Archiv-Beitrag: DVD / J.S. Bach “Markus-Passion nach BWV 247″ Rekonstruktion von Ton Koopmann


DVD Markus-Passion Ton Koopman

1.4.2007 von Volker /admin.

Hallo zusammen,

wer kennt die Rekonstruktion der Markus-Passion von Ton Koopman oder eine CD von ihm, würde mich über eine Rückmeldung freuen.

DVD “Markus-Passion nach BWV 247″
(Rekonstruktion von Ton Koopman)

Pregardien, Kooy, York, Landauer, Agnew, Mertens,
Amsterdam Baroque Choir & Orchestra, Koopman (125 Min.)
Sound:DSS 5.1;Bild:WS;Sub:D, E,F, NL

Sonderpreis gültig bis 30.4.2007 “EUR 14,99″
danach EUR 22,99

Bestellung: bei j p c

Grüße
Volker

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Es gibt zur „Markus Passion“ einen weiteren Hauptbeitrag, nachstehenden Link anklicken:

LINK hier klicken

Archiv-Beitrag: Ansbacher Bachwoche 2007, M. Suzuki mit der Matthäus Passion in St. Gumbertus


Foto: St. Gumbertus, Ansbach (Foto: Bachwoche Ansbach)

7.9.2007 von Muriel.

Hallo,

eine Aufführung der Matthäus Passion von J.S. Bach fand unter der Leitung von Masaaki Suzuki in St. Gumbertus in Ansbach im Rahmen der Ansbacher Bachwoche 2007 – am 4. August 2007, 20:00 Uhr – statt.

Mitwirkende:

Carolyn Sampson, Sopran
Robin Blaze, Altus
Gerd Türk, Tenor (Evangelist)
Peter Kooij, Bass (Jesus)
Dominik Wörner, Bass-Bariton
Bach Collegium Japan

Leitung: Masaaki Suzuki

Ich komme eben aus Franken zurück, wo ich in Ansbach die “Matthäuspassion” mit dem japanischen Wunderchor hörte. Der Chor ist wirklich sehr beeindruckend. Trotz vieler Schweißausbrüche auf der Orgelempore – ich sah nichts, wenn ich nicht aufstand – es war ein Erlebnis. Gerd Türk ein vorzüglicher Evangelist, gegen den alle englischen hochdramatischen Tenöre einpacken können, Carolyn Sampson in toler Steigerung und als Jesus Koy, ein Mann aus Belgien.

Es wurden auch japanische Solisten eingesetzt, deren Singen für uns festgelegten Europäerinnen gewöhnungsbedürftig ist. Neu für mich auch, dass Evangelist und “Jesus” auch jeder eine Arie sangen. Ich bin davon überzeugt, dass Bach in Japan eine gute Stellung bekommen hat und die Zukunft seiner Musik nicht auf die Europäer festgelegt ist.

Liebe Grüße
muriel<

Archiv-Beitrag: Weihnachtsoratorium-Einspielung von Diego Fasolis


Falls jemand sich mal wieder jemand mit einer neue WO-Einspielung verwöhnen möchte – Jene von Diego Fasolis wäre eine echte Wahl mit Lynn Dawson, Bernhard Landauer, Charles Daniels und Klaus Mertens, der von Ton Koopman für diese Aufnahme dankenswerter Weise frei bekommen hat.

Der Coro della Radio Svizerra macht eine ordentliche Figur, wenn er sich auch nicht mit dem Monteverdi Choir messen kann; vom Feinsten sind die I Barocchisti und wirklich frappierend gut die Orchesterarbeit Fasolis, vom Klangbild bis zur Phrasiologie und Artikulation. Erwähnt sei auch die sehr gute Tonqualität dieser Aufnahme (technisch), ein Leckerbissen für Besitzer guter Kopfhörer!!!

Wer ähnliches erleben will, muss schon bei Gardiner in der ersten Reihe sitzen 🙂 So ein sonor-seidiger Klang bei den Streichern und Holzbläsern, keine Spur des manchmal bei Originalinstrumenten durchkommenden Säbelklangs bei den Violinen. Auch gemeinste Trompetenpartien (Herr wenn die stolzen Feinde, Nun seid ihr wohl gerochen) sind derart souverän hingelegt, dass alle Schwierigkeit einem großen Glanz weicht.

Überfordert zu sein scheint die Solistin Lynn Dawson mit der Partie. Die gute Nachricht: sie kommt überall durch; aber mich lässt beim Hören irgendwie die Angst nicht los, sie könnte jeden Moment rauskommen. Ihr Timbre ist ebenfalls nur schwer zu ertragen, der Vortrag wirkt auf mich hasenfüßig und konzeptlos. Auch der Altus hat ein leicht blechernes Timbre, aber im Zusammenspiel mit dem gesamten Klangapparat ergibt er einen wirklich interessantes Bild. Seine Phraseologie ist unspektakulär aber gut vorbereitet und sehr kantabel. Es ist das erste Mal, dass mich die Arie „Schließe mein Herze“ nicht langweilt – so gesanglich und klanglich wirklich partnerschaftlich mit der Solovioline.

Der Tenor Charles Daniels gehört zu den für mich großen Entdeckungen der Aufnahme. Mich wundert, diesen Namen woanders noch nicht gesehen zu haben. Er ist ein begabter Evangelist.

Diego Fasolis hat da wirklich eine gute Aufnahme gemacht, finde ich, in manchen Details vielleicht etwas verwegen bis originalitätssüchtig (Koloratur, Striche, Tempi), aber immer wieder auch überzeugend. Empfohlen!

Alex

Archiv-Beitrag: Zweifelhafte Autorenschaft für die Motette: BWV Anhang 159


Hallo zusammen,

@Alex hat eine interessante Anfrage an mich gerichtet, die ich hier wiedergeben möchte, es wird sicherlich auf großes Interesse stoßen, diese Motette von J.S. Bach: BWV Anhang 159; wurde nur teilweise in dem Braunschweiger Konzert vom Monteverdi Chor gesungen.

Die Anfrage lautet:

Hallo Volker,

wer steht denn im Programm als Komponist von Anh. III 159? Schmieder schwankt zwischen Johann Christoph Bach und Johann Christian Bach.
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Hierzu möchte ich der Allgemeinheit folgende Hinweise geben:

Im Programheft von Braunschweig sind folgende Angaben:

Johann Sebastian Bach, Motette: BWV Anhang 159

ich habe einmal bei Dürr nachgeschlagen, da ist leider eine Motetten-Angabe nicht aufgeführt, im Blog wird die Kantate BWV 157 “Ich lasse dich nicht, du segnest mich denn” genannt,

was ich für sehr problematisch halte, hier werden wohl Äpfel mit Birnen verglichen, die erste Strophe hat zwar den Text-Inhalt “Ich lasse dich nicht, du segnest mich denn” wie in der 1. Strophe der Motette BWV Anhang 159, aber die Kantate 157 wurde von Bach zu einem ganz anderen Anlass komponiert. Dass Bach auf bestehende Texte zurückgriff und kopierte ist bekannt.

Die Kantate BWV 157 wurde am 6. Februar 1727 in einem feierlichen Gedächtnisgottesdienst in der Pomßener Kirche, aus Anlass des verstorbenen Hof- und Appellationsrat “Johann Christoph von Ponickau”, aufgeführt. Die Texte der Kantate BWV 157 finden sich wieder in Picanders Gedichtsammlung. Ein ausgedehntes Trauergedicht auf (Picanders) eigenen Tod und unmittelbar anschließend den Text der Kantate: “Ich lasse dich nicht, du segnest mich denn…

Im Internet fand ich folgenden Hinweis: Die Apokryphen Motetten BWV Anhang 159-165

hier wird nur die 1. Strophe eingespielt “Ich lass dich nicht….

Die Motette könnte als Autorenschaft: Johann Sebastian Bach oder Johann Christoph Bach: “Ich lasse dich nicht, du segnest mich denn “Motette BWV Anhang 159″ zugeordnet werden können..

Der Autor Klaus Hofmann veröffentlichte in 2003 ein Buch über:

Johann Sebastian Bach. Die Motetten; Kassel , (Bärenreiter-Verlag) 2003

Der Hauptteil des Buches ist der ausführlichen Analyse von acht Motetten Bachs gewidmet. Zu den sechs bekannten zählt der Verfasser noch „Ich lasse dich nicht, du segnest mich denn“ (BWV Anh. 159) und „Jauchzet dem Herrn, alle Welt“ (BWV Anh. 160). Diese Einbeziehung begründet er ausführlich und überzeugend.

Das Buch ist bei amazon erhältlich für 17,95 €

Ein PDF-Dokument füge ich zur weiteren Information bei:

Link: Informationen zum_BWV 225_ff

Diese vorgenannten Angaben sind Diskussionswürdig und bitte um Eure Kommentare ….

Grüße

Volker

Archiv-Beitrag: Begriff: Bach’s “Totenglocken-Kantaten” wo auffindbar ?


17.10.2007 von Iris.Budde.

Hallo,

ich beschäftige mich schon sehr lange mit Bachs “Totenglockenkanaten.” Ich weiß nicht, wo ich diesen Ausdruck gelesen haben; könnte bei Rilling gewesen sein. Im Internet (Google und co auch Wikipedia) ist dieser Ausdruck nicht bekannt.

Für mich gehören dazu, jetzt mehr oder weniger nach Gefühl, weil ich`s eben nicht mehr finde, folgende Kantaten: Komm` du süße Todesstunde”, “Wer weiß, wie nahe mir mein Ende (mit der tollen Arie: Willkommen will ich sagen, wenn der Tod ans Bette tritt)”. Und dann noch eine – Namen weiß ich jetzt natürlich wieder nicht “nun schlage doch, schlage doch du letzte Stunde schlage doch”. Dies ist jetzt frei übersetzt. Kann jemand mir weiterhelfen………,

Oder ist der Ausdruck “Totenglockenkantaten” meiner Phanasie entsprungen?

Über helfende Kommentare würde ich mich freuen….

Gruß

Iris

Archiv-Beitrag: Fritz Wunderlich & Hermann Prey – “Eine Weihnachtsmusik” Neuauflage für Historiker-Fans


.12.2007 von Volker /admin.

Hallo,

hier stelle ich etwas für Nostalgiger vor, es wurde eine Wiederveröffentlichung der legendären “Weihnachtsmusik” mit den Sängern Fritz Wunderlich und Hermann Prey, vorgenommen.



  • Erscheinungstermin: 30.11.2007

Detailinformationen

Fritz Wunderlich & Hermann Prey singen Weihnachtslieder:

Maria durch den Dornwald ging; Es kommt ein Schiff geladen;

Es ist ein Ros entsprungen; Was soll das bedeuten;

O Freude über Freude; Vom Himmel hoch o Englein kommt;

Ich steh an deiner Krippen hier

+Musik von Albinoni & Telemann

Will Quadflieg liest die Weihnachtsgeschichte aus dem Lukas-Evangelium!

Grüße

Volker

Archiv-Beitrag: Eine überzeugende Wiedergabe mit Weihnachts-Kantaten von J. S. Bach durch die Barock-Akademie Detmold in Kloster Corvey. / OWL


Hallo zusammen,

„Gloria in excelsis Deo“ unter diesem Motto erklang in der Abtei-Kirche „Kloster Corvey“ in Ostwestfalen, am 16.12.2007, ein festliches Weihnachtskonzert, ausgeführt durch die Barockakademie und dem Vokal-Ensemble der Hochschule für Musik aus Detmold.

Bild: Die Abtei-Kirche “Kloster Corvey”

Programm

J.S. Bach, Kantate BWV 110 „Unser Mund sei voll Lachens“
Kantate zum 1. Weihnachtstag für Soli, Chor und Orchester

Gerog Friedrich Händel „Gloria in excelsis Deo“
für Sopran, Streicher und Basso continuo

Weihnachtslieder für Chor A Capella

„Vom Himmel hoch“, Satz: Johannes Eccard

„Es ist ein Ros’ entsprungen“ (vierstimmig) Satz: Michael Pretorius

„O Jesulein zart“ (vierstimmig) Satz: Samuel Scheidt

„Freu dich, Erd und Sternenzelt“ (vier- bis sechsstimmig)
Satz: Gerhard Weinberger

„O Bethlehem, du kleine Stadt“ (vierstimmig) Satz: G. Weinberger

„Still, wer Gott erkennen will“ (vier bis fünfstimmig)
Satz: Gerhard Weinberger, (Sopransolo: Hee-Suk Han)

„O du fröhliche“ (achtstimmig) Satz: Georg Ratzinger
(Bruder von Papst Benedikt XVI.)

J.S. Bach, Kantate BWV 63 „Christen, ätzet diesen Tag“
Kantate zum 1. Weihnachtsfeiertag für Soli, Chor und Orchester.

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Schon in der Werksauswahl zeigte sich ein großer Barock- und Bach-Spezialist mit Namen: Prof. Gerhard Weinberger, hiesiger Dozent für Kirchenmusik und Orgel an der Hochschule für Musik in Detmold.

Im Bild Prof. Gerhard Weinberger, künstlerischer Leiter !

Als bekennender und bekannter Bach-Interpret gelang ihm zum Auftakt mit dem BWV 110 „Unser Mund sei voll Lachens“ ein überwältigender Einstieg. Wunderschön erklingen zum Auftakt die Streicher, Pauken und Trompetenklänge, sie erzeugen sofort das „Gänsehaut-Erlebnis“ pur.

Ein 22-stimmiges Vokalensemble berührte anschließend mit einem gekonnten, nuancierten und erfrischenden Gesangsvortrag. Dieses Ensemble besitzt Potential, man spürt ihre Selbstsicherheit und ihr Wissen, als ein mehrfacher 1. Preisträger mit Lobeshymnen in Athen, Griechenland, bedacht worden zu sein.

In dem dortigen Europäischen Gesangs-Wettbewerb, welcher vor ca. einem Monat dort statt fand, überzeugten sie in allen Altersklassen als das Spitzen-Vokalensemble in Europa.
Wunderbar, was die Hochschule für Musik in Detmold hier an Gesangs-Kultur und Ausbildung leistet, wir Ostwestfalen können Stolz auf sie sein.

Im Bild: das vortreffliche Vokal-Ensemble !

Als ein wahres Juwel entpuppte sich das „Gloria in excelsis Deo“ von Georg Friedrich Händel, für Sopran, Streicher und Basso continuo.

Für die leider kurzfristig erkrankte Sopranistin: Meike Leluschko. übernahm Gunhild Alsvik den Sopranpart

Die Ersatz-Sopranistin, Gunhild Alsvik, bot eine Glanzvorstellung. Vortrefflich ausgestattet mit einem Stimmvolumen per excellence, gelangen ihr die Koloraturen und der Gesangsvortrag mehr als vortrefflich. Stimmig die zwei Violinen, Orgelpositiv und Basso continuo als Begleitung, hierbei erklang eine wunderschöne Darbietung an Barockmusik, die allen Beteiligten großartig gelang.

Im Bild 1. und 2. Violine mit Orgelpositiv und verdeckt die Sopranistin Gunhild Alsvik.

Auf dem gleichen hohen Niveau standen die vorgetragenen Weihnachtslieder, gesungen von dem von mir bereits gelobten Athener-Preisträger, das Vokalensemble der HfM aus Detmold.
Die Gesangs-Kultur ist vortrefflich, stimmlich sehr gut ausgebildet, erklangen wunderschöne Sätze an Weihnachtsliedern

Hervorheben möchte ich den achtstimmigen Satz von Georg Ratzinger, (Bruder des jetzigen Papstes und ehemaliger Kantor am Dom in Regensburg), „O du fröhliche.“
Was sie an Gesangskultur zu bieten haben, lässt einen verblüffen, es ist mehr als erfreulich, dass sich nun auch in Deutschland in dieser Beziehung etwas mehr für die Nachwuchs-Gesangskultur getan wird.

Wunderbar austaxiert und homogen erklingt dieser achtstimmige Satz, leicht mitsummend falle ich in dieses schöne Weihnachtslied mit ein, so schön gelang dem Vokalensemble dieser mehrstimmige Choralsatz.
Als Besucher in der 3. Reihe vorne sitzend, bekommt man die Feinheiten des Gesangsvortrages unmittelbar und genau mit, ich weiß nicht, wie es im Mittelschiff der Abteikirche vom Gehör zu vernehmen war, so wie mir @Iris, nach dem Konzert berichtete, gab es da doch sehr mannigfaltige Probleme mit der Akustik, leider …!!

Den großartigen Schlusspunkt setzt Prof. Weinberger mit der Kantate, BWV 63, „Christen, ätzet diesen Tag.“

Hier habe ich immer die DVD von Gardiner mit der Probenarbeit zu dieser Kantate vor Augen. (Habe sie gerade auf dem Bildschirm und sehe Gardiners Statement zu dieser Kantaten-Probe).

Diese jubelnde und grandiose Weihnachts-Kantate mit Pauken und Trompeten versetzt mich immer in die Stimmung der Glückseligkeit. Was die Vortragenden, Orchester, Gesangs-Solisten, und das Vokal-Ensemble vollauf zu erreichen in der Lage waren, eine meisterliche Darbietung, die mein Seelenleben zutiefst berührte.

Im Bild das vortreffliche Trompetenensemble mit neuzeitlichen Instrumenten !

Erwähnen möchte ich aus einer homogenen Ensembleleistung den überragenden Gesangs-Solisten „Felix Plock“ als Bass, was hier für ein Nachwuchs-Sänger herangebildet wird, lässt die Musikwelt aufhorchen, endlich wieder ein Deutscher Bass-Solist, der von Hause aus alles mitbringt, was für eine glanzvolle Karriere verspricht.

Ebenso der Altus „Benno Schachtner“, der mich voll zu überzeugen wusste, (habe ich doch sonst meine Probleme mit dieser Gesangs-Gattung), hier muss ich Abbitte leisten für eine gehörte und überragende Gesangs-Kultur, die mich voll überzeugte und eine Altistin nicht vermissen lies, für die Zukunft scheint sich hier Großes anzukündigen…!!

Im Bild von Links: Leitung: Gerhard Weinberger, Gesangs-Solisten: Felix Plock a.G. (Bass), Bo Hyeoun Mun (Tenor), Benno Schachtner (Altus).

In dem Weihnachtskonzert erweisen sich alle Beteiligten als vorzügliche Interpreten. PROF. WEINBERGER war auf einen nuancenreichen Ton bedacht immer wieder erzielt er raffinierte Klangeffekte. Die Interpretation und die Aufführungsform gelingt ihm vortrefflich.

Seine Auffassung von Bach’scher Musik ist prägnant in seiner persönlichen Art und Wiedergabe. Sein Empfinden für Bach und seinen Kantatenwerken strahlt Wärme und Überzeugungskraft aus und ließ den Hörer diese Wesensart beeindruckend miterleben, ein Konzerterlebnis mit Weihnachtsmusik, die auf einem hohen Niveau allen Ansprüchen gerecht wurde und das Herz mehr als zu beglücken wusste.

Beglückt und stimmig wurde der Hörer in die Weihnachtszeit hinübergeleitet, dank eines prächtigen Konzertabends.

Meinen Dank möchte ich @Iris, noch aussprechen, die mir den Fotoapparat zur Verfügung gestellt hat, da ich meinen im Auto liegen gelassen hatte, es war schön, sich einmal wieder zu einem Konzert verabredet zu haben.

Der Link zu weiteren Fotos in Picasa mit weiteren Angaben zum Konzert nachstehend:

http://picasaweb.google.de/meinharderich/KlosterCorveyBachKantatenZurWeihnachtAm16122007ProfWeinbergerHfMDetmold

Grüße

Volker

Archiv-Beitrag: Bach-Tage 2008 in Köthen mit vier Konzerten von Gardiner !


Hallo zusammen,

die Bach-Tage für Köthen / Sachsen-Anhalt, stehen fest, Termin: 3. September bis 7. September 2008 unter der Mitwirkung für vier Konzerte von J.E. Gardiner, Monteverdi Choir und English Baroque Soloists.

Die Programmangaben für Gardiner habe ich der Internetseite: http://www.bach-in-koethen.de/bft_22/22bftprog.htm

entnommen, dort können auch weitere Einzelheiten eingesehen werden.

Eintrittspreise, Übernachtungsmöglichkeiten, etc.


Fotos: Schloss Köthen / Sachsen Anhalt

Foto: Schloss Köthen, Spiegelsaal

Foto: St. Jakobs-Kirche, Veranstaltungsort der Johannes-Passion, als Eröffnungskonzert !

Die Programme für fünf Tage sind mit fantastischen Künstlern und Orchestern besetzt worden, da ist eine gezielte Auswahl sehr schwierig zu treffen, klar, Gardiner-Fans wissen schon, was sie besuchen werden aber als Zubrot möchte man auch andere Künstler-Größen hören und erleben……!!

Am Freitag, 5.September 2008 wird Gardiner am Vormittag, 11 Uhr im Spiegelsaal mit dem Brandenburgischen Konzert-Programm (1), und am Abend um 19:30 Uhr im Schloss (Bach-Saal) mit dem Brandenburgischen Konzert-Programm (2) auftreten.Das Brandenburgische Konzertprogramm (1) wird nochmals von Gardiner am Folgetag, Samstag, 6. September 2008 um 11 Uhr im Spiegelsaal wiederholt.

Foto: Der neue Bach-Saal am Schloss Köthen, Einweihung in 2008

(Fotorechte: http://www.bach-in-koethen.de/bft_22/obachsaal.htm)

Dann wünsche ich Euch viel Spaß bei der Durchsicht und Auswahl der tollen Programme, die in Köthen angeboten werden.

Grüße

Volker

(Alle Angaben von: http://www.bach-in-koethen.de/bft_22/22bftprog.html)

Archiv-Beitrag Frage nach dem BWV 160 “Ich weiß, daß mein Erlöser lebt !”


Hallo,

mir brennt seit gestern folgende Frage unter den Nägeln – ausgelöst durch eine Beerdigung, in Arnsberg. Vor der Traueransprache wurde von einer Sopranistin “Ich weiß, dass mein Erlöser lebt” – eine Händel-Fassung – gesungen, (grauslich, ein metallener Sopran und eine verstimmte Orgel).

Gestern abend hab` ích mir im Internet die verschiedenen Textfassungen von “Ich weiß, dass mein Erlöser lebt” angesehen. Dabei bin ich auf den Hinweis gestoßen: Bach-Kantate BWV 160; “Ich weiß, dass mein Erlöser lebt.”

In meiner Rilling-Gesamtausgabe ist sie anscheinend nicht vorhanden. Die Zählung bei Rilling geht an der Stelle von BWZ 156-159 und dann ab 161-164 weiter. BWZ 160 fehlt. Gibt es diese Kantate nicht und keine Einspielung davon?

Liebe Grüße

Iris

Archiv-Beitrag: Haben die kleinen Plattengeschäfte noch eine Chance ?


Hallo zusammen,

Wie von @Iris erwähnt, gibt es die guten alten Plattenläden, die natürlich sehr unter der Möglichkeit leiden, zu jeder Tages- und Nachtzeit bequem im Internet bestellen zu können. Dafür verzichtet man auf die Mitarbeiter, die sich oft bestens in der gesamten Branche auskennen und mit viel Einsatz Einspielungen auftreiben können, die eigentlich schon vergriffen sind. Und das haben sie auch schon getan, bevor es das Internet gab. Eigentlich undankbar, sie jetzt zu übergehen… Was denkt Ihr?

Schöne Grüße, Martin

Archiv-Beitrag: Britische Violonistin “Tasmin Little” stellt neues Album gratis ins Netz !


Hallo,

passend als ein Widerspruch zu dem vorgenannten Thema: “Haben die kleinen Plattengeschäfte noch eine Chance” bekomme ich diesen News-Letter bei mir auf den Bildschirm:

Britische Violonistin “Tasmin Little” stellt neues Album gratis ins Netz !

Die britische Musikerin Tasmin Little will die Verbreitung klassischer Musik fördern und bietet Gratis-Downloads an. Das Vorbild für die Aktion ist ganz und gar nicht klassisch.

Reuters Ob es nun eine Marketingstrategie ist oder wahre Liebe zur Musik, Klassik-Liebhaber dürfen sich jedenfalls freuen: Die britische Violinistin Tasmin Little bietet ihr neues Album „Naked Violin” ab Montag zum kostenlosen Download auf ihrer Internetseite an. Damit wolle sie die Verbreitung klassischer Musik fördern, sagte Little der Tageszeitung “The Guardian”.

Sie wolle ihr Werk so einem Publikum zugänglich machen, das diese Musik sonst möglicherweise nicht hören würde. Ziel der Musikerin ist demnach, die klassische Musik von ihrem elitären Image zu befreien.

Soweit der Textinhalt !

(Quellangaben von http://diepresse.com/home/kultur/klassik/354014/index.do?_vl_backlink=/home/kultur/klassik/index.do)

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Hierbei beschleicht mich ein ungutes Gefühl, ist es eine hervorragend gemachte Eigenstrategie, sich im umworbenen Klassik-Geschäft sich zu profilieren und aufzufallen?

Viele Künstler / Orchester gehen in die Schulen oder geben kostenlose Konzerte an die junge Schülerschar, um gezielt diesen jungen Nachwuchs mit Klassischer Musik vertraut zu machen, das ist meiner Meinung nach der richtige Weg.

Bei der britischen Violinistin habe ich den großen Verdacht, dass es sich hier um eine gezielte persönlich inizierte Marketing-Strategie handelt, um sich in der Klassik-Welt einen Namen zu machen. Ihre gemachte Aussage: “die klassische Musik von ihrem elitären Image zu befreien” halte ich für sehr abenteuerlich und mit ihrem Vorhaben nicht vereinbar..!!

Wie seht Ihr das und welche Meinung habt Ihr dazu….!!

Grüße

Volker

Hörprobe BWV 77 Gott ist mein König, Eingangssatz


Hallo,

für alle, die noch nicht die neuen CD’s von SDG erhalten haben ist hier ein kleines Schmankerl als Kostprobe von Barbara dankenswerter weise hinterlegt worden der Eingangs-Satz vom BWV 77 „Gott ist mein König“ mit Pauken und Trompeten…!!

Zur Hörprobe bei jpc den unten angeführten Link anklicken!

Disk 1 „Track 18“ P l a y anklicken !

Viel Spass beim Hören.

Gruss
Volker

Johann Sebastian Bach der Superstar


Hallo,

ein interessanter Artikel über den „Superstar J.S. Bach“ in © DIE ZEIT verfasst, möchte ich dem Forum nicht vorenthalten.

“ Johann Sebastian Superstar „

Bach-Noten aus Deutschland – krisenfest und wertbeständig

Wie muss das geklungen haben! Jetzt entdeckt Japan den Originalklang, junge Ensembles spielen Barockmusik auf Instrumenten des 18. Jahrhunderts. Pioniere, Außenseiter, die noch viel vor sich haben. Der Bus zum Flughafen fährt vor. Koffer werden eingeladen, Pauken, der Kontrabass. Vierzig Musiker, Sänger und Helfer reisen weiter durch Europa, nach Amsterdam, Leipzig, Nürnberg und London, um dort vor ausverkauften Häusern zu spielen. Bach boomt.

Als letztes Großereignis vor der Fußballweltmeisterschaft sorgte das Bachfest Leipzig mit 72 Konzerten und Veranstaltungen für Hochstimmung. Und die 60. Bachwoche Greifswald klingt gerade aus. Im Juli folgt die Bachwoche in Ansbach, dem Bayreuth der Bach-Liebhaber. Als AnsBACH hat es den Komponisten in den eigenen Namen gestochen – ein hochkulturelles Tattoo. Auch Sulzbach, Amorbach und vielleicht sogar Miesbach steht es frei, es zu tragen. Es ist kein deutsches, es ist ein Weltphänomen.

Bach lieben alle. Im vergangenen Jahr erlebte die Ile de France das erste Europa-Bachfestival mit rund zweihundert Veranstaltungen in Paris und Umgebung, angeregt von der Neuen Bachgesellschaft mit Sitz in Leipzig, die seit bald hundert Jahren wandernde Bach-Feste ausrichtet. Dieses Jahr ist mit Aschaffenburg wieder eine deutsche Stadt an der Reihe. In Amerika sind Bach-Festivals längst etabliert, ob in Winter Park in Florida, Carmel-by-the-Sea in Kalifornien oder North Conway, New Hampshire, ob in Oregon, Philadelphia oder im kanadischen Toronto. Aus Korea wird das erste Internationale Bach-Festival gemeldet, und unter bach-concert meldet sich im Internet die Universität von Auckland, Neuseeland.

Bach im Konzertsaal, Bach im Kuhstall, Bach on the beach, Bach on air. WBachradio versorgt die Ostküste der USA mit Klassik auf vier Kanälen. Die BBC bescherte ihren Hörern zur Weihnachtszeit zehn Tage lang Bach rund um die Uhr, das Gesamtwerk aller Kantaten und Motetten, Orgelwerke und Konzerte, Partiten und Passionen ohne Pause, ein Fest. Manchen ging es auch auf den Sender (Sublime Folter, ZEIT Nr. 1/06).

Das Bach-Business als höchste Form deutscher Wertarbeit: weit über tausend Erzeugnisse aus einer Hand, Qualitätsprodukte ohne die geringsten Schwankungen, ein Longseller, krisenfest und wertbeständig – Bach-Noten. Noten sind das Geschäft des Bärenreiter-Verlages. »Unser Auslandsgeschäft beträgt über 50 Prozent. Bei Noten ist es leicht, international zu operieren. Man braucht keinen Übersetzer.« Von ihrem Büro in Kassel-Wilhelmshöhe aus hat Barbara Scheuch-Vötterle, Tochter des Gründers und Geschäftsführerin, die Welt im Blick. »Wir haben Zuwächse in Südostasien, Japan und Korea, Hongkong und Taiwan. In Japan gehört es zum guten Ton, ein Klavier im Haus zu haben. China blüht auf. In Nanjing wird eine Bach-Gesellschaft gegründet. Dort wurde vor anderthalb Jahren zum ersten Mal die Matthäus-Passion aufgeführt. Und jetzt beginnt das Geschäft in der Russischen Föderation. Ein interessanter Zukunftsmarkt.«

Seit 1954 gibt Bärenreiter die Neue Ausgabe sämtlicher Werke heraus. Bisher sind 110 Bände erschienen. Weil die Edition sich möglichst nahe am Urtext orientieren soll, sind das Johann-Sebastian-Bach-Institut in Göttingen und das Bach-Archiv in Leipzig für den Inhalt verantwortlich. Erst wenn die Wissenschaft ihr Einverständnis gegeben hat, werden die Noten zum Stechen gegeben, wie es immer noch heißt. Aber die Wissenschaft nimmt sich Zeit. Bach-Forschung ist ein Geduldsspiel, über vielen Funden liegen Zweifel, weil es keine Autografen sind; in Abschriften können sich Fehler eingeschlichen haben. Die Herkunft vieler Werke ist nicht gesichert. Die berühmte d-Moll-Orgel-Toccata, die jeder im Ohr hat, und sei es als Klingelton im Handy, ist möglicherweise gar nicht von Bach. Andererseits hat Bach vermutlich sehr viel mehr komponiert als die 1127 Werke, die im Bach-Werke-Verzeichnis registriert sind.

Bach ist ein Universum. Und ein Rätsel. Seit 255 Jahren tot, ist er lebendig wie nie. Sein Lebenswerk ist ohne Vergleich. »Er schuf die gelehrteste und zugleich am tiefsten durchseelte Musik«, erkannte Ernst Bloch. Für Pablo Casals war Bach die Quintessenz, für Max Reger Anfang und Ende aller Musik. Dem Dirigenten Wilhelm Furtwängler erschien der Unsterbliche wie der waltende Weltgeist, der Weltenbaumeister selbst. »Er steht für etwas Größeres in uns«, spürte Yehudi Menuhin, und Hermann Hesse schrieb: »Diese Musik ist Tao.«

Sein Werk türmt sich himmelwärts. Kaum fassbar die zeitlose Frische des Weihnachtsoratoriums in der Aufnahme – sagen wir, mit dem Münchner Bach-Chor unter Karl Richter von 1965. Ungezählt die Einspielungen der Goldberg-Variationen. Kein Ensemble der historischen Aufführungspraxis, das Bach nicht in die Mitte der Welt gestellt hätte, allen voran Sir John Eliot Gardiner, der im Bach-Jahr 2000 mit dem Monteverdi Choir und den English Baroque Soloists eine spektakuläre Pilgerfahrt in 14 Länder unternahm, um das Gesamtwerk der Kantaten jeweils an ihrem Platz im Kirchenkalender aufzuführen.

Bach nährt alle und wird nicht müde dabei, ein ewig sprudelnder Quell der Improvisation. Popgruppen lassen ihn grooven, Jazzer nehmen ihn auseinander und setzen ihn neu zusammen, wie Jacques Loussier (Play Bach) oder George Gruntz (Jazz Goes Baroque). Uri Caine trägt die Goldberg-Variationen nach Dixieland, Bobby McFerrin verwandelt Bach in Lautmalerei, Ornette Coleman lässt ihn im Kosmos des Free Jazz schweben. Und das Seltsame ist, das alles nutzt ihn nicht ab. Es kann ihm nichts anhaben. Er leuchtet für und für.

Der vollständige Artikel kann über diesen Link nachgelesen werden!

Gruß

Volker

(Die Genehmigung zur Veröffentlichung wurde mir von © DIE ZEIT erteilt!)

Label Monteverdi startet mit "Monteverdi-TV "


Hallo,

so eben per elektronischer Post erhalten:

The following website might be of interest to you: www.monteverdi.tv. MonteVerdi is a new Internet platform for classical music & opera worldwide.
——————–
Dann wollen wir diese Neuinstallation von Monteverdi-TV unterstützen, einen Link setze ich im Forum rechts
unter Kategorie *) siehe Fußnote !

J.E. Gardiner, Links, Beiträge und das Reisetagebuch + Meinungen zur Bach Cantata Pilgrimage 2000.

Viel Spass wünsche ich allen!

Gruss
Volker

_uacct = „UA-3488307-1“;
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P.S. Wichtig!

Laut der Internetplattform von Monteverdi-TV gibt es folgenden Hinweis:

MonteVerdi läuft nur auf Apple-Maschinen, die auch mit dem Windows-Betriebssystem ausgestattet sind. Bitte wechseln Sie auf Ihre Windows Applikation vor dem Herunterladen. MonteVerdi läuft nicht auf dem traditionellen Mac-Betriebssystem. Wir arbeiten intensiv an der Weiterentwicklung unserer Software für MonteVerdi-TV.

————————————————————————–
*) P.S. den Link zu MonteVerdi.TV habe ich momentan entfernt !

@Volker /admin 17.3.2008

Archiv NDR-Kultur


Hallo, zusammen,

habe bei NDR-Kultur entdeckt, dass dort seit Kurzem ein Downloadarchiv zur Verfügung steht. Gilt wohl im Moment für „bel canto“ und „Die großen Stars der Musik“.

Find` ich gut, da kann man Monate später noch mal was anhören oder runtersaugen.

Sendungen zum Nachhören

Sie haben Ihren Lieblingsmusiker verpasst, die große Operndiva nicht gehört? Kein Problem, NDR Kultur bietet „Belcanto“ und „Die großen Stars der Musik“ erstmals auch im Internet an.

mehr

"Dom-Radio Köln" jeden Sonntag mit Bach-Kantaten im Internet-Radio


Hallo,

eine weitere Alternative Bach-Kantaten zu hören, jeweils Sonntags, um 06:33 Uhr und als Wiederholung um 22:33 Uhr mit begleitenden Kantaten-Texten verfasst.

von http://www.domradio.com/bachkantate/

Im Internet-Radio unter diesem Link mit Real-Player und Windows-Player zu empfangen:

http://www.domradio.com/default.asp?ID=33091&Mid=74&

Bachkantate am 3. Februar 2008

BWV 23: Du wahrer Gott und Davids Sohn

Ausführende: Tölzer Knabenchor, Leonhardt-Consort, Leitung: Gustav Leonhardt.

Die Entstehung der Kantate für den heutigen Sonntag fällt in Bachs Weimarer Jahre. Vermutlich hat er sie für den Sonntag Sexagesimae des Jahres 1715 komponiert. Überschrift der Kantate: „Gleichwie der Regen und Schnee vom Himmel fällt“. Der Text knüpft an das Evangelium des Sonntags an. Nach evangelischer Leseordnung ist in den Gottesdiensten des heutigen Sonntags das Gleichnis vom Sämann zu hören. Ein Teil der Samen fällt auf den Weg und wird zertreten, ein anderer Teil wird von den Vögeln gefressen, ein Teil verdorrt, ein anderer Teil erstickt zwischen den Dornen. Einige Samenkörner aber fallen auch auf fruchtbaren Boden und bringen hundertfache Frucht.

Weitere Texte zur Kantate auf Domradio: http://www.domradio.com/bachkantate/artikel_38060.html

Schönen Sonntag und Grüße

Volker

Bach-Band III (14.3), erscheint in 2009


Hallo,

auf die Anfrage von @Iris reagiere ich und stelle meine Antwort dazu als einen Hauptbeitrag ins Forum.

Bereits erschienen:

Martin Petzoldt: Bach-Kommentar, Band II

Theologisch-musikalische Kommentierung der geistlichen Vokalwerke Johann Sebastian Bachs
Band 2: Die geistlichen Kantaten vom 1. Advent bis zum Trinitatisfest

Zur Bachwoche 2007 erschien endlich Band 2 des »Bach-Kommentars« von Martin Petzoldt. Länger als beabsichtigt ließ dieser zweite Teil von Band 14 der Schriftenreihe auf sich warten. Er behandelt die geistlichen Kantaten vom 1. Advent bis zum Trinitatisfest und folgt damit der Anordnung des Kirchenjahres.

Eingeschlossen sind auch die Oratorien, die in der Funktion von Evangelienmusiken von Bach komponiert und aufgeführt wurden. Insbesondere das Weihnachts-Oratorium BWV 248 wird ausführlich dargestellt und kommentiert, wobei Martin Petzoldt – Professor für Systematische Theologie an der Theologischen Fakultät der Universität Leipzig – den Versuch unternommen hat, die Textgestalt nach der autographen Partitur Bachs vorzulegen.

Der erste Band des Bach-Kommentars hat inzwischen eine große Zahl von Rezensionen und Äußerungen erbracht. Seine Bedeutung wird auch dadurch unterstrichen, dass selbst für die Beteiligten überraschend bereits eine Neuauflage notwendig wurde.

Fadengeheftete Leinenbroschur, 190 x 270 mm, ca. 1100 Seiten, erschienen im Bärenreiter-Verlag Kassel. ISBN 3-7618-1742-8. Preis: 49 €

In Vorbereitung:

Bach-Kommentar, Band III

Die Passionen, Motetten, Messen und Magnificat, geistliche Kantaten für Kasualien und ohne Bestimmung:

Band III (14.3), erscheint in 2009

Grüße
Volker

Neuer Termin: WDR 3 am Sonntag 3.2.2008 und ARTE


Barbara sagt:

Hallo,

Tipp für den Blog: Auch ARTE bietet Konzerte auf Abruf an:

http://www.arte.tv/de/kunst-musik/1896690.html

Ich bin mal gespannt.

Radiotipps sind keine neuen für die nächste Woche außer vielleicht folgender

Sonntag, 3.2.2008
WDR 9-10 h SDG 118 Vol. 21
Johann Sebastian Bach Sehet, wir gehn hinauf gen Jerusalem, BWV 159, Kantate zum Sonntag Estomihi für Soli, Chor, Oboen, Streicher und Basso continuo; Ruth Holton, Sopran; Claudia Schubert, Alt; James Oxley, Tenor; Peter Harvey, Bass; Monteverdi Choir; Choirs of Clare and Trinity Colleges, Cambridge; English Baroque Soloists, Leitung: John Eliot Gardiner
Diese Kantate ist nur für die interessant, die die CDs nicht haben. Sie ist auf SDG 118 Vol. 21 enthalten.

Bis demnächst
Barbara

Weitere J.S. Bach-Webseiten-Links


Neue Bachgesellschaft eV, Deutschland

Bach-Cantatas by Aryeh Oron „Englische Web-Seite“

Gardiner – CD’s der Bach Cantata Pilgrimage 2000, ansehen, Hörproben, bestellen!

Reisetagebuch von J .E. Gardiner und Meinungen der Künstler-Solisten zur Bach Cantata Pilgrimage 2000, Konzerte im Bachjahr 2000

Bach bei Pianosociety (Web-Seite in Englisch) Klavierstücke (nicht nur von J.S.Bach) im MP3-Format zum herunterladen

Ein idealer Ausgangspunkt für Informationen und Meinungsaustausch zum Thema «Johann Sebastian Bach» ist natürlich die Bach-Community www.jsba.ch.

CONVENTUS MUSICUS UNTERNEHMENSBLOG

Blog KARL RICHTER IN MUENCHEN – ZEITZEUGEN ERINNERN SICH

Klavierauszüge von den Werken von J.S. Bach „Englische Web-_Seite“

Texte der Bach-Werke „Englische-Web-Seite by Walter F. Bischof.“ deutsche Fassung !

Umfangreiche Bach-Diskographie von Jochen Grob

Weitere Bach-Links „by Aryeh Oron“ im Internet

Wikipedia „Johann Sebastian Bach“

Weitere Web-Seiten-Links zu Sir J.E. Gardiner


Blog-Monteverdi

England: Bach-Cantatas com / John Eliot Gardiner

Konzert-Termine in 2008 von J. E. Gardiner und Monteverdi-Chor etc.

Label mit Gardiner-Einspielungen, Englische-Web-Seite

News-Klick.de Braunschweiger Zeitung (Stichwort-Gardiner)

Wikipedia / Deutschland  „John Eloit Gardiner“