J.S. Bach Kantaten zum 18. Sonntag nach Trinitatis – Rilling-Aufnahmen

Liebe Kantaten-Freunde!

Ein kleines Bach-Fest findet immer wieder als sonntägliches Kantate-Hören statt. Dieses ZURKENNTNISNEHMEN von Bachs allsonntaglichem Allgemeingut scheint mir hier oft zu kurz zu kommen!

Heute morgen stellen sich-, mit einer überraschenden Perspektive, die beiden Kantaten zum 18.So nach Trinitatis BWV 169 und BWV 96 vor.

Zuerst: Die Macht des Eingangschorals von BWV 96, die bereits ein wenig Christ-Geburts-Atmosphäre anmoduliert. Später-, das individuelle Festlegen meiner Selbstsicherheit auf Gott in der Alt-Solokantate BWV 169

Der Cantus firmus des Eingangschors – in langen Notenwerten vorgetragen – ist wirklich ein in den Alltag tragendes Fundament, das durch ein Horn verstärkt wird.

Hört, hört bereits !!!-, die Figuration des Morgensterns mit seinem glänzenden Flimmern..

Majestätisch und dennoch bescheiden in ihrer Abbildung der vollen, prallen Tonmacht die Rilling-Aufnahme. Leider liegt mir die Gardiner Aufnahme in SDG 9 nicht vor. Hätte beide gerne verglichen!

Ich wünsche Euch allen im Forum, das ihr die Macht des sonntäglichen Kantaten-Hörens vorneanstellt.

Gruß

@Wolfgang

Einen gesegneten 18.So nach Trinitatis

Gruß @Wolfgang

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Hier Hörproben von SDG

SDG159

SDG159

Nachstehend die Hörporben „Stream Audio“ anklicken

SDG 159 Vol. 9  disc 1 –

1.  Bringet dem Herrn Ehre seines Namens BWV 148
– no. 1 Coro

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14.  Wer sich selbst erhöhet, der soll erniedriget werden
– BWV 47 no. 1 Coro

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SDG 159 disc 2 –

5.  Bald zur Rechten, bald zur Linken BWV 96
– no. 5 Aria: Bass
soloist: Gotthold Schwarz


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11.  Alt Stirb in mir BWV 169
– no. 5 Aria: Alto
soloist: Nathalie Stutzmann

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Cantatas for the for the Seventeenth Sunday after Trinity

BWV 148 – Bringet dem Herrn Ehre seines Namens
BWV 114 – Ach, lieben Christen, seid getrost
BWV 47 – Wer sich selbst erhöhet, der soll erniedriget werden
BWV 226 – Motet: Der Geist hilft unser Schwachheit auf

(recorded: Allhelgonakyrkan, Lund)

Soloists: Katharine Fuge | Frances Bourne
Robin Tyson | Charles Humphries
Mark Padmore | Stephen Loges

Cantatas for the Eighteenth Sunday after Trinity

BWV 96 – Herr Christ, der ein’ge Gottessohn
BWV 169 – Gott soll allein mein Herze haben
BWV 116 – Du Friedefürst, Herr Jesu Christ
BWV 668 – Chorale: Vor deinen Thron tret’ ich hiermit

(recorded: Thomaskirche, Leipzig)

Soloists: Katharine Fuge | Nathalie Stutzmann
Christoph Genz | Gotthold Schwarz

The Monteverdi Choir | The English Baroque Soloists
John Eliot Gardiner

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13 Gedanken zu „J.S. Bach Kantaten zum 18. Sonntag nach Trinitatis – Rilling-Aufnahmen

  1. Volker

    Lieber Wolfgang,

    von deinem Kommentar habe ich einen eigenständigen Beitrag erstellt, der ist so wertvoll, dass wir hier an dieser Stelle darüber unsere Kommentare darüber abgeben können. Hören kannst Du Ausschnitte von SDG 159 Vol. 9 in deinem obigen Hauptbeitrag.

    Lieber Leen, deinen Kommentar dazu verschiebe ich nach hier.

    Schönes Hören wünscht Euch
    Volker

    Antworten
  2. Leen

    Danke für deinen Hinweis! Ich werde wieder SDG 9 BWV 169 anhören. Die Orgel und Nathalie Stuztmann sind hervorragend! Heute Mittag höre ich Nathalie in Gustav Mahler – Sinfonie no 3, O Mensch gib Acht! (Concertgebouw Amsterdam, Marc Albrecht, Dirigent).

    Antworten
  3. Alexander Behrens

    Ich höre die Kantaten i. d. R. die Woche davor, so habe ich mehr Zeit. Besonders fesseln tut mich die Arie „Stirb in mir“, BWV 169, die mich an eine Arie einer Passion erinnert, die Bach nie geschrieben hat, und die harmonisch so verrückte, an Richard Strauss erinnernde Wendungen enthält, dass man versteht, wenn Zeitgenossen oder spätere Generationen Bach Kompositionsfehler unterstellt haben. Passend dazu der Schlusschoral, dem man schwer abnimmt, dass er NICHT von Reger stammt … seid gegrüßt von Alex

    Antworten
  4. Wolfgang

    Lieber Volker!

    Vielen Dank für die besondere Präsentation meines Beitrags.

    Lieber Alexander!

    Es ist eine gute Einstellung, die jeweiligen Sonntagskantaten die Woche vorher zu hören. Da freut man sich dann doppelt auf den Sonntag-, weil ein freies Wochenende ist und zudem die Kantate noch befreit von Hast und Hektik. Mich drängt es auch oft schon Freitags zu hören, was an ‚Befreiung‘ angesagt ist.

    Interessant Dein Hinweis auf die Alt-Arie von BWV 169 ‚Gott soll allein mein Herze haben. Ich habe sie jetzt am Abend nochmal gehört und die Tonsprache-, auch der Text sind ja sehr passionsartig. Zu den von Dir wahrgenommenen Anklängen kann ich nichts beitragen. Schade-, von Richard Strauss habe ich keine Ahnung.

    Betörend und ungemein aussagekräftig ist die profunde Tiefe in der Alt-Arie Nr.5 ‚Stirb in mir‘. Das SCHÜRFT wirklich auf den Grund!! Bach hat da gewiß in seiner Tonsprache lautmalerisch gedacht und zeichnet den Glaubenden als einen, der in der tiefsten Tiefe seiner Existenz das ‚Stirb in mir‘ sagt und auch ernst meint. In meiner Jugend hatte ich die Altistin Lotte Wolf-Matthäus als die Interpretin von BWV 169 gehört, sie gehört ja zur traditionellen Schule der Bach-Interpretation, die noch keine Counter-Tenöre kannte. Was ein Glück das Rilling und viele Altistinnen diesen Stil herübergerettet haben. So kann man immer noch mutige Bach-Interpreten hören, die den Frauen-Alt Solo-Alt sein lassen und die stimmlichen Fähigkeiten einer tiefen Frauenstimme schätzen.

    Den Schlußchoral Nr.7 finde ich ’schlicht‘, leicht schwebend und ohne chromatische Querlinien, sodass ich ihn gar nicht dem manchmal schweren Reger zuschreiben würde. Bach hatte wohl zum Aufführungssonntag keine qualifizierten Chorsänger zur Hand, so dass er etwas ’schmälere Kost‘ seinen Sängern zumutete.

    Gruß bis zur nächsten Bach-Kantate, die ich wohl auf dem Fahrrad hören werde, wenn ich bei Bocholt über die Grenze ins ‚Koopman-Land‘ radele.

    @Wolfgang

    Antworten
  5. Volker

    Hallo,

    ich lese immer das Reisetagebuch von Sir Gardiner zur Bach-Cantata-Pilgrimage 2000. Seine Ausführungen zu seinen Kantaten-Einspielungen sind so geschliffen getextet, dass ich seinen Wissensstand immer sehr bewundere, (Wann kommt endlich sein Bach-Buch…!!)

    Reisetagebuch Vol. 9:
    Link: http://www.solideogloria.co.uk/resources/sdg159_ger.pdf

    Kantate: BWV 96 Herr Christ, der ein’ge Gottessohn.

    Auszug aus dem Reisetagebuch – Gardiner dazu:

    Mit seinem Lob auf Christus als Morgenstern scheint dieses Lied für die Epiphaniaszeit besser geeignet zu sein, und tatsächlich wird schon vor der Mitte des ersten Rezitativs (Nr. 2) – wie alle vier dazwischenliegenden Sätze der Kantate eine Paraphrase von Elisabeth Crucigers Liedstrophen – auf ‚den großen Gottessohn, den David schon im Geist als seinen Herrn verehrte’, Bezug genommen.
    Bach macht die Verbindung zu Epiphanias sofort deutlich, indem er in seinem Anfangssatz, einer Choralfantasie von himmlischer Schönheit, das aus zwei Oboen, Streichern und Continuo bestehende Orchester in der Höhe durch eine Sopranino-Blockflöte in F ergänzt. Die glitzernden Figurationen deuten auf den strahlenden Morgenstern hin, der die Heiligen Drei Könige durch eine pastorale Landschaft geleitet, die sich freilich eher in Sachsen als im Nahen Osten befindet. Um Bachs feinsinnige Instrumentalpalette möglichst vorteilhaft zur Geltung zu bringen, positionierten wir Rachel Beckett in geringfügiger 12
    Meter Entfernung – ein Drittel des Weges durch das Kirchenschiff bis zu Kanzel, von wo aus ihre Blockflöte verführerisch funkelte, auf ähnliche Weise wie eine bestimmte Farbe dazu dient, in einem illuminierten Manuskript eine einzelne Zeile zu betonen. Doch wir erfuhren, gastierenden Musikern sei der Zutritt zur Kanzel nicht gestattet. Nichts vermochte jedoch den unvermuteten und mitreißenden Aufstieg nach E- dur behindern, den Bach bei der Erwähnung des ‚Morgensterns’ ins Werk setzt. Diese Tonart, normalerweise die im Klangspektrum seiner Kantaten am weitesten entfernte Durtonart, symbolisiert im Kontext des in F-dur verwurzelten Satzes die Menschheit, die durch den Anblick des strahlenden Morgensterns, der ‚sein’ Glanz streckt […] so ferne vor andern Sternen klar’, aufgerüttelt wird. Bach fügt ein cornetto (‚corno’ war die gängige Abkürzung für ‚cornetto’) hinzu, um den Cantus firmus zu stützen, den er diesmal den Altstimmen zuweist, die immer früher einsetzen als die drei übrigen, in imitierendem Kontrapunkt geführten Stimmen.

    – Zitat-Ende –

    Ich finde es immer beeindruckend, wie Gardiner unsere Fragen zu beantworten weiss und bin immer sehr glücklich darüber, aus berufenem Munde die entsprechende Interpretation in Worten von ihm erhalten zu können…!!

    Schönen Abend und Gruß

    Volker

    Antworten
  6. Leen

    „Wohl euch, ihr auserwählten Seelen“ (BWV 34), „Widerstehe doch der Sünde“ (BWV 54) sind meine geliebsten Alt Arien.
    Seit die Erscheinung SDG 9 bin ich sehr ergriffen von „Stirb in mir“ …

    Nathalie Stutzmann…I love her!

    Antworten
  7. Volker

    Lieber Wolfgang,

    deinem Wunsch möchte ich gerne nachkommen und stelle für alle diejenigen, die SDG 159 Vol. 9 nicht in ihrem Besitz haben, den Eingangs-Satz vom BWV 96 „Herr Gott der ein’ge Gottessohn“ zur Verfügung.

    https://meinhardo.files.wordpress.com/2009/10/bwv-96-coro-choral_-_herr-christ-der-einge-gottessohn_.mp3

    Ich finde den Satz hervorragend gelungen, die Flötistin – als funkelnder Stern – ist sehr gut heraushörbar und dazu der Monteverdi Choir in seiner prachtvollen Ausschmückung im Cantus firmus lässt einem das Herz überschwellen.
    Verschaff Dir davon einmal selber einen Eindruck, die Rilling-Aufnahme besitze ich nicht und kann keinen Vergleich dazu ziehen. Deshalb erhälst Du von mir noch eine persönliche PM.

    Viel Spaß beim Hören.

    Schönen Tag und Gruß
    Volker

    Antworten
  8. Montanus

    Liebe Bachfreunde,

    eine Woche lang ist neue Kantaten-CD der „Pilgrimage“ in meinem Besitz, und seitdem liegt sie täglich auf dem (wie man früher sagte) Plattenteller.

    Zunächst pflege ich mich auf Gardiners Tagebuch-Notizen zu stürzen. Notizen? Auch diesmal höchst tiefgründige Eindrücke und Analysen, sie geben wieder völlig neue Einblicke in Bachs Kantatenwelt, man hört auch Bekanntes mit ganz neuen Ohren.

    Von dieser Doppel-CD bin ich begeistert. Natürlich gäbe es Kleinigkeiten zu bemäkeln: Hat denn keiner Herrn Padmore gesagt, dass „suchet“ nicht „suschet“ ausgesprochen wird? Auch stört mich bei Herrn Loges’ kernigem Timbre das Dauer-Vibrato.
    Aber was soll’s? Gardiners einfühlsame Darstellung ist (auch im Vergleich mit Harnoncourt/Leonhardt, Suzuki, Koopman, Leusink) konkurrenzlos. Stets entdeckt man neue, feinsinnige Details: Kaum merkliche, vom Wortsinn stimulierte Diminuendi und Accelerandi, sachtes Zurücknehmen und Antreiben der Tempi.
    Mitreißend Bewegtes (z. B. BWV114/1) steht neben der Verlassenheit des verzweifelt Umherirrenden (114/2). Oder: In der Motette BWV 226 schließt sich ein zart ansetzender, abgeklärter Choral (a cappella!) dem plastisch durchgeformten, von Instrumenten begleiteten Hauptteil an.

    Die Rezitative der Kantaten erscheinen nicht als notwendige kleine Zwischenglieder einer Perlenkette, sondern sind selbst funkelnde Edelsteine, z. B. 169/2 und 169/4 oder 116/3 und 116/5: Man hält den Atem an!

    Und das Wichtigste: Nichts ist manieriert, nichts erscheint gewollt, nein: Jedes bis ins letzte ausgefeilte Detail fügt sich ins Ganze, alle „Freiheiten“ stehen im Dienst der Aussage.

    Überraschungen? Auch die hält Gardiner bereit. Eine wird hier nicht verraten: Hört Euch 47/2 an – da gibt es einen Moment, der Haydns „Paukenschlag“ in dessen bekannter Sinfonie in nichts nachsteht! Für diese Arie braucht Gardiner übrigens konkurrenzlose zehn Minuten, und als Obligat-Instrument statt der bekannten Orgel wählt er (in Koopmans Kassette 18 als Appendix beigefügt) die viel sangbarere Violinvariante.

    BWV 668, als Orgelchoral (am Ende der „Kunst der Fuge“ auch in Bearbeitungen für mehrere Instrumente bekannt, bildet für mich den Höhepunkt der CD. Gardiner lässt seinen Chor(!) zwei Strophen vortragen; dazu gibt es meines Wissens keine Parallele in den Aufnahmen des Bachschen Vokalschaffens. Das bestens intonierende Ensemble schart sich um Bachs Grab in der Thomaskirche, es spürt dem Text des eindrucksvollen Choralsatzes bis in die feinsten Verästelungen nach und lässt auch in der Tonkonserve die tiefe Anteilnahme anklingen, von der Gardiner in seinem Vorwort schreibt.

    Mein Rat: Besorgt euch diese CD, lasst sie mit Hilfe einer guten Anlage auf euch wirken, lasst Euch gefangen nehmen von Bachs unerschöpflichem Kosmos, den Gardiner uns mal wieder auf unvergleichliche Weise vermittelt!

    Mit guten Wünschen
    Montanus.

    Antworten
  9. Volker

    Lieber Montanus,

    riesig gefreut habe ich mich darüber, dich wieder einmal unter den Schreibenden vorzufinden, dafür sage ich Dir ganz ganz herzlichen Dank.

    Deine Ausführungen zu SDG 159 Vol. 9 sind so inhaltsreich beschrieben worden, dass ich es zwei mal lesen musste um alle deine Angaben richtig verinnerlichen zu können. Man spürt deine Freude über diese Neuveröffentlichung die es in sich hat. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich noch nicht alles mir angehört habe. Gestern Abend habe ich in aller Ruhe das BWV 668 „Vor deinen Thron tret‘ ich…“
    mir angehört und kann in allen Belangen Dir nur zustimmen. Was ist das für ein Gesang – überirdisch – so verinnerlicht Vokal zu singen ist exellent, das ist die einmalige Größe von diesem Chor, sie sind sich voll bewusst, in welcher Situation sie dieses Chorwerk gesungen haben und das spürt der Hörer. So filigran habe ich den Monteverdi Choir schon lange nicht mehr gehört, es gehört mit zum Besten, was der Markt hergibt und sollten darüber dankbar sein.

    Überhaupt habe ich die CD 2, Aufführungen aus der Thomas Kirche Leipzig, ganz oben angestellt und bevorzugt, wenn ich sie mir anhöre, denke ich immer an unser Forumsmitglied „Alexmusician“ (nicht zu verwechseln mit Alex aus Leipzig) – der in diesem Konzert während der Pilgrimage 2000 alles live miterleben konnte, seine Schilderungen berühren mich immer noch sehr. Wer den Link zu dieser Alexmusician – Rezension nicht kennt, gebe ich sie nachstehend noch einmal zur Kenntnis. Ich kann allen nur sehr empfehlen, die Konzerteindrücke aus der Thomaskirche sich durchzulesen, da wird einem ganz anders ums Herz.

    Link: http://meinhardo.wordpress.com/2008/01/24/bach-cantata-pilgrimage-konzert-leipzig-22102000/

    Dir lieber Montanus herzlichen Dank für die inhaltsreichen Angaben und deine Sicht auf diese zwei wunderbaren CD-Neuveröffentlichungen. Es ist bereits eine vorweggenommene Rezension geworden, ich bin noch im Rückstand und werde in den nächsten Tagen wohl endlich SDG 156 Vol.4 fertig bekommen..!!

    Herzliche Grüße

    Volker

    Antworten
  10. Wolfgang

    Lieber Montanus!

    Auch ich freue mich, dass Du dieses auf Gardiner spezialisierte Forum mit Deinem decidierten und qualifizierten Beitrag zu SDG 159 aufgewertet hast. Gerade zur Bach-Interpreation gibt es soviele Ansichten, die sich dann in oft sich gleichenden und nichts sagenden Aufnahmen niederschlagen.

    Dagegen ist bei Gardinier vieles durchdacht, Aussagen herausgearbeitet, verblüffendes offengelegt. Neben dem Hören hilft das Gardiner-Reisetagebuch erfrischend heiter geschrieben weiter, aber auch ein spezielles Forum, wie dieses von Volker.
    Ich hoffe, dass wir Deine Stimme hier noch oft hören!

    @Wolfgang

    Antworten
  11. Leen

    Mein Rat: Besorgt euch nicht nur diese CD, sondern alle Bach Cantata Pilgrimage CD´S !
    Es gibt keine grossere Freude aus zu sehen nach seltsamen, hinreissenden Aufnahmen der ´Tiefe der Weisheit der Welt´. Das mache ich schon seit 2005. Lieder habe ich keine Pilgrimage Konzert live miterlebt 🙁

    Antworten
  12. Volker

    Hallo Leen,

    ich gebe Dir einmal den Link bekannt, wo einige Blog-Mitglieder eine Rezension zu den Gardiner-Konzerten im Bachjahr 2000 geschrieben haben, es sind teilweise tolle Konzertberichte von der Cantata Pilgrimage 2000.

    Link:
    http://meinhardo.wordpress.com/category/bachjahr-2000-cantata-pilgrimge-gardiner-konzertbesuche/

    Wir sind als Listinge für die SDG-Veröffentlichungen registriert und profitieren von den vergünstigten Einkaufspreisen..!! Es ist immer ein Fest-Tag, wenn eine neue SDG-Veröffentlichung aus England bei uns eintrifft.

    Herzliche Grüße
    Volker

    Antworten
  13. Leen

    Ich habe mich 2005 fûr die ganze CD Serie eingeschrieben, dann bekommt man ein Rabatt von 25% (Dobbel CD 15 Pound statt 20!) und habe ich als einer der Ersten automatisch die neue Ausgabe im Hause!

    Vielen Dank für den Link!

    Vielen Grüsse (wo findet man ein Ringel-S???)
    Leen, Rotterdam

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