Schlagwort-Archive: J.S. Bachstiftung St. Gallen in Leipzig

J. S. Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Videos, Rundfunk-Sendungen und Kantaten-Beschreibung für den “18. Sonntag nach Trinitatis & Michaelis-Tag”


Original-Noten von Johann Sebastian Bach

                                             Original-Partitur von Johann Sebastian Bach

Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J. S. Bach“

eine Hör- oder SehprobeRadio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 25.09.2016 begehen wir den 18. Sonntag nach Trinitatis

Der 18. Sonntag nach Trinitatis ist bestimmt vom Evangelium über das „höchste Gebot“, das sowohl von der Gottesliebe als auch der Nächstenliebe redet. Dies gibt uns erneut Gelegenheit, über das Verhältnis der Christen zum jüdischen Volk nachzudenken, denn dieses höchste Gebot stammt in seiner zweifachen Ausrichtung vollständig aus der jüdischen Tradition. Allerdings haben die anderen Texte nicht immer das „höchste Gebot“ im Sinn, sondern reden auch von der Nachfolge im Allgemeinen. Der alttestamentliche Text ist die Perikope mit den „10 Geboten“.

Am 18. Sonntag nach Trinitatis hören wir die Antwort Jesu auf die Frage, was das höchste Gebot sei, als das Gebot, nach dem wir unser Leben ausrichten sollen. Es ist nicht leicht, diesem Gebot in jeder Situation zu folgen, und wir erfahren oft, dass wir an Gott und unserem Nächsten schuldig werden. Um so wichtiger ist für uns, dass einer dieses Gebot vollständig erfüllt hat: Jesus Christus.

Wochenspruch:  

Dies Gebot haben wir von ihm, dass, wer Gott liebt, dass der auch seinen Bruder liebe. (1. Joh 4, 21)

Wochenlied:

„Herzlich lieb hab ich dich, o Herr“ (EG 397)

YouTube – Musikvideo zum Wochenlied

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(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten für den “ 18. Sonntag nach Trinitatis 

BWV     96   –  Herr Christ, der einge Gottessohn

BWV   169  –  Gott soll allein mein Herze haben

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Bach-Kantaten zum „Michaelisfest“ Fest des Erzengels Michael

BWV    19  –  Es erhub sich ein Streit

BWV   50  –   Nun ist das Heil und die Kraft

BWV 130  –  Herr Gott, dich loben alle wir

BWV 149  –  Man singet mit Freuden vom Sieg

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R a d i o – Sender in Deutschland mit Bach-Kantaten:

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WDR3 – Klassik

Sendung: 07:05 bis 08:30 Uhr

WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html

Allgemein-Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/

Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/wdr3/uebersicht/

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik – Sonntag:  07:05 bis 08:30 Uhr

Bach-Kantate   ab ca. 08:00 Uhr

Johann Sebastian Bach 

BWV 96  Herr Christ, der einge Gottessohn

Kantate am 18. Sonntag nach Trinitatis 

Katharine Fuge, Sopran;  Nathalie Stutzmann, Alt;

Christoph Genz, Tenor; Gotthold Schwarz, Bass;

The Monteverdi Choir;  The English Baroque Soloists

Leitung: John Eliot Gardiner

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NDRkultur

Sonntag: 08:03 – 08:40Uhr

Livestream –Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRkultur – Kantate

Sendung Sonntag: 08:03 – 08:40Uhr 

Johann Sebastian Bach

BWV 149  Man singet mit Freuden vom Sieg

Kantate zum Michaelisfest

Malin Hartelius, Sopran / William Towers, Altus

James Gilchrist, Tenor / Peter Harvey, Bass

The Monteverdi Choir;  The English Baroque Soloists

Leitung: John Eliot Gardiner

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HR2 – Kultur

Sendung: 06:05 – 07:30 Uhr

Programm:

http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/kalender3758.jsp?rubrik=3758

Livestream:

http://www.hr-online.de/website/static/streaming_popup/mp3streamer.jsp?client=hr2

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HR2 – Kultur

Geistliche Musik – Auszug aus dem Programm:

Sendung: Sonntag 06:05 – 07:30 Uhr

Kantate: ca. ab  07:10 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 130 “Herr Gott, dich loben alle wir

Kantate für das Michaelisfest

Caroline Stam, Sopran / Michael Chance, Countertenor /

Paul Agnew, Tenor / Klaus Mertens, Bass /

Amsterdam Baroque Choir and Orchestra /

Leitung: Ton Koopman

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

Programm: 

http://www.sr.de/sr/sr2//station106~week.html;jsessionid=BB206B8BE43558076CF9D56CD9C9D460

Webradio:  

http://www.sr-online.de/sr2/351/5305.html

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Auszüge aus dem Programm:

Sonntag 08:04 – 09:00 Uhr

Bach-Kantate

BWV 169 Gott soll allein mein Herze haben

Kantate am 18. Sonntag nach Trinitatis

Elvira Bill, Mezzosopran

Bach Collegium Saarbrücken

Leitung:  Rainer Oster

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SWR2 (Kulturradio)

Sendung: 08:03 bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik am Sonntag um 08:03 bis 08:30 Uhr

SWR2 – Kantate

Johannes Weyrauch  (1897-1977)

„Herr Christ, der einig Gotts Sohn“

Dresdner Kreuzchor

Leitung: Gothart Stier

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Johann Sebastian Bach

BWV 122  Ertöt‘ uns durch dein Güte

Angela Hewitt (Klavier)

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RBB-Kulturradio

Sendung Sonntag: 09:30 bis 10:00 Uhr

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio  

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag von 09:30 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 169 Gott soll allein mein Herze haben

Kantate zum 18. Sonntag nach Trinitatis,

Bernarda Fink, Mezzosopran

Vocalconsort Berlin;  Freiburger Barockorchester

Leitung:  Petra Müllejans

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MDR – Kultur  

Sendung:  Sonntag: 06:30 bis 07:00 Uhr 

Programm:

http://www.mdr.de/kultur/radio-tv/radio/startseite-figaro–100.html

MDR-Kultur Live:

http://www.mdr.de/kultur/radio-tv/radio/index.html

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MDR – Kultur  

Auszüge aus dem Programm:

Sendezeit: Sonntag um 06:30 bis 07:00 Uhr

Emanuel Kegel (1655-1724)

Kantate „Nichts ist süßer, als die Liebe“

Kantate zum 18. Sonntag nach Trinitatis,

Klaus Mertens  (Baß-Bariton)

Accademia Daniel

Leitung: Ad-El, Shalev

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Bayern-Klassik

Sendung Sonntag: 08:05 bis 08:30 Uhr

Programm:  

Live-Stream:

(Es ist zu empfehlen, den  VLC Media Playerden man kostenlos aus dem Internet herunterladen kann – zu benutzen!)

oder

http://www.br.de/radio/br-klassik/index.html

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Bayern-Klassik

Auszüge aus dem Programm:

Sonntag  um08:05 Uhr bis 08:40 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 169 Gott soll allein mein Herze haben

Kantate zum 18. Sonntag nach Trinitatis,

Bernarda Fink, Mezzosopran

Vocalconsort Berlin;  Freiburger Barockorchester

Leitung:  Petra Müllejans

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Deutschlandfunk

Sendung Sonntag: 06:10 Uhr bis 07:00 Uhr

Programm:

http://www.deutschlandfunk.de/programmvorschau.281.de.html?cal:month=5&drbm:date=06.07.2016

PODCAST:
http://www.deutschlandradio.de/podcasts.226.de.html

Live-Stream:  

http://www.deutschlandfunk.de/unsere-live-streams.2396.de.html

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Deutschlandfunk

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag: 06:10 Uhr bis 07:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 169  „Gott soll allein mein Herze haben“

Kantate am 18. Sonntag nach Trinitatis für Alt, Bläser, Streicher und Basso continuo;

Claude Eichenberger, Alt;

Orchester der J. S. Bach-Stiftung St. Gallen,

Leitung: Rudolf Lutz

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Domradio Köln

Sendung: „Cantica“ Sonntag um 06:30 Uhr bis 07:00 Uhr

Wiederholung: Sonntag um 23:00 – 23:30 Uhr 

Programm:

http://www.domradio.de/radio/programmschema

Web-Radio:

http://www.domradio.de/web-radio

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Domradio Köln

Sendung: „Cantica“ am Sonntag   06:30 Uhr bis 07:00 Uhr

Wiederholung: um 23:00 – 23:30 Uhr

J.S. Bach BWV 26 „Ach wie flüchtig“

An Bachs Kantate aus dem Jahr 1724 zeigt sich exemplarisch, wie der Thomaskantor den Text in sprechende Musik umsetzt.

Das Flüchtige ist deutlich im Eingangschor zu hören, sehr lautmalerisch stellt Bach den Menschen als flüchtigen Hauch dar, der im Wind des Lebens rasch vergeht. Über 400 dieser geistlichen Werke hat Bach geschrieben. In der Regel dauert eine Kantate etwa 20 Minuten und wurde im Sonntagsgottesdienst in der Leipziger Thomaskirche aufgeführt. Die Besetzung umfasste meistens vier Solo-Sänger, Chor und kleines Orchester.

Die Kantate „Ach, wie flüchtig“ stammt aus dem Jahr 1724 und thematisiert auf einmalige Weise die Vergänglichkeit des Menschen. Textliche Grundlage ist ein gleichnamiges Kirchenlied von Michael Franck:

„Wie ein NEBEL bald entstehet
Und auch wieder bald vergehet,
So ist unser LEBEN, sehet!“……..

weiter zum Text von Domradio

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ERF – Plus  (Evang. – Rundfunksender)

Sendung:  Sonntag Bach-Kantate 

Die Sonntagskantaten des Thomaskantors gespielt und erklärt.

Sonntag, 11:00 Uhr

Tages-Programm:

http://www.erf.de/radio/erf-plus/tagesprogramm/4167?reset=1

Livestream:

 http://www.erf.de/livestream?radio=erfplus

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ERF – Plus  (Evang. – Rundfunksender)

Sonntag, 11:00 Uhr

Bach-Kantate
BWV 169 Gott soll allein mein Herze haben

Kantate zum 18. Sonntag nach Trinitatis.

Aufnahme der Bach-Rilling-Edition.

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Videos: 

mit Bach-Kantaten für den 18. Sonntag nach Trinitatis

BWV     96   –  Herr Christ, der einge Gottessohn

BWV   169  –   Gott soll allein mein Herze haben

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/ YouTube: BW 96  –  Herr Christ, der einge Gottessohn“ (Interpret: Harnoncourt )


 

/ YouTube: BW 169 –  Gott soll allein mein Herze haben(Interpret: Rilling)

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Das Video BWV 148 ist für den 17. Sonntag nach Trinitatis

/YouTube: BWV 148  –  Bringet dem Herrn Ehre seines Namens    (Interpret: S D G ) 

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Videos Bach-Kantaten zum „Michaelisfest“ Fest des Erzengels Michael

BWV    19  –  „Es erhub sich ein Streit

BWV   50  –   Nun ist das Heil und die Kraft

BWV 130  –  Herr Gott, dich loben alle wir

BWV 149  –   Man singet mit Freuden vom Sieg

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 / YouTube: BWV 19 –  Es erhub sich ein Streit   –  Harnoncourt  )

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YouTube: BWV 50 –  Nun ist das Heil und die Kraftt   –   (Interpret: S D G ) 

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YouTube: BWV130  –  Herr Gott, dich loben alle wir   –  (Harnoncourt )

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YouTube: BWV 149  –  Man singet mit Freuden vom Sieg   –  Leonhardt )

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In loser Reihenfolge stelle ich bemerkenswerte Werke

von J.S. Bach sowie aus der Bach-Familie – u.a. Barock-Komponisten vor..!!

Heinrich Bach  (1615-1692)

Heinrich Bach (* 16. Septemberjul./ 26. September 1615 in Wechmar; † 10. Juli 1692greg. in Arnstadt) war ein deutscher Organist aus derFamilie Bach.

Heinrich ist der Stammvater der so genannten Arnstädter Linie der Musikerfamilie Bach. Nach dem Tod seines Vaters Johannes Bach übernahm sein ältester Bruder Johann die weitere Erziehung und unterwies ihn im Orgelspiel.

1635 trat er in die von Johann Bach geleitete Erfurter Ratsmusikanten-Compagnie ein und war von 1635 bis 1641 Ratsmusikant in Erfurt. Im Jahre 1641 erhielt er das Organistenamt an der Arnstädter Liebfrauen- und Oberkirche, das er bis zu seinem Tode versah. 1642 heiratete er Eva, die jüngere Tochter des Suhler Stadtpfeifers Hoffmann, deren ältere Schwester Barbara die erste Frau Johann Bachs war. Aus der Ehe gingen sechs Kinder, darunter drei musikalisch hoch begabte Söhne, hervor.

Von Heinrich Bach sind nur wenige Kompositionen erhalten geblieben, u. a.:

Ich danke dir, Gott

Kyrie

Zwei Sonaten à 5

Da Christus an dem Kreuze stund

Erbarm dich mein, o Herre Gott

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Heinrich Bach – Orgelwerk „Christ lag in Todesbanden“

Interprétation de la Fugue pour orgue „Christ lag in Todesbanden“ d’Heinrich Bach (1615-1692) sur la version Hauptwerk du grand orgue de la cathédrale d‘ Utrecht (Sonus Paradisi).

Cette fugue basée sur le thème “ Victimae Paschali Laudes“est interprétée avec tous les jeux de fonds de 8′ et 4′ aux manuels et 16′ 8′ et 4′ au pédalier avec toutes les tirasses et accouplements. Le crescendo est obtenu progessivement en jouant tout d’abord au récit, puis sur le grand orgue + récit et enfin sur récit+ grand orgue + positif. e tremblant est utilisé au récit et au positif.
Photos d’illustrations personnelles été 2013 cathédrale de Sienne (italie)

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Video:  Heinrich Bach„Ach, dass ich Wassers gnug hätt“
Konzert in der Stiftskirche vom 10.08.2014
Uta Runne – Mezzosopran
Lee Santana – Laute
Andreas Küppers – Continuo
Kristin von der Goltz – Cello und Leitung

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Sir John Eliot Gardiner – Kantaten-Beschreibungen

Kantaten für den 18. Sonntag nach Trinitatis 

Thomaskirche, Leipzig am 22. Oktober 2000

Kantaten-Beschreibung: BWV 169  Gott soll allein mein Herze haben

Dann folgte BWV 169 “Gott soll allein mein Herze haben”, die letzte und, meiner Meinung nach, in sich stimmigste und schönste Arie von Bachs Kantaten für Alt solo. Wie BWV 35, sechs Wochen zuvor aufgeführt, enthält sie Sätze aus einem früheren Instrumentalkonzert, das für obligate Orgel eingerichtet wurde. Hier sind es das Präludium und die zweite Arie (Nr. 5), die ihren Ursprung in dem verloren gegangenen Werk hatten, das möglicherweise für Oboe, Flöte oder Oboe d’amore bestimmt war und das Bach später zu dem bekannten Cembalokonzert E-dur, BWV 1053 umarbeitete. (Es kann auch als echtes Orgelkonzert, das Bach für die Einweihung der neuen Silbermannorgel 1725 in der Dresdener Sophienkirche geschrieben hatte und bei dieser Gelegenheit selbst spielte, wieder aufgetaucht sein.) Die umfangreiche Sinfonia, die das Werk einleitet und drei neue, teilweise unabhängige Stimmen für Oboen enthält, gibt der Kantate zusätzliches Gewicht. Der Satz für obligate Orgel ist hier sehr viel sicherer und überzeugender als zum Beispiel in Vergnügte Ruh BWV 170. Bach-Forscher haben sich bisher noch nicht mit der Frage befasst, ob Bach für die sechs Kantaten für Solostimme, die er im Vorfeld des Advents 1726 komponierte, die Libretti selbst unter dem Aspekt ausgesucht hat, ob sie sich für eine vokalsolistische Verarbeitung eignen, in welchem Maß er in ihren Aufbau eingegriffen haben könnte oder ob ihm die Texte von den Geistlichen vorgeschrieben wurden und ihm, da sie die Frömmigkeit des einzelnen Menschen behandeln, keine andere Wahl ließen, als sie als Solowerke zu verarbeiten. 

In seiner andächtigen Klarheit und äußeren Schlichtheit dürfte das erste vokale Arioso auch den im armseligsten Büßerhemd wandelnden Pietisten in Leipzig zugesagt haben. Es beginnt mit einem Motto im Basso continuo, das dann zur Altstimme weitergereicht wird und sich wie ein Rondomotiv verhält, indem es den unterschwelligen Bezug des anonymen Librettos auf das Sonntagsevangelium umrahmt, das Gottes Liebe zum Thema hat, und in freier Umkehrung am Anfang der ersten Arie (Nr. 3) erscheint, während das verzierte Orgelobligato im Menuettrhythmus fortfährt und vorwiegend diatonisch bleibt. Eine enge Zusammenarbeit Bachs mit seinem Librettisten bei der Formulierung dieses Mottos, so meint Dürr, sei die Voraussetzung gewesen, um eine übergreifende Einheit zu schaffen, die von einem einzelnen rhetorisch abgeleiteten Gedanken (propositio) herrührt, der einen implizierten Dialog zwischen dieser Figur – dem wiederholten Textabschnitt ‚Gott soll allein mein Herze haben’ – und ihrer Ausdeutung (confirmatio) erlaube, die sie im Rezitativ erfährt. Es ist ein hervorragendes Beispiel für Bachs Geschick, den Ermahnungen zeitgenössischer Musiktheoretiker nachzukommen – so Mauritius Vogt, der dafür plädierte, den ‚Text an sich zu reißen’ (1719), damit ein textbezogener musikalischer Ausdruck erreicht werden könne, der laut Johann David Heinichen (1711) das ‚wahre Ziel der Musik’ sei. Die sanfte Stimmung beharrlicher Frömmigkeit, die auf der Beachtung des doppelten Gebotes Christi basiert, steht in äußersten Gegensatz zu der Strenge und unvergesslichen Eindringlichkeit, mit der Bach diese Gebote drei Jahre früher in Du sollt Gott, deinen Herren, lieben BWV 77 verkündet hatte.

Außerordentlich eindrucksvoll ist auch, wie Bach dem bereits vorhandenen Siciliano für Streicher (Nr. 5), dem langsamen Satz seines früheren Konzertes für Oboe oder Orgel oder Cembalo, eine völlig neue Gesangslinie hinzufügt. Mit ihrem Thema des Abschieds vom weltlichen Leben, ihrem unregelmäßigen Satzrhythmus und Reimschema gibt sie David Schulenbergs Behauptung Gewicht, der Text müsse zur Verwendung in dem vorhandenen Contrafactum eigens geschrieben oder zumindest adaptiert worden sein. Sie ist ebenso kunstfertig gestaltet und mit jeder Note ebenso gelungen wie in seinem Cembalokonzert in Wir müssen durch viel Trübsal BWV 146, dessen Grundstock er um vier neue Gesangslinien erweitert hat. Dieser ausgedehnten Zurückweisung weltlicher Versuchungen zugunsten der Liebe Gottes folgt im Rezitativ (Nr. 6) eine kurze Erinnerung an das zweite Gebot (‚Doch meint es auch dabei mit eurem Nächsten treu’), das gewissermaßen als nachträgliche Betrachtung eingeschoben ist und als Präludium dient zu einem Gebet der Gemeinde, der dritten Strophe von Luthers Choral ‚Nun bitten wir den Heiligen Geist’ (1524). 

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Zu Bachs Zeit bestimmte der lutherische Kirchenkalender mit den beiden großen Festen Ostern (beweglich) und Weihnachten (unbeweglich) über Anlage und Inhalt der Kantatensammlungen. Die Trinitatiszeit musste deutlich vier Wochen vor Weihnachten enden, so dass in einem Jahr wie 1724, als Ostern spät fiel, von den siebenundzwanzig möglichen Sonntagen nach Trinitatis vor Beginn des Tempus clausum, der ‚geschlossenen Zeit’ zwischen dem ersten Adventssonntag und Heiligabend, in der keine Kantaten oder Konzerte aufgeführt werden durften, nur fünfundzwanzig Sonntage übrig blieben.

Das bedeutete im Jahr 2000, dass wir die Kantaten, die von Bach für das Ende der Trinitatiszeit erhalten sind, irgendwo in unseren früheren Programmen unterbringen mussten.

So ergab sich bei unserem Konzert in Leipzig die Möglichkeit, die herrliche Choralkantate:

BWV 116 “Du Friedefürst, Herr Jesu Christ”

einzufügen, die am 26. November 1724 als letzte Kantate der Trinitatiszeit in Bachs zweitem Jahrgang aufgeführt worden war………………

(weitere Angaben dazu in Gardiners – Reisetagebuch)

© John Eliot Gardiner 2009
Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

 

Übersetzung: Gudrun Meier

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Kantaten-Beschreibungen von„Sir John Eliot Gardiner“ 

ist als PDF-Download nachstehend hinterlegt !

  Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungenzum 15. Sonntag nach Trinitatis

                   Gardiner   Reisetagebuch SDG 159  zum Download als PDF

  Künstler-Beitrag: Katharine Fuge, Sopran – zum Download  als PDF 

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CD’s vom Label SDG  

für den   17 und 18. Sonntag nach Trinitatis 
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.Cover:  SDG 159 –  Vol. 9
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CD-Bestellung 

Link:   CD  Bach-Kantaten – 

SDG 159 – Vol. 9

Aufführungsorte:Kantaten für den 17. und 18. Sonntag nach Trinitatis” 

CD 1 – Allhelgonakyrkan, Lund am 14. Oktober 2000

CD 2 – Thomaskirche, Leipzig am 22. Oktober 2000

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CD –  e i n s  – Inhalte:Kantaten für den “17. Sonntag nach Trinitatis”

 
BWV  47  “Wer sich selbst erhöhet, der soll erniedriget werden“ 
 
 
Gardiner Pilgrimage CD – SDG 159 – Vol.  9 – CD  1
 
 

BWV  114 “Ach, lieben Christen, seid getrost

Gardiner Pilgrimage CD – SDG 159 – Vol.  9 – CD  1

BWV 148 “Bringet dem Herrn Ehre seines Namens

Gardiner Pilgrimage CD  – SDG 159 –  Vol. 8 – CD 9

 
BWV 226 Motet: Der Geist hilft unser Schwachheit auf
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Gardiner Pilgrimage CD  – SDG 159–  Vol. 9 – CD 1
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CD –  z w e i  – Inhalte:Kantaten für den “18. Sonntag nach Trinitatis” 

BWV  96   – “Herr Christ, der ein’ge Gottessohn”

Gardiner Pilgrimage CD 159 Vol. 9  – CD 2

BWV  116 – “Du Friedefürst, Herr Jesu Christ”

Gardiner Pilgrimage CD 159 Vol. 9 – CD 2

BWV 169 – “Gott soll allein mein Herze haben”

Gardiner Pilgrimage CD 159 Vol. 9 – CD 2

BWV 668Chorale: Vor deinen Thron tret’ ich hiermit

Gardiner Pilgrimage CD 159 Vol. 9 – CD 2

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bachfest-leipzig-2013

Bachfest Leipzig 2017 vom 09.06 – 18.06.2017

“EIN SCHÖN NEW LIED” – MUSIK UND REFORMATION

 Das Bachfest 2017 steht unter dem Motto“EIN SCHÖN NEW LIED” – MUSIK UND REFORMATION Martin Luther sah in „Frau Musica“ eine göttliche Kunst, da sie den Teufeln zuwider sei. Entsprechend stellte er die Musik in eine Reihe mit der Theologie, erhob das deutschsprachige geistliche Lied zu einem festen Bestandteil des reformatorischen Programms und hielt ließ es Eingang in den Gottesdienst finden. Häufig als „schöne newe Lieder“ betitelt, verbreitete sich das neue reformatorische Liedrepertoire rasant….

Der Ticketverkauf für das Bachfest Leipzig 2017 beginnt 14. Oktober 2016.

PDF Programm Bachfest Leipzig 2017

Programm zum Download als PDF 

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S i t z p l ä n e  der Leipziger Kirchen als PDF:

Sitzplan der Thomaskirche Leipzig als PDF zum Download 

Sitzplan der Nikolaikirche Leipzig als PDF zum Download  

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Kartenvorbestellungen:

über Ticket-Online

oder

für die Konzerte innerhalb des Bachfestes

Telefonische Kartenbestellung:
Mo–Fr: 8–21 Uhr, Sa: 8–20 Uhr, So: 10–20 Uhr
Aus Deutschland: 0 18 06-56 20 30
(0,20 € pro Anruf aus den dt. Festnetzen, max. 0,60 € pro Anruf aus den dt. Mobilfunknetzen)
Aus dem Ausland: +49 -3871-2 11 41 91
(lokale Tarife) – See more at:

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V i d e o – vom Thomanerchor:

 J. S. Bach: Cantata

Johann Sebastian Bach (1685-1750)

♪ Cantata BWV 67, „Halt im Gedächtnis Jesum Christ“ (Leipzig, 1724)

i. Chorus: Halt im Gedächtnis Jesum Christ
ii. Aria (tenor): Mein Jesus ist erstanden
iii. Recitative (alto): Mein Jesu, heißest du des Todes Gift
iv. Chorale: Erschienen ist der herrlich Tag
v. Recitative (alto): Doch scheinet fast
vi. Aria (bass): Friede sei mit euch
vii. Chorale: Du Friedefürst, Herr Jesu Christ

Thomaner Jakob Wetzig, alto
Martin Patzold, tenor
Matthias Weichert, bass

Thomanerchor Leipzig
Gewandhausorchester
Georg Christoph Biller

Rondeau Production 2014

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Auf  YouTube veröffentlichte Videos der

J.S. Bach-Stiftung St. Gallen –  stelle ich hier vor:

Rudolf Lutz - Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

Rudolf Lutz Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen)

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J.S. Bach Cantata BWV 99 „Was Gott tut, das ist wohlgetan“

Aus der reformierten Kirche Trogen, Schweiz
Chor und Orchester der J. S. Bachstiftung St. Gallen
Rudolf Lutz – Musikalische Leitung
Solistin
Claude Eichenberger – Alt


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Johann Sebastian Bach – Kantate BWV 35 „Geist und Seele wird verwirret“

Erster Teil

0:44 I Concerto
6:19 II Arie (Alt): Geist und Seele wird verwirret
14:14 III Rezitativ (Alt): Ich wundre mich
15:43 IV Arie (Alt): Gott hat alles wohlgemacht

Zweiter Teil

18:56 V Sinfonia presto
22:11 VI Rezitativ (Alt): Ach, starker Gott, lass mich
23:54 VII Arie (Alt): Ich wünsche nur bei Gott zu leben

Video: J .S. Bach Kantate BWV 35 „Geist und Seele wird verwirret“


Die vollständige Kantate, ein einführender Workshop und eine Reflexion ist hier erhältlich:  http://www.bach-streaming.com

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Die DVD mit der gesamten Kantate ist erhältlich im Shop

Link:  http://www.bachstiftung.com/shop/soul-with-spirit-is-bewildered-bwv-35-dvd.html

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Weitere Informationen zur Bachstiftung:

unter www.bachstiftung.ch

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Link:  mp3 – Download –

J.S. Bach-Stiftung – bei 

Amazon – mit Hörproben

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Link zur Bachstiftung St. Gallen

mp3 J.S. Bach-Stiftung

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DVD’s  der Johann Sebastian Bach-Stiftung St. Gallen

 Bezugsquelle 

Link:   bei   j p c

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All of Bach

(Bach-Projekt in Holland)

ALL OF BACH Hinweise - News

(Bach-Projekt in Holland)

Neu: ALL OF BACH vom 23.09.2016 

J. S. Bach Kantate BWV  206  „Schleicht, spielende Wellen“

Info: zum BWV 206

Die Entstehungsgeschichte dieser Kantate ist recht kompliziert. Wenn nicht alles täuscht, hatte Bach ihre Komposition ursprünglich für die Feier des Geburtstags des Königs am 7. Oktober 1734 aufführen wollen, dann aber zurückgestellt, als bekannt wurde, dass das Königspaar wenige Tage vor dem Geburtstag persönlich in Leipzig sein werde – zu diesem Anlass hat Bach dann eilends komponierte Kantate BWV 215 aufgeführt. Erst zwei Jahre später, vielleicht am 7. Oktober 1736, hat Bach das zurückgestellte Werk vollendet und aufgeführt und wahrscheinlich einige Jahre danach (1740?) zum Namenstage des Königs mit geringfügigen Textänderungen wiederholt.

Das Werk ist als „Drama per musica“ entworfen. In der bescheidenen Handlung treten vier Flüsse als personifizierte Vertreter ihres Landes oder ihrer Stadt auf:  die Weichsel (Polen), die Elbe (Sachsen), die Donau (Österreich): Maria Josepha, die Gattin von Augustus III, war eine österreichische Prinzessin – und die Pleiße (Leipzig). Weichsel, Elbe und Donau bringen ihre Gründe vor, um den Monarchen für sich zu beanspruchen; endlich schlichtet die Pleiße den Streit: Sie entscheidet, dass die Donau das Königspaar zwar verehren, es aber den übrigen Flüssen gänzlich überlassen sollte; Weichsel und Elbe sollen sich abwechselnd in die Anwesenheit des Fürsten teilen. Schweren Herzens fügen sich die Ströme in den Richterspruch und vereinigen sich zu einem Huldigungschor an den Herrscher.

Hat aber der unbekannte Dichter damit eine zwar originelle, in ihrem Ablauf jedoch nicht gerade atemberaubende Handlung entworfen, so ist dagegen Bachs Komposition ungewöhnlich reich an musikalischen Schönheiten. Die festliche Besetzung mit Trompeten, Pauken, Querflöten, Oboen, Streichern, Continuo und vier Singstimmen lässt trotz der vorgerückten Jahreszeit des kurfürstlichen Geburtstages (7. Oktober) an eine Freiluftaufführung denken. Eingerahmt von zwei großangelegten Chorsätzen ist jedem der vier Flüsse ein Formpaar Rezitativ – Arie zugewiesen, wobei die Singstimmenlage vom Bass beginnend über Tenor und Alt zum Sopran aufsteigt; danach bringt ein Rezitativ  aller vier Solisten (wiederum in aufsteigender Folge der Stimmlagen) die Handlung zum Abschluss und leitet zugleich zum chorischen Finale über.

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Video:  J. S. Bach Kantate BWV  206  „Schleicht, spielende Wellen“

ALL OF BACH BWV 206.jpg

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Neu  J. S. Bach Orchesterwerk, BWV 1049 ‚Brandenburg‘ Konzert Nr. 4 in G-Dur

ALL OF BACH BWV 1049

Zum Anhören in das Foto oder in den Text klicken

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J.S. Bach – Kantaten-Projekt in Stuttgart

Bach:vokal

BACH:vokal Stuttgart J.S. Bach-Projekt

Die Ensembles der Stiftsmusik Stuttgart führen im Zeitraum von 2011 bis 2021 unter der künstlerischen Leitung von

Stiftskantor Kay Johannsen

an jährlich vier Bach-Wochenenden (Donnerstag, Freitag & Sonntag) und in ergänzenden Sonderkonzerten das gesamte Vokalwerk von Johann Sebastian Bach auf. Die geistlichen Kantaten erklingen dabei im Zusammenhang mit ihrer ursprünglichen Bestimmung im Kirchenjahr.

Auf der Webseite zum Projekt finden Sie alle Informationen rund um Termine, Karten, Künstler:

Link: www.bach-vokal.de

Möchten Sie in den Post-Verteiler aufgenommen werden? Dann schreiben Sie uns bitte eine kurze

Mail an:  

info@stiftsmusik-stuttgart.de

Bach: vokal auf YouTube

Professionelle Qualität in Bild und Ton: Jede Woche kommt ein Chorsatz, eine Arie oder ein Choral hinzu! So können Sie mit Bach:vokal verbunden bleiben, auch wenn gerade kein Konzert ansteht.

Unter dem nachstehenden Link sind veröffentlichte Videos auf YouTube einsehbar..!!

Link:   http://www.stiftsmusik-stuttgart.de/seiten/archiv.html

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J.S. Bach, Kantate BWV 50 „Nun ist das Heil und die Kraft“: Nr. 1 Coro doppio | solistenensemble stimmkunst | Stiftsbarock Stuttgart (Konzertmeisterin: Christine Busch) | Leitung: Kay Johannsen

Aufführung im Rahmen des Zyklus Bach:vokal, Stiftskirche Stuttgart, 26.9.2014.

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Ich wünsche allen Besuchern einen schönen Sonntag !

Herzliche Grüße

Volker

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J. S. Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Hörbeispielen und Kantaten-Beschreibung für den “19. Sonntag nach Trinitatis”


J. S. Bach-Bueste

J. S. Bach-Bueste

Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder SehprobeRadio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 11.10.2015 begehen wir den 19. Sonntag nach „Trinitatis“ 

Der 19. Sonntag nach Trinitatis hat die ganzheitliche Heilung zum Thema. „Ganzheitlich“ ist ein Schlagwort unserer Zeit, und es wäre hilfreich, wenn eine Verbindung zum heutigen Verständnis von den Predigttexten her abgeleitet werden könnte.

Die Erzählung von der Heilung des Gichtbrüchigen macht uns am heutigen 19. Sonntag nach Trinitatis deutlich, dass der Mensch nicht allein aus dem Leib besteht, der krank werden und sterben kann. Wenn Jesus heilt, so heilt er immer den ganzen Menschen, so dass auch die Seele wieder gesund wird.
oder: Krankheit zeigt uns unsere Grenzen. Sie macht uns bewusst, dass wir unseren Körper nicht unendlich belasten können. Zuletzt bereitet sie uns auch auf den Tod vor.
Insofern ist Krankheit etwas Gutes. Sie hilft uns, unsere Ziele neu zu stecken und an unsere Grenzen, die uns von Gott gesetzt sind, anzupassen. Sie gibt uns die Möglichkeit, auszuruhen und uns auf das Wesentliche zu besinnen.

Auch die Seele kann nicht unbegrenzt belastet werden. Auch sie braucht Phasen der Ruhe und Entspannung; einer hat es mal so formuliert: die Seele baumeln lassen, das ist es, was wir brauchen. Wenn Gott sich uns mit seiner heilenden Kraft zuwendet, dann immer so, dass er beides meint, unseren Leib und unsere Seele. Das Heil, das er uns schenkt, seine Heilung ist vollkommen und lässt nichts aus.

Wochenspruch:  

Heile du mich, Herr, so werde ich heil. Hilf du mir, so ist mir geholfen. (Jer 17, 14)

Wochenlied:

„Nun lasst uns Gott, dem Herren, Dank sagen“ (EG 320)

YouTube – Musikvideo zum Wochenlied

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(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten für den “ 19. Sonntag nach Trinitatis 

BWV    5  –  “Wo soll ich fliehen hin”

BWV  48 –   Ich elender Mensch, wer wird mich erlösen”

BWV  56 –  “Ich will den Kreuzstab gerne tragen”

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R a d i o – Programme mit Bach-Kantaten:

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WDR3 – Geistliche Musik

Sendung: 09:05 bis 10:00 Uhr.

WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html

Allgemein-Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/

Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/suche.html?medium=R&sender=3

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:.

Geistliche Musik – Sonntag: 09:05 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach 

BWV 5 „Wo soll ich fliehen hin“

Kantate zum 19. Sonntag nach Trinitatis für Soli, Chor, Bläser, Streicher und Basso continuo;

Susanne Rydén, Sopran / Pascal Bertin, Countertenor

Gerd Türk, Tenor / Peter Kooy, Bass

Bach Collegium Japan

Leitung: Masaaki Suzuki

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NDRkultur

Sonntag: 08:03 – 08:40Uhr

Livestream –Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRkultur – Kantate

Sendung Sonntag: 08:03 – 08:40Uhr 

Johann Sebastian Bach

BWV 56 „Ich will den Kreuzstab gerne tragen“

Matthias Goerne, Bariton

Salzburger BachchorAlbrecht Mayer, Oboe

Camerata Academica Salzburg

Leitung: Roger Norrington

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

Programm: 

http://www.sr-online.de/sronline/sr2/programmvorschau/index.html

Webradio:  

http://www.sr-online.de/sr2/351/5305.html

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Auszüge aus dem Programm:.

Sonntag 08:04 – 09:00 Uhr

Bach-Kantate

BWV 56 “Ich will den Kreuzstab gerne tragen

Kantate am 19.Sonntag nach Trinitatis, BWV 56
(„Kreuzstab-Kantate“)

Dominik Wörner (Bass)

Bach Collegium Saarbrücken

Leitung: Rainer Oster

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SWR2 (Kulturradio)

Sendung: 08:03 bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik am Sonntag um 08:03 bis 08:30 Uhr

SWR2 – Kantate

Johann Sebastian Bach

BWV 5 „Wo soll ich fliehen hin“

Edith Mathis (Sopran) Trudeliese Schmidt (Alt)

Peter Schreier (Tenor) Dietrich Fischer-Dieskau (Bariton)

Münchener Bach-Chor und Münchener Bach-Orchester

Leitung: Karl Richter

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rbb kulturradio

Sendung Sonntag: 09:30 bis 10:00 Uhr

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio  

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag von 09:30 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 48 “Ich elender Mensch, wer wird mich erlösen

Kantate am 19. Sonntag nach Trinitatis

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mdr – figaro

Sendung Sonntag: 06:15 bis 07:00 Uhr Kantate

Programm:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/programm/

mdr-figaro Live:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/index.html

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mdr – figaro

Auszüge aus dem Programm:

Johann Sebastian Bach:

06:15 Uhr – Einführung zur Kantate

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06:30 Uhr Kantate

Georg Philipp Telemann  (1681-1767)

„Herr, strafe mich nicht in deinem Zorn“ TWV 1:771

Anna Prohaska, Sopran; Susanne Langner, Alt;

Hans-Jörg Mammel, Tenor; Henryk Böhm, Bariton

Dresdner Kammerchor, Dresdner Barockorchester

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Bayern-Klassik

Sendung Sonntag: 08:05 bis 08:30 Uhr

Live-Stream:

(Es ist zu empfehlen, den VLC Media Player,  den man kostenlos aus dem Internet herunterladen kann – zu benutzen!)

http://streams.br-online.de/br-klassik_2.m3u

oder

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Bayern-Klassik

Auszüge aus dem Programm:

Sonntag  um  08:05 Uhr bis 08:40 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 56 “Ich will den Kreuzstab gerne tragen

Kantate zum 19. Sonntag nach Trinitatis

Peter Harvey, Bass;

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Videos: 

mit Bach-Kantaten für den 19. Sonntag nach Trinitatis

BWV    5  –  “Wo soll ich fliehen hin”

BWV  48 –   “Ich elender Mensch, wer wird mich erlösen”

BWV  56 –  “Ich will den Kreuzstab gerne tragen”

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/ YouTube: BW 5  –  “Wo soll ich fliehen hin” (Interpret: Koopman )

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/YouTube: BWV 48  –  “Ich elender Mensch, wer wird mich erlösen”   –  Koopman )

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/YouTube: BWV 56  –  “Ich will den Kreuzstab gerne tragen”    (Interpret: Herreweghe ) 

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In loser Reihenfolge stelle ich bemerkenswerte Werke

von J.S. Bach sowie aus der Bach-Familie – u.a. Barock-Komponisten vor..!!

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Johann Hermann Schein  * 20. Januar 1586 in Grünhain; † 19. November 1630 in Leipzig war ein deutscher Dichter und Komponist des Barock. Er war Thomaskantor von 1616 bis 1630.

Einer der Vorgänger von Johann Sebastian Bach als Thomas-Kantor war Johann Hermann Schein ( 1586-1630). In seiner kurzen Lebenszeit entfaltete Schein eine rege Kompositionstätigkeit.Obwohl Schein, anders als sein Freund Heinrich Schütz, niemals in Italien war, nahm er das “ moderne“ italienische Repertoire begeistert auf. So war der Untertitel dieser Sammlung Fontana Israel auf “ italian-madrigalische Manier“. Die Sammlung geistlicher Madrigale, ein Pendant zur Geistlichen Chormusik 1648 von Schütz. Eine kompositorische Gipfelleistung der deutschen Musik aus der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts. 26 Madrigale auf deutsche geistliche Texte.

Schein deutet den Text tief aus,dem Wort des Bibeltextes wird bis in die Nuancen gefolgt. Die Satztechnik mit Generalbass folgt dem italienischen Vorbild. Prima le parole- im Vordergrund steht die musikalische Zeichnung des Textes. Diese Sammlung ist ein grosses Denkmal des deutschen Frühbarock.
Herreweghe steht ein excellentes Profi-Ensemble zur Verfügung ( man nenne nur Elisabeth Scholl oder Mark Padmore).

(Von Sagittarius)

Link für eine CD

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Video: „Israelis Brünnlein“

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Sir John Eliot Gardiner – Kantaten-Beschreibungen

Kantaten für den 19. Sonntag nach Trinitatis 

Erlöserkirche Potsdam, am 20. Oktober 2000

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 Kantaten-Beschreibung: BWV 5 „Wo soll ich fliehen hin.“ 

Ein ganz anderer, doch ebenfalls im Dresdner Gesangbuch für diesen Sonntag bestimmter Choral liefert den Bezugspunkt wie auch den Titel für Bachs Kantate für das folgende Jahr,

BWV 5 „Wo soll ich fliehen hin.“

Auszulegen ist sie zunächst nach dem Muster von BWV 48  ‚Ich elender Mensch’: Zwischen dem Gelähmten und der von Sünde beladenen Seele wird in den ersten drei Sätzen eine Verbindung geschaffen, während die letzten vier Nummern schildern, wie Christus
seine Vergebung den Gläubigen zuteil werden lässt. Doch damit enden die Parallelen. Heermanns Text ‚Auf meinen lieben Gott’ und die dazu gehörige Melodie beherrschen die Form und die musikalische Substanz der einleitenden Fantasie; sogar das instrumentale Vorspiel, ein imitierender Dialog für paarige Oboen und Violinen, basieren auf der
diminuierten Choralmelodie, und das gilt auch für die Melodielinien der drei tieferen Stimmen. Die einzelnen Phrasen der klobigen Melodie heben sich von der instrumentalen Kulisse ab, die aus kleinen Stimmtauschfragmenten besteht und die furchtsame Seele andeutet.

Während sich Bach in der Kantate des vergangenen Jahres mit körperlicher Pein und dem Gift der Sünde befasste, widmet er sich hier 5 der heilenden, reinigenden Kraft des heiligen Blutes, das ‚so große Wunder tut’ und ‚mich von meinen Flecken leer macht’ (Nr. 2). (Das erinnerte mich auf Anhieb an jene wundersamen Präparate, die in der biologisch-dynamischen Landwirtschaft verwendet werden: Eine Konzentration von fünf Gramm auf sechzig Liter Wasser kann einen Hektar Feldfrüchte düngen.) Lebendigen Ausdruck findet diese spirituelle Alchimie in der hinreißenden Tenor-Arie mit obligater Bratsche, in der die heilende Wirkung der sich ‚reichlich ergießenden göttlichen Quelle’ geschildert wird. Jede der Stimmen entnimmt das Stichwort für ihren Einsatz den schleudernden, fließenden Gesten der Bratsche – den reinigenden Bewegungen des Prototyps einer barocken Waschmaschine.

In dem zentralen vierten Satz greift Bach noch einmal auf die Melodie von Heermans Choral zurück und setzt sie kontrapunktisch gegen die gemessene Rezitation der Alt. Sie ist für eine Oboe bestimmt; doch wie in dem einleitenden Chor von BWV 48 wäre kein Text nötig gewesen, um bei den Hörern zu Bachs Zeit die geeignete Assoziation auszulösen, so dass zum Beispiel die Behauptung des Sängers, dass ‚Angst und Pein nicht mehr gefährlich sein’ müssen, wahrgenommen werden konnte als Gegenpart zu dem Trostspruch des Chorals ‚Er kann mich allzeit retten / aus Trübsal, Angst und Nöten’. Diese Versicherung, dass Befreiung und Triumph in Aussicht stehen, ist das Stichwort für eine der kraftvollsten Bass-Arien Bachs im deklamatorischen Stil (Nr. 5), in der die Trompete (ein ungemein anspruchsvolles Obligato) gegen das übrige Orchester gesetzt ist, um dem ‚Höllenheer’ zu trotzen. Doch wenn, wie es offensichtlich häufig der Fall war, die vornehmeren Mitglieder der Gemeinde vorzogen, während des vierstündigen Gottesdienstes in diesem Augenblick zu erscheinen, gerade noch rechtzeitig, um die Predigt zu hören, so mögen die wiederholten Rufe ‚Verstumme! Verstumme!’ sie beim Aufsuchen ihrer Plätze auf der Kirchenbank und Begrüßen von Bekannten und 6 Verwandten für eine Weile im Schach gehalten haben.

 
© John Eliot Gardiner 2005
 
.
Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

 

Übersetzung: Gudrun Meier

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Kantaten-Beschreibungen von„Sir John Eliot Gardiner“ 

ist als PDF-Download nachstehend hinterlegt !

 Sir Gardiner Kantaten-Beschreibungenzum 19. Sonntag nach Trinitatis

                   Gardiner   Reisetagebuch SDG 110  zum Download als PDF

 Künstler-Beitrag: Anne Schumann, Violine – zum Download  als PDF 

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CD’s vom Label SDG  

Cover:  SDG 110 –  Vol. 10

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CD-Bestellung  – CDs “SDG 110 – Vol. 10″

Link:   CD  Bach-Kantaten – 

Aufführungsorte:Kantaten für den “19. Sonntag nach Trinitatis

und das „Reformationsfest” 

Veranstaltungsorte:

CD 1 – Erlöserkirche, Potsdam am 20. Oktober 2000

CD 2 Schlosskirche, Wittenberg am 31. Oktober 2000

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CD –  e i n s  – Inhalte:Kantaten für den “19. Sonntag nach Trinitatis”

 
BWV  5 “Wo soll ich fliehen hin“ 
 
 
Gardiner Pilgrimage CD – SDG 110 – Vol. 10 – CD  1
 
 

BWV 48 “Ich elender Mensch, wer wird mich erlösen

Gardiner Pilgrimage CD – SDG 110 – Vol. 10 – CD  1

BWV 56 “Ich will den Kreuzstab gern tragen

Gardiner Pilgrimage CD – SDG 110 – Vol. 10CD  1

BWV 90 “Es reißet euch ein schrecklich Ende”  – (Für den 25. Sonntag nach Trinitatis)
Gardiner Pilgrimage CD – SDG 110 – Vol. 10 – CD  1
 

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CD –  z w e i  – Inhalte:Kantaten für das “Reformationsfest” 

BWV  79  – “Gott der Herr ist Sonn und Schild”

Gardiner Pilgrimage CD – SDG 110 – Vol. 10 – CD  2

BWV 80 – “Ein feste Burg ist unser Gott”

Gardiner Pilgrimage CD – SDG 110 – Vol. 10 – CD  2

BWV 192 – “Nun danket alle Gott”   (Kantate für verschiedene Bestimmungen, wahrscheinlich für das Reformationsfest ?)

Gardiner Pilgrimage CD – SDG 110 – Vol. 10 – CD  2

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bachfest-leipzig-2013

Bachfest Leipzig 2016 – vom 10.06. bis 19.06.2016

»Geheimnisse der Harmonie«

”Das Bachfest 2016 steht unter dem Motto » Geheimnisse der Harmonie «

Freuen Sie sich auf prominente Interpreten:

Thomanerchor, das Gewandhausorchester,dirigiert von Riccardo Chailly,

Monteverdi Choir unter der Leitung von ­Sir John Eliot Gardiner (Matthäuspassion BWV 244

am 16.06.2016 um 20 Uhr Thomaskirche Leipzig)

Les Arts Florissants unter William Christie, den RIAS Kammerchor und die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, dirigiert von Roger Norrington, sowie Balthasar-Neumann–Chor und – Ensemble

Christian Tetzlaff, Martin Stadtfeld und das Klenke-Quartett werden das Programm mit außergewöhnlichen Kammermusikbeiträgen bereichern. Unter dem Motto »nichts als Meisterstücke« erklingen, besonders am »Kantatentag«, zahlreiche Kantaten aus Bachs erstem Leipziger Kantatenjahrgang in chronologischer Abfolge.

Der Ticketverkauf für das Bachfest Leipzig 2016 beginnt am 15. Oktober 2015.

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Programm Bachfest 2016  Download als PDF 

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S i t z p l ä n e  der Leipziger Kirchen als PDF:

Sitzplan der Thomaskirche Leipzig als PDF zum Download 

Sitzplan der Nikolaikirche Leipzig als PDF zum Download  

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Kartenvorbestellungen:

über Ticket-Online

oder

für die Konzerte innerhalb des Bachfestes

über das Bach-Archiv Leipzig:

Bach-Archiv Leipzig

Stiftung bürgerlichen Rechts
Thomaskirchhof 16
04109 Leipzig

Telefon:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 33

Fax:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 35

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V i d e o – vom Bach-Archiv:

 J.S. Bach: Cantata

Johann Sebastian Bach (1685-1750)

Thomanerchor – BWV 228 Bach-Motette „Fürchte dich nicht in bin bei dir“
Aufnahme aus der Nikolaikirche Leipzig im Oktober 2009.

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Auf  YouTube veröffentlichte Videos der

J.S. Bach-Stiftung St. Gallen –  stelle ich hier vor:

Rudolf Lutz - Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

Rudolf Lutz – Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen)

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J.S. Bach Cantata BWV 99 „Was Gott tut, das ist wohlgetan“

Kantate BWV 99 zum 15. Sonntag nach Trinitatis

Fünfter Satz (Arie, duett sopran, alt) aus der Kantate BWV 99 („Was Gott tut, das ist wohlgetan“), aufgeführt durch die J. S. Bach-Stiftung St. Gallen. Als Solisten wirken Julia Neumann und Claude Eichenberger.

Musikalischer Leiter: Rudolf Lutz

Die DVD enthält die Filmaufnahmen der kompletten Kantate, den Einführungsworkshop sowie die Reflexion des Referenten. Zudem beinhaltet die DVD das Filmportrait der J. S. Bach-Stiftung.

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YouTube – Video 

BWV 99 – J. S. Bach Cantata  -Fünfter Satz (Arie, duett sopran, alt) aus der Kantate BWV 99 („Was Gott tut, das ist wohlgetan“), aufgeführt durch die J. S. Bach-Stiftung St. Gallen.

Solisten:

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Weitere Informationen zur Bachstiftung:

unter http://www.bachstiftung.ch/bach-stiftung.html

Die DVD mit der gesamten Kantate ist erhältlich im Shop

Link: http://www.bachstiftung.ch/shop/was-gott-tut-das-ist-wohlgetan-bwv-99-dvd.html

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Link:  mp3 – Download –

J.S. Bach-Stiftung – bei 

Amazon – mit Hörproben

Link:

mp3 J.S. Bach-Stiftung

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DVD’s der Johann Sebastian Bach-Stiftung St. Gallen

neue Bezugsquelle ab sofort: –

Link:   bei   j p c

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News der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

Thomaskirche Leipzig

Im Oktober 2015 ist das Ensemble der J.S. Bach-Stiftung unter der Leitung von Rudolf Lutz wieder in der Bach-Stadt Leipzig par excellence zu hören.

Der erste Auftritt unserer Künstler findet im Rahmen der traditionellen Samstagsmotette der Thomaskirche statt, und zwar in Form eines Kantatenkonzerts in Anlehnung an unsere Trogener Abende — mit Werkeinführung (Karl Graf, Rudolf Lutz), Reflexion und doppelter Aufführung. Das Ensemble der J.S. Bach-Stiftung wird auch am Sonntagsgottesdienst vom 18. Oktober unter der Leitung von Rudolf Lutz mitwirken. Teile des Konzertprogramms vom Samstag werden erneut aufgeführt.

Samstag, 17. Oktober 2015
13:30 Uhr, Gemeindesaal Matthäi-Haus, Dittrichring 12:
Werkeinführung mit Karl Graf und Rudolf Lutz

Kartenverkauf ab 13:00 Uhr Eintritt 7,00 €

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15:00 Uhr, Thomaskirche. „Motette“:

„Mein Herze schwimmt im Blut“. Kantate BWV 199 von Johann Sebastian Bach
Reflexion n. A.
„Mein Herze schwimmt im Blut“. Kantate GWV 1152/12b von Johann Christoph Graupner

Sonntag, 18. Oktober 2015
9:30 Uhr, Thomaskirche. Gottesdienst:
Musikalische Teile aus dem Samstagsprogramm

Orchester der J.S. Bach-Stiftung
Rudolf Lutz, Leitung
Nuria Rial, Sopran
Plamena Nikitassova, Violine
Lenka Torgersen, Violine

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All of Bach

(Bach-Projekt in Holland)

ALL OF BACH Hinweise - News

Neu: ALL OF BACH vom 09.10.2015 

J. S. Bach Orgelwerk BWV 655 „Trio super: Herr Jesu Christ, dich zu uns wend“ 

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Neu: J. S. Bach Orgelwerk BWV 655 Trio super: Herr Jesu Christ dich zu uns wend“

ALL OF BACH BWV 655 Orgelwerk

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J. S. Bach Orchesterwerk, BWV 1049 ‘Brandenburg’ Konzert Nr. 4 in G-Dur

ALL OF BACH BWV 1049

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J.S. Bach – Kantaten-Projekt in Stuttgart

Bach:vokal

BACH:vokal Stuttgart J.S. Bach-Projekt

Die Ensembles der Stiftsmusik Stuttgart führen im Zeitraum von 2011 bis 2021 unter der künstlerischen Leitung von

Stiftskantor Kay Johannsen

an jährlich vier Bach-Wochenenden (Donnerstag, Freitag & Sonntag) und in ergänzenden Sonderkonzerten das gesamte Vokalwerk von Johann Sebastian Bach auf. Die geistlichen Kantaten erklingen dabei im Zusammenhang mit ihrer ursprünglichen Bestimmung im Kirchenjahr.

Auf der Webseite zum Projekt finden Sie alle Informationen rund um Termine, Karten, Künstler:

Link: www.bach-vokal.de

Möchten Sie in den Post-Verteiler aufgenommen werden? Dann schreiben Sie uns bitte eine kurze

Mail an:  

info@stiftsmusik-stuttgart.de

Bach: vokal auf YouTube

Professionelle Qualität in Bild und Ton: Jede Woche kommt ein Chorsatz, eine Arie oder ein Choral hinzu! So können Sie mit Bach:vokal verbunden bleiben, auch wenn gerade kein Konzert ansteht.

Unter dem nachstehenden Link sind veröffentlichte Videos auf YouTube einsehbar..!!

Link:   http://www.stiftsmusik-stuttgart.de/seiten/archiv.html

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J.S. Bach, Kantate BWV 98 „Was Gott tut, das ist wohlgetan”: Nr. 1 Coro Was Gott tut, das ist wohlgetan”

| solistenensemble stimmkunst | Stiftsbarock Stuttgart (Konzertmeisterin: Christine Busch) | Leitung: Kay Johannsen – Aufführung im Rahmen des Zyklus’ Bach:vokal

J.S. Bach, Kantate BWV 98 „Was Gott tut, das ist wohlgetan”: Nr. 2 Recitativo „Ach Gott! wenn wirst du mich einmal von meiner Leidensqual” & Nr. 3 AriaHört, ihr Augen, auf zu weinen” |

Nils Giebelhausen (Tenor), Franziska Bobe (Sopran), Meike Güldenhaupt (Oboe)

J.S. Bach, Kantate BWV 98 „Was Gott tut, das ist wohlgetan”: Nr. 4 Recitativo „Gott hat ein Herz, das des Erbarmens Überfluss” & Nr. 5 Aria „Meinen Jesum lass ich nicht”

| Lena Sutor-Wernich (Alt), Ekkehard Abele (Bass)

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Ich wünsche allen Besuchern einen schönen Sonntag !

Herzliche Grüße

Volker

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J. S. Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Hörbeispielen und Kantaten-Beschreibung für den “18. Sonntag nach Trinitatis” und Michaelisfest


 

Der ehemalige Karl-Marx-Platz vor der Paulinerkirche, April 1952. Wirkungstätte von J. S. Bach. Die Sprengung der Paulinerkirche erfolgte am 30. Mai 1968 um 9:58 Uhr auf Anordnung des Staatsratsvorsitzenden der DDR Walter Ulbricht. Obwohl sie den Krieg fast unbeschädigt überstanden hatte, wurde sie nach Beschluss der SED-geführten Stadtverwaltung und auf Betreiben der Universität 1968 gesprengt.

Der ehemalige Karl-Marx-Platz vor der Paulinerkirche, April 1952.
Wirkungstätte von J. S. Bach. Die Sprengung der Paulinerkirche erfolgte am 30. Mai 1968 um 9:58 Uhr auf Anordnung des Staatsratsvorsitzenden der DDR Walter Ulbricht.
Obwohl sie den Krieg fast unbeschädigt überstanden hatte, wurde sie nach Beschluss der SED-geführten Stadtverwaltung und auf Betreiben der Universität 1968 gesprengt.

Video. Sprengung der Paulinerkirche in Leipzig

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Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder SehprobeRadio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 04.10.2015 begehen wir den 18. Sonntag nach Trinitatis

Der 18. Sonntag nach Trinitatis ist bestimmt vom Evangelium über das „höchste Gebot“, das sowohl von der Gottesliebe als auch der Nächstenliebe redet. Dies gibt uns erneut Gelegenheit, über das Verhältnis der Christen zum jüdischen Volk nachzudenken, denn dieses höchste Gebot stammt in seiner zweifachen Ausrichtung vollständig aus der jüdischen Tradition. Allerdings haben die anderen Texte nicht immer das „höchste Gebot“ im Sinn, sondern reden auch von der Nachfolge im Allgemeinen. Der alttestamentliche Text ist die Perikope mit den „10 Geboten“.

Am 18. Sonntag nach Trinitatis hören wir die Antwort Jesu auf die Frage, was das höchste Gebot sei, als das Gebot, nach dem wir unser Leben ausrichten sollen. Es ist nicht leicht, diesem Gebot in jeder Situation zu folgen, und wir erfahren oft, dass wir an Gott und unserem Nächsten schuldig werden. Um so wichtiger ist für uns, dass einer dieses Gebot vollständig erfüllt hat: Jesus Christus.

Wochenspruch:  

Dies Gebot haben wir von ihm, dass, wer Gott liebt, dass der auch seinen Bruder liebe. (1. Joh 4, 21)

Wochenlied:

„Herzlich lieb hab ich dich, o Herr“ (EG 397)

YouTube – Musikvideo zum Wochenlied

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(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten für den “ 18. Sonntag nach Trinitatis 

BWV     96   –  Herr Christ, der einge Gottessohn

BWV   169  –  Gott soll allein mein Herze haben

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Bach-Kantaten zum „Michaelisfest“ Fest des Erzengels Michael

BWV    19  –  Es erhub sich ein Streit

BWV   50  –   Nun ist das Heil und die Kraft

BWV 130  –  Herr Gott, dich loben alle wir

BWV 149  –  Man singet mit Freuden vom Sieg

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R a d i o – Programme mit Bach-Kantaten:

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WDR3 – Geistliche Musik

Sendung: 09:05 bis 10:00 Uhr.

WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html

Allgemein-Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/

Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/suche.html?medium=R&sender=3

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:.

Geistliche Musik – Sonntag: 09:05 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach 

BWV 169  „Gott soll allein mein Herze haben“

Kantate am 18. Sonntag nach Trinitatis für Alt, Bläser, Streicher und Basso continuo;

Claude Eichenberger, Alt;

Orchester der J. S. Bach-Stiftung St. Gallen,

Leitung: Rudolf Lutz

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NDRkultur

Sonntag: 08:03 – 08:40Uhr

Livestream –Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRkultur – Kantate

Sendung Sonntag: 08:03 – 08:40Uhr 

Johann Sebastian Bach

BWV 169  „Gott soll allein mein Herze haben“

Marianne Beate Kielland, Alt

Bach Vocalensemble Köln / Kölner Kammerorchester

Leitung: Helmut Müller-Brühl

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

Programm: 

http://www.sr-online.de/sronline/sr2/programmvorschau/index.html

Webradio:  

http://www.sr-online.de/sr2/351/5305.html

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Auszüge aus dem Programm:.

Sonntag 08:04 – 09:00 Uhr

Bach-Kantate

BWV 96 „Herr Christ, der einge Gottessohn“

Kantate am 18. Sonntag nach Trinitatis

Wilhelm Wiedl, Knabensopran / Paul Esswood, Countertenor

Kurt Equiluz, Tenor / Philippe Huttenlocher, Bass

Tölzer KnabenchorConcentus musicus Wien

Leitung: Nikolaus Harnoncourt

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SWR2 (Kulturradio)

Sendung: 08:03 bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik am Sonntag um 08:03 bis 08:30 Uhr

SWR2 – Kantate

Johann Sebastian Bach

BWV 169  „Gott soll allein mein Herze haben“

Kantate am 18. Sonntag nach Trinitatis für Alt, Bläser, Streicher und Basso continuo;

Claude Eichenberger, Alt;

Orchester der J. S. Bach-Stiftung St. Gallen,

Leitung: Rudolf Lutz

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rbb kulturradio

Sendung Sonntag: 09:30 bis 10:00 Uhr

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio  

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag von 09:30 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 96 Herr Christ, der einge Gottessohn“

Kantate BWV 96 am 18. Sonntag nach Trinitatis

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mdr – figaro

Sendung Sonntag: 06:15 bis 07:00 Uhr Kantate

Programm:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/programm/

mdr-figaro Live:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/index.html

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mdr – figaro

Auszüge aus dem Programm:

Johann Sebastian Bach:

06:15 Uhr – Einführung zur Kantate

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06:30 Uhr Kantate

Johann Sebastian Bach

BWV 169 „Gott soll allein mein Herze habe“

Kantate zum 18. Sonntag nach Trinitatis,

Junko Takamaya, Sopran; Andreas Scholl, Countertenor;

Michael Feyfar, Tenor; Raitis Grigalis, Bass;

Kammerorchester Basel

Leitung: Julia Schröder

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Bayern-Klassik

Sendung Sonntag: 08:05 bis 08:30 Uhr

Live-Stream:

(Es ist zu empfehlen, den VLC Media Player,  den man kostenlos aus dem Internet herunterladen kann – zu benutzen!)

http://streams.br-online.de/br-klassik_2.m3u

oder

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Bayern-Klassik

Auszüge aus dem Programm:

Sonntag  um  08:05 Uhr bis 08:40 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 169 „Gott soll allein mein Herze habe“

Kantate zum 18. Sonntag nach Trinitatis,

Junko Takamaya, Sopran; Andreas Scholl, Countertenor;

Michael Feyfar, Tenor; Raitis Grigalis, Bass;

Kammerorchester Basel

Leitung: Julia Schröder

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Videos: 

mit Bach-Kantaten für den 18. Sonntag nach Trinitatis

BWV     96   –  Herr Christ, der einge Gottessohn

BWV   169  –   Gott soll allein mein Herze haben

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/ YouTube: BW 96  –  Herr Christ, der einge Gottessohn“ (Interpret: Harnoncourt )

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/YouTube: BWV 114 –  Ach lieben Christen, seid getrost   –  Leonhardt )

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/YouTube: BWV 148  –  Bringet dem Herrn Ehre seines Namens    (Interpret: S D G ) 

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Videos Bach-Kantaten zum „Michaelisfest“ Fest des Erzengels Michael

BWV    19  –  „Es erhub sich ein Streit

BWV   50  –   Nun ist das Heil und die Kraft

BWV 130  –  Herr Gott, dich loben alle wir

BWV 149  –   Man singet mit Freuden vom Sieg

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 / YouTube: BWV 19 –  Es erhub sich ein Streit   –  Harnoncourt  )

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YouTube: BWV 50 –  Nun ist das Heil und die Kraftt   –  Suzuki )

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YouTube: BWV130  –  Herr Gott, dich loben alle wir   –  (Harnoncourt )

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YouTube: BWV 149  –  Man singet mit Freuden vom Sieg   –  Leonhardt )

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Sir John Eliot Gardiner – Kantaten-Beschreibungen

Kantaten für den 18. Sonntag nach Trinitatis 

Thomaskirche, Leipzig am 22. Oktober 2000

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Kantaten-Beschreibung: BWV 169  Gott soll allein mein Herze haben

Dann folgte BWV 169 “Gott soll allein mein Herze haben”, die letzte und, meiner Meinung nach, in sich stimmigste und schönste Arie von Bachs Kantaten für Alt solo. Wie BWV 35, sechs Wochen zuvor aufgeführt, enthält sie Sätze aus einem früheren Instrumentalkonzert, das für obligate Orgel eingerichtet wurde. Hier sind es das Präludium und die zweite Arie (Nr. 5), die ihren Ursprung in dem verloren gegangenen Werk hatten, das möglicherweise für Oboe, Flöte oder Oboe d’amore bestimmt war und das Bach später zu dem bekannten Cembalokonzert E-dur, BWV 1053 umarbeitete. (Es kann auch als echtes Orgelkonzert, das Bach für die Einweihung der neuen Silbermannorgel 1725 in der Dresdener Sophienkirche geschrieben hatte und bei dieser Gelegenheit selbst spielte, wieder aufgetaucht sein.) Die umfangreiche Sinfonia, die das Werk einleitet und drei neue, teilweise unabhängige Stimmen für Oboen enthält, gibt der Kantate zusätzliches Gewicht. Der Satz für obligate Orgel ist hier sehr viel sicherer und überzeugender als zum Beispiel in Vergnügte Ruh BWV 170. Bach-Forscher haben sich bisher noch nicht mit der Frage befasst, ob Bach für die sechs Kantaten für Solostimme, die er im Vorfeld des Advents 1726 komponierte, die Libretti selbst unter dem Aspekt ausgesucht hat, ob sie sich für eine vokalsolistische Verarbeitung eignen, in welchem Maß er in ihren Aufbau eingegriffen haben könnte oder ob ihm die Texte von den Geistlichen vorgeschrieben wurden und ihm, da sie die Frömmigkeit des einzelnen Menschen behandeln, keine andere Wahl ließen, als sie als Solowerke zu verarbeiten. 

In seiner andächtigen Klarheit und äußeren Schlichtheit dürfte das erste vokale Arioso auch den im armseligsten Büßerhemd wandelnden Pietisten in Leipzig zugesagt haben. Es beginnt mit einem Motto im Basso continuo, das dann zur Altstimme weitergereicht wird und sich wie ein Rondomotiv verhält, indem es den unterschwelligen Bezug des anonymen Librettos auf das Sonntagsevangelium umrahmt, das Gottes Liebe zum Thema hat, und in freier Umkehrung am Anfang der ersten Arie (Nr. 3) erscheint, während das verzierte Orgelobligato im Menuettrhythmus fortfährt und vorwiegend diatonisch bleibt. Eine enge Zusammenarbeit Bachs mit seinem Librettisten bei der Formulierung dieses Mottos, so meint Dürr, sei die Voraussetzung gewesen, um eine übergreifende Einheit zu schaffen, die von einem einzelnen rhetorisch abgeleiteten Gedanken (propositio) herrührt, der einen implizierten Dialog zwischen dieser Figur – dem wiederholten Textabschnitt ‚Gott soll allein mein Herze haben’ – und ihrer Ausdeutung (confirmatio) erlaube, die sie im Rezitativ erfährt. Es ist ein hervorragendes Beispiel für Bachs Geschick, den Ermahnungen zeitgenössischer Musiktheoretiker nachzukommen – so Mauritius Vogt, der dafür plädierte, den ‚Text an sich zu reißen’ (1719), damit ein textbezogener musikalischer Ausdruck erreicht werden könne, der laut Johann David Heinichen (1711) das ‚wahre Ziel der Musik’ sei. Die sanfte Stimmung beharrlicher Frömmigkeit, die auf der Beachtung des doppelten Gebotes Christi basiert, steht in äußersten Gegensatz zu der Strenge und unvergesslichen Eindringlichkeit, mit der Bach diese Gebote drei Jahre früher in Du sollt Gott, deinen Herren, lieben BWV 77 verkündet hatte.

Außerordentlich eindrucksvoll ist auch, wie Bach dem bereits vorhandenen Siciliano für Streicher (Nr. 5), dem langsamen Satz seines früheren Konzertes für Oboe oder Orgel oder Cembalo, eine völlig neue Gesangslinie hinzufügt. Mit ihrem Thema des Abschieds vom weltlichen Leben, ihrem unregelmäßigen Satzrhythmus und Reimschema gibt sie David Schulenbergs Behauptung Gewicht, der Text müsse zur Verwendung in dem vorhandenen Contrafactum eigens geschrieben oder zumindest adaptiert worden sein. Sie ist ebenso kunstfertig gestaltet und mit jeder Note ebenso gelungen wie in seinem Cembalokonzert in Wir müssen durch viel Trübsal BWV 146, dessen Grundstock er um vier neue Gesangslinien erweitert hat. Dieser ausgedehnten Zurückweisung weltlicher Versuchungen zugunsten der Liebe Gottes folgt im Rezitativ (Nr. 6) eine kurze Erinnerung an das zweite Gebot (‚Doch meint es auch dabei mit eurem Nächsten treu’), das gewissermaßen als nachträgliche Betrachtung eingeschoben ist und als Präludium dient zu einem Gebet der Gemeinde, der dritten Strophe von Luthers Choral ‚Nun bitten wir den Heiligen Geist’ (1524). 

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Zu Bachs Zeit bestimmte der lutherische Kirchenkalender mit den beiden großen Festen Ostern (beweglich) und Weihnachten (unbeweglich) über Anlage und Inhalt der Kantatensammlungen. Die Trinitatiszeit musste deutlich vier Wochen vor Weihnachten enden, so dass in einem Jahr wie 1724, als Ostern spät fiel, von den siebenundzwanzig möglichen Sonntagen nach Trinitatis vor Beginn des Tempus clausum, der ‚geschlossenen Zeit’ zwischen dem ersten Adventssonntag und Heiligabend, in der keine Kantaten oder Konzerte aufgeführt werden durften, nur fünfundzwanzig Sonntage übrig blieben.

Das bedeutete im Jahr 2000, dass wir die Kantaten, die von Bach für das Ende der Trinitatiszeit erhalten sind, irgendwo in unseren früheren Programmen unterbringen mussten.

So ergab sich bei unserem Konzert in Leipzig die Möglichkeit, die herrliche Choralkantate:

BWV 116 “Du Friedefürst, Herr Jesu Christ”

einzufügen, die am 26. November 1724 als letzte Kantate der Trinitatiszeit in Bachs zweitem Jahrgang aufgeführt worden war………………

(weitere Angaben dazu in Gardiners – Reisetagebuch)

© John Eliot Gardiner 2009
Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier

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Kantaten-Beschreibungen von„Sir John Eliot Gardiner“ 

ist als PDF-Download nachstehend hinterlegt !

 Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungenzum 15. Sonntag nach Trinitatis

                   Gardiner   Reisetagebuch SDG 159  zum Download als PDF

 Künstler-Beitrag: Katharine Fuge, Sopran – zum Download  als PDF 

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CD’s vom Label SDG  

für den   17 und 18. Sonntag nach Trinitatis 
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.Cover:  SDG 159 –  Vol. 9
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CD-Bestellung 

Link:   CD  Bach-Kantaten – 

SDG 159 – Vol. 9

Aufführungsorte:Kantaten für den 17. und 18. Sonntag nach Trinitatis” 

CD 1 – Allhelgonakyrkan, Lund am 14. Oktober 2000

CD 2 – Thomaskirche, Leipzig am 22. Oktober 2000

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CD –  e i n s  – Inhalte:Kantaten für den “17. Sonntag nach Trinitatis”

 
BWV  47  “Wer sich selbst erhöhet, der soll erniedriget werden“ 
 
 
Gardiner Pilgrimage CD – SDG 159 – Vol.  9 – CD  1
 
 

BWV  114 “Ach, lieben Christen, seid getrost

Gardiner Pilgrimage CD – SDG 159 – Vol.  9 – CD  1

BWV 148 “Bringet dem Herrn Ehre seines Namens

Gardiner Pilgrimage CD  – SDG 159 –  Vol. 8 – CD 9

 
BWV 226 Motet: Der Geist hilft unser Schwachheit auf
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Gardiner Pilgrimage CD  – SDG 159–  Vol. 9 – CD 1
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CD –  z w e i  – Inhalte:Kantaten für den “18. Sonntag nach Trinitatis” 

BWV  96   – “Herr Christ, der ein’ge Gottessohn”

Gardiner Pilgrimage CD 159 Vol. 9  – CD 2

BWV  116 – “Du Friedefürst, Herr Jesu Christ”

Gardiner Pilgrimage CD 159 Vol. 9 – CD 2

BWV 169 – “Gott soll allein mein Herze haben”

Gardiner Pilgrimage CD 159 Vol. 9 – CD 2

BWV 668Chorale: Vor deinen Thron tret’ ich hiermit

Gardiner Pilgrimage CD 159 Vol. 9 – CD 2

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bachfest-leipzig-2013

Bachfest Leipzig 2016 – vom 10.06. bis 19.06.2016

»Geheimnisse der Harmonie«

”Das Bachfest 2016 steht unter dem Motto » Geheimnisse der Harmonie «

Freuen Sie sich auf prominente Interpreten:

Thomanerchor, das Gewandhausorchester,dirigiert von Riccardo Chailly,

Monteverdi Choir unter der Leitung von ­Sir John Eliot Gardiner (Matthäuspassion BWV 244

am 16.06.2016 um 20 Uhr Thomaskirche Leipzig)

Les Arts Florissants unter William Christie, den RIAS Kammerchor und die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, dirigiert von Roger Norrington, sowie Balthasar-Neumann–Chor und – Ensemble

Christian Tetzlaff, Martin Stadtfeld und das Klenke-Quartett werden das Programm mit außergewöhnlichen Kammermusikbeiträgen bereichern. Unter dem Motto »nichts als Meisterstücke« erklingen, besonders am »Kantatentag«, zahlreiche Kantaten aus Bachs erstem Leipziger Kantatenjahrgang in chronologischer Abfolge.

Der Ticketverkauf für das Bachfest Leipzig 2016 beginnt am 15. Oktober 2015.

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Programm Bachfest 2016  Download als PDF 

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S i t z p l ä n e  der Leipziger Kirchen als PDF:

Sitzplan der Thomaskirche Leipzig als PDF zum Download 

Sitzplan der Nikolaikirche Leipzig als PDF zum Download  

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Kartenvorbestellungen:

über Ticket-Online

oder

für die Konzerte innerhalb des Bachfestes

über das Bach-Archiv Leipzig:

Bach-Archiv Leipzig

Stiftung bürgerlichen Rechts
Thomaskirchhof 16
04109 Leipzig

Telefon:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 33

Fax:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 35

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V i d e o – vom Bach-Archiv:

 J.S. Bach: Cantata

Johann Sebastian Bach (1685-1750)

♪ Cantata BWV 67, „Halt im Gedächtnis Jesum Christ“ (Leipzig, 1724)

i. Chorus: Halt im Gedächtnis Jesum Christ
ii. Aria (tenor): Mein Jesus ist erstanden
iii. Recitative (alto): Mein Jesu, heißest du des Todes Gift
iv. Chorale: Erschienen ist der herrlich Tag
v. Recitative (alto): Doch scheinet fast
vi. Aria (bass): Friede sei mit euch
vii. Chorale: Du Friedefürst, Herr Jesu Christ

Thomaner Jakob Wetzig, alto
Martin Patzold, tenor
Matthias Weichert, bass

Thomanerchor Leipzig
Gewandhausorchester
Georg Christoph Biller

Rondeau Production 2014

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Auf  YouTube veröffentlichte Videos der

J.S. Bach-Stiftung St. Gallen –  stelle ich hier vor:

Rudolf Lutz - Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

Rudolf Lutz Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen)

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J.S. Bach Cantata BWV 99 „Was Gott tut, das ist wohlgetan“

Kantate BWV 99 zum 15. Sonntag nach Trinitatis

Fünfter Satz (Arie, duett sopran, alt) aus der Kantate BWV 99 („Was Gott tut, das ist wohlgetan“), aufgeführt durch die J. S. Bach-Stiftung St. Gallen. Als Solisten wirken Julia Neumann und Claude Eichenberger.

Musikalischer Leiter: Rudolf Lutz

Die DVD enthält die Filmaufnahmen der kompletten Kantate, den Einführungsworkshop sowie die Reflexion des Referenten. Zudem beinhaltet die DVD das Filmportrait der J. S. Bach-Stiftung.

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YouTube – Video 

BWV 99 – J. S. Bach Cantata  -Fünfter Satz (Arie, duett sopran, alt) aus der Kantate BWV 99 („Was Gott tut, das ist wohlgetan“), aufgeführt durch die J. S. Bach-Stiftung St. Gallen.

Solisten:

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Weitere Informationen zur Bachstiftung:

unter http://www.bachstiftung.ch/bach-stiftung.html

Die DVD mit der gesamten Kantate ist erhältlich im Shop

Link: http://www.bachstiftung.ch/shop/was-gott-tut-das-ist-wohlgetan-bwv-99-dvd.html

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Link:  mp3 – Download –

J.S. Bach-Stiftung – bei 

Amazon – mit Hörproben

Link:

mp3 J.S. Bach-Stiftung

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DVD’s der Johann Sebastian Bach-Stiftung St. Gallen

neue Bezugsquelle ab sofort: –

Link:   bei   j p c

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News der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

Thomaskirche Leipzig

Im Oktober 2015 ist das Ensemble der J.S. Bach-Stiftung unter der Leitung von Rudolf Lutz wieder in der Bach-Stadt Leipzig par excellence zu hören.

Der erste Auftritt unserer Künstler findet im Rahmen der traditionellen Samstagsmotette der Thomaskirche statt, und zwar in Form eines Kantatenkonzerts in Anlehnung an unsere Trogener Abende — mit Werkeinführung (Karl Graf, Rudolf Lutz), Reflexion und doppelter Aufführung. Das Ensemble der J.S. Bach-Stiftung wird auch am Sonntagsgottesdienst vom 18. Oktober unter der Leitung von Rudolf Lutz mitwirken. Teile des Konzertprogramms vom Samstag werden erneut aufgeführt.

Samstag, 17. Oktober 2015
14:00 Uhr, Gemeindesaal Matthäi-Haus, Dittrichring 12:
Werkeinführung mit Karl Graf und Rudolf Lutz

15:00 Uhr, Thomaskirche. „Motette“:

„Mein Herze schwimmt im Blut“. Kantate BWV 199 von Johann Sebastian Bach
Reflexion n. A.
„Mein Herze schwimmt im Blut“. Kantate GWV 1152/12b von Johann Christoph Graupner

Sonntag, 18. Oktober 2015
9:30 Uhr, Thomaskirche. Gottesdienst:
Musikalische Teile aus dem Samstagsprogramm

Orchester der J.S. Bach-Stiftung
Rudolf Lutz, Leitung
Nuria Rial, Sopran
Plamena Nikitassova, Violine
Lenka Torgersen, Violine

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All of Bach

(Bach-Projekt in Holland)

ALL OF BACH Hinweise - News

(Bach-Projekt in Holland)

Neu: ALL OF BACH vom 02.10.2015 

J. S. Bach Orchesterwerk, BWV 1049

‚Brandenburg‘ Konzert Nr. 4 in G-Dur

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Neu  J. S. Bach Orchesterwerk, BWV 1049 ‚Brandenburg‘ Konzert Nr. 4 in G-Dur

ALL OF BACH BWV 1049

Zum Anhören in das Foto klicken

J. S. Bach – BWV 1105  – Orgelwerk:  “Jesu, meine Freude”

ALL OF BACH Neu BWV 1105 Jesu meine Freude

Zum Anhören in das Foto klicken

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J.S. Bach – Kantaten-Projekt in Stuttgart

Bach:vokal

BACH:vokal Stuttgart J.S. Bach-Projekt

Die Ensembles der Stiftsmusik Stuttgart führen im Zeitraum von 2011 bis 2021 unter der künstlerischen Leitung von

Stiftskantor Kay Johannsen

an jährlich vier Bach-Wochenenden (Donnerstag, Freitag & Sonntag) und in ergänzenden Sonderkonzerten das gesamte Vokalwerk von Johann Sebastian Bach auf. Die geistlichen Kantaten erklingen dabei im Zusammenhang mit ihrer ursprünglichen Bestimmung im Kirchenjahr.

Auf der Webseite zum Projekt finden Sie alle Informationen rund um Termine, Karten, Künstler:

Link: www.bach-vokal.de

Möchten Sie in den Post-Verteiler aufgenommen werden? Dann schreiben Sie uns bitte eine kurze

Mail an:  

info@stiftsmusik-stuttgart.de

Bach: vokal auf YouTube

Professionelle Qualität in Bild und Ton: Jede Woche kommt ein Chorsatz, eine Arie oder ein Choral hinzu! So können Sie mit Bach:vokal verbunden bleiben, auch wenn gerade kein Konzert ansteht.

Unter dem nachstehenden Link sind veröffentlichte Videos auf YouTube einsehbar..!!

Link:   http://www.stiftsmusik-stuttgart.de/seiten/archiv.html

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J.S. Bach, Kantate BWV 98 „Was Gott tut, das ist wohlgetan”: Nr. 1 Coro Was Gott tut, das ist wohlgetan”

| solistenensemble stimmkunst | Stiftsbarock Stuttgart (Konzertmeisterin: Christine Busch) | Leitung: Kay Johannsen – Aufführung im Rahmen des Zyklus’ Bach:vokal

J.S. Bach, Kantate BWV 98 „Was Gott tut, das ist wohlgetan”: Nr. 2 Recitativo „Ach Gott! wenn wirst du mich einmal von meiner Leidensqual” & Nr. 3 AriaHört, ihr Augen, auf zu weinen” |

Nils Giebelhausen (Tenor), Franziska Bobe (Sopran), Meike Güldenhaupt (Oboe)

J.S. Bach, Kantate BWV 98 „Was Gott tut, das ist wohlgetan”: Nr. 4 Recitativo „Gott hat ein Herz, das des Erbarmens Überfluss” & Nr. 5 Aria „Meinen Jesum lass ich nicht”

| Lena Sutor-Wernich (Alt), Ekkehard Abele (Bass)

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Ich wünsche allen Besuchern einen schönen Sonntag !

Herzliche Grüße

Volker

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