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Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Hörbeispielen und Kantaten-Beschreibung für den Sonntag “Exaudi”


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Bild-Link - 8 CDs - 800 Jahre Thomanerchor

Bild-Link – 8 CDs – 800 Jahre Thomanerchor   Web-Link: http://astore.amazon.de/blogdiskubach-21/detail/B007LKHOWE                                                                                                                       

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Liebe Bach-Freunde/innen !

Nach den Veröffentlichungen einer Übersicht der BWV für Bach-Kantaten:

 Link: BWV als PDF-Download

stelle ich für jeden Sonntag im Kirchenjahr den Besuchern von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder Sehprobe und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am  20.05.2012 

begehen wir den

Sonntag   ”Exaudi

Der Name dieses Sonntags leitet sich ab von dem Beginn der lateinischen Antiphon: Exaudi, Domine, vocem meam, qua clamavi ad te; miserere mei, et exaudi me! (Ps 27,7;). Der Sonntag ist schon deutlich auf Pfingsten bezogen dadurch, dass er die wartende Haltung der Gemeinde und damit ihre Abhängigkeit vom Heilswirken Gottes herausstreicht, und von daher eigentlich nicht mehr Bestandteil des Osterfestkreises, der mit Christi Himmelfahrt abschloss. Allerdings hat man sich im neuen Evangelischen Gottesdienstbuch nicht dazu durchringen können, als liturgische Farbe violett zu wählen, obgleich diese Farbe sicherlich angemessen wäre.

Der Sonntag Exaudi spiegelt die Spannung wider, in der die Jünger sich befanden, nachdem ihr Herr gen Himmel aufgefahren war. Sie wissen um die Verheißung des Geistes, haben ihn aber noch nicht erfahren. Sie leben in einer kaum erträglichen Spannung, denn das Vergangene hat nun keine Bedeutung mehr, und das Zukünftige hat keine Kraft. Die Gegenwart, in der sie machtlos sind, wird übermächtig und scheint sie zu fesseln. In diese Spannung hinein erklingt als Erinnerungsruf die Rede Jesu, in der er den Tröster, seinen Geist, verheißt. Am Sonntag Exaudi hören wir die Verheißungen des Geistes und beten, dass dieser Geist unter uns sei und wirke. Wohl wissen wir von Pfingsten her, dass der Geist Gottes schon ausgegossen ist auf alles Fleisch, aber oft erkennen wir unsere eigene Trägheit, die dem Wirken des Geistes keinen Platz gewährt. Aufgrund der Verheißungen aber glauben wir, dass der Geist uns erfüllt und unsere Trägheit von uns nimmt.

Wochenspruch: 

Christus spricht: Wenn ich erhöht werde von der Erde, will ich alle zu mir ziehen. (Joh 12, 32)

(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten für den Sonntag  ”Exaudi

BWV     44 – Sie werden euch in den Bann tun

BWV  183 – Sie werden euch in den Bann tun

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Bach-Kantate 

WDR3 – Geistliche Musik

Sendung: 09:05 Uhr bis 10:00 Uhr.

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WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html

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Allgemein Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/

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Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/programDateDateSender.jsp?programmeId=3;dayOffset=0.

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:.

Geistliche Musik – Sonntag: 09:05 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 183 „Sie werden euch in den Bann tun“
Kantate zum Sonntag Exaudi
für Soli, Chor, Bläser, Streicher und Basso continuo

Barbara Schlick, Sopran
Andreas Scholl, Altus
Christoph Prégardien, Tenor
Gotthold Schwarz, Bass

Concerto Vocale Leipzig
Ensemble Baroque de Limoges
Leitung: Christophe Coin

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NDRkultur – (Kantate)

Sendung: 08:03 Uhr bis 08:40 Uhr

Livestream – Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

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Programm – Link:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/programmuebersichten/index.html

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Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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.NDRKultur – Auszüge aus dem Programm:

.Geistliche Musik am Sonntag um 08:03 bis 08:40 Uhr

Johann Sebastian Bach:

BWV 183 „Sie werden euch in den Bann tun“

Barbara Schlick, Sopran / Andreas Scholl, Altus
Christoph Prégardien, Tenor / Gotthold Schwarz, Bass
Concerto Vocale Leipzig
Ensemble Baroque de Limoges
Ltg.: Christophe Coin


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SWR2

Sendung: 08:03 Uhr bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html

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Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik am Sonntag um 08:03 bis 08:30 Uhr

Georg Philipp Telemann:

„Ich halte aber dafür“
Mona Spägele (Sopran)
Henning Voss (Countertenor)
Wilfried Jochens (Tenor)
Klaus Mertens (Bass)
Arno Paduch (Zink)

Telemann-Kammerorchester Michaelstein 
Leitung: Ludger Rémy

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Johann Sebastian Bach:

BWV 183  – Auszug: „Ich fürchte nicht des Todes Schrecken“
Peter Schreier (Tenor)
Bach-Collegium Stuttgart 
Leitung: Helmuth Rilling

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rbb kulturradio

Sendung: 09:30 Uhr bis 10:00 Uhr

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Programm:  http://www.kulturradio.de/programm/index.html

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Livestream http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio – Auszüge aus dem Programm:

Sonntag von 09:30 Uhr bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 183 „Sie werden euch in den Bann tun“

Kantate Sonntag Exaudi

Joanne Lunn, Sopran
Daniel Taylor, Altus
Paul Agnew, Tenor
Panajotis Iconomou, Bass

Monteverdi Choir
English Baroque Soloists
Leitung: John Eliot Gardiner

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mdr-figaro

Sendung: 06:30 Uhr bis 07:00 Uhr

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Kantate

Programm:  http://www.mdr.de/mdr-figaro/programm/.

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mdr-figaro Live: http://www.mdr.de/mdr-figaro/index.html .

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mdr-figaro – Auszüge aus dem Programm:

Sendung: Sonntag: um 06:30 Uhr bis 07:00 Uhr

Johann Sebastian Bach:

6:25 Uhr – Einführung zur Kantate

800 Jahre Thomana

06:30 Uhr Kantate

Antonio Vivaldi:

Gloria D-Dur RV 589

Paul Bernewitz und Luis Fischer, Sopran (Thomaner); Stefan Kahle, Alt (Thomaner)

Thomanerchor Leipzig,

kammerorchesterbasel

Leitung: Georg Christoph Biller 

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Bayern-Klassik
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Sendung: 08:05 Uhr bis 08:30 Uhr
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Live-Stream:  (Hier ist ein wenig Geduld gefordert bis der Player erscheint..!!)
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oder
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Bayern-Klassik – Auszüge aus dem Programm:
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Sendung: Sonntag um 08:05 Uhr bis 08:30 Uhr
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Die Bach-Kantate:
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Johann Sebastian Bach:
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BWV 44 „Sie werden euch in den Bann tun“

Kantate zum Sonntag Exaudi,

Emma Kirkby, Sopran; Melinda Paulsen, Alt;

Kobie van Rensburg, Tenor; Michael Schopper, Bass;

Heinrich Schütz Ensemble München;

Monteverdi-Orchester München 

Leitung: Wolfgang Kelber

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Videos mit Bach-Kantaten zum Sonntag – „Exaudi“
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/ YouTube: BWV 44 –  Sie werden euch in den Bann tun”   –  (Interpret: Herreweghe )

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/ YouTube: BWV 183 –  Sie werden euch in den Bann tun ”   –  (Interpret: SDG )
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BWV 150 „Nach dir, Herr, verlanget mich“
ist liturgisch nicht gebunden.

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/ YouTube: BWV 150 –  „Nach dir, Herr, verlanget mich”   
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CDs – Bach-Kantaten: für den Sonntag  Rogate und  Exaudi

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Cover:  SDG 144 Vol. 25

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CD-Bestellung  zum  Link:   CD  Bach-Kantaten – SDG 144, Vol. 25

Aufführungsorte:

Kantaten für den Sonntag: Rogate und Exaudi

Annenkirche, Dresden  am 27. und 28. Mai 2000

Sherborne Abbey, am 4. Juni 2000

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CD-Inhalte:

BWV 86 – Wahrlich, wahrlich, ich sage euch /

Gardiner Pilgrimage CD 144 Vol.  25 – CD 1

BWV 87 – Bisher habt ihr nichts gebeten in meinem Namen /

Gardiner Pilgrimage CD 144 Vol. 25 – CD 1 

BWV 97 – In allen meinen Taten /

Gardiner Pilgrimage CD 144 Vol. 25 – CD 1 

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BWV  44 – Sie werden euch in den Bann tun /

Gardiner Pilgrimage CD 144 Vol. 25 – CD  2

BWV 150 – Nach dir, Herr, verlanget mich /

Gardiner Pilgrimage CD 144 Vol.  25 – CD  2

BWV 183 – Sie werden euch in den Bann tun /

Gardiner Pilgrimage CD 144 Vol.  25 – CD  2

Johann Christoph Bach (1642-1703) Motette – Fürchte dich nicht /

Gardiner Pilgrimage CD 144 Vol.  25 – CD  2

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Kantaten für den Sonntag: Rogate und Exaudi

Annenkirche, Dresden  am 27. und 28. Mai 2000

Sherborne Abbey, am 4. Juni 2000

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Kantaten-Beschreibung: BWV 183 Sie werden euch in den Bann tun“ 

Bachs zweite Vertonung unter dem Titel „Sie werden euch in den Bann tun“ BWV 183, ein Jahr später geschrieben, diesmal auf einen Text von Christiane Mariane von Ziegler, ist von noch höherem künstlerischen Format und auf ein theologisches Ziel anderer Art gerichtet. Sie erweckt den Anschein, als hätten Bach und Ziegler beschlossen, entweder unabhängig voneinander oder vom Leipziger Klerus dazu genötigt, das Evangelium etwas hoffnungsvoller auszulegen. Da Pfingsten immer näher rückte, mag Bach seine Textdichterin überredet haben, die zahlreichen theologischen Themen, die er in den Wochen zuvor ausgegraben hatte, sich noch einmal vorzunehmen und in eine neue Ordnung zu bringen: weltliche Verfolgung (Nr. 1), Ungemach, das Jesus durch seine schützende Hand lindert (Nr. 2), Trost, den Jesus durch seinen Geist spendet (Nr. 3), Vertrauen auf die Führung des Heiligen Geistes (Nr. 4) und schließlich die Aufgabe des Heiligen Geistes, die Menschen zu lehren, wie sie richtig beten sollen, um göttlichen Beistand zu erlangen (Nr. 5).

Der einleitende Spruch, ein fünf Takte umfassendes Accompagnato, wird von vier Oboen (zwei d’amore und zwei da caccia) vorgetragen, was in Bachs Schaffen außerhalb seines Weihnachtsoratoriums einmalig ist. Und als Symbol für den Weg aus der Verzweiflung lässt er die erste Oboe hier sogar in die Höhe klimmen. Diese Passage ist der prägnanteste und dramatischste Auftakt zu einer Kantate, den Bach jemals geschrieben hat, so völlig anders als seine Lösung im vergangenen Jahr, als er den gleichen Text mit einem siebenundachtzig Takte umfassenden Duett und einem Chor von weiteren fünfunddreißig Takten vertont hatte! In der sich anschließenden monumentalen Arie in e-moll für Tenor mit viersaitigem Violoncello piccolo beteuert der Sänger, er ‚fürchte nicht des Todes Schrecken’, obwohl ihn jede einzelne reich verzierte und fiebrige Synkopierung und die unterlegten rhythmischen Muster Lügen strafen. Unterdessen setzt das Cello mit dahinfegenden Arpeggien unbeirrt seinen lichtvollen Weg fort.

In gewisser Weise ist diese Arie eine intime scena, die uns zeigt, wie sich der Gläubige müht, seine Angst vor der Heimsuchung und einem unerquicklichen Ende zu überwinden, ständig gestützt von den tröstenden Klängen seines Begleiters, des Cellos – als Symbol für den im Text genannten ‚Schutzarm’. (Mir drängte sich hier eine Parallele auf zu der Beziehung zwischen Menschen und ihren ‚Dämonen’, die Philip Pullman in seiner Trilogie His Dark Materials beschreibt.) Am Ende des B-Teils scheint der reuige Sünder zuversichtlicher geworden zu sein, denn eine Modulation nach G-dur verweist auf die ‚Belohnung’, die seinen Verfolgern bald zuteil werden wird. Es ist eine lange Arie, äußerst anspruchsvoll für den Sänger und ebenso für den Cellisten. Unter dem honigfarbenen Fächergewölbe der Sherborne Abbey wirkte sie ätherisch und einfach überwältigend.

Noch einen einzigen Takt gewährt Bach der positiven Tonart G- dur, bevor er in dem Accompagnato für Alt, ‚Ich bin bereit, mein Blut und armes Leben vor dich, mein Heiland, hinzugeben’, wieder nach e-moll zurückkehrt. Besonders typisch für dieses Rezitativ ist der viermal erfolgende Austausch von vier Noten zwischen den beiden Oboenpaaren, die wir antiphonal eingesetzt haben. Chafe erkennt in dem tritonusähnlichen Nebeneinander von fis und C (bereits im B-Teil der vorigen Arie vorhanden) ein ‚auf Transformation gerichtetes harmonisches Geschehen’, das widerspiegelt, ‚wie der Geist im Innern erlebt wird’ als Reaktion auf eine plötzlich auftretende menschliche Schwäche (‚gesetzt, es sollte mir vielleicht zu viel geschehen’).

Dieses dient dazu, die Entwicklung der spirituellen Thematik in dieser (sehr viel klarer angelegten) Kantate zu verdeutlichen, da sie in einem Wechsel zum C-dur der Sopran-Arie (Nr. 4) gipfelt, einem munteren und eleganten Tanz im Dreiertakt, offensichtlich dazu bestimmt, die Wirkung des Heiligen Geistes auf die Gläubigen zu feiern. Hier sind die beiden Oboen da caccia als Vermittler aktiv, verdoppeln die ersten Violinen in der Oktave und machen sich dann mit ihren eigenen Melismengirlanden auf den Weg. Selbst im B-Teil der Arie legt Bach Wert darauf, auf die Schwachheit der Menschen im Gebet und die Mittlerrolle des Heiligen Geistes zu verweisen, indem er in die Tonarten d, g und c modulatorisch abtaucht (so wie er es in Nr. 6 von BWV 87 zwei Wochen zuvor gehandhabt hatte), bevor er sich wieder in C-dur etabliert. Zudem lenkt er die Aufmerksamkeit auf den Gegensatz zwischen dem positiven Wirken des Heiligen Geistes (vergnügte, aufsteigende melodische Figuren auf den ersten Violinen, die von den Oboen da caccia verdoppelt werden) und sein Umherirren in den düsteren Winkeln des menschlichen Herzens (abwärts ziehende Arpeggien im Continuo). Schließlich füllt Bach, da er ja vier Oboen zur Verfügung hat, seinen Abschlusschoral (auf die Melodie ‚Helft mir Gottes Güte preisen’ aus einem Lied Paul Gerhardts) mit ungewöhnlich üppigen Mittelstimmen, vielleicht um hervorzuheben, wie das Gebet zum Himmel steigt: ‚es steigt und lässt nicht abe, bis der geholfen habe, der allein helfen kann’. 

© John Eliot Gardiner 2008

Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier

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Kantaten-Beschreibungen zu den BWV  von „Sir John Eliot Gardiner“ 

ist als PDF-Download nachstehend hinterlegt !

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  Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen zu den Sonntagen:

                   Rogate und Exaudi

                   Gardiner Reisetagebuch SDG 144 zum Download als PDF

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  Künstler-Beitrag:  David Watkin, Violoncello    als PDF /

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Kirche St. Jakob in Köthen – J.S, Bach Kantate für den Sonntag: Cantate – BWV 172 „Erschallet ihr Lieder“ – Eingangs-Satz.

„Erschallet, ihr Lieder, erklinget, ihr Saiten!“ (BWV 172) ist eine geistliche Kantate von Johann Sebastian Bach. Er komponierte sie 1714 in Weimar für Pfingsten und führte sie dort in der Schlosskapelle am 20. Mai 1714 zum ersten Mal auf.

Die Kantate ist gesetzt für vier Solisten, Chor und ein festliches Orchester: drei Trompeten, Pauken, Oboe (in späteren Fassungen Oboe d’amore oder Orgel), Streicher, Violoncello, Fagott und Basso continuo. Der Text für die Sätze 1 und 3 bis 5 wird Salomon Franck zugeschrieben.

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800 Jahre Thomaner, ein köstlicher Film zum Jubiläum..!!

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Ich wünsche allen einen schönen musikalischen Sonntag  „Exaudi !“
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Herzliche Grüße
Volker
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Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Hörbeispielen und Kantaten-Beschreibung für den Sonntag “Rogate”


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Bild - Link: Festschrift 800 Jahre Thomaner

Bild – Link: Magazin 800 Jahre Thomaner  / oder  Link: http://www.leipziger-freiheit.de/publikationen/thomana/

Liebe Bach-Freunde/innen !

Nach den Veröffentlichungen einer Übersicht der BWV für Bach-Kantaten:

 Link: BWV als PDF-Download

stelle ich für jeden Sonntag im Kirchenjahr den Besuchern von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder Sehprobe und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am  13.05.2012 

begehen wir den Sonntag   ”Rogate

Der Name dieses Sonntags rührt von den Bittumgängen her, die in vergangener Zeit (und manchenorts noch heute) auf den Feldern für eine gute Ernte vollzogen wurden. Diese Bittumgänge begannen am Sonntag Rogate (= Betet!) und wurden in der damit beginnenden Woche fortgeführt.
Der Sonntag Rogate wird in der evangelischen Kirche als Missionssonntag begangen. Mit ihm beginnt die „Missionsopferwoche“.
Der Sonntag Rogate ist der Betsonntag. Dieses Thema wird in den Perikopen vielfach beleuchtet. Auch dieses Thema ist eine Antwort auf das Ostergeschehen: Die Gemeinde ist nun frei durch Jesus Christus, Gott direkt zu bitten, ohne jeglichen Mittler, wie es zuvor notwendig gewesen war. Die Perikopen beleuchten das Thema Gebet nur von dem Aspekt des „Bittens“ her, was wohl angemessen ist. Wir sollten aber nicht vergessen, dass zum Gebet auch Dank gehört!

Am Sonntag Rogate erfahren wir, dass das Gebet eine große Verheißung hat. Dabei sollen wir nicht viele Worte machen, sondern inständig bitten nicht nur für uns, sondern auch für alle Menschen. Das Gebet der Gemeinde hat dabei eine besondere Verheißung, aber auch das Gebet des Einzelnen ist für die Gemeinde Gottes wichtig.

Wochenspruch: 

Gelobt sei Gott, der mein Gebet nicht verwirft noch seine Güte von mir wendet. (Ps 66, 20)

(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten für den Sonntag  ”Rogate

BWV   86 – Wahrlich, wahrlich, ich sage euch

BWV  87 – Bisher habt ihr nichts gebeten in meinem Namen

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Bach-Kantate 

WDR3 – Geistliche Musik

Sendung: 09:05 Uhr bis 10:00 Uhr.

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WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html

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Allgemein Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/

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Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/programDateDateSender.jsp?programmeId=3;dayOffset=0.

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:.

Geistliche Musik – Sonntag: 09:05 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 87 – Bisher habt ihr nichts gebeten in meinem Namen,
Kantate zum Sonntag Rogate
für Soli, Chor, Bläser, Streicher und Basso continuo

Robin Blaze, Altus
Makoto Sakurada, Tenor
Peter Kooij, Bass

Bach Collegium Japan
Leitung: Masaaki Suzuki

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NDRkultur – (Kantate)

Sendung: 08:03 Uhr bis 08:40 Uhr

Livestream – Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

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Programm – Link:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/programmuebersichten/index.html

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Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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.NDRKultur – Auszüge aus dem Programm:

.Geistliche Musik am Sonntag um 08:03 bis 08:40 Uhr

Johann Sebastian Bach:

BWV 86 „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch“

Sybilla Rubens, Sopran / Bernhard Landauer, Altus Christoph Prégardien, Tenor /

Klaus Mertens, Bass

Amsterdamer Barockorchester und Chor
Ltg.: Ton Koopman 


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SWR2

Sendung: 08:03 Uhr bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html

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Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik am Sonntag um 08:03 bis 08:30 Uhr

Johann Sebastian Bach:

BWV 87 – „Bisher habt ihr nichts gebeten in meinem Namen“

Julia Hamari (Alt)
Aldo Baldin (Tenor)
Walter Heldwein (Bass)
Gächinger Kantorei Stuttgart
Bach-Collegium Stuttgart

Leitung: Helmuth Rilling

Johann Ludwig Krebs:
„Jesu, meine Freude“

Gerhard Weinberger (Orgel)

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rbb kulturradio

Sendung: 09:30 Uhr bis 10:00 Uhr

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Programm:  http://www.kulturradio.de/programm/index.html

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Livestream http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio – Auszüge aus dem Programm:

Sonntag von 09:30 Uhr bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 86 „Wo gehest du hin?“

am Sonntag Rogate
Siri Thornhill, Sopran
Petra Noskaiová, Alt
Christoph Genz, Tenor
Jan van der Crabben, Bass

La Petite Bande
Leitung: Sigiswald Kuijken

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mdr-figaro

Sendung: 06:30 Uhr bis 07:00 Uhr

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Kantate

Programm:  http://www.mdr.de/mdr-figaro/programm/.

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mdr-figaro Live: http://www.mdr.de/mdr-figaro/index.html .

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mdr-figaro – Auszüge aus dem Programm:

Sendung: Sonntag: um 06:30 Uhr bis 07:00 Uhr

Kantate

Johann Sebastian Bach:

6:25 Uhr – Einführung zur Kantate

800 Jahre Thomana

06:30 Uhr Kantate

Johann Sebastian Bach:

„Wahrlich, wahrlich, ich sage euch“ BWV 86

Gerda Schriever, Alt; Hans-Joachim Rotzsch, Tenor; Wolfgang Hellmich, Bass

Thomanerchor Leipzig,

Gewandhausorchester Leipzig

Leitung: Erhard Mauersberger 

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Bayern-Klassik
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Sendung: 08:05 Uhr bis 08:30 Uhr
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Live-Stream:  (Hier ist ein wenig Geduld gefordert bis der Player erscheint..!!)
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oder
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Bayern-Klassik – Auszüge aus dem Programm:
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Sendung: Sonntag um 08:05 Uhr bis 08:30 Uhr
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Die Bach-Kantate:
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Johann Sebastian Bach:
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BWV 87 – „Bisher habt ihr nichts gebeten in meinem Namen“,

Kantate zum Sonntag Rogate,

Robin Blaze, Countertenor; Makoto Sakurada, Tenor; Peter Kooij, Bass;

Bach Collegium Japan:

Leitung: Masaaki Suzuki

 
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Videos mit Bach-Kantaten zum Sonntag – „Rogate“
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/ YouTube: BWV 86 –  Wahrlich, wahrlich, ich sage euch”   –  (Interpret: Suzuki)

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/ YouTube: BWV 87 –  Bisher habt ihr nichts gebeten in meinem Namen ”   –  (Interpret: Harnoncourt)
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/ YouTube: BWV 97 –  In allen meinen Taten”   –  (Interpret: Harnoncourt)
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CDs – Bach-Kantaten: für den Sonntag  Rogate und  Exaudi

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Cover:  SDG 144 Vol. 25

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CD-Bestellung  zum  Link:   CD  Bach-Kantaten – SDG 144, Vol. 25

Aufführungsorte:

Kantaten für den Sonntag: Rogate und Exaudi

Annenkirche, Dresden  am 27. und 28. Mai 2000

Sherborne Abbey, am 4. Juni 2000

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CD-Inhalte:

BWV 86 – Wahrlich, wahrlich, ich sage euch /

Gardiner Pilgrimage CD 144 Vol.  25 – CD 1

BWV 87 – Bisher habt ihr nichts gebeten in meinem Namen /

Gardiner Pilgrimage CD 144 Vol. 25 – CD 1 

BWV 97 – In allen meinen Taten /

Gardiner Pilgrimage CD 144 Vol. 25 – CD 1 

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BWV  44 – Sie werden euch in den Bann tun /

Gardiner Pilgrimage CD 144 Vol. 25 – CD  2

BWV 150 – Nach dir, Herr, verlanget mich /

Gardiner Pilgrimage CD 144 Vol.  25 – CD  2

BWV 183 – Sie werden euch in den Bann tun /

Gardiner Pilgrimage CD 144 Vol.  25 – CD  2

Johann Christoph Bach (1642-1703) Motette – Fürchte dich nicht /

Gardiner Pilgrimage CD 144 Vol.  25 – CD  2

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Kantaten für den Sonntag: Rogate und Exaudi

Annenkirche, Dresden  am 27. und 28. Mai 2000

Sherborne Abbey, am 4. Juni 2000

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Kantaten-Beschreibung: BWV 87 Bisher habt ihr nichts gebeten in meinem Namen“ 

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BWV 87 Bisher habt ihr nichts gebeten in meinem Namen“ 

Ob Bachs Gemeinde zu erkennen vermochte, dass Formelemente im Kopfsatz der Kantate BWV 87 Bisher habt ihr nichts gebeten in meinem Namen bereits im Vorgängerwerk aus dem Jahr zuvor vorhanden waren – das einleitende Zitat der Worte Jesu aus dem Evangelium, vom Bass in einem vierstimmigen, von Oboen verdoppelten Streichersatz vorgetragen, die Art und Weise, wie der Sänger das fugiert angelegte polyphone Wechselspiel der Themen aufgreift –, werden wir nie erfahren. Aber es besteht kein Zweifel, dass Bach die Kantate des vergangenen Jahres als Gedächtnisstütze und zur Orientierung vor Augen hatte. Diesmal scheint er die Absicht zu haben, eine komplexere, differenziertere theologische Botschaft zu vermitteln, auch wenn das bedeuten sollte, dass er den Erwartungen seiner Hörer zuwiderläuft. Die unnachgiebige deklamatorische Kraft der Musik entspricht der sträflichen Vernachlässigung, die der Mensch den verheißungsvollen Worten Jesu entgegenbringt: ‚Bisher habt ihr nichts gebeten in meinem Namen’ (Johannes 16, 24). Auch ist nicht gleich die Erlösung in Sicht, stattdessen zieht Bach seine Hörer in den ersten fünf der insgesamt sieben Sätze drei Molltonarten abwärts (d, g, c), all dies in der Absicht, die Welt als ein Jammertal zu brandmarken, oder, wie das zweite Motto aus dem Johannes-Evangelium lautet: ‚In der Welt habt ihr Angst’. Die zweite Hälfte dieses Jesusworts ist es, ‚aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden’ (Johannes 16, 33), mit der die tonale Aufwärtsbewegung zurück zu d-moll beginnt. Dieses Werk ist die dritte von drei aufeinanderfolgenden Kantaten, die Bach 1725 auf Texte von Christiane Mariane von Ziegler für die Sonntage nach Ostern komponiert hat, und alle, wie Eric Chafe bemerkt, befassen sich mit dem ‚Verständnis für das Leiden Jesu in einer Atmosphäre des Triumphes und der Liebe, die als Vorbereitung auf die Himmelfahrt immer wieder deutlich zum Ausdruck bringt, wie die Angst der Welt überwunden wird’.

Im krassen Gegensatz zu der drängenden Dramatik des vorherigen Rezitativs bestimmt eine Atmosphäre der Ehrfurcht und Bußfertigkeit die Arie in d-moll, ‚Vergib, o Vater, unsre Schuld und habe noch mit uns Geduld’. Der wehmütige Klang der paarigen Oboen da caccia verwebt sich mit der Altstimme. Die bei dem Wort ‚vergib’ wiederholten und verschleiften Duolen kontrastieren und wechseln mit den aufsteigenden Arpeggien des Continuos (Fagott), so dass Äußerungen des Grams und flehentlichen Bittens gleichzeitig vernehmbar werden. Das Flehen wird noch eindringlicher im Mittelteil, wo Bach seine Continuoinstrumente über sieben chromatische Stufen (d, e, f, f#, g, g#, a) und anschließend fünf diatonische Intervalle (d, e, f, g, a) nach oben treibt. Hier spiegelt sich der Glaube des reuigen Sünders an eine klare und deutliche Sprache (‚rede nicht mehr sprichwortsweis’), ein Bezug auf Jesu Versprechen: ‚Es kommt aber die Zeit, dass ich nicht mehr durch Sprichwörter mit euch reden werde, sondern euch frei heraus verkündigen werde von meinem Vater’ (Johannes 16, 25). Ziegler und Bach legen hier Nachdruck auf das lutherische Thema, das der Drangsal des Menschen entsprechend inständige Gebet sei das beste Mittel, in einer feindlich gesinnten Welt den Kontakt zu Gott herzustellen und aufrechtzuerhalten.

Dürr äußert die Vermutung, das zweite Rezitativ (Nr. 4), das in Zieglers Druckausgabe (1729) nicht enthalten ist, stamme von Bach selbst. Es mildert den abrupten Übergang zu den ‚tröstenden’ Worten Jesu in Nr. 5, die in einem musikalischen Konzept, das Bach bereits in seiner Mühlhausener Zeit (in BWV 71 und 106) zu entwickeln begonnen hatte, den Wendepunkt darstellen. Durch die begleitenden Streicher gewährleistet Bach, dass das eingeschobene Rezitativ genügend Gewicht erhält, und indem er zur ersten Person wechselt, verlagert er das Schwergewicht auf das Schuldanerkenntnis des einzelnen Gläubigen und weist über den tonalen Aufstieg zurück zu d-moll den Weg, wie diese Schuld und die mit ihr verbundenen Sorgen überwunden werden können.

Genau dort, wo sich ein üppig orchestriertes Versatzstück für die letzten Worte Jesu aus eben diesem Kapitel des Johannes- Evangeliums erwarten ließe, beschloss Bach (und vermutlich auch Ziegler), auf den beschwichtigenden Satz ‚Solches habe ich mit euch geredet, dass ihr in mir Frieden habet’ zu verzichten. Stattdessen reduziert er seine tonale Palette und beschränkt seinen Spruch auf eine Continuobegleitung (Nr. 5): hager, streng und angsterfüllt, in Mustern, die auf einen absteigenden chromatischen Tetrachord hindeuten. Selbst der Schlüsselsatz ‚ich habe die Welt überwunden’ wird fast erdrückt, verschluckt in einer Aufwärtsbewegung nach es-moll, die gerade einmal neun Takte anhält, bevor sie wieder nach c-moll abfällt. Erst im sechsten Satz, einem ausgedehnten Siciliano in B-dur von unbeschreiblicher Schönheit für Tenor, Streicher und Continuo, wird Bachs Gesamtkonzept deutlich: Er will Sorge und Freude, Moll und Dur so gewichten, dass die Verheißung, der gequälten Seele werde Trost zuteil, nur um den Preis der Passion und Kreuzigung Christi erfüllt werden kann. Die sanfte, lyrische, fast pastorale Stimmung, in der Reue und Akzeptanz geäußert werden, ist daher mit Dornen gespickt, gewürzt mit vereinzelten Dissonanzen bei den Wörtern ‚leiden’, ‚Schmerz’ und ‚verzagen’. Das bestätigt auch der abschließende Choral, der auf dem pietistischen Lied ‚Jesu meine Freude’ basiert und die üblichen ‚Zuckermetaphern’ für den Schmerz enthält – ‚über Honig süße, tausend Zuckerküsse’. Die Rückkehr zu d-moll, so bemerkt Chafe, sei eine Erinnerung daran, dass ‚in der Welt des Leidens notwendigerweise auch die göttliche Liebe vorhanden ist und sie bezwingt’. 

© John Eliot Gardiner 2008

Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier

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Kantaten-Beschreibungen zu den BWV  von „Sir John Eliot Gardiner“ 

ist als PDF-Download nachstehend hinterlegt !

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  Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen zu den Sonntagen:

                   Rogate und Exaudi

                   Gardiner Reisetagebuch SDG 144 zum Download als PDF

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  Künstler-Beitrag:  David Watkin, Violoncello    als PDF /

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Kirche St. Jakob in Köthen – J.S, Bach Kantate für den Sonntag: Cantate – BWV 172 „Erschallet ihr Lieder“ – Eingangs-Satz.

„Erschallet, ihr Lieder, erklinget, ihr Saiten!“ (BWV 172) ist eine geistliche Kantate von Johann Sebastian Bach. Er komponierte sie 1714 in Weimar für Pfingsten und führte sie dort in der Schlosskapelle am 20. Mai 1714 zum ersten Mal auf.

Die Kantate ist gesetzt für vier Solisten, Chor und ein festliches Orchester: drei Trompeten, Pauken, Oboe (in späteren Fassungen Oboe d’amore oder Orgel), Streicher, Violoncello, Fagott und Basso continuo. Der Text für die Sätze 1 und 3 bis 5 wird Salomon Franck zugeschrieben.

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800 Jahre Thomaner, ein köstlicher Film zum Jubiläum..!!

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Ich wünsche allen einen schönen musikalischen Sonntag  „Rogate !“
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Herzliche Grüße
Volker
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