Schutzdauer von Tonaufnahmen soll bis 95 Jahre angehoben werden


Hallo,

eine interessante Neuigkeit:

Am Mittwoch (16.7.08) verabschiedete die EU-Kommission einen Richtlinienvorschlag, der die Verlängerung der Schutzdauer von Tonaufnahmen und Tonträgern von 50 auf 95 Jahre vorsieht. Künstler und Industrie würden gleichermaßen von der längeren Schutzfrist profitieren, hieß es in einer Aussendung der EU-Kommission.

Eine 95-jährige Schutzdauer würde verhindern, dass ausübende Künstler, die im Alter von 20 Jahren Platten aufgenommen haben, bei Erreichen ihres 70. Lebensjahres einem plötzlichen Einkommensausfall gegenüberstehen, so die EU-Kommission.

Die zusätzlichen Einnahmen aus der erweiterten Schutzdauer sollen auch der Tonträgerindustrie helfen, sich an das Internet-Zeitalter anzupassen und ihre Investitionen in neue Talente aufrechtzuerhalten, begründete die EU-Kommission ihren Vorschlag.

„Ich werde alles daransetzen, um sicherzustellen, dass ausübende Künstler über ein angemessenes Einkommen verfügen und es auch künftig eine europäische Musikindustrie geben wird“, sagte EU-Binnenmarktkommissar Charlie McCreevy, der die Verlängerung der Schutzfristen vorgeschlagen hatte.

(Veröffentlicht von: nmz-red/leipzig)

Grüsse

Volker

Gardiner im Rundfunk von BBC und weitere Termine


@Barbara sagt:

Lieber Volker,

uff, geschafft, ich habe meine Kommentare abgesetzt. Jetzt darf ich auch einen schönen neuen Tipp loslassen. Im Augenblick ist es wirklich heftig bei mir, aber die Beiträge im Blog sind doch immer wieder eine kleine feine Freude.

In dieser Woche ist der „Composer of the Week“ bei BBC Johann Sebastian Bach. Sämtliche Vokalaufnahmen sind mit Gardiner. Die meisten kennen wir von den SDG-CDs, aber das hier ist der Hit:

‚Wo Gott der Herr nicht bei uns halt‘, BWV 178 [1724]
1. (Choral): „Wo Gott der Herr nicht bei uns halt?“
2. (Choral und) Recitativo (A): „Was Menschenkraft und Witz anfaht“
3. Aria (B): „Gleichwie die wilden Meereswellen“
4. Choral (T): „Sie stellen uns wie Ketzern nach“
5. Choral et recitativo a tempo giusto: „Auf speren sie den Rachen weit“
6. Aria (T): „Schweig, schweig, schweig nur, schweig“
7. Choral: „Die Feind sind all in deiner Hand“
Robin Tyson (alto), Christoph Genz (tenor), Bridley Sherrat (bass)/ The Monteverdi Choir / The English
Baroque Soloists / John Eliot Gardiner (cond)
SDG, pre-release – due for release in Oct 2008

Hier der Link dazu:

http://www.bbc.co.uk/radio3/cotw/pip/69bn0/

Verpasste Folgen können eine Woche lang abgerufen werden. Leider ist die Qualität bei BBC immer noch grottenschlecht, zum Konservieren reicht es einfach nicht, aber einen Eindruck bekommt man schon.

Für die, die sich wie ich auf die Übertragung des Prom-Konzertes der Johannes-Passion freuen, gibt es eine gute Nachricht, SWR2 übernimmt dieses Programm am 6. September 2008. Und die Qualität des SWR2 im Internet ist hervorragend.

Das wars für heute
viele Grüße
Barbara

2. Internationaler Orgelwettbewerb an der „Collon Orgel“ St. Marien in Herford


Hallo,

wieder ein Orgel-Highlight in Ostwestfalen: „Internationaler Orgelwettbewerb in St. Marien – Stift Berg – in Herford.

Trägerin des internationalen Orgelwettbewerbs in der Kirche St. Marien zu Herford ist die Dieter Ernstmeier Stiftung, Herford.

Foto: St. Marien Stift Berg in Herford (© Copyright V.Hege)

2. Internationaler Orgelwettbewerb
um den Preis der Dieter Ernstmeier Stiftung
Collon-Orgel – Herford vom 3. bis 9. November 2008

(Qualifikationsrunde 19. bis 23. August 2008)

Die Collon-Orgel wurde 2004 erbaut gemäß dem hohen Stand des europäischen Orgelbaus um 1700. Die stilistische Ausrichtung des Instrumentes ermöglicht eine adäquate Interpretation der Orgelmusik Italiens, Spaniens, Frankreichs, Flanderns, Süddeutschlands sowie der mitteldeutschen Schule, ausgehend von J. S. Bach.

Foto: In 2004 erbaute Collon-Orgel in der Kirche St. Marien, Herford. (© Copyright V.Hege)

Der Wettbewerb möchte das Bestreben junger Organistinnen und Organisten nach einer stilistisch orientierten Interpretation der benannten Musik fördern.

Der Wettbewerb findet in den Sparten Literaturspiel und Improvisation statt.

Die Jury

  • Prof. Michael Radulescu / Vorsitzender (Österreich)
  • Martin Böcker (Deutschland)
  • Prof. Hans-Ola Ericsson (Schweden)
  • Prof. Dr. Helmut Fleinghaus (Deutschland)
  • KMD Jörg-Neithardt Keller (Deutschland)
  • Prof. Bernhard Klapprott (Deutschland)
  • Prof. Jacques van Oortmerssen (Niederlande)

Programm und zeitlicher Ablauf

  1. QUALIFIKATIONSRUNDE (25 min) – 19./20 August 2008 (Einspielzeiten ab 17 08.) und 22./23. August 2008 (Einspielzeiten ab 20.08.)
  2. ZWEITE RUNDE (30 min) – Montag, 3. November 2008 (Einspielzeiten ab 30.10.)
  3. DRITTE RUNDE (45 min) – Sonnabend, 8. November 2008
  • IMPROVISATIONSWETTBEWERB (45 min) – Donnerstag, 6. November 2008 (Die Aufgaben werden am 05.11.2008 gestellt. Einspielzeiten ab 05.11.)
  • PREISTRÄGERKONZERT: Sonntag, 9. November 2008

  • ORGELKONZERTE DER JUROREN finden am 4. und 7. November 2008 jeweils um 20 Uhr statt
  • VORTRÄGE DER JUROREN zu Fragen der Interpretation Alter Musik finden in der Hochschule für Kir-chenmusik Herford am 5. November (10.00 / 14.00 / 16.30 Uhr) und am 8. November (9.00 / 11.15 Uhr) statt.

Alle Angaben von dem nachstehenden Link:

http://www.hochschule-herford.de/html/orgelwettbewerb.html


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Da müssen alle OWL-Orgel-Interessenten wie elektrisiert sein, ein Besuch, zumindest für die Schlussveranstaltung am Sonntag, 9. November 2008, müsste eine Verpflichtung sein, freue mich auf

ein Wiedersehen meiner OWL-Orgelfreunde.

Grüsse

Volker

Konzert-Termine von Ton Koopmann in 2008 / 2009


Hallo,

weitere Konzert-Termine für den „Barock-Spezialisten für Alte Musik“ Ton Koopman mit seinem Amsterdam Baroque Choir & Orchestra, stelle ich hier der Öffentlichkeit zur Verfügung.


Foto: Amsterdam Baroque Choir & Orchestra

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Freitag, 10. Oktober 2008
19.30 Uhr
Stadtkirche Darmstadt

Amsterdam Baroque Choir & Orchestra

Philharmonie Merck

J.S. Bach
Messe h-Moll

Leitung:
Ton Koopman

Obige Angaben und Link: http://www.philharmonie-merck.de/programm/mh08/startmh08.htm

Aufführungsstätte: Stadtkirche Darmstadt

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Fotorechte: V.Hege

Frauenkirche Dresden

Samstag, 11. Oktober 2008 / 20:00 Uhr

Amsterdam Baroque Orchestra & Choir
Leitung: Ton Koopman
Johann Sebastian Bach: Hohe Messe in h-Moll





Link: http://www.dresdenerleben.de/frauenkirche-specials.htm


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Köln, Philharmonie am 12.10.2008 Sonntag 20:00 Uhr

Foto: Philharmonie in Köln

12.10.2008 Sonntag 20:00 Uhr
Kölner Philharmonie

Baroque … Classique 1

Lydia Teuscher Sopran
Marie-Claude Chappuis Alt
Jörg Dürmüller Tenor
Klaus Mertens Bass

Amsterdam Baroque Choir

Amsterdam Baroque Orchestra
Ton Koopman Dirigent

Johann Sebastian Bach
Hohe Messe in h-Moll BWV 232
für Soli, Chor und Orchester

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Düsseldorf – Tonhalle

Foto: Tonhalle in Düsseldorf


Montag, 13.10.2008, 20:00 Uhr

Tonhalle Düsseldorf, € 80,00 70,00 60,00 50,00 38,00

1. Meisterkonzert I
Klassik

AMSTERDAM BAROQUE ORCHESTRA & CHOIR
Ton Koopman

BACH: H-MOLL MESSE

Sopran N.N.- Marie-Claude Chappuis,Alt
Jörg Dürmüller, Tenor – Klaus Mertens, Bass

Link zur Kartenbestellung per E-Mail: abo@heinersdorff-konzerte.de

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Wien, Samstag, 18. Oktober 2008, 19.30 Uhr
Theater an der Wien, Linke Wienzeile 6, 1060 Wien

Lydia Teuscher Sopran

Marie-Claude Chappuis Alt

Jörg Dürmüler Tenor

Klaus Mertens Bass

Programm

Johann Sebastian Bach (1685-1750)

Messe h-Moll BWV 232 (1724-25)



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Berlin – Philharmonie

27. MÄRZ 2009 20 UHR

PHILHARMONIE BERLIN, PHILH. GROSSER SAAL

Ton Koopman

Händel, Haydn

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Zürich, Tonhalle

Mitwirkung am Konzert des Tonhalle-Orchesters mit Ton Koopman

am 18. und 19. März 2009

J.S. Bach: Matthäus-Passion

Ton Koopman, Leitung

Sandrine Piau, Sopran
Iestyn Davies, Altus
Jörg Dürmüller, Tenor
James Gilchrist, Tenor
Stephan Genz, Bariton
Klaus Mertens, Bass
Schweizer Kammerchor
Fritz Näf, Einstudierung
Zürcher Sängerknaben

Link:

https://www.tonhalle-orchester.ch/index.php?id=36&L=0&year=2009&month=3&language=de&L=0

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16. und 17. Mai 2009, je 19:OO Uhr Stuttgart – Liederhalle, Beethovensaal

Foto: Neue Liederhalle Stuttgart

„Vier Jahreszeiten“ von Joseph Haydn
KLARA EK Sopran
JÖRG DÜRMÜLLER Tenor
KLAUS MERTENS Bass

GÄCHINGER KANTOREI &
BACH-COLLEGIUM STUTTGART

TON KOOPMAN Leitung



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Die Link-Angaben von mir beinhalten eine Programmübersicht mit der Möglichkeit einer Kartenbestellung.

Grüsse

Volker

Hörprobe BWV 1128 – Wo Gott der Herr nicht bei uns hält


Hallo,

ich möchte noch einmal auf eine Orgel-Hörprobe vom BWV 1128 „Wo Gott der Herr nicht bei uns hält“ hinweisen.

Bei dem Werk, von dem bislang nur die ersten fünf Takte bekannt waren, handelt es sich um eine Fantasie über den Choral „Wo Gott der Herr nicht bei uns hält“.

“ H ö r p r o b e “ vom BWV 1128

Link:

zur Hörprobe des BWV 1128 „Wo Gott der Herr nicht bei uns hält“. mp3

Link: für “ c p o „

Eine empfehlenswerte CD-Einspielung von Prof. Weinberger ist bei cpo erschienen !

0761203740321

Grüsse
Volker

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Meine Radiotipps für die 28. und 29. KW mit Klassischer Musik


@Barbara sagt:

Hallo,

ich habe wieder etwas in den Radioprogrammen gefunden:
Für die, die Gardiner + Modernes Schätzen:

Sonntag, 13.7.2009
Wdr 3
09:05 Uhr
…..
Igor Strawinsky
Psalmen-Sinfonie für Chor und Orchester;
Monteverdi Choir;
London Symphony Orchestra,
Leitung: John Eliot Gardiner

Am nächsten Sonntag können die sich freuen, die NIcht die DG-Aufnahme des Konzert von 2000 in Meran im Schrank stehen haben:

Sonntag, 20.7.2009

swr2

8.03 Uhr SWR2 Kantate

Johann Sebastian Bach:
”Was frag ich nach der Welt” BWV 94
Katharine Fuge (Sopran)
Daniel Taylor (Altus / Countertenor)
James Gilchrist (Tenor)
Peter Harvey (Bass)
Monteverdi Chor
Englische Barocksolisten
Leitung: John Eliot Gardiner
DG-Aufnahme

Vor einiger Zeit bin ich über einen Artikel im Guardian gestolpert:

http://www.guardian.co.uk/society/2008/jun/29/7

Das lässt doch für die Zukunft hoffen – oder?

Mal schauen, vielleicht reicht es am Wochenende nicht nur für die wichtigsten Dinge, sodass ich auch mal nur Wichtiges machen kann. Dann lasse ich auch mal wieder ein paar Kommentärchen im Blog ab.

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende
liebe Grüße
Barbara

Star-Dirigent Sir John Eliot Gardiner am 12.2.2009 in der Philharmonie Essen


Hallo,

ein weiteres Highlight-Beethoven-Konzert mit Gardiner und dem London Symphonie Orchestra ist in der Vorankündigung.

Am 12. Februar 2009 um 20:00 Uhr in der Philharmonie Essen.


(Fotorechte: Stadt Essen) Die Philharmonie; Foto rechts


(Fotorechte: pro-arte-konzerte) Innenansicht der neuen Philharmonie Essen

BEETHOVEN-FESTKONZERT: LONDON SYMPHONY ORCHESTRA / JOHN ELIOT GARDINER (Dirigent)


(Fotorechte V.Hege) Gardiner, Dirigent


Donnerstag – 12. Februar 2009 – 20.00 – Philharmonie Essen – Zyklus A


BEETHOVEN Ouvertüre C-Dur op. 115 BEETHOVEN Sinfonie Nr. 4 B-Dur BEETHOVEN Sinfonie Nr. 5 c-moll

Dieses Konzert ist einer der spektakulären Glanzpunkte der neuen PRO ARTE Saison. Denn Sir John Eliot Gardiner hat mit seinen dramatischen, vor Spannung berstenden Interpretationen eine richtige Beethoven-Revolution ausgelöst. Rasanter, aufregender und mitreißender kann man Beethoven nicht erleben als in den Interpretationen des britischen Stardirigenten! So sind denn auch die wenigen Beethoven-Abende, die Gardiner mit dem weltberühmten London Symphony Orchestra in Deutschland gibt, unter Veranstaltern heiß begehrt. Wir freuen uns sehr, den Besuchern der PRO ARTE Konzerte dieses unvergessliche Konzerterlebnis präsentieren zu können. (Textquelle: pro-arte-konzerte)

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Kartenbestellungen sind Online wie folgt möglich:

Link: http://www.pro-arte-konzerte.de/essen/shope.htm

Es ist ein Tipp von mir, als Geschenkgutschein wäre es etwas für Weihnachten 2008.

Dieses Konzert steht bei mir für 2009 ganz vorn an erster Stelle, ein Beethoven-Interpret der Extra-Klasse stellt sich vor und das fast vor der Haustür.

Grüsse

Volker

Gardiner-Konzerte in Deutschland im September-Oktober 2008


Hallo,

für alle Gardiner-Interessenten gebe ich die nachfolgenden Konzert-Termine in Deutschland für die 2. Jahreshälfte in 2008 bekannt.

Foto: Gardiner mit der h-Moll-Messe in Ludwigsburg in 2004

Philharmonie, Köln, Germany

Daum: 22 .September 2008; 20:00 Uhr

Sir John Eliot Gardiner, Leitung
The Monteverdi Choir
Orchestre Révolutionnaire et Romantique

Programm I

Johannes Brahms Gesang der Parzen op89
Brahms’ choice of a cappella Renaissance partsongs:
– Stephan Zirler Die Sonn’, die ist verblichen
– Caspar Othmayer Ich schell mein Horn
– Brahms Ich schwing mein Horn op41/i
– Heinrich Isaak Insbruck ich muss dich lassen

Brahms’ encounter with Schubert
– Brahms Es tönt ein voller Harfenklang op17/I
– Franz Schubert Die Nacht D983c
– Franz Schubert Mondenschein D875
– Brahms Einförmig ist der Liebe Gram op113/xiii
– Schubert arr. Brahms Ellens Gesang D838
– Brahms Gesang aus Fingal op17/iv
Brahms Fünf Gesänge op104
Brahms Symphony No.3 in F major op.90

Linkangabe: http://www.koelner-philharmonie.de/en/01_konzertsuche/detailansicht.php?id=101416

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30. September 2008 – Alte Oper, Frankfurt, 20:00 Uhr

Sir John Eliot Gardiner, Leitung
The Monteverdi Choir
Orchestre Révolutionnaire et Romantique


Programm I

Johannes Brahms Gesang der Parzen op.89
Brahms’ choice of a cappella Renaissance partsongs:
– Stephan Zirler Die Sonn’, die ist verblichen
– Caspar Othmayer Ich schell mein Horn
– Brahms Ich schwing mein Horn op.41/i
– Heinrich Isaak Insbruck ich muss dich lassen

Brahms’ encounter with Schubert
– Brahms Es tönt ein voller Harfenklang op.17/I
– Franz Schubert Die Nacht D983c
– Franz Schubert Mondenschein D875
– Brahms Einförmig ist der Liebe Gram op113/xiii
– Schubert arr. Brahms Ellens Gesang D838
– Brahms Gesang aus Fingal op17/iv
Brahms Fünf Gesänge op.104
Brahms Symphony No.3 in F major op.90

Linkangaben: http://www.alteoper.de/indexstart.html

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1. Oktober 2008 – Alte Oper, Frankfurt, 20:00 Uhr

Sir John Eliot Gardiner, Leitung
The Monteverdi Choir
Orchestre Révolutionnaire et Romantique


Programme II

Beethoven Coriolan Overture op.62
Brahms’ choice of Sacred Motets and Psalms from the 16th & 17th centuries:
– Gallus (Handl) Ecce quomodo morito justus
– Eccard Übers Gebirg Maria geht
– Lassus Aus meine Sünden Tiefe

– G. Gabrieli Sanctus & Benedictus à 12
– Schütz Saul, Saul, was verfolgst du mich?
Brahms Fest- und Gedenksprüche op.109
Bach Cantata: Nach dir Herr, verlanget mich BWV 150
Brahms Symphony No.4 in E minor op.98

Linkangaben: http://www.alteoper.de/indexstart.html

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Nach seinen Auftritten vom 4. September bis 6. September 2008 zum Bachfest in Köthen, sind das wieder schöne Terminangaben, wo sich ein Besuch lohnt.

Seine Auftritte zum Bachfest in Köthen habe ich bereits als einen eigenständigen Beitrag ins Forum gestellt, zur Erinnerung stelle ich den Link nochmals zur Verfügung:

Link:
http://blogjsbachcantatapilgrimage2000.blogspot.com/2008/02/archiv-beitrag-bach-tage-2008-in-kthen.html


Teilweise sind die Konzerte ausverkauft und für die Johannes Passion, am 4.9.2008 in St. Jacobi, sind in der Kategorie III Restkarten für 20 € noch erhältlich..!!

Grüsse an alle

Volker


Mit dem – Dona nobis pacem – endete das Bachfest 2008 in Leipzig


Hallo zusammen,

hier meine persönlichen Eindrücke von den beiden letzten Aufführungen zum Bachfest 2008 in Leipzig am 21.6. 2008 mit dem „Freibuger BarockConsort“ in der Nikolaikirche und dem folgenden Konzert am Sonntag, 22.6.2008, als Schlussveranstaltung in der Thomaskirche und der dort aufgeführten obligaten h-Moll Messe von J.S. Bach mit der Kammerphilharmonie Bremen und dem RIAS-Kammerchor.

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Zu erst eine kleine Bilderauswahl von den Ereignissen am 1. Besuchstag:

Fotorechte: © V.Hege

Banner zum Bachfest 2008 am neuen Rathaus Leipzig empfingen die Besucher !

Fotorechte: © V.Hege
Samstag 21.6.2008, Konzert Freiburger BarockConsort in der Nikolaikirche Leipzig

Fotorechte: © V.Hege
Nikolaikirche am 21.6.2008, vorn links im Bild: Petra Müllejans, Violine und Leitung, Christa Kittel und Annette Schmidt (Violine, Viola), Cembalist: Torsten Johann, Ute Petersilge (Violincello).

Fotorechte: © V.Hege
Bachfest 2008 am 21.6. in der Nikolai Kirche Leipzig, Lee Santana (Laute).

Fotorechte: © V.Hege
vorne im Bild: Karl Kaiser (Traversflöte), im Konzert e-Moll von P.G. Buffardin ((1690-1768), im Hintergrund links außen der großartige Lauten-Spieler: Lee Santana.

Fotorechte: © V.Hege
im Bild: Karl Kaiser (Traversflöte)

Fotorechte: © V.Hege
21.6.2008 zum Bachfest 2008 in der Nikolaikirche in Leipzig, die vorzüglice „Hille Perl“ Viola da gamba und Basso continuo.

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Unser erster Besuch galt dem Instrumentalkonzert des Freiburger BarockConsort am 21.6.2008 in der Nikolaikirche. Dieses Programm bestach durch ein vorzüglich abgestimmtes Instrumental-Ensemble der Großartigkeit, hier die herausragende Viola da gamba-Solistin „Hille Perl“ besonders zu erwähnen, schmälert nicht den Gesamteindruck eines fantastischen Konzertabends.

Bedingt durch die gleichzeitig stattfindende „Soli Deo Gloria“ Veranstaltung in der Thomaskirche, u.a. mit dem grandiosen Fragment, BWV 50, „Nun ist das Heil und die Kraft“, aufgeführt von der „Akademie für Alte Musik Berlin und dem Thomaner Chor, Leitung Georg Christoph Biller, schrumpfte die Besucheranzahl auf ca. 400 bis 500 Zuhörer. Hier sollten sich die Planer in Zukunft etwas anderes einfallen lassen, denn einen größeren Zuspruch hätte dieses feine Ensemble mehr als verdient gehabt.

Zur Einführung erklang von J.S. Bach das BWV 1079, die Sonate c-Moll für Traversflöte, Violine und Basso continuo aus dem Musikalischen Opfer. Gut aufeinander abgestimmt erklang dieses wunderbare Werk in einer guten akustischen Atmosphäre in der Nicolaikirche.

Besonders gut gefielen uns die anschließenden Werke von Georg Philipp Teleman. Konzert A-Dur, TWV 51: A5 und die Suite D-Dur, TWV 55 D6. Hille Perl, positioniert ganz vorn vor dem Ensemble, zelebrierte eine Sternstunde im Viola da gamba-Spiel, Wann hört man solch eine großartige Künstlerin mit einem bewegendem Spiel, die warmen Klangfarben waren von diesem schönen Instrument deutlich heraushörbar und prägten eindeutig die Wiedergabe dieser wunderbaren Telemann-Werke. Das harmonische Miteinander im Spiel war begeisternd schön, was hat die Barockzeit doch für schöne Musikstücke zu bieten, es war ein Traum, das als Zuhörer einmal erleben zu dürfen.

Nach diesen Höhepunkten wurde noch etwas spektakuläres zu Gehör gebracht. Ein Meister der Traversflöte stellte sich mit „Karl Kaiser“ als ein Genie im Flöten-Spiel vor. Mit dem Konzert in e-Moll von Pierre-Gabriel Buffardin (1690-1768), der drei Jahrzehnte als Solo-Flötist an der Sächsischen Hofkapelle in Dresden gewirkt hatte, erklang ein Werk für Traversflöte, Streicher und Basso continuo, dass unter die Haut ging.
Inniger und herzergreifender kann ein solch großartiges Werk nicht vorgetragen werden, es stockte einem der Atem, so furios und besitzergreifend habe ich noch kein Flöten-Werk gehört, man wird direkt berauscht von der Schönheit dieser Musik. Die Werke dieses großartigen Komponisten sind fast alle verschollen, was für ein Verlust, leider, es existiert nur noch eine Trio-Sonate und ein Flöten-Konzert.

J.S. Bach hat bei seinem Dresden-Besuch im Jahr 1717 höchstwahrscheinlich diesen Ausnahmekünstler kennen gelernt und wurde durch ihn wohl angeregt, das virtuose Spiel und den Einsatz der Traversflöte in seinen Werken mit zu berücksichtigen.

Anzumerken ist ebenfalls das wunderbare Lautenspiel durch Lee Santana, er benutzte unterschiedliche Lauten-Instrumente und krönte damit eine unterstützende und fantastische Wiedergabe in den Barockwerken.

Eine zutiefst zufriedene Zuhörergemeinschaft dankte den großartigen Freiburger Instrumental-Solisten für einen wunderschönen Abend mit herrlicher Barockmusik, es bedeutete für uns eine herausgesuchte Perle im umfangreichen Gesamt-Programm des Bachjahres 2008 und machte uns neugierig auf den kommenden Sonntag mit dem Abschlusskonzert in der Thomaskirche mit der h-Moll Messe.

Eine weitere Rezension dazu von der Leipziger Volkszeitung vom 23.6.2008 nachstehend, in das Foto reinklicken, dann erfolgt eine Vergrößerung…!!

Obiges Bild: Rezension der Leipziger Volkszeitung vom 23.6.2008

Bach Magazin No. 11 erhältlich beim BachArchiv Leipzig
»Ich möchte nicht zurück«
INTERVIEW MIT HILLE PERL

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Bilder-Eindrücke vom 2. Besuchstag

Fotorechte: © V.Hege
Schlussveranstaltung am 22.6.2008 in der Thomaskirche Leipzig

Fotorechte: © V.Hege
Grosser Besucher-Andrang zum Beginn des Konzertes

Fotorechte: © V.Hege
J.S. Bach Denkmal vor der Thomaskirche, der immense Zuspruch wird ihn erfreuen….

Fotorechte: © V.Hege
Ausverkaufte Thomaskirche

Fotorechte: © V.Hege
Besucherplätze im Altarraum

Fotorechte: © V.Hege
Blick auf die Orgelempore mit den Mitwirkenden

Fotorechte: © V.Hege
Schluss-Applaus für die Mitwirkenden

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Am 2. Tag stand die Schlussveranstaltung mit der obligaten h-Moll Messe, BWV 232, in der Thomaskirche zum Besuch an.

Das Bachfest Leipzig 2008 endete mit einer Aufführung der h-Moll-Messe BWV 232,


für 2 Soprane, Alt, Tenor, Bass, vier-bis achtstimmigen Chor, 3 Trompeten, Pauken, Corno da caccia, 2 Traversflöten, 3 Oboen, 2 Oboen d’amore, 2 Fagotte, Streicher und Basso continuo,

in der restlos ausverkauften Thomaskirche Leipzig.

Mit Sir Roger Norrington, Leitung, Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen und dem RIAS Kammerchor Berlin sowie den Solisten Dominique Labelle (Sopran), Annette Markert (Alt), James Taylor (Tenor) und Yorck Felix Speer (Bass) gelangte das Bachfest 2008 zum abschließenden Höhepunkt.

Sagenhafte 35 Grad im Schatten setzten einem zu und waren froh, dass die Thomaskirche beim Betreten uns mit einer angenehmen Kühle überraschte. Das Gedränge vor einem geöffneten Eingang war mehr als gewöhnungsbedürftig, warum wird immer nur eine Kirchentür geöffnet, das wird wohl für immer ein Rätsel der Veranstalter sein.

Ich hatte mit einer Aufführung vom Altarraum aus gerechnet, wurde aber enttäuscht, das ganze spielte sich von uns weit entfernt auf der Orgelempore statt, meine Bedenken ob dieser ungünstigen Lage sollte sich noch als wahrhaftig im Konzert bestätigen.

Die Forschungen zur h-Moll-Messe dauern noch an. Wenn sich die Hypothese aber bestätigen sollte, dass die „Musicalische Congregation“ Bach zur Erstellung „Missa tota“ bewegte, würde nicht nur das 1790 aufgestellte Verzeichnis von Carl Philipp Emanuel Bachs Nachlass recht behalten, wo das Stück als die „große catholische Messe“ bezeichnet wird, sondern die h-Moll-Messe müsste dann im doppelten Sinne als das über den Konfessionsgrenzen schwebende kirchenmusikalische Vermächtnis ihres Schöpfers verstanden werden. *)

Als ein umsichtiger Leiter erwies sich in diesem Werk Sir Roger Norrington, sparsam im Dirigieren war er aber immer bemüht, die entsprechenden Nuancen klar und bewegend dem Hörer zu vermitteln. Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen überzeugte in den Streichergruppen mit einem schönen barocken Klang. Abstriche muss bei den Bläsern gemacht werden, sie spielten auf modernen Instrumenten und brachten durch ihren gewaltigen Klang das Orchester klangmäßig in erhebliche Schwierigkeiten, die Töne brachen sich wegen der schlechten Platzierung akustisch im Kirchenraum und liessen ein zwiespältiges Hören nur zu, schade, eine feinere Abstimmung zum Orchester wäre klanglich vorteilhafter gewesen.

Ebenso ist zu bemängeln, dass die Gesangs-Solisten nicht im Vordergrund aufgetreten sind, hier wäre eine vordere Platzierung wünschenswert gewesen, die Solo-Stimmen hätten dadurch das Mittelschiff der Kirche vorteilhafter erreichen können.

Der aus 36 Mitgliedern bestehende RIAS-Kammerchor kann als ein homogenes und gesanglich gut ausgebildetes Ensemble herhalten, sie wussten vollauf zu überzeugen. Die Choreinstudierung lag bei Stefan Parkan.

Trotz dieser geübten Kritikpunkte erklang das grandiose Werk, geschrieben für das Universum, in einer klanglichen Atmosphäre, die mehr als zu berühren wusste und einem unter die Haut ging. Mit dem Schlusschor: „Dona nobis pacem“ lief dem Zuhörer an historischer Stätte, ein Schauer über den Rücken, was für eine grandiose Komposition von unserem J.S. Bach, das war der himmlische Schlusschoral in Perfektion, andächtig und mehr als bewegend und mitsummend war der Zuhörer gepackt von dieser Darbietung und entließ den Besucher in dem Bewusstsein, eine in sich vortrefflich gelungenen Schlussveranstaltung beigewohnt zu haben. und freuen uns auf das bevorstehende Bachfest 2009.

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Hörproben aus der h-Moll-Messe:

Hörprobe Alt-Arie „Agnus Dei“
mp3


Hörprobe vom Schlusschor: „Dona nobis pacem“

mp3

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Obiges Foto: Hinweis auf das kommende Bachjahr in 2009.

Weitere Fotos von diesen Konzerten können in meinem Picasa-Webalbum angesehen werden, in das unten stehende Foto reinklicken..!!

Bachfest Leipzig, 21.6.2008 und 22.6.2008

Von YouTube füge ich eine Einspielung des Collegium Vocale / Philippe Herreweghe, Bass: Peter Kooy bei.

Grüsse

Volker

*) Auszüge aus dem „Programm SDG zum Bachfest 2008“ von „Michael Maul.“
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Lettischer Dirigent Andris Nelsons, ein neuer internationaler Stern


Hallo,

ein neuer internationaler Stern als Jung-Dirigent, er ist Leiter der Nordwestdeutschen Philharmonie in Herford / OWL, und überzeugt durch seine hervorragende Interpretation der klassischen Werke.

Seit Beginn der Spielzeit 2006/2007 ist „Andris Nelsons“ Chefdirigent der Nordwestdeutschen Philharmonie in Herford. Der aus Lettland stammende Nelsons wurde bereits im Alter von 23 Jahren zum Chefdirigent der Lettischen Nationaloper ernannt. Die Berufung von Andris Nelsons in diese beiden Positionen führte schnell dazu, dass die internationale Musikwelt auf seinen Namen aufmerksam wurde.

Bis heute hat Andris Nelsons von jedem Orchester, das er dirigiert hat, eine Wiedereinladung erhalten, in der letzten Spielzeit beispielsweise vom Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Tonhalle-Orchester Zürich, Helsinki Philharmonic, BBC Philharmonic Orchestra, NDR Radiophilharmonie Hannover und vom Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin. Wichtige Stationen der folgenden Jahre sind seine Debüts beim Oslo Philharmonic Orchestra, Royal Stockholm Philharmonic Orchestra, Radio-Symphonieorchester Wien, Mozarteum Orchester Salzburg, NDR-Sinfonieorchester Hamburg, Dresdner Philharmonie, Bamberger Symphoniker, City of Birmingham Symphony Orchestra und dem Concertgebouw Orkest. Zudem wird er in der kommenden Spielzeit zweimal in den USA zu hören sein, mit dem Pittsburgh Symphony und dem Los Angeles Philharmonic Orchestra.

Andris Nelsons arbeitet mit Solisten wie Mischa Maisky, Mikhail Pletnev, Gidon Kremer, Håkan Hardenberger, Renaud Capuçon, Olli Mustonen, Sarah Chang, Nikolai Znaider, Alban Gerhardt und Baiba Skride.

Foto: NWD-Philharmonie

Als Operndirigent debütierte Andris Nelsons im Frühjahr 2007 an der Deutschen Oper Berlin mit „La Bohème“, im Juni 2007 kehrte er auf sofortige Wiedereinladung für ein Wagner-Konzert mit Deborah Voigt als Sopranistin zurück. Im Frühjahr 2009 wird er dort „Eugen Onegin“ dirigieren. Weitere Debüts folgen in Hamburg und Wien: An der Hamburgischen Staatsoper übernimmt er im Juni 2008 die musikalische Leitung von „Turandot“, an der Wiener Staatsoper in der Saison 2008/09 „Tosca“ und „Madame Butterfly“. An der lettischen Nationaloper war er zuletzt in den Produktionen „Aida“, „La Boheme, „Madame Butterfly“, „Turandot“, „Pique Dame“ und „Die Walküre“ zu erleben.

Seine erste CD-Einspielung erschien Ende 2006 bei Orfeo mit einer Aufnahme der beiden Violinkonzerte von Schostakowitsch mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und der Geigerin Arabella Steinbacher. Die Aufnahme erhielt im Januar 2007 den Preis der Deutschen Schallplattenkritik.


Andris Nelsons wuchs in Riga in einer Musikerfamilie auf und begann seine Karriere als Trompeter im Orchester der Lettischen Nationaloper, außerdem erhielt er diverse Preise als Sänger. 2001 wurde er mit dem renommierten Großen Lettischen Musikpreis für herausragende Leistungen ausgezeichnet. Im selben Jahr schloss er sein Studium in Riga ab und ging nach St. Petersburg, um dort bei Professor Alexander Titov seine Ausbildung fortzusetzen. Seit 2002 studiert er privat bei Mariss Jansons.

Link: zur Textquelle und Foto der „NWD-Philharmonie, Herford“

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Ein weiterer Artikel wurde von ihm am 17.6.2008 in der Zeitung: DIE ZEIT veröffentlicht mit der Überschrift:

„Ein baltischer Hitzkopf“

Hier geht es zum Artikel, bitte klicken..!!


Grüsse

Volker

Webnews

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Sonntag: 15.6. 2008 von 20-24 Uhr Gardiner im SWR


@ Barbara sagt:

Hallo,
ich bearbeite gerade meinen Kalender und habe mit Erstaunen festgestellt, dass am Sonntag, 15.6.2008, vier Stunden Gardiner ins Haus stehen:

Link zum Radio-Sender des SWR:

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html#bereichank3

15.6. 20-24 Uhr
Radio – SWR
20.03 SWR2 Oper
Georg Friedrich Händel:
”Agrippina”,

Dramma per musica in 3 Akten
Claudio: Miles Alastair
Agrippina: Della Jones
Nerone: Derek Lee Ragin
Poppea: Donna Brown
Ottone: Michael Chance
Pallante: George Mosley
Narciso: Jonathan Peter Kenny
Lesbo: Julian Clarkson
Giunone: Anne Sofie von Otter

English Baroque Soloists
Leitung: John Eliot Gardiner

Das Stück steht so ziemlich am Anfang von Händels Karriere als Musikdramatiker und ist gleich ein ganz großer Wurf. Diese „Agrippina“, die im Dezember 1709 in Venedig uraufgeführt wurde, ist ein politisches Intrigantenstück mit den Charakterzügen einer Komödie. Um ihrem Sohn Nero den römischen Kaiserthron zu verschaffen, ist Agrippina alles recht, und das, obwohl der alte Kaiser Claudius (ihr Gatte) noch lebt. Die Musik Händels hält das komplizierte Gefüge aus sinnlichen und politischen Begierden geradezu idealtypisch zusammen. Schon die Zeitgenossen haben das bemerkt und honoriert, mit 27 Aufführungen war das der erste große Erfolg des jungen Genies Georg Friedrich Händel in Italien. SWR2 sendet Dramma per musica in einer Referenzaufnahme aus dem Jahr 1991 unter John Eliot Gardiner mit der wunderbaren Della Jones in der Titelpartie.

Ein schönes Wochenende
liebe Grüße
Barbara

Wird der Dirigent J.E. Gardiner immer mit zu schnellen Tempi assoziiert ?



Hallo zusammen,

ein sehr heikles Thema, wie schon die Überschrift es eindeutig aussagt. Wird neuerdings von den Interpreten (z.B. Gardiner, Harnoncourt, Digo Fasolis), in den Kantaten, Oratorien oder sonstigen klassischen Werken durch die Werke gerast ? Dazu müsste eine Stellungnahme des einzelnen Interpreten herangezogen werden, um eindeutig dazu Stellung beziehen zu können. Jeder Musikfreund hat dazu seine eigene Meinung, der eine liebt die zügigen Tempi, der andere bevorzugt die ruhigere Vorgehensweise. Was ist nun richtig und was ist als eine falsche Interpretation anzusehen !

Selbst hier streiten die Musikwissenschaftler und Kritiker untereinander über eine werkgetreue Interpretation, aufgrund dessen muss doch der Musik-Laie kapitulieren und kann nur sein persönliches Empfinden wiedergeben.

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Aus einem von mir mitbenutzten Vorgänger-Forum zitiere ich einmal Interpretations-Aussagen zu dem

BWV140: „Wachet auf, ruft uns die Stimme“

Oft werden Bachkantaten in einem, so finde ich, geradezu rasenden Tempo gespielt. Viel zu schnell. „Bachs Musik braucht vor allem Ruhe, Geduld, langsame Tempi“ versichert Maarten t’Hart („Bach und ich“), und da folge ich ihm gern. Bei Karl Richter allerdings habe ich den Eindruck, er quält diese Kantate 34 Minuten lang zu Tode…..

Mauersberger
„Schlafmützig“ sei der Leipziger Thomanerchor in dieser Aufnahme, die Thomaskantor Erhard Mauersberger 1966 mit dem Gewandhausorchester einspielte, hieß es vor einigen Jahren in einer Internet-Diskussion. Nun, sagen wir einmal: der Chor wirkt verhalten, manchmal gar unsicher. Es klingt keine Begeisterung heraus, kein jubelndes „Halleluja“. Auch das Orchester spielt im 1. Satz merkwürdig matt, der Satz schleppt sich dahin, wirkt länger, als er tatsächlich (7.30 Minuten) ist.

Rilling
In 24.12 Minuten rast Helmuth Rilling mit seinen Gächingern durch das Werk. Die fünf Minuten, die Karl Richter zu langsam ist, ist er zu schnell. Aber ich kann jeden verstehen, der diese Aufnahme hoch schätzt. Rilling macht Vieles richtig. Er betont den tänzerischen Charakter des Werkes…..

Harnoncourt
Musiker, Chor und Solisten – so jedenfalls mein Eindruck – finden in dieser Aufnahme nie wirklich zueinander. Der Tölzer Knabenchor erscheint mir nervös, unausgewogen, in den tieferen Lagen überfordert……

Gardiner
Immer wieder bewundernswert ist gerade bei John Eliot Gardiner eine perfekte Balance zwischen Stimmen und Instrumenten – wenn sie dann einmal wie hier nicht immer optimal ist, etwa gegen Ende des 4. Satzes, wo selbst alle vier Tenöre des Chores nicht gegen die Instrumente ankommen, dann sollte das kein Grund sein, sich zu beschweren. Und außerdem: es ist wie stets bei Gardiner eine Live-Aufnahme.

Ärgerlich ist mir auch in dieser Einspielung nur die entsetzliche Hast. Eine Bachkantate ist doch kein Minutenwalzer! Die Sätze rauschen bei ihm nur so vorbei…

Dies von der Gesamtsumme abgezogen bleibt nur Lob übrig. Lob und Bewunderung. Gardiner bietet eine durchdachte und kristallklare Aufnahme, mit einem Weltklasse-Chor, großartigen Musikern. „Hosianna“ heißt in dieser Einspielung das Schlüsselwort. Die Kantate kommt schwungvoll daher, tänzerisch, mitreißend, beim Hören fühle ich mich in einen Strudel hochzeitlicher Freude hineingezogen….

Leusink
Vernichtende Kritiken habe ich schon über diese Einspielung von Pieter Jan Leusink gehört. Sie sei „die Karikatur einer der größten Kantaten Bachs“, die 1. Oboe erinnere „an die schlimmsten Stellen der Harnoncourt-Aufnahmen“, einige Chor-Soprane seien „schwach bis nicht vorhanden“. Und so munter weiter.

Nun, ganz so schlimm ist es nicht. Aber so richtig gut ist es leider auch nicht. Zu viele der an dieser Aufnahme Beteiligten wirken schlichtweg indisponiert…..

– Ende der Zitate ! –

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Für mich haben die Bach-Werke durch die neuen Interpreten – u.a. Gardiner, Fasolis, u.a. – an Schwung gewonnen, sie haben sie entstaubt, und führen uns in eine ganz neue Interpretationsvielfalt, die den Musikfreund nur erfreuen kann. Welche Epochen haben die Bachwerke in der jeweiligen Interpretationsform überstehen müssen, unter Straube die romantisierenden Werkswiedergaben, die traditionelle sächsische Aufführungsform der 60-er Jahre unter Karl Richter, opernhafter Chor, Massen-Orchester mit modernen Instrumenten, alles Geschichte.

Wie ich in meinem Kommentar zum WO schon anmerkte, kann jeder Einzelne nur seine subjektive Meinung dazu wiedergeben ich erwähnte dort:

„An welcher Stelle er diese Fixpunkte (Gardiner) setzt, lässt sich vortrefflich streiten, aber dass er sie setzt, finde ich fantastisch und finde deshalb seine Interpretationen immer so spannend!“

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Ich habe mir einmal die Mühe gemacht und mich im Internet umgesehen nach eindeutigen Kritiken in dieser Richtung, ich zitiere:

1.) Gardiner nimmt schnelle Tempi- gewiß. Aber seine Missa ist nicht nur schnell, sie wird äußerst differenziert musiziert, der Chor bewältigt den schwierigen …

2.) .. so geht Gardiner an das Weihnachtsoratorium heran. Er hat den Vorteil, auf einen relativ kleinen Chor (26 Köpfe) und ein Orchester zurückgreifen zu können , die seinen Tempovorstellungen auch folgen können. Wenn man solches mit großen Chören (z. B. die alte Richter-Aufnahme mit dem Münchner Bach-Chor) versuchen wollte, würde es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ein heilloses Durcheinander geben….

3.).. (Beethovens Sinfonien) Natürlich konnte sich Gardiner auf den neuesten Stand der Quellen-Forschung stützen, und ebenso hielt er sich an die rasend schnellen Tempi der nachträglich von Beethoven vorgenommenen Metronomisierungen, was selbst die ausgefuchsten Originalklang-Cracks seines Orchesters mehr als einmal an ihre spieltechnischen Grenzen trieb. Es ist primär der hervorragend trainierte und hochgebildete musikalische „Instinkt“ des Dirigenten Gardiner für den ursprünglichen Gestus dieser Musik, den er auf dem spieltechnischen Niveau und mit dem Präzisions-Anspruch des ausgehenden 20. Jahrhunderts realisiert,

4.) “ … Neuhoffs nüchternes Dirigat setzte nicht auf Weihrauch, sondern auf präzise Rhetorik und Affekte. Anders als etwa bei Gardiner kamen die schnellen Tempi gelöst und virtuos, aber nie unangenehm sportiv.“ (Kölner Stadtanzeiger 2006 zu Bachs „h-Moll-Messe“)

5.) (Requiem von Mozart) … das Orchester wirkte unter Gardiners Leitung mächtig und zugleich transparent, fand ein getragen moderates Tempo, das dem Duktus der Totenmesse folgte, ohne die Mozartsche (Süßmayersche) Dramatik außer Acht zu lassen. So gelang dem Ensemble mit „eindrucksvoller Kraft“ (Gramophone) eine Interpretation aus der Tiefe der Musik heraus, die sich in die Reihe großer Referenz-Einspielungen von Herbert von Karajan bis Nicolaus Harnoncourt einfügt.

– Zitat-Ende –

———————————————————————–

Wie aus den o.a. Aussagen entnommen werden kann, gibt es Zuspruch aber auch Ablehnung, hier ist der Musikfreund gefordert, sich ein eigenständiges Urteil zu bilden.

Ich persönlich finde es subjektiv vollkommen in Ordnung, wenn jeder Interpret seine eigenständige Stilrichtung vorgibt, auch wenn sie gravierende Schwächen besitzt, hier denke ich besonders an die örtlichen Kantoreien und Laienmusiker, mit welchen Enthusiasmus sie die Werke zu bewältigen versuchen, mit Kritik ist man allzu schnell dabei und sollte sie doch verhaltener und ausgewogener von sich geben.
Der Gewinner ist und bleibt immer der Musikliebhaber, er kann sich über die Vielfalt der Interpretationen nur freuen.

Anmerkung zu dem Thema,
die bereits abgegebenen 9 Kommentare verschiebe ich nach hier..!!

Grüsse
Volker

Webnews


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Bach-Medaille der Stadt Leipzig an Hermann Max


Hallo,

die diesjährige Bach-Medaille der Stadt Leipzig in 2008 erhält Hermann Max.

Hermann Max studierte Kirchenmusik in Berlin und Essen und in Köln Musikwissenschaft, Kunstgeschichte und Archäologie. Mit den von ihm gegründeten Ensembles Rheinische Kantorei und Das Kleine Konzert liegen insgesamt mehr als 50 CD-Einspielungen vor, von denen einige mit internationalen Preisen bedacht wurden, darunter der Grand Prix du Disque, der Deutsche Schallplattenpreis und der ECHO Klassik Schallplattenpreis. Beide Ensembles haben ihren internationalen Rang bei vielen Konzerten in Europa, Israel und den USA deutlich gemacht. Im Vordergrund ihrer Arbeit steht die europäische Musik des 17. und 18. Jahrhunderts.

Die Stadt Leipzig stiftete 2003 die Johann-Sebastian-Bach-Medaille und verleiht sie seither jährlich an international herausragende Interpreten für deren besondere Verdienste um die Aufführung und Pflege der Musik Johann Sebastian Bachs. In den vergangenen Jahren erhielten die Bach-Medaille bereits Nikolaus Harnoncourt (2007), Ton Koopman (2006), Sir John Eliot Gardiner (2005), Helmut Rilling (2004) und Gustav Leonhardt (2003). Die Preisträger werden von einem ehrenamtlichen Auswahlgremium bestimmt, dem neben dem künstlerischen Direktorium des Bachfests der Gewandhauskapellmeister, der Rektor der Musikhochschule sowie führende Persönlichkeiten der Stadt Leipzig angehören.

Grüsse
Volker

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(Quelle: nmz-red/leipzig)

CD mit Hörprobe SDG 144 Vol. 25 ab 13.6.2008 bei jpc erhätlich !


Hallo,

ab 13.6.2008 bei jpc zu erhalten – SDG 144, Vol. 25 -:


Zur CD und Hörprobe

– h i e r – klicken !

Johann Sebastian Bach (1685-1750)

Bach Cantata Pilgrimage Recordings 25 (Gardiner)

  • 2 CDs CD

    Compact Disc (Audio-CD)

  • Erscheinungstermin: 13.6.2008
  • Verfügbarkeit: Artikel noch nicht erschienen, voraussichtlicher Liefertermin ist der 13.6.2008.
    Sie können den Titel schon jetzt bestellen. Versand an Sie erfolgt gleich nach Verfügbarkeit. i

Detailinformationen

Kantaten zum 5.Sonntag nach Ostern BWV 86 „Wahrlich,
wahrlich, ich sage euch“;BWV 87 „Bisher habt ihr nichts
gebeten in meinem Namen“;BWV 97 „In allen meinen Taten“
+Kantaten zum Sonntag nach Himmelfahrt BWV 44 „Sie werden
euch in den Bann tun I“;BWV 150 „Nach dir, Herr, verlanget
mich“;BWV 183 „Sie werden euch in den Bann tun II“
+J. C.Bach: Kantate „Fürchte dich nicht“

*** Neuheit zum limitierten Sonderpreis von 24,99 Euro

  • Künstler: Katharine Fuge, Joanne Lunn, Robin Tyson, Daniel Taylor, Steve Davislim, Paul Agnew, Stephan Loges, Panajotis Iconomou, Monteverdi Choir, English Baroque Soloists, John Eliot Gardiner
  • Label: SDG , DDD, 2000
  • Bestellnummer: 5551205

Gruss
Volker


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Recorder kostenlos runterzuladen !


@ Iris sagt:

Hallo,

hab`gerade im WDR3 Radio entdeckt, dass ein Recorder kostenlos runterzuladen
ist. Er läßt sich auch darauf ein, Sendungen auf „Zukunft“ zu programmieren.

Bei meinem Recorder, den ich bisher eingesetzt habe, n23, war nur die
augenblickliche Aufnahme möglich. www.wdr3.de ist die Homepage.

Noch einmal kurz was zum WDR3-Recorder. Er ist gut, ohne Zweifel, aber n u r
für eine Auswahl seiner Sendungen, auf die wir keinen Einfluss haben. Radio
France ist dabei, Die BBC unsere WDR Programme 1-5. Aber ich hab` zum
Beispiel noch nicht rausgefunden, wie ich ohne deren Aufnahmeliste sonntags
morgens an meine Bachkantate komme. Aber ansonsten ist das Teil Klasse und
sicherlich ausbaufähig.

Ich werde mich diesbezüglich brieflich einmal an den WDR wenden.

Grüsse
Iris

Gardiner + BBC Monteverdi Choir BBC3 am 8.6.2008


@ Barbara sagt:

Hallo,

ich habe noch einen Tipp für den Blog:

The Monteverdi Choir

Sonntag, 8 Juni 2008; Übertragung ab 18:30 bis 20:00 (BBC-Radio 3)

http://www.bbc.co.uk/radio3/thechoir/pip/kpidf/

Auch wenn die Qualität von BBC seit einiger Zeit wieder richtig schlecht ist, lohnt sich sicherlich ein Aufnehmen. Wie immer der Hinweis : 7 Tage nach der Sendung abrufbar.

Grüsse
Barbara

Deutscher Evangelischer Posaunentag in Leipzig, 30.5. bis 1.6.2008


Ein Hallo an alle Posaunen-Enthusiasten !

Aktualisiert am 6.6.2008 News vom DEPT

Link: http://www.ohrenblickmal.de/start.htm

4. Juni 2008

Die DVD vom DEPT kann bestellt werden !
Die Fragen nach der DVD häufen sich. In den »FAQ wurde bereits kurz darauf verwiesen: Es wird eine tolle DVD geben, in der der gesamte Posaunentag vorgestellt wird. Diese wird zur Zeit geschnitten und produziert, kann aber ab sofort für 19,90 Euro bestellt werden. Einerseits gab es in Leipzig Bestellkarten dafür, diese werden nun auch über die Werke und Chöre verteilt. Einfacher ist es aber, die DVD gleich hier im WebShop zu bestellen. »HIER klicken. Dort gibt es übrigens auch für 6 Euro die schöne Audio-CD der JukeBox (siehe weiter unten). Bitte beachten: Entweder nur die Antwortkarte nutzen ODER hier im Shop bestellen, sonst kommt die DVD zweimal 😉

Unabhängig davon gibt es die Möglichkeit, beim MDR einen Sendemitschnitt des Abschlussgottesdienstes (da ist dann vom Posaunentag nichts weiter dabei) zu bestellen.
Dazu
»HIER klicken.

YouTuba – das Posaunentags-Video-Portal 😉

YouTube sei Dank, gibt es bereits jetzt – noch vor der DVD – die Möglichkeit, unzählige Video-Schnipselchen des Posaunentags filmisch durchzuforsten. »HIER klicken.

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Impressionen aus dem Zentralstadion von der Schlussveranstaltung am 1. Juni 2008

als Video



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Spät, aber nicht zu spät möchte ich auf ein zentrales Ereignis in Leipzig hinweisen:

OHRENBLICK MAL!
Deutscher Evangelischer Posaunentag Leipzig vom 30.05 bis 01.06.2008

Vom 30. Mai bis 1. Juni 2008 sind alle Posaunenwerke und -verbände in Deutschland zu einem großartigen christlichen Bläserfest nach Leipzig eingeladen. Unter dem Motto OHRENBLICK MAL! treffen sich mehr als 15.000 Bläser und versetzen eine ganze Stadt in Schwingung.

So werden viele Bläsergruppen an unzähligen Stellen in der Stadt auftreten, auf Straßen und Plätzen, in Kirchen, im Rathaus. Höhepunkt wird der große Abschluss-Gottesdienst im Zentralstadion am 01.06.2008 sein, wo sich zigtausende Bläser zu einem großen Gotteslob vereinen. Schirmherr des Deutschen Evangelischen Posaunentages ist Bundespräsident Horst Köhler.

Die evangelische Kirche organisiert erstmals einen bundesweiten Posaunentag. Deutschlandweit sind in den Posaunenchören der Gemeinden rund 120 000 Bläser aktiv.

Höhepunkt des Festes unter dem Motto «OhrenBlick mal» ist der Abschlussgottesdienst am Sonntag, 01.06.2008 im Zentralstadion, bei dem alle 16 000 Musiker gemeinsam musizieren werden. Das gigantische Konzert soll auch ins Guinnessbuch der Rekorde eingetragen werden.

Organisationsbüro bezogen:

Seit gestern laufen alle Fäden im Leipziger Org-Büro zusammen, die Büros in Radebeul und Bielefeld sind verwaist 😉 Hier die Daten: Brühl 76, 04109 Leipzig, Tel./Fax 0341 9270162, E-Mail:info@ohrenblickmal.de, Öffnungszeiten: 26.-29. Mai 10 bis 17 Uhr; 30./31. Mai 8 bis 24 Uhr, 1. Juni 8 bis 16 Uhr, 2.-4. Juni 10 bis 16 Uhr

DEPT-Beitrag auf ERF
In loser Folge sei hier auf Medienbeiträge zum DEPT hingewiesen. Ein schöner Beitrag des ERF (Evangeliums-Rundfunk Deutschland) gibt es auch als PodCast und kann »HIER als MP3 geladen werden.

Gottesdienst ausgebucht

Schade, aber nicht mehr zu ändern: Für den Gottesdienst im Zentralstadion gibt es keine Karten (und damit freie Plätze) mehr. Alle Interessenten müssen wir nun auf die Live-Übertragung im MDR verweisen und die anderen Veranstaltungen zum DEPT wie das Sa-Nachtkonzert ans Herz legen.


Der DEPT im Fernsehen

Klar, das Highlight ist die Live-Übertragung des Gottesdienstes. Aber auch andere Sendungen befassen sich mit dem Posaunentag. Empfohlen sei hier MDR „Hier ab Vier“ am 30. Mai und ZDF „Blickpunkt“ am 1. Juni 13 Uhr. Der Gottesdienst wird übrigens an weitere Dritte übertragen und kann live gesehen werden Sonntag, 1. Juni 12 Uhr im MDR, BR, HR und SWR.

Ausstellung eröffnet

Heute wurde im Beisein von Kommunalprominenz im Leipziger Rathaus die Wanderausstellung „Bläserklang im Gottes-Dienst“ eröffnet, die die geschichtlichen und musikalischen Wurzeln der Posaunenarbeit über 3000 Jahre bis zur Gegenwart verfolgt. Jeder Leipzig-Besucher kann täglich zw. 9 und 18 Uhr diese Ausstellung in der Wandelhalle des Neuen Rathauses besuchen – lohnt sich!


Weitere Informationen unter: http://www.ohrenblickmal.de

Eine Historie zur Posaunenarbeit
durch den Pfarrer aus OWL
„Johannes Kuhlo“,

Link: http://www.bbkl.de/k/Kuhlo_j.shtml

Grüsse und ein schönes Wochenende wünscht

Volker

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Pressemeldungen nach dem Posaunentag am 1.6.2008 in Leipzig:

Schlussveranstaltung am Sonntag, 1.6.2008 im Zentralstadion, Leipzig (Fotorechte: Unsere Kirche)

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Pressebericht von: http://www.unserekirche.de/

Posaunentag Leipzig

»Ohrenblickmal – hör und sieh!«

Mit einem eindrucksvollen Festgottesdienst und einem Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde ist der Deutsche Evangelische Posaunentag in Leipzig zuende gegangen. Unter dem Motto »OhrenBlickmal! – Hör und sieh« hatten sich mehr als 16.000 Bläserinnen und Bläser im Leipziger Stadion eingefunden.

Der »DEPT« war am Samstag auf dem Augustusplatz, dem kulturellen Herzen der Stadt zwischen Gewandhaus und Oper, eröffnet worden. Der Platz, auf dem auch die Montagsde­monstrationen ihren Höhepunkt fanden, die 1989 die Wende einleiteten, erwies sich als wunderbare Kulisse für die Eröffnung. [mehr]

————————————–

Weitere Linkangaben zu Fotos und Pressestimmen unter Kommentare, den nachstehenden Link anklicken !

Link:

https://www.blogger.com/comment.g?blogID=1328692870617913148&postID=6752990124856199725


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Radio-Tipp Radio France, Gardiner aus Paris mit moderner Musik


@Barbara sagt:

Hallo,

ich habe wieder einen Tipp für den Blog:

Für die, die Gardiner und den Monteverdi Choir auch mit moderneren Sachen mögen, überträgt Radio France das Konzert vom 6. Juni 2008 aus Paris:

Vendredi 6 juin à 20h30
Duruflé: Requiem
Orchestre National de France
Sir John Eliot Gardiner


http://www.classiquenews.com/lire/lire_actualite_musicale_detail.aspx?id=1190

Hier die Angaben von monteverdi:

John Eliot Gardiner conductor
The Monteverdi Choir
Orchestre National de France

Programme
Olivier Messiaen Et exspecto resurrecttionem mortuorum; O sacrum convivium
Francis Poulenc O magnum mysterium; Exsultate Deo
Maurice Duruflé Requieum

http://www.monteverdi.co.uk/whats_on/performances.cfm?performance_id=131

Hier ein Link zu Radio France, das Webradio habe ich mangels Französische-Kenntnissen nicht gefunden. Vielleicht wird einer von Euch fündig?

http://www.radiofrance.fr/index.php?host=www.radiofrance.com

Ansonsten steht nichts auf meiner Aufnahmeliste.

Das Radioprogramm gibt im Augenblick nicht so viel her – oder ich finde es nicht. Und BBC hat im Augenblick eine so schlechte Qualität, dass nicht einmal 3 mal eine Sendung aufnehmen und dann die Fehler rausschneiden hilft. Das ist so viel Arbeit, dass es sich einfach nicht lohnt. Und die fehlerhaften Aufnahmen sind wahrhaftig kein Hörgenuss. Ich hoffe zum Sommer haben sie ihre Probleme beseitigt, damit wir in den Genuss einer Schönen Gardiner – Bach – Johannes Passion – Aufnahme kommen.

Liebe Grüße
Barbara

Solokantate BWV 82 für Bass und das BWV 82a für Sopran


Hallo,

ich greife einmal den Hinweis von @ Iris, auf und möchte auf die von ihr so geliebte Solokantate „Ich habe genug“ von J.S. Bach, hier zur Diskussion stellen. Diese Kantate ist ebenfalls einer meiner Favoriten aufgrund ihrer ergreifenden Schönheit.

Diese Solo-Kantate: „ich habe genug“ (BWV 82 für Bass und BWV 82a für Sopran), gehört zum Ergreifendsten, was die Musikliteratur hervorgebracht hat. Diese ursprünglich für den Leipziger Sonntagsgottesdienst des 2. Februar 1727 geschriebene Kantate ist ein Mikrokosmos an Betrachtungen über den Tod, mit denen ein heutiger Hörer vielleicht nur schwerlich etwas anzufangen weiss.

CD von Gardiner, BWV 82, Hörprobe bei amazon mit dem Bassisten Peter Harvey

CD mit dem Freiburger Barockorchester, BWV 82a beim Label Carus, Hörprobe als Sopran-Solo mit Emma Kirkby

Die ursprüngliche Fassung der Kantate in c-Moll für Bass-und Oboen-Solo (BWV 82), wurde um 1730 in e-Moll für Sopran-Solo, Traversflöte und Streicher umgearbeitet BWV 82a, ein Beweis für die Wertschätzung dieser Musik durch den Komponisten J.S. Bach.

—————————————————————-

Eine weitere Hörprobe von der Solo-Kantate BWV 82a ist bei You Tube mit einer ergreifenden Sopranistin zu hören, ist es Emma Kirkby? mit Ton Koopman?

E. Kirkby
gehört heute zu der Gattung der hervorragenden Bach-Sängerinnen für Sopran.

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Als eine von nur insgesamt 12 Solokantaten Bachs enthält sie mit der „Schlummer-Arie “ eines seiner populärsten Stücke überhaupt: Bach selbst übertrug dieses herrliche Stück in das private Notenbüchlein seiner Frau Anna Magdalena.

Der Text des unbekannten Dichters bezieht sich auf das Lukas-Evangelium von der Darstellung Jesu im Tempel (Lukas 2 / 20 – 32): der greise Simeon spricht, das Jesukind auf den Armen, zu seinem Gott, nun könne er beruhigt sterben, denn „meine Augen haben den Heiland gesehen „. Selten hat Bach das Weltverneinende, die Ablehnung des irdischen Lebens, diese mystische Sehnsucht nach dem Tode und nach himmlischer Seligkeit intensiver, packender, inbrünstiger in Musik umgesetzt. Die zur gleichen Zeit komponierte Matthäus-Passion von Bach, stellt eine Verbindung zur Arie „Erbarme dich, mein Gott „).

Macht euch ein Bild von dieser wunderschönen und ergreifenden Kantate – aufgrund der angegebenen Hörproben – und nennt mir eure Lieblingseinspielungen, welches BWV ist der Favorit, BWV 82 oder das BWV 82a.

Grüsse
Volker


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Ist Bach auch im Jahr 2020 noch der Superstar, eine Aufzeichnung von Bayern2 mit nmz aus 2007


Hallo,

auf ein interessantes Podcast-Angebot aus September 2007 von nmz und Bayern 2 bin ich Aufmerksam gemacht worden, was ich dem Forum zum Nachhören anbieten möchte.

Auf der unten angegebenen Linkseite anschließend die Rubrik: Die Sendung zum Nachhören anklicken !

Grafik: Copyright nmz

(Titel: das ist taktlos, das musikmagazin des bayerischen rundfunks und der neuen musikzeitung)

Bach 2020
Super-Star oder Museums-Objekt

Wie es den verehrten Meister-Komponisten des vergangenen Jahrtausends in naher Zukunft ergehen wird, wollen wir am Beispiel von Johann Sebastian Bach ergründen: Experten und Ketzer, Musikwissenschaftler und Musiker prüfen die Haltbarkeit des Choral- und Messen-Meisters in Zeiten von Third-Life und Spass-Kultur.

Gewohnt taktlos melden wir uns live vom Stuttgarter Bach-Fest am 5. September 2007 um 21.30 Uhr auf Bayern2Radio – und weltweit als Stream im Web.

Zum Link und Podcast – h i e r klicken !

Viel Spass beim Hören.

Grüsse

Volker


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