Hallo,
alle die noch nicht im Besitz der CD von SDG 144 sind, können hier bereits das Reisetagebuch einsehen.
Click here for a German Translation of the sleeve notes.
Gruss
Volker
Hallo,
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Gruss
Volker
Hallo,
aus Anlass seines 65-jährigen Geburtstag von Sir J.E. Gardiner am 20. April 2008 gibt es folgendes Programm auf Premiere:
24.04.08 Premiere Classica
23:40 Uhr: Gluck, Orphée et Eurydice: Zum 65. Geburtstag von John Eliot Gardiner – Aus dem Theâtre du Châtelet, Paris.
Wer Premiere besitzt, kann sich glücklich schätzen, ich hab es nicht, dafür lege ich eine CD auf zum 65. Geburtstag.
Grüsse
Volker
Hallo allerseits,
liegt es an meinem Stress, oder kam der neue SDG-Band diesmal so ganz sang- und klanglos daher?
Alex
Hallo,
Musikfest „300 Jahre Bach in Weimar“
Bach Biennale Weimar» ist das Musikfest vom 11. bis 13. Juli 2008 überschrieben, für das der österreichische Dirigent Nikolaus Harnoncourt die Schirmherrschaft übernommen hat. Im Zentrum der Vorträge, der Ausstellung und den Konzerten mit renommierten Künstlern stehe das Frühwerk, teilte der Verein Bach in Weimar als Veranstalter am Montag mit. Die Gruppe «Cantus Thuringia & Capella» eröffnet das Fest mit Bachs «Kantaten für die Weimarer Schlosskapelle» in der Herderkirche.
Die Klassikerstadt Weimar will damit an den Barockmusiker erinnern, der im Schatten der Dichterklassiker Goethe und Schiller steht. Der 23 Jahre alte Bach war am 14. Juli 1708 aus Mühlhausen gekommen und hatte am Weimarer Markt neben dem heutigen Hotel «Elephant» bis 1717 gelebt. In dieser Zeit hat er einen Großteil seines Orgelwerkes, mehr als 30 Kantaten und zahlreiche Cembalowerke komponiert. Viele seiner Kinder wurden in Weimar geboren, darunter Wilhelm Friedemann und Carl Philipp Emmanuel.
Das Festival will aber auch an die vierwöchige Kerkerhaft Bachs in Weimar erinnern. Bach hatte 1717 den Weimarer Herzog Wilhelm Ernst um seine Entlassung gebeten, weil er zuvor mit dem Fürsten Leopold von Anhalt-Köthen einen Vertrag über 400 Taler jährlich abgeschlossen hatte. Sein Weimarer Dienstherr wollte ihn jedoch nicht ziehen lassen und sperrte ihn in den Kerker. Im Dezember 1717 wurde er auf Drängen Leopolds freigelassen. Bach zog nach Köthen. Zum Abschluss des Festivals wollen die Nachfahren der damaligen Regenten, Prinz Michael von Sachsen-Weimar-Eisenach und Prinz Eduard von Anhalt, Bach rehabilitieren.
Quelle: www.bachbiennaleweimar.de
Gruss
Volker
Hallo zusammen,
heute erschien ein Artikel zur Matthäus Passion von J.S. Bach in der Zeitung DIE ZEIT.
Der Artikel ist so interessant, dass ich ihn hier veröffentlichen möchte.
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Nachstehend geht es zum Artikel „DIE ZEIT“
Ein Horn dank Harnoncourt
Harnoncourt Klassik Platte meines Lebens Musik
Als unser Autor Anfang der Siebziger Bachs „Matthäus-Passion“ auf historischen Instrumenten hörte, haute es ihn vom Hocker.
Das sagen wir so schnell: dass einen irgendeine Begegnung einfach umhaut. Aber als ich Anfang der siebziger Jahre in die ersten Takte von Nikolaus Harnoncourts erster Einspielung der Bachschen Matthäus-Passion hineinhörte, legte ich mich wirklich platt auf den Boden und stand erst wieder auf, als die letzten Takte verklungen waren.
Dabei hatte ich die Platte gar nicht einmal gezielt erworben. Sie lag im Feuilleton der Zeitung, bei der ich damals arbeitete, auf einem Stapel herum, achtlos beiseite geschoben von hochmögenden Kritikern, die für die »historisch authentische Wiedergabe« nur verständnislose Verachtung übrig hatten: hormonarmes Gefiepse aus dem Staub-Archiv. Kann sich mitnehmen, wer will…
Es dauerte dann noch einmal vierzehn Jahre, bevor ich in jenem Blatt einen ersten gründlichen Artikel über das Musizieren auf historischen Instrumenten schreiben durfte. Allerdings nicht im Feuilleton, sondern in der Wochenendbeilage.
Aber jener Spätnachmittag! Wer bis dahin nur die schleppenden zerdehnten Tempi und die alle Klangfäden erdrückenden Chormassen im Ohr hatte, sei es die heute eher berüchtigte Einspielung unter Mengelberg oder seien es, schon um einiges lebhafter, die pathetischen Predigten von Karl Richter – der wusste nach den ersten Zeilen »Kommt, ihr Töchter, helft mir klagen…«: Von hier und heute geht eine neue Epoche der Musikgeschichte aus, und du kannst sagen, du seiest dabei gewesen; wenn auch nur am Lautsprecher.
Die Doppelchöre liefen aufgewühlt im Zwölfachteltakt zusammen und durcheinander. Und erst der Choral Oh, Lamm Gottes unschuldig … War man gewohnt, dass über den beiden viel zu großen Chören, die sich viel zu träge dahinwälzten, irgendwann ein tatsächlich fiepsender Knabenchor so völlig sediert seine Töne von sich gab, dass man eine natürlich fließende Choralmelodie gar nicht mehr erkennen konnte, so war nun schlagartig zu hören: Donnerwetter, das ist ja im Großen nichts anderes als eine Choralbearbeitung, wie wir Organisten sie mit Pedal, zwei Manualen und eben dem zentralen Cantus firmus auszuführen pflegen. Leidenschaftlich motorische Musik!
ZUM THEMA
Die Platte meines Lebens: In dieser wöchentlichen ZEIT-Serie berichten unsere Autoren über die Platte, die ihr Leben veränderte »
Heute würden man Eulen nach Athen tragen, wollte man das Recht dieser Musizierpraxis auf historischen Instrumenten noch ausführlich begründen. Ihre Spielformen haben sich ungemein weit ausdifferenziert und sind inzwischen bis in die Spätromantik vorgedrungen.
Aber damals hat diese Platte mein Leben verändert, nicht nur wegen der überaus konkreten Revolution meines Hörens und Verstehens, sondern auch ganz praktisch – und das bis heute. Seinerzeit habe ich ein eben erworbenes zirpend-modern klimperndes Cembalo sofort wieder abgestoßen, glücklicherweise zum Einkaufspreis, und mir eine Kopie nach Ruckers bauen lassen.
Und seitdem ich nun schon eine kleine Weile Waldhorn lerne, übe ich natürlich nicht nur auf dem modernen Ventilhorn, sondern auch auf einem Inventionshorn der Mozart-Zeit; seit voriger Woche ist außerdem endlich ein Barockhorn dazugekommen. Alles, weil damals in der Redaktion niemand sonst etwas mit Harnoncourt anfangen wollte. Eigentlich höchste Zeit, sich endlich seine zweite Einspielung der Matthäus-Passion zu besorgen.
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@ Meine Anmerkung:
Genau so geschah es mit mir in den achtziger Jahren mit der Einspielung des Weihnachts Oratoriums von Gardiner. Das waren unerhörte neue bewegende Klangtöne, denen ich erst sehr reserviert gegenüber stand, ich mochte sie nicht, Karl Richter war mein Leib und Seelen-Interpret.
Erst ausgehend der 90er Jahre fand ich Gefallen an dieser revolutionierenden Interpretationsform. Nun bin ich vollständig infiziert und möchte kaum noch andere Praktiken hören.
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Wie ergeht es Euch mit dieser Interpretationsform, haben die Alten Aufnahmen noch Bestand? (Karl Richter und Co.)
Grüsse
Volker
Hallo,
Musikwissenschaftler der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg haben eine Orgelkomposition von Johann Sebastian Bach entdeckt. Bei dem Werk, von dem bislang nur die ersten fünf Takte bekannt waren, handelt es sich um eine Fantasie über den Choral „Wo Gott der Herr nicht bei uns hält“.

Obiges Foto: Auszug aus Wilhelm Rusts Abschrift der Orgelkomposition Johann Sebastian Bachs, Beginn der Fantasie. ( Foto: ULB Halle )
Die Komposition liegt in Form einer Abschrift des ehemaligen Leipziger Thomaskantors Wilhelm Rust in der Universitäts- und Landesbibliothek (ULB) in Halle vor. Die ULB ersteigerte vor wenigen Wochen einen Teilnachlass von Rust.
Entdeckt haben die Komposition nun Dr. Michael Pacholke und Stephan Blaut, die an der Hallischen Händelausgabe arbeiten. Diese kritische Gesamtausgabe ist als Drittmittelprojekt in das Institut für Musik der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) integriert. Pacholke und Blaut hatten zusammen mit Dr. Kathrin Eberl-Ruf von der MLU den Erwerb des Nachlasses von Willhelm Rust angeregt. Ein Leipziger Auktionshaus hatte ihn zur Versteigerung angeboten. „Bei der Durchsicht bin ich dann auf ein Stück von Bach gestoßen, das ich nicht kannte. Damit begann die Recherche“, berichtet der Musikwissenschaftler Stephan Blaut.
„Die Entdeckung bereichert unser Wissen um das Frühwerk Johann Sebastian Bachs in beträchtlichem Maße und schenkt der Musikwelt eine großartige Komposition in einer in Bachs Oeuvre seltenen Gattung der Orgelmusik“, sagt Prof. Dr. Wolfgang Hirschmann vom Institut für Musik der MLU. „Aufgrund seiner Dimensionen und seiner beeindruckenden kompositorischen Gestaltung wird der Fund sicher mit Freude Aufnahme sowohl bei der Fachwelt als auch bei den Liebhabern der Musik Bachs finden“, ergänzt Stephan Blaut.
„Ich kann unsere Musikwissenschaftler zu diesem Fund nur herzlich beglückwünschen“, sagt Prof. Dr. Wulf Diepenbrock, Rektor der Martin-Luther-Universität. „Zusammen mit der Universitäts- und Landesbibliothek haben sie Beachtliches geleistet.“
Zum ganzen Artikel hier klicken !
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Zum Hörbeispiel:
https://volkersklassikseitenjsbach.com/wp-content/uploads/2009/04/bwv-1128-fur-orgel_-wo-gott-der-herr-nic.mp3
Grüsse
Hallo,
über ein wunderschönes Orgel-Konzert-Programm durch die liebenswürdige und International anerkannte Organistin Elisabeth Roloff, veranstaltet in der Ev. Kirche in Bielefeld-Ummeln, am Sonntag 13.4.2008, möchte ich hier berichten.

J.S. Bach (1685-1750) „Dorische“ Toccata und Fuge (BWV 538)
Jaromir Weinberger (1894-1967) Dedications, Five Preludes
J.S. Bach Sonata V in C-Dur (BWV 529)
Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847) Sonata V in D-Dur
Charles Tournemire (1870-1939) Cantilene improvisee, Improvisation sur le „TE DEUM“
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Foto: Kleuker-Orgel, Ev. Kirche Bielefeld-Ummeln

Foto. International anerkannte Konzert-Organistin und Dozentin aus Jerusalem, Elisabeth Roloff an der Kleuker-Orgel. (Fotorechte: V.Hege)
Der zwölfjährige Erbprinz Friedrich von Hessen-Cassel schenkte Bach aus Begeisterung einen edelsteingeschmückten Ring, da er die Kunst der Füße Bachs bewunderte, die so beflügelt über die Pedale eilten, dass die wuchtigsten Klänge wie Blitz und Donner in den Ohren der Hörer widerhallten.
So, wie in diesem zitierten Textteil erklang die „Dorische“ nicht in der Ev. Kirche von Ummeln, da hier eine trockene Akustik das leider unterband. Lobend ist das virtuose Spiel und geschickte Registrieren der erfahrenen Organistin anzumerken, sie verstand es großartig, die feinen Nuancen in diesem großartigen Bach-Werk dem Hörer näher zu bringen und das nach ihrer schweren Erkrankung in einer Art und Weise, die mehr als Bewundernswert erscheint.
Im Anschluss daran erfolgte das Orgelwerk: DEDICATIONS; Five Preludes von Jaromir Weinberger.
Der in Prag geborene Komponist erhielt ab 1915 in Leipzig Orgelunterricht von Reger und emigrierte 1939 in die USA und komponierte dort fünf Orgelwerke.
Weinberger bezeichnet seine kurze Zeit bei Reger als einen entscheidenden Einfluß in seinem Leben.
Die fünf Präludien der Dedications ist für jedes Stück einer biblischen Frauengestalt gewidmet, womit I Miriam (2. Mose, 4. Mose), II Rachel (1. Mose), III Ruth (Buch Ruth), IV Deborah (Buch der Richter 4, 5) und V Esther (Buch Esther) ihre jeweilige Rolle, deren Charakter und Atmosphäre zugewiesen bekommen; als Lieder ohne Worte erfahren sie eine Sonderbehandlung.
Diese moderne Tonsprache wurde spektakulär und gekonnt von der Organistin entsprechend umgesetzt.
Mit der späten Barockzeit erklang von J.S. Bach aus den Trio-Sonaten die Sonata V in C-Dur (BWV 529).
Diese Trio-Sonaten wurden höchstwahrscheinlich zu Beginn der Leipziger Zeit für die musikalische und technische Ausbildung des Sohnes Wilhelm Friedemann und anderer Schüler komponiert. Man kann von dieser Schönheit der Trio-Sonaten nicht genug bekommen.
Dem entsprechend war dieses Orgelwerk für mich ein besonderes Herzstück an diesem Orgelnachmittag.
Welche Fallstricke beinhalten diese Orgel-Sonaten, innig berührend und überzeugend verstand es die Organistin, diese wunderbare Orgelliteratur künstlerisch auszugestalten und wiederzugeben, das war purer Orgelhörgenuss vom Feinsten, der vortrefflicher nicht umgesetzt werden kann.
Die Sonata V in D-Dur von Felix Mendelssohn Bartholdy ist ein Herzstück der Romantik. Es ist kein Geheimnis, dass die Sonaten von Mendelssohn zur erfolgreichsten Gattung in der Orgelmusik des späten 19. Jahrhunderts wurden. Eine üppige Klangvielfalt mit romantischen Elementen bespickt erklang dieses wunderschöne Orgelwerk. Die Möglichkeit der Kleuker-Orgel, das entsprechend umzusetzen, wurde bravurös und excellent von einer Kennerin dieser Materie wiedergegeben, genial gelungen.
Zum Abschluss erklang französische Kathedralmusik von Charles-Arnaud Tournemire mit dem Cantilene improvisee und Improvisation sur le „TE DEUM.“
Erstaunt vernimmt der Hörer, dass an der Kleuker-Orgel so großartige Kathedralmusik möglich erscheint. Bewundernswert, wie die Originalsprache der französischen Orgelliteratur von einer Kennerin umgesetzt wurde. – Die Organistin verbrachte einen langjährigen Aufenthalt in Paris und studierte bei M.C. Alain und
von 1974 bis 1982 war sie „Organiste Titulaire“ an der Deutschen Kirche in Paris. –
Dieses Wissen und Können vermittelte Elisabeth Roloff dem Hörer unmittelbar und gekonnt, das war großartig gelungen und mehr als bewundernswert, was diese Organistin mit 71 Jahren an der Orgel zelebriert und zu leisten im Stande ist, Bravo, ein Wiedersehen und Hören wäre mehr als wünschenswert.
Für ihre anschließende Orgeltournee durch Deutschland und Europa wünsche ich ihr viel Kraft, Stehvermögen und vor allen Dingen Gesundheit.
Eine sehr gut gefüllte Kirche überbrachte dieser großartigen Künstlerin den wohlverdienten Applaus mit Standig Ovatione und erlebten eine Sternstunde mit Orgelmusik.
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Auf YouTube gibt es ein Video mit Elisabeth Roloff BWV 654 „Schmücke dich, o liebe Seele“
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Rezension der NW vom 16.04.2008

Gruss
Volker
Hallo,
Amazon setzt auf klassische Musik
Klassikabteilung macht handverlesene Werke zugänglich
Classical Music Blowout Store eröffnet
Seattle (pte/12.03.2007/17:02) –
Mit der Eröffnung des Classical Music Blowout Stores http://www.amazon.com/classicalblowout bietet Amazon über 2.000 klassische Musiktitel aus Kunstgattungen von Instrumental bis Oper an. Der weltgrößte Online-Händler reagiert damit auf die steigende Nachfrage nach qualitativ hochwertiger und leistbarer Klassik: „Die Nachfrage unserer Kunden nach klassischer Musik steigt immer weiter und sticht sogar unsere weiteren Musikkategorien aus“,
sagt Thomas May, Senior Music Editor von Amazon.
Trotz steigender Verkaufszahlen wird es immer schwieriger, bestimmte klassische Werke in Geschäften oder im Internet zu finden: Nach dem Verschwinden von prominenten Musikhändlern wie Brick and Mortar Music verlassen sich die Konsumenten immer mehr auf Amazon. Mit der Eröffnung dieses Geschäftszweigs soll es den Liebhabern klassischer Musik wieder leicht gemacht werden, handverlesene Werke zu finden.
(Quelle: dap)
Grüsse
Volker
Hallo,
ein Orgel-Highlight für OWL
Orgelkonzert am Sonntag, 13. April 2008 in Bielefeld-Ummeln
Organistin Elisabeth Roloff
Diese liebenswürdige und großartige Organistin gab bereits vor zwei Jahren an gleicher Stelle ein wunderbares Orgelkonzert.
Die Rezension kann hier im Forum aufgerufen werden:
Link: Zur Rezension hier klicken !
Wer Zeit hat, sollte sich dieses Ereignis nicht entgehen lassen.
Angaben zum Auffinden mit Google-Maps:
Gruss
Volker
Die Werkstatt Johannes Klais Orgelbau GmbH & Co. KG ist Sieger des Wettbewerbs zum Bau der Orgel im großen Konzertsaal der Elbphilharmonie. Das Unternehmen mit Sitz in Bonn wird in den nächsten zwei Jahren zusammen mit den Architekten der Elbphilharmonie Jacques Herzog und Pierre de Meuron die Orgel planen und bauen. Beteiligt hatten sich an der Ausschreibung sechs Orgelbau-Firmen. Ermöglicht wird der Bau der Orgel durch eine Spende in siebenstelliger Höhe des Unternehmers und ehemaligen Präses der Hamburger Handelskammer, Peter Möhrle.
Die Orgel wird als viermanualiges Instrument mit etwa 65 Registern, einer mechanischen Traktur und einem zweiten, elektrischen, fahrbaren Spieltisch geplant. Ein Fernwerk mit vier weiteren Registern ist in dem Reflektor über dem Orchester geplant. Die Klangcharakteristik soll insbesondere dem Repertoire ab dem 19. Jahrhundert, aber auch den Bedürfnissen zeitgenössischer Musik entsprechen.
Gruss
Volker
Hallo,
eine Neuausgabe: „Kalendarium zur Lebensgeschichte Johann Sebastian Bach’s“ ist erschienen.
1970 aus Anlass des 20jährigen Bestehens des Bach-Archivs Leipzig erstmals erschienen und 1979 in einer zweiten revidierten Ausgabe aufgelegt: Nun hat Andreas Glöckner eine aktualisierte und beträchtlich erweiterte Neuausgabe des bewährten und lange vergriffenen Kalendariums zur Lebensgeschichte Johann Sebastian Bachs herausgegeben.
Das Kalendarium bietet einen schnell erfassbaren Überblick über alle gesicherten Daten zu Leben und Schaffen Johann Sebastian Bachs. Die Daten mit direktem Bezug auf Person und Werk des Komponisten werden ergänzt durch regelmäßig wiederkehrende Termine oder Vorgänge in Bachs Berufsleben und durch Ereignisse von unmittelbarer Wirkung auf sein Schaffen. Neu sind auch die zahlreichen Abbildungen repräsentativer Originalquellen, welche ebenso wie die klare Sprache und ansprechende Form zur Veranschaulichung der nüchternen Datensammlung beitragen.
Wie sehr sich die Bach- Forschung im Fluss befindet und wie viele Neuerkenntnisse sie gerade in den letzten Jahren hinzugewinnen konnte, zeigt die Tatsache, dass sich das Kalendarium vom schmalen Heft zum respektablen Büchlein entwickeln konnte. Im Vorwort von Christoph Wolff, Direktor des Bach-Archivs, heißt es weiter: „In seiner Zielsetzung und nach Inhalt wie Anlage ist es aufs Engste mit der täglichen Arbeit des Leipziger Forschungsinstituts verknüpft, das sich der Sammlung und Aufarbeitung des dokumentarischen und musikalischen Quellenmaterials zu Bach widmet.“
Das Nachschlagewerk repräsentiert den neuesten Forschungsstand und ist ein bequemer biografischer Wegweiser für alle Bach-Freunde, Musiker und Musikwissenschaftler.
(Angaben von: /www.nmz.de)
Leben und Glauben > J.S. Bach
Andreas Glöckner (Hrsg.)
Kalendarium zur Lebensgeschichte Johann Sebastian Bachs
Edition Bach-Archiv
2008, 120 Seiten, Paperback
Preis: EUR 9.80
ISBN: 978-3-374-02588-6
Zur Bestellung Evangelische Verlagsanstalt Leipzig
Zum Autor:
Andreas Glöckner, Jahrgang 1950, studierte Musikwissenschaften in Leipzig und arbeitet seit 1979 am Bach-Archiv Leipzig. 1988 Promotion. Er ist Autor zahlreicher Bücher und Rundfunksendungen sowie Dramaturg bei den Leipziger Bachfesten.
Eine erfreuliche Neuerscheinung die jeden Bach-Freund beglücken wird.
Grüsse
Volker
Hallo,
hier ist meine weitere Rezension für die
„zweite CD von SDG 141 Vol. 3“
für den 5. Sonntag nach Trinitatis.
SDG 141 Volume 3 (2. CD) Kantaten für den 5. Sonntag nach Trinitatis
Aufführungsort: am 23. Juli 2000 in Mühlhausen/Thüringen, „Divi Blasii Kirche.“
Click here „Gardiners-Reisetagebuch„ for a German Translation of the sleeve notes.
BWV 131 – Aus der Tiefen rufe ich, Herr, zu dir
BWV 93 – Wer nur den lieben Gott lässt walten
BWV 88 – Siehe, ich will viel Fischer aussenden
(recorded: Blasiuskirche, Mühlhausen)
Soloists: Joanne Lunn | William Towers
Kobie van Rensburg | Peter Harvey
The Monteverdi Choir | The English Baroque Soloists | John Eliot Gardiner
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Foto: Aufführungsstätte „Divi Blasii Kirche“ Mühlhausen / ThüringenMotette, Geistliches Konzert und Choralbearbeitung sind darum auch die Satztypen, die bei der Komposition Pate gestanden haben.
Der erste Satz: „Aus der Tiefen Rufe ich, Herr,“ beginnt getragen und verhalten durch die klagende Flöte, Violinen und BC. Der einsetzende „A-cappella-Chor“ singt den einleitenden Satz rhythmisch, fast ein wenig swingend. Die Einzelstimmen sind eindrucksvoll heraushörbar.
Der gleichatrige Gesang erfolgt im 2. Satz mit dem Arioso, für Bass-Solo, + Choral, Sopran + Bass „So du willst, Herr, Sünde zurechnen“, wird ebenso beeindruckend zu Gehör gebracht.
Der 3. Satz mit dem: „Ich harre des Herrn“ für Chor, Sopran, Alt, Tenor und Bass, findet hier ein Wechselspiel der einsetzenden Solosänger und des Chores statt, das ausgewogen und berührend vorgetragen wird. Das Potential der Sängerschar ist wiederum hervorragend.
Den 4. Satz mit dem „Ich harre des Herrn“ für Tenor-Solo (Kobie van Rensburg) in Verbindung mit dem BC finde ich großartig gelungen, wie dezent der Chor im Hintergrund agiert ist schon mehr als bewundernswert. Ein wunderschöner Satz in dieser Kantate.
Den Schlusspunkt mit dem „Israel, hoffe auf den Herrn“ wird glänzend vom Chor und den Solostimmen gemeistert.
Die Kantate besitzt alle Vorzüge und Schwächen eines Jugendwerkes von J.S. Bach, die Formsetzung, die er unbekümmert aneinanderreiht werden in seinen späteren Kantaten zur Vollendung reifen.
Die Kantate: BWV 88 „Siehe ich will viel Fischer aussenden“ für den 5. Sonntag nach Trinitatis wurde am 21. Juli 1726 zum ertsten Male aufgeführt.
Der Eingangssatz für Bass-Solo (Peter Harvey), beginnt mit einer ruhigen Sinfonia die dann nach dem ruhigen vorgetragenen Bass-Solo zum Ende an Schwung gewinnt und mit den agierenden Waldhörnern und dem vorzüglichen Orchester ein berauschendes Klangerlebnis zelebriert.
Der zweite Satz mit dem Rezitativ für Tenor: „Wie leicht könnte doch der Höchste“ wird respektabel vorgetragen.
Der 3. Satz mit der Aria für Tenor „Nein, nein! Gott ist allezeit geflissen“ lebt von der Textaussage und wird vom Tenor entsprechend vorgetragen.
Der 4. Satz enthält ein ARIOSO für Tenor und Bass und inspiriert den Hörer hauptsächlich von der eindringlichen Sprachmelodik des Bassisten.
Das Arien-Duett für Sopran und Alt im 5. Satz: „Beruft Gott selbst, so muß der Segen“ beginnt mit einer berührenden Anfangs-Sinfonia. Das anschließend beginnende Duett für Altus (William Towers) und Sopran (Joanne Lunn) ist ausgewogen und überzeugend gesungen worden.
Ein Höhepunkt ist der 6. Satz für Sopran mit dem „Was kann ich denn.“ Hier ist eine wunderbare Sopranistin (Joanne Lunn) mit einer glockenreinen Stimme zu hören.
Den Schlusspunkt bildet der bekannte Choral: „Sing bet und geh auf Gottes Wegen.“ Sinnlich berührend weiss hier der Monteverdi Choir zu glänzen, das ist Choralgesang in Reinkultur, einfach erhebend dieser überzeugenden Sängerschar zuzuhören..!!
Das Rezitativ für Bass (Peter Harvey); mit dem „Was helfen uns die schweren Sorgen“ erklingt in gewohnter Manier überzeugend.
Eine Traumarie in Satz 3 für Tenor: „Man halte nur ein wenig stille“ mit dem entsprechenden Pathos wird diese zu Herzen gehende Arie gesungen, diese Arie steht bei mir auf Da-capo, sie ist berührend und unvergleichlich, wiederum ein Juwel in Bachs Kompositionen.
Das gleiche setzt sich im 4. Satz fort mit dem herrlichen Arien-Duett für Sopran (Joanne Lunn) und Altus (William Towers); „Er kennt die rechten Freudenstunden“ unvergleichlich gut harmonieren diese beiden Stimmen miteinander, der Altus schreckt mich nicht, im Gegenteil, er überzeugt mich mehr als zufriedenstellend. Die Sopranistin ist ein Genuss, ihr unvergleichlicher Gesang gibt die entsprechende Würze und sorgt für einen weiteren Glanzpunkt in dieser Kantate.
Ein schlichter vierstimmiger Choralsatz: „Sing, bet und geh auf Gottes Wegen“ beschließt eine Kantate, die zu meinen Favoriten zählt. Unnachahmlich wie Gardiner wieder in diesem schlichten Choral-Satz Nuancen zu setzen vermag, ein Monteverdi Choir weiss das anzunehmen und artikuliert sich entsprechend
in seiner feinen Art, was kaum zu toppen ist.
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Hallo,
weitere Sender sind in der Hauptseite von mir am 01. April 2008 aktualisiert worden.
Die Sender mit Link-Angabe nachstehend:
1000 Internetradios, Webseite aus Deutschland
Kostenlos können jetzt über ein Internet-Portal mehr als 1.000 deutsche und internationale Radiosender und Web-Radios empfangen werden. Unter http://www.radio.de kann der Nutzer neben der direkten Senderwahl nach Radiosendern zu speziellen Themen suchen. Auch nach Genres oder Sendeanstalten aus bestimmten Städten und Ländern kann er Ausschau halten. Eine Installation von zusätzlicher Software ist für den Empfang nicht notwendig.
———————————————–
Evangeliums-Rundfunk Wetzlar ERF 1, Sonntag ab 11.15 Bachkantate mit Einführung
———————————————-
Schweiz (deutschsprachig)
Deutsche und rätoromanische Schweiz
„DRS 2“,
Sonntag 9.00-9.30, Geistliche Musik (mit Bachkantate)
Haupt-Link: http://www.drs2.ch/www/de/drs2.html
Im Nachhinein kann die Bach-Kantaten-Sendung vom jeweiligen Sonntag auf der Tages-Webseite, siehe nachstehender Link, in einer sehr guten Klangqualität angehört werden. Am 9.3.2008 waren zwei Kantaten von Buxtehude zu hören.
http://www.drs2.ch/www/de/drs2/sendungen/09032008.html
————————————————————-
Grüsse
Volker
Hallo zusammen,
mit dem heutigen Tag ist das alte Forum:
„Blog Diskussionsforum Bach Cantata Pilgrimage 2000“
Link: http://s138620504.online.de/
n i c h t mehr aufrufbar, es ist gelöscht.
Zu ca. 90 % habe ich die Alt-Beiträge mit ins neue Forum übernommen und können in der entsprechenden Kategorie abgerufen werden, ebenfalls Alt-Beiträge aus meiner Homepage, die am
31. März 2008 ebenfalls eingestellt wird.
„Freuen wir uns über die neue Umgebung und mit einem weiteren herzlichen Miteinander und einem regen Gedankenaustausch..!!“
Grüsse an alle
Volker
Hallo,
aufgrund einer Anfrage von @muriel erstelle ich hier einen eigenständigen Beitrag über das dreibändige Nachschlagewerk „Die Welt der Bach Kantaten“ von Christoph Wolff und Ton Koopman.
Buchveröffentlichung: „Die Welt der Bach Kantaten 1-3“
————————————————————
@muriel zu deiner Anfrage kann ich Dich nur ermutigen, das dreibändige Kantaten-Werk von Christoph Wolff zu erwerben, falls Du einen Link zum Bezug brauchst dann findest Du welche nachstehend:
oder
Kostenpunkt für das dreibändige Werk: 49,95 € (bei jpc oder amazon)
Ich zitiere einen Original-Auszug zum Inhalt des dreibändigen Werkes:
Die dreibändige Einführung in „Die Welt der Bach-Kantaten“ entfaltet ein weites kulturgeschichtliches Panorama der Bach-Zeit.
Gemeinsam mit dem niederländischen Dirigenten Ton Koopman gelingt es den A u t o r e n *)
und dem Herausgeber Christoph Wolff, Bachs geistige und künstlerische Welt zu erschließen und verständlich zu machen.
Der erste Band – die Kirchenkantaten der Vor-Leipziger Zeit bis 1723 – stellt die Lebensstationen Bachs sowie die lithurgischen und musikalischen Voraussetzungen seines Kantatenwerks dar.
Der zweite Band – die weltlichen Kantaten – erschließt den Werkteil, der heutigen Hörern vielleicht am fremdesten ist. Die Besonderheiten dieses Genres, seine Entstehungsbedingungen und Bachs künstlerische Praxis werden eingehend beleuchtet.
Der dritte Band – die Kirchenkantaten nach 1723 – bringt uns Bach während seiner Zeit als Thomaskantor in Leipzig nahe.
—————————————————
A u t o r e n *) Hier sind nicht nur Wolff und Koopman mit Beiträgen aufzufinden, sondern eine weitere Autorenschaft kommt hier zu Worte, wie z.B. im 1. Band:
Peter Wollny (Gattungen und Stile der Kirchenmusik um 1700); Claus Oefner (Musikleben der Städt und Höfe Mitteldeutschlands um 1700); Andreas Glöckner (Lebens- und Wirkungsstätten Bachs); George B. Stauffer (Bach der Organist); Hans-Joachim Schulze (Bach-Instrumentalvirtuose und Komponist); sowie: (Texte und Textdichter); Martin Petzoldt (Liturgische und Theologische Aspekte zu den Texten der frühesten Kantaten) sowie (Bibel, Gesangtbuch und Gottesdienst); Daniel R. Melamed (Chor- und Choralsätze); Peter Wollny ( Arien und Rezitative); Ulrich Leisinger (Affekte, Rhetorik und musikalischer Ausdruck); Ton Koopman (Aspekte der Aufführungspraxis).
Das Spektrum ist weit ausgelegt und hinterfragt genau die Punkte, die der Bachfreund so gierig in sich aufnehmen möchte, so zieht sich der Faden in den zwei anderen Bänden entsprechend folgend weiter.
Diese dreibändige Veröffentlichung aus 2006 ist für jeden Bach Interessenten eine Dokumentation von unschätzbarem Wert sich umfangreich informieren zu können, es ist eine lohnenswerte Anschaffung..!!
Grüsse
Volker
Hallo,
Anmerkung: mit dem 25.3.2008, habe ich alle bisher geposteten Rezensionen von der „Johannes Passion“ in einem Beitrag zusammen gefasst, von @Iris und heute von @Barbara, am Ende der Rezension auffindbar.
Die dazugehörenden Kommentare schiebe ich ebenfalls nach hier..!
Nach dem Kommentar von @Martin, möchte ich meine Stellungnahme zum Geschehen rund um die gegebene „Johannes Passion“ von J.S. Bach, mit dem Monteverdi Choir, English Baroque Soloists unter der Leitung von Sir John Eliot Gardiner, in der St. Trinitatis Kirche, Wolfenbüttel, am Karfreitag: 21.3.2008, abgeben.
Gesangs-Solisten:
Evangelist: Mark Padmore, Tenor
Christus: Dietrich Henschel, Bass
Pilatus:
Matthew Brook, Bass————————————————————————————

Aufführungsort: St. Trinitatis Kirche in Wolfenbüttel
Die Vorfreude auf das Konzert war riesengroß. Nachdem wir nach einigem Hin und Her unsere endgültigen Sitzplätze gefunden hatten, wurde meine Erwartung ziemlich gedämpft. Unser Sitzplatz in der 2. Reihe Mittelschiff, außen, (1. Kategorie) entpuppte sich als ein Reinfall. Wir starrten das Cembalo an und hatten keine weitere Sicht auf das übrige Geschehen.
Sobald die ersten Sätze des Chores „Herr, unser Herrscher“ erklangen, verflog unser Frust, und genossen die Vortreffliche Sanges-Kunst des Monteverdi Chores. Mich überrascht immer wieder die perfekte Intonation und ihre Deklamation, der Chor war mit neuen Sängerinnen und Sänger besetzt worden und wurde nur von einer Handvoll Altgedienten unterstützt, so mancher Chor würde bei so einer starken Neubesetzung Schiffbruch erleiden.
Nach Verklingen der 1. Strophe des Chorals „Wer hat dich so geschlagen“ mit Instrumentalbegleitung, wurde wie von Geisterhand gesteuert, die 2. Strophe „a-capella“ gesungen, ich konnte beobachten, wie Gardiner mit einer kurzen, heftigen Handbewegung zum Orchester hin, die Begleitung unterband. Das war wieder so eine Sternstunde des Gesanges mit einer spontanen Idee vom Sir, da ist er unvergleichlich, spontan ein weiteres Highlight zu setzen, einfach großartig…!!
Hier zeigt sich die Größe vom Sir, nur wirklich gut ausgebildete Sängerinnen und Sänger sich zuzumuten und in seinem Wunder-Chor zu integrieren. Die Probenarbeit im Vorfeld muss eine Knecht-Tour sein, denn als ein ehemaliger Mittstreiter eines solchen Passionswerkes weiß ich, wovon ich hier spreche.
Bei der Wiedergabe der Rezitativen und Arien tat mir der Organist und Cembalist „Silas Standage“ leid, vom Orgel-Positiv sich zu lösen und rechtzeitig am Cembalo zu erscheinen, war ein Unterfangen der Unmöglichkeit, die ersten Takte gingen voll daneben, eine Neuregistrierung an dem Orgelpositiv musste er während des Spiels vornehmen, das konnte auf die Dauer nicht gutgehen.

Von rechts im Bild: Mark Padmore, Tenor, David Bates, Richard Wyn Roberts, als Altus

Der überragende „Monteverdi Choir, wiederum mehr als überzeugend!

Frentischer Schlussapplaus für die großartigen Mitwirkenden!!
Grüße
Volker
P.S. der Link zum öffentlichen Fotoalbum nachstehend, das untere Foto anklicken:
![]() |
| Johannes Passion Trinitatis Kirche Wolfenbüttel am 21.3.2008 |
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Weitere Rezensionen zur Johannes Passion in Wolfenbüttel nachstehend:
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Hallo Herr Hege,
bei der Lektüre Ihrer Einträge im Blog zur Johannespassion am Karfreitag in Wolfenbüttel ist mir aufgefallen, dass es dort keinen Verweis auf die Kritik in der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ (23.03.08) von Eleonore Büning gibt – in der Annahme, dass diese Sie interessieren könnte, sende ich Ihnen hier einen Scan.
Den unten stehenden Zeitungsausschnitt anklicken, dann wird das Format vergrößert:
Birgit Niemeyer
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Weitere Rezensionen zur Johannes Passion in Wolfenbüttel nachstehend:
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Hallo,
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© Rezension der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“ vom 25.03.2008
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Weitere Rezensionen zur Johannes Passion in Wolfenbüttel nachstehend:
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Hallo,
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© Rezension der „Braunschweiger Zeitung / Land„ vom 22.03.2008
Wünsche allen ein schönes Osterfest.
Gruß
Iris
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Montanus hat gesagt…Zum Thema: „Händels Brockes-Passion“
Bevor die Passionszeit und ihre Musik aus dem Blickfeld rückt, möchte ich doch noch ein paar Impressionen meines Konzertbesuchs in der Kölner Philharmonie loswerden.
Die Wahl fiel nicht leicht: Gleichzeitig wurde Bachs Matthäus-Passion mit den Chören des Kölner Doms in einer schönen Barockkirche dargeboten.
Ich entschied mich für Händel, weil ich sein Werk (den Empfehlungen in unserem Forum folgend) kennen lernen wollte – und weil Händels Musik mir momentan besonders nahe steht, bin ich doch am Ostermontag Chorsänger in seinem „Messias“. Außerdem weckte der Besuch der Brockes-Passion von Fasch (wenig vorher in einer Kölner Kirche) mein Interesse für die Händelsche Version – in gleicher Weise wie 2007 Reinhart Keisers Brockes-Passion unter Leitung des fulminanten Christophe Rousset.
Kurz gesagt: Ich wurde ganz und gar nicht enttäuscht!
Trotz prominenter Interpreten, die eine hochkarätige Aufführung versprachen, war der Konzertsaal bedauerlicherweise nur gut zur Hälfte gefüllt. Es muss für die aktuellen Konzertbesucher wohl immer BACH sein, den kennt man, der gehört seit Generationen zur Saison, und dafür sprechen etwa zehn Passionsaufführungen dieses Jahr in Kölner Kirchen und Konzertsälen (und unendlich viele Aufnahmen).
Die Protagonisten der Aufführung schienen in dieser Kombination zunächst überraschend:
Herreweghes Collegium Vocale Gent, die Akademie für Alte Musik Berlin, Dirigent: Marcus Creed. Doch das Ergebnis war überzeugend, wie aus einem Guss.
Der Chor (4 Damen im Sopran, je 3 Herren in Alt, Tenor und Bass) sang flexibel, leicht und ausdrucksvoll, das Orchester (Streicher, 2 Oboen, 2 Fagotte und B.c.) spielte auf „Period Instruments“ auf höchstem Niveau.
Aus der Solistenriege mit Hans Jörg Mammel (Evangelist), Brigitte Geller und Christine Landshamer (S), Alexander Schneider (A), Sebastian Noack (B) ragte James Gilchrist hervor, der hochdramatische wie lyrische Arien mit Leidenschaft interpretierte.
Und das Werk? Zunächst hatte ich Befürchtungen, der Abend könnte lang(weilig) werden. Doch hatte Creed das über dreistündige Opus geschickt auf zwei Stunden gekürzt: Einige Nummern entfielen ganz, von verschiedenen Arien brachte er nur den A-Teil (mit Ritornell-Abschluss). Brockes’ Text mag drastisch bis kitschig sein, aber er inspirierte Händel (und nicht nur ihn) zu überaus abwechslungsreicher Musik. (Und ist uns diese barocke Sprache nicht schon aus Bachs Vokalmusik vertraut?)
Fazit: Ein unvergessliches Musikerlebnis!
Ein frohes Osterfest wünscht
Montanus.
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P.S.
Diese Konzert-Rezension ist so vortrefflich von @Montanus, erstellt worden, dass ich mich genötigt sah, dass als einen eigenständigen Beitrag ins Forum zu stellen, es nur unter Kommentare zu belassen, wäre zu schade. Ich hoffe, das Einverständnis von Dir lieber Montanus zu haben.
Allen ein schönes Osterfest und Grüße
Volker
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@Iris sagt:
Hallo,
die erste Rezension über die „Johannes Passion“ von J.S. Bach mit dem Monteverdi Choir, English Baroque Soloists unter der Leitung von Sir J.E. Gardiner, aufgeführt am Karfreitag, 21. März 2008, in der St. Trinitatiskirche in Wolfenbüttel, liegt seit heute von der „Braunschweiger Zeitung / Land“ vor.
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Viel Spass beim Lesen.
Wünsche allen ein schönes Osterfest.
Gruß
Iris
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@Barbara sagt:
Hallo,
viel ist es nicht für die nächste Woche.
Da ich von der Übertragungsqualität von Händels Brockes Passion aus Oslo ganz hin und weg bin, habe ich diesen Sender in meine Checkliste übernommen. Und hier bin ich auch für diese Woche fündig geworden:
26.3.2008
NRK
http://www.nrk.no/kanal/nrk_alltid_klassisk/5863036.html
20.00 Uhr: Castor et Pollux
Jean-Philippe Rameau (1683-1764): Castor et Pollux, lyrisk tragedie i fem akter
Libretto: Pierre-Joseph Bernard
Castor: Anders Dahlin, kontratenor
Pollux: Laurent Naouri, bass
Telaïre: Sophie Daneman, sopran
Phébé: Jennifer Smith, sopran
En tilbeder av Hébé: Julia Doyle, sopran
En ånd: Miriam Allan, sopran
Cléone: Katharine Fuge, sopran
Jupiter: Matthew Brook, bass
En atlet: Tom Raskin, kontratenor
Merkur: Marc Molomot, kontratenor
Soloist: Nicholas Mulroy, kontratenor, En spartaner
Høyestepresten: Samuel Evans, baryton
English Baroque Soloists
Monteverdi-koret
John Eliot Gardiner, Dirigent
Fra Salle Pleyel i Paris 17. februar 2007
Für die Radioseite hier mal der Link für die Hauptseite:
NRK Klassisk – Norwegen
http://www.nrk.no/kanal/nrk_alltid_klassisk/
Ansonsten ist Gardiner auf fast allen Sendern mit Osterkantaten an den nächsten beiden Sonntagen gut vertreten – alles von SDG 131 und SDG 128. Ich habe es mir erspart, alles zu kopieren. Wer die CDs nicht hat, möge sich selbst mal durchklicken.
Allen ein frohes Osterfest
Barbara
P.S.
Ich setzte hier noch einmal den Link für die Web-Radios mit rein:
Link:
http://blogjsbachcantatapilgrimage2000.blogspot.com/2008/01/web-radios-im-internet.html
@Barbara sagt:
Hallo,
gestern war dieses Interview unter dem Titel „Ich wurde unter Bachs Augen groß“ in unserer Zeitung veröffentlicht. Ich habe gerade von der HAZ die Genehmigung zur Veröffentlichung im Blog erhalten, selbstverständlich unter Nennung der Quelle: Hannoversche Allgemeine Zeitung, 19.3.2008.
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Grüße
Barbara