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Deutschlandfunk Kultur am 30.06.2016 um 20:03 Uhr – Bachfest Leipzig mit dem Thomanerchor


Bachfest Leipzig mit dem Thomanerchor
Anfang und Ende aller Musik
Aufzeichnung aus der Thomaskirche vom 17. Juni 2016 

Deutschlandfunk-Kultur um 20:03 Uhr am Donnerstag, 30.06.2016 /

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Bachfest Leipzig Thomaner Rege-Bach

Foto: Der Thomanerchor und das Gewandhausorchester unter Leitung von Gotthold Schwarz in der Leipziger Thomaskirche (Gert Mothes/Bachfest Leipzig)
Kaum ein Komponist hat so viel getan für die Verbreitung von Bachs Musik wie Max Reger. Anlässlich des Reger-Gedenkjahres steht sein Schaffen im Mittelpunkt des Bachfests Leipzig, auch in diesem Konzert des Thomanerchores mit der Staatskapelle Weimar.

Max Reger war Organist, Komponist, Universitätsmusikdirektor und Chorleiter. In diesem Jahr begeht die Musikwelt seinen 100. Todestag. Leipzig ist mit dabei, denn Reger hat vielschichtige Spuren in dieser Stadt hinterlassen, auch im Zusammenhang mit dem Werk Bachs.
Das Gewandhausorchester Leipzig hat so manches Werk von Max Reger aus der Taufe gehoben. Karl Straube, seit 1902 Thomasorganist, später auch Thomaskantor und lebenslanger Freund Regers, war ein idealer Interpret für Regers Orgelwerke. Durch sein Engagement wurden diese Kompositionen in ganz Deutschland bekannt. Straube war es auch, der dem Freund zu gesellschaftlicher Anerkennung verhalf. Schließlich wurde Reger 1907 zum Musikdirektor der Leipziger Universität berufen. Wenig später erhielt er eine Professur am Königlichen Konservatorium der Musikstadt, die er bis zu seinem Tod innehatte. Max Regers Geist umweht also viele Orte in Leipzig. Dieser Komponist, der einen ganz eigenen Weg zwischen Tradition und Moderne gewählt hat, ist hier eine feste Größe.
„Es gibt nichts so Kompliziertes in unserer modernen Harmonik, was nicht der alte Bach längst vorweg genommen hätte“, so beschrieb Max Reger sein musikalisches Vorbild Bach. Reger bewunderte die „Geheimnisse der Harmonie“ in Bachs Werken und dessen Fugentechnik, die er als Basis allen Komponierens verstand: „Sebastian Bach ist für mich Anfang und Ende aller Musik; auf ihm ruht und fußt jeder wahre Fortschritt“.

Auch das Bachfest Leipzig ehrt Max Reger in diesem Jahr. „Trauer und Trost“‘ war der Titel eines Konzerts in der Thomaskirche am 17. Juni mit Kantaten, Gesängen und einem Requiem. Neben Max Regers Stücken wurden auch Werke seiner kompositorischen Vorbilder Johannes Brahms und Johann Sebastian Bach aufgeführt. Geleitet wurde der Abend vom neuen Thomaskantor Gotthold Schwarz.

Mehr als ein Jahr lang suchte Leipzig einen Nachfolger für Georg Christoph Biller. Ende Mai fiel die Entscheidung – überraschend – für Gotthold Schwarz.
Der Sänger und Dirigent, für kurze Zeit selbst Mitglied des Thomanerchores, leitete den Knabenchor im vergangenen Jahr schon kommissarisch. Da keiner der insgesamt 40 anderen Kandidaten das Wahlgremium überzeugen konnte, wurde der Interimskantor nun offizieller Leiter des weltberühmten Knabenchores.
Im Interview in der Konzertpause spricht Gotthold Schwarz über das Programm des Konzertabends und über seinen alten-neuen Job.

Bachfest Leipzig
Thomaskirche
Aufzeichnung vom 17. Juni 2016

Max Reger
„Der Mensch lebt und bestehet“ für achtstimmigen gemischten Chor op. 138 Nr. 1

Johannes Brahms
„Begräbnisgesang“ für gemischten Chor, zwölf Blasinstrumente und Pauken op. 13

Max Reger
„O Tod, wie bitter bist du“, Motette für fünfstimmigen gemischten Chor op. 110 Nr. 3
Requiem für Bariton, gemischten Chor und Orchester op. 144b

Johann Sebastian Bach
Kantate „Ich hatte viel Bekümmernis“ BWV 21
(Einrichtung von Robert Franz)

Julia Sophie Wagner, Sopran
Nicole Pieper, Mezzosopran
Martin Lattke, Tenor
Henryk Böhm, Bariton
Thomanerchor Leipzig
Staatskapelle Weimar
Leitung: Gotthold Schwarz


 

Deutschlandfunk-Kultur um 20:03 Uhr am Donnerstag, 30.06.2016 /

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Deutschlandradio Kultur Sendung am 28.02.2015 um 19:05 Uhr J. S. Bach BWV 244 Matthäuspassion aus Jerusalem


Liebe Bachfreunde(innen)

Eine Radio-Sendung die aufhorchen lässt..!!

http://www.deutschlandradiokultur.de/matthaeuspassion-aus-jerusalem-ganz-nah-bei-golgatha.1091.de.html?dram%3Aarticle_id=311786

Deutschlandradio Kultur Sendung am 28.02.2015 um 19:05 Uhr

J.S. Bach MATTHÄUSPASSION AUS JERUSALEM
Ganz nah bei Golgatha
Andres Mustonen beim Jerusalem Symphonie Orchester

Brisant und ergreifend – Johann Sebastian Bachs Opus Summum – die Matthäuspassion –
am authentischen Ort, wenige Kilometer von Golgatha entfernt. In einer estnisch-israelischen
Koproduktion singen Solisten aus beiden Ländern, es spielen Mitglieder des
Jerusalemer Sinfonieorchesters, es singen Chöre aus Tallinn –
der Dirigent ist der estnische Alte-Musik-Spezialist Andres Mustonen.

Die Grabeskirche in Jerusalem / dpa / picture alliance Marius Becke
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Matthäuspassion aus Jerusalem – Ganz nah bei Golgatha
Brisant und ergreifend – Bachs Matthäuspassion am authentischen Ort, unweit von…

DEUTSCHLANDRADIOKULTUR.DE

Es hat durchaus eine lange Tradition – die Passionsoratorien der europäischen Musik erklingen immer mal wieder in der Stadt, in der sich alles vor knapp zweitausend Jahren zugetragen haben soll: Leben und Sterben des Predigers Jesus von Nazareth. Der von einem seiner Jünger verraten, von dem anderen verleugnet worden war und letztlich von den Römern hingerichtet wurde, weil er Unruhe gestiftet und das religiöse Establishment der Juden provoziert haben soll. 

Nicht unumstritten ist heutzutage in der Heiligen Stadt, die mit anderen Problemen kämpft als mit denen einer musikalischen Aufführung, der Rahmen: Konzert mit den Passionen Johann Sebastian Bachs wurden, wenn sie nicht im geschützten Raum einer Kirche stattfanden, mehrfach gestört, weil der Inhalt dieser Werke den Haredim, den orthodoxen Juden, nicht gefiel, die in der Stadt, die ein Zentrum für alle drei Buch-Religionen ist, immer stärker den Ton angeben.

Mit dem Wissen wiederum um das, was zwischen 1933 und 1945 in Europa geschah, lassen sich manche Passagen der Passionen nur dann ohne Skrupel hören, wenn man sich vorher einige Gedanken um Sinn und Inhalt und musikalische Umsetzung gemacht hat. Der Karfreitag war für die europäischen Juden Jahrhunderte lang ein Tag der Angst – nicht wenige Christen beteten in der Kirche ihren Heiland an, weinten um ihn bittere Tränen, um anschließend hinaus zu gehen und ein quasi-Pogrom zu begehen. Dass manche Szenen aus der Passion, wie Bach und andere sie vertont haben, missverständlich oder zweideutig sind, liegt in der Natur der Sache, dieser Geschichte, die so oft erzählt und häufig verdreht und missbraucht wurde.

Spätestens seit die aufgeklärte jüdische Berliner Familie Levy-Mendelssohn die sakrale Musik des Thomaskantors Johann Sebastian Bach für die Nachwelt gerettet und aufbereitet hat, kann insbesondere die Matthäuspassion (die weniger ideologisch und römerfreundlich ist als die Johannespassion) als ein Kunstwerk gelten, das losgelöst von religiöser Rechthaberei und Suche nach Schuldigen am Tod des Heilands alle Ausführenden und Zuhörenden gleichermaßen ergreifen und letztlich beglücken kann. Bach geht es „um meine Schuld“ am Leiden Jesu, also um das allgemein menschliche Versagen, wenn Unschuldige erniedrigt, geschlagen und getötet werden.

Wohin passt das große Kunstwerk Bachs besser als in diese Stadt Jerusalem? Nicht so sehr wegen der authentischen Nähe zum alten Geschehen, sondern wegen der Aktualität der vom Komponisten kongenial behandelten Fragen: Die hier auf Deutsch gesungen werden in der Jerusalemer Henry-Crown-Hall von israelischen (jüdischen) und estnischen (protestantischen) Künstlerinnen und Künstlern: Wie heißt es dort mit den Worten Paul Gerhardts? „Du bist ja nicht ein Sünder wie wir und unsre Kinder, von Missetaten weißt du nicht.“ Wir alle verschließen die Augen vor Hass, Gewalt, Unterdrückung und Krieg. Der Nahe Osten hat sich nicht geändert in den letzten zweitausend Jahren, und die Menschheit insgesamt wohl auch nicht, seit Bach seine Noten aufgeschrieben hat...

Henry-Crown-Saal, Jerusalem

Aufzeichnung vom 25. Februar 2015

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Herzliche Grüße
Volker
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Radio-Sendungen mit Klassischer Musik vom 9.9. bis 13.9.2014


Hallo zusammen,

mit der Last Night of the Proms am nächsten Samstag endet die Zeit, in der alle Klassiksender Deutschlands, abgesehen vom BR, das gleiche Programm ausstrahlen. Davor gibt noch einmal Gardiner live vom Beethovenfest Bonn, diesmal nicht mit SEINEM Orchester.

Eine schöne Woche

Barbara

Internet Radio Klassische Musik

    Internet Radio Klassische Musik

9.9.2014

SWR2

13.05 – 14.28 Uhr

SWR2 Mittagskonzert

Musikfest Stuttgart

Kristian Bezuidenhout (Klavier)
Carl Pilipp Emanuel Bach:
Fantasia C-Dur Wq. 59 Nr. 6
Sonata B-Dur Wq. 59 Nr. 3
Wolfgang Amadeus Mozart:
Suite C-Dur KV 399
(Konzert vom 4. September im Neuen Schloss, Stuttgart)

Spurensuche vor Johann Sebastian Bach
Geistliche Musiken, Lieder und Instrumentalwerke aus dem Deutschland des 17. Jahrhunderts
Klaus Mertens (Bass)
Hamburger Ratsmusik
(Konzert vom 1. September in der Schlosskirche, Stuttgart)

11.9.2014

ARD Radiofestival

Link: http://www.ard.de/home/radio/Das_ARD_Radiofestival_2014/790468/index.html

20.05 – 22.30 Uhr

Beethovenfest Bonn
Eröffnungskonzert
Gautier Capuçon, Violoncello; London Symphony Orchestra, Leitung: John Eliot Gardiner

Felix Mendelssohn Bartholdy
Meeresstille und glückliche Fahrt, op. 27, Ouvertüre D-dur
Robert Schumann
Violoncellokonzert a-moll, op. 129
Felix Mendelssohn Bartholdy
Sinfonie Nr. 5 d-moll, op. 107 „Reformations-Sinfonie“
Aufnahme vom 6. September aus der Beethovenhalle

13.9.2014

NDR kultur

19.05 – 20.00 Uhr

Concert spirituel mit Werken von Carl Philipp Emanuel Bach, Gottfried August Homilius und Carl August Friedrich Westenholtz
NDR Chor / Mecklenburgisches Barockorchester „Herzogliche Hofkapelle“ / Ltg.: Johannes Moesus
Aufzeichnung vom 30. August 2014 im Rahmen der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern in der Stadtkirche Ludwigslust

 

NDR kultur

20.00 – 22.00 – 24.00 Uhr

Hannover-Proms + Last Night aus London

NDR Radiophilharmonie

Arabella Steinbacher, Violine
Andrew Staples, Tenor
Johannes-Brahms-Chor Hannover
Mädchenchor Hannover
Hannoverscher Oratorienchor
Ltg.: Andrew Manze
Georg Friedrich Händel: Zadok the Priest, Krönungshymne Nr. 1 für George II. HWV 258
‚Yet can I hear that dulcet lay’ aus „The Choice of Herkules” HWV 69
‚Sento la gioia’ aus „Amadigi di Gaula” HWV 11
William Walton: Crown Imperial
Ralph Vaughan Williams: The Lark Ascending
Thomas Augustine Arne: Rule Britannia
Gustav Holst: ‚Jupiter‘ aus „Die Planeten“ op. 32
Felix Mendelssohn Bartholdy: 3. Satz aus dem Violinkonzert e-Moll op. 64
Moderation: Rolf Seelmann-Eggebert
Live aus dem Kuppelsaal Hannover

Janine Jansen, Violine
Elisabeth Watts, Sopran
John Daszka, Tenor
Roderick Williams, Bariton
BBC Singers / BBC Symphony Chorus
BBC Symphony Orchestra
Ltg.: Sakari Oramo
Aram Chatschaturjan: Säbeltanz aus „Gajaneh“
Maurice Ravel: Tzigane
J. Kern / R. Williams: ‚Ol‘ man river‘ aus „Show Boat“
Richard M. und Robert B. Sherman: Medley aus „Mary Poppins“
John Ansell: Plymouth Hoe
T. A. Arne / M. Sargent: Rule, Britannia!
Edward Elgar: Marsch Nr. 1 D-Dur aus „Pomp and Circumstance“ op. 39
C. H. Parry / E. Elgar: Jerusalem
Englische Nationalhymne
Moderation: Rolf Seelmann-Eggebert – Live vom Public Viewing in Hannover
Live aus der Royal Albert Hall London

 

Radio-Sendungen mit „Klassischer Musik“ für den Zeitraum vom 24. Juni bis 29. Juni 2014


Hallo zusammen,

noch einmal, oder besser zweimal, Bachfest Leipzig und 2 Sendungen abseits des Mainstreams. Den Knabenchor habe ich mit dem Programm live in Hannover gehört, das war schon klasse.

Eine schöne Woche

Barbara

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Konzerte im Radio I

24.6.2014

MDR figaro

MDR-Live:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/index.html

20.05 – 22.00 Uhr

Bachfest Leipzig

Johann Sebastian Bach:

„Lobe den Herrn, meine Seele“, Kantate BWV 69

Carl Philipp Emanuel Bach:

– „Gnädig und barmherzig ist der Herr“, Wq 250
– „Wer ist so würdig als du“, Wq 222
Johann Sebastian Bach: „Wir danken dir, Gott, wir danken dir, BWV 29

Jolanta Kowalska, Sopran;
Kai Wessel, Altus;
Karol Kozlowski, Tenor;
Peter Harvey, Bass
Capella Cracoviensis (Chor und Orchester)
Leitung: Jan Tomasz Adamus
Aufnahme vom 19.06.2014, Nikolaikirche Leipzig

27.6.2014

SRF2

15.03 – 17.00 Uhr

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

Parlando

Barockmusik im Urwald Eine musikalische Reise durch Bolivien

Vor fast dreihundert Jahren kam der Jesuitenpater Martin Schmid aus Baar als Missionar ins Amazonas-Tiefland des heutigen Boliviens. Er liess nicht nur Kirchen bauen, sondern gründete auch Musikschulen, lehrte die Chiquitos-Indios, Musikinstrumente zu bauen und komponierte.

Das musikalische und architektonische Erbe von Martin Schmid und der Jesuiten lebt in den Dörfern und Kleinstädten am Rande des bolivianischen Urwalds bis heute fort. In vielen Gemeinden gibt es Musikschulen. Jugendensembles führen in den Gottesdiensten und an Konzerten Musik aus jener Zeit auf und jedes zweite Jahr findet zudem ein internationales Festival der lateinamerikanischen Barockmusik statt.

Entscheidend für das Fortleben der Musik aus der Barockzeit in Bolivien erwies sich die Wiederentdeckung von mehr als 3000 Partituren aus dem 18. Jahrhundert bei der Restauration der Missionskirchen zwischen 1972 und 1999 durch den Schweizer Architekten Hans Roth. Die stark lädierten Partituren konnten gerettet und gesichert werden, editiert und rekonstruiert sind jedoch erst 15 bis 20 Prozent aller Werke.

Eine Sendung von Peter W. Frey mit Barockmusik aus Bolivien und Interviews mit jungen Musikerinnen und Musikern, ihren Lehrern und Musikwissenschaftlern.

29.6.2014

NDR

11..00 – 13.00 Uhr

Livestream –Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

God save King George – Musik und Texte zur Krönung von König Georg I. aus dem Jahr 1714
Kompositionen von Henry Purcell, William Turner, Thomas Tallis, William Croft, Henry Lawes, John Blow, Jeremiah Clarke und William Child
Henning Voss, Countertenor / Stefan Wiefel, Sprecher
Knabenchor Hannover / Göttinger Knabenchor
Musica Alta Ripa / Ltg.: Jörg Breiding
Aufzeichnung vom 30. Mai in der St. Jacobikirche

Internationale Händel-Festspiele Göttingen 2014

29.06.2014

MDR figaro

19.30 – 22.00 Uhr

MDR-Live:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/index.html

BACHFEST LEIPZIG
Joseph Haydn: „Die Schöpfung“, Oratorium Hob. XXI:2

Carolyn Sampson, Sopran; James Gilchrist, Tenor; Christopher Purves, Bariton
MDR Rundfunkchor, Gewandhausorchester Leipzig, Leitung: Masaaki Suzuki
Aufnahme vom 20.6.2014, Gewandhaus, Leipzig

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