
Münster-Kirche in Herford
Liebe Bach-Freunde in OWL !
Am Sonntag, 10. April 2011 um 18:00 Uhr wird im
Herforder Münster
Johann Sebastian Bach
Johannes Passion – BWV 245
aufgeführt.
Eintrittspreise: Euro 13,– 20,– 25,–
(Ermäßigung für Schüler/Studenten/Schwerbehinderte um 5 €, Rentner um 3 €) Restkarten an der Abendkasse ab 17:00 Uhr.
Karten-Vorverkauf:
Buchhandlung Erich Otto, Höckerstr. 6, 32052 Herford, Telefon: 05221 / 5 31 79
E-Mail: mail@buchhandlung-otto.de
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 09°° bis 19°° Uhr –
Samstag von 09°° bis 16°° Uhr
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PDF Einführung in das BWV 245 „Johannes Passion!“
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YouTube BWV 245 Johannes Passion von „Masaaki Suzuki“
Link: http://www.youtube.com/view_play_list?p=AB381EF65081455F
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Weitere Konzert-Termine u.a. auch für OWL zur Passionszeit:
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Grüße
Volker


Chorkonzerte im Herforder Münster – Erinnerungen an Hartmut Sturm werden wach. Bin lange nicht mehr dort gewesen. Übrigens gibt es heute abend die Johannespassion hier in der Marienkirche in Minden in einer interreligiösen Textfassung (siehe MT-Artikel unter http://www.mt-online.de/lokales/kultur/4234007_Bachs_Johannespassion_mit_neuem_Text.html
Ich bin gespannt.
Gerhard
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Hallo Gerhard!
Hartmut Sturm ist seit einigen Jahren Leiter von dem Oratorienchor in Bielefeld, sein Nachfolger als Münsterkantor in Herford ist Stefan Kagl aus München. Einen Hinweis auf das Konzet in Minden hatte ich unter dem nachstehenden Link veröffentlicht gehabt:
https://meinhardo.wordpress.com/2011/02/18/konzert-termine-passions-musik-oratorien-von-j-s-bach-–-matthaus-u-johannes-passion-im-marz-april-2011/
Wenn Du das Konzert heute besuchst, würde ich mich über einen kleinen Kommentar darüber freuen.
Grüße Volker
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Angesichts des schönen Sommertages bin ich nicht dazu gekommen, etwas zu schreiben (Hartmut Sturm ist übrigens der Patenonkel unseres Sohnes).
Zur Aufführung des Johannespassion sei folgendes kurz gesagt: Enttäuscht war ich von der Interpretation der Choräle – alle wurden durchgängig mit identischem schnellen (nach meinem Geschmack zumeist zu schnellem) Tempo angegangen: keine Emotion oder Kontemplation, kein Innehalten, wenn es notwendig gewesen wäre, keine dynaschien veränderungen bei der 2. Strophe, kein Laut- und Leisekontrast… Nun ja, der „designierte Kritiker“ des MT, Herr Schröter, sagte mir anschließend, das sei nach neuerer Bachforschung die gängige Interprtation. Na, mir hat’s jedenfalls nicht gefallen.
Die Übernahme jüdischer und anderer Texte für einige Arien war mehr oder weniger gelungen – weniger insbesondere bei der herrlichen Tenorarie „Ach, mein Sinn…“. Insgesamt aber hervorragende Solisten – (Andreas Post als Tenor/Evangelist manchmal vielleicht mit einer allzu lauten, metallischen Stimme), hervorragendes Orchester (Hannoversche Hofkappelle mit wunderbarem weichen Klang), ein gut aufgelegter Chor (allerdings oft etwas „brei-ig“) – und davor ein nicht einmal 30-jähriger Dirigent, der von Anfang bis Ende alles souverän „im Griff“ hatte – gutes Dirigat, präzise Einsätze, auch bei kniffeligen Stellen (z.B. die „Wohin“-Einwürfe, oder das temporeiche „Lasset uns nicht den zerteilen..“), nicht die Linie verlierend. Großes Kompliment!
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Danke Gerhard, für deinen umfangreichen Konzert-Kommentar aus Minden. Schade, dass die Aufführung ohne großartige Nuancen im Chor vorgetragen wurde. Die Meinung des Rezensenten des MT kann ich nicht nachvollziehen, dass die Interpretation nach neuster Bachforschung im Chor so vollzogen wird. Ich, als aktiver Mitsänger kann diese Aussage nicht bestätigen. Unser Kantor versucht sich von einem Einheitsbrei im Chorgesang vollständig zu lösen und gezielt Nuancen erklingen zu lassen.
Die Hannoversche Hofkapelle hat zur Zeit in Ostwestfalen sehr gut zu tun und ist in weiteren Konzerten u.a. in der Oetkerhalle Bielefeld Johannes Passion am 10.4.2011 verpflichtet worden besetzt mit großartigen Gesangs-Solisten:
Bogna Bartosz, Alt;
Markus Brutscher, Tenor;
Andreas Scheibner, Bass (Arien); Tobias Berndt, Bass
Schönen Sonntag und Grüße
Volker
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