Archiv der Kategorie: Meinungsäußerungen der Solisten Bach Cantata Tour 2000

Rezension-Besprechung: CD’s von SDG 150 – Vol.17 veröffentlicht vom Label: SDG – Monteverdi im Dezember 2008


Hallo,

meine Rezension von SDG 150, Vol. 17 / Aufführungsort: Gethsemanekirche in Berlin am 1. + 2. Januar 2000.

Cover: SDG 150 Vol. 17

Kantaten für Neujahr

BWV 143 – Lobe den Herrn, meine Seele II
BWV 41 – Jesu, nun sei gepreiset
BWV 16 – Herr Gott, dich loben wir
BWV 171 – Gott, wie dein Name, so ist auch dein Ruhm

(recorded: 1. Januar 2000Gethsemanekirche, Berlin)

Soloists: Ruth Holton; Sopran | Lucy Ballard; Alto
Charles Humphries; Alto | James Gilchrist; Tenor | Peter Harvey; Bass

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Cantatas for the Sunday after New Year

BWV 153 – Schau, lieber Gott, wie meine Feind
BWV 58 – Ach Gott, wie manches Herzeleid II

(recorded: 2. Januar 2000 Gethsemanekirche, Berlin)

Soloists: Ruth Holton; Sopran, Sally Bruce Payne; Alt,
James Gilchrist ; Tenor,  Peter Harvey; Bass

The Monteverdi Choir | The English Baroque Soloists | John Eliot Gardiner

Aufführungsstätte: Evang. Gethsemanekirche in Berlin

Aufführungsstätte: Evang. Gethsemanekirche in Berlin

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  • Click here Gardiners-Reisetagebuch for a German Translation of the sleeve notes

  • Hier klicken zur „Meinungsäußerung“von Gabriele Cassone Horn, Trompete

  • music_display_on_website-icon._V46684973_ SDG 150 Vol. 17 Hörproben beim Label: Soli Deo Gloria

  • CD-Bestellung bei amazon” SDG 150, Vol. 17, 2 CD’s

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    Rezension CD – e i n s :

    Kantate: BWV 143 – Lobe den Herrn, meine Seele II

    (Kantate für Neujahr)

    Die mangelhafte Überlieferung dieser Kantate – nur in einer Abschrift der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts und deren Abkömmlingen – gibt uns mancherlei Rätsel auf; auch sind schon Zweifel an ihrer Echtheit geäußert worden.

    Gardiner schreibt dazu in seinem Reisetagebuch:

    Lobe den Herrn, meine Seele II – ist uns nur in einer handschriftlichen Kopie aus dem Jahre 1762 erhalten. Sehr viele Zweifel bestehen über die Authentizität dieser kleinen Kantate, und einige Merkmale werfen weitere Fragen auf. Da ist zunächst die Besetzung, die unübliche Kombination dreier Corni da caccia mit Pauken, Fagott und Streichern; dann die Tonart B-dur (ist das der Kammerton oder der Chorton?), der einfache (fast naive) Grundplan und Satz, die Vermischung von Bibelworten mit Choralfragmenten und freier Dichtung, die dieses Werk in die Nähe der frühesten Kantaten Bachs rückt, jene, die er während seines einjährigen Aufenthaltes in Mühlhausen komponierte (BWV 106, 4, 71 und 131), allerdings handwerklich und schöpferisch auf einem sehr viel bescheideneren Niveau.

    Zum Beispiel werden die Arabesken der Solovioline durch das Staccato eines ‚Totengeläuts’ in den tiefen Streichern (Nr. 4) betont, und diese korrigieren zuweilen die recht konventionell angelegten melodischen und rhythmischen Muster, die für das restliche musikalische Material typisch sind.

    Mein Fazit zu dieser Kantaten-Einspielung ist mehr als wohlwollend, ein prächtig agierender Tenor in Satz vier und sechs schält die Höhepunkt eindrücklich hervor und der Schlusschoral mit dem „Halleluja“ gelingt so beieindruckend schön, so dass  das Gänsehauterlebnis sich automatisch einstellt.

    Kantate: BWV 41 – Jesu, nun sei gepreiset

    Das Werk ist eine reife Choral-Kantate von höchster Qualität aus dem zweiten Leipziger Jahrgang – der das dreistrophige Neujahrslied Johannes Hermanns (1593) zugrunde liegt. Die erste und letzte Strophe sind im Wortlaut beibehalten; die Mittelstrophe hat einer freien Nachdichtung in den Kantatensätzen 2 bis 5 als Vorlage gedient. *)
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    Mein Fazit: Die Prachtentfaltung des Eingangssatzes nimmt einem den Atem, die Trompeten, das Orchester und der Chor zelebrieren hier wieder einmal überirdische Musik – hier wird der Hörer mitgenommen in eine andere Welt, das ist wiederum von Bach eine Komposition der Unsterblichkeit. Alle Protagonisten erfüllen hier vollends den gesetzten Ansprüchen, um uns in diesen Bach-Trance Zustand versetzen zu können. Bravo…!!
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    Hörprobe vom Eingangssatz: „Jesu, nun sei gepreiset“


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    Das Kleinod in dieser Kantate ist jedoch der Satz 4 – die Tenor-Arie „Woferne du den edlen Frieden“. Sie gehört zu den wenigen neun Kantatensätzen, in denen Bach den betörenden, ein breites Spektrum umfassenden Klang des Violoncello piccolo einsetzt – eines Instrumentes, das bei ihm mit der Person Jesus oder seiner Präsenz verknüpft ist, vor allem in seiner Beschützerrolle als „guter Hirte“. Hier ist das fünfsaitige Modell vorgesehen, für einen Klangraum, der sich von der tiefsten Saite, C, im Violinschlüssel über drei Oktaven hinauf bis zum H mit aufgelöstem Vorzeichen erstreckt, so als sollte dieser weite Raum die Dualität von Himmel und Erde, Körper und Seele in sich schließen und verdeutlichen, dass Gott die Belange der Menschen, auf körperlicher wie auf geistlicher Ebene, unter seiner Obhut hat. *)

    Der Schlusschoral (Satz 6) – greift deutlich wieder auf den Eingangssatz zurück und als Zwischenspiel erklingt mehrmals das Trompetenmotiv aus dem 1. Satz. Ich bewundere hier die großartigen Trompeten, es sind Spitzenkönner und geben dieser Kantate die so festliche Würze – besetzt mit Gabriele Cassone; Luca Marzana und Mauro Bernasconi. Der überragende Monteverdi Choir und die English Barocke Solists berühren mit einer grandiosen Neujahrsmusik – mit Pauken und Trompeten endet eine Pracht-Kantate und beflügelt den Hörer, mit großer Zuversicht in das neue Jahr zu gehen.

    Kantate: BWV 16 – Herr Gott, dich loben wir

    Bach hat die Kantate in Leipzig für den Neujahrsgottesdienst  1726 komponiert. Den Beginn bildet ein knapper Cantus-firmus-Satz über die liturgische Melodie des „Tedeum“ die von Sopran und Horn vorgetragen wird, wärend die drei Unterstimmen – Alt, Tenor und Bass mit geführten Instrumenten – dazu bewegte Kontrapunkte bilden. *)

    Ein Höhepunkt in dieser Kantate befindet sich in Satz 5 in der wunderbaren Arie für Tenor: „Geliebter Jesu, du allein“. Wie innig und berührend wird hier der Text von James Gilchrist – anschaulich und verinnerlicht vorgetragen, das geht unter die Haut – dazu  das Bc und Oboe da caccia kommen in dieser Besetzung dem innigen, intimen Charakter dieser Arie sehr entgegen, eine Traumarie.

    Ein schlicht- vierstimmiger Choralsatz in Satz 6 mit dem „All solch ein Güt wir preisen“ beschließt die Kantate. Hier wiederum zu bewundern, wie der Monteverdi Choir ohne Hetze, sehr getragen und homogen mit ihrer Sangeskunst den Hörer zu überzeugen weiss.

    Kantate: BWV 171 – Gott, wie dein Name, so ist auch dein Ruhm

    Es wird vermutet, dass Bach diese Kantate zum 1. Januar 1729 komponiert haben könnte. Bach hat in seiner Vertonung die einleitenden Psalmworte einer großangelegten Chorfuge anvertraut. Durch die Unterstützung der Streicher und Oben wird mit den Singstimmen ein Motettencharakter erzielt. Die Trompeten dagegen sind selbständig geführt, die 1. Trompete sogar thematisch, wodurch der Satz seinen feierlichen Glanz erhält. *)

    Ebenso wie der Eingangs-Satz ist berührend komponiert der Satz 2 – die Tenor-Arie: „Herr, soweit die Wolken gehen“ – was für ein Schwung und Drive wird hier ans Tageslicht gezaubert, ein großartiges Violin- und Bc-Spiel unterstützt feurig den wiederum großartig interpretierend singenden Tenor: „James Gilchrist“. Die Arie gelingt zu einem weiteren Glanzpunkt in dieser Kantateneinspielung, Gardiner führt seine Protagonisten – wie bereits im Eingangs-Satz mit den Trompeten – zu einer wiederum beeindruckenden Wiedergabe die tief berührt. Das ist es, was er so fantastisch umsetzten kann und alle zu einer außergewöhnliche Wiedergabe mitreisst.

    Hörprobe von Satz 2 Arie für Tenor: „Herr, soweit die Wolken gehen“

    Die Sopran-Arie (Ruth Holton) in Satz 4 – „Jesus soll mein erstes Wort In dem neuen Jahr heißen“ – klingt stimmlich etwas dünn währen das Violin- und Bc-Spiel wie im 2. Satz wiederum wunderbar gelingt.

    Großartig agiert der Tenor (Peter Harvey) in dem Rezitativ in Satz 5 – „Und da du, Herr, gesagt“ – mit einem wunderbaren Timbre versehen, die Wortverständlichkeit ist überragend.

    Der Schluss-Choral: „Laß uns das Jahr vollbringen“ in Satz 6 ist wunderschön gelungen, ein mitreissend zu Herzen gehend singender Monteverdi Choir toppt nochmals die Kantate zu einem krönenden Abschluss. Das Orchester und die mitreissenden Trompeten verleihen die rechte Würze und gereichen zu einem großartigen Finale. Dem Sir sei gedankt für eine großartige Interpretation, die nicht genialer umgesetzt werden kann, hier erklingt die Musik wie von einem anderen Stern und entlässt den Hörer beglückt in das „Neue Jahr“ und das im wahrsten Sinne von J.S. Bach – so hat er es gewünscht und gewollt…!!

    Treffend dazu zitiere ich aus Gardiners Reisetagebuch:

    Ich fand diese Musik nicht nur mitreißend, sondern in ihrem Bestreben auch passend zu unserem Projekt: ‚Lass uns das Jahr vollbringen zu Lob dem Namen dein’.

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    Hörprobe vom Schluss-Choral Satz 6l: „Laß uns das Jahr vollbringen“

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    Rezension CD – z w e i :

    Kantate: 153 – Schau, lieber Gott, wie meine Feind
    (für den Sonntag nach Neujahr)
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    Der unbekannte Dichter, dessen Text Bach zum 2. Januar 1724 in Leipzig vertont hat, nimmt die Lesung von der Flucht nach Ägypten und dem Kindermord des Herodes zum Anlaß. Bachs Komposition beginnt ungewöhnlicherweise nicht mit einem Chorsatz, sondern mit einem schlichten, vierstimmigen Choral.
    Da der Sonntag nach Neujahr 1724 bereits auf den 2. Januar fiel, hatte Bach nach den bereits für Weihnachten und Neujahr aufzuführende Werke aus Zeitmangel und zur Schonung der Thomaner eine Kurzkomposition ins Auge gefasst. So fallen dem Chor in dieser Kantate nur schlichte Choral-Sätze zu, und die restliche Besetzung wird auf drei Solisten und Streichorchester eingeschränkt. *)

    Meine Bemerkung zu dieser Kantate:
    Sie lebt von den ausdrucksstarken Solisten des Alt, Tenor und Bass in den Arien und Rezitativen. Den Satz 3 mit dem Arioso für Bass (Peter Harvey) – mit dem „Fürchte dich nicht ich bin mit dir“ und desgleichen in Satz 6 – möchte ich einmal lobend herausheben, Ausdrucksstark überzeugt mich hier der Bass mit einem überzeugenden Part. Der kurze Eingangschor ist überwältigend rhythmisch schön vorgetragen.

    Kantate: BWV 58 – Ach Gott, wie manches Herzeleid II

    Bachs Komposition ist vermutlich zum 5. Januar 1727 entstanden. Erhalten ist sie nur in einer Umarbeitung aus dem Jahre 1733 oder 1734, deren wichtigste Kennzeichen die Hinzufügung von 3 Oboen – in den Sätzen 1 und 5 sowie die Neukomposition des Satzes 3 sind -vom ursprünglichen Satz ist nur eine Continuostimme erhalten. Wie bei der drei Jahre früher entstandenen Kantate BWV 153 scheint es bei der Erstfassung Bachs Absicht gewesen zu sein, die durch festliche Inanspruchnehme erschöpfen Musiker zu entlasten, – daher der Verzicht auf jegliche Bläser, Chor sowie Alt- und Tenorsolisten. *)

    Eine filigrane Stelle möchte ich aus dieser Kantate hervorheben es ist der Satz 3 – Arie für Sopran (Ruth Holton) mit dem „Ich bin vergnügt in meinem Leiden.“ In Verbindung mit der Solo-Violine und Bc bekommt der Hörer wieder diese unnachahmliche einfühlsame Musik zu hören, die Bach so wunderbar zu komponieren versteht…
    Mit dem Schluss-Satz (5) (Choral und Aria für Sopran und Bass) wird nochmals ein bemerkenswerter Höhepunkt interpretiert. Rhythmisch swingend spielt ein vortrefflich anzuhörendes Barock-Orchester auf. Hier hat wieder Gardiner sein feines Gespür offenbart, wie er so vortrefflich Musik kredenzen kann, das ist einmalig und superb gekonnt interpretiert und führt seine Aufführung nochmals zu einem bemerkenswerten Schluss-Höhepunkt.
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    *) Textauszüge: Alfred Dürr, J.S. Bach „Die Kantaten“
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    Mein Schluss-Fazit zu dieser Einspielung:

    CD eins mit den Neujahrskantaten hat es in sich, es sind Pracht-Kantaten der allerfeinsten Art, perfekt in der Einspielung, rundum  gelungene Kantaten-Interpretationen, die  ich wärmstens dem Bach-Freund empfehlen möchte.

    Auf CD zwei sind zwei wunderbare filigrane Kantaten zu hören, die von den ausgezeichneten Gesangs-Solisten und dem umwerfenden Barockorchester in kleiner Besetzung so kunstvoll interpretiert worden sind. Schon aus den vorgenannten Gründen ist diese Veröffentlichung – zum Beginn der Bach Cantata Pilgrimage 2000 – in der Gethsemane Kirche  an zwei aufeinanderfolgenden Tagen in Ost-Berlin aufgenommen – ein weiterer kunstvoller Meilenstein in den SDG-Veröffentlichungen.

    Grüße
    Volker

    Webnews

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    Rezension-Besprechung: CD’s von SDG 147 – Vol.5 – CD zwei – veröffentlicht vom Label: SDG – Monteverdi im Oktober 2008


    Hallo,

    meine Rezension von SDG 147, Vol. 5 / CD z w e i ; Aufführungsort: Dom „St. Blasii“ in Braunschweig


    Cover: SDG 147, Vol. 5 / zwei CD’s Kantaten für den zehnten Sonntag nach Trinitatis

    BWV 46 – Schauet doch und sehet, ob irgendein Schmerz sei
    BWV 101 – Nimm von uns Herr, du treuer Gott
    BWV 102 – Herr, deine Augen sehen nach dem Glauben!

    (Aufführungsort: 27 / 08 / 2000 Braunschweig Dom)

    Soloists: Joanne Lunn; Sopran | Daniel Taylor; Altus
    Christoph Genz; Tenor | Gotthold Schwarz; Bass

    Aufführungsort: Braunschweiger Dom St. Blasii

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    Click hereGardiners-Reisetagebuchfor a German Translation of the sleeve notes.
    von Jane Rogers, Bratsche
    zur SDG 147 Vol. 5




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    Rezension CD z w e i – SDG 147, Vol. 5 –

    Kantate: BWV 46 „Schauet doch und sehet, ob irgendein Schmerz sei“

    (Kantate für den 10. Sonntag nach Trinitatis)

    1) Bach hat diese Kantate in seinem ersten Leipziger Amtsjahr komponiert und am 1. August 1725 zum ersten Mal aufgeführt. Der Eingangschor ist ein gross angelegtes Klagelied, formal eine Kombination von motettischen und konzertanten Elementen. Motettisch ist daran die enge Beziehung zum gesungenen Text. Dem Satzbau des Bibelwortes entsprechend ist der gesamte Eingangschor in zwei grosse Teile gegliedert, einen freipolyphonen Satz und eine Fuge. Auch die Themenbildung ist in auffallender Weise textbezogen mit ihrer Anhebung betonter Wörter („Schauet“, „sehet“) und ihren dissonanten Halbtonschritten auf „Schmerz“ und „Jammers“. Motettisch ist auch das Prinzip der Chorfuge (zweiter Teil des Satzes), wobei die Instrumente meist mit den Singstimmen zusammengehen, während die Blockflöten als deren gleichberechtigte Partner selbst eine Fugenstimme übernehmen.

    Eine einleitende, entzückende Sinfonia im 1. Satz wird durch einen anschließenden ausdrucksstarken Chor des „Jammers“ eindrucksvoll interpretiert.

    Beeindruckend ist der 3. Satz: „Dein Wetter zog sich auf“. 1) Dieser Satz ist in ihrer barocken Bildlichkeit der dramatische Höhepunkt der Kantate. Zum Streichorchester tritt die Trompete als Sinnbild göttlicher Hoheit; punktierte Rhythmen markieren das Drohende des aufziehenden Wetters, abwärtsgleitende Skalenfiguren das Einbrechen des Rachstrahls. Der Bassist: Gotthold Schwarz punktet in einer fantastischen Art, dies entsprechend gesanglich umzusetzten.

    Im 5. Satz: „Doch Jesus will auch bei der Strafe“ – glänzt der Altus Daniel Taylor. In diesem Satz dominieren die Flöten als Bassstimme, die das Bild eines Rache kündigen Propheten heraufbeschwören.

    Satz 6; Schlusschoral: „O großer Gott“ ist nicht wie üblich in schlicht-vierstimmigem Satz gehalten, sondern mit Zeilenzwischenspielen der doppelt besetzten Blockflöten ausgestattet. Ausdrucksstark präsentiert sich hier der Monteverdi Chor mit seiner bewundernswerten Artikulation.

    Kantate BWV 101 „Nimm von uns Herr, du treuer Gott“

    (Kantate für den 10. Sonntag nach Trinitatis)

    1) Das Werk ist eine Choralkantate und wurde am 13. August 1724 erstmals aufgeführt. In seiner Form unterscheidet sich der Eingangschor wenig vom Normaltyp der Choralkantaten. Die Singstimmen werden durch einen Posaunenchor verstärkt, dessen Oberstimme wie üblich vom Zink (Cornetto) gebildet wird; außerdem wird der Cantus firmus durch eine den Sopran oktavierende Querflöte mitgespielt. Der ganze Satz ist im Grunde eine großangelegte Cantus-firmus-Motette, deren Besonderheit im Mitwirken eines eigenthematischen Instrumentalparts besteht.

    In dem Eingangssatz agiert der Monteverdi Choir in seiner bekannt gekonnten Art ich kann mich aber des Eindrucks nicht erwehren, dass der Tenor und Bass zeitweise zu dominant Auftritt und die Flöten erscheinen etwas unrein und piepsig zu klingen.

    Satz 2 ursprünglich mit obligater Flöte geplant, dann aber mit Solovioline besetzt, verhilft nun dem konzertanten Element in dieser Arie zu seinem Recht und wird von Christoph Genz (Tenor) in seiner bekannten Art vorgetragen.

    Der Satz 4 ist von ungewöhnlicher Art, die ihre Ursache in Bachs Bestreben hat, eine leidenschaftlich- dramatische, konzertante Arie zu präsentieren. Hier ist Gotthold Schwarz (Bass) diesem Part großartig gewachsen.

    Als musikalischer Höhepunkt der Kantate ist wohl in Satz 6 das Duett für Sopran (Joanne Lunn) und Altus (Daniel Taylor) – mit obligater Flöte und Oboe da caccia anzusehen. Traumhaft passen die zwei Gesangs-Solisten zusammnen und lassen ein herrliches Duett erklingen

    .Englische Sopranistin Joanne Lunn

    Englische Sopranistin Joanne Lunn
    Englischer Altus: Daniel Taylor

    Englischer Altus: Daniel Taylor

    In Satz 7 endet die Kantate mit einer schlichten vierstmimigen Schluss-Strophe des Liedes mit: „Leit uns mit deiner rechten Hand.“ Getragen, ruhig aussingend erklingt fein nuanciert der Monteverdi Choir.

    Kantate BWV 102Herr, deine Augen sehen nach dem Glauben!

    (Kantate für den 10. Sonntag nach Trinitatis)

    1) Die Kantate, von Bach zum 25. August 1726 komponiert, gehört zu jenen, die demselben Textjahrgang entnommen sind wie die von Bach aufgeführten Kantaten des Johann Ludwig Bach. Auffällig ist dabei, dass Bach diesmal den II. Teil der Kantate mit Satz 5 beginnen lässt. Der Eingangschor gehört zu den grossen Leistungen des reifen Bach und zeigt in seiner formalen Vielgliedrigkeit steten Wechsel zwischen Dominanz des Orchestersatztes bei häufigem Choreinbau und des Chorsatzes mit eigenständiger überaus sprachgerechter, textgezeugter Thematik. Eingeleitet wird der Satz durch eine Instrumentalsinfonie von 2 Oboen, Streichern und Continuo.

    Was hier abgeht ist atemberaubend grossartig, die Sopranistin „Joanne Lunn“ brilliert, der Monteverdi Choir in Glanzform – da kann nur angemerkt werden – „Weltklasse“, einmalig, so etwas bekommt man nicht alle Tage geboten, was muss Gardiner da wieder gefeilt haben, das Orchester stimmig, Gesangssolisten ebenbürtig und ein Chor, der wieder einmal brilliert, das ist wieder eine Kantatenstelle, die bei mir auf „da Capo“ gestellt ist und die berühmte Gänsehaut erzeugt….

    Dieses Klangerlebnis möchte ich den Besuchern des Forums nicht vorenthalten und stelle den Eingangs-Satz der Kantate – BWV 102 – als Hörprobe zur Verfügung.

    Hörprobe: „BWV 102 Satz 1“, den L i n k – nachstehend kräftig anklicken:

    2-14-bwv-102-herr-deine-augen-sehen-nach-dem-glauben-part-i-coro1

    1) Der Satz 3 ist ein schlichtes Alt-Seccorezetativ – (Daniel Taylor, Altus), deren Gestik an eindringlicher Wirkung wohl nicht zu überbieten ist. Mit einem langanhaltenden, dissonanten „des“ einsetzend, scheint die obligaten Oboe ein „Weh!“ über die unbußfertige Seele auszurufen, und die gesamte Melodik des Satzes mit ihren Querständen und ungewöhnlichen Intervallschritten ist ein einziges, höchst anschauliches Abbild der Seele. Hier ist der Altus Daniel Taylor ein vortrefflicher Gesangs-Solist der dieses Abbild der zerrissenen Seele berührend zu interpretieren weiss.

    In Satz 4, Rezetativ für Bass (Gotthold Schwarz), präsentiert sich ein ausdrucksstarker Bassist mit dem „Verachtest du den Reichtum seiner Gnaden.“

    Deutscher Bassist: Gotthold Schwarz

    Deutscher Bassist: Gotthold Schwarz

    1) Mit dem Satz 5 beginnt der zweite Teil der Kantate mit der Alt-Arie: „Erschrecke doch, Du allzu sichere Seele!“ Hier wird versucht, den Sünder wachzurütteln. Die musikalischen Mittel sind weiträumige Melodik – zumal in der obligaten Flöte, aber auch in der Singstimme – und lebhaften Bewegung. Hier punktet der Altus Robin Tysson mit seiner klaren und wortverständlichen Aussage des „Erschreckens..!“ Das Flötenspiel ist ebenso im gleichen Atemzug als vorrtrefflich anzumerken.

    Ein zweistrophiger schlichter Choralsatz mit dem „Heut lebst du, heut bekehre dich“ mit der Melodie von: „Vater unser im Himmelreich“ – beschliesst dieser Choral eine wunderschöne Kantate. Mich beeindruckt hier der Monteverdi Chor, wie hinreissend und innig dieser wunderbare Choral vorgetragen wird, ruhig, getragen ein in sich gekehrter Gesang – damit ist die Seele gesanglich gerettet und der Hörer wird davon berührt und eingenommen. Das ist Bachgesang pur und wiederum ein Verdienst von Gardiner, der in diesem Kantatenwerk die gewissen Akzente zum richtigen Zeitpunkt zu setzen weiss, Danke, grandios..!!

    Die Kantate BWV 102 ist als das Highlight der gesamten SDG 147 – Einspielung anzusehen, diese Werk hat mich ungemein berührt und wie bereits erwähnt, bei mir das entsprechende Gänsehaut-Erlebnis erzeugt und ich wurde bis zum letzten Schlusston ungemein gefesselt. Und das ist es, was wir immer so an Gardiner, seinem Orchester, seinem Monteverdi-Choir so schätzen und bewundern.

    Grüße

    Volker

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    1) Textauszüge: Alfred Dürr, die Kantaten

    Label: Soli Deo Gloria – CD SDG 153 Vol. 20 wird Anfang März 2009 veröffentlicht


    Hallo,

    noch nicht einmal die Rezensionen der bisherigen SDG-CD’s erstellt und schon kündigt das Label solideogloria die CD „SDG 153, Vol. 20“ für den Anfang März 2009 diese Veröffentlichung an.

     

    Cover CD SDG 153 Vol.20 zwei CD's

    Cover: CD SDG 153 Vol.20 zwei CD's

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    CD-Bestellung über amazon.uk als Partner ab 2. März 2009

    Link: http://astore.amazon.co.uk/volsklajsbac-21/detail/B001R77GHU

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    Hörproben von SDG 153 Vol.20 nachstehend:

    SDG 153 disc 1 –
    1. Nimm, was dein ist, und gehe hin BWV 144
    – no. 1 Coro
    Stream Audio
    14. Seht, seht! wie reißt, wie bricht, wie fällt BWV 92
    – no. 3 Aria: Tenor soloist: James Oxley
    Stream Audio
    SDG 153 disc 2 –
    1. Gleichwie der Regen und Schnee vom Himmel fällt
    – BWV 18 no. 1 Sinfonia
    Stream Audio
    6. Leichtgesinnte Flattergeister BWV 181
    – no. 1 Aria: Bass soloist: Stephan Loges
    Stream Audio

    Play the bit stream tracks with your media player (Real Player).

    To get a media player click on the icon below.

    Cantatas for Septuagesima

    BWV 144 – Nimm, was dein ist, und gehe hin
    BWV 84 – Ich bin vergnügt mit meinem Glücke
    BWV 92 – Ich hab in Gottes Herz und Sinn

    (recorded: Grote Kerk, Naarden)

    Soloists: Miah Persson | Wilke te Brummelstroete
    James Oxley | Jonathan Brown

    Cantatas for Sexagesima

    BWV 18 – Gleichwie der Regen und Schnee vom Himmel fällt
    BWV 181 – Leichtgesinnte Flattergeister
    BWV 126 – Erhalt uns, Herr, bei deinem Wort

    (recorded: Southwell Minster)

    Soloists: Gillian Keith | Angharad Gruffydd Jones
    Robin Tyson | James Gilchrist | Stephan Loges

    The Monteverdi Choir | The English Baroque Soloists
    John Eliot Gardiner

    Click here for a French Translation of the sleeve notes.

    Click here – Gardiner Reisetagebuch in deutscher Fassung

    Click here for the English sleeve notes.


    © 2009 Soli Deo Gloria, all rights reserved

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    Ich freue mich auf diese Neuveröffentlichung – diesmal scheinen ganz neue Gesangs-Solisten in den Kantaten-Werken mitzuwirken und bin ganz gespannt darauf, wie weit es mit ihrer künstlerischen Aussage bestellt ist.

    Gruss
    Volker

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    Rezension-Besprechung: CD’s von SDG 147 – Vol.5 veröffentlicht vom Label: SDG – Monteverdi im Oktober 2008


    Hallo,

    meine Rezension von SDG 147, Vol. 5 / CD eins; Aufführungsort: Christkirche in Rendsburg

    Cover: SDG 147, Vol. 5 / zwei CD’s

    Kantaten für den achten Sonntag nach Trinitatis

    BWV 178 – Wo Gott der Herr nicht bei uns hält
    BWV 136 – Erforsche mich, Gott, und erfahre mein Herz
    BWV 45 – Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist

    (Aufführungsort: 13/08/2000 Christkirche, Rendsburg)

    Soloists: Robin Tyson; Altus
    Christoph Genz; Tenor | Brindley Sherratt; Bass


    Aufführungsort: Christkirche Rendsburg (Fotorechte: http://www.die-netzwerkstatt.de)

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    Click here Gardiners-Reisetagebuch

    for a German Translation of the sleeve notes.

    Hier klicken zur „Meinungsäußerung“ von Jane Rogers, Bratsche
    zur SDG 147 Vol. 5


    oder bei amazon.de“

    und amazon.uk (England)

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    Rezension
    CD eins SDG 147, Vol. 5

    Kantate: BWV 178„Wo Gott der Herr nicht bei uns hält“ (für den 8. Sonntag nach Trinitatis)

    Das Werk ist eine Choral-Kantate und erfuhr am 20. Juli 1724 seine erste Aufführung. Das zugrunde gelegte Kirchenlied ist eine Nachgliederung des 124. Psalms durch Justus Jonas (1524).

    Der Eingangschor: „Wo Gott der Herr nicht bei uns hält“ des 1. Satzes verkörpert den von Bach bevorzugten Typus des eröffnenden Choralchorsatzes: In einen thematisch selbständigen Orchestersatz ist der vom Chor vorgetragene Choral zeilenweise eingefügt. Die Liedweise liegt im Sopran verstärkt durch ein Horn.

    Ein kontropunktisches Meisterwerk ist der Choral, Satz 2, „Was Menschenkraft und -witz anfäht“, dieses gelingt dem Monteverdi Choir entsprechend umzusetzten.

    Der 3. Satz lebt von dem beschwingt herrlich anzuhörenden BC und Violinen – der Bassist Brindley Sherratt glänzt durch ein starkes Stimmvolumen mit der Bass-Arie: „Gleichwie die wilden Meereswellen“ ein vortrefflicher Bass, der die Wellenbewegung gesanglich vortrefflich umzusetzen weiß.


    Bass: Brindley Sherratt (Fotorechte Staatsoper Hamburg)

    Gut anzuhören ist das Orchester im 6. Satz für Tenor als Arie: „Schweig, schweig nur, taumelnde Vernunft!“ ebenso präsentiert sich der Tenor: Christoph Genz.


    Nuanciert gesungen wird der schlichte vierstimmige Schluss-Choral im 7. Satz: „Die Feind sind in all in deiner Hand.“


    Kantate:
    BWV 136 – „Erforsche mich, Gott, und erfahre mein Herz“ (für den 8. Sonntag nach Trinitatis)

    In der überlieferten Fassung entstammt dieses Werk dem ersten Leipziger Kantatenjahrgang Bachs und wurde am 18. Juli 1725 erstmals aufgeführt. Verschiedene Anzeichen des Quellenbefundes lassen jedoch vermuten, dass Bach dabei auf früher Komponiertes zurückgegriffen hat.

    Der Eingangschor „Erforsche mich Gott“ hat die Form einer weitläufigen Fuge. Zwei gleichthematische Chorfugenkomplexe werden durch Instrumentalpartien umrahmt und voneinander abgegrenzt. Ein Horn präsentiert zu Beginn des Ritornells das Hauptthema und ist auch im weiteren Verlauf des Satzes selbständig geführt. Beschwingt in seiner unnachahmlicher Art singt der Monteverdi Choir den 1. Satz.

    Der 3. Satz mit der Alt-Arie „Es kommt ein Tag“, gesungen von Robin Tyson, wird mit obligater Oboe d’amore begleitet, und besitzt eine ausdrucksvolle Figuration, die mich sehr angesprochen hat.

    Der 5. Satz „Uns treffen zwar der Sünden Flecken“ mit dem Arien-Duett für Tenor: (Christoph Genz); und Bass: (Brindley Sherratt); überzeugen in dem Duett mit einem harmonischen Gesang und werden durch ein beeindruckendes Violinspiel unterstützt.

    Im 6. Satz „Dein Blut der edle Saft“, ein schlichter vierstimmiger Schlußchoral nach der Melodie „Auf meinen lieben Gott“, beschließt dieses Kantatenwerk.

    Kantate: BWV 45 – „Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist“ (für den 8. Sonntag nach Trinitatis)

    Diese Prunk-Kantate wurde für den 11. August 1726 geschrieben und gehört zu jenen Werken, deren Texte demselben Jahrgang entstammen wie die Kantaten des Vetters von J.S. Bach, dem Meininger Kapellmeister „Johann Ludwig Bach.“

    Der großartige Eingangs-Choral – „Es ist dir gesagt, Mensch“, ist wieder eines jener Beispiele, wie Bach vielgestaltig und beeindruckend aus einem einzigen Thema ein gewaltiges Klangvolumen entwickeln hat. Es ist für mich das Herzstück dieser Kantate und wird von dem fantastischen Monteverdi Choir entsprechend umgesetzt, die Beschwingtheit und Freude des Musizierens und Singens überträgt sich spontan auf den Zuhörer, das ist reine Bach-Kultur vom Feinsten..!!

    Diese überschwengliche Musizierform setzt sich im 3. Satz mit der Arie für Tenor: (Christoph Genz) – „Weiß ich Gottes Rechte“, entsprechend fort. Ein vortreffliches Orchester weiß klanglich zu überzeugen und hat in dem Tenor einen vorzüglichen Vortragenden.

    Ein orchestrales Feuerwerk wird am Anfang von Satz 4„Es werden viel zu mir sagen“ – zu Gehör gebracht, spritzig, beschwingt phrasierend, präsentiert sich das Spitzenorchester und finden mit dem Bass-Vortrag – ((Brindley Sherratt); einen genialen Partner.

    Es folgt ein inniger 5. Satz – Arie für Alt: (Robin Tyson) „Wer Gott bekennt aus wahrem Herzensgrund“ wird in Begleitung der Flöte und BC zu einem weiteren Prunkstück. Der Altus-Gesang gelingt entsprechend der trostvollen Text-Aussage in bewundernswerter Weise – perfekt.

    Der gelöst klingende Schlusschoral im 7. Satz: – „Gib dass ich tu mit Fleiß“ – beendet ein großartig zu bennendes Kantatenwerk. Ruhig und getragen singt der Monteverdi-Choir in bewegender Manier diesen wunderbaren Choral.

    Fazit:
    Die Kantate BWV 45 ist der Höhepunkt dieser SDG-Veröffentlichung von CD eins. Wieder zu bewundern, wie Gardiner in diesem Bach-Werk die entsprechenden Akzente zu setzen weiß, Orchester, Sänger und Gesangs-Solisten werden von ihm dementsprechend herausgefordert und erzielen so gemeinsam eine vortreffliche Werks-Wiedergabe.

    Grüsse
    Volker

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    CD’s vom Label „SDG-Monteverdi“


    Ich veröffentliche hier eine Anlistung der SDG-CDs vom “Label Monteverdi.co.uk” nach Datum der Veröffentlichung ! Weitere Link-Angaben zum Reisetagebuch von Sir John Eliot Gardiner und Meinungsäußerungen der Künstler und Solisten, sowie zum “Cantatafinder.” Eine Verlinkung zu den Hörproben ist ebenfalls hinterlegt!

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    CD im amazon aStore: Volume 1: London

      • The Feast of St. John the Baptist
        • BWV 167, “Ihr Menschen, ruhmet Gottes Liebe”
        • BWV 7, “Christ unser Herr zum Jordan kam”
        • BWV 30, “Freue dich, erloste Schar”
      • 1st Sunday after Trinity
        • BWV 75, “Die Elenden sollen essen”
        • BWV 20, “O Ewigkeit, du Donnerwort”
        • BWV 39, “Brich dem Hungrigen dein Brot”
      • Reisetagebuch, Meinungsäußerungen
      • Cantatafinder
      • Hörprobe SDG 101 Vol. 1
      • Click here Reisetagebuch for a German Translation of the sleeve notes of this cd.
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    CD im amazon aStore: Volume 8: Bremen & Santiago

    • 15th Sunday after Trinity
      • BWV 138, “Warum betrubst du dich, mein Herz”
      • BWV 99, “Was Gott tut, das is wohlgetan”
      • BWV 51, “Jauchzet Gott in allen Landen!”
      • BWV 100, “Was Gott tut, das is wohlgetan”
    • Cantatas for the 16th Sunday after Trinity
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    CD im amazon aStore: Volume 24: Altenburg & Warwick

      • 3rd Sunday after Easter
        • BWV 12, “Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen”
        • BWV 103, “Ihr werdet weinen und heulen”
        • BWV 146, “Wir mussen durch viel Trubsal in das Reich Gottes eingehen”
      • 4th Sunday after Easter
        • BWV 166, “Wo gehest du hin?”
        • BWV 108, “Es ist euch gut, dass ich hingehe”
        • BWV 117, “Sei Lob und Ehr dem hochsten Gut”
      • Reisetagebuch, Meinungsäußerungen
      • Cantatafinder
      • Hörprobe SDG 107, Vol. 24
      • Click here Reisetagebuch for a German Translation of the sleeve notes of this cd.
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    1. CD im amazon aStore: Volume 10: Potsdam & Wittenberg
      • 19th Sunday after Trinity
        • BWV 48, “Ich elender Mensch, wer wird mich erlosen”
        • BWV 5, “Wo soll ich fliehen hin”
        • BWV 56, “Ich will den Kreuzstab gerne tragen”
      • 25th Sunday after Trinity
        • BWV 90, “Es reisset euch ein schrecklich Ende”
      • Cantatas for the Feast of the Reformation
        • BWV 79, “Gott der Herr ist Sonn und Schild”
        • BWV 80, “Ein feste Burg ist unser Gott”
      • Occasion Unspecified
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    1. CD im amazon aStore: Volume 14: New York
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    1. CD im amazon aStore: Volume 19: Greenwich & Romsey
      • 2nd Sunday after Epiphany
        • BWV 155, “Mein Gott, wie lang, ach lange?”
        • BWV 3, “Ach Gott, wie manches Herzeleid I”
        • BWV 13, “Meine Seufzer, meine Tranen”
      • 4th Sunday after Epiphany
        • BWV 81, “Jesus schlaft, was soll ich hoffen?”
        • BWV 14, “War Gott nicht mit uns diese Zeit”
      • 24th Sunday after Trinity
        • BWV 26, “Ach wie fluchtig, ach wie nichtig”
      • Motet BWV 227, “Jesu, meine Freude”
      • Reisetagebuch, Meinungsäußerungen
      • Cantatafinder
      • Hörprobe SDG 115, Vol. 19
      • Click here Reisetagebuch for a German Translation of the sleeve notes.
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    1. CD im amazon aStore: Volume 21: Cambridge & Norfolk
      • Quinquagesima
        • BWV 22, “Jesus nahm zu sich die Zwolfe”
        • BWV 23, “Du wahrer Gott und Davids Sohn”
        • BWV 127, “Herr Jesu Christ, wahr’ Mensch und Gott”
        • BWV 159, “Sehet! Wir gehn hinauf gen Jerusalem”
      • Palm Sunday/Annunciation
        • BWV 182, “Himmelskonig, sei willkommen”
      • 3rd Sunday in Lent, “Oculi
        • BWV 54, “Widerstehe doch der Sunde”
      • Feast of the Annunciation
        • BWV 1, “Wie schon leuchtet der Morgenstern”
      • Reisetagebuch, Meinungsäußerungen
      • Cantatafinder
      • Hörprobe SDG 118, Vol. 21
      • Click here Reisetagebuch for a German Translation of the sleeve notes.
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    1. CD im amazon aStore: Volume 26: Long Melford
      • Whit Sunday
        • BWV 34, “O ewiges Feuer, o Ursprung der Liebe”
        • BWV 59, “Wer mich liebet, der wird mein Wort halten I”
        • BWV 68, “Also hat Gott die Welt geliebt”
        • BWV 74, “Wer mich liebet, der wird mein Wort halten II”
        • BWV 172, “Erschallet, ihr Lieder, erklinget, ihr Saiten!”
        • BWV 173, “Erhohtes Fleisch und Blut”
        • BWV 174, “Ich liebe den Hochsten von ganzem Gemute”
      • Reisetagebuch, Meinungsäußerungen
      • Cantatafinder
      • Hörprobe SDG 121, Vol. 26
      • Click here Reisetagebuch for a German Translation of the sleeve notes.
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    1. CD im amazon aStore: Volume 7: Abbaye d’Ambronay & Bremen
      • 14th Sunday after Trinity
        • BWV 25, “Es ist nichts Gesundes an meinem Leibe”
        • BWV 78, “Jesu, der du meine Seele”
        • BWV 17, “Wer Dank opfert, der preiset mich”
    2. Feast of St. Michael and All Angels
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    1. CD im amazon aStore: Volume 15: New York
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    1. CD im amazon aStore: Volume 22: Eisenach
      • Easter Sunday
        • BWV 4, “Christ lag in Todesbanden”
        • BWV 31, “Der Himmel lacht! die Erde jubliliert”
      • Easter Monday
        • BWV 66, “Erfreut euch, ihr Herzen”
        • BWV 6, “Bleib bei uns, denn es will Abend werden”
      • Easter Tuesday
        • BWV 134, “Ein Herz, das seinen Jesum lebend weiss”
        • BWV 145, “Ich lebe, mein Herze, zu deinem Ergotzen”
      • Reisetagebuch, Meinungsäußerungen
      • Cantatafinder
      • Hörprobe SDG 128, Vol. 22
      • Click here Reisetagebuch for a German Translation of the sleeve notes.
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    • CD im amazon aStore: Volume 6: Köthen & Frankfurt

    • Cantatas for the Twelfth Sunday Trinity
      BWV 69a – Lobe den Herrn, meine Seele
      BWV 137 – Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren
      BWV 35 – Geist und Seele wird verwirret

    • Cantata for the Thirteenth Sunday Trinity

    BWV 77 – Du sollt Gott, deinen Herren, lieben
    BWV 164 – Ihr, die ihr euch von Christo nennet
    BWV 33 – Allein zu dir, Herr Jesu Christ

  • Reisetagebuch, Meinungsäußerungen
    Cantatafinder

    Hörprobe SDG 134,
    Vol. 6
  • Click here Reisetagebuch for a German Translation of the sleeve notes.
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    CD im amazon aStore: Volume 16: New York

    • Motet:

    • BWV 225 – Singet dem Herrn ein neues Lied

    • Cantatas for Sunday after Christmas Day

    BWV 152 – Tritt auf die Glaubensbahn
    BWV 122 – Das neugeborne Kindelein
    BWV 28 – Gottlob! nun geht das Jahr zu Ende

    • Cantata for New Year’s Day

    BWV 190 – Singet dem Herrn ein neues Lied!

    Reisetagebuch, Meinungsäußerungen
    Cantatafinder

    Hörprobe SDG 137,
    Vol. 16

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    Bach Cantatas Vol. 3

    CD im amazon aStore: Bach Cantatas SDG 141 Vol. 3

    SDG 141 Volume 3 (2 cds) contains:

    Cantatas for the Fourth Sunday after Trinity

    BWV 24 – Ein ungefärbt Gemüte
    BWV 185 – Barmherziges Herze der ewigen Liebe
    BWV 177 – Ich ruf zu dir, Herr Jesu Christ

    (recorded: Tewkesbury Abbey)

    Soloists: Magdalena Kozená | Nathalie Stutzmann
    Paul Agnew | Nicolas Teste

    Cantatas for the Fifth Sunday after Trinity

    BWV 71 – Gott ist mein König
    BWV 131 – Aus der Tiefen rufe ich, Herr, zu dir
    BWV 93 – Wer nur den lieben Gott lässt walten
    BWV 88 – Siehe, ich will viel Fischer aussenden

    (recorded: Blasiuskirche, Mühlhausen)

    Soloists: Joanne Lunn | William Towers
    Kobie van Rensburg | Peter Harvey

    The Monteverdi Choir | The English Baroque Soloists | John Eliot Gardiner

    Click here Reisetagebuch for a German Translation of the sleeve notes.

    Meinungsäußerungen
    Cantatafinder
    Hörprobe SDG 141, Vol. 3

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    Bach Cantatas Vol. 27

    CD im amazon aStore: Bach Cantatas SDG 138 Vol. 27

    SDG 138 Volume 27 (2 cds) contains:

    BWV 1048 – Brandenburg Concerto No.3

    Cantatas for Whit Tuesday

    BWV 184 – Erwünschtes Freudenlicht
    BWV 175 – Er rufet seinen Schafen mit Namen

    (recorded: Holy Trinity, Blythburgh)

    Soloists: Lisa Larsson | Nathalie Stutzmann
    Christoph Genz | Stephen Loges

    Cantatas for Trinity Sunday

    BWV 194 – Höchsterwünschtes Freudenfest
    BWV 176 – Es ist ein trotzig und verzagt Ding
    BWV 165 – O heil’ges Geist- und Wasserbad
    BWV 129 – Gelobet sei der Herr, mein Gott

    (recorded: St Magnus Cathedral, Kirkwall)

    Soloists: Ruth Holton | Daniel Taylor
    Paul Agnew | Peter Harvey

    The Monteverdi Choir | The English Baroque Soloists | John Eliot Gardiner

    Click here Reisetagebuch for a German Translation of the sleeve notes.

    Meinungsäußerungen
    Cantatafinder

    Hörprobe SDG 138, Vol. 27

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    SDG 144 Volume 25 (2 cds) contains:

    SDG144 Cantatas for the Fifth Sunday after Easter

    BWV 86 – Wahrlich, wahrlich, ich sage euch
    BWV 87 – Bisher habt ihr nichts gebeten in meinem Namen
    BWV 97 – In allen meinen Taten

    (recorded: Dresden)

    Soloists: Katharine Fuge | Robin Tyson
    Steve Davislim | Stephen Loges

    Cantatas for the Sunday after Ascension Day

    BWV 44 – Sie werden euch in den Bann tun I
    BWV 150 – Nach dir, Herr, verlanget mich
    BWV 183 – Sie werden euch in den Bann tun II
    Fürchte dich nicht – Johann Christoph Bach

    (recorded: Sherborne)

    Soloists: Joanne Lunn | Daniel Taylor
    Paul Agnew | Panajotis Iconomou

    The Monteverdi Choir | The English Baroque Soloists | John Eliot Gardiner

    CD im amazon aStore: Bach Cantatas SDG 144 Vol. 25

    Click here Reisetagebuch for a German Translation of the sleeve notes.

    Meinungsäußerungen über den
    Cantatafinder

    Hörprobe SDG 144, Vol. 25

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    SDG 147 / Volume 5 / (2 cds) contains:

    SDG147 Cantatas for the Eighth Sunday after Trinity

    BWV 178 – Wo Gott der Herr nicht bei uns hält
    BWV 136 – Erforsche mich, Gott, und erfahre mein Herz
    BWV 45 – Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist

    (recorded: 13/08/2000 Christkirche, Rendsburg)

    Soloists: Robin Tyson
    Christoph Genz | Brindley Sherratt

    Cantatas for the Tenth Sunday after Trinity

    BWV 46 – Schauet doch und sehet, ob irgendein Schmerz sei
    BWV 101 – Nimm von uns Herr, du treuer Gott
    BWV 102 – Herr, deine Augen sehen nach dem Glauben!

    (recorded: 27/08/2000 Braunschweig Cathedral)

    Soloists: Joanne Lunn | Daniel Taylor
    Christoph Genz | Gotthold Schwarz

    The Monteverdi Choir | The English Baroque Soloists | John Eliot Gardiner


    CD im amazon aStore:
    Bach Cantatas SDG 147 Vol. 5


    Click here for a German Translation of the sleeve notes.

    Meinungsäußerungen über den

    Cantatafinder

    Hörprobe SDG 147, Vol. 5

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    SDG 150 Volume 17 (2 cds) contains:

    SDG150 Cantatas for New Year’s Day

    BWV 143 – Lobe den Herrn, meine Seele II
    BWV 41 – Jesu, nun sei gepreiset
    BWV 16 – Herr Gott, dich loben wir
    BWV 171 – Gott, wie dein Name, so ist auch dein Ruhm

    (recorded: 1 & 2 January 2000 – Gethsemanekirche, Berlin)

    Soloists: Ruth Holton | Lucy Ballard
    Charles Humphries | James Gilchrist | Peter Harvey

    Cantatas for the Sunday after New Year

    BWV 153 – Schau, lieber Gott, wie meine Feind
    BWV 58 – Ach Gott, wie manches Herzeleid II

    (recorded: 1 & 2 January 2000 Gethsemanekirche, Berlin)

    Soloists: Sally Bruce Payne
    James Gilchrist | Peter Harvey

    The Monteverdi Choir | The English Baroque Soloists | John Eliot Gardiner


    CD im amazon aStore: Bach Cantatas SDG 150 Vol. 17


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    Link: Meinungsäußerungen der Künstler über den Cantatafinder


    Hörproben von SDG 150 Vol. 17

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    SDG 153 Volume 20 (2 cds) contains:

    SDG153 Cantatas for Septuagesima

    BWV 144 – Nimm, was dein ist, und gehe hin
    BWV 84 – Ich bin vergnügt mit meinem Glücke
    BWV 92 – Ich hab in Gottes Herz und Sinn

    (recorded: Grote Kerk, Naarden)

    Soloists: Miah Persson | Wilke te Brummelstroete
    James Oxley | Jonathan Brown

    Cantatas for Sexagesima

    BWV 18 – Gleichwie der Regen und Schnee vom Himmel fällt
    BWV 181 – Leichtgesinnte Flattergeister
    BWV 126 – Erhalt uns, Herr, bei deinem Wort

    (recorded: Southwell Minster)

    Soloists: Gillian Keith | Angharad Gruffydd Jones
    Robin Tyson | James Gilchrist | Stephan Loges

    The Monteverdi Choir | The English Baroque Soloists | John Eliot Gardiner

    Link unten anklicken..!!

    CD im amazon.uk – aStore: Bach Cantatas SDG 153 Vol. 20

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    Link: Meinungsäußerungen der Künstler über den Cantatafinder

    Hörproben von SDG 153 Vol. 20

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