Radiotipps KW19

Hallo zusammen,
Himmelfahrt sendet NDR kultur ein absolutes Highlight. Auch sonst gibt es einige schöne Aufnahmen zu hören.
Viel Freude dabei
Barbara

11.5.
Ö1
19:30-21
Capella Angelica, Leitung: Wolfgang Katschner; Lautten Compagney Berlin.
Johann Sebastian Bach: „Klagt, Kinder, klagt es aller Welt“, Die Köthener Trauermusik, BWV 244 a (Rekonstruktion: Alexander Grychtolik) –
Die weltliche Urfassung der Matthäuspassion
(aufgenommen am 16. April im Heizwerk in Erfurt im Rahmen der „Thüringer Bachwochen 2010“)
(Falls einer die Erstsendung verpasst haben sollte…)

Deutschlandfunk
21-23 (dazwischen Nachrichten)
„Grundton D“ 2009 – Konzert und Denkmalschutz für die östlichen Bundesländer (1)
Johann Sebastian Bach
Aria mit 30 Veränderungen, BWV 988 „Goldberg-Variationen“
Andreas Staier, Cembalo
Aufnahme vom 3.4.10 aus dem Landschloss Zuschendorf/Sachsen

——————————————————

Donnerstag, (Himmelfahrt) 13.5.2010
NDR-Kultur
20-22:30 Uhr

Zu hören per Livestream im Internet:

http://www.ndrkultur.de/livestream154.html


Soli Deo Gloria – Feste Alter Musik im Braunschweiger Land

Johann Sebastian Bach: Messe h-Moll für Soli, Chor und Orchester BWV 232
Monteverdi Choir London mit Solisten
English Baroque Soloists / Ltg.: John Eliot Gardiner
Aufzeichnung vom 7.5.2010 im Dom Königslutter


„Soli Deo Gloria“ – Die Feste Alter Musik im Braunschweiger Land beginnen 2010 mit einem Wiedersehen in zweifacher Hinsicht: Sir John Eliot Gardiner ist gemeinsam mit dem Londoner Monteverdi Choir und seinen English Baroque Soloists im nach der mehrjährigen Restaurierung wieder eröffneten Kaiserdom Königslutter zu Gast und eröffnet die Saison glanzvoll mit der h-Moll-Messe von Johann Sebastian Bach. John Eliot Gardiner hat seine Veröffentlichungen der Kantaten Bachs auch bei dem Label „Soli Deo Gloria“ veröffentlicht – diese Worte hat Johann Sebastian Bach eigenhändig in einige seiner Partituren geschrieben – allein Gott zur Ehre!
Es lohnt sich!

————————————————–

14.5.
BRklassik
13-14
Musik im Originalklang
English Baroque Soloists: John Eliot Gardiner
Georg Friedrich Händel: „Wassermusik“, Suite Nr. 1 F-dur;
Wolfgang Amadeus Mozart: Symphonie C-dur, KV 338
NDR
18-24

Internationale Händel-Festspiele Göttingen 2010
Georg Friedrich Händel: „Tamerlano“
Oper in 3 Akten
Tamerlano: Christopher Ainslie, Altus
Bajazet: Thomas Cooley, Tenor
Asteria: Kirsten Blaise, Sopran
Irene: Franziska Gottwald, Alt
Andronico: Clint van der Linde, Altus
Leone: Lars Arvidson, Bass
FestspielOrchester Göttingen
Ltg.: Nicholas Mcgegan
Live aus dem Deutschen Theater Historische Sujets sind in Georg Friedrich Händels Opern oft mit entfesselter Leidenschaft und fatalen Verwicklungen der handelnden Personen unter sich verbunden. Das ist in „Orlando“ so, in „Giulio Cesare“ oder „Xerxes“. Jedes Jahr wieder gibt es bei den Internationalen Händel-Festspielen Göttingen Begegnungen auch mit seltener gespielten Händel-Opern. Der Dreiakter „Tamerlano“ gehört zweifellos zu diesen Raritäten. Und er zählt außerdem zu der Serie von Opern, die Händel in den 1720er Jahren auf Libretti von Nicola Francesco Haym schrieb. Nach ihrer Uraufführung im Oktober im King’s Theatre am Londoner Haymarket verschwand das Stück über Jahre hinweg nicht vom Londoner Spielplan und wurde von keinem Geringeren als Georg Philipp Telemann für eine Hamburger Inszenierung bereits ein Jahr nach der Uraufführung bearbeitet.
Erzählt wird in dieser Oper von dem mongolischen Heerführer Timur Lenk, auch Tamerlan genannt, der gegen den osmanischen Sultan Bayezid I. 1402 eine vernichtende Schlacht führte. Der Legende nach soll Bayezid in der Gefangenschaft Selbstmord begangen haben. Tamerlan ist alles andere als ein freundlicher Herrscher, der seinen Sieg sinnvoll zu nutzen versteht. Despotisch missbraucht er seine Macht und unterdrückt seine Mitmenschen.
Im Deutschen Theater Göttingen ist der Altus Christopher Ainslie in der Titelrolle zu erleben, der Tenor Thomas Cooley singt den Sultan. Kirsten Blaise (Asteria) und Franziska Gottwald (Irene) sind die weiblichen Hauptdarsteller. Nicholas McGegan leitet das FestspielOrchester Göttingen.

16.5.
Deutschlandfunk
3-4 (Nachtkonzert)
Nachtkonzert vom DLF
Wolfgang Amadeus Mozart
Große Messe c-moll, KV 427
Sylvia McNair, Sopran
Diana Montague, Sopran
Anthony Rolfe-Johnson, Tenor
Cornelius Hauptmann, Bass
Monteverdi Choir
English Baroque Soloists
Leitung: John Eliot Gardiner

Werbeanzeigen

5 Gedanken zu „Radiotipps KW19

  1. Volker

    Hallo Barbara,

    für deine Zusammenstellung der Radio-Sendungen erst einmal ganz herzlichen Dank. Dann steht uns am Himmelfahrts-Abend ja ein Highlight an, h-Moll-Messe – Königslutter, danke an den NDR, der es möglich macht.
    Warst Du in Königslutter, ich gehe davon aus, es war so, denn dein Zusatz zu dem Gardiner-Termin am 13.5. mit:
    Es lohnt sich!
    sagt schon alles aus, ich bin ganz gespannt darauf und werde einen doppelten Recorder anstellen, damit ich das nicht verpasse, mit dem NDR hatte ich bisher nur Probleme. Kannst Du mir einen Tipp geben, mit welchem Recorder Du aufzeichnest, Radioshift von Apple lässt mich beim NDR dauernd im Stich, alles andere bekomme ich sonst in guter Qualität.
    Ich hoffe, Du hattest ein schönes Konzerterlebnis und zehrst noch tagelang davon.

    Schönes Wochenende und lieben Gruss
    Volker

    Antworten
  2. Barbara

    Hallo Volker,
    ich nehme mit radio.fx von Tobit Software auf. Ich habe mit dem vorgänger des Programms – Clipinc – schon sehr gute Erfahrungen gemacht und bin jetzt weiter sehr zufrieden.
    https://club.tobit.com/radiofx/product.asp
    Das Prinzip ist, dass Tobit die Sendungen aufzeichnet und zeitgleich diese Aufnahmen als Datei überträgt. So gibt es perfekt ausgesteuerte Aufnahmen, und zwar bei Bedarf gleich mehrere gleichzeitig. Nachteil ist, dass nicht Sender 1 von 17-19Uhr, Sender 2 von 18-20 Uhr und Sender 3 von 19-22 Uhr aufgenommen werden können, sondern die Aufnahme für alle 3 Sender von 17-22 Uhr laufen muss. Es kann auch nicht für mehrere Tage unterschiedliche Sender zu unterschiedlichen Zeiten eingestellt werden. Aber das geht zu händeln und die Aufnahmen schneide ich mir halt zurecht. Einige wenige Sender können in der Pro-Version auch über die EPG-Funktion programmiert werden, sodass dort sendungsgenau abgespeichert wird.
    Eigentlich reicht für den Klassikbereich die kostenfreien Basis-Version, aber die Pro-Version ist mit 39,90 Euro durchaus auch bezahlbar.
    Viel Erfolg
    Barbara

    Antworten
  3. Barbara

    Ich vergaß – die Sender, die radio.fx nicht anbietet, neme ich mit dem Music Editor 3 von Magix auf. Gibt es meines Wissens nicht als Solo-Programm, wird als Zusatzprogramm bei anderen Programmen mitgeliefert. Im Gegensatz zu no23 liefert es deutlich besser ausgesteuerte Aufnahmen, allerdings nicht so perfekt wie radio.fx. Dort erwischt man alle deutschen Klassiksender sowie DRS2 und Ö1. Mein heißgeliebter Sender Radio 4 aus den Niederlanden und BBC Radio 3 sind da natürlich nicht drin. Leider.
    Barbara

    Antworten
  4. Volker

    Hallo Barbara,

    danke für deinen Tipp, es war wieder zum Heulen, Radioshift und mit dem NDR liege ich im Clinch, es war wieder nichts geworden, nun steige ich um, Elisabeth Roloff mit der Orgelmusik verpasst und den Sir, nun reicht es mir und versuche es mit deinen Angaben.

    Wünsche dir einen schönen Sonntag.
    Herzliche Grüße
    Volker

    Antworten

Kommentar verfassen