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FAZ – PILGERREISE INS BACH-LAND: Richtige Musik an richtigen Orten


PILGERREISE INS BACH-LAND: Richtige Musik an richtigen Orten

Ein Artikel der FAZ – VON GERALD FELBER

Seit Hans-Christoph Rademann die Leitung der Bach-Akademie Stuttgart übernahm, hat er die Gaechinger Cantorey klanglich völlig umgekrempelt. Jetzt reiste das Ensemble durch die Lebensorte von Johann Sebastian Bach in Thüringen.

                       Gaechinger Cantorey in der Bachkirche Arnstadt Sept. 2019 – (Foto Jan Kobel)

Die Geschichte der Bach-Pilgerreisen setzt spätestens 1868 ein, als am (wie man inzwischen weiß, nur vorgeblichen) Eisenacher Geburtshaus des Komponisten eine entsprechende Gedenktafel angeschraubt wurde. In jüngeren Zeiten hat John Eliot Gardiner den Begriff ein Jahrzehnt lang frisch gehalten – so lange dauerte seine „Pilgrimage“ mit den geistlichen Kantaten des Thomaskantors durch fünfzig Städte. Das waren freilich weniger Reisen zu Johann Sebastian Bach als mit ihm, doch zumindest als Startplatz hatte sich der Brite Weihnachten 1999 mit Weimar einen authentischen Bach-Wirkungsort ausgewählt. Dem Zauber des an solchen Stätten – vielleicht – waltenden Genius loci gingen und gehen auch andere mit Johann Sebastian Bach verbundene Interpreten gern nach……..

Zum ganzen Artikel der FAZ

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In der 50. Jubiläumstour des Monteverdi Choir und Sir John Eliot Gardiner auf einem Zwischenstopp in Barcelona


Konzert im "Palau de la Música Catalana Barcelona" - Monteverdi Choir & Conductor:  J. E. Gardiner am 7. 3. 2014. Claudio Monteverdi (1557-1643) "Vespers della Beata Vergine" (1610).

Konzert im „Palau de la Música Catalana Barcelona“ – Monteverdi Choir & Conductor: J. E. Gardiner am 7. 3. 2014. Claudio Monteverdi (1557-1643) „Vespers della Beata Vergine“ (1610).

Sir John Eliot Gardiner
Monteverdi Choir & English Baroque Soloists
März 2014 Freitag, 7. um 20.30 h – Concert:  Claudio Monteverdi  (1557-1643):

Vespers della Beata Vergine (1610)

Tour zum 50. Jahrestag vom The Monteverdi Choir

In der 50. Jubiläumstour des Monteverdi Choir Sir John Eliot Gardiner und seine Truppen Eingebettet einen Zwischenstopp in Barcelona, um zu präsentieren von Eves C. Monteverdi. Score Premiere in der Basilika von San Marco in Venedig, ist die Arbeit, neue Wege, die aus der kompositorischen abweichen weckt prattica dünn und posierte modernen Stereo-Effekte.

"Palau de la Música Catalana" in  Barcelona - Monteverdi Choir Conductor J .E. Gardiner am 7. 3. 2014

„Palau de la Música Catalana“ in Barcelona – Monteverdi Choir Conductor J .E. Gardiner am 7. 3. 2014

Ohne Zweifel ein Meisterwerk von Sir John Eliot Gardiner und der beste Chor der Welt. Alte Musik in Barcelona
Organisiert Choral-Stiftung, Palast der katalanischen Musik.

Palau de la Música Catalana“ in Barcelona.

(Palast der katalanischen Musik) ist ein Konzertsaal in Barcelona.

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Er wurde vom katalanischen Architekten Lluís Domènech i Montaner, einem der wichtigsten Repräsentanten des Modernisme, geplant und entworfen. Der Bau dauerte von 1905 bis 1908. Finanziert wurde er von katalanischen Textilindustriellen und Musikliebhabern – wie 60 Jahre zuvor schon das Gran Teatre del Liceu für Oper und Ballett. Unter anderem Alban Bergs Violinkonzert wurde hier in 1936 uraufgeführt.

Das Gebäude war ursprünglich als Sitz des katalanischen Volkschors Orfeó Català gedacht – eine Funktion, die es bis heute erfüllt. Deshalb war die Akustik des Konzertsaals auch ausschließlich auf ein optimales Klangbild für Chormusik ausgerichtet. Da mittlerweile auch klassische Instrumental- und sogar Pop- und Rockkonzerte im Palau stattfinden, musste an der Akustik des Saals gefeilt werden. Eine der dafür herangezogenen Maßnahmen war es, die originale Holzbestuhlung im Parkett und auf den Rängen durch Sitze mit schallschluckender Sitzunterseite zu ersetzen.

"Palau de la Música Catalana" in Barcelona - Monteverdi Choir Conductor J.E. Gardiner am 7. 3. 2014

Palau de la Música Catalana“ in Barcelona – Monteverdi Choir Conductor J.E. Gardiner am 7. 3. 2014 – Claudio Monteverdi: Vespro della beata Vergine.

Der Entwurf Domènechs zeichnet sich durch großes Können und Originalität aus. In seinem Äußeren mischen sich bildhauerische Elemente, die sich auf die Musik beziehen, mit Elementen der Architektur des Barock. Im Inneren bezog der Architekt auch außergewöhnliche Baumaterialien wie Keramik und Glas ein. Ein Teil der Skulpturen im Innenraum wurden von Pablo Gargallo gestaltet. Saal und Bühne bilden eine harmonische Einheit. Die Bühne wird im oberen Bereich von Orgelpfeifen beherrscht.

Der Palau de la Música Catalana wurde 1971 zum Monumento Nacional erklärt. Aus diesem Anlass wurde eine gründliche Restaurierung durchgeführt. 1983 und 2004 wurde der Bau erweitert und modernisiert. Die Orgel ist eine Arbeit des Orgelbauers Walcker aus Ludwigsburg aus dem Jahre 1908. Nachdem sie wegen eines Wasserschadens rund 30 Jahre nicht bespielbar war, erklingt sie seit 2003 – bei Bedarf auch computergesteuert – in neuer Pracht.

1997 wurde der Palau de la Música Catalana zusammen mit dem Hospital de la Hospital de la Santa Creu i Sant Pau von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.
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The „Palau de la Música Catalana

(Catalan pronunciation: [pəˈɫaw ðə ɫə ˈmuzikə kətəˈɫanə], English: Palace of Catalan Music) is a concert hall in Barcelona.

Designed in the Catalan modernista style by the architect Lluís Domènech i Montaner, it was built between 1905 and 1908 for the Orfeó Català, a choral society founded in 1891 that was a leading force in the Catalan cultural movement that came to be known as the Renaixença (Catalan Rebirth).[1] It was inaugurated February 9, 1908.

The project was financed primarily by the society, but important financial contributions also were made by Barcelona’s wealthy industrialists and bourgeoisie. The Palau won the architect an award from the Barcelona City Council in 1909, given to the best building built during the previous year.

Between 1982 and 1989, the building underwent extensive restoration, remodeling, and extension under the direction of architects Oscar Tusquets and Carles Díaz.[2] In 1997, the Palau de la Música Catalana was declared a UNESCO World Heritage Site along with Hospital de Sant Pau. Today, more than half a million people a year attend musical performances in the Palau that range from symphonic and chamber music to jazz and Cançó (Catalan song).

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"Palau de la Música Catalana" in  Barcelona - Monteverdi Choir - Conductor J. E. Gardiner - Blick auf die Walcker-Orgel - Konzert am 7. 3. 2014. Claudio Monteverdi: "vespere de Beate Virginia" von 1610

„Palau de la Música Catalana“ in Barcelona – Monteverdi Choir – Conductor J. E. Gardiner – Blick auf die Walcker-Orgel – Konzert am 7. 3. 2014.  Claudio Monteverdi (1557-1643) „Vespers della Beata Vergine“ (1610).

Ein Konzerterlebnis von einer exzellenten Großartigkeit. Ein zu Herzen gehender Monteverdi Choir & English Baroque Soloists sang und spielte bezaubernd dieses großartige Werk von Claudio Monteverdi zum 50. Chor-Jubiläum . Faszination pur, die genialen Einfälle der Echowirkungen von Sir John Eliot Gardiner. Ein großartiges Konzert, dass in unseren Herzen so wohlwollend verinnerlicht wurde. Die überragende Gesangs-Qualität aller Beteiligten hatte Bestand für 2 1/2 Stunden und ohne eine Pause einzulegen. Das entspricht einer großen Qualität vom Monteverdi Choir, das so leicht von anderen Vokal-Chören nicht zu erreichen ist.  Eine sehr gute Akustik für den Chorgesang entsprach voll unseren Vorstellungen.

Das ausverkaufte „Palau de la Música Catalana“ bebte zum Schluss durch den gewaltigen Schlussapplaus seiner Besucher. Strahlende Gesichter bezeugten davon, ein Konzert mit erlebt zu haben, das in die Analen der Gardiner-Konzerte eingehen wird und als ein Konzert-Diamant der Extra-Klasse seinen würdigen Platz einnehmen wird.

Ein herzliches Dankeschön an alle Mitwirkenden, die einen unvergesslichen Abend im „Palau de la Música Catalana“ in Barcelona uns zelebriert haben. Mit einer großen Beschwingtheit traten wir den Heimweg an und waren Zeuge von einem Konzert, dass in uns noch lange nachschwingen wird.

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YouTube-Video:

Claudio Monteverdi (1567-1643)
Vespro della Beata Vergine
Monteverdi Choir
London Oratory Junior Choir
Schola Cantorum of the Cardinal Vaughan Memorial School
John Eliot Gardiner
English Baroque Soloists
Royal Albert Hall, London, 10 9/2010

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Ich wünsche allen Besuchern einen guten Start in die kommende Woche.

Herzliche Grüße

Volker

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International und National – Artikel über den britischen Dirigenten John Eliot Gardiner, er feiert am 20. April 2013 seinen 70. Geburtstag


Liebe Gardiner-Freunde(innen) !

Englischer Dirigent Sir John Eliot Gardiner - Fotorechte:. Chris Christodoulou

                        Englischer Dirigent Sir John Eliot Gardiner – (Fotorechte:. Chris Christodoulou)

In allen Gazetten – ob National oder International – wird der großartige englische Dirigent

Sir John Eliot Gardiner

vorab gewürdigt. Radio-Sendungen und Video-Clips zeugen davon.

Am 20. April 2013 begeht er seinen 70. Geburtstag.

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Presseartikel aus Deutschland

Die WAZ schreibt:

Es war typisch für John Eliot Gardiner, seinen 70. Geburtstag offiziell mit einem „Bach-Marathon“ zu feiern. Das Publikum konnte während des neunstündigen Konzerts in der Royal Albert Hall in London die Osterkantate „Christ lag in Todesbanden“ mitsingen. „Bach war immer Teil meines Lebens“, sagte Gardiner bei der Vorstellung am Ostermontag. Seinen Geburtstag am 20. April feiert er privat mit einem großen Fest. „Ich freue mich riesig auf diese Party, sie fällt auf einen freien Tag, ich habe in den letzten Wochen, Monaten, Jahren pausenlos gearbeitet“, sagte der Dirigent…..

Zum ganzen Artikel der WAZ  >> h i e r  <<

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ZEIT ONLINE

Im Weinberg des Meisters

Sir John, einer der Dombauherren der historischen Aufführungspraxis, ist jetzt 69 Jahre alt und hat als Dirigent fast alles erreicht. Aufhören will das Brennen trotzdem nicht. Das Jahr 2012 zum Beispiel wird als sein Beethoven-Jahr in Erinnerung bleiben. Während die besagte CD aus New York erschien, startete der Musiker zu einer Tournee mit der Missa solemnis durch Europa und die USA. Zu ihr hat er seit je eine fast innige Beziehung. Während der Sitzungen zu seiner Aufnahme von 1989, die bis heute als Hochfest moderner Beethoven-Exegese mit historischen Instrumenten gilt, hatte sich die Welt über Nacht verändert. Als damals, am 9. November 1989, die Musiker im Londoner Aufnahmesaal erschöpft zu ihrem allerletzten Durchgang schlichen, fiel im fernen Berlin die Mauer.

Zum ganzen Artikel von ZEIT ONLINE   >> h i e r  <<

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Internationale Zeitungen

Als Kind sah John Eliot Gardiner Johann Sebastian Bach jeden Tag. Er würde ihn auf seinem Weg passieren in den Speisesaal, wo er Bach Motetten sang mit seinen Eltern und Geschwistern nach den Mahlzeiten. Er würde aufblicken bei Bach, der Rückkehr von seiner Mutter begleitet in einer Arie aus einer Kantate, in der er die obligate Violine spielte. Das Porträt des rötlichen Gesicht und Bach im Jahre 1748 gemalt von Elias Gottlob Haussmann hing über der Treppe des Hauses der Familie in Dorset, England, ausgeliehen von seinem Besitzer, ein deutscher Musiker, der mit Gardiners Vater befreundet war und in der Zwischenkriegszeit hatte er sich dann in einem nahe gelegenen Dorf niedergelassen.

Zum ganzen Artikel The New York Times   >> h i e r  <<

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The Guardian

über den Bach-Marathon:

John Eliot Gardiner’s devotion to the music of Johann Sebastian Bach has been extraordinary; Easter Monday’s lengthy Bach Marathon was partly devised to mark the conductor’s 70th birthday later this month. The whole event lasted close to nine hours, with three concerts, live discussions, appearances by leading instrumentalists in major solo works, and a couple of half-hour breaks.

Zum ganzen Artikel The Guardian  >> h i e r  <<

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TimeOut London

Dirigent Sir John Eliot Gardiner Interview

If there is a single composer who, by consensus among musicians, sits above all the others, it is Johann Sebastian Bach. The German Baroque master whose life spanned the second half of that era (1685-1750) had a brilliant musical min. Working quietly and underappreciated in his role as Kapellmeister (church choirmaster) in Leipzig, he produced over a thousand works in almost every genre except opera – music that is exquisite and profound in its simplicity, complexity and clarity of import.

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Classic FM

Ein Video-Interview in Englisch:

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In his 70th birthday year, John Eliot Gardiner shows absolutely no signs of slowing down his activity. Classic FM’s David Mellor manages to contain his boundless enthusiasm for the recordings of the great conductor for long enough to enjoy a fantastic interview with him. The two discuss the various exciting projects Gardiner has in store for his 70th year, as well as what the future may hold.

Zur Webseite von Classic FM    >> h i e r  <<

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bachtrack 

Sir John Eliot Gardiner blows Paris audience away at Salle Pleyel

Writing a positive review is not an easy task. When confronted with something lacking error, a review can go one of two ways: a brief and simple praise of all involved and a summary of the evening, or an over-the-top full-blown confession of awe and admiration. Spoiler alert: this review is the latter. To be lost for words is traditionally taken as a positive sign; yet when one’s duty is to summarise the event that knocked you for six, this lack of words proves rather problematic. Nonetheless, here goes…

Zum ganzen Artikel von bachtrack   >> h i e r  <<

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Radio-Sendungen National und International

Hier verweise ich auf den Beitrag von Barbara der nachstehend aufgerufen werden kann.

Link: 

https://meinhardo.wordpress.com/2013/04/14/radiotipp-15-21-april-2013-happy-birthday-john-eliot-gardiner-und-thuringer-bachwochen/

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BBC – Radio 3

Hier sind die Sendungen vom „Bach-Marathon aus der Royal Albert Hall“ weiterhin zu hören.

Link: 

http://www.bbc.co.uk/programmes/b01rtfw4/clips

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Video: YouTube

BBC Bach: A Passionate Life.

John Eliot Gardiner goes in search of Bach the man and the musician.

The famous portrait of Bach portrays a grumpy 62-year-old man in a wig and formal coat, yet his greatest works were composed 20 years earlier in an almost unrivalled blaze of creativity.
We reveal a complex and passionate artist; a warm and convivial family man at the same time a rebellious spirit struggling with the hierarchies of state and church who wrote timeless music that is today known world-wide. Gardiner undertakes a ‚Bach Tour‘ of Germany, and sifts the relatively few clues we have – some newly-found.
Most of all, he uses the music to reveal the real Bach.
First broadcast: 30 Mar 2013.

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Link für die Play-List:

http://www.youtube.com/watch?v=3K5QtR40uls&feature=share&list=PLkAbsJTXicUsf97fpnQeXYJhDcxS8i6cs

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Ich wünsche viel Vergnügen beim Lesen, Hören und Video ansehen.

Herzliche Grüße

Volker