Taschenbuch, Das Weihnachsoratoium, J.S. Bach


Hallo,
es naht sich so langsam wieder das Weihnachtsfest und das Weihnachtsoratorium von J.S. Bach wird wieder angehört oder ein Konzert-Besuch steht an.
Darüber gibt es eine neuzeitliche Beschreibung über das „WO“ von J.S. Bach in einer Taschenbuchausgabe von Walter Blankenburg als Autor verfasst.

Kurzbeschreibung


Das Buch ist eine umfassende Einführung in das Weihnachts-Oratorium von J. S. Bach. Die Betrachtung gilt dem gesamten Aufbau des Werkes, dem Text und der musikalischen Gestaltung im ganzen wie im einzelnen. Blankenburg erörtert die historischen Voraussetzungen und Zusammenhänge, die bestimmend für die Anlage des Weihnachts-Oratoriums als Oratorium geworden sind, geht auf den Text mit seiner Verbindung von Bibelwort, Kirchenliedstrophen und madrigalischer Dichtung ein und erläutert die der gottesdienstlichen Bestimmung entsprechende Aufgliederung in sechs Teile.

Er weist nach, daß es sich nicht um eine lose Reihe von Kantaten, sondern um eine textlich und musikalisch geschlossene Einheit der sechs Teile handelt. Ausführlich beschreibt er das vielfach angewandte Parodieverfahren und widmet sich eingehend der musikalischen Durchgestaltung im einzelnen, wobei er auch die zu Bachs Zeit gültige Lehre von den musikalischen Redefiguren und die musikalische Symbolik mit einbezieht. Sein Anliegen ist es, über eine Werkbeschreibung mit Analysen hinaus den Sinn von Bachs Musik zu deuten.

Meiner Meinung nach eine bemerkenswerte Hilfe, das WO neu zu interpretieren und sich mit neuen „Wissenschaftlichen-Erkenntnissen“ persönlich auseinanderzusetzten.
Grüsse
Volker

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Spiegel-Interview mit dem Klassik-Exzentriker J.E. Gardiner


@Alex sagt:


Hallo,
mir ist heute ein bemerkenswertes Interview im „SPIEGEL“ mit Gardiner aufgefallen.

Bildrechte: http://www.spiegel.de/kultur/musik/
Ein rustikaler Ökobauer wird weich

Von Kai Luehrs-Kaiser
Ferien für die Ohren: John Eliot Gardiner, berühmt-berüchtigt als Divo der Alten Musik, hat sich den Meister des herbstlichen Schwermuts vorgeknöpft – und zeigt auf seiner neuen CD einen so frischen wie entspannten Brahms….

Zum Artikel vom SPIEGEL den unten stehenden Link anklicken..!!

Grüsse
Alex

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Gesamt-Einspielung der Orgelwerke von J. S. Bach, Gerhard Weinberger


Hallo,

aus besonderem Anlass möchte ich einen Hinweis geben auf die Gesamt-Einspielung der Orgelwerke von J.S. Bach durch Prof. Gerhard Weinberger, Dozent an der Musikhochschule in Detmold.

Cover: Gesamteinspielung Orgelwerke J.S. Bach, Weinberger


Zum Inhalt der CD:

Diese neue Gesamteinspielung der Orgelwerke Bachs ist bisher die umfangreichste, die je erschienen ist. Es wurden nicht nur die authentischen Werke und alle Bearbeitungen Bachs aufgenommen, sondern auch zahlreiche Werke „zweifelhafter Echtheit“, z. T. Welt-Ersteinspielungen (inklusive der gerade wiederentdeckten Choralfantasie BWV 1128). Auch die Auswahl der Instrumente – historische Orgeln aus dem thüringischen u. sächsischen Umkreis Bachs, ergänzt durch einige weltberühmte und wichtige Bachorgeln wie in Groningen, Grauhof oder Trondheim – ist bisher einmalig.

Gerhard Weinberger / Silbermann-Orgel Freiberger Dom,
Silbermann-Orgel St. Petri Freiberg, Wagner-Orgel Dom zu
Trondheim, Haina & Rommel-Orgel Zella-Mehlis, Wagner-Orgel
Angermünde, Treutmann-Orgel Grauhof, Trost-Orgel Altenburg,
Schnitger-Orgel Martinikerk Groningen, Thielemann-Orgel
Gräfenhain, Döring-Orgel Bettenhausen, Trost-Orgel Waltershausen, Silbermann-Orgel Ponitz, Wagner-Orgel Brandenburger
Dom, Hildebrand-Orgel St. Wenzel Naumburg, Silbermann-Orgel
Hofkirche Dresden u. a.
*** Inkl.168-seitigem Booklet in englischer Sprache

Grüsse
Volker


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Spanische Trompeten an der Collon-Orgel erobern den Herforder Stiftberg


Hallo,

eine perfekte und bemerkenswerte Orgeleinführung und ein dazu gegebenes Orgelkonzert spielte sich in St. Marien, Herford ab.


Foto: St. Marien Herford, (Fotorechte: V. Hege)

Im Rahmen einer Orgelreise nach Westfalen, durchgeführt von dem Verein “Musikfreunde St. Cosmae e. V.” Stade, in Zusammenarbeit mit der Orgelakademie Stade, wurde am 11. und 12. Oktober 2008 eine Zwischenstation in Herford eingelegt. Hier galt das besondere Interesse für das außergewöhnliche, an südeuropäischen Vorbildern orientierte Instrument der Kirche St. Marien in Herford, die „Collon-Orgel.“ Der Referent Martin Böcker, Stade, erwies sich an den zwei Tagen als ein perfekter Kenner mit der Aufführungspraxis alter Musik für Tasteninstrumente.

Collon-Orgel in St. Marien, Herford (Fotorechte: V. Hege)
Am Samstag gab es durch den Orgel-Sachverständigen und Experten für „Alte Musik“ Martin Böcker, auch für den Orgel-Laien sehr verständlich nachzuvollziehen, eine Einführung in die unterschiedlichsten Orgelarten der Barockzeit aus Frankreich, Spanien, Italien, Süd- und Mitteldeutschland. Alle Werke der Barockzeit aus den vorgenannten Ländern lassen sich an der wunderbaren Collon-Orgel wiedergeben. Seine Ausführungen zu den Spanischen Trompeten an der Collon-Orgel sorgten für Erheiterung und Bewunderung. Nach einer 1 1/2 -stündigen Erläuterung der unterschiedlichsten Facetten der Orgel mit Klangbeispielen, wurde der Besucher mit neuen Erkenntnissen und Wissen durch einen vorzüglichen Referenten und Orgelkenner – vertraut gemacht.
Das am Folgetag, Sonntag, 12.10.2008, gegebene Orgelkonzert durch Martin Böcker, Stade, untermauerten die erlangten Kenntnisse über die Klänge der Orgeln aus den genannten Ländern durch eine geschickte Werks-Auswahl.

Beginnend mit dem französischen Orgelkomponisten Nicolas de Grigny (1672-1703), wurde das

„Ave maris stella“ (Plein jeu mit c.f. im Tenor))
Fugue a 4,
Duo Dialogue sur les Grand jeux
aus „Les Hymnes des Principal Fetes de I ‚ annee“ (1699)
zu Gehör gebracht, es wurde traumhafter französischer Barockklang erzeugt, das war meisterlich und gekonnt vorgetragen worden.
Im Anschluss daran erklangen Werke spanischer Orgelkomponisten, die die St. Marien-Kirche fast erschüttern liessen.
Pablo Bruna (1611-1679)
„Tiento de segundo tono sobre la letania de la Virgen“
Mit diesem Abschnitt begann feurige spanische Orgelmusik der feinsten Art. Die ungewöhnlichen spanischen Trompeten-Klänge erbrachten eine ganz neue Sicht auf ungewöhnliche Orgelliteratur, – für uns Mitteleuropäer schmunzelnd zur Kenntnis nehmende Musik, – die begeisternd wirkt. Da wird aus der Collon-Orgel ein Spektakulum fabriziert, die den Hörer begeistert mitreisst.
Noch eins darauf gesetzt wurde mit dem anschließenden Werk des Komponisten

Juan Bautista Jose Cabanilles (1644-1712)
Tiento de Batalla de 5″ tono
Was hier zu Gehör gebracht wurde, lässt Händel mit seiner Feuerwerksmusik vor Neid erblassen. Man sieht geistig vor Augen die Batallione durch die Trompetenstösse animiert – Stellung zu beziehen, die Heerscharen werden durch diese trompetenhafte Orgelmusik ermuntert, den Angriff zu beginnen. Feuriger und grandioser kann dieses Werk dem Hörer nicht näher gebracht werden. hier erweist sich der Organist als ein Kenner der iberischen Musik und weiss das fantastisch an der hierfür hervorragend geeigneten Collon-Orgel entsprechend umzusetzten. Die Kirche bebt, der „Herforder Stiftberg“ ist bildlich im Sturm genommen worden, Dank dem hervorragenden Orgel-Interpreten „Martin Böcker“ aus Stade.
Wer mehr davon hören möchte mit dem gleichen Interpreten: „Martin Böcker“, sollte sich am

Dienstag, 4. November 2008, um 20:00 Uhr
auf den Weg machen, um diesen großartigen Orgel-Interpreten mit
„Iberische Orgelmusik aus drei Jahrhunderten“
nochmals hören und erleben zu können. Das Konzert, gegeben zum 2. Internationalen Orgelwettbewerb, in St. Marien, Herford, sollte ein weiterer Höhepunkt und Highlight sein.
Nach diesem Feuerzauber erklang Süddeutsche Musik der besonneren Art.
Georg Muffat (1653-1704), aus dem Elsass stammend. Er war Komponist und Organist in Straßburg, Wien, Salzburg und Passau tätig und schrieb das Werk:
Toccata sexta
aus „Apparatus musico organisticus“ (1699)
und von Johann Kaspar Ferdinand Fischer (1656-1746), geboren in Karlsbad/Egerland und tätig als Hofkapellmeister in Rastatt-Württemberg. Erklang die
„Passacaglia in d“
Diese süddeutschen Interpreten wurden wunderbar registrierend und mit einer brocken Klangfülle ausgestattet, prägend wiedergegeben.
Ein kleiner Ausflug nach England erfolgte mit John Blow (1649-1708)
Voluntary for single organ
A Verse for the Double Organ
Ein weiterer Höhepunkt erschloss sich anschließend mit den Werken von Johann Sebastian Bach.
„Meine Seele erhebet den Herrn“ (Magnificat)
a 2 Clav. et Pedal, BWV 648 aus den „Schübler-Chorälen“
Fuge über das Magnificat pro organo Pleno BWV 733
„Suscepit Israel“ aus dem BWV 243, Magnificat, Satz 10, Arie, Terzett für Sopran I & II, Alt,
in einer Bearbeitung für Orgel
Herausgreifen möchte ich das BWV 243, Satz 10, aus dem Magnificat als eine Orgelbearbeitung. In dem normalen Vokal-Werk ist ein zartes, ruhig fließenden Frauen-Terzett „Suscepit Israel“ zu hören hier greift der Thomaskantor in der Oboenstimme auf eine gregorianische Weise des Magnificat zurück; ebenso wie sich der Hörer an diese altvertraute Melodie erinnern mag, so entsinnt sich Gott seines bereits zugesicherten Erbarmens („recordatus misericordiae suae“).
Dieser Orgelsatz berührte mich ungemein, fantastisch wie der Interpret innig und zu Herzen gehend diese Umarbeitung als ein Orgelstück vorzutragen weiss, das war wieder die berühmte Stelle, die als ein Gänsehauterlebnis einem die Gewissheit gibt, Bach ist der „Große“, egal wie seine Musik zu Gehör gebracht wird, er ist immer stimmig und weiss die Besucher in seinen Bann zu ziehen.
Dieser Dank muss weitergegeben werden an einen fantastischen Orgel-Interpreten. Martin Böcker weiss die Barockepoche und Marienverehrung künstlerisch hervorragend vorzutragen, es war eine anderthalb-stündige Aufführung mit bewegender Orgelmusik. Die zahlreichen Besucher waren ihm zu Dank verpflichtet und spendeten enthusiastischen Schlussapplaus, was mit einer Zugabe durch den Künstler honoriert wurde.

—————————————–

Hier geht es nachstehend zur Hörprobe aus dem BWV 243, Satz 10 aus dem Magnificat von J.S. Bach

mit dem „Suscepit Israel“ das linke Dreieck links vom Banner betätigen, ein wenig Geduld, das Hörbeispiel wird geladen..!!

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Hier nochmals ein Hinweis auf den 2. Internationalen Orgelwettbewerb in St. Marien in Herford im November 2008..!!
Flyer zum 2. Internationalen Orgelwettbewerb, in Herford im November 2008

An dieser Stelle gilt nochmals mein Dank an @Wolfgang, der uns diesen schönen Tipp gegeben hatte und die OWL-Orgeltruppe daraufhin in Marsch gesetzt hat. Es waren zwei ausgiebige und inhaltsreiche Tage die wir in Herford miteinander erleben durften.

Grüsse

Volker

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Ein weiteres Interview mit Sir J. E. Gardiner bei KlassikCom


Hallo,

ein weiteres Interview mit Sir John Eliot Gardiner wurde heute von KlassikCom veröffentlicht. Aus Urheberrechtlichen Gründen darf ich nur einen Link-Verweis setzen.
„Wir versuchen nicht, ein verlorenes Nirvana wiederzufinden“

Sir John Eliot Gardiner spricht über die Musikindustrie, seinen Zugang zu Brahms, den Versuch Wagner abzuschütteln und die Herausforderungen an einen Biobauern….

Link zum Interview nachstehend:

Grüsse
Volker
P.S.
Ein Konzert mit Gardiner wird es aus vertrauenswürdiger Quelle bezogen, im Mai 2009 (Königslutter) nicht geben, es ist vorgesehen, dass er in 2010 in Königslutter im Kaiserdom mit der h-Moll-Messe von J.S. Bach auftreten wird.
Somit erübrigt sich eine Spekulation mit dem Jahr 2009, er hat anderweitige Verpflichtungen und Projekte, Deutschland wird hinten anstehen müssen, leider.

Der Kaiser-Dom / Königslutter soll dann nach Einbau der Orgel am St.Peter-und Pauls-Tag, am 29.Juni 2010 eingeweiht werden. Gleichzeit wird das 875 jahrige Bestehen des Kaiserdoms gefeiert.

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News vom Bach-Archiv – Virtuell: Auf den Spuren J. S. Bachs durch Leipzig


Hallo,
es gibt seit ein paar Tagen auf der Web-Seite vom Bach-Archiv Leipzig die Möglichkeit, einen virtuellen Spaziergang auf Bachs Spuren zu unternehmen.
Foto: von Diskussionsforum J.S. Bach und die Cantata Pilgrimage 2000 und sonstige Klassik-Themen

Foto: Das von Felix Mendelssohn-Bartholdy gestiftete Bachdenkmal (Fotorechte: v. Hege)

Foto: von Diskussionsforum J.S. Bach und die Cantata Pilgrimage 2000 und sonstige Klassik-Themennsforum

Foto: Virtueller Blick, Umgebung der Thomaskirche (Fotorechte: V. Hege)

Auf der Bach-Archiv-Webseite ist folgender Hinweis:
Unternehmen Sie einen Spaziergang auf den Spuren Johann Sebastian Bachs durch Leipzig. Im Klang Quartier, einer gemeinsamen Internetpräsenz von Bach-Archiv, Mendelssohn-Haus, Schumann-Haus und Museum für Musikinstrumente der Universität Leipzig können Sie die Bach-Stätten am Thomaskirchhof virtuell entdecken.
Viel Vergnügen!

Den Link zu dem virtuellen Angebot füge ich nachstehend bei:

Dies ist ein tolles Angebot vom Bach-Archiv und sollte das Herz eines jeden Bach-Freundes höher schlagen lassen.
Schaut Euch da einmal um, man kann jeweils auswählen, in welche Player-Größe der Film ablaufen soll.
Über einen Kommentar, wie Ihr das Angebot und den Inhalt bewertet, würde ich mich freuen.
Grüße
Volker

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Gardiner mit einer überragenden Brahms-Interpretation in der Alten Oper, Frankfurt


@Iris sagt:

Hallo,
Barbaras Nachricht mit der 1. Rezension des Gardiner-Konzertes am 30.09.2008 in der Alten Oper Frankfurt liegt mir bereits vor. Aber diese Kritik ist so hervorragend dass sie auf das 2. Konzert am 1. 10.2008 ebenfalls Alte Oper, übertragen werden könnte.

Foto. Alte Oper Frankfurt

Es war ein sehr geballtes, großartiges Programm. In einer Stunde kamen Ouvertüre zu Coriolan op 62 von Beethoven zu Gehör.
Geistliches Lied op. 30 aus Brahms Sammlung von Motetten und Psalmen des 16. U. 17. Jhdts. Der Monteverdi Choir war traumhaft schön. Genau so später mit dem „Sanctus und Benedictus“ von G. Gabrieli.

J. Eccard mit „Übers Gebirg Maria ging“. Teilweise überirdisch schön. Der Sir hat`s hingekriegt, anschließend noch einen Bogen zu Orlando di Lasso und H. Schütz zu schlagen: der „Saul, Saul, was verfolgst Du mich“, war sehr bewegend.
Unser J.S. Bach hat auch nicht gefehlt, es wurde die Kantate: „Nach Dir Herr, verlanget mich“, BWV 150, aufgeführt – (in SDG-CD 131, 1.CD enthalten) – dieses Kantaten-Werk von J.S. Bach war der WEG-Bereiter der 4. Sinfonie e-Moll op.98., für Brahms.

SDG 131,Vol. 23. (Arnstadt), CD 1 mit dem BWV 150,

Bevor die 4. Brahms-Synphonie begann – nach der Pause – musste ich mich erst einmal sortieren. Das war so viel tolle Musik in 60 Minuten, soviel verschiedene Komponisten, die ich gar nicht so schnell verarbeiten konnte.
Dieser Brahms war eindeutig der Höhepunkt des Abends. Das „Orchestre Révolutionnaire et Romantique“ – alle sehr weit auseinandergestellt und natürlich stehend konzertierend – haben einen solchen transparenten, durchsichtigen Klang gehabt, dass jede Stimme einzeln zu hören und trotzdem im Gesamten eingebettet war. Es war ein Traum. Nun ist der Traum erst mal wieder zu Ende.

Nachstehend sind Zeitung-Links aus Frankfurt zu weiteren Rezensionen angefügt:

http://www.wiesbadener-kurier.de/feuilleton/objekt.php3?artikel_id=3459623

http://www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/feuilleton/1607704_Der-eingekreiste-Brahms.html

http://www.fnp.de/fnp/welt/kultur/rmn01.c.5202643.de.htm


Grüsse und einen schönen Sonntag
Iris

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P.S. Zusätze von Volker/admin am 06.10.2008, 18:10 h:

Ich stelle einmal Hörproben zur Gegenüberstellung zur Verfügung: J.S. Bach BWV 150, Satz 7 und J. Brahms, Symphonie Nr. 4, Satz 4, Ausschnitte !

Hörprobe: BWV 150, Satz 7

Hörprobe: J. Brahms, 4. Sinfonie, Satz 4

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Terminankündigung: Orgel-Seminar und Orgel-Konzert in Herford, St. Marien, Stift Berg


@Wolfgang sagt:

Hallo Teilnehmer aus OWL!

Wieder sind ‚ins gotische Kirchenschiff und in die Herzen der Hörer aufsteigende Orgelklänge‘ in Herford St.Marien zu hören:

Am Samstag, 11.10. 2008, ab 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr, ein Orgelseminar.

„Im Seminar geht es um die Funktion, die verschiedenen musikalischen Sprachen der Collon-Orgel, Dabei werden auch Fragen beantwortet, die Sie schon immer mal stellen wollten: Etwa: „Schreibt der Komponist vor, mit welchen Registern seine Musik gespielt werden muß?.“ Es ist Orgelmusik der Barockzeit aus Italien, Spanien, Frankreich, England und Deutschland zu hören. …“.


Foto: Die Collon-Orgel in St.Marien, Herford. Von Kirchen und Orgeln in OWL – Ost Westfalen, Deutschland – Europa
(Fotorechte: V .Hege)


Sonntag, 12.10. 18:00 Uhr St. Marien, Herford, Orgelkonzert mit Werken aus der Barockzeit.
Im Konzert am Sonntag lässt Böcker im Konzert ebenfalls die vielfältigen klanglichen Möglichkeiten der Collon-Orgel mit Musik aus Frankreich (Nicolas de Grigny, 1672-1703), Spanien (Pablo Bruna, 1611-1679 und Juan Cabanilles, 1644-1712), aus Süddeutschland (Georg Muffat, 1653-1704 und Johann K. F. Fischer, 1660-1746) und J.S. Bach, 1685-1750, erklingen.
Dabei stehen Orgel-Werke im Mittelpunkt, die das Patrozinium der Kirche klanglich erlebbar werden lassen: Hymnen und Lobgesänge um die Gottesmutter Maria.

Referent: Organist: Martin Böcker, Stade

Kurzbiographie von Martin Böcker:
Martin Böcker wurde 1958 in Wetter/Ruhr geboren. An der „Westfälischen Hochschule für Kirchenmusik“ in Herford studierte er bis zum A-Examen. Schon während des Studiums belegte er einige Meisterkurse, die sich speziell mit der Aufführungspraxis alter Musik für Tasteninstrumente auf historischen Instrumenten beschäftigten.
Nach dem Abschluss der Kirchenmusikausbildung schloss er ein Studium für Orgel und Cembalo am „Stedelijk Conservatorium Arnhem“ (NL) an.
Seit 1987 ist er Kantor und Organist der Kirche Ss. Cosmae et Damiani, wo ihm die Orgel von Berendt Huß und Arp Schnitger aus dem Jahre 1675 zur Verfügung steht.

(Text von http://www.kirchenmusikstade.de)

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Am Sonntag, 12.10.2008, lade ich nach dem Orgelkonzert in St. Marien die anwesenden blog-Teilnehmer noch zum Umtrunk in’s nahegelegene Adam-Domizil ein.

Heute verabschiede ich mich zu einer Rad-+Kunst-+Orgeltour auf dem Ilmradweg (Erfurt – Naumburg). Als Höhepunkt am Samstag, den 11.10.2008 will ich dann endlich die Naumburger Hildebrandt-Orgel von St.Wenzel in einem Orgelkonzert kennenlernen. (Siehe! Bach-Fund im Balghäuschen, aus Robert Schneider, Die Offenbarung)

Am Sonntag abend bin ich zum Orgelkonzert in St.Marien hoffentlich gut zurück und freue mich auf ein paar bekannte Orgelfreunde.

Gruß

Wolfgang

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83. Bachfest in Salzburg wird am 4.10.2008 eröffnet


Hallo,

eines der ältesten Bach-Feste wird am 4. Oktober 2008 in Salzburg eröffent.

Flyerrechte: Salzburger Bachgesellschaft

Eröffnet wird das Fest am Samstag, 4. Oktober mit einem Konzert der Camerata Salzburg mit dem Collegium Vocale Salzburg unter Christophe Coin in der historischen Aula – auf dem Programm steht Bachs Kantate 214 »Tönet, Ihr Pauken! Erschallet, Trompeten!« und die 4. Orchestersuite.

Benjamin Schmid wird Bachs kompletten Werken für Violine solo zwei Abende widmen – am Samstag, 11. und Sonntag, 19. Oktober im Rittersaal der Alten Residenz.

Das Mozarteum Orchester Salzburg und der Salzburger Bachchor wird mit seinem Chefdirigenten Ivor Bolton; Bachs Hohe Messe in h-Moll interpretieren – am Freitag, 17. Oktober; dieser Abend wird in Kooperation mit den Salzburger Kulturtagen im Großen Festspielhaus stattfinden.

Eine besondere Veranstaltungsreihe, der Orgelpfad, führt am Samstag, 11. Oktober, von der Pfarrkirche Mülln u. a. über Franziskanerkirche, Kapuzinerkirche, Pfarrkirche St. Andrä und Kajetanerkirche zur Stiftskirche St. Peter. Zu hören sind Uraufführungen von Orgelwerken und Stücke aus dem Orgelwerk Bachs. Unter dem Motto »Mit Bach durch den Tag« werden in vielen Kirchen und im Dom auch Vespern aufgeführt. Orgelpfad, Vespern und Messen sind bei freiem Eintritt.

Link zum Programm des 83. Salzburger Bachfestes, anklicken !

Beim 83. Bachfest 2008 in Salzburg singt James Gilchrist den Tenorpart in der h-Moll-Messe am 17. Oktober 2008 im großen Festspielhaus.

Foto: von Diskussionsforum J.S. Bach und die Cantata Pilgrimage 2000 und sonstige Klassik-Themen

James Gilchrist

studierte zunächst Medizin und war Chorsänger am New College in Oxford und am King’s College in Cambridge. 1996 entschloss er sich zu einer professionellen Laufbahn als Sänger und nahm Gesangsunterricht bei Janice Chapman und Noelle Barker. International bekannt wurde er durch seine Mitwirkung bei der Bach Cantata Pilgrimage 2000 des Monteverdi Choir und der English Baroque Soloists unter der Leitung von John Eliot Gardiner. Im Konzertbereich arbeitet er regelmäßig mit Dirigenten wie Ton Koopman, John Eliot Gardiner und Paul McCreesh zusammen.

(Obige Angaben von Salzburger Bachgesellschaft)

Ein inhaltsreiches Interview gibt es hierzu von Benjamin Schmid, (Violine), während der Bachwochen improvisiert der Salzburger Geiger Werke von Bach. Interessant seine Aussagen über J.S. Bach.


Foto: Benjamin Schmid (Rechte: Salzburger Bachgesellschaft)

Hier der Link zum Interview der Salzburger Nachrichten vom 3. Oktober 2008, hier anklicken !

Eine umfassende Biographie von Benjamin Schmid ist über diesen Link aufrufbar:

Viel Spass beim Stöbern und Lesen !

Grüsse
Volker

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Webnews

SDG 147, Vol. 5 vom Label Monteverdi wird veröffentlicht !


Hallo,
von der offiziellen SDG – Monteverdi-Webseite ist die neuste SDG 147 – Vol. 5 – Veröffentlichung bekannt gegeben worden:
NEW RELEASE AVAILABLE – ab 2. Oktober 2008 –


The eighteenth release from the Bach Cantata Pilgrimage will be here on 2nd October 2008- the previous launch issues in the series received phenomenal press coverage and tremendous reviews for performance, sound quality and packaging.


SDG 147, Vol. 5

John Eliot Gardiner’s choral Pilgrimage exploring the magnificence and grandeur of all of Bach’s cantatas continues with this 2CD release, combining cantatas for the eighth and tenth Sunday after Trinity, recorded live in August 2000.

For the first set of Cantatas we join John Eliot in Rendsburg, Germany and begin with a performance of the glorious, vehement BWV 178 Wo Gott der Herr nicht bei uns hält, premiered in Leipzig on 20th July 1724. Deriving from the Gospel reading (Matthew 7:15-23), the cantata warns against hypocrites and false prophets. With its opening powerful chorus described as ‚quite astonishing‘ by John Eliot, the mood is set for this chilling cantata fraught with anger and a grim mood of foreboding.
In contrast, hope and belief permeate the following two cantatas;

BWV 136 Erforsche mich, Gott, und erfahre mein Herz
and BWV 45 Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist.
The penitential tone of BWV 136 is stressed through the beautifully crafted pleas of ‚Prüfe mich‘ (‚Try me‘) which appear in the extensive opening choral fugue. BWV 45 is Bach’s last surviving cantata for this Sunday and is replete with emotional turmoil. From the clear weighty injunction ‘to do justly, and to love mercy, and to walk humbly with thy God’ of the first part, to the bold virtuosic bass aria condemning false prophets opening the second, the juxtaposition of the themes of damnation and salvation in this cantata are clear.

We are then taken to Braunschweig, Germany and open with Bach’s first Leipzig cantata for this Sunday, BWV 46 Schauet doch und sehet, ob irgendein Schmerz sei. Here on the tenth Sunday after Trinity the Gospel (Luke 19:41-48) tells us how Jesus predicted the imminent destruction of Jerusalem. Bach, unsurprisingly, excels producing a richly thematic cantata depicting clearly the story’s vivid, unsettling patterns of destruction and restoration, of God’s anger and Christ’s mercy.

The antithesis between God’s anger and mercy resurfaces in Bach’s two later cantatas for this Sunday;

BWV 101 Nimm von uns Herr, du treuer Gott
and BWV 102 Herr, deine Augen sehen nach dem Glauben!
In contrast to BWV 101 that is based largely on the hymn of the day sung to the melody of Luther’s German version of the Lord’s Prayer, BWV 102 does not, stressing again Bach’s innovative and unpredictable genius.

With their customary brilliance and expert musicianship, the Monteverdi Choir and the English Baroque Soloists triumph, making this the ideal next instalment in what many have already come to regard as the first choice of recorded Bach Cantata series.

Click CD to play soundbites.

SDG 147 Volume 5 (2 cds) contains:

Cantatas for the Eighth Sunday after Trinity

BWV 178 – Wo Gott der Herr nicht bei uns hält
BWV 136 – Erforsche mich, Gott, und erfahre mein Herz
BWV 45 – Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist

(recorded: 13/08/2000 Christkirche, Rendsburg)

Soloists: Robin Tyson
Christoph Genz | Brindley Sherratt

Cantatas for the Tenth Sunday after Trinity

BWV 46 – Schauet doch und sehet, ob irgendein Schmerz sei
BWV 101 – Nimm von uns Herr, du treuer Gott
BWV 102 – Herr, deine Augen sehen nach dem Glauben!

(recorded: 27/08/2000 Braunschweig Cathedral)

Soloists: Joanne Lunn | Daniel Taylor
Christoph Genz | Gotthold Schwarz

The Monteverdi Choir | The English Baroque Soloists | John Eliot Gardiner

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Grüsse
Volker

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Der Counter-Tenor: Andreas Scholl ein Highlight-Sänger als Bach-Interpret


Hallo zusammen,

das Altus / Counter-Tenor-Thema hatten wir schon ausführlich im Forum behandelt.
Fotorechte: © Andreas Scholl

Counter-Tenor (Altus): Andreas Scholl !
Als erstes möchte ich ihn hier im Forum einmal näher vorstellen und auf ein bemerkenswertes Interview von: Planet-Interview.de, geführt, hinweisen. Sein Lieblingskomponist ist J.S. Bach, bemerkenswerte Aussagen hat er zu Gesangs-Solisten vom Monteverdi Choir geäußert. Aufmerksam wurde ich auf ihn durch eine grossartige CD-Bach-Einspielung, diese CD wird in einem gesonderten Beitrag von mir noch vorgestellt, sowie weitere Einzelheiten zu einem großartigen „Altus“ (Counter-Tenor).


Viel Spass beim Lesen und einen schönen Sonntag
Volker


Webnews


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Dirigent Kurt Masur entsetzt und boykottiert die Essener Philharmonie


@Iris sagt:

Hallo,

lese gerade folgendes:

eine Meldung von der Homepage des WDR3:

Kurt Masur boykottiert Philharmonie Essen…!

Nach der Entlassung des Essener Philharmonie-Intendanten Michael Kaufmann will der Dirigent Kurt Masur in dem Haus nicht mehr spielen. Er sei entsetzt über dessen plötzliche Entlassung, teilte Masur in einer schriftlichen Erklärung mit. „Michael Kaufmann ist der fähigste und wertvollste Intendant, den es in Deutschland gibt. Ich werde die Essener Philharmonie nicht mehr betreten, bis der Fall zugunsten von Michael Kaufmann entschieden ist“, heißt es in der Erklärung weiter. Auch der Komponist Wolfgang Rihm solidarisierte sich mit Kaufmann. Dieser habe „in Essen ‚kulturhauptstädtische’ Programme geboten, die Berlin, München und Hamburg zur Ehre gereicht hätten“, sagte Rihm gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Rihm ist in dieser Saison „Composer in Residence“ der Philharmonie Essen.

Meine Meinung dazu:

Ich persönlich finde die Einstellung von Masur Klasse und vermute, dass noch andere Dirigenten nachziehen werden. Ich bin gespannt, wie Gardiner sich verhält.

Grüsse Iris


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Dirigent Kurt Masur entsetzt und boykottiert die Essener Philharmonie


@Iris sagt:

Hallo,

lese gerade folgendes:

eine Meldung von der Homepage des WDR3:

Kurt Masur boykottiert Philharmonie Essen…!

Nach der Entlassung des Essener Philharmonie-Intendanten Michael Kaufmann will der Dirigent Kurt Masur in dem Haus nicht mehr spielen. Er sei entsetzt über dessen plötzliche Entlassung, teilte Masur in einer schriftlichen Erklärung mit. „Michael Kaufmann ist der fähigste und wertvollste Intendant, den es in Deutschland gibt. Ich werde die Essener Philharmonie nicht mehr betreten, bis der Fall zugunsten von Michael Kaufmann entschieden ist“, heißt es in der Erklärung weiter. Auch der Komponist Wolfgang Rihm solidarisierte sich mit Kaufmann. Dieser habe „in Essen ‚kulturhauptstädtische’ Programme geboten, die Berlin, München und Hamburg zur Ehre gereicht hätten“, sagte Rihm gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Rihm ist in dieser Saison „Composer in Residence“ der Philharmonie Essen.

Meine Meinung dazu:

Ich persönlich finde die Einstellung von Masur Klasse und vermute, dass noch andere Dirigenten nachziehen werden. Ich bin gespannt, wie Gardiner sich verhält.

Grüsse Iris


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Radio-Tipps mit Klassischer Musik für die 39./40. KW


@Barbara sagt:

Hallo zusammen,
für die nächste Woche habe ich wieder ein paar Tipps. Bis auf das erste Stück (Volker – für Dich) ist alles andere auf CD erhältlich:
So 28.9.2008
BR 4Klassik
7:05 Uhr

….
Johann Friedrich Doles: „Jauchzet dem Herrn alle Welt“ (Ann Fahrni, Violone; Josef Still, Cembalo; Beatrice-Maria Weinberger, Orgel; Deutsche Bach-Vocalisten: Gerhard Weinberger);
8:00 bis 8:30 Uhr

„Ich will den Kreuzstab gerne tragen“, Kantate zum 19. Sonntag nach Trinitatis, BWV 56 (Peter Harvey, Bass; Monteverdi Choir; English Baroque Soloists: John Eliot Gardiner)
(Archiv Produktion – Konzertmitschnitt Bach Cantata Pilgrimage)

WDR 3
9:00 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach
Es erhub sich ein Streit, BWV 19, Kantate zum Michaelistag für Soli, Chor, Bläser, Pauken, Streicher und Basso continuo; Malin Hartelius, Sopran; James Gilchrist, Tenor; Peter Harvey, Bass; Monteverdi Choir; English Baroque Soloists, Leitung: John Eliot Gardiner
SDG 124 – Vol 7

Freitag, 3.10.2008

WDR 3
18:00 bis 20:00 Uhr

Joseph Haydn
Missa in angustiis, Hob XXXII:11 für Soli, Chor und Orchester „Nelsonmesse“; Donna Brown, Sopran; Sally Bruce-Payne, Mezzosopran; Peter Butterfield, Tenor; Gerald Finley, Bass; Monteverdi Choir; English Baroque Soloists, Leitung: John Eliot Gardiner
(Phillips)

Eine schöne Woche
Barbara

CD mit Motetten von J.S. Bach, Trinity Baroque, England


Hallo zusammen,
auf eine Motetten CD mit Werken von J.S. Bach bin ich durch @Iris aufmerksam gemacht worden und möchte Sie wärmstens weiter empfehlen.

CD – Bach Motetten; „Trinity Baroque“
Dazu gibt es folgende Rezension:

Julian Podger und seine vorzüglichen Mit-Sänger sind spürbar aufs Tiefste mit den Werken vertraut und musizieren mit fast schon mikroskopischer Genauigkeit. Dabei ist ihre Interpretation aber das Gegenteil von blutleer. Und Podger wählt ganz entspannte Tempi, um seinem Ensemble Raum zum Atmen zu geben. Hier sind die Stücke nicht exakt dargestellt, sondern liebevoll musiziert.

Welche Passage man auch auswählt – überall begeistert Trinity Baroque seine Hörer mit einer ganz selbstverständlichen Phrasierung, einer natürlichen Sprachgestaltung und nicht zuletzt einfach einem wunderbaren Ensembleklang von größter Reinheit und Wärme. Ein filigraner Gesangsgenuss auf allerhöchsten Niveau.


Die CD wurde u.a. mit den Motetten: BWV 225, 226, 227, 228, 229, im Mai 2006 in der St. Wenzel-Kirche in Naumburg eingespielt. In drei Orgelstücken: BWV 622, 601 und 733  ist die wunderbare „Hildebrandt-Orgel“ zu hören.
Grüsse
Volker


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Rezension-Gardiner mit der Johannes Passion in Grafenegg-Österreich


Hallo,

bei den Festspielen in Grafenegg, am 28. August 2008, führte J.E. Gardiner die Johannes Passion auf.
Ein kleiner Auszug aus der Rezension von EVOLVER:

….“Am Abend des 28. August 2008 bescherte Sir John Eliot Gardiner den Zuhörern eine Sternstunde mit Johann Sebastian Bachs „Johannes-Passion“. Mit seinen English Baroque Soloists und dem unvergleichlichen Monteverdi Choir gaben die Künstler ihren Einstand in der niederösterreichischen Ortschaft am Wagram.

…..“Gardiners Ensembles sind weltweit einzigartig, wie sie auch an diesem Abend wieder beweisen. Es ist nahezu unglaublich, daß ein Chor mit bloß 24 Personen ein so enormes Klangvolumen erzeugen kann, das aber nie zu Lasten der Transparenz geht.“

oder etwas Kritik:

…..genauso müßten die hochgelobten Wiener Chöre sofort ihre Arbeit einstellen, wenn sie dem Monteverdi Choir lauschen könnten. Doch die Wiener Kulturmafia ist offenbar so stark und mächtig (gemeinsam mit dem Feuilleton), daß sie bisher Gardiner – auch als Dirigent – und sein Ensemble nach einigen brillanten Auftritten in Wien erfolgreich verhindert haben.

Link zur vollständigen Rezension von EVOLVER:

http://www.evolver.at/live/Grafenegg_John_Eliot_Gardiner_Johannes_Passion_2008/

Schönen Sonntag und Grüsse
Volker


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Sir John Eliot Gardiner im Gespräch mit der FAZ vom 20.9.2008


@Barbara sagt:

Hallo,

es gibt ein Interview in der FAZ vom 20. September 2008 mit dem englischen Dirigenten Sir John Eliot Gardiner, was in Köthen durchgeführt wurde.

Hier der Link zum Interview-Gespräch von Köthen:

http://www.faz.net/s/Rub4D7EDEFA6BB3438E85981C05ED63D788/Doc~EE5C7AAAC2D8B41D38DD0BC8E93362D47~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Viel Spass beim Lesen, Grüsse

Barbara


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Radio-Tipps mit Klassischer Musik für die 39. KW


@Barbara sagt:

Hallo,

hier meine Radiotipps für die kommende 39. Kalender-Woche:
Die Ausbeute beim Suchwort „Gardiner“ war diese Woche bei den verschiedenen deutschen Klassiksendern sehr hoch. Es gibt eine noch nicht veröffentlichte Bach-Kantate von der Pilgrimage, 2 Kantaten aus derselben Tour, die schon auf CDs erschienen sind für alle die, die diese nicht ihr eigen nennen, eine Bachkantate, an der wir uns in Köthen freuen dürfen mit einer anderen herausragenden Messosopranistin – sicher ein interessanter Vergleich -, eine wunderschöne Kantate von Johann Christoph Bach, die nächstes Jahr auch von John Eliot Gardiner und seiner Truppe aufgenommen wird, aber davon an dieser Stelle in den nächsten Tagen mehr, die Gardiner/Mullova-Version des Violinkonzertes von Beethoven und ein Konzert, das einfach nur so auf meiner Aufnahmeliste steht, weil ich es einfach interessant finde, insbesondere den Zelenka. Und last, but not least – d.h. eigentlich zu Beginn ein Interview mit Gardiner bei BBC.

Vielleicht ist für jeden von Euch etwas dabei.
Viel Spaß beim hören und eine schöne Woche
Barbara


Samstag: 20.9.2008

BBC
Andrew talks to John Eliot Gardiner about the progress of the Bach Cantata Pilgrimage on the Monteverdi Choir’s own label as well as their latest venture: the first release from the Brahms Project.

Link: http://www.bbc.co.uk/programmes/b00djt04

10.20 Uhr Interview with Sir John Eliot Gardiner

JS BACH: Sie werden euch in den Bann tun II BWV 183 (tenor aria) from disc Bach Cantatas Volume 25
(c/w Cantatas for the Fifth Sunday after Easter:
Wahrlich, wahrlich, ich sage euch BWV 86; Bisher habt ihr nichts gebeten in meinem Namen BWV 87; In allen meinen Taten BWV 97;
Cantatas for the Sunday after Ascension Day:
Sie werden euch in den Bann tun I BWV 44; Nach dir, Herr, verlanget mich BWV 150; Johann Christoph Bach – Fürchte dich nicht)
Soloists (cantatas for fifth Sunday after Easter): Katharine Fuge, Robin Tyson, Steve Davislim, Stephan Loges;
Soloists (Sunday after Ascension Day): Joanne Lunn, Daniel Taylor, Paul Agnew, Panajotis Iconomou; The Monteverdi Choir, The English Baroque Soloists, John Eliot Gardiner (conductor)
Soli Deo Gloria SDG144 (2 CDs)

Sonntag: 21.9.2008
MDR
07.05 Uhr Kantate
Monteverdi Choir, English Baroque Soloists
Leitung: John Eliot Gardiner
Nathalie Stutzmann, Alt
– Johann Sebastian Bach: „Gott soll allein mein Herze haben“ BWV 169
Noch nicht veröffentlicht, wird auf Vol 9 enthalten sein

Kulturradio rbb
12 Uhr
Ludwig van Beethoven:
Violinkonzert D-Dur, op. 61
Viktoria Mullova
Orchestre Révolutionnaire et Romantique
Leitung: John Eliot Gardiner

MDR
19.30 Uhr Konzert
MDR MUSIKSOMMER
Kammerchor & Barockorchester Stuttgart
Leitung: Frieder Bernius
Joanne Lunn, Sopran; Alex Potter, Altus; Johannes Kaleschke, Tenor; Thomas E. Bauer, Bass

– Johann Friedrich Fasch: Die 16-stimmige Messe
Johann Sebastian Bach: „Singet dem Herrn ein neues Lied“, Motette BWV 225
– Jan Dismas Zelenka: Missa Votiva ZWV 18

(Aufzeichnung vom 23. Juli 2008, Bachkirche Arnstadt)

Montag: 22.9.2008
NDR
19:30 Uhr Musica

Johann Sebastian Bach: Vergnügte Ruh‘, beliebte Seeelenlust BWV 170
Magdalena Kozená, Musica Antiqua Köln, Ltg.: Reinhard Goebel

Sonntag: 28.9.2008
Nordwestradio
7:00 – 8:00 Uhr
Bach: „Wo soll ich fliehen hin“, BWV 5
Lunn, Towers, Gilchrist, Harvey, Monteverdi Choir, English Baroque Soloists, Gardiner
SDG 110, Vol. 10

Ndr
8:00 Uhr
Geistliche Musik am Tag des Erzengels Michael und aller Engel: Michaelis
Johann Christoph Bach
Es erhub sich ein Streit, Kantate
Rheinische Kantorei, Musica Antiqua Köln, Ltg.: Reinhard Goebel
(sehr schöne Aufnahme)

J.S. Bach
Man singt mit Freuden vom Sieg BWV 149
Hartelius, Towers. Gilchrist, Harvey, Monteverdi Choir, English Baroque Soloists, Gardiner
SDG 124, Vol 7


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