.


Diese Seite wurde überarbeitet und ist jetzt hier zu finden!



Termin – Tourenplan der Konzerte im Bachjahr 2000 von J.E. Gardiner und Monteverdi Choir


„Bach Cantata Pilgrimage 2000“


Dirigent: Sir J.E. Gardiner


Termin- Tourenplan der Konzerte im Bachjahr 2000 durchgeführt von Sir John Eliot Gardiner, Leitung / The Monteverdi Choir und The English Baroque Soloists


Hallo zusammen!

Nachfolgend findet Ihr den Ablauf der Bach Cantata Pilgrimage 2000. Ich habe diverse Quellen angezapft und trotzdem fehlen gerade im Frühjahr noch einige Konzertdaten und über das Jahr verteilt noch etliche Solistennamen. Dennoch erkennt man, was für ein Mammutprojekt hier veranstaltet wurde.

Die Vorbereitung hat drei Jahre in Anspruch genommen. Ein Großteil der Planung hat neben John Eliot Gardiner selbst mit seiner Frau Isabella de Sabata (inzwischen Isabella Gardiner) durchgeführt. Hierzu wurden unzählige Kirchen besucht und nach verschiedenen Gesichtspunkten ausgewählt (Ort mit Verbindung zu Bach, Pilgerorte, architektonisch besonders interessante Kirchen).

Während der Tour mussten immer wieder Kurzfristige Änderungen vorgenommen werden, so dass es sein kann, dass einige der nachfolgenden Daten überholt werden müssen, wenn die CDs erscheinen. Im Grunde hat es im Jahr 2000 an fast jedem Wochenende 2 Konzerte (oder sogar mehr) gegeben. Eines am Samstag und dann eines am Sonntag, für den die jeweiligen Werke komponiert waren.

Es gibt auch Besonderheiten, die aufhorchen lassen. So fand am Ostersonntag in der Georgenkirche Eisenach der Hauptgottesdienst in wohl nie da gewesener musikalischer Qualität statt: Die musikalische Leitung hatte John Eliot Gardiner. Abends um 19.30Uhr folgte dann das Konzert. Über das ganze Osterfest waren die Ensembles in Eisenach zu Gast.

Nicht wenige Konzerte wurden von Radiostationen (MDR, NDR, BBC, Deutsche Welle) mitgeschnitten und teilweise noch im Jahr 2000 gesendet. Das Konzert in St Jacobi Hamburg am 26. August wurde für NDR TV aufgenommen und einige Wochen später gesendet. Dies ließ natürlich zuerst hoffen, dass dieses Konzert evtl als DVD veröffentlicht werden könnte. Monteverdiproductions hat mir jedoch mitgeteilt, dass es keine weiteren DVD der BCP geben wird, da es kein weiteres eigenes Bildmaterial gibt. Hier scheinen also die Rechte für den TV Mitschnitt unwiderruflich beim NDR zu liegen.

Entgegen der ursprünglichen Planung war fand die BCP nicht ausschließlich (wenn auch hauptsächlich) in Kirchen statt. Es gibt einige Konzerte, die in Konzerthallen stattfanden, z.B. in der Royal Albert Hall.

Ich habe neben das Datum für das Sonntagskonzert (bzw Festtagskonzert) den Anlass geschrieben. Wenn mindestens ein Konzert im Ablauf fehlt, seht Ihr ein (…).

Schöne Grüße,

Martin

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Tour – Übersicht der Konzerte im Bachjahr 2000 von der

Bach Cantata Pilgrimage 2000


Ausführende:

The Monteverdi Choir



The English Baroque Soloists

Leitung:
Sir John Eliot Gardiner

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23. Dezember 1999
Herderkirche Weimar
(Auftaktkonzert)

BWV 248 Weihnachtsoratorium Kantaten 1-3

Sopran: Claron McFaddon ; Alt:Bernarda Fink;

Tenor:Christoph Genz; Bass: Dietrich Henschel

27.Dezember 1999
Herderkirche Weimar


BWV 248 Weihnachtsoratorium Kantaten 4-6

Sopran: Claron McFadden ; Alt:Bernarda Fink ;

Tenor:Christoph Genz ;Bass: Dietrich Hensche

01. Januar 2000 (Neujahr)
Gethsemanekirche, Berlin


BWV 16 Herr Gott, dich loben wir
BWV 41 Jesu, nun sei geprieset
BWV 143 Lobe den Herrn, meine Seele
BWV 171 Gott, wie dein Name

Ruth Holton; Sopran,  Lucy Ballard; Altus, Charles Humphries; Altus,

James Gilchrist; Tenor, Peter Harvey; Bass

02. Januar 2000 (Sonntag nach Neujahr)
Gethsemanekirche, Berlin

BWV 153 – Schau, lieber Gott, wie meine Feind
BWV 58 – Ach Gott, wie manches Herzeleid II

Ruth Holton; Sopran,  SallyBruce-Payne; Altus,

James Gilchrist; Tenor, Peter Harvey; Bass

06. Januar 2000 (Epiphanias)
Nicolaikirche Leipzig


BWV 248 / 5 Ehre sei Dir Gott gesungen
BWV 123 Liebster Immanuel, Herzog der Frommen
BWV 65 Sie werden aus Saba alle kommen
BWV 248 / 6 Herr wenn die stolzen Feinde
Sopran: Magdalena Kozena
Tenor: James Gilchrist
Bass: Peter Harvey

09. Januar 2000 (1. Sonntag nach Epiphanias)
St Jacobi Hamburg


BWV 217 Gedenke, Herr, wie es uns gehet
BWV 154 Mein liebster Jesus ist verloren
BWV 32 Liebster Jesu, mein Verlangen
BWV 124 Meinen Jesum lass ich nicht
Sopran: Claron McFadden
Alt: Michael Chance
Tenor: James Gilchrist
Bass: Peter Harvey

16. + 17. Januar 2000 (2. Sonntag nach Epiphanias)
Old Royal Naval College Chapel, Greenwich


BWV 155 Mein Gott, wie lang, ach lange?
BWV 3 Ach Gott, wie manches Herzeleid I
BWV 13 Meine Seufzer, meine Tränen
Sopran: Joanne Lunn
Alt: Richard Wyn Roberts
Tenor: Julian Podger
Bass: Gerald Finley


22. – 24. Januar 2000 (3. Sonntag nach Epiphanias)
Chiesa di San Marco, Milan


BWV 72 Alles nur nach Gottes Willen
BWV 73 Herr, wie du willt, so schicks mit mir
BWV 111 Was mein Gott will, das g´scheh allzeit
BWV 156 Ich steh mit einem Fuß im Grabe
Sopran: Joanne Lunn
Alt: Sara Mingardo
Tenor: Julian Podger
Bass: Stephen Varcoe

30. Januar 2000 ( 4. Sonntag nach Epiphanias)
Romsey Abbey, Hampshire

BWV 81 Jesus schläft, was soll ich hoffen
BWV 14 Wär Gott nicht mit uns diese Zeit
BWV 26 Ach wie flüchtig, ach wie nichtig
BWV 227 Motette: Jesu, meine Freude
Sopran: Joanne Lunn; Katharine Fuge;
Alt: William Towers; Tenor: Paul Agnew; Bass: Peter Harvey

2. Februar 2000 (St Mariä Reinigung)
Christchurch, Priority Church, Dorset

BWV 83 Erfreute Zeit im neuen Bunde
BWV 82 Ich habe genug
BWV 125 Mit Fried und Freud fahr ich dahin
BWV 200 Bekennen will ich seinen Namen
Alt: Robin Tyson
Tenor: Paul Agnew
Bass: Peter Harvey

20. Februar 2000 (Septuagesimae)
Naarden


BWV 144 Nimm, was dein ist und gehe hin
BWV 227 Jesu, meine Freude
BWV 84 Ich bin vergnügt in meinem Glücke
BWV 92 Ich hab in Gottes Herz und Sinn
Sopran: Miah Persson
Alt: Wilke te Brummelstroete
Tenor: James Oxley
Bass: John Bowley

5. März 2000 (Estomihi)
King´s College Chapel, Cambridge


BWV 22 Jesus nahm zu sich die Zwölfe
BWV 23 Du wahrer Gott und Davids Sohn
BWV 127 Herr Jesu Christ, wahr´Mensch und Gott
BWV 159 Sehet! Wir gehen hinauf nach Jerusalem
Sopran: Ruth Holton
Alt: Claudia Schubert
Tenor: James Oxley
Bass: Peter Harvey

26. März 2000 (Palmsonntag)
Walpole St Peter, Norfolk

BWV 182 Himmelskönig, sei willkommen
BWV 54 Wiederstehe doch der Sünde
BWV 1 Wie schön leuchtet der Morgenstern
Sopran: Malin Hartelius
Alt: Claudia Schubert
Tenor: James Gilchrist
Bass: Peter Harvey

23. April 2000 (1. Ostertag)
Georgenkirche, Eisenach

10 Uhr
Kantatengottesdienst
Liturgie und Musikalische Leitung: John Eliot Gardiner

23. April 2000 (1. Ostertag)
Georgenkirche, Eisenach


BWV 4 Christ lag in Todesbanden
BWV 1009 Cello Suite Nr. 3
BWV 6 Bleib bei uns, denn es will Abend werden
BWV 31 Der Himmel lacht
Sopran: Angharad Gruffydd Jones
Alt: Daniel Taylor
Tenor: James Gilchrist
Bass: Stephen Varcoe
Cello: David Watkin


24. April 2000 (2. Ostertag)
Georgenkirche Eisenach

BWV 66 Erfreut Euch, ihr Herzen
BWV 1008 Cello Suite Nr. 2
BWV 6 Bleib bei uns, denn es will Abend werden
BWV 145 Ich lebe, mein Herze
Sopran: Angharad Gruffydd Jones
Alt: Daniel Taylor
Tenor: James Gilchrist
Bass: Stephen Varcoe
Cello: David Watkin

25. April 2000 (3. Ostertag)
Georgenkirche, Eisenach

BWV 134 Ein Herz, das seinen Jesum
BWV 1010 Cello Suite Nr. 4
BWV 158 Der Friede sei mit dir
BWV 4 Christ lag in Todesbanden
BWV 145 Ich lebe, mein Herze
Sopran: Angharad Gruffydd Jones
Alt: Daniel Taylor
Tenor: James Gilchrist
Bass: Stephen Varcoe
Cello: David Watkin


29. April 2000
Bachkirche Arnstadt


BWV 67 Halt im Gedächtnis Jesum Christ
Präludium und Fuge in C major
BWV 158 Der Friede sei mit dir
Fantasie und Fuge in C minor
Schütz: Motette: Verleih uns Frieden
Schütz: Motette: Gib unsern Fürsten
BWV 42 Am Abend aber desselbigen Sabats
Alt: Daniel Taylor
Bass: Stephen Varcoe
Orgelsolist: KMD Gottfried Preller (an der Bach- Orgel)


30. April 2000 (Quasimodogeniti)
Bachkirche Arnstadt


BWV 150 Nach dir, Herr verlanget mich
BWV 4 Christ lag in Todesbanden
BWV 67 Halt im Gedächtnis Jesum Christ
BWV 42 Am Abend aber desselbigen Sabbats
Alt: Daniel Taylor
Bass: Stephen Varcoe
Alt: Daniel Taylor; Bass: Stephen Varcoe


7. Mai 2000 (Misericordias Domini)
Basilique St. Willibrord, Echternach, Luxembourg

BWV 104 Du Hirte Israel höre
BWV 85 Ich bin ein guter Hirte
BWV 112 Der Herr ist mein getreuer Hirt
BWV 1060 Konzert für Oboe und Violine
Sopran: Katharine Fuge; Alt: William Towers,
Tenor: Norbert Meyn; Bass: Stephen Varcoe


13. Mai 2000
Peterskirche Görlitz


BWV 12 Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen
BWV 103 Ihr werdet weinen und heulen
BWV 146 Wir müssen durch viel Trübsal
Sopran: Brigitte Geller
Alt: William Towers
Tenor: Mark Padmore
Bass: Julian Clarkson
Orgel: Silas Standage


14. Mai 2000 (Jubilate)
Schlosskirche Altenburg


BWV 12 Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen
BWV 103 Ihr werdet weinen und heulen
BWV 146 Wir müssen durch viel Trübsal
Sopran: Brigitte Geller
Alt: William Towers
Tenor: Mark Padmore
Bass: Julian Clarkson
Orgel: Silas Standage (bei der Sinfonia in BWV 146 an der Trost- Orgel)


20. Mai 2000
St Paul´s Birmingham


BWV 166 Wo gehest du hin
BWV 108 Es ist euch gut, dass ich hingehe
BWV 117 Sei Lob und Ehr dem höchsten Gut
BWV 230 Motette: Lobet den Herrn
Alt: Robin Tyson
Tenor: James Gilchrist
Bass: Stephen Varcoe


21. Mai 2000 (Cantate)
St Mary´s Warwick


BWV 166 Wo gehest du hin
BWV 108 Es ist euch gut, dass ich hingehe
BWV 117 Sei Lob und Ehr dem höchsten Gut
BWV 230 Motette: Lobet den Herrn
Alt: Robin Tyson
Tenor: James Gilchrist
Bass: Stephen Varcoe
Alt: Robin Tyson Tenor: James Gilchrist Bass: Stephen Varcoe


27. Mai 2000
Annenkirche Dresden

BWV 86 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch
BWV 87 Bisher habt ihr nichts gebeten
BWV 97 In allen meinen Taten
BWV 227 Jesu meine Freude

Solisten ?


28. Mai 2000 (Rogate)
Annenkirche, Dresden


BWV 86 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch
BWV 87 Bisher habt ihr nichts gebeten
BWV 97 In allen meinen Taten
BWV 227 Jesu meine Freude

Solsiten ?

1. Juni 2000 (Himmelfahrt)
Salisbury Cathedral, Salisbury

BWV 37 Wer da gläubet und getauft wird
BWV 128 Auf Christi Himmelfahrt allein
BWV 43 Gott fähret auf mit Jauchzen
BWV 11 Lobet Gott in seinen Reichen

Solisten ?

4. Juni 2000 (Exaudi)
Sherborne Abbey, Sherborne


BWV 44 Sie werden euch in den Bann tun
BWV 183 Sie werden euch in den Bann tun
BWV 150 Nach dir Herr verlanget mich
J.C. Bach Motette: Fürchte dich nicht

Solisten ?

11. Juni 2000 (1. Pfingsttag)
Holy Trinity, Long Melford


BWV 172 Erschallet ihr Lieder
BWV 59 Wer mich liebet, der wird mein Wort halten
BWV 74 Wer mich liebet, der wird mein Wort halten
BWV 34 O ewiges Feuer, O Ursprung der Liebe
Sopran: Lisa Larsson
Alt: Derek Lee Ragin, Nathalie Stutzmann
Tenor: Christoph Genz
Bass: Panajotis Iconomou


Datum ?

Holy Trinity, Long Melford


BWV 1048 Brandenburgisches Konzert Nr 3
BWV 173 Erhöhtes Fleisch und Blut
BWV 68 Also hat Gott die Welt geliebt
BWV 174 Ich liebe den Höchsten von ganzem Gemüte
Sopran: Lisa Larsson
Alt: Nathalie Stutzmann
Tenor: Cristoph Genz
Bass: Panajotis Iconomou


13. Juni 2000 (3. Pfingsttag)
Holy Trinity, Blythburg

BWV 1048 Brandenburgisches Konzert Nr 3
BWV 184 Erwünschtes Freudenlicht
BWV 175 Er rufet seine Schafe mit Namen
BWV 227 Jesu, meine Freude
Sopran: Lisa Larsson
Alt: Nathalie Stutzmann
Bass: Stephan Loges


18. Juni 2000 (Trinitatisfest)
St Magnus Cathedral, Kirkwall

BWV 165 O heilges Geist- und Wasserbad
BWV 176 Es ist ein trotzig und verzagt Ding
BWV 129 Gelobt sei der Herr
BWV 194 Höchsterwünschtes Freudenfest
Sopran: Ruth Holton
Alt: Daniel Taylor
Tenor: Paul Agnew
Bass: Peter Harvey


23. Juni 2000
St Giles, Cripplegate, London


BWV 167 Ihr Menschen, rühmet Gottes Liebe
BWV 7 Christ unser Herr zum Jordan kam
BWV 30 Freue dich, erlöste Schar
Sopran: Joanne Lunn
Alt: Wilke te Brumelstroete
Tenor: Paul Agnew
Bass: Dietrich Henschel


24. Juni 2000 (Johannisfest)
St Giles, Cripplegate, London


BWV 167 Ihr Menschen, rühmet Gottes Liebe
BWV 7 Christ unser Herr zum Jordan kam
BWV 30 Freue dich, erlöste Schar
Sopran: Joanne Lunn
Alt: Wilke te Brumelstroete
Tenor: Paul Agnew
Bass: Dietrich Henschel


25. Juni 2000 (1. Sonntag nach Trinitatis)
St Giles, Cripplegate, London


BWV 75 Die Elenden sollen essen
BWV 39 Brich dem Hungrigen dein Brot
BWV 20 O Ewigkeit, du Donnerwort I
Sopran: Gilian Keith
Alt: Wilke te Brummelstroete
Tenor: Paul Agnew
Bass: Dietrich Henschel


26. Juni 2000
St Giles, Cripplegate, London


BWV 75 Die Elenden sollen essen
BWV 39 Brich dem Hungrigen dein Brot
BWV 20 O Ewigkeit, du Donnerwort I
Sopran: Gilian Keith
Alt: Wilke te Brummelstroete
Tenor: Paul Agnew
Bass: Dietrich Henschel

1. Juli 2000 (2. Sonntag nach Trinitatis)
Strasbourg, St Guillaume

BWV 2 Ach Gott, vom Himmel sieh darein
BWV 10 Meine Seele erhebt den Herrn
Schütz Motette: Die Himmel erzählen die Ehre Gottes
BWV 76 Die Himmel erzählen die Ehre Gottes

Solisten ?



15. Juli 2000
Royal Albert Hall, London


BWV 1069 Suite Nr. 4
BWV 24 Ein ungefärbt Gemüte
Brandenburgisches Konzert Nr 1
BWV 185 Barmherziges Herze der ewigen Liebe
BWV 243 Magnificat
Sopran: Miah Persson
Mezzo Sopran: Magdalena Kozena
Alt: Nathalie Stutzmann
Tenor: Paul Agnew
Bass: Nicholas Teste


23. Juli 2000 (5. Sonntag nach Trinitatis)
Divi Blasii, Mühlhausen


BWV 131 Aus der Tiefen rufe ich
BWV 93 Wer nur den lieben Gott lässt walten
BWV 88 Siehe, ich will viel Fischer aussenden
BWV 71 Gott ist mein König
Sopran: Joanne Lunn
Alt: William Towers
Tenor: Kobie van Rensburg
Bass: Peter Harvey


27.- 28. Juli 2000
Iona Abbey, Iona


BWV 161 Komm du süße Todesstunde
BWV 106 Actus Tragicus
BWV 131 Aus der Tiefen rufe ich
BWV 53 Schlage doch gewünschte Stunde
BWV 118 O Jesu Christ, meins Leben Licht
Sopran: N.N.
Alt: Daniel Taylor
Tenor: James Gilchrist
Bass: Stephen Varcoe


30. Juli 2000 / 11 Uhr und 16 Uhr (6. Sonntag nach Trinitatis)
St. Gumbertus, Ansbach


BWV 170 Vergnügte Ruh, beliebte Seelenlust
BWV 9 Es ist das Heil uns kommen her
BWV 131 Aus der Tiefen rufe ich

Solisten ?

5. – 6. August 2000 (7. Sonntag nach Trinitatis)
St. Mary´s Parish Church, Haddington, East Lothian


BWV 186 Ärgre dich, O Seele nicht
Motette: Lobet den Herrn alle Heiden
BWV 107 Was willst du dich betrüben
Motette: Der Gerechte kommt um
BWV 187 Es wartet alles auf dich

Solisten ?

12. August 2000
St Marien, Lübeck

BWV 136 Erforsche mich Gott
BWV 178 Wo Gott der Herr nicht bei uns hält
BWV 228 Fürchte dich nicht
BWV 45 Es ist dir gesagt, Mensch
Motette: Der Gerechte kommt um

Solisten ?


13. August 2000 (8. Sonntag nach Trinitatis)
Christkirche, Rendsburg


BWV 136 Erforsche mich, Gott
BWV 178 Wo Gott der Herr nicht bei uns hält
BWV 228 Fürchte dich nicht
BWV 45 Es ist dir gesagt, Mensch

Solisten ?

19. August 2000 (9. Sonntag nach Trinitatis)
Pfarrkirche St Nikolaus, Merano


BWV 94 Was frag ich nach der Welt
BWV 168 Tue Rechnung! Donnerwort
BWV 105 Herr, gehe nicht ins Gericht
Sopran: Katharine Fuge
Alt: Daniel Taylor
Tenor: James Gilchrist
Bass: Peter Harvey


26. August 2000
St. Jacobi, Hamburg


BWV 46 Schauet doch und sehet
BWV 101 Nimm von uns, Herr, du treuer Gott
Brandenburgisches Konzert Nr 3
BWV 113 Herr, deine Augen sehen nach dem Glauben
Sopran: Joanne Lunn
Alt: Daniel Taylor
Tenor: Christoph Genz
Bass: Gotthold Schwarz


27. August 2000 (10. Sonntag nach Trinitatis)
Dom zu Braunschweig


BWV 46 Schauet doch und sehet
BWV 101 Nimm von uns, Herr, du treuer Gott
BWV 113 Herr, deine Augen sehen nach dem Glauben
Zugabe: „Vor deinen Thron tret ich hiermit“
Sopran: Joanne Lunn
Alt: Daniel Taylor
Tenor: Christoph Genz
Bass: Gotthold Schwarz


3. September 2000 (11. Sonntag nach Trinitatis)
St David´s Catedral, Wales


BWV 179 Siehe zu, dass deine Gottesfurcht nicht Heuchelei ist
BWV 199 Mein Herze schwimt im Blut
BWV 113 Herr Jesu Christ, du höchstes Gut
Sopran: Magdalena Kozena
Alt: William Towers
Tenor: Mark Padmore
Bass: Stephan Loges


9. September 2000
Marktkirche, Halle


BWV 35 Geist und Seele wird verwirret
BWV 69a Lobe den Herrn, meine Seele
BWV 137 Lobe den Herren
Sopran: Joanne Lunn
Alt: Robin Tyson
Tenor: Christoph Genz
Bass: Peter Harvey

-.–
10. September 2000 (12. Sonntag nach Trinitatis)
St Jakobskirche, Köthen


BWV 35 Geist und Seele wird verwirret
BWV 69a Lobe den Herrn, meine Seele
BWV 137 Lobe den Herren
Sopran: Kathaeine Fuge Alt: Robin Tyson
Tenor: Christoph Genz
Bass: Peter Harvey


17. September 2000 (13. Sonntag nach Trinitatis)
Dreikönigskirche, Frankfurt


BWV 77 Du sollt Gott, deinen Herren, lieben
BWV 33 Allein zu dir, Herr Jesu Christ
BWV 164 Ihr, die ihr euch von Christo nennet
Sopran: Gillian Keith Alt: Nathalie Stutzmann
Tenor: Christoph Genz Bass: Jonathan Brown


19. September 2000
Palais des Beaux Arts, Brüssel

BWV 77 Du sollt Gott, deinen Herren, lieben
BWV 33 Allein zu dir, Herr Jesu Christ
BWV 164 Ihr, die ihr euch von Christo nennet

Solisten ?


24. September 2000 (14. Sonntag nach Trinitatis)
Abbey d´Ambronay, Ambronay


BWV 25 Es ist nichts Gesundes an meinem Leibe
BWV 78 Jesu, der du meine Seele
BWV 17 Wer Dank opfert, der preiset mich
Sopran: Malin Hartelius
Alt: Robin Tyson
Tenor: James Gilchrist
Bass: Peter Harvey


28. September 2000
Unser Lieben Frauen, Bremen


BWV 138 Warum betrübst du dich, mein Herz?
BWV 99 Was Gott tut, das ist wohlgetan II
BWV 51 Jauchzet Gott in allen Landen
BWV 100 Was Gott tut, das ist wohlgetan III
Sopran: Malin Hartelius
Alt: Robin Tyson
Tenor: James Gilchrist
Bass: Peter Harvey


29. September 2000 (Michaelisfest)
Unser Lieben Frauen, Bremen


BWV 50 Nun ist das Heil und die Kraft
BWV 130 Herr Gott, dich loben alle wir
BWV 19 Es erhub sich ein Streit
BWV 1043 Konzert für 2 Violinen und Orchester
BWV 149 Man singet mit Freuden vom Sieg
Sopran: Malin Hartelius
Alt: Richard Wyn Roberts
Tenor: James Gilchrist
Bass: Peter Harvey


30. September 2000
Mariendom, Velbert- Neviges


BWV 130 Herr Gott, dich loben alle wir
BWV 19 Es erhub sich ein Streit
BWV 1043 Konzert für 2 Violinen und Orchester
BWV 149 Man singet mit Freuden vom Sieg
BWV 50 Nun ist das Heil und die Kraft
Sopran: Malin Hartelius
Alt: Richard Wyn Roberts
Tenor: James Gilchrist
Bass: Peter Harvey


1. Oktober 2000 (15. Sonntag nach Trinitatis)
Münsterbasilika, Bonn


BWV 138 Warum betrübst du dich, mein Herz?
BWV 99 Was Gott tut, das ist wohlgetan II
BWV 51 Jauchzet Gott in allen Landen
BWV 100 Was Gott tut, das ist wohlgetan III
Sopran: Malin Hartelius
Alt: Robin Tyson
Tenor: James Gilchrist
Bass: Peter Harvey


7. Oktober 2000
Kathedrale, Santiago de Compostela


BWV 161 Komm, du süße Todesstunde
BWV 27 Wer weiß, wie nahe mir mein Ende
BWV 8 Liebster Gott, wann werd ich sterben
BWV 95 Christus, der ist mein Leben
Sopran: Katharine Fuge
Alt: Robin Tyson
Tenor: Mark Padmore
Bass: Thomas Guthrie


8. Oktober 2000 (16. Sonntag nach Trinitatis)
Lapa Church, Oporto


BWV 161 Komm, du süße Todesstunde
BWV 27 Wer weiß, wie nahe mir mein Ende
BWV 8 Liebster Gott, wann werd ich sterben
BWV 95 Christus, der ist mein Leben
Sopran: Katharine Fuge
Alt: Robin Tyson
Tenor: Mark Padmore
Bass: Thomas Guthrie


14. Oktober 2000 (17. Sonntag nach Trinitatis)

Ort ?
Lund BWV 148 Bringet dem Herrn Ehre seines Namens
BWV 114 Ach, lieben Christen seid getrost
BWV 47 Wer sich selbst erhöhet

Solisten ?


15. Oktober 2000 (17. Sonntag nach Trinitatis)

Ort ?

BWV 148 Bringet dem Herrn Ehre seines Namens
BWV 114 Ach, lieben Christen seid getrost
BWV 47 Wer sich selbst erhöhet

Solisten ?


22. Oktober 2000 (18. Sonntag nach Trinitatis)
Thomaskirche, Leipzig


BWV 96 Herr Christ, der einge Gottessohn
BWV 169 Gott soll allein mein Herze haben
BWV 116 Du Friedefürst, Herr Jesu Christ

Solisten ?


29. Oktober 2000 (19. Sonntag nach Trinitatis)
Erlöserkirche, Potsdam


BWV 48 Ich elender Mensch, wer wird mich erlösen
BWV 5 Wo soll ich fliehen hin
BWV 90 Es reißet euch ein schrecklich Ende
BWV 56 Ich will den Kreuzstab gerne tragen
Sopran: Joanne Lunn
Alt: William Towers
Tenor: James Gilchrist
Bass: Peter Harvey


31. Oktober 2000 (Reformationstag)
Schlosskirche, Wittenberg


BWV 79 Gott der Herr ist Sonn und Schild
BWV 192 Nun danket alle Gott
BWV 80 Ein feste Burg ist unser Gott
Sopran: Joanne Lunn
Alt: William Towers
Tenor: James Gilchrist
Bass: Peter Harvey


4. November 2000
Genua


BWV 162 Ach, ich sehe itzt
BWV 180 Schmücke dich, o liebe Seele
BWV 49 Ich geh und suche mit Verlangen

Solisten ?

5. November 2000 (20. Sonntag nach Trinitatis)
Santa Maria spora, Minvera, Rom

BWV 162 Ach, ich sehe itzt, da ich zur Hochzeit gehe
BWV 180 Schmücke dich, o liebe Seele
BWV 49 Ich geh und suche mit Verlangen

Solisten ?



10. November 2000
St John, Riga


BWV 109 Ich glaube, lieber Herr, hilf meinem Unglauben
BWV 38 Aus tiefer Not schrei ich zu dir
BWV 98 Was Gott tut, das ist wohlgetan
BWV 188 Ich habe meine Zuversicht

Solisten ?


12. November 2000 (21. Sonntag nach Trinitatis)
St Oleviste

BWV 109 Ich glaube, lieber Herr, hilf meinem Unglauben
BWV 38 Aus tiefer Not schrei ich zu dir
BWV 98 Was Gott tut, das ist wohlgetan
BWV 188 Ich habe meine Zuversicht

Solisten ?



18. November 2000
Abbey, Bath


BWV 89 Was soll ich aus dir machen, Ephraim
BWV 115 Mache dich, mein Geist bereit
BWV 55 Ich armer Mensch, ich Sündenknecht
BWV 60 O Ewigkeit, du Donnerwort

Solisten ?

19. November 2000 (22. Sonntag nach Trinitatis)
Eton College Chapel, Windsor

BWV 89 Was soll ich aus dir machen, Ephraim
BWV 115 Mache dich, mein Geist bereit
BWV 55 Ich armer Mensch, ich Sündenknecht
BWV 60 O Ewigkeit, du Donnerwort

Solisten ?


25. November 2000
Cantebury Cathedral

BWV 163 Nur jedem das Seine
BWV 139 Wohl dem, der sich auf seinen Gott
BWV 52 Falsche Welt, ich trau dir nicht
BWV 140 Wachet auf, ruft uns die Stimme

Solisten ?


26. November 2000 (23. Sonntag nach Trinitatis)
Winchester Cathedral

BWV 163 Nur jedem das Seine
BWV 139 Wohl dem, der sich auf seinen Gott
BWV 52 Falsche Welt, ich trau dir nicht
BWV 140 Wachet auf, ruft uns die Stimme

Solisten ?


3. Dezember 2000 (1. Advent)
St Maria im Kapitol, Köln

BWV 61 Nun komm, der Heiden Heiland
BWV 63 Nun komm, der Heiden Heiland
BWV 36 Schwingt freudig euch empor
Sopran: Joanne Lunn
Alt: Robin Tyson
Tenor: James Oxley
Bass: Dietrich Henschel


4. Dezember 2000
Arsenal Concert Hall, Metz

BWV 61 Nun komm, der Heiden Heiland
BWV 63 Nun komm, der Heiden Heiland
BWV 36 Schwingt freudig euch empor
Sopran: Joanne Lunn
Alt: Robin Tyson
Tenor: James Oxley
Bass: Dietrich Henschel


5. Dezember 2000
Auditorium, Dijon

BWV 61 Nun komm, der Heiden Heiland
BWV 63 Nun komm, der Heiden Heiland
BWV 36 Schwingt freudig euch empor
Sopran: Joanne Lunn
Alt: Robin Tyson
Tenor: James Oxley
Bass: Dietrich Henschel


9. Dezember 2000
St. Michaelis, Lüneburg


BWV 70a Wachet! Betet! Wachet!
BWV 132 Bereitet die Wege, bereitet die Bahn
BWV 147 Herz und Mund und Tat und Leben
Motette: Der Gerechte kommt um
Sopran: Brigitte Geller
Alt: Michael Chance
Tenor: Jan Kobow
Bass: Dietrich Henschel


25. Dezember 2000 (1. Weihnachtstag)
St Batholomew´s Church, New York

BWV 91 Gelobet seist du, Jesu Christ
BWV 121 Christum wir sollen loben schon
BWV 40 Dazu ist erschienen der Sohn Gottes
BWV 110 Unser Mund sei voll Lachens
Sopran: Katharine Fuge, Joanne Lunn
Alt: Robin Tyson, William Towers
Tenor: James Gilchrist
Bass: Peter Harvey


27. Dezember 2000 (3. Weihnachtstag)
St Batholomew´s Church, New York

BWV 64 Sehet, welch eine Liebe hat uns der Vater erzeiget
BWV 151 Süßer Trost, mein Jesus kömmt
BWV 57 Selig ist der Mann
BWV 133 Ich freue mich in dir
Sopran: Katharine Fuge, Gillian Keith, Joanne Lunn
Alt: Robin Tyson, William Towers
Tenor: James Gilchrist
Bass: Peter Harvey


31. Dezember 2000 (1. Sonntag nach Weihnachten)
St Batholomew´s Church, New York
(Abschlusskonzert)

BWV 152 Tritt auf die Glaubensbahn
BWV 225 Singet dem Herrn ein neues Lied!
BWV 122 Das neugeborne Kindelein
Sanctus aus BWV 232
BWV 28 Gottlob! Nun geht das Jahr zu Ende
BWV 190 Singet dem Herrn ein neues Lied!
Sopran: Katharine Fuge, Gillian Keith, Joanne Lunn
Alt: Daniel Taylor
Tenor: James Gilchrist Bass: Peter Harvey

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