Archiv des Autors: Volker

Über Volker

Meine Liebe gilt der "Klassischen Musik" von der Renaissance bis zur Romantik. Mein Übervater aller Komponisten ist "Johann Sebastian Bach.!!"

Organistin Elisabeth Roloff überzeugte in Bielefeld-Ummeln mit einem ausgewogenen Orgelprogramm


Hallo,

über ein wunderschönes Orgel-Konzert-Programm durch die liebenswürdige und International anerkannte Organistin Elisabeth Roloff, veranstaltet in der Ev. Kirche in Bielefeld-Ummeln, am Sonntag 13.4.2008, möchte ich hier berichten.


Foto: Ev. Kirche Bielefeld-UmmelnProgramm

J.S. Bach (1685-1750) „Dorische“ Toccata und Fuge (BWV 538)

Jaromir Weinberger (1894-1967) Dedications, Five Preludes

J.S. Bach Sonata V in C-Dur (BWV 529)

Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847) Sonata V in D-Dur

Charles Tournemire (1870-1939) Cantilene improvisee, Improvisation sur le „TE DEUM“

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Foto: Kleuker-Orgel, Ev. Kirche Bielefeld-Ummeln


Foto. International anerkannte Konzert-Organistin und Dozentin aus Jerusalem, Elisabeth Roloff an der Kleuker-Orgel. (Fotorechte: V.Hege)

Das Programm begann mit der „Dorische“ Toccata und Fuge (BWV 538) von J.S. Bach.Am 21. September 1732 reiste J.S. Bach mit Anna Magdalena nach Kassel. Nach der Orgelprüfung erfolgte am 28. September 1732 durch J.S. Bach das Einweihungskonzert in der St. Martins-Kirche. Es erklang höchst-wahrscheinlich J.S. Bachs „Dorische Toccata und Fuge in d-moll“, BWV 538, ein ungemein virtuoses Stück aus seiner Weimarer Zeit.

Der zwölfjährige Erbprinz Friedrich von Hessen-Cassel schenkte Bach aus Begeisterung einen edelsteingeschmückten Ring, da er die Kunst der Füße Bachs bewunderte, die so beflügelt über die Pedale eilten, dass die wuchtigsten Klänge wie Blitz und Donner in den Ohren der Hörer widerhallten.

So, wie in diesem zitierten Textteil erklang die „Dorische“ nicht in der Ev. Kirche von Ummeln, da hier eine trockene Akustik das leider unterband. Lobend ist das virtuose Spiel und geschickte Registrieren der erfahrenen Organistin anzumerken, sie verstand es großartig, die feinen Nuancen in diesem großartigen Bach-Werk dem Hörer näher zu bringen und das nach ihrer schweren Erkrankung in einer Art und Weise, die mehr als Bewundernswert erscheint.

Im Anschluss daran erfolgte das Orgelwerk: DEDICATIONS; Five Preludes von Jaromir Weinberger.
Der in Prag geborene Komponist erhielt ab 1915 in Leipzig Orgelunterricht von Reger und emigrierte 1939 in die USA und komponierte dort fünf Orgelwerke.
Weinberger bezeichnet seine kurze Zeit bei Reger als einen entscheidenden Einfluß in seinem Leben.

Die fünf Präludien der Dedications ist für jedes Stück einer biblischen Frauengestalt gewidmet, womit I Miriam (2. Mose, 4. Mose), II Rachel (1. Mose), III Ruth (Buch Ruth), IV Deborah (Buch der Richter 4, 5) und V Esther (Buch Esther) ihre jeweilige Rolle, deren Charakter und Atmosphäre zugewiesen bekommen; als Lieder ohne Worte erfahren sie eine Sonderbehandlung.
Diese moderne Tonsprache wurde spektakulär und gekonnt von der Organistin entsprechend umgesetzt.

Mit der späten Barockzeit erklang von J.S. Bach aus den Trio-Sonaten die Sonata V in C-Dur (BWV 529).
Diese Trio-Sonaten wurden höchstwahrscheinlich zu Beginn der Leipziger Zeit für die musikalische und technische Ausbildung des Sohnes Wilhelm Friedemann und anderer Schüler komponiert. Man kann von dieser Schönheit der Trio-Sonaten nicht genug bekommen.
Dem entsprechend war dieses Orgelwerk für mich ein besonderes Herzstück an diesem Orgelnachmittag.
Welche Fallstricke beinhalten diese Orgel-Sonaten, innig berührend und überzeugend verstand es die Organistin, diese wunderbare Orgelliteratur künstlerisch auszugestalten und wiederzugeben, das war purer Orgelhörgenuss vom Feinsten, der vortrefflicher nicht umgesetzt werden kann.

Die
Sonata V in D-Dur von Felix Mendelssohn Bartholdy ist ein Herzstück der Romantik. Es ist kein Geheimnis, dass die Sonaten von Mendelssohn zur erfolgreichsten Gattung in der Orgelmusik des späten 19. Jahrhunderts wurden. Eine üppige Klangvielfalt mit romantischen Elementen bespickt erklang dieses wunderschöne Orgelwerk. Die Möglichkeit der Kleuker-Orgel, das entsprechend umzusetzen, wurde bravurös und excellent von einer Kennerin dieser Materie wiedergegeben, genial gelungen.

Zum Abschluss erklang französische Kathedralmusik von Charles-Arnaud Tournemire mit dem Cantilene improvisee und Improvisation sur le „TE DEUM.“

Erstaunt vernimmt der Hörer, dass an der Kleuker-Orgel so großartige Kathedralmusik möglich erscheint. Bewundernswert, wie die Originalsprache der französischen Orgelliteratur von einer Kennerin umgesetzt wurde. – Die Organistin verbrachte einen langjährigen Aufenthalt in Paris und studierte bei M.C. Alain und
von 1974 bis 1982 war sie „Organiste Titulaire“ an der Deutschen Kirche in Paris. –

Dieses Wissen und Können vermittelte Elisabeth Roloff dem Hörer unmittelbar und gekonnt, das war großartig gelungen und mehr als bewundernswert, was diese Organistin mit 71 Jahren an der Orgel zelebriert und zu leisten im Stande ist, Bravo, ein Wiedersehen und Hören wäre mehr als wünschenswert.
Für ihre anschließende Orgeltournee durch Deutschland und Europa wünsche ich ihr viel Kraft, Stehvermögen und vor allen Dingen Gesundheit.

Eine sehr gut gefüllte Kirche überbrachte dieser großartigen Künstlerin den wohlverdienten Applaus mit Standig Ovatione und erlebten eine Sternstunde mit Orgelmusik.

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Auf  YouTube gibt es ein Video mit Elisabeth Roloff BWV 654 „Schmücke dich, o liebe Seele“

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Rezension der NW vom 16.04.2008

Gruss
Volker

Amazon setzt auf klassische Musik


Hallo,

Amazon setzt auf klassische Musik

Klassikabteilung macht handverlesene Werke zugänglich

Classical Music Blowout Store eröffnet
Seattle (pte/12.03.2007/17:02) –

Mit der Eröffnung des Classical Music Blowout Stores http://www.amazon.com/classicalblowout bietet Amazon über 2.000 klassische Musiktitel aus Kunstgattungen von Instrumental bis Oper an. Der weltgrößte Online-Händler reagiert damit auf die steigende Nachfrage nach qualitativ hochwertiger und leistbarer Klassik: „Die Nachfrage unserer Kunden nach klassischer Musik steigt immer weiter und sticht sogar unsere weiteren Musikkategorien aus“,

sagt Thomas May, Senior Music Editor von Amazon.

Trotz steigender Verkaufszahlen wird es immer schwieriger, bestimmte klassische Werke in Geschäften oder im Internet zu finden: Nach dem Verschwinden von prominenten Musikhändlern wie Brick and Mortar Music verlassen sich die Konsumenten immer mehr auf Amazon. Mit der Eröffnung dieses Geschäftszweigs soll es den Liebhabern klassischer Musik wieder leicht gemacht werden, handverlesene Werke zu finden.

(Quelle: dap)

Grüsse
Volker

Organistin Elisabeth Roloff gastiert in Bielefeld am 13.4.2008


Hallo,

ein Orgel-Highlight für OWL

Orgelkonzert am Sonntag, 13. April 2008 in Bielefeld-Ummeln

Organistin Elisabeth Roloff

Elisabeth Roloff gastiert am Sonntag, 13. April , um 17 Uhr wieder in der evangelischen Kirche, in Bielefeld-Ummeln, Queller Straße 187. Dort, wird sie Werke von J.S.Bach, F. Mendelssohn, Ch. Tournemire und J. Weinberger spielen.

Seit 1982 unterrichtet sie als Dozentin an der „Rubin-Academy of Music“ in Jerusalem. Außerdem spielt sie dort als Titularorganistin an der „Erlöserkirche“. Durch langjährige Konzerttätigkeit in Kathedralen, Konzertsälen und Kirchen in Europa, Nord- und Lateinamerika hat sie internationale Anerkennung erhalten.

Diese liebenswürdige und großartige Organistin gab bereits vor zwei Jahren an gleicher Stelle ein wunderbares Orgelkonzert.

Die Rezension kann hier im Forum aufgerufen werden:

Link: Zur Rezension hier klicken !

Wer Zeit hat, sollte sich dieses Ereignis nicht entgehen lassen.

Angaben zum Auffinden mit Google-Maps:

Größere Kartenansicht

Gruss
Volker

Neue Orgel für die Elbphilharmonie in Hamburg


Orgelbau Klais gewinnt Hamburger Wettbewerb

Konzertsaal-Orgel für die Elbphilharmonie

 

Die Werkstatt Johannes Klais Orgelbau GmbH & Co. KG ist Sieger des Wettbewerbs zum Bau der Orgel im großen Konzertsaal der Elbphilharmonie. Das Unternehmen mit Sitz in Bonn wird in den nächsten zwei Jahren zusammen mit den Architekten der Elbphilharmonie Jacques Herzog und Pierre de Meuron die Orgel planen und bauen. Beteiligt hatten sich an der Ausschreibung sechs Orgelbau-Firmen. Ermöglicht wird der Bau der Orgel durch eine Spende in siebenstelliger Höhe des Unternehmers und ehemaligen Präses der Hamburger Handelskammer, Peter Möhrle.

Die Orgel wird als viermanualiges Instrument mit etwa 65 Registern, einer mechanischen Traktur und einem zweiten, elektrischen, fahrbaren Spieltisch geplant. Ein Fernwerk mit vier weiteren Registern ist in dem Reflektor über dem Orchester geplant. Die Klangcharakteristik soll insbesondere dem Repertoire ab dem 19. Jahrhundert, aber auch den Bedürfnissen zeitgenössischer Musik entsprechen.

Gruss

Volker

Neuausgabe: "Kalendarium zur Lebensgeschichte Johann Sebastian Bach’s"


Hallo,

eine Neuausgabe: „Kalendarium zur Lebensgeschichte Johann Sebastian Bach’s“ ist erschienen.

1970 aus Anlass des 20jährigen Bestehens des Bach-Archivs Leipzig erstmals erschienen und 1979 in einer zweiten revidierten Ausgabe aufgelegt: Nun hat Andreas Glöckner eine aktualisierte und beträchtlich erweiterte Neuausgabe des bewährten und lange vergriffenen Kalendariums zur Lebensgeschichte Johann Sebastian Bachs herausgegeben.

Das Kalendarium bietet einen schnell erfassbaren Überblick über alle gesicherten Daten zu Leben und Schaffen Johann Sebastian Bachs. Die Daten mit direktem Bezug auf Person und Werk des Komponisten werden ergänzt durch regelmäßig wiederkehrende Termine oder Vorgänge in Bachs Berufsleben und durch Ereignisse von unmittelbarer Wirkung auf sein Schaffen. Neu sind auch die zahlreichen Abbildungen repräsentativer Originalquellen, welche ebenso wie die klare Sprache und ansprechende Form zur Veranschaulichung der nüchternen Datensammlung beitragen.

Wie sehr sich die Bach- Forschung im Fluss befindet und wie viele Neuerkenntnisse sie gerade in den letzten Jahren hinzugewinnen konnte, zeigt die Tatsache, dass sich das Kalendarium vom schmalen Heft zum respektablen Büchlein entwickeln konnte. Im Vorwort von Christoph Wolff, Direktor des Bach-Archivs, heißt es weiter: „In seiner Zielsetzung und nach Inhalt wie Anlage ist es aufs Engste mit der täglichen Arbeit des Leipziger Forschungsinstituts verknüpft, das sich der Sammlung und Aufarbeitung des dokumentarischen und musikalischen Quellenmaterials zu Bach widmet.“

Das Nachschlagewerk repräsentiert den neuesten Forschungsstand und ist ein bequemer biografischer Wegweiser für alle Bach-Freunde, Musiker und Musikwissenschaftler.

(Angaben von: /www.nmz.de)

Leben und Glauben > J.S. Bach

Andreas Glöckner (Hrsg.)

Kalendarium zur Lebensgeschichte Johann Sebastian Bachs

Edition Bach-Archiv

2008, 120 Seiten, Paperback

Preis: EUR 9.80

ISBN: 978-3-374-02588-6

Zur Bestellung Evangelische Verlagsanstalt Leipzig

Zum Autor:

Andreas Glöckner, Jahrgang 1950, studierte Musikwissenschaften in Leipzig und arbeitet seit 1979 am Bach-Archiv Leipzig. 1988 Promotion. Er ist Autor zahlreicher Bücher und Rundfunksendungen sowie Dramaturg bei den Leipziger Bachfesten.

Eine erfreuliche Neuerscheinung die jeden Bach-Freund beglücken wird.

Grüsse
Volker

Besprechung: CD’s "Teil zwei" von SDG 141 Vol. 3 veröffentlicht vom Label: "Monteverdi" im Februar 2008


Hallo,

hier ist meine weitere Rezension für die

„zweite CD von SDG 141 Vol. 3“

für den 5. Sonntag nach Trinitatis.

SDG 141 Volume 3 (2. CD) Kantaten für den 5. Sonntag nach Trinitatis


Aufführungsort: am 23. Juli 2000 in Mühlhausen/Thüringen, „Divi Blasii Kirche.“

Click here „Gardiners-Reisetagebuch„ for a German Translation of the sleeve notes.

Hier klicken zur „Meinungsäußerung“ von Nicolas Robertson zur SDG 141 Vol. 3

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BWV 131 – Aus der Tiefen rufe ich, Herr, zu dir
BWV 93 – Wer nur den lieben Gott lässt walten
BWV 88 – Siehe, ich will viel Fischer aussenden

(recorded: Blasiuskirche, Mühlhausen)

Soloists: Joanne Lunn | William Towers
Kobie van Rensburg | Peter Harvey

The Monteverdi Choir | The English Baroque Soloists | John Eliot Gardiner

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Foto: Aufführungsstätte „Divi Blasii Kirche“ Mühlhausen / Thüringen

Ich zitiere aus Gardiners Reisetagebuch:

Ich wollte neben den beiden Leipziger Kantaten BWV 88 und 93, die für den fünften Sonntag nach Trinitatis erhalten sind, auch zwei der in Mühlhausen entstandenen Stücke in unser Programm nehmen, die wunderbare Kantate BWV 131 „Aus der Tiefen rufe ich, Herr, zu dir“ und
BWV 71 „Gott ist mein König.“

Das BWV 131
war vermutlich für einen Gottesdienst nach dem verheerenden Feuer am 30. Mai 1707 bestimmt, das in der Unterstand in der Nähe der Blasiuskirche dreihundertsechzig Häuser zerstört hatte, sowie für die Gedenkfeier im folgenden Jahr. Ob es die Schmerzlichkeit dieses Ereignisses war, die Bach inspirierte, oder Luthers pathetische Übersetzung des De profundis, sein Bestreben, den Text auf eine
möglichst adäquate Weise zu vertonen, brachte eine Musik von mächtiger, wiewohl nicht immer stimmiger Eloquenz hervor.

Die Kantate:
BWV 131 “ Aus der Tiefen rufe ich, Herr, zu dir „

Diese Komposition fällt in Bachs Mühlhausener Organistenzeit 1707 bis 1708, besteht nicht aus selbständigen, in sich abgeschlossenen Sätzen, sondern aus verschiedenartigen, unmittelbar ineinander übergehenden Abschnitten, zeigt also diejenige Form, die für die Kantaten des 17. Jahrhunderts aus dem Reihenprinzip der Motette heraus entwickelt worden war.

Motette, Geistliches Konzert und Choralbearbeitung sind darum auch die Satztypen, die bei der Komposition Pate gestanden haben.

Der erste Satz: „Aus der Tiefen Rufe ich, Herr,“ beginnt getragen und verhalten durch die klagende Flöte, Violinen und BC. Der einsetzende „A-cappella-Chor“ singt den einleitenden Satz rhythmisch, fast ein wenig swingend. Die Einzelstimmen sind eindrucksvoll heraushörbar.

Der gleichatrige Gesang erfolgt im 2. Satz mit dem Arioso, für Bass-Solo, + Choral, Sopran + Bass „So du willst, Herr, Sünde zurechnen“, wird ebenso beeindruckend zu Gehör gebracht.

Der 3. Satz mit dem: „Ich harre des Herrn“ für Chor, Sopran, Alt, Tenor und Bass, findet hier ein Wechselspiel der einsetzenden Solosänger und des Chores statt, das ausgewogen und berührend vorgetragen wird. Das Potential der Sängerschar ist wiederum hervorragend.

Den 4. Satz mit dem „Ich harre des Herrn“ für Tenor-Solo (Kobie van Rensburg) in Verbindung mit dem BC finde ich großartig gelungen, wie dezent der Chor im Hintergrund agiert ist schon mehr als bewundernswert. Ein wunderschöner Satz in dieser Kantate.

Den Schlusspunkt mit dem „Israel, hoffe auf den Herrn“ wird glänzend vom Chor und den Solostimmen gemeistert.
Die Kantate besitzt alle Vorzüge und Schwächen eines Jugendwerkes von J.S. Bach, die Formsetzung, die er unbekümmert aneinanderreiht werden in seinen späteren Kantaten zur Vollendung reifen.

Die Kantate: BWV 88 „Siehe ich will viel Fischer aussenden“ für den 5. Sonntag nach Trinitatis wurde am 21. Juli 1726 zum ertsten Male aufgeführt.

Der Eingangssatz für Bass-Solo (Peter Harvey), beginnt mit einer ruhigen Sinfonia die dann nach dem ruhigen vorgetragenen Bass-Solo zum Ende an Schwung gewinnt und mit den agierenden Waldhörnern und dem vorzüglichen Orchester ein berauschendes Klangerlebnis zelebriert.

Der zweite Satz mit dem Rezitativ für Tenor: „Wie leicht könnte doch der Höchste“ wird respektabel vorgetragen.

Der 3. Satz mit der Aria für Tenor „Nein, nein! Gott ist allezeit geflissen“ lebt von der Textaussage und wird vom Tenor entsprechend vorgetragen.

Der 4. Satz enthält ein ARIOSO für Tenor und Bass und inspiriert den Hörer hauptsächlich von der eindringlichen Sprachmelodik des Bassisten.

Das Arien-Duett für Sopran und Alt im 5. Satz: „Beruft Gott selbst, so muß der Segen“ beginnt mit einer berührenden Anfangs-Sinfonia. Das anschließend beginnende Duett für Altus (William Towers) und Sopran (Joanne Lunn) ist ausgewogen und überzeugend gesungen worden.

Ein Höhepunkt ist der 6. Satz für Sopran mit dem „Was kann ich denn.“ Hier ist eine wunderbare Sopranistin (Joanne Lunn) mit einer glockenreinen Stimme zu hören.

Den Schlusspunkt bildet der bekannte Choral: „Sing bet und geh auf Gottes Wegen.“ Sinnlich berührend weiss hier der Monteverdi Choir zu glänzen, das ist Choralgesang in Reinkultur, einfach erhebend dieser überzeugenden Sängerschar zuzuhören..!!


Die Kantate: BWV 93 „Wer nur den lieben Gott lässt walten“ für den 5. Sonntag nach Trinitatis, ist als Choral-Kantate erstmals am 9. Juli 1724 aufgeführt worden und in den Jahren 1732/1733 in der heutigen Aufführungspraxis von Bach umgearbeitet und erweitert worden. Diese Kantate lebt von ihrer schönen Symmetrie und weiss mich immer wieder zu begeistern. Hier bewundere ich Bachs Einfallsreichtum, die diese Kantate zu einem Ohrwurm werden lässt.

Im BWV 21 hat Bach diesen Choral ebenfalls eingesetzt mit zwei Strophen.
Außerdem erklingt dieselbe Choral-Strophe wie in dieser Kantate am Ende der zwei Jahre später für denselben Sonntag in der Kantate, im BWV 88 erneut.
Daraus kann hergeleitet werden, dass Bach diesen Choral zu seinen Favoriten gezählt haben muss.

Der Eingangssatz „Wer nur den lieben Gott läßt walten“ besticht durch das einsetzende Orchester mit seinem unverwechselbaren Klang. Die eingehende Melodie wird durch eine konzertante Gesangspartie entsprechend eingeleitet für Sopran, Alt, Tenor und Bass. Untermauert wird dieser Eingangssatz durch den hinzutretenden Chor und den dominierenden Oboen. Diese Musik kann den Hörer in Verzückung versetzen so schön erklingt dieser fantastische Choral.

Das Rezitativ für Bass (Peter Harvey); mit dem „Was helfen uns die schweren Sorgen“ erklingt in gewohnter Manier überzeugend.

Eine Traumarie in Satz 3 für Tenor: „Man halte nur ein wenig stille“ mit dem entsprechenden Pathos wird diese zu Herzen gehende Arie gesungen, diese Arie steht bei mir auf Da-capo, sie ist berührend und unvergleichlich, wiederum ein Juwel in Bachs Kompositionen.

Das gleiche setzt sich im 4. Satz fort mit dem herrlichen Arien-Duett für Sopran (Joanne Lunn) und Altus (William Towers); „Er kennt die rechten Freudenstunden“ unvergleichlich gut harmonieren diese beiden Stimmen miteinander, der Altus schreckt mich nicht, im Gegenteil, er überzeugt mich mehr als zufriedenstellend. Die Sopranistin ist ein Genuss, ihr unvergleichlicher Gesang gibt die entsprechende Würze und sorgt für einen weiteren Glanzpunkt in dieser Kantate.
Die Streicher spielen die Choral-Melodie, während die beiden Gesangs-Stimmen dazu so etwas wie eine Choral-Fantasie singen: Freies Variieren der Choral-Melodie- sehr kunstvoll, dieses ganze Miteinander!

Berauschend schön gelingt der 6. Satz für Sopran in der Arie: „Ich will auf den Herren schaun“ die tänzelnden Oboen bewirken einen menuettartigen fröhlichen Satz, die das Vertrauen ausdrücken, sehr schön gelungen dazu der Sopran-Gesang.

Ein schlichter vierstimmiger Choralsatz: „Sing, bet und geh auf Gottes Wegen“ beschließt eine Kantate, die zu meinen Favoriten zählt. Unnachahmlich wie Gardiner wieder in diesem schlichten Choral-Satz Nuancen zu setzen vermag, ein Monteverdi Choir weiss das anzunehmen und artikuliert sich entsprechend
in seiner feinen Art, was kaum zu toppen ist.

Grüsse
Volker


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Weitere Senderangaben über Internetradios


Hallo,

weitere Sender sind in der Hauptseite von mir am 01. April 2008 aktualisiert worden.
Die Sender mit Link-Angabe nachstehend:

1000 Internetradios, Webseite aus Deutschland

Kostenlos können jetzt über ein Internet-Portal mehr als 1.000 deutsche und internationale Radiosender und Web-Radios empfangen werden. Unter http://www.radio.de kann der Nutzer neben der direkten Senderwahl nach Radiosendern zu speziellen Themen suchen. Auch nach Genres oder Sendeanstalten aus bestimmten Städten und Ländern kann er Ausschau halten. Eine Installation von zusätzlicher Software ist für den Empfang nicht notwendig.

http://www.radio.de/

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Evangeliums-Rundfunk Wetzlar ERF 1, Sonntag ab 11.15 Bachkantate mit Einführung

http://www.erf.de/index.php?PHPSESSID=74f65ef852a045f2b632b546a3462c56&node=1962&PHPSESSID=74f65ef852a045f2b632b546a3462c56

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Schweiz (deutschsprachig)

Deutsche und rätoromanische Schweiz
„DRS 2“,

Sonntag 9.00-9.30, Geistliche Musik (mit Bachkantate)

Haupt-Link: http://www.drs2.ch/www/de/drs2.html

Im Nachhinein kann die Bach-Kantaten-Sendung vom jeweiligen Sonntag auf der Tages-Webseite, siehe nachstehender Link, in einer sehr guten Klangqualität angehört werden. Am 9.3.2008 waren zwei Kantaten von Buxtehude zu hören.

http://www.drs2.ch/www/de/drs2/sendungen/09032008.html

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Grüsse
Volker

Aktuelles vom Forum !


Hallo zusammen,

mit dem heutigen Tag ist das alte Forum:

„Blog Diskussionsforum Bach Cantata Pilgrimage 2000“

Link: http://s138620504.online.de/

n i c h t mehr aufrufbar, es ist gelöscht.

Zu ca. 90 % habe ich die Alt-Beiträge mit ins neue Forum übernommen und können in der entsprechenden Kategorie abgerufen werden, ebenfalls Alt-Beiträge aus meiner Homepage, die am
31. März 2008 ebenfalls eingestellt wird.

„Freuen wir uns über die neue Umgebung und mit einem weiteren herzlichen Miteinander und einem regen Gedankenaustausch..!!“

Grüsse an alle

Volker

Dreibändige Einführung in "Die Welt der Bach-Kantaten" von Christoph Wolff


Hallo,

aufgrund einer Anfrage von @muriel erstelle ich hier einen eigenständigen Beitrag über das dreibändige Nachschlagewerk „Die Welt der Bach Kantaten“ von Christoph Wolff und Ton Koopman.

Buchveröffentlichung: „Die Welt der Bach Kantaten 1-3“

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@muriel zu deiner Anfrage kann ich Dich nur ermutigen, das dreibändige Kantaten-Werk von Christoph Wolff zu erwerben, falls Du einen Link zum Bezug brauchst dann findest Du welche nachstehend:

Hier klicken

oder

Hier klicken


Kostenpunkt für das dreibändige Werk: 49,95 € (bei jpc oder amazon)

Ich zitiere einen Original-Auszug zum Inhalt des dreibändigen Werkes:

Die dreibändige Einführung in „Die Welt der Bach-Kantaten“ entfaltet ein weites kulturgeschichtliches Panorama der Bach-Zeit.

Gemeinsam mit dem niederländischen Dirigenten Ton Koopman gelingt es den A u t o r e n *)
und dem Herausgeber Christoph Wolff, Bachs geistige und künstlerische Welt zu erschließen und verständlich zu machen.

Der erste Band – die Kirchenkantaten der Vor-Leipziger Zeit bis 1723 – stellt die Lebensstationen Bachs sowie die lithurgischen und musikalischen Voraussetzungen seines Kantatenwerks dar.

Der zweite Band – die weltlichen Kantaten – erschließt den Werkteil, der heutigen Hörern vielleicht am fremdesten ist. Die Besonderheiten dieses Genres, seine Entstehungsbedingungen und Bachs künstlerische Praxis werden eingehend beleuchtet.

Der dritte Band – die Kirchenkantaten nach 1723 – bringt uns Bach während seiner Zeit als Thomaskantor in Leipzig nahe.

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A u t o r e n *) Hier sind nicht nur Wolff und Koopman mit Beiträgen aufzufinden, sondern eine weitere Autorenschaft kommt hier zu Worte, wie z.B. im 1. Band:

Peter Wollny (Gattungen und Stile der Kirchenmusik um 1700); Claus Oefner (Musikleben der Städt und Höfe Mitteldeutschlands um 1700); Andreas Glöckner (Lebens- und Wirkungsstätten Bachs); George B. Stauffer (Bach der Organist); Hans-Joachim Schulze (Bach-Instrumentalvirtuose und Komponist); sowie: (Texte und Textdichter); Martin Petzoldt (Liturgische und Theologische Aspekte zu den Texten der frühesten Kantaten) sowie (Bibel, Gesangtbuch und Gottesdienst); Daniel R. Melamed (Chor- und Choralsätze); Peter Wollny ( Arien und Rezitative); Ulrich Leisinger (Affekte, Rhetorik und musikalischer Ausdruck); Ton Koopman (Aspekte der Aufführungspraxis).

Das Spektrum ist weit ausgelegt und hinterfragt genau die Punkte, die der Bachfreund so gierig in sich aufnehmen möchte, so zieht sich der Faden in den zwei anderen Bänden entsprechend folgend weiter.

Diese dreibändige Veröffentlichung aus 2006 ist für jeden Bach Interessenten eine Dokumentation von unschätzbarem Wert sich umfangreich informieren zu können, es ist eine lohnenswerte Anschaffung..!!

Grüsse
Volker

Rezensionen: Gardiner mit der "Johannes Passion" von J.S. Bach in St. Trinitatis, Wolfenbüttel


Hallo,

Anmerkung: mit dem 25.3.2008, habe ich alle bisher geposteten Rezensionen von der „Johannes Passion“ in einem Beitrag zusammen gefasst, von @Iris und heute von @Barbara, am Ende der Rezension auffindbar.

Die dazugehörenden Kommentare schiebe ich ebenfalls nach hier..!

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Aufführungsstätte: St. Trinitatis Kirche, Wolfenbüttel

Nach dem Kommentar von @Martin, möchte ich meine Stellungnahme zum Geschehen rund um die gegebene „Johannes Passion“ von J.S. Bach, mit dem Monteverdi Choir, English Baroque Soloists unter der Leitung von Sir John Eliot Gardiner, in der St. Trinitatis Kirche, Wolfenbüttel, am Karfreitag: 21.3.2008, abgeben.

Gesangs-Solisten:

Julia Doyle; Sopran

David Bates, Richard Wyn Roberts, als Altus

Jeremy Budd; Tenor

Matthew Brook, Samuel Evans, Lawrence Wallington, als Bass

Evangelist: Mark Padmore, Tenor

Christus: Dietrich Henschel, Bass

Pilatus: Matthew Brook, Bass

Monteverdi Choir, English Baroque Soloists, Leitung: J.E. Gardiner

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Aufführungsort: St. Trinitatis Kirche in Wolfenbüttel

Eine Überraschung bedeutete für mich das Anstehen zum Erwerb einer Eintrittskarte, da es im Vorfeld geheissen hat, das Konzert sei Ausverkauft.

Die Vorfreude auf das Konzert war riesengroß. Nachdem wir nach einigem Hin und Her unsere endgültigen Sitzplätze gefunden hatten, wurde meine Erwartung ziemlich gedämpft. Unser Sitzplatz in der 2. Reihe Mittelschiff, außen, (1. Kategorie) entpuppte sich als ein Reinfall. Wir starrten das Cembalo an und hatten keine weitere Sicht auf das übrige Geschehen.

Sobald die ersten Sätze des Chores „Herr, unser Herrscher“ erklangen, verflog unser Frust, und genossen die Vortreffliche Sanges-Kunst des Monteverdi Chores. Mich überrascht immer wieder die perfekte Intonation und ihre Deklamation, der Chor war mit neuen Sängerinnen und Sänger besetzt worden und wurde nur von einer Handvoll Altgedienten unterstützt, so mancher Chor würde bei so einer starken Neubesetzung Schiffbruch erleiden.

Nach Verklingen der 1. Strophe des Chorals „Wer hat dich so geschlagen“ mit Instrumentalbegleitung, wurde wie von Geisterhand gesteuert, die 2. Strophe „a-capella“ gesungen, ich konnte beobachten, wie Gardiner mit einer kurzen, heftigen Handbewegung zum Orchester hin, die Begleitung unterband. Das war wieder so eine Sternstunde des Gesanges mit einer spontanen Idee vom Sir, da ist er unvergleichlich, spontan ein weiteres Highlight zu setzen, einfach großartig…!!

Hier zeigt sich die Größe vom Sir, nur wirklich gut ausgebildete Sängerinnen und Sänger sich zuzumuten und in seinem Wunder-Chor zu integrieren. Die Probenarbeit im Vorfeld muss eine Knecht-Tour sein, denn als ein ehemaliger Mittstreiter eines solchen Passionswerkes weiß ich, wovon ich hier spreche.

Bei der Wiedergabe der Rezitativen und Arien tat mir der Organist und Cembalist „Silas Standage“ leid, vom Orgel-Positiv sich zu lösen und rechtzeitig am Cembalo zu erscheinen, war ein Unterfangen der Unmöglichkeit, die ersten Takte gingen voll daneben, eine Neuregistrierung an dem Orgelpositiv musste er während des Spiels vornehmen, das konnte auf die Dauer nicht gutgehen.

Silas Standage am Orgel-Positiv: Jennings-Orgel

Hier muss ich leider eine harsche Kritik loswerden, warum wurde das Cembalo nicht besetzt? Ist der Sir zum sparen gezwungen, das setzte sich fort mit dem Altus: „Richard Wynn Roberts“, was war mit ihm ?
So ein dünnes Stimmchen war eine Zumutung, hier müsste eine optimale Besetzung doch im Vorfeld möglich sein…!! Der Besucher, der so viel Eintritt zu bezahlen hat, kann eine optimale Besetzung verlangen!

Das sind aber auch schon die Kritischen Anmerkungen von mir, die sonstige Aufführung geriet wieder zu einer Glanzstunde. Der zweite Altus ( David Bates ), war großartig, der hätte den Part von dem indispunierten „R.W. Roberts“ übernehmen können.

Die Sopran-Arien von Julia Doyle waren ein Traumerlebnis, diese Stimme kommt einem Engelsgesang gleich, glasklar und im Volumen unübertrefflich, stand eine Künstlerin im Ensemble, die nicht vortrefflicher besetzt werden kann.

Die Jesusworte von Dietrich Henschel von der Kanzel gesungen, waren vernehmlich zu hören, es ist bekannt, dass sein Stimmvolumen nicht in Übermassen gesegnet ist. Sein Gesangsvortrag gelang ihm aber überzeugend und war gut zu hören. Diese Idee vom Sir fand ich gar nicht so schlecht, die Person mit Stehkragen von dort singen zu lassen, gab der Aufführung eine weitere Würze.
Die „Jesus-Kanzel“ von dort erklangen die Jesusworte von Dietrich Henschel.

Als Evangelist war einmal wieder der Tenor „Mark Padmore“ eine imposante Erscheinung. Wenngleich er mir in Königslutter, in der Matthäuspassion besser gefallen hat, kam sein markiger Gesang an diesem Abend entsprechend rüber, sehr verständlich seine Worte gepaart mit einem unwahrscheinlichem Pathos, den er an den Tag legte, war er nicht zu überhören.


Von rechts im Bild: Mark Padmore, Tenor, David Bates, Richard Wyn Roberts, als Altus

Mich überzeugen konnte als Bassist: „Matthew Brook“, fantastisch sein Stimmvolumen, sehr gut hörbar verstand er es, stimmlich gut artikuliert, das Passionsgeschehen dem Hörer vorzutragen.

Ob die Platzierung von Brooks, Henschel und Padmore, allen Besuchern gefallen hat, mag ich nicht zu beurteilen, ich hatte sie sehr verständlich und vortrefflich hören können, was anderen Besuchern nach einem Gespräch des Konzertes, nicht so optimal gelungen erschien, sie hatten Probleme mit der Akkustik und Hörbarkeit der erwähnten Gesangs-Solisten.


Der überragende „Monteverdi Choir, wiederum mehr als überzeugend!


Frentischer Schlussapplaus für die großartigen Mitwirkenden!!

Als ein Schlussresumme kann ich nur anmerken, es hatte sich wieder vollauf gelohnt, ein Konzert von Gardiner zu besuchen trotz meiner getätigten Kritikpunkte, die sollten in Zukunft nicht mehr Bestand haben, hoffe ich…?

Ein Hörerlebnis puren Vergnügens das Freude machte, auf ein Wiedersehen im September 2008 zum Bachfest in Köthen freue ich mich jetzt schon und hoffe auf ein wiederum großartiges Erlebnis.

Grüße
Volker

P.S. der Link zum öffentlichen Fotoalbum nachstehend, das untere Foto anklicken:

Johannes Passion Trinitatis Kirche Wolfenbüttel am 21.3.2008



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Weitere Rezensionen zur Johannes Passion in Wolfenbüttel nachstehend:
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@Birgit Niemeyer sagt: am 26. März 2008

Hallo Herr Hege,

bei der Lektüre Ihrer Einträge im Blog zur Johannespassion am Karfreitag in Wolfenbüttel ist mir aufgefallen, dass es dort keinen Verweis auf die Kritik in der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ (23.03.08) von Eleonore Büning gibt – in der Annahme, dass diese Sie interessieren könnte, sende ich Ihnen hier einen Scan.



Den unten stehenden Zeitungsausschnitt anklicken, dann wird das Format vergrößert:



© Rezension der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ vom 23.3.2008


Mit freundlichen Grüßen

Birgit Niemeyer


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Weitere Rezensionen zur Johannes Passion in Wolfenbüttel nachstehend:

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@Barbara sagt: am 25. März 2008

Hallo,


Heute Morgen lohnte sich wieder das Aufschlagen der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung. Im Kulturteil stand eine hervorragende Kritik, die sich im Wesentlichen mit meinen Eindrücken deckt. Mir fehlt hier eigentlich nur die Erwähnung des wirklich stark beeindruckenden Matthew Brook.


Den unten stehenden Zeitungsausschnitt anklicken, dann wird das Format vergrößert:

© Rezension der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“ vom 25.03.2008



Grüsse

Barbara

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Weitere Rezensionen zur Johannes Passion in Wolfenbüttel nachstehend:

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@Iris sagt: am 22. März 2008

Hallo,

die erste Rezension über die „Johannes Passion“ von J.S. Bach mit dem Monteverdi Choir, English Baroque Soloists unter der Leitung von Sir J.E. Gardiner, aufgeführt am Karfreitag, 21. März 2008, in der St. Trinitatiskirche in Wolfenbüttel, liegt seit heute von der „Braunschweiger Zeitung / Land“ vor.

In die Rezension unten stehend reinklicken, danach erfolgt eine Vergrößerung..!!

© Rezension der „Braunschweiger Zeitung / Land„ vom 22.03.2008

Viel Spass beim Lesen.

Wünsche allen ein schönes Osterfest.

Gruß
Iris


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Händels "Brockes-Passion" in der Kölner Philharmonie


Blogger Montanus hat gesagt…

Zum Thema: „Händels Brockes-Passion“

Bevor die Passionszeit und ihre Musik aus dem Blickfeld rückt, möchte ich doch noch ein paar Impressionen meines Konzertbesuchs in der Kölner Philharmonie loswerden.

Die Wahl fiel nicht leicht: Gleichzeitig wurde Bachs Matthäus-Passion mit den Chören des Kölner Doms in einer schönen Barockkirche dargeboten.
Ich entschied mich für Händel, weil ich sein Werk (den Empfehlungen in unserem Forum folgend) kennen lernen wollte – und weil Händels Musik mir momentan besonders nahe steht, bin ich doch am Ostermontag Chorsänger in seinem „Messias“. Außerdem weckte der Besuch der Brockes-Passion von Fasch (wenig vorher in einer Kölner Kirche) mein Interesse für die Händelsche Version – in gleicher Weise wie 2007 Reinhart Keisers Brockes-Passion unter Leitung des fulminanten Christophe Rousset.
Kurz gesagt: Ich wurde ganz und gar nicht enttäuscht!

Trotz prominenter Interpreten, die eine hochkarätige Aufführung versprachen, war der Konzertsaal bedauerlicherweise nur gut zur Hälfte gefüllt. Es muss für die aktuellen Konzertbesucher wohl immer BACH sein, den kennt man, der gehört seit Generationen zur Saison, und dafür sprechen etwa zehn Passionsaufführungen dieses Jahr in Kölner Kirchen und Konzertsälen (und unendlich viele Aufnahmen).

Die Protagonisten der Aufführung schienen in dieser Kombination zunächst überraschend:
Herreweghes Collegium Vocale Gent, die Akademie für Alte Musik Berlin, Dirigent: Marcus Creed. Doch das Ergebnis war überzeugend, wie aus einem Guss.
Der Chor (4 Damen im Sopran, je 3 Herren in Alt, Tenor und Bass) sang flexibel, leicht und ausdrucksvoll, das Orchester (Streicher, 2 Oboen, 2 Fagotte und B.c.) spielte auf „Period Instruments“ auf höchstem Niveau.
Aus der Solistenriege mit Hans Jörg Mammel (Evangelist), Brigitte Geller und Christine Landshamer (S), Alexander Schneider (A), Sebastian Noack (B) ragte James Gilchrist hervor, der hochdramatische wie lyrische Arien mit Leidenschaft interpretierte.

Und das Werk? Zunächst hatte ich Befürchtungen, der Abend könnte lang(weilig) werden. Doch hatte Creed das über dreistündige Opus geschickt auf zwei Stunden gekürzt: Einige Nummern entfielen ganz, von verschiedenen Arien brachte er nur den A-Teil (mit Ritornell-Abschluss). Brockes’ Text mag drastisch bis kitschig sein, aber er inspirierte Händel (und nicht nur ihn) zu überaus abwechslungsreicher Musik. (Und ist uns diese barocke Sprache nicht schon aus Bachs Vokalmusik vertraut?)

Fazit: Ein unvergessliches Musikerlebnis!

Ein frohes Osterfest wünscht
Montanus.

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P.S.
Diese Konzert-Rezension ist so vortrefflich von @Montanus, erstellt worden, dass ich mich genötigt sah, dass als einen eigenständigen Beitrag ins Forum zu stellen, es nur unter Kommentare zu belassen, wäre zu schade. Ich hoffe, das Einverständnis von Dir lieber Montanus zu haben.

Allen ein schönes Osterfest und Grüße

Volker


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Eine postwendende Rezension auf die Johannes Passion in Wolfenbüttel von der Braunschweiger Zeitung


@Iris sagt:

Hallo,

die erste Rezension über die „Johannes Passion“ von J.S. Bach mit dem Monteverdi Choir, English Baroque Soloists unter der Leitung von Sir J.E. Gardiner, aufgeführt am Karfreitag, 21. März 2008, in der St. Trinitatiskirche in Wolfenbüttel, liegt seit heute von der „Braunschweiger Zeitung / Land“ vor.

In die Rezension reinklicken, danach erfolgt eine Vergrößerung..!!

Viel Spass beim Lesen.

Wünsche allen ein schönes Osterfest.

Gruß
Iris


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Radio-Tipps für die 13. KW


@Barbara sagt:

Hallo,

viel ist es nicht für die nächste Woche.

Da ich von der Übertragungsqualität von Händels Brockes Passion aus Oslo ganz hin und weg bin, habe ich diesen Sender in meine Checkliste übernommen. Und hier bin ich auch für diese Woche fündig geworden:

26.3.2008
NRK

http://www.nrk.no/kanal/nrk_alltid_klassisk/5863036.html


20.00 Uhr: Castor et Pollux

Jean-Philippe Rameau (1683-1764): Castor et Pollux, lyrisk tragedie i fem akter
Libretto: Pierre-Joseph Bernard

Castor: Anders Dahlin, kontratenor
Pollux: Laurent Naouri, bass
Telaïre: Sophie Daneman, sopran
Phébé: Jennifer Smith, sopran
En tilbeder av Hébé: Julia Doyle, sopran
En ånd: Miriam Allan, sopran
Cléone: Katharine Fuge, sopran
Jupiter: Matthew Brook, bass
En atlet: Tom Raskin, kontratenor
Merkur: Marc Molomot, kontratenor
Soloist: Nicholas Mulroy, kontratenor, En spartaner
Høyestepresten: Samuel Evans, baryton

English Baroque Soloists
Monteverdi-koret
John Eliot Gardiner, Dirigent

Fra Salle Pleyel i Paris 17. februar 2007

Für die Radioseite hier mal der Link für die Hauptseite:
NRK Klassisk – Norwegen

http://www.nrk.no/kanal/nrk_alltid_klassisk/

Ansonsten ist Gardiner auf fast allen Sendern mit Osterkantaten an den nächsten beiden Sonntagen gut vertreten – alles von SDG 131 und SDG 128. Ich habe es mir erspart, alles zu kopieren. Wer die CDs nicht hat, möge sich selbst mal durchklicken.

Allen ein frohes Osterfest
Barbara

P.S.
Ich setzte hier noch einmal den Link für die Web-Radios mit rein:

Link:
http://blogjsbachcantatapilgrimage2000.blogspot.com/2008/01/web-radios-im-internet.html

Interview der HAZ mit Gardiner


@Barbara sagt:

Hallo,

gestern war dieses Interview unter dem Titel „Ich wurde unter Bachs Augen groß“ in unserer Zeitung veröffentlicht. Ich habe gerade von der HAZ die Genehmigung zur Veröffentlichung im Blog erhalten, selbstverständlich unter Nennung der Quelle: Hannoversche Allgemeine Zeitung, 19.3.2008.

Den unten stehenden Zeitungsausschnitt anklicken, danach erfolgt eine lesbare Vergrößerung:


Grüße
Barbara

Ton Koopmann DVD J.S. Bach Matthäuspassion


Hallo,

eine neuzeitliche Einspielung der Matthäus Passion von J.S. Bach aus 2006 mit Ton Koopman, Amsterdam Baroque Orchestra & Choir und den Solisten: Jörg Dürmüller, Ekkehard Abele, Cornelia Samuelis, Paul Agnew, Klaus Mertens, Bogna Bartosz, liegt als Live-Mitschnitt aus der St. Joriskerk Amersfoort vor.

Zwei DVD’s bei “ j p c “ für 17,99 € zu beziehen !

Die Einspielung wird überwiegend positiv bewertet und ist mit 2 DVD’s für diesen Preis unschlagbar..!!
Seine Kunstfertigkeit und als bekennender Bach-Interpret bekannt, setzt er mit dieser Einspielung einmal wieder Massstäbe.

Grüsse
Volker

"Klassische Musik ist nun einmal elitär" zum 80. Geburtstag von der Mezza-Sopranistin "Christa Ludwig"


Hallo,

Christa Ludwig, feierte am 16. März 2008 ihren 80. Geburtstag. Die weltbekannte Mezzosopranistin wurde jüngst in Cannes auf der Musikmesse Midem für ihr Lebenswerk ausgezeichnet. Sie trat zusammen mit den Dirigenten Karl Böhm, Leonard Bernstein und Herbert von Karajan auf – und sang mit Maria Callas.


Fotorechte: BMG / Sopranistin Christa Ludwig

Interview:
Klosterneuburg vor den Toren Wiens, eine gutbürgerliche Gegend. Die Kammersängerin lebt ganz oben am Berg in einem Architektenhaus. Ihr Händedruck ist kernig.

Frau Ludwig, Sie sind vor ein paar Jahren aus Südfrankreich nach Wien zurückgezogen …

Zu dem inhaltsreichen Interview von „DER TAGESSPIEGEL“ hier klicken !

Brillante Klassiker-Aufnahmen mit ihrer Mitwirkung bleiben unvergessen:

Karl Richter: J.S. Bach Gesamtaufnahme des Weihnachtsoratoriums

Herbert von Karajan: J.S. Bach „Messe H-moll“, Berliner Philharmoniker

Herbert von Karajan: Giuseppe Verdi, „Requiem“, Berliner Philharmoniker

Karl Böhm: W. A. Mozart „Requiem“, als DVD, eine Einspielung von Historischer Größe

Gruß
Volker

Interessante Aussagen zu den Passionen: u.a. Historie und Gegenüberstellung der Matthäus- zur Johannes Passion von J.S. Bach


Hallo zusammen,

aufgrund der Passionszeit und Aufführung der entsprechenden Passions-Oratorien, gibt es interessante Hinweise und Aussagen dazu.

Partituren der entsprechenden Passionen von J.S. Bach sind für den Konzertbesucher von unschätzbaren Wert.

Partitur der Johannes Passion bei amazon für 17,95 €

Die interessanten Aussagen zu den Passionen und eine Gegenüberstellung der Matthäus- zur Johannes Passion von J.S. Bach, findest Du nach dem unten angegebenen PDF-Symbol.

H i e r klicken, danach folgt die Verzweigung auf das Schriftstück !!


Ich wünsche viel Spaß beim Lesen.

Grüße
Volker


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Radio- Fernseh-Tipps für die 12. KW (Karwoche) !


@Barbara sagt:

Hallo zusammen,

in der Karwoche bieten die Verschiedenen Radiosender für Bachfans einiges hörenswertes an. Ich habe auch ein paar Alternativen rausgefischt. Karfreitag wird es ein wenig schwierig für die meisten, da die wenigsten ja gleichzeitig live in Wolfenbüttel dabei sein und auch am Computer oder Radio sitzen können.

Hier meine Tipps:

Mittwoch: 19.3.2008 18:30-21:00 (Radio 3)
BBC

Handel’s Messiah
Lorna Anderson (soprano), Clare Wilkinson (mezzo-soprano), Andrew Tortise (tenor), Matthew Best (bass-baritone)
English Voices
Orchestra of the Age of the Enlightenment
Laurence Cummings (director

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21.3.2008 – Sendungen am Karfreitag
SWR17:05 Live

Passionsoratorium
Georg Philipp Telemann:
”Der für die Sünde der Welt leidende und sterbende Jesus”,
Passionsoratorium nach Barthold Heinrich Brockes TWV 5:1
Brigitte Christensen und Lydia Teuscher (Sopran), Marie-Claude Chappuis (Mezzosopran), Daniel Behle (Tenor),Johannes Weisser (Bass)
RIAS-Kammerchor
Akademie für Alte Musik Berlin
Leitung: René Jacobs
(Direktübertragung aus dem Festspielhaus Baden-Baden

Verschiedene Sender (MDR etc.)
19:00

Johann Sebastian Bach: Matthäus-Passion BWV 244
Thomanerchor Leipzig, Gewandhausorchester Leipzig
Leitung: Georg Christoph Biller
Sally Matthews, Sopran; Anna Zander, Alt; Martin Petzold, Tenor; Stephan Genz, Bass (Christus); Egbert Junghanns, Bass (Arien)
Live aus der Thomaskirche Leipzig, Ausstrahlung in Dolby Digital 5.1.

Wer eine andere Matthäuspassion hören möchte, hat hier eine Chance:

Nordwestradio
20:05

CPE Bach – Matthäuspassion
Ton Koopman

BBC
18:30-20:45 (Radio 3)

Bach – St John Passion
Martin Handley presents a concert given last month at London’s Queen Elizabeth Hall featuring tenor Mark Padmore in the lead role of Bach’s much-celebrated St John Passion.
Duration: 2 hours 15 minutes

Evangelist …… Mark Padmore (tenor)
Peter Harvey Christus (bass)
Michael Chance (countertenor)
Thomas Walker (tenor)
Lydia Teuscher (soprano)
Matthew Brook (bass)
Choir of the Enlightenment
Orchestra of the Age of the Enlightenment

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Samstag: 22.3.2008
BBC
CD Review
9:00-12:15 (Radio 3)

Andrew McGregor introduces Radio 3’s weekly programme devoted to all that’s new in the world of recorded music.
Including:
10.30am
This month has seen a proliferation of new recordings of Bach vocal music – Andrew talks to Berta Joncus about further releases in cantata cycles from Masaaki Suzuki and John Eliot Gardiner, as well as a new St Matthew Passion from the Dunedin Consort and Players.

Dann als Highlight:
Mark Padmor ist in der Reihe Artist Focus der Künstler der Woche. An 4 Abenden der Woche ist jeweils eine halbstündige Sendung zu hören (und jeweils 7 Tage lang jederzeit abrufbar). In jeder Sendung gibt es andere Schwerpunkte.

17.3.-20.3.2008
BBC
Artist Focus
Mark Padmore
Monday 17 March 2008 22:30-23:00 (Radio 3)

Tenor Mark Padmore is the featured artist, ahead of his performance as the Evangelist in Bach’s St John Passion on Good Friday. The programme includes Beethoven’s song-cycle An die ferne Geliebte, Op 98, with Graham Johnson accompanying on piano.

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Fast vergessen hätte ich noch einen Fernsehtipp:

Sonntag: 16.3.2008 und Karfreitag: 21. 3.2008
Bayrisches Fernsehen
12:15 und 12:35
Johann Sebastian Bach – Matthäus-Passion (1)
Ballett von John Neumeier

Aufzeichnung aus Baden-Baden von 2005
Sicherlich umstritten, aber manchmal lohnt es sich doch, ein Werk von einer anderen Seite zu betrachten, um selbst eine intensivere Beziehung dazu zu bekommen. Damit möchte jetzt aber keine neue Diskussion einleiten. Aufnehmen und ansehen werde ich es aber auf jeden Fall.

Das wars für diese Woche. Ein Tipp noch: wer die Möglichkeit hat, vormittags aufzunehmen, sollte dies bei BBC auch dann tun. Die besten Aufnahmequalitäten hat man vormittags.

Ich wünsche Euch eine musikalisch reiche Karwoche.
Barbara


P.S. Ich setzte hier noch einmal den Link für die Web-Radios mit rein:

Link: http://blogjsbachcantatapilgrimage2000.blogspot.com/2008/01/web-radios-im-internet.html

@Volker /admin


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Ein Treffpunkt zum Konzert in Wolfenbüttel am 21.3.2008


Hallo,

an alle Besucher des Konzertes der Johannes Passion am Karfreitag, 21. März 2008, in der Trinitatiskirche in Wolfenbüttel, werde ich wegen eines Treffpunktes noch eine PM an alle Mitglieder und Freunde des Diskussionsforums versenden.


Foto: Aufführungsstätte der Johannes Passion, Trinitatis Kirche in Wolfenbüttel

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St. Trinitatis
An der Ostseite des heutigen Holzmarktes wurde auf den Resten des ehemaligen Kaisertores die Trinitiskirche als protestantische Predigtkirche errichtet. Die reich gegliederte barocke Fassade gibt dem Platz und damit der Altstadt nach Osten schon von weitem einen festlichen Abschluss.

Das Kaisertor wurde 1589 vom niederländischen Architekten und Maler Hans de Vries geschaffen und war bis 1660 der Haupteingang in die alte Residenzstadt. Der letzte Rest
des alten Stadttores befindet sich in der Kirche am Durchgang zwischen Kirchenschiff und Sakristei.

Nach den Plänen des fürstlichen Landbaumeisters Johann Balthasar Lauterbach entstand zwischen 1693 und 1700 auf dem Rest des Stadttores ein beeindruckender Kuppelbau, Vorbild der späteren Bibliotheksrotunde. 1705 wurde dieser Kuppelbau durch einen Brand zerstört.

Zwischen 1716 und 1722 wurde die Trinitatiskirche unter Beibehaltung der älteren Fassa-
dentürme nach Plänen von Hermann Korb neu errichtet. Der zwischen die Türme einge-
spannte Mittelteil der Fassade greift Bildungen des ehemaligen Lustschlosses in Salzdahlum auf. Die Einweihung als Gemeindekirche erfolgte bereits im Jahre 1719.

(Angaben)
und Kontakt von:

St. Trinitatis
Holzmarkt
38300 Wolfenbüttel

Telefon 0 53 31 – 7 52 30
Telefax 0 53 31 – 97 89 58
eMail: monika.meyer@lk-bs.de

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Stadtplan zur St. Trinitatis Kirche, Holzmarkt, Wolfenbüttel

Größere Kartenansicht

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Stadtplan für das Treffen in der „Brauergildenstrasse“

Größere Kartenansicht

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Herzliche Grüsse an alle

Volker

P.S. Ein Nachtrag, die Gaststätte ist am Karfreitag ab 17:30 Uhr geöffnet..!!
@Volker


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Neuigkeiten vom "MonteVerdi.TV"


Hallo,

wir diskutierten bereits im Forum über MonteVerdi.TV, es scheint so, dass die Internetplattform mittlerweile salonfähig geworden ist und mit außergewöhnlichen Sendungen aufwarten kann.

Unser Diskussions-Link mit Kommentaren zum MonteVerdi.TV nachstehend:

h i e r klicken !!

Amsterdam: Live-Übertragung der Matthäus-Passion kostenpflichtig im Netz !

Anfang März hat der „digitale Konzertsaal“ MonteVerdi seine Türen geöffnet.

Die Online-Plattform für klassische Musik und Oper bietet unter anderem Übertragungen von Klassik-Veranstaltungen an.

Als erstes Konzert wird am 14. März 2008 von 19:00 bis 22:00 Uhr die Matthäus-Passion, aufgeführt von der Niederländischen Bachvereinigung unter Leitung von Jos van Veldhoven, live auf http://www.monteverdi.tv gesendet. Wer die weltberühmte Aufführung in der St. Vituskirche in Naarden live im Internet erleben möchte, sollte sich unter www.monteverdi.tv ein Ticket für die Übertragung sichern.

Bis zum 21. März 2008 wird das Konzert außerdem zu verschiedenen Terminen – beispielsweise am Karfreitag um 11:00 und 19:00 Uhr – wiederholt. Start der Übertragung ist jeweils eine Stunde vor Konzertbeginn. Die Tickets kosten 6,95 Euro und beinhalten einen Login für 48 Stunden, in denen das Konzert beliebig oft angesehen werden kann.

MonteVerdi ist die erste ganzheitliche Online-Plattform für klassische Musik und Oper, entwickelt für Internet, Digitalfernsehen und mobile Anwendungen. Mit den Schwerpunkten Video-on-Demand, Live-Streaming und Audio-Downloads startet MonteVerdi.TV mit einer umfangreichen Datenbank, aus der Informationen über Interpreten, Komponisten, Orchester und verwandte Themen erschlossen werden können.

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MonteVerdi ist ein Tochterunternehmen der CommuniServe BV. Die Plattform wird betrieben unter der Adresse: www.monteverdi.tv.

Angaben über CommuniServe:

CommuniServe hat die Ambition, sich auf dem internationalen Markt von Internet-Musikplattformen, Digital-TV und Mobilgeräten einen Namen zu machen. MonteVerdi.TV – Worlds of Classical Music -, das erste von CommuniServe entwickelte Portal, wurde am 4. März 2008 in Beta-Fassung lanciert. Das Unternehmen hat die Lancierung weiterer Musik-Portale angekündigt, darunter JazzOn.TV, ein auf Jazzmusik spezialisiertes Portal.

Die Plattformen kombinieren umfangreiche Datenbanken mit einem Community-Service, Live-Video-Streaming und Video-on-Demand. CommuniServe hat seinen Sitz in Amsterdam und wurde am 1. Februar 2007 von einer Gruppe niederländischer Musikologen und Unternehmer gegründet. Weitere Informationen über CommuniServe unter www.communiserve.tv.

Pressekontakt:
CommuniServe B.V.
Natasja Kardos
+31(0)206615735
natasja.kardos(at)monteverdi.tv

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Grüsse
Volker

(Angaben von: nmz + Presseportal)

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