Gardiner-Konzerte in Deutschland im September-Oktober 2008


Hallo,

für alle Gardiner-Interessenten gebe ich die nachfolgenden Konzert-Termine in Deutschland für die 2. Jahreshälfte in 2008 bekannt.

Foto: Gardiner mit der h-Moll-Messe in Ludwigsburg in 2004

Philharmonie, Köln, Germany

Daum: 22 .September 2008; 20:00 Uhr

Sir John Eliot Gardiner, Leitung
The Monteverdi Choir
Orchestre Révolutionnaire et Romantique

Programm I

Johannes Brahms Gesang der Parzen op89
Brahms’ choice of a cappella Renaissance partsongs:
– Stephan Zirler Die Sonn’, die ist verblichen
– Caspar Othmayer Ich schell mein Horn
– Brahms Ich schwing mein Horn op41/i
– Heinrich Isaak Insbruck ich muss dich lassen

Brahms’ encounter with Schubert
– Brahms Es tönt ein voller Harfenklang op17/I
– Franz Schubert Die Nacht D983c
– Franz Schubert Mondenschein D875
– Brahms Einförmig ist der Liebe Gram op113/xiii
– Schubert arr. Brahms Ellens Gesang D838
– Brahms Gesang aus Fingal op17/iv
Brahms Fünf Gesänge op104
Brahms Symphony No.3 in F major op.90

Linkangabe: http://www.koelner-philharmonie.de/en/01_konzertsuche/detailansicht.php?id=101416

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30. September 2008 – Alte Oper, Frankfurt, 20:00 Uhr

Sir John Eliot Gardiner, Leitung
The Monteverdi Choir
Orchestre Révolutionnaire et Romantique


Programm I

Johannes Brahms Gesang der Parzen op.89
Brahms’ choice of a cappella Renaissance partsongs:
– Stephan Zirler Die Sonn’, die ist verblichen
– Caspar Othmayer Ich schell mein Horn
– Brahms Ich schwing mein Horn op.41/i
– Heinrich Isaak Insbruck ich muss dich lassen

Brahms’ encounter with Schubert
– Brahms Es tönt ein voller Harfenklang op.17/I
– Franz Schubert Die Nacht D983c
– Franz Schubert Mondenschein D875
– Brahms Einförmig ist der Liebe Gram op113/xiii
– Schubert arr. Brahms Ellens Gesang D838
– Brahms Gesang aus Fingal op17/iv
Brahms Fünf Gesänge op.104
Brahms Symphony No.3 in F major op.90

Linkangaben: http://www.alteoper.de/indexstart.html

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1. Oktober 2008 – Alte Oper, Frankfurt, 20:00 Uhr

Sir John Eliot Gardiner, Leitung
The Monteverdi Choir
Orchestre Révolutionnaire et Romantique


Programme II

Beethoven Coriolan Overture op.62
Brahms’ choice of Sacred Motets and Psalms from the 16th & 17th centuries:
– Gallus (Handl) Ecce quomodo morito justus
– Eccard Übers Gebirg Maria geht
– Lassus Aus meine Sünden Tiefe

– G. Gabrieli Sanctus & Benedictus à 12
– Schütz Saul, Saul, was verfolgst du mich?
Brahms Fest- und Gedenksprüche op.109
Bach Cantata: Nach dir Herr, verlanget mich BWV 150
Brahms Symphony No.4 in E minor op.98

Linkangaben: http://www.alteoper.de/indexstart.html

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Nach seinen Auftritten vom 4. September bis 6. September 2008 zum Bachfest in Köthen, sind das wieder schöne Terminangaben, wo sich ein Besuch lohnt.

Seine Auftritte zum Bachfest in Köthen habe ich bereits als einen eigenständigen Beitrag ins Forum gestellt, zur Erinnerung stelle ich den Link nochmals zur Verfügung:

Link:
http://blogjsbachcantatapilgrimage2000.blogspot.com/2008/02/archiv-beitrag-bach-tage-2008-in-kthen.html


Teilweise sind die Konzerte ausverkauft und für die Johannes Passion, am 4.9.2008 in St. Jacobi, sind in der Kategorie III Restkarten für 20 € noch erhältlich..!!

Grüsse an alle

Volker


Mit dem – Dona nobis pacem – endete das Bachfest 2008 in Leipzig


Hallo zusammen,

hier meine persönlichen Eindrücke von den beiden letzten Aufführungen zum Bachfest 2008 in Leipzig am 21.6. 2008 mit dem „Freibuger BarockConsort“ in der Nikolaikirche und dem folgenden Konzert am Sonntag, 22.6.2008, als Schlussveranstaltung in der Thomaskirche und der dort aufgeführten obligaten h-Moll Messe von J.S. Bach mit der Kammerphilharmonie Bremen und dem RIAS-Kammerchor.

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Zu erst eine kleine Bilderauswahl von den Ereignissen am 1. Besuchstag:

Fotorechte: © V.Hege

Banner zum Bachfest 2008 am neuen Rathaus Leipzig empfingen die Besucher !

Fotorechte: © V.Hege
Samstag 21.6.2008, Konzert Freiburger BarockConsort in der Nikolaikirche Leipzig

Fotorechte: © V.Hege
Nikolaikirche am 21.6.2008, vorn links im Bild: Petra Müllejans, Violine und Leitung, Christa Kittel und Annette Schmidt (Violine, Viola), Cembalist: Torsten Johann, Ute Petersilge (Violincello).

Fotorechte: © V.Hege
Bachfest 2008 am 21.6. in der Nikolai Kirche Leipzig, Lee Santana (Laute).

Fotorechte: © V.Hege
vorne im Bild: Karl Kaiser (Traversflöte), im Konzert e-Moll von P.G. Buffardin ((1690-1768), im Hintergrund links außen der großartige Lauten-Spieler: Lee Santana.

Fotorechte: © V.Hege
im Bild: Karl Kaiser (Traversflöte)

Fotorechte: © V.Hege
21.6.2008 zum Bachfest 2008 in der Nikolaikirche in Leipzig, die vorzüglice „Hille Perl“ Viola da gamba und Basso continuo.

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Unser erster Besuch galt dem Instrumentalkonzert des Freiburger BarockConsort am 21.6.2008 in der Nikolaikirche. Dieses Programm bestach durch ein vorzüglich abgestimmtes Instrumental-Ensemble der Großartigkeit, hier die herausragende Viola da gamba-Solistin „Hille Perl“ besonders zu erwähnen, schmälert nicht den Gesamteindruck eines fantastischen Konzertabends.

Bedingt durch die gleichzeitig stattfindende „Soli Deo Gloria“ Veranstaltung in der Thomaskirche, u.a. mit dem grandiosen Fragment, BWV 50, „Nun ist das Heil und die Kraft“, aufgeführt von der „Akademie für Alte Musik Berlin und dem Thomaner Chor, Leitung Georg Christoph Biller, schrumpfte die Besucheranzahl auf ca. 400 bis 500 Zuhörer. Hier sollten sich die Planer in Zukunft etwas anderes einfallen lassen, denn einen größeren Zuspruch hätte dieses feine Ensemble mehr als verdient gehabt.

Zur Einführung erklang von J.S. Bach das BWV 1079, die Sonate c-Moll für Traversflöte, Violine und Basso continuo aus dem Musikalischen Opfer. Gut aufeinander abgestimmt erklang dieses wunderbare Werk in einer guten akustischen Atmosphäre in der Nicolaikirche.

Besonders gut gefielen uns die anschließenden Werke von Georg Philipp Teleman. Konzert A-Dur, TWV 51: A5 und die Suite D-Dur, TWV 55 D6. Hille Perl, positioniert ganz vorn vor dem Ensemble, zelebrierte eine Sternstunde im Viola da gamba-Spiel, Wann hört man solch eine großartige Künstlerin mit einem bewegendem Spiel, die warmen Klangfarben waren von diesem schönen Instrument deutlich heraushörbar und prägten eindeutig die Wiedergabe dieser wunderbaren Telemann-Werke. Das harmonische Miteinander im Spiel war begeisternd schön, was hat die Barockzeit doch für schöne Musikstücke zu bieten, es war ein Traum, das als Zuhörer einmal erleben zu dürfen.

Nach diesen Höhepunkten wurde noch etwas spektakuläres zu Gehör gebracht. Ein Meister der Traversflöte stellte sich mit „Karl Kaiser“ als ein Genie im Flöten-Spiel vor. Mit dem Konzert in e-Moll von Pierre-Gabriel Buffardin (1690-1768), der drei Jahrzehnte als Solo-Flötist an der Sächsischen Hofkapelle in Dresden gewirkt hatte, erklang ein Werk für Traversflöte, Streicher und Basso continuo, dass unter die Haut ging.
Inniger und herzergreifender kann ein solch großartiges Werk nicht vorgetragen werden, es stockte einem der Atem, so furios und besitzergreifend habe ich noch kein Flöten-Werk gehört, man wird direkt berauscht von der Schönheit dieser Musik. Die Werke dieses großartigen Komponisten sind fast alle verschollen, was für ein Verlust, leider, es existiert nur noch eine Trio-Sonate und ein Flöten-Konzert.

J.S. Bach hat bei seinem Dresden-Besuch im Jahr 1717 höchstwahrscheinlich diesen Ausnahmekünstler kennen gelernt und wurde durch ihn wohl angeregt, das virtuose Spiel und den Einsatz der Traversflöte in seinen Werken mit zu berücksichtigen.

Anzumerken ist ebenfalls das wunderbare Lautenspiel durch Lee Santana, er benutzte unterschiedliche Lauten-Instrumente und krönte damit eine unterstützende und fantastische Wiedergabe in den Barockwerken.

Eine zutiefst zufriedene Zuhörergemeinschaft dankte den großartigen Freiburger Instrumental-Solisten für einen wunderschönen Abend mit herrlicher Barockmusik, es bedeutete für uns eine herausgesuchte Perle im umfangreichen Gesamt-Programm des Bachjahres 2008 und machte uns neugierig auf den kommenden Sonntag mit dem Abschlusskonzert in der Thomaskirche mit der h-Moll Messe.

Eine weitere Rezension dazu von der Leipziger Volkszeitung vom 23.6.2008 nachstehend, in das Foto reinklicken, dann erfolgt eine Vergrößerung…!!

Obiges Bild: Rezension der Leipziger Volkszeitung vom 23.6.2008

Bach Magazin No. 11 erhältlich beim BachArchiv Leipzig
»Ich möchte nicht zurück«
INTERVIEW MIT HILLE PERL

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Bilder-Eindrücke vom 2. Besuchstag

Fotorechte: © V.Hege
Schlussveranstaltung am 22.6.2008 in der Thomaskirche Leipzig

Fotorechte: © V.Hege
Grosser Besucher-Andrang zum Beginn des Konzertes

Fotorechte: © V.Hege
J.S. Bach Denkmal vor der Thomaskirche, der immense Zuspruch wird ihn erfreuen….

Fotorechte: © V.Hege
Ausverkaufte Thomaskirche

Fotorechte: © V.Hege
Besucherplätze im Altarraum

Fotorechte: © V.Hege
Blick auf die Orgelempore mit den Mitwirkenden

Fotorechte: © V.Hege
Schluss-Applaus für die Mitwirkenden

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Am 2. Tag stand die Schlussveranstaltung mit der obligaten h-Moll Messe, BWV 232, in der Thomaskirche zum Besuch an.

Das Bachfest Leipzig 2008 endete mit einer Aufführung der h-Moll-Messe BWV 232,


für 2 Soprane, Alt, Tenor, Bass, vier-bis achtstimmigen Chor, 3 Trompeten, Pauken, Corno da caccia, 2 Traversflöten, 3 Oboen, 2 Oboen d’amore, 2 Fagotte, Streicher und Basso continuo,

in der restlos ausverkauften Thomaskirche Leipzig.

Mit Sir Roger Norrington, Leitung, Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen und dem RIAS Kammerchor Berlin sowie den Solisten Dominique Labelle (Sopran), Annette Markert (Alt), James Taylor (Tenor) und Yorck Felix Speer (Bass) gelangte das Bachfest 2008 zum abschließenden Höhepunkt.

Sagenhafte 35 Grad im Schatten setzten einem zu und waren froh, dass die Thomaskirche beim Betreten uns mit einer angenehmen Kühle überraschte. Das Gedränge vor einem geöffneten Eingang war mehr als gewöhnungsbedürftig, warum wird immer nur eine Kirchentür geöffnet, das wird wohl für immer ein Rätsel der Veranstalter sein.

Ich hatte mit einer Aufführung vom Altarraum aus gerechnet, wurde aber enttäuscht, das ganze spielte sich von uns weit entfernt auf der Orgelempore statt, meine Bedenken ob dieser ungünstigen Lage sollte sich noch als wahrhaftig im Konzert bestätigen.

Die Forschungen zur h-Moll-Messe dauern noch an. Wenn sich die Hypothese aber bestätigen sollte, dass die „Musicalische Congregation“ Bach zur Erstellung „Missa tota“ bewegte, würde nicht nur das 1790 aufgestellte Verzeichnis von Carl Philipp Emanuel Bachs Nachlass recht behalten, wo das Stück als die „große catholische Messe“ bezeichnet wird, sondern die h-Moll-Messe müsste dann im doppelten Sinne als das über den Konfessionsgrenzen schwebende kirchenmusikalische Vermächtnis ihres Schöpfers verstanden werden. *)

Als ein umsichtiger Leiter erwies sich in diesem Werk Sir Roger Norrington, sparsam im Dirigieren war er aber immer bemüht, die entsprechenden Nuancen klar und bewegend dem Hörer zu vermitteln. Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen überzeugte in den Streichergruppen mit einem schönen barocken Klang. Abstriche muss bei den Bläsern gemacht werden, sie spielten auf modernen Instrumenten und brachten durch ihren gewaltigen Klang das Orchester klangmäßig in erhebliche Schwierigkeiten, die Töne brachen sich wegen der schlechten Platzierung akustisch im Kirchenraum und liessen ein zwiespältiges Hören nur zu, schade, eine feinere Abstimmung zum Orchester wäre klanglich vorteilhafter gewesen.

Ebenso ist zu bemängeln, dass die Gesangs-Solisten nicht im Vordergrund aufgetreten sind, hier wäre eine vordere Platzierung wünschenswert gewesen, die Solo-Stimmen hätten dadurch das Mittelschiff der Kirche vorteilhafter erreichen können.

Der aus 36 Mitgliedern bestehende RIAS-Kammerchor kann als ein homogenes und gesanglich gut ausgebildetes Ensemble herhalten, sie wussten vollauf zu überzeugen. Die Choreinstudierung lag bei Stefan Parkan.

Trotz dieser geübten Kritikpunkte erklang das grandiose Werk, geschrieben für das Universum, in einer klanglichen Atmosphäre, die mehr als zu berühren wusste und einem unter die Haut ging. Mit dem Schlusschor: „Dona nobis pacem“ lief dem Zuhörer an historischer Stätte, ein Schauer über den Rücken, was für eine grandiose Komposition von unserem J.S. Bach, das war der himmlische Schlusschoral in Perfektion, andächtig und mehr als bewegend und mitsummend war der Zuhörer gepackt von dieser Darbietung und entließ den Besucher in dem Bewusstsein, eine in sich vortrefflich gelungenen Schlussveranstaltung beigewohnt zu haben. und freuen uns auf das bevorstehende Bachfest 2009.

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Hörproben aus der h-Moll-Messe:

Hörprobe Alt-Arie „Agnus Dei“
mp3


Hörprobe vom Schlusschor: „Dona nobis pacem“

mp3

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Obiges Foto: Hinweis auf das kommende Bachjahr in 2009.

Weitere Fotos von diesen Konzerten können in meinem Picasa-Webalbum angesehen werden, in das unten stehende Foto reinklicken..!!

Bachfest Leipzig, 21.6.2008 und 22.6.2008

Von YouTube füge ich eine Einspielung des Collegium Vocale / Philippe Herreweghe, Bass: Peter Kooy bei.

Grüsse

Volker

*) Auszüge aus dem „Programm SDG zum Bachfest 2008“ von „Michael Maul.“
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Lettischer Dirigent Andris Nelsons, ein neuer internationaler Stern


Hallo,

ein neuer internationaler Stern als Jung-Dirigent, er ist Leiter der Nordwestdeutschen Philharmonie in Herford / OWL, und überzeugt durch seine hervorragende Interpretation der klassischen Werke.

Seit Beginn der Spielzeit 2006/2007 ist „Andris Nelsons“ Chefdirigent der Nordwestdeutschen Philharmonie in Herford. Der aus Lettland stammende Nelsons wurde bereits im Alter von 23 Jahren zum Chefdirigent der Lettischen Nationaloper ernannt. Die Berufung von Andris Nelsons in diese beiden Positionen führte schnell dazu, dass die internationale Musikwelt auf seinen Namen aufmerksam wurde.

Bis heute hat Andris Nelsons von jedem Orchester, das er dirigiert hat, eine Wiedereinladung erhalten, in der letzten Spielzeit beispielsweise vom Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Tonhalle-Orchester Zürich, Helsinki Philharmonic, BBC Philharmonic Orchestra, NDR Radiophilharmonie Hannover und vom Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin. Wichtige Stationen der folgenden Jahre sind seine Debüts beim Oslo Philharmonic Orchestra, Royal Stockholm Philharmonic Orchestra, Radio-Symphonieorchester Wien, Mozarteum Orchester Salzburg, NDR-Sinfonieorchester Hamburg, Dresdner Philharmonie, Bamberger Symphoniker, City of Birmingham Symphony Orchestra und dem Concertgebouw Orkest. Zudem wird er in der kommenden Spielzeit zweimal in den USA zu hören sein, mit dem Pittsburgh Symphony und dem Los Angeles Philharmonic Orchestra.

Andris Nelsons arbeitet mit Solisten wie Mischa Maisky, Mikhail Pletnev, Gidon Kremer, Håkan Hardenberger, Renaud Capuçon, Olli Mustonen, Sarah Chang, Nikolai Znaider, Alban Gerhardt und Baiba Skride.

Foto: NWD-Philharmonie

Als Operndirigent debütierte Andris Nelsons im Frühjahr 2007 an der Deutschen Oper Berlin mit „La Bohème“, im Juni 2007 kehrte er auf sofortige Wiedereinladung für ein Wagner-Konzert mit Deborah Voigt als Sopranistin zurück. Im Frühjahr 2009 wird er dort „Eugen Onegin“ dirigieren. Weitere Debüts folgen in Hamburg und Wien: An der Hamburgischen Staatsoper übernimmt er im Juni 2008 die musikalische Leitung von „Turandot“, an der Wiener Staatsoper in der Saison 2008/09 „Tosca“ und „Madame Butterfly“. An der lettischen Nationaloper war er zuletzt in den Produktionen „Aida“, „La Boheme, „Madame Butterfly“, „Turandot“, „Pique Dame“ und „Die Walküre“ zu erleben.

Seine erste CD-Einspielung erschien Ende 2006 bei Orfeo mit einer Aufnahme der beiden Violinkonzerte von Schostakowitsch mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und der Geigerin Arabella Steinbacher. Die Aufnahme erhielt im Januar 2007 den Preis der Deutschen Schallplattenkritik.


Andris Nelsons wuchs in Riga in einer Musikerfamilie auf und begann seine Karriere als Trompeter im Orchester der Lettischen Nationaloper, außerdem erhielt er diverse Preise als Sänger. 2001 wurde er mit dem renommierten Großen Lettischen Musikpreis für herausragende Leistungen ausgezeichnet. Im selben Jahr schloss er sein Studium in Riga ab und ging nach St. Petersburg, um dort bei Professor Alexander Titov seine Ausbildung fortzusetzen. Seit 2002 studiert er privat bei Mariss Jansons.

Link: zur Textquelle und Foto der „NWD-Philharmonie, Herford“

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Ein weiterer Artikel wurde von ihm am 17.6.2008 in der Zeitung: DIE ZEIT veröffentlicht mit der Überschrift:

„Ein baltischer Hitzkopf“

Hier geht es zum Artikel, bitte klicken..!!


Grüsse

Volker

Webnews

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Sonntag: 15.6. 2008 von 20-24 Uhr Gardiner im SWR


@ Barbara sagt:

Hallo,
ich bearbeite gerade meinen Kalender und habe mit Erstaunen festgestellt, dass am Sonntag, 15.6.2008, vier Stunden Gardiner ins Haus stehen:

Link zum Radio-Sender des SWR:

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html#bereichank3

15.6. 20-24 Uhr
Radio – SWR
20.03 SWR2 Oper
Georg Friedrich Händel:
”Agrippina”,

Dramma per musica in 3 Akten
Claudio: Miles Alastair
Agrippina: Della Jones
Nerone: Derek Lee Ragin
Poppea: Donna Brown
Ottone: Michael Chance
Pallante: George Mosley
Narciso: Jonathan Peter Kenny
Lesbo: Julian Clarkson
Giunone: Anne Sofie von Otter

English Baroque Soloists
Leitung: John Eliot Gardiner

Das Stück steht so ziemlich am Anfang von Händels Karriere als Musikdramatiker und ist gleich ein ganz großer Wurf. Diese „Agrippina“, die im Dezember 1709 in Venedig uraufgeführt wurde, ist ein politisches Intrigantenstück mit den Charakterzügen einer Komödie. Um ihrem Sohn Nero den römischen Kaiserthron zu verschaffen, ist Agrippina alles recht, und das, obwohl der alte Kaiser Claudius (ihr Gatte) noch lebt. Die Musik Händels hält das komplizierte Gefüge aus sinnlichen und politischen Begierden geradezu idealtypisch zusammen. Schon die Zeitgenossen haben das bemerkt und honoriert, mit 27 Aufführungen war das der erste große Erfolg des jungen Genies Georg Friedrich Händel in Italien. SWR2 sendet Dramma per musica in einer Referenzaufnahme aus dem Jahr 1991 unter John Eliot Gardiner mit der wunderbaren Della Jones in der Titelpartie.

Ein schönes Wochenende
liebe Grüße
Barbara

Wird der Dirigent J.E. Gardiner immer mit zu schnellen Tempi assoziiert ?



Hallo zusammen,

ein sehr heikles Thema, wie schon die Überschrift es eindeutig aussagt. Wird neuerdings von den Interpreten (z.B. Gardiner, Harnoncourt, Digo Fasolis), in den Kantaten, Oratorien oder sonstigen klassischen Werken durch die Werke gerast ? Dazu müsste eine Stellungnahme des einzelnen Interpreten herangezogen werden, um eindeutig dazu Stellung beziehen zu können. Jeder Musikfreund hat dazu seine eigene Meinung, der eine liebt die zügigen Tempi, der andere bevorzugt die ruhigere Vorgehensweise. Was ist nun richtig und was ist als eine falsche Interpretation anzusehen !

Selbst hier streiten die Musikwissenschaftler und Kritiker untereinander über eine werkgetreue Interpretation, aufgrund dessen muss doch der Musik-Laie kapitulieren und kann nur sein persönliches Empfinden wiedergeben.

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Aus einem von mir mitbenutzten Vorgänger-Forum zitiere ich einmal Interpretations-Aussagen zu dem

BWV140: „Wachet auf, ruft uns die Stimme“

Oft werden Bachkantaten in einem, so finde ich, geradezu rasenden Tempo gespielt. Viel zu schnell. „Bachs Musik braucht vor allem Ruhe, Geduld, langsame Tempi“ versichert Maarten t’Hart („Bach und ich“), und da folge ich ihm gern. Bei Karl Richter allerdings habe ich den Eindruck, er quält diese Kantate 34 Minuten lang zu Tode…..

Mauersberger
„Schlafmützig“ sei der Leipziger Thomanerchor in dieser Aufnahme, die Thomaskantor Erhard Mauersberger 1966 mit dem Gewandhausorchester einspielte, hieß es vor einigen Jahren in einer Internet-Diskussion. Nun, sagen wir einmal: der Chor wirkt verhalten, manchmal gar unsicher. Es klingt keine Begeisterung heraus, kein jubelndes „Halleluja“. Auch das Orchester spielt im 1. Satz merkwürdig matt, der Satz schleppt sich dahin, wirkt länger, als er tatsächlich (7.30 Minuten) ist.

Rilling
In 24.12 Minuten rast Helmuth Rilling mit seinen Gächingern durch das Werk. Die fünf Minuten, die Karl Richter zu langsam ist, ist er zu schnell. Aber ich kann jeden verstehen, der diese Aufnahme hoch schätzt. Rilling macht Vieles richtig. Er betont den tänzerischen Charakter des Werkes…..

Harnoncourt
Musiker, Chor und Solisten – so jedenfalls mein Eindruck – finden in dieser Aufnahme nie wirklich zueinander. Der Tölzer Knabenchor erscheint mir nervös, unausgewogen, in den tieferen Lagen überfordert……

Gardiner
Immer wieder bewundernswert ist gerade bei John Eliot Gardiner eine perfekte Balance zwischen Stimmen und Instrumenten – wenn sie dann einmal wie hier nicht immer optimal ist, etwa gegen Ende des 4. Satzes, wo selbst alle vier Tenöre des Chores nicht gegen die Instrumente ankommen, dann sollte das kein Grund sein, sich zu beschweren. Und außerdem: es ist wie stets bei Gardiner eine Live-Aufnahme.

Ärgerlich ist mir auch in dieser Einspielung nur die entsetzliche Hast. Eine Bachkantate ist doch kein Minutenwalzer! Die Sätze rauschen bei ihm nur so vorbei…

Dies von der Gesamtsumme abgezogen bleibt nur Lob übrig. Lob und Bewunderung. Gardiner bietet eine durchdachte und kristallklare Aufnahme, mit einem Weltklasse-Chor, großartigen Musikern. „Hosianna“ heißt in dieser Einspielung das Schlüsselwort. Die Kantate kommt schwungvoll daher, tänzerisch, mitreißend, beim Hören fühle ich mich in einen Strudel hochzeitlicher Freude hineingezogen….

Leusink
Vernichtende Kritiken habe ich schon über diese Einspielung von Pieter Jan Leusink gehört. Sie sei „die Karikatur einer der größten Kantaten Bachs“, die 1. Oboe erinnere „an die schlimmsten Stellen der Harnoncourt-Aufnahmen“, einige Chor-Soprane seien „schwach bis nicht vorhanden“. Und so munter weiter.

Nun, ganz so schlimm ist es nicht. Aber so richtig gut ist es leider auch nicht. Zu viele der an dieser Aufnahme Beteiligten wirken schlichtweg indisponiert…..

– Ende der Zitate ! –

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Für mich haben die Bach-Werke durch die neuen Interpreten – u.a. Gardiner, Fasolis, u.a. – an Schwung gewonnen, sie haben sie entstaubt, und führen uns in eine ganz neue Interpretationsvielfalt, die den Musikfreund nur erfreuen kann. Welche Epochen haben die Bachwerke in der jeweiligen Interpretationsform überstehen müssen, unter Straube die romantisierenden Werkswiedergaben, die traditionelle sächsische Aufführungsform der 60-er Jahre unter Karl Richter, opernhafter Chor, Massen-Orchester mit modernen Instrumenten, alles Geschichte.

Wie ich in meinem Kommentar zum WO schon anmerkte, kann jeder Einzelne nur seine subjektive Meinung dazu wiedergeben ich erwähnte dort:

„An welcher Stelle er diese Fixpunkte (Gardiner) setzt, lässt sich vortrefflich streiten, aber dass er sie setzt, finde ich fantastisch und finde deshalb seine Interpretationen immer so spannend!“

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Ich habe mir einmal die Mühe gemacht und mich im Internet umgesehen nach eindeutigen Kritiken in dieser Richtung, ich zitiere:

1.) Gardiner nimmt schnelle Tempi- gewiß. Aber seine Missa ist nicht nur schnell, sie wird äußerst differenziert musiziert, der Chor bewältigt den schwierigen …

2.) .. so geht Gardiner an das Weihnachtsoratorium heran. Er hat den Vorteil, auf einen relativ kleinen Chor (26 Köpfe) und ein Orchester zurückgreifen zu können , die seinen Tempovorstellungen auch folgen können. Wenn man solches mit großen Chören (z. B. die alte Richter-Aufnahme mit dem Münchner Bach-Chor) versuchen wollte, würde es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ein heilloses Durcheinander geben….

3.).. (Beethovens Sinfonien) Natürlich konnte sich Gardiner auf den neuesten Stand der Quellen-Forschung stützen, und ebenso hielt er sich an die rasend schnellen Tempi der nachträglich von Beethoven vorgenommenen Metronomisierungen, was selbst die ausgefuchsten Originalklang-Cracks seines Orchesters mehr als einmal an ihre spieltechnischen Grenzen trieb. Es ist primär der hervorragend trainierte und hochgebildete musikalische „Instinkt“ des Dirigenten Gardiner für den ursprünglichen Gestus dieser Musik, den er auf dem spieltechnischen Niveau und mit dem Präzisions-Anspruch des ausgehenden 20. Jahrhunderts realisiert,

4.) “ … Neuhoffs nüchternes Dirigat setzte nicht auf Weihrauch, sondern auf präzise Rhetorik und Affekte. Anders als etwa bei Gardiner kamen die schnellen Tempi gelöst und virtuos, aber nie unangenehm sportiv.“ (Kölner Stadtanzeiger 2006 zu Bachs „h-Moll-Messe“)

5.) (Requiem von Mozart) … das Orchester wirkte unter Gardiners Leitung mächtig und zugleich transparent, fand ein getragen moderates Tempo, das dem Duktus der Totenmesse folgte, ohne die Mozartsche (Süßmayersche) Dramatik außer Acht zu lassen. So gelang dem Ensemble mit „eindrucksvoller Kraft“ (Gramophone) eine Interpretation aus der Tiefe der Musik heraus, die sich in die Reihe großer Referenz-Einspielungen von Herbert von Karajan bis Nicolaus Harnoncourt einfügt.

– Zitat-Ende –

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Wie aus den o.a. Aussagen entnommen werden kann, gibt es Zuspruch aber auch Ablehnung, hier ist der Musikfreund gefordert, sich ein eigenständiges Urteil zu bilden.

Ich persönlich finde es subjektiv vollkommen in Ordnung, wenn jeder Interpret seine eigenständige Stilrichtung vorgibt, auch wenn sie gravierende Schwächen besitzt, hier denke ich besonders an die örtlichen Kantoreien und Laienmusiker, mit welchen Enthusiasmus sie die Werke zu bewältigen versuchen, mit Kritik ist man allzu schnell dabei und sollte sie doch verhaltener und ausgewogener von sich geben.
Der Gewinner ist und bleibt immer der Musikliebhaber, er kann sich über die Vielfalt der Interpretationen nur freuen.

Anmerkung zu dem Thema,
die bereits abgegebenen 9 Kommentare verschiebe ich nach hier..!!

Grüsse
Volker

Webnews


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Bach-Medaille der Stadt Leipzig an Hermann Max


Hallo,

die diesjährige Bach-Medaille der Stadt Leipzig in 2008 erhält Hermann Max.

Hermann Max studierte Kirchenmusik in Berlin und Essen und in Köln Musikwissenschaft, Kunstgeschichte und Archäologie. Mit den von ihm gegründeten Ensembles Rheinische Kantorei und Das Kleine Konzert liegen insgesamt mehr als 50 CD-Einspielungen vor, von denen einige mit internationalen Preisen bedacht wurden, darunter der Grand Prix du Disque, der Deutsche Schallplattenpreis und der ECHO Klassik Schallplattenpreis. Beide Ensembles haben ihren internationalen Rang bei vielen Konzerten in Europa, Israel und den USA deutlich gemacht. Im Vordergrund ihrer Arbeit steht die europäische Musik des 17. und 18. Jahrhunderts.

Die Stadt Leipzig stiftete 2003 die Johann-Sebastian-Bach-Medaille und verleiht sie seither jährlich an international herausragende Interpreten für deren besondere Verdienste um die Aufführung und Pflege der Musik Johann Sebastian Bachs. In den vergangenen Jahren erhielten die Bach-Medaille bereits Nikolaus Harnoncourt (2007), Ton Koopman (2006), Sir John Eliot Gardiner (2005), Helmut Rilling (2004) und Gustav Leonhardt (2003). Die Preisträger werden von einem ehrenamtlichen Auswahlgremium bestimmt, dem neben dem künstlerischen Direktorium des Bachfests der Gewandhauskapellmeister, der Rektor der Musikhochschule sowie führende Persönlichkeiten der Stadt Leipzig angehören.

Grüsse
Volker

Webnews


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(Quelle: nmz-red/leipzig)

CD mit Hörprobe SDG 144 Vol. 25 ab 13.6.2008 bei jpc erhätlich !


Hallo,

ab 13.6.2008 bei jpc zu erhalten – SDG 144, Vol. 25 -:


Zur CD und Hörprobe

– h i e r – klicken !

Johann Sebastian Bach (1685-1750)

Bach Cantata Pilgrimage Recordings 25 (Gardiner)

  • 2 CDs CD

    Compact Disc (Audio-CD)

  • Erscheinungstermin: 13.6.2008
  • Verfügbarkeit: Artikel noch nicht erschienen, voraussichtlicher Liefertermin ist der 13.6.2008.
    Sie können den Titel schon jetzt bestellen. Versand an Sie erfolgt gleich nach Verfügbarkeit. i

Detailinformationen

Kantaten zum 5.Sonntag nach Ostern BWV 86 „Wahrlich,
wahrlich, ich sage euch“;BWV 87 „Bisher habt ihr nichts
gebeten in meinem Namen“;BWV 97 „In allen meinen Taten“
+Kantaten zum Sonntag nach Himmelfahrt BWV 44 „Sie werden
euch in den Bann tun I“;BWV 150 „Nach dir, Herr, verlanget
mich“;BWV 183 „Sie werden euch in den Bann tun II“
+J. C.Bach: Kantate „Fürchte dich nicht“

*** Neuheit zum limitierten Sonderpreis von 24,99 Euro

  • Künstler: Katharine Fuge, Joanne Lunn, Robin Tyson, Daniel Taylor, Steve Davislim, Paul Agnew, Stephan Loges, Panajotis Iconomou, Monteverdi Choir, English Baroque Soloists, John Eliot Gardiner
  • Label: SDG , DDD, 2000
  • Bestellnummer: 5551205

Gruss
Volker


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Recorder kostenlos runterzuladen !


@ Iris sagt:

Hallo,

hab`gerade im WDR3 Radio entdeckt, dass ein Recorder kostenlos runterzuladen
ist. Er läßt sich auch darauf ein, Sendungen auf „Zukunft“ zu programmieren.

Bei meinem Recorder, den ich bisher eingesetzt habe, n23, war nur die
augenblickliche Aufnahme möglich. www.wdr3.de ist die Homepage.

Noch einmal kurz was zum WDR3-Recorder. Er ist gut, ohne Zweifel, aber n u r
für eine Auswahl seiner Sendungen, auf die wir keinen Einfluss haben. Radio
France ist dabei, Die BBC unsere WDR Programme 1-5. Aber ich hab` zum
Beispiel noch nicht rausgefunden, wie ich ohne deren Aufnahmeliste sonntags
morgens an meine Bachkantate komme. Aber ansonsten ist das Teil Klasse und
sicherlich ausbaufähig.

Ich werde mich diesbezüglich brieflich einmal an den WDR wenden.

Grüsse
Iris

Gardiner + BBC Monteverdi Choir BBC3 am 8.6.2008


@ Barbara sagt:

Hallo,

ich habe noch einen Tipp für den Blog:

The Monteverdi Choir

Sonntag, 8 Juni 2008; Übertragung ab 18:30 bis 20:00 (BBC-Radio 3)

http://www.bbc.co.uk/radio3/thechoir/pip/kpidf/

Auch wenn die Qualität von BBC seit einiger Zeit wieder richtig schlecht ist, lohnt sich sicherlich ein Aufnehmen. Wie immer der Hinweis : 7 Tage nach der Sendung abrufbar.

Grüsse
Barbara

Deutscher Evangelischer Posaunentag in Leipzig, 30.5. bis 1.6.2008


Ein Hallo an alle Posaunen-Enthusiasten !

Aktualisiert am 6.6.2008 News vom DEPT

Link: http://www.ohrenblickmal.de/start.htm

4. Juni 2008

Die DVD vom DEPT kann bestellt werden !
Die Fragen nach der DVD häufen sich. In den »FAQ wurde bereits kurz darauf verwiesen: Es wird eine tolle DVD geben, in der der gesamte Posaunentag vorgestellt wird. Diese wird zur Zeit geschnitten und produziert, kann aber ab sofort für 19,90 Euro bestellt werden. Einerseits gab es in Leipzig Bestellkarten dafür, diese werden nun auch über die Werke und Chöre verteilt. Einfacher ist es aber, die DVD gleich hier im WebShop zu bestellen. »HIER klicken. Dort gibt es übrigens auch für 6 Euro die schöne Audio-CD der JukeBox (siehe weiter unten). Bitte beachten: Entweder nur die Antwortkarte nutzen ODER hier im Shop bestellen, sonst kommt die DVD zweimal 😉

Unabhängig davon gibt es die Möglichkeit, beim MDR einen Sendemitschnitt des Abschlussgottesdienstes (da ist dann vom Posaunentag nichts weiter dabei) zu bestellen.
Dazu
»HIER klicken.

YouTuba – das Posaunentags-Video-Portal 😉

YouTube sei Dank, gibt es bereits jetzt – noch vor der DVD – die Möglichkeit, unzählige Video-Schnipselchen des Posaunentags filmisch durchzuforsten. »HIER klicken.

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Impressionen aus dem Zentralstadion von der Schlussveranstaltung am 1. Juni 2008

als Video



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Spät, aber nicht zu spät möchte ich auf ein zentrales Ereignis in Leipzig hinweisen:

OHRENBLICK MAL!
Deutscher Evangelischer Posaunentag Leipzig vom 30.05 bis 01.06.2008

Vom 30. Mai bis 1. Juni 2008 sind alle Posaunenwerke und -verbände in Deutschland zu einem großartigen christlichen Bläserfest nach Leipzig eingeladen. Unter dem Motto OHRENBLICK MAL! treffen sich mehr als 15.000 Bläser und versetzen eine ganze Stadt in Schwingung.

So werden viele Bläsergruppen an unzähligen Stellen in der Stadt auftreten, auf Straßen und Plätzen, in Kirchen, im Rathaus. Höhepunkt wird der große Abschluss-Gottesdienst im Zentralstadion am 01.06.2008 sein, wo sich zigtausende Bläser zu einem großen Gotteslob vereinen. Schirmherr des Deutschen Evangelischen Posaunentages ist Bundespräsident Horst Köhler.

Die evangelische Kirche organisiert erstmals einen bundesweiten Posaunentag. Deutschlandweit sind in den Posaunenchören der Gemeinden rund 120 000 Bläser aktiv.

Höhepunkt des Festes unter dem Motto «OhrenBlick mal» ist der Abschlussgottesdienst am Sonntag, 01.06.2008 im Zentralstadion, bei dem alle 16 000 Musiker gemeinsam musizieren werden. Das gigantische Konzert soll auch ins Guinnessbuch der Rekorde eingetragen werden.

Organisationsbüro bezogen:

Seit gestern laufen alle Fäden im Leipziger Org-Büro zusammen, die Büros in Radebeul und Bielefeld sind verwaist 😉 Hier die Daten: Brühl 76, 04109 Leipzig, Tel./Fax 0341 9270162, E-Mail:info@ohrenblickmal.de, Öffnungszeiten: 26.-29. Mai 10 bis 17 Uhr; 30./31. Mai 8 bis 24 Uhr, 1. Juni 8 bis 16 Uhr, 2.-4. Juni 10 bis 16 Uhr

DEPT-Beitrag auf ERF
In loser Folge sei hier auf Medienbeiträge zum DEPT hingewiesen. Ein schöner Beitrag des ERF (Evangeliums-Rundfunk Deutschland) gibt es auch als PodCast und kann »HIER als MP3 geladen werden.

Gottesdienst ausgebucht

Schade, aber nicht mehr zu ändern: Für den Gottesdienst im Zentralstadion gibt es keine Karten (und damit freie Plätze) mehr. Alle Interessenten müssen wir nun auf die Live-Übertragung im MDR verweisen und die anderen Veranstaltungen zum DEPT wie das Sa-Nachtkonzert ans Herz legen.


Der DEPT im Fernsehen

Klar, das Highlight ist die Live-Übertragung des Gottesdienstes. Aber auch andere Sendungen befassen sich mit dem Posaunentag. Empfohlen sei hier MDR „Hier ab Vier“ am 30. Mai und ZDF „Blickpunkt“ am 1. Juni 13 Uhr. Der Gottesdienst wird übrigens an weitere Dritte übertragen und kann live gesehen werden Sonntag, 1. Juni 12 Uhr im MDR, BR, HR und SWR.

Ausstellung eröffnet

Heute wurde im Beisein von Kommunalprominenz im Leipziger Rathaus die Wanderausstellung „Bläserklang im Gottes-Dienst“ eröffnet, die die geschichtlichen und musikalischen Wurzeln der Posaunenarbeit über 3000 Jahre bis zur Gegenwart verfolgt. Jeder Leipzig-Besucher kann täglich zw. 9 und 18 Uhr diese Ausstellung in der Wandelhalle des Neuen Rathauses besuchen – lohnt sich!


Weitere Informationen unter: http://www.ohrenblickmal.de

Eine Historie zur Posaunenarbeit
durch den Pfarrer aus OWL
„Johannes Kuhlo“,

Link: http://www.bbkl.de/k/Kuhlo_j.shtml

Grüsse und ein schönes Wochenende wünscht

Volker

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Pressemeldungen nach dem Posaunentag am 1.6.2008 in Leipzig:

Schlussveranstaltung am Sonntag, 1.6.2008 im Zentralstadion, Leipzig (Fotorechte: Unsere Kirche)

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Pressebericht von: http://www.unserekirche.de/

Posaunentag Leipzig

»Ohrenblickmal – hör und sieh!«

Mit einem eindrucksvollen Festgottesdienst und einem Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde ist der Deutsche Evangelische Posaunentag in Leipzig zuende gegangen. Unter dem Motto »OhrenBlickmal! – Hör und sieh« hatten sich mehr als 16.000 Bläserinnen und Bläser im Leipziger Stadion eingefunden.

Der »DEPT« war am Samstag auf dem Augustusplatz, dem kulturellen Herzen der Stadt zwischen Gewandhaus und Oper, eröffnet worden. Der Platz, auf dem auch die Montagsde­monstrationen ihren Höhepunkt fanden, die 1989 die Wende einleiteten, erwies sich als wunderbare Kulisse für die Eröffnung. [mehr]

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Weitere Linkangaben zu Fotos und Pressestimmen unter Kommentare, den nachstehenden Link anklicken !

Link:

https://www.blogger.com/comment.g?blogID=1328692870617913148&postID=6752990124856199725


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Webnews


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Radio-Tipp Radio France, Gardiner aus Paris mit moderner Musik


@Barbara sagt:

Hallo,

ich habe wieder einen Tipp für den Blog:

Für die, die Gardiner und den Monteverdi Choir auch mit moderneren Sachen mögen, überträgt Radio France das Konzert vom 6. Juni 2008 aus Paris:

Vendredi 6 juin à 20h30
Duruflé: Requiem
Orchestre National de France
Sir John Eliot Gardiner


http://www.classiquenews.com/lire/lire_actualite_musicale_detail.aspx?id=1190

Hier die Angaben von monteverdi:

John Eliot Gardiner conductor
The Monteverdi Choir
Orchestre National de France

Programme
Olivier Messiaen Et exspecto resurrecttionem mortuorum; O sacrum convivium
Francis Poulenc O magnum mysterium; Exsultate Deo
Maurice Duruflé Requieum

http://www.monteverdi.co.uk/whats_on/performances.cfm?performance_id=131

Hier ein Link zu Radio France, das Webradio habe ich mangels Französische-Kenntnissen nicht gefunden. Vielleicht wird einer von Euch fündig?

http://www.radiofrance.fr/index.php?host=www.radiofrance.com

Ansonsten steht nichts auf meiner Aufnahmeliste.

Das Radioprogramm gibt im Augenblick nicht so viel her – oder ich finde es nicht. Und BBC hat im Augenblick eine so schlechte Qualität, dass nicht einmal 3 mal eine Sendung aufnehmen und dann die Fehler rausschneiden hilft. Das ist so viel Arbeit, dass es sich einfach nicht lohnt. Und die fehlerhaften Aufnahmen sind wahrhaftig kein Hörgenuss. Ich hoffe zum Sommer haben sie ihre Probleme beseitigt, damit wir in den Genuss einer Schönen Gardiner – Bach – Johannes Passion – Aufnahme kommen.

Liebe Grüße
Barbara

Solokantate BWV 82 für Bass und das BWV 82a für Sopran


Hallo,

ich greife einmal den Hinweis von @ Iris, auf und möchte auf die von ihr so geliebte Solokantate „Ich habe genug“ von J.S. Bach, hier zur Diskussion stellen. Diese Kantate ist ebenfalls einer meiner Favoriten aufgrund ihrer ergreifenden Schönheit.

Diese Solo-Kantate: „ich habe genug“ (BWV 82 für Bass und BWV 82a für Sopran), gehört zum Ergreifendsten, was die Musikliteratur hervorgebracht hat. Diese ursprünglich für den Leipziger Sonntagsgottesdienst des 2. Februar 1727 geschriebene Kantate ist ein Mikrokosmos an Betrachtungen über den Tod, mit denen ein heutiger Hörer vielleicht nur schwerlich etwas anzufangen weiss.

CD von Gardiner, BWV 82, Hörprobe bei amazon mit dem Bassisten Peter Harvey

CD mit dem Freiburger Barockorchester, BWV 82a beim Label Carus, Hörprobe als Sopran-Solo mit Emma Kirkby

Die ursprüngliche Fassung der Kantate in c-Moll für Bass-und Oboen-Solo (BWV 82), wurde um 1730 in e-Moll für Sopran-Solo, Traversflöte und Streicher umgearbeitet BWV 82a, ein Beweis für die Wertschätzung dieser Musik durch den Komponisten J.S. Bach.

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Eine weitere Hörprobe von der Solo-Kantate BWV 82a ist bei You Tube mit einer ergreifenden Sopranistin zu hören, ist es Emma Kirkby? mit Ton Koopman?

E. Kirkby
gehört heute zu der Gattung der hervorragenden Bach-Sängerinnen für Sopran.

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Als eine von nur insgesamt 12 Solokantaten Bachs enthält sie mit der „Schlummer-Arie “ eines seiner populärsten Stücke überhaupt: Bach selbst übertrug dieses herrliche Stück in das private Notenbüchlein seiner Frau Anna Magdalena.

Der Text des unbekannten Dichters bezieht sich auf das Lukas-Evangelium von der Darstellung Jesu im Tempel (Lukas 2 / 20 – 32): der greise Simeon spricht, das Jesukind auf den Armen, zu seinem Gott, nun könne er beruhigt sterben, denn „meine Augen haben den Heiland gesehen „. Selten hat Bach das Weltverneinende, die Ablehnung des irdischen Lebens, diese mystische Sehnsucht nach dem Tode und nach himmlischer Seligkeit intensiver, packender, inbrünstiger in Musik umgesetzt. Die zur gleichen Zeit komponierte Matthäus-Passion von Bach, stellt eine Verbindung zur Arie „Erbarme dich, mein Gott „).

Macht euch ein Bild von dieser wunderschönen und ergreifenden Kantate – aufgrund der angegebenen Hörproben – und nennt mir eure Lieblingseinspielungen, welches BWV ist der Favorit, BWV 82 oder das BWV 82a.

Grüsse
Volker


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Ist Bach auch im Jahr 2020 noch der Superstar, eine Aufzeichnung von Bayern2 mit nmz aus 2007


Hallo,

auf ein interessantes Podcast-Angebot aus September 2007 von nmz und Bayern 2 bin ich Aufmerksam gemacht worden, was ich dem Forum zum Nachhören anbieten möchte.

Auf der unten angegebenen Linkseite anschließend die Rubrik: Die Sendung zum Nachhören anklicken !

Grafik: Copyright nmz

(Titel: das ist taktlos, das musikmagazin des bayerischen rundfunks und der neuen musikzeitung)

Bach 2020
Super-Star oder Museums-Objekt

Wie es den verehrten Meister-Komponisten des vergangenen Jahrtausends in naher Zukunft ergehen wird, wollen wir am Beispiel von Johann Sebastian Bach ergründen: Experten und Ketzer, Musikwissenschaftler und Musiker prüfen die Haltbarkeit des Choral- und Messen-Meisters in Zeiten von Third-Life und Spass-Kultur.

Gewohnt taktlos melden wir uns live vom Stuttgarter Bach-Fest am 5. September 2007 um 21.30 Uhr auf Bayern2Radio – und weltweit als Stream im Web.

Zum Link und Podcast – h i e r klicken !

Viel Spass beim Hören.

Grüsse

Volker


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Helmuth Rilling feiert am 29.5.2008 seinen 75. Geburtstag !


Hallo,

falls es noch nicht bekannt sein sollte, so möchte ich für die Rilling-Fans diesen Hinweis ins Forum stellen.

Am 29. Mai 2008 wird der Dirigent, Pädagoge und Botschafter der Musik Johann Sebastian Bachs, Hellmuth Rilling sein 75. Geburtstag feiern.


Foto: Helmuth Rilling, Dirigent und Bach-Interpret (Foto Michael Latz, (c) Internationale Bachakademie Stuttgart)

Laudatio:

»Musik darf nie bequem sein, nicht museal, nicht beschwichtigend. Sie muss aufrütteln, die Menschen persönlich erreichen, sie zum Nachdenken bringen.« Dies ist das persönliche Leitbild von Helmuth Rilling. 1954 gründete er die Gächinger Kantorei, 1965 kam das Bach-Collegium Stuttgart als instrumentaler Partner dazu. Seit dieser Zeit datiert die intensive Beschäftigung Helmuth Rillings mit dem Werk Johann Sebastian Bachs, mit dem sein Name heute eng verbunden ist.

Er hat außerdem entscheidend zur Wiederentdeckung der romantischen Chormusik beigetragen und fördert durch regelmäßige Kompositionsaufträge die zeitgenössische Musik. Mit seinen Ensembles gibt Helmuth Rilling weltweit Konzerte und ist gefragter Gastdirigent bei führenden Orchestern in Europa, den USA und Kanada. Eine besondere Freundschaft bindet ihn seit über 25 Jahren an das Israel Philharmonic Orchestra. Seit 1970 ist er künstlerischer Leiter des von ihm mitbegründeten Oregon Bach Festivals, eines der profiliertesten Musikfestivals in den USA.

1981 gründete Rilling die Internationale Bachakademie Stuttgart, die sich Person und Werk Johann Sebastian Bachs und seinen Auswirkungen auf die Musik seit 1750 bis in unsere Zeit in allen Facetten widmet: Sie veranstaltet Konzerte, Meisterkurse für Sänger und Dirigenten, Symposien, das Europäische Musikfest Stuttgart, die Bachwoche Stuttgart und die Akademiekonzerte, eine Konzertreihe mit oratorischen Werken vom 17. bis 21. Jahrhundert.

Aktuelle Projekte und Engagement
Im Jahr 2008 wird Helmuth Rilling mit dem Preis der Europäischen Kirchenmusik Schwäbisch Gmünd sowie dem Georg-Friedrich-Händel-Ring des Verbands Deutscher Konzertchöre ausgezeichnet. Auf CD sind zuletzt Werke von Haydn, Händel und Gubaidulina erschienen; in Vorbereitung ist die Aufnahme des War Requiems von Benjamin Britten. 2009 ist ein Mitschnitt des Verdi-Requiems mit dem Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR geplant.

Gastdirigate führen Helmuth Rilling 2009 u. a. nach New York (»Messias« mit dem New York Philharmonic Orchestra und der Gächinger Kantorei), Washington, Valencia und Madrid.

Gemeinsam mit der Gächinger Kantorei und dem Bach-Collegium Stuttgart wird der Dirigent im November 2008 „Bachs h-Moll Messe“ im Petersdom aufführen und 2009 auf Israel-Tournee gehen.

Bereits zum dritten Mal folgt Helmuth Rilling einer Einladung der New Yorker Carnegie Hall und gibt einen Workshop für den Festivalchor der berühmten Konzerthalle.

(Auszüge und Textquelle: Internationale Bachakademie Stuttgart)

Grüsse
Volker


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Magdeburg: Die Orgel der Superlative


Hallo,

Mit einer Festwoche vom 17. bis 25. Mai 2008 wird die Weihe der neuen Schuke-Orgel im Dom zu Magdeburg gefeiert. Die „Königin der Instrumente“, die in einem Festgottesdienst am 18. Mai 2008 geweiht wird, ist eine Orgel der Superlative.

Die neue Schuke-Orgel im Dom zu Mageburg, Weihe am 18.5.2008
Mit 93 Registern ist das Instrument im Moment eine der größten Orgelneubauten in Deutschland.
(Fotorechte: Aktion Neue Domorgeln Magdeburg e.V.)
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Wenn im Gottesdienst am 18. Mai 2008 die neue Hauptorgel im Magdeburger Dom geweiht wird, schließt sich eine Wunde, die der Krieg vor über 60 Jahren in das Gotteshaus gerissen hat. Am 16. Januar 1945 hatte eine Bombe den Dom getroffen. Dabei wurde die Westfassade beschädigt und die Orgel zerstört. Nun hat der Magdeburger Dom wieder eine Orgel. Ein Gottesdienst mit Orgelweihe ist der Höhepunkt in einer der Orgel gewidmeten Festwoche, die vom 17. bis 25. Mai begangen wird. Organisten aus den USA, aus Großbritannien, Frankreich und Deutschland werden zu Gast sein.

Bürgerliches Engagement, Stiftungen und Spenden von 1.500 Privatpersonen, Firmen und Institutionen sowie Förderungen aus öffentlichen Mitteln ließen diesen Traum Realität werden. Nach zwölf Jahren Arbeit hat die „Aktion Neue Domorgeln“ ihr Ziel erreicht. Barry Jordan, seit 1994 Organist im Magdeburger Dom, kann zur Weihe erstmals alle Register der neuen Hauptorgel in der Westempore des Domes ziehen. Offiziell ist der Orgelbau seit dem 30. April abgeschlossen, danach wurde das Instrument mit seinen 93 Registern bis ins Detail gestimmt. Ein Team mit Experten aus ganz Deutschland nahm das Instrument anschließend einen ganzen Tag lang unter die Lupe.

Die Orgel ist der größte Orgelneubau in Mitteldeutschland seit 1990 und nicht nur die größte Orgel in Sachsen-Anhalt, sondern in der gesamten mitteldeutschen Region. Sie gilt als technisches Meisterwerk. Gefertigt wurde sie in der Werkstatt der Schuke Potsdam Orgelbau GmbH aus rund 350.000 Einzelteilen. Die „Königin der Instrumente“ ist 15 Meter hoch, elf Meter breit, neun Meter tief und 37 Tonnen schwer. In einem Gehäuse aus Eichenholz sind 6.139 Pfeifen aus oder Zinn mit einem beeindruckenden Spektrum installiert: Die kleinste Orgelpfeife misst mit Fuß 168 Millimeter, die größte 10,37 Meter.

Das neue Instrument im Magdeburger Dom ist die Konzeption einer klassischen sinfonischen Orgel mit musikalischer Ausrichtung auf deutsche und französische Orgelmusik. Sie wird ein aus der mitteldeutschen Tradition heraus geprägtes warmes und prächtiges Plenum enthalten, das in eine gewachsene sinfonische Breite und Fülle übergeht und in allen Werken durch französische Klangfarben bereichert wird.“
Text“>Matthias Schuke, Orgelbaumeister

Zum Artikel von mdr-figaro hier k l i c k e n !!

———————————————————————————

Die Disposition der Schuke-Orgel im Dom St. Mauritius und St. Katharina, Magdeburg kann über den nachstehende Link aufgerufen werden

h i e r – k l i c k e n !! –

Gruss
Volker


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Frohes Pfingstfest !


Hallo,

da sich hier im Forum alle wohl dem schönen Wetter hingeben und seit acht Tagen nicht mehr posten möchten, will ich es nicht versäumen allen

„Ein schönes und sonniges Pfingstfest zu wünschen“

Grüsse an alle

Volker

King’s Singers eines der besten Gesangsensembles weltweit feiert sein 40-jähriges Bestehen


Hallo,

Dieses Jahr feiert mit den King’s Singers eines der besten Gesangs-Ensembles weltweit sein 40-jähriges Bestehen.

Foto: KING’S SINGERS: David Hurley, Kontratenor; Robin Tyson, Kontratenor;
Paul Phoenix, Tenor; Christopher Gabbitas, Bariton;
Philip Lawson, Bariton; Stephen Connolly, Baß (Fotorechte Klassik.com)


Eine Kurz-Biograhie „THE KING’S SINGERS“

Die King’s Singers wurden 1968 am King’s College in Cambridge, England, von den Choristen Al Hume, Simon Carrington and Brian Kay gegründet. Als eines der weltbesten Ensembles seiner Art besteht die Arbeit nicht nur aus Konzerten (die Hälfte des Jahres ist man auf Tournee) und Probenarbeit, sondern längst ist man auch als Dozenten für Chor- und Vokalensembles auf der ganzen Welt gefragt. Das Repertoire der King’s Singers umfasst dabei nahezu alles, was mit sechs Männerstimmen ausgeführt werden kann: von der Renaissance bis zur Moderne, vom Madrigal über Volkslieder bis hin zum Pop Song, und das auch noch in den unterschiedlichsten Sprachen.

Wenn man heute von einer ganz lebendigen und bunten A-cappella-Szene in Deutschland sprechen kann, so muss man sagen, dass diese im wesentlichen den sechs Engländern zu verdanken ist, die vor mehr als dreißig Jahren kamen, sangen und auf der ganzen Linie und allen Einwänden und Unkenrufen zum Trotz siegten.

Der Kritiker der Dallas Morning News bemerkte zur künstlerischen Leistung der King’s Singers: „If the King’s Singers can’t put a smile on your face, you’re a pretty hopeless grump.“ Im Laufe der 40 Jahre ihres Bestehens gab es selbstverständlich einige Umbesetzungen, doch blieb das hohe Niveau und der besondere Ensembleklang dabei stets erhalten, und sind seit langer Zeit ein weiterer musikalischer Exportschlager Englands.

Ausführlichere Informationen sind – h i e r – erhältlich !

Hörproben sind – h i e r – zu bekommen !

KS http://www.kingssing.de/ (deutschsprachige Seite)

Weiterer Link zu „King’s Singers“ Angebote und Angaben !

Es hiesse Eule nach Athen zu tragen, die King’s Singers sind weltbekannt und geniessen einen hohen Stellenwert, in der künstlerischen Ausgestaltung und des A-capella-Gesanges ein nicht zu toppendes Ensemble der Großartigkeit.

Grüsse
Volker

(Textquelle: Klassik.com, Note – 1)

J.S. Bach Weihnachtoratorium 1.-3. Teil am 14.Dezember 2008 in der Abteikirche Schloss Corvey


Hallo,

wie bereits bekannt gegeben wurde, ist der Termin „Festkonzert zur Corveyer Weihnacht“ auf den
14. Dezember 2008 um 17:00 Uhr in der Abteikirche, Schloss Corvey, Höxter, festgelegt worden.


Foto: Abteikirche Schloss Corvey, Höxter-Ostwestfalen Fotorechte: © V.Hege

Zur Aufführung gelangt von J.S. Bach das Weihnachtsoratorium, BWV 248, 1. bis 3. Teil.
Ausführende: Barockakademie der Hochschule für Musik Detmold, Leitung: Gerhard Weinberger.

Informationen & Kartenverkauf:
Kulturkreis Höxter-Corvey gGmbH
Museum Höxter-Corvey · Corveyer Musikwochen · Schloss Corvey · 37671 Höxter
Fon +49 (0) 52 71 / 69 40 10 · Fax +49 (0) 52 71 / 69 44 00

E-Mail: empfang@schloss-corvey.de

Meine Anmerkungen zur Bach-Literatur: Buch von R. Schneider, "Die Offenbarung"


@muriel sagt:

Hallo,

im Themenkatalog suchte ich vergeblich den Beitrag zur Bachliteratur. Es ging damals um das Buch des Österreichers Robert Schneider, „Die Offenbarung.“

Gerade lese ich das Buch von R. Schneider, Die Offenbarung, zu dem schon einiges in unserem Forum angemerkt wurde. Ihr entsinnt euch! Das Buch ist von dem glänzenden Einfall getragen, dass ein Laien-Organist in der Wenzelskirche in Naumburg in der Hildebrandorgel das Manuskript eines unbekannten Werks J.S.Bachs findet. Darin ist vertextet und vertont die Offenbarung nach Johannis.

Hier ein Auszug:

„Ich habe die vergangene Nacht etwas Unglaubliches erlebt.“ Es geht um die Mappe, die ich dir gezeigt habe (Das Manuskript des Oratoriums). Das ist gar keine Musik, wie ich sie bisher verstanden habe.
Klang, Rhythmus. Freilich, das alles ist sie auch, oberflächlich betrachtet. Aber in diesen Noten liegt noch etwas Tieferes. Etwas, das ich nicht erklären kann. Ich glaube, dass Bach in diesem Werk eine Grenze
überschritten hat, die in einen unbekannten Raum führt, wo Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft dasselbe sind. Ich weiß nicht, wie ihm das gelungen ist, aber plötzlich konnte ich einige Momente lang in die Zukunft sehen. Es klingt verrückt, aber die Partitur kann weissagen.

Das Musikalische ist nur die Oberfläche. Darunter liegt eine Botschaft verborgen…“ (S.181)
Die Lesende liest in dem Buch die Beschreibung dieser unerhörten Musik – etwas kann sie an „Dr.Faustus“ erinnern. Aber eigentlich spielt alles in einem viel graueren Alltag als die Geschichte von T.Mann. Nach-
wendezeit, das Städtchen Naumburg, erstaunlich, wie der Österreicher darauf gestoßen ist.

Man lernt die Chefs der Bachgesellschaft aus der Sicht des Laienmusikers kennen, alles zutiefst unsympathische Gesellen, nur der Japaner (!) ist zuerst ein Sympathieträger. Natürlich ist auch der unendliche Ossi – Wessistreit allgegenwärtig und der Vater des Helden ist ein Neonazi. Der Hauptakteur ist im Grunde eine „arme Sau“, fast Alkoholiker, zutiefst verunsichert – der ewige Looser.

Aber Bach ist sein Lebenszentrum. Bach lässt ihn atmen und zu sich kommen. O.k. der Leser soll die Storry selber zu Ende lesen.

Von Bach und Musik hat der Verfasser eine Menge Ahnung. Ihr wisst ja alle, dass in Naumburg Bachs Schwiegersohn Altnikol wirkte und die Hildebrandorgel ist wirklich damals restauriert worden und ein Staatsstück. Wer von Schneider andere Bücher las, weiß, seine Bekanntheit begann mit einem Musikroman „Schlafesbruder“, der auch verfilmt worden ist. Und in „Kristus“, einem Schinken über die Wiedertäufer in Münster, spielt die Musik auch eine Rolle. Vielleicht ist der Roman „Offenbarung“ nicht ganz geglückt, aber spannend ist er allemal und der Wunsch(traum), dass eines Tages so ein Manuskript auftaucht, ist bei uns allen wohl präsent.

Über weite Strecken hatte ich den Eindruck, der Held sei mit seinem Bach und allen seinen furchtbaren Gefühlen sehr einsam.

Noch als Nachtrag, im gefundenen Notenkonvolut befindet sich auch Bachs Perücke und die Theorie des Protagonisten über die H-Moll-Messe ist diese: Bach habe die Messe aus vielen Stücken zusammenge-
stellt, weil er so beschäftig mit seinem Hauptwerk war, eben dem beschriebenen Oratorium.

Lesen sollte man das, einfach zu Entspannung. Ich fragte mich bei den Musikerzählungen, ob das wirklich Bach und nicht eine Autorenvorstellung von Bachscher Musik ist.

Liebe Grüße
muriel

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Anmerkung:

Link zum alten Beitrag der Buchveröffentlichung !!
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@volker /admin

J.S. Bach Matthäuspassion, an welcher Stelle lässt sich im Notenbild ein Kreuz erkennen ?


@Iris sagt:

Hallo,

ich hab eine Frage an den Blog:

Seitdem ich die Einführung zur Matthäus-Passion (J.S. Bach) von W. Schmidt auf Bayern 4 gehört habe, beschäftigt mich immer wieder der Satz von ihm (der übrigens auch bei A. Dürr vorkommt):

Aus dem Notenbild bestimmter Passagen aus der Matthäus-Passion läßt
sich das Kreuz erkennen.

Dürr gibt auf S. 322 (BWV 6) und Seite 339 (BWV 44) „Johann Sebastian Bach – Die Kantaten“ – bei zwei kleinen Notenbeispielen auch den Kommentar, dass es sich im Notenbild um Kreuz Jesu handelt.

Ich kann aus dem reinen Notenbild kein Kreuz erkennen. Ich erkenne zwar, dass aus

f, ein fis wird und aus c wird cis (also eine Erhöhung) – aber aus dem Notenbild ersehe ich kein
Kreuz. Könnt Ihr mir auf die Sprünge helfen?

Grüsse
Iris