Schlagwort-Archive: Robin Blaze (countertenor)

Radio-Sendungen mit Klassischer-Musik für den Zeitraum vom 22.04.2014 bis 27.04.2014


Hallo zusammen,

Ostern ist schon fast vorbei, aber auch die nächste Woche bietet ein paar schöne Sendungen. Persönlich freue ich mich auf die Übertragung des Ring Barock-Konzertes beim NDR. Es war ein richtig tolles Konzert.

Einmal gesammelt Dank für die lieben Ostergrüße

Euch allen eine schöne Woche

Barbara

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Radio-Sender im Internet zu empfangen..!!

Link:  https://meinhardo.wordpress.com/webradios-im-internet-mit-klassischer-musik/ 

Roberts Tischempfänger für UKW, DAB + und WiFi Fotorechte: Wilske

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Dienstag, 22.4.2014

SWR2

9.05 – 10.00 h

Unser größter Kirchencomponist …?

Gottfried August Homilius zum 300. Geburtstag (1)

Einen der besten Komponisten evangelischer Kirchenmusik sahen die Zeitgenossen in ihm, und doch: Sein Werk geriet schnell in Vergessenheit. Am 2. Februar hatte Gottfried August Homilius seinen 300. Geburtstag. 30 Jahre war er Musikdirektor der Dresdner Kreuz-, Frauen- und Sophienkirche. Ob er Bachs Schüler war, ist nicht gesichert, die Aufführungen seiner Werke in der Leipziger Nikolaikirche hat er auf jeden Fall miterlebt. Er selbst entwickelte den neuen galanten und empfindsamen Stil, den auch Bachs Söhne verfolgten. Taucht man in sein Leben ein, glaubt man sich im Dresden des 18. Jahrhunderts wiederzufinden, wie es in Canalettos Lithografien erscheint, und lauscht Arien und Chorsätzen von eigentümlicher Schönheit.

Mittwoch23.4.2014

SWR2

9.05 – 10.00 h

Unser größter Kirchencomponist …?

Gottfried August Homilius zum 300. Geburtstag (2)

Freitag, 25.4.2014

MDR figaro

20.05 – 22.00 h

Carl Loewe Festtage Löbejün

Live aus der Stadthalle „Historisches Stadtgut“ in Löbejün: Eröffnungskonzert Auszüge aus den Oratorien „Gutenberg“, „Die Festzeiten“, „Hiob“ und „Die Auferweckung des Lazarus“, aus der Oper „Die drei Wünsche“ sowie a-cappella-Chormusik von Carl Loewe Erstaufführung der Ouvertüre und der Chöre zu Raupach’s dramatischer Phantasie „Das Märchen ein Traum oder: Die Reise nach Rom“ von Carl Loewe Hallenser Madrigalisten, Staatskapelle Halle, Leitung: Enrico Rummel

Deutschlandfunk

22.05 – 22.50 h

Johann Sebastian Bach: Concerti für Violine, Streicher und Basso Continuo a-Moll, BWV 1041 und E-Dur, BWV 1042 Konzert für 2 Violinen, Streicher und Basso Continuo d-Moll, BWV 1043 Rekonstruktionen der Concerti für Violine, Streicher und Basso Continuo d-Moll, BWV 1052 und g-Moll, BWV 1056

Giuliano Carmignola, Violine Mayumi Hirasaki, Violine Concerto Köln Deutschlandfunk Kammermusiksaal, Juli 2013

Samstag26.4.2014

NDR kultur

20.05 – 22.00 – 24.00 h

Prisma Musik

Thema: Zum 250. Todestag von Johann Mattheson

Eine Sendung von Holger Böning

Mit Johann Mattheson begegnet uns eine außergewöhnliche Persönlichkeit der frühen Aufklärung, ein Sänger, Komponist und Kantor, ein Musikpublizist und Musiktheoretiker. Mit seiner Zeitschrift „Critica Musica“ stiftete er im deutschen Sprachraum eine Tradition scharfer Kritik, die in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts durch Lessing fortgesetzt wurde. Als Musikkritiker nutzte er erstmals das neue Mittel periodischen Publizierens, um das Prinzip der Kritik innerhalb des Musiklebens und der Musikwissenschaft zu etablieren.

20:00 Nachrichten, Wetter

22:00 Variationen zum Thema

Werke von Johann Mattheson

Sonaten Nr. 8 h-Moll und Nr. 5 G-Dur aus „Der brauchbare Virtuoso“

Trio Corelli

Ausschnitte aus „Der für die Sünde der Welt gemarterte und sterbende Jesus“, Oratorium – Brockes-Passion –

Mechthild Bach und Dorothee Wohlgemut, Sopran

Kai Wessel, Altus

Wilfried Jochens und Gerd Türk, Tenor

Ekkehard Abele, Bass

Academia Filarmonica / Ltg.: Marie Theres Brand

Sonntag, 27.4.2014

NDR

11.00 – 13.00 h Ring Barock

J. Kuhnau / J. S. Bach: Der Gerechte kommt um, Motette Johann Sebastian Bach: Messe G-Dur BWV 236 Georg Friedrich Händel: Te Deum D-Dur HWV 283 – Dettinger Te Deum

Anna Lucia Richter, Sopran – Robin Blaze, Countertenor – Martin Platz, Tenor – Dominik Köninger, Bass

NDR Chor NDR Radiophilharmonie

Ltg.: Bernard Labadie

Aufnahme vom 28. März 2014 im Galeriegebäude Herrenhausen

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Danke liebe Barbara für deine interessanten und ergiebigen Rundfunk-Sendungen.

Herzliche Grüße

Volker

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Neue Reihe: Leipziger Thomas-Kantoren vor und nach J.S. Bach – Sebastian Knüpfer (1633 bis 1676)


Die ehemalige Thomasschule an der Thomaskirche Leipzig

Liebe Bach-Freunde(innen) !

Es sollte in einem Bach-Blog unbedingt einen Thread geben: „Leipziger Thomas-Kantoren“ vor und nach den Lebensjahren von J.S. Bach.

Beginnen möchte ich heute mit dem Thomas-Kantor:

Sebastian Knüpfer (1633 bis 1676)

Als Thomaskantor war Sebastian Knüpfer (1633 bis 1676) einer der Amtsvorgänger J.S. Bach’s. Er stammte aus dem böhmischen Asch, war der Sohn eines Kantors und Organisten, und besuchte zunächst das Gymnasium in Regensburg.
Nach Leipzig ging er, um an der Universität zu studieren. Doch nicht die Philosophie sollte seinen Lebensweg prägen: 1657 wurde Knüpfer zum Thomaskantor berufen. 1663 erschien eine Sammlung mit Madrigalen und Kanzonetten im Druck; die meisten Werke Knüpfers aber sind lediglich in Abschriften überliefert.
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Sebastian Knüpfer (auch Knüpffer)
getauft am 6. (oder 7.)September 1633 in Asch (böhmisches Vogtland, später Böhmen); † 10. Oktober 1676 in Leipzig) war ein deutscher Komponist und Kirchenmusiker. Der Sohn des Ascher Kantors und Organisten Thomas Knüpfer erhielt die erste Ausbildung bei seinem Vater.
Es ist überliefert, dass er bereits mit zehn Jahren in seinem Heimatort den Organistendienst versah. Von 1646 bis 1654 besuchte er das Gymnasium in Regensburg, wo zu seinen wichtigsten Lehrern der dortige Ephorus Balthasar Balduin, der Sohn Friedrich Balduins wurde. Später ging nach Leipzig, wo er unter anderem unter Johann Adam Scherzer Philosophie studierte. Hier konnte er 1657 mit Unterstützung Johann Philippis die Nachfolge Tobias Michaels im Amt des Thomaskantors der Thomasschule antreten.
Um Knüpfer bildete sich ein Kreis angesehener Musiker (u. a. der Nikolaikantor Elias Nathusius, die Thomasorganisten Gerhard Preisenden und Jakob Weckmann und der Arzt Johann Kaspar Horn), der Leipzig den Ruf eines bedeutenden Musikzentrums einbrachte. In der Laudatio zum Tode Knüpfers hieß es: „Die Wahl Knüpfers gereichte dem Musikleben Leipzigs zum Heile und dem Thomaskantorat zum Segen.“ Neben seiner musikalischen Tätigkeit machte er sich auch als Philologe einen guten Namen. 1658 heiratete er Maria Sabina Hagen, mit welcher er drei Söhne und zwei Töchter hatte.In Asch wurde 1925 ein Platz nach ihm benannt.

Die meisten Werke Knüpfers sind nie gedruckt worden. Er schrieb Motetten, Geistliche Konzerte, Kantaten und Messen. Er komponierte für die Kaiserkrönung Leopolds I. 1658 und für den Aachener Frieden von 1668. 1663 erschien eine Sammlung von Madrigalen und Kanzonetten im Druck.

(Quelle: Wikipedia)

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Bei Recherchen fand ich ein bemerkenswertes YouTube-Video von Sebastian Knüpfer “ und möchte das Vokal-Werk vorstellen:
Text: 
„Wenn mein Stündlein vorhanden ist, und ich soll hinfahren meine Straße so g’leit du mich, Herr Jesus Christ, mit Hülff‘ mich nicht verlasse; mein‘ Seel‘ an meinem letzten End, befehl ich dir in deine Händt; du wollst sie wohl bewahren.“

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Die Thomaskantoren zu Leipzig:
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… | Thidericus (um 1295) | … | Johannes Steffani de Orba (1436–1443) | Thomas Ranstete (1443–1444) | Peter Seehausen (um 1460) | Martin Klotzsch (um 1470) | Johannes Fabri de Forchheym (um 1472) | Ludwig Götze (ab 1480) | Gregor Weßnig (1482–1488) | Heinrich Höfler (1488–1490) | Nikolaus Zölner (um 1494) | Johannes Conradi (um 1508) | Johann Scharnagel (um 1513) | Georg Rhau (1518–1520) | Johannes Galliculus (1520–1525) | Valerian Hüffeler (1526–1530) | Johann Hermann (1531–1536) | Wolfgang Jünger (1536–1539) | Johannes Bruckner (1539–1540) | Ulrich Lange (1540–1549) | Wolfgang Figulus (1549–1551) | Melchior Heger (1553–1564) | Valentin Otto (1564–1594) | Sethus Calvisius (1594–1615) | Johann Hermann Schein (1615–1630) | Tobias Michael (1631–1657) | Sebastian Knüpfer (1657–1676) | Johann Schelle (1677–1701) | Johann Kuhnau (1701–1722) | Johann Sebastian Bach (1723–1750) | Johann Gottlob Harrer (1750–1755) |Johann Friedrich Doles (1756–1789) | Johann Adam Hiller (1789–1801) | August Eberhard Müller (1801–1810) | Johann Gottfried Schicht (1810–1823) | Christian Theodor Weinlig (1823–1842) |Moritz Hauptmann (1842–1868) | Ernst Friedrich Richter (1868–1879) | Wilhelm Rust (1880–1892) | Gustav Schreck (1893–1918) | Karl Straube (1918–1939) | Günther Ramin (1939–1956) | Kurt Thomas (1957–1960) | Erhard Mauersberger (1961–1972) | Hans-Joachim Rotzsch (1972–1991) | Georg Christoph Biller (seit 1992)

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Grüße

Volker