Renovierung Bach-Museum Leipzig beendet Neueröffnung am 20. März 2010

Hallo Bach-Freunde!

Neueröffnung Bach-Museum Leipzig - (Grafik Gregor Fuchshuber und Partner)

Am 20. und 21. März 2010, dem Wochenende um Bachs 325. Geburtstag, wird das erweiterte und neu gestaltete Bach-Museum Leipzig eröffnet. Das Festwochenende beginnt mit einem großen Publikumstag am Samstag. Angeboten werden Führungen, Konzerte und ein buntes Programm für die ganze Familie. Im Anschluss an einen Festakt im Alten Rathaus übergibt Bundespräsident Horst Köhler am Sonntag, 21. März 2010 das neue Bach-Museum offiziell an die Besucher. An diesem Tag findet auch die traditionelle Geburtstagsfeier für Bach rund um den Thomaskirchhof statt. Mit dem Geburtstagskonzert in der Thomaskirche klingt das Eröffnungswochenende aus.

Samstag, 20. März 2010

Eröffnung des neuen Bach-Museums // Publikumstag

Programm:

10.00 h // Bach-Museum, Foyer
Begrüßung durch Oberbürgermeister Burkhard Jung

10.00–18.00 h // Bach-Museum, Werkstatt
Bastelangebote für kleine und große Bach-Freunde

11.00 h // Bach-Museum, Sommersaal
»BACH – Szenen eines Lebens.« Ein musikalisches Puppenspiel über das Leben Johann Sebastian Bachs mit dem Arche Nova Theater. Uraufführung.

Meike Kreim (Puppenspielerin) und Frank Schenke (Puppenspieler)
11.00–16.00 h // Bach-Archiv, Bibliothek
Tag der offenen Tür

12.00–12.30 h // Thomaskirchhof
Musik mit dem Bläser-Collegium Leipzig vom Erkerfenster des Bach-Museums

12.00 h / 14.00 h // Bach-Archiv, Bibliothek
Zimelienschau in der Bibliothek mit Kostbarkeiten aus der Sammlung

13.00 h / 14.00 h / 15.00 h / 16.00 h / 17.00 h // Bach-Museum, Sommersaal
Musik mit dem Ensemble Noema

13.30 h /14.30 h / 15.30 h / 16.30 h / 17.30 h // Bach-Museum, Sommersaal
Instrumentenvorstellung mit Cornelia Osterwald

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Sonntag, 21.03.2010 | ab 15:00 Uhr | Bach-Museum geöffnet

Eröffnung des neuen Bach-Museums und 325. Bach-Geburtstag

15.00 h // Thomaskirchhof, Bach-Denkmal (bei Regen: Bach-Museum, Foyer)
»Leipzig gratuliert Bach«
Geburtstagsständchen der Leipziger und Tortenanschnitt.

Anschließend ist das neue Bach-Museum bis 18.00 h für Besucher geöffnet.

15.00–18.00 h // Bach-Museum, Werkstatt
Bastelangebote für kleine und große Bach-Freunde

ACHTUNG: Wegen des Besuchs des Bundespräsidenten öffnet das neue Bach-Museum an diesem Tag erst am Nachmittag.

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Das Thomaskonzert am Sonntag, 21. März 2010 um 17 Uhr in der Thomaskirche ist krönender Abschluss des Festwochenendes, an dem das Neue Bach-Museum eröffnet wird und Leipzig Johann Sebastian Bachs 325. Geburtstag feiert.

Hochkarätig besetzt mit dem Thomanerchor Leipzig, dem Leipziger Barockorchester, Knabensolisten des Thomanerchores, Martin Petzold (Tenor) und Gotthold Schwarz (Bass) unter der Leitung von Thomaskantor Georg Christoph Biller erklingen Werke von Bach und Telemann. Die beiden Bach-Kantaten „Wie schön leuchtet der Morgenstern“ und „Himmelskönig, sei willkommen“ werden umrahmt von Telemanns 71. Psalm „Deus judicium tuum“ und „Jauchzet dem Herrn“ in einer Bachschen Ergänzung. Die besondere Kostbarkeit im Programm ist eine jüngst wiederentdeckte Kantate von Carl Philipp Emanuel Bach: „Ich bin vergnügt mit meinem Stande“, deren originales Aufführungsmaterial von 1725 nun in der Schatzkammer des neuen Bach-Museums ausgestellt ist.

Karten zu 20, 15 und 12 Euro sind im Thomasshop an der Thomaskirche, im Museumsshop des Bach-Museums, an allen – Link: Ticket-Online-Vorverkaufsstellen und an der Abendkasse erhältlich. Leipzig-Pass-Inhaber erhalten Karten zu 5 Euro an der Abendkasse.

Der Museumsshop des Bach-Museums am Thomaskirchhof 16 hat bereits wieder geöffnet! +)

Informationen: Link: www.bachmuseumleipzig.de

Grüsse

Volker

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+) Text: BachArchiv

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4 Gedanken zu „Renovierung Bach-Museum Leipzig beendet Neueröffnung am 20. März 2010

  1. Wolfgang

    Liebe Bach-FreundINNEN!

    Endlich ist es soweit! Und Volker hat es uns aufbereitet, dass wir jetzt schon im neu-alten Bachmuseum schnuppern können.

    Da muß ich unbedingt dabei sein! So treffe ich am Sonntagmorgen rechtzeitig zum Thomas-Gottesdienst in Leipzig an. Pfr.C.Wolff höre ich gerne zu, doch viel lieber der Bach-Kantate ‚Wie schön leuchtet d.Morgenstern (BWV 1)Maria Verkündigung, auch Advent+Weihnachten), die dann um 17 Uhr im Thomas-Konzert mit ‚Himmelskönig, sei willkommen (BWV 182) zusammen nochmal für 15 € wiederholt wird. Diese Reihenfolge wundert mich, denn eigentlich gehört ‚Himmelskönig‘ als Passions-Kantate für Palmsonntag in den Gottesdienst. Da sollte die Leipziger Geistlichkeit schon drauf achten, dass der heutige Thomaskantor auch die liturgisch passenden Kantaten in den Gottesdienst bringt. Vor 280 Jahren hätte das in der Thomas-Kirche einen Disput ausgelöst.Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich dann nochmal in die Thomaskirche gehe, da ja nachmittags das neue Museum vom Bundespräsidenten eröffnet wird, das mich ja so anzieht.
    Wie dem auch sei-, ich hoffe, diesen Bach-Geburtstag auf dem Thomas-Kirchhof erleben zu dürfen und werde Euch selbstverständlich davon berichten. Vielleicht treffe ich ja unseren Leipziger blog-Teilnehmer Alex. Alex-, melde Dich bitte mal bei mir.

    Gruß

    @Wolfgang

    Antworten
  2. Montanus

    Lieber Wolfgang,
    was die Wahl der Kantaten zum kommenden Sonntag in der Thomaskirche angeht:
    Die Aufführung der Kantaten in einem „Festkonzert“ hätte vor 280 gewiss Dispute ausgelöst, genauer: So etwas wäre unmöglich gewesen.
    Aber: Billers Wahl ist sinnvoll, weil liturgisch passend! Mag BWV 1 auch „weihnachtlich“ anmuten – das Fest Mariä Verkündigung ist am 25. März, also exakt in der nächsten Woche!
    Übrigens, so kann man bei Dürr nachlesen, dürfte das Weimarer Werk BWV 182 auch in Leipzig am Fest Mariä Verkündigung präsentiert worden sein; eine Palmarum-Kantate aus der Leipziger Zeit gibt es nicht, weil dort an diesem Tag keine Aufführung möglich war.
    Ich wünsche Dir gute Stunden in der Bachstadt!
    Montanus.

    Antworten
  3. Volker

    Lieber Montanus,

    zum BWV 182 „Himmelskönig sei willkommen“ wollte es der Zufall, dass bereits bei der ersten Aufführung 1714 in Weimar Palmarum und Marie Verkündigung auf einen Tag zusammengefallen waren. Was in Weimar möglich war, das BWV 182 an Palmarum aufzuführen, ist in Leipzig undenkbar gewesen, zur Fastenzeit wurden keine Kantaten aufgeführt, Hut ab für den Mut von Biller sich darüber hinweg zusetzten und es aufzuführen.
    Die Passions-Oratorien erklingen ja neuerdings auch in der Hochsommerzeit in St. Thomae – oder wie zum Bachfest 2008 in Köthen im September – und keiner stört sich mehr daran, das ist die Neuzeit, alte Zöpfe haben ausgedient…!!

    Herzlichen Gruß
    Volker

    Antworten
  4. Wolfgang

    Lieber Montanus!

    Mea culpa-, ich hätte den Dürr Bd 1 S.226 richtig lesen sollen. Steht zwar ‚Palmarum’drüber, aber wie Du richtig bemerkst, ist BWV 182 in Weimar 1714 entstanden, wo die für Kirchenmusik ‚geschlossene Zeit‘ nicht gehalten wurde.
    Auch mit dem Datum ‚Maria Verkündigung‘ habe ich mich geirrt, die Ankündigung des Engels + Empfängnis sollte schon 9 Monate vor der Geburt liegen.

    Das nächste Mal passe ich besser auf.

    Gruß

    @Wolfgang

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